Die Bundesliga ist schon lange in der Sommerpause und auch die anderen internationalen Ligen neigen sich dem Ende zu. Dabei ist der Titelkampf in fast allen Ländern bereits entschieden – nur in Italien könnte es für den derzeitigen Spitzenreiter Juventus Turin noch einmal eng werden.

So konnten beispielsweise Bayern München, der Liverpool FC und gestern auch noch Real Madrid die vorzeitige Meisterschaft klar machen.

Doch wer gewann eigentlich am häufigsten den nationalen Meistertitel? Findet es heraus, denn wir zeigen Euch die internationalen Rekordmeister der Top-Ligen!

Bundesliga – Deutschland

Wer sonst sollte in Deutschland Rekordmeister sein, als der FC Bayern München? Und mit seinen mittlerweile 30 Bundesliga-Meisterschaften wird der Verein wohl auch noch sehr lange vor seinen Verfolgern liegen – Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach haben jeweils fünf Meistertitel gewonnen.

Doch nicht nur das, denn die Bayern haben seit 2013 die Vormachtstellung in der Bundesliga, seither ist es nämlich keinem anderen Verein gelungen, die Münchner vom Thron zu stoßen.

Die Meisterfeier des FC Bayern 2019.

Vielleicht wird der Titelkampf in der deutschen Fußballbundesliga ja in den nächsten Jahren endlich mal wieder spannend bis zum Schluss, doch um den Beinamen „Rekordmeister“ müssen die Bayern sich erst einmal einige Jahre keine Gedanken machen, denn der ist ihnen noch lange Zeit sicher.

Bundesliga – Österreich

Auch bei unseren österreichischen Nachbarn gibt es einen Verein, der lange Zeit das Meisterschaftsrennen für sich entscheiden konnte: der SK Rapid Wien ist mit stolzen 32 Meistertiteln der Rekordmeister in Österreich.

Doch der letzte Meistertitel liegt schon einige Jahre zurück, zuletzt wurde Rapid in der Saison 2007/08 erster der österreichischen Bundesliga. In der Zwischenzeit wurde der FC Red Bull Salzburg neunmal Meister – zuletzt sechsmal hintereinander.

Die Salzburger sind damit zwar auf einem guten Weg, doch Rapid Wien werden sie nicht so schnell einholen – genauso wenig wie Austria Wien, die derzeit auf 24 Meisterschaften zurückblicken dürfen.

Serie A – Italien

Wie in den bisherigen beiden Ligen gibt es auch in der Serie A einen Verein, der das Meisterschaftsrennen eindrucksvoll und immer wieder aufs Neue dominiert. Juventus Turin hat mit Abstand die meisten Scudetti zu verbuchen – nämlich 35 Stück.

Damit liegt die Alte Dame weit vor dem AC Mailand und Inter Mailand, die beide bisher 18 Titelerfolge feiern durften. Und auch die Turiner legten zuletzt eine atemberaubende Serie hin, sie sind nämlich seit 2012 ohne Unterbrechungen italienischer Meister geworden.

Doch vielleicht reißt diese Strähne ja sogar bereits in diesem Jahr, denn anders als in den anderen europäischen Top-Ligen ist das Meisterrennen in Italien noch nicht entschieden.

Derzeit liegt Juve bei noch fünf ausstehenden Spieltagen der Serie A sechs Punkte vor Inter Mailand – und Inter hat, Stand jetzt, das leicht bessere Torverhältnis. Eventuell lösen die Schwarz-Blauen also den aktuellen Meister doch noch ab.

Primera Division – Spanien

Seit gestern Abend steht auch in der spanischen La Liga der Meister vorzeitig fest. Durch Real Madrids 2:1 Sieg über den FC Villareal liegen sie einen Spieltag vor Ende mit sieben Punkten uneinholbar vor dem FC Barcelona.

Und auch die ewige Liste der spanischen Meister wird derzeit von den Königlichen angeführt. Mit dem gestrigen Titel kann Real Madrid nun auf insgesamt 34 Meisterschaften zurückblicken – und damit auf acht mehr, als der zweitplatzierte FC Barcelona.

Premier League – England

Dieses Jahr hat Jürgen Klopp es endlich mit dem Liverpool FC geschafft, zusammen mit seiner Mannschaft holte er den ersten Meistertitel für die Reds seit 30 Jahren und trug sich damit einmal mehr in die Geschichtsbücher des Liverpool FC ein.

Manchester Uniteds Meisterfeier 2013.

Dennoch gibt es ein Team, das mehr Meisterschaften feiern durfte, als die Reds: Manchester United kann auf insgesamt 20 Titel zurückblicken – und damit einen mehr, als der Verein von Klopp. Dabei fand der letze Erfolg der Red Devils in der Saison 2012/13 statt.

Ligue 1 – Frankreich

In Frankreich wurde Paris Saint-Germain in dieser Saison zum Meister gekürt, damit durften sie den insgesamt neunten Titel feiern. Doch Rekordmeister in der französischen ersten Liga ist nicht etwa der Club aus Paris, sondern der AS Saint-Etienne.

Allerdings liegt der letzte Titeltriumph von Saint-Etienne schon einige Zeit zurück, nämlich bis ins Jahr 1981. Da die erfolgreiche Zeit des Vereines mittlerweile vorbei ist, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis Paris Saint-Germain sich Rekordmeister nennen darf.

Primeira Liga – Portugal  

Seit der Saison 2002/03 liefern sich Benfica Lissabon und der FC Porto einen Zweikampf im Meisterschaftsrennen, denn seither gingen alle Titel nur an diese beiden Vereine. Auch in der aktuellen Saison machten beide Mannschaften die Meisterschaft unter sich aus – dieses Mal mit besserem Ende für den FC Porto.

Damit durfte Porto bereits 29 Meisterschaften feiern, doch Benfica konnte noch öfter jubel, denn ganze 37 Mal standen die Lissabonner am Saisonende ganz oben in der Liga. Weit abgeschlagen hinter den beiden Top-Clubs liegt dabei Sporting Lissabon, die 18 Mal Meister wurden.

Rekordmeister in allen weltweiten Ligen

Betrachtet man alle weltweiten Ligen, sind die Glasgow Rangers diejenigen, die die meisten Titelerfolge verbuchen konnten. In der Scottish Premiership, also der ersten schottischen Liga, die aus insgesamt zwölf Mannschaften besteht, wurden die Rangers unglaubliche 54 Mal Meister, zuletzt 2011.

Doch dicht hinter ihnen folgt Celtic Glasgow, das bisher 51 Meisterschaften feierte, dabei holten sie seit 2011/12 ununterbrochen den Titel und lösen somit bald die Glasgow Rangers als Spitzenreiter ab.

Alle Fußballwetten gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Bernat Armangue / AP Photos *

July 17, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Nachdem die letzten beiden Formel 1 Rennen in Österreich stattgefunden haben und Mercedes einmal mehr seine Vormachtstellung verdeutlicht hat, werden die Fahrer an diesem Wochenende beim Großen Preis von Ungarn um den Sieg kämpfen. 

Der erste große Preis von Ungarn wurde 1936 gefahren, von 1937 bis 1985 wurden dort keinen Rennen ausgetragen. Doch im Jahre 1986 schaffte es der Hungaroring wieder unter die Rennstrecken und ist seither jede Saison Teil des Kampfes um die Weltmeisterschaft gewesen.

Wir zeigen euch heute einige Rekorde des Ungarn Grand Prix und natürlich, wer die meisten Siege und Pole-Positions erringen konnte.

Rundenrekord

Den Rundenrekord auf der 4.381 km langen Strecke hält derzeit ein bekanntes Gesicht: Max Verstappen gelang es 2019 eine einzelne Rennrunde in nur 1:17,103 Minuten zu bestreiten. Im Qualifying war er sogar noch schneller und benötigte nur 1:14,572 Minuten.

Da beim richtigen Timing auf der Strecke idealerweise wenig bis kein Verkehr herrscht, die Reifen meist noch neu sind und die Formel 1 Autos nicht vollgetankt werden, ist es üblich, dass die Qualifying Runden schneller bestritten werden, als die Rennrunden.

Der erste Sieg eines späteren Weltmeisters

Vor kurzem wurde bekannt, dass Fernando Alonso seine Formel 1 Auszeit beendet und ab der Saison 2021 erneut im Cockpit von Renault sitzen wird – dort wo einst alles anfing.

Fernando Alonsos erster Formel 1 Sieg in Ungarn.

Denn 2003 sicherte Alonso sich als damals jüngster Fahrer seinen ersten Grand Prix Sieg beim Großen Preis von Ungarn – und es sollte der einzige auf dem Hungaroring bleiben. Dennoch war dierser Renntriumph der endgültige Start einer atemberaubenden Karriere, die mit insgesamt zwei Weltmeistertiteln (2005 und 2006) gekrönt wurde.

Rekord Pole-Positions

Die meisten Starts von der Pole-Position aus gehen an Michael Schumacher, insgesamt sieben Mal ging er als erster ins Rennen – viermal konnte den Grand Prix am Ende sogar gewinnen. Bei drei der vier Siegerrennen startete er vom ersten Platz aus.

Neben Michael Schumacher schafften es nur zwei weitere Deutsche auf die Pole Position beim Großen Preis von Ungarn. Zum einen Sebastian Vettel (3 Poles), der das Rennen zweimal mit Ferrari gewinnen konnte und Nico Rosberg (2 Poles), der abgesehen von den Erfolgen im Qualifying, sieglos blieb.

Übrigens: 2019 konnte der Sohn von Michael Schumacher, Mick, seinen ersten Sieg in der Formel 2 feiern, als er das Rennen auf dem Hungaroring mit einem Start-Ziel-Sieg für sich entscheiden konnte. Vielleicht  tritt er ja schon bald endgültig in die ganz großen Fußstapfen seines Vaters.

Rekordsieger

Rekordsieger auf dem Hungaroring ist der amtierende Weltmeister Lewis Hamilton. Ganze sieben Mal stand er dort ganz oben auf dem Siegertreppchen – zuletzt auch in den letzten beiden Jahren.

Gerade im letztjährigen Rennen lieferte Hamilton als Zweiter eine phänomenale Aufholjagd auf den noch führenden Verstappen. 22 Runden vor Schluss fuhr Hamilton zum zweiten Mal an die Box, um seine Reifen wechseln zu lassen. Nach dem Boxenstopp hatte er 23 Sekunden Rückstand auf den jungen Niederländer.

Die Strecke des Ungarn Grand Prix genauer erklärt.

Aber der Weltmeister fuhr eine schnellste Runde nach der anderen und kam so immer näher an Verstappen heran, bis er schließlich im DRS-Fenster von einer Sekunde war und so drei Runden vor Schluss doch noch den Red Bull überholen konnte und als Sieger das Rennen beendete.

Prognose

Natürlich geht wieder einmal Lewis Hamilton als Favorit auf die Strecke, doch auch Valtteri Bottas und Max Verstappen haben beide bereits mit Podiumsplätzen bewiesen, dass ihnen die Strecke liegt.

Wenn Sebastian Vettels Auto diese Saison nicht gar so viele Nachteile aufweisen würde und die Debakel in den bisherigen beiden Rennen nicht passiert wären, würden wir sogar dem Deutschen Chancen aufs Treppchen einräumen – immerhin belegte er in den letzten drei Jahren immer einen Platz unter den Top 3.

Alle Wetten zur Formel 1 gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Laszlo Balogh / AP Photos *

July 16, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Die Bundesliga genießt weltweit ein hohes Ansehen. Seit Jahren machen sich Fußballer aus aller Welt auf den Weg nach Deutschland, um hier Fußball auf internationalem Spitzenniveau spielen zu können. Auch vom afrikanischen Kontinent kamen schon aufstrebende Talente oder bereits gestandene Stars angereist.

Selbst wenn nicht alle dieser Geschichten glücklich endeten, gab es schon viele Spieler, die hier große Erfolge feierten. Wir zeigen euch die sechs erfolgreichsten Bundesligaspieler aus Afrika.

1. Anthony Yeboah, Ghana (Eintracht Frankfurt/Hamburger SV)

Anthony Yeboah war zwar nicht der erste, aber zweifellos einer der erfolgreichsten Afrikaner der Bundesligageschichte. Mit 96 Toren in 223 Spielen in der Bundesliga war er für lange Zeit der mit Abstand beste afrikanische Torschütze der Liga. Angefangen hat seine Karriere in Deutschland in der Zweiten Liga beim 1. FC Saarbrücken.

Zwei Jahre und 31 Tore später wurde er schließlich von der Eintracht aus Frankfurt verpflichtet. Dort wirbelte er die Liga regelrecht auf und wurde in den Jahren 1993 und 1994 sogar Torschützenkönig. 68 Tore gelangen ihm in 123 Spielen für die Eintracht. Nach zwei Jahren bei Leeds United kehrte er zur Saison 1997/98 in die Bundesliga zurück: Für den HSV schoss er in 100 Spielen weitere 28 Tore.

2. Jay-Jay Okocha, Nigeria (Eintracht Frankfurt)

Er war ein Magier am Ball und spielte seine Gegner regelmäßig schwindelig. Augustine Azuka – genannt „Jay-Jay“ – Okocha schnürte ab Januar 1992 ebenfalls seine Schuhe für Frankfurt. Der nigerianische Edel-Techniker schoss in viereinhalb Jahren zwar nur 16 Tore, doch tat er dies meist auf unvergleichliche Art und Weise. Wie bei seinem Tor des Jahres 1993, als er die komplette Karlsruher Defensive (inklusive Torwart Oliver Kahn) narrte.

 

Jay-Jay Okochas Jahrhunderttor

Auch wenn er die Zuschauer verzauberte, brachte er Trainer und Kollegen oft zur Weißglut. Durch seine Dribblings am eigenen Strafraum sowie seine mangelhafte Defensivarbeit war er am Abstieg der Frankfurter 1996 nicht ganz unschuldig. Daraufhin verließ der Mittelfeldspieler, der schon damals Kult war, die Hessen und spielte in den kommenden Jahren noch in der Türkei, Frankreich und England.

3. Ibrahim Tanko, Ghana (Borussia Dortmund/SC Freiburg)

Den Sprung zum Weltstar hat er zwar leider nie geschafft, dennoch feierte Ibrahim Tanko in der Bundesliga große Erfolge und brach Rekorde. In der Saison 1994/95 hatte die Dortmunder Offensive mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Der erst 17-jährige Tanko wurde mit dem nur ein Jahr älteren Lars Ricken in die Stammelf der Borussia befördert – der sogenannte „Babysturm“ war geboren.

Bei seinem Debüt war der Ghanaer der bis dahin jüngste Feldspieler der Bundesligageschichte. Während seiner ersten Profisaison stellte er gleich zwei Rekorde auf, die bis heute Bestand haben: Er ist der jüngste afrikanische Torschütze der Liga und der jüngste Meisterspieler überhaupt. In den folgenden Jahren gewann er sogar ein weiteres Mal die Meisterschaft sowie die Champions League. Daraufhin wechselte er zum SC Freiburg und absolvierte dort 106 Spiele (5 Tore).

4. Sammy Kuffour, Ghana (FC Bayern München)

Es war der 29. Oktober 1994, als Samuel „Sammy“ Koffour gegen den VfB Stuttgart sein Bundesligadebüt für den FC Bayern bestritt. Der robuste Innenverteidiger war ein wichtiger Bestandteil der großen Bayern-Ära um die Jahrtausendwende: Insgesamt 17 Titel, darunter sechs Meisterschaften und vier DFB-Pokal-Siege, gewann er im Trikot der Münchener. In Zweikämpfen zeigte er sich zudem alles andere als zimperlich.

Das war aber der Grund, aus dem Trainer und Fans große Stücke auf ihn hielten und ihm seine acht Platzverweise in München nachsahen. Nicht einmal seine Mitspieler waren vor dem bulligen Koffour sicher: Bei einem Spiel in Frankfurt 1999 kollidierte er mit seinem eigenen Torhüter Kahn so heftig, dass der Titan seine eigene Zunge verschluckte. Nach insgesamt 277 Spielen und 10 Toren verließ Koffour den FC Bayern schließlich in Richtung Rom.

5. Papiss Demba Cissé, Senegal (SC Freiburg)

Papiss Demba Cissé blieb der Bundesliga leider nicht allzu lange erhalten, aber er ist nicht nur Fans des SC Freiburg gut in Erinnerung geblieben. In der Winterpause der Saison 2009/10 wechselte er vom französischen Erstligisten FC Metz in den Breisgau. Viel Eingewöhnungszeit brauchte der damals 24-jährige Senegalese indes nicht: Sechs Tore sowie eine Vorlage in der Rückrunde ließen das Herz der Freiburger Anhänger höher schlagen.

In der darauffolgenden Spielzeit erwies er sich schließlich zum Torgaranten des SC. Mit 22 Treffern landete er am Ende hinter Bayerns Mario Gómez auf Platz 2 der Torjägerliste. Danach fühlte er sich zu Höherem berufen und wechselte für 12 Millionen Euro in die Premier League zu Newcastle United.

6. Pierre-Emerick Aubameyang, Gabun (Borussia Dortmund)

Mit 37 Toren in 87 Spielen für den AS Saint-Étienne spielte sich Pierre-Emerick Aubameyang in den Fokus von Borussia Dortmund. Im Juli 2013 wechselte der Gabuner schließlich zum BVB und schlug sofort ein. Sein Bundesligadebüt veredelte er beim 4:0-Sieg gegen den FC Augsburg mit drei Treffern – dies war zuvor noch keinem Dortmunder gelungen.

 

Die besten Tore von Aubameyang

Von da an entwickelte er sich zur Tormaschine und wurde in der Saison 2016/17 mit 31 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga. Im selben Jahr feierte er mit dem DFB-Pokal-Sieg seinen größten Erfolg im Trikot der Borussia. Auch dabei traf er zum 2:1-Endstand. Nach insgesamt 141 Toren und 36 Assists in 213 Spielen für Dortmund wechselte er Anfang 2018 für über 60 Millionen Euro zum FC Arsenal.

 

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Axel Heimken / AP Photos *

July 16, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Jahr für Jahr finden zahlreiche internationale Spieler den Weg in die Bundesliga. Einige hält es nicht lange in Deutschland, andere hingegen waren oder sind prägend für die Liga. Diesmal werfen wir den Blick in den Norden Europas und stellen euch die besten skandinavischen Spieler im deutschen Fußballoberhaus vor.

 

Benny Wendt

 

Gleich zu Beginn müssen wir in der Geschichte der Bundesliga weit zurück blicken. Genauer gesagt gehen wir in die 70er Jahre in die Pfalz zum 1.FC Kaiserslautern.

 

Der blonde, schwedische Mittelstürmer spielte zuvor schon für den 1.FC Köln und TeBe Berlin in Deutschland. Mit der Empfehlung von 20 Toren aus 30 Spielen wechselte er schließlich von Berlin nach Kaiserslautern.

 

Für die Lauterer erzielte er 35 Tore in 116 Partien zwischen 1977 und 1981. In seinem letzten Jahr erreichte er mit dem Verein das DFB-Pokalfinale. Zudem schaffte man es regelmäßig in den Uefa Cup. Seine Karriere beendete er 1985 beim SC Freiburg.

 

 

Ronnie Hellström

 

Der Landsmann von Wendt war zugleich auch sein Teamkollege bei Kaiserslautern und galt damals zu den weltweit besten Torhütern. Nach der WM 1974 schloss er sich dem Verein an und erreichte mit ihm das Pokalfinale 1976 und 1981. Er blieb bis 1984 in Lautern und brachte es in diesem Zeitraum auf beeindruckende 266 Spiele.

 

 

Patrick Andersson

 

Ein weiterer Schwede in unserer Aufzählung. An ihm führt auch einfach kein Weg vorbei. 1993 kam er von den Blackburn Rovers zu Borussia Mönchengladbach und bestritt bis 1999 ganze 174 Spiele für die Fohlen. 1995 triumphierte er mit der Borussia im DFB-Pokal.

 

Noch erfolgreicher lief es ab 1999 beim FC Bayern für den Innenverteidiger. Legendär ist vor allem sein indirekter Freistoß am letzten Spieltag 2001 gegen den HSV, der den Bayern in letzter Sekunde die Meisterschaft sicherte. Im selben Jahr holte er mit den Münchnern im Finale gegen Valencia in Mailand auch noch die Uefa Champions League.

 

Patrick Andersson sichert den Bayern 2001 in letzter Minute die Meisterschaft

Nach dem größten Erfolg seiner Laufbahn schloss er sich nach insgesamt 212 Bundesligapartien dem FC Barcelona an.

 

Jan Age Fjörtoft

 

Unter den jüngeren Bundesliga Zuschauern ist Fjörtoft bekannt für seine Tätigkeit als Sky-Experte. Für Eintracht Frankfurt stand der norwegische Stürmer zwischen 1998 und 2001 aber auch schon selber in der Bundesliga auf dem Platz.

 

Die Fans der Adler erinnern sich nur zu gerne an den Treffer zum 5:1 gegen Kaiserslautern 1999, der Eintracht Frankfurt in der letzten Minute den Klassenerhalt sicherte.

 

In der Saison 2000/01 erzielte er einen weiteren spektakulären Treffer, als er Bayern Torwart Oliver Kahn in vollem Lauf überlupfte und der Eintracht so zum Sieg über die Bayern verhalf.

 

2001 zog es ihn zurück in seine Heimat nach Norwegen. In Erinnerung bleiben viele seiner lustigen Sprüche, so sagte er einst über Felix Magath: „Ob Magath die Titanic gerettet hätte, weiß ich nicht, aber die Überlebenden wären topfit gewesen.“

 

Ebbe Sand

 

Der erste Spieler aus Dänemark in unserer Aufzählung und eine Schalker Legende. 1999 wechselte er von Brondby IF aus seiner Heimat nach Gelsenkirchen.

 

Er war Teil der Mannschaft, die 2001 für vier Minuten Deutscher Meister war und 2001, so wie im Jahr darauf den DFB-Pokal gewinnen konnte. 2006 beendete er seine Karriere bei Schalke und ist bis heute hinter Klaus Fischer und Klaas-Jan Hunteelaar drittbester Bundesligatorschütze des Vereins. 77 Tore erzielte er in 214 Spielen für Königsblau.

 

Lukás Hrádecký

 

Der finnische Torwart wechselte 2015 von Brondby IF aus Dänemark zu Eintracht Frankfurt. Sofort etablierte er sich zum Stammtorhüter und bestritt im ersten Jahr alle 34 Bundesligaspiele, sowie die beiden Relegationsduelle gegen den „Club“ aus Nürnberg.

 

Auch in den beiden Folgenden Jahren blieb er Stammtorhüter und erreicht 2017 und 2018 das DFB-Pokalfinale. 2018 sprang dabei sogar ein Sieg gegen die Bayern heraus.

 

Mit diesem verabschiedete er sich zu Bayer 04 Leverkusen. Mit Bayer unterlag er diesmal vor kurzem im Pokalfinale gegen die Bayern.

 

 

Emil Forsberg

 

Ein weiterer Schwede, der den Weg in die Bundesliga fand und dort glücklich wurde. Der Flügelspieler wechselte 2015 aus seiner Heimat zum damaligen Zweitligisten RB Leipzig.

 

Der Anfang in Leipzig war für Forsberg ziemlich ernüchternd. In seiner ersten Saison gelang ihm kein Treffer und der Verein verpasste den Aufstieg in die erste Liga. In der Folgenden Spielzeit sollte es dann aber klappen. Forsberg marschierte mit den roten Bullen in die Bundesliga und weiter in die Champions-League.

 

In dieser Spielzeit erzielte er im Spiel gegen Benfica Lissabon einen wichtigen Doppelpack, der RB zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in die Champions-League KO-Runde brachte.

 

Emil Forsberg schoss RB Leipzig diese Saison per Doppelpack ins Achtelfinale

 

Alfred Finnbogason

 

Der FC Augsburg scheint es dem Stürmer aus Island angetan zu haben. Seit 2016 ist der Spieler, der 2016 von Real Sociedad aus Spanien verpflichtet wurde, mittlerweile schon bei den Fuggerstädtern.

 

Davor hielt es ich nie länger als zwei Jahre bei einem Verein außerhalb seiner Heimat. Auch für den Verein ist Finnbogason ein echter Glücksfall.

 

Mit 36 Toren aus 92 Spielen hat er einen großen Anteil daran, dass der FCA bald in sein zehntes Bundesligajahr hinein gehen darf. Am zweiten Spieltag der Saison 2017/18 erzielte er zudem das schnellste Bundesligator der Vereinsgeschichte, nach nur 36 gespielten Sekunden.

 

Erling Haaland

 

Eigentlich wurde über das Wunderkind aus Norwegen bereit alles geschrieben und obwohl er erst seit einem halben Jahr in der Bundesliga spielt, führt kein Weg  daran vorbei, ihn hier zu erwähnen.

Nachdem er in der Hinrunde 2019/20 bei FC Red Bull Salzburg explodierte, verpflichtete ihn der BVB in der Winterpause.

 

Gleich bei seinem Debüt gegen den FC Augsburg erzielte er innerhalb von 20 Minuten einen lupenreinen Hattrick. In insgesamt 18 Spielen in der Bundesliga, kam er auf 16 Treffer. Außerdem ist er der erste Spieler in der Bundesligageschichte, der in seinen ersten sechs Spielen auf neun Treffer kam.

 

Zudem bleibt sein Doppelpack im Achtelfinal-Hinspiel gegen PSG in Erinnerung. In Dortmund hoffen sie natürlich, dass er ihnen noch eine Zeit lang erhalten bleibt, aber zahlreiche Top-Klubs aus Europa streiten sich schon jetzt um den Norweger.

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photos *

 

July 16, 2020

Von Nicolas Kostic

Nicolas Kostic
Body

Nicolas hat letztes Jahr sein Abitur bestanden und absolviert seit Juni ein freiwilliges Praktikum bei mmc sport in München. 

Neben seiner großen Leidenschaft dem Fußball, interessiert er sich auch für Handball und Eishockey.
 

Nicolas Kostic

Erst in der letzten Saison war der Aufschrei groß, als Jürgen Klinsmann der neue Cheftrainer von Hertha BSC wurde, nur um 76 Tage nach Amtsantritt bereits wieder zurückzutreten – und das über Facebook.

Doch trotz seiner kurzen Amtszeit in Berlin schafft es Klinsmann nicht unter unsere Top-10 der kürzesten Trainerperioden. Es gibt nämlich Übungsleiter, die noch schneller ihren Verein wieder verlassen haben – und wir zeigen sie Euch!

10. Hans-Jürgen Gede, 1992 Fortuna Düsseldorf: 61 Tage

Den Anfang auf unserer Liste macht Hans-Jürgen Gede, der in der Saison 1991/92 Fortuna Düsseldorf trainierte – und zwar für 61 Tage. Für Gede war es damals die erste richtige Trainerstation, die bekanntlich ja schnell wieder enden sollte.

An seiner kurzen Zeit bei der Fortuna konnte es jedenfalls nicht allein gelegen haben, dass die Düsseldorfer am Ende der Saison als Tabellenletzter in die zweite Bundesliga absteigen mussten.

9. Jens Keller – 2010, VFB Stuttgart: 58 Tage

Auch die Tage von Jens Keller beim VFB Stuttgart waren schnell gezählt. In der Saison 2010/11 hat er den VFB nach sieben Spieltagen und auf dem letzten Tabellenplatz liegend, übernommen. Doch nach 58 Tagen wurde er bereits wieder freigestellt.

Den Verantwortlichen der Schwaben waren wohl zwei Siege aus insgesamt  neun Bundesligaspielen einfach zu wenig und so wurde Keller durch Bruno Labbadia ersetzt, der mit der Mannschaft am Saisonende den 12. Tabellenplatz belegte.

In dieser Saison trainierte er die Mannschaft des 1. FC Nürnberg, doch nach einer enttäuschenden Saison, die auf Platz 16 endete, wurde er vor den Relegationsspielen durch Michael Wiesinger ersetzt. 

8. Bernd Krauss – 2000, Borussia Dortmund: 57 Tage

Der gebürtige Dortmunder spielte sieben Jahre lang bei Borussia Mönchengladbach und startete nach seiner aktiven Zeit als Fußballspieler eine Trainerkarriere. So verschlug es ihn in der Saison 2000/01 zurück nach Dortmund, wo er den BVB trainieren sollte.

Doch dieses Kapitel war schnell wieder beendet. In seinen 57 Tagen als Cheftrainer von Borussia Dortmund saß er in 13 Spielen auf der Trainerbank – kein einziges Spiel konnte seine Mannschaft in dieser Zeit für sich entscheiden. Diese erfolglose Trainerstation sollte gleichzeitig seine letzte in Deutschland sein.

7. Krassimir Balakov – 2012, 1. FC Kaiserslautern: 57 Tage

Als Spieler war Krassimir Balakov ohne Frage talentiert und erfolgreich, als Trainer von Kaiserslautern jedoch weniger. In der Saison 2012/13 wurde er der neue Trainer am Betzenberg.

Die besten Aktionen von Krassimir Balakov.

Doch nach 57 Tagen und sieben Niederlagen aus acht Spielen wurde der Vertag einvernehmlich aufgelöst und die roten Teufel stiegen aus der Bundesliga ab. Zuletzt trat er im Oktober 2019 als Trainer der bulgarischen Nationalmannschaft zurück und ist seither vereinslos.

6. Christoph Daum – 2011, Eintracht Frankfurt: 54 Tage

Christoph Daum ist wohl jedermann bekannt, denn er sorgte sowohl auf als auch neben dem Platz für Schlagzeilen. In seiner Trainerkarriere saß er sogar insgesamt über 900 Mal bei verschiedenen Vereinen auf der Trainerbank und konnte einige Erfolge verbuchen.

Doch seine Zeit bei Eintracht Frankfurt in der Saison 2010/11 bleibt negativ in Erinnerung. Er übernahm sieben Spieltage vor Saisonende das Traineramt von Michael Skibbe.

Doch er konnte keines der letzten sieben verbleibenden Spiele gewinnen, weshalb die Eintracht am Saisonende abstieg und Daum nach 54 Tagen als Trainer zurücktrat.

5. Michael Skibbe – 2012, Hertha BSC: 52 Tage

Michael Skibbe hat schon viele Top-Mannschaften trainiert, darunter unter anderem Borussia Dortmund, Schalke 04, Bayer Leverkusen, die deutsche Nationalmannschaft und eben Hertha BSC. Doch seine Zeit in Berlin fand ein jähes Ende. Nur 52 Tage nach der Vorstellung des Trainers war die Zusammenarbeit bereits wieder beendet.

Nach fünf Niederlagen in fünf Spielen wurde Skibbe von den Hertha Verantwortlichen entlassen. Am Ende der Saison lagen die Berliner zwar noch auf dem Relegationsplatz und somit nicht auf dem direkten Weg nach unten, doch in Relegationspartien gegen Düsseldorf konnten sie den Abstieg nicht mehr abwenden.

4. Bernd Hollerbach – 2018, Hamburger SV: 49 Tage

Die Saison 2017/18 war wohl die bitterste in der langen Vereinsgeschichte des HSV. Damals stieg der Club das erste Mal aus der Bundesliga ab und stieg seither nicht mehr zurück ins Oberhaus auf. Auch Bernd Hollerbach hat seinen Anteil dazu beigetragen.

Was von Bernd Hollerbach beim HSV in Erinnerung bleibt.

Er übernahm nämlich im Januar das Traineramt von Markus Gisdol, als der HSV am 19. Spieltag nur 15 Punkte auf dem Konto hatte und sich auf dem 17. Tabellenplatz befand. Die sieben Spiele, bei denen Hollerbach an der Seitenlinie des HSV stehen durfte, wurden nicht gewonnen und so wurde er nach 49 Tagen wieder entlassen.

3. Rudolf Kröner – 1983, 1. FC Nürnberg: 41 Tage

Rudi Kröner hat in seiner 41 Tage kurzen Zeit beim 1. FC Nürnberg direkt einen Rekord aufgestellt – jedoch keinen positiven. In seinen fünf Spielen als Trainer des Clubs holte er nur einen einzigen Punkt, doch nicht nur das:

in der Saison 1983/84 erlitten die Franken unter Kröner ihre bisher höchste Niederlage in ihrer Bundesligageschichte, nämlich ein 0:7 in Stuttgart. Einen Monat danach war die Zusammenarbeit auch wieder beendet.

2. Jürgen Sundermann – 1994, VFB Leipzig: 33 Tage

Auch Jürgen Sundermann hat schon viele Trainerstationen durchlaufen, doch seine Zeit beim VFB Leipzig stellt wohl ein ganz besonderes Kapitel seiner Karriere da. Denn er trainierte den Verein ganze zweimal.

Seine erste Zeit bei den Leipzigern verbrachte er von 1991 bis 1993, damals gelang ihm sogar der Aufstieg aus der zweiten Liga. Doch als er 1994 nochmals zurückkehrte, blieb der Erfolg aus. Nach sechs Niederlagen aus acht Spielen wurde er nach 33 Tagen wieder entlassen.

1. Robert Körner – 1968, 1. FC Nürnberg: 18 Tage

Die kürzeste Traineramtszeit liegt gleichzeitig am weitesten zurück. In der Saison 1968/69 folgte Robert Körner auf den Meistertrainer Max Merkel beim 1. FC Nürnberg.

Doch nach nur 18 Tagen und zwei Spielen, die beide verloren gingen, war die Zeit für Körner beim Club bereits wieder zu Ende. Damit ist er bis heute der Bundesligatrainer mit der kürzesten Laufzeit aller Zeiten.

Alle Fußballwetten gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Michael Probst / AP Photos *

July 15, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Die Bundesliga gehört heute zu den fünf bedeutendsten Fußballligen Europas. Daher ist es kaum verwunderlich, dass sie sich auch in anderen Teilen der Welt an wachsender Beliebtheit erfreut. Fußballer aus aller Welt wechseln nach Deutschland, um dort Fußball auf internationalem Topniveau spielen zu können.

Auch vom nordamerikanischen Kontinent kamen in der Vergangenheit einige Spieler, die sich hier mit den Größten ihres Geschäfts messen wollten. Wir zeigen euch die sieben erfolgreichsten Bundesligaspieler aus Mexiko, Kanada und den USA.

1. Thomas Dooley, USA (FC Homburg/1. FC Kaiserslautern/Bayer Leverkusen/Schalke 04)

Thomas Dooley war der erste (Deutsch-)Amerikaner der Bundesligageschichte. Der in Deutschland geborene Sohn eines US-Soldaten bestritt in der Saison 1986/87 sein erstes Spiel in der Ersten Liga für den FC 08 Homburg, mit denen er zuvor aufgestiegen war. Für den Innenverteidiger folgten weitere Engagements beim 1. FC Kaiserslautern, Bayer 04 Leverkusen und dem FC Schalke 04.

Für diese vier Teams lief Dooley insgesamt 199 Mal in der Bundesliga auf, wobei ihm 20 Tore gelangen. Mit den „Roten Teufeln“ aus Kaiserslautern wurde er in der Saison 1990/91 zudem Deutscher Meister, nachdem er im Vorjahr mit ihnen den DFB-Pokal gewonnen hatte.

Das eine Jahr, das er bei Leverkusen verbrachte, blieb frei von Titeln, jedoch gewann er 1997 mit den Knappen aus Gelsenkirchen den UEFA-Cup. Daraufhin wechselte er zurück in die Heimat, wo er vier Jahre später seine Karriere mit 40 Jahren beendete.

2. Fabian Johnson, USA (1860 München/VfL Wolfsburg/TSG Hoffenheim/Borussia M’gladbach)

Er kennt den deutschen Fußball wie kaum ein anderer seiner Landsmänner: Sowohl in der Regionalliga als auch in der Ersten und Zweiten Bundesliga hat Fabian Johnson schon gespielt. Der ebenfalls in Deutschland geborene US-Amerikaner begann seine Karriere beim TSV 1860 München, bei denen er alle Jugendmannschaften durchlief.

Als er im Juli 2009 vom Zweitligisten zum VfL Wolfsburg wechselte, war er schließlich in der Beletage des deutschen Profifußballs angekommen. Nach einem weiteren Zwischenstopp bei der TSG Hoffenheim wurde er zur Saison 2014/15 letztendlich von den Borussen aus Mönchengladbach verpflichtet.

Nach sechs Jahren im Trikot der Fohlen gab der Verein bekannt, dass sein auslaufender Vertag nicht verlängert wird. In insgesamt 208 Bundesligaspielen (davon 105 für Gladbach) erzielte Johnson 18 Tore und bereitete 29 weitere vor. Ob er der Liga im kommenden Jahr erhalten bleibt, ist noch unklar.

3. Pável Pardo, Mexiko (VfB Stuttgart)

Nachdem Pável Pardo 2005 beim Confed Cup in Deutschland auf sich aufmerksam gemacht hatte, holte Trainer Armin Veh ein Jahr später den damals 30-Jährigen zum VfB. Durch seine enorme Zweikampfstärke spielte sich der Mexikaner schnell im defensiven Mittelfeld der Schwaben fest, und wurde trotz seines fortgeschrittenen Alters Teil der „Jungen Wilden“.

 

Die besten Szenen von Pável Pardo

In seiner ersten Saison in der Bundesliga holte er mit dem VfB direkt den Meistertitel. Der DFB-Pokal wurde im selben Jahr denkbar knapp durch eine Niederlage im Finale gegen Nürnberg verpasst. Dennoch war seine Zeit in Deutschland im Großen und Ganzen erfolgreich. Nach zweieinhalb Jahren und 72 Ligaeinsätzen wechselte er im Januar 2009 wieder nach Mexiko.

4. Chicharito, Mexiko (Bayer Leverkusen)

Javier Hernández, genannt Chicharito (deutsch: „kleine Erbse“), kam 2015 schon als gestandener Profi nach Leverkusen. Mit erst 22 Jahren machte sich der Youngster auf den Weg über den Atlantik nach England zu Manchester United. Nach einer Leihe zu Real Madrid landete er schließlich bei der von Roger Schmidt trainierten Werkself.

Dort wusste der Mexikaner direkt zu überzeugen: 17 Tore und drei Vorlagen gelangen ihm in seiner Debütsaison in der Bundesliga. Nach einer weiteren Saison mit wettbewerbsübergreifend 13 Toren und vier Vorlagen, wechselte er schließlich für etwa 18 Millionen Euro zu West Ham United.

5. Christian Pulisic, USA (Borussia Dortmund)

Christian Pulisic gilt als eines der größten Talente seiner Generation. Mit gerade einmal 15 Jahren kam er nach Deutschland, um in das Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Dortmund zu wechseln. Zur Rückrunde der Saison 2015/16 wurde er dann von Trainer Thomas Tuchel in den Profikader berufen.

 

Christian Pulisic beim BVB

Sein Treffer am 30. Spieltag gegen den HSV machte ihn zum bis dahin jüngsten ausländischen Torschützen der Bundesligageschichte. Es folgten 18 weitere Treffer sowie 26 Vorlagen im Trikot des BVB, ehe er im Sommer 2019 für eine Rekordablöse von 64 Millionen Euro endgültig zum FC Chelsea wechselte.

6. Josh Sargent, USA (Werder Bremen)

Ein weiteres verheißungsvolles Talent aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist Josh Sargent. Im zarten Alter von 17 Jahren wechselte Sargent zum Jahresbeginn 2018 von St. Louis zum SV Werder Bremen an die Weser. In seinem ersten Jahr bei den Profis kam er zwar nur zu einigen Kurzeinsätzen, doch er entwickelte sich in der Folgesaison zu einem der wenigen Hoffnungsschimmer in einer desaströsen Bremer Saison.

Vier Tore und vier Vorlagen in 30 Spielen, darunter auch der Assist zur 1:0-Führung im Relegationsrückspiel gegen Heidenheim, sind gute Gründe für Bremen, unbedingt an dem us-amerikanischen Youngster festhalten zu wollen.

7. Alphonso Davies, Kanada (FC Bayern)

Ein Spieler aus Übersee stach in der vergangenen Saison allerdings besonders hervor: Alphonso Davies vom FC Bayern München. Eigentlich war der 19-jährige Kanadier als zukünftiger Nachfolger von David Alaba auf der Linksverteidiger-Position eingeplant. Doch durch die verletzungsbedingte Personalnot in der Münchener Defensive kam er früher als gedacht zu seinem Bundesligadebüt.

Durch starke Leistungen spielte er sich schließlich in der Münchener Viererkette fest, und stand ab dem 9. Spieltag in der Liga nur zweimal nicht in der Anfangsformation. In Davies erster Saison dort gewannen die Bayern die Meisterschaft und den DFB-Pokal, der Champions-League-Titel ist ebenfalls noch möglich. Drei Tore und vier Vorlagen gelangen ihm zudem – nicht umsonst gilt er in dieser Saison als der beste Newcomer der Liga.

 

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Andreas Gebert / AP Photos *

July 15, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Schaut man sich in der Bundesliga um so sieht man viele internationale Spieler, die Jahr für Jahr den Weg in die Liga finden. Einige hielt es nicht lange in Deutschland, andere hingegen fanden hier ihr Glück und waren prägend für das deutsche Fußballoberhaus. Wir stellen euch hier die besten Spieler aus Osteuropa vor.

 

Vedad Ibisevic

 

Der Stürmer aus Bosnien und Herzegowina kam 2006/07 über die USA nach Deutschland und startete seine Bundesligakarriere bei Alemannia Aachen. Nachdem der Verein nach nur einem Jahr den Gang in die zweite Bundesliga antreten musste, verlies auch Ibesevic den Klub in Richtung Hoffenheim.

 

Mit der TSG wurde er 2008/09 im ersten Bundesligajahr der Vereinsgeschichte sensationeller Herbstmeister. Allerdings riss sich Ibisevic, der bis dahin bester Torschütze seiner Mannschaft war, kurz vor Rückrundenstart das Kreuzband.

 

Insgesamt erzielte er in 340 Spielen für Alemania Aachen, die TSG 1899 Hoffenheim, den VFB Stuttgart und Hertha BSC Berlin 127 Tore. In dieser Saison wurde er erst nach dem Trainerwechsel unter Bruno Labbadia wieder berücksichtigt und zahlte das Vertrauen mit Toren zurück. Allerdings wurde sein auslaufender Vertrag noch nicht verlängert.

 

Ivica Olic

 

Der kroatische Stürmer wurde bereits Ende der 90er von Hertha BSC aus seiner Heimat verpflichtet. Bei den Berlinern wurde Olic aber vor allem bei den Amateuren eingesetzt. Prägend war Olic für die Liga erst nach seiner Rückkehr 2006/07, als ihn der HSV in der Wintertransferperiode vom ZSKA Moskau verpflichtete.

 

Von nun an ging es für den Kroaten steil bergauf. Nach drei Jahren in Hamburg wechselte Olic zum deutschen Rekordmeister nach München, wo er ebenfalls drei Jahre blieb. Nach weiteren drei Jahren in Wolfsburg, folgte dann die Rückkehr zum HSV.

 

Mit den Bayern stand Olic zweimal im Champions League Finale, die beide verloren gingen. Jedoch bleibt vor allem sein Hattrick im Halbfinale 2009/10 gegen Lyon in Erinnerung.

 

Seine Karriere beendete er beim Lokalrivalen, dem TSV 1860 München auf traurige Art und Weise mit einem Abstieg. Bei quasi allen Stationen schaffte es Olic wegen seinem arbeitsaufwändigen Spielstil zum Liebling der Fans zu werden. In 238 Bundesligapartien kam er auf 72 Tore.

 

Ivan Rakitic

 

2007 verpflichtete Schalke, den in der Schweiz geborenen Mittelfeldspieler vom FC Basel. Auf insgesamt 97 Spiele sollte Rakitic für die Königsblauen kommen, mit denen er 2011 auch den DFB-Pokal gewinnen konnte.

 

Am Ende seiner Zeit im Ruhrgebiet war er jedoch von Verletzungen geplagt und so verkaufte man ihn 2011 an den FC Sevilla. Über die Andalusier mit denen er in der Europa-League triumphierte, schaffte er es zum großen FC Barcelona. Mit den Katalanen holte er 2015 das Triple.

 

Mario Mandzukic

 

Der VFL Wolfsburg verpflichtete den kroatischen Stürmer im Juli 2010 von Dinamo Zagreb. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten konnte er sich zum Ende der Saison 2010/11 unter Felix Magath endlich beweisen.

 

In den letzten sieben Spielen erzielte er acht Tore und bewahrte die Wölfe somit vor dem drohenden Abstieg. 2012 schloss er sich dem FC Bayern und gewann dort gleich in seiner ersten Saison das Triple. Im CL-Endspiel gegen den BVB erzielte er damals den Treffer zum 1:0.

 

Im nächsten Jahr überwarf er sich allerdings mit dem neuen Trainer Pep Guardiola und wechselte nach zwei Jahren beim Rekordmeister zu Atletico Madrid. Nach vier Jahren bei Juventus Turin löste er zuletzt seinen Vertrag bei Al Duhail SC Doha in Katar auf und ist aktuell vereinslos.

 

Ivan Perisic

 

Der Flügelspieler wurde in seiner Heimat bei Hajduk Split ausgebildet. Über Sochaux in Frankreich gelangte er nach Belgien zum FC Brügge, von wo ihn der BVB im Sommer 2011 verpflichtete. In seinem ersten Jahr in Dortmund holte er mit dem Verein auf Anhieb das Double.

 

Allerdings gelang es Perisic nicht wirklich sich beim BVB entscheidend durchzusetzen und so schloss er sich Anfang 2013 dem VFL Wolfsburg an. In Wolfsburg lief es für ihn persönlich besser und er erzielte in 87 Spielen 21 Tore für den VFL. Mit dem Gewinn des DFB-Pokals verabschiedete er sich 2015 in die Serie A zu Inter Mailand.

 

Vor der Saison 2019/20 folgte die Rückkehr in die Bundesliga, genauer zum FC Bayern, der ihn leihweise von den Italienern verpflichtete. Für die Fortsetzung der Champions-League im August wurde die Leihe verlängert. Wie es für den Kroaten danach weiter geht ist im Moment unklar.

 

Luka Jovic

 

Den Serben und aktuellen Real Madrid Spieler hielt es zwar nur zwei Jahre in der Bundesliga, aber diese reichten um für reichlich Furore zu sorgen. 2017 lieh Eintracht Frankfurt den bei Roter Stern Belgrad ausgebildeten Stürmer von Benfica Lissabon aus und sicherte sich dazu eine Kaufoption. Letztere wurde auch nach einer ordentlichen Debütsaison, in der die Eintracht den DFB-Pokal gewinnen konnte gezogen.   

 

Jovic erzielte im Halbfinale gegen Schalke den entscheidenden 1:0 Siegtreffer. Es war aber seine zweite Saison, in der Jovic so richtig explodierte. Er war zusammen mit Ante Rebic und Sebastien Haller Teil der „Büffelherde“.

 

Das Angriffstrio schoss die Eintracht sensationell ins Europa-League-Halbfinale gegen Chelsea, wo man erst im Elfmeterschießen scheitern sollte. Alle drei verließen Frankfurt nach der Saison, so zog es Jovic zu den Königlichen, wo er bisher überhaupt noch nicht Fuß fassen konnte.  

 

Ante Rebic

 

Auch der Kroate war Teil der erwähnten „Büffelherde“ der Eintracht. 2014/15 wagte er bereits den Anlauf in Deutschland, konnte sich aber bei RB Leipzig, damals noch in Liga zwei nicht durchsetzen. Die Eintracht lieh ihn 2016 erst vom AC Florenz aus und verpflichtete ihn anschließend fest.

 

Mit der Eintracht erreichte er zweimal das Pokalfinale, welches er einmal gewann. In 71 Spielen erzielte er 22 Tore für die Eintracht. Mittlerweile macht er nach ein klein wenig Anlaufschwierigkeiten beim AC Mailand da weiter, wo er in Frankfurt aufgehört hat.

 

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Laurent Cipriani / AP Photos *

 

 

July 15, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

In der Bundesliga findet man längst nicht mehr nur deutsche Stars, sondern Fußballer aus vielen verschiedenen Nationen. Während die meisten zwar aus Südamerika oder anderen europäischen Ländern kommen, gibt es auch einige Australier, die die deutschen Ligen aufgemischt haben – und genau die Besten davon zeigen wir Euch!

Mitchell Langerak

Mitch Langerek ist wohl der in Deutschland erfolgreichste Australische Spieler. Denn von 2010 bis 2015 spielte er bei Borussia Dortmund und gewann zusammen mit den Schwarz-Gelben – wenn auch als Ersatztorwart -  zwei Deutsche Meisterschaften (2011, 2012) und einmal den DFB-Pokal (2012). Zudem wurde er 2017 mit dem VFB Stuttgart Zweitligameister.

Doch vor allem Anhänger des BVB werden sich gerne an den Schlussmann zurückerinnern. Denn seine Bilanz gegen den Erzrivalen Bayern München kann sich wirklich sehen lassen: vier von vier Spielen konnten die Dortmunder mit Langerak im Tor gewinnen.

Mitch Langerak im Elfmeterschießen beim DFB-Pokalhalbfinale 2015.

Unvergessen bleibt dabei das DFB-Pokalhalbfinale 2014/15 bei dem er im Tor stand und im Elfmeterschießen keinen Schuss in sein Tor ließ, wodurch die Borussia ins Finale einzog, dieses jedoch gegen Wolfsburg verloren hat.

Ned Zelic

Auch Ned Zelic‘ erste Bundesligastation war Borussia Dortmund. Der Defensivakteur spielte insgesamt acht Jahre lang in Deutschland, drei davon im Ruhrpott, eines bei Eintracht Frankfurt und die restlichen vier bei 1860 München.

Bei den Sechzgern etablierte Zelic sich als Abwehrchef und Libero auf dem Platz, ehe er die Bundesliga verließ und nach Japan zu Kyoto Sanga wechselte.

Joshua Kennedy

Der Stürmer Joshua Kennedy hat schon einige Stationen in Deutschland gehabt, von 2000 bis 2009 lief er für sechs verschiedene deutsche Vereine auf.

Die großen Top-Clubs blieben dabei allerdings aus. Vielmehr spielte er beim VfL Wolfsburg, den Stuttgarter Kickers, dem 1. FC Köln, Dynamo Dresden, dem 1. FC Nürnberg und dem Karlsruher SC. Insgesamt schoss dabei er in 117 Spielen in der ersten und zweiten Bundesliga 25 Tore.

Dennoch ist sein größter Erfolg der Gewinn des DFB-Pokals 2007 mit dem 1. FC Nürnberg, wenngleich er aufgrund eines Achillessehnenrisses und weiteren Komplikationen kein einziges Saisonspiel bestreiten konnte.

Robbie Kruse

Auch Robbie Kruse zog es für einige Jahre aus seinem Heimatland nach Deutschland. Doch auch er konnte nicht bei den Top-Adressen in Deutschland spielen.

Sein Weg führte von Fortuna Düsseldorf – mit der ihm 2012 der Aufstieg in die Bundesliga gelang – über Bayer Leverkusen, den VfB Stuttgart und schließlich zum VfL Bochum, ehe er 2019 wieder zurück in seine Heimat kehrte und seither erneut für Melbourne Victory spielt.

Mathew Leckie

Er ist der wohl derzeit bekannteste Australier, den es in die Bundesliga verschlagen hat. Mathew Leckie spielt nämlich bereits seit 2011 in Deutschland. Zunächst zog es den Rechtsaußen zu Borussia Mönchengladbach und ein Jahr später für zwei Jahre zum FSV Frankfurt.

Sein größter Erfolg war wohl 2015 der Aufstieg als Zweitligameister mit dem FC Ingolstadt, doch nach dem Abstieg der Schanzer wechselte er  2017 zu Hertha BSC, wo er bis heute spielt.

Länderspieltore von Mathew Leckie.

In seinem ersten Jahr in der Hauptstadt war er zwar eine feste Größe im Kader, doch da er in der letzten Saison von Verletzungen geplagt war, kam der Offensivakteur eher weniger zum Einsatz.

Paul Agostino

Paul Agostino spielte zwar nur bei einem einzigen Verein in Deutschland, doch das über ganze zehn Jahre. Von 1997 bis 2007 lief er für die Münchner Löwen auf und machte dort als von den Fans gefeierter „Fußballgott“ von Derbysiegen über die Qualifikation zur Champions League 1999/2000 bis hin zum bitteren Abstieg 2003 wirklich alles mit.

Insgesamt hat der Stürmer und Fanliebling in seiner langen Bundesligakarriere in 187 Partien 46 Tore erzielt. 2009 beendete er seine Karriere letztendlich in Australien, doch ist bis heute mit den Münchnern verbunden.

Mark Schwarzer

Der Torhüter Mark Schwarzer beendete zwar 2016 seine Fußballkarriere, doch ist immer noch der Rekordnationalspieler der „Socceroos“. Und auch in der Premier League gilt er als Rekordspieler – er hat die drittmeisten Einsätze eines ausländischen Spielers in Englands höchster Spielklasse vorzuweisen.

Doch bevor er nach England wechselte, spielte er zwei Jahre lang in Deutschland – jeweils eine Saison für Dynamo Dresden und den 1. FC Kaiserslautern.

Aber in Deutschland konnte er nie richtig Fuß fassen. Bei beiden Mannschaften war er nur Ersatztorwart und so kam er auch beim DFB-Pokal Gewinn der Roten Teufel 1996 kein einziges Mal zum Einsatz.

Er wechselte anschließend zu Bradford City und entwickelte sich in England zu einem Top-Torwart. Es folgten sogar Wechsel zum FC Chelsea und Leicester City, ehe er 2016 seine Karriere bei den Foxes beendete.

Alle Fußballwetten gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Ferdinand Ostrop / AP Photos *

July 14, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

In der Bundesliga tummeln sich mittlerweile Spieler von vielen verschiedenen Nationen, doch vor allem ein Kontinent bringt immer wieder außergewöhnliche Top-Spieler hervor: Südamerika.

Besonders viele Brasilianer haben den Sprung zu Weltklasse-Spielern geschafft, doch auch anderen Ländern Südamerikas entspringen sehr gute Athleten. Wir zeigen Euch daher die besten Bundesligastars dieses Kontinents.

Arturo Vidal

Arturo Vidal spielte von 2007 bis 2011 bei Bayer Leverkusen und gewann mit ihnen die Vize-Meisterschaft, doch seine großen Erfolge feierte Vidal mit dem FC Bayern, als er von 2015 bis 2018 in München unter Vertrag stand.

Der Chilene war in der ganzen Bundesliga als „der Krieger“ bekannt. Wegen seines groben und aggressiven Zweikampfverhaltens und seiner besonderen Leader-Mentalität, war er einer der unangenehmsten Gegenspieler der Bundesliga.

Die besten Szenen von Arturo Vidal bei Bayern München.

Insgesamt wurde er dreimal mit den Bayern Meister und gewann sogar einmal das nationale Double. Kein Wunder also, dass er mittlerweile für den Top-Club FC Barcelona aufläuft.

Raffael

Und auch Raffael wird wohl nicht mehr so schnell in der Bundesliga spielen – zumindest nicht im Trikot von Borussia Mönchengladbach, so wie wir es seit 2013 gewohnt sind. Der Vertrag mit dem Fanliebling wurde in diesem Jahr nämlich nicht verlängert.

Doch auch wenn die großen Erfolge während seiner Zeit in Gladbach ausblieben, so hat Raffael sich als Spieler bei Hertha, Schalke und Gladbach zu einem der besten südamerikanischen Bundesligaspieler entwickelt.

Der Brasilianer war einst der Dreh-und Angelpunkt des Gladbacher Spiels. Als dribbelstarker und aktionsschneller Offensivakteur agierte er zwischen der Defensive und Offensive blitzschnell und leitete damit Umschaltspiele ein wie kein Zweiter.

Ailton

Ailton Goncalves da Silva ist wohl einer der bekanntesten und auch beliebtesten ausländischen Bundesligaspieler. Der bullige Stürmer spielte von 1998 bis 2004 bei Werder Bremen und eroberte die Herzen der Zuschauer.

Der „Kugelblitz“ genannte Offensivakteur wurde bald einer der Leistungsträger der Bremer und in der Saison 2003/04 mit 28 Treffern Torschützenkönig.

Die besten Tore von "Kugelblitz" Ailton.

Damit leistete er einen großen Beitrag zum Meisterschaftstitel in derselben Saison – und auch den Pokalsieg sicherten sich die Werderaner unter Thomas Schaaf und mit Ailton, der auch die Torschützenliste im DFB Pokal mit sechs Treffern anführte.

Ailton spielte zudem noch bei anderen Bundesligaclubs, nämlich Schalke 04, dem Hamburger SV und dem MSV Duisburg.  Dadurch erzielte er in seiner gesamten Bundesligakarriere insgesamt 106 Tore – nur insgesamt sechs ausländische Spieler haben die 100 Tore Marke geknackt.

Giovane Élber

Auch Giovane Élber war ein bekanntes Gesicht in der Bundesliga. Der Brasilianer spielte nämlich für den VFB Stuttgart, Bayern München und Borussia Mönchengladbach. Und auch er ist einer der besten ausländischen Torschützen in der ersten Liga – sogar der Drittbeste.

Insgesamt hat er nämlich in seinen 260 Spielen ganze 133 Tore geschossen. Damit liegen nur Robert Lewandowski (236) und Claudio Pizarro (197) vor ihm. So leistete die Tor-Maschine natürlich auch einen großen Beitrag zu jeweils vier deutschen Meisterschaften und DFB-Pokalsiegen.

Naldo

Und auch der Brasilianer Naldo verbrachte den Großteil seiner Profi-Karriere in Deutschland – er spielte nämlich von 2005 bis 2012 bei Werder Bremen und anschließend noch einmal jeweils vier Jahre beim VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04.   

Und auch er entwickelte sich schnell zum Publikumsliebling und Leistungsträger in der jeweiligen Mannschaft. Denn der gelernte Innenverteidiger fiel vor allem mit seiner Torgefährlichkeit immer wieder positiv auf.

Stolze 46 Treffer erzielte der technisch versierte Verteidiger in 358 Partien – ohne jedoch in der Defensive an Stabilität einzubüßen – und war damit einst der torgefährlichste Innenverteidiger der Liga.

Dedê

Dedê ist in ganz Dortmund eine Ikone – wahrscheinlich sogar in der gesamten Bundesliga. Der Brasilianer stand von 1998 bis 2011 für die Borussen in über 300 Spielen auf dem Platz.

Der Abwehrspieler war über viele Jahre eine wichtige Stütze im Dortmunder Team und wurde zweimal deutscher Meister.

Doch eigentlich stimmt unsere Nennung Dedês als einer der besten südamerikanischen Bundesligaspieler nur teilweise. Denn obwohl der gebürtige Brasilianer erst mit 20 Jahren zu Dortmund wechselte, hat er sich während seiner Zeit dort so gut integriert, dass er von seinen Landsmännern nur noch als „der Deutsche“ bezeichnet wurde.

Claudio Pizarro

Claudio Pizarro hat in seiner langjährigen Bundesligazeit schon viele Rekorde gebrochen. Nachdem der SV Werder Bremen in dieser Saison dem Abstieg in die zweite Liga nur knapp entkommen ist, hat der Peruaner endgültig seinen Rücktritt vom Profifußball erklärt -  und das mit stolzen 41 Jahren.

In seiner Karriere spielte er unter anderem mehrmals bei Werder Bremen, Bayern München und eine Saison lang beim 1. FC Köln. Aufgrund seiner vielen Titelgewinne ist er einer der erfolgreichsten ausländischen Spieler.

Die besten Tore von Claudio Pizarro im Dress von Werder Bremen.

Er wurde nämlich insgesamt sechsmal Deutscher Meister und Pokalsieger, gewann 2013 mit den Bayern sogar das Tripple aus Meisterschaftstitel, DFB Pokal und Champions League Titel und hat auch einige persönliche Rekorde vorzuweisen.

Denn er ist der am häufigsten eingesetzte ausländische Spieler und älteste Torschütze der Bundesliga. Zudem ist er der erste Spieler, der in 21 aufeinanderfolgenden Kalendermonaten mindestens einmal getroffen hat. Damit geht nun also eine große Karriere doch zu Ende.

Alle Fußballwetten gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photos *

July 13, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Die höchste deutsche Fußballliga ist schon längst kein rein nationales Phänomen mehr. Egal ob junges, aufstrebendes Talent oder bereits zum internationalen Star gereifter Topspieler, die Bundesliga ist für jeden Fußballer eine Topadresse.

 

Auch aus dem Nachbarland, den Niederlanden, machten sich schon viele Spieler auf den Weg hier her, um sich zu beweisen – und das oft mit Erfolg. Wir zeigen euch die sieben erfolgreichsten holländischen Fußballer, die bisher in der Bundesliga aufliefen.

1. Jacobus Prins (1. FC Kaiserslautern)

Mit ihm fing alles an: Jacobus „Co“ Prins wechselte vor der Saison 1963/64 von Ajax Amsterdam in die Pfalz zum 1. FC Kaiserslautern. Damit war er der erste holländische und einer der ersten ausländischen Spieler überhaupt in der höchsten deutschen Spielklasse.

Bereits am ersten Spieltag bestritt der damals 25-jährige Mittelstürmer sein Debüt für die „Roten Teufel“, ehe er zwei Wochen später als erster ausländischer Torschütze in die Bundesliga-Historie einging.

2. Youri Mulder (FC Schalke 04)

Ein weiterer Spieler aus den Niederlanden, der für viele Fans heute Kultstatus besitzt, ist Youri Mulder. Nachdem Mulder zuvor in der heimischen Eredivisie des Öfteren seinen Torriecher unter Beweis gestellt hatte, holte der FC Schalke 04 den jungen Mulder schließlich nach Deutschland.

 

Das Beste von Youri Mulder

Neun Jahre, von 1993 bis 2002, trug er das Trikot der Königsblauen, in dem er 43 Treffer erzielte und 29 weitere vorbereitete. Mulder gehörte zu dem Eurofighter genannten Schalker Team, das 1997 den UEFA-Cup gewann. In seinen letzten beiden Saisons in Deutschland gewann er zudem zweimal den DFB-Pokal.

3. Frank Verlaat (VfB Stuttgart/SV Werder Bremen)

Nachdem Frank Verlaat, von Ajax gekommen, zunächst in der Schweiz und später in Frankreich spielte, wechselte er zur Saison 1995/96 schließlich zum VfB Stuttgart. Nach eher holprigem Start spielte sich der Abwehrspezialist in der Defensive der Stuttgarter fest. In vier Jahren lief er insgesamt 137 Mal für die Schwaben auf.

Das Highlight seiner Karriere in Deutschland war der Gewinn des DFB-Pokals 1997. Im Juli 2000 wechselte er zurück zu Ajax, nur um bereits ein Jahr später bei Werder Bremen erneut Bundesligaluft schnuppern zu können. Dort spielte er für weitere drei Jahre.

4. Roy Makaay (FC Bayern München)

Es war der 18. September 2002, der erste Spieltag der damaligen Champions-League-Saison. Der FC Bayern München musste sich mit einer 2:3-Niederlage gegen Deportivo La Coruña geschlagen geben. Ein gewisser Roy Maakay schoss damals alle drei Tore der Spanier. Spätestens danach war den Münchenern klar: Diesen jungen Holländer will man haben.

Fast 20 Millionen Euro waren ihnen dessen Dienste in der Folgesaison letztlich wert – und es zahlte sich aus. Mit 23 Toren in seiner Debütsaison in der Bundesliga untermauerte Makaay seinen Wert noch einmal. Insgesamt 103 Tore erzielte er für den Rekordmeister, mit denen er 2005 und 2006 jeweils das Double holte.

5. Mark van Bommel (FC Bayern München)

Noch während Maakay seine Schuhe für die Bayern schnürte, holte sich der amtierende Meister vor der Saison 2006/07 bereits den nächsten Kicker aus dem Nachbarland ins Boot. Mark van Bommel kam vom FC Barcelona und wurde wenig später von Trainer Ottmar Hitzfeld zum ersten ausländischen Kapitän der Münchener ernannt.

Für seinen harten Spielstil wurde er von Fans und Trainer gefeiert, weshalb sie ihm auch seine drei Platzverweise in München nachsahen. Genau wie Landsmann Maakay gewann auch van Bommel zweimal das Double mit den Bayern (2008 und 2010).

6. Arjen Robben (FC Bayern München)

Wenn man von erfolgreichen Niederländern in der Bundesliga spricht, darf ein Name natürlich nicht fehlen: Arjen Robben. Der kongeniale Partner Franck Ribérys auf den bayerischen Flügeln spielte seine Gegner regelmäßig schwindelig. Im Sommer 2009 wechselte der damals 25-Jährige für 25 Millionen Euro von Real Madrid an die Säbener Straße.

Was folgte, war ein Jahrzehnt voller Titel und Erfolge. Mit 144 Toren und 101 Vorlagen schoss er seinen neuen Arbeitgeber zu insgesamt acht Meistertiteln und fünf DFB-Pokal-Siegen. Seinen wohl schönsten Fußballmoment erlebte Robben allerdings im Champions-League-Finale 2013, als er in der 89. Minute den 2:1 Siegtreffer gegen den Rivalen aus Dortmund markierte.

7. Bas Dost (VfL Wolfsburg/Eintracht Frankfurt)

Auch heute noch beschreiten viele Fußballer den Weg aus der niederländischen Eredivisie in die Bundesliga, wie zum Beispiel Bas Dost. Der 1,96 Meter große Sturmhüne machte sich in der Saison 2011/12 einen Namen, als er in 34 Ligaspielen für den SC Heerenveen 32 Tore schoss. Auch der VfL Wolfsburg wurde auf den Niederländer aufmerksam, und verpflichtete ihn daraufhin in der Folgesaison für sieben Millionen Euro.

Sein bestes Jahr bei den Wölfen erlebte er in der Saison 2014/15. Wettbewerbsübergreifend 20 Tore in 36 Spielen gelangen ihm, darunter den 3:1-Endstand im gewonnen DFB-Pokal-Finale. Ein Jahr später wechselte er zu Sporting Lissabon, wo er sich weiter steigern konnte (93 Tore in 127 Spielen). Mittlerweile geht er für Eintracht Frankfurt auf Torejagd.

Trainer: Huub Stevens (FC Schalke 04/Hertha BSC/Hamburger SV/VfB Stuttgart/TSG Hoffenheim)

In der Geschichte der Bundesliga haben nicht nur auf dem Platz einige Holländer für Furore gesorgt, sondern auch auf der Trainerbank. Einer der bekanntesten dabei war Huub Stevens. In seiner ersten Saison als Schalker Trainer gelang ihm am 21. Mai 1997 die Sensation, der Sieg im UEFA-Cup, woraufhin er zum Jahrhunderttrainer ernannt worden ist. Darüber hinaus gewann er mit den Knappen zweimal den DFB-Pokal (2001 und 2002).

In jüngerer Vergangenheit machte er sich bei gleich mehreren Bundesligisten als Retter vor dem Abstieg einen Namen. So wurde er vom VfB Stuttgart 2014 innerhalb eines Jahres gleich zweimal kurzfristig verpflichtet, um die Schwaben vor dem Gang in Liga Zwei zu bewahren. Zuletzt übernahm er 2019 interimsweise wieder das Traineramt auf Schalke, denen der Abstieg drohte – mit Erfolg.

July 13, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off