Die internationalen Ligen neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu – und das bedeutet, dass der Transfermarkt wieder geöffnet hat! In den letzten Jahren gab es einige Kracher Deals.

Doch die wird es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise wohl eher nicht geben. Daher haben wir für Euch noch einmal die Top 5 der teuersten internationalen Transfers im Fußball zusammengefasst.

5. Ousmane Dembélé – 2017, für insgesamt 125 Mio von Borussia Dortmund zu Barcelona

Dembélés Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Barcelona im Jahr 2017 stellt bis heute den teuersten Transfer der Fußballbundesliga da, im Vergleich zu den internationalen Transfers landet der 125 Millionen Deal jedoch „nur“ auf Platz fünf.

Der damals 20 Jährige spielte nur eine Saison in Dortmund, ehe er die Schwarz-Gelben wieder verlassen wollte. Doch da die Dortmunder ihr neues Juwel nicht einfach so ziehen lassen wollten, musste Dembélé den Wechsel selbst voran treiben.

Der Offensivakteur erschien nicht mehr zum Training und zu Mannschaftssitzungen und streikte sich somit aus dem Ruhrpott zu den Katalanen. Doch da konnte er sich bis heute noch nicht wirklich durchsetzten.

4. Joao Felix – 2019, für 126 Mio von Benfica Lissabon zu Atletíco Madrid

Joao Felix gilt als eines der größten Talente im internationalen Fußball. Der heute erst 20 Jährige Offensivmann wurde quasi über Nacht endgültig in der Fußballwelt bekannt, als er im April 2019 im Viertelfinalhinspiel zwischen Benfica Lissabon und Eintracht Frankfurt einen Hattrick erzielte und so zum Endstand von 4:2 maßgeblich beitrug.

Die besten Aktionen von Joao Felix 2020. 

Spätestens dann wurden auch andere Clubs auf den Youngster aufmerksam. Im Sommer sicherte sich so Atletíco Madrid die Dienste des Portugiesen – und das für stolze 126 Millionen Euro.

Bisher ging es Felix aber wie manch anderen viel gehypten Spielern: der Trubel um ihn war in seiner ersten Saison schlichtweg zu groß. Bisher konnte er zwar noch nicht wie erhofft im Trikot von Atletíco glänzen, doch er hat ja noch viel Entwicklungspotenzial.

3. Philippe Coutinho – 2018, für insgesamt 145 Mio von Liverpool zu Barcelona

Im Januar 2018 wechselte Philippe Coutinho für insgesamt 145 Millionen Euro vom Liverpool FC nach Barcelona – damit markiert er immer noch den bisher teuersten Wintertransfer der europäischen Top-Ligen. Zuvor verbrachte er fünf Jahre bei den Reds.

Doch auch dieser Wechsel hatte einen faden Beigeschmack. Der Brasilianer wollte bereits vorherigen Sommer wechseln, bekam von Liverpool jedoch keine Freigabe.

Coutinho beharrte jedoch weiterhin auf seinen Wechsel und bekam diesen schließlich im Januar auch, da Jürgen Klopp keine Möglichkeit mehr für eine Zusammenarbeit sehen konnte.

Doch bei seinem Wunsch-Club konnte er sich nie richtig durchsetzten. Daher wechselte er bereits im August 2019 schon wieder den Verein, als er sich auf Leihbasis dem FC Bayern München anschloss, doch auch hier blieb seine Leistung unter den Erwartungen.

2. Kylian Mbappé – 2018, für insgesamt 180 Mio von AS Monaco zu Paris Saint-Germain

Kylian Mbappé, der Weltmeister von 2018, war gerade einmal 18 Jahre alt, als er endgültig von seinem damaligen Verein As Monaco zu PSG wechselte.

Und die Pariser mussten für den Youngster ganz schön tief in die Tasche greifen. Inklusive Bonuszahlungen mussten die Franzosen am Ende insgesamt 180 Millionen Euro an die Monegassen überweisen.

Doch der junge Franzose machte sich bezahlt – zumindest auf nationaler Ebene. Zusammen mit Edison Cavani und Neymar bildet er den Angriff des Hauptstadtclubs – und der trifft quasi wie am Fließband.

Die besten Aktionen von Kylian Mbappe 2020.

Doch anscheinend will Mbappé den Verein bald schon wieder verlassen. Interessenten waren auch bereits gefunden. Real Madrid stand offenbar kurz vor der Verpflichtung des Offensivkünstlers, doch aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie waren die Königlichen wohl nicht bereit die fällige Summe von 250 Millionen Euro an Paris zu überweisen – zumindest noch nicht.

1. Neymar – 2017, für 222 Mio von Barcelona zu Paris Saint-Germain

Der Wechsel des Kapitäns der Selecao markiert bis heute den teuersten Fußballtransfer. Neymar wechselte nämlich im Sommer 2017 für eine utopische Ablösesumme von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zum französischen Top-Club Paris Saint-Germain.

Doch obwohl Neymar in den vergangen Jahren dreimal die Ligue 1 und einmal den französischen Pokal gewinnen konnte, sehnt sich der Brasilianer wohl nach seiner noch erfolgreicheren Zeit beim FC Barcelona und will wohl wieder zurück zu den Katalanen.

Alle Transferwetten gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Thibault Camus / AP Photos *

July 22, 2020

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Am 31. Spieltag war es dann auch offiziell, was vorher schon klar war. Mit dem 2:1 Sieg von Chelsea über Manchester City war die Meisterschaft des FC Liverpool perfekt. Im Kampf um die CL-Plätze dahinter ist es in England aber so eng, wie schon lange nicht mehr.

 

Ausgerechnet die Mannschaft von Jürgen Klopp spielt dabei morgen in ihrem vorletzten Spiel das Zünglein an der Waage, wenn es gegen den FC Chelsea geht. Für die Blues steht nämlich noch so einiges auf dem Spiel. Wir zeigen euch, was ihr zum Spitzenspiel morgen Abend wissen müsst.

 

Die Bilanz

 

Die Partie wird bereits das 154. Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der Premier League sein. Die „Reds“ haben dabei mit 68 Siegen die Oberhand. Chelsea konnte Liverpool aber auch schon 50 Mal besiegen. In 35 Spielen gab es keinen Sieger.

 

Vor der Reise an die Anfield Road brauchen sich die „Blues“ aber auf keinen Fall zu fürchten, denn diese stellte in den letzten Jahren eigentlich immer ein gutes Pflaster für die Mannschaft von Frank Lampard dar. Von den letzten neun Spielen in Liverpool ging nämlich nur einmal das Heimteam als Sieger vom Platz (3 Siege und 5 Unentschieden).

 

Hier zeigt sich ein kleiner Trend, denn in den letzten 15 Aufeinandertreffen der beiden Vereine, ging generell nur dreimal der Gastgeber als Sieger vom Feld.

 

Das Hinspiel

 

Das Spiel an der Stamford Bridge war ein sehr rasantes Spiel, mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nachdem Mohamed Salah vorlegte, traf Trent Alexander-Arnold per sehenswerten Freistoß zum 1:0 für den FC Liverpool.

 

Das Hinspiel an der Stamford Bridge ging 1:2 für Liverpool aus.

Der FC Chelsea zeigte sich davon aber wenig beeindruckt und kam in der Folge zu einigen Möglichkeiten. Mehrmals musste Ersatztorwart Adrian den „Reds“ die null festhalten. Einmal war er bereits geschlagen, doch der Treffer von César Azpilicueta wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt.

 

Glück für Liverpool also, die in der 30. Minute auf 0:2 erhöhten. Roberto Firmino köpfte aus fünf Metern mehr oder weniger freistehend ins Tor des FC Chelsea. Vorausgegangen war erneut ein Freistoß.

 

In der 70. Spielminute erzielte N´Golo Kanté nach einem kleinen Sololauf den Anschlusstreffer zum 1:2 aus Sicht des FC Chelseas, doch dieser wusste seine durchaus zahlreichen Torchancen in einer letzten Druckphase einfach nicht zu nutzen. Liverpool startete damit mit sechs Punkten aus sechs Spielen.

 

Die Ausgangslage am Mittwoch

 

Die Meisterschafft hat der FC Liverpool wie bereits erwähnt, schon längst in der Tasche. Allerdings hatte man bei der Mannschaft von Jürgen Klopp ein wenig den Eindruck, dass ihr die Pause nicht schaden würde.

 

Vor der Unterbrechung schied man nämlich erst gegen Chelsea aus dem FA Cup aus und wenig später war auch noch gegen Atletico Madrid schon im Achtelfinale der Champions-League Endstation. Aber auch nach der Fortsetzung der Saison konnte die Mannschaft nicht wirklich überzeugen. Am letzten Spieltag verspielte man mit einer 2:1 Niederlage gegen Arsenal einen möglichen Punkterekord in der Premier League.

 

Im FA Cup setzte sich Chelsea in dieser Saison gegen die "Reds" durch.

Der FC Chelsea hingegen holte aus acht Partien seit dem Re-Start sechs Siege. Allerdings reichte das noch nicht aus, um sich im Dreikampf um die CL-Plätze von Manchester United und Leicester City abzusetzen.

 

Will man auch im nächsten Jahr Champions League spielen, dann ist ein Dreier gegen Liverpool quasi Pflicht. Zudem erwartet die „Blues“ am letzten Spieltag mit den Wolverhampton Wanderers eine weitere schwere Aufgabe, da die „Wolves“ noch um ein Europa League Ticket kämpfen.

 

Prognose

 

Der FC Chelsea hat mit dem FA Cup Halbfinale gegen Manchester United am vergangenen Sonntag noch ein schweres Spiel in den Knochen, das ihnen womöglich zum Verhängnis werden könnte. Zudem steht die Mannschaft unter Zugzwang, so muss man sich gegen Manchester United und Leicester City behaupten.

 

Der FC Liverpool hingegen konnte sich eine Woche lang „ausruhen“. Zudem können die „Reds“ befreit aufspielen, da sie die Liga ja schon gewonnen haben. Die Mannschaft möchte sich bestimmt nicht den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung anhören müssen. Aufgrund dieser Faktoren sehen wir Liverpool auch leicht im Vorteil.

 

 

Alle Wetten zur Premier League gibt es hier!

 

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Matt Dunham / AP Photos *

July 21, 2020

Von 888sport

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In der Bundesliga hat sich das Bild vom „klassischen Trainer“ zuletzt stark verändert. Junge Trainer wie Julian Nagelsmann und Florian Kohfeldt begegnen ihren Spielern viel mehr auf Augenhöhe, als man es in der Vergangenheit noch gewohnt war. Lucien Favre ist mit 62 Jahren der mit  Abstand älteste Trainer der aktuellen Bundesligisten.

Auf internationalem Parkett lässt sich dieser Trend noch nicht wirklich erkennen. Unter den Trainern der Nationalmannschaften gibt und gab es bereits viele Exemplare, die in anderen Berufen schon längst in Rente wären. Wir zeigen euch die zehn ältesten Nationaltrainer der Geschichte.

Platz 10: José Pékerman (Kolumbien) – 68 Jahre und 303 Tage

Obwohl er zuvor noch nie ein Profiteam trainiert hatte, wurde José Néstor Pékerman 2004 zum Trainer der argentinischen Nationalmannschaft ernannt. Noch am Tag des verlorenen Viertelfinals der Weltmeisterschaft 2006 gegen Deutschland trat er zurück. Ab 2012 war er schließlich Trainer Kolumbiens, mit denen er sich 2014 und 2018 für die WM qualifizierte. Sein letztes Spiel als Nationaltrainer bestritt er im Achtelfinale 2018 im Alter von 68 Jahren und 303 Tagen.

Platz 9: Fabio Capello (Russland) – 68 Jahre und 361 Tage

Fabio Capello hat in seiner Trainerlaufbahn nur die namhaftesten Vereine gecoacht: AC Mailand, Real Madrid, AS Rom und Juventus Turin. Daher ist es nicht überraschend, dass seine erste Station als Nationaltrainer im Geburtsland des Fußballs, England, lag. Nach eher mäßigem Erfolg trainierte er anschließend die russische Mannschaft, für die er vier Tage vor seinem 69. Geburtstag das letzte Mal an der Seitenlinie stand.

Platz 8: Vujadin Boškov (Jugoslawien) – 69 Jahre und 40 Tage

Feyenoord Rotterdam, Real Madrid, AS Rom. Das waren nur drei der insgesamt 15 Trainerstationen, die Vujadin Boškov durchlaufen hatte. Nachdem er den europäischen Vereinsfußball in all seinen Facetten kennengelernt hatte, wurde er 1999 zum Nationaltrainer seiner Heimat Jugoslawien ernannt. Sein letztes Spiel als Trainer war das verlorene Viertelfinale gegen die Niederlande bei der EM 2000.

Platz 7: Luis Aragonés (Spanien) – 69 Jahre und 337 Tage

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist: Luis Aragonés wurde 2004 zum Cheftrainer der spanischen Nationalmannschaft ernannt. Es war der Beginn einer Ära der spanischen Vormachtstellung im Weltfußball. Sein letztes Spiel, der 1:0-Sieg gegen Deutschland im EM-Finale 2008, machte ihn, etwa einen Monat vor seinem 70. Geburtstag, zum ältesten Sieger-Trainer der EM-Geschichte.

 

Griechenlands EM-Märchen 2004

Platz 6: Cesare Maldini (Paraguay) – 70 Jahre und 130 Tage

Nachdem seine Trainerkarriere auf Vereinsebene nicht gerade von Erfolg gekrönt war, heuerte Cesare Maldini schließlich beim italienischen Fußballverband an. Nach seiner Amtszeit bei der U21 trainierte er ab 1996 die A-Nationalmannschaft – jedoch auch ohne nennenswerten Erfolg. Der Vater des großen Paolo Maldini trainierte später Paraguay, wo der damals 70-Jährige sein letztes Spiel im Achtelfinale der WM 2002 gegen Deutschland bestritt.

Platz 5: Otto Rehhagel (Griechenland) – 71 Jahre und 317 Tage

Er ist ein Urgestein im deutschen und internationalen Fußball: Otto Rehhagel hat schon einige Titel von der Trainerbank aus gewonnen, doch der überraschende EM-Titel 2004 mit Griechenland machte ihn endgültig zum Sensationstrainer. Obwohl er so einen Erfolg nicht wiederholen konnte, blieb er dem Team noch weitere sechs Jahre erhalten. Nach der WM 2010 war für den damals fast 72-jährigen Deutschen dann Schluss.

Platz 4: Óscar Tabárez (Uruguay) – 72 Jahre und 260 Tage

Bereits 1988 betreute Óscar Tabárez für zwei Jahre die Nationalmannschaft Uruguays, 2006 kehrte er schließlich auf diesen Posten zurück. 14 Jahre coachte er von da an La Celeste und gewann mit ihnen 2011 die Copa AméricaZuletzt führte er seine Mannschaft bei der WM 2018 bis ins Viertelfinale. Infolge der COVID-19-Pandemie wurde der 72-jährige Tabárez zum 1. April 2020 zusammen mit allen anderen uruguayischen Verbandstrainern entlassen.

Platz 3: Giovanni Trapattoni (Irland) – 74 Jahre und 177 Tage

Nur wenige Trainer besitzen heute einen derartigen Kultstatus wie Giovanni Trapattoni. Nach mehreren Titeln und denkwürdigen Pressekonferenzen machte der Italiener den Schritt vom Vereinsfußball zur Nationalmannschaft. Ab 2008 trainierte Trapattoni Irland, und qualifizierte sich für die EM-Endrunde 2012, was den Iren seit 1988 nicht mehr gelungen war. Sein letztes Spiel bestritt er im Alter von 74 Jahren und 177 Tagen.

 

Trapattonis legendäre Wutrede

Platz 2: Otto Barić (Albanien) – 75 Jahre und 120 Tage

Otto Barić ist vielleicht nicht der erfolgreichste, aber auf jeden Fall einer der ältesten Trainer, der jemals für eine Nationalmannschaft auf der Bank saß. Nachdem er in den 1980ern und -90ern als Coach mehrmals österreichischer und kroatischer Meister und Pokalsieger wurde, arbeitete er als Trainer der kroatischen und später der albanischen Nationalmannschaft. Bei seinem letzten Spiel für Albanien war er bereits über 75 Jahre alt.

Platz 1: Otto Pfister (Afghanistan) – 80 Jahre und 123 Tage

Mehr Erfahrung kann man als Trainer kaum haben: Unglaubliche 46 Jahre lang bekleidete Otto Pfister verschiedene Posten als Cheftrainer. Seine erste Station war die Mannschaft Ruandas, die er vier Jahre lang betreute.

Er schien an Afrika Gefallen gefunden zu haben und trainierte später unter anderem den Senegal, die Elfenbeinküste und Ghana. Ab 2017 war er Cheftrainer der afghanischen Nationalmannschaft, für die er sein letztes Spiel im Alter von 80 Jahren und 123 Tagen bestritt.

 

Alle Wetten zum Fußball gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Ricardo Mazalan / AP Photos *

July 21, 2020

Von 888sport

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Nachdem der Ball schon seit einigen Wochen nicht mehr in der Bundesliga rollt, neigt sich nun auch die Premier League Saison dem Ende zu. Am Sonntag, den 26.07.20, findet der letzte Spieltag in Englands höchster Spielklasse statt. Alle Partien werden zeitgleich um 17 Uhr angepfiffen werden.

Da sich noch einiges sowohl im Kampf um Europa, als auch im Abstiegskampf ändern kann, stellen wir Euch die spannendsten Partien des letzten Spieltages genauer vor.

Leicester City – Manchester United

Die wohl aufregendste Partie des ganzen Spieltages findet zwischen dem Fünftplatzierten Leicester City und dem Drittplatzierten Manchester United statt. Wer dieses Duell gewinnt, spielt nächste Saison sicher in der Champions League.

Man United könnte nach dem Remis am Mittwoch gegen West Ham bereits ein Unentschieden im Duell gegen Leicester reichen, um nächste Saison in der Champions League antreten zu dürfen.

Die Foxes hätten zwar in dem Kracher-Duell gegen Tottenham letzten Sonntag einen riesen Schritt in Richtung Champions League Qualifikation gehen können, doch sie haben das Spiel gegen die Spurs mit 3:0 verloren. Aber das macht es nun umso spannender für uns.

Die besten Tore von Leicester City.

Denn während Leicester nach der Zwangspause den Punktevorsprung, den man zuvor hatte, einbüßen musste, kam Manchester United wiedererstarkt zurück. Seit der Fortsetzung der Liga haben die Red Devils kein Premier League Spiel verloren und so neun Punkte auf die Foxes aufgeholt.

Chelsea – Wolverhampton

Doch auch Chelsea ist noch nicht sicher für die Königsklasse nächste Saison qualifiziert. Die Blues liegen zwar derzeit auf Rang vier, aber sie haben nur einen Punkt mehr (63 Punkte), als Leicester City und sind derzeit punktgleich mit Manchester United.

Deshalb wird auch der letzte Spieltag für den FC Chelsea alles andere als einfach. Die Londoner hätten zwar in der Partie gegen Liverpool am Mittwoch mit einem Sieg oder Unentschieden die Champions League absichern, doch da sie 5:3 verloren haben, müssen sie bis zum letzten Spieltag zittern.

Jedoch wird vor allem der letzte Gegner vom FC Chelsea sicher alles dafür geben, drei Punkte aus London zu entführen. Denn Wolverhampton liegt derzeit auf Platz sechs und somit einen Zähler vor Tottenham und auf dem Qualifikationsplatz zur Europa League.

Die Wolves sollten also ihr letztes Saisonspiel gewinnen oder auf eine Niederlage der Spurs hoffen, um nächstes Jahr sicher international zu spielen. Sollten sie das nicht schaffen und Tottenham gleichzeitig siegen, müssen sie ironischer Weise auf Schützenhilfe vom FC Chelsea hoffen, denn:

Wenn Chelsea das West London Derby gegen den FC Arsenal im Finale des FA Cups gewinnt, rückt der Siebtplatzierte der Premier League – bei einer Niederlage der Wolverhampton Wanderers und einem Sieg der Spurs, wäre Wolverhampton Siebter – nach und darf nächstes Jahr in der Europa League spielen.

Da Arsenal sich in dieser Saison nicht über die Liga qualifizieren konnte, ist der Gewinn des FA Cups die letzte Möglichkeit für die Gunners, nächstes Jahr international zu spielen.

Crystal Palace – Tottenham

Tottenham selbst muss übrigens bei Crystal Palace ran, ein Sieg ist dabei Pflicht. Die Spurs können damit zwar nicht mehr die Qualifikation zur Champions League klar machen, doch Wolverhampton im Fernduell unter Druck setzten.

Die besten Tore von Tottenham Hotspur.

Sollten die Spurs unentschieden Spielen und die Wanderers verlieren, dann würde Tottenham aufgrund des besseren Torverhältnisses nächstes Jahr international spielen. Mit einem Sieg würden sie aber natürlich dennoch bessere Voraussetzungen schaffen.

Arsenal – Watford

Und auch in unserer nächsten Partie spielt der FC Arsenal eine wichtige Rolle. Denn während die Gunners sich im Tabellenmittelfeld befinden, kämpft der Watford FC noch um den Klassenerhalt – und hat mit Aston Villa und Bournemouth dabei zwei direkte Konkurrenten.

Seit Dienstag liegt Watford auf Platz 18 und damit einen Platz hinter dem rettenden Ufer, doch derzeit trennt sie nur das um einen Treffer schlechtere Torverhältnis vom auf Platz 17 liegenden Aston Villa. Beide Mannschaften haben nämlich 34 Punkte.

Da Watford am Dienstagabend 0:4 gegen Manchester City verloren hat, ist nun auch deren besseres Torverhältnis im Abstiegskampf futsch.

Wir haben nun also die spannende Konstellation, dass Aston Villa mit 34 Punkten 17. (TD -26) ist, Watford mit 34 Punkten 18. (TD -27) und Bournemouth mit 31 Punkten 19. (TD -27). Am letzten Spieltag kann also noch einiges auf den unteren Plätzen passieren.

West Ham – Aston Villa

West Ham hat sich am Mittwoch mit dem 1:1 gegen den FC Arsenal vor dem theoretisch noch möglichen Abstieg endgültig gerettet. Selbst wenn sie ihr letztes Duell verlieren sollten, liegen die Hammers immer noch einen Punkt vor dem direkten Abstiegsplatz. Derweil muss Aston Villa alles für den Sieg geben, um das schlimmste zu verhindern.

Everton – Bournemouth

Und auch die Partie zwischen dem FC Everton und dem AFC Bournemouth könnte aus denselben Gründen noch einmal spannend werden. Denn sollte Bournemouth gewinnen und Watford, sowie Aston Villa verlieren, dann wäre der Klassenerhalt theoretisch noch möglich.

Holt Euch hier direkt unsere Sportwetten App!

* Die Rechte am Bild liegen bei Rui Vieira / AP Photos *

July 21, 2020

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Mit Juventus Turin hat auch Italien einen Abonnenten auf den Titel in der Serie A. Auch in diesem schaut es so aus, als könnten sich die Bianconeri den damit schon neunten Scudetto in Serie sichern.

 

Allerdings darf sich die Mannschaft von Maurizio Sarri heute Abend keinen Ausrutscher gegen Verfolger Lazio Rom leisten. Wir zeigen euch alles, was ihr vor dem Spitzenspiel wissen müsst.

 

Die Bilanz

 

Bereits zum 152. Mal treffen die beiden Traditionsvereine in der Serie A aufeinander. Die Bilanz spricht dabei klar für den italienischen Rekordmeister aus Turin.

 

81 Mal behielten die Bianconeri  die Oberhand gegen die Mannschaft aus der Hauptstadt. Dem gegenüber stehen lediglich 34 Siege von Lazio Rom. 36 Mal trennte man sich Unentschieden.

 

Die Turiner sollten allerdings vorgewarnt sein, denn von den letzten vier Duellen in Turin, konnte Lazio drei gewinnen. Außerdem unterlag man 2017 und 2019 in den Spielen um den Supercup gegen die Römer.

 

Das Hinspiel

 

Das Hinspiel der aktuellen Saison fand am 15. Spieltag statt. Lazio setzte sich damals zu Hause mit 3:1 durch. In der ersten Halbzeit dominierte lange Juventus und ging in der 25. Minute durch einen Treffer von Cristiano Ronaldo hochverdient in Führung.

 

Das Hinspiel konnte Lazio mit 3:1 gewinnen.

Kurz vor der Pause, als noch eine Minute zu spielen war, glich Lazio durch einen Kopfballtreffer von Luiz Felipe allerdings überraschend aus. In der 69. Minute dezimierte sich Juve in Person von Juan Cuadrado auch noch selbst. Der Kolumbianer holte sich bei einem Foulspiel als letzter Mann eine klare rote Karte ab.

 

Anschließend kippte das Spiel endgültig und die Römer konterten den Rekordmeister nach allen Regeln der Kunst aus. Sergej Milinkovic-Savic und Felipe Caicedo sorgten für den Sieg der Hauptstädter, bei denen Ciro Immobile sogar noch einen Elfmeter verschoss.

 

Die Ausgangslage heute

 

Lange sah in der Serie A alles nach einem Titelkampf aus, der bis zum Schluss spannend bleibt. Vor der Unterbrechung der Saison lauerte Lazio mit nur einem Punkt Rückstand hinter Spitzenreiter Juventus. Auch Inter Mailand, lange Zeit Tabellenführer lauerte dahinter.

 

Seit Wiederbeginn läuft es bei beiden Mannschaften aber noch nicht wirklich rund. Lazio konnte seitdem nur sieben Punkte holen und wartet seit vier Spielen auf einen Sieg.

 

Turin kam mit vier Siegen eigentlich stark aus der gezwungenen Pause zurück. Zuletzt folgten aber zwei Dämpfer, als man gegen Mailand einen Vorsprung von zwei Toren noch verspielte und am Ende mit 2:4 verlor. Das gleiche Missgeschick sollte ihnen eine Woche später gleich nochmal wiederfahren, als man sich von Atalanta Bergamo 2:2 trennte.

 

Zwei Tore Vorsprung verspielte Juve beim AC Mailand.

Immerhin zeigten Cristiano Ronaldo mit sieben Toren seit dem Restart und Pauolo Dybala mit vier, dass Juve auf sie bauen kann.

 

Lazio Rom macht sich bei acht Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Juve keine Hoffnungen mehr auf den Scudetto. Das bedeutet aber nicht, dass der Meister sich einen Ausrutscher leisten darf, denn

hinter Juve befinden sich Inter mit fünf Punkten Rückstand und Atalanta mit sechs definitiv in Lauerstellung. Zudem sind danach noch vier Partien zu bestreiten, in denen alles passieren kann.

 

Prognose

 

Beide Mannschaften werden auf Sieg spielen müssen. Juve, weil es seinen Sieg nicht mehr in Gefahr bringen möchte und Lazio will sich noch eine Mini-Chance auf den Scudetto beibehalten.

 

Allerdings präsentierten sich beide Mannschaften zuletzt nicht in starker Verfassung. Wir tendieren dennoch wegen der Erfahrung und der individuellen Klasse im Kader zu Juventus.

 

Alle Wetten zur Serie A gibt es hier!  

 

 

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July 20, 2020

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Paukenschlag in der National Football League! Wie die Kansas City Chiefs bekanntgaben, verlängerte der amtierende Super-Bowl-Sieger den Vertrag ihres Quarterbacks Patrick Mahomes um ganze zehn Jahre. Sein neuer Vertag knüpft direkt an seinen noch zwei Jahre geltenden Rookievertag an, womit Mahomes den Chiefs bis März 2032 erhalten bleiben soll. Bis zu 530 Millionen US-Dollar, wovon 477 Millionen garantiert sind, verdient der junge Quarterback in diesem Zeitraum.

Willkommensbonus

 

Das macht ihn in Zukunft nicht nur innerhalb der NFL zu einem der bestbezahlten Sportler aller Zeiten. Aber wer ist überhaupt dieser Goldjunge, der seinem Team über eine halbe Milliarde Dollar wert ist? Wir werfen einen Blick auf den neuen Topverdiener der Sportwelt.

College-Football

Durch seine Leistungen im High-School-Football, aber auch -Baseball und -Basketball, erhielt Mahomes nach seinem Abschluss zahlreiche College-Stipendien. Er entschied sich schließlich für den Football, woraufhin er sich im Februar 2014 an der Texas Tech University in Lubbock einschrieb. Dort musste er sich zunächst mit einer Reservistenrolle zufrieden geben.

Gegen Ende der Saison konnte er sich allerdings beweisen, als der bisherige Starting Quarterback, Davis Webb (heute Quarterback bei den Buffalo Bills), verletzt ausfiel. Dem Trainer gefiel sein Auftritt scheinbar, und so durfte er die restliche Saison als Quarterback starten. Am Ende seiner Debütsaison gelangen ihm 1547 Yards und 16 Touchdowns bei vier Interceptions.

Das Jahr darauf wurde er für seine guten Leistungen der Vorsaison belohnt, und war von nun an Quarterback Nummer 1 des Teams – und trumpfte mächtig auf. Insgesamt warf er in der Saison 2015 Pässe für 4653 Yards und 36 Touchdowns und erzielte im Laufspiel 456 Yards und 10 Touchdowns.  Das macht über 5000 Yards in der Total Offense (Pass+Lauf). Das war bisher kaum einem College-Quarterback gelungen.

Auch in der nächsten Saison spielte Mahomes groß auf. Er war der Landesbeste in zahlreichen Statistiken, wie Yards pro Spiel (421) oder insgesamt geworfene Yards (5052). Für seine Leistungen bekam er die angesehene Sammy Baugh Trophy als bester College-Passgeber überreicht. Seine letzte Saison auf dem College trat er nicht an, um sich für den kommenden NFL-Draft anzumelden.

Durchbruch bei Kansas City

Vor der Saison 2017 wurde Mahomes schließlich von den Kansas City Chiefs in der ersten Runde gedraftet  und mit dem in der Liga üblichen 3-Jahresvertrag ausgestattet. In seiner Rookiesaison war er einmal mehr nur Ersatzquarterback des erfahrenen Alex Smith. Sein Debüt in der NFL feierte Mahomes am letzten Spieltag der regulären Saison und gewann dort mit 27:24 gegen die Denver Broncos.

Nachdem Smith in der darauffolgenden Saison an die Washington Redskins abgegeben worden war, ernannte Head Coach Andy Reid Mahomes zum Starting Quarterback für die Saison 2018. Dieser bedankte sich mit starken Leistungen auf dem Feld für das Vertrauen des Trainers. Bereits am zweiten Spieltag, beim Spiel gegen die Pittsburgh Steelers, wurde er zum jüngsten Quarterback, der in einem Spiel sechs Touchdown-Pässe warf.

 

Patrick Mahomes bei den Kansas City Chiefs

Dieser Lauf erstreckte sich über die komplette regular season. Mehrfach ausgezeichnet als AFC Offensive Player of the Week, erreichte Mahomes mit den Chiefs letztlich die Play-offs. Mit dem neuen Quarterback beendete man dort mit einem Sieg gegen die Indianapolis Colts auch endlich die jahrzehntelange Negativserie, in der das Team seit 1994 zuhause alle sechs Play-off-Partien sowie insgesamt zehn von elf Partien verloren hatte.

Im AFC Championship-Spiel verlor man jedoch gegen die New England Patriots denkbar knapp in der Verlängerung. Für Mahomes war die Saison allerdings noch nicht beendet: Durch seine starke Leistung wurde er am Ende der Spielzeit zum Pro Bowl eingeladen, in dem er einen Touchdown erzielte und zum MVP der Offense gewählt wurde.

Sieg im Super Bowl

Die letzte Saison hätte für Mahomes kaum besser laufen können. Zwar verpasste man gegen den späteren Champion aus New England knapp den Einzug in den Super Bowl. Doch Mahomes und die spielfreudige Offense der Chiefs spielten sich eindrucksvoll in die Herzen der Footballfans. Diesen sportlichen Aufschwung wollte man in der Saison 2019 auch mit einem Titel belohnen.

Obwohl Mahomes nun häufiger mit Verletzungen zu kämpfen hatte, konnte er sich weiter steigern und die Chiefs gingen an den meisten Wochenenden als Sieger hervor. In Woche 10 warf er beispielsweise einen neuen persönlichen Rekord von 446 Yards und drei Touchdowns. Wie im Vorjahr erreichten die Chiefs die Play-offs mühelos.

Und auch dort waren sie immer für ein Spektakel gut: Im ersten Spiel lagen sie zu Beginn des 2. Viertels mit 0:24 gegen die Houston Texans zurück, ehe sie am Ende mit 51:31 gewannen. Mahomes gelang das Kunststück von vier Touchdowns in einem Viertel, was es in den Play-offs seit über 30 Jahren nicht mehr gegeben hatte. Und nach einem Sieg gegen die Tennessee Titans standen die Chiefs zum ersten Mal seit 50 Jahren wieder in einem Super Bowl.

Am 2. Februar 2020 belohnte sich das Team schließlich mit dem Sieg im Super Bowl, und Mahomes wurde mit zwei geworfenen sowie einem selbst erlaufenen Touchdown einmal mehr zum MVP ernannt. Seinem Team war klar: An diesem Jungen wollen wir festhalten – koste es, was es wolle!

Die bestbezahlten Sportler der Welt

Noch ist der neue Vertrag Mahomes nicht gültig, bis 2021 gilt noch sein Rookievertrag. Aber mit bis zu über 500 Millionen US-Dollar für 10 Jahre ist dieser Vertrag der wertvollste in der Geschichte des Sports. Durch diverse Bonuszahlungen überholt er damit den bisherigen Topverdiener Floyd Mayweather:

1. Patrick Mahomes (USA/Football):              >450 Millionen Dollar (für 10 Jahre)

2. Floyd Mayweather (USA/Boxen):               450 Millionen Dollar (2,5 Jahre)

3. Mike Trout (USA/Baseball):                         426,5 Millionen Dollar (12 Jahre)

4. Canelo Alvarez (Mexiko/Boxen):                365 Millionen Dollar (5 Jahre)

5. Bryce Harper (USA/Baseball):                     330 Millionen Dollar (13 Jahre)

6. Giancarlo Stanton (USA/Baseball):             325 Millionen Dollar (13 Jahre)

7. Gerrit Cole (USA/Baseball):                          324 Millionen Dollar (9 Jahre)

8. Manny Machado (USA/Baseball)                300 Millionen Dollar (10 Jahre)

 

 

Alle Wetten zur NFL gibt’s hier!

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July 20, 2020

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International machte den Mannschaften von der iberischen Halbinsel kaum einer was vor. Der FC Barcelona und Real Madrid triumphierten mehrfach in der Champions-League und der FC Sevilla dominierte mit drei aneinandergereihten Titeln die Europa League. Zudem ist die Nationalmannschaft Portugals Europameister.

 

Es verwundert daher nicht, dass die Bundesligisten auf den Geschmack von Spielern von der Halbinsel gekommen sind. Wir stellen euch die erfolgreichsten in der Geschichte des deutschen Fußballoberhauses vor.

 

Thomas Christiansen

 

Der Stürmer, der auch die dänische Staatsbürgerschaft besitzt, wechselte nach zahlreichen Stationen in Barcelona zur Saison 2000/01 ins Ruhrgebiet nach Bochum.

 

Der Start verlief holprig und er stieg nach einem halben Jahr beim Verein in die zweite Bundesliga ab. Nachdem Bochum im Jahr darauf aber direkt zurückkehrte, wurde Christiansen zusammen mit Bayerns Giovane Elber mit 21 Treffern Torschützenkönig der Saison 2002/03.

 

Anschließend wechselte er noch zu Hannover 96, wo er seine Karriere beendete. In 101 Partien in der Bundesliga erzielte er 34 Treffer.

 

Javi Martinez

 

2012 machten die Bayern den Basken von Athletic Bilbao zum Rekordtransfer und griffen mit 40 Millionen Euro damals tief in die Tasche. Er war damals der absolute Wunschspieler von Jupp Heynckes, der in ihm das fehlende Puzzlestück der Mannschaft sah.

 

 

Ab Tag eins schlug er voll ein und holte mit den Bayern gleich in seinem ersten Jahr das Triple an die Isar. Seitdem bestritt er 146 Bundesligaspiele für die Bayern, bei denen er immer noch unter Vertrag steht.

 

Bei den Fans ist er einer der Publikumslieblinge, was an seiner robusten und aufopferungsvollen Spielweise liegt. Diese brachte ihn unter anderem den Spitznamen „Maschinez“ ein. Zuletzt stand beim Spanier, der immer mal wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, aber ein Abschied im Raum. Womöglich zieht es ihn zurück nach Bilbao.

 

Raul

 

Wenn wir schon bei Spaniern in der Bundesliga sind, kommen wir an einem sicher nicht vorbei. Es geht natürlich um Raul! Nach 550 Spielen für Real Madrid schloss sich der Stürmer 2010 doch tatsächlich Schalke 04 an.

 

Die besten Momente von Raul im Schalke Trikot

Ein Transfer, der bis heute surreal wirkt. In 66 Spielen für die Knappen erzielte er 28 Treffer. In seiner ersten Saison kam Schalke ins Halbfinale der Königsklasse und triumphierte im DFB-Pokalfinale gegen den MSV Duisburg. Es war der erste nationale Pokalgewinn in Rauls Karriere.

 

In der Saison 2011/12 erzielte er am zweiten Spieltag beim 5:1 gegen Köln per Lupfer das spätere Tor des Monats. Es waren aber unzählige weitere Aktionen, mit denen er die Liga bereicherte. 2012 wechselte er nach Katar und bekam mit seinem neuen Verein im Juni 2013 ein Abschiedsspiel in Gelsenkirchen, in dem er das letzte Mal das Schalker Trikot überzog.

 

Thiago

 

Thiago oder nix! Mit diesen Worten soll sich der damals neue Bayern Trainer Pep Guardiola 2013 für die Verpflichtung des Spaniers stark gemacht haben. Seitdem sorgt der Spanier, der eine sensationnele Technik besitzt, für enorme Kreativität im Spiel der Bayern.

 

In Erinnerung bleibt vor allem sein Fallrückziehertor gegen den VFB Stuttgart in seiner ersten Saison beim FCB. In 150 Bundesligaspielen erzielte er 17 Tore und sicherte sich in jedem Jahr seit seiner Ankunft in Deutschland die deutsche Meisterschaft mit dem Verein.

 

Angeblich will er den Rekordmeister in diesem Sommer aber verlassen, um nochmal einen letzten großen Vertrag in seiner Karriere zu unterschreiben.

 

Xabi Alonso

 

Der Weltmeister von 2010 wechselte im August 2014 zum FC Bayern. Zuvor hatte der Mittelfeldspieler schon bei Liverpool und Real Madrid unter Vertrag gestanden und konnte mit beiden Vereinen in der Champions-League triumphieren.

 

Auch seine Zeit in Deutschland sollte mit drei deutschen Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiegen sehr erfolgreich verlaufen. Wie bei Thiago war vor allem Pep Guardiola der Grund für einen Wechsel nach München bei Alonso, da er laut eigener Aussage dessen Fußball verstehen wollte.

 

Alle Tore von Alonso für den FC Bayern

Kritik an dem Transfer gab es wegen des hohen Alters von Alonso, diese sollte sich aber sehr schnell legen. Im Bundesligaspiel gegen Köln am 27. September 2014 stellte er mit 206 Ballkontakten einen neuen Ligarekord auf.

 

Fernando Meira

 

Der erste Portugiese in unserer Liste, der es aber auf alle Fälle verdient hat hier erwähnt zu werden. 2002 verpflichtete ihn der VFB Stuttgart aus seiner Heimat von Vitoria Guimaraes.

 

Mit den Schwaben zog er 2002 und 2007 in die Champions-League ein. Vor der Saison 2006/07 wurde er zum Kapitän der Mannschaft ernannt und holte in der gleichen Saison überraschend die Meisterschaft.

 

Insgesamt bestritt er 173 Spiele für Stuttgart und erzielte 11 Tore. 2008 wechselte er zu Galatasaray Istanbul, nachdem er in Stuttgart als Kapitän abgesetzt wurde.

 

Hugo Almeida

 

2006 lieh der SV Werder Bremen den Stürmer vom FC Porto zunächst aus, sicherte sich dazu aber eine Kaufoption von 3,5 Millionen Euro, welche 2007 dann auch gezogen wurde. An der Weser erlebte der Stürmer ziemlich erfolgreiche Jahre, vor allem 2009 lief es überragend.

 

Der Verein konnte den DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen gewinnen und stieß bis ins Uefa-Cup Finale vor, welches allerdings gegen Shakthar Donetsk verloren ging. In 124 Bundesligaspielen für die Norddeutschen erzielte er 42 Tore und erlebte damit auch persönlich seine beste Zeit.

 

2016 kehrte er nach Stationen in der Türkei und Russland nochmal in die Bundesliga zurück, genauer gesagt zu Hannover 96. Hannover wurde damals von Thomas Schaaf trainiert, unter dem Almeida schon bei Werder gespielt hatte und den er als seinen Mentor bezeichnete. Die Wiedervereinigung verlief allerdings nicht wie erhofft.

Schaaf wurde nach kurzer Zeit wieder entlassen und Almeida kam lediglich auf ein Tor in sieben Spielen. Am Ende der Saison stieg Hannover ab und Almeida wechselte nach Athen.

 

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photos *

July 20, 2020

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Während sich am Sonntag entscheidet, wer zusammen mit dem Sieger der Samstagspartie ins Finale des FA Cups einzieht, steht in der Premier League ein richtiges Topspiel an: der Tabellenvierte Leicester City gastiert am Sonntag beim Tabellensiebten Tottenham Hotspur.

Für beide Vereine steht viel auf dem Spiel: Leicester kann mit einem Sieg Manchester United im Kampf um einen Champions-League-Startplatz auf Abstand halten und eventuell sogar am FC Chelsea vorbei auf Platz drei springen, sollten die Blues ihr Ligaspiel gegen Liverpool verlieren.

Tottenham könnte dagegen mit einem Sieg am Ende des Spieltages auf Rang sechs liegen und damit wichtige Punkte im Kampf um einen Startplatz in der Europa League sammeln. Wir zeigen Euch alles, was ihr vor diesem Kracher wissen müsst.

Die Bilanz

Bisher trafen beide Mannschaften insgesamt in 85 Premier-League-Spielen aufeinander, dabei konnte Tottenham in 40 Partien und Leicester City in 30 Spielen gewinnen. Die restlichen 15 Partien endeten in einem Remis.

Dabei hat Tottenham drei der letzten vier Aufeinandertreffen für sich entschieden, inklusive des fulminanten 5:4-Erfolges am 38. Spieltag der Premier League Saison 2017/18. Doch aus dem Hinspiel der aktuellen Spielzeit ging Leicester siegreich hervor.

Die Highlights des 5:4 Erfolges 2017/18.

Das Hinspiel

Das Hinspiel der aktuellen Saison fand bereits am sechsten Premier League Spieltag statt. Damals setzte Leicester sich zu Hause mit 2:1 gegen Tottenham durch. Doch dabei sah es zur Halbzeit noch nach einem Sieg für die 1:0 führenden Spurs aus. Zuvor war ein Tor für Leicester aufgrund eines strafbaren Abseits zurückgenommen worden.

Und auch nach dem Wiederanpfiff sprach mehr für Tottenham, als die Spurs die vermeintliche 2:0-Führung erzielten, ehe der Treffer nach Intervention des VAR wegen einer Abseitsentscheidung zurückgenommen wurde. Leicester gelang quasi direkt im Gegenzug der Anschlusstreffer und in der 85. Minute sogar noch das Tor zum 2:1-Endstand.

Warum Tottenham gewinnen muss

Wenn Tottenham den Kampf um die Europa League Qualifikationsplätze in der eigenen Hand haben will, dann ist ein Sieg eindeutig Pflicht.

Derzeit liegen die Spurs auf dem siebten Tabellenrang (55 Punkte) und haben somit den letzten Europa League Platz inne – doch bei einer Niederlage könnte sich das schnell ändern.

Denn auch Sheffield United (54 Punkte) und Arsenal (53 Punkte) können als Achter und Neunter an den zwei verbleibenden Spieltagen noch in den Kampf um Europa eingreifen. Sollte Tottenham also in diesem wichtigen Spiel nicht punkten, sieht es mit einem internationalen Wettbewerb ziemlich schlecht aus.

Was für Tottenham spricht

Nach einem schwachen Auftritt in der Hinrunde haben die Spurs sich nach der Corona-Zwangsunterbrechungen wieder gefangen und seit dem Re-Start nur ein Spiel verloren (S4 U2), die letzten beiden Partien haben sie sogar beide gewonnen. Die Spurs gehen also mit Rückenwind in diese Partie.

Außerdem kann Tottenham wieder auf seinen Top-Torschützen Harry Kane bauen. Dieser fiel von Januar bis März wegen eines Oberschenkelmuskelrisses aus, doch kann seit der Ligafortsetzung wieder an seine alten Top-Leistungen anknüpfen.

Im letzten Sieg über Newcastle (1:3) schoss er sich schon einmal mit einem Doppelpack für die kommende Partie warm.

Warum Leicester gewinnen muss

Doch auch Leicester City muss in dieser wichtigen Partie punkten – am besten natürlich durch einen Sieg. Derzeit liegen die Foxes nämlich auf dem vierten Tabellenplatz – der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt – und damit aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem punktgleichen Manchester United (beide 62 Punkte).

Der Hinspiel Triumph von Leicester City.

Da die Red Devils am Sonntag im FA Cup gegen Chelsea ran müssen und somit den vorletzten Spieltag erst am Mittwoch bestreiten, legt Leicester vor und könnte mit drei Punkten gehörigen Druck auf Manchester United aufbauen.

Und nicht nur das: mit einem Sieg würden die Foxes sogar zunächst mal am FC Chelsea vorbei ziehen, der auch am Mittwoch spielt – und zwar gegen Liverpool an der Anfield Road.

Was für Leicester spricht

Leicester City ist nach Wiederbeginn der Liga zwar etwas eingebrochen und konnte nur zwei der letzten sieben Spiele gewinnen (U3 N2), dennoch haben die Foxes mit Jamie Vardy immer noch den Top Torschützen der Liga in ihren Reihen.

Denn obwohl die Ergebnisse der letzten Spiele nicht gepasst hatten, stach Vardy in Top-Form heraus. Allein in den letzten vier Partien war er an fünf Toren direkt beteiligt – vier schoss er selbst.

Prognose

Für beide Mannschaften steht einiges auf dem Spiel und ein Sieg ist für jede Seite Pflicht, ein Unentschieden bringt dagegen keine von beiden recht viel weiter. Insgesamt sehen wir aber die Tottenham Hotspurs aufgrund ihrer derzeitigen Form und individuellen Klasse leicht vorne.

Alle Wetten zur Premier League gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Leila Coker/ AP Photos *

July 17, 2020

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Wie bei jeder anderen Sportart ist auch im Fußball stets Fairness geboten. Dennoch gibt es nicht nur innerhalb Deutschlands immer wieder Schwarze Schafe, die aus den unterschiedlichsten Gründen vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden.

Ob einmaliger Ausrutscher oder Wiederholungstäter: Wir zeigen euch die zehn längsten Sperren, die der internationale Fußball bisher hervorgebracht hat.

Diego Costa, Atlético Madrid (acht Spiele Sperre)

Es war nicht das erste Mal, dass Atlético Madrids Diego Costa für einen unsportlichen Höhepunkt in seiner Karriere sorgte. Beim Spitzenspiel der spanischen Primera División gegen den FC Barcelona brennten ihm einmal mehr die Sicherungen durch.

Das Spiel war noch keine halbe Stunde alt, da geriet der Hitzkopf der Madrilenen mit Schiedsrichter Jesus Gil Manzano aneinander. Nicht nur verbal, sondern auch körperlich wurde dieser dabei von ihm attackiert. So blieb dem Unparteiischen nichts anderes übrig, als den Roten Karton zu ziehen. Barcelona gewann das Spiel am Ende, und Costa wurde wegen seiner Eskapaden für acht Spiele gesperrt.

Luis Suarez, Uruguay (neun Spiele Sperre)

Auch er ist bei Weitem kein Einzeltäter: Bei der Weltmeisterschaft 2014 sorgte der Uruguayer Luis Suarez für einen Eklat: Beim Spiel gegen Italien biss er seinem italienischen Kontrahenten Giorgio Chiellini, sehr zu dessen Überraschung, in die Schulter. Der Schiedsrichter ahndete das Vergehen nicht, doch die FIFA sperrte ihn für neun Spiele. Nicht sein erstes Vergehen dieser Art.

 

Luis Suarez, FC Liverpool (zehn Spiele Sperre)

Denn nur ein Jahr vor seiner Biss-Attacke bei der WM rammte er bereits einem anderen Spieler  seine Zähne ins Fleisch. Nach dem 2:2 gegen den FC Chelsea am 34. Spieltag der Premier League war die Saison für Liverpools Suarez bereits frühzeitig beendet. Nach einem Biss in den Oberarm des Serben Branislav Ivanović wurde der bissige Stürmer vom englischen Verband für zehn Spiele gesperrt.

Pepe, Real Madrid (zehn Spiele Sperre)

Diese Szene wäre selbst in Kampfsportarten an Unsportlichkeit kaum zu überbieten: In der Saison 2008/09, nach einem Elfmeterpfiff gegen sich, tickte Pepe vollkommen aus. Der Innenverteidiger von Real Madrid trat Getafes Javier Casquero gleich drei Mal in den Rücken, obwohl dieser bereits am Boden lag.

Der Portugiese wurde für zehn Spiele gesperrt und verpasste damit die restliche Saison. Hinterher erklärte er: „Ich wusste in jenem Moment nicht, wer ich war.“

Daniel Sturridge, FC Liverpool (vier Monate Sperre)

Nicht nur auf, sondern auch abseits des Platzes handelten sich Fußballer schon sperren ein. So auch Daniel Sturridge, der zu der Zeit noch für den FC Liverpool spielte. Die FA verurteilte ihn wegen Verstöße gegen die Wettregeln zu einer viermonatigen Sperre. Angeblich hatte er seinem Bruder Anfang 2018 Insiderinformationen über seinen möglichen Wechsel zum FC Sevilla gegeben, damit dieser darauf wetten konnte.

Brandão, SC Bastia (sechs Monate Sperre)

Die Attacke des Brasilianers Brandão gegen Landsmann Thiago Motta ging sogar über den Zuständigkeitsbereich der französischen Fußballliga hinaus. Nach dem Spiel zwischen Paris St. Germain und dem SC Bastia brach der Stürmer im Kabinengang seinem Gegner Motta mit einem Kopfstoß die Nase. Die Ligue 1 sperrte ihn daraufhin für ein halbes Jahr. Obendrein verurteilte ihn ein Pariser Gericht zu einem Monat Haft und einer Geldstrafe von 20.000€.

Éric Cantona, Manchester United (sechs Monate Sperre)

Ein Mann darf auf der Liste der Bad Boys im Fußball natürlich nicht fehlen: Éric Cantona. Der französische Stürmer stand 1995 bei Manchester United unter Vertag, und war wahrlich kein Spieler, der sich viel gefallen ließ. Beim Spiel gegen Crystal Palace sah er die Rote Karte, aber die eigentliche Unsportlichkeit kam erst noch.

Nach seinem Platzverweis wurde er von einem gegnerischen Fan so sehr beschimpft, dass er buchstäblich zurücktrat. Cantona sprang mit seinem heute legendären Kung-Fu-Kick dem pöbelnden Fan entgegen, um ihn so zum Schweigen zu bringen. Daraufhin wurde er vom englischen Verband für sechs Monate vom Betrieb ausgeschlossen.

 

Gelson Martins, AS Monaco (sechs Monate Sperre)

Erst im Februar dieses Jahres handelte sich Gelson Martins vom AS Monaco ebenfalls eine saftige Sperre ein. Beim Ligaspiel in Nimes sah zunächst Teamkollege Tiemoue Bakayoko die Rote Karte. Eine Entscheidung mit der Martins offensichtlich nicht zufrieden war. Der 24-jährige Portugiese schubste daraufhin den Unparteiischen Mikael Lesage und sah deshalb ebenfalls Rot. Durch seine sechsmonatige Sperre war die Saison damit für ihn beendet.

Joey Barton, FC Burnley (18 Monate Sperre)

Joey Barton sorgte in seiner Karriere regelmäßig für negative Schlagzeilen. Schlägereien und Alkoholeskapaden bescherten ihm den Ruf als fußballspielenden Hooligan. Im Jahr 2016 wurde der 34-jährige Skandal-Stürmer schließlich beschuldigt, über ein Jahrzehnt lang illegal Sportwetten platziert zu haben, was Fußballprofis laut FA-Statuten untersagt ist.

Barton soll insgesamt 1260 Wetten auf Fußballspiele abgeschlossen haben, sogar auf seine eigenen. Die FA sperrte ihn daraufhin für anderthalb Jahre, was gleichbedeutend mit seinem Karriereende war.

Arijan Ademi, Dinamo Zagreb (23 Monate Sperre)

Die bisher längste Sperre im internationalen Profifußball geht auf das Konto des Kroaten Arijan Ademi. Wegen eines Dopingvergehens verhängte die UEFA im November 2015 eine Rekordsperre von vier Jahren. Der heutige Kapitän von Dinamo Zagreb hatte jedoch Glück, dass diese im Endeffekt mehr als halbiert wurde und er bereits im Oktober 2017 wieder spielberechtigt war.

 

Alle Wetten zum Fußball gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Ricardo Mazalan / AP Photos *

July 17, 2020

Von 888sport

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Deniz Aytekin, Felix Brych oder Marco Fritz, sie alle haben eine der undankbarsten Aufgaben im deutschen Profifußball. Die drei sind nämlich Schiedsrichter in der Bundesliga. Wochenende für Wochenende müssen sie knifflige Szenen beurteilen und Entscheidungen treffen.

 

Dafür gibt es nach den meisten Spielen mehr Kritik als Lob für die vollbrachte Leistung. Aber wie wird man überhaupt Schiedsrichter im deutschen Fußballoberhaus? In diesem Artikel wollen wir diese und viele weitere Fragen rund um die Schiedsrichter der drei Bundesligen beantworten.

 

Wie verläuft der Anfang einer Schiedsrichterkarriere?

 

Wer später einmal Spiele leiten will, der muss zu Beginn einen Theorie so wie einen Fitness Test beim jeweiligen Landesverband bestehen. Wurde dies vollbracht geht es zunächst an die Leitung von Spielen im Jugendbereich.

 

Zu Beginn bekommt jeder Neuling einen erfahrenen Schiedsrichter zur Seite gestellt, damit nötige Fragen geklärt werden können oder der ein oder andere Tipp abgeholt werden kann. Wer durch seine Spielleitung überzeugt und das nötige Talent besitzt, der kann schon sehr früh sehr schnell aufsteigen.

 

Wie wird über Auf- und Abstieg bei Schiedsrichtern entschieden?

 

Die einzelnen Schiedsrichter stehen ähnlich wie die Vereine in einem Wettbewerb untereinander. Die Schiedsrichter werden bei der Leitung ihrer Spiele nach unterschiedlichen Grundlagen bewertet. Je höher die Liga, desto öfter stehen solche Bewertungen an. Ab der Regionalliga werden diese sogar in jeder Partie durchgeführt.

 

Der steinige Weg eines Schiedsrichters in die Bundesliga.

Die Bewertungen werden zunächst von den Schiedsrichtergruppen übernommen, anschließend vom Bezirksausschuss und zu guter Letzt vom Verbandsausschuss. All diese Ausschüsse erstellen von ihren Schiedsrichtern ein Ranking, welches als Kriterium dient, ob ein Schiedsrichter eine Klasse höher pfeifen darf.

 

Hinzu kommt ein Fitness-Test, den es für alle Aufstiegskandidaten zu bestehen gilt. Natürlich unterscheidet sich dieses System nochmal in den einzelnen Landesverbänden. Theoretisch kann sogar ein Neuling innerhalb von sechs bis acht Jahren in die Bundesliga vorstoßen.

 

 

Wie sieht der Fitness Test aus?

 

Neben den Regelkenntnissen benötigt ein Schiedsrichter auch die körperlichen Voraussetzungen um ein Spiel 90 Minuten oder im extremsten Fall 120 Minuten leiten zu können. Das sie dazu fähig sind, müssen die Schiedsrichter der drei Bundesligen in jeder Sommerpause erneut unter Beweis stellen.

 

Der Test beinhaltet sechs Sprints über 40 Meter, die alle in maximal sechs Sekunden absolviert werden müssen. Anschließend folgt ein längerer Intervalltest. Hier haben die Schiedsrichter 40 Läufe zu absolvieren. Dabei dürfen sie die 75 Meter in maximal 15 Sekunden absolvieren und für eine Gehdistanz von 25 Metern maximal 18 Sekunden benötigen.

 

Wie viel verdient ein Bundesliga-Schiedsrichter?

 

Der DFB hat vor über zwei Jahren die Gehälter der Schiedsrichter noch einmal angehoben. Schiedsrichter in der ersten Bundesliga bekommen ein Fixum von 60.000 Euro im Jahr. Nach fünf Jahren Berufserfahrung sind es dann 70.000. Wer FIFA-Schiedsrichter ist bekommt weitere 10.000 Euro oben drauf.

 

Doku über den Fifa-Schiedsrichter Deniz Aytekin

Zusätzlich erhält der erste Offizielle pro Spiel weitere 5.000 Euro, die beiden Assistenten erhalten 2.500 und der vierte Offizielle bekommt immerhin noch 1.250 Euro. Die Uefa und Fifa zahlen für ihre Wettbewerbe ein weitere Vergütung pro Partie oben drauf. Bei der Uefa liegt diese in der Champions-League bei 4.800 Euro, ab dem Viertelfinale sind es 5.800.

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Armando Franca / AP Photos *

July 17, 2020

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