Heute findet die erste Viertelfinalpartie der UEFA Champions League statt. Dabei entscheidet sich, ob Atalanta Bergamo oder Paris Saint Germain ins Halbfinale der Königsklasse einzieht. Wir zeigen Euch alles, was ihr zu dem Spiel wissen müsst!

Die Bilanz

Obwohl beide Vereine schon seit einiger Zeit im Fußballgeschäft vertreten sind, kam es bisher zu noch keinem Aufeinandertreffen beider Mannschaften.

Tatsächlich hat Atalanta bisher sogar nur zwei Spiele gegen eine französische Mannschaft bestritten. In der Europa League Saison 2017/18 standen sie nämlich Olympique Lyon in der Gruppenphase gegenüber.

Sie erzielten auswärts ein 1:1 Unentschieden und gewannen ihr Heimspiel mit 1:0, wodurch sie sich als Gruppenerster für die nächste Runde qualifizierten.

Paris Saint-Germain hat dagegen bisher 20 Pflichtspiele gegen Clubs aus Italien bestritten. Dabei sind dem französischen Hauptstadtclub allerdings nur zwei Siege gelungen (U9 N9).

Die letzten beiden Partien von PSG gegen eine italienischen Verein fanden in der Gruppenphase der Champions League 2018/19 statt, als sie gegen den SSC Neapel in beiden Partien unentschieden spielten (2:2 Heim, 1:1 Auswärts) und letztendlich als Gruppenerster in die nächste Runde einzogen.

Der Weg ins Viertelfinale

Da beide Mannschaften bereits vor der Zwangsunterbrechung ihr Viertelfinalticket gelöst haben, blicken wir noch einmal auf den Weg der Clubs unter die besten Acht zurück.

Atalanta Bergamo

Dass Atalanta es in der Debütsaison überhaupt über die Gruppenphase der aktuellen Champions League Saison hinaus geschafft hat, grenzt bereits an ein Wunder. Denn die ersten drei Partien gegen ihre Gegner aus der Gruppe C hat „La Dea“ allesamt verloren – und zwar mit einem Torverhältnis von insgesamt 11:2!

Damit stand Atalanta nach drei Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz hinter Manchester City, Shakhtar Donezk und Dynamo Zagreb. Doch nach der dritten Niederlage hat das Team von Coach Gian Piero Gasperini kein Champions League Spiel mehr verloren.

In der Gruppe schoben sie sich mit einem 3:0 Erfolg gegen Shakhtar am letzten Spieltag noch auf Platz Zwei. Im Achtelfinale gewannen sie dann gegen Valencia in zwei durchaus aufregenden Partien (Heim 4:1, Auswärts 3:4) und zogen so ins Viertelfinale ein.

Die Highlights von Atalantas 4:1 Sieg gegen Valencia im Achtelfinale der Champions League.

Paris Saint-Germain

Paris Saint-Germain galt im Gegensatz zu Atalanta jedoch als einer der Favoriten in der Gruppe A. Spätestens nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Mitfavoriten Real Madrid war klar, dass PSG auch in dieser Saison ein ernstzunehmender Gegner ist.

Mit nur einem einzigen Unentschieden – ein 2:2 im Santiago Bernabéu gegen Real Madrid – und sonst fünf Siegen aus der Gruppenphase zogen die Pariser mit einem Torverhältnis von 17:2 folgerichtig als Gruppensieger ins Achtelfinale ein.

In der K.o.-Phase der letzten 16 musste PSG dann gegen Borussia Dortmund ran. Obwohl die Dortmunder im Hinspiel das leicht bessere Team waren und somit einen verdienten 2:1-Heimsieg feiern durften, setzte PSG sich letztendlich mit einem 2:0-Erfolg in Paris durch.

Dabei ging das Weiterkommen von Paris völlig in Ordnung, denn „Les Parisiens“ waren im Rückspiel das viel aktivere Team, das wenig Chancen zugelassen und die Fehler seiner Gegner ausgenutzt hat.

Was für Atalanta spricht

Ein wichtiger Vorteil für Atalanta wird sicherlich sein, dass die Italiener bis zuletzt noch im Wettbewerbsbetrieb waren, denn der letzte Spieltag der Serie A fand erst Anfang August statt. Die französische Liga wurde hingegen nach dem 27. Spieltag Ende Februar abgebrochen und PSG vorzeitig zum Meister gekürt. 

Und auch in der Liga hat Atalanta eine sehr gute Saison gespielt. Bergamo belegte nämlich am letzten Spieltag den dritten Platz und lag nur fünf Punkte hinter Meister Juventus Turin. Damit sind die „Nerazzurri“ auch nächste Saison wieder sicher in der Königsklasse vertreten.

Ein weiterer Pluspunkt für Atalanta ist die starke Offensive der Italiener. In der Liga haben sie mit Abstand die meisten Tore (98) geschossen, dabei hat Atalanta nicht wie andere Teams nur „den Einen“ Top-Torschützen, sondern viele verschiedene, so haben fünf Spieler mehr als 15 Scorer-Punkte erzielt – Duván Zapata und Luis Muriel schossen sogar jeweils 18 Tore.

In den bisherigen acht Champions League Partien der aktuellen Saison hat „La Dea“ bisher 16 Treffer feiern dürfen – allerdings eben auch 16 Gegentore kassiert.

Was für Paris spricht

Obwohl PSG seit Ende Februar kein Ligaspiel mehr bestritten hat, hat sich die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel natürlich während der Corona-Zwangspause ebenfalls bestmöglich fit gehalten. Davon konnte man sich unteranderem in den beiden nationalen Pokalfinalen Ende Juli überzeugen.

Im Coupe de France gewannen „Les Parisiens“ nämlich in einer heiß umkämpften Partie mit insgesamt zehn Gelben Karten und einer Roten Karte am Ende mit 1:0. Doch dieser Sieg hatte einen hohen Preis: Top-Scorer Kylian Mbappé verletzte sich nach einem groben Foulspiel und steht dem Hauptstadtclub wohl noch immer nicht zur Verfügung.

Alle Tore von Paris in der Gruppenphase der aktuellen Champions League Saison.

Im Coupe de la Ligue setzte sich PSG indes nach einem torlosen Remis in regulärer Spielzeit im Elfmeterschießen gegen Olympique Lyon durch.

Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor für den Erfolg von Paris Saint-Germain ist neben der meist treffsicheren Offensive die herausragende Defensive. Die Pariser stellen nämlich derzeit nach acht bestrittenen Champions League Spielen die beste Verteidigung des Wettbewerbs, denn sie haben bisher nur vier Tore kassiert.

Zuletzt ist da natürlich noch die spielerische Klasse, die man berücksichtigen muss. Im Kader von Paris Saint-Germain tummeln sich mehrere Weltstars, die Spiele allein entscheiden können.

Prognose

Auch wenn Paris als Favorit in die Partie geht, sollte man Atalanta Bergamo nicht unterschätzen. Den Italienern fehlt zwar mit Josip Iličić ein wichtiger Offensivakteur, doch auch die Franzosen müssen auf Leistungsträger verzichten, denn Mbappé und Marco Verratti sind verletzt und Àngel Di María gelbgesperrt.

Wenn Paris also einen nicht ganz so guten Tag erwischt und Atalanta seine Torgefahr ausspielen kann, rechnen wir den Italienern durchaus gute Chancen aufs Weiterkommen aus.

Alle Fußballwetten gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Giuseppe Zanardelli / AP Photos *

August 12, 2020

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Seit dem Jahr 1950 wird die Formel 1 Weltmeisterschaft jährlich ausgetragen. Und in diesen 70 vergangenen Jahren hat sich einiges verändert – und selbstverständlich gab es auch viele Skandale, die den Motorsport erschütterten. Wir zeigen Euch daher die größten Rennskandale der Formel 1 Geschichte.

1982 San-Marino Grand-Prix: Rennboykott

Der erste größere Skandal in unserer Lister ereignete sich im Vorfeld des Großen Preises von San Marino in der Saison 1982. Denn zwei Rennen zuvor wurde der Brasilien Grand-Prix ausgetragen und der sorgte bereits für einige Aufreger.

In Brasilien gewann nämlich Nelson Piquet vor Keke Rosberg, im Anschluss an das Rennen wurden jedoch beide Fahrer von der FISA, dem damaligen Automobil-Weltverband, aufgrund von Regelverletzungen – die sonst jedoch von vielen anderen Rennställen genauso begangen wurde – disqualifiziert.

Daraufhin gab es erneut Proteste der FOCA, eine von Bernie Ecclestone gegründete Gruppe, die ihre Interessen gegenüber der FISA vertrat. Für die FOCA-Teams war mit der Disqualifikation das Fass übergelaufen.

So traten aus Boykott 17 Teams, die sich mit der FOCA solidarisierten, nicht beim San-Marino Grand Prix an. Am Ende gingen nur 14 Autos ins Rennen, von denen am Ende nur fünf Fahrer in die Wertung fuhren. Die restlichen Autos waren defekt oder wurden disqualifiziert.

1989 und 1990 Japan Grand-Prix: Ayrton Senna vs. Alain Prost

In der Saison 1990 fand das vorletzte Rennen der Formel 1 Weltmeisterschaft in Japan statt, vor dem Start lag Ayrton Senna neun Punkte vor seinem ärgsten Verfolger Alain Prost und dieses rennen sollte den Titelkampf entscheiden. Doch bereits das Vorjahresrennen in Japan hatte für Aufsehen gesorgt.

1989 kam es nämlich zu einer Kollision zwischen Senna und Prost. Auch damals war es das vorletzte Saisonrennen. Prost schied nach dem Crash aus, Senna konnte weiter fahren und das Rennen am Ende sogar gewinnen.

Aber Senna hatte die Rechnung ohne die Rennleitung gemacht: Nach dem Rennen bekommt Senna die volle Schuld am Unfall, weshalb der Brasilianer disqualifiziert wurde. Damit war Sennas damaliger Teamkollege von McLaren, Prost, der neue Weltmeister.

Die Kollision zwischen Senna und Prost beim Japan Grand-Prix 1989.

Ein Jahr später wiederholten sich die Szenen in Suzuka, doch dieses Mal mit einem anderen Ende. Wieder kam es zu einem Zweikampf zischen Prost und dem von der Pole gestarteten Senna, der im Vorfeld bereits moniert hatte, dass sich der Startplatz auf der falschen Seite befände.

Das Ergebnis: Prost erwischt den besseren Start und liegt vor dem Brasilianer, der sich das natürlich nicht gefallen lassen will und provoziert in der ersten Kurve erneut eine Kollision. Beide Fahrer schieden aus dem Rennen aus.

Doch dieses Mal gibt die Rennkommission Senna keine Schuld. Damit wird der Brasilianer vorzeitig Weltmeister und der Franzose fühlte sich von der Motorsportwelt betrogen.

1994 Großbritannien Grand-Prix: Schumacher ignoriert die Rennleitung

Michael Schumacher gilt als einer der besten Formel 1 Rennfahrer aller Zeiten, doch auch seine Karriere war von einigen grenzwertigen Manövern geprägt. Eines davon ereignete sich 1994 in Silverstone.

Damals führte Schumacher die WM-Wertung vor dem Briten Damon Hill an, im Qualifying landete der Deutsche jedoch hinter seinem Konkurrenten. In der Einführungsrunde überholte Schumacher dann unerlaubterweise Hill zweimal, wofür er eine Stopp-and-go-Zeitstrafe aufgebrummt bekam.

Dieser kam „Schumi“ aber nicht nach, er fuhr weiter und ignorierte anschließend sogar noch Schwarze Flaggen, die einem Fahrer anzeigen, dass er  von dem Rennen disqualifiziert wurde.  

Der Deutsche kam zwar als Zweiter ins Ziel, doch nach den Vergehen wurden ihm seine Punkte für dieses Rennen aberkannt, sein Team Benetton bekam eine hohe Geldstrafe und Schumacher wurde für zwei Rennen gesperrt. Seinen ersten Formel 1 Weltmeistertitel durfte er am Ende jedoch trotzdem feiern.

1997 Europa Grand-Prix: Schumacher vs. Villeneuve

Auch das nächste Vergehen in unserer Liste wurde von Michael Schumacher begangen – und das hatte es wirklich in sich. Der große Preis von Europa im Jahr 1997 war das letzte Rennen der Saison.

Den WM-Führenden Schumacher und seinen Verfolger Jacques Villeneuve trennte vor dem Start nur ein einziger Punkt im Titelkampf.

Doch 40 Runden lang sah es nach dem nächste Titel für Schumi aus, so lange führte er nämlich das Feld an. Bis sich in der 48. Von insgesamt 69 Runden eine der bekanntesten Kollisionen der Formel 1 ereignete.

Villeneuve hatte zu dem Deutschen aufgeschlossen, war klar schneller und wollte ihn überholen. Doch das wollte Schumacher nicht wahrhaben. Er lenkte zu stark ein und rammte damit den Kanadier.

Schumacher konnte nicht weiterfahren und schied aus. Der Kanadier hatte jedoch mehr Glück, blieb im Rennen und krönte sich am Ende zum Weltmeister. Im Nachhinein wurden dem alleinschuldigen Schumacher alle WM-Punkte der Saison und somit sein Vize-Weltmeistertitel aberkannt.

2001 und 2002 Österreich Grand-Prix: Ferraris berühmte Stallorder

Beim Österreich Grand-Prix im Jahr 2001 ereignete sich der wohl legendärste Funkspruch der Formel 1 Geschichte. Damals führte Michael Schumacher nach dem fünften von insgesamt 17 Rennen die WM-Wertung vor David Coulthard und Rubens Barrichello an.

Eine Runde vor dem Rennende lag Coulthard vor den beiden Ferraris mit Schumacher und Barrichello in Führung, als Ferrari-Teamchef Jean Todt den berühmten Funkspruch machte. Er sagte zu Barrichello: „Let Micheal pass for the Championship“. Und genau das tat der Brasilianer. Bereits damals war der Aufschrei wegen der offensichtlichen Schiebung groß.

Die legendäre Stallorder von Ferrari und das Überholmanöver von Schumacher.

Doch im kommenden Jahr setzte Ferrari noch eins drauf. An gleicher Stelle dominierte Barrichello in der Saison 2002 das ganze Wochenende über das Feld, so auch im Rennen. Doch auch in diesem Jahr bekam er einen Funkspruch, in dem es hieß, dass er Schumacher zu Gunsten der WM-Führung vorbei lassen solle. Wieder tat er das.

Bei der anschließenden Siegerehrung pfiffen nach diesem Eklat sogar die eigenen Ferrari-Fans… Seit 2003 ist es offiziell verboten Anweisungen „die den Ausgang eines Rennens beeinflussen“ zu tätigen. Die berühmte Stallorder gibt es aber bis heute, nur wird sie nicht mehr so offensichtlich kommuniziert.

2006 Monaco Grand-Prix: Schumachers Rascasse-Blockade

Genau genommen ereignete sich dieser Vorfall nicht im Rennen selbst, sondern bereits im Qualifying. Zu dieser Zeit lag Schumacher in der WM-Wertung 15 Punkte hinter seinem Kontrahenten Fernando Alonso. Eine gute Ausgangslage für das Rennen war also Pflicht für den Deutschen.

Kurz vor Qualifying Ende lag Schumi auch in Führung – aber nur mit 0,064 Sekunden und da er seine letzte Runde nicht fehlerfrei gefahren war, schien eine deutliche Verbesserung ausgeschlossen, zumal hinter ihm Alonso selbst sehr schnell unterwegs war.

Und so kam es zur Rascasse-Blockade: Schumacher verbremste sich in der vorletzten Kurve, machte ein ungewöhnliches Lenkmanöver und parkte sein Auto infolge dessen an der Leitplanke der Rascasse-Kurve.

Die nachfolgenden Autos sahen die Gelbe Flagge, mussten also alle ihre Runden abbrechen und langsamer fahren. Schumacher behielt vorerst den ersten Startplatz. Doch nach einer rund achtstündigen Beratung der Rennkommission wurden dem Deutschen seine Zeiten aberkannt und er musste vom letzten Platz aus ins Rennen starten.

2008 Singapur Grand-Prix: Nelson Piquet Juniors Crash

Das ganze Ausmaß des Unfalls von Nelson Piquet Junior beim Singapur Grand-Prix 2008 kommt erst ein Jahr später ans Licht. Es war der insgesamt 800. Grand-Prix der Formel 1 Geschichte und zugleich das groß gefeierte erste Nachtrennen, das jemals ausgetragen wurde.

Mitten drin waren dabei die beiden Teamkollegen Fernando Alonso und Nelson Piquet Jr. Alonso lieferte bereits im Qualifying eine allzu gute Figur ab, als er es nicht weiter als ins Q2 schaffte. Im Rennen selbst fuhr er dann bereits in der zehnten Runde zum Reifenwechsel an die Box, weshalb er entsprechend weit hinten im Feld landete.

Doch nur zwei Runden später schlägt sein Teamkollege Piquet Jr. in eine der Mauern ein und provoziert damit eine Safety-Car-Phase welche Alsonso nutzt um ans Feld heranzufahren und letztendlich sogar den Sieg holt.

Da es auf er neuen und unbekannten Strecke mehrere Ausfälle und Probleme gab, dachte man sich zunächst nichts wegen des Unfalls von Piquet und hielt es für einen glücklichen Zufall, der Alonso zum Sieg verhalf.

Die komplette Geschichte zum "Crashgate".

Doch ein Jahr später wurde der Sohn des ehemaligen Weltmeisters Nelson Piquet Senior bei Renault entlassen und veröffentlichte daraufhin, was wirklich passiert war: Die Renault-Teamführung drängte ihn dazu, den Unfall absichtlich zu  verursachen.

Nach dem von den Medien betitelten „Crashgate“ folgte eine gerichtliche Schlammschlacht zwischen dem Team rund um Teamchef Flavio Briatore und Chefingenieur Pat Symonds und Piquet Jr.

Sie endete darin, dass Briatore lebenslang von FIA-Veranstaltungen gesperrt ist und keine Fahrer mehr managen darf, Symonds erhielt selbige Strafe, jedoch begrenzt auf fünf Jahre. Mittlerweile sind die Strafen jedoch aufgehoben.

Piquet Jr. hingegen fuhr 2009 seine letzte Saison als Formel 1 Pilot. Seine bisher letzte Station war bis 2018 die Formel E.

* Die Rechte am Bild liegen bei Stefano Rellandini / AP Photos *

August 11, 2020

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Nach rund drei Monaten hat das Warten ein Ende, denn die Champions League ist aus der Zwangspause zurück! In der aktuellen Saison führt Bayerns Robert Lewandowski derzeit die Torschützenliste mit unfassbaren elf Treffern aus sechs Spielen an – und es werden wohl noch einige folgen. Wir haben daher die – Stand jetzt – erfolgreichsten Torschützen der Champions League für Euch zusammengefasst.

Andriy Shevchenko

Den Anfang auf der Liste der erfolgreichsten Champions League Torschützen aller Zeiten macht Andriy Shevchenko. Der ehemalige ukrainische Mittelstürmer lief in seiner Karriere für Dynamo Kiew, den AC Mailand und den FC Chelsea auf.

Mit diesen erfolgreichen Vereinen nahm er insgesamt 12-mal an der Champions League teil, dabei schoss er in 100 Spielen ganze 48 Tore. Die meisten davon erzielte er für den AC Mailand (29), wo er von 1999 bis 2005 aktiv war und 2003 Champions League Sieger wurde.

Bei den Mailändern erzielte er wohl auch das wichtigste Tor seiner Karriere: im Elfmeterschießen nach Verlängerung verwandelte der Weltklasse Spieler den entscheidenden Strafstoß und führte so seine Mannschaft zum Champions League Titel gegen den nationalen Rivalen Juventus Turin.

Zlatan Ibrahimovic

Zlatan Ibrahimovic hat schon bei vielen europäischen Top-Clubs gespielt und somit auch einige Spielminuten in der Champions League gesammelt. Für sieben verschiedene Vereine hat er insgesamt in 15 Saisons 120 Spiele bestritten und wie Shevchenko 48 Tore erzielt. Die meisten Tore (20) schoss er insgesamt für Paris Saint-Germain.

Dennoch blieb ihm der Titel in der Königsklasse bisher stets verwehrt. Noch bitterer ist dabei, dass zwei der Vereine den Titel in der Saison gewonnen haben, nachdem Ibrahimovic sie verlassen hatte (Inter Mailand 2010 und Barcelona 2011).

Alfredo di Stéfano

Alfredo di Stéfano bestritt insgesamt 58 Partien in der Königsklasse, alle davon für Real Madrid. Trotz dieser „geringen“ Spielanzahl sind ihm unfassbare 49 Tore gelungen – das ist ein Tordurchschnitt von 0.84 pro Spiel!

Seine Karriere hatte der Stürmer in Argentinien bei River Plate begonnen, ehe es ihn nach Kolumbien und dann zu Real Madrid zog, wo er rund elf Jahre lang spielte.Die schönsten Champions League Tore aller Zeiten.

Dort entwickelte di Stéfano sich zudem zu einem der weltbesten Spieler seiner Zeit. Er gewann zweimal den Ballon d’Or und wurde fünfmal Sieger des Europapokals der Landesmeister, dem Vorreiter der Champions League. Zweimal wurde er im selben Wettbewerb zudem Torschützenkönig.

Thierry Henry

Auch Thierry Henry war auf der internationalen Bühne bekannt. Er spielte für Barcelona, Arsenal und den AS Monaco in der Königsklasse und schoss in 112 Spielen 50 Tore.

In der Saison 2008/09 gewann der Weltmeister von 1998 mit den Katalanen sogar den wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb und hat damit so ziemlich alles erreicht, was man als Fußballer nur erreichen kann.

Ruud van Nistelrooy

Der nächste auf unserer Liste ist der Niederländer Ruud van Nistelrooy. In 73 Champions League Spielen hat er starke 56 Tore erzielt. Am meisten traf er dabei für Manchester United (35), doch auch für die PSV Eindhoven und Real Madrid ging der Stürmer erfolgreich auf Torejagd.

Obwohl van Nistelrooy in drei verschiedenen Champions League Saisons Torschützenkönig wurde, konnte er den Titel am Ende nie gewinnen.

Karim Benzema

Lange Zeit stellten Karim Benzema, Gareth Bale und Cristiano Ronaldo eines der gefährlichsten – wenn nicht sogar das gefährlichste – europäische Stürmertrio dar. Und auch wenn Ronaldo die meisten Treffer der drei erzielte, hat auch Benzema einen großen Beitrag geleistet.

In der Champions League sind ihm etwa in 120 Spielen für Olympique Lyon und Real Madrid 65 Treffer gelungen. In seiner Zeit bei den Königlichen hat er unter anderem viermal die Königsklasse gewonnen – dreimal sogar hintereinander.

Beim letzten Champions League Erfolg der Madrilenen im Jahr 2018 gegen den Liverpool FC erzielte er zudem das Führungstor für Real und ebnete so den Weg zum Titel.

Robert Lewandowski

Wir sind bei den Top 5 angekommen und da finden wir direkt ein bekanntes Gesicht aus der Bundesliga: Robert Lewandowski hat derzeit die fünftmeisten Tore in der Champions League Geschichte erzielt.

Der polnische Ausnahmespieler hat für Borussia Dortmund und Bayern München und 87 Partien insgesamt 66 Treffer erzielt – und wir wissen ja, dass er noch die Möglichkeit hat, diese Zahl zu vergrößern.

In Deutschland hat Lewandowski zwar alle möglichen Titel bereits mehrfach gewonnen, der Erfolg in der Champions League blieb bisher jedoch aus. Seine größte Chance hatte er 2013 mit Borussia Dortmund, als die Schwarz-Gelben gegen seinen späteren Arbeitgeber Bayern München im Endspiel verloren haben.

Doch in dieser Saison scheint der Gewinn der Champions League durchaus realistisch. Wenn das den Bayern tatsächlich gelingen würde, wäre es das zweite „Triple“ der Vereinsgeschichte, das letzte gelang ihnen 2013…

Raúl

Auch er ist einer der besten Stürmer der vergangenen letzten Jahre: Raúl. Er arbeitet sich von den Jugendmannschaften Real Madrids bis in die erste Mannschaft hoch und entwickelte sich zu einem Weltklasse Spieler.

In seinen 16 Jahren bei den Königlichen und zwei Saisons auf Schalke bestritt er 142 Champions League Partien und schoss dabei 72 Tore. In der Spielzeit 1999/00 wurde er zudem Torschützenkönig des Turniers – im selben Jahr gewann er mit den Madrilenen den Zweiten von insgesamt drei Titeln in der Königsklasse.

Im Champions League Finale 2000 traf er außerdem zum 3:0 Endstand gegen den FC Valencia, im Finale 2002 erzielte er das Führungstor für Real gegen Leverkusen und leitete so den Sieg der Königlichen ein.

Lionel Messi

Natürlich fehlt auch der amtierende FIFA-Weltfußballer des Jahres 2019 nicht in der Liste der erfolgreichsten Champions League Torschützen. Lionel Messi hat nämlich in 142 Spielen für den FC Barcelona ganze unglaubliche 115 Tore geschossen.

114 Champions League Tore von Lionel Messi.

Nicht grundlos ist er also einer der weltbesten Fußballer. Zu seinen zahlreichen Erfolgen zählen vier Champions League Triumphe und sechsmal der Titel als Top-Torschütze der Königsklasse.

Beim Champions League Finale 2009 traf er zum 2:0 Siegtreffer gegen Manchester United. 2011 gelang ihm ebenfalls ein Tor im Finale, als er Barcelona erneut gegen Manchester United wieder in Führung brachte. In der aktuellen Saison sind im bisher jedoch nur 2 Tore gelungen, doch auch Messi hat ja noch Zeit zum Nachlegen.

Cristiano Ronaldo

Der erfolgreichste Torschütze der Champions League Geschichte ist kein Geringerer als einer der allzeit besten Fußballer, nämlich Cristiano Ronaldo. In 17 Spielzeiten in der Königsklasse hat er für Manchester United, Real Madrid und Juventus Turin insgesamt 170 Spiele bestritten und unfassbare 130 Tore erzielt.

In der Champions League wurde er siebenmal Toptorjäger und hat damit einen enormen Anteil an seinen fünf gesammelten Titeln in der Königsklasse.

Unter anderem schoss er im Champions League Finale 2008 das Führungstor für Manchester United gegen Chelsea, ehe die Blues ausglichen. Im Elfmeterschießen vergab er zwar, den Titel gewannen sie aber trotzdem. Im Finale 2014 traf er zum 4:1-Endstand gegen Atlético Madrid.

Auch 2016 verwandelte er den entscheidenden Strafstoß zum Sieg der Königsklasse. Beim Triumph 2017 gelang ihm gegen Juve sogar ein Doppelpack. Ronaldo hat Real Madrid also nicht nur oft ins Finale geführt, sondern war auch oft im Endspiel selbst der entscheidende Siegfaktor. In der aktuellen Saison ist nun jedoch bereits nach dem Achtelfinale Schluss für Ronaldo und Juventus Turin.

Alle Wetten zur Champions League gibt’s hier!

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August 11, 2020

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An diesem Montag geht die UEFA Europa League in die nächste Runde. Im Viertelfinale in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena trifft Inter Mailand auf den letzten deutschen Vertreter dieses Turniers, Bayer 04 Leverkusen.

 

Beide Teams schieden zuvor in der Gruppenphase der Champions League aus und gehören damit wohl zu den Favoriten auf den Titel in Europas zweithöchster internationaler Spielklasse. Wir nutzen die Gelegenheit und zeigen euch die bestmögliche Startelf aus den besten Spielern beider Mannschaften.

 

Torwart: Samir Handanovič (Inter)

Auf der Torwartposition führt dieses Jahr kein Weg an Inters Samir Handanovič vorbei. Seit acht Jahren hütet der Slowene nun bereits den Kasten der Mailänder, und war diese Saison einmal mehr ein sicherer Rückhalt. Nur 36 Gegentore kassierte Inter diese Saison in 38 Spielen der Serie A – Ligabestwert. In den letzten vier Ligaspielen sowie dem Achtelfinale der Europa League musste Handanovič kein einziges Mal hinter sich greifen.

 

Die Pressekonferenz vor dem Spiel mit Conte und Handanovic

 

Linker Außenverteidiger: Wendell (Leverkusen)

Auf der linken Abwehrseite läuft für unsere Combined XI Leverkusens Wendell auf. Der Brasilianer ist seit sechs Jahren ein fester Bestandteil der Bayer-Defensive. In dieser Saison hatte er allerdings im vereinsinternen Zweikampf um die Linksverteidiger-Position einige Male das Nachsehen gegenüber Daley Sinkgraven, so auch im vergangenen Achtelfinalrückspiel gegen die Glasgow Rangers. Wendell ist allerdings vielseitig einsetzbar, und kann in einer Fünferkette auch weiter vorne agieren.

 

Linker Innenverteidiger: Stefan de Vrij (Inter)

Dass Inter diese Saison die beste Defensive der Liga gestellt hat, war natürlich nicht allein der Verdienst ihres Schlussmannes Handanovič. In einer von Trainer Antiono Conte nahezu wöchentlich umgestellten Abwehrkette gab es eine Konstante: Stefan de Vrij. In 34 der 38 Ligaspiele stand der Niederländer in der Verteidigung, in der Königsklasse verpasste er zudem keine einzige Minute. Auch nach vorne konnte er mit wettbewerbsübergreifend vier Toren und vier Assists glänzen.

 

Rechter Innenverteidiger: Diego Godín (Inter)

De Vrijs Nebenmann in der Abwehrkette hieß in den meisten Spielen Diego Godín. Der 34-jährige Uruguayer, der zu Beginn der Saison von Atlético Madrid nach Italien wechselte, hat sich bei seinem neuen Verein schnell gut eingefunden. Er war ein weiterer integraler Bestandteil des Abwehrbollwerks, an dem sich so mancher Stürmer der Serie A dieses Jahr die Zähne ausgebissen hatte.

 

Rechter Außenverteidiger: Danilo D'Ambrosio (Inter)

Danilo D’Ambrosio komplettiert die Abwerkette unserer Topelf. Seit über sechs Jahren trägt der mittlerweile 31-jährige Italiener das Trikot der Nerazzurri. Eine seiner größten Stärken ist wohl seine Variabilität: Egal ob Mittelfeld, Innen- oder Außenverteidigung, D’Ambrosio erfüllte seine ihm auferlegte Rolle stets gut. Auch unter Conte hat er schon verschiedene Positionen bekleidet, am häufigsten allerdings die des rechten Außenverteidigers in der Fünferkette.  

 

Defensives Mittelfeld: Charles Aránguiz (Leverkusen)

In Peter Boszs Mittelfeld ist Charles Aránguiz vor der Abwehr absolut gesetzt. Der Chilene, der bereits seine fünfte Saison für die Werkself absolviert, ist allerdings nicht nur der klassische Abräumer vor der Verteidigung. Auch nach vorne setzt er immer wieder Akzente, so konnte er in den beiden Achtelfinalspielen gegen Glasgow ein Tor selbst erzielen und ein weiteres vorbereiten.

 

Defensives Mittelfeld: Marcelo Brozovic (Inter)

Der Abräumer vor Inters Verteidigung heißt indes Marcelo Brozovic. Auch der Kroate, der 2015 von Dinamo Zagreb zu Mailand wechselte, ist schon länger ein fester Bestandteil des Inter Mittelfelds und auch unter Conte gesetzt. Sein oftmals hartes Zweikampfverhalten wird von Trainer und Fans gefeiert, sodass man ihm seine neun gelben Karten in der Liga nachsieht.

 

Offensives Mittelfeld: Christian Eriksen (Inter)

Eingewöhnungszeit ist für ihn wohl ein Fremdwort: Nachdem Christian Eriksen erst in der Winterpause dieser Saison von den Tottenham Hotspurs nach Italien wechselte, kam er bisher in jedem Spiel in allen drei Wettbewerben (Liga, Pokal und Europa League) für Inter zum Einsatz. In seinen drei Europa-League-Einsätzen war der Däne zudem jedes Mal an einem Tor direkt beteiligt.

 

Linksaußen: Moussa Diaby (Leverkusen)

Zu Beginn dieser Saison wechselte Moussa Diaby von Paris Saint-Germain nach Nordrhein-Westfalen, und zeigte warum man dort bereit war, 15 Millionen Euro für die Dienste eines 20-Jährigen in die Hand zu nehmen. Egal ob über rechts oder links, der flinke Franzose ist immer für eine gefährliche Flanke gut, wenn er nicht selbst abzieht. In der Bundesliga war er diese Saison an zehn Treffern direkt beteiligt, beim 1:0-Sieg gegen Glasgow erzielte er außerdem den Treffer des Tages.

 

Rechtsaußen: Kai Havertz (Leverkusen)

Er darf in dieser Elf natürlich nicht fehlen: Kai Havertz. Das Leverkusener Eigengewächs ist mit seinen 21 Jahren bereits zum Führungsspieler gereift. Ob er nun als Zehner, Mittelstürmer oder rechter Flügel eingesetzt wird, der Edeltechniker sorgt stets für Torgefahr. Mit seinen fünf Torbeteiligungen in vier Europa-League-Spielen hatte Havertz zuletzt maßgeblichen Anteil am Erreichen des Viertelfinals. Kein Wunder, dass Topteams aus ganz Europa den Linksfuß auf dem Zettel haben.

 

Die Karriere von Kai Havertz

 

Mittelstürmer: Romelu Lukaku (Inter)

Die Position im Sturmzentrum bekleidet in unserer Combined XI Inters Romelu Lukaku. Der bullige Belgier kam zu Beginn der Saison von Manchester United und ist seitdem unangefochtener Stammspieler bei den Lombarden. Mit 23 Treffern in der Serie A und vier weiteren Torbeteiligungen in den drei Spielen der Europa League ist er in dieser Spielzeit der mit Abstand beste Torschütze der Nerazzurri.

 

 

Alle Wetten zur Europa League gibt’s hier!

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August 10, 2020

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Als Coach im Ausland hat man es nicht immer leicht. Mehr als jeder Spieler muss man dabei seine Mannschaft mit ständigen Kommandos und Anweisungen führen. Sich der heimischen Presse zu stellen gehört zudem zum Tagesgeschäft.

 

Das in einer anderen Sprache zu machen, kann kompliziert sein – bis heute lässt sich der genaue Inhalt von Giovanni Trapattonis Wutrede beim FC Bayern München nur erahnen. Dennoch gab es in der Vergangenheit viele Deutsche, die sich außerhalb ihrer Landesgrenzen erfolgreich als Übungsleiter versucht haben. Wir zeigen euch die besten deutschen Trainer, die im Ausland Meister wurden.

Hennes Weisweiler (New York Cosmos, Grasshopper Club Zürich)

Hans – genannt „Hennes“ – Weisweiler galt seiner Zeit als einer der besten Vereinstrainer der Fußballwelt. Nachdem er Borussia Mönchengladbach vom Regionalligisten zu einem europäischen Spitzenclub formte, und dabei drei Meisterschaften, den DFB-Pokal sowie den UEFA-Cup gewann, rückte er sich in den Fokus internationaler Topmannschaften. In der Saison 1975/76 nahm er schließlich auf der Bank des FC Barcelona Platz.

 

Erinnerungen an Hennes Weisweiler

Die Zusammenarbeit verlief allerdings nicht wie geplant, und sein Vertrag wurde nach nur neun Monaten wieder aufgelöst. Zurück in Deutschland konnte er mit dem 1. FC Köln unter anderem das Double gewinnen, bevor er wieder ein Engagement im Ausland begann, diesmal in den USA beim New York Cosmos. Dort wurde er in seiner ersten Saison Meister der North American Soccer League. Drei Jahre später holte er zudem in der Schweiz das Double mit den Grasshoppers Zürich.

Ottmar Hitzfeld (Grasshopper Club Zürich)

Ebenfalls mit den Zürichern erfolgreich war Ottmar Hitzfeld, bevor er in Deutschland mit den Bayern und Borussia Dortmund auf Titeljagd ging. Angefangen hatte dessen Trainerlaufbahn in der Zweiten Schweizer Liga beim SC Zug. Nachdem er dem zum Aufstieg verhalf und daraufhin mit dem FC Aarau den Schweizer Pokal gewann, übernahm er zur Saison 1988/89 den Cheftrainerposten bei den Grasshoppers.

Am Ende seiner zweijährigen Amtszeit in Zürich standen Hitzfeld zwei Meister- sowie ein Pokaltitel zu Buche. Daraufhin fühlte er sich zu Höherem berufen und wurde durch zahlreiche Titel mit den Bayern und dem BVB endgültig zur lebenden Trainerlegende. Dennoch hat sich der gebürtige Lörracher stets mit seinem Nachbarland verbunden gefühlt, und so trainierte Hitzfeld zwischen 2008 und 2014 die Schweizer Nationalmannschaft.

Christoph Daum (Beşiktaş Istanbul, FK Austria Wien, Fenerbahçe Istanbul)

„Erfolgreicher Trainer“ ist heutzutage wohl nicht das Erste, das einem einfällt, wenn man den Namen Christoph Daum hört. Mit seiner Kokainaffäre sorgte Daum für einen der größten Skandale der deutschen Fußballgeschichte, und wird seinen Namen wohl nie wieder völlig rein waschen können. Jedoch lässt sich sein sportlicher Erfolg als Trainer mit fünf Meistertiteln in drei verschieden Ländern nicht abstreiten.

Nachdem er 1992 als Coach des VfB Stuttgart Deutscher Meister geworden war, zog es ihn im Januar 1994 zu Beşiktaş Istanbul, seiner ersten Trainerstation im Ausland. Dort gewann er in seiner Debütsaison den türkischen Pokal und das Jahr darauf die Meisterschaft. Anschließend holte er mit dem FK Austria Wien 2003 das Double, ehe er zurück in die Türkei ging. Diesmal allerdings zum Stadtrivalen Fenerbahçe, wo er 2004 und 2005 jeweils Meister wurde.

Thomas Doll (Ferencváros Budapest)

Nach seiner Zeit beim Hamburger SV und BVB hat sich Thomas Doll in insgesamt vier verschiedenen Ländern als Trainer versucht. Wirklich erfolgreich war er allerdings nur in der ungarischen Hauptstadt, bei Ferencváros Budapest. Im Dezember 2013 übernahm er das Amt beim schwächelnden Rekordmeister und sicherte ihm mit einer Serie von neun Siegen aus den letzten neun Saisonspielen den dritten Platz und damit die Qualifikationsrunde für die Europa League.

Nachdem er ein Jahr zuvor den ungarischen Pokal gewann, krönte Doll in der Saison 2015/16 seine Leistung mit dem Double-Gewinn. Daraufhin wurde er noch im selben Jahr vom ungarischen Fußballverband als Trainer des Jahres ausgezeichnet.

Thomas Tuchel (Paris Saint-Germain)

Es war sicherlich kein leichtes Erbe, das Thomas Tuchel zur Saison 2015/16 beim BVB antrat. Nach dem Weggang des zweimaligen Meistertrainers Jürgen Klopp waren die Erwartungen der Borussen-Fans dementsprechend hoch. Und obwohl Tuchel seine Mannschaft besseren Fußball spielen ließ als in der letzten Saison seines Vorgängers, war für ihn nach zwei Jahren und einem Pokal-Triumph dort Schluss.

Zur Saison 2018/19 übernahm er schließlich Paris Saint-Germain, wo er in seiner ersten Saison direkt die Meisterschaft gewann. Das Double verpasste man durch eine Niederlage nach Elfmeterschießen im Pokalfinale denkbar knapp. Doch in der darauffolgenden Saison schaffte Tuchel schließlich auch das. Darüber hinaus steht der Hauptstadtclub momentan im Viertelfinale der Champions League.

Jürgen Klopp (FC Liverpool)

Kein anderer deutscher Trainer hat zuletzt im internationalen Fußball für so viel Furore gesorgt wie Jürgen Klopp. Am 8. Oktober 2015 übernahm er den zu der Zeit Zehntplatzierten der Premier League, den FC Liverpool. Nach Felix Magath war „Kloppo“ erst der zweite deutsche Chefcoach in der höchsten englischen Spielklasse.

 

Liverpools Meistersaison 2019/20

Mit dem Titel in der Champions League 2019 hatte er die Reds wieder zu einem großen Namen im internationalen Geschäft gemacht. Doch es war die Folgesaison, die „The Normal One“ – wie er sich selbst nennt – endgültig zur Clubikone machen sollte. Mit sagenhaften 99 Punkten, und damit 18 vor dem amtierenden Meister Manchester City, gewann Liverpool das erste Mal seit 30 Jahren wieder die Premier League.

 

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* Die Rechte am Bild liegen bei Francisco Seco / AP Photos *

August 8, 2020

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Manchester United – FC Bayern (1999)

Borussia Dortmund – Juventus Turin (1997)

FC Bayern – FC Valencia (2001)

FC Bayern - FC Chelsea (2012)

Borussia Dortmund - FC Bayern (2013)

 

 

Am Freitag geht sie nach der langen Unterbrechung endlich wieder lost, die Jagd auf die Krone des europäischen Vereinsfußballs. Die Rede ist natürlich von der UEFA Champions League und ihrem begehrten Henkelpott. Mit dem FC Bayern und RB Leipzig sind noch zwei deutsche Mannschaften vertreten, die sich auch noch definitiv Hoffnung auf das Finale machen dürfen. Wir zeigen euch die fünf packendsten Endspiele mit deutscher Beteiligung.

 

 

Platz 5: Manchester United – FC Bayern (1999)

 

Wer es mit dem deutschen Rekordmeister hält, der liest hier am besten gar nicht erst weiter, sondern geht gleich weiter zur Nummer vier unserer Liste, denn die Erinnerung an dieses Endspiel wird für einige Bayern Fans sehr schmerzhaft sein. Das Spiel sollte für die Bayern nämlich zum großen Drama werden.

 

 

Anfangs sah es noch richtig gut aus für den deutschen Rekordmeister, denn Mario Basler erzielte bereits in der 6. Spielminute mit einem flachen Freistoß das 1:0 gegen die Mannschaft von Sir Alex Ferguson.

Mehmet Scholl mit einem Pfostentreffer und Carsten Jancker mit einem Fallrückzieher an die Latte hätten diese Führung spät in der zweiten Halbzeit sogar noch ausbauen können.

 

So blieb es lange Zeit beim 1:0, nur nicht bis zum Schlusspfiff. Teddy Sheringham erzielte in der ersten Minute der Nachspielzeit nach einer Ecke den Ausgleich. Beflügelt von diesem, drückte United noch auf das zweite Tor, das Ole Gunnar Solskjaer dann auch nach einer erneuten Ecke erzielen sollte. 2-Minuten-K.o. für die Bayern, mehr Drama geht nicht!

 

Platz 4: Borussia Dortmund – Juventus Turin (1997)

 

Zwei Jahre zuvor kämpfte ausgerechnet der BVB im Münchner Olympiastadion um die Krone Europas. Gegner war Juventus Turin mit Stars wie Christia Vieri, Zinedine, Didier Dechamps und Alessandro Del Piero.

 

Die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld ging in der ersten Halbzeit durch zwei Tore binnen fünf Minuten von Karl-Heinz Riedle in Führung. Kurz vor der Halbzeit hatte man noch Glück, bei einem Pfostentreffer von Zinedine Zidane diesen Vorsprung mit in die Pause nehmen zu dürfen. In der zweiten Halbzeit drängte Juve auf den Anschlusstreffer, welcher in der 65. Spielminute durch einen sehenswerten Hackentreffer von Del Piero gelingen sollte.

 

Das CL Finale 1997 zwischen dem BVB und Juve.

 

 

Der zweifache Torschütze der Borussia musste in der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden und so betrat der erst 20-Jährige Lars Ricken für Riedle das Spiel. Nur 16 Sekunden nach seiner Einwechslung sorgte Ricken für den 3:1 Endstand und für den ersten Champions League-Titel der Borussia.

 

 

Platz 3: FC Bayern – FC Valencia (2001)

 

Angestachelt von ihrer bitteren Niederlage zwei Jahre zuvor gegen Manchester United erreichten die Bayern 2001 das Finale im San Siro in Mailand. Aber auch der Gegner aus Spanien sehnte sich nach dem Henkelpott, nachdem man ein Jahr zuvor gegen Real Madrid verloren hatte.

 

Auch dieses Endspiel hatte nicht gerade viel weniger Dramatik zu bieten. Schon nach drei Minuten gingen die Spanier durch einen Handelfmeter von Gaizka Mendieta in Führung. Elfmeter sollten aber weiterhin die tragende Rolle in diesem Finale spielen. Mehmet Scholl hatte die Chance, vom Punkt auszugleichen, scheiterte aber an Santiago Canizares. Stefan Effenberg machte es in der 50. Spielminute schließlich besser und verwandelte den zweiten Handelfmeter des Spiels.

 

Danach sollte kein weiteres Tor mehr fallen und so konnte weder nach 90, noch nach 120 Minuten ein Sieger gefunden werden. Passend zum bisherigen Spielverlauf musste die Entscheidung also im Elfmeterschießen fallen. Paulo Sergio und Patrick Andersson verschossen zwar auf Seiten der Münchner, aber Oliver Kahn machte sich mit drei gehaltenen Elfmetern unsterblich und sorgte so für den Triumph der Bayern in Mailand.

 

 

Platz 2: FC Bayern – FC Chelsea (2012)

 

Auch an diesem Spiel führt aus Bayern Sicht leider kein Weg vorbei. Es war alles bereit, für einen historischen Abend in der Allianz Arena, aber für den FC Bayern sollte es eine weitere Tragödie werden. Als erste Mannschaft erreichte der deutsche Rekordmeister das Finale im eigenen Stadion, das sogenannte „Finale Dahoam“. Eine Generation um Phillip Lahm und Bastian Schweinsteiger hatte die Möglichkeit zu Helden zu werden.

 

Für viele Spieler des FC Chelsea wie Didier Drogba, John Terry, Frank Lampard und Petr Cech war es wohl die letzte Gelegenheit nach so einem bedeutsamen Titel zu greifen.

 

Die Dominanz der Bayern war von Minute eins an fast erdrückend. Für die Zuschauer bot sich Einbahnstraßenfussball in eine Richtung, und zwar auf das Tor des FC Chelsea, aber die Bayern verpassten es zu lange eine ihrer unzähligen Torgelegenheiten zu nutzen. Erst in der 83. Spielminute köpfte Thomas Müller die Bayern zur 1:0 Führung, welche schon zuvor längst überfällig war. In der 88. Spielminute erzielte der FC Chelsea allerdings mit seiner ersten Ecke und dem anschließenden Kopfball von Drogba den Ausgleich. Von nun an nahm das Drama seinen Lauf.

 

Auch in der Verlängerung blieben die Bayern klar überlegen. Arjen Robben hatte die Entscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber vom Punkt an Petr Cech. Erneut musste es also ins Elfmeterschießen gehen und diesmal hatte der Rekordmeister das Glück nicht auf seiner Seite. Nachdem zuvor schon Ivica Olic verschossen hatte, setzte Schweinsteiger seinen Elfmeter an den Pfosten. Didier Drogba machte sich anschließend zum Helden des Abends und stürzte denn FC Bayern ins Tal der Tränen.

 

 

Platz 1: Borussia Dortmund – FC Bayern (2013)

 

Ein Jahr später blickte die ganze Welt nach London, genauer gesagt ins Wembley-Stadion und auf den deutschen Fußball. Schon vor Anpfiff stand fest, dass der Pokal zum ersten Mal seit dem Triumph der Bayern 2001 nach Deutschland wandern sollte. Ausgerechnet im Mutterland des Fußballs kam es zum ersten deutschen Finale in der Geschichte.

 

Es war aber mehr als das Duell BVB gegen Bayern, sondern Jürgen Klopps Pressingmaschine gegen das dominante Positionsspiel des FC Bayern unter Jupp Heynckes. Ein Jahr zuvor besiegte der BVB den FCB mit 5:2 im Pokalfinale in Berlin. Die Bayern waren nach dem „Vize-Triple“ im Vorjahr wie nie zuvor.

 

 

Dortmund erwischte den besseren Start in das Endspiel und erspielte sich gerade zu Beginn der ersten Halbzeit zahlreiche gute Torchancen. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit wurden die Bayern dann stärker, doch es ging mit einem 0:0 in die Halbzeit.

 

Die Highlights des deutschen Endspiels 2013.

In der zweiten Halbzeit brachte Mario Mandzukic die Bayern mit 1:0 in Führung, aber Ilkay Gündogan erzielte wenig später per Elfmeter den Ausgleich. Es sah also erneut nach Verlängerung aus, doch dann kam Arjen Robben, der ein Jahr zuvor aufgrund seines verschossenen Elfmeters gegen Chelsea noch ausgepfiffen wurde und schob den Ball gefühlvoll an Roman Weidenfeller zum 2:1 vorbei. Arjen Robben wurde zu „Mr.Wembley“ und der Schmerz aus dem Vorjahr war vergessen.

 

 

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Alastair Grant / AP Photos *

August 6, 2020

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An diesem Wochenende nimmt die Champions League nach fünfmonatiger Zwangspause endlich wieder Fahrt auf. Während RB Leipzig sich bereits sein Ticket für das Viertelfinale gesichert hat, muss der FC Bayern München als zweiter noch verbliebener deutscher Vertreter noch einmal zu Hause gegen den FC Chelsea antreten. Für Borussia Dortmund war die Saison nach der 0:2-Niederlage gegen Paris Saint-Germain im Achtelfinalrückspiel bereits vorbei.

 

Doch man muss nicht zwangsweise deutschen Mannschaften die Daumen drücken, wenn man deutsche Spieler in der Königsklasse siegen sehen möchte. Bereits als dieses Turnier noch in den Kinderschuhen steckte, waren einige deutsche Fußballer bei internationalen Topclubs hoch im Kurs. Wir zeigen euch die erfolgreichsten deutschen Champions-League-Legionäre.

Horst Szymaniak (Inter Mailand)

Horst Szymaniak hat den Fußball in all seinen Facetten kennengelernt. Ob Ober- oder Bundesliga, ob in Italien, Deutschland, den USA oder der Schweiz, der 43-malige deutsche Nationalspieler ist in seiner Karriere viel herumgekommen. Sein größter Erfolg gelang ihm in der Saison 1963/64, als er mit Inter Mailand die Champions League (damals noch „Europapokal der Landesmeister“) gewann. Allerdings reichte es für ihn im Endspiel gegen Real Madrid – wie so oft – nur für einen Platz auf der Bank.

Karl-Heinz Schnellinger (AC Mailand)

Ebenfalls für Mailand erfolgreich, allerdings für den Stadtrivalen AC, war Karl-Heinz Schnellinger. Doch im Gegensatz zu Szymaniak kam er über die Rolle des Edelreservisten hinaus, und reifte im Dress der Rossoneri zu einem der besten Verteidiger Europas. Neben dem Meistertitel der Serie A sowie vier Pokalsiegen, gewann der Blondschopf aus Düren in der Saison 1968/69 mit Milan die Königsklasse.

Horst Blankenburg (Ajax Amsterdam)

Nachdem er in der Vorsaison mit dem TSV 1860 München abgestiegen war, wechselte der damals 23-jährige Horst Blankenburg in die niederländische Hauptstadt, zu Ajax Amsterdam. Statt Abstiegskampf spielte der Libero von nun an um nationale und internationale Titel. In seiner ersten Saison gewann er direkt die Königklasse. In den beiden folgenden Jahren gelang ihm das ebenso, und zudem wurde er zusammen mit Teamkollege Johann Cruyff zweimal in Folge niederländischer Meister.

 

Horst Blankenburg bei Ajax

Rudi Völler (Olympique Marseille)

Die Saison 1992/93 war die Geburtsstunde der „Champions League“ wie wir sie heute kennen. Und obwohl kein deutsches Team das Endspiel im Münchener Olympiastadion erreichte, so konnte doch die deutsche Fußballlegende Rudi Völler mit Olympique Marseille am Ende den Henkelpott gewinnen. Mit zwei Treffern und sechs Vorlagen auf dem Weg ins Finale hatte er maßgeblichen Anteil am bisher größten Vereinserfolg der Franzosen.

Bodo Illgner (Real Madrid)

Deutsche Torhüter waren in der Fußballwelt stets hoch angesehen. Einer der ersten, der auch international erfolgreich war, ist Bodo Illgner. Der Weltmeister von 1990 wechselte nach seiner Zeit beim 1. FC Köln zur Saison 2001/02 zu Real Madrid. Mit den Königlichen gewann Illgner neben der spanischen Meisterschaft und dem Weltpokal in den Jahren 1998 und 2000 jeweils die Champions League.

Dietmar Hamann (FC Liverpool)

Dieses Finale darf in keinem Champions-League-Rückblick fehlen: Beim legendären Endspiel zwischen dem AC Mailand und dem FC Liverpool verspielte Milan eine 3:0 Führung innerhalb von sechs Minuten. Dietmar Hamann war für die Reds auch mit von der Partie. Nachdem er den Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 3:2 von Vladimir Smicer vorbereitet hatte, behielt er auch im anschließenden Elfmeterschießen die Nerven und gewann so eins der spektakulärsten Champions-League-Finals der Geschichte.

Sami Khedira (Real Madrid)

Nachdem Sami Khedira 2007 mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister wurde, und auch bei der WM 2010 im Trikot der Nationalmannschaft auf sich aufmerksam gemacht hatte, wechselte er zu den Königlichen unter der Regie von José Mourinho. Am 24. Mai 2014 traf Real im Champions-League-Finale in Lissabon auf den Stadtrivalen Atlético. Real, das inzwischen von Carlo Ancelotti trainiert wurde, gewann mit 4:1 nach Verlängerung.

Marc-André ter Stegen (FC Barcelona)

Nur ein Jahr nach Reals Erfolg ging der Titel an den ewigen Widersacher aus Barcelona. Es war die Debütsaison des ehemaligen Gladbacher Schlussmannes Marc-André ter Stegen. Und während er in der Liga kein einziges Mal zum Einsatz kam, verpasste er in der Königsklasse keine Minute. Am Ende seiner ersten Saison in Spanien gewann er mit den Blaugranas nicht nur die Champions League, sondern auch die Meisterschaft und den Pokal – das Triple.

 

Ter Stegen am Tag seiner Vertragsunterschrift

Toni Kroos (Real Madrid)

Ein Triple der anderen Art gelang Toni Kroos mit Madrid: Von 2016 bis 2018 gewann er dreimal hintereinander die Champions League mit den Königlichen. Der Weltmeister von 2014 gewann außerdem bereits vor seiner Zeit in Spanien mit Bayern München den Henkelpott. Mit insgesamt vier Titeln (innerhalb von nur sechs Jahren) ist Kroos bis dato der erfolgreichste deutsche Champions-League-Spieler.

 

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August 6, 2020

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Udo Lattek

Dettmar Cramer

Ottmar Hitzfeld

Jupp Heynckes

Jürgen Klopp

Hansi Flick 

Thomas Tuchel

In der vergangenen Saison ist Thomas mit dem Chelsea FC der größte Triumph im internationalen Clubfußball gelungen, als er nach 9 Jahren wieder den Henkelpott an die Stamford Bridge zurückholte.

Damit reihte sich Tuchel in eine inzwischen längere Liste deutscher Trainer ein, denen ebenfalls der Sieg in der Königsklasse gelungen ist. Wir zeigen Euch, welche sieben deutschen Trainer in der Champions League und ihrem Vorreiter, dem Europapokal der Landesmeister, triumphieren konnten.

Europapokal der Landesmeister

Von den Saisons 1955/56 bis 1991/92 wurde der Europapokal der Landesmeister ausgetragen, um das beste Team Europas zu bestimmen. Rekordsiegertrainer ist in diesem Wettbewerb der Engländer Bob Paisley, der dreimal den Titel mit dem Liverpool FC holte. Doch auch zwei deutschen Trainern gelang der große Coup.

Udo Lattek (FC Bayern München)

Udo Lattek ist bis heute mit acht Meistertiteln der erfolgreichste Trainer im deutschen Vereinsfußball. Und auch auf internationaler Ebene hat er einige Titel feiern dürfen.

Erstaunlich ist dabei, dass Latteks erste Trainerstation auf Vereinsebene der FC Bayern München im Jahr 1970 war – und das obwohl er damals erst 35 Jahre alt gewesen ist. Doch das Vertrauen in den verhältnismäßig jungen Übungsleiter hatte sich ausgezahlt.

Lattek führte die Münchner während seiner ersten Amtszeit an der Isar zu drei Meisterschaften in Folge und zur ersten deutschen Mannschaft, die den Europapokal der Landesmeister gewann.

Anschließend trainierte er vier Jahre lang Borussia Mönchengladbach, wo er zweimal Deutscher Meister wurde, ehe er nochmals – über Umwege nach Dortmund und Barcelona – zu den Münchnern zurückkehrte und mit ihnen erneut drei Meisterschaften feierte.

Ehemalige Kollegen sprechen über Udo Lattek im Doppelpass. 

In den darauffolgenden Jahren war er nur noch interimsweise als Trainer beim 1. FC Köln, Schalke 04 und Borussia Dortmund aktiv. Zudem arbeitete er nach seiner Karriere im Profifußball als Kolumnist und Moderator der Sendung „Doppelpass“, in der er 16 Jahre lang sonntags mit seinen Gästen über die Fußballwelt diskutierte.

Dettmar Cramer (FC Bayern München)

Dettmar Cramer folgte 1975 auf Udo Lattek als neuer Trainer des FC Bayern. Und auch er feierte mit den Münchnern große internationale Erfolge.

In seinen zwei Jahren, die er bei den Roten verbrachte, gewann er zweimal den  Europapokal der Pokalsieger und wurde einmal sogar Weltpokalsieger.

Doch da den Vereinsverantwortlichen die Platzierungen in der Liga zu schlecht waren, musste Cramer nach zwei Jahren seinen Platz auf der Trainerbank der Münchner räumen.

Im Anschluss war er unter anderem Übungsleiter von Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen, Saudi-Arabien und Südkorea. Doch nirgends gelang ihm wieder so ein Erfolg wie bei den Bayern.

UEFA Champions League

Seit der Saison 1992/93 findet die UEFA Champions League anstatt des Europapokals der Pokalsieger statt. Dabei wurde die heute bekannte Gruppenphase eingeführt und in den kommenden Jahren das Teilnehmerfeld zusätzlich vergrößert.

Rekordsiegertrainer in der Champions League ist der italienische Fußballehrer Carlo Ancelotti, denn er hat bisher dreimal diesen Titel gewonnen. Dabei hat er zweimal den AC Mailand und einmal Real Madrid zum Sieg geführt.  Doch auch deutsche Trainer krönten sich bereits zu den Königen Europas.

Ottmar Hitzfeld (Borussia Dortmund und Bayern München)

Der erste deutsche Trainer, dem der Titelgewinn in der Champions League gelungen ist, war Ottmar Hitzfeld. 1997 gewann er mit Borussia Dortmund die neuartige Königsklasse. Damit waren die Dortmunder die erste deutsche Mannschaft, die diesen Titel bejubeln durfte.

Karl-Heinz Riedle erzählt über den Champions League Erfolg 1997 unter Ottmar Hitzfeld.

In Deutschland ist Hitzfeld mit sieben Meistertiteln hinter Udo Lattek der zweiterfolgreichste Trainer der Bundesliga. Nach ein paar Trainerstationen in der Schweiz – wo er zwei Meisterschaften feierte – war sein erster Halt in der Bundesliga Borussia Dortmund.

Er trainierte die Schwarz-Gelben sechs Jahre lang und wurde mit ihnen unter anderem zweimal Deutscher Meister und einmal Champions League Sieger.

Anschließend saß er sechs Jahre am Stück und nach drei Jahren Pause nochmals für eine Saison beim Ligakonkurrenten Bayern München auf der Trainerbank. Dort gewann er fünf Deutsche Meisterschaften und 2001 ebenfalls einmal die Champions League.

Damit ist Ottmar Hitzfeld der einzige Trainer, dem es gelungen ist, die Königsklasse mit zwei verschiedenen Vereinen aus demselben Land zu gewinnen – kein Wunder also, dass er zweimal zum Welttrainer des Jahres gewählt wurde.

Nach seiner zweiten Amtszeit bei den Münchnern wurde er Nationaltrainer der Schweiz, ehe er nach sechs Jahren dort seine Trainerlaufbahn beendete.

Jupp Heynckes (Real Madrid und Bayern München)

Direkt ein Jahr nach dem ersten Sieg von Ottmar Hitzfeld in der Königsklasse trat ein weiterer deutscher Trainer in seine Fußspuren: 1998 führte Jupp Heynckes Real Madrid zum ersten Erfolg in der UEFA Champions League.

Mit vier deutschen Meisterschaften ist „Don Jupp“ der dritterfolgreichste Trainer in der Bundesliga.  Seine Trainerkarriere startete er dort, wo er seine Spielerkarriere beendet hatte, nämlich bei Borussia Mönchengladbach. Bei den Fohlen stand er insgesamt neun Jahre lang an der Seitenlinie und wurde mit ihnen einmal UEFA Cup-Sieger.

Doch seine größten Erfolge feierte er mit Real Madrid und Bayern München. Seinen ersten Titel in der Champions League gewann er 1997/98 mit den Madrilenen.

Erfolge in der Triple-Saison der Bayern 2013.

Doch die Zusammenarbeit war trotz des Titelgewinns nach einer Saison wieder beendet, da die Königlichen zum Saisonende in der Liga nur Platz vier belegten und gegen einen Zweitligisten im Pokal ausgeschieden waren.

Mit einigen Zwischenstationen trainierte Heynckes in vier Amtszeiten den FC Bayern München. Dort holte er vier Deutsche Meisterschaften. Der größte Erfolg ist ihm aber 2013 gelungen. Damals schafften die Bayern es nämlich als erste deutsche Mannschaft, das europäische Triple aus Meisterschaft, Pokalerfolg und Champions League Sieg zu gewinnen. Nicht vergessen: Die besten Bundesliga Quoten gibt's hier bei uns!

Jürgen Klopp (Liverpool FC)

Der nächste Trainer auf unserer Liste der deutschen Champions League Sieger ist Jürgen Klopp. An seinen Erfolg werden sich die meisten wohl auch noch gut erinnern können. Denn ein Jahr ist es erst her, dass „Kloppo“ uns mit seinem Liverpool FC verzaubert und endlich den wohlverdienten Henkelpott nach Anfield geholt hat.

Sieben Jahre lang trainierte Klopp jeweils Mainz 05 und anschließend Borussia Dortmund. Und bereits damals fiel er mit seiner sympathischen aber auch kämpferischen Art auf und spielte sich in die Herzen ganz Fußballdeutschlands.

Klopp wird von seinen Spielern auf Händen getragen

In Mainz und Dortmund hatte er die Sympathien sowieso sicher, denn die Nullfünfer führte er 2004 zum Aufstieg in die Bundesliga und den Schwarz-Gelben verhalf er zu zwei Meisterschaften und einem Sieg im DFB-Pokal.

Seit 2015 coacht der gebürtige Stuttgarter nun aber die Reds in Liverpool.  Erst in der vergangenen Saison 2019/20 gelang ihm der für die Engländer enorm wichtige Triumph in der Premier League, als er den Liverpool FC souverän zur ersten Meisterschaft nach 30 Jahren führte.

Doch bereits eine Spielzeit vorher setze er sich mit seinem Club an die Spitze des internationalen Fußballs, als sie zusammen den Gewinn der Champions League feierten.

Wohl die ganze Fußballwelt hat Kloppo diesen Titel gegönnt. Zuvor hatte er nämlich sechs Finalspiele in Folge verloren. Doch im siebten Anlauf gelang ihm endlich einer seiner bisher größten Erfolge.

Hansi Flick (FC Bayern München)

Wieder einmal ein hat es ein deutscher Trainer mit dem FC Bayern München geschafft, den wohl wichtigsten Vereinswettbewerb der Welt zu gewinnen. Flick übernahm den FCB in der laufenden Saison 2019/20 kurz vor der Winterpause schaffte es aber trotzdem, die Bayern zu maximalem Erfolg zu coachen.

Hansi Flick mit dem Pokal der Königsklasse

Am Ende der Saison standen nicht nur die Meisterschale und der DFB-Pokal Pokal im Trophäenschrank der Bayern, sondern auch der Champions-League Pokal. Zwar gewannen die Münchner die Champions League aufgrund der Corona-Pandemie nicht im normalen Modus, doch dominierte der deutsche Rekordmeister das Finalturnier in Lissabon in einer beeindruckenden Art und Weise. Vor allem der 8:2-Sieg über Mitfavorit Barcelona wird noch lange im Gedächtnis der Fans bleiben.

Den Triumph sicherte sich die Bayern Elf  im Finale durch ein 1:0-Sieg gegen Paris Saint Germain und dem damaligen Trainer Thomas Tuchel. Siegtorschütze war Kingsley Coman der in der 59. Minute nach Flanke von Joshua Kimmich das Spiel mit einem Kopfballtreffer entschied.

Mit 2,53 Punkten im Schnitt ist Hansi Flick einer der erfolgreichsten Bayern-Trainer aller Zeiten und das, obwohl er nur für kurze Zeit an der Seitenlinie der Bayern stand. Nach der EM 2021 wird der gebürtige Heidelberger das Amt des Bundestrainers von Jogi Löw übernehmen.

Thomas Tuchel (Chelsea FC)

Er ist der vorerst letzte deutsche Trainer, dem es gelang, den Henkelpott zu gewinnen – Thomas Tuchel. Die Geschichte zum Gewinn der Champions League ähnelt durch aus seinem Vorgänger dieser Liste Hansi Flick.

Auch Tuchel übernahm einen Verein in einer strauchelnden Phase und führte ihn zum wichtigsten Vereinstitel der Welt. Nach seinem Rausschmiss bei PSG Ende 2020 fand Tuchel einen Monat später mit dem FC Chelsea direkt seinen nächsten Arbeitgeber.

Thomas Tuchel beglückwünscht seine Spieler.

Der deutsche Trainer fand bei den Londonern eine Mannschaft vor, die keinen klaren taktischen Plan hatte. Diesen verinnerlichten seine Spieler in kürzester Zeit und Chelsea wurde zu einem Top-Team in Europa.

Als es dann in die K.-o.-Phase der Champions League ging, setzte sich das Team gegen Atlético Madrid, den FC Porto und Real Madrid in Hin- und Rückspiel durch und stand somit am 31.05.2021 im Finale in Porto.

Der Finalgegner war in dieser Saison Manchester City, die Chelsea durch einen Treffer von Kai Havertz mit 1:0 schlugen. Neben Havertz wurden an diesem Abend auch Timo Werner, Antonio Rüdiger und eben Thomas Tuchel aus deutscher Sicht zum ersten Mal Champions-League-Sieger.

Tuchel reiht sich mit diesem Erfolg als siebter Trainer in die Liste der deutschen Champions-League-Sieger-Trainer ein.

 

* Die Rechte an allen Bildern in diesem Artikel liegen bei AP Photos *

Erstveröffentlichung: 06.08.2020

December 10, 2021

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Es ist endlich wieder soweit! Nach der durch die COVID-19-Pandemie bedingten Zwangspause hat die größte Basketballliga der Welt, die National Basketball Association, wieder angefangen. Unter unüblichen Voraussetzungen werden die reguläre Saison und die anschließenden Play-offs im Schnelldurchlauf zu Ende gespielt.

 

Auch wenn dieser Restart für alle Beteiligten ungewohnt ist, können Fans aus aller Welt packende Spiele und große Momente erwarten. Basketball ist ein Sport der Superlative, und in der NBA sind die Größten ihrer Branche zu Hause. Wir zeigen euch die legendärsten Rekorde in der Geschichte der NBA.

Das längste Spiel

Am 6. Januar 1951 bekamen die Fans im Butler Fieldhouse in Indianapolis für ihr Eintrittsgeld einiges geboten. Denn als das Heimteam der Olympians die Rochester Royals (heute: Sacramento Kings) empfing, stand nach der regulären Spielzeit noch kein Gewinner fest – es ging in die Verlängerung.

Es dauerte weitere 30 Spielminuten, bis die Olympians schließlich das Spiel für sich entscheiden konnten. Mit einer Spielzeit von 78 Minuten ging dieses Spiel als das längste der Basketballgeschichte ein. Doch der Endstand von 75:73 offenbarte nicht gerade ein Offensivspektakel für die Fans.

Das punktreichste Spiel

Dass es auch ganz anders laufen kann, bewiesen die Denver Nuggets und Detroit Pistons eindrucksvoll. Ihr Aufeinandertreffen am 13. Dezember 1983 ging ebenfalls mehrfach in die Verlängerung, doch beide Teams spielten sich dabei in einen regelrechten Rausch. Mit 186:184 bezwangen die Pistons ihren Gegner im punktreichsten Spiel der NBA-Geschichte.

Meiste Punkte in einem Spiel

Auch wenn Basketball ein Teamsport ist, sind es vor allem individuelle Leistungen und Rekorde einzelner Spieler, die den Fans am meisten in Erinnerung bleiben. Und wenn man von Bestmarken im Basketball spricht, darf ein Name nicht unerwähnt bleiben: Wilt Chamberlain stellte in seiner Karriere insgesamt 128 neue Rekorde auf, von denen über die Hälfte bis heute ungebrochen sind.

 

Chamberlains legendäres 100-Punkte-Spiel

Den mit Abstand eindrucksvollsten davon knackte er am 2. März 1962 im Trikot der Philadelphia Warriors, den heutigen Golden State Warriors. Beim 169:147-Sieg gegen die New York Knicks erzielte Chamberlain sagenhafte 100 Punkte. Bis heute kam kein weiterer Spieler auch nur annähernd an diese Marke heran. Auf Platz 2 steht derzeit Kobe Bryant mit „nur“ 81 Punkten in einem Spiel.

Meiste Dreier in einem Spiel

Ebenfalls für die Warriors geht derzeit Klay Thompson auf Rekordjagd. Zu Beginn der regular season 2018/19 traf sein Team auf die Chicago Bulls. Golden State gewann die Partie mit 149:124, Thompson konnte dabei 14 Dreipunktewürfe erzielen – ein neuer Rekord. Die bisherige Bestmarke von 13 Dreiern in einem Spiel wurde bis dahin von Teamkollege Stephen Curry gehalten. Außerdem hält Thompson noch den Rekord für die meisten Punkte in einem Viertel (37).

Meiste Spiele

In seiner 21-jährigen Profikarriere in der NBA hat Robert Parish stets mit den Großen seines Geschäfts gespielt. Zusammen mit den legendären Kevin McHale und Larry Bird gewann er in den 1980er-Jahren für die Boston Celtics dreimal den Titel. Mit den Chicago Bulls um Superstar Michael Jordan gelang ihm dies 1997 ein weiteres Mal.

Bis heute hält er den Rekord für die meisten absolvierten Spiele in der regular season. Mit insgesamt 1611 Einsätzen und einer reinen Spielzeit von 763 Stunden kann man Parish zweifelsfrei als den wohl erfahrensten NBA-Profi der Geschichte bezeichnen.

Meiste Spiele für ein Team

Dirk Nowitzki ist nicht nur deutschen Basketballfans ein Begriff. Mit 31.560 Punkten in seiner Profikarriere ist er der momentan erfolgreichste Ausländer der NBA. Ohnehin ist er der einzige Nicht-US-Amerikaner in den Top 10 dieser Wertung. Wenn es um Teamtreue geht ist der gebürtige Würzburger allerdings die klare Nummer 1.

 

Mavericks Fans über Dirk Nowitzki

Nowitzki blieb in seiner gesamten Karriere einem einzigen Franchise treu, was in dieser Liga eher ungewöhnlich ist. Und so stellt er mit 1522 Partien für die Dallas Mavericks den Rekord der meisten Spiele für ein Team auf. Kein Wunder, dass er für Fans noch zu aktiven Zeiten bereits eine lebende Legende war.

Meiste Spiele in Folge

Ein Dauerbrenner der anderen Art war A.C. Green. Der zeitweilige Teamkollege Nowitzkis spielte in der NBA noch für die L.A. Lakers, Phoenix Suns sowie Miami Heat. Das besondere an Greens Karriere war, dass nur drei seiner 1281 möglichen Spiele verpasste. Seine 1192 Spiele in Folge sind absoluter Rekord und bescherten ihm den Spitznamen „Iron Man“.

Beste Freiwurfquote

Freiwürfe können ein Basketballspiel entscheiden. Umso wichtiger ist es, dabei einen zuverlässigen Mann an den Korb schicken zu können. Die Toronto Raptors hatten in der Saison 2007/08 so einen in ihren Reihen. Der Spanier José Calderón verwertete 151 seiner 154 Freiwürfe in dieser Spielzeit. Seine Trefferquote von 98,05% ist bis heute unübertroffen.

Meiste Punkte eines Spielers

Kareem Abdul-Jabbar war der wohl beste Spieler seiner Zeit, wenn nicht sogar aller Zeiten. Insgesamt sechsmal gewann er mit den Milwaukee Bucks und den Lakers den NBA-Titel. Genauso oft wurde er als MVP der regular season ausgezeichnet. Die Liste seiner Erfolge ist lang, und einige seiner Rekorde bis heute unerreicht.

Mit 38.387 erzielten Punkten ist er der mittlerweile 73-Jährige der bis heute beste Spieler in der Geschichte der NBA. Ob diese Bestmarke jemals geknackt wird, kann man sich nur schwer vorstellen. LeBron James ist mit 34.087 bislang der beste noch aktive Spieler der Liga, doch der ist immerhin auch schon 35 Jahre alt.

 

Alle Wetten zur NBA gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Tony Gutierrez / AP Photos *

August 6, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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An diesem Wochenende geht das wohl prestigeträchtigste Fußballturnier der Welt endlich wieder weiter. Bevor das restliche Turnier ab dem Viertelfinale vom 12. bis 23. August im Schnelldurchlauf zu Ende gespielt wird, stehen an diesem Wochenende noch die überfälligen Achtelfinal-Rückspiele an.

 

Manche Spieler gaben dieses Jahr ihr Debüt in der Königklasse, während andere diesen Cup wie kaum ein anderer kennen. Ein Grund für uns, auf die Dauerbrenner der Champions League zu blicken. Das sind die Top 10 Rekordspieler:

Platz 10: Sergio Ramos (Real Madrid)

Seit nun etwa 15 Jahren ist Sergio Ramos ein fester Bestandteil der Defensive Real Madrids. Seit seinem Wechsel vom FC Sevilla in die Hauptstadt hat er in keiner Saison weniger als 23 Ligaspiele absolviert. So ist es kaum verwunderlich, dass er in der Champions League mit Dauergast Madrid zu den Rekordspielern gehört. Mit 124 Einsätzen in der Königsklasse liegt er damit (zusammen mit Paul Scholes) auf Platz 10. Viermal konnte er zudem den Titel gewinnen.

Platz 9: Clarence Seedorf (Ajax Amsterdam, Real Madrid, AC Mailand)

Mit nur einem Champions-League-Einsatz mehr als Ramos, belegt Clarence Seedorf aktuell den neunten Platz dieses Rankings. Für Ajax Amsterdam, Real Madrid und AC Mailand lief er im Laufe seiner Karriere insgesamt 125-mal in der Königsklasse auf. Darüber hinaus gewann der Niederländer mit allen drei Vereinen die Trophäe mindestens einmal.

Platz 8: Andrés Iniesta (FC Barcelona)

Er war ein fester Bestandteil der Guardiola-Ära beim FC Barcelona und wichtiger Baustein des Tiki-Taka-Fußballs seines Trainers. Andrés Iniesta, selbst aus der Barcelona-Jugend gekommen, war die Passmaschine im Mittelfeld Barcelonas. Auch auf der internationalen Bühne war der Spanier nicht mehr aus der Mittelfeldzentrale der Katalanen wegzudenken. 130 Einsätze in der Königsklasse stehen ihm am Ende seiner Karriere zu Buche, viermal konnte er den Henkelpott zudem gewinnen.

 

Iniesta über seinen schönsten Champions-League-Moment

Platz 7: Paolo Maldini (AC Mailand)

Von einer Clubikone zur anderen: Paolo Maldini verbrachte von 1984 bis 2009 seine gesamte Profikarriere beim AC Mailand und gewann dabei siebenmal die Italienische Meisterschaft. Auch international war Mailand zu Zeiten Maldinis eine ganz andere Hausnummer als zuletzt. Insgesamt 135-mal lief Maldini für die Rossoneri in der Champions League auf, mit der er fünfmal den Titel holte.

 

Platz 6: Lionel Messi (FC Barcelona)

Ebenso wie Iniesta war auch Lionel Messi Teil des Barcelonas, das den Weltfußball über Jahre hinweg dominieren sollte. Der Argentinier stammte ebenfalls aus der eigenen Jugend, und reifte im Dress der Katalanen zum wohl größten Fußballer seiner Zeit. Dass er mittlerweile einer der wichtigsten –wenn nicht der wichtigste – Spieler der Vereinsgeschichte ist, zeigt seine Bilanz von 141 Champions-League-Spielen, wobei mit Sicherheit noch einige folgen werden.

Platz 5: Raúl (Real Madrid, FC Schalke 04)

Es wirkt schon fast surreal, wenn man heute daran denkt, dass der große Raúl einst das Trikot des FC Schalke 04 trug. Doch vor seinem Ausflug in die Bundesliga, wo er immerhin 2011 mit den Knappen den DFB-Pokal gewann, ging er für Madrid auf Torejagd. Insgesamt 142 Champions-League-Einsätze absolvierte er für Real und Schalke. Mit 71 Treffern ist er zudem der drittbeste Torschütze des Wettbewerbs.

Platz 4: Ryan Giggs (Manchester United)

Ryan Giggs war über 20 Jahre lang das Gesicht von Manchester United. Mit insgesamt 672 Partien ist er bis heute der Rekordspieler der Red Devils. Daher ist es kaum verwunderlich, dass man auch in der Königsklasse nur selten auf dessen Dienste verzichtete. In 145 Spielen lief er in diesem Turnier auf, zweimal ging er als Champion daraus hervor.

 

Giggs über seine Zeit bei Manchester United

Platz 3: Xavi (FC Barcelona)

Auf dem dritten Platz der Rekordspieler der Champions League befindet sich Iniestas kongenialer Mittelfeldpartner Xavi. Auch er wurde in der in der eigenen Jugend Barcelonas ausgebildet und holte auf Vereinsebene sowie mit der Nationalmannschaft einen Titel nach dem anderen. In seinen 17 Jahren in der ersten Mannschaft Barcelonas spielte er insgesamt 151-mal in der Champions League.

Platz 2: Cristiano Ronaldo (Manchester United, Real Madrid, Juventus Turin)

Für bisher drei Mannschaften ging der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo auf Titeljagd. Sein Champions-League-Debüt gab Ronaldo bereits mit 18 Jahren für Manchester United. 2008 gewann er mit den Red Devils zum ersten Mal die Königsklasse. Später bei Real Madrid gelang ihm dieses Kunststück weitere vier Male. Mit 128 Toren in 169 Spielen ist er außerdem der aktuelle Rekordtorschütze des Turniers.

 

Platz 1: Iker Casillas (Real Madrid, FC Porto)

Was die meisten Spiele in der Champions League angeht, hat Ronaldo allerdings (noch) das Nachsehen gegenüber seinem langjährigen Teamkollegen Iker Casillas. Bereits in der Jugend hütete der Spanier das Tor von Madrid, und gewann 2014 seinen dritten Champions-League-Titel mit den Königlichen. Daraufhin wechselte er zum Karriereende zum FC Porto, für die er ebenfalls noch in der Königsklasse auflief.

Damit ist er mit 177 Einsätzen der Rekordspieler der Champions League. Ob dieser Rekord für die Ewigkeit ist, kann bezweifelt werden. Denn Casillas hat seine Torwarthandschuhe dieses Jahr an den Nagel gehangen, während Ronaldo mit Juventus Turin diesen Freitag gegen Olympique Lyon um den Einzug ins Viertelfinale spielt und noch immer titelhungrig ist.

 

Alle Wetten zur Champions League gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Andres Kudacki / AP Photos *

August 5, 2020

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