Heute Abend steigt eines der Top-Spiele in der Premier League, wenn der Tabellenvierte, der FC Chelsea, den Zweiten, Manchester City, empfängt. Auch wenn der Meisterschaftskampf theoretisch noch nicht entschieden ist, hat man sich in Manchester wohl bereits mit dem Vizemeistertitel hinter Liverpool abgefunden und will diesen festigen.

Während die Sky Blues einen komfortablen Vorsprung vor dem Drittplatzierten aus Leicester haben, muss der FC Chelsea um seinen vierten Platz mit nur zwei Punkten vor den Verfolgern, Manchester United und Wolverhampton Wanderers,  bangen.

Wir zeigen Euch daher einige Fakten zu dem bevorstehenden Spitzenduell!

Die Bilanz

Chelsea und Manchester City stehen sich heute Abend zum 142. Mal in der Premier League gegenüber. Chelsea konnte zwar insgesamt die meisten Spiele für sich entscheiden (S 57 U38 N46), dennoch hat Manchester die jüngsten Partien gewonnen.

In der letzten Saison 2018/19 gewannen die Citizens das Rückrundenspiel zu Hause mit 6:0 und fügten Chelsea somit die höchste Niederlage dieses Duells zu.

Das Hinspiel

Das Hinspiel Ende November in Manchester konnte City mit 2:1 für sich entschieden. Nachdem zunächst die Blues durch Kanté in Führung gingen, glich Manchesters De Bruyne ein paar Minuten später aus und Mahrez konnte sogar noch vor der Halbzeitpause den entscheidenden Siegtreffer erzielen.

Insgesamt war es trotz der wenigen Tore ein ansprechendes Spiel, das anfangs von Chelsea bestimmt wurde. Doch nach dem Führungstreffer kam ManCity immer besser ins Spiel und fing an es zu drehen und zu dominieren.

Auch in der zweiten Hälfte waren die Sky Blues überlegen und kreierten sich durch schnelle Konter viele Chancen, die sie jedoch nicht nutzten und somit war Chelsea immer noch im Spiel.

Da zum Ende der Partie das hohe Tempo etwas weichen musste, fand man auch nicht mehr viele Torchancen. Dennoch hatten beide Seiten in der Nachspielzeit nochmal hochkarätige Aktionen, in denen sie sich mit einem Tor hätten belohnen können. Dies blieb jedoch aus und somit gewann Manchester knapp, aber verdient, das Hinspiel.

Die Auftritte nach dem Re-Start

Chelsea

Chelsea konnte sein bisher einziges Spiel seit Wiederbeginn der Premier League auswärts beim vom Abstieg bedrohten Aston Villa mit 2:1 gewinnen.

Obwohl der Hausherren kurz vor Pause in Führung gingen, schalteten die Blues in der zweiten Halbzeit nochmal einen Gang höher und erzielten innerhalb von zwei Minuten die völlig verdienten Ausgleichs- und Führungstreffer und konnten somit den ersten Auswärtssieg 2020 einfahren.

Die verrücktesten Tore von Chelsea.

Manchester City

Aufgrund des noch ausgestandenen Nachholspiels gegen den FC Arsenal, musste Manchester bereits zweimal nach der Corona-Pause ran. Zum einen zu Hause gegen die Gunners und zum anderen ebenfalls im heimischen Etihad Stadion gegen den FC Burnley. In beiden Spielen waren sie haushoch überlegen.

Die Partie gegen Arsenal, die von einem rabenschwarzen Tag von David Luiz geprägt war, kam zunächst zwar etwas langsamer in Gang, aber dennoch war City überlegen und konnte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch das erste Tor der Partie erzielen. 

Kurz nach der Pause bekam Arsenals Luiz die rote Karte zu sehen und Manchester City einen Foulelfmeter zugesprochen, wodurch sie auf 2:0 erhöhten.

Von dort aus war das Siel quasi gelaufen. Die Citizens hatten keinerlei Probleme das Spiel zu kontrollieren und spielten es souverän zu Ende und schossen in der Nachspielzeit noch den Treffer zum 3:0-Endstand.

Die schönsten Tore von Manchester City.

Und auch die Partie gegen Burnley bereitete Manchester nicht allzu große Mühen, als sie einen 5:0-Kantersieg feiern konnten. Trotz einem Wechsel auf acht Postionen im Vergleich zum Spiel gegen Arsenal, fand ManCity von Anfang an besser ins Spiel.

Nach den ersten 45 Minuten führten sie bereits mit 3:0 während Burnley nicht einmal eine einzige Torchance verbuchen konnte. Auch wenn City selbst nicht einen Chancenüberfluss hatte, nutzen sie ihre hohe Qualität und waren schlicht effektiv.

Dennoch hatte das Spiel auch eine einzige Schattenseite: Torjäger Sergio Agüero musste nach einem Foul ausgewechselt werden und ist wohl schlimmer verletzt als zunächst befürchtet. Somit fällt er gegen Chelsea sicher aus.

Doch vielleicht könnte der Argentinier ja teilweise von Leroy Sané ersetzet werden. Dieser gab nämlich nach seinem Kreuzbandriss im August gegen Burnley sein Comeback.

Prognose

Wir sind gespannt, wer das prestigeträchtige Match für sich entscheiden kann. Doch der Druck liegt eindeutig bei dem Team von der Stamford Bridge. Denn nur die Top vier haben in der nächsten Saison einen Startplatz in der Champions League sicher, Rang fünf bis sieben landet in der Europa League – falls jemand, der schon für die internationalen Wettbewerbe qualifiziert ist, den FA Cup gewinnt.

Doch da derzeit vier der letzten acht Mannschaften des Pokals keinen solchen Platz belegen, ist es für Chelsea umso wichtiger den vierten Platz zu festigen, um nicht aus Europa zu fliegen.

Alle Wetten zur Premier League gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Rui Vieira/ AP Photos *

June 25, 2020

Von Julia Wurdack

Julia Wurdack
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Julia studiert aktuell Sportwissenschaft an der TUM und absolviert seit Juni ihr praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben ihrem Spezialgebiet Fußball verfügt sie außerdem über umfangreiches Wissen in der Formel 1 und im Wintersport.
 

Julia Wurdack
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1. Xavi und Iniesta, FC Barcelona

Xavi Hernández und Andrés Iniesta bilden wohl das beste Mittelfeld-Duo aller Zeiten. Die beiden Spanier haben beide ihre Karriere in den U-Mannschaften des FC Barcelona begonnen und nach dem Aufstieg in die Profimannschaft der Katalanen über zehn Jahre lang zusammen gespielt.

Ihre wohl erfolgreichsten Jahre erlebten die beiden Spanier aber zwischen 2008 und 2012. In dieser Zeit wurden sie mit Spanien zweimal Europa- und einmal Weltmeister und gewannen unter dem damaligen Coach Pep Guardiola mit dem FC Barcelona unter anderem zweimal die Champions League, dreimal die spanische Meisterschaft und zweimal den Pokal und spielten sich so in den Fußball-Olymp.

 

Was dieses einzigartige Spielmacher-Duo auszeichnete, war ihre überragende Ballkontrolle und außergewöhnliche Gabe, das Spiel zu lesen und zu antizipieren. Durch ihre herausragende Technik und fantastisches Kombinationsspiel bildeten sie das Zentrum ihrer Mannschaft und verteilten die Bälle mit einer Spielintelligenz wie sie niemand sonst hatte.

Xavi hat inzwischen seine Karriere beendet und Iniesta lässt sie in Japan bei Vissel Kobe ausklingen. Doch beide scheinen einer Rückkehr ans Camp Nou nicht abgeneigt zu sein – dieses Mal aber als Trainer Duo und wenn sie dabei nur halb so erfolgreich wären, wie sie es als Spieler waren, dann stünde wohl erneut eine denkwürdige Ära an.

2. Schweinsteiger und Martínez , Bayern München

Bastian Schweinsteiger und Javi Martínez spielten zwar nur drei Jahre zusammen beim FC Bayern, aber diese drei Jahre hatten es in sich. Zusammen waren sie damals maßgeblich an den Erfolgen der Münchner beteiligt.

Nach kurzer Anlaufzeit gewannen sie direkt in der ersten gemeinsamen Saison das Tripple, bestehend aus Champions League, DFB Pokal und Bundesliga Meisterschaft. Insgesamt  holten sie zusammen zweimal den DFB Pokal und dreimal die deutsche Meisterschaft.

Martínez und Schweinsteiger waren für das Spiel der Bayern so wichtig, da die beiden sich so gut ergänzt haben. Während „Schweini“ der etwas offensivere von beiden war, sicherte Martínez hinten ab. Zusammen kontrollierten sie das Spielgeschehen mit ihren präzisen Pässen.

Jupp Heynckes lies beide etwas defensiver nebeneinander im zentralen Mittelfeld auf der Doppel-Sechs spielen und verlieh der Mannschaft somit deutlich Stabilität und von dort aus haben sie die Bälle wie ein Uhrwerk verteilen können.

3. Kroos und Modric, Real Madrid

Dieses Weltklasse Duo wurde schon oft mit Xavi und Iniesta verglichen, da auch die Madrilenen ein herausragendes Passspiel von höchster Qualität aufweisen. Seit seinem Abgang von den Bayern 2014 hat Toni Kroos sich zu einem Weltklasse Spieler entwickelt und beherrscht seither zusammen mit Luka Modric das zentrale Mittelfeld von Real Madrid.

Die beiden geben nicht nur den Takt im Aufbauspiel der Königlichen an und beeinflussen so den Spielfluss, sondern sind auch jeweils in der Offensive gefürchtet. Auch dank ihnen war es Real möglich, dreimal in Folge die Champions League und viele weitere Titel gewinnen zu können.

Das kongeniale Duo überzeugt insgesamt mit unheimlich präzisen Pässen, einem überragenden Spielverständnis und hervorragender Technik.

4. Gattuso und Pirlo, AC Mailand

Dieses Mittelfeldgespann könnte unterschiedlicher nicht sein. De beiden Italiener haben  viele Jahre lang beim AC Mailand gemeinsam gespielt und wurde dort sowohl Champions League als auch Pokalsieger und 2006 sogar Weltmeister mit Italien.

Auch Andrea Pirlo hatte ein einzigartiges Spielverständnis wie kaum ein anderer im zentralen Mittelfeld und gab den Takt im Spiel an. Zudem war er in der Lage einzigartige spielöffnende Pässe oder tödliche in die Tiefe zu spielen.

Und an seiner Seite war Gennaro Gattuso. Der dribbelstarke Italiener ist den meisten wohl noch als leidenschaftlicher „Alptraum aller Spieler“ bekannt. Er war ein nicht ganz so feiner Techniker, wie seine Kollegen, doch an der Seite von Pirlo unerlässlich. Während Gattuso also vor allem die Bälle eroberte, konnte Pirlo sie dann traumhaft weiterverarbeiten.

Das Beste von Gattuso und Pirlo.

5. Kimmich und Thiago, Bayern München

Und hier haben wir noch ein letztes Duo, das wohl schon bald zu den ganz großen gehören wird: Joshua Kimmich und Thiago Alcántara. Diese beiden sind derzeit für die Spielgestaltung der Münchner verantwortlich. Beide sind technisch herausragend und haben sich zu echten Leadern in der Mannschaft entwickelt.

Je nach Situation können sie das Spielsystem wechseln und defensiver als Doppel-Sechs oder etwas offensiver als Sechser und Achter agieren. Genau dieses Geschick macht eben überragende Spieler aus. Zudem verfügen beide über starke Passqualitäten. Wenn sie sich weiter so gut im Team von Hansi Flick entwickeln, könnten sie bald zu den ganz Großen zählen.

Alle Wetten zur Bundesliga findet Ihr hier!

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Manu Fernandez / AP Photo*

June 23, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Für den BVB ist die aktuelle Zeit, eine sehr schwere. Der Klub kämpft an der einen Front um den Statuserhalt die Nummer Zwei in Fußballdeutschland zu sein und an der anderen, um den Branchenprimus aus München nicht davonziehen zu lassen. Was es dazu braucht, sind große Spieler und eine gute Transferpolitik. Hier findet ihr die Spieler, die der Borussia sofort weiterhelfen würden.

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Lukas Klostermann (RB Leipzig):

Dass der BVB noch in diesem Sommer auf der Rechtsverteidigerposition nachbessern muss, dürfte klar sein. Denn die Schwarz-Gelben werden in der kommenden Sommerpause ihren hochveranlagten Rechtsaußen Achraf Hakimi verlieren. Der Marokkaner war lediglich von Real Madrid geliehen und wird nach seiner bärenstarken Entwicklung in Dortmund nun zurück zu seinem alten Arbeitgeber gehen.

Die einzige Kaderoption, die dem BVB somit noch für diese Position bleibt, ist Mateu Morey. Der 20- jährige Spanier kam im vergangenen Sommer aus der Jugendakademie des FC Barcelona, La Masia, und besitzt ein unfassbares Potenzial. Allerdings wird er noch ein paar Jahre brauchen, um sich zu akklimatisieren. Der logische Transfer also: Lukas Klostermann. 

Der 24- jährige Nationalspieler steht derzeit bei RB Leipzig unter Vertrag und ist im Team von Julian Nagelsmann eine feste Größe. Bei den Sachsen schaffte er in den letzten Jahren auch den Sprung in die Nationalmannschaft. Ein fertiger Profi mit viel Tempo und einer gehörigen Portion Körperlichkeit: Genau das, was der BVB braucht!

 

Lukas Klostermann ist bei den Sachsen mittlerweile eine feste Größe.

Ob dieser Transfer allerdings wirklich zustande kommt, ist eine andere Frage. Schließlich wurde eine mögliche Ablösesumme für Klostermann noch im vergangenen Winter auf 40 Millionen Euro taxiert. Allerdings dürfte diese Ablöse Corona-bedingt deutlich gesunken sein. Zudem ist fraglich, ob der BVB Klostermann überhaupt eine bessere Zukunft bieten kann als RB Leipzig.

Robin Koch (SC Freiburg):

Robin Koch ist in allermunde. Nahezu jeder europäische Top-Klub hat den Freiburger auf seiner Einkaufsliste stehen. Der Hauptgrund dafür ist sein außerordentlich gutes Spielerprofil. Koch kann sowohl im defensiven Mittelfeld kicken, als auch in der Abwehr abräumen. All das spricht für einen hochmodernen und sehr nützlichen Defensivspieler. Vor allem in der von Lucien Favre neuformierten Dreierkette könnte Koch ein wichtiges Element neben Abwehrboss Mats Hummels darstellen.

Schließlich ist der Schweizer Chefcoach Favre an einer spielerisch starken Innenverteidigung mit gutem Spielaufbau interessiert. Nicht zuletzt deswegen wurden Vize-Kapitän Piszczek oder Mittelfeldabräumer Can in letzter Zeit immer wieder in der Abwehrzentrale eingesetzt.

Zudem stimmen bei Robin Koch auch einfach die Leistungen. In der Hinrunde schaffte Koch den Sprung in die Nationalmannschaft und gastierte mit dem Sportclub überraschend lange auf den europäischen Rängen. Tipp an Zorc & Co.: Zuschlagen!

Milot Rashica (Werder Bremen):

Auch unsere dritte Transferofferte ist eine in der Bundesliga. Milot Rashica gehört zu einem der wenigen Lichtblicke in einer schwachen Bremer Saison. Schnell, wendig, dribbel- und abschlussstark: Das ist Milot „Rocket“ Rashica. Der Spielcharakter des Kosovaren ist wie gemalt für das Dortmunder System.

Außerdem könnte er eine kostengünstige Alternative für den eventuell wechselwilligen Jadon Sancho darstellen. Denn der Marktwert des variabel einsetzbaren Offensivspielers schmilzt gleich aus mehreren Gründen wie die Butter in der Sonne. 

Zum einem sind die Bremer in einem nicht unwahrscheinlichen Fall eines Abstiegs zum Verkauf gezwungen. Zudem würde sich bei einem Abstieg bei der Personalie Rashica eine Vertragsklausel auftun, durch die er den Klub für eine festgeschriebene Ablösesumme von 15 Millionen Euro verlassen kann. Außerdem fallen die Marktwerte durch den Coronavirus und seine Folgen ohnehin drastisch. 

 

Milot Rashica: Ein Top-Mann zum Schnäppchenpreis?

Rashica könnte also zum Schnäppchen werden, wenn man bedenkt, dass seine eigentliche Vertragsklausel in diesem Sommer eine festgeschriebene Ablösesumme von fast 40 Millionen Euro beinhaltet. Nicht wenige Klubs waren noch im vergangenen Winter, angesichts seiner Leistungen, daran interessiert, diese zu ziehen. Übrigens: Sie können sich noch heute unseren Online Wetten Bonus sichern!

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photo*

June 20, 2020

Von 888sport

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Am Wochenende rollt der Ball das vorletzte Mal in dieser Saison in der deutschen Fußballbundesliga. Alle Partien werden am Samstag zeitgleich um 15:30 Uhr ausgetragen. Die meisten Augen werden dabei wohl auf das Top-Spiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund gerichtet sein.

Bei einem Sieg könnte der BVB seinen Rang als Vizemeister festigen, bei einer Niederlage der Dortmunder würden die Leipziger noch einmal ziemlich nah heranrücken und endgültig die sichere Champions League Qualifikation erreichen.

Torwart : Péter Gulácsi (RBL)

Direkt auf der ersten Position gab es einen Kampf auf Augenhöhe. Roman Bürki hat zwar öfters die Null gehalten und kann mit 12 weißen Westen bei 28 Einsätzen glänzen, aber Péter Gulácsi hat in 30 Spielen  insgesamt weniger Tore zulassen müssen und selbst 10 Weiße Westen zu verbuchen.

Den Ausschlag für Gulácsi hat jedoch gegeben, dass der Ungar mehr Großchancen als sein Counterpart – nämlich fast 50 Prozent –vereiteln konnte, was hinter Manuel Neuer der zweitbeste Wert der Liga ist.

Linker Verteidiger: Raphaël Guerrero (BVB)

Guerrero ist einer der besten Außenverteidiger der Liga, der über die gesamte Saison hinweg solide Leistungen bringt. Er überzeugt nicht nur durch seine hohe Passquote von 89 Prozent, sondern auch durch seine Offensivqualitäten.

Binnen sekundenschnelle kann er aus der eigenen Hälfte über die Außenbahn starten und entweder selbst zum Abschluss kommen oder die in der Mitte positionieren Offensivakteure finden.

Linker Innenverteidiger: Dayot Upamecano (RBL)

Für Upamecano sprechen vor allem seine Zweikampfstärke und sein hervorragendes Stellungsspiel und auch er kann mit einer genauso hohen Passquote wie Guerrero auftrumpfen. Er ist in der eigenen Hälfte ein Aktivposten an dem kein Weg vorbei führt.

Rechter Innenverteidiger: Mats Hummels (BVB)

Natürlich darf in unserer Aufstellung auch der seit dieser Saison wieder erstarkte Mats Hummels nicht fehlen. Er hat den Borussen die nötige Stabilität im Spiel verliehen und ist somit ein großer Faktor für deren Erfolg.

Auch ist es kein Wunder, dass  zu den Stärken des 1,91 m großen Verteidigers Kopfballduelle zählen und er somit oft  im gegnerischen Strafraum bei Eckbällen oder Freistößen gesucht wird.

Rechter Verteidiger: Achraf Hakimi (BVB)

Hakimi zeichnet aus, dass er agil und flexibel ist.  Ob Hakimi im Team von Lucien Favre als Außenverteidiger oder auch im rechten Mittelfeld aufläuft, macht insofern keinen Unterschied, da er stets der Aktivposten der Mannschaft ist und durch seine hohe Ballkontrolle die Spiele gestaltet.

 

Linksaußen: Jadon Sancho (BVB)

Der Spieler mit dem höchsten Marktwert der Bundesliga darf in unserer Aufstellung natürlich nicht fehlen. Bei dem jungen Engländer fehlen einem einfach die Worte. Er besticht durch seine durchweg guten Leistungen, seine Spielmacher-Qualitäten und ist überall, wo er auf dem Spielfeld gebraucht wird, zu finden.

Zentrales Mittelfeld: Kevin Kampl (RBL)

Auch Kevin Kampl hat sich einen Platz in unserer Startelf verdient. Der ehemalige Dortmunder fiel zwar den Großteil der Saison aus, da er mit einer Sprunggelenksverletzung zu kämpfen hatte, doch er konnte allmählich wieder zu alter Form zurückfinden und seine vielseitigen Qualitäten zeigen..

Zentrales Mittelfeld: Emre Can (BVB)

In der kurzen Zeit, die Can erst bei den Dortmundern spielt, hat er sich bereits zu einem echten Anführer entwickelt. Er peitscht die Mannschaft nach vorne und nimmt dabei wenn nötig auch mal die ein oder andere gelbe Karte in Kauf. Auch sonst kann er durch hohe Pass- und Zweikampfquoten auf sich aufmerksam machen.

Rechtsaußen: Marcel Sabitzer (RBL)

Der Österreicher überzeugt durch seine Qualitäten als treffsicherer Standardschütze. Zudem ist er zweikampfstark und ein echter Balleroberer. Natürlich hält er sich vor allem auf der rechten Außenbahn auf, aber auch er arbeitet, wenn nötig, konzentriert in der Defensive mit.

Sturm: Erling Haaland (BVB)

Wie wäre wohl die Saison ausgegangen, wenn der BVB sich Haalands Dienste bereits zu Beginn hätte sichern können? Der Youngster aus Norwegen verzaubert seit seinem ersten Auftritt die komplette Liga mit seinen überragenden Abschlussqualitäten

Das macht sich durch seine elf Tore in 12 Bundesligaspielen bemerkbar. Und nicht nur das, sondern oft ist Haaland auch derjenige, der den entscheidenden Siegtreffer erzielt.

Sturm: Timo Werner (RBL)

Auch dieser Spieler hat sich seinen Platz redlich verdient. Hinter Lewandowski hat Werner die zweitmeisten Scorer Punkte erzielen können – insgesamt 33, genauso viele wie Jadon Sancho. Werner ist aufgrund seines eiskalten Abschlusses einer der besten deutschen Stürmer und ein gefürchteter Konterspieler.

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*Die Rechte an dem Bild liegen bei Jens Meyer / AP Photo*

June 19, 2020

Von Julia Wurdack

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Julia studiert aktuell Sportwissenschaft an der TUM und absolviert seit Juni ihr praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben ihrem Spezialgebiet Fußball verfügt sie außerdem über umfangreiches Wissen in der Formel 1 und im Wintersport.
 

Julia Wurdack

Wer kennt sie nicht: Die „Mutter aller Derbys“ ist in Deutschland Dortmund gegen Schalke,  in Italien das „Derby della Madonnina“ zwischen AC und Inter Mailand, in Spanien spricht man vom „EL Clásico“, wenn der FC Barcelona auf Real Madrid trifft (obwohl das echte Stadtderby vielmehr zwischen den Rivalen Real und Atletico Madrid herrscht) und auch der „El Superclásico“ zwischen River Plate und den Boca Juniors in Argentinien ist natürlich weltbekannt.

Dann gibt es selbstverständlich noch die traditionsträchtigen Partien in England. Darunter sind das „Manchester Derby“ zwischen United und City, das „North London Derby“ zwischen Arsenal und Tottenham und dann eben noch das „Merseyside Derby“, wenn Liverpool und Everton aufeinandertreffen.

 

Und genau dieses Spiel erwartet uns, wenn am Sonntag der FC Everton den Liverpool FC im Goodison Park, der rund einen Kilometer von der Anfield Road und somit Heimat der Reds entfernt ist, zum „Friendly Derby“ empfängt.

Wir haben zu diesem Anlass auf drei Partien aus der gemeinsamen Vergangenheit beider Vereine zurückgeblickt und für euch zusammengefasst.

34. Spieltag, 16.04.2001: FC Everton – FC Liverpool 2:3

Diese Partie bleibt den meisten Fans wohl wegen des knappen Ergebnisses, der hohen Anzahl an gelben Karten, insgesamt nämlich 12 Stück, zwei Elfmetern und dem Geniestreich von Gary McAllister in Erinnerung. Aber fangen wir am Anfang an.

Bereits die Ausgangslage beider Vereine war komplett unterschiedlich. Während Liverpool auf Tabellenplatz fünf lag und einen Sieg brauchte, um noch Chancen auf eine Qualifikation für die Champions League  zu haben, stand Everton auf dem 15. Rang und musste sich Punkte gegen den Abstieg sichern.

Und die Reds legten auch direkt stark los, denn bereits in der fünften Minute kamen sie zum Ausgleich. Kurz darauf folgten dann auch schon die ersten beiden gelben Karten der Partie – und es sollten ja bekanntlich auch nicht die letzten bleiben.

Das Spiel hatte sich inzwischen aber wieder beruhigt, bis Everton kurz vor der Pause der Ausgleichstreffer gelang und eine weitere Verwarnung ausgesprochen wurde.

Die Zusammenfassung des Spiels Everton-Liverpool.

Doch in der zweiten Halbzeit folgte ein ganz anderer Auftritt beider Mannschaften. Das Spiel wurde deutlich intensiver. Liverpool traf in der 57. Minute zur erneuten Führung und bekam kurz später einen Elfmeter zugesprochen, den Robbie Fowler jedoch verschossen hat und so blieb die Partie weiterhin spannend.

Es folgten weitere strafwürdige Vergehen, weshalb der Referee in der Schlussviertelstunde einem Spieler von Liverpool die Gelb-Rote Karte zeigte. Doch das war noch nicht genug: in der 83. Minute bekamen nun die Blues den Strafstoß – und der wurde eiskalt verwandelt. 

Aber die Partie war noch nicht vorbei. Die drei noch folgenden Verwarnungen auf Seiten der Reds hatten keine großen Konsequenzen, die eine für Everton jedoch schon. In der 90. Minute bekam Liverpool einen letzten Freistoß zugesprochen, den Gary McAllister aus ungefähr 40 Metern Entfernung direkt verwandelt hat.

15. Spieltag, 04.12.2019, FC Liverpool – FC Everton 5:2

Das letze Premier League Derby beider Vereine liegt noch gar nicht so lange zurück. Im Dezember letzten Jahres trennten sich beide Mannschaften mit einem Sieg für Liverpool. Auch dieses Mal sollten wieder viele Tore fallen – und zwar fast alle in einer Halbzeit.

Der Tabellenführer schien auch bei diesem Spiel nichts anbrennen zu lassen, als die Reds bereits zur 17. Minute mit zwei Toren in Führung lagen, beides Mal war ein in diesem Spiel überragender Sadio Mané Vorlagengeber.

Dennoch gab sich Everton noch nicht geschlagen und konnte in der 21. Minute auf ein Tor heranrücken. Doch nun war Liverpool wieder am Zug. Origi und Mané erhöhten vor der Pause auf ein verdiente 4:1-Führung.

Aber auch dabei bleib es nicht lange, den Blues gelang bereits nach kurzer Zeit in der dritten Minute der Nachspielzeit aus der ersten Hälfte erneut ein Treffer und es stand 4:2.

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel dann deutlich entspannter, als Liverpool in gekonnter Manier die Partie kontrollierte und wenige Torchancen zuließ.

Auch wenn die Schlussviertelstunde insgesamt wieder hitziger wurde und die Spieler aktiver schienen, folgte nur noch ein weiteres Tor für die Reds und es kam zum Endstand von 5:2.

5. Runde FA Cup, 20.02.1991: FC Everton – FC Liverpool 4:4

Diese legendäre Partie des Merseyside Derbys gilt als eine der besten, wenn nicht sogar die beste – und das obwohl sie nicht einmal einen Gewinner hatte. So schnürten unter anderem drei Spieler jeweils einen Doppelpack.

Drei Tage vor der Partie im Goodison Park fand bereits das Pokalhinspiel an der Anfield Road statt. Dabei trennten sich beide Mannschaften noch mit einem unspektakulären 0:0. Es hätte wohl niemand mit einem derartigen Rückspiel gerechnet.

Während in der ersten Halbzeit nur ein Tor fiel, Liverpool ging in der 37. Minute durch Peter Beardsley in Führung, fand der Ball in der zweiten Halbzeit und anschließender Verlängerung ganze sieben Mal das Tor auf beiden Seiten.

Das fing bereits in der 47. Minute an, als Everton fast direkt nach Wiederanpfiff ausgleichen konnte. Und so ging es auch weiter. Jedes Mal, wenn Liverpool ein Tor Vorsprung hatte, konnten die Toffees wieder ausgleichen. In dem Zeitraum zwischen der 71. und 77. Minute fielen drei Tore im Minutentakt und es stand 3:2 für die Reds.

Eine Minute vor Schluss kam es jedoch dann so, wie es kommen musste: Everton konnte erneut durch einen Schuss des eingewechselten Tony Cottee ausgleichen und sich in die Verlängerung retten.

Die Highlights des legendären 4:4 zwischen Everton und Liverpool. 

Und wie sollte es anders sein: Liverpool ging zum vierten Mal an diesem Abend in Führung, nur damit Cottee zehn Minuten später sein zweites Tor zum 4:4-Endstand erzielt.

Da keine der beiden Partien einen Sieger hatte, fand eine Woche nach dem unfassbaren 4:4 ein Entscheidungsspiel statt, das die Blues mit 1:0 für sich entscheiden konnten und somit in die nächste Runde des FA Cups einzogen.

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Prognose

Am Sonntag kommt es nun also ein weiteres Mal zum Merseyside Derby, wenn der FC Everton seine Tore für die Reds öffnet. Die könnten mit einem Sieg die Weichen für die Meisterschaft stellen und am darauffolgenden Spieltag den Titel perfekt machen. Wir sind gespannt, ob Liverpool seinem Trainer ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bereiten kann, oder ob die Toffees wieder einmal die Feierlichkeiten verderben.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Dave Thompson / AP Photo*

June 19, 2020

Von 888sport

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Auch in Italien rollt der Ball wieder! In den ersten Partien nach der Corona-Zwangspause, konnte sowohl Juventus Turin am Freitag im Rückspiel gegen den AC Mailand, sowie einen Tag später der SSC Neapel gegen Inter Mailand den Einzug ins italienische Pokalfinale perfekt machen. Aufgrund der Ergebnisse der Hinspiele, reichte beiden Mannschaften ein Unentschieden fürs Weiterkommen aus.

Am Mittwoch, den 17.06.20, treffen beide Mannschaften zum neunten Mal in der Coppa Italia aufeinander. Sowohl Juventus als auch Napoli können zuversichtlich ins Endspiel gehen, denn es spricht für beide Seiten einiges.

Was spricht für Juventus Turin?                     

Die Bilanz

Auf Seiten der Turiner steht vor allem die positive Bilanz gegen Neapel. In insgesamt 165 Aufeinandertreffen beider Mannschaften, konnte die „Alte Dame“ 77 Spiele gewinnen, Napoli nur 36. Und auch bei den bisherigen acht Duellen in der Coppa Italia hat Juventus mit fünf Siegen die Nase vorn.

Der Tabellenplatz

Und auch der aktuelle Tabellenplatz spricht für die „Bianconeri“. Sie führen derzeit die Serie A mit einem Punkt Vorsprung auf Lazio Rom an. Damit ist Italiens Rekordmeister auf dem besten Weg zu seiner insgesamt 36. „Scudetti“ – es wäre zudem die neunte in Folge!

Napoli wurde in den letzten beiden Saisons zwar Vizemeister, ist derzeit von den obersten Rängen aber weit entfernt. Die „Azzurri“ belegen im oberen Tabellendrittel nur den sechsten Platz und haben bereits 24 Punkte Rückstand auf Juventus.

Die individuelle Klasse

Der 614,70 Millionen Euro teure Kader von Juve ist natürlich auf jeder Position mit hochkarätigen Spielern besetzt. Angefangen im Tor, findet man bereits eine echte Legende: Gigi Buffon ist ein Spieler, der schon fast alles gewinnen konnte und immer noch nicht genug hat.

Seit dieser Saison bildet zudem Matthijs de Ligt zusammen mit Leonardo Bonucci die letzte Abwehrreihe der Turiner. Sie stellen eine hervorragende Mischung aus Erfahrenheit und jugendlicher Frische dar und sind so schwer für den Gegner zu überwinden.

Und dann ist da natürlich noch DER Starspieler der „Alten Dame“: Cristiano Ronaldo. In der aktuellen Saison hat er in 22 Ligaspielen bereits 21 Tore erzielt. Und auch wenn „CR7“ mal weniger ins Spiel eingebunden wirkt, ist er zu jeder Zeit gefährlich und für ein Tor zu haben. Man muss wohl nicht mehr zu dem portugiesischen Ausnahmespieler sagen.

Die Highlights aus Napolis Einzug ins Finale.

Was spricht für Neapel?

Juves schwache Rückkehr aus der Pause  

Doch auch Napoli hat einige Gründe, zuversichtlich ins Pokalfinale zu gehen. Juventus Turin und besonders Ronaldo schienen im ersten Spiel nach der Corona-Pause noch nicht in Topform zu sein, als er einen Elfmeter verschossen hat und auch sonst, wie der Rest der Mannschaft, trotz früher Überzahl gegen Mailand ziemlich blass wirkte.

Auch wenn er zweifelsfrei ein begnadeter Fußballer ist, steht und fällt der Spielstand mit seiner Leistung. Wenn Napoli es also schaffen sollte, Ronaldo aus dem Spiel zu nehmen, ist die Hauptgefahr zumindest schon einmal etwas gebannt.

Den internationalen Wettbewerb klar machen

Napoli spielte zwar die letzten Jahre in der Königsklasse, doch wird das diese Saison mit bereits neun Punkten Rückstand auf den derzeitigen vierten Platz Atalanta Bergamo eine wohl schwierige Aufgabe.

Und auch die Teilnahme an der Europa League ist zurzeit alles andere als gesichert. Doch mit einem Sieg in der Coppa Italia wäre der SSC direkt für die Gruppenphase der Euro League in der nächsten Saison qualifiziert – das sollte doch ein zusätzlicher Ansporn sein.

Neapels Sieg im letzten Aufeinandertreffen

Auch wenn die „Bianconeri“ bisher mehrere Aufeinandertreffen gewinnen konnte, liegen die meisten Duelle beider Mannschaften jedoch schon sehr viele Jahre zurück. Nicht so aber die letzte Partie der beiden Teams. Am 21. Spieltag der Serie A gastierte Juventus bei Napoli und bekam die bis dahin zweite Saisonniederlage zugefügt.

Die „Azzurri“ zeigte also bereits im Januar dieses Jahres, dass sie weiß, wie man die Turiner besiegen kann. Die kämpferischen Neapolitaner ließen damals den Turinern kaum eine Chance, in den Strafraum einzudringen und konnten sie somit lange Zeit in Schach halten.

Durch einen alles in allem bissigen und leidenschaftlichen Auftritt, bei dem die ganze Mannschaft mithalf und selbst Offensivakteure Defensivaufgaben meisterten, bezwang Napoli die Turiner letztendlich mit 2:1.

Insignes Tor zum Sieg über Juve.

Und auch wenn die Süditaliener das Hinspiel am zweiten Spieltag verloren hatten, ließ sich deren Leistung damals durchaus sehen. Juve führte nach 62 Minuten zu Hause bereits 3:0, doch Napoli gab sich noch nicht geschlagen.

Binnen sechs Minuten nach dem dritten Tor der „Alten Dame“, konnte der SSC erstaunlicherweise wieder auf ein Tor Unterschied heranrücken und sogar bald noch ausgleichen! Doch das bittere Ende folgte dennoch, als Napoli in der zweiten Minute der Nachspielzeit ein Eigentor zum 4:3 Endstand für Juve unterlief.

Trotzdem zeugt diese Aufholjagd von einer atemberaubenden Mentalität, die die „Azzurri“ sicher auch im Pokalfinale gebrauchen kann.

Prognose

Natürlich wird Neapel einen großartigen Tag brauchen, um die alte Dame schlagen zu können, aber wir trauen es Napoli durchaus zu, das Spiel für sich zu entscheiden.

Denn eine Sache ist in Deutschland, England, Spanien oder eben auch Italien gleich: Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze und ist immer für Überraschungen gut! Außerdem wäre ein Sieg des SSC nicht das merkwürdigste Ergebnis, das wir seit dem Re-Start erleben durften.

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June 17, 2020

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Das Warten hat endlich ein Ende! Nach mehr als drei Monaten Zwangspause stehen die Mannschaften der Premier League am 17.06.20 wieder auf dem Platz. Und dieser Spieltag bringt direkt einige echte Kracherduelle mit sich!

Unter anderem empfängt Manchester City den FC Arsenal. Die „Gunners“ haben mit den „Citizens“ noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel konnte Manchester City 3:0 für sich entscheiden. Wir sind also gespannt, welche Mannschaft besser aus der Pause starten und das Spiel für sich entscheiden kann.

Alle Wetten zur Premier League gibt’s hier!

Als kleine Vorbereitung auf das Spiel haben wir uns einmal für Euch überlegt, wie eine Combined XI aus beiden Mannschaften aussehen würde, und hier ist sie:

Torhüter: Ederson (MCI)

Zwischen den Pfosten steht für uns ganz klar Ederson von Manchester City. Der Brasilianer ist derzeit hinter Alisson vom FC Liverpool und Nick Pope vom FC Burnley der drittbeste Torhüter im Kampf um die „Weiße Weste“ und spielte bisher in insgesamt 40 Prozent seiner Spiele zu Null – Arsenals Leno gelang das nur in 25 Prozent der Partien.

Linker Verteidiger: Benjamin Mendy (MCI)

Auch in der linken Verteidigung erhält ein Spieler von Manchester City den Vorzug. Mendy, der schon seit 2017 im Verein ist, hat diese Saison deutlich mehr Spiele gemacht, als noch in den vergangen Spielzeiten. Das war wohl auch der Verletzungsmisere in der Verteidigung der „Citizens“ geschuldet, dennoch hat er sich verdienterweise in der Mannschaft etabliert.

Linker Innenverteidiger: David Luiz (FCA)          

Der 33-jährige Brasilianer hat schon viel in seiner Karriere erreicht. Er kann auf etliche nationale Meisterschaften und internationale Erfolge zurückblicken. Seit der Saison 19/20 spielt Luiz nun bei Arsenal – und ist seither aus der Stammelf der „Gunners“ kaum noch wegzudenken.

Rechter Innenverteidiger: Nicolas Otamendi (MCI)

Otamendi sticht vor allem durch sein präzises Passspiel hervor – pro Spiel kommen etwa 94 Prozent seiner Pässe beim richtigen Mann an. Zudem weiß es der massige Verteidiger auch mal gröber in Zweikämpfe zu gehen und so den gegnerischen Spielfluss zu unterbrechen.

Rechter Verteidiger: Kyle Walker (MCI)

In der vergangenen Fußball-Zwangspause hat Kyle Walker vor allem durch Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam gemacht, als er massiv gegen die strengen Ausgangssperren verstoßen hat.

Die Top 5 Premier League Momente zwischen MCI und FCA.

Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass er wohl am besten für den Job als Rechtsverteidiger in unserer Aufstellung geeignet ist. Walker glänzt mit 90-prozentiger Passquote und überzeugt zudem durch starke defensive und taktische Fähigkeiten.

Linkes offensives Mittelfeld: David Silva (MCI)

Der routinierte Mittelfeldmann und amtierende Kapitän der „Sky Blues“ konnte schon unzählige Titelgewinne verbuchen. Nicht nur wurde er mit der spanischen Nationalmannschaft Welt- und Europameister, sondern auch mit Manchester City hat er einige nationale Wettbewerbe gewinnen können. Ihn zeichnet dabei vor allem durch sein starkes Passspiel und seine Leader-Mentalität aus.

Zentrales Mittelfeld: Ilkay Gündogan (MCI)

Gündogan gilt als eine der wichtigsten Säulen in Pep Guardiolas Team und dank seiner Vertragsverlängerung bis 2023 wird er das wohl auch noch einige Jahre bleiben. Er vereint technische Finesse und einen einzigartigen Spielüberblick, wodurch er auch seinen Mitspielern zu Offensivaktionen verhilft. 

Zudem zeigt Gündogan echte Führungsqualitäten. Er hat in seinem Team die meisten gelben Karten bekommen, das deutet aber nicht unbedingt auf eine extrem unfaire Spielweise hin, sondern vielmehr darauf, dass er in gefährlichen Situationen auch mal gröber agiert, um eventuelle Tore gegen seine Mannschaft zu verhindern.

Rechtes offensives Mittelfeld: Kevin De Bruyne (MCI)                            

De Bruynes acht erzielte Tore sind zwar sehenswert, aber nicht der ausschlaggebende Punkt für einen Platz in unserer Combined XI. Es ist vielmehr, dass er nicht nur selbst ein begnadeter Fußballer ist, sondern auch seine Teamkollegen um ihn herum besser macht – dafür sprechen zumindest seine 16 Vorlagen in der Premier League.

Die bisher schönsten Premier League Tore dieser Saison.

Sturm: Sergio Aguero (MCI)

Auch wenn Liverpool derzeit an der Tabellenspitze der Premier League thront, liegt Manchester City dennoch in einer Kategorie vor den „Reds“: Die „Citizens“ haben derzeit die meisten Tore geschossen. Und dazu hat vor allem der Topscorer von City,  Agüero, mit seinen 16 Toren und drei Assists einen großen Beitrag geleistet.

Sturm:  Pierre-Emerick Aubameyang (FCA)                   

Wir kennen Aubameyang noch aus Bundesligazeiten, als der Gabuner für Dortmund ein Tor nach dem anderen erzielte. Und auch bei Arsenal knüpft er an seine Offensivstärke an – er ist mit 17 Toren der derzeit Zweite in der Top-Scorer-Liste der Premier League und darf damit in unserer Aufstellung keinesfalls fehlen!

Sturm: Raheem Sterling (MCI)

Auch wenn Raheem Sterling noch nicht ganz so viele Tore wie seine Stürmerkollegen erzielt hat, ist er dennoch immer brandgefährlich und für einen Treffer gut – seine elf Tore kommen ja nicht von ungefähr. Daher bildet er die letzte Spitze in unserem Stürmertrio.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Dave Thompson / AP Photo*

June 17, 2020

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Die Blütezeiten der Bremer liegen nun schon einige Jahre zurück. Das Bundesligagründungsmitglied, das Mitte der Zweitausender-Jahre noch große Erfolge feiern durfte, kämpft seither Saison um Saison gegen den Abstieg.

Ganz anders schaut es da beim FC Bayern aus. Die Münchner könnten am heute  in der Partie gegen Werder ihre 30. Meisterschaft perfekt machen – falls Dortmund am Mittwoch entsprechen spielt. Doch die Bremer waren nicht immer so hoffnungslos unterlegen, wie es die letzten Jahre vermuten lassen würden.

Tatsächlich sind die Werderaner hinter Dortmund und Frankfurt das Team, das den Bayern die meisten Niederlagen zufügen konnte. Und genau deshalb blicken wir auf ein paar Partien zurück, bei denen sowohl Bayern als auch Bremen die Nase vorne hatte.

32. Spieltag, 08.05.2004:  Bayern München – Werder Bremen 1:3

Die Grün-Weißen dümpeln seit einiger Zeit im Tabellenmittelfeld oder gar um die Abstiegsplätze herum, doch vor rund 15 Jahren war das komplett anders.

 

Zwei Spieltage vor Saisonende sicherten sich die Werderaner mit einem 3:1-Sieg bei den Münchner Bayern vorzeitig die seither letzte Meisterschaft und holten im selben Jahr sogar mit dem Gewinn des DFB Pokals das Double. Torschützenkönig wurde außerdem ein gewisser „Kugelblitz“ Ailton von Werder Bremen.

 

Ailton wurde in der Saison 2003/04 Torschützenkönig.

Es war ein Spiel, das über alle Strecken von den Bremern nach Belieben diktiert wurde. Und so führten diese bereits nach 35 Minuten mit 3:0. Auch der Ehrentreffer für die Bayern in der 56. Minute konnte das Spiel nicht mehr gefährlich werden lassen. Der SV Werder wurde unter Thomas Schaaf zum vierten Mal Deutscher Meister und landete vor den zweitplatzierten Bayern.

5. Spieltag, 20.09.2008: Bayern München – Werder Bremen 2:5

Auch das nächste Aufeinandertreffen konnte die Weserelf für sich entscheiden. Es war ein denkwürdiger 5:2-Erfolg in München und hätte zwischenzeitlich sogar die höchste Klatsche der Bayern gegen Werder bedeuten können, als die Bremer zur 67. Minute schon 5:0 in Führung lagen.

Bremen war die aktivere Mannschaft und ließ den Hausherren keine Chance. Torschützen waren für die Hanseaten unter anderem Mesut Özil, Markus Rosenberg (2) und natürlich Claudio Pizarro. Und auch der Doppelpack von Borowski zum 5:2-Endstand war nicht mehr und nicht weniger als Ergebniskosmetik.

Diese Partie stellt zeitgleich aber auch den vorerst letzten Sieg der Bremer über die Bayern in über 20 Partien dar – vielleicht können sie das Wunder heute Abend ja wiederholen.

Alle Wetten zu den Partien der Bundesliga gibt’s hier.

15. Spieltag, 07.12.2013: Werder Bremen – Bayern München 0:7

Diese Partie würden die meisten Anhänger des SV Werder wohl am liebsten schnell wieder vergessen, denn damals fügten die Münchner den Bremern die höchste Heimniederlage in ihrer langen Bundesligahistorie zu. Die Bremer waren das ganze Spiel über macht-und chancenlos gegen die um Klassen stärkeren Bayern.

 

Franck Ribéry lässt seine Karriere in Florenz ausklingen.

Besonders bitter: der Kantersieg hat mit einem Eigentor der Werderaner angefangen und fortan seinen Lauf genommen. Besonders auffällig war in der Partie damals Franck Ribery, der zwei Tore selbst erzielte und zwei vorbereitete.

Pokalhalbfinale, 24.04.2019: Werder Bremen – Bayern München 2:3

Nachdem die ersten drei Partien schon etwas länger zurückliegen, blicken wir jetzt noch einmal auf ein aktuelleres Duell der beiden Vereine.

Das Pokalhalbfinale der letzten Saison schien genauso zu enden, wie es bereits im Vorfeld erwartet wurde: Der damalige Tabellenführer lag im Weserstadion in der 63. Minute bereits mit 2:0 in Führung. Doch dann begann die furiose Aufholjagd der Grün-Weißen. Binnen einer Minute gelang Werder zunächst der Anschlusstreffer durch Osako (74.) und dann der Ausgleich durch Rashica (75.).

Die Stimmung an der Weser war so atemberaubend wie schon lange nicht mehr, denn plötzlich merkten sowohl die Fans als auch die Mannschaft, dass das letzte Wort in diesem Spiel noch nicht gesprochen war.

Die Bremer wurden mit dem Publikum im Rücken wieder aktiver und trauten sich mehr und Bayern ließ die eine oder andere Chance zu, blieben aber auch selbst immer gefährlich. Doch dann kam es, wie es kommen musste… der berühmte „Bayern-Dusel“ nahm seinen Lauf.

In der 80. Minute zeigte der Schiedsrichter Daniel Siebert auf den Punkt, als Kingsley Coman im Strafraum vermeintlich von Gebre Selassi zu Boden gebracht wurde. Der Videoschiedsrichter sah keine deutliche Fehlentscheidung, schaltete sich also nicht ein, Lewandowski übernahm Verantwortung und erhöhte auf den 3:2 Endstand.

Doch das Bitterste ist wohl, dass der Elfmeter eine Fehlentscheidung war, wie Dr. Jochen Drees, Projektleiter für den Bereich Video-Assistent beim DFB, bereits am folgenden Tag bekannt gab. Den Bremern konnte dadurch natürlich aber nicht mehr geholfen werden…

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Jan Pitman/ AP Photo*

June 16, 2020

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Geht es um Transfergerüchte rund um den FC Bayern, fallen immer wieder ganz große Namen – Kai Havertz, Leroy Sané und wie sie alle heißen. Doch das diese großen Namen nicht immer automatisch Erfolg versprechen zeigt das Beispiel Philippe Coutinho. Der Kader der Bayern ist in der Spitze sehr gut aufgestellt – wir zeigen euch Transfers, durch die der Kader noch deutlich mehr Tiefe gewinnen würde.

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

Leroy Sané:

Das Tauziehen um Leroy Sané scheint in unmittelbarer Zeit ein Ende zu finden und der FC Bayern scheint seinen Wunschspieler nun wirklich verpflichten zu können. Und er würde die Mannschaft der Bayern sowohl in der Breite als auch in der Spitze deutlich besser machen.

Mit den verletzungsanfälligen Serge Gnabry und Kingsley Coman sowie Ivan Perisic stehen nur drei Außenbahnspieler im Kader des deutschen Rekordmeisters – auch Trainer Hansi Flick merkte zuletzt erneut an, dass er sich Verstärkung auf den offensiven Außenpositionen wünscht. Sané scheint dazu wie gemacht.

Auch wenn sein Leistungsniveau nach seinem Kreuzbandanriss im letzten Sommer nicht genau definierbar ist, wäre dieser Transfer ein echter Volltreffer für die Bayern. Sané bringt viel Strahlkraft nach München und soll die prestigeträchtige Trikotnummer 10 erhalten, um den FC Bayern bei den Fussball Wetten weiterhin als Favoriten dastehen zu lassen. Und auch Trainer Flick ist nach einem Telefonat mit Sané von einem Transfer überzeugt und kann sich den deutschen Nationalspieler in seiner Mannschaft vorstellen.

 

Sergino Dest:

Neben den offensiven Außenbahnen gibt es eigentlich nur noch eine Position in der Mannschaft der Bayern, die nicht doppelt besetzt ist: Der rechte Außenverteidiger. Nachdem Hansi Klick Joshua Kimmich in das Mittelfeldzentrum beordert hat, ist mit Benjamin Pavard nur noch ein etatmäßiger Rechtsverteidiger im Kader.

Auch wenn der französische Weltmeister fast nie ausfällt, bedarf es einem Backup, der hinter Pavard nicht sofort unzufrieden ist, wenn er einige Spiele auf der Bank sitzt. Eine optimale Lösung dafür wäre das US-amerikanische Talent Sergino Dest.

Die Bayern sind schon seit dem Winter an dem 19-jährigen Talent von Ajax Amsterdam interessiert und wollen ihn als Backup entwickeln und lernen lassen. Zumal der deutsche Rekordmeister für Dest nicht all zu tief in die Tasche greifen müsste und ihn relativ kostengünstig an Isar holen könnte.

 

Robin Koch:

Robin Koch ist genau dieses Mittelfeld-Verteidiger-Hybrid, welches die Bayern bereits im vergangenen Sommer verpflichten wollten. Ihr Wunschspieler Rodri bevorzugte allerdings den Wechsel zu Pep Guardiola und Manchester City statt in die bayrische Landeshauptstadt.

 

Ein ähnlicher Spielertyp wie der Spanier ist Robin Koch. Der Spieler des SC Freiburg hat in der Hinrunde hauptsächlich in der Innenverteidigung gespielt und wurde von Joachim Löw sogar erstmals in den Kader der deutschen Nationalmannschaft berufen. Unter Trainer Christian Streich kommt Koch allerdings auch im defensiven Mittelfeld zum Einsatz.

Mit seinen Fähigkeiten könnte er den scheidenden Javi Martinez beerben und sich zunächst aus der zweiten Reihe an das neue Umfeld gewöhnen. Und auch vom Profil passt er zu den Bayern: Deutscher Nationalspieler, charakterlich stark und gutes Potenzial. Doch ein Manko gibt es – der BVB scheint großer Favorit auf einen Transfer von Koch zu sein.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Vincent Yu / AP Photo*

 

June 12, 2020

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Heute Abend ist es endlich wieder so weit, wenn es heißt: Flutlicht an in der Allianz Arena! Der amtierende Pokalsieger FC Bayern München empfängt die Eintracht aus Frankfurt im DFB Pokalhalbfinale.

Gestern wurde der zweite nationale Wettbewerb im deutschen Fußball fortgesetzt, als der Bundesligist Bayer Leverkusen beim bereits feststehenden Drittliga-Aufsteiger, dem FC Saarbrücken, gastierte und sich mit einem 3:0 durchsetzen konnte.

Heute entscheidet sich also, wer den Leverkusenern ins Pokalfinale folgen wird. Doch da bereits die Partie der Münchner gegen die Frankfurter finalwürdig ist, haben wir uns entschlossen, noch einmal auf ihr letztes Aufeinandertreffen im DFB Pokal zu schauen:

Wir zeigen Euch den Weg beider Vereine ins Pokalfinale der Saison 2017/18, das die Eintracht mit einem 3:1 für sich entscheiden konnte.

Bayerns Weg ins Finale                                                                                

In der ersten DFB-Pokalhauptrunde der Saison 2017/18 setzte sich das Team unter dem damaligen Trainer Jupp Heynckes noch mit seiner gewohnten Leichtigkeit gegen den Drittligisten Chemnitzer FC mit einem souveränen 5:0 durch.

 

Doch bereits im nächsten Spiel sollten die Bayern etwas ins Straucheln geraten. Der kommende Gegner hieß RB Leipzig. Der aufstrebende Verein, der damals erst seine zweite Bundesligasaison der Geschichte spielte, machte den erfahrenen Münchnern lange Zeit das Leben schwer.

Es war ein hochintensives und temporeiches Spiel, das von einem Platzverweis über ein Elfmeterschießen wirklich alles im Angebot hatte. 

Obwohl die roten Bullen nach Gelb-Rot gegen Naby Keita bereits ab der 53. Minute in Unterzahl spielen mussten, gelang ihnen dennoch die 1:0 Führung durch Emil Forsberg in der 68. Minute – die sollte jedoch nur fünf Minuten später durch Thiago ausgeglichen werden.

 

Alle Tore und Highlights aus der 2. Pokalhauptrunde

Nach einer hitzigen Schlussphase und anschließender Verlängerung ging die Partie mit einem 1:1 ins Elfmeterschießen, welches die Münchner für sich entscheiden konnten, als Sven Ulreich gegen den insgesamt zehnten Schützen Timo Werner parierte und das Ausscheiden der Hasenhüttl-Elf aus dem DFB Pokal besiegelte.

Bayerns nächste schwierige Aufgabe: Borussia Dortmund

Und auch in der nächsten Runde sollte auf die Münchner ein richtiges Kracher–Duell warten: Der Gegner der dritten Pokalrunde hieß Borussia Dortmund.

Nach einer starken Anfangsphase, in der die Roten einige hochkarätige Chancen liegen ließen, musste sich Torwart Roman Bürki dann doch bereits in der 13. Spielminute geschlagen geben, als Jérôme Boateng zum 1:0 für die Hausherren traf. 

Im weiteren Verlauf schafften die Gäste es zwar, sich etwas von dem Druck zu befreien, dennoch gelang es Thomas Müller kurz vor der Pause auf den Halbzeitstand von 2:0 für die Münchner zu erhöhen.

Nach der Halbzeit agierten die Bayern zunächst zwar genauso dominant, wie zu Beginn der Partie, mussten anschließend jedoch Tempo rausnehmen und fingen sich so in der 77. Minute den Anschlusstreffer durch Yarmolenko.  Dennoch konnten die Münchner am Ende den Vorsprung über die Zeit bringen und zogen in die nächste Runde ein.

Dankbare Aufgaben auf dem Weg ins Finale

Nach zwei Zitterpartien für die Bayern kam der Viertelfinalgegner gerade recht, sie gastierten beim SC Paderborn 07 und setzten sich mit einem 6:0 Kantersieg gegen den Drittligisten durch – damals traf unter anderem Arjen Robben mit einem Doppelpack.

Auch die Halbfinalpartie gegen die Werkself aus Leverkusen schien in der BayArena bereits nach kurzer Zeit entschieden zu sein – nach neun Minuten führten die Gäste mit einem 2:0. Doch die Leverkusener ließen sich nicht unterkriegen und trafen durch Lars Bender in der 16. Minute zum späteren Halbzeitstand von 2:1.

Auch nach dem Seitenwechsel haben die Gastgeber noch gut mitgehalten, mussten sich jedoch am Ende den Gästen dann doch mit einem deutlichen 2:6 geschlagen geben. Somit stand der FC Bayern im Pokalfinale.

Frankfurts Weg ins Finale

Eintracht Frankfurts erste Pflichtaufgabe im DFB Pokal der Saison 2017 / 18 hieß TuS Erndtebrück und diese meisterten sie – trotz eines frühen Platzverweises gegen David Abraham in der 22. Minute  – mit einem ansonsten glanzlosen 3:0-Sieg.

Und auch die zweite DFB Pokalpartie gegen den 1. FC Schweinfurt 05 stellte die Kovac-Elf vor nicht allzu große Probleme. Gegen den Regionalligisten setzte sich die Eintracht ebenso in einem überwiegend tempoarmen Spiel als klarer Favorit mit einem 4:0 durch.

Fast-Ausrutscher in Heidenheim

Im Achtelfinale mussten die Frankfurter tatsächlich das erste Mal zittern, als sie sich beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim erst in der Verlängerung durchsetzen konnten. In der regulären Spielzeit fiel es der Eintracht schwer, gegen die defensiv stark stehenden Heidenheimer Chancen zu kreieren.

Erst in der 95. Minute der Verlängerung erzielten die Frankfurter den Führungstreffer – nur damit Heidenheim im Gegenzug eine Minute später wieder ausglich!

Letztendlich gelang der Eintracht in der 109. Minute dann doch noch der ersehnte Siegtreffer – wenngleich er wegen einer vorherigen Abseitsposition nicht hätte zählen dürfen. Frankfurt war das jedoch egal, die SGE zog ins Viertelfinale gegen den 1. SV Mainz 05 ein.

Zwei Bundesligaduelle vor dem Finaleinzug

Auch das Duell der beiden Bundesligisten konnten die Frankfurter für sich entscheiden. Und dabei haben ihnen die Mainzer ganz schön geholfen – alle drei Treffer der Eintracht gingen indirekt oder direkt aufs Konto der Nullfünfer.

Beim ersten Tor verstolperte der Schlussmann der Mainzer, Rene Adler, einen Rückpass und leitete so das 1:0 für die Hausherren ein. Auch das zweite Tor fiel wegen eines Mainzers: Hack leitete eine gegnerische Flanke ins eigene Tor. Und auch beim dritten Tor sah Hack unglücklich aus, als er am eigenen Strafraum den Ball verlor und so Mascarell zum 3:0-Endstand erhöhen konnte.

Die letzte Partei vor dem großen Finale sollte für die Eintracht noch einmal eine echte Bewährungsprobe werden, sie mussten auf Schalke ran.

Dabei war die erste Halbzeit noch sehr defensiv geprägt, weshalb es wenige Chancen auf beiden Seiten gab. Nach dem Seitenwechsel wurden beide Teams aktiver, sodass Luka Jović in der 75. Minute die Hessen mit einem Traumtor erlöste.

 

Luka Jovic' Traumtor zum Einzug ins Pokalfinale

Und diesen knappen Vorsprung ließ sich die SGE auch nicht mehr nehmen. Trotz einer roten Karte gegen den 33 Sekunden vorher eingewechselten Fernandes und eines wegen Handspiels zurückgenommen Tores der Königsblauen, konnte sich die Eintracht am Ende durchsetzen

Auch Frankfurt hatte es also geschafft und zog im zweiten Jahr in Folge ins Finale ein. Zwischen der SGE und ihrem fünften Pokalerfolg stand nur noch ein Gegner, der FC Bayern München.

Pokalfinalfinale 2018: Bayern München– Eintracht Frankfurt

Bereits zu Anfang der Partie bahnte sich das Wunder an, als Ante Rebić in der elften Minute Sven Ulreich bezwingen konnte und so die Eintracht in Führung brachte.

Nun war also der Druck auf Seiten der Münchner. Die Hessen standen in der Defensive gut, konterten ein paar Mal und ließen wenige Chancen zu – da halfen den Münchnern auch ihre über 70 Prozent Ballbesitz nicht weiter. Es blieb beim Halbzeitstand von 0:1.

Auch in der zweiten Halbzeit sollten die Bayern wieder das aktivere Team sein und so war Frankfurt noch stärker zur Verteidigung des knappen Vorsprungs gezwungen.

In der 53. Minute war es dann schließlich soweit: Torschützenkönig Robert Lewandowski erzielte nach Vorlage von Kimmich den Ausgleich und die Partie war wieder völlig offen.

Nach einem kurzen Schock, den die Frankfurter schnell überwunden hatten, kamen nun auch die Hessen wieder besser ins Spiel und die Partie wurde zu einem Finale auf Augenhöhe.

Kurz nach einer verpassten Chance durch Hummels in der 80. Minute, gelang Rebić die Sensation, als er zum 2:1 für die SGE erhöhen konnte. Der Pokaltraum schien nun zum Greifen nahe.

Die Bayern mussten in der Schlussphase nochmal alles in die Waagschale werfen, damit sie sich wenigstens in die Verlängerung hätten retten können – doch ihre Versuche waren vergebens.

In der Nachspielzeit folgte dann noch ein echter Aufreger: Frankfurts Boateng foulte Bayerns Martínez im Strafraum klar am Fuß, doch Schiedsrichter Felix Zwayer ahndete die Szene selbst nach nochmaligem Ansehen in der Review Area nicht und verwehrte den Bayern den Elfmeter.

Nach einer Ecke für die Bayern bei der der Torwart der Münchner mit aufgerückt war, konterten die Frankfurter ein letztes Mal und Mijat Gaćinović traf zum 3:1 Endstand ins leere Tor.

So konnte Niko Kovac in seinem letzten Spiel als Trainer der Hessen seinen Abschied perfekt machen. Zur nächsten Saison wechselte er ausgerechnet an die Säbener Straße nach München – und wir wissen ja alle, wie das ausging…

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wer das heutige Spiel für sich entscheiden  kann – alle DFB Pokal Quoten zum Pokalkracher findet Ihr hierUnd falls Ihr noch eine kleine Übersicht braucht, wie die Sportwetten Paypal funktionieren, dann schaut doch einfach hier vorbei.

 

*Die Rechte am Bild liegen bei Michael Sohn / AP Photos*

 

June 10, 2020

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