Beckenbauer, Totti und Marcelo. Alle diese Spieler verbindet man mit einem ganz bestimmten Verein. Doch was gab den Ausschlag, dass Beckenbauer bei den Bayern, Totti beim AS Rom und Marcelo bei Real Madrid landeten und nicht bei einem anderen Club?

Findet es heraus, denn wir haben für Euch die kuriosesten Beinahe-Transfers im Fußball zusammengefasst.

1958: Beckenbauer zu 1860 München

Franz Beckenbauer war und ist seit einiger Zeit das Aushängeschild des FC Bayern und wird wohl immer mit den Roten in Verbindung gebracht werden.

Doch zum Karrierebeginn des Kaisers wollte der von den Bayern noch nichts wissen, sein Wunschziel war der Erzrivale TSV 1860 München. Die traditionsreichen Löwen waren damals der weitaus erfolgreichere Club und der Wechsel von Beckenbauer zu den Blauen schien schon beschlossene Sache zu sein.

Doch dann kam das alles verändernde Spiel zwischen dem SC 1906 München und 1860 München. Nachdem Beckenbauer in einem Zweikampf von einem Löwenspieler gefoult wurde, beleidigte er diesen. Der Sechzger wartete bis der Schiedsrichter sich wegdrehte, um dann Beckenbauer eine Ohrfeige zu geben.

Das war Grund genug für den Kaiser, nicht zu den Löwen, sondern kurz später zum FC Bayern zu wechseln. Die restliche Erfolgsgeschichte des heutigen Ehrenpräsidenten der Bayern ist wohl bekannt. Beckenbauer ist übrigens nicht der einzige Rote, der kurz davor war, sich den Blauen anzuschließen.

Die besten Aktionen von Franz Beckenbauer. 

Bei Thomas Müller waren die Löwen schlicht zu langsam, er hatte bereits bei den Bayern unterschrieben. Philipp Lahm wollte nicht an die Grünwalderstraße, da nach seinem Befinden, die Löcher im Zaun hinter dem Tor zu groß waren.

Gerd Müller hingegen traute es sich 1964 einfach noch nicht zu in der Bundesliga zu spielen. Zudem tauchten Vertreter des FC Bayern rund eine Stunde vor den Sechzgern im Hause Müller auf und waren mit der Verpflichtung des Stürmers schneller.

1989: Totti zu Lazio Rom

Francesco Totti ist in ganz Italien eine Legende. Der Weltmeister von 2006 spielte seine ganze Profikarriere lang, also 24 Jahre, für seinen Herzensclub, den AS Rom. Dabei durchlief er schon als kleiner Junge sämtliche Jugendabteilungen der Roma.

Doch auch die Nachbarn wurden auf Totti aufmerksam. Als er 13 war sollen Vereinsvertreter des Stadtrivalen Lazio Rom an der Tür der Familie Totti geklingelt haben, um Francesco abzuwerben.

Doch da er, wie seine gesamte Familie auch, schon seit Kindheitstagen ein AS Rom Anhänger gewesen ist, soll seine Mutter die Scouts von Lazio mit den Worten: „Mein Sohn geht nur zur Roma!“, direkt wieder aus dem Haus gejagt haben.

1994: Ronaldo zum VFB Stuttgart

Diese Saison steigt der VFB wohl wieder in die erste Liga auf. Doch wo wären die Schwaben heute, wenn sie 1994 den damals 17-jährigen Ronaldo Luiz Nazario de Lima verpflichtet hätten? Der damalige Jugendtrainer des VFB, Ralf Rangnick, wurde auf den Brasilianer aufmerksam und flog sogar nach Südamerika, um den Stürmer zu den Schwaben zu lotsen.

Aber auch hier wurde das Geld zum Problem. Die Stuttgarter wollten die geforderten 4 Millionen Euro für Ronaldo nicht bezahlen und verpflichteten lieber Giovane Elber für rund 2 Millionen. Durchaus kein schlechter Deal, aber Ronaldo, der 1994 Weltmeister wurde und etliche weitere Erfolge feierte, wäre wohl doch die bessere Wahl gewesen.

2001: Ronaldinho zu Borussia Dortmund

Dieser Transfer scheiterte nicht am fehlenden Geld, sondern vielmehr daran, dass der Spieler zu großen Respekt hatte. Borussia Dortmund war sofort bereit die Ablösesumme von 5 Millionen Euro für Ronaldinho zu bezahlen, doch der Brasilianer sah sich der großen Herausforderung in der Bundesliga zu spielen noch nicht gewachsen.

20 magische Momente von Ronaldinho.

Stattdessen wechselte er zum damals noch mittelmäßigen Club Paris Saint Germain. Zwei Jahre später wechselte er zum FC Barcelona und wurde einer der weltbesten Fußballer aller Zeiten.

2006: Marcelo zum Hamburger SV

Marcelo spielt seit 2007 für Real Madrid und ist dort eine Vereinsikone. Zusammen mit den Königlichen wurde er bereits viermal spanischer Meister und zweimal Pokalsieger und gewann zudem viermal die Champions League – dreimal davon hintereinander. Er hat also alles Mögliche mit seinem Verein erreicht.

Doch fast wäre der Brasilianer von seinem Heimatclub Fluminese Rio de Janeiro gar nicht nach Madrid, sondern zum Hamburger SV gewechselt! Verantwortliche des HSV flogen bereits nach Brasilien um dort Gespräche über einen möglichen Wechsel zu führen.

Und es schien auch für beide Seiten zu klappen, wenn da nicht der zu hohe Marktwert von 2.5 Millionen Euro gewesen wäre. Der Deal platzte also und Marcelo wechselte ein Jahr später zu Real.

2008: Bale und zum Hamburger SV

Und auch den nächsten Top-Spieler hat sich der HSV entgehen lassen. Als der damalige Coach des Zweitligisten Tottenham Hotspur, Martin Jol, nach Hamburg wechselte, hätte er seinen Schützling Gareth Bale für nur 6 Millionen Euro mitnehmen können. Doch auch das war dem HSV zu teuer. Bale blieb bei Tottenham, ehe er 2013 für rund 100 Millionen Euro Ablöse zu Real Madrid wechselte.

10 der besten Tore von Gareth Bale.

2011:  Choupo-Moting zum 1. FC Köln

Und wieder finden wir den HSV auf unserer Liste der kuriosesten Fast-Transfers. Zur Rückrunde der Saison 2010/11 waren sich der Hamburger SV und der 1. FC Köln einig, dass Choupo-Moting an den Rhein verliehen werden würde.

Doch am letzten Tag der Wintertransferperiode wollten zwar die Vereine, nur eben das Faxgerät nicht. Der Spieler faxte denn Vertrag um 17:49 nach Köln, doch aufgrund eines Defekts am Gerät kam nur eine Seite an, die wichtigste Seite mit der Vertragsunterschrift fehlte und traf erst nach 18 Uhr ein.

Die DFL erreichte das ganze Schreiben erst um 18:13 Uhr – 13 Minuten zu spät. Der Wechsel platzte in letzter Minute und Choupo-Moting wurde nicht mehr im Profi-Kader der Hanseaten berücksichtigt.

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* Die Rechte am Bild liegen bei Roberto Pfeil / AP Photos *

July 8, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Die Bundesligasaison ist nun auch zu Ende. Doch das bedeutet gleichzeitig, dass das Sommer-Transferfenster wieder geöffnet hat. Seit 1. Juli und bis 31. August (18.00 Uhr) können deutsche Vereine sich wieder mit Spielern verstärken oder welche abgeben.

Wir blicken daher auf die fünf teuersten Transfers, die entweder die Bundesliga verlassen haben, oder in die oberste deutsche Spielklasse gewechselt sind, zurück.

5.Pierre-Emerick Aubameyang – 2018: 63,75 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Arsenal

Der Torjäger spielte fast fünf Jahre lang bei Borussia Dortmund und war vor allem wegen seiner positiven Energie und Treffsicherheit ein Publikumsliebling der Schwarz-Gelben. Lange Zeit lebte er das Vereinsmotto „Echte Liebe“ regelrecht vor.

Umso bitterer war sein Abgang am letzten Tag des Wintertransferfensters 2018. Der Gabuner wechselte nämlich nicht wie gewöhnlich, sondern provozierte seinen Transfer förmlich mit diversen Streiks, als er beispielsweise Mannschaftssitzungen absichtlich fernblieb.

Spätestens dann merkten wohl auch die letzten Anhänger des BVB, dass „Auba“ den Angeboten von Top-Clubs wie dem FC Arsenal nicht wiederstehen konnte und alles Mögliche versucht hat, um seinen Willen durchzusetzen – egal was das für die Mannschaft bedeutete.

Aubameyang wechselte also im Januar für 63,75 Millionen Euro zu den Gunners, wo er sich zum Kapitän der Mannschaft entwickelt hat. Doch auch dieses Mal kommen Gerüchte auf, dass der Mittelstürmer seinen Verein wieder verlassen will, notfalls mit allen Mitteln.

4. Christian Pulisic – 2019: 64 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Chelsea

Erst letzten Sommer ist der junge Amerikaner final von Borussia Dortmund zu den Blues nach England gewechselt. 2015 kam er aus seiner Heimat zu den Westfalen, wo er sich von den Jugendmannschaften bis in den Profi-Kader hocharbeitete und schließlich zu einem Top-Talent entwickelte.

Kein Wunder also, dass auch internationale Spitzenclubs auf Christian Pulisic aufmerksam wurden. Im Januar gewann letztendlich der FC Chelsea das Buhlen um den Offensivakteur und sicherte sich seine Dienste für 64 Millionen Euro.

Die Karriere-Highlights von Christian Pulisic beim BVB.

Obwohl Pulisic also bereits im Wintertransferfenster nach England wechselte, wurde er für die restliche Saison nach Dortmund zurückverliehen und bestritt dort seine letzten Spiele, ehe er sich im Sommer endgültig dem Premier League Club anschloss.

3. Kevin de Bruyne – 2015: 76 Millionen Euro von Wolfsburg zu Manchester City

Dieser Wechsel war bis zum damaligen Zeitpunkt der Top-Transfer der Bundesliga – und er stammte nicht von Bayern oder Dortmund. Nein, denn der VfL Wolfsburg konnte 2015 Kevin de Bruyne nach nur anderthalb Jahren für satte 76 Millionen Euro an Manchester City verkaufen.

Das bedeutete einen Gewinn von 54 Millionen Euro für die Wölfe! Zuvor wurde er mit Wolfsburg Pokalsieger und führte den Verein dadurch in die Europa League.

Mittlerweile ist der Belgier einer der besten Mittelfeldspieler in Europa, sein Marktwert wird auf 120 Millionen Euro geschätzt. Er ist eine feste Größe im Team von Pep Guardiola und beinahe unverzichtbar im Spiel von Manchester City.

2. Lucas Hernandez – 2019: 80 Millionen Euro von Atletico Madrid zu Bayern München

Hernandez markiert den teuersten Einkauf der Bundesligageschichte. Der Weltmeister von 2018 durchlief zunächst sämtliche Jugendabteilungen von Atletico Madrid und spielte seit 2015 bei den Profis, ehe er 2019 nach München wechselte – und das für eine stattliche Ablösesumme von 80 Millionen Euro.

Die besten Aktionen von Lucas Hernandez. 

Bisher hatte Hernandez es bei den Bayern jedoch schwer. Er konnte sich – auch aufgrund eines Innenbandrisses im Sprunggelenk und dem damit verbundenen Ausfall von mehreren Monaten – noch nicht auf der Innenverteidigerposition durchsetzen und könnte den Verein eventuell diese Saison bereits wieder verlassen.

1. Ousmane Dembélé – 2017: 105 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Barcelona

Und auch der letzte Transfer auf der Liste geht auf Borussia Dortmund zurück. Doch ähnlich, wie bei Aubameyang sind Verein und Spieler nicht im Guten auseinander gegangen. Ousmane Dembélé spielte eine Saison lang im Trikot der Borussen, bevor der FC Barcelona bei ihm anklopfte.

Die Posse um den Dembélé-Transfer war sogar noch größer als die bei Aubameyang. Denn zunächst einmal streikte der junge Franzose sich bereits ein Jahr vor „Auba“ durch zum Beispiel Nicht-Erscheinen zum Training aus dem Ruhrpott weg und er war eben noch sehr jung für einen so großen Club, wie Barcelona einer ist.

Ohne Zweifel war der damals 20 Jährige eines der Top-Talente in Europa, doch er stand auch vor einer großen Herausforderung: Dembélé sollte in die Fußstapfen von Neymar treten, der zuvor für 222 Millionen Euro nach Paris wechselte.

Aus diesem Erlös verpflichtete Barcelona dann den jungen Stürmer von Dortmund für 105 Millionen Euro (wegen Bonuszahlungen zahlten die Katalanen am Ende sogar 125 Millionen Euro).

Doch der Erfolg blieb aus. Der Franzose konnte sich nicht im Star-besetzten Kader festsetzen und saß häufig nur auf der Bank. In der vergangenen Saison kam er zudem wegen einer Oberschenkelverletzung nur auf fünf Spiele in der Primera Division.

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* Die Rechte am Bild liegen bei Joan Monfort / AP Photos *

 

July 8, 2020

Von Julia Wurdack

Julia Wurdack
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Julia studiert aktuell Sportwissenschaft an der TUM und absolviert seit Juni ihr praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben ihrem Spezialgebiet Fußball verfügt sie außerdem über umfangreiches Wissen in der Formel 1 und im Wintersport.
 

Julia Wurdack

In wenigen Tagen ist es wieder so weit und das Transferfenster für die deutschen Vereine wird geöffnet. Der BVB hatte in den letzten Jahren oftmals ein glückliches Händchen und holte für wenig Geld heutige Stars wie Mats Hummels, Ousmane Dembélé oder Robert Lewandowski und formte sie zu Weltklasse-Spielern.

 

Allerdings griff man einige Male auch etwas daneben und zog so ein paar Fehleinkäufe an Land. Wir betrachten mal die sieben größten Transferflops der letzten Jahre.

 

Platz 7: Nuri Sahin (2013/14 von Real Madrid)

 

Besonders die vielen Rückholaktionen des BVB erwiesen sich nicht gerade als großer Erfolg. Die erste war die von Nuri Sahin, der beim BVB einst als jüngster Spieler in der Bundesliga debütierte.

Nach Zwischenstationen bei Real Madrid und dem FC Liverpool kehrte er im Januar 2013 zu den Schwarz-Gelben zurück. In derselben Saison sollte er mit dem BVB auch gleich das Finale in der Uefa Champions League erreichen und auch im zweiten Jahr gelang es ihm die Euphorie rund um seine Rückkehr zu rechtfertigen.

 

In den Jahren danach bremsten ihn allerdings immer wieder Verletzungen aus, so dass an einen Stammplatz nicht mehr zu denken war. 2019 zog er einen Schlussstrich unter sein zweites Kapitel beim BVB und wechselte zu Werder Bremen, wo er mittlerweile aussortiert wurde.

 

Platz 6: Mario Götze (2016/17 von Bayern München)

 

Ein weiterer Rückkehrer, der beim BVB nie wieder an alte Zeiten anknüpfen konnte. Der WM-Finaltorschütze von 2014 wurde nach drei verlorenen Jahren bei den Bayern zurückgeholt. Die Verantwortlichen beim BVB feierten die Rückkehr des „verlorenen Sohnes“ als regelrechten Transfercoup.

 

Von Beginn an hatte Götze allerdings zu kämpfen. Anfangs noch um sich seine Anerkennung bei den Fans zurückzuerobern, anschließend bremste ihn eine rätselhafte Stoffwechselerkrankung aus. Später war in seltenen Momenten der Glanz früherer Tage bei ihm zu erkennen, doch es gelang ihm nicht, diesen konstant zu halten.

 

Auch in dieser Saison konnte sich Götze für keinen neuen Vertrag empfehlen, so dass dieser nicht verlängert wurde und er jetzt ablösefrei auf dem Markt ist.

 

Platz 5: Sebastian Rode (2016/17 von Bayern München)

 

Immer wieder waren die Borussen in den letzten Jahren auf der Suche nach sogenannten „Mentalitätsspielern“. Auch hier war man sich 2016 sicher diesen in Person von Sebastian Rode, an der Säbener Straße gefunden zu haben.

 

Rode wechselte 2016 von den Bayern zum BVB

 

Rode hatte in seinen Jahren beim BVB allerdings mehr mit seinen Leistungen und Verletzungen zu kämpfen, als das er seine Mentalität hätte aufzeigen können.

 

Bei einer halbjährigen Leihe zu seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt empfahl er sich für eine Rückkehr an den Main. Für den BVB bedeutete es letztendlich aber ein Verlustgeschäft.

 

Platz 4: Emre Mor (2016/2017 vom FC Nordsjaelland)

 

Das Transferfenster 2016 sollte einfach nicht das der Borussen sein. In den damals als „türkischen Messi“ geltenden Youngstar investierte man immerhin neun Millionen Euro.

 

Seinen Ruf sollte er mit einem schwachen Jahr beim BVB nicht rechtfertigen und blieb bei lediglich einem Treffer für die Borussia. Immerhin wurde mit dem Spieler sogar noch Gewinn gemacht, als er ein Jahr später zu Celta Vigo nach Spanien weiterzog.

Platz 3: Andrey Jarmolenko (2017/18 von Dynamo Kiew)

 

Auch ein Jahr später erwies der BVB nicht bei jedem Transfer das Gespür wie bei den oben genannten Stars. Der Ukrainer wurde als Nachfolger von Ousmane Dembélé auserkoren, da sich dieser erfolgreich zum FC Barcelona gestreikt hatte.

 

In dieser Rolle war Jarmolenko überfordert und sollte so die 25 Millionen Euro Ablöse nie wirklich rechtfertigen. Vermutlich lag es aber auch an der hartnäckigen Fußverletzung, mit der der Rechtsaußen während seiner Zeit bei den Borussen zu kämpfen hatte. Nach nur einem Jahr zog er zu West Ham United in die englische Premier League weiter, wo er bis heute unter Vertrag steht.

Platz 2: Ciro Immobile (2014/15 vom FC Turin)

 

Auch für den damals noch jungen Italiener waren die Fußstapfen seines Vorgängers einfach noch zu groß. Der Torjäger sollte Robert Lewandowski beim BVB beerben, was ihm aber überhaupt nicht gelang. In der Champions League legte er zwar überzeugende Auftritte hin, jedoch erzielte er lediglich drei Treffer in 24 Bundesligapartien.

 

Immobile im Trikot von Lazio Rom

Auch ihn hielt es nur ein Jahr beim BVB und so wechselte er 2015 nach Spanien zum FC Sevilla. Nach einer weiteren Zwischenstation bei seinem Ex-Klub FC Turin, spielt er seit 2016 für Lazio Rom.

 

In der italienischen Hauptstadt hat er mit 101 Toren in 152 Spielen mittlerweile eine überragende Quote aufzuweisen und beim BVB fragt man sich mittlerweile, warum das in Deutschland nicht geklappt hat.

Platz 1: André Schürrle (2016/17 vom VFL Wolfsburg)

 

Auch der unbestritten größte Transferflop des BVB der vergangenen Jahre wurde im Sommer 2016 getätigt. Bis zur Rückholaktion von Mats Hummels vor der Saison 2019/20 war Schürrle mit einer Summe von 30 Millionen Euro, die der BVB in die Autostadt überwies sogar der Rekordtransfer der Borussen.

 

Nie konnte er diesen Betrag auch nur annähernd rechtfertigen und kam beim BVB auf magere acht Tore in 50 Einsätzen. Nach zwei Jahren verlieh ihn der BVB zum FC Fulham, mit dem der Weltmeister sogar aus der Premier League abstieg.

 

Anschließend ging es ebenfalls per Leihe zu Spartak Moskau nach Russland, doch auch hier wusste Schürrle nicht zu überzeugen.

 

Alles in allem lässt sich sagen, dass es primär die Rückkehrer waren, die in Dortmund nicht wirklich einschlugen. Die meisten anderen Transferflops der Schwarz-Gelben hatten hingegen ein schweres Erbe anzutreten, nachdem ihre Vorgänger in Dortmund zu Stars wurden.

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photos

July 8, 2020

Von 888sport

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Schon viele große Namen zierten das Trikot des FC Bayern München. Ob junge, aufstrebende Talente oder bereits zum Star gereifte, internationale Topspieler, der deutsche Rekordmeister ist für viele Fußballer eine Topadresse. Doch nicht jeder Transfer schlägt wie gewünscht ein. Wir zeigen euch die größten Transferflops der letzten Jahre.

1. Renato Sanches

Vor der Saison 2016/17 schien den Münchenern einer der größten Transfercoups ihrer Geschichte gelungen zu sein. Für satte 35 Millionen Euro sicherte man sich die Dienste des erst 19-jährigen, eben erst zum Europameister gekürten Toptalents Renato Sanches. Die Erwartungen an den jungen Portugiesen waren hoch, jedoch konnte er diesen nie gerecht werden.

 

Sanches fand sich im System des neuen Trainers Carlo Ancelotti nie wirklich zurecht. Lediglich 17 Bundesligaspiele konnte er am Ende seiner ersten Saison verzeichnen. Ein Tor oder eine Vorlage gelangen ihm dabei nicht, ebenso im Pokal und der Champions League. Nachdem man ihn zuvor an Swansea City ausgeliehen hatte, wechselte er in der Saison 2019/20 schließlich für 20 Millionen Euro zum OSC Lille.

2. Marcell Jansen

Für 14 Millionen Euro sicherten die Bayern sich 2007 die Dienste des 21-jährigen Marcell Jansen. Damals eine durchaus beachtliche Summe, wenn man bedenkt, dass man im selben Jahr einen gewissen Miroslav Klose für nur eine Million mehr verpflichtete. Das Geld für Klose war im Nachhinein jedoch deutlich besser investiert.

Der gebürtige Gladbacher, der alle Jugendmannschaften der Borussia durchlief, konnte sich beim Rekordmeister nämlich nie durchsetzen. Der Linksverteidiger pendelte in seiner ersten Saison stets zwischen Bank und Startelf. Und obwohl er einen Vierjahresvertrag unterzeichnet hatte, war für ihn bereits nach einer Saison beim Rekordmeister Schluss. Für acht Millionen Euro schloss er sich dem Hamburger SV an.

3. Jan Schlaudraff

Im selben Jahr wie Jansen, jedoch für deutlich weniger Geld, verpflichtete der FC Bayern Jan Schlaudraff. Der hatte in der Vorsaison mit zehn Treffern sowie neun Vorlagen für Alemannia Aachen auf sich aufmerksam gemacht und sich sogar in den Kreis der Nationalmannschaft gespielt. Allerdings war die Konkurrenz im Sturmzentrum, unter anderem durch Klose, für ihn einfach zu groß.

Lediglich acht Bundesligaspiele durfte er für die Münchener bestreiten – ein Tor war ihm allerdings nicht vergönnt. Am Ende der Saison konnte er sich zwar Deutscher Meister und Pokalsieger nennen, aber zufrieden war er damit nicht. Und so kam es, dass er nach nur einer Spielzeit die Bayern wieder in Richtung Hannover 96 verließ.

4. Sebastian Rudy

Sebastian Rudy war einer der prägenden Spieler der relativ jungen Erfolgsgeschichte der TSG 1899 Hoffenheim. In der Saison 2016/17 stand er nur zweimal nicht in der Startelf. Zu dieser Zeit war er Dreh- und Angelpunkt des Hoffenheimer Mittelfelds und steuerte in dieser Saison drei Tore und zehn Vorlagen bei.

Daher ist es kein Wunder, dass im Jahr darauf der amtierende Meister an die Tür klopfte. Durchsetzen konnte Rudy sich dort jedoch nie, und nachdem er ablösefrei gekommen war, wechselte er nur ein Jahr später für 16 Millionen Euro zum FC Schalke 04. Finanziell also ein Toptransfer, sportlich ein Flop.

5. Lukas Podolski

Bei der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land spielte sich Lukas „Prinz Poldi“ Podolski in die Herzen der deutschen Fußballfans. Zehn Millionen Euro überwies man schließlich in die Zweite Bundesliga an den 1. FC Köln. Statt mit Kumpel Schweinsteiger zu zaubern, ließ Podolskis Leistung allerdings zu wünschen übrig.

Sieben Tore in wettbewerbsübergreifend 34 Spielen in seiner Debütsaison waren dem Ligaprimus zu wenig, sodass er immer häufiger auf der Ersatzbank Platz nehmen musste.

 

Lukas Podolskis besten Tore

In den kommenden zwei Jahren konnte er sich zwar leicht steigern, doch der große Durchbruch bei den Bayern gelang dem gebürtigen Polen nie. Im Sommer 2009 kehrte er schließlich zu seinem Herzensverein nach Köln zurück.

6. Xherdan Shaqiri

Das kleine, bullige Kraftpaket hatte sich durch 18 direkte Torbeteiligungen für den FC Basel in der Saison 2011/12 nicht nur in der Schweiz einen Namen gemacht. Ein Jahr später wurde er von den Münchenern verpflichtet, um so schon frühzeitig einen Nachfolger für Franck Ribéry beziehungsweise Arjen Robben auf den Flügeln in den eigenen Reihen zu haben.

Doch der Plan ging nach hinten los. Denn „Robbery“ zeigten trotz steigenden Alters Woche für Woche Höchstleistungen, und für Shaqiri war in der Startelf meistens kein Platz. Seine ernüchternde Bilanz nach dreieinhalb Jahren: 52 Spiele, elf Tore und zehn Vorlagen. Er wechselte daraufhin zu Inter Mailand und spielt mittlerweile für den FC Liverpool.

7. Mario Götze

Er galt als das größte Talent Dortmunds, wenn nicht sogar des ganzen Landes. 2014 schoss er Deutschland zum WM-Titel und eine große Zukunft stand ihm bevor – glaubte man jedenfalls. Bereits ein Jahr vor der WM wechselte Götze für die stolze Summe von 37 Millionen Euro an die Säbener Straße. Der große Durchbruch blieb allerdings aus.

 

Mario Götzes Treffer zum WM-Titel

Häufig von Verletzungen und sogar Problemen mit dem Stoffwechsel geplagt, konnte Götze sein volles Potential nie wirklich ausschöpfen. In seiner letzten Saison in München stand er folglich nur elfmal in der Startformation. Zur Saison 2016/17 kehrte er zurück nach Dortmund, zu alter Stärke fand er jedoch nicht zurück. 2020 verkündete er seinen Abschied von dort, wo er in Zukunft seine Schuhe schnüren wird ist noch unklar.

* Die Rechte am Bild liegen bei Matthias Schrader / AP Photos *

July 8, 2020

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Gestern Abend hat sich im Relegationsrückspiel entschieden, dass Werder Bremen der ersten Bundesliga erhalten bleibt und Heidenheim den Aufstieg denkbar knapp verpasst hat. Nach einem glanzlosen 0:0 im Hinspiel, strotze jedoch auch das Rückspiel nicht von fußballerischen Meisterleistungen.

Deshalb zeigen wir Euch die besten und aufregendsten Relegationsduelle seit der Wiedereinführung 2009. Übrigens: Bisher ist es dem Erstligist in neun von zwölf Relegationsrunden gelungen, die Klasse zu halten.

2009: Energie Cottbus – 1. FC Nürnberg (gesamt: 0:5)

Das erste Relegationsspiel nach 18-jähriger Pause fand zwischen dem damaligen Bundesligisten Energie Cottbus und dem Zweitligisten FC Nürnberg statt.

Die Hinspielpartie in Cottbus war zunächst sehr ansehnlich und in der ersten Halbzeit waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. Doch nach dem Seitenwechsel konnten die Nürnberger ihre Stärken immer weiter ausspielen und sich zahllose Chancen kreieren, ohne dass die Cottbusser mithalten konnten.

Das Endergebnis von 0:3 war dabei sogar noch schmeichelhaft. Durch die drei Auswärtstore stand der Club nach dem Hinspiel bereits mit einem Bein in der ersten Bundesliga.

Und auch im Rückspiel ließen die Nürnberger nichts anbrennen. Souverän setzten sie sich zu Hause mit einem 2:0 gegen schwächelnde Cottbusser durch. Der Gesamtstand lautete somit 5:0 für den 1. FC Nürnberg und bildet damit den höchsten Torunterschied der letzten Jahre.

So eine starke Leistung werden sich die Nürnberger wohl auch in den kommenden Relegationsduellen gegen den FC Ingolstadt wünschen – doch dieses Mal werden sie um den Klassenerhalt in Liga 2 und gegen den Abstieg kämpfen müssen.

2011: Gladbach – VfL Bochum (gesamt: 2:1)

Beide Partien entschieden sich durch sehr enge Ergebnisse. Das Hinspiel in Gladbachs Borussiapark war ein durchaus unterhaltendes und spannendes Duell, in dem beide Mannschaften den Sieg verbuchen wollten und so viele offensive Nadelstiche setzten.

Dennoch deutete alles auf ein torloses Unentschieden hin, als nach 90 Minuten die Nachspielzeit von zwei Minuten angezeigt wurde. Das Spiel schien entschieden, bis die Gladbacher einen letzten Angriff starteten und nach einigen Verstolperern den Ball doch noch im Tor des Bochumer Torwarts Luthe unterbrachten.

Trotz der Proteste des Zweitligisten – das Tor ereignete sich nämlich in der der dritten Minute der Nachspielet, obwohl nur zwei angezeigt worden waren,  gab der Schiedsrichter das Tor und  die Fohlen waren dem Ziel Klassenerhalt einen wichtigen Schritt näher gekommen.

Obwohl das Rückspiel in Bochum in den ersten Minuten vielversprechend anfing und es so wirkte, als würde auch diese Partie ein Offensivspektakel werden, zogen sich beide Mannschaften relativ schnell wieder in ihre Hälften zurück und konzentrierten sich lieber auf eine stabil stehende Defensive.

Die Gladbacher nach ihrem Relegationserfolg. 

Daher gab es zunächst wenige Torchancen, bis die Bochumer sich in den Strafraum der Gladbacher kombinierten und Nordtveit bei einem Abwehrversuch ein Eigentor unterlief. Die Partei war nun wieder völlig offen.

Auch in der zweiten Halbzeit fand man nur vereinzelt Torchancen. Doch zum Ende der Partie wurden die Gladbacher wieder aktiver und konnten in Form von Marco Reus den wichtigen Ausgleichstreffer erzielen und somit erstklassig bleiben.

2012: Hertha BSC – Fortuna Düsseldorf (gesamt: 3:4)

In dieser Partie entschied ebenso nur ein Tor Unterschied über die Klassenzugehörigkeit, doch dieses Mal mit dem besseren Ende für den damaligen Zweitligisten.

Trotz eines zu Beginn mutigen Auftrittes der Fortuna, konnten sie nach dem frühen Führungstreffer für die Hertha in der 19. Minute nicht mehr wirklich ins Spielgeschehen eingreifen und waren sichtlich verunsichertet, als die Berliner das Spiel kontrollierten.

Auch in der zweiten Hälfte schienen die Düsseldorfer zwar neuen Willen gefunden zu haben, konnten jedoch auf dem Platz nicht wirklich überzeugen, als ihnen zahllose Fehler im Aufbauspiel unterliefen.

Doch all dies änderte sich nach einem Konter der Düsseldorfer. Die Fortuna verteidigte eine Ecke der Hertha, schaltete sofort ins Umschaltspiel um und erzielte in der 64. Minute den Ausgleich. Von dort an waren die Düsseldorfer die spielbestimmende Mannschaft und drängten auf ein weiteres Tor.

Und genau das ist auch passiert. Der Berliner Stürmer Ramos wollte einen Freistoß klären, lenkte den Ball jedoch unhaltbar ab und brachte so durch sein Eigentor die Fortuna in Führung. Das Sprichwort laut dem „Stürmer nichts im eigenen Strafraum zu suchen haben“ gibt es nun mal nicht umsonst…

Das Rückspiel war dagegen ein einziges Chaos. Es hatte nämlich ein Tor nach 25 Sekunden, neun gelbe Karten, einmal Gelb-Rot und eine 20 minütige Spielunterbrechung zu bieten.

Bereits kurz nach dem Anpfiff klingelte es im Tor der Hertha, als Fortunas Maximilian Beister nach 25 Sekunden und einem beeindruckenden Sololauf den Führungstreffer erzielte. Dennoch verlieh der Vorsprung den Hausherren keine Sicherheit.

Und so waren auch die Berliner die aktivere Mannaschaft, die folgenrichtig nach circa 20 Minuten zum 1:1 Halbzeitstand ausglich. Kurz nach dem Seitenwechsel durften die Berliner nur noch zu zehnt weiter spielen, da der bereits verwarnte Ben-Hatira mit Gelb-Rot vom Platz flog.

Bereits fünf Minuten nach dem Platzverweis konnten die Düsseldorfer ihre Überzahl nutzen und stellten auf 2:1. Daraufhin kam es zur ersten Spielunterbrechung, nachdem Berliner Gästefans und dann auch Heimfans Bengalische Feuer auf das Spielfeld warfen und Knallkörper zündeten.

Die Schlussminuten der Relegation zwischen Düsseldorf und Hertha BSC.

Nach der Pause waren die Berliner zwar um den Ausgleich bemüht, hatten jedoch wenige Gelegenheiten gegen defensive Düsseldorfer. Dennoch kamen sie in der 85. Minute hinter die Abwehrreihen und erzielten den Ausgleichstreffer. Der Alten Dame fehlte also nur ein Tor – und das schien bei sieben Minuten Nachspielzeit durchaus möglich.

Doch kurz vor Ende folgte dann der nächste Aufreger. Die Zuschauer zündeten erneut Pyrotechnik und warfen diese aufs Spielfeld, einige stürmten sogar den Platz. Daraufhin musste die Partie für 20 Minuten unterbrochen werden und stand kurz vor dem Abbruch.

Dennoch kehrten beide Mannschaften zurück auf den Platz und spielten die verbliebenen zwei Minuten zu Ende. Letztlich konnte sich Düsseldorf gegen den Erstligisten durchsetzen. 

2015: Hamburger SV – Karlsruher SC (gesamt: 3:2)

Mittlerweile musste auch der HSV den bitteren Gang in die zweite Liga antreten, doch zum Zeitpunkt der Relegation gegen den KSC waren die Hanseaten seit der ersten Bundesligasaison 1963/64 immer erstklassig. Und daran konnte auch der KSC nichts ändern.

Während das Hinspiel beim Bundesligisten aus Hamburg noch keinen Sieger hervorbrachte, ging das Rückspiel mit einer wohl legendären Verlängerung in die Geschichte ein.

Beim ersten Aufeinandertreffen wurden die Hausherren schnell von wachen Karlsruhern geschockt, als dem Zweitligist bereits in der vierten Minute der Führungstreffer gelang. Danach zogen sich die Karlsruher immer mehr zurück und überließen dem HSV den Ballbesitz, dieser wurde jedoch nicht sehr gefährlich.

Erst in der 73. Minute konnten die Hanseaten den durchaus nicht mehr unverdienten Ausgleichstreffer erzielen und wollten sich mit einem Unentschieden nicht zufrieden geben, als sie auf den Sieg drängten. Kurz vor Ende hatte der Bundesliga-Dino auch noch einmal gute Chancen, die jedoch nicht den Weg ins Tor fanden.

Doch viel interessanter war das Relegationsrückspiel in Karlsruhe. Die Karlsruher standen zunächst sehr tief, überließen den Hamburgern den Ballbesitz und lauerten auf Konteraktionen. Der HSV hatte dabei keine Ideen, wie er die starke Defensive überwinden solle.

Und so endete die erste Halbzeit folglich mit einem torlosen Unterschieden, was bedeutete, dass derzeit der KSC aufgestiegen wäre. Doch die Hanseaten hatten ja noch mindestens eine Halbzeit, um das zu verhindern.

In der zweiten Halbzeit musste sich der HSV in der Defensive immer mehr öffnen und das kam für die Karlsruher gerade recht. Ihnen gelang nämlich durch den kurz zuvor eingewechselten Yabo in der 78. Minute der Führungstreffer.

Doch der HSV wollte nicht aufgeben und versuchte nochmal alles nach vorne zu werfen. In den Schlussminuten hatten die Hamburger zahlreiche Chancen und der KSC geriet immer mehr ins Schwimmen.

Die Highlights des Relegationsrückspiels zwischen dem KSC und HSV.

In der 91. Minute folgte dann die strittigste Szene der Partie. Der HSV bekam einen wohl eher unrechtmäßigen Freistoß zugesprochen, erzielte dadurch den Ausgleich und konnte sich so in die Verlängerung retten.

Dort setzte sich letztendlich der HSV mit einem Tor von Nicolai Müller in der 115 Minute durch. Daran konnte auch ein Handelfmeter für den KSC in der 120. Minute nichts mehr ändern – der ging nämlich ohnehin daneben.

Der Bundesliga-Dino und Relegationsteilnehmer aus der vorherigen Saison blieb der Bundesliga also noch weiter erhalten, bis auch er in der Saison 2017/18 den Gang in die zweite Liga nicht mehr abwenden konnte.

Alle Fußballwetten gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Michael Probst / AP Photos *

July 7, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Nachdem einige große Sportligen den Spielbetrieb wieder aufgenommen haben, plant nun auch die nordamerikanische Eishockeyliga mit leicht verändertem Format bald wieder zurückzukehren.

 

Ein Deutscher kämpft dabei noch mit seinem Team um die Playoff-Teilnahme. Es geht natürlich um Leon Draisaitl, der sich vor der Unterbrechung die begehrte Art Ross Trophy für die meisten Tore und Vorlagen sichern konnte.

 

Wir haben uns unseren Eishockey-Star der letzten Jahre mal näher angeschaut.

 

Leon Draisaitls bekannter Vater

 

Durch seinen Vater Peter Draisaitl war der Weg für Leon quasi vorbestimmt. Sein Vater war nämlich genau wie sein Sohn Eishockey Profi und schaffte es ebenfalls in die deutsche Nationalmannschaft.

 

Seine Eishockeykarriere begann Peter Draisaitl in Mannheim, beim dort beheimateten ERC, mit dem er sich allerdings „nur“ zwei Vize-Meisterschaften sichern konnte.

 

Nachdem er sich in Mannheim als Stammspieler etablieren konnte, folgte der Schritt zu den Kölner Haien. Allerdings reichte es auch hier nur zur Vizemeisterschaft. Nach einer zwischenzeitlichen Rückkehr nach Mannheim, sicherte er sich in der Saison 1994/95 mit den Kölnern endlich seine lang ersehnte erste Meisterschaft.

 

Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er jahrelang bei verschiedenen Vereinen als Trainer, zuletzt bis 2019 bei den Haien.

 

Den Bundesadler trug er 147 Mal auf der Brust. Berühmt wurde er durch einen Penalty im Viertelfinale bei den Winterspielen 1992 gegen Kanada, der auf der Linie stehen blieb, wodurch Deutschland letztendlich ausschied.

 

Draisaitls Anfänge im Eishockey

 

Auch Leon war genau wie sein Vater für die Kölner Haie aktiv. Er startete in der U10 des Vereins mit dem Eishockey spielen und schaffte es bis in die U16-Bundesliga, wo er in zwei Spielzeiten 55 Scorerpunkte erzielte.

 

 

Zur Saison 2009/10 folgte der Wechsel zu den Adler Mannheim. Seine erste Saison schloss er mit überragenden 103 Scorerpunkten ab. In der zweiten Spielzeit konnte er diese Quote sogar noch einmal übertreffen und so folgte der logische Schritt zu den Jungadlern, dem Nachwuchsteam der DEL Mannschaft.

 

Aufgrund seiner Leistungen im deutschen Nachwuchssystem drafteten ihn die Prince Albert Raiders in die WHL. Draisaitl gelang es das damals schlechteste Team prompt in die Playoffs zu führen und sich die Auszeichnung des besten Rookies zu sichern.

 

 

Der Sprung in die NHL

 

Nach seinen zwei Jahren bei den Raiders schaffte Leon den Sprung in den NHL Draft wo er als einer der TOP 3 Picks vom kanadischen Franchise Edmonton Oilers ausgewählt wurde.

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde er zwischenzeitlich in die WHL und in die AHL zurückbeordert. Hier knüpfte Draisaitl an seine früheren Leistungen an und erreichte unter anderem ein Endspiel. Ende Oktober 2015 gelang es ihm sich in der NHL zu etablieren, nachdem die Oilers einen Aufschwung erfuhren, an dem Draisaitl maßgeblich beteiligt war.

 

 

Es gelang ihm jährlich seine Quoten zu steigern, so erzielte er 2018/19 insgesamt 50 Treffer, was ligaweit Platz zwei hinter dem russischen Star Alexander Ovetschkin bedeutete. Außerdem wurde er im selben Jahr erstmals ins NHL All-Star Team berufen.

 

Trotz der Tatsache, dass die Oilers mit Connor Mc David einen weiteren Spieler unter den Top-4 in der NHL- Scorerliste hatten, verpassten sie in dieser Spielzeit die Playoffs.

 

Der Ausblick auf den Re-Start

 

Die NHL plant den Re-Start mit einem leicht verändertem Format und 24 Teams, die um die Playoffs kämpfen. Die Oilers müssen sich in einer Best of 5 Serie mit den Chicago Blackhawks um ein Ticket streiten.

 

Möglicherweise haben sie dabei einen Heimvorteil, da Edmonton als Spielstätte für die Saisonfortsetzung im Raum steht. Wir werden sehen, ob Draisaitl & Co davon profitieren und sich die Stanley-Cup Trophäe sichern können.

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Jeff Roberson / AP Photos *

  

July 7, 2020

Von Nicolas Kostic

Nicolas Kostic
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Nicolas hat letztes Jahr sein Abitur bestanden und absolviert seit Juni ein freiwilliges Praktikum bei mmc sport in München. 

Neben seiner großen Leidenschaft dem Fußball, interessiert er sich auch für Handball und Eishockey.
 

Nicolas Kostic

Die deutsche Fußballbundeliga wie wir sie heutzutage kennen, wurde in der Saison 1963/64 eingeführt und bestand damals aus 16 Mannschaften. Doch einige dieser Traditionsteams sieht man derzeit nicht mehr dauerhaft im Oberhaus, da sie sich zu sogenannten „Fahrstuhlmannschaften“ entwickelt haben.

Diese Vereine können sich nicht über längere Zeit in der ersten Bundesliga etablieren und steigen häufig auf und wieder ab. Wir haben daher für Euch die Rekord Auf- und Absteiger der deutschen Bundesliga zusammengefast.

1. FC Köln

Die Zeiten der großen Erfolge der Kölner sind nun schon lange Zeit vorbei. Waren sie noch der erste Bundesligameister und konnten einige Male den DFB Pokal gewinnen, kam in der Saison 1997/1998 der erste Abstieg – und es sollte nicht der letzte sein.

Die 10 schönsten Tore des FC Köln im letzten Jahrzehnt.

Seither sind die Kölner nämlich noch weitere fünf Mal abgestiegen und feierten insgesamt sechs Aufstiege. Da der FC es dabei nicht geschafft hat, länger als vier Jahre hintereinander in der ersten Liga zu verweilen, hat er sich den Status als Fahrstuhlmannschaft allemal verdient.

Hannover 96

Auch Hannover findet man oft zwischen den Ligen wechseln. Genauso wie die Kölner, sind auch die Hannoveraner bereits sechsmal aus der Bundesliga ab- beziehungsweise wieder in die erste Liga aufgestiegen.

Nach ihrem Aufstieg ins deutsche Oberhaus in der Spielzeit 2001/02, spielten sie ab der nächsten Saison für insgesamt 14 Jahre am Stück in der höchsten Liga, ehe sie wieder nach unten mussten. Es folgten auch hier noch weitere Auf- und Abstiege.

Fortuna Düsseldorf

Die Fortuna stand auch diese Saison wieder einmal am Abgrund. Am letzten Spieltag hat sich entschieden, dass die Düsseldorfer direkt absteigen mussten, als sie ihr letztes Saisonspiel gegen Union Berlin verloren haben.

Während die Fortuna in den letzten Jahren vor allem in der zweiten Liga – mit Ausnahme eines kleinen Abstechers in die Bundesliga für eine Saison – oder sogar in noch tieferen Ligen spielte, erwarb sie sich den Ruf als Fahrstuhlmannschaft vor allem in den 80er und 90er Jahren. Und der ist nun mal bis heute geblieben. Mit sechs Auf- und fünf Abstiegen ist der aber auch gerechtfertigt.

VfL Bochum

Ebenso wie die meisten vorherigen Vereine ist auch der VfL Bochum insgesamt sechsmal auf- und abgestiegen. Fast alle Wechsel zwischen den Ligen trugen sich dabei ab den 90er Jahren zu.

Ab der Spielzeit 1993/94, die sie aufgrund eines vorherigen Abstieges in der zweiten Liga verbrachten – aber direkt wieder als erster beendeten –  änderten sie alle paar Saisons ihr Ligazugehörigkeit.

Doch seit 2010/11 lässt sich eine gewisse Konstanz in der zweiten Liga erkennen. Sie schafften weder den Sprung nach oben, noch rutschten sie tiefer ab, obwohl beides einige Male hätte eintreffen können.

Arminia Bielefeld

Der kommende Erstligist Arminia Bielefeld darf nun schon seinen insgesamt achten Aufstieg ins Oberhaus feiern. Vielleicht gelingt ihnen ja dieses Mal das Wunder und sie können sich länger als fünf aufeinanderfolgende Spielzeiten in der ersten Liga halten – es wäre neuer Vereinsrekord.

16 Saisontore von Fabian Klos im Schnelldurchlauf.

Seit ihrem letzten Bundesligaabstieg vor elf Jahren spielten die Arminen zwar hauptsächlich in der zweiten Liga, doch auch aus dieser stiegen sie zweimal sogar in die dritte Liga ab. Auch deshalb werden sie dem Ruf als Fahrstuhlmannschaft unter anderem gerecht. 

1. FC Nürnberg

Spitzenreiter aller ab- und Wiederaufsteiger ist eindeutig der 1. FC Nürnberg. Der Club hat insgesamt ganze 17 Mal die Liga gewechselt – achtmal ist er auf- und neunmal abgestiegen – und damit sooft, wie sonst kein anderer.

Direkt nach ihrer Meistersaison 1967/68 folgte der erste Abstieg ein Jahr später. Bei den Nürnbergern sticht besonders der Zeitraum zwischen 1993/94 und 2003/04 heraus. In dieser Zeitspanne sind sie ganze vier Mal abgestiegen – einmal sogar in die dritte Liga – und vier Mal aufgestiegen – auch hier einmal in die zweite Liga.

Und auch in den Folgejahren etablierte Nürnberg sich zum Paradebeispiel für eine Fahrstuhlmannschaft. Seit 2007/08 stiegen sie dreimal aus der Bundesliga ab und zweimal auf.

In dieser Saison sind sie wieder einmal dem direkten Abstieg nur knapp entkommen. Am letzten Spieltag schob sich der KSC doch noch vor die Nürnberger und beförderte den Club somit auf den Relegationsplatz. Die Nürnberger müssen noch einmal gegen den FC Ingolstadt nachsitzen.

Extra: SC Paderborn

Auch wenn der SC Paderborn nicht ganz so viele Auf- und Abstiege, wie die bisherigen Mannschaften zu verzeichnen hat, gelang ihm ein wahrhaft kurioses Kunststück.

Zur Spielzeit 2014/15 stiegen die Paderborner das erste Mal in ihrer Vereinsgeschichte in die Bundesliga auf, nur um direkt in derselben Saison wieder abzusteigen. Doch damit nicht genug, im Folgejahr mussten sie als Tabellenletzter den Gang von der zweiten in die dritte Liga antreten.

Und auch hier wäre nicht Schluss gewesen. Die Paderborner standen erneut auf einem Abstiegsplatz, doch wegen des Zwangsabstieges von 1860 München in die vierte Liga, blieb Paderborn selbiges Schicksal erspart und sie durften in der dritten Liga verweilen.

In den Folgejahren legten sie einen Durchmarsch von der dritten Liga aus hin, der sie zur Saison 2019/20 direkt in die erste Liga führte. Doch auch dieses Mal konnten sie nicht lange die Liga halten. Paderborn ist heuer erneut aus der Bundesliga abgestiegen. Wir sind gespannt, wo der Weg diese Mal für den SC hingeht.

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* Die Rechte am Bild liegen bei Christof Stache / AP Phots *

July 6, 2020

Von 888sport

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Es ist so weit, das Relegationshinspiel zwischen der ersten und zweiten Liga fand bereits letzte Woche statt! Am Donnerstag trennten sich der SV Werder Bremen und der 1. FC Heidenheim im Weserstadion bei strömendem Regen mit 0:0. Heute Abend findet das entscheidende Rückspiel in Heidenheim statt.

Zu diesem Anlass haben wir daher für Euch die Combined XI beider Mannschaften zusammengestellt. Und hier ist sie!

Torwart: Kevin Müller (FCH)

Das Tor unserer Combined XI darf ganz klar Kevin Müller vom 1. FC Heidenheim hüten. Der Schlussmann des FCH führt mit 15 Einsätzen zu Null die Wertung der „Weißen Weste“ in der zweiten Fußballbundesliga an. Zudem hat er in gleich vielen Spielen wie sein Kollege aus Bremen rund 30 Gegentore weniger kassiert (35 GT), Pavlenka musste 67 Mal den Ball aus seinem Tor holen.

Linker Verteidiger: Jonas Föhrenbach (FCH)

Der linke Verteidiger spielt erst seit dieser Saison bei den Heidenheimern und konnte sich vor allem in der zweiten Saisonhälfte im Kader des FCH etablieren. Seither ist er dort eine feste Größe und bringt als Linksfuß zusätzliche Stabilität in die Abwehr.

Linker Innenverteidiger: Norman Theuerkauf (FCH)

Auf der linken Innenverteidiger Position sehen wir den routinierten Norman Theuerkauf. Er überzeugt durch seine hohe Passgenauigkeit und seine Flexibilität, denn er könnte auch als linker Außenverteidiger spielen. Er ist der Aktivposten auf der linken Seite.

Rechter Innenverteidiger: Patrick Mainka (FCH)

Mainka ist der Abwehrchef und Stabilisator in der Abwehr des FCH und wohl einer der Hauptgründe, dass die Heidenheimer die zweitbeste Defensive der Liga stellen. Er ragt mir einer Quote von 65 Prozent gewonnener Zweikämpfe am Boden heraus und fällt mit seinem präzisen Stellungsspiel auf, weshalb er viele Bälle vorzeitig abfängt, bevor diese gefährlich werden könnten.

Rechter Verteidiger: Theodor Gebre Selassie (SVW)

Mit Gebre Selassie hat es nun auch der erste Werderaner in eine sonst von Heidenheim dominierte Defensive geschafft. Doch auch er hat sich seinen Platz in unserer Aufstellung verdient. Der erfahrene Spieler gibt nämlich das Tempo über die rechte Außenbahn an, im letzten Spiel gelang ihm dabei sogar eine Torvorlage.

Zudem zählen auch zu seinen Stärken das frühzeitige Abfangen von Bällen und seine Passgenauigkeit. Außerdem geht Gebre Selassie auch gerne Mal ins Tackling mit seinem Gegenspieler.

Die Highlights aus dem Hinspiel.

Linkes offensives Mittelfeld: Milot Rashica (SVW)

Wie es sich für einen Offensivspieler gehört, ist Milot Rashica vor allem in der gegnerischen Hälfte aufzufinden. Dort steht der dribbelstarke Angreifer ziemlich hoch, wodurch er mit einem starken Gegenpressing die andere Mannschaft zu Ballverlusten zwingt.

Zentrales Mittelfeld: Maximilian Eggestein (SVW)

Das laufstarke Bremer-Eigengewächs hat sich mittlerweile fest in der Mannschaft der Werderaner etabliert. Er agiert im Mittelfeld unaufgeregt mit Ruhe und Besonnenheit und kann aber auch öffnende Pässe in die Offensive spielen.

Zentrales Mittelfeld: Davy Klaasen (SVW)

Der Holländer überzeugt stets als Leader mit seinem Sieges- und Kampfeswillen auf dem Platz. Er ist der Aktivposten im Mittelfeld und auch sonst überall auf dem Spielfeld zu finden und somit eine ständige Anspielstation. Er hat eine enorme Ausdauerqualität und ist nur schwer vom Ball zu trennen. Zudem konnte er bisher sieben Tore erzielen.

Falls das Mentalitätsmonster den Gegenspieler nicht so einfach vom Ball trennen kann, geht er auch mal etwas gröber in Zweikämpfe. Bisher sah er dafür sieben Mal die gelbe Karte.

Die 5 schönsten Werder Momente.

Rechtes offensives Mittelfeld: Marc Schnatterer (FCH)

Der Kapitän der Heidenheimer bildet den letzten unserer Mittelfeldakteure. Obwohl der Offensivspieler zwar erst zwei Tore in dieser Saison erzielt hat, ist er für den FCH in dieser Saison brutal wichtig gewesen – allein schon wegen seiner sieben Torvorlagen.

Er spielt schon seit 2008 bei den Heidenheimern, hat also die Aufstiege von Regionalliga bis hin zur zweiten Liga mitgemacht, und ist eine echte Identifikationsfigur, die es weiß, ihre Mannschaft zu motivieren.

Sturm: Tim Kleindienst (FCH)

Natürlich darf auch Heidenheims Top-Scorer nicht fehlen. Tim Kleindienst ist erst in dieser Saison vom SC Freiburg gekommen und hat sich direkt zum besten Torschützen des FCH entwickelt. Bereits 14 Treffer und drei Assists konnte er bejubeln.

Außerdem liegen seine weiteren Stärken neben dem Toreschießen im Gewinnen von Kopfballduellen, einem guten Timing, mit dem er Schlüsselpässe zu seinen Mitspielern durchsteckt und in seinem Stellungsspiel.

Sturm: Yuya Osako (SVW)

Der letzte Spieler in unserer Combined XI ist Yuya Osako von Werder Bremen. Er ist mit acht Treffern und einer Vorlage der Drittbeste Scorer der Grün-Weißen.

Das hat man vor allem im  letzten Bundesligaspiel gegen desolate Kölner gesehen, als er einen Doppelpack schnürte und eine Torvorlage gab. Der gelernte Stürmer ist stets präsent und gefährlich – und somit immer für einen Treffer gut.

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* Die Rechte am Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photos *

July 6, 2020

Von 888sport

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Größer könnten die Fußstapfen, in die Cam Newton kommende Saison in der National Football League (NFL) tritt, kaum sein. Denn mit seinem Wechsel zu den New England Patriots beerbt er auf der Position des Quaterbacks keinen geringeren als Superstar Tom Brady.

Willkommensbonus

 

Nicht wenige bezeichnen ihn als besten Spieler aller Zeiten, als G.O.A.T. („Greatest Of All Time“). Sechs Super-Bowl-Siege, viermaliger MVP („Most Valuable Player“) und 14 Pro-Bowl-Siege sind nur einige seiner bisherigen Karriere-Highlights. Alle im Trikot der Patriots erlebt, bei denen er seit 2000 unter Vertrag steht, und regelrecht eine Ära der NFL-Geschichte prägte.

Doch diese Ära ist nun vorbei: Ab der kommenden Saison wird Brady für die Tampa Bay Buccaneers auflaufen. Aber wie ersetzt man den wohl besten Quarterback der letzten zwei Jahrzehnte, wenn nicht sogar aller Zeiten? Mit Cam Newton von den Carolina Panthers hofft man einen adäquaten Ersatz verpflichtet zu haben. Aber kann er wirklich den G.O.A.T. ersetzen?

Oder hat er sogar das Potenzial, eine neue ruhmreiche Ära der Patriots einzuleiten? Um das zu beantworten zu können, muss man den bisherigen Werdegang Newtons genauer unter die Lupe nehmen.

College-Football

Nachdem er aus verschiedenen Gründen das College mehrfach wechselte, war es schließlich die Auburn University in Alabama, auf der ihm der Durchbruch als College-Footballer gelang. Ab September 2010 spielte er für die Auburn Tigers, und blieb mit ihnen die gesamte Saison ungeschlagen.

Neben dem Meistertitel in der Southeastern Conference gewann Newton auch die nationale Collegemeisterschaft, und das alles in seiner ersten Saison. Seine Leistungen blieben natürlich nicht unbemerkt. Und so erhielt er nach der Saison unter anderem die berühmte Heisman Trophy sowie den Manning Award, als bester College-Football-Spieler beziehungsweise bester Quarterback.

Cam Newton galt als eines der größten Talente seines Jahrgangs, und somit war es nicht verwunderlich, dass er beim Draft im darauffolgenden Jahr bei vielen Teams hoch im Kurs stand.

Die ersten Jahre als Profi

Newton hatte auf dem College für großes Aufsehen gesorgt. Folglich war es keine Überraschung, dass er im Jahr 2011 ganz oben auf der Draft-Liste stand, wie einst Peyton Manning oder Bo Jackson.

Die Carolina Panthers waren es schließlich, die sich die Dienste des damals 22-Jährigen sicherten. Newton unterzeichnete dort einen Vierjahresvertrag. Er wurde umgehend von Panthers Head Coach, Mike Shula, zum Starting Quarterback ernannt, und feierte ein relativ erfolgreiches Debüt in der National Football League.

Zwar verloren die Panthers im September 2011 21:28 bei den Arizona Cardinals, doch der Rookie sorgte mit zwei Touchdownpässen sowie einem selbst erlaufenen Touchdown für Begeisterung bei den Fans. Am dritten Spieltag war es schließlich soweit, dass Newton beim 16:10 gegen die Jacksonville Jaguars seinen ersten Saisonsieg in der NFL feiern konnte.

Am Ende war es jedoch eine eher enttäuschende Rookiesaison für Newton: Mit einer ernüchternden Siegesbilanz von 6:10 landeten die Panthers auf dem vorletzten Platz der Southern Division in der National Football Conference (NFC) – die Play-offs wurden verpasst.

Die darauffolgende Saison verlief ähnlich.Zwar konnten sich sowohl Newton als auch die Panthers im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessern (Siegesbilanz von 7:9), die Play-offs blieben dennoch in weiter Ferne.

Durchbruch mit den Carolina Panthers

Auch in der dritten Saison mit Newton als Quarterback steigerten sich die Panthers weiter. Nach zwölf Siegen aus 16 Spielen sicherten sie sich einen Platz in der Divisional Round der Play-offs. Dort war leider auch wieder Schluss, man verlor mit 10:23 gegen die San Francisco 49ers.

Für Newton war das allerdings noch nicht das Ende der Saison. Durch seine guten Leistungen wurde er nämlich zum Pro Bowl eingeladen – einem jährlichen Spiel, zu dem die besten Spieler der Saison eingeladen werden.

Das nächste Jahr war zwar von Verletzungen geprägt, doch wenn Newton spielte, wusste er stets zu überzeugen. Besonders hervorzuheben ist dabei der 41:10-Sieg gegen die New Orleans Saints, bei dem er drei Touchdowns warf und einen selbst erlief.

Die Play-offs wurden wieder erreicht, und obwohl man dieses Jahr das erste Spiel gegen die Arizona Cardinals gewann, war im darauffolgenden Spiel gegen die Seattle Seahawks schon wieder Schluss.

Seinen endgültigen Durchbruch zum Star-Quarterback gelang Newton schließlich in der Saison 2015. Mit einer fast perfekten Saison und einer Siegesbilanz von 15:1 erreichte das Team aus Charlotte mühelos die Play-offs. Dort blieben sie gegen Seattle und Arizona auch weiterhin erfolgreich, sodass sie zum ersten Mal seit 2004 wieder im Super Bowl standen.

Leider hatten sie dort gegen die von Peyton Manning angeführten Denver Broncos das Nachsehen. Newton jedoch wurde durch seine herausragenden Leistungen in dieser Saison zum MVP gewählt.

Das Ende bei den Panthers

Die Carolina Panthers konnten bis heute nicht mehr an die sensationellen Leistungen des Super-Bowl-Jahres anknüpfen. Und auch Newtons Karriere wurde von nun an viel mehr durch Verletzungen und persönliche Skandale geprägt. In den folgenden vier Jahren erreichte man lediglich einmal die Play-offs.

Seine letzte Saison bei den Panthers 2019 verpasste Newton größtenteils verletzungsbedingt. Am 24. März 2020 wurde er schließlich entlassen, und etwa drei Monate später von den New England Patriots verpflichtet. Dort erhielt er einen Einjahresvertrag und die wohl größte Aufgabe, die man sich im heutigen Football vorstellen kann: Er muss Tom Brady ersetzen.

Fakt ist, dass Newton durchaus das Zeug dazu hat, bei den Großen mitzuspielen. Das hat er in der Vergangenheit häufig gezeigt, nur muss er wieder die Form vergangener Tage erreichen. Ob er das schafft, und ob diese überhaupt reicht, um die Dominanz der Patriots in den letzten 19 Jahren aufrechtzuerhalten, bleibt abzuwarten.

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July 3, 2020

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Heutzutage ist es üblich, dass Spieler nach wenigen Spielzeiten ihren derzeitigen Verein für enorm hohe Ablösesummen verlassen, um noch erfolgreicher zu sein. Doch wenn das nicht klappt, wechseln sie einfach wieder. Selten bleiben daher Spieler langfristig beim selben Verein.

Wir haben dennoch für Euch die Topspieler rausgesucht, die ihre ganze Profi-Karriere bei nur einem Verein verbracht haben.

Thomas Müller

Thomas Müller ist ein echtes Bayern Urgestein. Er spielt bereits seit der D-Jugend für die Münchner und durchlief dort im weiteren Verlauf seiner Karriere sämtliche Jugendmannschaften. Seit 2009 gehört er dem Profi-Kader an und gilt als eines der Gesichter des FC Bayern.

Zu seinen größten Erfolgen zählen neun deutsche Meisterschaften, fünf Pokalsiege und ein Titelgewinn in der Königsklasse.

Doch auch Bastian Schweinsteiger (2002-2015) und Philipp Lahm (2002-2017, 2003-2005 an Stuttgart verliehen) verbrachten den Großteil ihrer Karrieren bei den Münchnern und wurden zu Vereinsikonen. „Schweini“ zog es von 2015-2017  zu Manchester United und anschließend bis zu seinem Karriereende 2020 zu Chicago Fire und Lahm beendete seine Karriere in München.  

Thomas Schaaf

Auch Schaaf ist eines der Paradebeispiele für Treue im Fußball. Er durchlief alle Jugendabteilungen von Werder Bremen und stand bis zu seinem Karriereende insgesamt für 14 Jahre (1980-1994) für die Werderaner als Profi auf dem Platz.

Zusammen krönten sie sich zweimal zum deutschen Meister, zweimal zum DFB Pokalsieger und gewannen einmal den Europapokal der Pokalsieger.

Auch nach seiner Karriere blieb er dem Verein als Trainer treu. Unter ihm hatte Werder die erfolgreichste Spielzeit der Vereinshistorie hingelegt. Ihm gelang nämlich 2003/04 das Kunststück des Gewinnes der deutschen Meisterschaft und des DFB Pokals.

Klaus Augenthaler

Augenthaler war eines der Aushängeschilder des FC Bayern Münchens. Nachdem er 1976 den Sprung aus der zweiten Mannschaft in die erste geschafft hatte, spielte er noch 15 weitere Jahre (1976-1991) für die Münchner.

Der ehemalige Libero wurde mit seinem Verein sieben Mal Meister und dreimaliger Pokalsieger. Und auch nach seiner Spielerkarriere stand Augenthaler weiter im Dienste der Bayern, als er sowohl Trainer der Jugendmannschaften als auch kurzeitiger Cheftrainer war.

Lionel Messi

Der sechsmalige Weltfußballer spielt schon fast sein ganzes Leben lang für ein und denselben Verein. Seit er 2000 aus Argentinien zum FC Barcelona gewechselt ist, hat er dort sämtliche Jugendabteilungen durchlaufen und sich zu einem der besten Fußballer aller Zeiten entwickelt. Seit 2005 ist er in der ersten Mannschaft der Katalanen zu finden.

Der 19 malige Torschützenkönig kann zusammen mit Baa auf etliche Erfolge zurückblicken. So wurden sie unter anderem zehnmaliger spanischer Meister, sechsmaliger Pokalsieger und vier Mal Gewinner der  Champions League.

Die 20 besten Tore von Messi.

Doch Messi ist nicht der einzige Topspieler, der jahrzehntelang beim FC Barcelona spielte. Auch Xavi war 17 Jahre lang (1998-2015) im Profi-Kader der Spanier, bevor er bis 2019 seine Karriere bei Al Sadd in Katar ausklingen ließ.

Und auch Iniesta begann seine Karriere in den Jugendmannschaften der Katalanen und war später 16 Jahre lang (2002-2018) ein Teil der ersten Mannschaft, ehe es ihn zu Vissel Kobe nach Japan zog. Alle drei waren maßgeblich an den Triumphen des FC Barcelona beteiligt.

Paul Scholes

Auch Paul Scholes schaffte den Sprung aus den Jugendmannschaften in den Profi-Kader seines Vereines. Insgesamt lief er 18 Jahre (1994-2011, 2011/12 pausiert, 2012/13 Karrierefortsetzung) im Trikot der ersten Mannschaft von Manchester United auf.

Zu seinen größten Erfolgen zählen elf Meistertitel, vier FA Cup Triumphe und der zweimalige Gewinn der Champions League.

Karl-Heinz „Charly“ Körbel

Den etwas älteren ist „Charly“ Körbel gewiss noch ein Begriff. Er ist nämlich mit insgesamt 602 Spielen der Rekordspieler der deutschen Fußballbundesliga – und alle diese Partien hat er für nur einen einzigen Verein bestritten, nämlich die Eintracht aus Frankfurt.

Mindestens genauso bemerkenswert ist, dass der Abwehrspieler in seinen 19 Jahren bei den Hessen (1972-1991) nicht ein einziges Mal die rote Karte sah.

Während die deutsche Meisterschaft ihm mit den Frankfurtern zwar verwehrt blieb, gewannen sie vier Mal den DFB Pokal und wurden einmal sogar UEFA Cup-Sieger.

Ryan Giggs

Ryan Giggs gilt in Manchester als Ikone. Und das ist auch kein Wunder, denn der gebürtige Waliser verbrachte seine komplette Profikarriere einzig und allein bei Manchester United – und das waren stolze 23 Jahre (1991-2014).

Daher hat man es ihm auch leicht verziehen, dass er zunächst der Jugend des Stadtrivalen Manchester City angehörte, bis er zu den „Red Devils“ in die U-Mannschaften wechselte und schließlich den Sprung in die erste Mannschaft schaffte.

Die besten Aktionen von Ryan Giggs.

Im Laufe seiner Karriere wurde er 13 Mal englischer Meister, viermaliger Pokalsieger und konnte zweimal die Königsklasse zusammen mit United gewinnen.

Francesco Totti

Rekordhalter der treuesten Topspieler ist Francesco Totti. Das Eigengewächs vom AS Rom schaffte den Aufstieg aus den U-Mannschaften der Roma in den Profi-Kader – und dort verbrachte Totti auch seine komplette Karriere.

Unglaubliche 24 Jahre (1993-2017) spielte er für seinen Herzensclub und ist mit 786 Einsätzen auch dessen Rekordspieler. Gemeinsam mit seinem Verein wurde er in der langen Zeit als Kapitän unter anderem einmal italienischer Meister und zweimal Pokalsieger, sowie Torschützenkönig.

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