Mit Ausnahme von Liverpool und Leicester City sind noch alle großen Namen im FA Cup vertreten. Manchester City gastiert beim FC Arsenal und wird wohl zeigen wollen, weshalb sie in der Liga so ein starker Zweitplatzierter sind.

Die Gunners hingegen müssen gewinnen, um noch ihre letzte sichere Chance zur Teilnahme an der Europa League nächste Saison zu wahren, denn auf dem derzeitigen Tabellenplatz spielen sie nächstes Jahr nicht international.

Die weitere Halbfinalpartie lautet Manchester United gegen den FC Chelsea. Da beide Mannschaften in der Liga nur zwei Punkte getrennt sind, wird auch das ein wohl denkbar enges Spiel.

Wir zeigen Euch daher alles, was ihr im Vorfeld über die Kracher-Duelle wissen müsst!

FC Arsenal – Manchester City

Wenn man ganz ehrlich ist, würde ein Sieg der Gunners über die Citizens in dieser Saison einem Wunder gleichen – doch dafür sind Pokalwettbewerbe ja schließlich bekannt!

Unterschiedlicher könnte es in dieser Spielzeit nämlich gar nicht für beide Teams laufen. Während Manchester City die einzige Mannschaft zu sein schien, die das Titelrennen mit dem FC Liverpool spannend machen konnte, ist bei Arsenal der Wurm drin.

Die Gunners stehen derzeit nur auf dem neunten Tabellenplatz und damit weit unter ihren Ansprüchen und zudem nicht auf einem Qualifikationsplatz zur Europa League.

Und da sie auch bereits aus diesem europäischen Wettbewerb ausgeschieden sind, bleibt ihnen nur noch die Qualifikation über den Sieg des FA Cup oder noch einmal starke Auftritte in der Liga.

Highlights des FA Cup Halbfinales 2017 zwischen Arsenal und Manchester City (2:1).

Doch das wird ziemlich schwer. Zuletzt hat Arsenal nämlich das Nord-London-Derby gegen Tottenham Hotspur verloren und musste so die Rivalen in der Liga-Tabelle vorbei ziehen lassen.

Dabei fiel erneut auf, dass die Spieler von Arsenal einfach zu viele individuelle Fehler machen, die durch den Gegner eiskalt ausgenutzt werden. Und genau das darf ihnen am Samstag gegen Manchester City nicht passieren.

Denn die Skyblues sind vor allem wegen ihrer Effizienz die einzige Mannschaft, die heuer mit Liverpool ansatzweise mithalten konnte. Dennoch gewannen die Gunners am Mittwoch das Duell gegen Klopps Mannschaft – vielleicht bring dieser Sieg ja Aufschwung in die Mannschaft.

Doch durch Pep Guardiolas pass- und ballbesitzintensive Spielweise lässt sein Team den Gegnern meist nur wenige Chancen an den Ball zu gelangen, geschweige denn viele Torchancen zu kreieren, für Arsenal wird es also sehr schwer.

Dennoch ist auch Manchester City über die ganze Saison betrachtet nicht auf dem außergewöhnlich hohen Niveau, das man sonst kennt. Während die Citizens nämlich die mit Abstand beste Offensive der Liga stellen, ist auch hier öfters die Defensive das große Problem.

Und so könnte die Partie aufgrund der Defizite in beiden Abwehrreihen einen unerwarteten Ausgang nehmen, zumal Arsenal mit Aubameyang den zweitbesten Top-Scorer der Liga in seinen Reihen hat, der auch wenige Torchancen effizient nutzen kann.

Manchester United – FC Chelsea

Und auch die zweite Halbfinalpartie, die am Sonntag stattfindet, ist ein echter Kracher: der FC Chelsea muss bei Manchester United im Old Trafford ran!

In den bisherigen beiden Ligapartien in dieser Saison konnten sich beide Male die Red Devils durchsetzen (4:0, 0:2). Daher scheinen sie auch in diesem Spiel zunächst leicht im Vorteil – doch in der Tabelle liegen die Blues einen Punkt vor Manchester.

Das könnte sich jedoch bald ändern. Denn Manchester United hat seit der Corona Pause noch kein einziges Spiel verloren, sondern aus acht Partien sechs gewinnen können und ist damit seit 19 Spielen ungeschlagen. Chelsea hat dagegen zwei aus acht Spielen verloren, den Rest jedoch gewonnen.

Die Bilanz der letzten Partien ist also klar auf der Seite der Red Devils. Und auch die bisherigen Begegnungen beider Mannschaften im FA Cup sprechen für United: neun aus 16 Aufeinandertreffen hat Manchester für sich entschieden (U2 N5).

Highlights der fünften Runde des FA Cups 2019 zwischen Chelsea und Man United (0:2).

Die starken Auftritte derzeit liegen vor allem an der treffsicheren Offensive der Red Devils. Dem Team ist es nämlich kürzlich als erster Mannschaft gelungen, in vier aufeinanderfolgenden Premier League Partien mindestens drei Tore zu erzielen.

Das ist vor allem nach der zuletzt sehr schwachen Abwehrleistung der Blues keine gute Nachricht für Chelsea-Anhänger. Zudem stimmt es bei Manchester nicht nur an Offensivpower, sondern auch die Defensive steht stabil. Man United stellt derzeit zusammen mit Sheffield United nämlich die zweitbeste Defensive der Liga.

Prognose

Es bleibt also abzuwarten, welche beiden Top-Teams am Wochenende ins Finale des FA Cups einziehen werden. Beim Samstagabendspiel geht klar Manchester City als Favorit in die Partie.

Am Sonntag wird es jedoch wohl eher ein Spiel auf Augenhöhe geben, bei dem wir kleinere Vorteile bei Manchester United sehen. Falls sich also beide Teams aus Manchester durchsetzten sollten, würde uns im Finalspiel eines des traditionsträchtigsten Derbys erwarten.

Alle Wetten zum FA Cup gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Alastair Grant / AP Photos *

July 13, 2020

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Japanische Spieler erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit. Geschätzt wurden die Kicker aus dem Land der aufgehenden Sonne nicht nur wegen ihren fußballerischen Fähigkeiten, sondern auch auf Grund der ruhigen Art, die jeder von ihnen ausstrahlte und nie für Skandale sorgte.

 

Insgesamt 32 japanische Spieler schnürten in der deutschen Eliteliga ihre Schuhe. Wir stellen euch die stärksten Importe aus dem Land vor.

 

Yasuhiko Okudera

 

Er war der erste Spieler, der je den Sprung von Japan in die Bundesliga wagte. Seine Zeit in Deutschland lief auch durchaus erfolgreich, so konnte sich der Mittelfeldspieler mit dem 1.FC Köln 1978 das Double sichern, so wie drei Vize-Meisterschaften mit dem SV Werder Bremen.

 

 

 

Naohiro Takahara

 

Takahara war der erste Spieler im neuen Jahrtausend der aus Japan in die Bundesliga wechselte. Der Hamburger SV verpflichtete ihn 2002 für eine Ablösesumme von 200.000 Euro von Jubilo Iwata aus der J-League. 2006 zog er für 750.000 Euro zu Eintracht Frankfurt weiter.

 

Zwischen 2002 und 2008 absolvierte er 135 Bundesligapartien und wurde bei beiden Mannschaften zum Liebling der Fans.

 

Der heute 41-Jährige ist immer noch aktiv und strebt mit einem Verein, den er 2016 selbst gründete, den Aufstieg in die J-League an.

 

Shinji Kagawa

 

Der bis heute in allen Belangen erfolgreichste Japaner im deutschen Fußballer. Der Mittelfeldspieler ist mit 41 Toren und 37 Vorlagen sowohl der torgefährlichste als auch mit zwei Meisterschaften und zwei DFB Pokalsiegen der erfolgreichste unter seinen Landsmännern.

 

Die zehn besten Tore Kagawas beim BVB

Dabei musste der BVB 2010 gerade einmal 350.000 Euro Ausbildungsentschädigung an seinen damaligen Verein Cerezo Osaka überweisen. Zwei Jahre blieb er bei der Borussia, ehe er nach einer Zwischenstation bei Manchester United nochmal zu den Schwarz-Gelben zurückkehrte und dem Verein von 2014 bis 2019 treu blieb.

 

Makoto Hasebe

 

Ein weiterer Rekordhalter unter den Japanern. Der Innenverteidiger ist nämlich mit 311 Einsätzen der Spieler mit den meisten Bundesligaeinsätzen aus dem Land. Diese bestritt er für drei unterschiedliche Vereine: Den 1.FC Nürnberg, den VFL Wolfsburg und die Eintracht aus Frankfurt.

 

2009 konnte er sich mit den Wölfen überraschend die Meisterschaft und 2018 mit Frankfurt den DFB-Pokal sichern. Mit 37 Jahren ist er Kapitän von Eintracht Frankfurt und verlängerte seinen Vertrag 2020 nochmal um ein weiteres Jahr.

 

Yuya Osako

 

Der Stürmer, der gerade erst mit dem SV Werder Bremen denkbar knapp den Abstieg verhinderte bringt es im deutschen Fußballoberhaus auf beachtliche 157 Partien, 26 Tore und 19 Vorlagen.

 

Nach vier Jahren beim 1.FC Köln folgte 2018 der Wechsel nach Bremen. Begonnen hat Osakos Zeit in Deutschland beim TSV 1860 München, für die er in der Rückrunde 2014 aktiv war.

 

Shinji Okazaki

 

Der Stürmer brachte es in der Bundeliga auf insgesamt 128 Spiele, in denen ihm 37 Treffer gelangen. Drei Jahre spielte er beim VFB Stuttgart und anschließend zwei Jahre für den 1.FSV Mainz 05.

2015 verließ er die 05er in Richtung Leicester City und konnte sich in seiner ersten Saison mit dem Verein überraschend die Meisterschaft sichern.

 

Alle Tore von Okazaki in der Premier League

Yoshinori Muto

 

Den direkten Ersatz für Okazaki fanden die 05er ebenfalls in Japan. Der heute 27-Jährige wurde 2015 nach dem Abgang Okazakis aus der japanischen Hauptstadt vom FC Tokyo verpflichtet. Trotz einiger Verletzungen brachte er es immerhin auf 20 Tore in 66 Einsätzen für die Rheinhessen. 2018 erfüllte er sich mit dem Wechsel zu Newcastle United seinen Traum von der englischen Premier League.

 

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Frank Augstein / AP Photos *

July 10, 2020

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Vergangenen Sonntag fand endlich der erste Grand-Prix des Jahres statt – und der hatte es in sich! Von den 20 Startern schafften es am Ende nur elf über die Ziellinie, die restlichen neun schieden aus.

Darunter war auch der Vorjahressieger Max Verstappen – er wird wohl beim Großen Preis der Steiermark einiges wiedergutmachen wollen. Wir zeigen Euch heute Alles, was ihr über das nächste Rennen in Österreich wissen müsst.

Das letzte Rennen in Spielberg

Wie bereits erwähnt war die Ausfallquote beim ersten Grand-Prix des Jahres außergewöhnlich hoch – und auch Top-Athleten, wie Max Verstappen und Kimi Räikkönen blieben davon nicht verschont. Und der Schuldige für die vielen Ausfälle war auch schnell gefunden:

Die Randsteine, speziell die in Kurve 6 und 7, sollen zu hohe Vibrationen verursacht haben und somit Defekte in der Elektronik hervorgerufen haben. Immerhin konnten die Teams jetzt dazu lernen, sodass es am Wochenende wohl deutlich weniger Ausfälle geben wird.

Übrigens, auf dem Treppchen landeten zwar zwei bekannte Gesichter, doch eines fehlte: Valtteri Bottas sicherte sich vor Charles Leclerc und Lando Norris den Sieg, Lewis Hamilton wurde Vierter.

Die Highlights des Großen Preis von Spielberg. 

Hamilton fuhr zwar als Dritter über die Ziellinie, bekam jedoch aufgrund einer zuvor strittigen Kollision mit Alexander Albon eine Zeitstrafe von fünf Sekunden aufgebrummt, die ihn letztendlich vom Podium stieß – für Norris war es hingegen der erste Platz auf dem Treppchen in der Formel 1.

Weniger erfreulich verlief das Rennen jedoch aus deutscher Sicht. Sebastian Vettel, der einzige deutsche Fahrer im Feld, war nach dem Qualifying nur von Rang elf gestartet und auch im Grand-Prix selbst konnte er nicht überzeugen.

Nach einer der vielen Safety-Car-Phasen versuchte Vettel ein Überholmanöver, welches ihm jedoch nicht gelang. Er drehte sich und fiel ans Ende des Feldes zurück.

Aufgrund erneuter Ausfälle konnte er zwar noch weiter nach vorne rücken und fuhr am Ende sogar auf Rang zehn und damit in die Punkte, doch solche unnötigen Missgeschicke passieren Vettel einfach zu häufig. Naja, aufgrund seines schwächeren Autos hätte er wohl auch ohne den Patzer nicht ganz vorne mithalten können.

Für Max Verstappen, den Sieger der vorherigen beiden Jahre, kam es hingegen noch bitterer. Der junge Niederländer musste bereits in der 11. von insgesamt 71. Rennrunden sein Auto, wegen eines Problems in der Elektronik, abstellen.

Schlussendlich hat Bottas das Rennen von Anfang bis zum Schluss dominiert und somit den ersten Saisonsieg eingefahren. Vielleicht gelingt ihm diese Woche ja sogar das Double in Österreich.

Gerüchte um vorzeitiges Vettel-Aus

Dass Vettel die Scuderia Ferrari am Saisonende verlässt, ist bereits beschlossene Sache und mit Carlos Sainz Junior ist sogar schon ein Nachfolger gefunden. Doch der Vettel-Abschied könnte schneller kommen, als zunächst gedacht.

Letztes Jahr hätte wohl niemand gedacht, dass der junge Leclerc den vierfachen ehemaligen Weltmeister so schnell aus dem Rampenlicht stößt, doch bereits in der ersten gemeinsamen Saison der beiden Noch-Teamkollegen, waren die Spannungen kaum zu übersehen.

Vettels Überholmanöver beim Österreich Grand-Prix 2018.

Vettel fiel vermehrt durch Fahrfehler auf, während der Monegasse sich den ersten Rang im Cockpit des italienischen Rennstalls erkämpfte. Das Verhältnis des Heppenheimers zu seinem derzeitigen Team scheint mittlerweile mehr als gestört.

Doch obwohl die Trennung erst zum Saisonende erfolgen sollte, äußert sich nun Mark Webber, der ehemalige Teamkollege von Vettel im Podcast „In the Fast Lane“, und sagt über die Zusammenarbeit: „Je früher es vorbei ist, desto besser“.

Damit rät er Vettel zum vorzeitigen aus bei Ferrari, da er zwar offiziell noch für Ferrari fahre, aber „(…) in dieser Saison nur noch für sich selbst da (ist).“ Da von so einem Verhältnis weder der Rennstall, noch der Fahrer profitiert, ist der Vorschlag von Webber wohl gar nicht so abwegig.

Die Rückkehr einer Legende

Gestern machte allerdings noch eine erfreuliche Nachricht die Runde: der eigentlich schon zurückgetretene Formel 1 Pilot Fernando Alonso kehrt ab 2021 wieder einmal  in die Königsklasse des Motorensports zurück – damit  heuert er bereits zum dritten Mal beim Rennstall Renault an.

Alonso ist einer der bekanntesten Formel 1 Piloten. Der Spanier wurde zweimal zusammen mit Renault Weltmeister und ist vor allem durch seine aufbrausende und direkte Art bekannt.

Die besten Überholmanöver von Fernando Alonso.

Wir sind gespannt, ob Alonso und seinem neuen-alten Rennstall noch einmal eine Überraschung gelingt, der 38-Jährige hatte ja immerhin betont, nur weiterhin in der Formel 1 fahren zu wollen, wenn er auch Aussichten auf einen Podiumsplatz habe.

Doch zunächst muss erst einmal die aktuelle Saison weitergefahren werden. Dieses Rennwochenende tagt die Formel 1 erneut in Österreich, wenn am Sonntag beim Großen Preis der Steiermark in einem hoffentlich spannenden Rennen der Sieger ermittelt wird. 

Alle Wetten zur Formel 1 gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Darko Bandic / AP Photos *

July 10, 2020

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Beide Mannschaften hätten sich vor Saisonbeginn wohl weiter oben in der Tabelle gesehen und nicht auf dem siebten beziehungsweise achten Platz. Doch weder Tottenham noch Arsenal konnte in dieser Saison wirklich überzeugen – sie sind sogar jeweils schon aus den internationalen Wettbewerben ausgeschieden.

Daher müssen sie sich über die Liga qualifizieren, wenn sie auch nächstes Jahr wieder in Europa spielen wollen – Arsenal könnte zwar auch noch den FA Cup gewinnen, hat mit Manchester City jedoch einen schweren Gegner vor der Brust – und dafür dürfen sie schlechtesten Falls Siebter werden.

Am Wochenende gastiert der FCA bei den Spurs, im direkten Duell könnte es also schon zu einer kleinen Vorentscheidung im Kampf um die Europa League Plätze kommen. Zu diesem Anlass haben wir für Euch die Combined XI beider Mannschaften zusammen gestellt.

Torwart: Hugo Lloris (Tottenham)

Der Weltmeister von 2018 musste zwar diese Saison mehrere Monate wegen einer Ellenbogenverletzung pausieren, dennoch ist der Kapitän der Spurs immer noch einer der derzeit besten Torhüter Europas. Zudem fällt sein Gegenüber vom FC Arsenal, Bernd Leno, mit einer Bänderdehnung aus.

Linker Außenverteidiger: Sead Kolasinac  (Arsenal)

Der Wechsel des in Karlsruhe geborenen Kolasinac von Schalke 04 zu den Gunners ist nun schon drei Jahre her. Nach einigen Verletzungen konnte er sich bei dem Premier League Club etablieren und gehört nun meist der Stammelf an.

Die besten Aktionen von Sead Kolasinac.

Er fällt auf dem Platz vor allem durch seinen Ehrgeiz und seine Kämpfermentalität auf, weshalb es für viele seiner Gegenspieler schwer ist, an ihm vorbei zu kommen.

Linker Innenverteidiger: Toby Alderweireld (Tottenham)

Der routinierte Belgier ist einer der Stammspieler in der Mannschaft von José Mourinho. Kein Wunder also, dass er in der Hinrunde seinen Vertrag bis 2023 verlängert hat. Alderweireld verleiht der Defensive die nötige Stabilität und ist mit seinen 1,86 Meter Größe ein gefürchteter Gegenspieler.

Rechter Innenverteidiger: David Luiz (Arsenal)

Das letzte Mal, als wir David Luiz für unsere Combined XI nominierten, hatte er einen rabenschwarzen Tag, als er gegen Manchester City zwei Tore verschuldete und mit Rot vom Platz flog.

Dennoch glauben wir, dass der Brasilianer aufgrund seiner Erfahrenheit und seiner Stärke im Aufbauspiel und bei Standards auch dieses Mal einen Startplatz verdient hat.  Wenn ihm nämlich keine groben Fehler unterlaufen, ist er einer der Top-Verteidiger.

Rechter Außenverteidiger: Serge Aurier (Tottenham)

Auch Serge Aurier ist eine feste Konstante im Team der Tottenham Hotspurs. Er ist zudem vielseitig in der Defensive einsetzbar und kann sowohl als Innenverteidiger, im Mittelfeld und als Außenverteidiger auf beiden Seiten spielen.

Trotzdem sehen wir ihn auf seiner Stammposition als Rechter Außenverteidiger. Dort ist er nämlich ein Aktivposten auf der Außenbahn und sogar in der Offensive gefährlich. In dieser Ligasaison erzielte er bereits ein Tor selbst und gab fünf Assists.

Zentrales Mittelfed: Giovani Lo Celso (Tottenham)

Lo Celso wechselte erst vergangene Saison auf Leihbasis von Betis Sevilla zu den Spurs. Dort konnte er jedoch so sehr überzeugen, dass der Premierligist diesen Sommer die Kaufoption für satte 32 Millionen Euro zog.

Er überzeugt vor allem mit seiner herausragenden Ballkontrolle und seiner Technik. Zudem weist er eine hohe Passgenauigkeit auf und wird wohl auch in Zukunft noch sehr wichtig für die Spurs sein.

Zentrales Mittelfeld: Granit Xhaka (Arsenal)

Die Meisten kennen den Schweizer Granit Xhaka wohl noch aus Bundesligazeiten, als er für die Gladbacher auflief. Doch seit 2016 schnürt er seine Schuhe für den FC Arsenal.

Dort hat er sich mittlerweile zu einer echten Stammkraft entwickelt und führte zu Saisonbeginn sein Team sogar als Kapitän an. Er ist der Spielmacher der Mannschaft und strahlt durch seine präzisen langen Bälle und Freistöße immer Gefahr aus.

Linksaußen: Heung-min Son (Tottenham)

Heung-min Son ist der Superstar der Spurs. Der passstarke Südkoreaner ist nach Harry Kane der Top-Torschütze von Tottenham und kann zusätzlich zehn Assists vorweisen.

Alle Premier League Tore von Heung-min Son.

Er ist einer der Spieler, die den entscheidenden Unterschied machen können. Einzig seine bisher zwei Platzverweise mit glatt Rot in dieser Saison fallen negativ auf.

Offensives Mittelfeld: Pierre-Emerick Aubameyang (Arsenal)

Aubameyang ist der amtierende Kapitän der Gunners und das völlig zu Recht, denn er ist einer der Führungsspieler der Mannschaft. Der Offensivakteur ist derzeit mit 19 Toren und zwei Assists Zweiter der Premier League Top Scorer Liste, nur Jamie Vardy hat zwei Tore mehr geschossen.

Doch der abschlussstarke „Auba“ würde wohl gerne nochmals Top-Scorer der Premier League werden, nachdem er diesen Titel bereits 2018/19 gewinnen konnte.

Rechtsaußen: Lucas Moura (Tottenham)

In dieser Saison hat Moura zwar bisher erst vier Tore und zwei Vorlagen erzielt, dennoch sind wir von den Qualitäten des Brasilianers überzeugt. Letzte Saison schoss Moura schließlich die Spurs mit einem Hattrick gegen Ajax ins Champions League Finale – man sollte ihn also nie abschreiben.

Mittelstürmer: Harry Kane (Tottenham)

Und natürlich darf auch der Top-Torjäger von Tottenham nicht in unserer Combined XI fehlen. In dieser Saison hat er bisher 13 Tore geschossen und zwei Vorlagen gegeben. Der abschlussstarke Stürmer überzeugt zudem mit seinem genauen Stellungsspiel und bildet somit die letzte unserer Offensivkräfte.

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July 10, 2020

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Als Anhänger von Borussia Dortmund, wurde man in den letzten Wochen und Monaten immer wieder mit dem Namen Jude Bellingham konfrontiert. Der Spieler von Birmingham City scheint das Transferziel Nummer eins der Borussia zu sein.

 

Nachdem man lange wegen der Ablösesumme gezögert hatte, entschloss man sich dann doch den Youngstar zu verpflichten.

 

25 Millionen Euro Ablösesumme, lässt sich der BVB den Spieler kosten, der bis dahin noch mit Birmingham im Abstiegskampf steckte. Wir haben das Top-Talent daher schon mal etwas genauer unter die Lupe genommen.

 

Zeit in der Jugendakademie

 

Jude Bellingham spielt schon seit der U8 beim englischen Zweitligisten Birmingham City. Schon früh fiel der Engländer, durch die für sein junges Alter überdurchschnittliche Athletik und Physis auf.

 

Mit bereits 15 Jahren ließ man ihn daher regelmäßig in der U23 des Vereins auflaufen. In der Saison 2018/19 erzielte er für diese drei Tore in zwölf Einsätzen.

 

Seit der Saison 2019/20 ist er ein fester Bestandteil des Profikaders und sorgt auch hier mit seinen guten Leistungen für Aufsehen. Bereits sechs Tage nach seinem Debüt erzielte er beim 2:1 Heimsieg gegen Stoke City seinen ersten Pflichtspieltreffer.

 

Die besten Szenen von Jude Bellingham im Trikot von Birmingham City.

Mit dem Treffer wurde er zum jüngsten Torschützen des Vereins. Zudem ist Bellingham, der bei seinem Debüt 16 Jahre und 38 Tage alt war, der jüngste Spieler, der je das Trikot von Birmingham überzog.

 

Nationalmannschaft

 

Auch in den U-Nationalmannschaften Englands benötigte der Spieler keine lange Anlaufzeit. Für die U16, für die er im Juli 2018 erstmals spielte, erzielte er beachtliche vier Treffer in sieben Spielen. Im September reiste er mit der U17 zu einem Freundschaftsturnier nach Polen, erzielte dort zwei Treffer in drei Partien und wurde als Spieler des Turniers ausgezeichnet.

 

Das würde ihn beim BVB erwarten

 

Borussia Dortmund verpflichtete in den letzten Jahren zahlreiche junge Spieler und erwies sich als echtes Sprungbrett in der Karriere. Shinji Kagawa, Robert Lewandowski, Ousmane Dembélé, Jadon Sancho und zuletzt Giovanni Reyna konnten hier wichtige Schritte machen.

 

Wechselt das Top- Talent zum BVB?

Bei allen war wichtig, dass sie beim BVB das benötigte Vertrauen bekamen und so befreit aufspielen konnten. Auf der anderen Seite erwartet Bellingham in Dortmund eine große Konkurrenz. Der Engländer spielt hauptsächlich auf dem Flügel, kann aber auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden.

 

In Dortmund stehen aktuell auf dieser Position Julian Brandt, Giovanni Reyna, Raphael Guerreiro, Thorgan Hazard, Jadon Sancho oder Marco Reus zur Verfügung. Zudem kehren noch Sergio Gomez und Marius Wolf nach ihren Leihen zurück. Konkret bedeutet das, dass dem BVB im Sommer ein XXL-Kader droht, in einer Zeit, in der sich schwer sagen lässt, ob man für jeden Spieler einen Abnehmer finden wird.

 

Auch wenn dies der Fall sein sollte, wird sich Bellingham erstmal im neuen Umfeld und in einer für ihn unbekannten Liga, gegen diese Qualität im Kader durchsetzen müssen. Das Potential hierfür besitzt er allemal.

  

Fazit

 

Es bleibt letztendlich abzuwarten, ob der BVB die im Raum stehende Ablösesumme noch etwas drücken kann oder sogar bereit ist, die geforderten 35 Millionen Euro zu zahlen.

 

Zudem muss man sich gegen Konkurrenten wie Manchester United, Real Madrid oder Ajax Amsterdam durchsetzten, von denen ebenfalls Interesse zu vernehmen ist.

 

Sollte dies dem BVB gelingen, kann sich die Bundesliga auf einen jungen, dynamischen und vor allem physischen Spieler, mit hohem Potential freuen.

 

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Mark Keppler / AP Photos *

July 10, 2020

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Diesen Samstag kommt es in der italienischen Serie A zum Spitzenduell: Der amtierende Meister Juventus Turin empfängt zu Hause den Tabellenvierten Atalanta Bergamo (Anstoß: 21:45 Uhr). Während der Ligaprimus auf dem besten Weg ist, seinen bereits 36. Meistertitel (den neunten in Folge) klarzumachen, geht es für den Gegner aus Bergamo um die Teilnahme an der Champions League.

 

Dies war Atalanta in der Vorsaison zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte gelungen, und mit einem Sieg gegen den Tabellenführer würde man einen weiteren großen Schritt in Richtung Europa machen. Gewiss kein leichtes Unterfangen, doch man sollte die Mannschaft von Trainer Gian Piero Gasperini nicht verfrüht abschreiben.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Aus diesem Grund nennen wir euch drei Argumente, warum man den Underdog noch nicht abschreiben sollte.

1. Juve zuletzt mit Patzern

Eigentlich schien das Spiel zwischen dem AC Mailand und Juve in der vergangenen Woche weitestgehend frei von Spektakel zu bleiben. Denn nach einer durchaus umkämpften, aber torlosen ersten Halbzeit, waren es schließlich Adrien Rabiot (47. Minute) und Cristiano Ronaldo (53.), die den Tabellenführer in kurzer Zeit mit 2:0 in Führung brachten.

Dem 25. Saisonsieg für das Team um den portugiesischen Superstar stand eigentlich nichts mehr im Wege – so dachte man zumindest. Denn mit sagenhaften drei Toren in sechs Minuten von Zlatan Ibrahimović (62.), Franck Kessié (66.) und Rafael Leão (67.) drehten die Mailänder die Partie. Ante Rebić sorgte zudem zehn Minuten vor Schluss noch für den 4:2-Endstand.

 

AC Mailand gegen Juventus Turin

Ohnehin scheint die Turiner Dominanz der letzten Jahre ein wenig abgenommen zu haben. Mit 75 Punkten steht man derzeit sieben Punkte vor dem Tabellenzweiten, Lazio Rom. Dessen Ausrutscher in dieser Spielzeit, wie die 1:2-Niederlage gegen den Aufsteiger US Lecce vergangene Woche, sind ein Grund dafür, weshalb Turin überhaupt so souverän Tabellenführer ist.

Letzte Saison hingegen hatte man zum gleichen Zeitpunkt bereits 20 Punkte Abstand auf Platz 2. Juves Punkteausbeute war zwar in beiden Jahren ähnlich, aber die Konkurrenz scheint nun endlich den Kampf wieder angenommen zu haben. Darunter auch Bergamo, und das machen sie vor allem in direkten Duellen.

2. Gute Bilanz gegen Topmannschaften

Wenn man sich die bisherigen Saisonauftritte Bergamos gegen die anderen sechs Champions-League-Aspiranten genauer anschaut, könnte man sich durchaus fragen, warum sie nicht selbst um den Meistertitel spielen. In den bisher neun Spielen gegen Juve, AS und Lazio Rom, Inter und AC Mailand und den SSC Neapel mussten sie sich nur einmal geschlagen geben – und zwar gegen Juve (1:3).

Gegen die restlichen Topmannschaften der Serie A blieb man bislang ungeschlagen. Ob sie es nun spannend machten, wie beim 2:1 gegen AS Rom am 5. Spieltag, oder ihren Gegner mit 5:0 düpierten, wie gegen den AC Mailand, am Ende behielten sie meistens die Oberhand. Und auch international ließ man sich von großen Namen bisher nicht einschüchtern.

Denn in ihrer allerersten Saison in der Champions League bekam Bergamo es bereits in der Gruppenphase mit den drei amtierenden Meistern ihres jeweiligen Landes zu tun. Manchester City, Schachtar Donezk und Dinamo Zagreb hießen ihre Gegner in der Gruppenphase.

Eine Mammutaufgabe für den Debütanten, der seine Kritiker allerdings verstummen ließ. Die ersten drei Spiele wurden zwar allesamt, teilweise desaströs verloren. Doch nach einem hart erkämpften Punkt gegen Manchester hatte man das nötige Selbstvertrauen, um die restlichen beiden Spiele zu gewinnen.

Und so war das Wunder perfekt: In seiner ersten Champions-League-Saison erreichte Bergamo letztlich das Achtelfinale. Dort war allerdings das Kapitel Europa noch nicht zu Ende. Da man den FC Valencia mit 4:1 und 4:3 bezwang, zog man eine Runde weiter. Auf welchen großen Verein die Italiener im Viertelfinale treffen ist noch unklar, doch eins ist sicher: verstecken müssen sie sich nicht.

3. Die Offensive

Der Erfolg auf nationaler und internationaler Ebene kommt nicht von ungefähr. Das Prunkstunk des Teams war in dieser Saison bislang einmal mehr die Offensive. Nachdem sie bereits in der letzten Saison die meisten Tore geschossen hatten, führen sie diese Statistik auch dieses Jahr wieder an.

77 Saisontore standen ihnen am Ende der Saison 2018/19 zu Buche. Momentan stehen sie bei 83, und das bei noch acht ausstehenden Spielen. Das Besondere hierbei ist, dass Bergamo im Vergleich zur Konkurrenz nicht nur einen Spieler hat, auf den das gesamte Offensivspiel zugeschnitten ist.

Lazio hat Ciro Immobile (29 Saisontore), Juve hat Ronaldo (26) und Inter hat Romelu Lukaku (20). Mit 16 Toren rangiert Luis Muriel als bester Schütze Atalantas zwar nur auf Platz 5 der Torschützenliste. Jedoch folgen seine Sturmkollegen Josip Ilicic sowie Duvan Zapata mit 15 beziehungsweise 14 Treffern knapp dahinter.

 

Die besten Tore von Atalanta Bergamo

Ohnehin stellt kein anderes Team mehr als einen Stürmer in den Top 10 der diesjährigen Torschützenliste der Serie A – Bergamo dagegen drei. Auch der Deutsche Robin Gosens trumpft derzeit bei den Italienern mit neun Saisontoren mächtig auf. So sorgte er zuletzt mit seinem Treffer für den 2:0-Endstand gegen Neapel.

Die Offensive besticht vor allem durch Flexibilität. Wahrscheinlich ist das der Grund, aus dem selbst die Abwehrreihen internationaler Topclubs Muriel, Ilicic und Co. einfach nicht unter Kontrolle bringen können.

Natürlich wird Juventus Turin diesen Samstag, wie als Rekordmeister nun mal üblich, als Favorit in die Begegnung gehen. Doch Bergamos Kampfgeist gegen große Teams, ihre derzeit groß aufspielende Offensive sowie zuletzt schwächelnde Turiner lassen den Außenseiter hoffen.

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Die Saison in der BBL ist gerade zu Ende gegangen, in der amerikanischen NBA steht der Re-Start vor der Tür. Am Dienstag trafen die ersten Mannschaften auf dem Walt Disney World Resort von Orlando ein, um sich auf die ab 30. Juli beginnenden Spiele vorzubereiten. Wir wollen euch mit allen Geschehnissen und Fakten rund um den Re-Start vertraut machen.

 

Wo und wann erfolgt der Re-Start?

 

Die Mannschaften versammeln sich, wie bereits schon erwähnt im Walt Disney World Resort von Orlando und werden dort, wenn alles planmäßig über die Bühne geht, die nächsten zweieinhalb Monate in einer sogenannten „Bubble“ miteinander verbringen.

 

Kein Spieler darf in dieser Zeit das Areal verlassen und alle Akteure werden regelmäßigen Tests unterzogen. Den Mannschaften wird es dabei an nichts fehlen, so stehen für jedes Team eine komplette Mensa, ein Koch und eine Players Lounge zur Verfügung.

 

Die Partien selber werden im ESPN Wide World of Sports Complex, einem 220 Hektar großen Areal im Resort, in ebenfalls drei Arenen stattfinden. Nach einer kurzen Trainingsphase sind ab 22. Juli schließlich Testspiele gegen Teams aus dem selben Hotel erlaubt, bevor es dann ab 30. Juli wieder um den Titel geht. Die besten NBA Tipps gibt es dann selbstverständlich bei uns.   

 

In welchem Format wird gespielt?

 

Gespielt wird in einem extra geschaffenen Turnierformat. Beim Turnier dabei sind 22 Mannschaften, die noch Chancen auf das Erreichen der Playoffs haben. Die vor der Unterbrechung gesammelten Punkte werden mitgenommen.

 

Zu Beginn werden noch acht ausstehende Partien der Hauptrunde gespielt. Die besten sieben Mannschaften jeder Conference erreichen die Playoffs. Der Acht- und Neuntplatzierte spielen das letzte Playoff Ticket aus, sollten nur vier Siege zwischen den beiden liegen.

 

In den Playoffs geht es im bekannten mit vier Runden weiter, bei denen bis zu sieben Spiele in jedem Duell möglich sind.

 

Wer sind die Favoriten?

 

In der Western Conference dominierten die Los Angeles Lakers um ihren Superstar LeBron James vor der Unterbrechung das Geschehen. Zusammen mit dem Kader der Stadtrivalen und Zweitplatzierten Los Angeles Clippers galt der Kader der Lakers als der stärkste in der NBA. Beide Teams zählten somit automatisch zum Favoritenkreis um den Titel.

 

Die Lakers zählen wieder zu den Favoriten

In der Eastern Conference dominierten vor der Pause die Milwaukee Bucks und standen komfortabel auf Platz eins.

 

Allerdings lässt sich nicht sagen, in welcher Form die jeweiligen Mannschaften aus der langen Pause kommen. Somit werden die Karten spätestens in den Playoffs neu gemischt.

 

Welche Probleme gibt es?

 

Die Corona Zahlen in den USA steigen unverändert an und nehmen mittlerweile erschreckende Ausmaße an. Allein im Bundesstaat Florida, in dem Orlando liegt, wurden am Wochenende 11.400 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Der Bundesstaat ist damit unter den am stärksten Betroffenen in den USA.

 

Auch einige Spieler wurden schon positiv getestet. Unter den Akteuren wird daher schon Kritik am Hygiene Konzept des Turniers laut, so ist ein großer Kritikpunkt, dass die Hotelangestellten keinen Tests unterzogen werden.

 

Wer ist dabei? Wer nicht?

 

Bei einigen Spielern steht der Verzicht oder der Ausfall während des Turniers schon fest. Darunter befinden sich Trevor Ariza von Portland, Averley Bradley, der seinen freiwilligen Verzicht erklärte, da sein Sohn Risikopatient ist, Wilson Chandler von den Brooklyn Nets, der sich in der schwierigen Zeit um seine Großmutter kümmern möchte oder ebenfalls von den Nets, der positiv getestete DeAndre Jordan.

 

Die prominentesten  Ausfälle sind aber sicher Kevin Durant und Kyrie Irving, die ebenfalls bei den Brooklyn Nets agieren. Durant kann nach einem Achillessehnenriss noch nicht voll belasten und Irving kuriert noch seine Schulterverletzung aus, wobei er auch schon Bedenken zum Konzept der NBA äußerte.

 

Die besten Spielzüge in der Karriere von Kyrie Irving

Die NBA verweist auf Grund der vielen Kritik, auf das Hygiene Konzept, welches 130 Seiten umfasst, in dem sogar das Verbot eines Doppels beim Tischtennis im Hotel geklärt wurde. 

 

Es wird also wieder spannend in der NBA. Die Mannschaften spielen unter vollkommen neuen Bedingungen um den Titel und müssen sich daher neu beweisen. Außerdem bleibt die Frage bestehen, ob das Hygiene-Konzept hält was es verspricht. Im schlimmsten Fall droht der Liga der endgültige Saisonabbruch.

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Marcio Jose Sanchez / AP Photos *

July 9, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Die Transferpolitik von RB Leipzig war stets von Erfolg geprägt. Trotz der Finanzstärke, die man durch den Red Bull Konzern im Rücken genoss, waren es vor allem Leihgeschäfte und Transfers für vergleichsweise kleines Geld, die für den Durchmarsch von der Regional- in die Bundesliga sorgten.

Tragende Säulen des Teams, wie Dayot Upamecano, Marcel Sabitzer und Ibrahima Konaté wurden allesamt für einen Bruchteil ihres heutigen Marktwertes verpflichtet. Auch Timo Werner, der kommende Saison das Trikot des FC Chelsea trägt, wurde 2016 für gerade einmal 14 Millionen Euro vom VfB Stuttgart geholt. Vier Jahre später war er den Blues schließlich über 50 Millionen wert.

Aber nicht alle Transfers schlugen so ein wie Werner. In ihrer erst elfjährigen Vereinsgeschichte unterliefen den Sachsen auch so einige Fehlinvestitionen, von denen viele bereits wieder in Vergessenheit geraten sind. Aus diesem Grund zeigen wir euch die sieben größten Transferflops von RB Leipzig.

1. Matheus Cunha

Die Erwartungen waren hoch, als man im Juli 2018 Matheus Cunha verpflichtete. Die Qualifikation für die Champions League wurde in der vorherigen Saison verpasst, und das sollte sich dieses Jahr auf keinen Fall wiederholen. Cunha machte sich zuvor in der Schweizer Super League beim FC Sion einen Namen. Zehn Tore und acht Vorlagen in seiner ersten Saison dort brachten ihn schließlich auf den Zettel von RB.

An diese Leistung konnte er in der darauffolgenden Saison jedoch nicht anknüpfen. Nach wettbewerbsübergreifend neun Toren und zwei Vorlagen in 39 Spielen war das Kapitel RB Leipzig bereits nach einem Jahr schon wieder vorbei. Er wechselte in die Hauptstadt zu Hertha BSC, wo er sich mittlerweile in die Stammelf gespielt hat.

 

Die besten Momente von Cunha

2. Kevin Kampl

20 Millionen Euro war Kevin Kampl, der zuvor schon für die Konkurrenz aus Leverkusen und Dortmund spielte, RB Leipzig zu Beginn der Saison 2017/18 wert. Wirklich auftrumpfen konnte der Slowene allerdings nie. In allen Wettbewerben zusammen stehen ihm nach drei Saisons lediglich 21 direkte Torbeteiligungen zu Buche.

Ein weiteres Problem ist seine Verletzungshistorie: Probleme mit dem Sprunggelenk oder den Adduktoren sorgten dafür, dass er letzte Bundesligasaison nur elfmal auf dem Platz stand.

3. Bruma

Ebenfalls in der Saison 2017/18 griff man auch für den schnellen Linksaußen Bruma tief in die Tasche. 15 Millionen Euro überwies man in die Türkei an Galatasaray Istanbul. Ein Fehlkauf, wie sich später herausstellen sollte. In 67 Spielen im Trikot der Leipziger erzielte er nur zehn Tore.

Auch als Vorlagengeber konnte er nicht überzeugen, so legte er seinen Sturmkollegen in dieser Zeit lediglich fünf Tore auf. Zwei Jahre später trennte man sich schließlich wieder von ihm und machte mit einer Ablöse von 15 Millionen Euro, die PSV Eindhoven bereit war zu zahlen, immerhin keinen finanziellen Verlust. Trotzdem gilt Bruma heute als Transferflop.

4. Omer Damari

Mit sieben Millionen Euro Ablöse war Omer Damari der damals teuerste Transfer der Vereinsgeschichte. Man verpflichtete den israelischen Stürmer in der Winterpause der Saison 2014/15 von Austria Wien, um den Aufstieg in die Erste Bundesliga perfekt zu machen – doch es kam alles ganz anders.

Sowohl Verletzungen als auch schlicht schlechte Leistungen auf dem Platz sorgten dafür, dass sich  Damari nie im System von RB festspielen konnte. Der Aufstieg wurde am Ende verpasst, und Damari nach nur einem halben Jahr bei den Sachsen zum Schwesterclub nach Salzburg verliehen. Nach erneuten Leihen zu den NY Red Bulls und Maccabi Haifa wechselte er schließlich 2018 ablösefrei zu Hapoel Tel Aviv.

5. Massimo Bruno

In derselben Saison machte Leipzig auch den bis dahin zweitteuersten Transfer ihrer noch so jungen Geschichte perfekt: Für fünf Millionen Euro verpflichtete man Massimo Bruno vom belgischen Erstligisten RSC Anderlecht und verlieh ihn direkt weiter an RB Salzburg. Als er ein Jahr später zurückkehrte, wusste er allerdings nicht zu überzeugen.

Nach zwei Toren und drei Vorlagen in 25 (Kurz-) Einsätzen wurde er letztlich wieder nach Anderlecht verliehen. Zur Saison 2018/19 blieb er dann in Belgien, wo er vom RSC Charleroi fest verpflichtet wurde.

6. Davie Selke

Nachdem sie in der Vorsaison den Aufstieg aus der Zweiten in die Erste Bundesliga verpasst hatten, verstärkten sich die Leipziger im Sommer 2015 unter anderem mit Davie Selke von Werder Bremen. Der Plan ging auf: Mit zehn Saisontoren und drei Vorlagen hatte der gebürtige Schorndorfer maßgeblichen Anteil am Aufstieg.

Auf dieser Erfolgswelle konnte Selke im kommenden Jahr jedoch nicht weiter reiten. Die meiste Zeit waren ihm nur Kurzeinsätze vergönnt, wenn er denn überhaupt im Kader stand. Vier Tore und eine Vorlage lautete am Ende der Saison seine magere Bilanz. Daraufhin wurde er an die Hertha verkauft.

 

Best of Davie Selke

7. Ante Rebić

Viele wissen es nicht, aber der Frankfurter Held des Pokalfinals 2018, Ante Rebić, trug einst das Trikot von RB Leipzig. Nach dem Aufstieg in die Zweite Liga 2015, suchte man nach Verstärkungen, um direkt in die Bundesliga durchzumarschieren. Für eine Leihgebühr von 600.000€ verpflichtete man den 21-jährigen Rebić vom AC Florenz.

Nachdem dieser in zehn Spielen an keinem Treffer direkt beteiligt war,  stand er zum Ende der Saison häufig nicht einmal mehr im Kader, und die Leihe wurde nicht verlängert. Im Gegensatz zu den anderen Spielern dieser Liste war Rebić also kein finanzieller Flop. Aber dass man nicht versucht hatte an ihm festzuhalten, bereut man bei RB Leipzig spätestens seit dem Pokalfinale 2018 wahrscheinlich sehr.

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Michael Sohn / AP Photos *

July 9, 2020

Von Lionel Weinmann

Lionel Weinmann
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Lionel studiert aktuell Geschichte und Philosophie an der Universität Tübingen. Derzeit absolviert er ein Praktikum bei der Firma mmc sport in München. 

Neben seiner Leidenschaft für den Fußball zeigt er großes Interesse für US-Sportarten wie American Football und Basketball.
 

Lionel Weinmann

Ab 15. Juli ist es wieder so weit und das Transferfenster für die Bundesligamannschaften hat wieder geöffnet. Nur wenige Vereine bewiesen in den letzten Jahren einen so guten Riecher, wie die Borussia aus Mönchengladbach.

 

Der Verein ist sicher gesegnet durch seinen Sportdirektor Max Eberl, der in seiner Amtszeit seit 2008 namhafte Transfers wie Dante, Marco Reus, Granit Xhaka, Christoph Kramer oder den von Max Kruse vorzuweisen hat. Ergänzt wurden diese durch viele Eigengewächse wie Marc-André ter Stegen, Tony Jantschke oder Patrick Herrmann.

 

Allerdings griffen auch die Gladbacher, wenn auch selten, auf dem Transfermarkt ein wenig daneben. Wir präsentieren euch die sieben größten Transferflops der Borussia, aus den letzten Jahren.

 

Platz 7: Álvaro Domínguez (2012/13 von Atlético Madrid)

 

Der spanische Innenverteidiger war kein Fehlkauf im klassischen Sinne, denn immerhin brachte er es zwischen 2012 und 2016 auf 81 Partien für die Elf vom Niederrhein.

 

 

Am 6. Dezember 2016 jedoch musste er seine Karriere wegen anhaltender Rückenprobleme als Sportinvalide beenden. Nach dem tragischen Ende seiner Karriere trat er noch des Öfteren gegen die Gladbacher nach. Die ärztliche Abteilung sei nicht auf dem Stand einer Spitzenmannschaft und hätte ihn laut eigener Aussage, trotz seiner Beschwerden zu mehreren Einsätzen gedrängt.

 

 Diese schweren Vorwürfe wurden von Max Eberl allerdings umgehend zurückgewiesen.

 

 

Platz 6: Peniel Mlapa (2012/13 von der TSG 1899 Hoffenheim)

 

Der Stürmer aus Togo legte bei der Borussia einen eigentlich vielversprechenden Start hin und traf gleich in seinem ersten Spiel beim 2:0 in der Europa League Gruppenphase gegen Olympique Marseille nach 125 Sekunden.

 

Allerdings kam er in den weiteren Jahren bei der Borussia nur auf drei Tore in 25 Einsätzen und wurde zwischendurch sogar in der zweiten Mannschaft eingesetzt.

 

In seinem letzten Jahr wurde er nach Nürnberg in die zweite Liga verliehen, bevor er endgültig zum VFL Bochum transferiert wurde.

 

Platz 5: Josip Drmic (2015/16 von Bayer 04 Leverkusen)

 

Der Schweizer war ein weiterer Transfer, der vermutlich auch auf Grund von Verletzungen in Gladbach nicht wirklich Fuß fassen konnte.

 

Vor der Saison damals gekommen, dauerte es bis November des Selben Jahres, bis er das erste Mal für seinen neuen Verein traf. Nach nur einem Jahr wurde er an den HSV ausgeliehen. Auch hier konnte er auf Grund eines Knorpelschadens nach nur sechs Spielen für die Norddeutschen, sich nicht für mehr bei der Borussia empfehlen.

 

Nach nur fünf Ligapartien 2018/19 wurde sein auslaufender Vertrag nicht verlängert und ihn zog es zum Premier League Aufsteiger Norwich City.

 

 

Platz 4: Nico Schulz (2015/16 von Hertha BSC)

 

Betrachtet man den weiteren Karriereverlauf des Linksverteidigers, der sich auch im Mittelfeld wohlfühlt, wäre im Gladbacher Trikot sicher mehr für ihn möglich gewesen. Erst im September verpflichtet, wurde er schon im Oktober des Selben Jahres durch einen Kreuzbandriss ausgebremst.

 

Im Sommer 2016 sammelte er in der Regionalligamannschaft der Borussia wieder Spielpraxis, kam anschließend aber nur auf 16 weitere Kurzeinsätze bei den Profis, bevor er über die TSG Hoffenheim zum BVB weiterzog.

 

Der 3:2 Siegtreffer von Nico Schulz gegen die Niederlande im Oktober 2019 in Amsterdam

 

Mittlerweile hat er sogar den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft geschafft und erzielte im EM-Quali Spiel gegen die Niederlande 2019 den wichtigen 3:2 Siegtreffer.

 

 

Platz 3: Martin Hinteregger  (2016/17 ausgeliehen von Red Bull Salzburg)

 

Ein weiterer Spieler, der erst auf seinen weiteren Stationen in der Bundesliga wirklich Fuß  fassen konnte. Der Innenverteidiger wurde damals im Januar vom österreichischen Serienmeister ausgeliehen.

 

Die Gladbacher ließen eine bestehende Kaufoption aber verstreichen, nachdem Hinteregger in auf lediglich zehn Spiele kam, in denen er zwei Eigentore und einen Elfmeter verursachte.

 

Mittlerweile ist er Publikumsliebling und unumstrittener Stammspieler in Frankfurt, wo er von den Fans auch liebevoll „Hinti“ gerufen wird.

 

 

Platz 2: Timotheé Kolodziejczak

 

Ein Transfer, der bis heute ein großes Fragezeichen beim Anhang der Borussia hinterlässt. Dabei kam der Franzose im Januar 2017 immerhin mit der Empfehlung von zwei Europa League Triumphen vom FC Sevilla an den Niederrhein.

 

In Gladbach planten sie langfristig mit dem Spieler und statteten ihn mit einem Vertrag bis 2021 aus. Allerdings war nach gerade einmal einem halben Jahr und einem verbuchten Einsatz, das Kapitel Borussia Mönchengladbach für den Spieler schon wieder beendet. Er zog weiter zu UANL Tigres in Mexiko.

 

Platz 1: Luuk de Jong (2012/13 von Twente Entschede)

 

2012 wechselten die damals besten Torjäger der Niederlande in die Bundesliga, doch während Bas Dost beim VFL Wolfsburg wie erhofft einschlug, erwies sich der andere als Enttäuschung während seiner Zeit im deutschen Fußballoberhaus.

 

Luuk de Jong fremdelte unter Favres System und verbuchte lediglich sechs Tore in 36 Einsätzen für die Fohlen. Eine doch sehr magere Bilanz, wenn man bedenkt, dass er lange Zeit der Rekordtransfer der Borussia war, die ihn damals für 12 Millionen Euro aus Entschede holte.

 

Später fand er erneut in den Niederlanden sein Glück, erzielte 94 Treffer in 159 Spielen für die PSV Eindhoven. In Gladbach hätten sie sich eine solche Quote vom Niederländer nur zu sehr gewünscht.

 

Alle Tore von Luuk de Jong für die PSV Eindhoven

 

Alles in allem lässt sich sagen, dass nur äußerst wenige Transfers der Gladbacher nicht einschlugen. Die meisten Transfer-Flops der Borussia konnten ihr Potential sogar andeuten, wurden aber von Verletzungen ausgebremst.

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Jonas Guettler / AP Photos *

July 9, 2020

Von 888sport

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Die Bundesliga ist vorbei, doch die internationalen Wettbewerbe fangen gerade erst an! Sowohl Champions als auch Europa League mussten aufgrund der Corona-Pandemie im März unterbrochen werden und konnten bisher noch nicht wie gewohnt fortgesetzt werden.

Daher hat sich die UEFA kurzerhand für neue Wettbewerbsregeln entschlossen, damit auch in den internationalen Wettbewerben Sieger gekrönt werden können. Morgen, am Freitag, den 10. Juli, findet die Auslosung der Viertelfinal- und Halbfinalpartien, sowie des „Heimrechts“ im Finale der Champions und Europa League ab 12 Uhr statt.

Wir stellen Euch daher das Konzept der UEFA rund um die noch ausstehenden Partien genauer vor!

Welche deutschen Mannschaften sind noch im Rennen?

Durch den 3:0 Auswärtserfolg des FC Bayern München über den FC Chelsea beim Achtelfinal-Hinspiel Ende Februar, stehen die Aussichten recht gut auf ein Weiterkommen des deutschen Rekordmeisters.

Die restlichen deutschen Mannschaften haben derweil bereits beide Partien des Achtelfinales bestreiten können. Leipzig setzte sich dabei mit zwei Siegen im Hin- (0:1 A) und Rückspiel (3:0 H) gegen den Vorjahresfinalisten Tottenham Hotspur durch.

Borussia Dortmund gewann zwar das Auftaktmatch gegen Paris Saint Germain (2:1 H), verlor jedoch das Rückspiel, bei dem bereits keine Zuschauer mehr zugelassen waren (2:0 A) und schied somit aus der Königsklasse aus.

In der Euro League wurden zwar noch nicht alle Achtelfinal-Hinspiele ausgetragen, dennoch spielten bereits alle deutschen Clubs. Frankfurt verlor sein Heimspiel gegen den FC Basel (0:3), Bayer Leverkusen setzte sich bei den Glasgow Rangers durch (1:3) und der VfL Wolfsburg unterlag zu Hause Schachtar Donezk (1:2).

Champions League

Fest steht bereits, dass die Champions League in einem sehr kleinen Zeitfenster zu Ende gespielt wird. Ein Sieger soll von nur innerhalb drei Wochen durch ein Blitzturnier ermittelt werden. Alle Spiele ab dem Viertelfinale werden dabei in Lissabon, entweder im Stadion von Benfica oder Sporting, ausgetragen.

Achtelfinale

Zunächst einmal müssen die noch ausstehenden Achtelfinal-Rückspiele ausgetragen werden, dafür stehen der 7. und 8. August zur Verfügung, die Austragungsorte werden noch bekannt gegeben, doch es deutet darauf hin, dass die Partien in den Stadien der Heimmannschaften gespielt werden.

Viertelfinale

Die Viertelfinals werden zwischen dem 12. und 15 August alle in Lissabon stattfinden. Anders als sonst, werden diese Partien im KO-Modus ausgetragen. Das bedeutet, dass es nur ein entscheidendes Spiel gibt, in dem der Sieger ermittelt wird und nicht wie es normalerweise ist, durch ein Hin- und Rückspiel.

Die Ecke, mit der Liverpool letzes Jahr ins Finale der Champions League einzog.

Halbfinale

Die Halbfinalpartien finden quasi direkt im Anschluss zu den Viertelfinalspielen statt. Geplant sind die Spiele der letzten vier Mannschaften nämlich für den 18. und 19. August. Auch hier wird wieder im KO-Modus über den Einzug ins Finale entschieden.

Finale

Das Finale wird am 23. August im Stadion von Benfica Lissabon stattfinden. Wie üblich wird es natürlich auch hier nur ein einziges Entscheidungsspiel geben.

Champions League 2020/21

Da die Europameisterschaft auf 2021 verschoben wurde, herrscht auch in der nächsten Spielzeit ein enger Zeitplan. Daher werden die Qualifikationsspiele für die Champions League Saison 2020/21 ebenfalls im KO-Modus und nicht mit Hin- und Rückspiel ausgetragen.

Die Gruppenphase soll ab dem 21. Oktober beginnen, bis 9. Dezember soll die Vorrunde dann abgeschlossen sein. Das Viertelfinale wird wohl ab 16. Februar starten und am 29. Mai soll dann beim Endspiel in Istanbul der Sieger ermittelt werden.

Europa League

Ähnlich wie die Champions League Partien, werden auch die restlichen Spiele der Europa League in einem KO-Turnier ausgetragen. Doch dabei heißt der Austragungsort nicht Portugal, sondern Deutschland.

In Köln, Düsseldorf, Duisburg und Gelsenkirchen werden die restlichen Europe League Teilnehmer aufeinander treffen und schließlich einen Sieger küren.

Achtelfinale

Auch in diesem Wettbewerb sind noch die Achtelfinal-Rückspiele offen und müssen demnach noch ausgetragen werden. Dabei steht noch nicht fest, ob das im Stadion der Heimmannschaft oder in Deutschland geschieht. Datiert sind die Spiele jedoch für den 5. und 6. August.

Die Spiele, deren beide Achtelfinalpartien noch nicht bestritten wurden, werden als ein einzelnes KO-Spiel den Viertelfinalist bestimmen. Auch hier steht der Austragungsort noch aus.

Die besten Tore des 2. Spieltags der Europa League Saison 2019/20.

Viertelfinale

Die Partien des Viertelfinals werden in den zuvor genannten Städten am 10. und 11. August ausgetragen werden. Hier wird ebenso nur ein einziges Spiel über das Weiterkommen entscheiden.

Halbfinale

Die Austragungsorte der Halbfinalorte sind derzeit noch nicht genau bekannt, gespielt wird jedoch am 16. und 17. August, wie zuvor auch, im KO-Format.

Finale

Das Endspiel der Europa League wird dann letztendlich am 21. August in Köln gespielt werden.

Europa League 2020/21

Auch in der Europa League werden die Qualifikationsspiele in der nächsten Saison als einfache Duelle stattfinden. Die Gruppenphase wird dann im Zeitraum zwischen dem 22.10.2020 und 10.12.2020 ausgetragen werden.

Die Termine der KO-Phase bleiben unverändert und enden mit dem Finalspiel, in welchem am 26.05.2021 im Gdansk Stadion in Polen der Sieger ermittelt werden wird.

Alle Wetten zur Champions League und Europa League findet ihr natürlich bei uns!

* Die Rechte am Bild liegen bei Matt Dunham / AP Photos *

July 9, 2020

Von 888sport

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