Normalerweise wären vor rund anderthalb  Wochen die Olympischen Sommerspiele in Tokio eröffnet worden und wir befänden uns jetzt in der zweiten Wettkampfwoche. Doch dank des Corona-Virus mussten viele Sportveranstaltungen abgesagt oder verschoben werden. So auch die Olympischen Sommerspiele, die nun 2021 in Tokio stattfinden sollen.

Dennoch blicken wir auf die besten deutschen und internationalen Olympioniken der letzten 20 Jahre und die von ihnen aufgestellten Rekorde zurück und zeigen Euch, welche Sportarten nächstes Jahr neu dazu kommen.

Neuerungen bei Olympia 2021

Derzeit finden die wenigen Sportveranstaltungen, die überhaupt ausgetragen werden dürfen, ohne Zuschauer statt. Dennoch schließt das Olympische Organisationskomitee bereits jetzt aus, dass die Olympischen Spiele nächstes Jahr vor komplett leeren Zuschauerrängen stattfinden werden.

Die Fans, die Tickets für das Großevent bekommen, dürfen sich zudem auf neue beziehungsweise wiedereingeführte Sportarten freuen. Ihr Debüt geben so die Sportarten Skateboarding, Sportklettern, Karate und Surfen. Außerdem feiern Baseball und Softball nach 12 Jahren ihr Comeback auf der Olympischen Bühne.

Zusätzlich gibt es bei einigen Sportarten Änderungen bezüglich der verschiedenen Disziplinen. So wird es unter anderem im Schwimmen, Bogenschießen, in der Leichtathletik, im Judo, im Tischtennis und im Triathlon neue Mixed-Wettkämpfe geben.

Im Basketball wird der Modus 3x3 Basketball, oder auch Streetball genannt, das erste Mal bei Olympischen Spielen für sowohl Männer als auch Frauen stattfinden.

Die erfolgreichsten deutschen Sommerolympioniken (Gold – Silber – Bronze)

Die ersten Olympischen Sommerspiele fanden bereits 1896 im griechischen Athen statt. Seither werden sie alle vier Jahre erneut ausgetragen und somit hätte dieses Jahr die XXXII. Olympiade in Tokio stattfinden sollen.

Bei den bisher 28 ausgetragenen Olympischen Sommerspielen (in den Jahren 1916, 1949 und 1944 fanden keine Olympischen Sommerspiele aufgrund der jeweiligen Weltkriege statt) liegt Deutschland im  ewigen Medaillenspiegel mit insgesamt 1349 Medaillen auf Platz drei. Besser sind dabei nur die Sowjetunion (1122 Medaillen) und die Vereinigten Staaten (2520 Medaillen).

Dabei wurden viele deutsche Triumphe von ehemaligen DDR Sportlerinnen und Sportlern geholt. Wir zeigen Euch aber die etwas aktuelleren fünf deutschen Olympiaüberflieger der 20 letzten Jahre.

Birgit Fischer (8 – 4 – 0)

Die erfolgreichste deutsche Sommerolympionikin ist Birgit Fischer. Sie trat im Zeitraum von 1980 bis 2004 im Kanusport bei Olympia an und konnte insgesamt achtmal Gold und viermal Silber mit nach Hause nehmen.

Zunächst trat sie zwar für die DDR an nach der Wiedervereinigung startete sie aber unter der deutschen Flagge.  In der Liste der erfolgreichsten Sommerolympioniken belegt sie den sechsten Rang – zudem war nur eine einzige Sportlerin erfolgreicher als die Deutsche.

Neben ihren Olympiaerfolgen hat sie zusätzlich noch 27-mal Gold, sechsmal Silber und viermal Bronze bei Weltmeisterschaften geholt.

Isabell Werth (6 – 4 – 0)

Bei den letzten Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ging Isabell Werth noch im Dressurreiten an den Start. Damals konnte sie eine Gold- und eine Silbermedaille gewinnen.

In ihrer gesamten bisherigen Olympiakarriere, die seit 1992 bis heute anhält, hat sie sechsmal Gold und viermal Silber geholt. Und die inzwischen 50-Jährige denk noch nicht ans Aufhören! 

Werth ist mit ihren neun Weltmeisterschaftserfolgen, 20 Europameisterschaftstiteln und als 14-fache Deutsche Meisterin die weltweit erfolgreichste Dressurreiterin.

Katrin Wagner-Augustin (4 – 1 – 1)

Mit Katrin Wagner-Augustin hat es die nächste Kanutin unter die erfolgreichsten Sommerolympioniken der letzten Jahre geschafft. Wagner-Augustin triumphierte insgesamt sechsmal bei Olympia – viermal stand sie auf dem Treppchen ganz oben und jeweils einmal wurde sie Zweite beziehungsweise Dritte.

Sie nahm von 2000 bis 2012 an vier Olympischen Spielen teil, ehe sie 2015 ihre Karriere beendete. Zu ihren weiteren Erfolgen zählen noch zehn Weltmeistertitel, 13 Europameisterschaften und 49 Deutsche Meisterschaften.

Ludger Beerbaum (4 – 0 – 1)

Der ehemalige Springreiter Ludger Beerbaum sammelte insgesamt fünf Olympische Medaillen – vier davon waren golden. Seinen ersten Triumph feierte er 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul, seinen letzten unfassbare 28 Jahre später in Rio, als er 2016 dort die Bronzemedaille gewann.

Zudem ist er zweimaliger Welt- und sechsmaliger Europameister. Auch sein Bruder Markus Beerbaum und seine Schwägerin Meredith Michaels-Beerbaum sind beide erfolgreiche Springreiter.

Kathrin Boron (4 – 0 – 1)

So, wie auch Ludger Beerbaum, hat auch Kathrin Boron insgesamt fünf Olympische Medaillen gewinnen können – nämlich viermal Gold und einmal Bronze. Sie trat allerdings von 1992 bis 2008 in den Ruder-Wettbewerben an. Nach ihrem letzten olympischen Auftritt 2008 beendete sie ihre Karriere.

Neben den bereits genannten Erfolgen wurde Boron zudem noch achtmal Weltmeisterin. All diese Triumphe gelangen ihr entweder im Doppelzweier oder im Doppelvierer. Nur einmal wurde sie bei den Weltmeisterschaften 1994 in Indianapolis im Ruder-Einer Vize-Weltmeisterin.

Die erfolgreichsten internationalen Sommerolympioniken (Gold – Silber – Bronze)

Unter den besten fünf Sommerolympioniken der letzten 20 Jahre befinden sich mit Isabell Werth und Birgit Fischer zwei Deutsche Athletinnen. Doch wir zeigen Euch hier noch die Besten aus den anderen Nationen.

Michael Phelps (23 – 3 – 2)

Der allzeit erfolgreichste Sportler bei Olympischen Spielen ist nach wie vor der amerikanische Schwimmer Micheal Phelps. Er nahm von 2000 bis 2016 an fünf Olympischen Spielen teil und erzielte insgesamt unglaubliche 28 Medaillen.

Zum Vergleich: Die Zweitbeste in der Liste ist die sowjetische Turnerin Larissa Latynina, die von 1956-1964 insgesamt 18 Medaillen holte.

Michael Phelps gewinnt sein erstes WM-Gold.

Der Ausnahmesportler gewann zusätzlich 26 Schwimmweltmeisterschaften und wurde bei selbigen sechsmal Zweiter und einmal Dritter.

Jenny Thompson

Ebenso wie ihr Kollege, ist auch die Amerikanerin Jenny Thompson eine der erfolgreichsten Schwimmerinnen aller Zeiten. Sie trat von 1992-2004 bei Olympischen Spielen an und gewann insgesamt 12 Medaillen – achtmal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze.

Dabei ist es erstaunlich, dass sie alle ihre Goldmedaillen in Mannschaftswettbewerben gewonnen hat, nur eine Silber- und eine Bronzemedaille konnte sie in Einzelwettbewerben erreichen. Außerdem gewann sie insgesamt 14 Medaillen bei Schwimmweltmeisterschaften (7 – 5 – 2).

Usain Bolt (8 – 0 – 0)

Natürlich darf auch der erfolgreichste Leichtathlet der letzten Jahre auf unserer Liste nicht fehlen. Usain Bolt dominierte lange Zeit die internationale Sprintszene. Von 2008 bis 2016  sammelte er bei den Olympischen Spielen acht Goldmedaillen.

Zusätzlich hat der Jamaikaner elf Weltmeisterschaften gewonnen und hält bis heute die Weltrekorde in der 4-mal-100-Meter-Staffel, sowie dem 100- und 200-Meter-Lauf. 2017 beendete er als einer der erfolgreichsten Leichtathleten aller Zeit seine Karriere.

Ryan Lochte (6 – 3 – 3)

Zusammen mit Michael Phelps ist Ryan Lochte einer der erfolgreichsten amerikanischen Schwimmer der letzten Jahre. Er gewann sechsmal olympisches Gold und jeweils dreimal Silber und Bronze.

Zudem ist er 18-maliger Weltmeister und hat sechs Silber- und vier Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften geholt. Zudem hält er vier verschiedene Weltrekorde und 10 Amerikarekorde.

Allyson Felix (6 – 3 – 0)

Die letzte Sportlerin auf unserer Liste ist die amerikanische Leichtathletin Allyson Felix. Sie erzielte zwischen 2004 und 2016 neun olympische Medaillen – sechsmal Gold und dreimal Silber – und ist damit die erfolgreichste Leichtathletin aller Zeiten bei Olympischen Spielen.

Zudem hat sie 12 Weltmeistertitel bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften gesammelt – auch das ist ein Rekord unter den Leichtathleten.

* Die Rechte am Bild liegen bei Jae C. Hong / AP Photos *

August 3, 2020

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Während in den meisten europäischen Ligen nach einer kurzen Zwangspause, aufgrund der Corona Pandemie der Spielbetrieb wieder aufgenommen wurde, ging ein Land besonders strikt vor.

 

In Frankreich brach man die Ligue 1 Ende April offiziell ab und erklärte den amtierenden Spitzenreiter Paris St. Germain zum Meister der Saison 2019/20.

 

Trotzdem entschloss man sich, die Pokalendspiele noch auszutragen und so steht der Meister aus der französischen Hauptstadt vor seinem zweiten Pokalendspiel innerhalb einer Woche. Am Freitag geht es im Coupe de la Ligue gegen Olympique Lyon. Wir zeigen euch alles, was ihr zum Spiel wissen müsst.

 

Die Bilanz

 

Paris Saint-Germain und Olympique Lyon sind insgesamt 57 Mal aufeinandergetroffen. Die Bilanz ist dabei recht ausgeglichen. Paris ging 22 Mal als Sieger hervor, Lyon 17 Mal und 18 Mal trennte man sich Unentschieden.

 

 

Allerdings dürften die letzten Partien eher der Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel Mut zusprechen. Von den letzten zehn Partien entschied Lyon nämlich nur drei für sich. Die restlichen sieben gingen alle an PSG.

 

 

Die letzte Begegnung fand Anfang März mit dem Halbfinale des Coupe de France, ebenfalls in einem Pokalwettbewerb statt. Lyon ging zwar 1:0 in Führung, aber die Partie sollte zum Debakel für die Mannschaft werden. Ging man noch mit einem 1:1 in die Kabine, stand nach einer Roten Karte Mitte der zweiten Halbzeit zum Ende ein 1:5 auf der Anzeigetafel.

 

Paris St. Germain

 

Wie bereits schon erwähnt bestreit Paris am heutigen Freitag sein bereits zweites Pokalendspiel in dieser Saison. Das Erste gewann man letzte Woche im Finale des Coupe de France mit 1:0 gegen AS Saint-Étienne. Neymar erzielte den entscheidenden Treffer des Abends.

 

Die Highlights des Finals im Coupe de France 2020.

 

Für diesen Triumph musste Paris jedoch einen bitteren Preis bezahlen. Kylian Mbappé wurde von Loic Perrin so rüde von hinten gefoult, dass der Weltmeister das Spielfeld unter Tränen verlassen musste.

 

Zur Siegerehrung tauchte er auf Krücken und mit einer Bandage am Knöchel wieder im Stadion auf. Sogar Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erkundigte sich vor laufenden Fernsehkameras nach dem Befinden des Stürmers.

 

Mit Blick auf das Champions-League Finalturnier im August in Lissabon, wäre ein Ausfall von Mbappe sicher bitter für PSG. Allerdings gilt der Fokus am Freitag erst mal Lyon, schließlich kann man in diesem Spiel das nationale Triple holen.

 

Olympique Lyon

 

Lyon hingegen kann auf seinen Superstar im Finale wohl wieder zurückgreifen. Die Rede ist vom Niederländer Memphis Depay, der sich im Dezember beim Spiel gegen Stade Rennes das Kreuzband riss.

 

Seit seiner Ankunft in Lyon im Jahr 2017 ist er unumstrittener Leistungsträger der Mannschaft von Trainer Rudi Garcia. In 125 Spielen kommt er auf 52 Tore.

 

Die Saison 2019/20 verlief ohne den Superstar enttäuschend. Steckte man mit ihm ohnehin kurzzeitig weiter unten in der Tabelle, beendete man ohne Depay die Saison auf Platz sieben. Für Lyon bedeutet das, dass man nächste Saison nach mehr als 20 Jahren nicht mehr international dabei sein wird.

 

Kein Wunder also, das Vereinspräsident Jean-Michel Aulas die heftigste Kritik am Saisonabbruch in Frankreich ausübte. Laut ihm gab es keine Notwendigkeit, die Saison abzubrechen, wo die meisten europäischen Topligen doch den Spielbetrieb wieder aufnahmen.

 

Seine Kritik wurde aber nicht erhört und so muss Lyon auf einen unwahrscheinlichen Triumph in der Champions-League hoffen, um auch nächstes Jahr international zu spielen. Immerhin besiegte man im Achtelfinal-Hinspiel Juventus Turin mit 1:0.

 

Die Testspiele

 

Wirklich kurios ist, dass Frankreich das trotz vorzeitigen Saisonabbruch wieder Zuschauer in die Stadien lässt, wenn auch limitiert. PSG  gewann vor jeweils 5000 Zuschauern gegen Le Havre 9:0, gegen Waasland-Beveren aus Belgien 7:0 und gegen Celtic Glasgow 4:0.

 

PSG bestritt sein erstes Spiel nach der Pause bei Le Havre

 

Lyon bestritt mit Spielen gegen Celtic, die Glasgow Rangers, KAA Gent und Royal Antwerp ein Testspiel mehr als PSG. Immerhin diese liefen erfolgreich und konnten allesamt gewonnen werden.

 

Der Coupe de la Ligue

 

Das Endspiel am Freitag, wir das Letzte in diesem Wettbewerb sein, denn zur Saison 2020/21 wird er eingestellt.

 

Seit 1991 wird der Wettbewerb, an dem alle Profiteams in Frankreich von der Ligue 1 bis zur drittklassigen National 1 teilnehmen ausgetragen.

 

Rekordsieger ist Paris St. Germain. In den Jahren 2014-2018 wanderte der Pokal stets in die Hauptstadt Frankreichs. Nur 2018 musste man Racing Straßburg den Pokal überlassen.

 

Prognose

 

Paris geht natürlich als klarer Favorit in die Partie. Die Mannschaft von Thomas Tuchel hat das nationale Triple im Visier und wird mögliche Zweifel vor dem Re-Start der Champions-League vermeiden wollen.

 

Für Lyon geht es allerdings, darum eine durch und durch verkorkste Saison ein klein wenig zu verschönern. Auch wenn dem Wettbewerb nicht die größte Bedeutung beigemessen wird, so kann man immerhin als vorerst letzter Sieger in die Geschichte eingehen.

July 31, 2020

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Vom NBA Re-Start am 30. Juli haben wir euch bereits ausführlich berichtet, aber neben der NBA steht auch die nordamerikanische Eishockeyliga NHL in den Startlöchern und fiebert dem Re-Start entgegen.

 

Als eine der ersten Ligen im US-Profisport präsentierte man Anfang Mai einen damals noch ungefähren Fahrplan für den Wiederbeginn. Mittlerweile ist daraus natürlich ein konkretes Konzept geworden und so nimmt nach der NBA und der MLS die nächste große Liga in den USA den Spielbetrieb wieder auf.

 

Wo und wann erfolgt der Re-Start?

 

Während die NBA und die MLS im ESPN Wide World of Sports Complex in Orlando die Saison fortsetzen, geht es für die Klubs der NHL hoch in den Norden, genauer gesagt nach Kanada.

 

 

Für die Teams der Eastern Conference geht es nach Toronto, für die der Western Conference nach Edmonton, wo auch die beiden Conference Finals und das Stanley Cup Finale ausgetragen werden.

 

Die Unterbringung der Teams

 

Seit Sonntag halten sich die Spieler auch bereits an den zwei Spielorten auf. Untergebracht sind die Teams in drei Hotels die in Edmonton zur Verfügung stehen, so wie in zwei weiteren in Toronto.

 

Rund um die Hotels wurden extra Sicherheitszonen eingerichtet, die keiner der Spieler und Funktionäre verlassen darf. 222 Hygienebeauftragte und Sicherheitsleute (125 in Edmonton, 97 in Toronto), sollen dafür sorgen, dass dies auch eingehalten wird. Um das Risiko einer Virusverbreitung zu minimieren, müssen die Teams zudem die ersten fünf Tage unter sich bleiben.

 

Scheinbar fährt man mit dieser Strategie auch erfolgreich, denn seitdem die Liga die Trainingscamps hat, wurden von 800 Spielern nur zwei positiv getestet. In der vergangenen Woche keiner mehr.

Wie lange der Aufenthalt in der Blase dauert, hängt natürlich vom Abschneiden der einzelnen Mannschaften ab. Dies kann bis zu zweieinhalb Monate dauern. In dieser Zeit darf es natürlich an nichts fehlen.

 

Die NHL kehrt mit den Playoffs wieder zurück.

Neben mehreren Restaurants gibt es auch einen Lieferservice, um eine große Auswahl an Essen zu garantieren. Neben Konferenzräumen für Teambesprechungen und Fitnessstudios gibt es auch Kinos und weitere Freizeitmöglichkeiten. Außerdem hat jedes Team eine eigene Spielerlounge mit Fernseher, Kühlschrank, Kartenspielen usw., die mit den Teamfarben und dem Logo dekoriert sind.

 

Der Modus

 

Weil die Liga ihre Regular-Season nicht beenden konnte, spielen in diesem Jahr 24 statt der üblichen 16 Teams um die begehrte Stanley Cup Trophäe. So wohl Eastern, als auch Western-Conference stellen dabei zwölf Teams.

 

Die besten vier Teams aus jeder Conference sind bereits für das Conference-Viertelfinale gesetzt. Die anderen Teams spielen in einer Best-of-5-Serie die restlichen Teilnehmer aus. Diese Spiele gehören aber noch nicht offiziell zu den Playoffs. Die Liga bezeichnet diese Spiele als „Qualifying Round“.

 

Währenddessen sind die acht bereits gesetzten Teams aber keineswegs untätig, sondern spielen gegen die drei anderen bereits gesetzten Teams in ihrer Conference eine kurze Gruppenphase. Die Ergebnisse hier können Einfluss auf die Setzlisten der Conference-Viertelfinals haben.

 

Nach der „Qualifying Round“ und den Platzierungsspielen folgen dann die Playoffs im gewohnten Format mit 16 Teams.

 

Wer sind die Favoriten?

 

Die St. Louis Blues sind amtierender Stanley-Cup-Champion und dominierten auch in diesem Jahr wieder die Western-Conference, die man folglich auf Platz 1 abschloss. Aktuell stellt man mit nur 2,68 Gegentoren pro Spiel die fünftbeste Abwehr der Liga. Aber auch die Offensive der Blues kann sich sehen lassen, so trafen bereits elf Spieler zweistellig und ebenso viele erzielten mehr als 25 Scorerpunkte.

 

Die Highlights vom Stanley Cup Sieg der St. Louis Blues gegen Boston 2019.

Mit Philipp Grubauer von den Colorado Avalanche geht auch ein Deutscher mit seinem Team als einer der Favoriten ins Titelrennen. Die Western Conference schloss man auf Platz zwei ab und zählt zu den Top-4 der gesamten Liga. Spieler wie Grubauer, Kapitän Gabriel Landeskog oder Top-Scorer Gabriel MacKinnon kehren zudem aus ihren Verletzungspausen zurück. Überhaupt konnten nur zwei Spieler der Avalanche alle 70 bisherigen Partien absolvieren, daher ist die erfolgreiche Play-off-Teilnahme noch mal viel höher einzuordnen.

 

Die Boston Bruins schlossen die Hauptrunde mit 38 Siegen und 100 Punkten mehr als erfolgreich auf Platz eins ab. Mit David Pastrnak stellte man zudem den besten Torschützen der Liga. Der Tscheche kam in der Hauptrunde auf starke 48 Treffer. Behält er seinen Torriecher, dann ist für Boston sicher einiges möglich.

 

Wo gibt es die Spiele in Deutschland zu sehen?

 

Die NHL ist in Deutschland nicht frei zu empfangen. Wer die Spiele trotzdem sehen möchte, muss entweder auf Sport1+ oder auf die Streaming Plattform DAZN zurückgreifen. Außerdem sind die Spiele im NHL-Gamecenter zu sehen.

 

 

Alle Wetten zur NHL gibt es hier!

July 29, 2020

Von 888sport

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Die Bundesligasaison ist vorbei und somit herrscht in den Stadien derzeit kein Spielbetrieb mehr. Grund genug für uns, die Spielstätten der deutschen Clubs einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir präsentieren die unserer Meinung nach schönsten Fußballstadien Deutschlands.

10. Olympiastadion – Hertha BSC

Erst am vor ein paar Wochen fand das DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion statt und kurze Zeit später wurde bekannt, dass auch in den nächsten fünf Jahren die Endspiele des Pokalwettbewerbs dort ausgetragen werden sollen.

Dabei wird die Heimspielstätte von Hertha BSC nicht einzig für Fußballspiele genutzt, denn auch Leichtathletik Wettbewerbe und sogar Konzerte finden dort statt.

Und auch mit Tradition und Kultur kann das Olympiastadion aufwarten. Es wurde zwischen 1934 bis 1936 erbaut und von 2000 bis 2004 renoviert, weshalb es heute ein Fassungsvermögen von fast 74.500 Sitzplätzen hat.

Olympia Stadion bei Sonnenuntergang

Dennoch landet das Olympiastadion nur auf Rang zehn, denn es gibt dort zum einen nur Sitzplätze – jeder, der schon einmal in einem Stehblock war, weiß, dass das nochmals ein anderes Erlebnis ist – und zum anderen werden die Zuschauer vom Spielfeld durch eine riesige blaue Tartanbahn abgegrenzt – Fannähe sieht nun einmal anders aus.

9. Rudolf-Harbig-Arena – Dynamo Dresden

Obwohl das Rudolf-Harbig-Stadion so, wie wir es heute kennen, erst 2009 eröffnet wurde, geht auch die Geschichte dieses Stadions viel weiter zurück, denn es beruht auf der „Dresdner Kampfbahn“, ein Stadion, das bereits 1923 eingeweiht wurde.

Die Rudolf-Harbig-Arena.

2009 musste die Arena jedoch saniert werden und wurde daher umgebaut, sodass sie heute mehr als 32.000 Gäste beherbergen kann -  davon sind rund ein Drittel Stehplätze.

8. Ostseestadion – Hansa Rostock

Das heutige Ostseestadion wurde 2001 eröffnet und ist seither die Heimat von Hansa Rostock. Dabei bietet es Platz für 29.000 komplett überdachte Zuschauerplätze, 9.000 davon dienen als Stehplätze. Das Ostseestadion befindet sich direkt in der Stadt.

Bei Spielen der Rostocker fallen vor allem die enthusiastischen Fans immer wieder auf, die ihre Mannschaft nach vorne peitschen. Rund ums Stadion stehen Flutlichtmasten, die längst ein Wahrzeichen geworden sind.

Auch hier wird das Stadion nicht nur für Fußballspiele, sondern auch für Konzerte genutzt. Es wurde zudem kürzlich zum siebtbeliebtesten Stadion Deutschlands gewählt. 

7. Millerntor – FC St. Pauli

Anders als viele andere Fußballstadien, liegt das Millerntor mitten im Herzen des Stadtteils St. Pauli und ist dadurch in komplett in die Stadt integriert.

2015 waren die Renovierungsarbeiten des seit 1963 bestehenden Stadions beendet und führten so zu fast 30.000 Plätzen – davon sind mehr als die Hälfte, nämlich rund 17.000, Stehplätze.

Außergewöhnlich ist zudem, dass nicht nur in der Süd- und Nordkurve stehende Fans Platz haben, sondern auch auf der Gegengerade, weshalb es dort oft zu beeindruckenden Choreographien kommt.  

6. VELTINS-Arena – Schalke 04

Auch die VELTINS-Arena ist ein eher junges Stadion, sie wurde nämlich erst 2001 neu erbaut. Und auch hier finden regelmäßig andere Veranstaltungen, wie Konzerte oder die jährliche Biathlon World Team Challenge zum Jahresende statt. Doch besser bekannt ist das Stadion wohl als Heimspielstätte des FC Schalke 04.

Veltins Arena ohne Zuschauer

Und diese Arena hat es wirklich in sich! Das gesamte Stadion kann mittels eines schließbaren Daches überdeckt werden, ebenso werden die Sitzplätze je nach Wettbewerb angepasst, denn auch sie können ein- und ausgefahren werden. Und auch er Spielfeldrasen kann über Schienen rein- und rausgeschoben werden.

Bei Fußballspielen haben fasst 63.300 Zuschauer Platz – rund 16.300 auf Stehplätzen. Egal, ob Schalke Fan oder nicht, man muss einfach zugeben, dass es einem eiskalt den Rücken runter läuft, wenn das „Steigerlied“ gespielt wird und die Mannschaften durch den Spielertunnel in Bergbauoptik einlaufen. Und somit ist die VELTINS-Arena ein wohlverdienter Platz sechs.

5. Grünwalderstadion – 1860 München

Das ehrwürdige Sechzgerstadion wurde bereits 1911 für den TSV 1860 München eröffnet und steht mitten in Untergiesing-Harlaching. Seit 2017 ist es wieder die Heimat der Löwen und dient zudem für den FC Bayern II und ab kommender Saison für Türkgücü München als Spielstätte.

Zu den Glanzzeiten der Sechzger war auch die Stadionatmosphäre etwas ganz besonderes, sodass einst einmal 58.200 Zuschauer Platz fanden, heute sind es gerade einmal 15.000 – während früher allein die Westkurve 19.000 fasste.

Die Rückkehr ins Sechzger Stadion 2017.

Dennoch hat die traditionsreiche Löwenheimat seinen Charme nicht verloren. Auch heute werden noch alte Flutlichtmasten eingesetzt, um Sicht bei Abendspielen zu gewährleisten. Und auch die Anzeigetafel ist noch aus alter Zeit. Mit jedem Treffer wird hier nämlich manuell von Hand der Spielstand entsprechend angepasst.

Und auch mit einer eigenen „VIP-Lounge“ fällt das Sechzger auf. Die Spielstätte ist nämlich so sehr in die Umgebung integriert, dass sich bei jedem Heimspiel der Löwen, Fans an den Fenstern der umgebenden Wohnhäuser tummeln und das Spiel betrachten.

4. Borussia-Park – Borussia Mönchengladbach

Auch der Borussia Pak ist mit seiner Einführung im Jahre 2004 noch nicht ganz so alt, wie vorherige Stadien und auch deshalb in seiner Nutzung nicht nur auf Fußballveranstaltungen beschränkt.

An Heimspieltagen von Borussia Mönchengladbach können 54.000 Zuschauer, verteilt auf 38.000 Sitzplätze und 16.000 Stehplätze, die Fohlenelf bejubeln. Besonders ist zudem, dass das Stadion sowohl innen als auch außen bei Heimspielen in einem grünen Licht erstrahlt.

3. Allianz Arena – FC Bayern München

 

 

Mit Lichtspielen kennt sich auch dieses Stadion aus. Die 2005 fertiggestellte Allianz Arena beherbergt seit 2017 einzig und allein den FC Bayern München. Vor dem Zwangsabstieg der Löwen teilten die Lokalrivalen nämlich die Spielstätte.

Allianz Arena in München

Als alleiniger Inhaber bauten die Bayern ihr Stadion entsprechend um, rund 75.000 Zuschauer haben nun in der neuen Allianz Arena, auf drei Ränge verteilt, Platz. Ein Highlight ist zudem, dass die Arena jeden Abend in den Farben des Clubs leuchtet.

2. Stadion an der Alten Försterei – Union Berlin

Hier finden wir wieder ein traditionsreiches Stadion, das schon seit 1920 existiert und als Spielstätte des 1. FC Union Berlin fungiert. Doch wie viele der älteren Stadien, musste auch dieses, zuletzt 2009, häufig saniert werden. 

Das Stadion an der Alten Försterei.

Aber was dieses Stadion so besonders macht, ist das Fassungsvermögen von 22.000 Zuschauern, welches durch unglaubliche 18.400 Stehplätze gedeckt wird. Damit ist ein fast reines Stehplatzstadion, in dem bei jedem Spiel beste Stimmung garantiert ist.

1. Signal Iduna Park – Borussia Dortmund

Gerade zu Zeiten von Corona hat man gemerkt, wie wichtig die Fans im Stadion sind. Der Anblick einer leeren Südtribüne im Signal Iduna Park war ein wirklich ungewohntes Bild.

Denn normalerweise hallt kurz vor Spielbeginn von fast 25.000 Fans auf der Südtribüne und den restlichen 65.000 die Fußballhymne „You‘ll never walk alone“ durchs Stadion und verzaubert ganz Fußballdeutschland. Mit rund 81.300 Zuschauerplätzen ist das Westfalenstadion das größte Fußballstadion des Landes.

Dortmunds Gelbe Wand

Die reine Stehplatztribüne oder „Gelbe Wand“ ist zudem die größte ganz Europas und damit wirklich einzigartig. Außerdem liegt die ehemalige Spielstätte des BVB, das Stadion Rote Erde, direkt neben dem Signal Iduna Park.

Es grenzt sogar unmittelbar an die Osttribüne. Dadurch fühlen sich vor allem ältere Fans, die noch Spiele in der „Kampfbahn Rote Erde“ erlebten noch ein Stück mehr zu Hause. 

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* Die Rechte an allen Bildern liegen bei AP Photos *

Erstveröffentlichung: 29.07.2020

December 10, 2021

Von 888sport

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Vergangene Woche hat die Formel 1 die erste kleine Rennpause eingelegt, nachdem sie zuvor drei Wochenenden hintereinander an den Start ging. Doch an diesem Wochenende starten die Motoren wieder, wenn sich die Formel 1 Boliden beim Großbritannien Grand-Prix miteinander messen.

Die letzten Platzierungen

Der letzte Formel 1 Grand-Prix fand am 19. Juli auf dem Hungaroring in Ungarn statt. Und wie gewöhnlich dominierte wieder einmal mehr Lewis Hamilton das Rennen und lag am Ende nach 70 Runden auf dem ersten Platz. Hinter ihm fuhren Max Verstappen und Valtteri Bottas aufs Treppchen.

Sebastian Vettel landete auf dem sechsten Rang und erzielte damit sein bestes Ergebnis in dieser Saison. Dennoch war der Auftritt von Ferrari insgesamt enttäuschend. Der Deutsche wurde überrundet und Leclerc fuhr auf Platz elf – und damit nicht einmal in die Punkte.

So hat der WM-Führende Hamilton nach erst drei Rennen bereits 45 Punkte Vorsprung auf den derzeit besseren Ferrari Piloten Leclerc. Und vor allem der bevorstehende Heim-Grand-Prix wird Hamilton noch einmal als zusätzlicher Ansporn dienen, um seinen Vorsprung in der WM-Wertung weiter auszubauen.

Zudem werden wir am Wochenende einen alten Bekannten im Cockpit von Racing Point sehen: Nico Hülkenberg wird Sergio Perez ersetzen, nachdem bekannt wurde, dass der Mexikaner positiv auf das Corona-Virus getestet wurde.

Rekorde beim Großen Preis von Großbritannien

Der traditionsreiche Große Preis von Großbritannien ist einer der beiden Grand-Prix, die seit der Gründung der Formel 1 in jedem Jahr ausgetragen wurden. Neben ihm gilt das nur für den Großen Preis von Italien.

Und in dieser Saison haben wir sogar das Vergnügen, zwei Rennen des in Großbritannien mitzuerleben, da die Formel 1 Piloten auch in der darauffolgenden Woche in Silverstone an den Start gehen werden.

Die ehrwürdige Strecke in Silverstone wurde seit ihrer Eröffnung einige Male umgebaut, so zuletzt auch 2010. Seither ist sie 5.900 Kilometer lang – das ist mehr als 1000 km länger, als noch zur Einführung 1950 – und wird in genau 52 Runden absolviert. Hinter Spa und Baku ist sie somit eine der längsten aktuell eingesetzten Formel 1 Strecken.

Lewis Hamilton und Sir Frank Williams testen die Strecke in Silverstone.

Dabei stellten die letzten sechs Rennen für Lewis Hamilton fast ausschließlich Heimerfolge da. Insgesamt hat der Engländer nämlich bereits sechsmal in Silverstone auf dem obersten Treppchen stehen dürfen – und zwar seit 2014 ganze fünf Mal.

Es war nur Sebastian Vettel 2018 in seinem Ferarri gelungen, die atemberaubende Serie von Hamilton zu unterbrechen, als der Deutsche auf dem ersten Rang landete. Dennoch ist Ferrari derzeit mit insgesamt 14 Siegen das erfolgreichste Team in Großbritannien.

Doch bei einer solchen Dominanz des Briten, ist es kein Wunder, dass Hamilton sowohl die Rekorde für die meisten Siege und Poles (sechs Stück) auf dem Silverstone Circuit, als auch den Streckenrekord (1:27,369 Minuten) hält.

Das denkwürdige Rennen 1998

Natürlich gab es in den über 50 Rennen in Silverstone bereits einige kuriose Rennsituationen, ein paar davon hatten mit dem ehemaligen Top-Rennfahrer Michael Schumacher zu tun und waren sogar der Grund für eine Regeländerung in der Formel 1.

Denn 1998 wurde Schuhmacher von der Boxengasse aus zum Sieger des Rennens erklärt. Doch was genau war passiert?

England ist ja für sein schlechtes Wetter bekannt und so wurde auch der Grand-Prix 1998 in strömendem Regen ausgetragen, was später Schumacher zum Rennsieg verhalf.

Denn wegen des schlechten Wetters wurde die Strecke für viele Fahrer unkontrollierbar, sodass das Safety-Car ausrücken musste und der Deutsche noch einmal an den führenden Mika Häkkinen herankam.

Schumacher zog nach der Safety-Car-Phase schnell an dem Finnen vorbei und fuhr sich einen komfortablen Vorsprung heraus. Doch kurz vor dem Rennende erreichte den italienischen Rennstall per handschriftlicher Meldung, dass Schuhmacher wegen zuvor unerlaubten Überholens eine 10-Sekunden-Strafe verbüßen müsse.

Schumacher gewinnt das Rennen in der Boxengasse.

Doch Ferrari fand ein Schlupfloch. Die Scuderia bemängelte, dass die Strafe nicht eindeutig formuliert war. Somit konnte laut den Italienern nicht hundertprozentig geklärt werden, ob es sich um eine Stopp-and-go-Strafe, oder um eine Zeitstrafe, die nach dem Rennende zu Schumachers Rennzeit hinzuaddiert werden würde, handelte.

Also holte Ferrari Schumacher zwar in die Box, um seine Strafe abzusitzen, doch das geschah erst nach der letzten Rennrunde. Der Clou war dabei, dass Schumacher die Ziellinie auf dem Weg in die Box bereits überquert hatte, dann dort die vorgeschriebenen zehn Sekunden in der Boxengasse wartete und schließlich als Sieger aus dem Auto stieg.

Trotz der Proteste von Häkkinens Team, McLaren, blieb Schumacher der Sieger des Rennens. Zudem wurde die Strafe gegen den Deutschen nachträglich sogar revidiert, da die verantwortlichen Rennkommissare  grobe Fehler gemacht hatten, infolge derer sie später auch zurück getreten sind.

Doch damit solch ein Fall sich nicht wiederholt, gab es zusätzlich noch eine Regeländerung in der Formel 1: wenn eine Stopp-and-go-Strafe nicht ordnungsgemäß durchgeführt wird, bekommt der Fahrer eine Zeitstrafe von 25 Sekunden aufgebrummt.

Prognose

So ein kurioses Rennen, wie das von Michael Schumacher wird es dieses Wochenende wohl nicht in Silverstone geben. Wir sehen einmal mehr den Engländer Lewis Hamilton bei seinem Heim-Grand-Prix vorne.

Doch wie so oft im Motorsport, könnte ein unerwarteter Regenschauer das Feld gehörig durcheinander mischen und Überraschungssieger hervorbringen.

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July 28, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Diesen Samstag ist es wieder soweit: Das Finale des ältesten Fußballturniers der Welt steht vor der Tür. Im Finale des FA Cups trifft der FC Arsenal London im Wembley auf den Stadtrivalen FC Chelsea. Da der FC Liverpool den Ligatitel schon vor einigen Wochen klar gemacht hat, ist das für beide Teams die letzte Chance auf einen großen nationalen Titel. Für Arsenal ist der Pokal zudem die letzte Möglichkeit sich nächste Saison für das internationale Geschäft zu qualifizieren.

 

Sowohl die Gunners als auch die Blues zählten in der Vergangenheit regelmäßig zu den Meisterkandidaten der Premier League, doch diese Saison blieben beide mehr oder weniger hinter ihren Möglichkeiten – trotz starbesetzten Kadern. Wir zeigen euch die bestmögliche Startelf aus den besten Spielern beider Mannschaften.

Torwart: Kepa (Chelsea)

Da Arsenals etatmäßiger Stammkeeper, Bernd Leno, derzeit verletzt fehlt, ist Kepa im Kasten unserer Combined XI gesetzt. Das heißt jedoch nicht, dass er allein aus diesem Grund zu unserer Topelf zählt. In einer oftmals wackeligen Londoner Defensive war Kepa meistens ein sicherer Rückhalt, der den Blues mit starken Paraden und guten Reflexen bereits den einen oder anderen Punkt sicherte. In neun Ligaspielen blieb er zudem gegentorlos.

Linker Außenverteidiger: Marcos Alonso (Chelsea)

Mit 54 Gegentoren in dieser Premier-League-Saison ist die Abwehr wahrlich nicht das Prunkstück des FC Chelsea. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir in unserer Topelf einen Linksverteidiger stehen haben, der in Chelseas Abwehr einen eher offensiven Part erfüllt. Defensiv hat sich Marcos Alonso kaum etwas zuschulden kommen lassen. Offensiv stehen ihm bisher vier Tore und drei Vorlagen zu Buche.

Linker Innenverteidiger: Sead Kolasinac (Arsenal)

Eigentlich auf der linken Verteidigerposition beheimatet, wurde Sead Kolasinac in den letzten Spielen vor allem in der Abwehrzentrale der Gunners aufgestellt. Und der Plan von Trainer Mikel Arteta ging voll auf. Er brachte etwas Stabilität in eine von Verletzungen geplagte Arsenal-Defensive. Die 1:2-Niederlage gegen Tottenham am 35. Spieltag war das einzige Spiel mit mehr als einem Gegentor, bei dem Kolasinac in der Innenverteidigung stand.

Rechter Innenverteidiger: Kurt Zouma (Chelsea)

Auch wenn er in Chelseas Verteidigung unter Trainer Frank Lampard gegen Ende der Saison nicht immer gesetzt war, war er doch eine der wenigen Lichtblicke in der Defensive. Wettbewerbsübergreifend stand Kurt Zouma diese Saison 41 Mal für die Londoner auf dem Platz, und wies stets zu überzeugen. Außerdem gelangen ihm dabei noch ein Tor sowie drei Vorlagen.

Rechter Außenverteidiger: César Azpilicueta (Chelsea)

Wenn es eine Konstante im Kader des FC Chelsea gibt, heißt sie César Azpilicueta. Der 30-jährige Spanier spielt seine bereits achte Saison bei den Londonern und führt sein Team regelmäßig als Kapitän auf den Platz. Nach 385 Spielen im Trikot der Blues scheint er noch immer hungrig auf Titel zu sein. Aus Chelseas Defensive ist er nicht mehr wegzudenken.

Defensives Mittelfeld: Jorginho (Chelsea)

Coach Lampard hat sich in seiner ersten Saison als Trainer der Blues noch keine wirkliche Stammelf zusammengestellt. Vor allem in der Mittelfeldzentrale wird viel experimentiert oder verletzungsbedingt umgestellt. Eine der wenigen Konstanten dort ist Jorginho, 31 Ligaspiele absolvierte der Italiener diese Saison. Dabei gelangen dem Defensivspezialisten zudem vier Tore – zwei davon gegen eben jenen Stadtrivalen.

 

Highlights vom 2-2 zwischen Chelsea und Arsenal

Defensives Mittelfeld: Granit Xhaka (Arsenal)

In seinen ersten beiden Saisons nach seinem Wechsel aus der Bundesliga verpasste Granit Xhaka nur ein einziges Spiel (Sperren ausgenommen). Und auch diese Saison war er in der Mittelfeldzentrale der Gunners gesetzt. Obwohl er hauptsächlich als Abräumer vor der Abwehr agiert, setzt er auch hin und wieder Akzente nach vorne. 12 Tore und 18 Vorlagen gelangen dem Schweizer in seiner Zeit bei Arsenal bislang.

Offensives Mittelfeld: Mason Mount (Chelsea)

Er ist diese Saison eine der größten Entdeckungen des englischen Fußballs: Mason Mount stammt aus der Chelsea-Jugend und absolviert derzeit seine erste Saison bei den Profis – bei denen er sich sofort festgespielt hat. Nur ein einziges Ligaspiel verpasste der 21-Jährige diese Saison. Mit sieben Toren und sechs Vorlagen untermauerte er seine Stammplatzambitionen. Darüber hinaus ebnete sein 1:0 gegen Manchester United im Halbfinale den Weg zum Endspiel des FA Cups.

Linksaußen: Pierre-Emerick Aubameyang (Arsenal)

Selbst wenn es sich hierbei um eine Topelf der gesamten Premier League handeln würde, dürfte Pierre-Emerick Aubameyang auf keinen Fall fehlen. Mit 22 Saisontoren landete er hinter Leicesters Jamie Vardy (23 Tore) auf Platz 2 der Torjägerliste. Der Gabuner hat großen Anteil daran, dass diese ohnehin schon verkorkste Saison nicht zum Desaster wurde.

 

Das Beste von Aubameyang

Rechtsaußen: Willian (Chelsea)

Seit sieben Jahren ist der mittlerweile 31-jährige Willian bereits bei Chelsea, und von den Flügeln nicht mehr wegzudenken. In 339 Spielen für die Londoner erzielte er 63 Tore und legte fast genauso viele (62) vor. Auch diese Saison ist er mit neun Treffern (zusammen mit Christian Pulisic) der zweitbeste Schütze der Mannschaft von Trainer Lampard.

Mittelstürmer: Tammy Abraham (Chelsea)

Der beste Torschütze der Blues ist diese Saison jedoch Tammy Abraham. Mit 15 Treffern und vier Assists ist er dieses Jahr das Herzstück einer großartig aufspielenden Chelsea-Offensive. Auch im internationalen Geschäft ließ er seine Klasse bereits aufblitzen. So erzielte er in der Gruppenphase der Champions League in beiden Spielen gegen den OSC Lille den 1:0-Führungstreffer. Beide Male gewann man am Ende mit 2:1 und steht zurzeit im Achtelfinale.

 

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* Die Rechte am Bild liegen bei Ian Walton / AP Photos *

July 27, 2020

Von 888sport

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Mit der Saison 2019/20 ging bereits die 57. Spielzeit in der Bundesliga vorüber. Natürlich gab es während dieser langen Historie die eine oder andere Partie schon öfter zu sehen. Zeit, also einmal auf die zehn häufigsten Aufeinandertreffen im deutschen Fußballoberhaus zu blicken.

 

10. Bayern München – Borussia Dortmund

 

Den Anfang macht gleich mal der Kracher der 2010er-Jahre. In Anlehnung an den El Clasico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona, wird die Partie auch „der Klassiker“ genannt. Der BVB war in den 2010er-Jahren der einzige Verein neben den Bayern, der sich zum deutschen Meister krönen konnte.

 

Auch schon in den 90er Jahren konnte man den Münchner einige Titel wegschnappen und so entstand mit der Zeit eine große Rivalität. Die Transfers von Mario Götze, Robert Lewandowski und Mats Hummels trugen auch nicht gerade zu einer entspannten Atmosphäre zwischen den Vereinen bei.

 

Insgesamt traf man in 102 Bundesligaduellen aufeinander. Die Bilanz spricht dabei klar für den Rekordmeister. 48 Mal siegten die Münchner, 25 Mal der BVB und 29 Mal gab es keinen Sieger.

 

9. Werder Bremen – Schalke 04

 

Ebenfalls auf 102 Duelle gegeneinander kommen die Männer aus dem Norden und „Königsblau“. Diese Saison sah es lange so aus, als würden wir die Begegnung in der nächsten Saison nicht zu sehen bekommen, bevor Werder über die Relegation doch noch die Klasse halten konnte. Werder hat allerdings mit 44 Siegen gegenüber den 38 von S04 leicht die Oberhand. 20 Mal trennte man sich Remis.

 

8. Bayern München – VFB Stuttgart

 

Auch auf 102 Duelle kommt der „Süd Gipfel“ zwischen Bayern und Stuttgart. Die Bilanz spricht eindeutig für die Münchner. 64 Siege stehen auf der Seite des Rekordmeisters, 18 auf der des VFB und 20 Partien gingen Unentschieden aus.

 

In den letzten Jahren durften Mario Gomez, Holger Badstuber und Sven Ulreich die Spiele aus beiden Perspektiven miterleben. In der nächsten Saison werden die Mannschaften erneut aufeinandertreffen, was die letzten Jahre nicht immer so war, da der VFB einige Male den Gang in Liga zwei hinnehmen musste.

 

7. Bayern München – Borussia Mönchengladbach

 

Viele Fußballfans in Deutschland sprechen hier vom wahren „Klassiker“, da diese Rivalität wesentlich früher aufkam, als die zwischen den Bayern und dem BVB. Vor allem die 70er Jahre hatten es dabei in sich. Zwischen 1969 und 1977 teilten die beiden Vereine alle Meisterschaften unter sich auf, wobei die Borussia sich sogar eine mehr sichern konnte.

 

Die schönsten Tore der Borussia gegen die Bayern.

Nachdem die „Fohlenelf“ in der Folge einige triste Jahre erlebt, kam die Rivalität Anfang der 2010er-Jahre wieder auf. Seit 2014 holte kein Team mehr Punkte gegen die Bayern, als Mönchengladbach (17 aus 11 Spielen). Mit Jupp Heynckes prägte einer das Duell besonders. Bei vier der fünf Gladbacher Meisterschaften war er als Spieler dabei.

 

Als Trainer verbrachte er seine erfolgreichste Zeit aber beim FC Bayern, mit dem er 2013 das Triple gewann. Insgesamt viermal war er beim Rekordmeister tätig. Aber auch Akteure wie Stefan Effenberg, Lothar Matthäus und zuletzt Dante waren auf beiden Seiten aktiv.

 

In 104 Bundesligaspielen setzte sich der FCB 50 Mal durch, Gladbach kommt mit 25 Siegen genau auf die Hälfte und 29 Mal gab es keinen Sieger.

 

6. SV Werder Bremen – VFB Stuttgart

 

Der dritte und vierte der ewigen Tabelle der Fußballbundesliga standen sich insgesamt in 104 Mal gegenüber. Wie auch in der ewigen Tabelle hat hier Werder Bremen die Nase vorne, allerdings hauchdünn.

 

36 zu 35 steht es bei gewonnen Duellen für die Grün-Weißen. Wir werden sehen, ob es dem VFB nächstes Jahr gelingt, die Oberhand zu gewinnen oder ob die Bremer weiterhin vorne bleiben.

 

5. Borussia Dortmund – SV Werder Bremen

 

Im DFB-Pokal setzte sich in den letzten zwei Jahren überraschend der SV Werder Bremen durch. Anders sieht es in der Liga aus, denn hier steht es bei den gewonnenen Spielen 44 zu 41 für den BVB. 19 Mal trennte man sich Unentschieden.

 

Auch in der Tabelle haben sich die Dortmunder von den Bremern abgesetzt, so waren diese noch in den 2000er-Jahren der größte Konkurrent der Bayern. Mittlerweile hat sich der BVB diesen Status erarbeitet.

 

4. Hamburger SV – VFB Stuttgart

 

Ein weiteres Nord-Süd Duell in unserer Liste. Bei zusammengerechnet 108 Spielzeiten, die beide Mannschaften in der Bundesliga verbracht haben, verwundert es nicht, dass dieses Duell auch weit vorne in der Liste vorzufinden ist.

 

44 Siege stehen auf dem Konto des HSV, 38 auf dem des VFB und 22 konnte sich keine der beiden Mannschaften durchsetzen. In der letzten Saison begegnete man sich erstmals in der Zweiten Bundesliga.

 

3. Bayern München – Hamburger SV

 

In der nächsten Saison ist es so weit und der FCB überholt die Hamburger, was die Anzahl der Spielzeiten im Fußballoberhaus angeht und rückt damit auf Rang zwei hinter dem SV Werder Bremen.

 

War man in früheren Jahren teilweise noch auf Augenhöhe, so wendete sich das Blatt in den letzten Jahren komplett auf die Seite der Bayern. Letztmals siegt der HSV nämlich 2009. In den 15 Spielen danach (3 Remis und 12 Niederlagen), waren die Rothosen weit davon entfernt diesen Triumph zu wiederholen.

 

Das 9:2 der Bayern in der Triple-Saison 2012/13 gegen den HSV.

 

In acht Duellen davon erzielten die Bayern 45 Treffer, während der HSV auf acht kam. Unvergessen bleibt das 9:2 im März 2013, bei dem Claudio Pizarro vier Treffer erzielte und drei vorbereitete. Bayern kommt im Duell auf 65 Siege, der Dino auf 19 und 22 Mal gab es keinen Sieger.

 

2. Bayern München – SV Werder Bremen

 

Ein weiteres Team aus dem Norden, das vor allem in den letzten Jahren gegen die Bayern sehr schlecht ausgesehen hat. Das war aber bei Weitem nicht immer so. Der SVW war lange Zeit die Nummer zwei hinter den Bayern.

 

Im Doublejahr 2004 sicherte man sich zwei Spieltage vor Schluss mit einem 3:1 in München sogar die Meisterschaft. Auch das 5:2 in der Allianz Arena 200 war ein denkwürdiges Spiel, allerdings stell dieses Spiel auch gleichzeitig den letzten Sieg der Bremer gegen die Bayern dar. Von 108 Duellen gingen 57 an die Bayern, 26 an Bremen und 25 endeten Remis.

 

1. Hamburger SV – SV Werder Bremen

 

Zu guter Letzt noch das „Nordderby“ der Fußballbundesliga. Unvergessen in dieser Rivalität bleibt natürlich das Jahr 2009, als man sich innerhalb von 19 Tagen in vier Duellen und drei Wettbewerben gegenüberstand, darunter zwei Halbfinals.

 

Das Rückspiel im Uefa-Cup wurde damals durch eine auf den Rasen geworfene Papierkugel zugunsten des SVW entschieden. Diese Papierkugel sorgte nämlich für einen Eckball, der dem SVW die endgültige Entscheidung beibrachte.

 

In der Bundesliga steht es nach Siegen 39 zu 34 für die Bremer, bei 35 Unentschieden.

 

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Joerg Sarbach / AP Photos *

July 27, 2020

Von Nicolas Kostic

Nicolas Kostic
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Nicolas hat letztes Jahr sein Abitur bestanden und absolviert seit Juni ein freiwilliges Praktikum bei mmc sport in München. 

Neben seiner großen Leidenschaft dem Fußball, interessiert er sich auch für Handball und Eishockey.
 

Nicolas Kostic

Zur Saison 1963/64 wurde die deutsche Fußballbundesliga eingeführt, seither ist es aber nur 12 verschiedenen Mannschaften gelungen, am Ende ganz Oben zu stehen. Wir zeigen Euch, welche Vereine das waren und wie viele Meisterschaften der 57 vergebenen Meisterschaften an die jeweiligen Vereine gingen.

Bayern München – 29 Bundesligameisterschaften

Obwohl der FC Bayern München nicht an der Gründung der Bundesliga beteiligt war, hat der Verein die meisten Meistertitel gewonnen. Mit ihren unfassbaren 29 Bundesligatiteln sind die Bayern natürlich alleiniger Rekordmeister in Deutschland.

Letzte Saison machten sie sogar den achten Titel in Folge klar – das sind mehr Bundesligameisterschaften hintereinander, als die anderen Vereine in ihrer gesamten Vereinsgeschichte holen konnten.

Und auch wenn es in den letzten Saisons zwischendrin so ausgesehen hat, als ob andere Mannschaften mit den Münchner mithalten und sie eventuell vom Thron stoßen könnten, haben die Bayern immer wieder souverän gezeigt, warum sie der erfolgreichste Verein Deutschlands sind.

Borussia Mönchengladbach – 5 Bundesligameisterschaften

Die zweitmeisten Bundesligatitel haben die beiden Borussia geholt. Sowohl Gladbach als auch Dortmund durften fünf Meisterschalen bejubeln.

Die erfolgreichste Zeit für die Borussia aus Mönchengladbach war zwischen 1970 und 1977. In diesem Zeitraum dominierten die Fohlen nämlich die Liga und holten alle diese fünf Titel. Ihnen gelang es sogar als erste Mannschaft, die Bundesligameisterschaft zu verteidigen.  

Mittlerweile ist die Borussia ein festes Mitglied der Bundesliga und auch wenn die Meistererfolge seit den 1970er Jahren ausbleiben, liefern die Gladbacher in jeder Saison immer wieder gute Leistungen ab.

Borussia Dortmund – 5 Bundesligameisterschaften

Wie bereits erwähnt hat auch Borussia Dortmund bisher fünf Bundesligameisterschaften feiern dürfen. Anders als bei den Gladbachern, sind die Erfolge der Dortmunder etwas mehr verteilt, obwohl es auch ihnen zweimal gelungen ist, den Meistertitel zu verteidigen.

Borussia Dortmund blickt auf die Meisterschaft 1996 zurück.

Zuletzt wurden die Schwarz-Gelben 2012 Meister, sie holten damals sogar mit dem zusätzlichen Gewinn des DFB-Pokals das nationale Double. Seit 1976 spielt der Verein in der ersten Bundesliga und belegt somit dank seiner Erfolge in der ewigen Tabelle der Bundesliga den zweiten Platz.

Derzeit gilt die Borussia aus Dortmund als einziges Team, das den Bayern im Meisterkampf Paroli bieten könnte, doch auch wenn die Dortmunder in den letzten Jahren stets nah dran waren, konnten sie nie komplett mit dem Rekordmeister mithalten.

Werder Bremen – 4 Bundesligameisterschaften

Seit dem Bundesligaabstieg des HSV und der damit verbundenen Zweiklassigkeit der Hanseaten seit 2018, ist der SV Werder Bremen der Verein, der die längste Zeit in der Bundesliga verbracht hat. Natürlich haben sich in den 56 Erstligasaison auch einige Titel angesammelt.

Werder Bremen wurde insgesamt viermal Bundesligameister, zuletzt 2004, als sie auch noch den DFB-Pokal unter Thomas Schaaf gewonnen haben.

Im Jahr 2010 belegten sie zwar noch einmal den dritten Platz in der Bundesliga, doch seither sind die Bremer meist nur noch im Abstiegskampf zu finden. Auch in der letzten Saison retteten sie sich erst in der Relegation vor dem zweiten Abstieg der Vereinsgeschichte.

Dennoch sind sie aufgrund ihrer früheren Erfolge immer noch auf dem dritten Rang in der ewigen Tabelle der Bundesliga.

Hamburger SV – 3 Bundesligameisterschaften

Lange Zeit dachten wir alle, dass den erfolgreichen HSV nichts und niemand aus der ersten Liga verdrängen kann, doch 2017/18 wurden wir Eines besseren belehrt. Der Bundesliga-Dino stieg endgültig ab und spielt seither in der Zweiten Liga.

 

Das entscheidende Spiel um die Meisterschaft 1982 für den HSV.

Das hatte sich aber auch schon einige Jahre zuvor angedeutet, denn wirklich an das Top-Niveau der frühen 1980er Jahre konnte der HSV schon lange Zeit nicht mehr anknüpfen.

Ihre drei Meisterschaften holten die Hanseaten 1979, 1982 und 1983. Danach wurde es für die Rothosen von den sportlichen Erfolgen her eher ruhig um den Verein.

VfB Stuttgart – 3 Bundesligameisterschaften

In diesem Jahr durften die Fans des VfB Stuttgarts wieder jubeln, denn die Mannschaft ist aus der Zweiten in die Erste Liga aufgestiegen, wo sie abgesehen von vier Saisons, immer vertreten waren.

Insgesamt haben die Stuttgarter so drei Meisterschaften gefeiert, zuletzt waren sie bei der Sensationsmeisterschaft 2007 mit einem sehr jungen Team siegreich.

1. FC Kaiserslautern – 2 Bundesligameisterschaften

Auch der 1. FC Kaiserslautern reiht sich unter die Bundesligameister ein. Die Roten Teufel konnten bisher zwei Meistershaften gewinnen. Dabei ist es ihnen bei ihrem letzten Titeltriumph 1998 als bisher erstem und einzigem Team gelungen, direkt auf Anhieb nach dem Aufstieg aus der Zweiten Liga, Meister der Bundesliga zu werden.

Doch das war auch der letzte große Erfolg der Lauterer. Mittlerweile spielen sie seit ihrem letzten Abstieg aus der Bundesliga 2012 in der Dritten Liga.

1. FC Köln – 2 Bundesligameisterschaften

Die Kölner sind der erste Meister der zur Saison 1963/64 neugegründeten Bundesliga gewesen und haben den Titel 1978 ein weiteres Mal geholt.

Doch in den letzten Jahren pendelten die Kölner alle paar Saisons zwischen der ersten und zweiten Liga, dass an Erstligameisterschaften gar nicht zu denken war.

Vielleicht kann der FC ja nächste Saison wieder oben eingreifen und wieder den Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb schaffen, wie zuletzt 2017, als die ganze Stadt nur noch vom „Europapokal“ sang.

TSV 1860 München – 1 Bundesligameisterschaft

Auch die bisher erste und einzige Meisterschaft der Münchner Löwen liegt schon einige Jahre zurück. Bisher standen die Sechzger einmal, nämlich 1966, am letzten Spieltag vor allen anderen in der deutschen Fußballbundesliga. In der darauffolgenden Saison belegten sie knapp geschlagen den zweiten Platz.

Die Meisterschaftsfeiern von 1860 und Bayern im Vergleich.

Doch wie viele andere Traditionsvereine auch, konnte der Verein sich in den letzten Jahren nicht mehr in der obersten deutschen Spielklasse etablieren.

Nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga 2017 und dem daraus resultierenden Fall in die Regionalliga, spielen die Löwen mittlereile in der Dritten Liga, in welcher sie in der vergangenen Saison erneut den Aufstieg verpassten.

Eintracht Braunschweig – 1 Bundesligameisterschaft

Wie bereits bei den Münchner Löwen erwähnt, wurden die Braunschweiger 1967 das einzige Mal Deutscher Meister. Und auch hier zeichnet sich ein ähnliches Bild wie bei den Sechzgern ab.

Die glorreichen Zeiten der Eintracht sind längst vorbei, denn auch dieser Verein wechselt – mit Ausnahme der Saison 2013/14, in der sie nach einer Saison als Tabellenletzter direkt wieder aus der Bundesliga abstiegen – zwischen der Zweiten und Dritten Liga hin und her, ohne sich wirklich etablieren zu können.

1. FC Nürnberg – 1 Bundesligameisterschaft

Die Nürnberger holten im Jahre 1968 die Bundesligameisterschaft, seither ist ihnen nur noch ein Triumph im DFB-Pokal 2007 gelungen. Der Club, der auch als Fahrstuhlmannschaft bekannt ist, hätten seinem Namen in der vergangenen Saison fast wieder alle Ehre gemacht.

Denn nur der Treffer in der Schlussminute des Relegationsspiels gegen den FC Ingolstadt hat die Nürnberger noch vor dem Abstieg in die dritte Liga bewahrt. Wie auch bei den beiden vorherigen Vereinen, sind die Glanzzeiten des Clubs längst Geschichte.

VfL Wolfsburg – 1 Bundesligameisterschaft

Der letzte Meister, der nicht Borussia Dortmund oder dem FC Bayern München hieß, war der VfL Wolfsburg in der Spielzeit 2008/09. Die Wölfe spielen seit 1997 ununterbrochen in der Bundesliga und feierten mit der Meisterschaft ihren ersten Titel.

2015 folgte im DFB-Pokal ein weiterer Erfolg, als die Wolfsburger Borussia Dortmund im Finale mit 3:1 besiegten. In der vergangenen Saison landeten die Wolfsburger im oberen Tabellenmittelfeld und dürfen so nächste Saison in der Qualifikation zur Europa League ran.

 

Das waren also die bisherigen 12 verschiedenen Meister der Bundesliga. Und wer weiß, vielleicht kann Bayer 04 Leverkusen seinen Titel als „Vizekusen“ ablegen und sich nächste Saison ja als 13. Club in die Geschichtsbücher eintragen.

Oder vielleicht stehen die jungen Wilden von RB Leipzig am Ende ganz oben, vielleicht ja sogar ein ganz anderer Club, den bisher keiner auf der Rechnung hat?

* Die Rechte am Bild liegen bei Jörg Sarbach/ AP Photos *

July 27, 2020

Von 888sport

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Die Mannschaften der Stunde in der Serie A heißen aktuell mal nicht Juve oder Inter, sondern Atalanta Bergamo und AC Mailand. Genauer gesagt: Der Tabellenzweite gegen den sechsten oder die beiden formstärksten Mannschaften in Italien im direkten Duell. Wir zeigen euch alles, was es über dieses Topspiel zu wissen gilt.

 

Die Bilanz

 

117 Aufeinandertreffen gab es zwischen den beiden Teams bisher, in der Serie A. Milan hat dabei klar die Nase vorne: 51 Siege stehen auf der Habenseite der Rossoneri, nur 24 hingegen auf der von Bergamo und 42 Mal trennte man sich Remis.

 

Allerdings schien sich das Blatt in den letzten Jahren ein wenig zu wenden. Aus den letzten zehn Spielen sprangen nämlich nur zwei Siege für die Mailänder heraus (Bilanz aus Sicht des AC Mailand: 2 Siege/5 Unentschieden/3 Niederlagen). Auffällig sind vor allem die vielen Unentschieden zwischen den beiden Teams.

 

Das Hinspiel

 

Vor allem die letzte Begegnung sollten die Mailänder noch in besonders schlechter Erinnerung haben. Das Spiel sollte nämlich zum Debakel für die Mannschaft von Stefano Pioli geworden.

 

Von der ersten Minute an zeigte Atalanta den Gästen die Grenzen auf. Ein Schuss von Josip Ilicic bildete den Auftakt in eine denkwürdige Partie. Nach zehn Minuten brachte Alejandro Gomez Atalanta dann auch verdient in Führung.

 

Im Hinspiel setzte sich Bergamo mit 5:0 durch.

Zwar gelang es Gianluigi Donnarumma, in der ersten Halbzeit noch zu halten, was zu halten war, aber in der zweiten Halbzeit konnte auch er den eindeutigen Sieg nicht mehr verhindern. Durch einen Doppelschlag in der 61. und 63. Spielminute durch Mario Pasalic und Ilicic erhöhte Bergamo auf 3:0. In der 72. Minute sorgte erneut Ilicic für das 4:0, bevor Luis Muriel für den 5:0 Endstand sorgte.

 

Die Ausgangslage heute

 

Beide Teams werden voller Selbstvertrauen in die Partie am heutigen Abend gehen. Der AC Mailand ist seit neun Ligaspielen ungeschlagen, noch beeindruckender scheint nur die Serie von Atalanta, die seit 15 Spielen nicht mehr verloren haben.

 

Atalanta Bergamo ist gerade dabei die 100 Tore Marke anzugreifen. Nur noch fünf Treffer benötigt die Mannschaft von Gian Piero Gasperini, um dieses Ziel zu erreichen. Mit Ilicic, Muriel und Duvan Zapata, stellt man gleich drei Spieler unter den Top 10 der Torjägerliste der Serie A, so viele wie keine andere Mannschaft.

 

Mit Robin Gosens trumpft ein weiterer Spieler groß auf. Aktuell steht der Deutsche bei neun Saisontoren und sorgt somit, für ordentlich Gefahr über die Außenbahn.

 

Minimale Chancen hat die Mannschaft sogar noch auf den Scudetto. Bei noch drei ausstehenden Partien, steht man aktuell sechs Punkte hinter Spitzenreiter Juventus Turin. Die Bianconeri zeigten sich allerdings nicht gerade in bestechender Form und so besteht zumindest noch ein kleiner Funken Resthoffnung für Atalanta.

 

Während es für Atalanta der Einzug in die Champions League schon feststeht, benötigt Milan noch Punkte um mit der Europa-League ebenfalls einen internationalen Wettbewerb klar zu machen. Aktuell steht man mit zwei Punkten hinter dem AS Rom auf Platz sechs. Hinter Milan lauert aber noch der SSC Neapel mit Ex-Trainer Genaro Gattuso, der ebenfalls das Ziel Europa fest im Blick hat.

 

Der AC Mailand verlängert mit Stefano Pioli bis 2022

 

 

Erst am Dienstag gab der AC Mailand die Vertragsverlängerung von Stefano Pioli bekannt, nachdem sich lange Zeit hartnäckige Gerüchte um die Verpflichtung von Ralf Rangnick als Trainer und Sportdirektor der Mailänder hielten.

 

Diesen Gerüchten setzt der Verein mit der Verlängerung von Pioli nun ein Ende und auch Vereinsikone und Sportdirektor Paolo Maldini, sollte damit wieder fest im Sattel sitzen, nachdem er ankündigte, bei einer Verpflichtung von Rangnick den Verein zu verlassen.

 

Pioli sammelte mit sieben Siegen und zwei Unentschieden schließlich auch gute Argumente für eine Vertragsverlängerung. Letztere steht bei Superstar Zlatan Ibrahimovic noch aus. Noch ist unklar, wohin es den schwedischen Stürmerstar hinzieht oder, ob er sogar sein Karriereende verkündet. Gespräche werden hier ab Anfang August erwartet.

 

Zlatan Ibrahimovic ist trotz seines hohen Alters für den Aufschwung des AC Mailand verantwortlich.

Der Schwede ist zusammen mit Ante Rebic und Hakan Calhanoglu Teil eines von Pioli gebildeten Trios. Seit dem Re-Start erzielten die drei zusammen 13 Tore und haben so einen enormen Anteil an dem Aufschwung des AC Mailand, der nicht mehr mit dem von der 0:5 Niederlage aus dem Hinspiel zu vergleichen ist.

 

Prognose

 

Auf jeden Fall wird uns ein sehr enges und heiß umkämpftes Spiel zwischen den beiden Mannschaften erwarten. Für beide ist ja schließlich auch noch einiges drinnen in dieser Spielzeit.

 

Auf Grund der unheimlich starken Offensive gehen wir aber von einem Sieg von Bergamo aus.

 

 

Alle Wetten zur Serie A findet ihr hier!

 

 

 

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July 24, 2020

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Die Corona-Pandemie hat nicht nur das öffentliche Leben, sondern auch die Sportereignisse in allen Ländern massiv eingeschränkt. So herrschte in der deutschen Bundesliga von Anfang März bis Mitte Mai eine Zwangspause – in den meisten anderen Ländern war diese sogar noch länger.

Doch ein Land ging noch radikaler vor: die französische Ligue 1 wurde Ende April offiziell abgebrochen und Paris Saint Germain zum vorzeitigen Meister gekürt. Aber auch wenn die Liga bereits beendet ist, stehen immer noch die Pokalendspiele aus.

Und genau das prestigeträchtige Finale des Coupe de France findet am Freitag zwischen Paris Saint-Germain und dem AS Saint-Etienne in Paris statt – und dabei sollen sogar 5000 Zuschauer erlaubt sein! Wir zeigen Euch daher alles, was ihr vor dem Finale wissen müsst.

Die Bilanz

Insgesamt sind Paris Saint-Germain und der AS Saint-Etienne bereits 85 Mal aufeinander getroffen – in ganzen 47 Partien ging PSG als Sieger hervor (U24 N14). Und auch die jüngsten Begegnungen werden Saint Etienne wohl keinen Mut machen können.

Die letzten vier Partien hat allesamt Paris gewonnen und zwar mit einem Torverhältnis von insgesamt 15:1. Das Duell am Freitagabend könnte also einmal mehr mit einem Kantersieg von Paris enden.

Kylian Mbappe im Spiel gegen Saint-Etienne im Januar 2020.

Der letzte Sieg von Saint-Etienne über PSG liegt übrigens schon lange zurück. Das letzte Mal konnten sich die Grün-Weißen im November 2012 im Viertelfinale des weniger wichtigen Coupe de la Ligue mit 5:3 nach Elfmeterschießen durchsetzen.

Paris Saint-Germain

Wie bereits zuvor erwähnt, wurde die französische Ligue 1 nach dem 27. Spieltag abgebrochen und die derzeit führenden Pariser zum Meister der Saison 2019/20 ernannt.

Doch auch ohne Unterbrechung wäre PSG wohl erneut Meister geworden, denn sie lagen mit einem Spiel weniger bereits acht Punkte vor ihren Verfolgern und haben seit 2017/18 den Titel ununterbrochen inne.

Für PSG ist es noch wichtiger, sich seit dem Abbruch topfit zu halten, denn sie sind neben dem Coup de France auch noch im Coupe de la Ligue und vor allem im Viertelfinale der Champions League vertreten und müssen daher ihre Leistung auf dem bestmöglichen Niveau halten.

Die Testspiele

Daher hat Paris auch schon einige Testspiele bestritten – auch hier waren einige wenige Zuschauer zugelassen. In den letzten beiden Testpartien gegen Le Havre (9:0) und Waasland-Beveren (7:0) hat der Hauptstadtclub einmal mehr seine gewohnte Klasse gezeigt und zwei Kantersiege eingefahren.

Paris scheint jedenfalls bereit für das am Freitag stattfindende Finale zu sein. Doch etwas anders sieht es da bei den Gegnern aus: Saint-Etienne hat seine letzten Testspiele nämlich nicht gewinnen können.

Ganz im Gegenteil sogar: die letzten beiden Testpartien gegen den RSC Anderlecht gingen sogar beide verloren (0:1 und 1:2). Immerhin haben sie die anderen drei vorherigen Freundschaftsspiele mit insgesamt 12:1 Toren gewinnen können.

AS Saint-Etienne

Während PSG von der Tabellenspitze gegrüßt hat, sieht es bei den Grün-Weißen ganz anders aus. Sie standen nämlich beim Saisonabbruch auf dem 17. Tabellenplatz und lagen damit nur drei Punkte vor dem Relegationsplatz zur zweiten Liga. Immerhin trennten sie sieben Punkte vom direkten Abstiegsplatz.

Wie Saint-Etienne ins Pokalfinale eingezogen ist.

Dennoch sind das alles andere als gute Vorzeichen für den Viertplatzierten der Saison 2018/19 und die bevorstehende Partie. Dennoch ist in einem Pokalwettbewerb natürlich immer alles möglich.

Vor allem nach einer so lange Zwangspause und Vorbereitungszeit kann der jeweilige Leistungsstand noch gar nicht hundertprozentig und nur anhand einiger Testspiele feststehen.

Spiel vor Zuschauern

Die erstaunlichste Nachricht ist wohl aber dennoch, dass das Pokalfinale – genauso, wie die Testspiele – vor Zuschauern stattfinden wird, war es doch Frankreich, das die Liga aus Angst vor Verbreitung des Coronavirus vorzeitig abgebrochen hat.

Dennoch ist das natürlich auch nur ein Test. Denn in das Pariser Stade de France passen eigentlich 80.000 Fans, zugelassen werden allerdings nur 5.000. Dabei erhalten die Vereine jeweils 900 Tickets, die restlichen Karten sollen an neutrale Zuschauer, Sponsoren und Offizielle vergeben werden.

Damit wird das Coup de France Finale die derzeit größte Zuschauer Kulisse im internationalen Profi-Fußball stellen.

Prognose

Natürlich geht Paris Saint-Germain als ganz klarer Favorit in die Partie. Für Saint-Etienne wird es ein hartes Spiel werden, doch immerhin könnten sie sich mit einem Sieg im Pokal für die Europa League nächste Saison qualifizieren.

Das sollte doch ein großer Antrieb sein. PSG könnte hingegen die Weichen für das nationale Tripple stellen. Meister sind sie bereits und nun stehen sie in den beiden Endspielen des Coup de France und des Coup de la Ligue, das am 31. Juli gegen Olympique Lyon stattfindet.

Alle Wetten zum Coup de France gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Thibault Camus / AP Photos *

July 23, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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