Rafael Nadal ist einer der besten Tennisspieler aller Zeiten. Trotzdem verlief seine Karriere nicht immer gradlinig, doch der Spanier hat es immer wieder geschafft, sich von Verletzungen und Operation zu erholen und zurück an die Spitze des Herrentennis zu spielen.

Nadal hat seinen Platz in den besten Dreien aller Zeiten, neben Roger Federer und Novak Djokovic sicher, was ihn natürlich zum Wettfavoriten bei fast allen Turnieren, an denen er teilnimmt macht.

Doch Nadal ist auch nur ein Mensch und auch er macht Fehler. Es gibt Dinge die zu beachten sind, durch die ihr besser abwägen könnt, ob es sich wirklich lohnt auf Rafael Nadal zu wetten. Für einen Sportler, der vielen seiner Kollegen so weit voraus ist, sie diese Dinge allerdings sehr subtil.

Hier sind fünf Dinge, die zu beachten sind, wenn Sie auf Nadal setzen.

 

Mutige Returner

Mut ist das Stichwort. Nadals Aufschlag ist aller andere als schlecht und reicht auch nicht aus, um seinen Platz unter den ganz Großen zu untergraben. Er ist allerdings angreifbar.

Mutige Spieler werden seinen Aufschlag als ihre größte Erfolgschance sehen. Es ist zwar eine sehr riskante Strategie, aber für viele Spieler wird es die einzige Chance sein, Druck auf Nadal auszuüben.

Wenn Nadals einmal einen schlechten Tag hat und seine Aufschläge nicht gut kommen, können auch vermeintlich einfache Gegner eine Herausforderung für ihn werden.

Achten sie auf unsaubere Aufschläge, wenn sie auf Nadal wetten möchten. Dies könnte ein Indiz für eine bevorstehende Überraschung sein.

 

Fitnessprobleme

Mit 33 Jahren wird es immer schwieriger sein Fitnesslevel zu halten. Nadal hatte in diesem Jahrzehnt schon einige schwere Phasen mit vielen Verletzungen und auch im diesem Jahr spielte sein Körper nicht richtig mit.  

Der Spanier musste einige Turniere auf Grund von Verletzungen absagen oder abbrechen und man sollte mögliche Warnsignale während eines Wettbewerbs genau im Auge haben. Denn diese könnten auf einen weiteren Abbruch oder eine kommende schlechte Leistung hindeuten.

Ein fitter Nadal ist schwer zu schlagen, doch ist er angeschlagen, steigen die Chancen für seine Gegner.

 

Wird er ans Netz gezwungen?

Wie auch Djokovic bekommt Nadal Probleme, wenn er nicht von der Grundlinie aus spielen kann. Nadal ist zwar in der Lage zu improvisieren und wird um jeden Punkt kämpfen, doch es ist nicht zu bestreiten, dass er sich weniger wohl fühlt, wenn er von seinem Gegner ans Netz gezwungen wird.

Unglücklicherweise für den Rest der Tour hat er sich während seiner Karriere in diesem Punkt stark verbessert und gewinnt nun auch öfters Punkte am Netz.

Nadal mit Stops von der Grundlinie weg zu locken sind eine gute Möglichkeit, aber man muss weiterhin variabel spielen, um seinen Rhythmus zu brechen. Selbst die Kontrolle über den Ballwechsel zu erlangen ist das Ziel.

Manche Spieler bevorzugen diese Taktik mehr als andere. Wenn sich Nadal im Verteidigungsmodus befindet und lange Ballwechsel von der Grundlinie erwartet, können ihm diese Spieler Probleme bereiten.

 

Die Ausdauer des Gegners

Wenn man sich einen echten Schlagabtausch mit Nadal liefert, sollte man sich besser auf ein langes Spiel einstellen. Die Ballwechsel werden, egal auf welchem Belag, lang.   

Dazu muss das Fitnesslevel auf einem sehr guten Stand sein. Kommt man in einem Grand Slam gerade von einem Fünf-Satz-Spiel, dann wird das die Chancen massiv reduzieren.

Gut ausgeruhte Gegner haben natürlich einen Vorteil, besonders, wenn Nadals Spiele an aufeinanderfolgenden Tagen angesetzt werden. Dies ist zwar für viele Spieler der Fall, doch für den Spanier ist es besonders relevant. Seine Spiele dauern lange und dementsprechend setzt auch die Müdigkeit bei Nadal schneller ein.

Abhängig von den Ruhezeiten kann eine kleine Prognose getroffen werden. Nadal ist skrupellos und die Chancen auf einen klaren Sieg sind groß, wenn er auf einen nicht komplett erholten Gegner trifft. Sobald er führt, wird es schwer, in das Spiel zurückzukommen.

 

Alle Tenniswetten gibt’s hier!

 

Sandplatzkönig

Wenn Nadal auf Sand spielt, werden alle diese Faktoren irrelevant. Er ist wahrscheinlich der beste Sandplatzspieler aller Zeiten. Rolland Garros ist das zweite zu Hause für den legendären Spanier und hat einen ganzen Katalog voll mit Sandplatzrekorden vorzuweisen.

 

Auf Hart- oder Rasenplätzen sind größere Fragen zu stellen, doch auf Sand muss es schon einen extrem triftigen Grund geben, nicht auf Nadal zu wetten.

In seiner Karriere hat Nadal regelmäßig absolute Größen des Sports auf Sand vorgeführt und dominiert. Auf anderen Belägen ist er schlagbar, auf Sand ist es fast unmöglich.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Charles Krupa / AP Photo*

October 18, 2019

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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In Leipzig vergeht kein Sommer ohne große Transfers. Und die Spieler, die die Sachsen in die Bundesliga holen, sind zu meist richtig interessant. Grund dafür ist, dass die schon mittlerweile bekannte Vereinsphilosophie der Leipziger auf junge, hochtalentierte Spieler setzt. Ob die jungen Wilden die Leipziger noch ein Stück weiter nach vorne bringen können und Leipzig zu einem echten Titelanwärter machen? Wir machen den Transfercheck!

Mit 55,50 Millionen Euro Ausgaben für Neuzugänge, stehen die Leipziger deutlich im Schatten der diesjährigen Transferkönige aus Dortmund und München. Allerdings sind Talente nun ein Mal um einiges günstiger als fertige Profis. Dazu kommt, dass man einen neuen Trainer verpflichtet hat, der die Leipziger von Titeln träumen lässt.

Julian Nagelsmann:

Natürlich ist Julian Nagelsmann kein teurer Spieler, der 20 Tore pro Saison verspricht. Nein, Julian Nagelsmann ist der wohl talentierteste Fußballtrainer im deutschen Fußball, der in Leipzig ein Team mit Weltklasse aufbauen will. Grund genug, um ihn in der Liste der Leipziger Neuzugänge mit aufzuführen. Aus dem Abstiegskandidaten TSG 1899 Hoffenheim formte der 32-jährige Cheftrainer in wenigen Jahren ein Team, das jedes Jahr wie selbstverständlich um die europäischen Plätze mitspielen darf. Für den Erfolg fordert er seinen Spielern einiges ab. „Es kommt schon viel neuer Input, aber wir werden das diese Saison brauchen, um noch einen Schritt nach vorn zu machen", erklärte Marcel Halstenberg in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung". Nagelsmann steht für offensiven, attraktiven Fußball, der auf einem unglaublich schnellen Umschaltspiel köpft und eine Fünferkette in der defensiven Raumverteilung mit sich bringt. Dass diese Art Fußball zu spielen funktioniert, zeigten schon die ersten Ligaspiele. Lediglich die Punkteverluste in den beiden vergangenen Spielen gegen Leverkusen und Schalke sind der Grund dafür, dass Leipzig nach sieben Spieltagen „nur“ den vierten Platz bekleiden darf.

Fazit:

Eigentlich war ohnehin schon klar, dass das Fazit über Coach Julian Nagelsmann schlichtweg fast nur positiv ausfallen kann. Als begehrtester Trainer Deutschlands wäre alles andere auch eine Überraschung gewesen. Zwar geben sich die Sachsen selber nicht als Titelanwärter, doch bei den momentan schwächelnden Münchnern sowie Dortmundern könnte man das bei außerordentlichen Leistungen der Leipziger schon in Betracht ziehen. Damit das passiert, muss die Elf von Nagelsmann aber noch regelmäßiger punkten. Die Frage, die sich Nagelsmann also gefallen lassen muss ist, ob das Spielsystem, das auf Umschaltspiel fußt, zu wenig Zugriff auf den Ball hat, um die 15 Bundesligateams neben Dortmund und München jedes Wochenende dominieren zu können.

Ademola Lookman (Ablösesumme: 18,00 Mio. Euro):

Das erste verpflichtete Talent der Leipziger kommt von der Insel und ist dazu noch ein alter Bekannter: Ademola Lookman. Lookman war bereits in der Saison 2017/18 für ein halbes Jahr von Everton ausgeliehen. Schon damals überzeugte der Brite mit einigen unglaublichen Soloaktionen. Bei den Toffees wurde er allerdings nicht glücklich und kam nur zu drei Startelfeinsätzen in der vergangenen Saison. Dazu bremsten ihn immer wieder kleinere Verletzungen aus. Für Leipzig Grund genug, um im diesen Sommer zu zuschlagen. Auch in der bisher laufenden Saison kam er für Leipzig auf bisher nur zwei Kurzeinsätze. Unter Nagelsmann ist Talent Lookman alles andere als ein Stammspieler. Der plausible Grund dafür ist, dass Lookman linker Flügelstürmer ist. Im von Nagelsmann favorisierten 5-3-2 ist kein Platz für Flügelspieler.

 

Fazit:

Wie schon erwähnt kommt Lookman noch nicht oft zum Zug. Für ein Kaliber, das eine Ablöse von 18 Millionen Euro kostet ist das natürlich zu wenig. Allerdings ist Lookman ein Transfer für die Zukunft und als kleine Soforthilfe kann er auch dienen. Denn einen Spielertypen wie Lookman hat Nagelsmann sonst nicht im Kader. So dient er seinem Coach als Element für enge Spiele, in denen andere Spielweisen den Ausschlag geben können.

Christopher Nkunku (Ablösesumme: 13,00 Mio. Euro):

Nkunku ist eine Art Königstransfer der Leipziger in diesem Sommer gewesen. Der hoch veranlagte französische Mittelfeldspieler kommt von Top-Klub Paris Saint-Germain. Unter Thomas Tuchel  durfte er in der vergangenen Saison viel Spielzeit sammeln und profitierte durch die Zusammenarbeit mit Ballkünstlern wie Neymar. Mit 21 Jahren galt es für ihn jetzt einen Verein zu finden, der Nkunku mehr als nur Einsätze in der Rotation garantiert. In seinen bisherigen sechs Ligaspielen gelangen ihm schon zwei Tore für die roten Bullen. Auch in der Champions League konnte er in beiden Spielen mitwirken. Ein mehr als gelungener Einstand für das technisch versierte Riesentalent, das seine Heimat im zentralen Mittelfeld hat.

Fazit:

Macht Nkunku so weiter entwickelt er sich zu einer echten Größe im Team von Nagelsmann. Wir glauben, dass die Bundesliga froh sein kann, dass ein solches Talent nun in der Bundesliga Fuß fassen darf. Eine Bereicherung für Leipzig und die Bundesliga!

Patrik Schick (Leihgebühr: 3,50 Mio. Euro):

Mit Patrik Schick bekommen die Leipziger mehr als nur einen Back-up für die Stürmer Poulsen und Werner. Mit seinem Torriecher hat der Tscheche alle Ambitionen, um sich auch auf einen Stammplatz in der Leipziger Truppe zu bewerben. Allerdings fehlte die Leihgabe von der AS Rom noch bis zuletzt verletzungsbedingt. Gegen die Leverkusener am vergangenen Wochenende feierte er seinen Einstand.

Fazit:

Wenn Schick sich schnell an das Klima Bundesliga gewöhnt, dann ist er definitiv eine sofortige Verstärkung. Eine positive Leistung des Tschechen könnte den Ausschlag für seine weitere Laufbahn geben, da Leipzig eine Kaufoption für ihn besitzt. Der Mittelstürmer hat vieles selbst in der Hand.

Hannes Wolf (Ablösesumme: 12,00 Mio. Euro):

Es ist mal wieder einer dieser Transfers zwischen Leipzig und seinem Tochterunternehmen aus Salzburg. Diese Infrastruktur zwischen den beiden Klubs brachte schon einige talentierte Fußballer in die Bundesliga, wenn man alleine an Keita oder Sabitzer denkt. Jetzt kommt mit Hannes Wolf der nächste talentierte Fußballer in Deutschlands Fußballosten. Allerdings fehlt der Österreicher immer noch verletzungsbedingt, seit dem er sich im Sommer bei der U21-EM den Knöchel schwer verletzte.

Fazit:

Gute Besserung an den schon fast in Vergessenheit geratenen Hannes Wolf! Kommt er fit aus seiner Verletzung zurück und knüpft an die Leistungen an, die er im vergangenen Jahr gezeigt hat, dann ist Hannes Wolfs das nächste aus Salzburg importierte Riesentalent.

 

October 18, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Die Bundesliga geht nach sieben Spieltagen in die zweite Länderspiel Pause und langsam aber sicher zeichnet sich auch bei den Neuzugängen eine Tendenz ab, wer eine absolute Verstärkung für sein Team ist und wer noch Eingewöhnungszeit braucht.

Heute im großen Transfercheck: Bayer 04 Leverkusen.

Für die Werkself war es eine relativ entspannte Transferphase. Schon Anfang Mai vermeldete man den Wechsel des ehemaligen Hoffenheimers Kerem Demirbay. Kurz nach Start des Transferfensters verpflichtete man auch Verteidiger Daley Sinkgraven von Ajax Amsterdam und Moussa Diaby von Paris Saint-Germain. Als nächstes wurde das ehemalige Wunderkind Martin Odegaard ins Visier genommen, zu einem Transfer des Norwegers kam es allerdings nicht. Als Alternative wechselte Nadiem Amiri, ebenfalls aus Hoffenheim, zum Team von Trainer Peter Bosz.

Wir zeigen euch, wie sich die Neuzugänge bisher schlagen.

 

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

 

Nadiem Amiri

Nach einer starken U21-EM im Sommer folgte der Wechsel zur Werkself. Der Start in die Saison verlief für den 22-jährigen zuerst nicht ganz nach Wunsch. Am ersten Spieltag nicht im Kader und in den zwei folgenden Spielen nur Einwechselspieler. In den letzten drei Spielen allerdings gut in Form. Bereitete gegen den FC Augsburg zwei Treffer vor und wurde von Joachim Löw nun erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert. Nach Startschwierigkeiten nun besser in Form.

 

Kerem Demirbay

Der Königstransfer der Werkself. Für ihn überwies Bayer 32 Millionen an die TSG Hoffenheim. Bei ihm ist das genau umgekehrte Bild wie bei Amiri zu erkennen. Demirbay fand sich an den ersten drei Spieltagen in der Startelf und bereitete beim 3:1 Sieg gegen Düsseldorf am zweiten Spieltag einen Treffer vor. Fehlte gegen Dortmund auf Grund von Rückenproblemen und kam danach nicht über die Reservistenrolle hinaus.

 

Daley Sinkgraven

Verpasste im letzten Jahr fast die komplette Hinrunde bei Ajax auf Grund einer Knieverletzung und kam auch in der Rückrunde nur sporadisch zum Einsatz. Entschied sich im Sommer für einen Wechsel zu Bayer. Zuerst mit Startschwierigkeiten, spielte in den letzten beiden Partien allerdings die ersten Male von Anfang an. Musste am vergangenen Wochenende leider zur Halbzeit verletzt ausgewechselt werden.

 

Moussa Diaby

PSG musste einige Spieler verkaufen, um keine Probleme mit dem Financial Fairplay der UEFA zu bekommen und Bayer schnappte sich den 19-jährigen Linksaußen. Wurde in der Bundesliga dreimal eingewechselt. Bei PSG kam er unter Thomas Tuchel im letzten Jahr 34-mal zum Einsatz. Hat noch viel Entwicklungspotential, Bayer könnte in Zukunft viel Spaß mit ihm haben.

 

Fazit

 Zum unumstrittenen Stammspieler hat es noch keiner der Bayertransfers geschafft. Doch gerade Amiri kommt immer besser in Fahrt und könnte eine absolute Verstärkung für die Werkself werden. Auch Diaby wird Bayer, auch wenn vielleicht erst mittelfristig, helfen und das Offensivspiel beleben.

October 18, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr

Wenn es einen Titel geben würde, der den Transfermeister einer Saison krönen würde, dann hätte die Borussia aus Dortmund im diesen Jahr die wohl besten Karten für Platz eins gehabt. Da Geld aber bekanntlich nicht immer direkt Tore schießt, ist auch klar, dass für eine gute Saison auch die wirklich richtigen Spieler verpflichtet werden müssen. Da die Saison mittlerweile schon im vollen Gang ist, nehmen wir die Leistungen der Neuzugänge noch mal genau unter die Lupe. Wir machen den Transfercheck!

Wenn es einen Titel geben würde, der den Transfermeister einer Saison krönen würde, dann hätte die Borussia aus Dortmund im diesen Jahr die wohl besten Karten für Platz eins gehabt. Da Geld aber bekanntlich nicht immer direkt Tore schießt, ist auch klar, dass für eine gute Saison auch die wirklich richtigen Spieler verpflichtet werden müssen. Da die Saison mittlerweile schon im vollen Gang ist, nehmen wir die Leistungen der Neuzugänge noch mal genau unter die Lupe. Wir machen den Transfercheck!

Paco Alcácer (Ablösesumme: 21,00 Mio. Euro):

Alcácer gilt natürlich nicht mehr als wirklicher Neuzugang der Schwarz-Gelben. Dennoch wurde die Kaufoption für den Spanier erst in diesen Sommer gezogen, da er im vergangenen Jahr noch auf Leihbasis für die Borussia spielte. Für heut zu Tage lächerliche 21 Millionen Euro sicherte sich das BVB-Gespann um Sportdirektor Michael Zorc die Dienste von Alcácer. Eine für beide Seiten mehr als faire Lösung, denn in Barcelona kam der Mittelstürmer im Schatten von Weltstar Luís Suarez nie wirklich zum Zug und in Dortmund trifft er, wie er will. Insgesamt machte der 26-Jährige in der vergangenen Saison 19 Pflichtspieltreffer für die Borussia. Und der Spanier macht da weiter, wo er letzte Saison aufgehört hat. Sieben Tore in den ersten neun Pflichtspielen der Saison sprechen für sich. Alcácer ist die Lösung des Stürmerproblems, was sich seit dem Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang durch Dortmund geschlichen hat. Zwar bringt Alcácer weder das erstaunliche Tempo noch die Körpergröße eines echten Neuners mit, doch er vereint eben doch alles, was Lucien Favre haben wollte. „Er spürt Fußball“, ließ der sonst so wortkarge Chef-Trainer über seinen Mittelstürmer verlauten.

Fazit:

Paco Alcácer und Borussia Dortmund? Gesucht und Gefunden! Er reiht sich mit seiner technischen Prämisse perfekt in die Offensivblock der Dortmunder ein. Dazu bringt er die nötige Abgeklärtheit mit, die Reus, Sancho und Co. nicht selten abgehen. Zwar war der Spanier schon in der vergangenen Saison fester Bestandteil der Mannschaft, doch wir glauben, dass die feste Verpflichtung der richtige Grundstein für eine erfolgreiche Saison der 09er war.

Mats Hummels (Ablösesumme 30,50 Mio. Euro):

Von den Bayern zum BVB, zurück zu den Bayern und jetzt wieder beim BVB. Das ist als also die bisherige Vereinshistorie von Ex-Nationalspieler Mats Hummels. Klar ist, einen Verteidiger wie Hummels in seinen Reihen zu haben, hat noch nie einen Klub geschadet. Zweifelsohne gehört der 30-Jährige immer noch zu den stärksten Innenverteidigern der Welt. Dazu bringt der gebürtige Bergisch Gladbacher eine gehörige Portion weltmeisterliche Erfahrung mit zurück in den Ruhrpott. Den Verein und seine Funktionäre kennt er auswendig. Eine Verstärkung für die Abwehrkette die einfach Sinn macht. Dass der BVB ihn noch vor drei Jahren ablösefrei hat ziehen lassen und jetzt für über 30 Millionen Euro zurückholt, lässt man dabei allerdings lieber außen vor. Der Weltmeister ersetzt den zu Paris Saint-Germain abgewanderten Abdou Diallo. Hummels bringt zwar deutlich weniger Tempo mit, doch das macht er durch seine Weltklasse, die sich im Zweikampfverhalten und im Stellungsspiel wiederfindet, wett. Dazu hat der BVB mit Hummels in der Abwehrkette ein Element, um das Aufbauspiel anzutreiben, das in dieser Form so kaum gibt. In den letzten Wochen fehlte der Innenverteidiger übrigens verletzungsbedingt. Die letzten beiden Pflichtspiele konnte er allerdings schon wieder über die komplette Distanz bestreiten.

Fazit:

Der BVB ist trotz der Hummels-Rückkehr in den letzten Wochen defensiv sehr anfällig. Einfache lange Bälle über die Abwehrkette reichen momentan, um Hummels & Co. auszuhebeln. Schafft Favre es diesen einfachen Mittel der Gegner taktisch aus dem Weg zu gehen, ist eine Abwehrkette mit Hummels als Anführer kaum auszuspielen. So ist der Transfer in seiner Grundidee komplett schlüssig, aber noch ist diese Verstärkung zu selten zu sehen.

Julian Brandt (Ablösesumme: 25,00 Mio. Euro):

Mit Julian Brandt findet ein deutsches Juwel den Weg zur Borussia aus Dortmund. Ein Mann, der offensiv sehr flexibel einsetzbar ist und alle Attribute eines Offensivspielers in sich vereint: Tempo, Abschluss, Kreativität, gutes Passspiel und Dribbelstärke. Dazu ist der Nationalspieler mit seinen 23 Jahren eine wahre Altersversicherung für den BVB. Er macht den Kader der Dortmunder in der Breite, als auch in der Spitze besser. Durch seine Verpflichtung bekommt Favre einen Spieler, der wesentlich mehr Variabilität in das taktische Repertoire der 09er bringt. Mit erst einem Tor in neun Pflichtspielen kann man von dem ehemaligen Leverkusener allerdings noch mehr Zug zum Tor erwarten.

Fazit:

Fakt ist, dass mit mindestens zwei Toren pro Partie die Offensive der Dortmunder nicht die Schuld für den verkorksten Saisonstart trägt. Die Leistungen von Julian Brandt sind bisher äußerst solide, aber noch nicht überragend. Trotzdem glauben wir, dass der Transfer mehr als richtig war, da Dortmund einen jungen, talentierten Fußballer geholt hat, der zukünftige Abgänge von Spielern wie Sancho kompensieren könnte.

 

Thorgan Hazard (Ablösesumme: 25,50 Mio. Euro):

Gleich beide Hazard-Brüder wechselten im Sommer ihre Vereine. Während Bruder Eden die Insel in Richtung Madrid verließ, wechselte Thorgan die Borussia. Der aus Gladbach geholte Thorgan Hazard ist ähnlich wie Julian Brandt eine Art Altersversicherung. Ein junger Spieler, der an einem guten Tag Spiele alleine entscheiden kann und gleichzeitig noch einiges an Potenzial besitzt. Vor allem die Konstanz in seinen Leistungen ist verbesserungsfähig.

Fazit:

Dass Thorgan Hazard das Potenzial eines weltklassigen Fußballers besitzt, steht außer Frage. Schon in Gladbach konnte er zeigen, dass er dazu imstande ist seine Leistungen von Saison zu Saison zu steigern. Dennoch besteht das Risiko, dass eine erwartete Leistungsexplosion des Belgiers entfällt und er im Schatten seines Bruders versinkt.

Nico Schulz (Ablösesumme 25,50 Mio. Euro):

Nico Schulz gehört seit Beginn seiner Laufbahn als Profi zu den deutschen Top-Talenten. Zwar brachte er schon in Gladbach und Berlin gute Leistungen, doch sein Potenzial konnte er dort nie ausspielen. Hoffenheim, als dritte Station in seiner Bundesligakarriere, war dann die goldrichtige Entscheidung für den offensivfreudigen Linksverteidiger. Er spielte sich in den Fokus von Bundestrainer Joachim Löw und eben auch in den der Dortmunder. Beim BVB überlegte man nicht lange und verpflichtete den Nationalspieler kurzerhand als Nachfolger des gealterten Marcel Schmelzer. Manko ist, dass Schulz schon seit dem dritten Spieltag aufgrund einer Fußverletzung fehlt. Gegen Augsburg und in Köln blieb der 26-Jährige zwar ohne Torbeteiligung, doch seine Fähigkeiten im Tempo als moderner, offensiver Verteidiger konnte er schon unter Beweis stellen.

Fazit:

Piszcek, Hakimi, Schmelzer und Schulz. Wohl dem, der sich vier so starke Außenverteidiger in sein Team holen kann. Kommt Schulz nach seiner Fußverletzung fit zurück, ohne dabei große Leistungseinbußen mit sich zu bringen, ist er eine enorme Verstärkung für die ohnehin schon grandiose Dortmunder Außenverteidigung.

 

 

October 18, 2019

Von Luca Beckmann

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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

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Die Bundesliga geht nach sieben Spieltagen in die zweite Länderspiel Pause und langsam aber sicher zeichnet sich auch bei den Neuzugängen eine Tendenz ab, wer eine absolute Verstärkung für sein Team ist und wer noch Eingewöhnungszeit braucht.

 

Im heutigen Transfercheck blicken wir auf den FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister ließ es in der vergangenen Transferperiode zunächst ruhig angehen. Mit Bundesligarekordneuzugang Lucas Hernandez, Weltmeister Benjamin Pavard und Fiete Arp vermeldete man schon im Laufe der Rückrunde drei Transfers.

Danach blieb es lange ruhig und viele kritische Stimmen, die den Bayern einen zu kleinen Kader vorwarfen, wurden laut. Wunschspieler Leroy Sané verletzte sich kurz vor einer vermeintlichen Einigung schwer am Knie und auch sonst gelang den Bayernbossen kein Durchbruch auf dem Transfermarkt.

Erst kurz vor Ende der Wechselfrist wurde es nochmal heiß. Und mit Philippe Coutinho vom FC Barcelona und Ivan Perisic von Inter Mailand konnte man zwei absolute Hochkaräter per Leihe mit anschließender Kaufoption verpflichten. Mit Mickael Cuisance konnte man außerdem ein weiteres Talent für sich gewinnen.

Doch welche Verpflichtungen haben sich bis jetzt gelohnt? Und für wen rentiert sich der Wechsel bisher noch nicht?

 

Gewinner

Benjamin Pavard (kam für 35 Mio aus Stuttgart):

Ein Gewinner, mit dem im Vorfeld der Saison nicht unbedingt zu rechnen war, ist Benjamin Pavard. Der Verteidiger war noch im letzten Jahr Teil der Abwehrkette beim VfB Stuttgart – die mit 70 Gegentoren die zweitschlechteste Defensive der Liga stellte.

In diesem Jahr kam der Franzose in allen zehn Bundeliga-, DFB-Pokal- und Champions League-Spielen über die kompletten 90 Minuten zum Einsatz. Lediglich Manuel Neuer kommt auf genau dieselbe Spielzeit.

Philippe Coutinho (vom FC Barcelona ausgeliehen):

Auch wenn der Brasilianer noch nicht auf seinem Toplevel agiert, zeigt er in den letzten Spielen immer öfter, wie wichtig er für das Spiel des FC Bayern sein kann. Anfangs war ihm der Trainingsrückstand auf Grund der Copa America noch anzumerken, doch nun kommt er immer besser in Form.

In den Spielen gegen Köln und in Paderborn bereitete er jeweils einen Treffer vor und trug sich auch in beiden Spielen selbst in die Torschützenliste ein. Mit Torjäger Robert Lewandowski harmoniert er hervorragend und sorgt mit seinen präzisen Pässen für viel Gefahr. Mit einem Philippe Coutinho in Topform, kann der FC Bayern mit jedem Team Europas mithalten.

 

 

Lucas Hernandez (kam für 80 Mio von Atletico Madrid):

Der Franzose konnte die Sommervorbereitung wegen einer Knieverletzung aus seiner Zeit bei Atletico Madrid nicht komplett absolvieren. Zeigte in den Spielen, die er bestritt aber sein Potential und verlieh der Münchner Defensive Stabilität. Laboriert momentan erneut eine Verletzung aus, hilft dem deutschen Rekordmeister im fitten Zustand definitiv weiter.

Ivan Perisic (von Inter Mailand ausgeliehen):

Für die Bayern wohl nur die kurzfristige Ersatzlösung als Reaktion auf die Verletzung von Leroy Sané. Kam für ein Jahr von Inter Mailand und kann mit seiner Torgefahr und seiner großen Erfahrung vor allem in den wichtigen Spielen der Champions League noch nützlich werden. Für den amtierenden deutschen Meister eine Win-Win-Situation. Sie bekommen eine international erfahrende Alternative auf dem Flügel und bringt Perisic seine Leistung nicht, wird er im Sommer wieder abgegeben.

 

 

Verlierer

Fiete Arp (kam für 5 Mio vom HSV):

Spielte schon in der letzten Saison beim HSV wenig, nun der große Sprung zum FC Bayern. Galt als einer der großen Gewinner der Vorbereitung und machte sich Hoffnungen auf einen Kaderplatz. Nach den Verpflichtungen von Coutinho und Perisic allerdings komplett außen vor. Noch ohne Pflichtspieleinsatz unter Nico Kovac. Mit seinen 19 Jahren allerdings noch viel Entwicklungspotential. Momentan ein klarer Verlierer, die Zukunft könnte aber ihm gehören.

Mickael Cuisance (kam für 12 Mio von Borussia Mönchengladbach):

Bei ihm gilt ähnliches wie bei Arp. Verließ Gladbach wegen zu wenig Spielzeit und entschied sich für die Bayern. Eine fragwürdige Entscheidung. Wurde in der Bundesliga zweimal eingewechselt, kommt jedoch zumeist in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Seine Entwicklung wird seine weitere Rolle beim Rekordmeister zeigen.

 

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Fazit

Von vielen wurde die Transferphase des FC Bayern als absolute Katastrophe beschrieben, doch dies ist definitiv falsch. Die erfahrenen Neuzugänge können der Mannschaft allesamt weiterhelfen und die Talente sind ein Versprechen für die Zukunft. Also kein Grund zur Panik beim deutschen Rekordmeister.

October 18, 2019

Von Moritz Knorr

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Sechs Spiele sind gespielt in der besten Football-Liga der Welt und die New England Patriots haben wieder einmal ihren Status bestes Team der letzten Jahre der Liga untermauert. 6-0 steht das Team von Starquaterback Tom Brady und ist damit weiter ohne Niederlage. Kann es der letztjährige Super Bowl-Champion schaffen, ungeschlagen in die Playoffs einzuziehen?

 

 

Fast vor jeder Saison werden die New England Patriots abgeschrieben – Tom Brady sei zu alt, seine Receiver seien zu schlecht und die Defense sei nicht hart genug. Doch der sechsfache Gewinner des Super Bowl hat immer in atemberaubender Weise geschafft, seine Kritiker zu widerlegen.

In dieser Saison wurde das Team aus Boston von Anfang an zu den Titelaspiranten gezählt, im Team von Headcoach Bill Belicheck gibt es kaum Schwächen. Und mit Tom Brady am Ruder, scheint eine perfekte Saison durchaus vorstellbar. Wir schauen auf die restlichen Gegner der Patriots.

 

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Week 7: at New York Jets

In das Spiel gegen die 1-4 New York Jets geht Bill Belicheck’s Team als klarer Favorit. Am letzten Wochenende konnte das Team aus Big Apple zwar überraschend gegen die Dallas Cowboys gewinnen, doch das Spiel gegen den amtierenden Champion wird nochmal eine deutlich schwerere Aufgabe.

Gegen Divisionrivalen haben Brady und Belicheck eine starke Statistik vorzuweisen und ich denke, dass sie auch in diesem Spiel einen klaren Sieg einfahren können.

 

Week 8: vs Cleveland Browns

Können die Browns die Siegesserie der Patriots stoppen? Für mich gibt es eine darauf nur eine Antwort: Nein.

Die Erwartungen an den Nummer eins Pick des 2018er-Drafts Baker Mayfield und die Cleveland Browns waren vor der Saison groß, doch mit einer aktuellen Bilanz von 2-4 hinken sie diesen meilenweit hinterher.

Das Team aus Cleveland ist eine echte Wundertüte, doch mit ihrer Heimstärke darf es nur einen Sieger geben: Die New England Patriots.

 

Week 9: at Baltimore Ravens  

Die Baltimore Ravens stellen die erste schwierige Aufgabe für die Patriots dar. Baltimore hat die zweitbeste Offense der NFL und mit Quaterback Lamar Jackson ein einzigartiges Talent auf der Spielmacherposition, der vor allem mit seinen Fähigkeiten als Läufer heraussticht. In der letzten Woche schaffte er es als erster Quaterpack überhaupt, in einem Regular Season-Spiel sowohl für mehr als 200 Yards warf, als auch selbst für mehr als 150 Yards lief.

Seit Beginn 2018 stehen die Ravens 8-3 im eigenen Stadion und die Patriots brauchen eine Sahnetag, um gegen die Hürde zu nehmen.

 

Week 10: Bye Week

 

Week 11: at Philadelphia Eagles

Nach der Bye Week sind die Patriots traditionell sehr stark. Anpassungen werden vorgenommen und die letzten Stellschrauben werden justiert. Bill Belicheck pflanzt in dieser Phase Team das absolute Siegergen ein und bringt seine Spieler in Playoff-Form.

Auch wenn Auswärtsspiele in Philadelphia immer eine große Herausforderung sind, dürften die Patriots mit ihrer zusätzlichen Vorbereitungszeit auch in diesem Spiel der Favorit sein.

 

Week 12: vs Dallas Cowboys

Der Schlüssel in diesem Spiel wird es sein, das Laufspiel von Ezekiel Elliott zu stoppen. Dak Prescott dazu zu zwingen, das Spiel über das Passspiel zu gewinnen, muss das Ziel für die Patriots sein.

Die Patriots haben eine unglaubliche gute Bilanz im heimischen Gillette Stadium und werden hochmotiviert in das Spiel gegen „Americas Team“ gehen.

 

Week 13: at Houston Texans

Mit Jadeveon Clowney haben die Texans zwar ihren besten Defensivspieler verloren, doch trotzdem sind sie aktuell ein absolutes Topteam.

Quaterback Deshaun Watson präsentiert sich in der ersten Saisonphase in MVP-Form und die Texans sind im Rennen um die Spitzenplätze in der AFC ein echter Konkurrent der Patriots. Wir dürfen uns auf ein spannendes Spiel freuen.

 

Week 14: vs Kansas City Chiefs

Das wohl am meisten erwartete Spiel des Jahres – Tom Brady trifft auf Patrick Mahomes. Und es könnte tatsächlich das beste Spiel der Saison werden.

Das vermeintlich vorweggenommene Endspiel um den Titel in der AFC. Durch den Heimvorteil sind die Patriots aber auch hier leicht in der Favoritenrolle. Es wird mit Sicherheit ein Game to watch!

 

Week 15: at Cincinnati Bengals

Mit den Gerüchten rund um einen vermeintlichen Abschied von AJ Green aus Cincinnati würden die Bengals ihren absoluten Topspieler verlieren. Gegen New England sind sie sowieso schon in der klaren Außenseiterrolle.

Die Bengals haben sich in den letzten Wochen nicht viel Selbstbewusstsein ansammeln können und so droht gegen das Team aus Boston eine verheerende Niederlage.

 

Week 16: vs Buffalo Bills

Die Bills spielen bisher eine starke Saison. Bevors die Defensive sticht dabei heraus. Auch sie dürfen sich Hoffnungen auf die Playoffs machen. Quaterback Josh Allen ist aber noch nicht konstant genug, um die Bills zu einem echten Konkurrenten der Patriots zu machen.

Heimspiel kurz vor Ende der regulären Saison bedeutet in New England meistens, sich so richtig auf die Playoffs vorzubereiten. Gegen Buffalo werden sie nichts anbrennen lassen.

 

Week 17: vs Miami Dolphins

Ein absoluter Pflichtsieg für die Patriots. Die Dolphins sind in diesem Jahr das wahrscheinlich schlechteste Team der Liga. Zuletzt wurden außerdem Gerüchte laut, die Dolphins würden absichtlich schlecht spielen, um im nächsten Jahr den Nummer eins Pick im Draft zu bekommen.

Doch auch wenn dies nicht der Wahrheit entsprechen sollte, sind die Patriots haushoher Favorit. Alles andere als ein hoher Sieg wäre eine große Überraschung.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Elise Amendola / AP Photo*

October 17, 2019

Von 888sport

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Wenn Borussia Dortmund am Samstagabend Borussia Mönchengladbach empfängt, heißt es wieder Vorhang auf für eines der traditionsreichsten Duelle im deutschen Fußball. In die letzten Jahren waren die Rollen klar verteilt: Der BVB als Favorit und die Gladbacher als Underdog. Im diesem Jahr ist das anders – die Elf vom Niederrhein reist als Tabellenführer nach Dortmund.

Die besten Borussen-Derbys aller Zeiten findet ihr hier!

Dortmund in der Krise

Borussia Dortmund hingegen steckt in der ersten kleinen Krise der Saison und hinkt den eigenen Ansprüchen weit hinterher. Nach neun Punkten aus den ersten vier Partien, spielte man in den letzten drei Begegnungen jeweils 2:2-Unentschieden und gab in allen drei Partien Führungen aus der Hand. In der Tabelle steht man aktuell nur auf Platz acht.

Wie auch schon in Frankfurt und gegen Werder Bremen schaffte es der BVB auch am vergangenen Spieltag in Freiburg nicht, die Führung über die Zeit zu bringen und ließ die Mannschaft von Trainer Christian Streich in der 90. Minute zum Ausgleich kommen.

Für die Schwarz-Gelben zuletzt ein gewohntes Bild – und so bleibt weiter die Frage offen, ob es in der Mannschaft ein Mentalitätsproblem gebe. Kapitän Reus verneinte dies nach dem Spiel gegen Frankfurt klar, nach nun allerdings zwei weiteren verspielten Führungen konnte die Mannschaft dies auf dem Feld noch nicht komplett widerlegen.

 

Gegen die Freiburger startete man gut in die Partie, machte Druck und hatte nach zwölf Minuten schon vier Eckbälle auf dem Konto. Wirkliche Torchancen sprangen dabei allerdings nicht heraus. Und so hätten sich die Dortmunder nicht beschweren dürfen, wenn Luca Waldschmidt in der 17. Minute zur Freiburger Führung getroffen. Doch der Nationalspieler vergab die erste gute Gelegenheit.

Nur zwei Minuten später dann doch die Führung für den letztjährigen Vizemeister. Eine Ecke von Hazard verwertete Axel Witsel sehenswert per Direktabnahme – ein Treffer der Kategorie „Tor des Monats“.

Doch auch die Führung verlieh dem BVB nicht die nötige Sicherheit, die Elf von Trainer Lucien Favre trat alles andere als souverän aus. Vor der Halbzeit vergab erneut Waldschmidt die Chance zum Ausgleich, doch in der 55. Minute hatte der 23-jährige dann endlich Grund zum Jubeln. Nach einer schönen Kombination vollendete der Torjäger aus knapp 20 Metern zum Ausgleich.

Und auch die erneute Führung der Borussia durch Achraf Hakimi sorgte bei den BVB-Fans nicht für Beruhigung – zu sehr hatte man noch die letzten Spiele im Hinterkopf. Und der Mannschaft ging es anscheinend ähnlich.

In der 90. Minute unterschätzte sich Manuel Akanji erst bei einer Flanke und beförderte die anschließende Hereingabe auch noch ins eigene Netz.

Also wieder kein Sieg für die Dortmunder, die zuletzt 2014, in der letzten Saison von Jürgen Klopp, schlechter in die Saison starteten. Und im nächsten Heimspiel gegen die Gladbacher wird es nicht unbedingt einfacher für den BVB.

 

Unverhoffte Tabellenführung für Gladbach

Bei der Borussia aus Mönchengladbach herrscht hingegen eine komplett andere Stimmung. Nachdem der FC Bayern und Schalke 04 am letzten Spieltag nicht gewinnen konnten und man selbst den FC Augsburg furios mit 5:1 bezwang, grüßt man am Bökelberg von der Tabellenspitze.

In der Bundesliga hat man die vergangenen vier Spiele gewonnen und kann dabei ein Torverhältnis von 11:2 vorweisen. In insgesamt fünf der sieben Bundesligapartien ging man als Sieger vom Platz, verlor nur am dritten Spieltag gegen RB Leipzig.

Die Fohlenelf bereitet in dieser Spielzeit zumindest auf nationaler Ebene sehr viel Spaß. Im letzten Spiel gegen Augsburg brannte man vor allem in der Anfangsphase ein Offensivfeuerwerk ab, führte nach 13 Minuten durch die Tore von Denis Zakaria und zweimal Patrick Herrmann bereits mit 3:0. Am Ende hieß es 5:1.

Ein Statement an die Konkurrenz, die allesamt am letzten Spieltag nicht gewinnen konnten. Bayern verlor ihr Heimspiel gegen Hoffenheim, Schalke spielte 1:1 gegen den 1. FC Köln und auch RB Leipzig musste sich gegen Leverkusen mit einem Unentschieden zufrieden geben. Und so stehen die Gladbacher plötzlich an der Tabellenspitze. Trainer Marco Rose hat die Borussia zum besten Saisonstart seit 43 Jahren geführt. Er genießt den Augenblick, tritt  aber gleichzeitig auf die Euphoriebremse: „Jetzt kommen dicke Bretter.“

Verstecken müssen sich die Gladbacher vor den nächsten Aufgaben aber nicht. Zwar heißen die nächsten Gegner Dortmund, Frankfurt und Leverkusen, doch in der aktuellen Form können die Fohlen gegen jeden Gegner Punkte holen.

 

Prognose

In den letzten Jahren reisten die Gladbacher meist als klarer Außenseiter in den Signal Iduna-Park. Das ist in diesem Jahr anders. Durch die letzten Ergebnisse strotzen die Spieler von Marco Rose nur so vor Selbstbewusstsein und wir sehen sie gegen den BVB sogar leicht in der Favoritenrolle.

Auch wenn die Quote bei den Bundesligawetten die Schwarz-Gelben klar vorne sieht (1.50) und Quote auf einen Gladbacher Sieg sehr hoch, bei 6.40 liegt, empfehlen wir dieses Risiko einzugehen und die auf die Gladbacher zu wetten.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Bernd Thissen / AP Photo*

October 16, 2019

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Die Länderspielpause ist vorüber und somit endet auch die Abtastphase in der Bundesliga. Die nächsten Wochen sind gespickt mit echten Hammer-Duellen.

Am Wochenende stehen wieder einmal spannende Begegnungen auf dem Programm. Zwei davon haben wir für euch etwas genauer unter die Lupe genommen.

Alle Wetten zur Bundesliga gibt‘s hier!

RB Leipzig vs. VfL Wolfsburg

Siegquoten: RB Leipzig (1.60) – VfL Wolfsburg (5.60)

Geheimtipp: Wout Weghorst trifft (3.50)

Empfohlene Wette: Sieg Leipzig (1.60)

Die Leipziger zu Hause gegen die unbesiegbaren Wolfsburger. Wer hätte das gedacht? Am achten Spieltag der Fußball-Bundesliga kämpfen beide Teams nicht nur um drei Punkte, sondern auch um die Möglichkeit am Ende des Spieltags Tabellenführer zu sein.

 

Die Leipziger scheinen momentan unter einer akuten BVB-Grippe zu leiden. Den Chancenwucher, den die Sachsen in den letzten Spielen betrieben haben, sieht man sonst eigentlich bei der Borussia aus Dortmund nicht selten. Eine nervige Krankheit die ein baldiges Ende finden muss, denn die Leipziger verbauten sich dadurch nun schon die doppelte Chance auf die Tabellenführung und sie konnten keines der letzten drei Pflichtspiele für sich entscheiden.

Gegen die Werkself aus Leverkusen gab es vor der Länderspielpause ein 1:1-Unentschieden. Ein Unentschieden, das am Ende der Saison noch weh tun könnte, denn die Leipziger waren vor allem im ersten Durchgang das deutlich bessere Team. Werner, Cunha & Co. ließen fast im Minutentakt Hochkaräter liegen und verpassten so den Auswärtssieg.

Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche erklärt wenig euphorisch: „Aufgrund der ersten Halbzeit müssen wir 2:0, 3:0 führen. Wenn man die gesamten 90 Minuten betrachtet, haben wir zwei Pu8nkte verschenkt. Leverkusen ist eine sehr gute Mannschaft, die sehr gut verteidigt.“

Allerdings ist davon auszugehen, dass die Leipziger gegen Wolfsburg das nächste Offensivfeuerwerk abbrennen werden. Schließlich haben die roten Bullen bisher in jeder Ligapartie mindestens ein Tor machen können. Außerdem möchten die Sachsen auch Wiedergutmachung betreiben, was verständlich ist, wenn man die beiden Heimpleiten gegen Schalke und Lyon betrachtet.

Mit Chancenwucher hat man in Wolfsburg nicht viel zu tun, denn dort kickt Torjäger Wout Weghorst. Der Niederländer macht in Wolfsburg momentan aus Wasser Wein und es würde nicht viele Fans verwundern, wenn er auch über Wasser laufen kann. Mit vier Saisontoren hat er fast die Hälfte aller VfL-Treffer erzielt und ist eine Art Lebensversicherung für die Wölfe.

 

Dazu stehen die Niedersachsen in ihrer neu formierten Dreierkette bombenfest. Mit erst vier Gegentreffern in der laufenden Saison, stellen sie die beste Abwehr der Bundesliga. Die taktische Marschroute des neuen Chef-Coach Oliver Glasner scheint zu fruchten.

Gegen die Union aus Berlin gab es vor zwei Wochen einen 1:0-Heimsieg. Auch gegen die Köpenicker waren diese Erfolgsfaktoren deutlich zu sehen. Der VfL spielte schon zum dritten Mal in dieser noch jungen Bundesligasaison zu Null und vorne sorgte ein Mal mehr Wout Weghorst für die drei Punkte.

Zu erwähnen ist allerdings, dass der VfL mit Leipzig auf sein erstes Schwergewicht aus der Bundesliga trifft. Bisher kasperten sich die Niedersachsen lediglich durch die untere Tabellenhälfte. Mit Spannung ist zu erwarten, wie sich die Wölfe gegen ein Kaliber in Leipziger Größenordnung zeigen.

Prognose:

Es erwartet uns am Samstagnachmittag ein echtes Spitzenspiel in der Leipziger Red Bull Arena. Wir glauben, dass die Leipziger ihrem Chancenwucher ein Ende setzen und drei Punkte gegen die Wolfsburger holen. Die Quote für einen Sieg der Sachsen liegt bei den Bundesligawetten bei 1.60.

Wout Weghorst ist die Lebensversicherung der Wölfe und jedes Wochenende für wenigstens einen Treffer gut. Hält seine Serie an und er trifft auch in Leipzig, dann wartet eine starke 3.50-Quote auf euch. Ein echter Geheimtipp.

TSG Hoffenheim vs. Schalke 04

Siegquoten: TSG Hoffenheim (2.63) – Schalke 04 (2.63)

Geheimtipp: Hoffenheim bleibt torlos (4.00)

Empfohlene Wette: Sieg Schalke (2.63)

Mit der TSG aus Hoffenheim und dem FC Schalke 04 treten sich am kommenden Sonntag zwei Teams gegenüber, die im Sommer einen großen Umbruch zu bewältigen hatten. Während die Hoffenheimer noch ihren unverhofften Auswärtssieg in München bestaunen, bewundern die Schalke-Fans einen Saisonstart ihrer Mannschaft, den so kaum jemand erwartet hätte.

Die Hoffenheimer spielen eine bisher sehr durchwachsene Saison. Aus der TSG hat sich in diesem Jahr eine echte Wundertüte entwickelt. Der Tabellenzwölfte verlor noch vor 3 Wochen erschreckend schwach mit 0:3 gegen Gladbach. Nur sieben Tage später schlug man die Münchner Bayern in der Allianz Arena. Die TSG zeigt in dieser Saison bisher Leistungen, die man nicht voraussagen konnte.

In München spielten die 1899er groß auf. Natürlich hatten die Bayern wesentlich mehr Spielanteile und es brauchte viel Glück und einen überragenden Oliver Baumann, um Punkte mitzunehmen. Doch die Hoffenheimer zeigten sich wie verwandelt zur Vorwoche. Sie hielten dem Druck der Bayern stand und spielten in gewissen Phasen der Partie selbstbewusst nach vorne.

Alfred Schreuder erklärte nach dem Auswärtssieg euphorisiert: „Ich bin sehr stolz auf mein Team. Es war das erste Mal, dass die TSG hier gewinnen konnte. Die Jungs haben viel Mut und Herz gezeigt. Ich bin froh, dass ich Trainer dieser Mannschaft bin.“

Zudem löst Sargis Adamyan wohl Dodi Lukebakio ab, wenn es um den jährlichen Titel „Bayern-Schreck der Hinrunde“ geht. Der Armene Sargis Adamyan sorgte mit seinem Doppelpack für den fulminanten Auswärtssieg der TSG. Der Doppeltorschütze erzählt: „Vor zwei Jahren habe ich noch in der Regionalliga gespielt. Das ist ein riesiger Traum für mich.“

Mit Spannung ist zu erwarten, welches Gesicht die Hoffenheimer im Heimspiel gegen Schalke zeigen. Doch eine Sache ist schon vorher klar. In München hat das Team von Alfred Schreuder gezeigt, dass die TSG das Potenzial hat, jeden Gegner aus der Bundesliga zu besiegen.

Wenn es einen gewissen Jonas Hector nicht geben würde, dann wäre der FC Schalke 04 jetzt vielleicht Tabellenführer. Mit dem 1:1 gegen die Kölner bleibt den Königsblauen vorerst nur der sechste Platz hinter den Leipzigern.

 

Laufbereitschaft, Kampf und Teamgeist sind auf Schalke unter David Wagner wieder die obersten Tugenden. Schalke mimt momentan den Malocherklub, den sie immer nach außen präsentieren.

Im Gegenzug dafür, stärken die Fans wie gewohnt den Rücken der Knappen. Und diese Unterstützung zahlt sich vor allem bei Auswärtsspielen aus, denn die Schalker sind in der Ferne noch ungeschlagen und wollen verhindern, dass diese Serie in Hoffenheim reißt.

Gegen die Kölner fehlte vor der Länderspielpause die letzte Durchschlagskraft. Die Schalker verteidigten ihr Tor mit viel Kampf und spielten beherzt nach vorne, doch sie konnten ihre Konter nach der 1:0-Führung nicht in Tore ummünzen. So kam es, wie es kommen musste und Jonas Hector ruinierte die vorübergehende Tabellenführung.

Zwar ist es in dieser Saison nicht der Schalker Anspruch, doch wenn die Königsblauen ihre Auswärtsstärke auch in Hoffenheim beibehalten, dann winkt der nächste Angriff auf die Tabellenführung. Nebenbei würde es den Schalkern natürlich doppelt lecker schmecken, wenn man den Rivalen aus Dortmund vor dem Revierderby auf Schlagdistanz halten könnte.

Prognose:

Wir glauben, dass sich die Auswärtsstärke der Schalker gegen die Wundertüte aus Hoffenheim behauptet und die Königsblauen so ihren dritten Auswärtssieg in Folge einfahren. Die Quote für einen Auswärtssieg der Knappen liegt bei 2.63.

Der neue Schalker Kapitän und Nummer Eins Alexander Nübel ist derzeit überragend aufgelegt. Mit seiner starken Abwehrkette vor sich glauben wir, dass die Hoffenheimer im Heimspiel an Nübel scheitern werden. Die Quote dafür, dass die Hoffenheimer am Wochenende torlos bleiben liegt bei 4.00.

October 15, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Die Länderspielpause ist vorbei und das heißt, dass die europäischen Top-Ligen nun beginnen so richtig auf Hochtouren zu laufen. Auch die Premier-League meldet sich mit einem echten Hammer-Duell zurück aus der Verschnaufpause. Holt Liverpool tatsächlich den neunten Sieg im neunten Spiel oder befreien sich die Red Devils endlich ein wenig aus dem Mittelmaß?

Alle Wetten zur Premier League gibt’s hier!

Schwere Zeiten bei den Red Devils

Egal was man in Manchester bei United noch versucht, es scheint nicht zu funktionieren. Seit Jahren hinkt ManU seinen eigenen Ansprüchen hinterher. Nach dem man die Gehaltsfresser Sanchez und Lukaku Richtung Inter losgeworden ist, hat man sich in Manchester eigentlich auf einen Neuanfang gefreut.

Um diesen Neuanfang auch realisieren zu können, wurde beim Arbeiterklub aus Manchester mal wieder mächtig investiert. Die fast 100 Millionen Euro für Harry Maguire, Aaron Wan-Bissaka und Daniel James ermöglichen bisher aber auch alles andere als einen Traumstart.

 

Seit drei Ligaspielen ist ManU jetzt schon sieglos mit insgesamt nur einem Treffer. Dazu kommt der lahme Auftritt beim 0:0- Unentschieden in der Europa League in Alkmaar. Der anfangs noch so umjubelte Chef-Coach Solskjaer sitzt momentan auf einen mehr als nur wackelnden Trainerstuhl.

Und als wäre das alles noch nicht genug, kommt mit dem FC Liverpool am Sonntagmittag auch noch das Team ins Old Trafford, was den Red Devils in den letzten Jahren auch noch so anschaulich erklärt hat, wie man aus einem englischen Top-Klub in der Krise ein Spitzenteam formt.

Im letzten Ligaspiel musste sich United auswärts gegen Newcastle mit 1:0 geschlagen geben. Kein unverdienter Sieg für die Magpies. Am Ende machte der 19-jährige Debütant Matthew Longstaff den Unterschied. Manchester verteidigte über 90 Minuten solide und ließ fast nur Schüsse aus der zweiten Reihe zu. Der letzte Distanzschuss war dann allerdings einer zu viel für die Red Devils. Longstaff nimmt sich das Leder und haut ihn aus gut 20 Metern unten links in die Maschen. ManU blieb derweil über die größten Strecken des Spiels harmlos.

Lediglich ein Kopfball von Harry Maguire nach einer Ecke hätte auch gut und gerne den Weg in das Gehäuse des Abstiegskandidaten aus Newcastle finden können. Ansonsten blieben den Gästen nur Halbchancen nach Flanken. Insgesamt nicht zwingend genug, um irgendeinen Gegner in der Premier League auch nur gefährlich zu werden.

Auch Spitzentorhüter De Gea weiß mittlerweile in welcher Krise sich sein Verein derzeit befindet: „Es ist wohl die schwerste Zeit seitdem ich hier bin. Ich weiß nicht, was passiert. Wir können nicht mal Tore schießen. Es ist wirklich schwer, etwas zu sagen. Ich entschuldige mich bei den Fans.“ Dass De Gea und seine Hintermannschaft nicht für die miese Punkteausbeute verantwortlich sind, sieht man in der Tabelle deutlich.

Mit lediglich acht Gegentoren hat man nach Liverpool, Leicester und Sheffield die beste Abwehr in der Liga. Neun selbst erzielte Treffer sind für ein Spitzenteam allerdings viel zu wenig. Zum Vergleich: Der Stadtrivale City hat nach der gleichen Anzahl an Spielen bereits drei Mal so viele Tore erzielen können.

Eine Schmach  für die United-Fans. Dazu kommt eine schreckliche Bilanz bei Auswärtsspielen. Seit Anfang März konnte das Team um Chef-Coach Solskjaer wettbewerbs- und saisonübergreifend kein Auswärtsspiel mehr gewinnen. Immerhin ist das Spiel gegen die Reds aus Liverpool im heimischen Old Trafford. Es bleibt abzuwarten, ob United ausgerechnet gegen den bisher unbesiegbaren Tabellenführer den Bock umstoßen kann.

 

Die Langzeitverletzten Eric Bailly und Timothy Fosu-Mensah fehlen weiterhin verletzt. Erfreuliche Nachrichten hingegen gibt es bei der Personalie Anthony Martial. Der Franzose soll nach seiner Oberschenkelverletzung noch diese Woche ins Mannschaftstraining einsteigen und hat gute Chancen sein Comeback schon gegen Liverpool feiern zu dürfen.

Spaziergang oder ein schwerer Brocken für die Reds?

Liverpool gegen United. Ein Duell wie gute Zeiten, schlechte Zeiten. Beim amtierenden Champions League-Sieger läuft in der Liga alles nach Maß. Die Mission der Reds ist im diesen Jahr klar: Meisterschaft. Immerhin ist die letzte schon 1990 gewesen. Eine Lücke, die jeder Liverpool-Fan gerne geschlossen hätte.

Allerdings sind die Reds auch auf einem richtig guten Weg. Acht Siege nach acht Spielen in der Liga. Dazu hat man mit nur sechs Gegentreffern die beste Abwehr in der Liga. Lediglich die laufende Champions League-Saison ist dem Team um Jürgen Klopp noch ein Dorn im Auge.

Eine 0:3-Auftaaktniederlage gegen Neapel und ein mehr als zittriger Sieg gegen Salzburg spiegeln nicht das Bild wieder, dass Liverpool letztes Jahr international noch so erfolgreich zeigen konnte.

Im letzten Spiel gegen Leicester kam Liverpool aber dann wieder in den gewohnt erfolgreichen Ligaalltag. Mit 2:1 schlug man die momentan bärenstark aufspielende Mannschaft aus Leicester. Allerdings merkte man dem Team an, dass das Salzburg-Spiel noch in ihren Knochen lag. Nach einer starken 1:0-Pausenführung durch den momentanen Unterschiedsspieler Sadio Mané, kam Leicester durch Maddison zehn Minuten vor Schluss noch zum Ausgleich.

Der Heimsieg für Liverpool glückte dann allerdings in der Nachspielzeit doch noch. Mané sei Dank. Der Senegalese schoss erst sein 19. Tor im Kalenderjahr 2019 und holte in der Nachspielzeit noch einen Elfmeter raus, den Milner seriös verwandelte.

 

Die Verletztenliste der Reds ist ebenfalls mit prominenten Namen bestückt. Der Stammtorhüter Alisson verpasst sein nun schon zwölftes Spiel, aufgrund einer Wadenverletzung. Der Schweizer Xherdan Shaqiri verpasst das Spiel ebenfalls wegen Beschwerden an der Wade. Dauerpatient Nathaniel Clyne wird nach seinem Kreuzbandriss erst Anfang des nächsten Jahres wieder zur Mannschaft stoßen.

Erfreulich ist dabei, dass Mohamed Salah nicht zu dieser Liste gehört. Der Ägypter wurde gegen Leicester rüde von Choudhury gefoult und musste vom Platz humpeln. Auch Jürgen Klopp war alles andere als begeistert. Als ein TV-Reporter Klopp fragte, ob Salah „okay“ sei, antwortete der Coach verärgert: „Ob er okay ist? Wie kann 'Mo' okay sein? Er ist vom Rasen gehumpelt.“ Der Einsatz von Salah ist derweil nicht mehr gefährdet.

Prognose

Es kommt zum britischen Klassiker an diesem Wochenende auf der Insel. Es wird ein hart umkämpftes Duell im Old Trafford werden. Dennoch sehen wir bei den Reds klare Vorteile und empfehlen euch auf einen Auswärtssieg der Klopp-Elf zu setzen. Die Quote dafür liegt bei 1.71.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Jon Super / AP Photo*

October 15, 2019

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Wenn Borussia Dortmund am Samstagabend Borussia Mönchengladbach empfängt, sind Tore garantiert. In einem der traditionsträchtigsten Duelle im deutschen Fußball geht es in der Regel hoch her. Wir blicken mit euch zurück auf die fünf besten Borussen-Derby aller Zeiten.

 

 

Platz 5: 6. Spieltag 2017/18 BVB – Gladbach 6:1

 

Am 6. Spieltag der Saison 2017/18 empfängt der ungeschlagene Tabellenführer aus Dortmund den Tabellenneunten vom Bökelberg. Der BVB spielt zu diesem Zeitpunkt der Saison einen berauschenden Offensivfußball und führt die Gladbacher nach allen Regeln der Kunst vor. Nach 49 Minuten steht es bereits 4:0, am Ende gar 6:1.

Für die Dortmunder treffen dreimal Pierre-Emerick Aubameyang, zweimal Maximilian Philipp und Mo Dahoud. Den Gladbacher Ehrentreffer erzielt Lars Stindl. Es sollte das letzte Hurra von Trainer Peter Bosz sein, nach dem 15. Spieltag wird er nach zuvor acht Spielen ohne Sieg entlassen. 

 

Platz 4: 32. Spieltag 2011/12 BVB – Gladbach 2:0

 

Ganz Dortmund ist am 21. April 2012 im Meisterfieber. Mit einem Sieg gegen die Borussia aus Gladbach könnte man sich zum zweiten Mal in Folge zum deutschen Meister küren.

Ivan Perisic lässt mit seinem Führungstreffer in der 23. Minute zum ersten Mal alle Dämme im restlos ausverkauften Signal Iduna-Park brechen. In der 53. Minute erhöht Shinji Kagawa auf 2:0 und die ganze Stadt steht Kopf.

Mit dem 26. Spiel in Folge ohne Niederlage sind die Schwarz-Gelben nicht mehr von Platz eins zu verdrängen und sichern sich nur wenige Wochen später nach einem 5:2 im DFB-Pokalfinale gegen Bayern München sogar das Double.

 

Platz 3: 15. Spieltag 1994/95 Gladbach – BVB 3:3

 

Ende November 1994 erwartet die Fans am Gladbacher Bökelberg das absolute Topspiel. Der Gastgeber steht nach 15 Spielen auf Platz drei der Tabelle und trifft auf den Spitzenreiter aus Dortmund.

Michael Zorc trifft in der zehnten Minuten zur Dortmunder Führung und dem Ausgleich der Gladbacher durch Heiko Herrlich in der 19. Minute folgt prompt die erneute Führung für die Schwarz-Gelben durch Stéphane Capuisat (23.).

Und für die Fohlen kommt es noch schlimmer: Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöht erneut Capuisat mit seinem zweiten Treffer auf 3:1. Die Gladbacher versuchen in der zweiten Halbzeit alles, aber als es auch zehn Minuten vor Ende immer noch 1:3 heißt, sieht es so aus, als ob der Gast das Topspiel für sich entscheiden könne.

Doch in einer unglaublichen Schlussoffensive treffen Martin Dahlin (81.) und der eingewechselte Martin Fach (90.) doch noch für die Gladbacher und sorgen für einen nicht mehr für Möglich gehaltenen Punktgewinn.

 

Platz 2: 32. Spieltag 1970/71 BVB – Gladbach 3:4

 

Im Schlussspurt der Saison 1970/71 reist die Borussia aus Gladbach zur Borussia nach Dortmund – eigentlich eine Pflichtaufgabe für die Gladbacher, die sich mit dem FC Bayern ein enges Rennen um die deutsche Meisterschaft liefern. Der BVB liegt hingegen auf Platz 13 und muss mit einem Auge immer noch auf die Abstiegsränge schielen.

Doch es wird nicht die erwartete einfache Aufgabe für die Gladbacher. Dortmund führt nach 26 Minuten bereits mit 2:0. Doch die Fohlen zeigen Moral und kommen zurück. In der 50. Minute erzielt Klaus-Dieter Sieloff die 3:2 Führung und auch auf den schnellen 3:3 Ausgleichstreffer der Dortmunder finden die Gladbacher die passende Antwort.

In der 54. Minute, nur eine Minute nach dem Dortmunder Ausgleich, trifft Berti Vogts zum 4:3 Endstand. Durch das zeitgleiche Unentschieden des FC Bayern springen die Gladbacher zwei Spiele vor Ende der Saison an die Tabellenspitze und geben den Platz an der Sonne bis zum letzten Spieltag auch nicht mehr ab.

 

Platz 1: 34. Spieltag 1977/78 Gladbach – BVB 12:0

 

Borussia Mönchengladbach braucht am letzten Spieltag der Saison 1977/78 ein echtes Fußballwunder um doch noch Deutscher Meister zu werden. Man ist zwar punktgleich mit dem Tabellenführer 1. FC Köln, das Torverhältnis ist allerdings um zehn Tore schlechter, als das des großen Rivalen.

Was aber dann folgt, geht für immer in die Geschichtsbücher der Bundesliga ein. Nach nicht einmal 60 Sekunden trifft Jupp Heynckes zur Gladbacher Führung, zur Halbzeit steht es bereits 6:0. Bis zum Schlusspfiff schrauben Heynckes und Co. das Ergebnis sogar auf 12:0 in die Höhe. Bis heute die höchste Pflichtspielniederlage für Borussia Dortmund aller Zeiten.

Meister werden die Gladbacher allerdings trotzdem nicht. Durch den 5:0 Sieg der Kölner gegen St. Pauli hat man immer noch das schlechtere Torverhältnis und muss sich mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben.

Nach dem Spiel wurden außerdem Manipulationsvorwürfe laut. Ein 12:0, das wollte so recht niemand glauben. Alle Vorwürfe der Schiebung lösten sich allerdings in Luft aus. Da die Gladbacher sowieso nur Zweiter wurden, hatte auch die Höhe des Sieges keine Relevanz auf den Ausgang der Saison. 

 

 

 

Prognose

 

Wir können uns auch am kommenden Wochenende auf ein spannendes Spiel zwischen dem aktuellen Tabellenführer Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund hoffen. Wir denken es werden auch bei diesem Spiel wieder einige Tore fallen. Die Over-Quote für 2,5 Tore liegt bei 1,37. Kann der BVB seine Unentschiedenserie beenden? Die Quote bei den Bundesliga-Wetten für einen Sieg des BVB liegt bei 1,50.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Roland Weihrauch / AP Photo*

October 14, 2019

Von 888sport

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