200 Kilometer pro Stunde. 300 Kilometer pro Stunde. Voll abbremsen. In die Kurve. Wieder voll beschleunigen. Über 300 km/h Topspeed. Jeder Fehler wird gnadenlos bestraft. So sehen viele Wochenenden im Leben des Lando Norris aus.

Doch regelmäßig kann der 19-jährige Formel 1-Fahrer einfach auf Reset drücken und das Rennen von vorne starten. Nämlich dann, wenn er Helm gegen Headset tauscht und die virtuelle Formel 1 live auf die Bildschirme vieler Jugendlicher streamt. Norris ist wie kein anderer, das Gesicht einer neuen Fahrergeneration in der Königsklasse des Motorsports.

 

Der neue Sunnyboy der Formel 1

Wenn der Brite nicht nur virtuell hinter dem Lenkrad sitzt, sondern am Rennwochenende auf Strecken rund um den Globus um Punkte kämpft, schafft er es den Schalter umzulegen. Er ist voll fokussiert. Er weiß, dass es im echten Leben eben keinen Reset-Knopf gibt. Und trotzdem behält Norris seine Gelassenheit.

Sonnenbrille auf der Nase, ein breites Strahlen im Gesicht und immer einen lockeren Spruch auf der Zunge. Von sich selbst behauptet er, nicht unfreundlich seien zu können: „Ich war schon im Kart immer der „nice guy“.“ Lando Norris ist der neue Sunnyboy der Formel 1.

 

Keine Spur von Starallüren

Auch wenn der Brite schon in seiner Debütsaison ein ganz heißes Eisen in der Formel 1 ist, bleibt er auf dem Boden. Seinen Erfolg in der Öffentlichkeit groß zu präsentieren, kommt für ihn nicht in Frage. „Ich flog nach Mailand (zum GP von Italien, Anm.) mit Easyjet (Billig-Airline, Anm.), und einige Passagiere erkannten mich und fragten, hey, fliegst du wirklich Easyjet? Ja, aber nicht wegen der orangen Bemalung wie bei McLaren, sondern weil es billiger war!“ Von Starallüren keine Spur.

Anstatt einer prächtigen Villa in Monaco oder der Schweiz lebt Norris noch in England, nahe der Zentrale seines Teams McLaren. „Für meine persönliche Entwicklung und im Interesse des Teams ist es besser, wenn ich in den nächsten Jahren nicht umziehe. Ich muss schnell in der Fabrik sein und im Simulator sitzen, wenn es nötig ist“, so der 19-jährige.

 

Lieber Sim-Racing als Glanz und Gloria

Dass das Racing Norris große Leidenschaft ist, lässt sich auch auf seinem Kanal bei der Streaming-Plattform Twitch erkennen. Regelmäßig fährt er dort mit seinen Freunden, oft auch mit RedBull-Fahrer Max Verstappen, Rennen. Mal gegeneinander und mal miteinander – mit Verstappen nahm er erst vor kurzem an einem Zwölf-Stunden-Rennen teil.

Er schätzt dies mehr, als den Glanz in Londons Edelclubs: „Vielleicht werde ich auch mal mit Freunden auf einen Drink gehen, aber mir macht das Sim-Racing mehr Spaß. Das ist meine Leidenschaft. Ihr werdet mich also nicht so oft in London auf Sauftour sehen“, lacht der sympathische Brite.

 

Traumduo mit Teamkollege Carlos Sainz

Und auch auf der Strecke weiß Norris zu überzeugen. Mit seinem Teamkollegen Carlos Sainz bildet er das neue Traumduo der Formel 1, hat sich mit seinem Team McLaren klar als vierte Kraft hinter Merces, Ferrari und RedBull etabliert. Und das Vertrauen, das sein Team ihm schenkt, zahlt er zurück.

Er erfüllt die Erwartungen an ihm komplett, doch er will seine Ziele nicht zu hoch stecken. Rennsiege traut er sich momentan noch nicht zu. Doch im nächsten Jahr fährt sein Team wieder mit konkurrenzfähigen Mercedes-Motoren, wer weiß, wie er dann darüber denkt.

Alle Wetten zur Formel 1 gibt’s hier!

Die Zukunft der Formel 1 ist auf jeden Fall in guten Händen und Fahrer wie Lando Norris werden mit ihren positiven Ausstrahlung und Offenheit dafür sorgen, dass die die Königsklasse des Motorsports nicht langweilig wird.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Rick Rycroft / AP Photo*

October 10, 2019

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Der erste Part der Länderspielpause liegt hinter uns. Im Freundschaftsspiel zwischen der deutschen Nationalmannschaft und den Argentiniern, trennten sich beide mit 2:2. Eine blutjunge und dennoch so engagierte deutsche Mannschaft machte Lust auf mehr. Die Freude auf die Begegnung gegen Estland in der EM-Qualifikation steigt.

Alle Wetten zu den Länderspielen gibt’s hier!

Am kommenden Sonntagabend geht es für die deutsche Auswahl um die nächsten drei Punkte in der EM-Qualifikation gegen Estland. Mit Spannung ist zu erwarten, welches Team Bundestrainer Joachim Löw bei dem dezimierten Kader der Nationalmannschaft, in Tallinn auf den Platz zaubern wird.

„Jugend forscht“ gegen Argentinien

Boateng, Müller und Hummels sind längst ausbootet. Rüdiger, Tah, Ginter, Goretzka, Sané, Hector, Kehrer, Werner, Trapp, Schulz und Draxler fallen aus. Kroos und Reus blieben gegen die Argentinier angeschlagen auf der Bank.  Die Verletztenliste der DFB-Auswahl ist lang. Eine ganze Startelf an Profis steht Löw diese Woche nicht zur Verfügung. Grund genug, um junge Spieler ins Team zu holen, die einen frischen Wind in das DFB-Team bringen.

Die Erwartungen waren gering, aber sie wurden übertroffen. Deutschland zeigte vor allem eine bärenstarke erste Halbzeit. Vor allem spielten sie aber eine andere Art Fußball.

Die Leipziger Außenverteidiger Halstenberg und Klostermann rannten sich auf den Außen 90 Minuten die Füße wund. Nicht ungewohnt für die DFB-Pokal-Finalteilnehmer, denn in Leipzig sind sie unter Nagelsmann ebenfalls in Sachen Tempo und Ausdauer enorm gefordert.

In der Innenverteidigung gesellte sich neben Abwehrchef Süle der Freiburger Koch, der trotz seinem ersten Spiel für die A-Nationalmannschaft einen soliden Eindruck machte. Natürlich war in der Defensive nicht alles Gold, was glänzte, allerdings war es vor allem der direkte Tempofußball in der Offensive, der den Fans in Dortmund einen schönen Fußballabend bescherte.

Megatalent Kai Havertz nahm auf der Position des Zehners die Zügel in die Hand und belohnte sich prompt mit einem Tor. Hinter ihm diente Joshua Kimmich als Kopf des Teams und zeigte wieder ein Mal, warum sie ihn in Fußballdeutschland mit einem Lahm oder einem Schweinsteiger vergleichen.

Mit Serge Gnabry gibt es dazu eine Art neuen Superstar im deutschen Team. Wenn es vorne gefährlich wurde, dann war der Münchner nicht weit. Mit einem Tor und einer Vorlage war Gnabry an beiden Treffern der Deutschen direkt beteiligt und wurde ziemlich eindeutig und schnell zum besten Spieler des Abends.

 

Außerdem erhielt Marc-André ter Stegen den Vortritt im Kasten. Eine schon fast zu erwartende Reaktion von Joachim Löw nach der großen Torhüter-Diskussion in den Medien. Der Ex-Gladbacher konnte sich allerdings nicht zeigen. Zu wenige Abschlüsse kamen auf das Tor von ter Stegen und wenn welche kamen, dann waren sie eben nicht zu halten. „Seine Leistung bewerte ich gut. Die Tore waren nicht haltbar", bewertete Löw nach der Partie.

Insgesamt wirkte es als täte der deutschen Mannschaft die Personalsituation gut. Der Spielaufbau verfiel nicht zu sehr ins Perfektionistische. In den letzten Monaten verlor die Mannschaft dadurch zu oft den Zug zum Tor und Gegner konnten die DFB-Auswahl leicht auskontern. Mit viel mehr Tempo ging es am Mittwoch in Richtung gegnerisches Tor. Es scheint als sei das Erfolgsrezept, dass das Tor das Ziel gewesen sei und nicht mehr der Weg dorthin.

Schützenfest in Mainz

Sicherlich können sich noch viele Fans an das Hinspiel in der EM-Qualifikation zwischen Deutschland und Estland erinnern. Mit 8:0 fegten die Deutschen die Gäste aus Estland aus der Mainzer Opel Arena. Ein Ergebnis, was den Deutschen auch in der Form helfen könnte, um sich an der Tabellenspitze von Gruppe C festzusetzen.  Schließlich könnten die Niederländer, die bisher ein Spiel weniger als der Rest der Gruppe haben, bei einem Sieg mit der deutschen Nationalmannschaft gleich ziehen.

 

Wird der Sieg für Deutschland zum Spaziergang?

Hoffnung auf einen Sieg macht dabei nicht nur die Hinspiel-Begegnung. Die Esten bilden das bisher einzige Team in der Gruppe, das noch keinen einzigen Punkt einfahren konnte und somit alle bisherigen Spiele verlor. 

Ein Sieg für das deutsche Nationalteam sollte also reine Formsache sein. Wir erwarten einen klaren Sieg der Deutschen. Allerdings wäre es nicht das erste Mal, dass die deutsche Nationalmannschaft über einen Fußballzwerg wie Estland stolpert.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photo*

October 10, 2019

Von 888sport

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Am Samstag startet zum 43. Mal der Ironman auf Hawaii. 3,86km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,19km Laufen. Alles hintereinander – eine wahre Tortur. 

Am Start auf der US-Inselgruppe sind auch 19 deutsche Profis – sechs davon im Frauenfeld, 13 bei den Männern.  Dabei dürfen sich einige von ihnen berechtigte Chancen auf den Sieg machen. Die letzten fünf Sieger kamen allesamt aus Deutschland und auch in diesem Jahr präsentieren sich die deutschen Ausnahmeathleten in guter Form.

Lange als großer Favorit

Bevor sich der Sieger mit Lorbeerkranz und Champagnerflasche feiern lassen kann, gilt es allerdings noch gewaltige Anstrengungen zu überstehen. Einer, der genau weiß, wie sich das anfühlt ist Patrick Lange.

 Der Deutsche kürte sich in den letzten beiden Jahren zum Weltmeister und durchbrach im letzten Jahr auf Hawaii als erster Triathlet überhaupt die 8-Stunden-Marke.  "Es ist einfach Wahnsinn. Ich hätte das nie gedacht", sagte er im Ziel, wo er seiner Freundin danach einen Heiratsantrag machte.

Dreimal startete Lange auf Hawaii, gewann in den letzten beiden Jahren und wurde 2016 Dritter. Eine starke Bilanz.  Und auch dieses Jahr zählt er zu den großen Favoriten. 

Langes große Stärke liegt im abschließenden Marathon. Auf Hawaii lief er im letzten Jahr Langstreckenrekord und stellte auch insgesamt einen neuen Streckenrekord auf.

 

Zwei Deutsche und ein Australier als Herausforderer

Ein weiterer großer Favorit ist Jan Frodeno. Im letzten Jahr verpasste der Olympiasieger von 2008 den Ironman Hawaii verletzungsbedingt, doch in diesem Jahr ist wieder mit ihm zu rechnen. Von insgesamt 9 deutschen Siegen auf Hawaii steuerte der Kölner zwei bei.

Nur unglaubliche 7% Körperfettanteil weist der 1,94 große und nur 74 Kilogramm schwere Frodeno auf – eine physische Überlegenheit, die ihn automatisch immer zu einem Favoriten macht.

Ebenfalls Hoffnungen auf den Sieg machen, darf sich Sebastian Kienle. Er stand 2014 ganz oben auf dem Treppchen. Seine große Schwäche ist das Schwimmen, hier ist er ganz klar der schlechteste aus dem Favoritenkreis.

 

Doch seine Kritiker, die ihm vorwerfen, durch diese Schwäche nicht gewinnen zu können, strafte er schon oft Lügen. Auf Hawaii gehört er regelmäßige zur Spitzengruppe und so kann man ihn auch in diesem Jahr zum Favoritenkreis zählen.

Die deutsche Dominanz durchbrechen will der Australier Cameron Wurf. Wurf ist ein echter Quereinsteiger. Als Radfahrer wurde er Ozeanienmeister, nahm als Ruderer an den Olympischen Sommerspielen 2004 teil. Seine größten Erfolge konnte der 36-jährige allerdings beim Triathlon feiern. Im September gewann er den Ironman Italy mit Streckenrekord und schon im letzten Jahr stellte er auf Hawaii auf dem Rad einen neuen Rekord auf. Nachdem er nun noch mit den Profiradfahrer vom Team Ineos trainiert hat, dürfte zumindest im zweiten Teil des Rennens niemand an ihm vorbeikommen.

 

Prognose

Natürlich gehen die Deutschen um Patrick Lange wieder als Favoriten auf die Strecke. Die große Erfahrung auf Hawaii, als auch die aktuelle Form lassen auf den sechsten deutschen Erfolg in Serie hoffen. Mit Cameron Wurf gibt es allerdings einen starken Kontrahenten, dem die Deutschen beim Schwimmen und Laufen genug Zeit abnehmen müssen, damit seine Stärke auf dem Rad nicht zum Tragen kommt.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Marco Garcia / AP Photo*

October 8, 2019

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Die Formel 1- Saison befindet sich auf seiner Zielgeraden. Am Wochenende startet die Formel 1 mit dem Großen Preis von Japan in seine letzten fünf Saison-Rennen. In Suzuka will Mercedes seinen zweiten Doppel-Sieg in Folge, während Ferrari an seine verbesserten Leistungen in der zweiten Saisonhälfte anknüpfen möchte. Wer gewinnt in Japan?

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Ferrari – Aufschwung schon wieder verpufft?

Sotschi galt für die Silberpfeile als Balsam für die Seele. Die Weltmeisterschaft ist zwar schon fast entschieden und das Mercedes-Team konnte in dieser Saison mal wieder erstaunlich dominante Leistungen abfeuern. Dennoch kam man bei Mercedes dann doch leicht ins Grübeln, als neben Charles Leclerc auch Sebastian Vettel auf ein Mal wieder wusste wie man Siege einfährt.

 

Allerdings darf man dabei auch nicht unerwähnt lassen, dass der Ferrari in Russland mal wieder der schnellere Wagen war. Im Qualifying schnellte Leclerc mit deutlichem Abstand auf die Pole. Für Hamilton blieb lediglich der zweite Platz übrig, für Bottas sogar nur der fünfte. Allerdings ist es dann mittlerweile auch kein Zufall mehr, dass trotz Pole Position von Charles Leclerc, trotz Mega-Start von Sebastian Vettel, trotz lang anhaltender Doppelführung der Scuderia, am Ende die zwei Silberpfeile die Spitze bilden. Eine schlechte Strategie, dubiose Team-Absprachen und die von Vettel selbst ausgelöste Safetycarphase vermasselten Ferrari ein gutes Rennwochenende.

Bei Mercedes lacht man sich hingegen ins Fäustchen. Der Brite Lewis Hamilton wirkt in seinem restlichen Leben schier uneinholbar. Hamilton hat sich mit 73 Punkten vor Teamkollege Bottas ein ordentliches Polster Richtung Weltmeisterschaft angefressen. Die Dominanz in der Konstrukteurweltmeisterschaft ist fast noch erstaunlicher. Mit 162 Punkten vor Ferrari hat auch der Finne Bottas einen großen Anteil an dieser Machtdemonstration von Mercedes. Das sei erwähnt, da nicht wenige Bottas gerne durch ein Talent wie Esteban Ocon ersetzt gesehen hätten.

Wer schnappt sich seinen fünften Japan-Triumph?

In Suzuka wartet auf die Fahrer ein echtes Saison-Highlight. Der von schnellen Kurven gespickte Kurs ist seit 1987 regelmäßig Teil des Rennkalenders der Formel 1. „Ich mag das Rennen, weil es eine großartige Rennstrecke ist. Eine Strecke vom alten Schlag. Die Veranstalter haben den Kurs nicht zu sehr modifiziert, seit dort zum ersten Mal gefahren wurde“, freut sich der Heppenheimer Sebastian Vettel. Die Quote auf einen Sieg des Deutschen bei den Formel-1-Wetten liegt bei 4.00.

Zwischen 2009 und 2013 gewann Vettel gleich viermal den Großen Preis von Japan. Danach folgten auf diesem Kurs keine Siege mehr für den Deutschen. Rivale Lewis Hamilton konnte den Grand-Prix bisher ebenfalls viermal für sich entscheiden. Dieses Mal liegt wie in den letzten Jahren so häufig die Favoritenrolle bei Hamilton, doch am Ende darf man gespannt sein, wer sich seinen fünften Sieg in Suzuka holt.

Vor dem Rennwochenende in Japan erklärt Sebastian Vettel: „Es ist ganz anders dort, wenn man es mit anderen Strecken vergleicht: viele schnelle Kurven, aber auch recht viele langsame Ecken. Das heißt, es gibt nicht nur einen Weg in Sachen Setup, sodass du da den richtigen Kompromiss finden musst.“

Somit ist für die Scuderia Ferrari zu hoffen, dass die von Vettel angedeutete Setup-Variabilität nicht wieder zu einem Missgeschick in der Strategie führt. Ansonsten verpuffen die gar nicht so kleinen Außenseiterchancen auf den Renn-Sieg von Ferrari am kommenden Wochenende.

Für die Rennfahrer gilt Suzuka nicht nur aufgrund seines Kurses  zu einen der Lieblings-Rennen im Formel 1-Kalender. Valtteri Bottas schwärmt: „Die japanischen Fans sind die enthusiastischsten der Welt. Sie unterstützen dich in ihrer einzigartigen Art, daher ist es immer eine Freude dorthin zu reisen.“

Ist Red Bull noch eine Konkurrenz für Ferrari?

Red Bull als zweite Kraft in der Formel 1? Der Traum ist erst ein Mal vorbei. Red Bull kann trotz dem vorgenommenen Fahrerwechsel zwischen Albon und Gasly nicht mehr an die starke Saisonphase vor der Sommerpause anknüpfen.

Albon scheint als neuer Mann an der Seite von Max Verstappen noch nicht der Fahrer zu sein, der um Podiumsplätze mitkämpfen kann und Verstappen selbst gelingt momentan maximal der Kampf um Platz drei.

 

Der Niederländer selbst ist aber optimistisch und spricht euphorisiert über das Rennwochenende in Suzuka: „Es wird besonders sein, nach Suzuka zurückzukehren. Ich erinnere mich an letztes Jahr, zum ersten Mal auf einem echten Formel-1-Kurs mit einem Formel-1-Auto auf einer so fordernden Strecke. Es ist ein großartiger Kurs und ich kann es kaum erwarten, wieder dort zu fahren. Der erste Sektor ist großartig und ich mag die 130R. Man braucht den richtigen Rhythmus und muss konzentriert bleiben.“

Nach einem mäßigen Wochenende in Sotschi mit den Plätzen vier und fünf soll in Japan wieder ein Podiumsplatz her. Das Potenzial besitzen die beiden jungen Fahrer im österreichischen Rennstall allemal, doch ist ein erneuter, kleiner Angriff auf Ferrari im Saisonendspurt wirklich möglich? Die Antwort dazu wird es spätestens im Qualifying geben.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Fabian Sommer / AP Photo*

October 7, 2019

Von 888sport

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"Der kommt an! Mach ihn! Mach ihn! Er macht ihn! Mariooo Götzeeee!" Diese Worte von Tom Bartels, während Mario Götze Deutschland gegen Argentinien zum Fußballweltmeister 2014 schießt, werden Millionen Fußballfans in der Bundesrepublik wohl immer noch in den Ohren liegen, wenn sie an diese denkwürdige Nacht von Rio denken.

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Am Mittwoch kommt es nun zur Neuauflage des WM-Finals von 2014 zwischen der Elf von Jogi Löw und den Südamerikanern. Wenn man einen Blick auf die Kader der beiden Mannschaften wirft, erinnert allerdings nicht mehr viel an 2014.

                                                                     

Kroos und Hector sagen verletzt ab, Messi fehlt gesperrt

Im ursprünglich nominierten Kader der deutschen Mannschaft findet man mit Manuel Neuer, Matthias Ginter und Toni Kroos nur noch drei Spieler, die auch in Brasilien Teil der Weltmeistermannschaft waren.

Toni Kroos wird allerdings nicht zum Einsatz kommen. Er fehlt verletzt und musste beide Länderspiele in der kommenden Woche absagen. Und auch Jonas Hector wird Löw nicht zur Verfügung stehen. Der Kölner laboriert neuromuskuläre Probleme aus und bleibt in der Domstadt.

Nach diesen beiden Absagen sah sich Löw gezwungen, noch einmal beim Personal nachzubessern. Der stark aufspielende Schalker Suat Serdar soll Toni Kroos' Lücke im Mittelfeld schließen.

Der 22-jährige war im Sommer Teil der deutschen U21, die bei der EM in Italien und San Marino den zweiten Platz belegte. Für ihn ist es die erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft.

Ebenfalls neu im Kader von Löw ist Nadiem Amiri. Der Leverkusener gehörte wie auch Serdar zum Kader der U21. In Leverkusen kommt er zumeist im offensiven Mittelfeld zum Zug, unter Stefan Kuntz wurde er in der U21 allerdings auch auf der offensiven Außenbahn eingesetzt.

 

Im argentinischen Kader ist mit Marcos Rojo nur noch ein Spieler des damaligen Kaders zu finden. Superstar Lionel Messi fehlt den Gauchos gesperrt. Der frisch gekürte Weltfußballer des Jahres hatte sich nach der Copa America im Juli sehr kritisch gegenüber dem südamerikanischen Verband Conmebol gegeben und ihnen sogar Korruption vorgeworfen.

Ein Begnadigungsantrag des argentinischen Fußballverbandes AFA wurde abgelehnt und so muss Nationaltrainer Lionel Scaloni weiter auf seinen Kapitän verzichten.

Freude auf die Partie wird sicherlich bei Lucas Alario herrschen. Der Stürmer von Bayern Leverkusen trifft in Dortmund auf seine Teamkollegen Jonathan Tah, Kai Havertz und Nadiem Amiri.

Ebenfalls aus der Bundeliga bekannt sind Leonardo Balerdi von Borussia Dortmund und Nicolás González vom VfB Stuttgart.

Balerdi kam beim BVB allerdings bisher nur in der Reserve in der Regionalliga zum Einsatz. González stand bei den Schwaben in der zweiten Bundesliga in dieser Saison fünf Mal auf dem Platz und erzielte dabei drei Treffer.  

Ein Duell mit langer Tradition

Das WM-Finale 2014 ist nicht das einzige spektakuläre Duell zwischen den beiden Mannschaften. In den 22 Duellen der beiden Mannschaften ging die deutsche Mannschaft acht Mal als Sieger vom Platz. Vier Mal trennte man sich Unentschieden und zehn Mal gewannen die Argentinier.  

In den entscheidenden Duellen behielten aber meistens die Deutschen die Oberhand.

Neben dem WM-Finale 2014 bleiben wohl auch die legendären Begegnungen in den WM-Viertelfinals 2010 und 2006 sowie die WM-Finals 1990 und 1996 unvergessen.

Lehmanns Zetteltrick und wie Guido Buchwald Maradona kaltstellte

Wer an die Heim-WM 2006 denkt, der denkt nicht nur an vier Wochen Traumwetter, riesige Public Viewings auf den unzähligen Fanmeilen und an eine junge deutsche Mannschaft die nach einer großartigen WM Dritter wird. Der denkt auch an Jens Lehmann und seinen Zetteltrick im Elfmeterschießen des Viertelfinals gegen Argentinien.

 

Aber von vorne: Deutschland gewinnt alle drei Gruppenspiele, schlägt im Achtelfinale Schweden souverän mit 2:0 und trifft nun in Berlin auf eine mit Superstars gespickte argentinische Mannschaft, die als einer der Favoriten auf den Titel gilt.

In einer spannenden Begegnung steht es nach 90 Minuten 0:0-Unentschieden. Jens Lehmann hat Jürgen Klinsmann und seine Mannschaft mit einigen starken Paraden in der Partie gehalten.

In der Verlängerung geht Argentinien zwar in Führung, doch Miroslav Klose gleicht kurz vor Schluss aus. Es geht ins Elfmeterschießen.

Jens Lehmann bekommt von Torwarttrainer Andi Köpke vor der Entscheidung einen Zettel mit dem wahrscheinlichen Schussbild der argentinischen Schützen zugesteckt. Und es hilft.

Vor jedem Strafstoß das gleiche Bild: Lehmann zieht den Zettel aus seinem Stutzen und schaut sich die Prognosen Köpkes genau an. Er hat bei fast jedem Elfmeter die richtige Ecke und pariert zwei Mal.

Deutschland zieht ins WM-Halbfinale ein und Lehmanns Zetteltrick geht einmal durch die gesamte internationale Presse.

Ebenfalls unvergessen ist das WM-Finale 1990 in Rom. Deutschland gewinnt 1:0 gegen Argentinien durch einen Foulelfmeter von Andreas Brehme kurz vor Schluss. Einer der herausragenden Spieler dieses Finals: Guido Buchwald.

Buchwald hatte die schwierige Aufgabe Diego Maradona vom deutschen Tor fern zu halten. Und er schaffte es über die gesamte Spielzeit. "You again?" sollen die Worte Maradonas im Laufe des Spiels gewesen sein. Am Ende wurde Deutschland zum dritten Mal Weltmeister und Buchwald hat seitdem den Spitznamen "Diego".

 

Dies war allerdings nur die Revanche für das WM-Finale vier Jahre zuvor. Damals hieß es in Mexico 3:2 für Argentinien und die Deutschen mussten eine bittere Niederlage hinnehmen.

Bei der WM 2010 in Südafrika führte die Elf von Jogi Löw Diego Maradona und Argentinien regelrecht vor. Nach Toren von Thomas Müller, einem Doppelpack von Klose und Arne Friedrich hieß es im Viertelfinale "Koffer packen" für die Gauchos.

Prognose

Wie immer bei Freundschaftsspielen, ist es schwer eine Prognose zu treffen. Die individuelle Klasse dürfte auf Seiten der Deutschen höher sein, doch auch in den letzten Spielen tat man sich gegen vermeintlich schlechtere Teams schwer. Trotzdem sehen wir die Deutschen als klaren Favoriten. Die Fußballwetten-Quote liegt bei 1,78.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Mindaugas Kulbis / AP Photo*

October 7, 2019

Von 888sport

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Der FC Barcelona ist alles andere als optimal in die neue Saison gestartet. Nach sieben Spielen hat man schon zwei Niederlagen einstecken müssen und steht nur auf dem vierten Tabellenplatz. Um den Kontakt zur Tabellenspitze zu halten, sollte am Sonntagabend im Topspiel gegen den punktgleichen FC Sevilla unbedingt ein Sieg her.

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Barcelona im Aufwind

Der Trend spricht dabei für die Katalanen. Die letzten 16 Heimspiele gegen Sevilla konnten allesamt gewonnen werden, 10 davon in der Liga. Und auch die Personalsituation hat sich wieder etwas entspannt. Unter der Woche gaben Lionel Messi und Ousmane Dembele beim 2:1 Sieg in der Champions League gegen Inter Mailand ihre Comebacks.

 

Wie wichtig vor allem Messi für Barca ist, bewies er gegen die Italiener. Nach schöner Vorlage vollendete Luis Suarez die Vorlage des Argentiniers zum 2:1 Siegtreffer.

Inter war schon in der dritten Minute durch Lautaro Martinez mit 1:0 in Führung gegangen und spielte eine sehr starke erste Halbzeit. Sogar eine höhere Führung wäre möglich gewesen.

Doch die Katalanen kamen zurück und spielten einen sehr starken zweiten Abschnitt. Luis Suarez traf in der 58. Minute sehenswert per Volley zum Ausgleich und legte kurz vor Schluss seinen zweiten Treffer nach.

Diese zweite Halbzeit will die Mannschaft von Ernesto Valverde nun mit in die Partie am Sonntag nehmen.

In La Liga zeigten sich die Katalanen in den letzten Wochen wieder besser in Form. Nach einem durchwachsenen Saisonstart gewann Barcelona die letzten beiden Partien und steht nun mit 13 Punkten aus sieben Partien auf Platz Vier.

Um den Kontakt zum Spitzenreiter Real Madrid zu halten, sollte man am Sonntag allerdings unbedingt drei Punkte einfahren. Der Abstand zu den Madrilenen beträgt zwar nur zwei Punkte, doch fünf Punkte Abstand zum verhassten Rivalen, würde den eigenen Ansprüchen nicht gut zu Gesicht stehen.

Sevilla im freien Fall?

Der FC Sevilla ist hingegen genau das Gegenteil zu beobachten. Während die Mannschaft von Julen Lopetegui in den ersten vier Spielen ungeschlagen blieb, verließ man das Feld in den letzten drei Spielen nur einmal als Sieger.

Insbesondere die Defensive steht in den letzten Spielen nicht mehr so sicher, wie noch zu Beginn der Spielzeit. In den letzten beiden Partien musste man fünf Gegentore hinnehmen, in den fünf Partien zuvor waren es nur Zwei.

Prognose

Der FC Barcelona geht als klarer Favorit in das Topspiel. Die aktuelle Form, die Rückkehr von Kapitän Lionel Messi und die klare Statistik gegen Sevilla lassen das Pendel klar auf die Seite der Katalanen ausschlagen. Die Sportwetten-Quote für einen Sieg des amtierenden Meisters liegt bei 1,50.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Joan Monfort / AP Photo*

October 4, 2019

Von 888sport

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Die Bundesligavereine, die unter der Woche in den europäischen Wettbewerben aktiv waren, sorgten für einige spannende Spiele. Umso größer ist jetzt die Freude auf den siebten Spieltag in der Bundesliga.

Am Wochenende stehen wieder einmal spannende Begegnungen auf dem Programm. Zwei davon haben wir für euch etwas genauer unter die Lupe genommen.

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Bayer Leverkusen vs. RB Leipzig

Siegquoten: Bayer Leverkusen (2.38) – Leipzig (2.80)

Geheimtipp: Kai Havertz trifft (3,05)

Empfohlene Wette: Sieg Leipzig (2.80)

Die beiden deutschen Champions-League-Verlierer des vergangenen Spieltags treffen im direkten Duell aufeinander! Gleichzeitig handelt es sich in der Partie zwischen Leverkusen und Leipzig um einen ersten Kräftevergleich zwischen zwei echten Top-Teams der Bundesliga.

 

Die Leverkusener kommen aktuell richtig in Fahrt. 5:0-Tore in den letzten beiden Ligaspielen machten die Schmach in Dortmund vergessen. Wäre da nicht dieser vermasselte zweite Spieltag in der Königsklasse gewesen. Mit 0:3 ließ man sich am vergangenen Dienstag von Juventus Turin vorführen.

Zwar spielte die Werkself mutig auf, hatte mehr Ballbesitz und suchte auch einige Male den Weg Richtung Tor, doch all das reichte nicht, um dem italienischen Schwergewicht bedrohlich zu werden. Zwar hatten die Turiner kein deutliches Chancenplus, doch die Qualität der Abschlüsse war dann doch deutlich stärker. Gonzalo Higuaín, Federico Bernadeschi und Megastar Cristiano Ronaldo sorgten für die drei Treffer der Hausherren.

Der Aufschwung in der Liga soll aber auch zu Hause gegen Leipzig seine Fortsetzung finden. Klar ist, wenn die Leverkusener ihre Serie in den kommenden Spielen ausbauen können, ist der Weg zur Champions-League-Qualifikation ein deutlich kürzerer.

Die Leverkusener Probleme kennt man in Leipzig nur zu gut. Wahnsinnige Leistungen in den ersten Liga-Spielen sorgen für einen stark umjubelten zweiten Tabellenplatz. In Leipzig arbeitet man momentan enorm auf den Status eines „Bayern-Jäger“ hin. Allerdings nehmen die unerwartet, deutliche Heim-Niederlage gegen den FC Schalke und der dreifache Punkteverlust gegen Lyon in der Champions-League Wind aus den Segeln.

 

Nicht zuletzt scheiterten die Leipziger in einem offenen Schlagabtausch gegen die Lyonnais an fehlender Konzentration. Das 0:2 von Terrier für die Gäste wurde zum Sinnbild des Spiels. Nordi Mukiele stolperte am Ball vorbei und hat schlussendlich genauso wie sein Teamkollege und Schlussman Gulácsi nur das Nachsehen. Die Leipziger ließen so in einem Duell auf Augenhöhe wichtige Punkte im Kampf um den Einzug in die K.o.-Runde der Champions-League liegen.

Verteidiger Klostermann erklärt was besser gemacht werden muss: „Das Ergebnis spiegelt nicht ganz das Spiel wider, denn ich denke, dass wir nicht zwei Tore schlechter waren als Lyon. Umso ärgerlicher ist letztlich das Resultat. Wir haben uns gute Chancen herausgespielt, diese aber nicht genutzt. Die Fehler vor den Gegentoren waren natürlich vermeidbar. Solche leichten Gegentreffer müssen wir zukünftig vermeiden."

Leipzig hat mit Leverkusen einen echten Brocken vor sich. Stellen die Leipziger ihre Fehler ab und kommen zurück in den zuvor gezeigten Liga-Alltag, dann sollte ein Auswärtssieg im Bereich des Möglichen liegen.

Prognose:

Zwei Teams mit einem hohen Potenzial treffen am Wochenende aufeinander. Allerdings glauben wir, dass die Leipziger wieder in die Spur finden und einen Auswärtssieg holen. Die Quote für einen Sieg der Sachsen liegt bei den Bundesligawetten bei 2.80.

Kai Havertz gilt seit langer Zeit als das Riesen-Talent im deutschen Fußball. Am vergangenen Wochenende legte er in Augsburg einen Treffer auf und verwandelte auch noch selbst zum 0:3-Endstand. Trifft er auch gegen die Sachsen, dann wartet eine unschlagbare 3.05-Quote auf euch. Ein echter Geheimtipp.

SC Freiburg vs. Borussia Dortmund

Siegquoten: SC Freiburg (5.50) – Borussia Dortmund (1.58)

Geheimtipp: Marco Reus trifft (2.15)

Empfohlene Wette: Sieg Dortmund (1.58)

Am Samstagnachmittag kommt es zu dem Top-Spiel in der Bundesliga. Dass die Borussia aus Dortmund Teil davon ist, ist eher weniger verwunderlich. Dass allerdings die Freiburger den anderen Part des Top-Spiels übernehmen, ist dann doch erstaunlich.

Der vermeidliche Abstiegs-Kandidat aus dem Breisgau zeigt in dieser frühen Phase der Saison eine außerordentlich starke Leistung. Vier Siege an den ersten sechs Spieltagen und Platz drei sprechen für sich. Dementsprechend klar ist, dass die kleinen Freiburger jetzt auch dem großen BVB auf den Schlips treten wollen.

Am vergangenen Wochenende siegten die Freiburger nach großen Kampf in Düsseldorf. Selbst der Treffer zum 1:0 von Fortuna-Stürmer Rouwen Hennings und ein verschossener Elfmeter von Lucas Höler brachte die Freiburger nicht aus der Fassung. Luca Waldschmidt sorgte dann mit seinem 2:1-Siegtreffer für den Schlusspunkt in einer hitzigen Partie.

Mit der Borussia aus Dortmund fährt diese Saison das erste richtige Top-Team in das Schwarzwald-Stadion. Die Freiburger werden zeigen wollen, dass dieser überragende Saisonstart nicht nur einem vermeidlich schwachen Auftaktprogramm geschuldet ist und die Breisgauer auch gegen Spitzen-Teams ihre Leistungen der vergangenen Wochen abrufen können.

 

Meisterschaftsanwärter Dortmund? So nicht! Der BVB wird seiner Qualität in der Bundesliga noch nicht gerecht. Zwar trennen Tabellenführer Bayern München und die Dortmunder nur drei mickrige Punkte, doch eben auch sieben Tabellenplätze. Natürlich sind die Liga-Spiele nicht ein Mal zu einem Viertel ausgespielt, dennoch muss der BVB jetzt das Gaspedal finden, wenn man in Dortmund von einer Meisterschaft 2019/20 träumen will.

Immerhin gibt es ja noch die Champions-League und dort ist der BVB ergebnistechnisch wesentlich gefestigter. Unter der Woche konnte man sich einen souveränen 0:2-Auswärtssieg in Prag erspielen. Die Chancenverwertung ließ zwar wieder ein Mal zu wünschen übrig, dennoch wirkte die Defensive der 09er wesentlich stabiler.

Auch Kapitän Marco Reus fielen nach dem Auswärtssieg einige Steine vom Herzen: „Wir haben von der 1. bis zur 90. Minute dagegen gehalten und die Zweikämpfe angenommen. Wir hätten ein bisschen früher das 2:0 machen können, so haben wir die ganze Partie ein bisschen spannend gehalten. Aber wir sind sehr zufrieden, dass wir die Partie gewonnen haben."

Zeigt der BVB einen ähnlich starken Fight wie in Prag und arbeitet an seiner Chancenverwertung, dann sind drei Punkte in Freiburg eigentlich nur Formsache.

Prognose

Klare Rollenverteilung in Freiburg. Die Freiburger wollen und die Dortmunder müssen. Wir glauben, dass der BVB seine Drucksituation für sich nutzen kann und die drei Punkte aus Freiburg entführt. Für eine Wette auf einen Auswärtssieg der Borussia bekommt ihr eine 1.58-Quote.

Für Marco Reus ist das Thema Mentalitätsfrage abgehakt. Der Kapitän der Dortmunder ist zwar noch nicht ganz auf seinem Level, allerdings traf er schon letzte Woche gegen Bremen. Wir glauben, dass er auch in Freiburg trifft (2.15).

 

October 4, 2019

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Ganz Fußball-Deutschland ist noch verzaubert von dem Auswärtsspektakel der Bayern in der Champions League. Nun startet auch die Europa League in die zweite Runde der Gruppenphase. Mit der Eintracht aus Frankfurt, der Borussia aus Gladbach und dem VfL aus Wolfsburg kämpfen gleich drei deutsche Teams um Punkte und um Wiedergutmachung. Vor allem die Gladbacher schockierten mit einem enorm schwachen Auftakt gegen den vermeidlichen Underdog der Gruppe aus Wolfsberg. Gelingt den Fohlen in Istanbul gegen Basaksehir ein versöhnlicher Einstand im zweiten Anlauf?

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Hat sich der Traum von der K.o.-Phase schon ausgeträumt?

In Gladbach verfällt man momentan wieder sehr schnell in kleine Träumereien. Und das ist nicht ganz unbegründet, denn mit Superman Marcus Thuram haben die Gladbacher im Sommer einen Transfer getätigt, der momentan trifft wie er will. Nun geht es für den Erfolgsgaranten und seine Fohlenelf nach Istanbul, um sich mit Basaksehir zu messen.

 

Nach einem eher mäßigen Start der Gladbacher in die neue Bundesligasaison, kam das Team von Cheftrainer Marco Rose in den letzten Wochen richtig in Fahrt. Zwei Derbysiege gegen Köln und Düsseldorf sowie ein bärenstarker 0:3- Auswärtssieg in Hoffenheim sorgen für einen mehr als verdienten sechsten Tabellenplatz nach sechs Spieltagen. Vor allem die Leistung am vergangenen Wochenende überragt. Sturm-Duo Plea und Thuram funktionieren immer besser und vor allem der Motor namens Neuhaus überzeugte.

„Der Trick ist, nicht so viel nachzudenken, sondern unser Spiel durchzuziehen. Ob das jetzt gegen Istanbul ist oder in Hoffenheim oder zuhause. Wir versuchen das Bestmögliche herauszuholen, das ist das Entscheidende. Im Endeffekt haben wir uns belohnt wie auch im letzten Spiel schon. Heute hat alles gepasst. Das Umschaltspiel hat super funktioniert und der letzte Pass hat gestimmt. So haben wir uns in einem engen Spiel mit einem 3:0-Sieg belohnt“, fasste Neuzugang Stefan Lainer die Partie in Sinsheim zusammen.

Klingt nach einem Saisonstart nach Maß, wäre da nicht dieser peinliche Aussetzer zum Auftakt der Europa League gewesen. Mit einer 0:4- Heimniederlage gegen den Wolfsberger AC mussten die Fohlen einiges an Häme und Spott über sich ergehen lassen.

Die Ausgangssituation nach erst einem Spieltag in der Gruppenphase ist für die Gladbacher zwar keine leichte, aber eine machbare. Der AS Rom ist das einzige Team in der Gruppe, welches einen rein qualitativ wohl besseren Kader hat. Allerdings sind auch die Italiener mit einer guten Leistung schlagbar. Zwar wirken andere Gruppen im Verhältnis zu der der Gladbacher fast lachhaft, doch das Vermögen sich dennoch durchzusetzen hat das Team von Marco Rose allemal.

Trotz eines eher ausbaufähigen Ligastarts der türkischen Hauptstädter, weiß man in Gladbach, dass das Spiel nicht auf die leichte Schippe zu nehmen ist. Allerdings können die Gladbacher in ihrer momentan bestechenden Form ihr Auswärtsspiel mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein angehen.

Ein kleiner Ritt in die Vergangenheit sollte den Borussen Mut machen. In der Saison 2012/13 machten die Gladbacher ihr bisher einziges Auswärtsspiel in Istanbul und allgemein in der Türkei gegen Fenerbahce. Damals gewann die Borussia am sechsten Spieltag der Europa League-Gruppenphase deutlich mit 3:0 und zog so in die K.o.-Runde ein. Ibrahima  Traore, Keanan Bennetts, Tobias Strobl, Fabian Johnson, Torben Müsel und Jonas Hofmann verpassen das Auswärtsspiel allesamt verletzungsbedingt. Auch für den noch angeschlagenen Kapitän Lars Stindl kommt ein Comeback im zweiten Gruppenspiel zu früh.

Basaksehir wieder in der Spur?

Erst zwei Siege nach sechs Spieltagen und ein mickriger achter Platz. Für den türkischen Hauptstadtklub Basaksehir, der eigentlich um die vordersten Plätze mitspielen will, ist das alles andere als befriedigend.

Immerhin gab es für die Mannen von Okan Buruk am vergangenen Spieltag eine Art Brustlöser gegen Caykur Rizespor. Mit einem grandiosen 5:0-Sieg fegte man den Tabellenzwölften aus dem eigenen Stadion. Die Türken starteten genauso wie die Borussia mit einer 4:0-Schmach in die Europa League- Saison. Nun steht also die Begegnung der beiden großen Verlierer des ersten Spieltags an und beide Teams stehen schon jetzt unter großen Druck.

Durch eine faszinierende, vergangene Saison von Istanbul Basaksehir, konnte man sich mit dem zweiten Tabellenplatz krönen und qualifizierte sich so für die Europa League. Nur zwei Punkte fehlten auf den Stadtrivalen Galatasaray, um die Süper Lig endgültig für sich zu entscheiden. Nun soll eine erfolgreiche Europa League-Saison über die Schmerzen der verpassten Meisterschaft hinwegtrösten.

Mit Eljero Elia und Demba Ba stehen auch zwei ehemalige Bundesligaspieler bei den Türken unter Vertrag. Ex-Kölner und ehemaliger Dortmunder wird aufgrund einer fehlenden Spielberechtigung nicht zur Verfügung stehen.

Prognose

Wir erwarten eine enge Partie mit leichten Vorteilen für die deutsche Gastmannschaft. Da wir allerdings nicht unbedingt von einem Auswärtssieg der Borussia aus Gladbach ausgehen, empfehlen wir euch auf mehr als zwei Treffer in der Partie zu setzen, da beide Teams sehr offensivfreudigen Fußball spielen. Die Quote bei den Wetten hierfür beträgt 1.74.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photo*

October 3, 2019

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Borussia Dortmund und RB Leipzig stehen am Champions League-Mittwoch vor lösbaren Aufgaben. Während der BVB auswärts gegen Slavia Prag vor einer Pflichtaufgabe steht, empfangen die Leipziger Olympique Lyon. Bleiben die beiden Bundesliga-Vertreter auch im zweiten Gruppenspiel ungeschlagen?

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Slavia Prag – Borussia Dortmund

Borussia Dortmund steckt früh in der Saison schon in einer kleinen Krise. In der Bundesliga verspielte man zuletzt zweimal eine Führung und kam gegen Frankfurt und Bremen nicht über Remis hinaus, in der Tabelle steht man auf Platz 8 und eilt den Meisterschaftambitionen weit hinterher. Vor allem die Art und Weise, wie die Schwarz-Gelben verteidigen bereitet Trainer Lucien Favre Sorgen. Der BVB lasse "zu viele Gegentore" zu. "Wir können nicht immer drei, vier Tore schießen um zu gewinnen", mahnt der Schweizer.

 

Gegen die Bremer zeigte man in Halbzeit Eins eine gute Leistung. Milos Rashica erzielte zwar in der 7. Minute die frühe Bremer Führung, doch danach spielte nur noch der Vizemeister und schlug postwendend zurück. Nach einer punktgenauen Flanke von Lukasz Piszczek besorgte Mario Götze in seinem Bundesliga-Startelfdebüt per Kopf den 1:1 Ausgleich (9. Minute). Auch danach drückte der BVB auf die Führung. Einen Schuss von Jadon Sancho lenkte Pavlenka um den Pfosten und ein Abschluss von Thorgan Hazard flog über die Latte. In der 41. Minute traf dann Kapitän Marco Reus zur verdienten 2:1 Führung. Mo Dahoud hätte sogar noch vor der Pause auf 3:1 erhöhen können, doch Pavlenka parierte erneut stark.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Grün-Weißen deutlich stabiler, ließen den BVB zu deutlich weniger Chancen kommen und schlugen in der 55. Minute sogar selbst zu. Eine Ecke des ehemaligen Dortmunders Nuri Sahin verlängerte Joshua Sargent auf den zweiten Pfosten, wo Marco Friedl völlig freistehend zum 2:2 ausglich.

Kein ungewöhnliches Bild, die Schwarz-Gelben sind, wie auch in der letzten Spielzeit extrem anfällig bei Standards und Flanken. Favre reagierte und brachte mit Julian Brandt und Paco Alcacer neue Offensivpower, doch trotz einiger Gelegenheiten reichte es nicht zum Siegtreffer reichte. Einen Schuss von Hakimi ließ Pavlenka abklatschen, doch den Nachschuss von Hazard konnte Friedl zur Ecke abfälschen.

Und auch ein schönes Zusammenspiel zwischen den Jokern Brandt und Alcacer zischte über die Querlatte. "Wir haben schon ein bisschen Rückstand. Wir sind in der Schuld, die Spiele zu gewinnen", äußert sich auch Kapitän Reus nach dem Spiel erneut kritisch.

 

Der Auftritt im ersten Gruppenspiel der Königsklasse macht allerdings Mut. Gegen den FC Barcelona spielte man zwar ebenfalls nur Remis, zeigte aber eine sehr starke Leistung und drückte die Katalanen in der zweiten Halbzeit in die eigene Hälfte. Der Meister der spanischen Liga konnte sich an diesem Tag beim überragenden Marc-Andre Ter Stegen bedanken, überhaupt einen Punkt aus Dortmund mitgenommen zu haben.

Und auch der Gegner aus Prag sollte den BVB nicht bange werden lassen. Zwar holte man am ersten Spieltag überraschend einen Punkt gegen Inter Mailand und ist in der tschechischen Liga mit erst zwei Gegentoren aus 11 Partien Tabellenführer, doch von der individuellen Klasse sind die Tschechen den Borussen natürlich klar überlegen. Auch ein Blick in die Statistik deutet klar auf den BVB. Die Schwarz-Gelben blieben zwar in fünf der letzten sechs CL-Partien torlos (sooft wie in den vorherigen 38 Partien in der Königsklasse zuvor), doch auswärts hat man in 18 der letzten 20 Partien immer getroffen.

Slavia wartet in der Champions League seit sechs Spielen auf einen Sieg, ob das ausgerechnet heute klappt, ist mehr als fraglich. Dortmund ist bisher in zwei Vergleichen mit tschechischen Mannschaften zweimal als Sieger vom Platz gegangen. Alle deutschen Teams haben in der Königsklasse von acht Aufeinandertreffen mit tschechischen Vertretern nur eine Partie verloren.

Verzichten müssen die Dortmunder allerdings auf Paco Alcacer. Der Spanier kuriert eine Achillessehnen-Reizung aus und ist nicht mit nach Prag gereist. Hoffnung auf einen Einsatz können die BVB-Fans bei Mats Hummels haben. Nach seiner Verletzung ist der Innenverteidiger zurück im Kader. Wie wichtig der ehemalige deutsche Nationalspieler für die Schwarz-Gelbe Verteidigung ist, stellte er zuletzt gegen Barcelona unter Beweis, als er 100% seiner Zweikämpfe gewann und mit 87% Passquote für deutlich mehr Sicherheit im Defensivverbund sorgte.

Prognose

Borussia Dortmund geht trotz der letzten Ergebnisse als klarer Favorit in die Partie. Slavia Prag entführte zwar am ersten Spieltag einen Punkt aus dem San Siro, doch dies sollte nicht mehr als ein Ausnahmefall gewesen sein. Wir empfehlen eine leichte Handicap-Wette auf den BVB (1:0). Die Champions-League-Quote dafür beträgt 2,23

RB Leipzig – Olympique Lyon

Bis zum letzten Samstag herrschte bei RB Leipzig Grund zur Freude. In der Bundesliga nach fünf Spieltagen ungeschlagener Tabellenführer und auch in der Königsklasse den Auftakt mit 2:1 bei Benfica Lissabon gewonnen. Noch nach der 3:1 Niederlage gegen den FC Schalke 04 ist bei den Sachsen etwas Ernüchterung eingezogen. Nur wenige Stunden nachdem Trainer Julian Nagelsmann in einem Interview über einen möglichen Champions League-Sieg der Leipziger für Aufsehen gesorgt hatte, zeigte seine Mannschaft keine gute Leistung gegen die Königsblauen. "Wir sind zwar gut ins Spiel gekommen, hatten heute aber die Momente nicht so auf unserer Seite wie in den letzten Wochen", versuchte Nagelsmann die Niederlage einzuordnen.

 

Tatsächlich hätten die Leipziger in der Anfangsphase in Führung gehen können, doch Marcel Sabitzer scheiterte am Querbalken (15.) und wenige Sekunden später am stark parierenden Alexander Nübel im Schalker Tor. Nach diesem Weckruf stand die Schalker Defensive deutlich sicherer und wusste die eigenen Gelegenheiten zu nutzen. Erst traf Salif Sane nach einer Ecke per Kopf (29.) und kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte Amine Harit per Foulelfmeter auf 2:0. Schiedsrichter Manuel Gräfe hatte nach minutenlanger VAR-Unterbrechung auf Elfmeter entschieden. Für RB-Verteidiger Marcel Halstenberg ein "fragwürdiger Elfmeter".

Nach der Pause erhöhten die Sachsen das Risiko und kamen auch immer wieder zu eigenen Chancen, doch dadurch ergaben sich natürlich Räume zum Kontern. Einen dieser Konter nutzte Rabbi Matondo in der 59. Minute mit seinem ersten Bundesligatreffer zum vorentscheidenden 3:0. Ein Fernschuss von Emil Forsberg rutsche Nübel über die Fäuste und ins Tor (84.), doch mehr als Ergebnismakulatur sollte der Anschlusstreffer nicht sein.

Dass es die Leipziger besser können, wollen sie heute im zweiten Champions League-Gruppenspiel gegen Olympique Lyon zeigen. Und dazu kommt Lyon gerade Recht. Die Franzosen sind seit sieben Partien sieglos, trotzdem nimmt Nagelsmann die Partie nicht auf die leichte Schulter und warnt seine Mannschaft: "Es ist immer schwierig, wenn eine Mannschaft mit dem Rücken zur Wand steht. Lyon hat eine tolle Mannschaft mit großem Potenzial. Es wird an uns liegen, ihre Schwächen sichtbar zu machen."

Um zu beweisen, dass die Niederlage am Wochenende nur ein Ausrutscher war, steht ihm der ganze Kader zur Verfügung. Lediglich Neuzugang Patrick Schick ist fraglich. Man müsse schauen, wie er das Training verkraftet, so der RB-Coach über den Angreifer, der erst seit kurzem wieder voll im Mannschaftstraining steht.

Im Europapokal weist RB eine nennenswerte Heimstatistik auf. Von 12 Heimspielen, wurde nur drei verloren, von den letzten acht Partien vor heimischen Publikum gewann man Sechs. In den vorherigen vier Begegnungen mit französischen Teams verloren die Sachsen ebenfalls nur eines. Lyon gewann von den letzten acht Partien gegen deutsche Teams nur eines, die letzte Auswärtsniederlage in der Königsklasse liegt allerdings schon über drei Jahre zurück. Wettbewerbsübergreifend wartet der ehemalige Serien-Meister aus Frankreich nun schon seit sieben Spielen auf ein Erfolgserlebnis.

Prognose

RB Leipzig geht vor allem auf Grund der Formkrise bei Lyon als Favorit in diese Begegnung. Trotz der Niederlage gegen Schalke zeigt man unter Neutrainer Nagelsmann in dieser ansprechende Leistungen und steht zu Recht auf Tabellenplatz Zwei. Ein Tipp Leipzig ist definitiv ratsam, die Quote beträgt 1,60. Wer ein bisschen Risiko eingehen möchte, dem empfehlen wir ein Tipp auf Remis oder Sieg Lyon. Die Quoten dafür stehen bei 4,70 und 5,30. So deutlich wie die Quoten das Spiel sehen, dürfte es nicht werden.

Geheimtipp: Timo Werner erzielt das erste Tor. In drei der vier Partien, in denen der Nationalspieler in dieser Spielzeit traf, erzielte er das 1:0. Die Quote dafür beträgt 4,50

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photo*

October 2, 2019

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Während in den anderen europäischen Ligen unter der Woche gespielt wurde, genehmigte sich die Bundesliga eine Verschnaufpause und die Mannschaften konnten sich unter der Woche im Training  voll und ganz auf die anstehende Aufgabe im deutschen Oberhaus konzentrieren.

Am Wochenende stehen wieder einmal spannende Begegnungen auf dem Programm. Zwei davon haben wir für euch etwas genauer unter die Lupe genommen.

Alle Wetten zur Bundesliga gibt´s hier!

RB Leipzig vs. FC Schalke 04

Siegquoten: Leipzig (1.57) – Schalke (5.60)

Geheimtipp: Amine Harit trifft (5.30)

Empfohlene Wette: Sieg Leipzig (1.57)

Wer hätte das vor der Saison gedacht? Das Spiel zwischen Leipzig und Königsblau ist das Topspiel des sechsten Spieltags. Während die meisten Experten die roten Bullen in diesen Tabellenregionen erwartet hatten, ist der aktuelle Höhenflug der Schalker schon eine kleine Überraschung.

 

RB Leipzig ist aktuell nicht zu stoppen. Nach dem 2:1-Coup bei Benfica Lissabon in der Champions League ließ die Mannschaft von Julian Nagelsmann auch in der Bundesliga beim Gastspiel in Bremen nichts anbrennen und siegte locker mit 3:0.

In einer flotten Partie zeigten sich die Sachsen insbesondere bei den Standards von ihrer besten Seite und äußerst effizient. Zunächst brachte Orban die Gäste nach einer Ecke mit 1:0 in Führung, eher Sabitzer per Freistoß nachlegte. Bremen war im zweiten Durchgang um den Anschlusstreffer bemüht, doch im letzten Drittel fehlte die Genauigkeit. Den Schlusspunkt setzte Saracchi und die Leipziger sind mit 13 Punkten nach fünf Spielen Tabellenführer.

Diese Position soll auch im Spitzenspiel gegen Schalke 04 verteidigt werden, doch bei allem Enthusiasmus ist Trainer Julian Nagelsmann darum bemüht, den Ball weiterhin flach zu halten: "Wir werden nach dem fünften Spieltag jetzt nicht schon anfangen, den Balkon auf dem Marktplatz in Leipzig zu schmücken, ist doch klar", gab er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel zu Protokoll.

 

Doch eine Sache ist sicher: Spielt RB so weiter, gehören sie zu den großen Favoriten auf den Titel.

Auch Schalke 04 würde sich in diesen Tabellenregionen gerne wieder etablieren. Nach einer schwachen Saison befindet sich Königsblau unter Neu-Trainer David Wagner wieder auf dem Vormarsch.

Am vergangenen Spieltag gab es einen 2:1-Arbeitssieg gegen Mainz 05. In einem von Taktik geprägten Spiel erzielte Amine Harit kurz vor Spielende den wichtigen Siegtreffer. Nach seinem Doppelpack in Paderborn avancierte er auch gegen die 05-er zum Spieler des Spiels und kommt unter Wagner immer besser in Form.

Omar Mascarell sieht in der starken Fitness der Schalker einen der Hauptgründe für den Aufschwung: "Die Grundlagen für ein laufintensives Spiel haben wir in der Vorbereitung gelegt. Der Coach hat in den ersten Wochen großen Wert darauf gelegt, dass wir topfit werden. Das hat sich bislang ausgezahlt", sagte er nach dem wichtigen Dreier gegen Mainz.

In Leipzig erwartet Königsblau nochmal ein anderes Kaliber, aber wenn sie mit breiter Brust auftreten, ist es durchaus auch möglich, dort etwas Zählbares mitzunehmen.

Prognose

Beide Mannschaften präsentieren sich aktuell in bestechender Form, dennoch sehen wir Leipzig aufgrund des Heimvorteils in der Favoritenrolle. Die Quote für einen Sieg der Sachsen liegt bei den Bundesligawetten bei 1.57.

Amine Harit hat in den letzten Wochen gezeigt, was in ihm steckt und dass er weiß, wo das gegnerische Tor steht. Beim FC Schalke ist er zum Spieler des Monats gewählt worden, was ihm zusätzliches Selbstvertrauen geben wird. Netzt er auch in Leipzig, dann wartet eine unschlagbare 5.30-Quote auf euch. Ein echter Geheimtipp

Borussia Dortmund vs. Werder Bremen

Siegquoten: Dortmund (1.28) – Bremen (9.50)

Geheimtipp: Sancho trifft (2.40)

Empfohlene Wette: Über 3,5 Tore (1.82)

Im Samstagabendspiel bekommt es Vizemeister Borussia Dortmund mit Werder Bremen zu tun. Auf dem Papier wahrscheinlich eine Pflichtaufgabe für den BVB, doch die Erinnerungen an die Vorsaison dürften bei dem einen oder anderen noch präsent sein.

Damals setzten sich die Werderaner im DFB Pokal im Signal Iduna Park nach Elfmeterschießen durch und erhielten die Hoffnungen auf das Finale in Berlin dadurch weiter am Leben. Lucien Favre wird alles daran setzen, diese Erinnerungen aus den Köpfen seiner Spieler zu bekommen, denn will man im Kampf um die Meisterschaft ein Wörtchen mitreden, dann ist ein Sieg vor heimischem Publikum gegen Werder fast schon Pflicht.

Am vergangenen Spieltag gab es den nächsten kleinen Dämpfer. Bei Eintracht Frankfurt reichte es für die Borussen nur zu einem 2:2-Unentschieden. Eigentlich ein passables Resultat beim Europa-League-Halbfinalisten der vergangenen Saison, doch bedenkt man, dass der BVB den Ausgleich erst kurz vor Schluss per Delaney-Eigentor kassierte, wiegt der Verlust von zwei Punkten umso schwerer.

 

Gegen Werder Bremen soll nun also wieder der nächste Sieg her und dadurch auch die nachdem Eintracht-Spiel aufkommende Diskussion um die fehlende Mentalität beim BVB ad acta gelegt werden. Gerade Marco Reus wird nach seinem kleinen Ausraster am Sky-Mikrofon Taten sprechen lassen wollen, hatten die Medien im Anschluss sogar seine Kapitänsbinde beim BVB in Frage gestellt.

Werder Bremen tritt nach der 0:3-Niederlage gegen Leipzig weiter auf der Stelle und belegt nach fünf Spielen mit sechs Punkten einen durchwachsenen zehnten Platz. Zu wenig für die eigenen Ansprüche.

Wie bereits oben erwähnt war die Schwäche bei den Standards hauptverantwortlich für die Pleite vor heimischem Publikum gegen die Sachsen. Dessen ist sich auch Trainer Florian Kohfeldt bewusst: " Wir thematisieren und trainieren weiter, aber wir sollten es nicht dramatisieren. Wir hinterfragen die Situationen, sind auch bereit etwas umzustellen. Es ist immer eine Abwägung, auch einen Mann auf die Linie zu stellen", kündigte er eventuelle Veränderungen an.

Auch personell entspannt sich die Situation langsam aber sicher wieder. Maxi Eggestein und Milot Rashica kehren aller Voraussicht nach in die Startelf zurück und auch Langkamp und Veljkovic stehen im Kader.

Prognose

Die Rollen sind klar verteilt. Der BVB ist der klare Favorit und wird versuchen, die Werderaner durch ein frühes Tor aus der Defensive zu locken. Kommt die Offensive von Schwarz-Gelb ins Rollen wird es für die Abwehr von Bremen schwer, diese aufzuhalten. Wir rechnen also mit vielen Toren und für eine Wette auf über 3,5 Tore bekommt ihr eine solide 1.82- Quote.

Jadon Sancho ist aktuell in bestechender Form und trug sich auch in Frankfurt in die Torschützenliste ein. Bei dem erwarteten Offensivfeuerwerk des BVB ist es äußerst wahrscheinlich, dass er auch gegen Werder trifft (2.40).

September 26, 2019

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