Die Länderspielpause neigt sich dem Ende entgegen, doch bevor es wieder in den Liga-Alltag geht, steht für die deutsche Mannschaft noch die wichtige Auswärtsbegegnung gegen Nordirland auf dem Programm. Kann die DFB-Elf den Tabellenführer schlagen?
Dass die Nordiren nach vier Spielen an der Spitze der Gruppe C stehen würden, hätten wohl die wenigsten erwartet, doch die Mannschaft von Trainer Michael O'Neill gab sich bislang noch keine Blöße. Gleich am ersten Spieltag wurde Estland zu Hause mit 2:0 geschlagen, ehe die Green & White Army drei Tage später auch Weißrussland mit 2:1 besiegte.
Kurz vor der Sommerpause gab es dann auch jeweils in den Rückspielen gegen Estland (2:1) und Weißrussland (1:0) zwei Siege, so dass man mit vier Siegen aus vier Spielen aktuell ganz oben steht. Der Traum von der EURO 2020 ist zum Greifen nah. Ein Sieg am Montagabend gegen die deutsche Mannschaft würde die Nordiren drei Spieltage vor Schluss ihrem Ziel ein gutes Stück näher bringen.
Die Euphorie in dem kleinen Land ist riesig. Am Wochenende hatten die Nordiren in der EM-Qualifikation spielfrei, nutzten dies aber für ein Testspiel gegen Luxemburg. Zwar stand am Ende ein 1:0-Sieg zu Buche, doch die Leistung der O'Neill-Elf ließ zu wünschen übrig. Gegen Deutschland muss eine deutliche Leistungssteigerung her, um mindestens einen Punkt mitzunehmen.
Trotz der makellosen Bilanz ist die nordirische Auswahl am Freitagabend natürlich klarer Außenseiter. 17 Mal standen sich die beiden Nationen in Länderspielen gegenüber. Den letzten nordirischen Sieg gab es im November 1983. Die letzten Duelle standen in der Qualifikation zur WM 2018 auf dem Programm. In beiden Begegnungen setzten sich die Deutschen durch.
Unterschätzen darf man die Männer von der Insel aber dennoch nicht. Nach der Leistung der Deutschen gegen die Niederlande wittert Michael O'Neill sogar Chance auf den großen Coup, wenngleich der Respekt groß ist. "Wir haben uns mit vier Siegen in vier Spielen das Recht erarbeitet, an der Spitze der Gruppe zu stehen. Wir hoffen. dass wir am Montag über uns hinauswachsen und Deutschland nicht auf seinem höchsten Niveau spielt."
Personell ist die Lage bei den Nordiren ein wenig angespannt. Neben Michael Smith, Jordan Jones und Paul Smith fehlt auch Publikumsliebling Will Grigg. Dazu sind einige Spieler im Kader, die zuletzt wenig bis keine Spielpraxis in ihren Vereinen hatten.
Verspielt Deutschland die EM?
Den Auftakt in die erste Länderspielpause der neuen Saison hatte man sich bei der DFB-Elf garantiert anders vorgestellt. Nach einer zuvor starken Bilanz von drei Siegen aus drei Spielen kam es am Freitagabend in Hamburg zum zweiten Spiel gegen die niederländische Auswahl. Zu Beginn schienen die Deutschen dort weiterzumachen, wo sie vor der Sommerpause aufgehört hatten. Serge Gnabry brachte die deutsche Mannschaft in der 9. Minute in Führung und auch danach ließen die Deutschen wenig bis gar nichts anbrennen.
In der zweiten Hälfte fiel die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw dann aber regelrecht auseinander. Katastrophale Fehler in der Abwehr sorgten für den niederländischen Doppelschlag, ehe Toni Kroos durch einen eher schmeichelhaften Elfmeter ausglich. Aber auch nach dem Ausgleich waren die Deutschen komplett von der Rolle. Fast im Gegenzug gelang der Elftal die erneute Führung, bevor Georginio Wijnaldum in der Nachspielzeit den Deckel drauf machte.
Vor allem die Abwehr wurde im Anschluss an die Partie heftig kritisiert. Auf Jogi Löw kommt vor dem Spiel gegen Nordirland einiges an Arbeit zu. Einen Ausrutscher darf sich die deutsche Elf nicht leisten, ansonsten würde das Ziel EURO 2020 in weite Ferne rücken. Mit Blick auf die wichtige Begegnung versucht die deutsche Mannschaft Optimismus zu verbreiten. "Wir müssen aus dieser Niederlage unsere Lehren ziehen und uns in Nordirland anders präsentieren", sagte Abwehrspieler Niklas Süle.
Eins ist aber jetzt schon sicher: Es wird einige Wechsel im Vergleich zum Spiel gegen die Niederlande geben. Zum einen müssen Nico Schulz und Ilkay Gündogan ersetzt werden, die beide aufgrund von Verletzungen frühzeitig abgereist sind. Zum anderen wird Löw aller Voraussicht nach eine andere Abwehr als noch gegen die Niederlande auf den Platz schicken. Wir dürfen gespannt sein, für wen sich der Bundestrainer entscheidet.
Prognose
Die Rollenverteilung vor dem Duell der beiden Nationen dürfte klar sein. Die Deutschen gehen als Favorit in die Partie und müssen fast schon gewinnen, während die Nordiren schon mit einem Punkt zufrieden wären. Wir erwarten eine Begegnung mit vielen Spielanteilen für die DFB-Elf. Deshalb empfehlen wir euch auf einen Sieg der deutschen Mannschaft zu tippen. Die Quote bei den Sportwetten liegt bei 1.30.
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Letzte Woche noch in Belgien, diese Woche schon in Italien. Die Formel 1 macht Halt in Monza. Das 14. Rennen in dieser Saison steht auf dem Programm. Kann Ferrari beim Heimrennen den zweiten Siegen feiern oder sind die Silberpfeile wieder auf den gewohnten Plätzen zu finden?
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Den großen Rivalen ärgern
Den Start in die zweite Saisonhälfte hätte sich Mercedes vermeintlich leichter vorgestellt. In Spa mussten sich die Silberpfeile zum ersten Mal in dieser Saison Ferrari geschlagen geben. Bereits in den Freien Trainings war die Leistung für die eigenen Verhältnisse nur mittelmäßig. Im Qualifying sicherte man sich dann aber mit Lewis Hamilton auf der drei und Valtteri Bottas auf der vier die zweite Startreihe.
Das Rennen lief dann eher nach dem Geschmack von Teamchef Toto Wolff. Pünktlich zum Rennstart war die Leistung wieder vorhanden. Lewis Hamilton lieferte sich gleich zu Beginn packende Duelle mit Sebastian Vettel und überholte diesen dank der besseren Boxenstopp-Strategie. Am Ende reichte es mit knapp einer Sekunde Rückstand "nur" für den zweiten Platz. Bottas schaffte es ebenfalls noch den Deutschen zu überholen und komplettierte damit das Podium.
Auch wenn es nicht ganz der angepeilte Doppelsieg wurde, zeigte sich vor allem Hamilton zufrieden mit dem Verlauf des Wochenendes. "Ich bin glücklich. Es war ein wackliges Wochenende, aber dann hatte ich ein solides Qualifying und Rennen, also bin ich sehr glücklich. Natürlich willst du immer gewinnen, aber wir können sie nicht alle gewinnen. Ich freue mich für Charles, habe alles gegeben und nichts unversucht gelassen."
Für Bottas war es ebenfalls ein ordentliches Ergebnis, nachdem er sowohl in Deutschland als auch in Ungarn das Podium verpasste. Trotz des Sieges von Ferrari führen die Silberpfeile weiterhin in der Weltmeisterschaft. Bei den Fahrern hat Lewis Hamilton mittlerweile einen Vorsprung von 65 Punkten auf seinen Teamkollegen. In der Konstrukteurswertung sind es gar schon 145 Punkte auf die Scuderia. Es müsste schon einiges passieren, damit sich an der Spitze nochmal was ändert.
Mit Blick auf den Großen Preis von Italien erwartet man bei Mercedes ein ähnliches Rennen wie in Spa. Die Streckencharakteristik ist aufgrund der langen Geraden nicht unbedingt gemacht für die Silberpfeile, aber das Wetter könnte eine entscheidende Rolle spielen. Für das Wochenende sind niedrige Temperaturen und Regen angekündigt – beides sehr vorteilhaft für Mercedes.
Der zweite Sieg in Folge?
Endlich hat es geklappt! Gleich das erste Rennen nach der Sommerpause brachte den ersten Saisonsieg für Ferrari. Vor allem Charles Leclerc zeigte ein phänomenales Wochenende in Belgien. Der 21-Jährige überzeugte nicht nur im Training und im Qualifying, sondern bestätigte seine Leistung auch im Rennen.
Am Ende wurde es gegen Lewis Hamilton noch einmal eng, aber der Monegasse rettete den Sieg über die Ziellinie. Große Freude wollte aber nicht so Recht aufkommen. Einen Tag vor dem Rennen verunglückte der Formel-2-Pilot Anthoine Hubert nach einem Crash tödlich. Leclerc zeigte sich nach dem Rennen sichtlich geschockt von den Ereignissen. "Ich tue mich schwer, diesen Moment so zu genießen. Anthoine, Pierre (Gasly, d. Red.), Esteban (Ocon, d. Red.), wir vier waren im Kart, sind 2005 da unsere ersten Rennen gefahren. Das ist nicht einfach. Wie gesagt, diesem Sieg widme ich Anthoine."
Nicht nur der Unfall von Hubert, sondern auch die Leistung von Sebastian Vettel sorgte für ernste Mienen bei Ferrari. Der Deutsche sichert sich im Qualifying zwar den zweiten Platz hinter Leclerc, doch im Rennen hatte er Probleme mit seinen Reifen. Am Ende musste er sowohl Hamilton als auch Bottas vorbei lassen. Mit Platz vier wurde es nicht das Ergebnis, dass man sich erhofft hatte.
Vettel zeigte sich im Anschluss an das Rennen selbstkritisch. "Ich habe mich heute einfach schwer getan. Ich habe nicht das Gefühl fürs Auto gehabt, keinen Grip gefunden. Das habe ich bereits im ersten Stint gemerkt, dann mussten wir reagieren, um den Lewis abzufangen. Hinten raus hatte ich keinen Puffer mehr mit den Reifen und wurde dann überholt. Von da an war klar, dass das Rennen schwer wird. Deswegen war ich heute mehr in der Helferrolle und konnte nicht mein eigenes Rennen fahren."
Nach dem ersten Sieg in dieser Saison soll in Monza unbedingt der zweite folgen. Beim Heimrennen hat Ferrari zuletzt 2010 gewonnen. In dieser Saison will die Scuderia endlich wieder ganz oben auf dem Monza-Podium stehen. Die Strecke ist wie gemacht für den SF90 und auch die Form von Leclerc stimmt. Die einzigen Fragezeichen stehen hinter Vettel.
Der Deutsche ist nun mittlerweile seit mehr als einem Jahr sieglos. Die Chancen in Monza endlich wieder ganz oben zu stehen sind da, doch die Leistungen in den letzten Rennen ließen zu wünschen übrig. Lediglich in Kanada hatte der Heppenheimer eine reelle Siegchance. Trotzdem ist die Freude vor dem Heimspiel groß. "Monza ist ein großes Ding für uns."
In Italien zurück auf das Podium?
Das erste Rennen nach der Sommerpause hatte sowohl positives als auch negatives für Red Bull zu bieten. Beginnen wir mit dem Positiven: Der Fahrerwechsel scheint sich schon jetzt gelohnt zu haben. Alex Albon überzeugte direkt in seinem ersten Rennen für Red Bull. Nach anfänglichen Problemen reichte es am Ende für den fünften Platz. "Es war eigentlich ein schwieriges Rennen. Am Anfang hatte ich echt Probleme mit dem Grip. Aber auf den Soft-Reifen wachte das Auto auf. Aber in den nächsten Tagen habe ich noch immer Arbeit vor mir", resümierte Albon das Rennen.
Während Albon vorne mitfuhr, war das Heimrennen für Max Verstappen nur von kurzer Dauer. Gleich nach dem Start kam es zu einer Kollision mit Kimi Räikkönen in dessen Folge der Niederländer sein Auto abstellen musste. Die Schuldfrage war auch im Anschluss an das Rennen noch nicht wirklich geklärt, wobei Verstappen seinen Fokus schon auf das Rennen in Monza legte. "Am Ende ist es egal, wer schuld ist. Ich glaube, er hat mich nicht gesehen. Das ist natürlich schade. Das können wir natürlich jetzt nicht mehr ändern."
In Italien wird Verstappen wahrscheinlich keine Probleme mit seinem Start haben. Aufgrund eines Motorwechsels muss der 21-Jährige von ganz hinten starten. Die Hoffnungen ruhen also auf Albon, der in seinem zweiten Rennen im Red Bull an die Leistungen von Spa anknüpfen möchte. Trotzdem hat Verstappen seine Hoffnungen für das Rennen am Sonntag noch nicht begraben und hofft auf das Wetter. "Das wäre gut, aber da muss man abwarten. Gestern hat mein Wetterbericht noch stärkeren Regen vorhergesagt, heute sind es nur noch ein paar Tropfen."
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Die erste Länderspielpause der noch jungen Saison steht an. Am Wochenende geht es in der Qualifikation um die Europameisterschaft 2020 weiter. Dabei kommt es zu einem echten Klassiker. Die noch ungeschlagenen Deutschen treffen auf die starken Niederländer. Wer gewinnt das Spitzenspiel in der Gruppe C?
Früher waren die Duelle zwischen Deutschland und den Niederlanden ein echtes Hass-Duell. Mittlerweile ist aus der gegenseitigen Abneigung Respekt geworden. Bereits zum vierten Mal in den letzten neun Länderspielen kommt es zum Duell dieser beiden Nationen.
Deutschland gab sich in der Gruppe C bislang keine Blöße. Nach drei Spielen hat die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw drei Siege auf dem Konto und dazu eine bärenstarke Tordifferenz von 13:2. Zum Auftakt gab es einen hart umkämpften 3:2-Erfolg gegen den kommenden Gegner aus den Niederlanden. Danach folgten zwei souveräne Auftritte gegen Weißrussland (2:0) und Estland (8:0).
Für die DFB-Elf ist die Partie am Freitagabend die erste nach der Sommerpause. Die Form der letzten Spiele soll unbedingt bestätigt werden. Umso mehr freuen sich die Spieler natürlich auf solch einen Klassiker gleich zu Beginn. "Das sind einfach große Spiele, wo du auf dem Platz stehst und denkst: Geil!", sagte Marco Reus auf der Pressekonferenz vor der Partie.
Mit einem Sieg könnten die Deutschen mit Nordirland an der Tabellenspitze gleichziehen. Die Mannschaft von der Insel ist ebenso wie die DFB-Elf ohne Punktverlust und hat sogar schon einen Sieg mehr auf dem Konto. Trotzdem wird das Spiel am Freitagabend natürlich kein Selbstläufer - Dies weiß auch Löw. "Holland ist in den letzten ein, zwei Jahren wieder in der Weltspitze angekommen."
Gespannt darf man vor allem auf die taktische Ausrichtung der deutschen Mannschaft sein. Mit dem Ausfall von Leroy Sane wird sich in der Offensive wahrscheinlich einiges ändern. Denkbar ist, dass der zuletzt starke Timo Werner in die Mannschaft rückt. Eine weitere Option ist auch Luca Waldschmidt. Der 23-Jährige wurde von Löw zum ersten Mal in die Nationalmannschaft berufen und könnte gleich zu seinem Debüt kommen.
Ein Sieg ist fast schon Pflicht
Die Ausgangslage bei den Niederländern ist eine ganz andere als die bei den Deutschen. Aufgrund der Nations League hat die Elftal bislang nur zwei Spiele in der Gruppe C absolviert. Zum Auftakt gab es einen souveränen 4:0-Sieg gegen Weißrussland. Drei Tage später folgte mit der 2:3-Niederlage gegen die deutsche Mannschaft der erste Dämpfer. Ein Sieg gegen die deutsche Mannschaft ist fast schon Pflicht, da nur die ersten beiden der jeweiligen Gruppen für die Endrunde qualifiziert sind.
Aktuell liegen die Niederländer mit drei Punkten auf dem dritten Platz. Sechs Punkte hinter den Deutschen und schon neun Punkte hinter dem Tabellenführer aus Nordirland. Eine weitere Niederlage würde das Ziel EURO 2020 weiter erschweren.
Der Schlüssel zum Sieg wird am Freitagabend mal wieder die starke Defensive der Elftal sein. Mit dem frische gekürten UEFA Spieler des Jahres Virgil van Dijk und Matthijs de Ligt hat die Niederlande eines der besten Innenverteidiger-Duos im europäischen Fußball. Doch auch die Offensive ist nicht zu vernachlässigen.
Mit Steven Bergwijn fehlt zwar ein wichtiger Außenstürmer, doch Bondscoach Ronald Koeman hat einige Alternativen im Kader. Im traditionellen 4-3-3 werden wahrscheinlich Memphis Depay, Ryan Babel und Quincy Promes den offensiven Part übernehmen.
Koeman ist sich der Wichtigkeit der kommenden Partie natürlich bewusst. "Wir wissen, wie schwierig es ist, Deutschland zu schlagen." Der Druck liegt ganz klar auf Seiten der Niederländer, die sich mit einem Sieg in der Gruppe C unbedingt zurückmelden wollen und fast schon müssen. Mithelfen sollen dabei auch die eigenen Fans, die im Volksparkstadion in Hamburg für eine Heimspielatmosphäre sorgen sollen.
Prognose
Wir erwarten ein Duell auf Augenhöhe. Beide Mannschaften verfügen ohne Frage über die Qualität, das Spiel für sich zu entscheiden. Wir sehen leichte Vorteile bei der DFB-Elf und empfehlen euch daher auf einen Sieg der deutschen Mannschaft zu tippen. Die Quote bei den Sportwettenliegt bei 1.95.
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Einmal den Super Bowl zu gewinnen ist der Traum eines jeden NFL-Spielers. Einige haben sogar das Glück, die begehrte Vince Lombardi Trophäe mehr als einmal in den Händen zu halten, während viele auf dem Weg zum begehrtesten Titel in der NFL scheiterten.
Sogar die talentiertesten und besten Spieler, die es jemals in der NFL gab, konnten nicht immer ihre Karriere vergolden. Dan Marino gilt zum Beispiel als einer der besten Quarterbacks aller Zeiten, obwohl er nie den Super Bowl gewann.
Dies macht den Sport aber auch aus. Der Super Bowl steht wie kein anderes Spiel für Drama, Spannung und Emotionen. Seit der Einführung 1967 gibt es mehr als genug Beispiele, die uns ein unvergessliches Endspiel beschert haben. Wir haben für euch in der Folge die fünf besten Super Bowls der Geschichte zusammengestellt.
Super Bowl XIII (1979)
Der Super Bowl XIII gehört zu einem der hochkarätigsten Endspiele der NFL-Geschichte. Zum ersten Mal kam es dabei zu einem Rematch zwischen zwei Teams, die beide auf der Jagd nach ihrem dritten Titel waren.
Die Dallas Cowboys waren die Titelverteidiger, während die Pittsburgh Steelers als klarer Favorit in die Begegnung im Orange Bowl Stadium in Miami gingen. Von Beginn an wurden die Steelers dieser Favoritenrolle gerecht. Die Cowboys hatten Probleme, ihre Offense auf das Feld zu bekommen und mussten sich trotz einer späten Aufholjagd am Ende geschlagen geben.
Mit 35:31 krönten sich die Steelers zum Champion. Es war der erste Super Bowl, bei dem eine Mannschaft, die mehr als 30 Punkte erzielte, verlor. Außerdem waren die Cowboys das erste Team, das zwei Mal gegen die gleiche Mannschaft in einem Super Bowl verlor.
Super Bowl XLII (2008)
Im Super Bowl XLII war die Ausgangslage ganz klar. Niemand dachte auch nur im Traum daran, dass die New England Patriots nach ihrer perfekten Saison mit 16:0 gegen die Giants verlieren würden. Das Team von Head Coach Bill Belichick wollte nach den Miami Dolphins 1972 die zweite Franchise mit einer Perfect Season werden.
Doch das Endspiel im University of Phoenix Stadium belehrte uns mal wieder eines Besseren. Beide D-Lines überzeugten und ließen nur wenige Punkte zu. Vor dem entscheidenden vierten Quarter stand es 7:3 für die Patriots.
Dann kam die große Stunde des David Tyree. Der Wide Receiver der Giants fing nur vier Pässe in der Regular Season und gehörte absolut nicht zu den Playmakern in der Offensive von Eli Manning. Beim Stand von 14:10 für die Patriots fing er mit Hilfe seines Helmes einen wichtigen Pass von Manning. Dies verhalf den Giants wenig später zum entscheidenden Touchdown durch Plaxico Burress.
Es war mit Sicherheit eine der größten Überraschungen in einem Super Bowl aller Zeiten.
Super Bowl XLIX (2015)
Nach einem 14 Punkte Vorsprung zur Halbzeit schien der Super Bowl XLIX zwischen den New England Patriots und den Seattle Seahawks früh entschieden zu sein, doch die zweite Spielhälfte sollte uns eines Besseren belehren.
Bis tief in das vierte Quarter führten die Seahawks, bevor die Patriots mit nur noch zwei Minuten auf der Uhr zum ersten Mal in Führung gingen. In der Folge schafften die Seahawks mit Quarterback Rusell Wilson sich bis an die 1-Yard-Linie vorzuarbeiten.
20 Sekunden waren zu diesem Zeitpunkt noch zu spielen. Alle rechneten mit einem Handoff zu Runningback Marshawn Lynch, der schon zuvor eine überragende Leistung zeigte. Doch Seattle entschied sich stattdessen für einen kurzen Pass, den Malcom Butler abfangen konnte und die Patriots zum Super-Bowl-Sieger machte. Die Entscheidung der Seahawks gehört zu einem der größten Fehler in der NFL-Geschichte und kostete ihnen den Sieg.
Super Bowl LI (2017)
Es ist ohne Frage das größte Comeback der Super-Bowl-Geschichte und möglicherweise auch eines der größten Comebacks im gesamten Sport.
Zu Beginn des dritten Quartes lagen die New England Patriots mit 3:28 gegen die Atalanta Falcons hinten. Niemand glaubte mehr an die Patriots, bis auf die Spieler selbst und mit Tom Brady hatte man genau den richtigen Mann dafür.
Der Star-Quarterback der Patriots führte seine Mannschaft mit unglaublichen 25 Punkten in Folge in die Overtime.
Natürlich ging der Münzwurf an New England. Nun war fast allen klar, dass es das Team von Head Coach Bill Belichick schaffen könnte und so war es dann auch. James White sorgte mit einem perfekten 75-Yard-Drive für Ekstase bei den Patriots Fans, während die Falcons am liebsten im Boden versunken wären.
Super Bowl LII (2018)
Der Super Bowl LII hat einige Geschichten zu erzählen. Fangen wir am Anfang an. Die Philadelphia Eagles spielten eine überragende Regular Season mit 13 Siegen bei nur drei Niederlagen, doch in Week 14 bekam die großartige Stimmung einen riesigen Dämpfer. Pro-Bowl-Quarterback Carson Wentz zog sich einen Kreuzbandriss zu und fiel für den Rest der Saison aus.
Backup Nick Foles übernahm für Wentz und er machte seinen Job ausgezeichnet. Er sorgte nicht nur für drei Siege in den verbleibenden drei Spielen in der Regular Season, sondern führte sein Team auch zu Super Bowl 52.
Auch die Patriots schlossen die Regular Season mit einer 13:3 Bilanz ab. In den Playoffs gab sich das Team von Head Coach Bill Belichick ebenfalls keine Blöße, so dass es in Minneapolis zum Aufeinandertreffen kam.
Für die Eagles war es die dritte Super-Bowl-Teilnahme. Noch nie konnten sie den Titel gewinnen, doch dieses Mal sollte es klappen. Philly übernahm früh die Führung und führte zur Halbzeit mit 22:12. Auch dank eines Special Plays der Eagles Offensive. Quarterback Foles täuschte Kommandos an seine Vorderleute an und der Ball kam zu Trey Burton, der per Pass Foles zum Touchdown bediente. Der Spielzug ging später als Philly Special in die NFL-Geschichte ein.
Die Patriots kamen in der zweiten Hälfte noch einmal ran, aber am Ende reichte es nicht für den Sieg. Die Eagles holten sich nach all den Jahren zum ersten Mal den Super Bowl.
*Die Rechte an dem Bild liegen bei Frank Franklin II / AP Photo*
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Während sich der Fußball in die Länderspielpause verabschiedet, geht es im Football erst so richtig los. Die neue NFL-Saison steht vor der Tür. Schon in der ersten Woche werden die Weichen in Richtung Playoffs gestellt. Wir haben uns die spannendsten Paarungen von Week 1 mal genauer angeschaut.
Den Auftakt macht gleich ein echtes Hass-Duell. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag treffen die Green Bay Packers mit Star-Quarterback Aaron Rodgers auf die Chicago Bears. Dabei geht es nicht nur um den Sieg, sondern auch um die Ehre.
Chicago Bears
Wenn man an die Bears denkt, dann denkt man automatisch an die überragende Defense. In der letzten Saison war diese das absolute Prunkstück. Im Schnitt ließ die Abwehr nur lediglich 17,7 Punkte pro Spiel zu – mit Abstand der Bestwert in der vergangenen Spielzeit.
Mit einer starken Bilanz von 12:4 ging es für die Mannschaft von Head Coach Matt Nagy in die Playoffs, dort war aber bereits in den Wildcard Playoffs gegen die Philadelphia Eagles Schluss. In diesem Jahr soll es natürlich, wenn möglich bis nach Miami gehen. Dafür wurde auch der Fokus auf die schwächere Offense gelegt.
Quarterback Matt Trubisky muss in diesem Jahr unbedingt liefern, damit er eine Zukunft in Chicago hat. Mit dem ehemaligen Patriots-Spieler Cordarrelle Patterson wurde außerdem ein flexibler Mann für die Offensive geholt. Darüber hinaus wird es natürlich auch wieder auf Tarik Cohen und Allen Robinson ankommen, die das Herzstück der Offense sind.
Green Bay Packers
Weniger harmonisch war die vergangene Spielzeit bei den Packers. Die so erfolgreiche Franchise verpasste bereits zum zweiten Mal in Folge die Playoffs. Mit einer Bilanz von 6:9:1 war dies sogar recht deutlich. In dieser Off-Season wurde der große Umbruch eingeläutet.
Langjährige Veteranen wie Linebacker Clay Matthews (Rams), Receiver Randall Cobb (Cowboys) oder Defensive Tackle Mike Daniels (Lions) verließen die Packers. Auch Head Coach Mike McCarthy musste seinen Hut nehmen. Als sein Nachfolger wurde der 39-jährige Matt LaFleur präsentiert.
Auch in der Free Agency haben die Packers nochmal ordentlich nachgelegt. Neben den Outside Linebacker Za'Darius Smith (vier Jahre, 66 Mio. US-Dollar) und Preston Smith (vier Jahre, 52 Mio.) wurde auch Strong Safety Adrian Amos (vier Jahre, 37 Mio.) und Offensive Lineman Billy Turner (vier Jahre, 28 Mio.) nach Green Bay geholt.
Trotz aller Tradeaktivitäten hängt die Saison natürlich wieder von Aaron Rodgers ab. Schafft er es in diesem Jahr wieder auf seinem höchsten Niveau zu spielen, dann sind die Packers im Rennen um die Playoffs nicht zu unterschätzen. Der Star-Quarterback lobte in der Vorbereitung vor allem die Breite seines Kaders. "Wir haben definitiv einen der tiefsten Roster der vergangenen Jahre."
Weniger erfreuliche Nachrichten gibt es aus deutscher Sicht. EQ St. Brown hat sich im Vorbereitungsspiel gegen die Oakland Raiders schwer am Knöchel verletzt und wird die gesamte Saison ausfallen. Besonders schwer wiegt dieser Verlust, da er sich in der Pre-Season in starker Verfassung präsentiert hatte und sogar von Aaron Rodgers gelobt wurde.
Prognose
Ein Blick auf die Quoten bei den Sportwettengenügt, um festzustellen, wer der Favorit im Eröffnungsspiel der NFL ist. Die Chicago Bears wollen nach starker Regular Season im vergangenen Jahr auch im neuen Jahr dort anknüpfen. Die Bears haben wichtige Spieler halten können und wollen zum Auftakt im heimischen Soldier Field eine starke Leistung gegen den Erzrivalen abliefern.
Bei den Packers gab es viele Veränderungen, so dass sich die Mannschaft erst noch finden muss. Deshalb würden wir euch einen Tipp auf den Sieg der Bears empfehlen. Die Quote dafür liegt bei 1.55.
Los Angeles Rams at Carolina Panthers
Am Sonntagabend geht es gleich weiter mit dem nächsten Kracher. Die LA Rams reisen nach Carolina und treffen dort zum Auftakt auf die Panthers mit Star-Quarterback Cam Newton. Die Experten erwarten eine Defensivschlacht, doch bei diesem Duell ist alles möglich.
Carolina Panthers
In der vergangenen Saison wurden mit einer 7:9 Bilanz nur knapp die Playoffs verpasst. In dieser Saison soll es nun endlich zurück in Richtung Super Bowl gehen. Dabei stellt sich natürlich die große Frage: Bleibt Cam Newton von Verletzungen verschont?
Der dreimalige Pro Bowler verpasste die letzten beiden Spiele der vergangenen Saison aufgrund einer Fußverletzung und hatten auch sonst in der vergangenen Zeit immer mal wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Im Vorbereitungsspiel gegen die Patriots verletzte sich Newton erneut am Fuß, wird aber aller Voraussicht nach zu Saisonstart fit sein.
Aber nicht nur auf den Quarterback wird es ankommen. Auch Runningback Christian McCaffrey wird wieder eine große Rolle in der Offense von Head Coach Ron Rivera spielen. In der vergangenen Saison erzielte er 1.098 Rushing Yards und sieben Touchdowns. Diese Jahr will er seine Stats noch weiter nach oben schrauben.
Die sowieso schon starke Defense um Luke Kuechly wurde ebenfalls nochmal verstärkt. Mit Bruce Irvin hat man einen echten Veteranen in der Verteidigung nach Carolina geholt. Im Draft entschieden sich die Panthers außerdem für den vielversprechenden Edge Rusher Brian Burns. Wenn die Defense abliefert und Newton verletzungsfrei bleibt, dann ist den Panthers einiges zuzutrauen.
Los Angeles Rams
So kurz vor dem großen Ziel gescheitert. Mit diesem Satz lässt sich die vergangene Saison der Rams ganz gut beschreiben. Das Team von Head Coach Sean McVay lieferte eine starke Regular Season ab und war auch in den Playoffs nicht zu stoppen. Im Super Bowl gab es dann aber die ganz große Enttäuschung. Gegen die New England Patriots bekamen die relativ unerfahrenen Rams ihre Grenzen aufgezeigt und mussten sich am Ende mit 3:13 geschlagen geben. Haben die LA Rams die schmerzhafte Niederlage mittlerweile verarbeitet?
Diese Frage gilt es im ersten Spiel gegen die Panthers zu beantworten. Der Kader wurde in diesem Jahr punktuell verbessert. In der Defense bekommt Superstar Aaron Donald weitere mit den erfahrenen Clay Matthews und Eric Weedle. Auf dem Papier haben die Rams somit weiterhin eine der stärksten D-Lines der Liga.
Auch in der Offense können sich die Rams über positive Nachrichten freuen. Wide Receiver Cooper Kupp ist nach seinem Kreuzbandriss pünktlich zum Saisonstart wieder fit. Der 26-Jährige musste die vergangene Saison aufgrund der Verletzung vorzeitig beenden. Mit 40 Catches und 566 Receiving Yards war er zu diesem Zeitpunkt einer der stärksten in der Liga. Sowieso ist die Offensive ein Prunkstück der Rams. Mit Todd Gurley, Brandin Cooks und Robert Woods ist das Backfield mehr als ordentlich besetzt.
Prognose
Wir erwarten ein enges Spiel in dem sich beide Teams nichts schenken werden. Trotz des Heimvorteils der Panthers, sehen wir die Rams als leichten Favoriten. Deshalb tendieren wir zum einem Tipp auf den Super-Bowl-Finalisten des vergangenen Jahres. Die Quote dafür liegt bei 1.68.
Pittsburgh Steelers at New England Patriots
Zum Abschluss der ersten Woche erwartet uns am Montag nochmal ein echter Kracher. Ben Roethlisberger und seine Pittsburgh Steelers reisen zum amtierenden Champion nach New England. Können die Steelers für die erste Überraschung sorgen?
New England Patriots
Sowie eigentlich jede Saison, gehören die Patriots auch in dieser Spielzeit wieder zu den Favoriten auf den Titel. Auch mit einem mittlerweile 42-jährigen Tom Brady ist kein Ende der Erfolgsstory in Sicht. Das Duo aus Head Coach Bill Belichick und seinem Quarterback ist eines der erfolgreichsten der NFL-Geschichte. In dieser Saison soll ein weiteres Kapitel hinzukommen.
Wie immer haben die Patriots auch diese Mal wieder einige ihrer besten Spieler ziehen lassen, anstatt sie mit teuren Verträgen auszustatten. Trey Flower und Trent Brown verließen die Franchise in dieser Off-Season.
Die größte Frage wird aber sein, ob die Patriots auch ohne Tight End Rob Gronkowski erfolgreich sein können? Der ehemalige Superstar beendete nach dem Super-Bowl-Sieg in der vergangenen Saison seine Karriere und hinterlässt eine große Lücke im Kader von New England. Ersatz für den 29-Jährigen wurde keiner geholt.
Dafür hat man sich vor allem bei den Wide Receivern breiter aufgestellt. N'Keal Harry wurde gedraftet und Demaryius Thomas verpflichtet. Außerdem ist Josh Gordon nach seiner Alkoholeskapade zur Freude aller Patriots-Fans zum Auftakt mit dabei.
Man darf gespannt sein, wie New England in die neue Saison startet, aber Bill Belichick wird darauf wahrscheinlich jetzt schon die richtigen Antworten haben.
Pittsburgh Steelers
Quarterback Ben Roethlisberger erlebte in der vergangenen Spielzeit, seiner 15. Saison seinen gefühlt dritten Karriere-Frühling. "Big Ben" warf nicht nur für unglaubliche 5129 Yards, sondern erzielte auch noch 34 Touchdowns. Auch in diesem Jahr wird wieder vieles von ihm abhängen.
Trotz der starken Leistungen ihres Quarterbacks verpassten die Steelers in der vergangenen Saison die Playoffs. Die Fans und Medien sparten dementsprechend nicht mit Kritik an der so erfolgsverwöhnten Franchise. Die Erwartungen für diese Spielzeit sind natürlich keine anderen: Die Playoffs müssen erreicht werden.
Doch die Fragezeichen in Pittsburgh sind riesig. Mit Running Back Le'Veon Bell und Antonio Brown haben zwei absolute Superstars das Team verlassen. Schafft es JuJu Smith-Schuster in dieser Saison schon in die großen Fußstapfen von Brown zu treten? Wie gut sind Donte Moncrief, James Washington und Ryan Switzer? Wie gut ist die Defense? Kann Devin Bush ein erfolgreiches Duo mit Ryan Shazier bilden?
Alles Fragen, die vor dem Saisonstart über Pittsburgh kreisen. Die ersten Antworten wird es wohl gegen die Partiots geben, doch eine harmonische Off-Season sieht natürlich gänzlich anders aus. Das Potenzial ist unumstritten vorhanden, aber können die Rädchen ineinandergreifen oder wird die Saison zum Desaster?
Prognose
Die Patriots im heimischen Gillette Stadium zu schlagen ist eine fast unmögliche Aufgabe für die Steelers, doch im Football ist alles möglich. Wir glauben dennoch an einen Sieg von New England und empfehlen euch daher darauf zu setzen. Die Quote bei den Online-Wetten liegen bei 1.43.
*Die Rechte an dem Bild liegen bei Tyler Kaufman / AP Photo*
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Zum Abschluss des vierten Spieltags der Premier League wartet ein echter Kracher auf uns. Am Sonntagabend kommt es im Emirates Stadium zur 199. Ausgabe des Nordlondon-Derbys zwischen Arsenal und Tottenham. Die Vorzeichen sprechen für die Gunners, doch auch die Spurs sind nicht zu unterschätzen.
Der Saisonstart der Gunners lief nahezu optimal. Aus den ersten beiden Spielen gab es direkt zwei Siege. Zuletzt war dies in der Saison 2009/10 der Fall gewesen. Zum Auftakt wurde Newcastle glanzlos mit 1:0 besiegt, ehe in der darauffolgenden Woche Burnley mit 2:1 nach Hause geschickt wurde. Am Vergangenen Wochenende gab es dann aber den ersten Dämpfer für Arsenal.
Gegen den amtierenden Champions-League-Sieger Liverpool bekam die Mannschaft von Unai Emery ihre Grenzen aufgezeigt. Vor allem Neuzugang David Luiz erwischte einen rabenschwarzen Tag. Erst verschuldete er einen Elfmeter und dann war er auch noch am dritten Gegentreffer maßgeblich beteiligt.
Das Ergebnis von 1:3 trügt aber ein Stück weit über die Leistung von Arsenal hinweg. Die Gunners hatten vor allem in der ersten Halbzeit mehrere große Chancen, doch weder Neuzugang Nicolas Pepe noch Pierre-Emerick Aubameyang nutzten diese. Am Ende wurde deutlich, dass noch einiges fehlt, um wieder ganz vorne mitspielen zu können.
Mit Tottenham wartet am Sonntag nun die nächste schwierige Aufgabe auf die Gunners. Trainer Unai Emery freut sich dennoch auf das Nordlondon-Derby. "Es ist der beste Test für uns, innerhalb von einer Woche gegen die beiden Champions-League-Finalisten zu spielen." Das Selbstbewusstsein ist trotz der Niederlage gegen Liverpool weiterhin groß und die Motivation vor einem solch wichtigen Spiel ist sowieso immer riesig.
Eine positive Nachricht gab es derweil von Mesut Özil. Der ehemalige deutsche Nationalspieler hat aufgrund einer Erkrankung und eines auf ihn verübten Raubüberfalls noch keine Partie in dieser Saison bestritten, wird aber gegen Tottenham aller Voraussicht nach im Kader stehen. In den letzten Wochen wurde in den Medien viel über einen Wechsel spekuliert. Dem schob Emery im Vorfeld des Spiels nun endgültig einen Riegel vor. "Es ist keine Option, dass er Arsenal verlässt."
Ob mit oder ohne Özil. Die Gunners müssen vor allem an ihrer Chancenverwertung arbeiten, um gegen die Spurs als Sieger vom Platz zu gehen. Aktuell steht Arsenal mit sechs Punkten aus drei Spielen auf dem dritten Platz. Ein weiterer Sieg und man würde an der Spitzengruppe um Liverpool und Manchester City dranbleiben.
Gegen den Erzrivalen zurück in die Spur?
Tottenham geht nicht unbedingt mit dem größten Selbstbewusstsein in das Derby am Sonntagabend. Seit dem Auftaktsieg gegen Aufsteiger Aston Villa (3:1) warten die Spurs auf den nächsten Dreier. Gegen Meister Manchester City gab es zwar am zweiten Spieltag ein 2:2-Unentschieden, doch das war dabei eher glücklicher Natur.
In der Nachspielzeit erzielten die Citizens den vermeintlichen Siegtreffer, doch der Videoschiedsrichter meldete sich und annullierte das Tor. Unweigerlich wurden natürlich Erinnerungen an die Champions-League-Saison der vergangenen Spielzeit wach. Dort hatte City ebenfalls das vermeintliche Siegtor erzielt, doch auch damals meldete sich der VAR – City schied aus und Tottenham erreichte in der Folge das Halbfinale.
Am vergangenen Wochenende gab es dann überraschenderweise die erste Saisonniederlage für die Mannsschaft von Mauricio Pochettino. Beim 0:1 gegen Newcastle legten die Spurs einen ganz schwachen Auftritt an den Tag. Im Spiel nach vorne gab es keine wirklichen Ideen und die Abwehr war lange nicht so sattelfest wie noch in der letzten Saison.
Gegen Arsenal muss unbedingt eine deutliche Steigerung her, um überhaupt eine Chance zu haben. Verzichten müssen die Spurs neben Kyle Walker-Peters auch auf 60-Millionen-Euro-Neuzugang Tanguy Ndombele, was die Aufgabe natürlich nicht leichter macht.
Prognose
In Derbys kann immer alles passieren und dies hoffen wir natürlich auch für den Sonntagabend. Beide Mannschaften weisen eine nahezu identische individuelle Qualität auf. Aufgrund der aktuellen Form wahrscheinlich mit leichten Vorteilen für die Gunners. Auch bei den Fußball-Wettensieht man Arsenal in der Favoritenrolle. Wir würden uns dieser Meinung anschließen und empfehlen euch auf einen Sieg der Mannschaft von Unai Emery zu setzen. Bei den Sportwetten bekommt ihr eine Quote von 2.28.
*Die Rechte an dem Bild liegen bei Tim Ireland / AP Photo*
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Nach der Pause ist vor der Pause. Die erste Länderspielunterbrechung in dieser Saison steht an, doch zuvor steht am Wochenende noch der dritte Spieltag der Bundesliga auf dem Programm. Wer verabschiedet sich mit einem Erfolgserlebnis in die Pause und wer hat noch einiges an Arbeit vor sich?
Es ist vermutlich eines der Highlights am dritten Spieltag. Gladbach empfängt im heimischen Borussia-Park RB Leipzig. Eine sehr schwierige Aufgabe für die Mannschaft von Neu-Trainer Marco Rose. Der Saisonstart der Fohlen lief durchwachsen. Im DFB-Pokal kam die Borussia dank eines glücklichen 1:0-Sieges gegen Sandhausen eine Runde weiter.
Auch in der Bundesliga waren die Leistungen zum Auftakt noch nicht zufriedenstellend. Am ersten Spieltag musste sich Gladbach mit einem torlosen Unentschieden gegen Schalke zufriedengeben. Es war bereits das neunte Spiel in Folge, dass die Fohlen zu Hause nicht für sich entscheiden konnten.
Das erste Erfolgserlebnis gab es dann am vergangenen Wochenende. Auswärts wurde Mainz 05 mit 3:1 geschlagen. Zum ersten Mal zeigte auch die hochgelobte Offensive der Borussia ihr Potenzial, doch das Ergebnis trügt ein wenig über die Leistung der Gladbacher hinweg. Die Mannschaft von Marco Rose tat sich lange Zeit schwer und geriet in der Anfangsphase sogar mit 0:1 in Rückstand.
Nach dem Ausgleich von Stefan Laimer in der 31. Minute entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Dies änderte sich erst zum Ende des Spiels hin. Mit der Einwechslung von Neuzugang Breel Embolo wurden die Offensivbemühungen der Gladbacher deutlich zielstrebiger. Alassane Plea und eben jener Embolo sorgten einem Doppelschlag in der 77. und 79. Minute für den ersten Sieg der Borussia in dieser Saison.
Mit dem Erfolg kletterten die Gladbacher auf den siebten Platz in der Tabelle. Am Freitagabend wartet nun mit den Leipzigern der erste richtige Härtetest auf die Borussia. Rose gab sich vor der Partie mit den Sachsen selbstbewusst. „Leipzig hat einen herausragenden Kader, […] sie haben das Zeug, ganz oben mit dabei zu sein. Wir müssen versuchen, das Spiel Stück für Stück auf unsere Seite zu ziehen. Wir müssen ihre Power aufnehmen, und die Lücken bei ihnen nutzen, die entstehen, wenn man wie sie mit Power nach vorne spielt. Leipzig ist eine richtig gute Mannschaft. Das sind wir aber auch.“
Verletzungsbedingt verzichten muss Rose gleich auf mehrere Spieler. Lars Stindl, Jonas Hofmann und Tobias Strobl werden keine Option für das Spiel gegen Leipzig darstellen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch positive Neuigkeiten. Nico Elvedi, der gegen Mainz zur Halbzeit ausgewechselt werden musste, meldete sich für die Begegnung am Freitagabend fit.
Zwei Spiele, zwei Siege. Der Saisonstart der Leipziger unter Neu-Trainer Julian Nagelsmann hätte bislang nicht besser laufen können. Die Sachsen haben sich schon nach zwei Spieltagen eine optimale Ausgangslage für den Kampf um die Champions-League-Plätze geschaffen.
Zum Auftakt gab es einen souveränen 4:0-Erfolg gegen Liganeuling Union Berlin. Am vergangenen Wochenende siegten die Leipziger dann verdient mit 2:1 gegen Eintracht Frankfurt. Nach zuvor durchwachsenen Leistungen in der Vorbereitung scheinen die Roten Bullen pünktlich in Form gekommen zu sein. Neben dem positiven Saisonstart wurde mit der Vertragsverlängerung von Timo Werner ein weiterer Erfolg verbucht. Der deutsche Nationalspieler unterschrieb ein neues Arbeitspapier bis 2023.
Auch gegen Gladbach soll die Siegesserie weiter ausgebaut werden. Das Selbstbewusstsein ist bei den Sachsen alle Mal vorhanden. Nagelsmann zollte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Freitagabend nicht nur den Gladbachern Respekt, sondern vor allem Marco Rose. "Wir kennen uns nicht persönlich, aber ich halte sehr viel von ihm, von der Art und Weise wie Salzburg gespielt hat und auch die Dinge, die er jetzt in Gladbach reinbringt. Das ist außergewöhnlich gut. Ich freue mich auf das persönliche Kennenlernen. Er soll ein guter Typ sein."
Personell sieht es bei den Leipzigern nahezu optimal aus. Dayot Upamecano und Jean-Kevin Augustin kehrten unter der Woche ins Mannschafttraining zurück. Beide stellen aber noch keine Option für die Partie gegen Gladbach da. Einzig die Langzeitverletzten Hannes Wolf und Tyler Adams werden noch länger fehlen.
Hoffnung auf einen Platz in der Startelf darf sich auch Emil Forsberg machen. Der Schwede zeigte jeweils nach seinen Einwechslungen in den vergangenen beiden Spielen eine ansprechende Leistung. Im Hinblick auf die offensive Qualität der Gladbacher könnte Konrad Laimer für Christopher Nkunku in die Mannschaft rücken.
Prognose
Vermutlich ist es das brisanteste Duell am dritten Spieltag der Bundesliga. Beide Mannschaften sind noch ungeschlagen. Deshalb erwarten wir eine Partie auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Leipziger. Trotzdem würden wir uns nicht auf einen Sieg der Leipziger festlegen und empfehlen euch daher eine Wette auf über 2,5 Tore. Die Quote dafür beträgt 1.58.
Mit den bisher gezeigten Leistungen gehen die Leipziger bei den Quoten der Sportwettenals Favorit in die Partie, doch die Gladbacher sind nicht zu unterschätzen. Unser Geheimtipp lautet daher, dass sich beide Mannschaften neutralisieren werden. Die Quote für ein Unentschieden liegt bei 3.75.
Bayer Leverkusen – TSG 1899 Hoffenheim
Siegquoten: Leverkusen (1.57) – Hoffenheim (5.00)
Empfohlene Wette: Über 3,5 Tore (1.91)
Geheimtipp: Sieg Leverkusen (1.57)
Für Bayer Leverkusen war es der beste Saisonstart seit vier Jahren. Zum Auftakt gab es einen hart umkämpften 3:2-Erfolg gegen den Aufsteiger aus Paderborn. Wie unter Trainer Peter Bosz üblich überzeugte die Offensive, doch das große Problem war wiederum die Defensive.
Am vergangenen Wochenende zeigte sich gegen Düsseldorf dann auch die Abwehr verbessert. Vor allem in der ersten Halbzeit spielte die Werkself die Fortuna an die Wand und führte zur Pause dementsprechend verdient mit 3:0. Nach dem Seitenwechsel kontrollierte Bayer das Spiel, ohne wirklich zwingend zu werden. Düsseldorfs Alfredo Morales erzielte zwar in der 82. Minute noch den 1:3-Anschlusstreffer für die Fortuna, aber mehr sollte nicht mehr passieren.
Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen steht Leverkusen aktuell auf dem fünften Rang. Nicht wenige hätten erwartet, dass aufgrund des Abgangs von Julian Brandt die Werkself einige Probleme im Mittelfeld bekommen wird, aber die Neuzugänge überzeugten bereits in den ersten beiden Spielen. Sowohl Kerem Demirbay als auch Nadiem Amiri machen den Abgang von Brandt fast schon vergessen.
Trotz der großen Euphorie nach dem starken Saisonstart, warnt Sven Bender vor dem kommenden Gegner aus Hoffenheim. „Wir sind gut gestartet und wollen mit Blick auf die Länderspielpause den Saisonstart mit einem Heimsieg vergolden. Es wird nicht einfach. Aber wir spielen zuhause und wollen einen Dreier nachlegen.“
Großen Anteil am aktuellen Erfolg der Leverkusener hat natürlich auch Kevin Volland. Der ehemalige Hoffenheimer war an vier der sechs Saisontore der Werkself direkt beteiligt. Für einen Anruf von Bundestrainer Joachim Löw hat es für den 27-Jährigen dennoch nicht gereicht. Umso größer wird seine Motivation am Samstag sein, zu zeigen, dass seine Nicht-Nominierung ein Fehler war.
Während Leverkusen von der oberen Tabellenhälfte grüßt, sieht dies bei Hoffenheim etwas anders aus. Der Saisonstart unter Neu-Trainer Alfred Schreuder lief nicht wie erhofft. Gleich zu Beginn gab es eine 0:1-Auftaktniederlage gegen die Frankfurter Eintracht, obwohl die Kraichgauer vor allem im zweiten Durchgang die klar bessere Mannschaft war.
Die erste Saison nach der Nagelsmann-Ära scheint eine wie erwartet schwierige zu werden. Am zweiten Spieltag konnte die TSG dennoch den ersten Erfolg der noch jungen Spielzeit feiern. Gegen Werder Bremen gab es zu Hause einen knappen 3:2-Sieg. Bedanken können sich die Hoffenheimer dabei bei Pavel Kaderabek, der in der 87 Minute für den entscheidenden Treffer sorgte.
Nicht nur der Abgang von Trainer Nagelsmann schmerzt. In der aktuellen Transferperiode wurden gleich mehrere Leistungsträger abgegeben. Darunter Spieler wie Nico Schulz, Kerem Demirbay, Joelinton und Nadiem Amiri. Trotz der hohen Transfereinnahmen wurden lediglich knapp 30 Mio. € in Neuzugänge investiert. Sowohl Robert Skov als auch Ihlas Bebou überzeugten bislang noch nicht wirklich.
Deswegen gab die TSG kurz vor Ende der Transferperiode noch die Verpflichtung von Jürgen Locadia bekannt. Der 25-jährige Niederländer kommt per Leihe von Brighton & Hove und soll Schreuder eine weitere Option in der Offensive bieten.
Auch am Wochenende wird die Marschroute der Kraichgauer aller Voraussicht nach wieder eine sehr offensive sein. Dies gab auch Schreuder im Vorfeld der Begegnung zu Protokoll. „Wir wollen offensiv spielen und versuchen, im Ballbesitz die Räume zu finden. Am Ende geht es darum, dass wir ein Tor mehr schießen als der Gegner. Da ist es egal, ob es 3:2 oder 1:0 endet.“
Prognose
Leverkusen gegen Hoffenheim ist auch das Duell zweier offensivstarker Mannschaften. Gerade deshalb gehen wir davon aus, dass uns am Samstag in der BayArena einige Tore erwarten werden. Eine Wette auf über 3.5 Tore scheint daher eine gute Option zu sein. Die Quote für diesen Tipp liegt bei 1.91.
Während die Werkself sich schon früh in der Saison in starker Verfassung präsentiert, sieht dies bei den Gästen aus Hoffenheim ein Stück weit anders aus. Deshalb lautet unser Geheimtipp, dass Bayer ihre Siegerserie weiter ausbaut und gegen die TSG gewinnt. Die Quote dafür liegt bei 1.57.
Schalke 04 – Hertha BSC Berlin
Siegquoten: Schalke (2.18) – Hertha (3.45)
Empfohlene Wette: Unter 2,5 Tore (2.00)
Geheimtipp: Unentschieden (3.40)
Die vergangene Saison sollte eigentlich vergessen gemacht werden, doch der Saisonstart der Schalker lässt zu wünschen übrig. Nach zwei Spieltagen warten die Königsblauen noch auf ihren ersten Saisonsieg. Zum Auftakt gab es auswärts ein 0:0-Unentschieden gegen Gladbach.
Am vergangenen Wochenende war dann der Rekordmeister aus München zu Gast in der heimischen Veltins-Arena. Die Mannschaft von Neu-Trainer David Wagner verteidigte aufopferungsvoll, war aber gegen die Qualität des FCB deutlich unterlegen. So mussten sich die Schalker am Ende mit 0:3 geschlagen geben.
Nach zwei Spielen warten die Knappen weiterhin nicht nur auf ihren ersten Sieg, sondern auch auf ihr erstes Tor. Die Leistungen gegen Gladbach und Bayern waren dabei nicht so schlecht, aber um Spiele zu gewinnen braucht es Tore und die fehlen noch bei Königsblau.
Mit Blick auf die Partie gegen die Hertha stehen David Wagner vor allem in der Offensive wieder einige Optionen mehr zur Verfügung. Steven Skrzybski, Mark Uth und auch Alessandro Schöpf könnten am Samstag ihr Comeback feiern. Trotz der Tatsache ist es nicht ausgeschlossen, dass die Schalker noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden, um dem Angriffsspiel den nötigen Push zu verleihen. Namen, die in den Medien spekuliert werden, gibt es auf jeden Fall reichlich.
Gegen die Hertha soll nun endlich der erste Sieg in dieser Spielzeit gefeiert werden, doch die Vorzeichen sind alles andere als optimal. Die Schalker warten saisonübergreifend seit neun Heimspielen auf einen Sieg. Daniel Caligiuri gibt sich vor dem Duell trotzdem selbstbewusst. „Wir haben in den ersten Spielen auch schon gezeigt, dass wir schnelle Typen auf dem Platz haben, die gut miteinander funktionieren, und dass diese Mannschaft auch Torchancen kreieren kann.“
Auch bei der Hertha wartet man noch auf den ersten Saisonsieg. Die Hertha sorgte mit dem 2:2-Unentschieden gegen den FC Bayern am ersten Spieltag für das erste Ausrufezeichen, doch schon eine Woche später wurde die Euphorie wieder gebremst. Bei der Heimpremiere gab es eine deutliche 0:3-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg.
Trainerneuling Ante Covic glaubt trotz der Niederlage gegen Wolfsburg an einen Sieg seiner Mannschaft. „Die bisherigen Spiele sind ein Stück weit so gelaufen, wie viele Experten erwartet haben. Das Spiel auf Schalke könnte für den Sieger eine Initialzündung sein – wir hätten nichts dagegen, wenn wir das sind!“
Die Statistik spricht klar gegen die Hauptstädter. Seit nun mehr fast 14 Jahren wartet die Hertha auf einen Auswärtssieg bei Schalke. Dieser Fluch soll an diesem Samstag endlich gebrochen werden. Dabei mithelfen sollen auch Javairo Dilrosun und Marvin Plattenhardt. Beide Akteure trainierten unter der Woche wieder mit der Mannschaft und sind für die Partie gegen Königsblau eine Option, wobei Covic bei beiden kein Risiko eingehen möchte. Weiterhin verzichten muss die Hertha auf Neuzugang Dedryck Boyata und Eigengewächs Arne Maier.
Prognose
Beide Mannschaften warten noch auf ihren ersten Dreier in dieser Saison. Gerade deshalb gehen wir von einer engen Begegnung auf Augenhöhe. Vor allem die Offensivreihen wussten noch nicht so recht zu überzeugen. Deshalb empfehlen wir euch auf unter 2,5 Tore zu setzen. Die Quote dafür beträgt 2.00.
Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen kann man davon ausgehen, dass sich beide Vereine neutralisieren werden. Ein Unentschieden scheint daher eine gute Option darzustellen. Für dieser Wette gibt es eine Quote von 3.40.
Am Donnerstagabend erwartet uns das entscheidende Spiel um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Nach der schwachen Leistung im Hinspiel hat die Eintracht einiges gutzumachen, während Straßburg unbedingt das Auswärtstor erzielen möchte. Wer geht am Ende siegreich vom Feld?
Der Start in die neue Bundesligasaison ist der Eintracht durchaus geglückt. Zwar gab es nach dem 1:0-Erfolg gegen Hoffenheim am vergangenen Wochenende bei der 1:2-Niederlage gegen Leipzig den ersten Dämpfer, doch der Auftritt der Hessen machte Mut.
Die Frankfurter zeigten gegen starke Leipziger einen couragierten Auftritt, wurden aber nicht für ihre Mühe belohnt. Der 1:2-Anschlusstreffer von Goncalo Paciencia in der 89. Minute kam dabei einfach zu spät. Auch davor hatte die Eintracht mal wieder zu viele Chancen liegen gelassen. Eintracht-Trainer Adi Hütter war dennoch mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, richtete den Blick aber schon auf das kommende Spiel gegen Straßburg.
"Meine Mannschaft hat ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht. Am Ende des Tages stört es mich, dass die Leistung nicht mit einem Punkt belohnt wurde. Ich gehe trotzdem optimistisch in das Spiel gegen Straßburg rein."
Für die Hessen geht es am Donnerstagabend um alles oder nichts. Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel muss die Eintracht das Rückspiel in der heimischen Commerzbank-Arena für sich entscheiden. Vor allem die erste Halbzeit in Straßburg war der große Knackpunkt. Die Eintracht lieferte desolate 45 Minuten ab und hatte am Ende auch noch Glück, dass sie zur Pause nicht höher zurücklagen.
Im zweiten Durchgang haben die Frankfurter dann eine deutliche Leistungssteigerung an den Tag gelegt, doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Nun muss es also zu Hause klappen. Die Bilanz spricht dabei ganz klar für die SGE. Alle drei Heimspiel in dieser Saison entschied die Eintracht für sich. Auch gegen die Gäste aus Frankreich soll diese Serie weiter ausgebaut werden. Verlassen können sich die Hessen natürlich auch auf ihre Fans, die am Donnerstag wieder für eine Gänsehaut Atmosphäre sorgen werden.
Unter der Woche verkündete die Eintracht nach zähen Verhandlungen die Verpflichtung von Bas Dost. Der Niederländer wird am Donnerstag aber noch nicht zum Einsatz kommen. Weiterhin fraglich ist auch Ante Rebic. Der Kroate lieferte eine lustlose erste Halbzeit gegen Straßburg ab und wurde in der Folge von seinem Trainer heftig dafür kritisiert. Ein Wechsel ist nach dem Transfer von Dost noch lange nicht vom Tisch. Hütter lässt sich derweil alle Optionen offen. "Wenn er fit und geistig in der Lage ist zu spielen, ist er absolut eine Option."
Verzichten muss Hütter dagegen auf die verletzten Mijat Gacinovic, Djibril Sow und Marco Russ. Über die Wichtigkeit der Partie ist sich natürlich jeder bei der Eintracht im Klaren. "Wir werden unsere Aufgabe auf dem Platz machen. Davon bin ich überzeugt, weil wir die Mentalität und die Einstellung in der Mannschaft haben, um das herumreißen zu können", gab Eintracht-Torhüter Kevin Trapp zu Protokol.
Erst Europa, dann Abstiegskampf?
Während Frankfurt nach zwei Partien in der Bundesliga schon mit drei Punkten dasteht, sieht die Welt bei Straßburg ganz anders aus. Die Mannschaft von Thierry Laurey ist in der Liga auch nach dem dritten Spieltag weiterhin sieglos. Am vergangenen Wochenende ging die Generalprobe für das entscheidende Spiel gegen Frankfurt gründlich in die Hose.
Gegen Stades Rennes gab es eine 0:2-Heimniederlage. Viele Spieler wirkten mit dem Kopf schon bei der Partie gegen die Hessen. So auch Jonas Martin, der gegen Rennes kurz vor der Pause per Elfmeter die Chance zum Ausgleich vergab. Aktuell belegt Racing in der Liga nur den 16. Tabellenplatz. Der Einzug in die Gruppenphase könnte somit auf neuen Aufwind für die heimische Liga geben.
Trotz des schwachen Saisonstarts wird es für die Eintracht keine einfache Aufgabe werden. Die Franzosen werden alles daran setzen, dass wichtige Auswärtstor zu erzielen. Dies ist auch die Marchroute, die Laurey seinen Jungs auf den Weg geben wird. "Es wird eine Frage der Effizienz. Wir werden alles daran setzen, ein Tor zu erzielen und am Ende werden wir sehen, ob es reicht."
Im Spiel gegen Rennes gab es schon einige Veränderungen in der Startformation und auch gegen Frankfurt wird dies wieder der Fall sein. Aller Voraussicht wird Kapitän Stefan Mitrovic in die Mannschaft zurückkehren. Insgesamt erwarten wir eine defensivere Ausrichtung der Franzosen, die ihr Glück vermehrt über Konter suchen werden.
Prognose
Der Blick auf die Quoten bei den Sportwetten verrät uns, dass die Eintracht am Donnerstagabend als Favorit in die Partie gehen wird. Nach der schwachen Leistung im Hinspiel soll das Rückspiel für den erhofften Einzug in die Gruppenphase sorgen. Aber auch Straßburg möchte in dieser Saison unbedingt europäisch vertreten sein.
Wir erwarten eine Partie auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Eintracht. Deshalb empfehlen wir euch eine Wette auf den Sieg der SGE. Die Quote dafür beträgt 1.32.
Nicht nur die Sommerpause im europäischen Fußball ist vorbei, sondern auch die Formel 1 meldet sich an diesem Wochenende wieder zurück. Die Teams starten beim Großen Preis von Belgien in den zweiten Saisonabschnitt. Die Strecke in Spa ist mit sieben Kilometern die längste in diesem Jahr. Wer hat die meiste Ausdauer und landet am Ende ganz oben auf dem Podium?
Mercedes: Auch nach der Pause weiterhin an der Spitze?
In den letzten Jahren wurde die Kluft zwischen den Top-Teams und dem Mittelfeld immer größer. In dieser Saison gibt es sogar bei den besten Mannschaften einen deutlichen Qualitätsunterschied. Mercedes fährt an der Spitze allen davon, während Ferrari und Red Bull nur der Kampf um Platz zwei bleibt.
Mit Blick auf die Fahrer- und Konstrukteurswertung verfestigt sich dieses Bild. Lewis Hamilton führt die Weltmeisterschaft mit einem komfortablen 62 Punkte Vorsprung vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas an. In der der Teamwertung ist der Unterschied noch deutlicher. Ferrari hat bereits einen Rückstand von 150 Punkten auf die Silberpfeile. Es müsste schon einiges passieren, um Hamilton und Mercedes noch vom Thron zu stoßen.
Das Auto ist in dieser Saison den anderen Teams einfach viel zu überlegen. Sorgen bereitet den Silberpfeilen aktuell nur Bottas. Der Finne zeigte bei den letzten beiden Rennen vor der Sommerpause keine gute Leistung. Weder in Deutschland noch in Ungarn war der 30-Jährige auf dem Podium.
Bottas muss vor allem im zweiten Saisonabschnitt mehr zeigen, wenn er auch in der nächsten Saison im Cockpit der Silberpfeile sitzen möchte. Angeblich wird der aktuelle Ersatzpilot Esteban Ocon schon als einer seiner Nachfolger gehandelt.
Die Streckencharakteristik in Belgien kommt Mercedes nicht unbedingt entgegen und könnte für die eine oder andere Überraschung sorgen. Trotzdem wird der Sieg in Spa nur über Hamilton und Bottas gehen.
Ferrari: Besserung in Sicht?
Für den italienischen Rennstall sollte es in dieser Saison zurück zu altem Glanz gehen, doch bislang verläuft es für Ferrari katastrophal. Noch kein Sieg steht auf der Habenseite. Der letzte Triumph der Scuderia datiert aus dem letztjährigen Rennen in Spa.
Nicht nur die Fahrer stehen in der Kritik, sondern auch Teamchef Mattia Binotto. Der italienische Rennstall spricht diesem aber weiterhin das Vertrauen aus. Auch Sebastian Vettel hält Binotto für den richtigen Mann. "Ich glaube, Mattia macht sich gut", sagte der Deutsche im Vorfeld des Rennens in Belgien.
Eine der spannendsten Fragen wird sein, wie Ferrari aus der Sommerpause kommt. Mit dem Großen Preis von Belgien und dem Heimrennen in Monza stehen zwei Strecken auf dem Programm, die dem SF90 in die Karten spielen. In Monza ist der Sieg fast schon Pflicht, während ein starker Auftakt in Belgien möglicherweise neuen Optimismus freisetzt.
Dabei sollen auch die angekündigten Updates helfen, um wieder an Red Bull vorbeizuziehen. "In der zweiten Saisonhälfte werden wir versuchen, alles an Abtrieb auf das Auto zu bringen", gibt Binotto als Fahrplan aus. Der Fokus bei Ferrari wird aber vermutlich weiterhin vermehrt auf der kommenden Saison liegen.
Red Bull: Dauerhaft die neue Nummer zwei?
Mit dem Verlauf der aktuellen Saison kann man beim österreichischen Rennstall eigentlich nur zufrieden sein. Das Auto hat sich vor allem auch durch die Updates vor der Sommerpause immer mehr zu einem ernsthaften Konkurrenten für Mercedes entwickelt. Max Verstappen bot sowohl in Ungarn als auch in Deutschland und Österreich den Silberpfeilen die Stirn.
Die größte Neuigkeit in dieser Sommerpause war jedoch eine andere. Pierre Gasly musste sein Cockpit bei Red Bull räumen und wird durch Alex Albon abgelöst. Der junge Brite darf sich nun für die zweite Hälfte der Saison als Teamkollege von Max Verstappen beweisen, während es für Gasly zurück zu Torro Rosso geht.
Für Verstappen wird es ein ganz besonderes Rennen werden. Der 21-Jährige wurde in Belgien geboren, fährt aber mittlerweile für die Niederlande. Auf die vielen Fans freut er sich trotzdem. "Wenn du die orangene Wand siehst und den Campingplatz voll mit Wohnmobilen, dann freut es mich natürlich, dass so viele Fans da sind", sagte er bereits im vergangenen Jahr.
Mit seinen Resultaten aus den letzten Rennen wird die Euphorie vermutlich noch größer als im vergangenen Jahr sein. Ob es am Ende für den ganz großen Wurf reicht, bleibt abzuwarten.
*Die Rechte an dem Bild liegen bei Jens Meyer / AP Photo*
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Ein Finale ist immer etwas ganz Besonderes. Vor allem wenn man die Möglichkeit hat, den letzten Grand Slam eines jeden Jahres zu gewinnen. Auch bei den US Open gab es in der langen Historie des Turniers einige Endspiele, die in die Geschichte eingingen.
In der Folge stellen wir euch die fünf größten Finals der US-Open-Geschichte vor. Einige gingen aufgrund ihrer Spannung in die Geschichtsbücher ein, während andere eine ganz besondere Geschichte erzählten. Alle haben aber eines gemeinsam – Sie sind unvergesslich!
US Open 1984: Martina Navratilova – Chris Evert
Die Rivalität der beiden Spielerinnen prägte das Frauentennis in den 70ern und 80ern. Beide gehörten zu diesem Zeitpunkt zu den besten der Welt und ihre Spiele waren teils atemberaubend.
Im Finale der US Open 1984 war die Rollenverteilung jedoch eindeutig. Navratilova ging als klare Favoritin in das 61. Aufeinandertreffen mit Evert. Zwölf Spiele gewann sie zuvor in Folge gegen ihre Rivalin und war nur einen Sieg davon entfernt, den Allzeitrekord von 55 Siegen am Stück zu egalisieren. Der Druck war also ganz klar auf Seiten Navratilovas.
Die vorherigen Matches konnte sie allesamt sehr souverän für sich entscheiden, so dass selbiges auch im Finale erwartet wurde. Aber es sollte anders kommen. Evert zeigte eine bärenstarke Leistung und sicherte sich den ersten Satz mit 6:4, doch Navratilova ließ sich davon nicht beeindrucken. Am Ende gingen Satz zwei und drei an die Favoritin. Auch wenn Evert verlor, war es ein entscheidender Moment in ihrer Rivalität.
Evert agierte in der Folge auf dem Niveau ihrer Rivalin und entschied das folgende Duell der beiden Ausnahmespielerinnen für sich.
US Open 1995: Steffi Graf – Monica Seles
Das Finale der US Open 1995 sollte nicht nur ein ganz besonderes auf dem Platz sein, sondern vor allem die Umstände neben dem Platz macht es zu einem der historischsten der US-Open-Geschichte. Die Rivalität zwischen Steffi Graf und Monica Seles gehört zu einer der größten Rivalitäten des Tennissports.
Den traurigen Höhepunkt erlangte die Fehde der beiden, als Seles bei einem Turnier in Hamburg von einem psychisch gestörten Fan von Graf mit einem Messer am Rücken verletzt wurde. Die damalige Nummer eins der Weltrangliste zog sich daraufhin für zweieinhalb Jahre vom Sport zurück.
Für Graf waren die US Open in jenem Jahr keine einfachen. Jeder ihrer Schritte wurde von Journalisten und Paparazzi verfolgt. Dazu bestimmte nicht ihr Erfolg auf dem Platz, sondern eine ganz andere Sache die Schlagzeilen. Ihr Vater wurde aufgrund von Steuervergehen in Millionenhöhe zu Gefängnisstrafen verurteilt. Der Druck auf die Deutsche war auch deshalb immens.
Im Finale kam es dann zum lange erwarteten Aufeinandertreffen der beiden Rivalinnen. Zu Beginn schien alles für Seles zu laufen, die bereits mit 6:5 im ersten Satz führte, ehe Graf sich den Satz noch im Tiebreak holte. Seles zeigte sich aber wenig beeindruckt und demontierte die Deutsche mit 6:0 im zweiten, ehe Graf den entscheidenden dritten Satz mit 6:3 für sich entschied. Es war ihr damals 18. Grand-Slam-Titel und eines der großartigsten Spiele der beiden.
US Open 2009: Juan Martin Del Potro – Roger Federer
Das Finale bei den US Open 2009 sollte eigentlich die große Roger Federer Show werden. Der Schweizer Ausnahmespieler war nicht nur auf dem Weg, seinen sechsten US-Open-Titel in Folge zu gewinnen, sondern auch der erste Spieler seit Rod Laver zu werden, der in einen Kalenderjahr sowohl auf Sand, Gras als auch auf Hartplatz einen Grand Slam gewinnen konnte.
Im Finale traf er auf den damals 21-jährigen Argentinier Juan Martin Del Potro, für den es sein erstes Grand-Slam-Finale überhaupt war. Zu Beginn lief alles wie erwartet. Federer sicherte sich den ersten Satz mit 6:3.
Im zweiten Satz gab es dann die erste Überraschung, als sich Del Potro im Tiebreak durchsetzte. Der Schweizer war sichtlich erstaunt von Del Potros Leistung, fand im dritten Satz aber zu seinem Spiel zurück, ehe der vierte abermals im Tiebreak an den Argentinier ging. Alle gingen davon aus, dass sich die damalige Nummer eins im fünften und letzten Satz durchsetzen würde, doch es kam anders als gedacht.
Federer wirkte müde und konnte dem schnellen und agilen Argentinier nichts mehr entgegensetzen. Mit 6:2 holte sich Del Potro den entscheidenden Satz. Damit gewann er nicht nur seinen ersten Grand Slam, sondern wurde auch der erste Argentinier, dem dies gelang. Bis heute wartet Federer auf seinen sechsten Triumph in New York. Vielleicht klappt es dieses Jahr.
US Open 2012: Andy Murray – Novak Djokovic
Die US Open 2012 waren nicht nur in der Karriere von Andy Murray ein Meilenstein, sondern auch für den gesamten britischen Tennissport ein großes Ereignis. Murray reiste mit vier Grand-Slam-Finalniederlagen im Gepäck zu dem Turnier in New York an.
Der Brite zeigte im Verlaufe des Turniers überzeugende Leistungen und traf in seinem fünften Grand-Slam-Finale auf den damaligen Weltranglisten-Zweiten Novak Djokovic, der ihm noch bei den Australian Open eine schmerzhafte Niederlage im Halbfinale zugefügt hatte.
Djokovic hatte zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Grand-Slam-Titel auf seiner Habenseite und wollte in Flushing Meadows unbedingt einen weiteren hinzufügen. Das Spiel hielt was sich die Fans und Experten versprochen hatten. Beide Spieler leisteten sich kaum Fehler und nahezu jeder Ballwechsel war ein Highlight.
Gleich der erste Satz wurde in einem 22-Punkte Tiebreak entschieden, mit dem besseren Ende für den Briten. Auch den zweiten holte sich der damalige Olympiasieger. In der Folge war aber Djokovic an der Reihe und glich in nicht weniger spannenden Sätzen wieder aus.
Im letzten Satz war es dann abermals Murray, der sich frühzeitig eine 3:0-Führung erarbeitete und diese nach gut fünf Stunden Spielzeit auch nicht mehr hergab. Es war nicht nur Murrays erster Grand-Slam-Titel, sondern auch der erste für einen britischen Tennisspieler seit 1936.
US Open 2018: Naomi Osaka – Serena Williams
Die meisten Tennisfans werden sich noch an das Finale der Frauen im vergangenen Jahr erinnern und das nicht nur wegen der Siegerin. Im Finale der US Open 2018 kam es zum Aufeinandertreffen der Generationen. Auf der einen Seite die langjährige dominante Kraft im Frauentennis, Serena Williams. Auf der anderen Seite die 16 Jahre jüngere Naomi Osaka.
Während das Match eine unerwartet klare Sache für Osaka wurde, waren es vor allem die Begleitumstände, die dieses Finale unvergesslich machen. Williams geriet früh in der Partie mit dem Schiedsrichter aneinander und fühlte sich während des Matches durchweg unfair behandelt.
Gleich drei Verwarnungen erhielt die US-Amerikanerin vom Schiedsrichter. Die erste gab es wegen unerlaubten Coachings, die zweite wegen des Zertrümmerns ihres Schlägers und die dritte wegen Beleidigung des Schiedsrichters. Die Fachpresse bezeichnete das Auftreten von Williams im Nachgang als "unwürdig".
All das führte dazu, dass sich Williams nicht wirklich auf ihr Spiel konzentrierte. Naomi Osaka war es recht, die sich ihren ersten Grand-Slam-Titel sicherte, auch wenn sie sich wahrscheinlich gewünscht hätte, dass die Begleitumstände andere gewesen wären.
Die Japanerin zeigte auch in der Folge, dass sie kein One-Hit-Wonder ist. Nur Monate später holte sich Osaka in Melbourne ihren zweiten Grand-Slam-Titel. Auch wenn es aktuell nicht so richtig gut läuft ihren Titel bei den US Open will die 21-Jährige in diesem Jahr unbedingt verteidigen.
*Die Rechte an dem Bild liegen bei Seth Wenig / AP Photo*
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.