Topspiel in der Handball-Bundesliga! Am kommenden Sonntagmittag trifft der THW Kiel auf den TSV Hannover-Burgdorf. Für viele Handballfans ist dieses Spiel ein erster Richtungsweiser für die Deutsche Meisterschaft.

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Durststrecke beim THW?

In dieser Partie treffen die viertplatzierten Kieler auf den Tabellenführer aus Hannover. Wobei momentan keiner wirklich einschätzen kann, welchen Platz die Kieler zu diesem Zeitpunkt der Saison tatsächlich verdient hätten.

Denn der Rekordmeister ist aktuell nur Vierter, weil sie bisher zwei Spiele weniger als Hannover und Flensburg absolviert haben. Grund dafür ist ein mehr als kurioser Spielplan für die Kieler, der aus Nichtabsprachen zwischen der Handball-Bundesliga und der EHF Champions League entstanden ist.

Sollten die Kieler also die beiden übrigen Partien für sich entscheiden, dann wären die Zebras punktgleich mit den Hannoveranern. Grund genug, um bei dieser Partie von dem eigentlichen Topspiel der Liga zu reden.

Die Kieler sind also mal wieder oben auf. Und auch in der Champions League zeigt sich der deutsche Rekordmeister aktuell von seiner besten Seite. Nach sieben Spielen in der Gruppenphase ist der deutsche Vertreter Spitzenreiter und steht unmittelbar vor dem Gruppensieg in Gruppe B.

 

Man könnte also meinen, dass beim THW momentan alles glatt läuft. Von wegen! Denn der THW hat seine beiden jüngsten Pflichtspiele verloren. In der Liga verloren die Kieler gegen angeschlagene Rhein-Neckar Löwen mit nur einem Tor Unterschied in einem komplett verrückten Spiel.

Nur drei Tage später kassierten die Zebras gegen Porto auch noch ihre erste Saisonniederlage in der Champions League. Wieder verloren die Kieler mit einem Tor Unterschied in der Schlusssekunde. Der Höhenflug des Rekordmeisters ist damit vorerst beendet und die portugiesische Sensation ist perfekt.

Holen die Recken ihre erste Meisterschaft?

Die Recken hingegen sind momentan das A und O in der Liga. Natürlich ist der Senkrechtstart der Niedersachsen für viele Fans überraschend, doch dass sie dieses Potenzial haben, ist schon seit langem klar.

Die Recken haben sich in den vergangenen Jahren individuell enorm verstärkt und eine derartige Saison war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Dennoch ist es erstaunlich wie konstant und souverän das Team von Cheftrainer Ortega bis Dato auftritt.

Neun Siege und erst eine Niederlage nach zwölf Spieltagen sind die Folge. Vor allem Spielmacher Morten Olsen überragt. Der 34- Jährige spielt die beste Saison seiner Karriere. 55 Torerfolge in dieser Saison sprechen Bände.

 

Allerdings gibt es bei den Recken auch einen kleinen Wehrmutstropfen zu verzeichnen. Mit Timo Kastening verlässt der erfolgreichste Torschütze der Niedersachsen den Verein nach der laufenden Saison in Richtung Melsungen.

Der sportliche Leiter und ehemalige Nationalspieler Sven-Sören Christophersen erklärte frustriert: „Die Leistungen, die Timo in den letzten beiden Jahren gezeigt hat, machen logischerweise auch andere Vereine aufmerksam. Wir haben wirklich alles versucht und sind bis an die Schmerzgrenze gegangen, um Timo weiterhin bei uns zu halten, aber er hat sich für einen anderen Weg entschieden“.

Allerdings könnte er bis dahin bedeutend dazu beitragen, dass die Hannoveraner ihren ersten Titel  holen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Und das müssen die Recken zurzeit am eigenen Leibe erfahren.

Denn die Recken lassen nun, im Vergleich zum starken Saisonstart, auch Punkte liegen. In Wetzlar und gegen die wiedererstarkten Löwen reichte es für die Niedersachsen nur zu einer Punkteteilung und gegen Melsungen waren sie vor einigen Wochen sogar relativ deutlich unterlegen.

Hinzu kommt ein hartes Programm vor dem Winter. Kiel, Leipzig, die Rhein-Neckar Löwen und die Füchse aus Berlin sind die nächsten Gegner. Spätestens nach dem Spiel gegen die Hauptstädter wird sich zeigen, ob die Burgdorfer den großen Druck gewachsen sind und sie tatsächlich der Top-Titelanwärter im laufenden Wettbewerb sind.

Prognose

Wir glauben, dass die Hannoveraner davon profitieren, dass Kiel unter der Woche noch in der Champions League im Einsatz ist. Aufgrund dessen erwarten wir einen hauchdünnen Sieg der Niedersachsen. Die Quote für einen Auswärtssieg der Recken ist unschlagbar und beträgt 5.80.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Axel Heimken / AP Photo*

November 13, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Das Hin und Her hat ein Ende! Lewis Hamilton krönt sich nach einer weiteren unfassbar dominanten Saison zum Weltmeister. Nach dem Mercedes schon Mitte Oktober beim Großen Preis von Japan die Konstrukteurweltmeisterschaft perfekt machen konnte, krallen sie sich jetzt auch, in Form von Lewis Hamilton, die hochverdiente Fahrerweltmeisterschaft.

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Ferraris große Chance?

In Partylaune befindet sich das Team von Mercedes-AMG Petronas aber schon längst nicht mehr. Stattdessen kehrt beim Spitzenteam der Formel 1 wieder der Alltag ein. Es scheint schon fast als wenn Mercedes den Endspurt der Saison nicht mehr ernst nimmt.

So erklärte Teamchef Toto Wolff zuletzt: „Der Große Preis von Brasilien wird das erste Rennen seit 2013, bei dem ich nicht an der Strecke sein werde. Nachdem wir beide WM-Titel gewonnen haben, gibt mir das mehr Zeit, um mich in Europa anderen Themen zu widmen.“

 

Dennoch ist der Große Preis von Brasilien kein überflüssiger Pflichttermin. Denn vor allem Ferrari kann nach einer unfassbar starken Rückserie in der laufenden Saison seine Ansprüche auf einen Titel im nächsten noch ein Mal untermauern.

Die Ferrari-Boliden machten auch tabellarisch nach der Sommerpause einiges an Boden gut. Die schwache erste Saisonhälfte wirkt bei der Scuderia Ferrari längst abgehakt. Der Blick ist nach vorne gerichtet und genau das verkörpern auch die Fahrer Leclerc sowie Vettel.

Dass das Team mit dem springenden Pferd auf der Brust das Zeug dazu hat mitzuhalten, steht außer Frage. Doch Fakt ist auch, dass die letzten vier Rennwochenenden wieder an Mercedes gingen. Sicherlich wurden Bottas und Hamilton dabei auch von dem kleinen Kampf um die Weltmeisterschaft beflügelt.

Der Anspruch und die Zielsetzung von Ferrari sind am bevorstehenden Rennwochenende also klar. Zwei Siege von Ferrari in Brasilien und Abu Dhabi könnten die Karten für die nächste Saison neu mischen. Den Rennsportanhängern würde eine offenere und spannendere Formel 1- Saison im nächsten Jahr sicherlich auch gut schmecken.

Interlagos: Ein Ritt in die Vergangenheit

Für Weltmeister Lewis Hamilton ist die Rennstrecke in Interlagos eine ganz besondere. Hamilton holte in Brasilien im Jahr 2008 seinen ersten WM-Titel. Damit wurde er in seinem ersten Jahr in der Formel 1 zum jüngsten Formel 1 – Weltmeister der Geschichte.

Es kam damals zu einem einmaligen Thriller. Bis kurz vor Ende des Rennens kam keine Spannung auf. Massa war und blieb Erster, Hamilton Fünfter. Eine Konstellation, die Hamilton zum Weltmeister machen würde, wenn er nicht noch einen Platz verlieren würde. Doch dann passierte das, was passieren musste.

Sebastian Vettel überholte Hamilton mit neuen Reifen im Toro Rosso. In diesem Moment ist Massa im eigenen Land Weltmeister geworden. Die Zuschauerränge bebten und die Mitarbeiter von Ferrari fielen sich in die Arme.

Zwar konnte der Brite den pfeilschnellen Heppenheimer nicht mehr überholen, doch Timo Glock war auf seinen Trockenreifen viel zu langsam und so zogen beide am Toyota-Fahrer vorbei. Lewis Hamilton wurde zum ersten Mal Weltmeister und Brasilien versank in einem Tal aus Tränen.

Doch auch Kontrahent Sebastian Vettel hat seinen Brasilien-Moment. Im Jahr 2012 konnte auch Vettel in Interlagos Weltmeister werden. Doch er erwischte einen schwachen Start und kollidierte mit Bruno Senna.

Nichtsdestotrotz drückte der Heppenheimer weiter aufs Gaspedal und überholte einen Boliden nach dem nächsten. Dann gab es in Funkprobleme mit der Box und einen schlechten Boxenstopp, weswegen Vettel wieder zurückfiel.

Mit einer „Jetzt erst recht“- Einstellung holte Vettel wieder auf und wurde noch Sechster, wodurch er sich zum Weltmeister im Jahr 2012 krönen konnte.

Ab 2021 können Vettel, Hamilton & Co. dann wahrscheinlich nur noch von Interlagos träumen, denn eine neu angelegte Rennstrecke in Rio de Janeiro soll den traditionellen Kurs ersetzen.

Hülkenberg in die DTM?

Neben Sebastian Vettel gibt es noch einen weiteren deutschen Fahrer in der Formel 1. Nico Hülkenberg hat mit Renault eine verkorkste Saison er wischt und geht nun wohl in seine letzten zwei Formel 1- Rennen.

 

Der Emmericher wird ab der kommenden Saison von Esteban Ocon im Renault-Cockpit ersetzt. Realistische Wechselchancen zu einem anderen Team in der Formel 1 wurden allesamt im Winde verweht.

Möglich wäre für Hülkenberg also nur noch der Posten als Testfahrer in der Formel 1. Ansonsten bahnte sich in den vergangenen Tagen eine mögliche Sensation an. Nico Hülkenberg soll gute Chancen haben, neuer BMW-Fahrer in der DTM zu werden. Adiós Formel 1, Hallo DTM!

Prognose

In dem von Bodenwellen geprägten Kurs in Interlagos, haben Boliden mit guter Motorleistung die größten Vorteile.  Mercedes und Ferrari neben sich in der Hinsicht nichts. Wir glauben, dass Ferrari vor allem in Person von Charles Leclerc bis in die Haaresspitzen motiviert ist. Gewinnt der Monegasse in Brasilien, dann wartet eine unschlagbare Formel 1-Quote von 6.00 auf euch.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Eric Gay / AP Photo*

November 12, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Die DFB-Auswahl musste im Kalenderjahr 2019 erst eine Niederlage hinnehmen. Gegen Weißrussland und Nordirland kämpft die deutsche Nationalmannschaft um das Bestehen dieser Serie und um den Gruppensieg.

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Am Samstagabend trifft das Team von Bundestrainer Joachim Löw auf Weißrussland und schickt die Bundesliga so in die Länderspielpause. Nach dem Sieg gegen Estland vor gut vier Wochen soll gegen die Weißrussen der nächste Dreier in Richtung Gruppensieg her.

Kroos & Goretzka zurück, Saisonaus für Süle

In den entscheidenden Gruppenspielen vertraut Löw wieder auf bekannte Gesichter. Nachdem der Bundestrainer in der vergangenen Länderspielpause aufgrund von einer riesigen Verletzungsmisere umdisponieren musste, kehren nun einige feste Größen zurück zur DFB-Auswahl.

Unter anderem sind Toni Kroos und Leon Goretzka wieder mit von der Partie. Auch Matthias Ginter, Jonathan Tah sowie Nico Schulz kehren zurück und sollen die Defensivprobleme der Nationalmannschaft lösen.

 

Verzichten muss der Bundestrainer allerdings weiterhin auf Niklas Süle. Deutschlands Abwehrchef zog sich in einem Auswärtsspiel gegen Augsburg vor einigen Wochen einen Kreuzbandriss als auch einen Meniskusschaden zu. Ein Comeback für die Münchner in dieser Saison ist damit so gut wie ausgeschlossen und auch seine EM-Teilnahme ist mehr als nur gefährdet.

Zudem verpassen auch Halstenberg, Kehrer, Rüdiger, Sané und Trapp die Länderspiele verletzungsbedingt. Löcher, die auch von den drei Weltmeistern nicht geschlossen werden können. Denn Löw hält an seiner Entscheidung fest und Müller, Boateng wie auch Hummels werden weiterhin nicht für den DFB-Kader berufen.

Die jungen Wilden sind wieder mit dabei

Allerdings zeigt Löw gleichzeitig, dass die vergangene Verletzungsmisere Chancen für junge Spieler geboten hat. Und diese Chancen nutzten die deutschen Youngster auch eindrucksvoll. So stehen auch Robin Koch, Nadiem Amiri und Suat Serdar wieder im Kader.

Ganz Fußballdeutschland wird am Samstagabend seine Augen auf eine junge, hungrige DFB-Auswahl werfen. Dabei darf man gespannt sein, welche systematische Herangehensweise Löw von seinem Team dieses Mal sehen will. Bleibt er bei seinem modernen Umschaltspiel mit einer Dreierkette in der Verteidigung oder setzt er wieder auf Ballbesitzfußball mit einer Viererkette?

Fakt ist, dass das Spiel gegen Weißrussland nicht zum Selbstläufer für die deutsche Nationalmannschaft wird. Zwar sind die Weißrussen Vorletzter in der Gruppe und haben jetzt schon keine Chance mehr auf eine EM-Teilnahme, doch gegen die deutsche Nationalmannschaft wollen sie sich noch ein Mal bestens präsentieren.

Im Hinspiel gewann das DFB-Team mit 0:2 in Weißrussland, weshalb die Deutschen bei den Wettquoten der klare Favorit sind. Damals spielte der Weltmeister von 2014 die Weißrussen an die Wand. Den Qualitätsunterschied machten Reus, Werner & Co. deutlich, doch sie machten zu wenig Tore.

 

Die Torschützen aus dem Hinspiel hießen Reus und Sané. Zumindest der Letztere von beiden fehlt nun verletzt. Ob der erst wiedergenesene Reus bis Samstag fit genug ist, bleibt abzuwarten. Immerhin sitzt Joachim Löw am kommenden Samstag wieder auf der Trainerbank. Im Hinspiel fehlte er noch aufgrund einer Erkrankung und sein Co-Trainer Marcus Sorg musste ihn vertreten.

Prognose

Die individuelle Klasse ist auf deutscher Seite natürlich um einiges höher. Dazu zeigte sich das DFB-Team zuletzt wesentlich zielstrebiger und energetischer. Wir glauben an einen klaren Heimsieg der DFB-Auswahl. Die Quote für einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft liegt bei den EM-Wetten bei 1.06.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photo*

November 11, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca Beckmann

Am Sonntag empfängt Juventus Turin den AC Mailand – ein Duell, was vor gar nicht allzu langer Zeit ein echtes europäisches Topspiel war. Doch bei den Mailändern sind die Zeiten vorbei, doch die Fans werden auch an diesem Sonntag sehnsüchtig an die goldenen Zeiten zurückdenken.

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Abonnementmeister Juventus wieder auf Titelkurs

Auch trotz acht Meistertiteln in Folge, scheint Juventus Turin auch in diesem Jahr nicht den Hunger auf weitere Erfolge verloren zu haben. Sie führen erneut die Tabelle der Serie A an und haben in dieser Saison noch kein Ligaspiel verloren.

Doch ausruhen darf sich die „Alte Dame“ in diesem Jahr keines falls. Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren, haben die Turiner – zum aktuellen Zeitpunkt – nur einen Punkt Vorsprung auf den engsten Verfolger.

 

Und dieser Verfolger ist ausgerechnet der Stadtrivale des AC Mailand – Inter. Dies wird das geschundene Fanherz der Milan-Anhänger noch mehr ärgern. Ausgerechnet der große Feind hat wieder in die Spur gefunden und scheint tatsächlich Konkurrenz für den Favoriten darzustellen.  

Nächster Trainerwechsel ohne Erfolg?

Auch unter Neu-Trainer Stefano Pioli setzt Milan seine verkorkste Saison fort. Die Rossoneri ist aktuell nur Elfter in der Serie A. Das liegt vor allem daran, dass Milan trotz großer Offensivnamen wie Rebic, Suso und Castillejo zu wenig Tore erzielt. Mit nur elf erzielten Saisontreffern ist klar, dass Milan keine Ambitionen auf eine Topplatzierung in der Serie A hat.

 

Zuletzt verloren sie bei einem Heimspiel gegen Lazio mit 1:2. Selbst das einzige Tor der Mailänder erzielten nicht die Gastgeber selbst, denn der Lazio-Verteidiger Bastos musste mit einem unglücklichen Eigentor nachhelfen.

Dazu haben die Statuen das bevorstehende Duell zwischen Juve und Milan eigentlich schon geschrieben. Juve gewann die letzten acht Pflichtspiele gegen Milan. Eine Siegesserie des Tabellenführers, die die Dominanz von Juve gegenüber Milan in den letzten Jahren noch ein Mal verdeutlicht.

Wenn die Rossoneri den Ausbau dieser Siegesserie am kommenden Wochenende nicht verhindern kann, dann gerät der Trainerstuhl von Stefano Pioli nach nicht ein Mal einem Monat Amtszeit schon wieder ins Wackeln. Denn was der einstige Spitzenklub besonders gut kann, ist den Cheftrainer zu wechseln. Zehn unterschiedliche Trainer seit 2014 sprechen Bände.

Prognose

Wir glauben nicht, dass ausgerechnet der bröckelnde Traditionsverein aus Mailand Juve seine erste Saisonniederlage beibringen wird. Wir rechnen mit einem klaren Sieg für den Titelverteidiger aus Turin. Die Quote für einen Heimsieg des Spitzenteams um Weltstar Cristiano Ronaldo liegt bei den Fußballwetten bei 1.40.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Luca Bruno / AP Photo*

 

November 8, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Die vergangene Fußballwoche hatte es mal wieder in sich. Das Kovac-Aus ist beschlossene Sache, Dortmund dreht eine mitreißende Partie gegen Inter und die Gladbacher entscheiden ihr Europa League – Spiel gegen die Roma in letzter Sekunde.

Nun geht es auch in der Bundesliga wieder heiß her. Neben dem Giganten-Duell zwischen den Münchner Bayern und Borussia Dortmund, bietet der elfte Bundesligaspieltag weitere hitzige Partien. Zwei davon nehmen wir für euch etwas genauer unter die Lupe.

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Gladbach – Bremen

Siegquoten: Gladbach (1.70) – Bremen (4.50)

Geheimtipp: Marcus Thuram trifft (2.33)

Empfohlene Wette: Sieg Gladbach (1.70)

Warum nicht gleich so? Die Borussia aus Gladbach konnte am vergangenen Donnerstag zeigen, dass sie auch unter der Woche groß aufspielen können. Gegen die Roma erspielte sich die Elf von Cheftrainer Marco Rose einen 2:1- Heimsieg.

Die Gladbacher überzeugten wie schon in der Liga mit einer perfekten Mischung aus Umschaltspiel, Kampf- und Laufbereitschaft. Tugenden, die den Traditionsverein auch in der Europa League wieder ins Rennen bringen.

Denn im europäischen Wettbewerb waren die Gladbacher, ohne einen einzigen Sieg, Tabellenschlusslicht der Gruppe J. Durch den Sieg gegen die Roma sind die Fohlen nun allerdings Zweiter in der Gruppe und haben noch alle Chancen auf einen Einzug in die K.o.-Phase.

Und die Gladbacher wissen auch bei wem sie sich deshalb bedanken dürfen: Marcus Thuram hat sich zu dem Transfer dieses Sommers entpuppt. Der Franzose schoss gegen die Roma den 2:1- Siegtreffer in der Nachspielzeit. Dazu schießt er seine Gladbacher momentan von Woche zu Woche im Alleingang zum Sieg.

Dazu präsentierte sich der Neuzugang nach der Partie als ein Teamplayer: „Aber natürlich haben wir es der Stärke des gesamten Teams zu verdanken, dass wir das Spiel noch gewonnen haben. Wir haben am Ende auf den Sieg gedrängt, nie aufgegeben und immer daran geglaubt, dass wir es noch schaffen. Wir sind überglücklich und werden das Lachen heute nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.“

Gegen angeschlagene Bremer möchte die Elf vom Niederrhein seine Tabellenführung verteidigen, um dem BVB sowie den Bayern keinen Anlass zur Hoffnung auf die Tabellenspitze zu geben.

Allerdings sind mit den Bremern die Unentschieden-Könige der Liga zu Gast. In den letzten fünf Ligaspielen kamen die Hanseaten nicht über eine Punkteteilung hinaus. Zu oft ließen die Bremer klare Chancen und somit auch Punkte gegen vermeidlich schwächere Gegner liegen.

Zuletzt spielten die Grün-Weißen 2:2 gegen den Sportclub aus Freiburg. Ex-Bremer Nils Petersen traf erst kurz vor Schluss für die Gäste. Allerdings konnten sich die Bremer nicht über den Spielausgang beschweren, da sie vor allem im Laufe der zweiten Halbzeit große Torchancen durch Rashica & Co. nicht nutzten.

Dass die Bremer Fußballspielen können, ist unbestritten. Alleine die Mittelfeldspieler Maxi Eggestein, Nuri Sahin und Davy Klaassen stehen für attraktiven Offensivfußball.

 

Für die Bremer spricht immerhin, dass es die Mannen von der Weser vor allem gerne mit den Großkalibern in der Liga aufnehmen. So kamen auch schon Dortmund, Frankfurt und Leverkusen bei ihren Heimspielen gegen die Bremer in der laufenden Saison nicht über ein Unentschieden hinaus. Ohnehin verloren die Bremer erst eines ihrer fünf Auswärtsspiele im laufenden Wettbewerb.

Die Statuten sprechen vor diesem Duell eine deutliche Sprache. Seit 2015 konnten die Bremer nicht mehr gegen Gladbach gewinnen. Eine Serie, die tunlichst reißen sollte, wenn die Bremer nicht in das unterste Tabellendrittel abrutschen wollen.

Prognose

Wir rechnen mit einer engen Partie zwischen zwei Teams, die beide auf Sieg spielen werden. Aufgrund des Heimvorteils glauben wir an einen Heimsieg der Fohlen. Die Bundesligaquote dafür beträgt 1.70.

Die Bremer sind in dieser Saison vor allem in der Defensive unglaublich anfällig. Das kommt natürlich für den Top-Torjäger Marcus Thuram wie gerufen. Trifft der Franzose auch gegen Werder wartet eine Quote von 2.33 auf euch.

Freiburg – Frankfurt

Siegquoten: Freiburg (2.80) – Frankfurt (2.48)

Geheimtipp: Goncalo Paciencia trifft (2.60)

Empfohlene Wette: Unentschieden (3.55)

Ist der Freiburger Höhenflug beendet? In den letzten fünf Pflichtspielen gewannen die Breisgauer nur ein Spiel. Kriseln tut es bei den Freiburgern deswegen noch längst nicht. Der Nichtabstieg bleibt die feste Zielvorgabe. Jeder Tabellenplatz über den Abstiegsrängen ist Bonus oben drauf. Auch das muss Trainer Christian Streich fast wöchentlich wiederholen.

Aktuell sind die Freiburger immer noch Fünfter in der Tabelle. Erst zwei Teams konnten die Mannschaft von Christian Streich schlagen. Zudem gelang dem SC am vergangenen Wochenende ein glückliches Unentschieden per Last-Minute-Treffer. Top-Stürmer Nils Petersen sorgte für den Lucky Punch gegen seinen Ex-Klub.

 

Dennoch hat man so langsam das Gefühl, dass der Sportclub momentan an seine Grenzen stößt. Gegen die Union aus Berlin verloren die Breisgauer in den letzten Wochen sowohl ihr Liga- als auch ihr Pokalspiel.

Zu Gast ist am kommenden Sonntag die Eintracht aus Frankfurt. Das Team, was momentan mit einer Spielweise auftritt, die irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn liegt.

Der Rekordmeister wurde am vergangenen Wochenende in Frankfurt regelrecht verprügelt. Mit 5:1 Schickten die Hessen die Gäste aus München wieder nach Hause.

Allerdings folgte darauf ein schläfriger Auftritt in Lüttich, der von den Belgiern mit dem 2:1- Siegtreffer in der Nachspielzeit quittiert wurde. Zwar hatten die Adler aus Frankfurt mit einem Sieg gegen Lüttich die Möglichkeit das Weiterkommen im europäischen Wettbewerb perfekt zu machen, doch ein äußerst schwacher Auftritt lässt die Frankfurter noch zittern.

Interessant wird zu sehen sein, welches Gesicht sich die Eintracht am Sonntag im Schwarzwaldstadion aufsetzen wird. Mit einem Auswärtssieg könnten die Frankfurter den SC überholen und sich auf den oberen Tabellenplätzen festsetzen.

Prognose

Wir glauben, dass sich beide Teams in allen Bereichen der Partie neutralisieren werden. Deswegen rechnen wir mit einer Partie auf Augenhöhe, bei der sich keiner der beiden Teams durchsetzen wird. Die Quote für ein Unentschieden beträgt 3.55.

Goncalo Paciencia ist aktuell in bestechender Verfassung. Auch am vergangenen Wochenende traf er gegen die Münchner Bayern. Trifft er auch im Schwarzwaldstadion, dann wartet eine Quote von 2.60 auf euch.  

November 8, 2019

Von Luca Beckmann

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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

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Luca Beckmann

Am Samstagabend um 18.30 Uhr öffnet sich der Vorhang für das bedeutendste Bundesligaduell des letzten Jahrzehnts – Bayern München empfängt Borussia Dortmund.

Finden die Bayern im ersten Ligaspiel von Interimstrainer Hansi Flick zurück in die Spur oder kann der BVB zum ersten Mal seit 2014 wieder ein Bundesligaspiel in der Allianz Arena gewinnen?

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 Kann Flick das Ruder herumreißen?

Beim FC Bayern läuft es in dieser Saison noch nicht rund – weder Spielweise noch Ergebnisse entsprechen den Ansprüchen der Münchener und so musste die Führungsetage des Rekordmeisters nach dem 5:1-Debakel am letzten Spieltag in Frankfurt die Reißleine ziehen und mit Niko Kovac getrennte Wege gehen. Bis ein neuer Coach gefunden ist, übernimmt der bisherige Co-Trainer Hansi Flick den Posten des Cheftrainers.

 

Der Zeitpunkt kommt für den 54-jährigen sehr undankbar. Nach nur einer Trainingseinheit stand unter der Woche das Champions League-Spiel gegen Olympiakos Piräus an und an diesem Wochenende trifft er mit seiner Mannschaft auf Borussia Dortmund.

Sein Debüt ist ihm zumindest schon mal geglückt – gegen Piräus gewann der amtierende deutsche Meister am Mittwoch mit 2:0 und zog vorzeitig in das Achtelfinale der Königsklasse ein.

Auch wenn die Mannschaft offensiv erneut kein Feuerwerk abbrannte, kontrollierte sie das Spiel komplett und man hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Griechen einen Punkt aus München erführen könnten.

Bis zum 1:0 war es jedoch ein Geduldsspiel: Erst in der 69. Minute war es wieder einmal Robert Lewandowski, der nach einer Flanke von der rechten Seite zur Stelle war und den Ball über die Linie drückte. Der Pole hat damit weiterhin in jedem Startelfeinsatz für die Bayern in dieser Saison getroffen. Eine Minute vor dem Schlusspfiff erhöhte der eingewechselte Ivan Perisic auf 2:0.

 

Erfreuen wird sich Flick daran, dass seine Mannschaft endlich wieder ohne Gegentor geblieben ist. In den acht Pflichtspielen zuvor war dies nicht gelungen.

Gegen den BVB kommt nun allerdings ein anderes Kaliber, als die harmlosen Griechen. Hansi Flick muss die verbleibenden Trainingseinheiten nutzen, um vor allem das Offensivspiel wieder unberechenbarer zu machen und Automatismen einzustudieren.

Hier geht’s zu den besten Duellen zwischen Bayern und dem BVB!

Dortmund entdeckt den BVB-Fußball wieder

Bis vor einer Woche herrschte auch bei den Dortmundern Alarmstufe Rot. Nach den enttäuschenden Auftritten im Revierderby und dem Champions League-Hinspiel gegen Inter Mailand stand Trainer Lucien Favre stark in der Kritik.

Doch in der letzten Woche konnten die Schwarz-Gelben den Spieß umdrehen – nach dem 3:0-Sieg am letzten Wochenende gegen Wolfsburg und den 3:2-Triumph nach 0:2-Rückstand gegen Inter Mailand am Dienstag herrscht plötzlich wieder gute Laune bei den Borussen.

In der Bundeliga liegt man aktuellen auf Tabellenplatz Vier und auch in der Königsklasse hat man sich in eine gute Ausgangslage manövriert, um das Achtelfinale zu erreichen.

Nachdem es zur Pause gegen die Italiener schon 0:2 geheißen hatte, glaubten wohl nur noch wenige BVB-Anhänger an eine Wende. Doch in der zweiten Halbzeit brachte die Mannschaft von Lucien Favre einen Fußball auf das Feld, der viel von dem mit sich brachte, das den Vizemeister zum Herbstmeister der letzten Saison gemacht hatte: Powerfußball, Pressing und Überraschungsmomente – Balsam für die Seelen aller Anhänger in Schwarz und Gelb

Nach den Treffern von Hakimi, Brandt und nochmal Hakimi gelang doch noch der Sieg und damit verbunden, ein großer Schritt in Richtung Achtelfinale.

 

 Diese zweite Hälfte gegen Inter hat sehr viel Spaß gemacht und die Borussia kann mit breiter Brust nach München reisen. Einziger Wehrmutstropfen für die Dortmunder sind die Verletzungen von Marco Reus und Jadon Sancho, beide sind für das Topspiel in der bayrischen Landeshauptstadt noch fraglich.

Statistik spricht für den Rekordmeister

Schaut man nur auf die nackten Zahlen, geht der FC Bayern als Favorit in die Partie. In der Bundesliga verlor man nur zwei der letzten zehn direkten Duelle und kommt dabei auf ein Torverhältnis von 28-8. Die letzte Heimpleite datiert aus dem Jahr 2014, zu einem Zeitpunkt, als die Bayern schon lange den Meistertitel sicher hatten.

In der letzten Saison machte der Rekordmeister mit dem 5:0-Erfolg am 28. Spieltag den vorentscheidenden Schritt zum nächsten Meistertitel und landete trotz zwischenzeitlichem Neun-Punkte-Rückstand noch vor dem BVB.

Doch in diesem Jahr stehen die Anzeichen anders: Die Bayern sind verwundbar und der BVB kann, mit seiner wiederentdeckten Offensivpower die wackelige Defensive vor einige Probleme stellen.

Dennoch wird auf der FC Bayern hochmotiviert in das Spiel gehen. In der letzten Saison war die Ausgangslage vor dem Hinspiel gegen den BVB ähnlich, doch auch da bestritt der Rekordmeister ein sehr gutes Spiel.

Prognose

Wir erwarten ein spannendes Spitzenspiel in München. Die Bayern haben sich in der Champions League defensiv wieder stabiler gezeigt und die Dortmunder gegen Inter offensiv wieder deutlich kreativer als noch in den Vorwochen.

Nach der letzten Woche wird das Selbstvertrauen des BVB ein wenig höher sein, als das der Münchner. Da sich die Schwarz-Gelben in der Allianz Arena aber in den letzten Jahren extrem schwer getan haben und regelmäßig unter die Räder gekommen sind, sehen wir auch in diesem Jahr den FC Bayern leicht vorne.

Die Quote bei den Bundesliga-Wetten auf einen Sieg des Rekordmeisters liegt 1.58. Die der Borussia bei 5.30. Wer allerdings ein wenig ins Risiko gehen möchte, sollte in Anbetracht der Quoten auf einen Auswärtssieg der Dortmunder wetten.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photo*

November 7, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr

Am Sonntag starten in London die ATP-Finals 2019. Bei dem wohl bedeutendsten Turnier nach den vier Grand Slams kämpfen die acht besten Spieler des Jahres um den letzten Titel der Saison. Wir haben die acht Finalisten für euch einmal genau unter die Lupe genommen!

Alle Tenniswetten gibt’s hier!

Rafael Nadal

Der Spanier beendete das „Race to London“ auf dem ersten Platz und ist damit der erfolgreichste Spieler des Jahres. Nach einem schweren Saisonstart mit vielen Verletzungen kam Nadal pünktlich vor den French Open zurück in Form und sicherte sich die Titel auf Sand beim Masters in Rome und eben jenen bei Roland Garros. Außerdem gewann er das Masters in Kanada und die US Open.

Damit kommt 33-jährige auf insgesamt vier Tourtitel in dieser Saison. Im kompletten Jahr hat er ungefähr 10 Millionen Euro Preisgeld eingespielt.

Setzt ihr bei den ATP-Wetten auf einen Sieg des Spaniers bei den ATP-Finals sichert ihr euch eine Quote von 5.50.

Novak Djokovic

Es sollte das Jahr des Serben werden, doch mit einem wiedererstarkten Rafael Nadal bekam Djokovic unerwartete Konkurrenz.

Der 32-jährige konnte einen Titel mehr als Nadal erringen. Gewann mit den Australian Open und Wimbledon zwei Grand Slams. Dazu kommen die beiden Masters-Siege in Madrid und zuletzt in Paris und der Erfolg beim Hartplatzturnier in Tokio. Sein Preisgeld in dieser Saison liegt bei 9,2 Mio. Euro.

Die Quote bei den Tenniswetten auf einen Erfolg von Nole beim Turnier in London liegt bei 2.15.

Roger Federer

Federer beendete das „Race to London“ deutlich hinter Nadal und Djokovic auf Platz Drei. Der Schweizer schaffte es in diesem jahr zum ersten Mal seit 2016 nicht, einen Grand Slam zu gewinnen.

Trotzdem kommt er auf vier Turniererfolge. Er gewann das Masters in Miami und die Turniere in Dubai, Basel und sein Lieblingsturnier in Halle. Auch wenn ihm der Grand Slam Titel in diesem Jahr fehlt, kommt er auf satte 5,8 Mio. Preisgeld.

Beim Turnier in London liegt die Quote auf einen Turniersieg des Schweizers bei 4.25.

Daniil Medvedev

Medvedev hat ein großartiges Jahr 2019 hinter sich. Das haben auch seine Konkurrenten realisiert, so äußerste sich Nadal wie folgt über den jungen Russen: „Er spielt das beste Tennis auf der Tour in diesem Sommer.“

Und diese Aussage lässt sich auch mit den Statistiken belegen. Kein Spieler verbuchte mehr Finalteilnahmen wie der 23-jährige und niemand ging häufiger als Sieger vom Feld. Der Höhepunkt seiner bisherigen Saison: Sein erstes Grand Slam-Finale bei den US Open. Dieses konnte er leider nicht mit dem Titel krönen, verlor gegen Nadal.

 

Trotz der Finalniederlage kommt er auf starke vier Titel. Er triumphierte bei den Masters in Shanghai und in Cincinnati und gewann die Turniere in Sofia und St. Petersburg.

Bei den ATP-Finals liegt die Quote auf den Sieg des Russen bei 5.00.

Dominic Thiem

Der Österreicher hat zusammen mit Djokovic die meisten Turniersiege auf der ATP-Tour in diesem Jahr vorzuweisen. Fünfmal durfte er auf der Tour den größten Pokal in die Höhe stemmen.

Er siegte beim prestigeträchtigen Masters in Indian Wells und bei den Turnieren in Barcelona, Kitzbühel, Peking und Wien. Außerdem stand er im Finale der French Open, welches er allerdings gegen Rafael Nadal verlor.

 

Setzt ihr auf einen Sieg des Österreichers in London, könnt ihr aufgrund einer 18.00-Quote mächtig absahnen.

Stefanos Tsitsipas

Die großen Erfolge blieben für Tsitsipas zwar aus, doch trotzdem qualifizierte er sich als sechster Spieler die Finals in der o2-Arena in London.

Lediglich in Marseille und Estoril konnte der Grieche Turniersiege erlangen. In Dubai und Peking sowie beim Masters in Madrid musste der 21-jährige Endspielniederlagen hinnehmen.

In den letzten Wochen zeigte er sich allerdings wieder besser in Form und erreichte beim Masters in Shanghai und beim Turnier in Basel jeweils das Halbfinale. Beim Masters in Paris schied er im Viertelfinale gegen Djokovic aus.

Seine Quote auf den Sieg bei den Finals liegt bei 12.00.

Alexander Zverev

Für den 22-jährigen Deutschen war es eine schwierige Saison. Immer wieder schied er früh aus und schaffte es nicht seine Form aus dem Vorjahr zu erreichen.

Im Jahr 2019 gewann er nur das Turnier in Genf, präsentierte sich in den letzten Wochen aber wieder deutlich konstanter. Diesen Formanstieg belohnte er mit dem Finaleinzug beim Masters in Shanghai.

Beim letzten Masters in Paris schaffte Zverev dann auch endlich die Qualifikation für die Finals, zu denen er nach seinem Triumph im letzten Jahr als Titelverteidiger antritt.

Die Quote für eine Titelverteidigung von Zverev liegt bei 12.00.

Matteo Berrettini

Der Italiener sicherte sich als letzter das Ticket für die Finals. Erst beim Masters in Paris schnappte sich der 23-jährige seinen Startplatz für das Turnier in London.

In diesem Jahr konnte er zwei Titel verbuchen – bei den Turnieren in Budapest und in Stuttgart. Außerdem erreichte er in München das Finale.

Berrettini geht als großer Außenseiter in das letzte Turnier des Jahres. Die Quote auf einen Sieg Mannes aus Rom liegt bei 31.00.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Tim Ireland / AP Photo*

November 7, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr

Die Rückrunde der Europa League – Gruppenphase startet. Für unsere deutschen Vertreter aus Gladbach, Frankfurt und Wolfsburg wird es jetzt ernst und jeder gewonnene Punkt ist Gold wert.

Vor allem das deutsche Sorgenkind aus Gladbach muss am Donnerstag punkten, um endlich den ersten Dreier der Europa League – Saison einfahren zu können.

Alle Wetten zur Europa League gibt’s hier!

Der Gladbacher Traum geht in seine Fortsetzung. Die Fohlen verteidigen ihre Tabellenführung in der Bundesliga nun schon seit vier Wochen. Doch wie lange hält die meisterliche Konstanz der Gladbacher in der Liga noch an?

Klar ist, dass die Borussia nun schon zweimal in den vergangenen Wochen seine Grenzen aufgezeigt bekommen hat. Nach dem Liga- und dem Ligaspiel in Dortmund, fuhren Thuram & Co. jeweils mit einer Pleite nach Hause. Die Gladbacher waren zwar beide Male auf Augenhöhe mit Schwarz-Gelb, doch die Qualität der kriselnden Dortmunder war dann doch deutlich spürbar.

Für eine anhaltende Gladbacher Tabellenführung sprechen aber vermeidlich schwächere Gegner in den nächsten drei Spielen. Mit guten Leistungen sind gegen Werder, Union und Freiburg definitiv drei Siege möglich. Anfang Dezember kommt es dann zum Topspiel gegen die Münchner Bayern.

Am vergangenen Wochenende holten die Gladbacher drei ganz wichtige Punkte in Leverkusen. Ganz wichtig, weil die Partie auch anders hätte ausgehen können. Den Zuschauern wurde in der BayArena ein offener Schlagabtausch geboten.

Rechtsverteidiger Stefan Lainer erklärt euphorisiert:  „Es fühlt sich richtig, richtig cool an. Es steckt sehr viel dahinter, viele enge Spiele waren dabei. Deswegen muss man das richtig einordnen. Trotzdem denke ich, dass es auch heute wieder ein Schritt nach vorne war. Man muss sich einfach anschauen, wie viele Ausfälle wir kompensieren mussten und wie viele Spiele im Drei-Tages-Rhythmus wir hatten. Wir sind am Limit. Deshalb ist es ganz wichtig, dass es fünf Tage bis zum nächsten Spiel sind.“

Trotz der von Lainer angedeuteten Verletzungsmisere befinden sich die Gladbacher im Aufwind und dieser hat einen Namen: Marcus Thuram. Der Sohn von Weltmeister Lilian Thuram ist mit sieben Pflichtspieltreffern Top-Torjäger der Elf vom Niederrhein.

 

Gegen die Roma reichte es vor zwei Wochen nur zu einer äußerst glücklichen Punkteteilung. Glücklich deshalb, weil den Gladbachern erst in der Nachspielzeit der 1:1- Ausgleichstreffer gelang. Lars Stindl verwandelte kurz vor Abpfiff der Partie einen Elfmeter, den es nicht hätte geben dürfen, da sich das Schiedsrichtergespann fälschlicherweise auf ein Handspiel von Innenverteidiger Smalling entschied.

Nicht nur deswegen steht Gladbach im Rückspiel vor einer großen Aufgabe. Die Roma verteidigt unfassbar robust und hat mit Edin Dzeko einen Stoßstürmer, der in jeder Phase des Spiels für ein Tor gut ist.

Dazu hat sich die Roma von dem unglücklichen Unentschieden gegen Gladbach sehr gut erholt. In der Liga setzte es zuletzt drei Siege gegen Milan, Udinese und Neapel. Die Hauptstädter sind schon seit acht Spielen ungeschlagen und rangieren auf dem dritten Platz der Serie A.

 

An diese Erfolge wollen die Italiener in Gladbach nahtlos anknüpfen. Dabei helfen soll auch Supertalent Nicolo Zaniolo. Der 20- jährige Italiener traf er in allen letzten vier Pflichtspielen und ist in Topform. Im Hinspiel markierte der Offensivmann gegen die Gladbacher ebenfalls den einzigen Treffer für die Roma.

Prognose

Wir erwarten eine komplett ausgeglichene Partie. Allerdings glauben wir dennoch, dass sich der deutsche Vertreter knapp durchsetzen wird. Die Quote bei den Fußballwetten für einen Heimsieg der Fohlen liegt bei 2.10.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Marius Becker / AP Photo*

November 6, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Die Gruppenphase der Champions League geht in seine zweite Halbzeit. Der FC Bayern München empfängt Piräus und die Leverkusener stehen gegen Atlético Madrid vor einem schweren Heimspiel. Beide deutschen Mannschaften hoffen auf eine Lösung für ihre Probleme.

Alle Champions-League-Wetten gibt’s hier!

Bayern München – Olympiakos Piräus

Das Bayern-Beben ist perfekt. Niko Kovac wurde am vergangenen Sonntagabend von seinen Verpflichtungen als Cheftrainer der Münchner entbunden. Sein Co-Trainer Hansi Flick übernimmt vorrübergehend und alle Anhänger des Rekordmeisters hoffen auf einen Heimsieg bei Flicks Debüt als Cheftrainer. 

Die Kovac-Entlassung hatte sich in den vergangenen Wochen schon angedeutet. Der Höhepunkt der Kovac-Misere ereignete sich dann aber erst am vergangenen Samstag in Frankfurt. Mit 5:1 schlugen die Frankfurter den deutschen Meister. Eine Schmach für alle Fans des FC Bayern.

Dazu machen sich die Münchner ihr Leben selber schwer. Eine schlechte mediale Außendarstellung sorgt für ein anhaltendes Pressegewitter über München.

Dazu fallen von Woche zu Woche mehr Verteidiger aus. Nach den langfristigen Verletzungen von Hérnandez und Süle, holte sich Boateng in Frankfurt eine Rote Karte ab. Immerhin ist der ehemalige Nationalspieler nicht in der Champions League gesperrt und somit steht er Hansi Flick als Startelfoption gegen Piräus zur Verfügung.

Man darf gespannt sein, welcher Konstellation in der Viererkette Flick sein Vertrauen schenkt. Klar ist nach den Spielen in Bochum und Frankfurt, dass die Abwehrkette mit Flügelspieler Davies auf links, Alaba als gelernter Linksverteidiger im Abwehrzentrum und Pavard als gelernter Innenverteidiger auf rechts, nicht die beste Lösung ist.

Auch Interimstrainer Flick sieht die Probleme vor allem in der Defensive: Wie wir die Tore bekommen haben, das war nicht Bayern-like. Da setzen wir an. Aber dass man nicht alles angehen kann in der kurzen Zeit, ist klar. Mir ist wichtig, dass die Mannschaft aktiv ist, dass sie die Initiative ergreift.“

Immerhin lief die Champions League-Gruppenphase für die Münchner bisher „Bayern-like“. Neun Punkte aus drei Spielen bedeuten eine maximale Punkteausbeute der Münchner in der Champions League.

 

Ein Selbstläufer ist das Heimspiel gegen Piräus allerdings nicht. Die Griechen sind ungeschlagener Tabellenführer in ihrer Liga. Allerdings läuft es bei Olympiakos in der Champions League noch nicht rund. So holten die Griechen erst einen Punkt aus drei Spielen.

Dennoch haben sie schon im vergangenen Gruppenspiel gezeigt, dass sie den Bayern weh tun können. Mit 2:3 unterlagen die Hausherren dem deutschen Rekordmeister nur knapp. Ein Ausgleich kurz vor Abpfiff wäre zwar nicht verdient, aber möglich gewesen.

Prognose

Die Münchner sind gegen Piräus der klare Favorit. Eine Niederlage gegen die Griechen wäre utopisch. Wir glauben, dass Flick seiner Mannschaft einen neuen Teamgeist einflößt und rechnen mit einem Heimsieg. Die Champions League-Quote für einen Sieg der Münchner steht bei 1.17.

Leverkusen – Atlético Madrid

Die Krise in Leverkusen wird immer größer. Seit sechs Pflichtspielen sind die Leverkusener nun schon sieglos. Wenn Peter Bosz nicht die gleiche Zukunft wiederfahren soll wie Trainer-Kollege Niko Kovac, dann muss die Werkself wieder Spiele gewinnen.

Die Leverkusener haben sich in den letzten Wochen zu selten für einen hohen Aufwand belohnt. Die Chancenverwertung in der Offensive ist mangelhaft. Und das, obwohl die Leverkusener mit Havertz, Bailey & Co. echte Top-Leute in der Offensive haben.

Gegen den Tabellenführer aus Gladbach verloren sie zu Hause mit 1:2. Die Defensive machte es dem Gegner erneut zu leicht, Tore zu schießen. Vor allem den Gladbacher Marcus Thuram bekam das Team von Cheftrainer Bosz nicht in den Griff.

Wenn sich die Leverkusener in der Champions League noch Hoffnung auf den tröstenden dritten Platz machen wollen, dann müssen gegen die Atléti Punkte her. Im vergangenen Spiel in Madrid haben die Leverkusener bereits gezeigt, dass der spanische Hauptstadtklub schlagbar ist. Allerdings fehlten in der Offensive die zwingenden Torchancen, weswegen sie sich in Madrid doch geschlagen geben mussten.

Allerdings ist auch Atlético noch nicht in seiner gewohnten Top-Form. Das Team von Cheftrainer Diego Simeone spielte in den letzten sechs Ligaspielen fünfmal Unentschieden. Eine Punkteausbeute, die für den endgültigen Angriff auf die Tabellenspitze nicht reicht.

Immerhin ist das Weiterkommen in der Champions League mittlerweile fast nur noch reine Formsache, denn die Hauptstädter duellieren sich mit Juve um die Tabellenspitze und Leverkusen sowie Moskau wirken schon fast bezwungen.

Wenn die Spanier in Leverkusen zu Torchancen kommen, dann sollte ein Auswärtssieg machbar sein. Die Stürmer Morata, Costa und Felix gehören alle drei zu den besten Mittelstürmern der Welt und werden die schwächelnde Leverkusener Hintermannschaft vor große Probleme stellen.

 

Prognose

Obwohl die Atléti eine bärenstarke Truppe auf den Platz stellen, glauben wir, dass sich der deutsche Vertreter durchsetzen wird und die ersten Punkte in der Gruppenphase einfahren wird. Die Quote für einen Heimsieg der Werkself liegt bei 2.88.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Matthias Schrader/ AP Photo*

November 5, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Es ist das Spiel der Spiele in den letzten Jahren in der Premier League. Liverpool empfängt Manchester City zum Spitzenspiel an der Anfield Road – können die Reds ihren Vorsprung ausbauen und ungeschlagen bleiben oder verkürzen die Citizens den Abstand auf den Tabellenführer?

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Bleibt Liverpool weiter ungeschlagen?

Nach elf Spieltagen liegen die Reds immer noch ungeschlagen mit 31 Punkten an der Tabellenspitze. ManCity liegt schon sechs Punkte dahinter. Ein Sieg Liverpools wäre ein echter Nackenschlag für die Mannschaft von Pep Guardiola.

Am letzten Spieltag taten sich beide Mannschaften unerwartet schwer. Liverpool gewann durch einen Last-Minute-Treffer von Sadio Mané mit 2:1 beim Tabellensechzehnten Aston Villa. Manchester City setzte sich ebenfalls knapp mit 2:1 gegen den drittletzten FC Southampton durch.

Besonders für die Mannschaft von Jürgen Klopp war es ein echter Kampf. Bereits in der ersten Halbzeit geriet man in Rückstand und liefen diesem Ergebnis lange hinterher. Der Tabellenführer war zwar drückend überlegen, viele Großchancen sprangen dabei allerdings nicht heraus.

Doch die Reds zeigten, wie schon in den letzten Spielen, eine großartige Mentalität. Nach einer Mané-Flanke war Andrew Robertson am zweiten Pfosten zur Stelle und glich in der 87. Minute per Kopf zum 1:1 aus. Und quasi mit dem Schlusspfiff verlängerte Sadio Mané eine Ecke in Richtung Tor und der Ball schlug genau neben dem langen Pfosten zum Siegtreffer ein.

 

Ein wenig glücklich war dieser Sieg aufgrund der späten Tore definitiv, aber man hat erneut den absoluten Willen gesehen, den Jürgen Klopp seiner Mannschaft eingeflößt hat. Liverpool hat nun aus den letzten drei Spielen sieben Punkte nach Rückstand geholt.

Ähnlich erging es den Skyblues bei ihrem Spiel gegen den, von Ralph Hasenhüttl trainierten, FC Southampton. In der 13. Minute erzielte Ward-Prowse die Führung für die Gäste, die danach, sehr zum Ärger von Pep Guardiola, stark auf Zeit spielten.

Wie auch Liverpool musste City lange anrennen. Ganz so lange wie die Reds mussten sich die Citizens allerdings nicht gedulden – in der 70. Minute markierte Sergio Agüero den verdienten Ausgleich und fünf Minuten vor dem Ende erzielte Rechtsverteidiger Kyle Walker den umjubelten 2:1-Siegtreffer.

 

Anfield als entscheidender Faktor?

Es lässt sich wohl kaum bestreiten, dass am Sonntag die wahrscheinlich aktuell besten Mannschaften der Welt aufeinander treffen und es auf Kleinigkeiten ankommen wird, wenn man das Feld als Sieger verlassen möchte.

Eine dieser Kleinigkeiten könnte die Anfield Road sein. Das sagenumwobene Stadion des FC Liverpool – der Ort an dem selbst das Unmögliche möglich scheint. Wie im letzten Jahr, als die Reds eine 0:3-Hinspielniederlage gegen den FC Barcelona in Champions League-Halbfinale noch drehten und später den Titel gewannen.

Bevor Klopp Trainer des Traditionsclubs wurde, hatte der Mythos Anfield ein paar Kratzer abbekommen. Doch der deutsche Trainer hat Anfield wieder zu einer Festung gemacht. In der Premier League verlor man das letzte Heimspiel vor eineinhalb Jahren – im April 2017.

Die letzte Heimniederlage in der Liga gegen City datiert zurück auf die Saison 2002/03. Von den folgenden 16 Begegnungen gewann man Elf und spielte fünf Mal Unentschieden.

Diese Heimstärke kann den Ausschlag zu Gunsten des FC Liverpool geben. Die nie endende Unterstützung für die eigene Mannschaft kann Berge versetzen und die extra Prozente aus den Spielern kitzeln.

Trainerduell spricht knapp für Klopp

Das Duell Klopp gegen Guardiola lässt viele Bundesligafans an die epischen Duelle zwischen Borussia Dortmund und Bayern München in den Jahren 2014 bis 2016 denken.

Diese Duelle standen zumeist für eine Sache: Spannung pur. Die Mannschaften der beiden Trainer begegneten sich fast immer auf Augenhöhe.

Und dies erkennt man auch an der Bilanz der beiden: In 17 Aufeinandertreffen gewann Klopp acht Mal, Guardiola sieben Mal und zweimal trennten sich die beiden Unentschieden. Diese Statistik spricht also knapp für Klopp.

Die letzten beiden Begegnungen konnte allerdings die Mannschaft von Pep Guardiola gewinnen. Das Ligarückspiel in der letzten Saison mit 2:1 und im Sommer im Community Shield, dem englischen Supercup, mit 6:5 nach Elfmeterschießen.

Prognose

Auch diese Begegnung zwischen Klopp und Guardiola wir eine ganz spannende. Beide Mannschaften treffen auf Augenhöhe aufeinander und werden bis in die Haarspitzen motiviert in diese wichtige Partie gehen.

Fußballerisch ist ein Favorit schwer auszumachen. Die Vorteile der Reds sind ihre Heimstärke und die eigenen Fans im Rücken. Dies wird auch den Ausschlag geben: Wir tippen auf einen Heimsieg der Liverpooler. Die Quote bei den Fußballwetten darauf liegt bei 2.70.

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Kirsty Wigglesworth / AP Photo*

November 5, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr