Jetzt wird’s ernst! Die Gruppenphase der Europa  League geht in seine entscheidenden Spiele und die deutschen Vertreter aus Frankfurt, Gladbach und Wolfsburg müssen noch ums Weiterkommen zittern.

Die Frankfurter haben am fünften Spieltag der Gruppenphase das vermeidlich schwerste Spiel. Die Adler reisen nach London, um sich mit dem FC Arsenal zu messen.

Alle Wetten zur Europa League gibt’s hier!

Wenn man die bisherige Frankfurter Saison einordnen müsste, dann sicherlich irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn. In Frankfurt gehören der Wechsel von hohen Siegen und herben Niederlagen schon fast zur festen Tagesordnung.

Apropos zwischen Genie und Wahnsinn. Sinnbildlich für die bisherige Frankfurter Saison ist sicherlich auch David Abraham. Der argentinische Innenverteidiger der Frankfurter spielt an sich eine mehr als nur gute Saison, doch unnötige Fehler bringen ihn dazu, nicht sein volles Potenzial ausschöpfen zu können.

Mit dem unnötigen Fehler ist natürlich der Scheck gegen Freiburg-Trainer Christian Streich gemeint. Als die Frankfurter Eintracht vor drei Wochen in Freiburg spielte und noch in der Nachspielzeit versuchte zum Ausgleich zu kommen, brannten bei Abraham die Sicherungen durch und er rannte Streich über den Haufen.

Abraham fehlt der Eintracht somit für den Rest der Hinrunde, weswegen Adi Hütter nun in seiner Dreierkette in der Verteidigung umbauen musste. Zuletzt verteidigte N’Dicka zusammen mit Hasebe und Hinteregger.

Und anscheinend ist der Verlust von Abraham herber, als zunächst erwartet. Denn im Heimspiel gegen Wolfsburg am vergangenen Samstag gab es eine 0:2- Klatsche. Ausgerechnet die heimstarken Frankfurter verlieren zu Hause gegen den über einen Monat sieglosen VfL.

 

Doch was ist bei den Frankfurtern seit dem fulminanten 5:1- Sieg gegen die Bayern im Argen? Die letzten drei Pflichtspielen gingen verloren. Dabei traf die sonst so überragende Tormaschinerie der Frankfurt nur ein Mal ins Schwarze. Es scheint, als hätte der Pokalsieger von 2018 eine kleine Herbst-Depression.

Dass die SGE-Anhänger bei der momentanen Gruppenkonstellation den Taschenrechner anwerfen müssen, um sich über die Ausgangslage zu informieren, ist von der Mannschaft selbst verschuldet.

In Lüttich hatten sie die Möglichkeit das Weiterkommen mit einem Sieg perfekt zu machen. Allerdings verloren die Frankfurter mit 2:1, weil sie mit angezogener Handbremse agierten. So bleibt den Hessen vorerst nur der dritte Platz. Klar ist, dass die Frankfurter in London wenigstens einen Punkt holen müssen, um eine realistische Chance auf das Weiterkommen zu haben.

Allerdings haben die Frankfurter mit dem FC Arsenal, eines der größten Kaliber der Europa League vor der Brust. Der Spitzenreiter der Gruppe F ist im laufenden Wettbewerb noch ungeschlagen. Lediglich Guimaraes konnte den Gunners am vergangenen Spieltag der Europa League eine kleine Schramme zufügen.

Die Portugiesen, die bis zu dieser Partie noch keinen Punkt holen konnten, zwangen den großen FC Arsenal zu einer Punkteteilung. Dennoch befindet sich der englische Hauptstadtklub natürlich noch immer in der absoluten Pole Position für die K.o.-Phase. Gewinnen die Londoner gegen Frankfurt, dann ist ihnen das Weiterkommen nicht mehr zu nehmen.

Allerdings gibt es auch einige Argumente, die gegen die Elf von Cheftrainer Unai Emery sprechen. Die Londoner versinken in der laufenden Premier League-Saison wieder ein Mal im Tabellenmittelfeld. Der aktuelle Tabellenplatz acht passt nicht mit den Erwartungen und Vorstellungen des Vereins zusammen.

Auch der Trend ist momentan nicht wirklich gut mit dem FC Arsenal befreundet. Die Gunners sind nun schon seit sechs Pflichtspielen sieglos. Auch das ist ein Grund warum die Europa League Wettquote der Gunners dieses Mal höher ausfällt, als sonst.

Am vergangenen Wochenende gab es im heimischen Emirates Stadium ein 2:2. Und wäre der französische Top-Stürmer Alexandre Lacazette nicht gewesen, dann wäre auch eine Punkteteilung fast unmöglich gewesen.

 

Denn der Franzose riss das Spiel an sich und sorgte mit einem Doppelpack zum 2:2- Endstand. Den Ausgleichstreffer sparte sich der Franzose sogar bis zur sechsten Minute der Nachspielzeit auf.

Das letzte Spiel, das die Gunners gewonnen haben, war übrigens das Europa League-Spiel am dritten Spieltag gegen Guimaraes. Gut möglich, dass der nächste Pflichtspielsieg auch wieder in der Europa League gegen die Frankfurter erfolgt.

Prognose

Wir rechnen mit einer sehr engen Partie, in der sich die Gunners aufgrund des Heimvorteils durchsetzen werden. Auch bei den Wetten ist Arsenal der Favorit.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Francisco Seco / AP Photo*

November 27, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Der vorletzte Gruppenspieltag der UEFA Champions League steht an. Für die Mannen aus Dortmund und Leipzig könnte dieser Spieltag auch gleichzeitig der wichtigste werden. Denn beide Teams könnten mit einem Sieg das Weiterkommen klar machen.

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FC Barcelona – Borussia Dortmund

Die wichtigste Nachricht vorweg. Stand jetzt ist Lucien Favre Cheftrainer bei Borussia Dortmund. Und daran wird sich bis zum Auswärtsspiel in Barcelona auch nichts ändern. Bei einer Niederlage könnte Favre aber auch ganz schnell von seinem ohnehin schon wackelnden Trainerstuhl fallen. Spielt der BVB in Katalonien für oder gegen seinen Trainer?

Bei diesem eventuellen Endspiel von Favre geht es neben dem Trainerposten um so viel mehr. Denn mit einem Sieg darf der BVB in der Königsklasse überwintern. So hätte der BVB neben dieser verkorksten Saison, immerhin in seiner Agenda stehen, dass sie die vielleicht schwerste Gruppe der Königsklasse überstanden haben.

So wartet auf die Schwarz-Gelben mit dem FC Barcelona eine echte Mammutaufgabe. Tritt der BVB mit dem Engagement der vergangenen Wochen auf, dann ist Barca für den schwächelnden BVB definitiv eine Nummer zu groß.

In München hagelte es eine 4:0- Niederlage. Ein Spiel, das endgültig aufzeigte, dass der BVB in dieser Form nicht mit dem deutschen Branchenprimus mithalten kann.

Fast noch unangenehmer war dann allerdings das 3:3 am vergangenen Wochenende gegen den SC Paderborn. Über 45 Minuten führte der minimalistische Aufsteiger den großen BVB vor. So ging es für die 09er mit einem 0:3 in die Kabine. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit konnte Kapitän Marco Reus mit seinem Treffer zum 3:3 den Halbzeitstand relativieren.

 

Ergebnisse, die logischerweise nicht zu den Ansprüchen der Dortmunder passen. So hoffen natürlich alle BVB-Anhänger, dass die Borussia am Mittwochabend endlich wieder einen Sieg einfährt. Leicht wird das gegen den FC Barcelona aber wohl nicht.

Denn die Spanier sind zurzeit wieder oben auf. Das Team von Cheftrainer Ernesto Valverde ist seit vier Pflichtspielen ungeschlagen und ist momentaner Tabellenführer in der La Liga.

In der Champions League gab es zuletzt allerdings nur ein torlosen Remis gegen Slavia Prag. Nicht selten ist es beim FCB in der laufenden Saison ein großes Problem, dass der viele Ballbesitz nicht in große Torchancen umgemünzt wird.

Dennoch stellt die Offensivabteilung mit den Weltstars Griezmann, Suarez und Lionel Messi die mit Abstand beste Offensive der heimischen Liga dar. 35 Tore nach 13 Ligaspielen sind die Folge.

Und auch die starke Gruppe F in der Königsklasse wird derzeit vom amtierenden spanischen Meister angeführt. Allerdings spielt der FC Barcelona in der laufenden CL-Saison noch nicht so souverän auf, wie sich das viele Anhänger erhofft hatten. Zwei Siege und zwei Unentschieden nach vier Gruppenspielen sind zwar gut, aber nicht brillant.

Prognose

Wir rechnen mit einer engen Partie, in der sich der FC Barcelona aufgrund des Heimvorteils durchsetzen wird. Auch bei den Champions League Wetten ist der FC Barcelona der klare Favorit.

RB Leipzig – Benfica Lissabon

Wer gerne viele Tore sieht, der ist in Leipzig momentan genau richtig. Die Sachsen spielen derzeit einen unglaublichen Fußball. 24 Tore in den letzten fünf Pflichtspielen sprechen Bände.

Und auch in der Königsklasse läuft es bei RB Leipzig bisher nach Maß. Nach vier Spieltagen sind die Sachsen Spitzenreiter und sollten sie auch Benfica am Mittwochabend schlagen, dann ist ihnen das Weiterkommen nicht mehr zu nehmen.

Der 1. FC Köln war am vergangenen Wochenende das letzte Opfer der Leipziger. Mit 4:1 schickten die Sachsen die Kölner wieder nach Hause. Ein Ergebnis, das in Leipzig momentan zum Normalfall wird.

 

Klar ist aber auch, dass das Schlusslicht aus Lissabon nicht zu unterschätzen ist. Schon im Hinspiel war es für Leipzig kein leichter Spaziergang. Zwar gewannen die Ostdeutschen mit 1:2, doch es brauchte einen herausragenden Timo Werner, um die Portugiesen zu schlagen.

Obwohl es bei den portugiesischen Hauptstädtern in der Königsklasse bisher noch nicht läuft, fährt Benfica mit ordentlich Rückenwind nach Leipzig. Denn Benfica ist aktueller Tabellenführer in der heimischen Liga mit zehn Siegen aus elf Spielen.

Außerdem wollen die Portugiesen ihre Resthoffnungen auf ein Überwintern in der Königsklasse am Leben erhalten. Ein Auswärtssieg in Leipzig ist dafür allerdings Pflicht.

Prognose

Wir glauben, dass die Leipziger das Weiterkommen perfekt machen werden. Auch die Champions League Wetten sehen die Roten Bullen gegen Benfica als den klaren Favoriten.  

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Joan Monfort / AP Photo*

November 27, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Nachdem die Skispringer und Ski Alpin-Fahrer in den letzten Wochen den Anfang gemacht haben, ziehen auch die Biathleten am Wochenende nach. Im schwedischen Östersund fällt der Startschuss für die neue Saison der Skijäger.

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Klarer Favorit bei den Herren, Spannung bei den Damen

Wer sich über die Favoriten in diesem Weltcup-Winter Gedanken macht, wird zumindest bei den Herren relativ schnell zu einem klaren Ergebnis kommen – der Dominator der letzten Saison, Johannes Thinges Boe ist auch in der kommenden Saison das heißeste Eisen im Feuer.

Der Norweger stellte mit 16 Weltcup-Siegen in der letzten Saison einen neuen Rekord auf, und sicherte sich zudem die große Kristallkugel für den Gesamtweltcupsieg, sowie die kleinen Kristallkugeln in allen restlichen Disziplinen.

Sein größter Herausforderer wird wohl ein alter Bekannter: Der Franzose Martin Fourcade. Nach einer verkorksten Vorsaison will der 31-jährige wieder voll angreifen. Einen Warnschuss an Boe konnte Forucade auch schon abfeuern: Bei den Testrennen zur Saisoneröffnung landete der Franzose sowohl im Sprint als auch im Massenstart vor Boe.

Eine Bedingung könnte Fourcade dabei in die Karten spielen: Im Januar erwartet die Frau des Norwegers ihr gemeinsames Kind und Boe hat bereits angekündigt, bei der Geburt dabei sein zu wollen. Dadurch dürfte der Einzel-Olympiasieger von 2018 wohl einige Weltcuprennen verpassen.

Doch nicht nur Boe und Fourcade machen sich Hoffnungen auf den Gesamtweltcupsieg. Auch Quentin Fillon-Maillet, Teamkollege von Fourcade und der Russe Alexander Loginov gehören zum Favoritenkreis.

Auch bei den Frauen ist Spannung garantiert. Im letzten Jahr sicherte sich die Italienerin Dorothea Wierer den Gesamtweltcup mit lediglich 22 Punkten vor ihrer Team- und Zimmerkollegin Lisa Vittozzi. Ihre Favoritenstellung haben die beiden auch schon bei den Testrennen untermauert.

Nach den Ergebnissen in Norwegen darf man wieder davon ausgehen, dass die beiden als Topfavoritinnen in den Winter starten. Die größten Konkurrentinnen der beiden werden wohl die Schwedin Hanna Oeberg und die Norwegerinnen um Marte Olsbu Roeiseland.

Wer tritt in Dahlmeiers Fußstapfen?

Beim deutschen Team dominiert eine Frage den Saisonstart: Wer wird die neue deutsche Nummer Eins? Nachdem Laura Dahlmeier ihre Karriere nach der vergangenen Saison beendet hat, ist die Suche nach der neuen stärksten Frau eröffnet.

Die besten Chancen wird wohl Denise Herrmann haben. Die Verfolgungsweltmeisterin der letzten Saison hat sich nach ihrem Wechsel vom Langlauf zum Biathlon in der Spitzengruppe etabliert und gehört zu einer festen Größe im Weltcup.

Doch die deutschen Damen kommen vor allem über ihre mannschaftliche Geschlossenheit – entsprechen sind auch die Kristallkugel im Staffelwettbewerb und in der Nationenwertung als klares Ziel ausgegeben.

Saisonhighlight steigt in Antholz

Nachdem die Saison traditionell im schwedischen Östersund eröffnet wird, geht es für die Athleten weiter nach Hochfilzen und Annecy-Le Grand Bornand.

Nach der Weihnachtspause stehen die Rennen in Pokljuka und die beiden deutschen Stationen in Oberhof und Puhpolding auf dem Programm. Nach einer vierzehntägigen Pause steht dann das Saisonhighlight vor der Tür.

Inmitten des großartigen Ambientes im südtiroler Antholz werden im Februar die WM-Medaillen vergeben. Bei erfahrungsgemäß hervorragender Kulisse kämpfen die Skijäger um die zwölf Medaillensätze. Wir dürfen gespannt sein, ob Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi ihren Heimvorteil nutzen können.

Ihren Abschluss findet die Saison dann wieder am Osloer Holmenkollen.

Eine Sache steht allerdings schon vor dem Start in die neue Saison fest: Es wird ein extrem spannender Winter, mit vielen knappen und engen Entscheidungen.  Eine gute Ausgangslage also, für einige hohe Quoten bei unseren Onlinewetten.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Rick Bowmer / AP Photo*

November 26, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr

Die Gruppenphase der UEFA Champions League geht in ihre letzten Züge und bereits an diesem Spieltag stehen einige Entscheidungen mit deutscher Beteiligung bevor. Bayer Leverkusen würde sich mit einer Niederlage gegen Lok Moskau wohl aus den europäischen Wettbewerben verabschieden und die Bayern können mit einem Sieg in Belgrad den Gruppensieg klar machen.

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Lok Moskau – Bayer 04 Leverkusen

Für die Werkself hat die Begegnung mit der Mannschaft aus der russischen Hauptstadt echten „Do-or-die“-Charakter. Sowohl Bayer als auch Lok liegen nach vier Spieltagen punktgleich hinter Juventus und Atlético auf dem dritten beziehungsweise vierten Platz.

Will sich die Mannschaft von Trainer Peter Bosz also zumindest über den dritten Platz noch für die Europa League qualifizieren, sollte sie auf keinen Fall gegen die Russen verlieren – eine Niederlage würde wohl das Ausscheiden aus jeglichen europäischen Wettbewerben bedeuten.

Anknüpfen will Bayer in diesem vorgezogenen Endspiel an die Leistung des vergangenen Spieltags der Königsklasse. Dort gelang den Leverkusenern ein überraschender 2:1-Erfolg gegen Atlético Madrid – die ersten Punkte für die Mannschaft aus dem Rheinland in dieser Champions League-Saison.

 

Selbst ein Unentschieden dürfte für Leverkusen in Moskau zu wenig sein. Da sie das Hinspiel gegen Lok verloren haben, müssten sie am letzten Spieltag gegen Juventus mehr Punkte holen, als Moskau gegen Atlético. Auf Grund des direkten Vergleichs würden die Russen bei Punktgleichheit auf Platz Drei landen.

Auch in der Bundesliga läuft die Werkself ihren Ansprüchen in den letzten Spielen hinterher. Von den letzten fünf Spielen konnte nur eines gewonnen werden und in der Tabelle liegt Bayer nur auf dem neunten Platz. Der Abstand auf Platz Vier beträgt zwar nur drei Punkte, doch mit einer Platzierung hinter Freiburg und Hoffenheim hatten die Verantwortlichen im Rheinland wohl kaum gerechnet.

Bei den Russen läuft es allerdings nur bedingt besser. In der heimischen Premjer-Liga liegt die Mannschaft des deutschen Ex-Nationalspielers Benedikt Höwedes auf Platz Zwei mit fünf Punkten Rückstand zum Primus Zenit St. Petersburg. In der Champions League datieren die einzigen drei Punkte vom ersten Spieltag, vom Sieg in Leverkusen.

Prognose

Für beide Mannschaften entscheidet sich in diesem Spiel, ob sie in einem europäischen Wettbewerb überwintern oder nicht. Wir gehen von einem zähen Spiel aus, in dem beide Mannschaften darauf bedacht sind, keine Fehler zu machen.

Am Ende sind wir aber der Meinung, dass sich die Vorteile in der individuellen Klasse durchsetzen und Leverkusen mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten wird.

Platziert eine Wette auf Leverkusen und sichert euch eine Quote von 2.08.

Roter Stern Belgrad – Bayern München

Die Bayern sind zurück in der Erfolgspur. Nachdem Hansi Flick das Ruder beim deutschen Rekordmeister übernommen hat, tritt die Mannschaft auf einmal wieder dominant auf und spielt wieder „Bayern-like“. In den ersten drei Spielen unter Flick stehen drei Siege und 10:0 Tore zu Buche.

Plötzlich ist im Spiel der Bayern wieder all das zu erkennen, was man in den Vorwochen unter Niko Kovac vermissen ließ. Defensive Stabilität, Kreativität und Spielwitz in der Offensive und vor allem wieder diese gnadenlose Dominanz, die in den letzten Jahren so typisch für den Fußball der Rot-Weißen stand.

In den letzten Spielen konnte der Meister der letzten sieben Jahre wieder voll überzeugen und fuhr, auch in der Höhe verdiente, 4:0-Siege gegen Düsseldorf und im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund ein.

Diesen Schwung will der Club aus der bayrischen Landeshauptstadt nutzen, um am vorletzten Spieltag den Gruppensieg klar zumachen. Mit einem Sieg in Belgrad wäre ihnen der Platz an der Sonne in der Gruppe B nicht mehr zu nehmen.

 

Doch dass der Gruppensieg nicht unbedingt einen Vorteil mit sich bringt, davon kann der FC Bayern ein Lied singen: Auch im letzten Jahr schloss der Rekordmeister die Gruppenphase auf dem ersten Platz ab, um dann direkt im Achtelfinale am FC Liverpool zu scheitern.

Und auch in diesem Jahr drohen, Stand jetzt, einige Kracher: Real oder Atlético Madrid landen in ihrer Gruppe höchstwahrscheinlich nur auf dem zweiten Platz und auch der FC Chelsea wäre ein möglicher Gegner.

Auf die leichte Schulter sollten die Bayern das Auswärtsspiel in der serbischen Hauptstadt allerdings nicht. Zu was Roter Stern mit den eigenen Fans im Rücken im Stande ist, haben sie schon oft gezeigt.

Auch in der letzten Spielzeit konnte die Mannschaft von Ex-Bundesligaprofi Marko Marin im heimischen Stadion ein Ausrufezeichen setzen. Vor knapp einem Jahr bezwang man den späteren Sieger der Königsklasse, den FC Liverpool, mit 2:0. Mit ihren leidenschaftlichen Anhängern im Rücken ist der serbische Meister in der Lage, auch schier Unmögliches Möglich zu machen.

Doch vom spielerischen Niveau und von der individuellen Klasse sind die Bayern ihrem Gegner natürlich meilenweit überlegen und mit einer konzentrierten Leistung darf in diesem Spiel nichts anbrennen.

Prognose

Der FC Bayern ist wieder in Form. Mit dem Selbstvertrauen aus den letzten Erfolgen werden sie auch die Hürde in Belgrad nehmen. Alles andere als ein Sieg und der damit verbundenen Gruppensieg wäre eine große Überraschung. Die Quote bei den Champions-League-Wetten auf einen Sieg der Bayern liegt bei 1.30.  

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photo*

November 25, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr

Das letzte Schaulaufen der Formel 1 steht an. Lewis Hamilton ist zwar schon Weltmeister und auch die Konstrukteurweltmeisterschaft geht deutlich an Mercedes, doch trotzdem ist in Abu Dhabi noch längst nicht alles entschieden.

 

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Vor allem zwischen Max Verstappen und Charles Leclerc könnte es am kommenden Sonntag zu einem harten Zweikampf kommen. Verstappen ist momentan Dritter mit 260 Punkten. Der Ferrari-Pilot Leclerc liegt nur elf Punkte hinter ihm. Die zwei noch so jungen Fahrer wollen beide den ersten Platz hinter den unantastbaren Mercedes-Fahrern Hamilton und Bottas.

Der flinke Monegasse gegen den fliegenden Holländer

Klar ist, dass elf Punkte Differenz nach einem Rennwochenende schnell relativiert werden können. Wenn wir alle ein Mal den Taschenrechner rausholen, dann könnte es sogar noch richtig knifflig werden.

Sollte Leclerc in Abu Dhabi gewinnen, plus dazu die schnellste Rennrunde fahren und Verstappen Dritter werden, dann wären Verstappen und Leclerc punktgleich mit der gleichen Anzahl an Rennsiegen. Da der Monegasse in dieser Saison allerdings häufiger den zweiten Platz belegt hat, würde er Drittplatzierter in der Gesamtwertung werden. Verrückt!

Allerdings spricht nicht viel für Charles Leclerc. Der 22- Jährige stand an den letzten vier Rennwochenenden nicht auf dem Podium. In Interlagos kam es beim vergangenen Grand Prix zu einem Kontakt mit Teamkollegen Sebastian Vettel, der beiden das Fortsetzen des Rennens nicht ermöglichte.

Klarer Matchball für Max Verstappen! Der Holländer ist derzeit in Topform. In Brasilien riss er den Grand Prix förmlich an sich. Schon im Qualifying zeigte er, was im Red Bull möglich ist und im Rennen machte er aus seinem Potenzial Realität. Mit dem Rennsieg in Brasilien im Rücken hofft der ebenfalls 22- Jährige nun in Abu Dhabi auf das Erreichen des dritten Platz in der Gesamtwertung.

 

Renault gegen die Toro Rosso

Franz Tost rieb sich in Brasilien nur verwundert die Augen. Ausgerechnet der verlorene Sohn Pierre Gasly verhalf der Talentschmiede von Red Bull zum größten Saisonerfolg und katapultiere sich in Interlagos auf Platz zwei.

Und auf ein Mal ist die Toro Rosso wieder in Schlagdistanz zu dem französischen Konstrukteur Renault. Es wäre schon eine riesige Blamage für Renault, sollte Toro Rosso noch am letzten Rennwochenende in der Gesamtwertung an ihnen vorbei ziehen. Die Punktedifferenz beträgt nur mickrige 8 Punkte.

 

Die Resthoffnungen auf Platz fünf beruhen bei Toro Rosso einzig und allein auf ihr Wunderkind Pierre Gasly. Der Franzose, der sich in einem guten halben Jahr bei Red Bull nicht durchsetzen konnte, ist bei Toro Rosso nun wieder oben auf. Gelingt ihn ein ähnliches Meisterstück wie in Brasilien, dann hüpft Toro Rosso an Renault vorbei.

Der Yas Marina Circuit – eine Strecke für deutsche Träume

Seit 2009 wird der Große Preis von Abu Dhabi auf dem Yas Marina Circuit ausgetragen. Eine Strecke, auf der sich schon Sebastian Vettel und Nico Rosberg zum Weltmeister krönten.

Der Yas Marina Circuit ist der teuerste Kurs in der Formel 1. Eine Milliarde Euro soll die Piste für die Erbauung verschlungen haben. Anfangs hat man das glitzernde Formel 1- Dorf mitten in der Wüste noch als achtes Weltwunder betitelt. Mittlerweile gehört der Yas Marina Circuit zum festen Rennkalender der Formel 1.

Die Strecke wurde rund um den Yachthafen in der Würste gebaut und bietet so ordentlich Platz für Partys mit Extravaganz. Rahmenbedingungen, die vor allem dem Briten Lewis Hamilton zu gute kommen. 2014 konnte er sich dort schon zum Weltmeister krönen und auch in diesem Jahr wird es sicherlich eine kleine Fete nach der schon perfekten Weltmeisterschaft geben.

Die jüngste Geschichte des Yas Marina Circuit spricht übrigens für Mercedes. In den letzten fünf Jahren gewann in Abu Dhabi immer ein Silberpfeil. Ferrari hingegen konnte noch nie auf dem Yas Marina Circuit gewinnen.

Prognose

Wir glauben, dass die Mercedes-Dominanz in Abu Dhabi auch in diesem Jahr kein Ende nehmen wird. Die Silberpfeile sind klarer Favorit. Wir rechnen mit einem Rennsieg von Weltmeister Lewis Hamilton. Sollte der Brite in Abu Dhabi seinen elften Saisonsieg feiern, dann beträgt die Quote bei den Formel 1 – Wetten 2.60.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Nelson Antoine / AP Photo*

November 25, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

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Luca Beckmann

Es geht endlich wieder los. Nachdem die deutsche Nationalmannschaft in der Länderspielpause das deutsche Publikum mit erfolgreichem Offensivfußball verzaubern konnte, sind Gnabry, Reus & Co. jetzt wieder in der Bundesliga gefragt.

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Bis Weihnachten ist die Bundesliga nun mit einigen Top-Spielen gespickt. Zwei Spiele, die viel Spannung versprechen, nehmen wir für euch etwas genauer unter die Lupe.

Frankfurt – Wolfsburg

Siegquoten: Frankfurt (2.06) – Wolfsburg (3.55)

Geheimtipp: Goncalo Paciencia trifft (2.40)

Empfohlene Wette: Sieg Frankfurt (2.06)

Der Kampf um Europa ist eröffnet. In dieser Saison kämpfen wieder einige Teams um die lukrativen europäischen Plätze. Vor allem die diesjährigen Europa League-Vertreter aus Frankfurt und Wolfsburg sind Favoriten auf die Plätze fünf bis sieben.

Allerdings ist diese Partie zurzeit ein Verfolgerduell zwischen dem neunten und dem zehnten Platz. Klar ist dennoch, dass der Sprung von dort aus nicht mehr weit ist. Taugt die Partie zwischen der Eintracht und den Wolfsburgern also als gern betiteltes „6-Punkte-Spiel“.

Allerdings taugt die Partie auch als kleines Krisenduell. Denn bei der Eintracht hapert es momentan. Die Frankfurter verloren ihre letzten beiden Pflichtspiele.

Böse Zungen würden behaupten, dass ihnen der fulminante 5:1-Heimsieg gegen den Rekordmeister nicht gut getan hat. Ist da etwas dran? Zumindest spielt die Eintracht seit dem nicht mehr ihren gewohnten offensiv ausgerichteten Powerfußball.

Gegen Lüttich unterlagen sie in der Europa League erst in der Schlusssekunde. Allerdings auch nicht ganz unverdient. Zwar bemerkte man schon, dass in dem Team von Adi Hütter wesentlich mehr Qualität als beim belgischen Team steckt, doch der absolute Siegeswille fehlte.

Den absoluten Siegeswillen hatte dafür der eingewechselte Maxime Lestienne. In der vierten Minute der Nachspielzeit besiegelte er die 2:1- Niederlage der Eintracht. Äußerst bitter, wenn man bedenkt, dass die Eintracht bei einem Sieg in die K.o.-Phase eingezogen wäre. Nun muss die Eintracht ums Weiterkommen bangen.

Auch in der Bundesliga gingen die Hessen zuletzt leer aus. In Freiburg kassierte die Eintracht eine 1:0- Auswärtsniederlage. Dazu erwies Innenverteidiger David Abraham seinem Team einen Bärendienst. Nachdem der Argentinier Freiburgs Cheftrainer Christian Streich zu Boden rammte, bekam er vom Unparteiischen Felix Brych die Rote Karte.

Von einem kriselnden Europa League-Vertreter zum nächsten. Der VfL ist seit sieben Pflichtspielen sieglos. Die letzten vier gingen sogar allesamt verloren. Innerhalb von vier Wochen wurde der Traumstart der Wolfsburger wieder relativiert.

 

Zu oft wirkt der VfL lustlos und nur phasenweise stark. Sinnbildlich dafür ist die Europa League-Partie gegen Gent vor gut zwei Wochen gewesen. Denn auch die Niedersachsen verloren gegen ein belgisches Team im europäischen Wettbewerb.

Bei der 1:3- Heimniederlage kamen die Wolfsburger sehr gut in die Partie. Sie waren das deutlich bessere, spielbestimmende Team und kamen nach 20 Minuten völlig verdient in Führung.

Doch dann hörte der VfL auf Fußball zu spielen. Die Niedersachsen fanden nicht mehr in die Partie und die Belgier hingegen waren eiskalt. Gent bestrafte den VfL mit einem klaren Auswärtssieg und der verpassten Tabellenführung.

Und auch im vergangenen Ligaspiel setzte es eine Heimniederlage. Allerdings spielte das Team von Oliver Glasner gegen Leverkusen wesentlich besser auf. Eine Punkteteilung wäre nicht unverdient gewesen, doch die sonst so zielsichere Offensivabteilung mit Weghorst & Co. nutzte ihre Chancen nicht.

Prognose

Trotz der zwei vergangenen Pflichtspielniederlagen glauben wir, dass die Eintracht seine Heimstärke beibehält und den VfL endgültig in eine Krise schießt. Die Bundesliga-Wettquote für einen Heimsieg der Frankfurter beträgt 2.06.

Geheimtipp

Eintracht-Stürmer Goncalo Paciencia ist in der laufenden Saison in bestechender Form. Mit seinen bisherigen sechs Ligatoren ist er in jedem Spiel für einen Treffer gut. Trifft er auch gegen die Wölfe, dann wartet eine Quote von 2.40 auf euch.

Bremen – Schalke

Siegquoten: Bremen (2.48) – Schalke (2.70)

Geheimtipp: Maxi Eggestein trifft (4.20)

Empfohlene Wette: Sieg Bremen (2.48)

Das ausgerufene Saisonziel war die Europa League. Die Realität ist Platz 14. Und wenn sich die Bremer nicht bald fangen, dann rücken die Abstiegsränge immer näher.

Noch zu Saisonbeginn sagte Cheftrainer Florian Kohfeldt, dass diese Saison alles möglich sei, aber die Meisterschaft sowie der Abstiegskampf unrealistisch wäre. Ob der Abstiegskampf nach sieben sieglosen Ligaspielen in Folge immer noch unrealistisch ist, steht zur Diskussion.

Fakt ist, dass die Bremer ihr letztes Ligaspiel Anfang September in Berlin gewonnen haben. Selbst die Fans der Bremer werden sich daran sicherlich nur noch schwach erinnern können.

Klar ist aber auch genauso, dass die Bremer eigentlich nicht in diese Tabellenregion gehören. Dafür spielen die Hanseaten zu ansehnlichen Fußball, doch die Verteidigung spielt eben amateurhaft. Lapidare  Fehler und eine riesige Standartschwäche sind die zwei größten Gründe für den Misserfolg.

Vor der Länderspielpause kassierten die Bremer in Gladbach eine 3:1- Niederlage. Die Bremer waren fast auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer, doch die ungemeine Effizienz der Fohlen und wiederaufkehrende Standartschwäche der Bremen sorgten für den deutlichen Heimsieg.

Wenn der deutsche Meister von 2004 seine Defensivprobleme in den Griff bekommt, dann dürfen sich die Bremer sicherlich nach oben orientieren. So ist und bleibt Werder vorerst fester Bestandteil der zweiten Tabellenhälfte.

Die Tugenden der Arbeiter und Malocher sind zurück auf Schalke. David Wagner scheint genau der richtige Mann an der Seitenlinie, um Blau-Weiß wieder auf Vordermann zu bringen.

Obwohl die europäischen Plätze auf Schalke in dieser Saison ausdrücklich nicht das Saisonziel sind, steht der Revierclub auf Platz sieben. Und dieser siebte Platz könnte unter Umständen schon zum Erreichen der Europa League genügen.

Allerdings ist es bis dahin noch ein weiter weg. Das haben die Schalker am letzten Spieltag zu spüren bekommen. Auch Fortuna Düsseldorf ist für S04 noch kein Gegner, der mit angezogener Handbremse zu schlagen ist.

 

Durch einen Dreierpack von Rouwen Hennings kamen die Schalker im vergangenen Ligaspiel nicht über ein 3:3 hinaus. Dennoch ist das erste Drittel der Saison mehr als gelungen. Gäbe es da nicht diesen kleinen Wehrmutstropfen.

Denn der Erzfeind aus Dortmund ist am vergangenen Spieltag an Schalke vorbeigezogen und weilt jetzt aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Blau-Weiß.

Auffällig ist bei dieser Partie also, dass das Team, das signalisiert, um Europa mitzuspielen, im Abstiegskampf steckt und dass die Schalker, die von Europa nichts wissen wollen, mitten im Kampf um die europäischen Plätze stecken.

Prognose

Wir glauben, dass die lange Sieglosserie der Bremer gegen Schalke ein Ende nimmt und sich die Hanseaten in einem knappen Spiel mit heimischem Publikum im Rücken durchsetzen werden. Die Quote für einen Heimsieg von Werder beträgt 2.48.

Geheimtipp

Maximilian Eggestein zeigt in dieser Saison noch nicht seine gewohnte Torgefährlichkeit. Der 22- Jährige kommt nach seiner Verletzung nun aber wieder besser in Fahrt. Gegen Schalke traf er in der vergangenen Saison zwei Mal und gab eine Torvorlage. Trifft er am Samstag gegen Schalke, dann wartet eine Quote von 4.20 auf euch. Ein echter Geheimtipp.

November 21, 2019

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Im polnischen Wisla starten die Skispringer am Samstag und Sonntag in die neue Weltcupsaison. Der große Favorit im kommenden Winter ist der Japaner Ryoyu Kobayashi, das deutsche Team will unter ihrem neuen Bundestrainer Stefan Horngacher an die Leistungen der letzten Jahre anknüpfen.

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Kobayashi ist der Gejagte

Der große Favorit in diesem Winter ist wieder der Japaner Ryoyu Kobayashi. Der 23-jährige gewann im letzten Jahr souverän den Gesamtweltcup und triumphierte ebenfalls bei der Vierschanzentournee.

Und auch beim Sommer-Grand-Prix ließ Kobayashi mit starken Leistungen aufhorchen. Nachdem er die ersten Stationen noch ausgelassen hatte, gewann er in Habuka gleich zweimal.

Trotz dieser Ergebnisse lief seine Sommervorbereitung nicht optimal. Immer wieder plagten ihn Verletzungsprobleme, doch Kobayashi ist optimistisch, dass er bald wieder seine Topform abrufen kann: „Ich war körperlich nicht in optimaler Verfassung, aber es sollte bald wieder besser werden.“

Es wird also mit Spannung zu erwarten sein, ob Kobayashi seine Dominanz aus dem letzten Jahr fortsetzen kann.

Doch das japanische Team besteht nicht nur aus Kobayashi alleine: Im Sommer präsentierten sich die Japaner mannschaftlich stark. Yukiya Sato belegte beim Grand-Prix hinter dem Polen Dawid Kubacki den zweiten Platz und auch Naoki Nakamura und Keiichi Sato landeten in den Top Ten.  Mit den Springern aus Fernost ist also auch in diesem Jahr zu rechnen.

 

Wellinger fällt die ganze Saison aus

Auch das deutsche Team hat sich in den letzten Jahren immer wieder durch geschlossene Mannschaftsleistungen ins Rampenlicht gesprungen. Einer der erfolgreichsten Deutschen der letzten Jahre wird in dieser Saison allerdings fehlen: Andreas Wellinger.

Der zweimalige Olympiasieger hatte sich im Juli einen Kreuzbandriss zugezogen und wird in diesem Winter nicht mehr zurück kommen. „Andi wird in dieser Saison sicher nicht auftauchen. Er macht in der Reha gute Fortschritte, aber schnell-schnell mach in dieser Saison keinen Sinn“, so Bundestrainer Stefan Horngacher im Interview mit sportschau.de.

Neben Wellinger wird auch Severin Freund vorerst nicht zur Verfügung stehen. Der Gesamtweltcupsieger von 2014/15 leidet nach einer Meniskus-OP im Februar immer noch an Schmerzen und verpasst erwartungsgemäß den Saisonstart. Freund selbst, hatte im Oktober noch vermutet, dass er zur Vierschanzentournee in den Weltcup zurückkehren wird.

Deutsche Mannschaft startet in eine neue Ära

Für die deutschen Springer startet die Saison mit einer großen Veränderung – zum ersten Mal nach elf Jahren werden sich nicht mehr von Werner Schuster von der Schanze gewunken. Nach zwei Olympiasiegen, vier Weltmeistertiteln und einem Gesamtweltcupsieg beginnt damit eine neue Zeitrechnung für die deutschen Skispringer.

Für den neuen Trainer Stefan Horngacher könnten die Fußstapfen also kaum größer sein. Doch die Vorzeichen stehen gut: Mit Weltmeister Markus Eisenbichler, Vize-Weltmeister Karl Geiger und dem Drittplatzierten der Vierschanzentournee Stephan Leyhe sind Springer mit Weltklasseformat im Team, die allesamt das Potential für Erfolge haben.

Dass Horngacher ein sehr guter Trainer ist, konnte er bei seiner letzten Station, als Nationaltrainer der Polen, unter Beweis stellen. Unter seiner Regie wurden die Polen 2017 Teamweltmeister, Kamil Stoch wurde 2018 Olympiasieger und Dawid Kubacki 2019 Weltmeister.

Die erfolgreichen Zeiten der deutschen Skispringer können also auch nach Werner Schuster weitergehen. Entsprechend ambitioniert formuliert Horngacher auch die Zielsetzung für die Saison: „Unser Ziel ist es, dass sich ein bis zwei Athleten im Weltcup stabil unter den Top Ten bewegen und damit reelle Chancen für einen Podestplatz haben. Im Nationen-Cup wollen wir uns unter den besten drei platzieren. Ein Höhenpunkt im kommenden Winter ist die Skiflug-WM. In Planica wollen wir sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft um Medaillen kämpfen.“

Prognose

Auf lange Sicht wird Ryoyu Kobayashi wohl wieder das Maß der Dinge sein und auch im Gesamtweltcup eine große Rolle spielen. Die Quote bei den Skisprung-Wetten auf den Gesamtweltcupsieg des Japaners liegt bei 2.25.

Durch seine gesundheitlichen Probleme in der Vorbereitung sehen wir ihn für den Saisonauftakt in Wisla allerdings nicht als Favoriten. Wir tippen auf einen Heimsieg von Dawid Kubacki.

Der Pole krönte sich bei der WM in der letzten Saison auf der Normalschanze zum Weltmeister und triumphierte auch beim Sommer-Grand-Prix. Er gehört definitiv zu den Favoriten beim Saisonauftakt in seinem Heimatland. Die Quote auf einen Sieg des 29-jährigen beim ersten Einzelspringen am Sonntag liegt bei 7.50.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Matthias Schrader / AP Photo*

November 21, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr

Am Samstagabend herrscht für die Fans des südamerikanischen Fußballs wieder Ausnahmestimmung: Im Finale der Copa Libertadores, der südamerikanischen Version der Champions League, treffen Flamengo Rio de Janeiro und River Plate aufeinander.

Alle Wetten zur Copa Libertadores gibt’s hier!

River Plate strebt Titelverteidigung an

Die Mannschaft aus Argentinien ist im Endspiel um die Krone Südamerikas kein neues Gesicht. River Plate stand in der Geschichte des Copa Libertadores schon sechs Mal im Endspiel und konnte dieses vier Mal für sich entscheiden – zuletzt im letzten Jahr gegen ihre Erzrivalen, die Boca Juniors.

Auch in diesem Jahr kam es zum Superclásico in diesem Wettbewerb. Im Halbfinale trafen die beiden populärsten argentinischen Clubs aufeinander. Das Hinspiel gewann River Plate mit 2:0 und erreichte nach einer 1:0-Niederlage im Rückspiel das Finale.

Zuvor gewann der argentinische Rekordmeister im Achtelfinale gegen Cruzeiro aus Brasilien und im Viertelfinale gegen Club Cerro Porteño aus Paraguay.

In der argentinischen Liga liegen die Los Millonarios aktuell nur auf Platz Vier. Der Abstand zur Tabellenspitze beträgt allerdings nur einen Punkt.

 

Flamengo endlich zurück im Endspiel

Für Flamengo Rio de Janeiro geht mit der Finalteilnahme eine lange Leidenszeit vorbei – zuletzt stand der Verein vom Zuckerhut 1981 im Endspiel des wichtigsten Vereinswettbewerbs Südamerikas.

Nachdem man sich im Achtelfinale gegen Club Sport Emelec aus Ecuador durchgesetzt hatte, folgten im Viertel- und Halbfinale mit Internacional Porto Alegre und Gremio zwei Bekannte aus der brasilianischen Liga. Vor allem im Halbfinale zeigte die Mannschaft von Trainer Jorge Jesus eine starke Vorstellung und zog nach einem 1:1 im Hinspiel und einem 5:0-Sieg im Rückspiel in das Finale ein.

Im Sommer hat sich Flamengo stark verstärkt und führt in der heimischen Liga souverän die Tabelle an.

 

Beide Teams müssen kurzfristig umplanen

Da in Chile, wo das Endspiel planmäßig angesetzt war, momentan gewalttätige Unruhen andauern, die in den vergangenen Wochen sogar mehrere Todesopfer gefordert haben, hat sich der südamerikanische Verband dazu entschieden, das Finale umzulegen. Statt in Chile findet es nun in Peru statt.

Ausgetragen wird es in Estadio Monumental, der Heimstätte des peruanischen Clubs Universitario de Deportes aus Lima. Es ist generell erst das erste Mal in der 60-jährigen Geschichte des Wettbewerbs, dass der Sieger nur in einem Spiel und nicht in Hin- und Rückspiel gekürt wird.

Prognose

Wir denken, dass Flamengo den Bann brechen und den zweiten Copa Libertadores-Titel ihrer Geschichte einfahren wird. Die Ausgangslage war selten besser und diese Chance werden sich die Brasilianer nicht nehmen lassen. Platziert eine Fußballwette auf Flamengo und sichert euch eine Quote von 2.14.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Thanassis Stavrakis / AP Photo*

November 20, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr

Der Druck auf Manchester City wird nicht weniger: Nach der 3:1-Niederlage gegen den FC Liverpool am vergangenen Spieltag, steht für die Mannschaft von Pep Guardiola am Wochenende direkt das nächste Topspiel auf dem Programm. Die Skyblues haben den FC Chelsea zu Gast.

Alle Premier League-Wetten gibt’s hier!

City unter Zugzwang

Nach der Niederlage gegen den FC Liverpool steht Manchester City unter Druck: In der Tabelle sind die Citizens auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht und haben schon neun Punkte Rückstand auf die Mannschaft von Jürgen Klopp. Bei einer Niederlage gegen Chelsea, könnte das Thema Titelverteidigung wohl erst einmal von der Agenda gestrichen werden.

Gegen die Reds geriet City schon früh ins Hintertreffen. Nach einem nicht geahndeten Handspiel von Trent Alexander-Arnold im eigenen Sechzehner konterte Liverpool und Fabinho drosch das Leder aus 25 Meter in der 6. Spielminute zum 1:0 in die Maschen.

Die Mannschaft von Pep Guardiola machte kein schlechtes Spiel, doch die Reds präsentierten sich eiskalt. Und als Salah bereits in der 13. Minute das 2:0 erzielte, hatte man das Gefühl, dass der Vorjahresmeister an der Anfield Road auf keinen Fall für Punkte in Frage käme.

Das 3:0 durch Sadio Mané unmittelbar nach der Halbzeit war die endgültige Entscheidung. City wachte viel zu spät richtig auf und schaffte es erst nach dem 3:1-Anschlusstreffer durch Bernardo Silva in der 78. Minute für Gefahr zu sorgen. Doch mit etwas Glück überstanden die Reds diesen Sturmlauf in den Schlussminuten und gewannen am Ende auch verdient mit 3:1 im Spitzenspiel.

 

Mit 25 Punkten nach zwölf Spieltagen liegt das Team von Pep Guardiola nur auf Platz Vier – hinter Liverpool, Leicester und dem kommenden Gegner, dem FC Chelsea.

Für Guardiola selbst war es der schlechteste Saisonstart seiner Trainerkarriere: Noch nie stand eine seiner Mannschaften nach zwölf Spielen mit weniger Zählern da.

Chelsea ist das Team der Stunde

Beim nächsten Gegner der Skyblues sieht die Stimmung deutlich besser aus: Die letzten sechs Ligaspiele konnten alle gewonnen werden. Die letzte Niederlage datiert vom 22. September.

Nach dem holprigen Saisonstart hat sich das Team von Trainer Frank Lampard gefangen und ist momentan die Mannschaft der Stunde in der Premier League.

Am vergangenen Spieltag fuhren die Blues einen ungefährdeten 2:0-Erfolg gegen Crystal Palace ein. Im London-Derby war Chelsea in allen Belangen überlegen, konnte dies allerdings im ersten Durchgang nicht in Tore ummünzen.

Nach dem Seitenwechsel war es dann wieder einmal Toptorjäger Tammy Abraham, der zur Stelle war und das 1:0 erzielte. Palace schaffte es über die gesamte Partie nicht, zu wirklichen Torchancen zu kommen und so sorgte Christian Pulisic mit dem 2:0 zehn Minuten vor Schluss für die Endscheidung. Für den ehemaligen Dortmunder schon der fünfte Treffer in den letzte drei Partien.

 

Durch den eigenen Sieg und die Niederlage von City springt Chelsea in der Tabelle an den Skyblues vorbei und steht, nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses, punktgleich hinter Leicester City auf dem dritten Platz.

Sechs Premier League-Siege in Folge gab es zuletzt in der letzten Meistersaison 2016/17.

Aktuelle Form spricht für Chelsea

Die Qualität im Kader von Manchester City ist natürlich um einiges besser, als im Team von Frank Lampard, doch die jungen Spieler von der Stamford Bridge spielen einen unbekümmerten und attraktiven Offensivfußball und schwimmen momentan auf einer Erfolgswelle.

Ein Blick in die Geschichtsbücher spricht allerdings für City: Von den letzten sechs Aufeinandertreffen gewann das Team aus Manchester fünfmal. Von den letzten elf Partien in Manchester gewann Chelsea nur zwei.

Doch in den letzten Jahren war die Ausgangssituation meistens eine andere: Meist war City das Maß aller Dinge und stand auch tabellarisch deutlich vor den Londonern. Dies ist in diesem Jahr nicht der Fall.

Prognose

Der amtierende Meister wackelt und das wird der FC Chelsea ausnutzen –  So lautet unser Tipp für das Spiel am Wochenende. In einem engen Spiel wird Chelsea mit ihrer aktuellen Spielfreude und ihrer Unbekümmertheit gegen die kriselnden Skyblues die Oberhand behalten und mit drei Punkten zurück nach London reisen.

Die Quote auf einen Sieg der Blues liegt bei unseren Online Wetten bei 7.00.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Jon Super / AP Photo*

November 19, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr

Es ist vollbracht. Die deutsche Nationalmannschaft hat sich am vergangenen Samstagabend mit einem 4:0- Heimsieg gegen Weißrussland für die Europameisterschaft im kommenden Jahr qualifiziert. Gegen Nordirland soll nun auch der Gruppensieg perfekt gemacht werden.

Alle Wetten zur EM-Quali gibt’s hier!

Am Dienstagabend trifft die DFB-Auswahl in der Frankfurter Commerzbank-Arena auf Nordirland. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw hat die klare Mission: Mit einem Sieg in die Winterpause gehen.

Verletzungsmisere geht weiter: Wer darf ran?

Dennoch wirft Löw jetzt die Rotationsmaschine an. Die EM-Teilnahme ist dem DFB-Team immerhin nicht mehr zu nehmen. Außerdem klagt die deutsche Nationalmannschaft derzeit über eine mittelgroße Verletzungsmisere. Grund genug, um den jungen Spielern eine Chance zu geben.

So könnte Hertha-Verteidiger Niklas Stark sein erstes Länderspiel absolvieren. Klar ist, dass auch der Schlussmann zwischen den Pfosten wieder ausgetauscht wird. Nach dem der aktuell bärenstarke Manuel Neuer noch am Samstag gegen Weißrussland im Tor stand, wird Barca-Keeper Marc-André ter Stegen gegen Nordirland ins deutsche Tor rücken.

Allerdings lässt der Bundestrainer Joachim Löw auch weitere Veränderungen in der Startelf offen: Ich weiß noch nicht, wie die Aufstellung aussehen wird, aber vielleicht bekommt der eine oder andere Spieler seine Chance“.

Gala gegen Weißrussland

In der angesprochenen Torwartfrage konnte der Münchner Manuel Neuer einige Argumente für sich sammeln. Neben einer überragenden Parade gegen Weißrussland, konnte er im selben Spiel auch noch einen Elfmeter parieren und spielte so zu Null.

Um noch einen Anspruch auf die Nummer Eins im DFB-Team zu haben, sollte sich der Ex-Gladbacher ter Stegen gegen die Nordiren also tunlichst keine Fehler erlauben.

Neben dem logischen Zweck der Qualifikation haben die Quali-Spiele für den DFB noch eine weitere, wichtige Bedeutung. Das neue, junge Team soll sich finden und einspielen. Mut macht dabei, dass vor allem die Führungsspieler wieder funktionieren.

Toni Kroos zeigte sich gegen die Weißrussen von seiner besten Seite. Neben seinem ungemein starken Pass- sowie Aufbauspiel, zeigte der Madrilene auch ordentlich Zug zum Tor. So gelang dem Dirigenten der Nationalmannschaft am Samstagabend ein Doppelpack.

Sollte „die Mannschaft“ auch ihr letztes Gruppenspiel gegen Nordirland gewinnen, dann würde die DFB-Auswahl mit nur einer Niederlage in diesem Jahr ins EM-Jahr starten. So steht gegen die Nordiren also immerhin eine dicke Serie auf dem Spiel.

Defensivstarke Nordiren

Die so giftig aufspielenden Nordiren haben die Sensation um ein Haar verpasst. Mit einem Sieg gegen die Niederländer am vergangenen Wochenende hätte Nordirland sich gute Chancen auf eine EM-Teilnahme ausrechnen dürfen.

Allerdings endete das Spiel mit 0:0. Ein Ergebnis, das auf der einen Seite den Niederländern das Weiterkommen beschert und auf der anderen Seite eine EM-Teilnahme für Nordirland im kommenden Jahr ausschließt.

Dennoch werden die Mannen von der Insel auch in Frankfurt mit Messern zwischen den Zähnen spielen, um ihre gute EM-Quali beim haushohen Favorit aus Deutschland abzurunden.

Das Team von Cheftrainer O’Neill spielt eine sehr defensiven Fußball und das mit Erfolg. In den bisherigen neun Gruppenspielen kassierten die Nordiren nur sieben Gegentreffer. Also nur ein Gegentor mehr wie die deutsche Nationalmannschaft. Es könnte also dauern bis die Offensivabteilung der Deutschen ins Spiel findet.

Dass die Nordiren auch das Team von Joachim Löw ärgern können, haben sie schon Anfang September bewiesen. In Belfast hatte die DFB-Auswahl lange Probleme, ehe sie sich schlussendlich mit einem 0:2 zu drei ganz wichtigen Punkten zitterten. Halstenberg und Gnabry waren übrigens die beiden Torschützen in Belfast und sie sorgen somit auch dafür, dass das DFB-Team gegen Nordirland auch bei den Online-Wetten der glasklare Favorit ist.

Prognose

Die deutsche Nationalmannschaft ist natürlich auch am Dienstag wieder der klare Favorit. Aufgrund der guten Defensivleistung der nordirischen Gäste glauben wir allerdings, dass das Team von Joachim Löw nicht zu vielen Toren kommen wird, weswegen wir von einem knappen Heimsieg der deutschen Nationalmannschaft ausgehen. Wir empfehlen euch auf ein Spiel mit weniger als vier Toren zu setzten. Die Quote bei den EM-Wetten für ein Spiel mit unter 3.5 Toren beträgt 1.65.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photo*

November 18, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann