Es ist noch gar nicht so lange her, da war das reisen für die deutsche Wintersportlerin Denise Herrmann um einiges einfacher. Da musste sie noch nicht ein Kleinkalibergewehr als Sondergepäck aufgeben. Da lief die 31-jährige noch im Langlaufweltcup. Heute ist sie zweimalige Biathlon-Weltmeisterin. 888sport blickt mit euch auf die außergewöhnliche Geschichte der Denise Herrmann.

Alle Wetten zum Wintersport gibt’s hier!

Früh übt sich

Als die Sächsin 2016 den Schritt vom Langlauf zum Biathlon wagt, ist vielen klar, dass sie zumindest läuferisch mit den Besten mithalten kann. Denn das Skilaufen liegt ihr im Blut – schon im Langlauf ist der Sprint ihre Paradedisziplin.

Schon mit acht Jahren nimmt sie an Langlaufwettkämpfen teil. Mit zwölf wagt sie den Schritt auf ein Skigymnasium – eine Entscheidung, die der Startschuss für ihre Karriere legen sollte. Im Jahre 2004 folgen dann die ersten Starts bei internationalen Rennen. Ihr größter Erfolg ist zur damaligen Zeit der Sieg über 7,5 Kilometer Freistil beim Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival 2005.

Im Alter von 18 schafft Herrmann dann ihren ersten großen Erfolg: Bei den Juniorenweltmeisterschaften landet sie im Sprint auf dem dritten Platz und erringt die Bronzemedaille.

2009 wird sie dann zum ersten Mal in den Weltcupkader berufen – ihre erste Saison läuft aber weniger erfolgreich. Im zweiten Jahr kann die 31-jährige dann überzeugen. Beim Heimweltcup in Düsseldorf erreicht sie das Halbfinale im Sprint und qualifiziert sich für die Weltmeisterschaft.

Bei Olympia 2012 kann sie mit der Staffel Bronze gewinnen. In letzten Erfolg im Langlauf feiert sie bei den deutschen Meisterschaften 2015. Im 30 Kilometer Massenstartrennen triumphiert sie. 2016 verkündet sie ihren Wechsel zum Biathlon.

Traumstart im IBU-Cup

In der neuen Sportart startet Herrmann allerdings nicht direkt im Weltcup sondern erst einmal im IBU-Cup, quasi in der „zweiten Liga“ des Biathlons.

Und sie scheint sich gut vorbereitet zu haben: Ihr erstes Rennen gewinnt sie direkt. In puncto Laufstärke ist sie ihrer Konkurrenz so weit voraus, dass sie trotz sechs Schießfehler am Ende auf ganz oben auf dem Podest steht.

Diese Leistungen bleiben auch dem damaligen Bundestrainer Gerald Hönig nicht unentdeckt. Bereits im Dezember ihrer Debütsaison feiert Herrmann ihr Weltcupdebüt und landet auf einem starken 18. Platz.

Hartes Training zahlt sich aus: Denise Herrmann hat es geschafft, sich im Biathlon in der Weltspitze zu etablieren. 

Doch sie merkt schnell, dass es beim Biathlon eben auch auf das Schießen ankommt.  Ihr Trefferbild ist noch zu inkonstant. Aber Herrmann lässt sich davon nicht unterkriegen und arbeitet viel. „Was Denise von vielen Konkurrentinnen unterscheidet: Sie brennt, ist intrinsisch motiviert und lässt sich von Rückschlägen nicht entmutigen“, erklärt ihr Betreuer Florian Steirer.

Und ihr Training zahlt sich aus: „Im konditionellen Bereich ist sie führend, und was das technische Schießen angeht, ist sie auf einem Niveau, in dem man im Weltcup bestehen kann“, so Steirer weiter im Interview mit der faz.

Vorläufiger Höhepunkt in Östersund

Und auch Erfolge konnte Herrmann schon verbuchen. Sieben Siege konnte sie feiern, vier davon in Einzelrennen. Den Höhepunkt ihrer bisherigen Biathlon-Karriere erlebt sie bei den letztjährigen Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund.

Herrmanns erster Weltcup Sieg 2017 in Östersund: Hier sollte sie etwas mehr als ein Jahr später zum ersten Mal Weltmeisterin werden. 

Insgesamt sammelt sie dort drei Medaillen. Bronze im Massenstart, Silber mit der Mixedstaffel und vor allem die Goldmedaille in der Verfolgung. Ein Märchen, welches man besser nicht schreiben kann.

Und ein Ende der Erfolgsstory ist noch nicht in Sicht. Nach dem Rücktritt von Laura Dahlmeier ist sie die designierte Nachfolgerin der ehemaligen Gesamtweltcup- und zweimaligen Olympiasiegerin. Aber Herrmann stapelt tief und will sich nicht zu viel Druck machen: „Eine neue Laura aus dem Boden zu stampfen, das geht nicht. Dazu war sie zu erfolgreich. Aber es gibt einige bei uns im Team, die schon Medaillen geholt haben. Man kann also nicht sagen: Da ist jetzt genau die eine, die es richten muss“, wie sie gegenüber der faz zu Gute gibt.

Ihr Betreuer Steirer traut ihr diesen Schritt zu. Er weist, dass es, vor allem im Schießen, noch viel zu tun gibt, doch er ist zuversichtlich. Die 31-jährige bringt viel mit. Und wer weiß, vielleicht haben wir in einigen Jahren eine neue deutsche Biathletin vom Kaliber Magdalena Neuner oder Laura Dahlmeier.  

Setzt jetzt bei unseren Sportwetten auf Denise Herrmann und sichrt euch tolle Quoten. Wir halten euch hier weiter auf dem Laufenden und geben euch für eure Wetten Tipps, ob Herrmann auch weiter zur Weltspitze gehört.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Rick Bowmer / AP Photo*

January 9, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Der Startschuss in das Jahr 2020 war nicht nur der Anfang einer neuer Dekade, sondern auch der Anfang eines Jubiläumsjahres für die UEFA. Vor 60 Jahren fand in Frankreich die erste Europameisterschaft statt. Zu diesem besonderen Jubiläum blättern wir in den Geschichtsbüchern und blicken auf die vergangenen Europameisterschaften zurück. Heute: Die Premieren-Euro 1960.

Alle EM 2020 Wettquoten findet ihr hier!

Mini-Endrunde bei der Premiere

Die Europameisterschaft 1960, die damals noch Europapokal der Nationen hieß, war das erste europäische Nationenturnier, das ausgetragen wurde.

Die Endrunde fand im Juli 1960 statt. Kurios: Nur vier Mannschaften nahmen an dieser teil. Somit wurden nur die Halbfinals sowie Spiel um Platz 3 und Finale in Frankreich gespielt.

Insgesamt hatten sich 17 Mannschaften für das Turnier gemeldet. Aufgrund dieser geringen Teilnehmerzahl wird das Achtelfinale inoffiziell als Qualifikation bezeichnet. Ein weiterer Unterschied zum heutigen Format: Der Austragungsort stand vorher nicht fest und somit war das Gastgeberland auch nicht automatisch qualifiziert – hätten sich die Franzosen nicht für das Halbfinale qualifiziert, wäre die Endrunde in einem anderen Land ausgetragen worden.

Viele Tore bei der Premieren-Euro: Im Schnitt fielen mehr als vier Treffer pro Partie. 

Sowjetunion gewinnt erste Auflage

Im Halbfinale setzten sich Jugoslawien gegen Frankreich und die Sowjetunion gegen die Tschechoslowakei durch und trafen am 10. Juli im Pariser Prinzenpark aufeinander. Den goldenen Treffer erzielte Wiktor Ponedelnik in der 114. Minute und bescherte der Sowjetunion einen 2:1-Sieg und die Krönung zum ersten Europameister der Geschichte.

Spieler des Turniers wurde der sowjetiche Torhüter Lew Jaschin. Mit seinen Paraden im Finale brachte er die Jugoslawen zur Verzweiflung. Später wurde Jaschin zum besten Torhüter des 20. Jahrhunderts gewählt.

Lew Jaschin ist einer der besten Torhüter, die jemals zwischen den Pfosten standen.

Politischer Eklat und Absage der Schwergewichte

Die erste Euro versprühte aber nicht den Glanz, wie sie es heute tut. Das Interesse der Öffentlichkeit war gering, was zu großen Teilen natürlich auch daran lag, dass Nationen wie Deutschland, England, Italien oder Schweden auf die Teilnahme am Turnier verzichteten.

Bundestrainer Sepp Herberger war der Meinung: „Zwischen zwei Weltmeisterschaften ist der Neuaufbau einer starken Nationalelf die erste Aufgabe, da stört ein Europaturnier bloß.“ Deutschland wurde von der DDR vertreten, die aber sang- und klanglos in der ersten Runde an Portugal scheiterte.

Die Qualifikation war zudem von einem weiteren politischen Eklat geprägt. In der zweiten Runde muss Spanien zum Auswärtsspiel nach Jugoslawien. Der faschistische General Franco gab allerdings den Befehl nicht in das kommunistische Land zu reisen. Die Sowjetunion weigerte sich wiederum das Spiel auf neutralem Boden auszutragen.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei ASSOCIATED PRESS / AP Photo*

January 8, 2020

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
Body

Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Seit dem 01. Januar hat das Transferfenster wieder geöffnet und die Vereine können nachbessern, ihre Lücken schließen und den Kader aufpolieren. Wintertransfers sind meist nur als Notlösung verpönt – trotzdem sind die Clubs dazu bereit, große Mengen Geld in die Hand zu nehmen, um die Spieler zu verpflichten. Wir zeigen euch die teuersten Wintertransfers der Geschichte.

Alle Online Wetten gibt’s hier!

Platz 5: Christian Pulisic – 64 Millionen Euro

Vor einem Jahr griff der FC Chelsea ganz tief in die Tasche um den damals 20-jährigen Christian Pulisic von Borussia Dortmund zu verpflichten. Sein erstes Pflichtspiel für die Blues absolvierte der US-Boy allerdings erst im Sommer – den der englische Hauptstadtclub lieh Pulisic direkt wieder an den BVB aus.

Nach anfänglichen Problemen startete der Amerikaner in der zweiten Hälfte der Hinrunde durch und wurde in einer jungen Mannschaft zu einem der Leistungsträger. Dieser Transfer war für beide Seiten ein Gewinn.

Platz 4: Diego Costa – 66 Millionen Euro

Ganze 66 Millionen Euro ließ sich Atlético Madrid die Rückholaktion von Diego Costa vom FC Chelsea im Januar 2018 kosten. Bei den Blues kam es zu einem Bruch zwischen den Spanier und dem ehemaligen Trainer Antonio Conte. In der gesamten Hinrunde stand Costa kein einziges Mal im Kader und so war ein Wechsel die logische Folge.

Und als Atlético Interesse bekundete, schien die Traumrückkehr perfekt. Costa zurück zu Atlético, die er 2013/14 zur spanischen Meisterschaft geschossen hatte – so ähnlich sollte es auch nun ablaufen.

Doch es lief alles andere als perfekt: Costa fehlte oft verletzt und wenn er spielte, brachte er kaum Leistung. Seit seinem Wechsel erzielte er in 59 Spielen lediglich 14 Treffer. Das hatten sich beide Seiten wohl anders vorgestellt.

Platz 3: Aymeric Laporte – 70 Millionen Euro

Pep Guardiola wollte seinen Wunschspieler und er bekam seinen Wunschspieler. Der französische Innenverteidiger Aymeric Laporte war jahrelang eines der heißesten Transferziele auf dem Markt. Doch Bilbao wollte sein Juwel nicht unter seiner Ausstiegsklausel ziehen lassen.

Und diese schreckte mit 70 Millionen Euro die meisten Interessenten ab. Im Januar 2018 war es dann Manchester City, die bei ihrer Suche nach einem Innenverteidiger bereit waren, diese Summe zu zahlen. Mit dieser Summe wurde Laporte zum zweiteuersten Innenverteidiger der Geschichte – direkt hinter unserer Nummer Zwei der teuersten Januartransfers.

Sichere dir hier unseren 888Sport Bonus!

Platz 2: Virgil van Dijk – 78,8 Millionen

Der Aufschrei war groß, als der FC Liverpool im Januar 2018 Virgil van Dijk vom FC Southampton für knappe 80 Millionen Euro verpflichtete. Dass für Offensivspieler solche Summen gezahlt werden, ist heutzutage normal. Doch so viel Geld für einen Innenverteidiger, der zuvor bei einem Club aus dem unteren Mittelfeld nicht immer Glanzleistungen brachte, überraschte doch viele.

Nicht wenig Gegenwind gab es für Jürgen Klopp und die Reds. Doch van Dijk strafte seine Kritiker Lügen und ist wohl der Hauptgrund, weshalb der FC Liverpool in den letzten zwei Jahren zur besten Mannschaft Europas wurde.

Mit van Dijk steht die zuvor wackelige Hintermannschaft der Reds sicher und lässt deutlich weniger Gegentore zu, als noch zuvor. Auch persönlich hat der Niederländer sein Spiel auf ein neues Level gebracht – aktuell ist er wohl der beste Innenverteidiger der Welt.

Virgil van Dijk ist beim FC Liverpool zum besten Verteidiger der Welt gereift

Rückblickend ist dieser Transfer wohl der, der am besten eingeschlagen ist und der den größten Einfluss auf seine Mannschaft hatte.

Platz 1: Phillipe Coutinho – 120 Millionen Euro

Der Transfer von van Dijk war kostspielig für den FC Liverpool, doch durch den teuersten Wintertransfer aller Zeiten wurde im Gegenzug wieder ordentlich Geld in die Kassen gespült. 120 Millionen Euro bezahlte der FC Barcelona schlussendlich im Januar 2018 auf die Insel um sich die Dienste von Phillipe Coutinho zu sichern.

Bereits im Sommer zuvor war der Brasilianer das Transferziel Nummer Eins der Katalanen. Jürgen Klopp schob allerdings den Riegel vor und verhinderte einen Abgang seines Kreativkopfes. Im Winter stellten sich die Reds dann aber nicht mehr quer und ließen ihren Offensivstar ziehen.

Bei der Blaugrana lief Coutinho seinen Ansprüchen allerdings weit hinterher und konnte nur selten überzeugen. Seit dem Sommer ist der Brasilianer an den FC Bayern ausgeliehen, Barca will den Edeltechniker aber auch nach Ablauf der Leihe unbedingt loswerden.

Auch wenn er einige gute Momente hatte: Bei Barca konnte Coutinho nicht überzugen

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Rui Vieira / AP Photo*

January 7, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Am Wochenende starten in der NFL die Playoffs. Während die beiden besten Teams aus ihrer jeweiligen Conference noch spielfrei haben, treten die anderen acht Teams in den Wild Card Games an. Wir haben in den Geschichtsbüchern geblättert und zeigen euch die Franchises, die den Durchmarsch aus der ersten Runde der Playoffs bis zum Super Bowl Sieg geschafft haben. 

Alle Wetten zur NFL gibt’s hier!

Der Weg durch die NFL Playoffs bis zum Super Bowl Sieg ist hart. Vier Siege sind notwendig, um die Vince Lombardi Trophy in die Höhe stemmen zu dürfen. Nachdem die NFL das aktuelle Playoff-Format 1978 eingeführt hat, haben neun Mannschaften den Durchmarsch aus der ersten Runde bis zum Titel geschafft. 

Oakland Raiders: Saison 1980

Die erste Mannschaft, die es von der Wild Card Round zum Super Bowl Sieg brachte, waren die Oakland Raiders im Jahr 1980. Die Raiders spielten mit einer Bilanz von 11-5 schon eine gute Regular Season, zogen auf Grund des direkten Vergleichs aber den Kürzeren und mussten direkt in der ersten Runde der Playoffs ran. 

Dort fand aber kein Team ein Mittel gegen den damaligen Quarterback Jim Plunkett und seine Teamkollegen. Nach Siegen gegen die Houston Oilers (27:7), die Cleveland Browns (14:12) und die San Diego Chargers (34:27) folgte im Super Bowl die Krönung. Nach einem 27:10 gegen die Philadelphia Eagles sicherten sich die Raiders den Titel. 

Denver Broncos: Saison 1997

Ganze 17 Jahre dauerte es, bis das Kunststück der Raiders ein Team wiederholen konnte – erst im Jahr 1997 gelang es dann den Denver Broncos um Quaterback John Elway, der heute General Manager des Teams aus Colorado ist.

Mit dem Sieg konnte Elway auch sein Looser-Image ablegen. Dreimal stand er zuvor bereits mit den Broncos im Super Bowl, konnte sich aber nie den Titel schnappen. 

1997 sollte es aber endlich soweit sein: Die Broncos bezwangen in den Playoffs die Jacksonville Jaguars (42:17), die Kansas City Chiefs (14:10), die Pittsburgh Steelers (24:21) und im Super Bowl die Green Bay Packers (31:24).

Baltimore Ravens: Saison 2000

Die Baltimore Ravens aus der Saison 2000 sind wohl eines der schlechtesten Teams, welches jemals den Super Bowl gewinnen konnte. Doch in dieser Spielzeit bestätigte sich wieder einmal ein Spruch: Offense wins Games, Defense wins Championship. 

Denn die Defensive um Superstar Ray Lewis war das echte Prunkstück der Mannschaft und hatte riesigen Anteil am Gewinn der Vince Lombardi Trophy. In den Playoffs gelang es keinem Gegner, mehr als zehn Punkte zu erzielen. 

Die Ravens bezwangen die Denver Broncos (21:3), die Tennessee Titans (24:10), die Oakland Raiders (16:3) und krönten sich im Super Bowl gegen die New York Giants (34:7) zum Champion.

Pittsburgh Steelers: Saison 2005

Auf den letzten Drücker erreichten die Pittsburgh Steelers überhaupt erst die Playoffs. Mit vier Siegen aus den letzten vier Spielen zogen die Steelers in das Wild Card Game ein. In den Playsoffs präsentierte sich das Team um Quaterback Ben Roethlisberger und Co. dann in Bestform. 

Nach Siegen gegen die Cincinnati Bengals (31:17), die Indianapolis Colts (21:18), die Denver Broncos (34:17) und im Super Bowl gegen die Seattle Seahawks (21:10) stand der Super Bowl Sieg zu Buche.

Indianapolis Colts: Saison 2006

Am Ende der Saison 2006 konnte Quaterback Peyton Manning seinen persönlichen Playoff-Fluch brechen. Sechs Mal zog der Superstar zuvor mit seiner Franchise schon in die Playoffs ein, ohne auch nur ein einziges Mal den Super Bowl zu erreichen. 

Nach Siegen gegen Kansas City (23:8) in der Wild Card Round, die Baltimore Ravens (15:6) in der Divisional Round, die New England Patriots (38:34) im Conference Championship Game und dem Triumph über die Chicago Bears (29:17) im Super Bowl war es endlich soweit – der erste Super Bowl Ring für Peyton Manning und der erste für die Colts seit dem Jahr 1970. 

New York Giants: Saison 2007

Wie schon die Baltimore Ravens im Jahr 2000 gewannen die New York Giants 2007 den Super Bowl sehr überraschend. Das Team von der amerikanischen Ostküste startete schlecht in die Saison und Quaterback Eli Manning und Trainer Tom Coughlin rückten ins Zentrum der Kritik.

Mit einer Bilanz von 10-6 zogen die Giants dann aber doch noch in die Playoffs ein und besiegten in den ersten beiden Runden die Tampa Bay Buccaneers (24:14) und die Dallas Cowboys (21:17). Im drittkältesten Spiel der NFL-Geschichte folgte dann bei  -20 Grad Celsius der überraschende Sieg gegen die Green Bay Packers und der Einzug in den Super Bowl.

Dort wartete niemand geringeres als die New England Patriots um Tom Brady. Die Patriots hatten bis zum Super Bowl eine makellose Saison gespielt und noch kein Spiel verloren. Sensationell gewannen die Giants mit 17:14 und Eli Manning tat es seinem Bruder ein Jahr später gleich und sicherte sich seinen Super Bowl Ring. 

Green Bay Packers: Saison 2010

Die Saison 2010 war der Durchbruch des Aaron Rodgers. Nachdem der Quaterback lange nur die Nummer Zwei hinter Brett Favre war, führte er die Green Bay Packers bis zum Super Bowl Sieg.

Mit einer 10-6 Bilanz reichte es zwar nur für den zweiten Platz in ihrer Division, doch in den Playoff waren die Cheeseheads nicht zu stoppen. Sie bezwangen die Philadelphia Eagles (21:16), die Atlanta Falcons (48:21), die Chicago Bears (21:14) und im Super Bowl die Pittsburgh Steelers (31:25). 

New York Giants: Saison 2011

Es war quasi die Kopie der Saison 2007. Wieder spielten die Giants keine glanzvolle Regular Season, mit einer Bilanz von 9-7 zogen sie sogar als schlechtestes Team der NFC in die Playoffs ein.

Doch Manning und Coughlin starteten erneut einen unglaublichen Lauf und krönten sich erneut zum Super Bowl Champion. In den ersten drei Runden bezwangen die Atlanta Falcons (24:2), die Green Bay Packers (37:20) und die San Francisco 49ers (20:17, Overtime).

Im Super Bowl warteten dann erneut die New England Patriots. Und wieder behielt das Team aus Big Apple die Oberhand und besiegte die Patriots mit 21:17. 

Baltimore Ravens: Saison 2012

Das letzte Team, welches den Durchmarsch durch die kompletten Playoffs schaffte, waren die Baltimore Ravens im Jahr 2012. 

Der eigentlich nur durchschnittliche Quaterback wuchs in den Playoffs über sich hinaus und wurde zum Super Bowl-MVP ernannt. Durch seine Leistungen bekam er den Spitznamen „January Joe“. Linebacker Ray Lewis, der schon beim Triumph vor zwölf Jahren zum Team gehörte, beendete mit dem Super Bowl Sieg seine Karriere. 

Nach den Siegen in den ersten drei Runden folgte der Super Bowl gegen die San Francisco 49ers (34:31). Kurios: Das Endspiel musste für einige Zeit unterbrochen werden, da es im Stadion einen Stromausfall gab und fast die komplette Beleuchtung ausfiel. 

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Charlie Riedle / AP Photo*

January 4, 2020

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
Body

Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr

Morgen startet in Oberstdorf die 68. Vierschanzentournee der Skispringer. Der Wettbewerb, bestehend aus vier Wettkämpfen in einer knappen Woche ist so etwas wie der Heilige Gral des Skispringens. Entsprechend prestigeträchtig ist der Titelgewinn. Wir zeigen euch in unseren Wetttipps die Favoriten auf den Gesamtsieg. 

Alle Wetten zum Wintersport gibt’s hier!

Ryoyu Kobayashi:

Der Vierschanzentournee-Gewinner des vergangenen Winters geht auch in dieser Saison als Topfavorit an den Start. Obendrein gelang ihm, als erst dritter Springer überhaupt, der Grand Slam – der Sieg auf allen vier Schanzen. Insgesamt gewann er in der letzten Saison 13 Springen.

In diesen Winter startete er in mit Platzierung zwischen Rang Zwei und Rang Sieben. In Klingenthal triumphierte er zum ersten Mal und auch die Generalprobe in Engelberg konnte der 23-jährige für sich entscheiden. 

Der Gesamtsieg geht nur über den Japaner. Die Quote auf einen Erfolg von Kobayashi liegt bei 2.60.

Stefan Kraft:

Stefan Kraft ist in den letzten Jahren die Konstante in Team der Österreicher. Seit 2014 landete er im Gesamtweltcup immer unter den Top 10. Bei der Tournee hakte es bei den vergangenen zwei Ausgaben allerdings gewaltig – er enttäuschte mit Platz 17 und Platz 20. 

Stefan Kraft gehört zu den konstantesten Skispringern im Weltcup. 

Der Trainerwechsel scheint dem Tourneesieger von 2015 aber anscheinend gut getan zu haben. In diesem Winter läuft es sehr gut. Einen Sieg und zwei zweite Plätze stehen schon zu Buche. Und somit geht Kraft zwangsläufig als einer der Favoriten an den Start.

Das sehen auch die Wettquoten ähnlich. Die Quote auf den Gesamtsieg des Österreichers liegt bei 3.00.

Kamil Stoch: 

Der große Dominator der letzten Jahre ist Kamil Stoch bei weitem nicht mehr. Siege werden immer seltener, da dem Polen immer wieder die letzten Meter zum Erfolg fehlen. Und trotzdem ist bei der Tournee mit ihm zu rechnen. 

Denn eine große Stärke hat der 32-jährige: Auch wenn Siegesserien nicht mehr der Alltag sind, richtige Schwächephasen hat Stoch kaum. Wenn es in diesem Jahr keinen absoluten Überflieger gibt, wittert er seine Chance. Gelingt ihm der (schlussendlich doch überraschende) Erfolg, würde er zum ältesten Tourneesieger seit Sepp Bradl werden, der die Premiere 1953 im Alter von 35 Jahren gewinnen konnte. 

Die Quote auf den Gesamtsieg von Stoch liegt bei 10.00.

Karl Geiger: 

Auch wenn Geiger mit der Tournee noch nicht richtig warm geworden ist, gehört er mit seiner Konstanz natürlich zu den Favoriten. Dort soll ihm in diesem Jahr endlich der große Durchbruch gelingen.

Karl Geiger ist gewappnet für die Tournee: Bei der Generalprobe in Engelberg sprang er auf Rang Drei. 

Sein schlechtestes Ergebnis in diesem Winter sind zwei siebte Plätze. Bei der Generalprobe in Engelberg sprang er zuletzt aufs Podest. Der Mann aus dem Allgäu kann also voller Selbstvertrauen zur Tournee reisen und kann sich Hoffnungen machen, seinen Tourneefluch zu beenden. 

Geigers Quote auf den Gesamtsieg liegt, wie auch bei Kamil Stoch, bei 10.00.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Matthias Schrader / AP Photo*

December 29, 2019

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Die London-Derbys sind mittlerweile keine Seltenheit mehr im englischen Oberhaus. Mit sechs Klubs aus London, die derzeit in der Premier League dabei sind, finden London-Derbys schon fast im Wochentakt statt. Allerdings bleibt dieses eine besondere London-Derby. Das Größte von allen. Der FC Arsenal gegen Chelsea London. Bevor wir euch aber unsere Fußball-Sportwetten aufzeigen, haben wir für euch ein Special vorbereitet.

Alle Wetten zur Premier League gibt’s hier!

Da die Begegnung zwischen Weihnachten und Neujahr stattfindet, nutzen wir den Anlass und lassen schon jetzt die Korken knallen. Welche großen Spieler spielten für beide Vereine und sorgten dabei für ordentlichen Zündstoff? Hier ist unsere Top 5!

Platz 5: Lassana Diarra

Mit keinem der beiden Vereine konnte sich Lassana Diarra je so richtig anfreunden. Als hochveranlagtes Wunderkind kam Diarra im Sommer 2005 zu den Blues. Diarra sollte dort in große Fußstapfen treten und die Nachfolge von Claude Makélélé antreten.

Allerdings gab sich Makélélé noch ein weiteres Jahr die Ehre und so landete Diarra erst ein Mal nur im zweiten Team, um behutsam zum Topspieler aufgebaut zu werden. Im darauf folgenden Jahr erhielt Diarra ebenfalls kaum Spielzeit und so schwirrten die Wechselgedanken in dem jungen französischen Kopf hin und her.

Zur Saison 2007/08 wechselte Diarra dann ausgerechnet zum Erzfeind Arsenal. Den Gunners wäre es eine Genugtuung gewesen, wenn Diarra bei ihnen den Durchbruch schafft. Doch die Blues sollten mit ihrer Einschätzung recht behalten. Nach nur einem halben Jahr beim FC Arsenal ging es für den Mittelfeldspieler nach Portsmouth. 

Immerhin in finanzieller Hinsicht soll sich der Transfer für Arsenal gelohnt haben. Arsenal bezahlte damals fast 3 Millionen Für Diarra und bekam nur ein halbes Jahr später etwa 7 Millionen Euro für den Weiterverkauf aus Portsmouth überwiesen. Gutes Geschäft!

Platz 4: Ashley Cole

Der Linksverteidiger Ashley Cole war im Vergleich zu dem Diarra-Transfer ein echt tiefer Stachel im Herz der Gunners. Cole war Gunner durch und durch. Er durchlief fast alle Jugend-Jahrgänge von Arsenal und wurde auch beim Profiteam zu einem echten Leistungsträger. 

 

Ashley Cole gehört zu den besten Linksverteidgern, die der englische Fußball je hatte.

Allerdings lief sein Vertrag aus und Cole selbst hatte keine Lust diesen zu verlängern. Arsenal war also 2006 in der Situation seinen Fanliebling für Peanuts zu verkaufen, um überhaupt noch Geld mit ihm zu verdienen, da er ein Jahr später ablösefrei zu haben gewesen wäre.

Dass diesen Schnäppchenpreis kein Topklub ausschlagen konnte, war klar. Dass sich Cole aber ausgerechnet mit dem blauen Stadtrivalen einig werden musste, war eine Schmach für alle Anhänger des FC Arsenal.

Für die Blues war Cole ein Segen. Für eine lachhafte Ablösesumme von 7,4 Millionen Euro bekamen sie einen Nationalspieler, einen Stammspieler und in späterer Betrachtung auch eine echte Ikone. 2012 gewann er mit den Blues sogar die Königsklasse. Die Bayern-Fans werden sich sicher daran erinnern können: „Finale Dahoam“.

Platz 3: David Luiz

Nun kommen wir zum ersten Spieler auf unserer Liste, der immer noch aktiv ist. David Luiz, der Mann mit dem Tingeltangel-Bob-Look, ist im Weltfußball Kult geworden. Aber der Brasilianer hat ja auch schon fast alles gesehen. Mit der brasilianischen Nationalmannschaft die größten Turniere bestritten, für PSG, Chelsea und schließlich für den FC Arsenal gespielt. Aber der Reihe nach.

David Luiz ist der jüngste Überläufer von Chelsea zu Arsenal. Luiz kam im Jahr 2011 von Benfica zu Chelsea. Zwar wurde er in seiner ersten Saison für die Blues nur sporadisch eingesetzt, doch in seinem zweiten Jahr wurde er zum Stammspieler in der Innenverteidigung neben Gary Cahill.

Auf Anhieb gewann er mit den Blues die Champions League. Er gehörte also auch zu dem Team, das die Münchner in der eigenen Stadt bezwangen. Daraufhin folgte ein Hin und Her zwischen Chelsea und PSG. Für Luiz war es ein Privileg mit Kindheitskumpel Thiago Silva zusammen zu verteidigen, weshalb es ihn in die französische Hauptstadt zog.

Nur zwei Jahre später kehrte er allerdings wieder zurück an die Stamford Bridge, wo er wieder auf Anhieb funktionierte, doch dem Brasilianer war schon eine leichte Altersschwäche anzumerken. Vor der laufenden Saison zog es ihn dann zum Stadtrivalen Arsenal, wo er kaum Einsatzzeiten bekommt und scheinbar mitten im großen, sinkenden Schiff sitzt. 

Platz 2: Oliver Giroud

Oliver Giroud ist bis heute der teuerste Spieler, der in London die Fronten wechselte. 17 Millionen Euro überwies der FC Chelsea im Januar 2018 an den FC Arsenal, um sich die Dienste des Stoßstürmers zu sichern.

Unser Wetttipp glaubt dass er aber im diesjährigen Derby nicht viel Einsatzzeit gewährt wird, da ihn der junge Tammy Abraham in dieser Saison endgültig auf die Bank geschossen hat und als Stürmer Nummer zwei degradiert hat.

 

Olivier Girod konnte schon für Chelsea und Arsenal unfassbar schöne Tore schießen.

Giroud ist ein Stürmer, der über seine gesamte Karriere hinweg in Konkurrenzkämpfe verwickelt ist. Als er zur Saison 2012/13 aus Frankreich nach Arsenal wechselte, musste er sich unter anderem neben Lukas Podolski beweisen. Doch der Franzose machte seinen Job gut und spielte sich im Sturm fest.

2017 kam dann allerdings mit Alexandre Lacazette ein neuer Sturmkonkurrent zum FC Arsenal. Giroud biss sich durch und kam immer wieder zu Einsatzzeiten. Als Arsenal dann 2018 aber auch Aubameyang verpflichtete, zog Giroud die Reißleine und wechselte zum Stadtrivalen.

Den schönsten Rachefeldzug hob sich Giroud bis in den vergangenen Sommer auf. Im Europa League – Finale traf Arsenal auf den FC Chelsea. Chelsea gewann deutlich mit 4:1, auch weil Giroud seinen Teil mit einem Tor dazu beitrug. Das Finale ist der wohl jüngste Höhepunkt in der Rivalität der beiden Londoner Stadtrivalen.

Platz 1: Petr Cech

Er ist der wohl größte Spieler, der je für beide Vereine spielte. Petr Cech machte zwischen 2004 und 2015 494 Pflichtspiele für den FC Chelsea. Der Tscheche wurde bei den Blues zu einem der größten Keeper der Welt. Und damit ist nicht unbedingt nur seine Körpergröße gemeint.

Der liebenswerte Kerl mit dem Helm war 2012 zusammen mit Didier Drogba der Schrecken der Bayern im Champions League – Finale. Im Juli 2015 folgte dann der Wechsel zum Stadtrivalen Arsenal. Aber warum? Der Tscheche wurde im gehobenen Alter von Thibaut Courtois, einem der besten Torhüter der Welt, verdrängt. Heute spielt Courtois übrigens bei Real Madrid.

Cech trat bei Arsenal mit Bernd Leno in den offenen Zweikampf um den Platz zwischen den Pfosten. Zunächst hatte Cech noch die Nase vorne, doch im Laufe der Saisons bekam er immer weniger Spielzeit. Im vergangenen Sommer verabschiedete er sich nun von der Bühne Weltfußball. Einer der erfolgreichsten Torhüter unserer Zeit sagt Auf Wiedersehen!

December 27, 2019

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Während die Bundesliga-Hinrunde aus seinen letzten Löchern keucht und pfeift, geht es auf der Insel erst jetzt so richtig rund. Denn in der Premier League gibt es keine Winterpause und so wird auch über die Festtage gespielt. Wir nutzen diesen Anlass, um euch den Boxing Day und seine Geschichte zu erläutern. Auf geht’s!

Alle Wetten zur Premier League gibt’s hier!

Warum überhaupt „Boxing Day“?

Das Wort Boxing an sich bedeutet so viel wie „einpacken“. Der Begriff Boxing Day hingegen reicht in seiner Entstehung bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Damals regierte noch Königin Victoria und es war üblich, dass der wohlhabendere Teil der Gesellschaft dem Ärmeren und den Bediensteten zum 26. Dezember Geschenke überreichte. Da die Angestellten an diesem Tag frei hatten, brachten sie ihre Geschenke nach Hause zu ihrer Familie.

Warum rollt am Boxing Day der Ball?

Dass am Boxing Day Fußball gespielt wird, hat auf der Insel schon lange Tradition. Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts rollt an Weihnachten in England der Ball. Bis in die 1950er Jahre fand am 1. Weihnachtstag sogar ein kompletter Spieltag statt. Diese Tradition wurde mittlerweile allerdings über den Haufen geworfen, da am 25. Dezember viele Angestellte im öffentlichen Nahverkehr frei haben und es so immer wieder zu logistischen Problemen in der Infrastruktur kommen würde. So wurde der Spieltag auf den 26. Dezember verschoben. Seit 1966 gab es daran auch nichts mehr zu rütteln.

 

Sadio Mané gehört zweifelsohne zu den besten Spielern der Premier League.

Was halten die Deutschen vom Boxing Day?

Schalke-Trainer David Wagner ist erst seit dem vergangenen Sommer Trainer in der Bundesliga. Zuvor trainierte er den englischen Klub Huddersfield jahrelang in der Premier League als auch in der Championship. Dementsprechend ist Wagner sicherlich der beste Ansprechpartner, wenn es um die Frage geht, ob es auch in Deutschland Sinn macht einen Boxing Day einzuführen. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte er in den vergangenen Tagen „Ich hoffe nicht, dass das irgendwann kommt“ und fügte an, dass ihm die Familie lieber sei.

Auch Chelsea-Verteidiger sagte einst: „Da muss man durch“. Und was ist mit Kloppo? Klopp protestierte im vergangenen Jahr gegen Pläne, auch noch ein Spiel an Heiligabend austragen zu lassen: „Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand an diesem Abend ein Fußballspiel schauen will.“ Da hat er Recht. Zumindest traf er auf viele Unterstützer und so wurde diese Idee auch ganz schnell wieder verworfen, denn Kloppo widerspricht man nicht.

 

Jamie Vardy steht mit Leicester City vor der nächsten Sensationssaison.

Ausgangslage am diesjährigen Boxing Day

Auch in diesem Jahr findet fast der komplette Spieltag am 26. Dezember statt. Lediglich die Partie zwischen den Wolves und Manchester City liegt auf dem 27. Das absolute Highlight des Boxing Days ist die Partie zwischen Leicester und Liverpool. Aktuell ist es das Verfolgerduell Erster gegen Zweiter, wobei die Reds nun schon schier uneinholbar scheinen. Zwar stehen die Premier League-Wetten auf eine Meisterschaft der Reds sehr gut, doch die ersten Meisterschaftsprognosen gibt es bekanntlich erst nach dem Boxing Day.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Ian Walton / AP Photo*

December 21, 2019

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Es ist soweit! Der letzte Spieltag der Bundesligahinrunde steht kurz bevor. Leipzig streitet sich noch mit Gladbach um die Herbstmeisterschaft und im Tabellenkeller wird noch ausgelost wer auf einem Abstiegsplatz überwintern muss.

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

Zwei der neun Partien nehmen wir noch ein Mal für euch etwas genauer unter die Lupe. Am Freitagabend eröffnen Hoffenheim und Dortmund den letzten Spieltag in diesem Jahr und am Samstagabend bestreiten die Hertha aus Berlin und Borussia Mönchengladbach das Topspiel des Wochenendes.

Hoffenheim – Dortmund

Siegquoten: Hoffenheim (4.40) – Dortmund (1.74)

Geheimtipp: Ihlas Bebou trifft (4.50)

Empfohlene Wette: Sieg Dortmund (4.40)

Dortmund befindet sich mitten in einer Plastikwoche und das obwohl vor allem vor Weihnachten der Klimawandel am spürbarsten ist. Spaß beiseite! Nach dem Unentschieden gegen Brauseklub Leipzig steht das Auswärtsspiel in Sinsheim auf dem Programm. Es geht um drei Punkte, die beide Mannschaften sehr gut gebrauchen könnten.

Wundertüte Hoffenheim! Mal gewinnen sie in München beim Rekordmeister und verlieren mit 1:5 gegen Mainz. Mal verlieren sie desaströs mit 2:4 gegen Augsburg und gewinnen dann nicht eine Woche später souverän mit 0:2 in Köpenick. Konstanz? Fehlanzeige!

Dennoch kämpft sich das Team von Cheftrainer Alfred Schreuder seit Saisonbeginn im Schneckentempo nach vorne. So ist es sogar möglich, dass die TSG auf einem Europa League-Platz überwintert, da sowohl Wolfsburg, Leverkusen und Freiburg allesamt nicht mehr als nur einen Punkt Vorsprung haben.

Ein wichtiger Grund für den kleinen Hoffenheimer Aufschwung ist, dass auch Spieler erfolgreich sind, die man ein wenig aus den Augen verliert. Beim 0:2- Auswärtssieg in Berlin unter der Woche trafen Ihlas Bebou und Christoph Baumgartner. Zwei Spieler, die als Stammspieler in die Saison gestartet sind und nach und nach ihren Platz verloren. Nun bekommen sie Einsatzzeiten und sind auch prompt mit Toren erfolgreich.

 

Ihlas Bebou kam im Sommer aus Hannover und kämpft nun um einen Stammplatz.

Zu Gast sind die Hurra-Fußballer vom BVB. Allerdings war das in der bisherigen Saison nicht immer so. Immerhin kommt der vierte Tabellenplatz der Schwarz-Gelben auch nicht von ungefähr. Doch nach der Herbstdepression der Dortmunder, scheint Favre seinem Team wieder einen neuen Hauch Lebendigkeit eingeatmet zu haben. Denn mittlerweile gewinnt der BVB wieder Spiele und über die Jobsicherheit von Lucien Favre spricht keiner mehr.

Warum denn auch? Der BVB ist wieder auf Kurs. Schwarz-Gelb ist seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen hat es, wenn auch kurz auf knapp, noch in die K.o.-Phase der Champions League geschafft. Es läuft also wieder beim BVB. Trotzdem reicht das anscheinend noch nicht, um den Tabellenführer aus Leipzig zu schlagen.

Am Dienstagabend trafen im Signal-Iduna-Park zwei Teams aufeinander, die richtig Bock auf Fußball hatten. So viel Bock, dass am Ende viele Tore fielen und sich keiner einigen konnte, wer jetzt drei Punkte mit nach Hause nehmen darf. Das letzte Spiel im Signal-Iduna Park in diesem Jahrtausend endete mit 3:3 gegen RB Leipzig.

Prognose

Wir rechnen mit einem knappen Auswärtssieg für die Dortmunder. Sollte der BVB in Sinsheim drei Punkte holen, dann liegt die Quote bei den Bundesligawetten bei 1.74.  

Geheimtipp

Ihlas Bebou ist Hoffenheims Königstransfer aus dem Sommer. Schon bei Hannover 96 deutete er in den vergangenen Jahren sein Potenzial an. Auch für die TSG kann er ein unglaublich wichtiger Schlüsselspieler in dieser Saison werden. Erst im vergangenen Spiel machte er mit seinem Treffer drei Punkte in Berlin perfekt. Trifft er auch gegen den BVB, dann wartet eine unschlagbare Quote von 4.50 auf euch. Ein echter Geheimtipp!

Hertha BSC – Gladbach

Siegquoten: Hertha BSC (3.20) – Gladbach (2.18)

Geheimtipp: Davie Selke trifft (3.10)

Empfohlene Wette: Unentschieden (3.70)

Die alte Dame aus der Hauptstadt ist zurück im Geschäft. Der Trainerwechsel von Covic auf Klinsmann war auch ein Wechsel der Größenordnung. Klinsmann kam, um etwas zu verändern und auch die Ansprüche in andere Dimensionen zu heben. So sei das Ziel des neuen Cheftrainers in den nächsten drei Jahren einen Titel zu holen.

Zwar spielt die Hertha definitiv noch keinen meisterlichen Fußball, aber er ist dafür erfolgreicher geworden. Die Klinsi-Bilanz spricht Bände: Nur eine Niederlage und zwei Siege aus seinen ersten vier Spielen als Hertha-Coach.

Durch diese kleine Erfolgsserie beginnen die Hauptstädter auch in der Tabelle zu klettern. Den Tabellenkeller haben die Berliner vorerst hinter sich gelassen und rangieren derzeit auf dem 13. Tabellenplatz. Das Thema Abstiegskampf ist somit im Winter, auch wie erhofft, erst ein Mal vom Tisch.

In der Winterpause ist dann auch gut möglich, dass die Hertha auf dem Transfermarkt angreift. Investor Lars Windhorst pustet mit seiner Finanzspritze ordentlich Wind in die Segel der Hertha. So kursieren schon jetzt einige Transfergerüchte im Netz. So sei die Hertha am BVB-Trio Weigl, Götze und Dahoud dran.

Aber zurück zum Sportlichen. Der destruktive Fußball der Berliner unter Klinsmann scheint Früchte zu tragen. Die alte Dame gewann ihre letzten beiden Spiele jeweils mit 1:0 und das gegen Gegner, die man sicherlich nicht im Vorbeigehen schlägt. Mit Freiburg und Leverkusen hatte die Hertha zuletzt echte Brocken im Jahresendspurt erwischt.

Unter der Woche gewannen die Hauptstädter in der BayArena. Vielleicht nicht unbedingt verdient, aber am Ende wandern drei Punkte auf das Konto der Hertha. Zwar scheint Davie Selke auch unter Klinsmann nicht wirklich zu funktionieren, obwohl Klinsmann sehr viele Stücke auf seinem Stoßstürmer hält. Im Notfall haben sie mit Karim Rekik einen Innenverteidiger, der gerne Mal mit Treffern zulangt. Auch in Leverkusen war er der Mann, der das entscheidende Tor erzielte.

 

Davie Selke ist untere Klinsmann gesetzt.

Nach zwei schwierigen Brocken wartet auf die Berliner direkt der Dritte. Mit Gladbach ist die Reihe an Supergegnern für die Hertha allerdings noch nicht gegessen, da nach der Winterpause der Rekordmeister aus München zu Gast ist.

Ob derzeit die Gladbacher oder die Münchner der schwerere Gegner für die Hertha sind, das ist die Frage. Zumindest sind die Gladbacher aktuell Zweiter und punktgleich mit dem Tabellenführer aus Leipzig.

Allerdings scheint es auch so als hätten die Gladbacher ein wenig an Konstanz verloren. In den letzten drei Pflichtspielen kassierten die Fohlen zwei Niederlagen und flogen sogar schon in der Gruppenphase der Europa League aus den europäischen Wettbewerben.

Ob es die Spieler sind die nach der Doppelbelastung in der Hinrunde müde Knochen bekommen haben, bleibt fraglich. Immerhin ist Marco Rose der Meister der Rotation in der Bundesliga, der gerne von Spiel zu Spiel seine komplette Offensivreihe austauscht.

Am vergangenen Mittwoch blieben die Fohlen dafür gegen den Aufsteiger aus Paderborn ziemlich cool. Mit 2:0 gewannen die Gladbacher gegen den SCP und behielten die drei Punkte souverän im eigenen Stadion. Gegen die Hertha erwartet sie allerdings eine komplett andere Partie und man darf gespannt sein, ob sich Rose einen Masterplan für die Herbstmeisterschaft zu Recht gelegt hat.

Prognose

Wir rechnen mit einer sehr engen Partie mit wenigen Toren. Wir können uns in der Redaktion nicht einigen und setzen auf ein Unentschieden zwischen der Hertha und den Fohlen. Die Quote dafür beträgt 3.70.

Geheimtipp

Genauso wie Jürgen Klinsmann setzen wir unsere Hoffnungen auf Hertha-Stürmer Davie Selke. Wir glauben, dass Selke seinem Trainer das Vertrauen zurückzahlen wird und gegen die Fohlen netzt. Trifft Selke am letzten Spieltag des Jahres, dann wartet eine unschlagbare Quote von 3.10 auf euch.

December 19, 2019

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Zwei Ländern, vier verschiedene Schanzen, zigtausende frenetische Fans – und das Ganze in etwas mehr als einer Woche. Die Vierschanzentournee ist nicht ohne Grund eines der beliebtesten Wintersportevents des Jahres. Und auch die deutschen Skispringer haben in der langen Tradition schon einige Male triumphiert. Wir zeigen euch die besten deutschen Springer bei der Vierschanzentournee.

Alle Wetten zum Wintersport gibt’s hier!

Helmut Recknagel:

Im Jahre 1957/58 war Helmut Recknagel aus der DDR der erste Deutsche, der die Vierschanzentournee gewinnen konnte. Im Auftaktspringen von Oberstdorf sicherte sich Recknagel den zweiten Platz, doch nach einem enttäuschenden Wettkampf in Garmisch-Partenkirchen, schien der Gesamtsieg in weite Ferne gerückt.

Bei den Springen in Innsbruck und Bischofshofen zeigte er seine ganze Klasse und gewann beide Springen. Durch diese beiden Siege sicherte sich Recknagel mit etwas mehr als fünf Punkten Vorsprung den Gesamtsieg vor Nikolai Schamow aus der Sowjetunion.

Bei der kompletten Tournee fehlen allerdings die starken Norweger und Finnen. Die Norweger verpassten die Tournee aufgrund von Trainingsproblemen im Vorfeld und die Finnen bereiteten sich auf die Nordische Skiweltmeisterschaft in Lathi vor.

Für Recknagel sollte es nicht der einzige Tourneesieg bleiben: Auch in den Jahren 1959 und 1961 sicherte er sich den Gesamtsieg.

Jens Weißflog:

Jens Weißflog ist der erfolgreichste deutsche Springer bei der Vierschanzentournee. Vier Mal stand er am Ende der vier Springen auf der obersten Stufe des Podests und konnte sich den Gesamtsieg sichern.

Seine ersten beiden Erfolge sicherte sich Weißflog noch im Dress der DDR in den Jahren 1983/84 und 1984/85. Nach der Wiedervereinigung triumphiere er dann nochmal in den Jahren 1990/91 und 1995/96.

Nicht nur bei der Tournee erfolgreich: Jens Weißflog ist einer der erfolgreichsten Skispringer überhaupt.

Sein größter Rivale zu dieser Zeit war der Finne Matti Nykänen. Beiden Springern gelang es, es den 1980er Jahren je fünfmal unter die ersten drei der Gesamtwertung zu kommen. Nykänen kommt allerdings nur auf zwei Gesamtsiege.

Mit seinen vier Titeln ist Weißflog außerdem der erfolgreichste deutsche Skispringer aller Zeiten. Nur der Finne Janne Ahonen kann mit fünf Triumphen noch einen Titel mehr aufweisen als der Deutsche.

Sven Hannawald:

Sven Hannawald ging in der Saison 2001/02 in die Geschichtsbücher der Vierschanzentournee ein. Er war der erste Springer überhaupt, dem der sogenannte Grand Slam des Skispringens gelang. Der Sieg auf allen vier Schanzen.  

Ein Moment für die Geschichtsbücher: Mit seinem Sieg in Bischofshofen wird Sven Hannawald zum ersten Skispringer, der alle vier Springen der Tournee gewinnt.

Zuvor war es 13 Springern gelungen, drei der vier Springen zu gewinnen, vier Siege waren allerdings neu. Dieser historische Erfolg gelang Hannawald ausgerechnet beim 50. Jubiläum der Tournee.

Und mehr als 15 Jahre blieb er der alleinige Rekordhalter. Erst 2017/18 schaffte auch der Pole Kamil Stoch dieses Kunststück. Und nur ein Jahr später gelang es auch Ryoyu Kobayashi.

Für einen weiteren Tourneesieg sollte es für Hannawald aber nicht reichen – trotzdem wird sein Rekord für immer in den Annalen der Vierschanzentournee stehen.

Martin Schmitt:

Martin Schmitt ist der deutsche Springer mit den meisten Einzelsiegen bei der Tournee, ohne einen Gesamtsieg eingefahren zu haben.

Vier Einzelsiege hat Schmitt vorzuweisen, für den großen Wurf hat es allerdings nicht gereicht. Seine besten Platzierungen sind zwei dritte Plätze und zwei vierte Plätze.

Schmitt wäre es zu gönnen gewesen. Er hat das Skispringen in Deutschland vorangebracht und gehörte um die Jahrtausendwende zur absoluten Weltspitze.

Auch wenn die Trophäe der Tournee seine Vitrine nicht schmückt, kann er sich immerhin an einem Olympiasieg, zwei Gesamtweltcupsiegen und vier Weltmeistertiteln erfreuen.  

 

Auch in diesem Jahr warten einige sehr gute deutsche Springer auch uns, die Chancen auf den Gesamtsieg haben. Gehe jetzt zu unseren Onlinewetten und platziere deinen Einsatz für die Vierschanzentournee.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Christof Stache / AP Photo*

December 18, 2019

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Es ist die größte Rivalität des spanischen Fußballs und eines der medial am meisten  aufgearbeiteten Spiele der Welt – das Clasico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona. Trotz der riesigen Rivalität trugen einige Stars das Trikot beider Mannschaften. Wir zeigen euch fünf Spieler, die sowohl für Barca als auch für Real gespielt haben.

Sichere dir jetzt unseren Wettbonus!

Ronaldo

Einer der wohl besten Stürmer aller Zeiten trug in der Spielzeit 1997/98 das Trikot des FC Barcelona. Nachdem er ein Jahr zuvor bei PSV Eindhoven erstmals auf sich aufmerksam gemacht hatte, sicherten sich die Katalanen die Dienste des Brasilianers.

 

Für Barca schoss er in 49 Spielen 47 Tore und lieferte sieben Assists, ehe es ihn bereits nach einem Jahr in Spanien weiter nach Italien, zu Inter Mailand zog.

Nach fünf Jahren bei den Nerazzurri dann die Rückkehr nach Spanien. Nach starken Leistungen griff Real für damalige Verhältnisse ganz tief in die Tasche und bezahlte 45 Millionen Euro für R9.

Doch Ronaldo zahlte mit Leistung zurück – 104 Tore in 177 Spielen und die Auszeichnung zum Weltfußballer sprechen eine eindeutige Sprache.

Im Januar 2007 endete dann auch das Kapitel Real und er versuchte es noch einmal in Italien, dieses Mal beim AC Mailand.

Luis Figo

Der FC Barcelona war der Startschuss für die Karriere von Luis Figo. Nachdem er 1997 aus seiner Heimat zum FC Barcelona wechselte, reifte er bei den Katalanen zum Weltstar.

Für die Blaugrana schoss Figo in 248 Spielen 45 Tore und bereitete 51 Treffer vor. Außerdem gewann er mit Barca je zweimal die Meisterschaft und den spanischen Pokal und krönte sich im Jahr 2000 zum Weltfußballer.

Nach fünf Jahren dann der Abschied. Florentino Pérez hatte im Wahlkampf um den Präsidentschaftsposten bei Real den Transfer von Figo als Wahlversprechen gegeben. Pérez wurde gewählt und erfüllte sein Versprechen.

Für 60 Millionen Euro wechselte Figo im Sommer 2000 zu den Galaktischen. Und sein Erfolg nahm beim spanischen Hauptstadtclub keinen Abbruch. Zwei Meistertitel und der Champions League-Sieg in der Saison 2001/02 stehen zu Buche.

Samuel Eto’o

Noch als Talent wechselte Samuel Eto’o 1997 nach Madrid. Sein Kapitel bei den Königlichen ist allerdings weniger glorreich als seine anschließende Karriere. Bei Real wurde er meistens nur in der zweiten Mannschaft eingesetzt und konnte sich nicht im Starensemble der ersten Mannschaft etablieren.

Im Januar 2000 zog es den Kameruner dann zu RCD Mallorca und vier Jahre später zum FC Barcelona. 27 Millionen Euro bezahlte Barca damals nach Mallorca.

Samuel Eto'o hatte bei Barca die beste Zeit seiner Karriere: 130 Treffer verbuchte er für die Blaugrana. 

Bei Barca lief es dann deutlich besser als noch bei Real: In seinen fünf Jahren bei den Katalanen knipste Eto’o in 199 Spielen 130 Mal und fuhr unheimlich viele Titel ein. Drei spanische Meistertitel, ein Pokalsieg, zwei Superpokalsiege und zwei Champions League-Titel stehen in seinem Portfolio.

Bernd Schuster

Der einzige Deutsche, in der Liste der Spieler, die für beide Vereine gespielt haben. Ganze acht Jahre spielte Schuster bei den Katalanen. Von 1980 bis 1988 durfte er das Camp Nou sein zu Hause nennen. In 177 Spielen für Barca gelangen ihm 61 Treffer.

Danach ging es direkt in die spanische Hauptstadt zu den Königlichen. Hier hielt es den „Blonden Engel“ allerdings nicht so lange wie noch in Barcelona. Nach drei Jahren wechselte er den Verein – blieb aber in Madrid.

Der Stadtrivale Atlético war seine nächste Station. Dies schienen ihm die Verantwortlichen von Real aber nicht übel genommen zu haben, denn nach seiner aktiven Laufbahn coachte er die Königlichen von Juli 2007 bis Dezember 2008.

Luis Enrique

Die Karriere von Luis Enrique begann so richtig bei Real Madrid. Nach seinem Wechsel von Gijon zu den Königlichen im Sommer 1991 absolvierte er 202 Spiele für die Königlichen.

Doch wirklich vertrauen tat man dem Spanier bei Real nicht. Nachdem sein Vertrag nicht verlängert wurde und im Sommer 1997 auslief, schloss er sich dem FC Barcelona an.  

In Barcelona wurde Enrique zum Publikumsliebling und beendete 2004 seine Karriere bei den Katalanen. In 301 Spielen gelangen ihm 109 Tore und 36 Assists. Außerdem sicherte er sich zwei Meistertitel, zwei Pokalsiege und den Titel im Europapokal der Pokalsieger.

Bei Barca wurde Enrique Publikumsliebling: Nach seiner Karriere trainierte er die Katalanen drei Jahre lang. 

Nach seiner aktiven Karriere wurde der Spanier Trainer und führte die Blaugrana zwischen 2014 und 2017 zu zwei Meistertiteln, drei Pokalsiegen und einem Champions League-Sieg. Heute trainiert Enrique die spanische Nationalmannschaft.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Cesar Rangel / AP Photo*

December 17, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
Body

Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr