Es ist das Spiel auf das in dieser Saison alle Fußballfans gewartet haben. Das Überraschungsteam aus Gladbach trifft am kommenden Samstag um 15:30 Uhr auf den zunächst wackligen FC Bayern München, der unter Flick wieder in die Spur zurück gefunden hat. Es ist das Duell zwischen dem Spitzenreiter und dem Top-Favoriten auf die Meisterschaft.

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

Die Fohlen galoppieren weiter

Wer sich nach der Niederlage in Köpenick erhofft hat, dass die Borussia nun endlich einbricht, hat sich getäuscht. Die Borussia legte mit zwei Siegen nach und machte aus der überraschenden Auswärtsniederlage in Berlin einen Ausrutscher. Unser Special mit den größten Seitenwechslern zwischen beiden Teams findet ihr übrigens hier.

Die Gladbacher also mit einer Herbstdepression in Verbindung zu bringen ist schlichtweg falsch. Fünf Siege aus den letzten sechs Pflichtspielen sprechen Bände. Die Gladbacher spielen mit einer ungemeinen Konstanz und einem tierischen Selbstbewusstsein auf.

Dafür sorgt auch Cheftrainer Marco Rose mit seiner Qual der Wahl. Denn Rose stehen derzeit alle Optionen in der Offensivabteilung offen. Zuletzt sorgten Embolo, Herrmann und Thuram gegen den SC Freiburg für Furore. Dem Top-Stürmer Alassane Pléa blieb genauso wie Kapitän Lars Stindl nur die Bank. Wohl dem, der so rotieren kann wie Marco Rose aktuell.

 

Patrick Herrmann ist ein waschechtes Fohlen.

Dementsprechend sind auch die Ansprüche der Fohlen vor dem Klassiker mit den Bayern. Marco Rose sagte auf der Pressekonferenz: „Wir freuen uns auf das Spiel. Fakt ist, dass wir gewinnen wollen“. Klare Worte vom Chef des Erfolgs.

Zuletzt gab es für die Gladbacher einen fulminanten 4:2- Heimsieg gegen den Sportclub aus Freiburg. Ein Team, das auch ein Spitzenteam der Liga erst ein Mal schlagen muss. Denn die Breisgauer spielen eine unfassbar gute Saison und vor allem das Ärgern von Bundesligagrößen gehört zu ihren Paradedisziplinen.

Fakt ist, dass die Borussia unter Rose richtig Spaß macht. Die Variabilität im System und in der taktischen Ausrichtung ist abwechslungsreich, wird vor allem offensiv interpretiert und ist dazu auch noch erfolgreich.

Kurz geschüttelt und dann geht’s weiter

Fahren die Münchner also als Herausforderer nach Gladbach? Nein, das würde dem FC Bayern nicht gerecht werden. Dennoch ist nicht zu verschweigen, dass die Bayern in dieser Saison wesentlich mehr Probleme haben als die Gladbacher.

Probleme, die dank Hansi Flick nun der Vergangenheit angehören sollen. Vier Auftaktsiege gelangen Flick nach der Amtsübernahme. Alles gut soweit. Wäre da nicht diese unnötige Heimniederlage gegen die Leverkusener am vergangenen Wochenende gewesen.

Zwar spielten die Bayern wieder groß auf, doch der Spielverlauf war doch eher kurios. Denn ausgerechnet der Mann, dem momentan alles gelingt, scheiterte gleich mehrfach am Schlussmann Hradecky. Es war einfach nicht das Spiel des Robert Lewandowski.

Und auch der Bayern-Dusel spielte am vergangenen Samstag in Fröttmaning keine Rolle. Gleich drei Mal gelang es den Münchnern das Leder nur an das Aluminium zu befördern, anstatt das Spielgerät über die Linie zu bugsieren. So verloren die Bayern mit 1:2 in der heimischen Allianz Arena gegen konterstarke Leverkusener.

 

Auch Leon Goretzka hatte gegen Bayer 04 das Glück nicht gepachtet: Er traf zwei Mal das Aluminium.

Schwamm drüber! Die kommenden Spiele des FCB sind zu wichtig, um sich in München mit diesen Problemen zu lange aufzuhalten. Und trotz des nur vierten Tabellenplatz geht Interimstrainer Hansi Flick selbstbewusst in die Partie: „Ich muss ganz klar sagen, dass ich sehr zufrieden mit der Mannschaft bin. Die waren alle angefressen nach dem Leverkusen-Spiel. Es ist die Qualität der Mannschaft, dass sie weitermacht.“

Gleichzeitig weiß er aber natürlich über die Offensivqualitäten der Gladbacher und stellt dabei vor allem einen Mann in den Vordergrund: „Mit Thuram hat Gladbach einen Spieler dazu bekommen, der enorme Qualität hat und Gefahr ausstrahlt. Es ist schön anzugucken, was Gladbach spielt.“

Klar ist, dass die wiedererstarkten Münchner immer jeden schlagen können. Mit einer Niederlage rückt die Herbstmeisterschaft in weite Ferne. Schon gegen die Leverkusener rechnete unsere Bundesligaprognose nicht mit einer Heimniederlage der Bayern.

Traditionell bissige Fohlen

In den vergangenen Jahren haben sich die Gladbacher schon fast zu einem Angstgegner der Münchner entwickelt. Zwar haben die Münchner ihr letztes Gastspiel in Gladbach klar gewonnen, doch gegen kein Team haben die Münchner in ihrer Geschichte mehr Auswärtsspiele verloren.

Überhaupt kassierte der FCB gegen kein Team mehr Niederlagen und Gegentore. Seit Sommer 2011 hat der deutsche Rekordmeister sechs von 16 Bundesligaspielen gegen die Elf vom Niederrhein verloren. Auch das gelang nur der Borussia aus Gladbach.

Prognose

In unserem Fußball Sportwetten Tipp können wir euch dieses Mal ans Herz legen auf die Fohlen zu setzen. Wir glauben zwar, dass sich beide Teams auf Augenhöhe begegnen werden, doch bei den Wettquoten wartet eine unschlagbare Quote von 5.40 auf euch, wenn die Gladbacher den Klassiker gewinnen.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photo*

December 6, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Robert Lewandowski ist in dieser Saison so etwas wie die Lebensversicherung des FC Bayern. Der Pole trifft wie am Fließband – 27 Tore in 21 Spielen sprechen für sich. Wir bei 888sport untersuchen in unseren Sportwettentipps: Wieso steckt der 31-jährige aktuell in der wohl besten Form seiner Karriere?

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

Grund 1: Seine Frau Anna

Schaut man sich die Karriere von Robert Lewandowski an, sticht neben seinen herausragenden Statistiken vor allem eine Sache heraus: Der Pole ist quasi nie verletzt. Einen großen Anteil an seiner körperlichen Verfassung hat dabei seine Frau Anna.

In ihrer Heimat Polen ist die 31-jährige Fitnesstrainerin ein Star, auf Instagram folgen ihr 2,4 Millionen Menschen. Fitness hat im Hause Lewandowski einen großen Stellenwert. Und das merkt man auch Robert an.

Auch seine Leistungsexplosion in der laufenden Saison ist auf seine Ehefrau zurückzuführen. „Wir essen Kohlenhydrate und Proteine getrennt. Zudem nur gute Nahrungsergänzungsmittel und keine Laktose“, so die Frau des Stürmers. Außerdem esse man im Hause Lewandowski keine frittierten Gerichte und kein Fast Food. Sie ergänzt: „Er (Robert, Anm. d. Red.) ist ein Vollprofi, egal ob es ums Training, die Motivation oder die Ernährung geht.“

Die Fans des FC Bayern werden also hoffen, dass sich ihr Toptorjäger auch in Zukunft an die Ratschläge seiner Partnerin halten wird.

Die Ernährung legt den Grundstein: Hartes Training für Lewandowski, um körperlich topfit zu sein. 

Grund 2: Das Team steht im Vordergrund

Auch in der Persönlichkeit und seinem Verhalten hat sich bei Robert Lewandowski einiges verändert. Vor noch nicht allzu langer Zeit kokettierte der Pole immer wieder mit einem Wechsel zu Real Madrid und fiel regelmäßig durch Kritik am Rest der Mannschaft auf.

Mittlerweile ist Robert Lewandowski nicht mehr die personifizierte Ich-AG sondern ein echter Teamplayer. Bestes Beispiel, als er im Heimspiel gegen Köln Coutinho einen Elfmeter überließ, um ihm sein erstes Tor im Dress der Bayern zu gönnen.

Mit seinem neuen, langfristigen Vertrag fühlt sich Lewandowski so wohl wie noch nie beim Rekordmeister. Auch das Amt als dritter Kapitän wird wohl zu seiner Wandlung beigetragen haben.

Lewandowski wollte immer Wertschätzung haben und es scheint, als ob die Bayern ihm diese nur erbringen. Und dieses Vertrauen zahlt der Angreifer mit einer Weltklasseleistung nach der anderen zurück.

Grund 3: Vielseitigkeit

Robert Lewandowski wird in den letzten Monaten immer wieder als bester „Neuner“ der Welt bezeichnet. Dabei ist er viel mehr als nur ein „Neuner“: Torgefahr, eine gute Technik, eine überragende Physis und sogar Defensivverhalten. Lewandowski bringt einfach alles mit.

Robert Lewandowski trifft in der aktuellen Saison wie er will.

Er ist kein reiner Strafraumspieler – er lässt sich ab und an fallen, bedient seiner Mitspieler und tritt auch als Vorbereiter in Szene. Pro Spiel kommt Lewandowski auf starke zehn Ballaktionen im gegnerischen Sechzehner. So viele wie noch nie in seiner Karriere.

Und vor allem in der Chancenverwertung hat der 31-jährige in dieser Saison noch einen drauf gepackt – 33 Prozent seiner Schüsse landet im Netz. Das ist ein neuer persönlicher Rekord für ihn in der Bundesliga.

Doch nicht nur Offensiv setzt sich der Pole für die Mannschaft ein: Er opfert sich für die Mannschaft auf, ist der erste Verteidiger in der Defensive. Dafür sprechen auch die Statistiken: Der Pole läuft pro Partie knappe zehn Kilometer und liegt im internen Bayern-Ranking damit auf Platz Vier, 50% seiner Zweikämpfe gewinnt er. Beeindruckende Zahlen.

Bleibt er in dieser Form, wird der Titel des Torschützenkönigs nur über den Polen gehen. Deine Chance: Setze jetzt bei unseren Fußballwetten auf den 31-jährigen.

Fazit

Robert Lewandowski befindet sich momentan in der Form seines Lebens. Der FC Bayern hat es wieder einmal geschafft, einen Spieler durch ein optimales Umfeld und optimale Bedingungen auf ein neues Level zu bringen.

Der deutsche Rekordmeister wird darauf hoffen, dass dies kein Ausnahmezustand ist, sondern das Ergebnis von harter Arbeit. Denn dann können die Verantwortlichen an der Säbener Straße noch einige Jahre Spaß am Polen haben.  

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Sven Hoppe / AP Photo*

December 6, 2019

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Die NFL-Saison läuft bereits auf Hochtouren. Momentan ist jedes Spiel für den Einzug in die Playoffs im Januar entscheidend. Und inmitten dieser heißen Saisonphase machen wir den Check bei den deutschen Fan-Favourites.

Alle Wetten zur NFL gibt’s hier!

Vor allem die Seattle Seahawks, die New England Patriots, die Pittsburgh Steelers und die Green Bay Packers sind die Teams, die eine große deutsche Fanbase aufweisen können. Vorweg ist zu erwähnen, dass momentan alle vier Teams gute Chancen auf die Playoffs haben.

Seattle Seahawks:

Bei den Hawks läuft’s! Fünf Siege in Folge und die Tabellenführung in der NFC West sprechen Bände. Und vor allem drei Männer haben daran einen gehörigen Anteil.

Angefangen mit Quarterback Russell Wilson. Er ist schon seit Jahren das Gesicht der Seahawks. Von Saison zu Saison müssen die Seahawks ihre größten Leistungsträger abgeben, um Wilson mehr Gehalt zu bieten, damit er auch in Seattle bleibt. So ist allen voran Russell Wilson der wohl größte Grund, weswegen sich die so erfolgreiche „Legion of Boom“ 2018 endgültig auflösen.

Allerdings scheint sich das in diesem Jahr mal wieder auszuzahlen. Wilson spielt eine unglaubliche Saison und ist in absoluter MVP-Form. Gegen die Vikings im vergangenen Montagsspiel gelangen ihm die nächsten beiden Touchdown-Pässe.

Die anderen beiden Hochkaräter an seiner Seite sind derzeit Chris Carson und Rashaad Penny. Die beiden Running Backs spielen die nächste überragende Saison. Schon im vergangenen Jahr war die Lauf-Offense einer der Hauptgründe für den Einzug der Hawks in die Playoffs. Auch sie steuerten im vergangenen Spiel gegen die Vikings jeweils einen Touchdown bei.

Die Seahawks sind momentan auf dem ersten Platz in ihrer Division und Zweiter in ihrer Conference. Die Playoffs sind ihnen also kaum noch zu nehmen. Behalten sie ihr Selbstbewusstsein im Offensivspiel auch in den Playoffs bei, dann ist in dieser Saison alles möglich!

New England Patriots:

Sie stehen in jedem Jahr auf der Favoritenliste für den Gewinn des Super Bowls ganz oben. Die Patriots, oder besser gesagt: Das Team um the Greatest of All Time Tom Brady. Sie sind das A und O dieses Jahrtausends in der NFL. Erfolgreich, glorreich, gehasst und geliebt. Entweder man mag die Pats oder man verabscheut sie.

Und auch in dieser Saison sind die Patriots wieder auf Playoff-Kurs, was nicht unbedingt selbstverständlich ist wenn man bedenkt, dass es das erste Jahr ohne Superstar und Top-Receiver Rob Gronkowski ist.

Die Pats führen aktuell die AFC East an und sind Zweiter in ihrer Conference. Rein von den Stats ähneln sie also den Hawks. Doch wird beim Betrachten der Tabelle auch schnell klar, wo sich die Teams Unterscheiden. Die Patriots stellen die mit Abstand stärkste Defensive der gesamten NFL. Und jeder kennt mittlerweile das Sprichwort: Die Offense gewinnt Spiele und die Defense gewinnt Meisterschaften.

So weit so gut. Wäre da nicht dieser aufkommende Negativ-Trend. Zwei der letzten vier Saisonspiele gingen verloren und die Offensive kommt nach einem bärenstarken Saisonauftakt einfach nicht mehr ins Rollen. Einzig und allein Julian Edelman bringt konstant gute Leistungen und ist der Mann, auf den Tom Brady immer vertrauen kann.

The G.O.A.T.: Tom Brady
The G.O.A.T.: Tom Brady

Die Patriots sind wie in jedem Jahr mehr als nur ein Titelkandidat. Auch für die Pats sind die Playoffs schon so gut wie sicher. Doch New England sollte sich sicherlich nicht auf seinem kleinen Polster ausruhen. Gerät die Truppe um Quarterback Brady nun in einen Negativstrudel, dann war die ganze Saison für die Katz‘!

Pittsburgh Steelers:

Neben den Baltimore Ravens sind die Steelers sicherlich die Überraschung der Saison. Natürlich war schon vor der Saison mit den Steelers zu rechnen, doch da wusste noch keiner in was für eine Verletzungs-Misere die Steelers geraten.

Wir halten fest: Running Back Le’Veon Bell wurde abgeben, Top-Receiver Antonio Brown ging auch, „Juju“ Smith-Schuster ist angeschlagen, auch James Corner ist derzeit angeschlagen und Quarterback „Big Ben“ Roethlisberger fehlt seit Wochen verletzt aus.

Doch wen können die Steelers nun überhaupt noch aufstellen? Der eigentlich dritte Quarterback Devlin Hodges ist mittlerweile offizieller Starter. Und das fruchtet! Denn obwohl die Steelers die mit Abstand größten Pechvögel der Saison sind, erkämpfen sie sich einen Sieg nach dem Nächsten.

Der Rekordsieger des Super Bowls steht momentan bei sieben Siegen und ist damit Zweiter in seiner Division. In ihrer Conference sind die Steelers aktuell Sechster, was für eine Teilnahme an den Playoffs tatsächlich ausreichen würde.

Klar ist, dass es eine absolute Sensation wäre, wenn die Steelers mit ihrem mehr als angeschlagenen Team in die Playoffs einziehen würden. Sollte das allerdings klappen, sollte man das auch realistisch einordnen können. So haben die Steelers bei unseren NFL-Wetten nur Außenseiterchancen. Dennoch bleibt natürlich genug Raum für Träumereien. In der NFL ist bekanntlich immerhin alles möglich.

Green Bay Packers:

Die Green Bay Packers sind das letzte Team auf unserer Liste und gleichzeitig das zu Hause für einen unserer deutschen Footballer. Der Deutsch-Amerikaner Equanimeous St. Brown fehlt allerdings schon über die komplette Saison verletzt und kann seinem Team derzeit nicht helfen.

Seine Hilfe scheint aber auch gar nicht nötig, denn die Packers spielen seit Jahren wieder ihre erste gute Saison. Green Bay führt die NFC North an, was nicht selbstverständlich ist, da auch die konstant guten Vikings in dieser Division vertreten sind. In ihrer Conference macht das sogar den dritten Platz hinter den Seahawks.

Wenn die Packers eine gute Saison spielen, dann steht wie immer ein Mann im Mittelpunkt: Quarterback Aaron Rodgers. Der Mann, der mit dem Ball in der Hand alles kann. Und auch in dieser Saison ist der Quarterback überragend aufgelegt.

Allerdings wurden den Packers vor zwei Wochen auch die Leviten gelesen. Gegen die 49ers verlor das Team um Starspieler Rodgers mit 8:37. Ein Spiel das aufzeigte, dass die Packers in guter Form sind, aber auch gewisse Leistungsgrenzen haben.

So sind die Green Bay Packers in diesem Jahr ohne Frage ein Kandidat für die Playoffs, doch Ambitionen auf eine Meisterschaft sind dann doch schon fast utopisch. Klar ist aber auch, dass es nichts gibt, was Aaron Rodgers nicht kann. Also, Obacht!

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Ted S. Warren und David J. Phillip / AP Photo*

December 4, 2019

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Wenn Manchester City am Wochenende im Etihad Stadium Manchester United empfängt, ist eine ganze Stadt gespalten. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Rot oder Himmelblau, Tradition oder Investoren aus Abu Dhabi. Wir blicken mit euch auf die besten Derbys der letzten zehn Jahre.

Alle Wetten zur Premier League gibt’s hier!

Platz 5: Man City – Man United 2:3 (2017/18)

Bereits am 33. Spieltag der Saison 2017/18 hatte Manchester City die Möglichkeit, sich den Meistertitel zu sichern – und das ausgerechnet im Derby gegen den großen Rivalen Manchester United. Ein absolutes Horrorszenario für alle Anhänger der Red Devils.

Schon früh sah es danach aus, als ob dieser Albtraum Realität werden würde. In der 25. Minute traf Kapitän Vincent Kompany zum 1:0 für den Tabellenführer und nur fünf Minuten später erhöhte Ilkay Gündogan auf 2:0.

Vielleicht waren sich die Citizens zur Halbzeit schon zu sicher, denn im zweiten Durchgang kam von den Hausherren nicht mehr viel. Und Paul Pogba konnte die Partie binnen zwei Minuten mit einem Doppelschlag ausgleichen.

Und als Chris Smalling United in der 69. Minute zum 3:2 traf, avancierte der Stadtrivale zum großen Spielverderber der geplanten Titelfeier – diese konnten die Citizens aber nachholen, denn nur eine Woche später tütete die Mannschaft von Pep Guardiola die Meisterschaft ein.

Platz 4: Man United – Man City 1:6 (2011/12)

Am 23.10.2011 kam es im Old Trafford zum absoluten Topspiel der Premier League. United lag nur zwei Punkte hinter City auf dem zweiten Platz der Tabelle. Die folgenden 90 Minuten wurden zum einseitigsten Derby der letzten zehn Jahre und zu einer wahren Machtdemonstration.

In der 22. Minute brachte Mario Balotelli die Skyblues mit 1:0 in Führung und zelebrierte dies mit seinem berühmten „Why Always Me?“-Jubel.

Unmittelbar nach der Halbzeit flog dann auch noch United-Innenverteidiger Jonny Evans nach einer Notbremse vom Platz und das Unheil nahm seinen Lauf.

In der 60. und 69. Spielminute erhöhten wieder Balotelli und Sergio Agüero auf 3:0. Der 1:3-Anschlusstreffer durch Darren Fletcher in der 81. Minuten war nur ein kurzer Hoffnungsschimmer.

Man City zeigte sich davon nicht geschockt – ganz im Gegenteil. Edin Dzeko (89. Minute), David Silva (90. +1) und nochmal Dzeko (90. +4) schraubten das Ergebnis noch auf 6:1. Der zweithöchste Auswärtssieg in der Premier League-Geschichte der Citizens.

Platz 3: Man City – Man United 2:3 (2012/13)

Am 12.09.2012 ging es im Manchester-Derby dramatisch zu. Biede Mannschaften lieferten sich ein echtes Spektakel – mit dem besseren Ende für United.

Manchester United reiste als Tabellenführer ins Etihad Stadium zum zweitplatzierten Stadtrivalen und es sah schnell danach aus, als ob die Red Devils auch in diesem Duell klar die Oberhand behalten würden.

Bereits nach 29 Minuten führten die Gäste durch einen Doppelpack von Wayne Rooney mit 2:0, doch City steckte nicht auf. In der zweiten Halbzeit traf erst Yaya Toure in der 60. Minute zum Anschluss und als Pablo Zabaleta vier Minute vor Schluss zum 2:2-Ausgleich traf, sah alles nach einer Punkteteilung aus.

Doch so sollte es nicht kommen: Nach einem Foul an Rafael bekam United in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch einen Freistoß von der rechten Seite. Robin Van Persie schnappte sich den Ball und versuchte es direkt.

Sein Abschluss wurde von einem Verteidiger in der Mauer abgefälscht und schlug unhaltbar direkt neben dem Pfosten des langen Ecks ein. Manchester United und Derbysiege in der Nachspielzeit – Das hat schon fast Tradition.

Platz 2: Man United – Man City 2:1 (2010/11)

Das wohl schönste Tor in einem Manchester-Derby ereignete sich im Februar 2011. Die beiden Clubs aus Manchester standen sich am 27. Spieltag der Saison 2010/11 in einer richtungsweisenden Partie gegenüber. United traf als Tabellenführer auf den Tabellendritten.

Und den Red Devils gelang auch der bessere Start in die Partie. In der 41. Minute brachte Nani den Spitzenreiter mit 1:0 in Führung. City kam allerdings durch David Silva zurück. In der 65. Minute staubte er nach einem Schuss von Edin Dzeko zum Ausgleich ab.

Dann kam die 78. Spielminute und ein Tor, welches Wayne Rooney niemals vergessen wird. Nani dribbelt mit dem Ball am rechten Strafraumeck und flankt den Ball in Richtung Elfmeterpunkt. Dort steht Rooney mit dem Rücken zum Tor, setzt zum Fallrückzieher an und versenkt den Ball genau im rechten Winkel.

Wayne Rooneys Fallrückzieher Tor ist eines der schönsten Tore, in der Geschichte des Manchester-Derbys

Ein Tor wie gemalt und der Siegtreffer für Manchester United. Am Ende der Saison gewann United die Meisterschaft und City landete auf Platz Drei.

Platz 1: Man United – Man City 4:3 (2009/10)

Am sechsten Spieltag der Premier League-Saison 2009/10 kommt es zum Duell zwischen dem Tabellenzweiten und dem Sechsten. Die beiden Mannschaften trennen allerdings nur drei Punkte. Was folgte, war nicht nur eines der besten Manchester-Derbys der letzten Jahre, sondern auch aller Zeiten.

Bereits nach zwei brachte Wayne Rooney die Hausherren in Führung. Nach einem Angriff über die linke Seite spielte Patrice Evra den Ball in den Fünfmeterraum, Rooney ließ zwei Verteidiger aussteigen und tunnelte Torhüter Shay Given zur umjubelten Führung.

Doch allzu lange sollte dieses Ergebnis nicht Bestand haben. Nach einem langen Ball wollte United-Keeper Ben Foster mit dem Ball in den eigenen Sechzehner zurück dribbeln, doch Carlos Tevez nahm ihm den Ball ab, legte quer und Gareth Barry schob den Ball aus 16 Metern in das verwaiste Gehäuse der Red Devils.

Nach der Halbzeit wurde es dann ein echter Krimi. In der 49. Minute erzielte Darren Fletcher die 2:1 Führung, aber nur drei Minuten später war es Craig Bellamy, der mit einem absoluten Sonntagsschuss den erneuten Ausgleich erzielte.

In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse: Erneut war es Fletcher, der United mit seinem zweiten Kopfballtreffer der Partie wieder in Führung brachte.

In der 90. Minute spielte Rio Ferdinand einen katastrophalen Fehlpass und Bellamy glich unter starker Mithilfe von Ben Foster zum 3:3 aus.

Doch damit noch nicht genug – In der sechsten Minute der Nachspielzeit hatte Ryan Giggs einen Geistesblitz. Er bediente Michael Owen mit einem traumhaften Steckpass und der ließ Shay Given im Kasten der Citizens keine Abwehrchance.

Der Sieg war perfekt und das Old Trafford stand Kopf. Ein Derby, das wohl für immer einmalig bleiben wird.

Das Duell in der Saison 2009/10 ist wohl das beste Derby in den letzten Jahren

Das Duell am Wochenende verspricht also viel Action – registriere dich jetzt bei 888sport und profitiere von unserem Sportwettenbonus.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Jon Super / AP Photo*

December 3, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr

Am kommenden Wochenende findet das Topspiel der laufenden Bundesligasaison statt. Doch wenn Gladbach gegen die Bayern spielt, dann steht nicht nur die Herbstmeisterschaft auf dem Spiel. Dieses Spiel ist ein waschechter Klassiker in der Bundesliga und bietet massig Tradition und eine große Geschichte.

 

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

 

Und wenn zwei Spitzenklubs seit mehreren Jahrzehnten in der gleichen Liga um die großen Trophäen spielen, dann ergeben sich zwangsläufig auch Schnittpunkte. Bevor wir euch also unsere Fußball Sportwetten Tipps geben, blicken wir vorher mit euch auf die fünf größten Transfers zwischen den beiden Vereinen zurück.

 

Platz 5: Dante

 

Es ist der Lustmolch in unserer Aufzählung. Den Lockenkopf, den alle mögen. Der brasilianische Innenverteidiger Dante wechselte im Winter 2009 aus Lüttich nach Gladbach.

 

Der damalige Tabellenletzte aus Gladbach suchte händeringend nach Stabilität und fand sie mit Dante. Zwar funktionierte der Brasilianer vielleicht noch nicht von Beginn an, doch nach schweren und tristen Jahren bei der Borussia prägte er mit Spielern wie Reus und Herrmann unter Cheftrainer Favre eine echte Ära.

Dante verbrachte seine ersten vier Bundesligaspielzeiten allesamt in Gladbach, ehe er 2012 zum Rekordmeister aus München wechselte. Ein Zeitpunkt zu dem es die Münchner sehr schwer hatten. Nach zwei verpassten Meisterschaften schien die Dominanz in der Bundesliga gen Dortmund zu wandern. Außerdem verlor der FCB nur wenige Wochen vor der Verpflichtung von Dante das große „Finale Dahoam“.

 

Doch auch in München beißt sich der so talentierte Brasilianer durch und wird prompt Teil der erfolgreichsten Saison der Münchner. In seiner ersten Saison in München holt er unter Jupp Heynckes das Triple.

 

In vier Saisons für die Münchner wurde Dante immer Meister, drei Mal Pokalsieger und gewann wie erwähnt auch die Champions League.

 

Nach einem Jahr in Wolfsburg wechselte Dante 2016 zu seinem ehemaligen Cheftrainer Lucien Favre nach Nizza, wo er noch heute spielt. Dante ist bis heute einer der erfolgreichsten Verteidiger der Bundesliga.

 

Platz 4: Giovane Elber

 

Von einem Brasilianer zum Anderen. Und zwar zum Rekord-Basilianer der Bundesliga. Mit 92 Ligatoren für die Münchner und 133 Bundesligatreffern brach der Mittelstürmer zwischen 1997 und 2006 einen Rekord nach dem Nächsten.

 

Giovane Elber: Der erfolgreichste Brasilianer der Bundesliga

Zwischen 1997 und 2003 gewann der Brasilianer fast alles. Genauso wie Dante holte er vier Meisterschaften, drei DFB-Pokalsiege und gewann ein Mal die Champions League im roten Dress. Im Sommer 2003 wechselte er dann zu Lyon nach Frankreich.

Doch wie passt jetzt die Borussia aus Gladbach in die Causa Elber? Was viele schon vergessen haben ist, dass Elber auch ein Jahr in Gladbach spielte. Es war nicht unbedingt das ruhmreichste in der Karriere des Brasilianers. Mehrere Verletzungen ließen den Ex-Münchner nur sporadisch zum Einsatz kommen.

 

Nachdem er auch noch öffentlich gegen Gladbach-Trainer Horst Köppel schoss, bemühten sich beide Parteien an einer Auflösung des Vertrags. Elber unterschrieb im Januar 2005 in Gladbach und verließ den Verein schon im Dezember des gleichen Jahres. Ein unschöner Abschied aus der Bundesliga, denn Elber spielte drauf nie wieder im deutschen Oberhaus.

 

Platz 3: Stefan Effenberg

 

Auch der „Tiger“ hat es natürlich auf unsere Liste geschafft. „Effe“ wechselte gleich zwei Mal von Gladbach nach München. 1987 begann Effenberg seine Karriere bei den Fohlen, ehe der talentierte Mittelfeldspieler 1990 an die Isar wechselte.

 

Von der Isar zog es den jungen Effenberg nach Florenz, doch nirgends wurde er so richtig glücklich. Also zurück in die Heimat. 1994 ging es zurück zu den Fohlen. Allerdings lockte 1998 wieder ein Mal der Ruf der Bayern und der brachte Effenberg in Verlegenheit. Auf ein Neues!

 

Effenberg holte in 191 Ligaspielen für die Fohlen nur einen Titel mit der Borussia: Den DFB-Pokal im Jahr 1995. Für die Münchner war er da schon deutlich erfolgreicher. Dreimal holte er die Meisterschaft, ein Mal den DFB-Pokal und 2001 holte er in einem Team mit Elber den Champions League-Titel nach München.

 

Stefan Effenberg führt bis heute die „Ewige Tabelle“ der Gelben Karten an. Dazu ist er der erste Spieler gewesen, der eine Gelb-Rote Karte bekommen hat. Ein Mann für die Geschichtsbücher.

 

Platz 2: Lothar Matthäus

 

Lothar Matthäus ist zweifelsohne verrückt nach Fußball und gehört zu den größten deutschen Fußballern aller Zeiten. In der Bundesliga spielte er während seiner kompletten Karriere nur für die Gladbacher und die Münchner.

 

Lothar Matthäus: Einer der größten deutschen Mittelfeldspieler aller Zeiten

Der deutsche Rekord-Nationalspieler begann 1979 seine Karriere bei den Fohlen. Bei der Borussia wurde Matthäus Nationalspieler und spielte sich so natürlich auch in den Fokus der Münchner Bayern. 1984 folgte dann der Wechsel zum Branchenprimus aus Süddeutschland.

Die Ehe zwischen Matthäus und den Bayern hielt von 1984 bis 2000 und war trotz einer vierjährigen Unterbrechung, als Matthäus zu Inter wechselte, stets eine Glückliche. Noch heute ist Matthäus im Münchner Bann gefangen.

 

Platz 1: Jupp Heynckes

 

Er ist das Gesicht des Duells zwischen Gladbach und den Bayern. Jupp Heynckes! Heynckes war als Spieler 283 Mal für die Fohlen im Einsatz und 291 Mal als Trainer. Als Spieler feierte Jupp bei der Elf vom Niederrhein vier Deutsche Meisterschaften, einen DFB-Pokal-Sieg und einen UEFA-Pokal-Sieg. Als Trainer der Gladbacher gelang ihm das Kunststück mit dem Gewinn des UEFA-Pokals gleich nochmal.

 

Seine große Zeit als Trainer hatte der gebürtige Mönchengladbacher allerdings bei den Bayern. In vier Amtszeiten gelangen ihm vier Deutsche Meisterschaften und er ist bis heute der einzige Bundesligatrainer, der das Triple holen konnte, denn 2013 holte er mit den Münchnern die Meisterschaft, den Pokalsieg und gewann die Champions League.

 

Noch im selben Jahr verabschiedete sich Heynckes von der Bundesligabühne und gab unter Tränen seinen Abschied bekannt. Allerdings war dieser keiner für die Ewigkeit. 2017 schmissen die Münchner ihren erfolgslosen Trainer Ancelotti vor die Tür. Heynckes wurde aus dem Ruhestand gerufen und holte prompt die Meisterschaft. Eine Legende!

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Daniel Maurer / AP Photo*

December 3, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Manchester United und die Tottenham Hotspurs hinken ihren Erwartungen in dieser Saison weit hinterher. United liegt nach 14 Spielen nur auf dem neunten Tabellenplatz, die Spurs liegen zwar mittlerweile auf Platz Fünf, doch der Abstand auf Tabellenführer Liverpool beträgt schon 20 Punkte. Wir zeigen euch in unseren Fußballtipps, wieso die beiden Schwergewichte des englischen Fußballs nicht ins Rollen kommen.

Alle Wetten zur Premier League gibt’s hier!

Was läuft bei Manchester falsch?

Qualitätsmängel

Die glorreichen Zeiten von Manchester United sind vorbei. Seitdem Sir Alex Ferguson im Jahr 2013 aus seinem Amt zurücktrat, hat sich der Trophäenschrank der Red Devils nur sporadisch weiter gefüllt. Ein Pokalsieg, ein Ligapokalsieg, zwei Superpokalsiege und der Gewinn der Europa League in der Saison 2016/17 – im Vergleich zur Zeit unter Ferguson sind das nur Peanuts.

Ein Grund für dieses mangelhafte sportliche Abschneiden ist die Qualität im Kader. Wayne Rooney, Nemanja Vidic und Rio Ferdinand waren die großen Namen unter Ferguson. Mit dem ausbleibenden Erfolg wurde es für United, trotz ihres gigantischen Images immer schwerer, absolute Topstars zu verpflichten.

Rio Ferdinand: Einer der besten Verteidiger in der Geschichte des englischen Fußballs

Heute ist der einzige Spieler mit Weltklasseformat, der regelmäßig seine Leistung abruft David de Gea. Doch in dieser Saison kommt der Spanier nicht an seine Form der letzten Jahre. Auch Paul Pogba, der einst teuerste Spieler der Welt, ruft nicht das ab, was er in seiner Zeit bei Juventus leisten konnte.

Schaut man sich den restlichen Kader von Manchester an, erkennt man vor allem eines: Viel Mittelklasse. Dem Kader von Ole Gunnar Solskjaer fehlt einfach die Qualität, um in der Premier League eine große Rolle zu spielen.

Doch auch wenn die Zeit der großen Namen längst der Vergangenheit angehört, sind die Erwartungen der Fans und der Öffentlichkeit gleich geblieben. Dabei ist United quasi seit dem Moment, in dem Ferguson seinen Hut genommen hat, kein absolutes Topteam mehr.

Fehlende Leidenschaft

Aber gerade in dieser Saison sehen wir an einem Beispiel sehr gut, wie man auch mit Qualitätsdefiziten viele Punkte holen kann. Sheffield United steht trotz eines sehr kleinen Budgets auf dem siebten Platz – zwei Plätze vor Manchester United.

Und bei allem Respekt gegenüber Sheffield, auch wenn Manchester keinen absoluten Topkader der Premier League hat, qualitätstechnisch sind sie den Blades klar überlegen. Doch was Sheffield durch ihre Leidenschaft und ihren Willen ausgleicht, schafft United nicht.

Die Red Devils haben ein Problem, welches man nicht in der nächsten Transferphase lösen kann. Es fehlt auch an der Einstellung, mit der die Spieler in die Partie gehen. In den Reihen von United sehen die Zuschauer kaum noch Spieler, die sich für das rote Trikot zerreißen würden. 

Auch das ist ein Grund, für den ausbleibenden Erfolg Uniteds. Mit Leidenschaft, Wille und einer guten Einstellung ließen sich gewisse Mängel im Kader zumindest etwas ausgleichen.

 

Was läuft bei Tottenham falsch?

Spätfolgen des verlorenen Champions League-Finals

In der letzten Saison standen die Tottenham Hotspurs unmittelbar vor dem größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte. Doch im Champions League-Finale musste man sich dem FC Liverpool mit 2:0 geschlagen geben. Diese Niederlage zeigt auch in der aktuellen Saison noch ihre Wirkung.

Der Weg bis ins Finale war ein steiniger für die Spurs: Nervenaufreibende Spiele gegen Manchester City, ein unglaubliches Comeback gegen Ajax Amsterdam und am Ende die schmerzhafte Niederlage gegen die Mannschaft von Jürgen Klopp.

Die Mannschaft aus London ist in der letzten Spielzeit bis an die letzten Reserven gegangen. Und es scheint, als müsse sie dem, trotz der Sommerpause, Tribut zollen. Man hat den Eindruck, als sei einigen Spielern die Regeneration mit der Niederlage im Kopf deutlich schwerer gefallen und das einige immer noch daran zu knabbern haben.

Ausbleibende Transfers durch neues Stadion

Ein weiterer Faktor, warum es in dieser Saison noch nicht läuft wie erwartet, sind die ausbleibenden Transfers. Vor dieser Saison gab es immerhin vier Transfers, doch im kompletten Jahr davor, ließen die Spurs ihre Aktivität auf dem Transfermarkt ruhen.

Der Grund dafür ist das neue Stadion. Durch den Bau der neuen Heimstätte ließ die finanzielle Situation schlichtweg keine Neuverpflichtungen zu. Und so mussten die Spurs die komplette vergangene Saison mit einem relativ Kader bestreiten.

Dieses Pensum war eine Nummer zu groß für einige Spieler. Die Folgen davon, erleben die Anhänger in dieser Saison.

Neuer Schwung durch Mourinho

Jüngste Entwicklung in der Krise der Spurs: Die Trennung von Mauricio Pochettino. Auch dem Argentinier ist die letzte Saison anzumerken. Nach fünf Jahren bei den Spurs wirkt er etwas ausgelaugt. Neuer Trainer ist kein geringerer als José Mourinho.

 

José Mourinho hat nach der Entlassung von Mauricio Pochettino das Rudeer bei den Tottenham Hotspurs übernommen

Und die ersten Ergebnisse geben den Fans Grund zur Hoffnung. Drei Siege aus den ersten drei Spielen und die Verbesserung auf den fünften Tabellenplatz. Tottenham scheint pünktlich zum extrem wichtigen Dezember in der Premier League wieder in Form zu kommen. Die Spurs finden zu alter Stärke zurück, wette jetzt zum Beispiel bei unseren Livewetten auf das Team aus London. 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Darko Vojinovic / AP Photo*

December 3, 2019

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Die heiße Bundesligaphase bei kühlen Temperaturen läuft bereits auf Hochtouren. Nachdem die deutschen Vertreter der europäischen Wettbewerbe unter der Woche mit fünf Siegen aus sieben Spielen ziemlich erfolgreich aufspielten, steht nun auch der 13. Spieltag der Bundesliga in seinen Startlöchern.

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

Am kommenden Wochenende haben wir das Rhein-Main-Derby vor der Brust. Außerdem kommt es zu einem Spitzenduell, das vor der Saison so nicht zu erwarten war.

Gladbach – Freiburg

Siegquoten: Gladbach (1.57) – Freiburg (5.50)

Geheimtipp: Lars Stindl trifft (2.48)

Empfohlene Wette: Sieg Gladbach (1.57)

Wer hätte das erwartet? Das Topspiel des 13. Spieltags der Bundesliga wird zwischen dem Tabellenführer aus Gladbach und den viertplatzierten Freiburgern ausgetragen. Eine Partie, die es in sich hat.

Denn der Druck auf die Gladbacher Tabellenführung steigt. Durch die 2:0- Auswärtsschlappe gegen Union Berlin sind der FC Bayern sowie RB Leipzig kurz davor die Gladbacher zu überholen. Lediglich einen Punkt Vorsprung haben die Fohlen momentan auf die beiden Spitzenteams.

Natürlich liegt den Gladbachern auch deshalb die Niederlage in Köpenick besonders schwer im Magen. Allerdings war diese auch nicht ganz unverdient. Zwar kamen die Gladbacher sehr gut in die Partie und die Fohlen hatten in der Anfangsphase der Partie gleich mehrere Chancen auf den  Führungstreffer.

Doch sie nutzten diese eben nicht verloren in Folge immer mehr an Spielkontrolle. Union nahm das Spiel in die Hand und entschied es zu ihren Gunsten.

Dennoch dauert es in Gladbach derzeit nicht lange, um solche Rückschläge zu verkraften. Am vergangenen Donnerstag gewann das Team von Marco Rose mit 0:1 in Graz gegen den Wolfsberger AC.

Ein Sieg, der zum Einem das Endprodukt einer reinen Willensleistung darstellte und zum Anderen ein enorm wichtiger war. Denn die Gladbacher befinden sich in ihrer Europa League-Gruppe nun in der Pole Position für die K.o.-Phase.

Auffällig war dabei vor allem Kapitän Lars Stindl. Der Ex-Hannoveraner hat seine Verletzungsprobleme endgültig überstanden und spielt groß auf. Mit seinem 0:1- Siegtreffer schoss er sich folgerichtig zum absolut verdienten „Man-of-the-Match“.

Rückenwind, der den Gladbacher gut tut und ihnen auch eine Prise Selbstbewusstsein für das schwierige Heimspiel gegen die Freiburger verleiht.

Denn auch die Freiburger befinden sich wieder im Aufschwung. Das Team von Cheftrainer Christian Streich ist seit vier Ligapartien ungeschlagen.

Und dieser Aufschwung ist so groß, dass die Freiburger am Ende des Wochenendes tatsächlich Tabellenführer sein könnten. Die Bedingungen könnten allerdings schwerer kaum sein. Für die Freiburger Tabellenführung müssten sowohl die Bayern als auch die Leipziger verlieren und Freiburg mit 0:4 in Gladbach gewinnen.

Aber auch wenn die Tabellenführung der Freiburger schier unmöglich scheint, unterstreicht diese Rechnung die bisher so fabelhafte Saison der Breisgauer. Nichts Abstiegskampf! Ob man es glaubt oder nicht: Die Freiburger stehen aktuell auf einem Champions League-Rang. Und es sind eben nicht erst vier Spiele gespielt, sondern zwölf, also ein Drittel der Saison.

 

Ausschlaggebend dafür ist auch, dass die Freiburger vor allem gegen vermeidlich deutlich stärkere Teams punkten. Wie auch am letzten Spieltag in Leverkusen. Die Breisgauer ließen sich nicht von Leverkusens Offensivpower beirren und erkämpften sich einen wichtigen Punkt in der BayArena.

Eine Tugend, die den Freiburgern auch in Gladbach wieder zu Gute kommen könnte. Die Bedingung dafür ist, dass Nils Petersen fit ist. Ob als Joker oder Starter, der Ex-Bremer ist momentan enorm wichtig für sein Team. Schon gegen Bremen und Frankfurt erzielte er in den letzten Wochen wichtige Treffer für den Sportclub.

Prognose

Wir rechnen mit einem hauchdünnen Heimsieg der Elf vom Niederrhein. Holen die Gladbacher auch am Wochenende wieder drei wichtige Punkte, dann liegt die Bundesliga-Wettquote bei 1.57.

Geheimtipp

Der Gladbacher Kapitän befindet sich wieder in  Torlaune und das darf gerne auch so bleiben. Trifft Lars Stindl auch gegen den SC, dann wartet eine Quote von 2.48 auf euch.

Mainz – Frankfurt

Siegquoten: Mainz (2.75) – Freiburg (2.48)

Geheimtipp: Levin Öztunali trifft (3.80)

Empfohlene Wette: Sieg Mainz (2.75)

Mainz ist die Stadt des Karnevals. Und das auch Ende November! In Mainz stehen die Fans momentan Kopf. Eigentlich befinden sich die 05er in einer etwas stärkeren Herbstdepression. Der Großteil der Spiele ging verloren und vor allem die 8:0- Niederlage in Leipzig dient als Gesicht der Krise.

So war der Verein gezwungen etwas zu verändern und das tat er auch. Cheftrainer Sandro Schwarz wurde mit sofortiger Wirkung entlassen. Doch wer ist sein Nachfolger? Glücklicherweise kommt der 1. FC Köln nur wenige Tage zuvor auch auf den Geschmack des Trainerwechsels und entlässt Achim Beierlorzer. Nur wenige Tage später unterschrieb der Kölner Aufstiegstrainer in Mainz.

 

Böse Zungen würden behaupten, dass wenn Beierlorzer es schon nicht mit den Kölnern in der Bundesliga schafft, dann auch nicht in Mainz. Denkste! Er kam, er sah und siegte. Und das mit 1:5! Damit konnte nun wirklich keiner rechnen.

Die Mainzer spielten in Sinsheim ganz großen Fußball und hinterließen verdutzte Hoffenheimer. Die Krux an der Geschichte ist, dass Achim Beierlorzer nur eine Woche zuvor mit den Kölnern zu Hause gegen Hoffenheim spielte. Da verlor er allerdings mit 1:2.

So verschafften sich die Mainzer wieder ein wenig Raum zum Atmen im Abstiegskampf und rücken vorerst auf den 13. Tabellenplatz vor.

Zu Gast ist die Wundertüte aus Frankfurt. Eine Wundertüte, weil bei den Frankfurtern tatsächlich kaum ein Ergebnis zu erahnen ist. Beispiele gefällig? In den vergangenen Wochen schlugen die Frankfurter unter anderem die Bayern und Arsenal, gegen Freiburg und Lüttich gingen sie hingegen leer aus.

Vor allem in London zeigten die Adler, welche Effizienz sie an den Tag legen. Den ersten Durchgang verpennten sie komplett und lagen zur Halbzeit mit 1:0 hinten. Gefühlsmäßig reichten dann in der zweiten Halbzeit zwei gute Abschlüsse von Daichi Kamada zum Sieg.

So gewannen die Frankfurter am vergangenen Donnerstag mit 1:2 bei den Gunners und haben nun sehr gute Ambitionen auf das Erreichen der K.o.-Phase in der Europa League.

Und ganz nebenbei brachten sie auch noch Trainerstuhl von Unai Emery kräftig ins Wackeln. Schließlich wäre das ja nicht das erste Mal, dass die Frankfurter für eine Trainerentlassung bei ihrem Gegenüber sorgen würden. Schon vor einigen Wochen gelangen ihnen das bei den Bayern und ihren mittlerweile Ex-Coach Niko Kovac.

Allerdings läuft es in der Liga nicht mehr so rund. Die Frankfurter verloren ihre letzten beiden Ligaspiele gegen Wolfsburg und Freiburg. Ergebnisse, die den aktuell zehnten Tabellenplatz zur Folge haben, welcher nicht für das Erreichen der angestrebten europäischen Wettbewerbe reichen würde.

Prognose

Wir glauben, dass Achim Beierlorzer nachlegen wird und den zweiten Sieg im zweiten Spiel holen wird. Die Quote für einen Heimsieg der Mainzer liegt bei 2.75.

Geheimtipp

Der Motor von Levin Öztunali läuft momentan auf Hochtouren und blüht auch unter seinem neuen Coach neu auf. Trifft Öztunali auch gegen die Eintracht, dann wartet eine unschlagbare Quote von 3.80 auf euch.

 

November 29, 2019

Von 888sport

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Am bevorstehenden ersten Advent kommt es in La Liga zum Topspiel des 15. Spieltags – Der aktuell viertplatzierte Hauptstadtklub Atlético Madrid trifft auf den Spitzenreiter aus Barcelona. Eine Partie mit einem meisterlichen Vorgeschmack.

Alle La Liga-Wetten gibt’s hier!

Wann kommt Atlético endlich ins Rollen?

Das Spiel gegen den FC Barcelona ist für die Atléti vielleicht schon die letzte Chance, noch ein ordentliches, überarbeitetes Bewerbungsschreiben für den Titelkampf zu verfassen. Zwar beträgt der Abstand auf den Tabellenführer nur mickrige drei Punkte, doch so richtig in Gang kommt der Hauptstadtklub in dieser Saison noch nicht.

Es scheint schon fast als würde von Woche zu Woche ein bestimmtes Zahnrädchen ausfallen, weswegen die komplette Maschinerie noch nicht in Höchstleistung performen kann. Außerdem sei nur nebenbei erwähnt, dass sowohl der FC Barcelona als auch Real Madrid ein Spiel weniger auf den Buckel haben, da das El Clásico vor wenigen Wochen verschoben werden musste.

Drei Punkte zu ergattern, scheinen für die Atléti momentan eine echte Herkulesaufgabe zu sein. Immer wieder sorgen verschiedenste Faktoren dafür, dass das Team von Cheftrainer Diego Simeone regelmäßig mit Punkteverlusten zu kämpfen hat.

Im vergangenen Ligaspiel waren die Los Colchoneros in Granada zu Gast. Bei der diesjährigen Wundertüte der La Liga kam Atlético nicht über ein 1:1- Unentschieden hinaus. Der Grund dafür waren unter anderen fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters, die den Madrilenen zwei Elfmeter verwehrten.

Unter der Woche ging es für Morata & Co. dann nach Turin. Im fünften Spiel der Champions League-Gruppenphase verloren die Madrilenen mit 1:0 gegen das Spitzenteam um Superstar Cristiano Ronaldo.

Morata im Zweikampf.

Ein fulminanter Freistoß von Paulo Dybala sorgte für den Endstand. Allerdings ließ vor allem Alvaro Morata mehrere Spitzenchancen aus. Auch das war ein großes Problem, weswegen die Atléti einen möglichen und mehr als verdienten Ausgleich verpasste.

So muss Atlético noch um das Weiterkommen bangen, da die Leverkusener rein theoretisch noch an ihnen vorbei ziehen könnten. Dennoch beziehen die Spanier natürlich die Pole Position für den zweiten Platz in der Gruppe D.

Barcelona in Top-Form

Probleme, die der FC Barcelona nicht mehr hat. Durch einen 3:1- Sieg gegen Dortmund machte der amtierende spanische Meister den Gruppensieg und das Weiterkommen perfekt.

Gegen angeschlagene Dortmunder zeigte das Team von Ernesto Valverde dem BVB über 70 Minuten einen gehörigen Klassenunterschied deutlich auf. Erst in der Schlussphase schalteten sie einen Gang runter und ließen die Schwarz-Gelben agieren. Zwar konnte der BVB so noch einen Ehrentreffer erzielen, doch der Heimsieg von Barca blieb ungefährdet.

In der Liga spielte der FCB zuletzt in Leganés. Zwar holte der Spitzenreiter einen wichtigen 1:2-Auswärtssieg, doch der Tabellenletzte der Liga zeigte sich hartnäckiger, als man es vermuten konnte.

Youssef En-Nesyri brachte den Gastgeber mit 1:0 in Front. Luis Suarez und der Ex-Bayern-Star Arturo Vidal drehten das Spiel erst in der zweiten Halbzeit und sorgten so für den wichtigen 1:2- Auswärtserfolg.

Dem FC Barcelona steht eine schwere Vorweihnachtszeit bevor, da Barca nach dem Ligaspiel gegen Atlético, kurz vor Weihnachten auch noch auf Real Madrid trifft. Ein, mit Spitzenspielen gespickter, Dezember, der schon als kleiner Richtungsweiser für die spanische Meisterschaft dienen kann.

Prognose

Wir glauben, dass der FC Barcelona dafür sorgen wird, dass sich die Atléti vorerst keine Gedanken mehr um die Meisterschaft machen wird. Die Madrilenen treten derzeit zu inkonstant auf und laufen Gefahr von Barca überrannt zu werden. Auch bei den Sportwetten hat der FC Barcelona Vorteile.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Antonio Calanni und Joan Monfort / AP Photo*

November 28, 2019

Von Luca Beckmann

Luca Beckmann
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Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.
 

Luca Beckmann

Der FC Bayern hat unter Interimscoach Hansi Flick zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nun steht für den 54-jährigen und seine Mannschaft das nächste wichtige Duell auf dem Programm. Die Bayern haben Leverkusen in der Allianz Arena zu Gast.

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Hansi Flick bringt die Dominanz zurück

Nach schwierigen Wochen ist der FC Bayern endgültig wieder in der Erfolgsspur. Der Trainerwechsel hat gefruchtet und unter Hansi Flick hat der deutsche Rekordmeister eine makellose Bilanz vorzuweisen: Vier Siege aus vier Spielen und dabei ein Torverhältnis von 16:0. Noch nie startete ein Bayern-Trainer besser.

Die Bayern begeistern wieder mit tollem Offensivfußball, vernachlässigen dabei allerdings nicht die Defensive. Die wackelige Abwehrkette unter Niko Kovac hat sich stabilisiert und auch bei Kontern gegen sich steht die Mannschaft wieder deutlich besser.

Doch es sind nicht nur die Ergebnisse, die wieder stimmen. Es ist deutlich zu erkennen, dass die Spieler wieder Spaß am Fußball haben und fast jeder positiv über Flick und sein Auftreten spricht. Vor allem seine Ansprache und die Kommunikation mit den Spielern werden dabei hervorgehoben.

Doch es gibt nicht nur Gewinner nach dem Trainerwechsel. Personell hat Flick einiges umgestellt und so finden sich ehemals unumstrittene Stammspieler wie Thiago plötzlich auf der Bank wieder. Anstatt des Spaniers spielen zumeist Corentin Tolisso oder Leon Goretzka neben Kimmich im defensiven Mittelfeld.

Und auch Toptransfer Philippe Coutinho hat keinen Stammplatz mehr sicher. Direkt nachdem Flick zum Interimstrainer ernannt wurde, gab er Thomas Müller eine Stammplatzgarantie.

Doch auch der Brasilianer bekommt seine Spielzeit. In der Offensive rotiert Flick immer wieder durch. Egal ob Coutinho, Coman, Gnabry, Perisic: Jeder bekommt seine Einsatzzeiten und kann sich beweisen.

Und momentan funktioniert wirklich jeder. Coutinho hat starke Leistung abgeliefert, Gnabry sowieso und so bleibt Flick die Qual der Wahl. Er selbst sieht dieses Luxusproblem deutlich positiver: „Man kann es auch so sehen: Ich kann wenig falsch machen.“

So stellt sich auch vor dem Leverkusen-Spiel die Frage: Wer darf von Anfang an ran? Doch wir sind uns ziemlich sicher, egal wer am Samstag auf dem Rasen steht, wird seine Leistung bringen. Die Mannschaft hat sich einfach in einen Rausch gespielt.

Leverkusen auf der Suche nach Konstanz

Bayer Leverkusen ist in dieser Spielzeit auf der Suche nach Konstanz. Das wird besonders deutlich, wenn man sich die letzten fünf Ergebnisse aus der Bundesliga anschaut: Unentschieden, Sieg, Niederlage, Unentschieden, Niederlage.

Nach zwölf Spielen liegt die Werkself nur auf den neunten Tabellenplatz. Der Abstand zur Tabellenspitze beträgt allerdings nur sechs Punkte.

Die letzten Ergebnisse sollten den Leverkusenern aber Hoffnung machen. Wettbewerbsübergreifend ist die Mannschaft von Peter Bosz seit vier Spielen ungeschlagen. Unter der Woche gewann man das Champions League-Spiel gegen Lok Moskau in Russland mit 2:0.

Damit wahrt die Werkself weiterhin die Chance auf den Einzug in das Achtelfinale. Den dritten Platz und den damit verbundenen Einzug in die Europa League hat die Mannschaft aus dem Rheinland schon sicher.

Diesen Schwung will Bayer nun auch mit in die Partie gegen den deutschen Rekordmeister nehmen.  

Festung Allianz Arena

Dieses Unterfangen wird aber ein ganz schweres für Bayer. Die letzten sechs Bundesligaauswärtsspiele in München verlor die Werkself allesamt. Bei keinem anderen Team hat Leverkusen momentan eine derart lange Niederlagenserie.

Von den letzten 29 Bundesligaheimspielen hat Bayern überhaupt nur eines gegen die Mannschaft vom Bayer-Kreuz verloren. In der Triple-Saison 2012/13 musste sich der Rekordmeister in der Allianz Arena mit 2:1 geschlagen geben.

Außerdem sind die Bayern der Angstgegner der Leverkusener. Gegen kein anderes Team kassiert Bayer mehr Niederlagen (47) und so viele Gegentore (151) wie gegen die Mannschaft aus der bayrischen Landeshauptstadt.

Und auch die Anstoßzeit spricht für die Hausherren. Aus den letzten sieben Topspielen holten die Bayern 19 der möglichen 21 Punkte. Leverkusen hingegen verlor vier der jüngsten fünf Spiele am Samstagabend.

Prognose

Der FC Bayern hat seine Form wiedergefunden. Und das wird auch Leverkusen zu spüren bekommen. Nach dem Trainerwechsel spielt der FCB wie ausgewechselt und dominiert ihre Gegner nach Belieben.

Die Mannschaft von Hansi Flick will ihren Lauf nach den jüngsten Erfolgen weiter fortsetzen und hofft weiterhin auf die Herbstmeisterschaft. Um sich diese zu sichern, müssen unbedingt drei Punkte gegen Leverkusen her.

Und dies wird dem deutschen Rekordmeister auch gelingen: So lautet zumindest unser Tipp. Wir rechnen mit einem klaren und ungefährdeten Heimsieg der Bayern im Topspiel.

Registriere dich jetzt, profitiere von unserem Sportwettenbonus und sichere dir eine 1.29 Quote auf einen Heimsieg des FC Bayern.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photo*

 

November 28, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

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Bayern München gegen Bayer 04 Leverkusen hat sich ab der Jahrtausendwende immer mehr zu einem echten Bundesligaklassiker entwickelt. Im Laufe dieser Jahre gab es einige spektakuläre Transfers zwischen den beiden Vereinen. Wir blicken mit euch auf die besten Wechsel zwischen Bayern und Bayer.  

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Michael Ballack:

Einen Tag vor Heiligabend 2001 machte Uli Hoeneß dem damaligen Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Nachdem schon monatelang darüber spekuliert wurde, dass Michael Ballack ab der Saison 2002/03 für den FC Bayern auflaufen wird, wurde dies am 23.12.2001 offiziell.

Für den damaligen Nationalspieler überwies der Rekordmeister die festgeschriebene Ablösesumme von 6 Millionen Euro an die Werkself – ein echtes Schnäppchen für einen der talentiertesten Mittelfeldspieler seiner Zeit.

Es war allerdings nicht nur der FC Bayern an Ballack interessiert. Für Ballack selbst kamen aber nur zwei Optionen in Frage: Entweder Real Madrid oder der FC Bayern.

Am Ende entschied sich der Vizeweltmeister von 2002 für den deutschen Rekordmeister. Und das lag vor allem an einem Mann: Uli Hoeneß. „Real war natürlich sehr verlockend, dann rief Uli Hoeneß an. Seine Aura, seine Art, mir zu erklären, wie er mich sieht und warum er mich haben will, waren unglaublich überzeugend“, schwärmte Ballack in einem Interview.

Der vorzeitig bekannt gegebene Wechsel wirkte sich nicht auf seine Leistung mit Leverkusen aus. Er spielte eine überragende Saison und wurde zu einem der besten Mittelfeldspieler der Welt. Am Ende wurde er mit Bayer in Meisterschaft, Pokal und Champions League jeweils Zweiter.

Vom sportlichen Erfolg wird der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft seinen Wechsel nicht bereut haben.  In seiner Zeit in München wurde er zweimal Fußballer des Jahres (2003 & 2005), viermal Deutscher Meister und dreimal Pokalsieger.

Zé Roberto:

Wie auch Ballack schien der brasilianische Mittelfeldspieler nach den drei zweiten Plätzen im Sommer 2002 genug von der Werkself zu haben. Bereits zwei Tage vor dem Champions League-Finale gegen Real Madrid unterschrieb er einen Vertrag mit dem FC Bayern.

Ganze 9,5 Millionen Euro überwiesen die Bayern für Zé Roberto an Leverkusen – zum damaligen Zeitpunkt der Rekordtransfer der Münchner.

Für Ottmar Hitzfeld war die Verpflichtung des Brasilianers die lang ersehnte Verstärkung für die rechte Außenbahn. Und nach Sebastian Deisler und Michael Ballack der dritte hochkarätige Neuzugang für die Offensive in diesem Jahr.

 

Zé Roberto erfüllte die Erwartung an ihn. Für den deutschen Rekordmeister absolvierte er 248 Partien und erzielte dabei 20 Tore und 62 Vorlagen. Außerdem wurde er viermal Meister, viermal Pokalsieger und viermal Ligapokalsieger. 2009 zog es ihn zum Hamburger Sportverein.

Lúcio:

Der dritte aus dem legendären Bayer-Kader von 2001/02. Im Gegensatz zu Ballack und Zé Roberto hält es den brasilianischen Innenverteidiger aber noch zwei Jahre länger bei der Werkself. Im Sommer 2004 schließt er sich dann den Bayern an.

Die Ablösesumme für den Weltmeister von 2002: Stolze 12 Millionen Euro. Rainer Calmund, damals Manager von Bayer, war von dem Wechsel an die Isar wenig begeistert: „Ich hätte es lieber, wenn er nicht nach München, sondern ins Ausland geht, damit ich mich nicht jedes Wochenende schwarz ärgern muss.“

Nach Robert Kovac (2001), Ballack und Zé Roberto ( beide 2002) war Lúcio tatsächlich der vierte Spieler in vier Jahren, der sich für einen Wechsel vom Bayer-Kreuz in die bayrische Landeshauptstadt entschied.

Für den deutschen Rekordmeister machte er 144 Pflichtspiele und wurde dreimal Meister, dreimal Pokalsieger und zweimal Ligapokalsieger. Bei den Zuschauern wurde er zum Liebling.

Im Sommer 2009 dann der Wechsel zu Inter Mailand. Direkt in seinem ersten Jahr in Italien gewann er das Triple – und bezwang dabei im Champions League-Finale ausgerechnet die Bayern. Und trotzdem bekam er Applaus der Bayern-Fans. „Das war bewegend. Ich hatte eine tolle Zeit bei Bayern. In meinem Herzen ist immer noch der FC Bayern. Bayern wird immer einen Platz dort haben“, sagte er nach dem Spiel.

Toni Kroos:

Der spektakulärste Wechsel von Bayern nach Leverkusen – auch wenn das zur damaligen Zeit noch niemand ahnen konnte. Für Kroos war die Leihe zu Bayer der Startschuss für eine Weltkarriere.

Als Toni Kroos aus der Jugend des FC Bayern kam, war er noch nicht stark genug, um sich im Starensemble des Rekordmeisters durchzusetzen. Die verantwortlichen entschieden sich für eine Leihe – ähnlich wie es Anfang des Jahrtausends bei Philipp Lahm der Fall war.

Und das Ergebnis sollte ein Ähnliches werden. Mit 19 Jahren verleiht Bayern Toni Kroos an Bayer Leverkusen. Dort reift er zum Bundesligaprofi und Stammspieler. Für die Werkself erzielte er in 48 Spielen zehn Tore und 13 Vorlagen.

Im Sommer 2010 dann nach eineinhalb Jahren Leverkusen die Rückkehr nach München. Dort sicherte er sich direkt einen Stammplatz im zentralen Mittelfeld und brachte mit seiner Ballsicherheit und seinen punktgenauen Pässen einen ganz neuen Aspekt in das Offensivspiel der Bayern.

Nachdem er 2012 noch das Champions League-Finale verlor, setzte er sich nur ein Jahr später im Finale gegen Dortmund die Krone auf. Dieses Endspiel verpasste er allerdings verletzungsbedingt. 2014 folgt dann der Wechsel zu Real Madrid.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Thomas Kienzle / AP Photo*

November 27, 2019

Von Moritz Knorr

Moritz Knorr
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Moritz studiert aktuell Medienkommunikation & Journalismus in Bielefeld und absolviert seit Oktober sein studentisches Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. 
 
Sein Spezialgebiet ist der Fußball, doch auch in der NFL, der Formel 1 und Darts verfügt er über umfangreiches Wissen.
 

Moritz Knorr