Mit dem März startet die Saison 2019/20 in ihre heiße Phase – und den Anfang machen die DFB-Pokal Viertelfinalbegegnungen. Am Dienstag empfängt der FC Schalke 04 den FC Bayern zu einem echten DFB-Pokal-Klassiker und am Mittwoch treffen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen aufeinander.

Alle Wetten zum DFB-Pokal gibt’s hier!

Schalke 04 – FC Bayern München

Die große Frage, die sich vor diesem Spiel stellt, ist keine sportliche. Die große Frage ist wohl, wie reagieren die Fans nach den Vorfällen und dem Fast-Spielabbruch während der Partie der Bayern am Wochenende in Hoffenheim?

Nach Schmähplakaten in der Fankurve der Bayern gegen Dietmar Hopp unterbrach der Schiedsrichter das Spiel und auch ein Spielabbruch stand im Raum – letztendlich stellten beide Mannschaften in den letzten 13 Minuten symbolisch das Fußballspielen ein und passten sich gegenseitig den Ball im Mittelkreis zu. Ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für ein friedliches Miteinander.

Die Verantwortlichen des FC Bayern verurteilten die Aktion der eigenen Fans auf das Schärfste und drohen mit harten Strafen. Doch eine erneute Kundtuung der Meinung der Bayern-Ultras während des Pokalspiels ist durchaus vorstellbar.

Sportlich haben die Bayern ganz klar die Favoritenrolle inne. Schalke steckt tief in einer Krise, während die Bayern momentan marschieren und 2020 noch kein Pflichtspiel verloren haben.

Königsblau hingegen wartet seit dem Sieg zum Rückrundenauftakt gegen Gladbach auf einen Sieg in der Bundesliga. Die letzten sechs Partien konnten in der Liga nicht gewonnen werden. Die magere Ausbeute: Drei Punkte, 1:14 Tore. Im Kampf um das europäische Geschäft deutlich zu wenig.

Den einzigen Sieg seit Ende Januar gab es im DFB-Pokal Achtelfinale gegen Hertha BSC. Nach einem 0:2-Rückstand glichen die Schalker innerhalb von sechs Minuten aus und zogen nach einem Treffer von Benito Raman in der 115. Spielminute in die nächste Runde ein. Dort wartet nun die rote Übermacht aus München.

Und die ist in der letzten Woche mächtig ins Rollen gekommen. In der Stamford Bridge dominierten die Münchner den FC Chelsea und gewannen auch in der Höhe verdient mit 3:0. Auch gegen Hoffenheim zeigte zumindest die Mannschaft eine sportliche Glanzleistung.

Nach 15 Minuten führte der Tabellenführer bereits mit 3:0, am Ende hieß es 6:0. Und dabei fehlt der eigentliche Topstar: Robert Lewandowski kann die nächste Spiele nur von der Tribüne verfolgen. Der Pole fehlt verletzungsbedingt bis Ende März.

Joshua Zirkzee ist einer der Shootingstars der aktuellen Saison: Nach der Verletzung von Lewandowski rückt er noch mehr in die Verantwortung.

Wohl dem, der da einen Joshua Zirkzee auf der Bank sitzen hat. Gegen Hoffenheim gab der junge Niederländer sein Startelfdebüt und überzeugte mit einem Treffer und vielen Aktionen in der Offensive. In Halbzeit Eins lief fast jede Chance über den 18-jährigen Shootingstar.

Auch bei unseren DFB Pokal Wetten sind die Bayern der klare Favorit. Die Quote für einen Halbfinaleinzug der Münchner liegt bei 1.34. Bleibt zu hoffen, dass die Schlagzeilen nach diesem Spiel vom Sportlichen dominiert werden.

Eintracht Frankfurt – Werder Bremen

Es sollten die Frankfurt-Bremen-Festtage werden. Denn nach der Auslosung der Viertelfinalpaarungen war klar: Am Sonntag treffen die beiden Mannschaften in der Bundesliga aufeinander, um sich nur drei später im Pokal erneut zu duellieren. Doch die DFL machte dem ganzen einen Strich durch die Rechnung.

Denn nachdem das Europa League Sechzehntelfinal Rückspiel der Frankfurter in Salzburg am Donnerstag witterungsbedingt abgesagt wurde und erst Freitag stattfand, entschloss man sich dazu, das Bundesligaspiel gegen Werder abzusagen, um den Hessen genug Regenerationszeit zu ermöglichen.

Das Pokalspiel findet aber definitiv statt und nach dem Einzug in die nächste Runde der Europa League treten zumindest die Frankfurter wieder mit mehr Selbstvertrauen an. Nach zwei Niederlagen in der Bundesliga, zeigten die Adlerträger in Österreich wieder ihr europäisches Gesicht.

Nach einer wackeligen Anfangsphase übernahmen die Frankfurter das Kommando und beherrschten das Spielgeschehen. Einen ähnlichen Auftritt wird sich Trainer Adi Hütter auch am Mittwoch erhoffen – genug Regenerationszeit hatten die Hessen bis dahin definitiv.

Das ist bei den Gästen anders – die Bremer stecken mittendrin im Abstiegskampf und sind aktuell das formschwächste Team der Bundesliga. Der Pokal soll bei den Bremern jetzt die Wende starten.

Werder steckt in der Krise.
Schwerer Stand für Ömer Toprak und Werder Bremen: In der Bundesliga droht den Bremern der Abstieg, jetzt soll im Pokal die Wende her. 
*Die Rechte an dem Bild liegen bei Carmen Jaspersen / AP Photo*

Doch diese Wende hatten sich die Bremer Verantwortlichen auch schon nach dem Sieg im Achtelfinale gegen den BVB erhofft. Diese blieb aus: Alle drei Spiele danach gingen verloren, die Grün-Weißen schossen darin kein einziges Spiel und rutschten auf einen Abstiegsplatz ab.

Die Ausgangslage an der Weser könnte also deutlich besser sein. Es spricht also alles für einen Frankfurter Sieg: Auch die Quote von 1.81 auf einen Frankfurter Sieg spricht eine klare Sprache. Aber der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photo*

March 2, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Der Startschuss in das Jahr 2020 war nicht nur der Anfang einer neuer Dekade, sondern auch der Anfang eines Jubiläumsjahres für die UEFA. Vor 60 Jahren fand in Frankreich die erste Europameisterschaft statt. Zu diesem besonderen Jubiläum blättern wir in den Geschichtsbüchern und blicken auf die vergangenen Europameisterschaften zurück. Heute: Die Premieren-Euro 1960. Weitere EM 2020 Tipps findet ihr bei 888sport.

Alle EM Wetten findet ihr hier!

Heim-Europameister mit bitterem Beigeschmack

Wie schon die beiden vorherigen Europameisterschaften wurde die Endrunde der EM 1968 nur mit vier Teams ausgetragen. In der Qualifikation setzten sich England, Italien, Jugoslawien und die Sowjetunion durch und so tragen im Halbfinale Italien und die Sowjetunion, sowie England und Jugoslawien aufeinander.

Bei der Europameisterschaft im eigenen Land waren die Italiener dabei gleich doppelt im Glück. Gegen die Sowjetunion lautete der Spielstand nach 90 Minuten 0:0. Da es damals noch kein Elfmeterschießen und im Halbfinale auch kein Wiederholungsspiel gab, musste der Münzwurf entscheiden, welche Mannschaft in das Finale in Rom einziehen würde. Die Italiener wählten die richtige Seite der Münze und erreichten das Finale.

In der italienischen Hauptstadt trafen sie auch Jugoslawien, die sich im Halbfinale mit 1:0 gegen England durchgesetzt hatten. Auch in diesem Spiel endet die Partie mit einem Unentschieden: Doch im Finale wurde die Entscheidung in einem Wiederholungsspiel gefällt.

In diesem konnten sich die Italiener mit 2:0 durchsetzen. Das Ganze hat aus neutraler Sicht aber einen bitteren Beigeschmack. Durch einige fragwürdige Entscheidungen des spanischen Unparteiischen zugunsten der Italiener, durften sich die Männer der Gastgebernation wohl vor allem beim Spanier bedanken, ihren ersten Titel eingefahren zu haben.

Italien nach dem Sieg im Finale.
Italiens Kapitän Giacinto Facchetti nach dem Sieg im Finale mit dem EM-Pokal. 
*Die Rechte an dem Bild liegen bei ASSOCIATED PRESS / AP Photo*

Der Durchbruch des Dino Zoff

Dino Zoff ist einer der größten italienischen Fußballer aller Zeiten. 1982 wurde er Weltmeister, doch seinen ersten Titel mit der Nationalmannschaft feierte er bei der Europameisterschaft 1968 – Ganze 14 Jahre vor der dem Triumph bei der Weltmeisterschaft.

Bei der Heim-EM war Zoff ein großer Baustein zum Titelgewinn. In den vier Spielen der EM musste er nur einmal hinter sich greifen und hielt seinen Kasten sonst sauber. Es war der Start einer großartigen Karriere des Dino Zoff.

Die Schande von Tirana

Was macht eigentlich die deutsche Nationalmannschaft? Nachdem die DFB-Elf bei den vorigen zwei Austragungen auf eine Teilnahme verzichtet hatte, entschied man sich 1968 zum ersten Mal dazu, beim europäischen Vergleich teilzunehmen.

Doch bei der Qualifikation folgte eines der größten Debakel der deutschen Fußballgeschichte. Um sich für das Viertelfinale zu qualifizieren, musste die Mannschaft von Helmut Schön gegen den Fußballzwerg Albanien gewinnen.

Niemand rechnete mit einem Ausscheiden der deutschen Mannschaft. Auch der Bundestrainer selbst nahm die Aufgabe auf die leichte Schulter. Er ließ seine Bayern-Achse um Sepp Maier, Franz Beckenbauer und Gerd Müller zu Hause und schied in Tirana nach einem 0:0 aus.

Es sollte also noch etwas dauern mit dem ersten bemerkenswerten Auftritt einer deutschen Mannschaft bei einer Europameisterschaft – aber nur vier Jahre später holte sie dies nach.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei ASSOCIATED PRESS / AP Photo*

February 28, 2020

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Die deutschen Vertreter sind auf internationaler Ebene erfolgshungrig. Und wie! Alle sechs deutschen Vertreter gewannen ihre Hinspiele in der Champions League als auch in der Europa League. Vor allem die Europa League – Teilnehmer haben nun Blut geleckt und haben Bock auf mehr.

Alle Wetten zur Europa League gibt’s hier!

Nach dem der VfL Wolfsburg, die Eintracht aus Frankfurt und Bayer Leverkusen allesamt ihre Hinspiele im heimischen Stadion gewannen, beginnt für die Deutschen am Donnerstagabend die Tournée durch Europa. Die Frankfurter sind in Salzburg zu Gast und für die Leverkusener geht’s nach Porto. Wir haben die beiden Top-Spiele etwas genauer unter die Lupe genommen.

FC Porto – Bayer 04 Leverkusen (Donnerstag, 18:55 Uhr)

Es war die Wiederauferstehung des Kai Havertz. Gegen Porto machte das deutsche Riesentalent in der vergangenen Woche ein überragendes Spiel. Als offensiver Dirigent und Anführer schoss der Nationalspieler sein Team schon mit einem Bein ins Achtelfinale der Champions League.

Nachdem er eine Chance nach der nächsten kreierte, Alario zum 1:0 netzte, verwandelte Havertz einen Strafstoß zum längst überfälligen und komfortablen 2:0. Wäre da nicht dieser Luis Diaz gewesen. Der kolumbianische Nationalspieler nickte per Kopf zum 2:1- Anschlusstreffer und dem gleich bedeutenden Endstand ein. Ein Tor, das den Leverkusenern bei der Donnerstagabendunternehmung „Weiterkommen“ noch weh tun könnte.

 

Kai Havertz ist das wohl größte Talent des deutschen Fußballs.

Doch an dem nötigen Selbstbewusstsein sollte es der Werkself nicht fehlen. Denn die Werkself hat seine letzten fünf Pflichtspiele allesamt für sich entscheiden können. Im neuen Jahr setzte es auch erst eine Niederlage für die Mannen vom Bayerkreuz. So scheint es als sei das Spielprinzip, das Cheftrainer Peter Bosz seit seinem Amtsantritt fordert, nun endlich von seiner Mannschaft verinnerlicht worden.

Doch auch der Gegner aus Porto zeigt sich seit Wochen formstark. Mit Ausnahme der Niederlage in Leverkusen gelangen den Portugiesen zuletzt sieben Spiele ohne Niederlage am Stück. Eine Serie, die dem Traditionsklub aus Porto auf den zweiten Tabellenplatz in der Liga befördert hat. Dazu haben die Azuis e Brancos ordentlich Boden auf den Tabellenführer aus Lissabon gut gemacht.

Dazu gilt der FC Porto als Experte, was den internationalen Wettbewerb angeht. Die Portugiesen sind fast in jedem Jahr in den europäischen Wettbewerben vertreten. Vor allem die heimische Kulisse hat nicht selten dafür gesorgt, dass es große Klubs in Porto schwer haben.

RB Salzburg – Eintracht Frankfurt (Donnerstagabend, 21 Uhr)

Wer im Hinspiel eine knappe Partie mit zwei Teams, die sich auf Augenhöhe begegnen würden, gerechnet hatte, der hat sich getäuscht. Denn die Frankfurter brannten gegen die Salzburger ein echtes Fußballfest ab. Mit 4:1 schickten die Adler den Besuch aus Österreich zurück in die Heimat.

Vor allem der Mann, der in der Europa League anscheinend alles kann, spielte überragend auf. Daichi Kamada gelangen drei Treffer gegen die Ösi’s und so ballerte der Japaner seine Eintracht praktisch im Alleingang zum Heimsieg. Ein überragende Leistung, die dafür sorgt, dass die Frankfurter umgehend mit ihrem Spielmacher verlängern wollen. Verständlich!

 

Daichi Kamada sorgte mit drei Toren im Hinspiel für Furore.

Doch trotz Karneval und dem 4:1- Sieg, sieht es in der Liga für die Eintracht nicht halb so rosig aus. Die Rheinhessen mussten in der Liga zuletzt zwei Pleiten in Folge verdauen und fielen zurück auf den elften Tabellenplatz. Dass die Eintracht die Europa League ein drittes Mal in Folge erreicht, scheint momentan meilenweit entfernt. Doch die Teilnahme an der Champions League wäre ja bekanntlich auch mit dem Gewinn der Europa League sicher.

Doch dafür müssen die Frankfurter erst ein Mal die Hürde aus Salzburg überwinden. Doch die österreichische Wundertüte hat sich im Hinspiel lediglich als Kanonenfutter entpuppt. Erling Haaland und Takumi Minamino, die den Verein beide im Winter verließen, wurden schmerzlich vermisst. Enorm erstaunlich ist das allerdings nicht, wenn man den Haaland bei der Borussia aus Dortmund begutachtet.

Ist der inoffizielle Schwesterklub der Leipziger also doch nur ein Spaziergang für die Eintracht? Zumindest die Europa League Wetten sehen die Salzburger im Rückspiel klar im Vorteil.    

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Federico Gambarini / AP Photo*

 

February 26, 2020

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Es ist wieder so weit! Am kommenden Sonntag steht ein Mal mehr das größte Duell des Weltfußballs auf dem Programm. Aufgrund der Ausgangssituation ist auch in diesem Jahr wieder eine besondere Spannung zu erwarten.

Alle Wetten zur La Liga gibt’s hier!

Denn die Katalanen aus Barcelona sind aktueller Tabellenführer und die Madrilenen kauern mit nur zwei Punkten Abstand direkt dahinter auf dem zweiten Platz. Wir nehmen die Partie für euch etwas genauer unter die Lupe!

Die Krone der Königlichen wackelt

Dass die Königlichen schon längst nicht mehr unverwundbar sind, dürfte mittlerweile klar sein. Seit dem Ronaldo-Abgang im Sommer 2018 haben die spanischen Hauptstädter ihre Dominanz sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene verloren. Dazu befinden sich die Madrilenen auch aktuell in einer Formkrise.

Nach einem fulminanten Januar folgte ein mehr als trister Februar. Denn noch im Januar gewannen die Madrilenen all ihre Pflichtspiele, doch nun im Februar hapert es ordentlich. Real gewann nur zwei seiner fünf Februar-Partien und verlor ebenfalls zwei. Zuletzt setzte es sogar eine blamable 1:0- Niederlage in Levante.

Dezimierte Madrilenen

Man könnte meinen, dass Real oben drauf noch mit einem kleinen Handicap ins Clásico gehen wird. Denn mit Eden Hazard und Rodrygo fehlen den Madrilenen zwei absolute Unterschiedsspieler in der Offensivreihe. Teils aufgrund von Verletzungspech und teils aufgrund von Dummheit.

 

Toni Kroos ist der erfolgreichste, deutsche Fußballspieler aller Zeiten.

Eden Hazard hat sich gegen Levante am Knöchel verletzt und wird Real mehrere Wochen fehlen. Rodrygo hingegen bekam bei einem Spiel für die zweite Mannschaft von Real Madrid eine gelb-rote Karte, weil er sich mit dem Gästekeeper Xabi Irureta anlegte.

Für Madrid findet die Woche der Wahrheit mit dem Hinspiel des Champions League-Achtelfinals gegen Manchester City und dem Clásico als Richtungsweiser für die Meisterschaft also ohne die beiden Flügelspieler statt.    

Selbstbewusste Katalanen

Die Katalanen hingegen erleben nach einem eher durchwachsenen Januar eine sehr starke Phase in den letzten Wochen. Die Blaugrana gewann ihre letzten drei Pflichtspiele. Unter anderem dominierten sie am vergangenen Wochenende den SD Eibar mit 5:0 und schossen sich für die vollgepackte Fußballwoche in Form. Megastar Messi traf dabei vierfach und unterstrich seine Extraklasse ein Mal mehr.

Doch auch der FC Barcelona lässt es in dieser Saison regelmäßig nicht aus in Fettnäpfchen zu treten. So wirkt es allerdings als hätte Barca Probleme damit, gegen große Teams zu glänzen. Denn die Blaugrana verlor seit Neujahr nur Partien gegen Mannschaften aus der gehobenen Oberklasse der La Liga: Atlético, Valencia und Bilbao.

Das Hop oder Top- Team aus Barcelona

Dazu bekommen die Katalanen ihre Defensivschwäche nicht in den Griff. Kein Team in der Top-5 der höchsten spanischen Spielklasse kassierte mehr Gegentreffer (29). Dafür herrscht in der Offensive von Barca eine echte Urgewalt. 62 Treffer aus 25 Spielen sind nicht nur Ligaspitze, sondern überragend.

 

Marc-André ter Stegen gilt als einer der besten Torhüter des Weltfußballs.

Auch beim FC Barcelona könnte man von der Woche der Wahrheit sprechen, da auch die Katalanen vor dem Clásico ihr wichtiges Hinspiel im Champions League-Achtelfinale in Neapel vor der Brust haben. Die Woche der Wahrheit, die die spanische Meisterschaft vielleicht schon vorentscheiden kann.

Tipps für Sportwetten

Wie in jedem Clásico ist ein Ergebnis kaum vorhersehbar. Aufgrund der Umstände und der tabellarischen Situation erwarten wir ein absolut enges Spiel mit zwei Teams, die sich auf Augenhöhe begegnen.

Allerdings glauben wir, dass sich die Hausherren aus Madrid am Ende knapp durchsetzen werden und somit den Turnover schaffen, um die Meisterschaft noch spannender zu gestalten. Die Quote bei den La Liga Wetten für einen Sieg der Königlichen liegt bei 2.28.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Joan Monfort / AP Photo*

February 25, 2020

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Wenn am Wochenende Juventus Turin auf Inter Mailand trifft, ist nicht nur der Tabellendritte der Serie A beim Tabellenführer zu Gast, sondern auch Inter-Trainer Antonio Conte zurück an alter Wirkungsstätte. Und damit ist er nicht der einzige Trainer, der bei beiden italienischen Schwergewichten an der Seitenlinie stand. 888sport blickt auf die drei womöglich bekanntesten zurück.

Alle Wetten zur Serie A und aktuelle Serie A Quoten gibt’s hier!

Antonio Conte

Als sich Antonio Conte im letzten Sommer dazu entschloss, nach einjähriger Auszeit Inter Mailand zu übernehmen, kam dies im Lager von Juventus Turin nicht sehr gut an. Conte feierte bei seiner Zeit in Turin drei italienische Meistertitel und wurde auch vor seinem Wechsel zu Inter als neuer Coach der „Alten Dame“ gehandelt.

Seine Entscheidung pro Inter und contra Juve gefiel einigen Fans überhaupt nicht. Unmittelbar nach der offiziellen Verkündung des Deals wurde eine Petition ins Leben gerufen, den Stern von Conte vor dem Stadion in Turin entfernen zu lassen.

Dies dürfte wohl an Contes glorreicher Vergangenheit bei der Bianconeri liegen. Auch als Spieler war er schon bei Juventus aktiv, lief über 400 Mal im schwarz-weiß gestreiften Trikot auf und gewann fünf Meistertitel. Nach seinen drei Titeln als Trainer verkündete er 2014 seinen Rücktritt.

Vor seinem Amtsantritt bei Inter stand er bei der italienischen Nationalmannschaft und beim FC Chelsea in der englischen Premier League unter Vertrag.

Claudio Ranieri

Claudio Ranieri ist wohl eines der Gesichter des größten Fußballmärchens der Neuzeit. Als Trainer von Leicester City sorgte er  mit dem Meistertitel 2016 für eine der größten Überraschungen im englischen Fußball aller Zeiten. Doch seine Trainerstationen waren nicht immer so erfolgreich, wie auf der Insel.

Die "Belohnung" für seinen größten Titel: Nach dem Premier League Titel mit Leicester bekommt Claudio Ranieri die Champagner-Dusche.

Als Juventus Turin 2007 nach dem Zwangsabstieg wegen des Manipulationsskandals zurück in die Serie A kehrte, nahm die „Alte Dame“ Claudio Ranieri unter Vertrag. Seine erste Saison lief durchaus sehr positiv.

Die Biaconeri spielte lange um den Titel und landete am Ende der Saison auf dem dritten Tabellenplatz, der an der Teilnahme der Champions League-Qualifikation berechtigte.

Diese Qualifikation überstanden Ranieri und Juve und qualifizierten sich in der Folgesaison sogar als Gruppenerster für das Achtelfinale. Dort schied man aber gegen Chelsea aus. Nach einer Durststrecke von zwei Monaten ohne Pflichtspielsieg und dem möglichen Verpassen der Champions League-Teilnahme wurde Ranieri im Mai 2009 gefeuert. Dies war die erste Trainerentlassung bei Juventus Turin seit über 40 Jahren.

Zwei Jahre später sollte ihm bei Inter ein ähnliches Schicksal ereilen. Im September sollte er die Nerrazurri nach der Entlassung des erfolglosen Gian Piero Gasperini zurück in die Spur führen. Doch die erhofften Ergebnisse blieben aus und so wurde Ranieri nach einem knappen halben Jahr und noch vor Ende der Saison wieder vor die Tür gesetzt.

Marcello Lippi

Ja, genau. Der Marcello Lippi! Bei diesem Namen wird einigen Fans der deutschen Nationalmannschaft wohl immer noch ein kalter Schauer über den Rücken laufen. Denn nach seiner Zeit bei Inter und Juventus zerstörte er die Träume der deutschen Mannschaft vom WM-Titel im eigenen Land. Mit der italienischen Nationalmannschaft besiegte er Deutschland im Halbfinale mit 2:0 und sicherte sich mit einem Sieg über Frankreich sogar den Weltmeistertitel 2006.

Doch vor seinem größten Erfolg als Trainer, feierte er auch an der Seitenlinie von Juventus Turin große Titel. In insgesamt zwei Amtszeiten stand er bei der „Alten Dame“ an der Seitenlinie.

Seine erste von 1994 bis 1999 war die erfolgreichere. Drei italienische Meistertitel, ein Pokalsieg, der Titel in der Champions League, der Gewinn des Weltpokals, sowie zwei weitere Teilnahmen am Champions League Finale sprechen eine eindeutige Sprache.

Lippis größter Titel als Vereinstrainer: Der Champions League Titel 1996 gegen Ajax Amsterdam. 

In der Saison 1998/99 wurden die Biaconeri aber vom Verletzungspech heimgesucht und die hohen Erwartungen konnten nicht erfüllt werden, was Lippi zum freiwilligen Rücktritt bewog.

Zur Saison 1999/00 übernahm Lippi dann Inter Mailand. Doch dieses Kapitel würde der erfolgsverwöhnte Italiener wohl am liebsten aus seiner Vita streichen. Die Erfolge bleiben aus und so bat Lippi schon nach der ersten Saison um die Auflösung seines Vertrags. Massimo Moratti stellte sich quer und lehnte dies zuerst ab, nur um Lippi dann nach dem ersten Spiel der Saison zu entlassen.

In seiner zweiten Amtszeit bei Juventus gewann er zwei weitere italienische Meisterschaften und erreichte 2002/03 das Champions League Finale, welche die „Alte Dame“ aber gegen den AC Mailand verlor.

Seine Erfolge bei Juventus machten ihn zum italienischen Nationaltrainer, bei der er seinen größten Erfolg folgen ließ.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Massimo Pinca / AP Photo*

February 24, 2020

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Nachdem schon in der vergangenen Woche der erste Teil der Achtelfinal-Hinspiele der Königsklasse startete, stehen nun auch die restlichen Achtelfinalbegegnungen auf dem Programm. Schon in den vergangenen Hinspielen kam es mit dem BVB-Sieg über PSG und der knappen Niederlage von Liverpool bei Atlético Madrid zu kleinen Überraschungen.

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Das und nicht weniger erwarten wir nun also auch bei den anderen Begegnungen. Die beiden Top-Partien der CL-Woche nehmen wir nun für euch etwas genauer unter die Lupe. Viel Spaß!

FC Chelsea – FC Bayern München (Dienstag, 21 Uhr)

Chelsea gegen Bayern München? Da werden bei den Süddeutschen böse Erinnerungen wach. Denn vor gut acht Jahren, im Sommer 2012, verloren die Münchner das Champions League Finale im heimischen Stadion gegen den FC Chelsea London im Elfmeterschießen.

Die vielleicht härteste Niederlage in der Vereinsgeschichte des großen FC Bayern München. Spieler wie Thomas Müller und Manuel Neuer haben das Spiel selbst miterlebt. Ein deutlicher Sieg in der englischen Hauptstadt wäre vielleicht ein kleiner Racheakt für einen Vorfall, der noch nicht so ganz verjährt ist.

Doch heutzutage bestehen andere Vorzeichen. Denn die Vereine haben sich weiterentwickelt und verändert. So wurden die Münchner nur ein Jahr nach der Finalpleite CL-Sieger und verloren im letzten Jahr ihr Erfolgsduo „Robbery“, um einen Umbruch einzuleiten.

 

Der Umbruch ist eingeleitet: Die Erinnerung an "Robbéry" bleibt.

Doch auch bei den Blues hat sich einiges getan. Denn nach der langjährigen Shoppingtour des britischen Hauptstadtklubs, setzte es im vergangenen Jahr eine Transfersperre für die Blues. So musste der Abramowitsch-Klub umdisponieren und eine junge Truppe mit einem neuen Trainer aufstellen. Das Ergebnis ist eine hungrige Mannschaft mit einem jungen, vereinsverbundenen Cheftrainer: Frank Lampard.

Und diese junge Mannschaft spielt bisher auch eine grundsolide Saison. Chelsea ist mit 44 Punkten nach 27 Spieltagen Vierter in der Premier League und kämpft um die Champions League-Ränge. Das ist ein kein herausragendes, aber auch kein schlechtes Zwischenergebnis. Klar dürfte sein, dass mit den jungen Wilden aus London zu rechnen ist, sie aber noch längst kein Format für die Weltspitze besitzen.

Bei den Münchner Bayern sieht das hingegen schon ganz anders aus. Denn die Münchner sind international aktuell schwer einzuordnen. Auf der einen Seite spielen die Mannen von der Isar momentan einen Fußball, den man beim Branchenprimus schon etwas länger nicht mehr begutachten durfte. Ein enorm dominanter Offensivfußball, gepaart mit kontrollierter Defensive.

Auf der anderen Seite sind die Münchner in der Liga nicht so dominant, wie es viele vielleicht gewohnt sind. Dazu schieden die Münchner schon in der vergangenen Saison im Champions League-Achtelfinale aus. Allerdings war der damalige Gegner, der spätere Gewinner der Champions League: Die Reds aus Liverpool.

Klar ist, dass die Münchner ihr Konzept über 90 Minuten durchsetzen müssen, um an der Stamford Bridge zu gewinnen. Die beiden vergangenen Spiele gegen Köln und Paderborn haben gezeigt, dass die Münchner derzeit Probleme haben, eine Führung ruhig und kontrolliert zu verteidigen. Die Wettquoten Champions League sprechen übrigens klar für den FC Bayern München.

Real Madrid – Manchester City (Mittwoch, 21 Uhr)

Es ist das Duell zwischen zwei der größten Vereine des Weltfußballs. Die Königlichen aus Madrid gegen den Scheich-Klub aus Manchester. Ein Duell, das vor allem durch einen Vorfall aus jüngster Vergangenheit überschattet wird. Denn City droht ein Ausschluss aus der Champions League für die kommenden zwei Jahre, weil sie gegen das Financial Fair Play verstoßen sollen haben. Es könnte also die vorerst letzte Chance für die Citizens sein, die Königsklasse zu gewinnen.

 

Raheem Sterling ist der Turbo auf dem rechten Flügel der Citizens.

Doch um dieses Ziel zu erreichen, muss die erste Hürde namens Real Madrid erst ein Mal überwunden werden. Doch ausgerechnet vor dem großen Achtelfinale scheinen die Madrilenen zu schwächeln. Schließlich holte Real in den letzten vier Spielen nur einen Sieg und verlor davon sogar zwei Partien. Am vergangenen Wochenende setzte es eine blamable 1:0- Niederlage in Levante.

Klar ist, dass für die Königlichen nun die entscheidenden Wochen auf dem Programm stehen, denn mit weiteren Pflichtspielniederlagen unterzieht sich Real dem Todesstoß. Sowohl den Kampf um die Meisterschaft als auch das Weiterkommen in der Königsklasse könnten sie sich in den kommenden Wochen verbauen.   

Bei dem Klub aus Manchester zeigt die Tendenz allerdings eher nach oben. Zuletzt gewannen die Citizens gegen West Ham und Leicester. Die Meisterschaft spielt aufgrund des hohen Vorsprungs der Reds aus Liverpool in Manchester keine Rolle mehr. Grund genug, um nun vielleicht ein wenig mehr mit dem Titel in der Königsklasse zu befassen. 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Darko Vojinovic / AP Photo*

February 24, 2020

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Nachdem unter der Woche die Königsklasse in die K.o.- Phase gestartet ist, erwacht nun auch die Europa League aus ihrem Winterschlaf. Wer verpennt den Beginn der K.o.- Phase und wer zeigt sich hellwach? Wir machen den Check!

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Mit Bayer Leverkusen, der SGE aus Frankfurt und dem VfL aus Wolfsburg bestreiten noch drei deutsche Vertreter die K.o.- Phase der Europa League. Allen voran die Leverkusener und die Frankfurter sind schon in ihren Sechszehntelfinals in echte Hammer-Duelle verwickelt. Wir nehmen die beiden Partien etwas genauer unter die Lupe.

Eintracht Frankfurt – FC Red Bull Salzburg

Die Eintracht aus Frankfurt gehört zu den formstärksten Teams der Bundesliga im noch jungen Jahr 2020. Erst zwei Niederlagen mussten die Hessen aus ihren ersten sieben Pflichtspielen in diesem Jahr hinnehmen. Für einen Europa League- Teilnehmer, der sich vor der Winterpause mit dem Abstiegskampf beschäftigen musste, ist das mehr als nur in Ordnung.

Dennoch gab es am vergangenen Freitag einen kleinen Dämpfer für den Auswärtstrend der SGE. Denn die Frankfurter wurden zum Opfer der Offensivmaschinerie der Dortmunder Borussia und kamen im Signal-Iduna Park mit 4:0 unter die Räder. Ein Spiel, das erneut die Leistungsgrenzen der Eintracht aufzeigte.

Wobei die Eintracht eigentlich das deutsche Team ist, das vor allem international immer wieder für Überraschungen sorgt und eine Euphorie entfacht, wie kaum ein anderer Fußballverein. Eine Fähigkeit, die auch wie gefragt sein wird, wenn die SGE am Donnerstagabend gegen die Salzburger auflaufen wird.

Denn der inoffizielle Schwesterklub von RB Leipzig gilt vielleicht nicht unbedingt als der absolute Favorit gegen Frankfurt, doch die Österreicher haben in der ersten Saisonhälfte mit überragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Und das obwohl die Ösis ihre internationale Saison in der Champions League begonnen haben.

Weil die Elf von Jesse Marsch aber knapp am Weiterkommen in Gruppe E scheitert, mussten sie als Drittplatzierter den bitteren Gang in die Europa League antreten. Doch schon in der Königsklasse machten die Österreicher Bude um Bude und konnten unter anderem mit dem FC Liverpool mithalten.

Klar ist aber auch, dass die beiden offensiven Zugpferde den Verein im Winter verlassen haben. Wunderkind Erling Haaland zaubert jetzt für den BVB und Spielmacher Takumi Minamino spielt den Backup bei den „Reds“ aus Liverpool. Auch das ist ein Grund dafür warum Frankfurt die Nase bei unseren Europa League Quoten vorne hat.

 

Erling Haaland ist wohl der schmerzvollste Abgang, den Salzburg im Winter zu verkraften hatte.

Bayer 04 Leverkusen – FC Porto

Ähnlich wie die Salzburger durfte auch die Werkself aus Leverkusen nicht in der Königsklasse überwintern und spielt nun in der Europa League. Zur Belohnung gibt es mit dem FC Porto ein echtes Hammer-Los.

Doch das dürfte dem Verein aus dem Land des Karnevals momentan völlig „ejahl“ sein. Aber Spaß beiseite! Die Leverkusener zeigten sich zuletzt sehr formstark und durften drei Pflichtspielsiege in Folge bejubeln. Unter anderem schlug die Werkself die Borussia aus Dortmund torreich mit 4:3 und ließ am vergangenen Wochenende einen 2:3- Auswärtssieg bei enorm heimstarken Unionern folgen.

Grund genug um mit guter Laune und einer breiten Brust in der Offensive in die Partie zu gehen. Doch auch die Portugiesen sind mit allen Wassern gewaschen.

Schließlich gehört der FC Porto für gewöhnlich zum jährlichen Stamm des Teilnehmerfeldes der Champions League. Doch in diesem Jahr blieb dem aktuellen Zweitplatzierten der Primeira Liga nur die Europa League.

 

Der FC Porto ist ein großer Verein mit internationaler Tradition.

Und genau dort spielten sie vielleicht keine überragende Gruppenphase, doch der Gruppensieg in Gruppe G gelang, wenn auch denkbar knapp. Hinzu kommt, dass der FC Porto nun schon seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen ist und zuletzt unter anderem gegen den langjährigen Rivalen und Erstplatzierten Benfica Lissabon gewann.

Beide Mannschaften präsentierten sich zuletzt also sehr formstark und es bleibt abzuwarten wie die Leverkusener das Trostpflaster „Euro League“ verkraften. Dennoch sehen die Buchmacher bei der Werkself klare Vorteile.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Michael Probst / AP Photo*

February 19, 2020

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17. August 2020

 

Am kommenden Wochenende steigt der große Rückkampf zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury um den WM-Titel der WBC. Der erste Kampf zwischen den beiden Schwergewichts-Boxern fand im Dezember 2018 in Los Angeles statt und endete Unentschieden.

Da bei einem Unentschieden der Herausforderer im Boxen im Nachteil ist, konnte Deontay Wilder seinen Titel verteidigen. Doch die Lust auf Rache ist bei Tyson Fury nun groß. Dementsprechend ausgeglichen sind die Quoten auch bei den Box Wetten.

Alle Wetten zu den Welttitelkämpfen gibt’s hier!

Anlässlich dieses riesigen Events folgt hier anstelle unserer Wetttipps, unsere Top 5 der legendärsten, größten und schlichtweg besten Boxkämpfe der Welt. Viel Spaß!

Platz 5: Evander Holyfield vs. Mike Tyson (28. Juni 1997)

Das Re-Match zwischen Evander Holyfield und Mike Tyson am 28. Juni 1997 ist bis heute vor allem wegen einer Szene einer der geschichtsträchtigsten Boxkämpfe aller Zeiten. Welche Szene gemeint ist, dürfte klar sein: Tyson’s Biss ins Ohr von Holyfield. Aber der Reihe nach.

Tyson beißt in Holyfields Ohr

Wie schon erwähnt war der Kampf zwischen Holyfield und Tyson bereits der zweite WM-Kampf zwischen den beiden US-Amerikanern. Ein halbes Jahr zuvor gewann Holyfield den ersten Kampf überraschend und sicherte sich so den WM-Titel der WBA im Schwergewicht.

Der Rückkampf begann ähnlich wie der erste Kampf, denn Holyfield startete stark, setzte viele gute Treffer und entschied die erste Runden für sich. Doch dann entstand eine Szene, die als Auslöser für alles weitere dienen sollte. Wie aus dem Nichts setzte Tyson eine starke Rechte, doch Holyfield duckte sich und wich dem Schlag aus.

Bei dieser Szene setzte es einen wohlmöglich absichtlichen Kopfstoß ausgehend von Holyfield. Über Tyson’s Auge klaffte nach dieser Szene eine dicke Wunde über dem Auge auf. Tyson beschwerte sich tierisch und der Ringrichter überprüfte die Szene, kam aber zum Entschluss, keine Strafe gegen Holyfield vorzunehmen.

Der Gong ertönte und der Hass von Tyson stieg bemerkbar bis ins Unkontrollierbare. Vor allem weil Tyson schon nach dem ersten Kampf kritisierte, dass sich Holyfield vor allem mit Kopfstößen zu helfen weiß. So kam es, wie es kommen sollte.

Die dritte Runde ging los und Mike Tyson kam mit einer unbändigen Aggression aus seiner Ringecke. Bei einem Tête-á-Tête biss Tyson in Holyfield’s Ohr. Holyfield verlor in dieser Szene drei Zentimeter seines Ohrs. Nach wilden Diskussionen und einer Unterbrechung ließ der Ringrichter den Kampf fortsetzen.

Doch Tyson versuchte weiter das andere Ohr von Holyfield zu attackieren, bis das Ausmaß der Ohrverletzung von Holyfield bemerkbar wurde und der Ringrichter Tyson disqualifizierte. Einer der schrillsten und bekanntesten Boxkämpfe nahm sein Ende.   

Platz 4: Max Schmeling vs. Joe Louis (19. Juni 1936)

Wenn Sport zur Politik wird. Der Kampf zwischen Max Schmeling und Joe Louis am 19. Juni 1936 war zweifelsohne kein gewöhnlicher
Boxkampf. Eher war es ein Kampf der Systeme, ein Kampf zwischen Deutschland und Amerika, ein Kampf zwischen Faschismus und Demokratie und ein Kampf zwischen schwarz und weiß.

Schmeling und Louis im Ring 1936

Max Schmeling wurde zu NS-Zeiten in Deutschland als Boxer groß. Schmeling, der zu seiner Zeit in Deutschland eine echte Ära im Boxen prägte, wurde schnell zum Liebling vom deutschen Staatsführer Adolf Hitler. Warum? Weil laut Hitler erfolgreiches Boxen das beste Symbol für deutsche Überlegenheit darstellte. Dazu galt das Boxen als jahrelanges Steckenpferd Hitlers.

Als zumindest halbwegs „Verbündeter“ von Adolf Hitler schlug Schmeling der geballte Hass von amerikanischer Seite in den Tagen vor dem Kampf in New York entgegen. Zwar erfüllte Schmeling die Forderungen des NS-Regimes nicht und somit trennte er sich auch nicht von seinen jahrelangen jüdischen Freunden, seinem jüdischen Manager und seiner Frau aus der Tschechischen Republik. Dass Hitler ihn aber bewunderte, schmeichelte ihm und so ließ sich Schmeling dennoch instrumentalisieren.

Doch zurück zum Sportlichen. Schmeling trat in New York gegen Louis an, um sein großen Comeback zu feiern und seinen WM-Titel zurückzugewinnen, nachdem er ihn 1932 verloren hatte. Doch in New York galt der Deutsche als krasser Außenseiter. Der mit 22 Jahren wesentlich jüngere Louis galt mit 43 K.o.- Siegen aus 54 Kämpfen schier unbesiegbar. Vor allem dann wenn ihm ein in die Jahre gekommener Champion gegenübersteht.

Doch Schmeling fand wie aus dem Nichts eine Schwachstelle in der Deckung von Louis. Die Überraschung war perfekt! Schmeling schlug das junge Reh aus Alabama und ein Boxer wurde zum Held einer ganzen Nation.

Den Rückkampf zwei Jahre später verlor Schmeling schon nach 124 Sekunden. Aus den Kontrahenten Schmeling und Louis wurden im Nachgang ziemlich gute Freunde. Schöne Geschichte mit viel Politik!

Platz 3: Arthur Abraham vs. Edison Miranda (21. Juni 2008)

Auch auf unserem dritten Platz rangiert ein deutscher Boxer, der Geschichte schrieb. 2008 setzte es Abrahams größten Kampf in seiner Karriere. Der Berliner, der in Armenien geboren wurde, trat am 21. Juni 2008 in Hollywood an, um Edison Miranda zu schlagen. Nichts Geringeres als der Weltmeisterschaftsgürtel der IBF im Supermittelgewicht stand dabei auf dem Spiel.

Aber zu dem Kampf gab es schon seine Vorgeschichte. Denn Abraham und Miranda standen sich schon im September 2006 im Ring gegenüber. Damals malträtierte Miranda Abrahams Kiefer. So musste der Berliner über acht Runden mit gebrochenem Kiefer auskommen und kämpfen. Schlussendlich gewann Abraham nach Punkten. Eine kämpferische Leistung, die einer Löwen-Mentalität sehr nahe kommt.

Doch auch im Re-Match sollte Abraham nicht mit hundertprozentiger Fitness an den Start gehen. Denn der Mann mit armenischen Wurzeln musste mit einer schmerzhaften Rippenverletzung in den Kampf gehen. Doch eben genau dieses entscheidende Detail verriet Abraham erst nach Beendigung des Kampfs, um seinen Gegner nicht weiter zu motivieren oder ihm gar seine Schwachstelle zu offenbaren.

 

Der Abend, an dem sich Arthur Abraham unsterblich machte.

Trotz dieser Rippenverletzung lieferte Abraham einen hochkonzentrierten Kampf auf einem wahnsinnig hohen Level. Ein Kampf, der schon nach vier Runden sein Ende nahm. Denn in der vierten Runde schickte Abraham seinen Kontrahenten Miranda gleich drei Mal auf die Matte. Beim dritten Mal hatte der Ringrichter dann ein Einsehen und entschied auf Technischen K.o.. Abraham feierte und die ganze Welt lag ihm zu Füßen.

Platz 2: Muhammad Ali vs. Joe Frazier (1. Oktober 1975)

Der "Thrilla in Manila" war das pompöse Ende der Kampf-Trilogie zwischen Muhammad Ali und Joe Frazier. Nachdem Frazier den ersten Kampf deutlich nach Punkten gewann, und Ali das "Rumble in the Jungle" knapp für sich entschied, musste nun ein drittes, entscheidendes Match her. Der "Thrilla in Manila" fand auf den Philippinen statt, weil Kampfausrichter Don King den strengen USA-Auflagen entgehen wollte.

Kampf zwischen Ali und Frazier

Ali und Frazier waren zu dieser Zeit zusammen mit George Foreman die größten Boxer der Welt. Mit dem faden, für Zuschauer genüsslichen Beigeschmack, dass sich Ali und Frazier nicht ausstehen konnten.

Auf den Philippinen dominierte Ali die ersten Runden zunächst, doch dann wechselte Ali immer weiter zu seiner schon beim "Rumble in the Jungle" erfolgreichen Taktik des Rope-a-Dope. Ali verlor durch den Taktikwechsel allerdings die Oberhand und so setzte es vor allem in der sechsten Runde einen deftigen Kopfschlag von Frazier.

Doch erst dann begann der eklige Teil des Kampfs. Denn die Halle war nicht klimatisiert und so wurde der Flüssigkeitsverlust immer größer und die sportlichen Rahmenbedingungen unmenschlich. Laut Alis Ringarzt waren die Bedingungen für die beiden Boxer sogar lebensgefährlich.

In der 13. Runde drehte Ali dann auf, landete mehrere harte Treffer und versetzte Frazier an den Rande eines K.o.'s. Das rechte Auge von Frazier schwoll zu und Frazier konnte kaum noch etwas sehen, da er aufgrund eines Trainingsunfalls auch Probleme hatte auf seinem anderen Auge zu sehen.

Nach weiteren Kopftreffern beendete Fraziers Coach Eddie Futch den Kampf. Doch erwartet hatte, dass Muhammad Ali nun anfängt zu feiern, der hatte sich getäuscht. Denn auch Ali war am Ende seiner Kräfte und brach relativ schnell nach Beendigung des Kampfs noch im Ring zusammen.

Ali, der Frazier in den Jahren davor immer wieder aufs Korn genommen hatte, sagte nach dem Kampf, dass er höchsten Respekt vor Frazier hat und er "großartig" ist. Ganz großer Sport!

Platz 1: Muhammad Ali vs. George Foreman (30. Oktober 1974)

Wer hätte es anders erwartet? Herzlich Willkommen zum „Rumble in the Jungle“! Der „Rumble in the Jungle“ stieg am 30. Oktober 1974 in Kinshase (in der heutigen Demokratischen Republik Kongo) zwischen den beiden Schwergewichtsboxern Foreman und Ali. Aufgrund des Austragungsortes wurde der Kampf auf den Namen „Rumble in the Jungle“ getauft.

Ali und Foreman beim "Rumble in the Jungle"

Aus gleich mehreren Gründen und Faktoren gilt der Kampf als der größte der Sportgeschichte. Zum einen war die Stimmung unfassbar. 100.000 Schaulustige verwandelten das Stade du 20 Mai in Kinshasa in eine fanatische Hölle.

Zum anderen wollte Muhammad Ali, nach dem man ihm seine NYSAC- und WBA- Weltmeistertitel aus politischen Gründen aberkannt hatte, sich zum unumstrittenen Weltmeister küren lassen.

Außerdem stand Ali für die in Amerika lange Zeit unterdrückte, dunkelhäutige Bevölkerungsschicht. Ein Kampf in Afrika war für ihn also ein hochemotionales Heimspiel. Und auch für die Afrikaner war der Boxkampf eine riesige Chance, da ein derartiges Sportevent bis Dato nie auf afrikanischen Boden stattfand.

Vor dem Kampf galt Ali als der klare Außenseiter. Denn Foreman war in seinen 40 Profikämpfen davor ungeschlagen und galt schon fast als unbesiegbar. Es wirkte schon fast wie eine Komik, dass der 32- Jährige Ali, der nach seinem Comeback Niederlagen gegen Norton und Frazier hinnehmen musste, nun den „Unbesiegbaren“ herausfordern möchte. Schließlich schlug Foreman in seinen Boxkämpfen gegen Frazier und Norton die beiden Boxer windelweich. 

Doch Ali fand relativ schnell im Kampf eine Taktik, dem schlaggewaltigen Foreman seine stärkste Waffe zu nehmen. Ab der zweiten Runde ließ sich Ali immer wieder in die Ringseile fallen, um sich zurückzulehnen und Foreman nicht die Möglichkeit zu lassen harte Kopftreffer zu verteilen. Nach missglückten Foreman-Kombinationen und viel Bewegung von Ali, kamen immer wieder zielgerichtete Konter von Ali in Richtung Kopf.

Währenddessen hatte sich mittlerweile die ganze Masse an Zuschauern für Muhammad Ali ausgesprochen und so riefen sie immer wieder „Ali, boma ye!“ („Ali, töte ihn!“).

Nach mehreren Runden mit Ali’s Rope-a-Dope-Taktik wurden beide Kämpfer, aber allen voran Foreman zunehmend müde. Nach einigen abgeflachten Runden nutzte Ali kurz vor Ende der achten Runde, dass Foreman sehr erschöpft war und seine Deckung verlor. Eine wuchtige Schlagkombination an den Kopf sorgte dafür, dass Foreman auf die Matte fiel und ausgezählt wurde.

So gewann Ali den wohl geschichtsträchtigsten Kampf der Boxgeschichte und holte erst als zweiter Schwergewichtler nach Floyd Patterson seinen Titel zurück. Ali schrieb Geschichte und ließ das ungeschriebene Gesetz „They never come back“ alt aussehen.

 

Erstveröffentlichung: 19.02.2020

*Die Rechte an allen Bildern in diesem Artikel liegen bei AP Photos*

December 10, 2021

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Lange Jahre galt José Mourinho als einer der besten Trainer der Welt. Doch bei seinen letzten Stationen ist der Portugiese gescheitert. Nun stellt sich die Frage: Ist Mourinho wirklich so Special wie er sich selbst betitelt?

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Der steile Weg zur Legende

Der kometenhafte Aufstieg des José Mourinho beginnt im Jahr 2002 bei seiner dritten Cheftrainerstation in Porto. Beim angeschlagenen portugiesischen Spitzenclub bekommt Mourinho als junger Trainer die Möglichkeit, sein volles taktisches Talent unter Beweis zu stellen.

Nachdem er Porto im ersten Jahr noch bis auf Platz Drei führt, kündigt er im Sommer an, in der kommenden Saison Meister zu werden. Und er hielt sein Versprechen. Er macht Porto mit attraktivem Offensivfußball zum portugiesischen Meister und nicht nur das: Auch Pokal und UEFA-Pokal deklassiert er der Reihe nach seine Gegner und gewinnt am Ende das Triple mit Porto.

Doch das war noch nicht das Highlight seiner Amtszeit in Portugal. Im folgenden Jahr macht Mourinho Porto quasi unbesiegbar. Man marschiert durch die portugiesische Liga und sucht auch in der Champions League nach konkurrenzfähigen Gegnern.

Nach Siegen gegen Manchester United, Olympique Lyon und Deportivo La Coruna wartet der AS Monaco im Finale in Gelsenkirchen auf José Mourinho und seine Mannschaft. Porto lässt den Monegassen nicht den Hauch einer Chance und gewinnt mit 3:0.

Das Meisterwerk von Mourinho war perfekt. Mit einer Mannschaft, die normalerweise nicht den Hauch einer Chance haben dürfte, in zwei Jahren die zwei größten europäischen Pokale zu gewinnen, ist bis heute einer der größten Coaching-Leistungen aller Zeiten.

Und dass diese Erfolge Begehrlichkeiten wecken, war natürlich klar. Nach dem Champions League Titel folgte für Mourinho der nächste Schritt – der Wechsel zum FC Chelsea.

 

Mourinho ist der vielleicht kontroverseste Trainer des Weltfußballs.

Und direkt bei seiner Antrittspressekonferenz ließ Mourinho keine Zweifel offen, welches Kaliber von Trainer die Blues zu sich holten. Als „The Special One“, dem Einzigartigen betitelte sich der Portugiese selbst und sein Spitzname war geboren.

Und er stellte sofort unter Beweis, dass er tatsächlich zu einem der besten Trainer der damaligen Zeit gehörte. In seiner knapp dreijährigen Amtszeit gewann Mourinho zweimal in Folge die englische Meisterschaft und einmal den englischen Pokal. Die ersten Meisterschaften seit 50 Jahren. In seinem vierten Jahre folgte dann allerdings seine Entlassung.

Zurück zur europäischen Elite

Nach einer neunmonatigen Auszeit entschloss sich „The Special One“ im Sommer 2008 dazu, Inter Mailand zu übernehmen. Und er stellte sofort klar, dass er in diesen neun Monaten nichts an seiner Klasse verloren hatte.

Inter wurde Meister. Doch das große Versprechen, dass Mourinho dem Präsidenten von Inter gab, den Triumph der Champions League, konnte er (noch) nicht einlösen. Gegen Manchester United schied man sang und klanglos aus der Königsklasse aus. Eine Niederlage, die Mourinho extrem wurmte und die ihn antrieb nicht nachzulassen.

Seine Rache folgte ein Jahr später: Durch kluge Transfers baute sich Mourinho quasi ein Team, das der Prototyp für seinen Spielstil war. Mit einigen kleinen taktischen Kniffen schaffte es der Portugiese, seine Mannschaft zum Besten der damaligen Zeit zu machen.

Wie schon mit Porto marschierte er durch die Champions League und dominierte seine Gegner nach Belieben. Auf dem Höhepunkt der Saison traf Inter im Champions League Finale auf den FC Bayern. In Madrid war es dann Diego Milito, der Mourinho den zweiten Champions League Titel seiner Karriere und gleichzeitig auch das Triple bescherte.

Und Mourinho schien Gefallen an der spanischen Hauptstadt gefunden zu haben. Denn genau wie nach seinem ersten Triumph in der Königsklasse folgte daraufhin der Abschied von seinem Verein. Dieses Mal zog es den Portugiesen eben zu keinem geringeren als zu Real Madrid.

Bei den Königlichen folgte zwar nicht der nächste Champions League Erfolg, doch trotzdem war seine Zeit mit einem Titel und einem Pokalsieg eine durchaus erfolgreiche. Doch bei Real fing das Monument Mourinho zum ersten Mal an zu bröckeln.

Immer wieder legte sich „The Special One“ mit etablierten Stammspielern an und war dafür bekannt, seinen Willen auf „Teufel komm raus“ durchsetzen zu wollen. Im Sommer 2013 war das Kapitel Mourinho bei den Madrilenen dann Geschichte.

Um an seine erfolgreichen, alten Zeiten anzuknüpfen, sollte erneut der FC Chelsea dienen. Und mit den Blues gelang es Mourinho erneut, die Premier League zu gewinnen – doch dieser Titel sollte bis heute sein letzter großer Triumph werden.

Das Muster, in das er schon bei Real verfallen war, wurde ihm auch in London erneut zum Verhängnis. Und es führte zu seiner Entlassung. Ähnlich lief es bei seiner nächsten Station: Manchester United. Auch hier legte sich Mourinho mit Spielern und ließ seinen Stursinn zum Vorschein kommen.

Natürlich besitzt der Portugiese immer noch einen extreme Strahlkraft, doch bleiben die Titel aus, ist es schwer, als einer der besten Trainer der Welt angesehen zu werden – und nichts anderes ist der Anspruch eines José Mourinho.

 

"The Special One" bei seinem Antritt als Chefcoach der Spurs.

Heute steht Mourinho bei den Tottenham Hotspurs unter Vertrag und soll nach einer schwachen Hinrunde, die Mannschaft wieder nach oben führen. Ähnlich wie er es beim FC Porto geschafft hat – und das Ergebnis ist allen bekannt.

Um den Aufwärtstrend einzuleiten, wartet am Wochenende ausgerechnet der FC Chelsea. Jetzt bei unseren Premier League Wetten eine Wetten platzieren und tolle Quoten sichern.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Matt Dunham / AP Photo*

February 19, 2020

Von 888sport

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Nach gut zwei Monaten Winterpause in der Champions League, ist die Königsklasse endlich wieder zurück. Unter der Woche startet die erste Hälfte der Achtelfinal-Hinspiele, ehe in der kommenden Woche auch die acht noch verbleibenden Teams ebenfalls in die K.o.-Phase starten.

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Mit der Borussia aus Dortmund und den Sachsen aus Leipzig starten auch zwei deutsche Vertreter in dieser Woche in das „Do or Die“- System der Königsklasse. Wer reißt die Tür des Viertelfinals schon im Hinspiel auf und wer muss sich schon in der ersten Runde der K.o.-Phase geschlagen geben? Wir machen den Check!

Borussia Dortmund – Paris St. Germain (Dienstag, 21 Uhr)

Der Hop oder Top- BVB ist zurück in der Champions League. Nach einem Kampf mit der Interisti aus Mailand um den zweiten Platz in der Gruppenphase, kriegt der BVB nun zum Auftakt der K.o.-Phase ein Heimspiel gegen Paris St. Germain geschenkt.

Doch so wirklich berechenbar sind die Schwarz-Gelben vor der Partie gegen die französischen Hauptstädter nicht. Stichwort: Hop oder Top- BVB. Dass was unter Cheftrainer Favre schon fast Tradition geworden ist, hält auch nach der Winterpause an. Oft folgt auf überragende Partien der Dortmunder, eine mehr als nur durchwachsene.

So kam der BVB beispielsweise überragend aus der Winterpause und räumte seine Gegner so rücksichtslos aus dem Weg, dass man denken könnte es wäre Sperrmüll. Doch dann scheiterten die 09er vollkommen überraschend im DFB-Pokal-Achtelfinale in Bremen. Achtelfinale?

Rückblick: Schon in der vergangenen Saison scheiterte der BVB im Pokal-Achtelfinale gegen die Hanseaten. Nur kurze Zeit später flog der BVB auch aus dem Achtelfinale der Champions League nach zwei Niederlagen. Entwickelt der BVB etwa eine chronische Achtelfinalschwäche? Wir werden sehen.

Ihnen gegenüber steht die kommerzielle Offensivmaschinerie aus Paris. Doch auch bei den Hauptstädtern geraten immer wieder kleine Steinchen in die Speichen. Wie zuletzt im Ligaspiel gegen den Fußballzwerg aus Amiens, das mit 4:4 endete.

 

Neymar gehört zu den besten Spielern des Weltfußballs.

Dennoch scheint die aktuelle Kritik an PSG-Cheftrainer überflüssig. Schließlich ist PSG mit aktuell zehn Punkten Vorsprung Tabellenführer in der Ligue 1. Dazu ist PSG noch in allen Wettbewerben vertreten, in denen sie auch teilgenommen haben.

Klar ist aber auch, dass ein Cheftrainer von PSG an Erfolgen in der Champions League gemessen wird. Und diese gab es eben auch in der Tuchel-Ära noch nicht. Dementsprechend steht der ehemalige BVB-Coach Thomas Tuchel schon im Signal-Iduna-Park unter Zugzwang. Auch das ist aufgrund Tuchels BVB-Vergangenheit ein bekanntes Bild.

Prognose:

Am Dienstagabend treffen zwei Teams aufeinander, die gerne mit der vollen Kapelle nach vorne spielen und defensiv ihre Defizite haben. Demnach empfehlen darauf zu wetten, dass mehr als 3,5 Tore fallen. Die Quote dafür liegt bei 2.04.

Tottenham Hotspur – RB Leipzig (Mittwoch, 21 Uhr)

Das Aufeinandertreffen der großen Fußballegos Mourinho und Nagelsmann steht kurz bevor. So kündigte RB-Cheftrainer Julian Nagelsmann schon mit einem Schmunzeln an: „Ich hoffe, dass wir an der Seitenlinie nicht allzu häufig Kontakt haben, weil er auch aufbrausend sein kann. Dann sitzen wir beide auf der Tribüne und essen eine Bratwurstsemmel.“

Nach vier sieglosen Partien am Stück, haben die Sachsen in ihrem Heimspiel gegen Werder Bremen eine ordentliche Portion Selbstvertrauen für die Champions League getankt. Beim deutlichen 3:0- Sieg gegen die Hanseaten strahlte RB eine erschreckende Dominanz aus und zeigte sich vielleicht sogar schon Meistertauglich.

Nachdem die Roten Bullen zum ersten Mal in ihrer noch jungen Geschichte die K.o.-Phase der Königsklasse erreicht haben, soll aus der Rekordsaison etwas ganz großes entstehen. Die Grundlage dafür ist allerdings ein Weiterkommen gegen den taumelden Riesen aus der englischen Hauptstadt.

Der taumelnde Riese, der sich allerdings so langsam zu fangen scheint. Schließlich sind die Spurs nun schon seit sieben Pflichtspielen in Folge ungeschlagen und die letzten drei Partien konnten sie sogar für sich entscheiden. Entscheidend ist dafür sicherlich auch das gewisse Spielglück. Denn bei dem 2:3- Auswärtssieg der Spurs bei den Villans entschied die Mourinho-Elf die Partie erst in der Schlusssekunde für sich.

 

Steven Bergwijn ist der Königstransfer der Spurs in der Wintertransferperidode.

So befinden sich die Spurs aktuell auf dem fünften Tabellenplatz in der Liga, der in dieser Saison auch für die Qualifikation zur Champions League reichen könnte, da die Citizens nächstes Jahr nicht an der Königsklasse teilnehmen dürfen. Dazu scheint es so als könnten die Spurs den Kane-Ausfall so langsam kompensieren. Sicherlich spielt Neuzugang Steven Bergwijn dabei auch eine große Rolle.

Prognose:

Unsere Redaktion rechnet damit, dass sich beide Teams im Hinspiel bei den Spurs neutralisieren und sich mit einem Unentschieden trennen. Die Quote bei den Champions League Wetten für ein Unentschieden im Hinspiel beträgt 3.45.    

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Michel Euler / AP Photo*

February 17, 2020

Von 888sport

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