Noch bis zum 31. Januar um 18 Uhr ist es den Bundesligaklubs möglich noch den einen oder anderen Transfer zu tätigen und sich für die Rückrunde zu verstärken. Wir nehmen die besten Transfers unter die Lupe und machen den Top/Flop-Check.

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

Erling Haaland (Borussia Dortmund):

Er ist der Mann, der erst die ganze Fußballwelt begeisterte und dann die größten Vereine der Welt um sich betteln ließ. Erling Haaland ist das wohl derzeit begehrteste Talent, das der europäische Fußball aktuell her gibt. Viele wollten ihn, doch nur einer hat ihn bekommen: Die Borussia aus Dortmund.

Und das für einen Schnapperpreis von nur 20 Millionen Euro. Doch trotzdem musste der BVB den Transfer teuer bezahlen. Denn Haaland kam nur unter der Bedingung, dass eine Freigabesumme von 60 Millionen Euro in den Vertrag mit eingebaut wird. So ist es allen Vereinen möglich das Riesen-Talent für eine verhältnismäßig mickrige Summe an Board zu holen, wenn der Norweger denn will.

 

Jung, hungrig, erfolgreich: Das ist BVB-Neuzugang Erling Haaland.

Doch zurück zum Sportlichen: Dass Haaland für den BVB ein echter Jackpotgewinn ist, das dürfte allen klar. Schließlich schlug der erst 19-Jährige direkt ein und netzte bei zwei Kurzeinsätzen in der Bundesliga schon unglaubliche fünf Mal. Natürlich ist das ein absoluter Start-Rekord.

Doch ein wenig kritisieren muss man die Transferpolitik des BVB dann doch. Watzke klagte vor der Winterpause an, dass es ein Fehler war im Sommer keinen zweiten Stürmer zu verpflichten. So war es schon im Vorhinein klar, dass der BVB im Winter auf Stürmerfahndung gehen wird.

Allerdings verließ Paco Alcacer Schwarz-Gelb in Richtung Spanien. So ist Haaland der aktuell einzige Stürmer im BVB-Kader. So geht der Pottklub also das Risiko ein ohne Stürmer aufzulaufen, falls sich ein Haaland mal verletzt.

Check: Der Haaland-Transfer macht den BVB definitiv um Längen besser. Selbst im Bundesliga-Dreikampf um die Meisterschaft werden die Schwarz-Gelben mit Haaland lange mitmischen. Einzig und allein die Transferpolitik von Watzke, Zorc & Co. ist nicht ganz verständlich.

Top-Wahrscheinlichkeit: 95%

Emre Can (Borussia Dortmund):

Emre Can ist der BVB-Kracher am Deadline-Day. Am letzten Tag des Transferfensters legen die 09er noch ein Mal nach und leihen Can von Juventus Turin aus. Im Sommer soll dann eine Kaufoption von ca. 26 Millionen Euro fällig sein.

Ein durchaus sinnvoller Transfer in Anbetracht dessen, dass sollte Can nicht sofort einschlagen, dann ist der BVB auch nicht gezwungen im Sommer die Kaufoption zu ziehen. Im Konkurrenzkampf um die defensiven Mittelfeldplätze bringt der deutsche Nationalspieler auch Feuer rein. Delaney und Witsel müssen um ihre Stammplätze auf den Sechserpositionen kämpfen.

Can ist ein Spieler mit einem unfassbaren Potenzial, das er auch schon einige Male unter Beweis stellen konnte. Mit einem Jahresgehalt von 16 Millionen Euro galt der WM-Fahrer von 2018 aber auch oft als überbezahlter Profifußballer. Nun hat er in Dortmund die Chance zu zeigen, was er drauf hat.

Check: Ein Transfer ohne viel Risiko: Zündet Can bis Sommer nicht, dann muss Dortmund ihn nicht kaufen. Ist er dem BVB bis zum Sommer 26 Millionen Tacken wert, dann zieht Zorc die Kaufoption.

Top-Wahrscheinlichkeit: 55%

Alvaro Odriozola (FC Bayern München):

Der Odriozola-Deal ist einer der sinnvollsten der Winterpause. Kurz zusammengefasst: Die Münchner haben Verletzungssorgen in der Innenverteidigung. Weil Hansi Flick Kimmich eher im Mittelfeld als auf der Position des Rechtsverteidigers sieht, muss Pavard rechts hinten verteidigen, obwohl der Weltmeister im Abwehrzentrum gebraucht wird. Also musste ein Spieler her, der dieses Loch bis zum Sommer stopfen kann.

Und genau das ist Alvaro Odriozola. Geliehen ohne Kaufoption. Schlichtweg ein Mittel zum Zweck. Im Sommer wird der 24- Jährige wahrscheinlich wieder genauso schnell nach Madrid gehen, wie er in diesem Winter aus der spanischen Hauptstadt gekommen ist. Doch auch für Real lohnt sich dieser Transfer, denn Odriozola gilt immer noch als hochveranlagter Rechtsverteidiger, der aber kaum Spielzeit bekommt, weil eben auch ein Carvajal bei Real unter Vertrag steht.

Check: Odriozola ist also so ziemlich der beste Rechtsverteidiger der Welt, den der FC Bayern München im Winter leihen konnte. Brazzo macht also ab und an Mal doch seinen Job. Guter Transfer!

Top-Wahrscheinlichkeit: 80%

Krzysztof Piatek (Hertha BSC):

Krzysztof Piatek ist das erste dicke Ausrufungszeichen, das Lars Windhorst mit seinem 250- Millioneninvestment bei der Hertha hinterlässt. Zudem stoßen auch Santiago Ascacibar vom VfB Stuttgart und Lucas Tousart von Lyon zum Hauptstadtklub. Letzterer ist allerdings noch bis zum Sommer an Lyon verliehen und wird Klinsmann erst im Sommer zur Verfügung stehen.

Der Pole ist ein echter Stürmer mit großem Potenzial, aber zweifelsohne auch kein Risikotransfer. Denn bei Milan kam der hochveranlagte Mittelstürmer kaum zum Zug und brachte nicht die Leistungen, die man sich von ihm versprach. Stolze 27 Millionen Euro zahlt die alte Dame, um so dem Champions League-Versprechen von Klinsmann in den kommenden Jahren ein wenig näherzukommen.

Check: Piontek ist ein Ausrufungszeichen in Richtung Konkurrenz. Die Hertha will aufrüsten und in den kommenden Jahren wieder international vertreten sein. Schießt Geld Tore? Wir werden sehen!

Top-Wahrscheinlichkeit: 65%

Kevin Vogt & Davie Selke (Werder Bremen):

Das Sorgenkind der Liga hat zwei Spieler gefunden, die den immer näher rückenden Abstieg doch noch abwenden sollen damit Werder nicht einer von vielen Traditionsvereinen wird, die den Gang in die zweite Liga bereits angetreten haben.

Der Eine ist ligaerprobt und der Andere schon fast ein verlorener Sohn. Kevin Vogt ist eben der Eine. Vogt kam im Winter per Leihe aus Hoffenheim. Der ehemalige Kapitän der Sinsheimer war für Werder nur von der TSG loszueisen, weil sich Vogt mit Cheftrainer Alfred Schreuder zerstritten hatte.

 

Kevin Vogt: Führungsspieler auf Zeit.

Allerdings kam Vogt ohne Kaufoption an die Weser. So ist zu erwarten, dass die klammen Bremer Vogt nicht über den Sommer hinaus im Weserstadion halten können. Dafür konnte man sich aber bei Davie Selke eine Kaufoption sichern.

Der Bremer, der schon in der Werder-Jugend ausgebildet wurde, ist laut Informationen der Deichstube bis zum Sommer 2021 ausgeliehen. Baumann & Co. haben dann die Möglichkeit Selke für eine fest geschriebene Ablösesumme von acht Millionen Euro in Bremen zu halten. Klar ist, dass Selke trotz seines großen Potenzials, in den letzten Monaten bei der Hertha nicht das leisten konnte, was er verspricht.

Neben Toprak, Bittencourt, Lang und Vogt ist Selke nun schon der fünfte namenhafte Leihspieler im Werder-Kader. Ob das reicht, um im Klassenkampf zu bestehen, wird sich zeigen.

Check: Kevin Vogt hat schon in den ersten zwei Parte der Rückrunde zeigen können, dass er jeden Pfennig wert ist. Davie Selke hingegen muss erst ein Mal beweisen, dass er die auf dem Papier dotierte Summe wert ist. Klar ist aber auch, dass Werder zum jetzigen Zeitpunkt kaum einen besseren Stürmer hätte leihen können.

Top-Wahrscheinlichkeit (Vogt): 90%

Top-Wahrscheinlichkeit (Selke): 50%

January 31, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

17. August 2020

 

Der Dartsport erfreut sich in den letzten Jahren in Deutschland an immer mehr Beliebtheit. Die ehemalige Kneipensportart füllt aber nicht nur in Deutschland sondern auf der ganzen Welt riesige Eventhallen und lockt tausende Zuschauer zu den Turnieren.

 

Durch den extremen Boom sind natürlich auch die Preisgelder gestiegen. Pünktlich zum ersten Major Turnier des Jahres, den Masters, zeigen wir euch die große Geldrangliste der Dartspieler – wer hat in seiner Karriere an meisten verdient?

Platz 5: James Wade (4,02 Millionen Euro)

Den Anfang unserer Rangliste macht James Wade. Der Engländer spielte in seiner Karriere umgerechnet mehr als vier Millionen Euro ein. Seinen ersten großen Titel feierte „The Machine“ 2007.

Insgesamt kommt er auf neun Major Titel. 2007 gewann er das World Matchplay und den World Grand Prix. 2008 die UK Open, 2009 die Premier League und 2010 zum zweiten Mal den World Grand Prix. In den folgenden Jahren folgten noch weitere Titel bei den UK Open, dem Masters, den European Darts Championship und den World Series of Darts Finals.

Bei der Weltmeisterschaft hat es allerdings zu keinem Titelgewinn gereicht. Für viele Experten hätte er sich dies in seiner Karriere aber durchaus verdient. Der Linkshänder wird oftmals als bester Dartspieler ohne Weltmeistertitel bezeichnet. Sein bestes Ergebnis waren drei Halbfinaleinzüge in den Jahren 2009, 2012 und 2013.

Platz 4: Raymond van Barneveld (4,16 Millionen Euro)

Eine der größten Legenden des Dartsports liegt im ewigen Preisgeldranking auf Platz 4. Van Barneveld gehörte in seiner Primetime neben Phil Taylor zu den besten Spielern der Welt. Doch es kam erst spät zu direkten Duellen – den RvB war zu Beginn seiner Karriere in einem anderen Verband aktiv.

Von 1987 – 2006 spielte van Barneveld in der BDO und wurde zum großen Aushängeschild der British Darts Organisation. Er dominierte seine Gegner und schaffte es insgesamt viermal zum Weltmeister. Nach seinem Titel im Jahr 2005 entschloss er sich dann für den Wechsel zur PDC, um sich dort vor allem mit Taylor messen zu können.

Im ersten Duell trennten sich die beiden in der Premier League mit 7:7-Unentschieden. Den ersten Sieger in einer Begegnung der beiden gab es bei den UK Open 2006. Mit 11:10 besiegte Barney „The Power“ im Viertelfinale und sicherte sich später letztlich auch den seinen ersten Major-Titel bei diesem Turnier.

Das wohl bekannteste Match zwischen den beiden gibt es im WM-Finale 2007. Nach einem packenden Match kommt es beim Spielstand von 6:6 nach Sätzen und 5:5 nach Legs zum Entscheidungsleg. Barney entschiedet das „Aus-Bullen“ für sich, begann das Leg und sicherte sich seinen ersten Weltmeistertitel bei der PDC.

Auch wenn ihm kein zweites Mal die Ehre gebührte, sich zum Weltmeister zu küren, hat Barney unglaublich große Fußstapfen hinterlassen und sich viele Titel gesichert. Ein Sieg beim Grand Slam of Dart, ein Premier League Titel, zwei UK Open Siege und der erste geworfene 9-Darter bei einer Weltmeisterschaft sind nur ein Bruchstück der Dinge, die Barney zu einer absoluten Legende machen.

Die vergangene Weltmeisterschaft war sein letztes Turnier. Bereits in der ersten Runde war Schluss, was der großartigen Karriere von Barney ein Ende bescherte, das es nicht verdient hatte.

Platz 3: Gary Anderson (4,74 Millionen Euro)

Wie auch van Barneveld startete Gary Anderson seine Karriere bei der BDO. Nach dem Wechsel von Barney im Jahr 2006 entwickelte er sich zum besten Spieler der BDO und sicherte sich einige große Titel. Kurios: Nach seinem Ausscheiden bei der BDO WM 2009 warf er seine Pfeile in einen See und wechselte noch im selben Jahr zur PDC.

Und auch dort rissen die Erfolge nicht ab und auch Anderson bewies, dass die Topspieler der BDO auch bei der PDC mithalten können. 2011 erreichte er sein erstes WM-Finale und gewann noch im selben Jahr mit der Premier League seinen ersten großen Titel.

Nach einigen privaten Schwierigkeiten, während denen er seine Konzentration nicht vollends auf den Dartsport richtete, kam er 2014 wieder in Fahrt. 2015 gewann er erstmals die Weltmeisterschaft und verteidigte ein Jahr später seinen Titel – damit ist er einer von nur vier Spielern, die ihren Titel verteidigen konnten.

In seiner langen Karriere gewann er neben seinen beiden Weltmeistertiteln noch weitere sechs weiter Major-Titel. Die Premier League 2011 und 2015, die Player Championship Finals 2014, das World Matchplay 2018, die UK Open 2018 und die Champions League of Darts 2018. Bei der WM 2016 warf “The Flying Scotsman” im Halbfinale gegen Jelle Klaassen den bis heute letzten 9-Darter bei einer Weltmeisterschaft.

Im letzten Jahr hatte der Schotte immer wieder mit Rückenproblemen zu kämpfen, weshalb er an wenig Turnieren teilnahm und sogar die gesamte Premier League absagte. Diese hat er nun überwunden und will 2020 wieder an alte Zeiten anknüpfen.

Platz 2: Phil Taylor (9,04 Millionen)

Erfolgreichster Dartspieler aller Zeiten, 16-facher Weltmeister, unfassbare 83 Major Titel – und trotzdem nur Platz Zwei in der ewigen Preisgeldliste.

Keine Frage: Kein Spieler hat den Sport so geprägt wie Phil Taylor. Ohne „The Power“ wäre Darts bei weitem nicht dort, wo er heute steht. Doch da Taylor eben schon ganz am Anfang des Dartsports sehr erfolgreich war, in Zeiten in denen die Preisgelder nur einen Bruchteile der aktuellen betrugen, findet er sich in dieser Rangliste nur auf Platz Zwei wieder.

Was viele nicht wissen: Zwei seiner 16 WM-Titel feierte er bei der BDO. Damals gab es die PDC allerdings auch noch nicht. Als diese 1993 ins Leben gerufen wurde, gehörte er zu den Gründungsmitgliedern.

Von 1994 bis zum Finale der WM 2003 gegen John Part verliert Taylor kein einziges Spiel bei der Weltmeisterschaft, sichert sich acht Mal in Folge den Titel und dominiert ein ganzes Jahrzehnt.

Würde man nur die Major Titel von „The Power“ mit der aktuellen Preisgeldverteilung bewerten, hätte er nur durch seine Titelgewinne eine Summe von 16,9 Millionen Euro eingespielt.

Und auch wenn Taylor Preisgeldtechnisch nicht der beste aller Zeiten ist, sind wir uns alle einig, dass „The Power“ das Spiel geprägt hat wie kein anderer und für immer als der beste Dartspieler aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird. Seine Rekorde sind bei der heutigen Qualität und Ausgeglichenheit im Darts für die Ewigkeit bestimmt.

Ein Rekord für die Ewigkeit: Die 16 Weltmeistertitel von "The Power" wird wohl niemals ein anderer Spieler erreichen. 

Platz 1: Michael van Gerwen (9,66 Millionen Euro)

Mehrere Jahrzehnte war Phil Taylor die unangefochtene Nummer Eins der Dartwelt. Bis ein junger Niederländer aus dem Boden schoss und sich aufmachte, mehr Preisgelder einzuspielen, als je ein Spieler zuvor.

Die Rede ist natürlich von Michael van Gerwen. Der Niederländer hat seit seinem ersten Weltmeistertitel 2014 einen echten Siegeszug hingelegt und es geschafft, in acht Jahren mehr Preisgeld einzuspielen als „The Power“ in mehr als 35 Jahren.

Die WM-Titel 2014, 2017 und 2019, 26 Major Titel und seit Jahren die Nummer Eins der Order of Merit, der Weltrangliste des Darts sprechen eine eindeutige Sprache über die Dominanz von „Mighty Mike“ in den letzten Jahren.

Er ist wahrscheinlich der einzige Spieler, der das große Erbe des Phil Taylor antreten kann und in ähnliche Sphären aufsteigen kann. Van Gerwen schafft es wie kein anderer, sein Niveau über Jahre auf einem Level zu halten und in eiskalter Killermanier Turniersieg nach Turniersieg einzuheimsen.

2015 hatte er bereits alle Major Titel mindestens ein Mal gewonnen, 2016 stellte er mit 25 Turniersiegen in einem Jahr einen neuen Rekord auf und im WM-Halbfinale 2017 spielte er über sieben Sätze einen Average von 114,05 Punkten – ebenfalls ein neuer Rekord.

„Mighty Mike“ verkörpert diesen absoluten Siegeswillen wie kein anderer Spieler und so ist noch kein Ende seiner Dominanz in Sicht. Und auch wenn die 16 WM-Titel von Taylor quasi unerreichbar sind, scheinen viele andere Rekorde Taylors für van Gerwen durchaus schlagbar.

Auch beim Masters an diesem Wochenende geht van Gerwen als Favorit an den Start. Platziere jetzt bei unseren Onlinewetten deine Wette auf dem ersten Major Turnier des Jahres und sichere dir tolle Quoten.

Alle Wetten zum Darts gibt’s hier!

 

30. Januar 2020

* Die Rechte am Bild liegen bei Tom Hevezi / AP Photos *

January 30, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Es ist endlich so weit! Das größte Sportevent des Jahres steht kurz bevor und alle Augen sind auf Miami gerichtet. Die Kansas City Chiefs treffen von Sonntag auf Montagnacht auf die San Fransisco 94ers. Hier findet ihr als kleinen Appetizer unsere Top 5 der besten Super Bowls. Die Teams bereiten sich auf das Spiel des Jahres vor und die Medienvertreter gehen fleißig ihrer Arbeit nach. Wir bleiben ruhig und machen euch heiß auf den Super Bowl. Das ist unsere Preview!

Alle Wetten zur NFL gibt’s hier!

Im Vorhinein ist der diesjährige Super Bowl eigentlich einfach zusammenzufassen: Das Team mit der stärksten Offense trifft auf die stärkste Defense der Playoffs. Klar: Patrick Mahomes dirigiert nicht nur die Kansas City Chiefs, sondern somit auch die gefährlichste Offensive der NFL.

Und das liegt vor allem daran, dass der junge Quarterback im Vergleich zur Regular Season noch Mal einen riesigen Leistungssprung in den Playoffs gemacht hat. Gegen Houston nahm er die Defense fast im Alleingang auseinander und zeigte sich vor allem in und rund um die Red Zone überragend.

Gegen Tennessee gelangen ihm dann eine Woche später auch noch Big Plays en masse. Allerdings scheint sich beim so fehlerlos wirkenden Mahomes auch eine kleine Schwachstelle aufgetan zu haben. Denn Mahomes hat mit neun Drops die meisten aller Quarterbacks in den Playoffs gespielt.

Allerdings haben die 94ers in der Defense ein Rezept in der Hinterhand, das die Offense der Chiefs fast komplett aus dem Spiel nehmen könnte. Den wohl besten 4-Men-Rush der Liga mit Bosa, Buckner, Armstead und Ford, die einen Quarterback der Extraklasse nach dem Nächsten unter ungemeinen Druck setzen.

Gegen Tennessee bekam Mahomes allerdings so gut wie gar keinen Druck von Defensive-Line. Diesen Luxus wird er gegen San Fransisco nicht haben, weswegen es einen ganz anderen Spielverlauf geben kann.

Allerdings ist auch die Offense der Niners nicht zu unterschätzen. Vor allem ist davon auszugehen, dass das Team von Headcoach Kyle Shanahan versuchen wird, sein Team mit Play Actions zum Sieg zu führen. Grundsätzlich ist der offensive Ansatz beider Teams aber differenziert zu betrachten, da die Niners versuchen werden viel mit dem Ball zu laufen und die Chiefs werden über ihr überragendes Passspiel kommen.

Auch die Headcoaches beider Teams stehen natürlich im Vordergrund. Chiefs-Coach Andy Reid hat noch keinen Super Bowl-Ring in seiner Vitrine stehen, der ihm noch fehlt um in die Elite der NFL-Headcoaches aufzusteigen.

Der deutlich jüngere Kyle Shanahan wird noch mehr Möglichkeiten bekommen den Super Bowl zu gewinnen, doch in seinem zarten Traineralter von 40 Jahren wäre es überragend nun schon den Anfang zu machen. Doch auch Shanahan hatte schon Berührungspunkte mit dem Super Bowl.

Mit den Atlanta Falcons baute er 2016 die stärkste Offense der NFL auf und verlor dann im Super Bowl gegen die Patriots nach 28:3- Führung. Ein Stachel, der immer noch sehr tief sitzt und in Miami mit einem Sieg herausoperiert werden soll.

Wetten Superbowl:

Kaum ein Super Bowl der letzten Jahre war so ausglichen wie der, der uns nun bevorsteht. Die Antworten auf viele Fragen, die vor der Partie noch offen sind, werden das Spiel entscheiden. Inwiefern kann die Defensive-Line der Niners Mahomes ärgern? Wie konstant ist das Laufspiel von San Fransico? Fragen über Fragen. Wir setzen auf einen knappen Sieg der Chiefs. Die Quote dafür, dass die Chiefs den Super Bowl gewinnen beträgt 1.79. Sichert euch dazu unseren 888sport Bonus.

 
January 30, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Nachdem die Bundesliga vor gut zwei Wochen die Rückserie eröffnet hat, erwacht nun auch die zweite Liga aus ihrem Winterschlaf. Unter der Woche gilt es für die Aufstiegsfavoriten zu zeigen, wer die Winterpause für sich genutzt hat und wer daran zerbrochen ist. Wer krallt sich die Schale in der zweiten Liga und steigt auf? Wir machen den Check!

Alle Wetten zur 2. Bundesliga gibt’s hier!

Arminia Bielefeld:

Wow! Was die Mannen von der Alm vor dem Winter auf den Rasen zauberten war eine riesige Überraschung. Der Traditionsverein aus Bielefeld hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Fahrstuhlmannschaft entpuppt und wollte sich nun eigentlich nur in der zweiten Liga etablieren.

Doch Cheftrainer Uwe Neuhaus formte aus dem Arminia-Sauhaufen in nur einem Jahr einen echten Aufstiegsaspiranten. So gehen die Ostwestfalen als Spitzenreiter in die zweite Saisonhälfte, was wahrlich eine Überraschung ist, wenn man bedenkt, dass mittlerweile auch Vereine wie der VfB Stuttgart, der Hamburger SV, Hannover 96 oder auch der 1. FC Nürnberg in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands kicken.

In 18 Ligaspielen hagelte es für die Neuhaus-Elf nur zwei Niederlagen und auch kein Team gewann häufiger als die Arminia. Zwar stellt die Arminia weder die beste Offensive noch die beste Defensive der Liga, doch die Konstanz der Arminen ist ungemein.

Gründe dafür gibt es reichlich. Zum Einen ist Cheftrainer Neuhaus ein riesiger Faktor. Schon in der vergangenen Saison brachte Neuhaus sein Team nach einer katastrophalen Hinrunde auf einen verhältnismäßig äußerst soliden siebten Platz. Nun ist sogar der Aufstieg möglich. Das letzte Mal, dass die Arminia Bundesligaluft schnuppern durfte liegt immerhin schon elf Jahre zurück.

Außerdem hat sich die Transferpolitik ungemein gebessert. Spieler wie Marcel Hartel kamen fast zum Nulltarif auf die Alm und schlugen sofort ein. Dazu kann diese junge Mannschaft um feste Kadergrößen mit viel Erfahrung wachsen. Allen voran Kapitän und Top-Torjäger Fabian Klos steht sinnbildlich für den Erfolg der Arminia.

Wettquote:

Der Aufstieg ist allein davon abhängig, ob die Arminia die Konstanz hat weiter so stark aufzuspielen. Doch eben diese Frage zu beantworten ist äußerst schwierig. Die Wettquote dafür, dass Bielefeld Meister wird, liegt bei 3.40.

Hamburger SV:

Eine äußerst kuriose HSV-Hinrunde ist zu Ende. Kurios deshalb, weil eigentlich alles gut schien und doch nicht perfekt war. Nicht alles was glänzt, ist Gold könnte das passende Sprichwort für den aktuellen HSV sein.

Denn der HSV startete unter Neutrainer Hecking fantastisch in die Saison und sprang auf Anhieb an die Tabellenspitze, die sie so schnell auch nicht mehr verließen. Es schien als hätte der HSV aus dem ersten Zweitligajahr gelernt und Schlüsse gezogen, doch auch in der zweiten Saison gerät der HSV immer wieder ins Holpern und Stolpern. So musste man sich unter anderem dem Drittligaufsteiger aus Osnabrück geschlagen geben.

Dennoch ist eine ständige Schwarzmalerei im hohen Norden nicht angebracht. Denn die zweite Liga ist wie schon erwähnt stärker geworden und demnach ist auch das Programm für die Rothosen wesentlich taffer. Ähnlich wie Neuhaus hat auch Hecking aus einer hochveranlagten Rumpftruppe einen Aufstiegskandidaten gezaubert.

Transfers wie der von Dudziak oder Hinterseer schienen nicht nur sinnvoll. Nein. Sie waren es auch. So bleibt für die Hamburger nur zu hoffen, dass Hecking eifrig weiter am Rohdiamanten schleift, um den Verein da hin zu befördern, wo er eigentlich auch hingehört: In die Bundesliga.

Wettquote:

Reichlich Qualität hat der HSV-Kader allemal. Wie in der letzten Saison wird es wichtig sein, nicht zu viele Punkte an vermeidlich kleinere Gegner zu verlieren. Schließlich ist der HSV schon im letzten Jahr genau an dieser Hürde gescheitert. Die Wettquote dafür, dass der HSV am Ende Spitzenreiter wird, liegt bei 3.40.

VfB Stuttgart:

Der VfB Stuttgart und die Konstanz. Zwei Komponenten die in dieser Saison noch nicht zwangsläufig zueinander. Zweifelsohne stellt der VfB den wohl stärksten Kader in Liga Zwei. Dennoch stehen die Schwaben nach 18 Spieltagen nur auf dem dritten Tabellenplatz.

Zwar ist das Team mit dem roten Brustring punktgleich mit den Hamburgern, doch zufriedenstellend ist diese Blitztabelle dennoch nicht. Von einem Team, das das klare Saisonziel hat direkt wieder aufzusteigen, ist und bleibt mehr zu erwarten.

Vor allem die Optionen, die der VfB im Kader hat, zaubern dem Rest der Liga völlig zu Recht Sorgenfalten auf die Stirn. Fällt der verlorene Sohn Mario Gomez Mal aus, dann hocken immer noch Hochkaräter wie Wamangituka oder Al Ghaddioui auf der Bank.

 

Die angesprochene Konstanz könnte für die Süddeutschen allerdings noch zum Genickbruch in Sachen Aufstieg führen. Die Hauptursache dafür ist, dass der VfB eine unglaublich schwache Chancenverwertung aufweist. Und wer sie vorne nicht macht? Eben! Der bekommt sie hinten rein.

Es scheint als sei die HSV-Krankheit gen Süden gewandert, um den nächsten Traditionsverein zu ärgern. Im Normalfall sollte sich der VfB allerdings wieder fangen und Topanwärter auf den Aufstieg sein.

Wettquote:

Für unsere Redaktion ist der VfB der absolute Titelfavorit in Liga Zwei. Die Wettquoten sehen das allerdings ein wenig anders und setzen die Stuttgarter mit der Arminia und dem HSV gleich. Die Quote dafür, dass sich der VfB die Zweitligaschale krallt, liegt ebenfalls bei 3.40.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Daniel Bockwoldt / AP Photo*

January 28, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Es gibt kaum ein Sportevent, das so polarisiert wie der Super Bowl. Bis zu 150 Millionen Zuschauern in den USA, weltweit sogar 800 Millionen. Keine Frage: Großen Anteil an diesen Einschaltquoten hat natürlich das einzigartige Spektakel, das jedes Jahr beim Finale der NFL stattfindet. 888sport blickt mit euch auf die besten Super Bowls der letzten 20 Jahre.

Alle Wetten zur NFL gibt’s hier!

5. Super Bowl 49: New England Patriots – Seattle Seahawks 28:24

Denken die Fans der Seattle Seahawks an der Super Bowl 49, schwiert den meisten immer noch diese eine Frage durch den Kopf: „Why didn’t we run?“ „Wieso sind wir nicht gelaufen?“ Aber erst einmal von vorne.

Am 01. Februar 2015 treffen im University of Phoenix Stadium die beiden mit Topstars gespickten Mannschaften der New England Patriots und der Seattle Seahawks aufeinander. Doch beiden Teams ist klar, dass es in diesem Spiel nicht nur auf die Topstars, sondern auch auf die Spieler der zweiten Reihe ankommen wird.

Das erste Highlight der Partie liefern die Patriots kurz vor der Halbzeit. Mit noch 31 Sekunden in der ersten Hälfte findet Quaterback Tom Brady seinen Superstar Rob Gronkowski in der Endzone und stellt das Ergebnis auf 14:7.

Doch die Seahawks lieferten die prompte Antwort. Anstand auf das Knie zu gehen und die erste Halbzeit zu beenden, erzielten die Hawks mit sechs Sekunden Spielzeit den 14:14-Ausgleich. Durch eben einen dieser Spieler aus der zweiten Reihe, auf die es besonders ankommen sollte. Mit seinem ersten NFL-Catch überhaupt erzielte Chris Matthews seinen ersten Touchdown.

Nachdem die Seahawks im den zweiten Hälfte die Führung übernahmen, war es wieder einmal einer der gefürchteten Game-Winning-Drives des Tom Brady, den er mit einem Touchdown-Pass auf Julian Edelman abschloss und die Patriots knapp zwei Minuten vor dem Ende der Partie wieder in Führung brachte.

Doch dieses Spiel wäre nicht in dieser Rangliste, wäre das schon der Schlusspunkt gewesen. Mit einem der letzten Versuche von Russel Wilson sah fast alles danach aus, als würden die Patriots das Feld als Sieger verlassen.

Cornerback Malcolm Butler bekam seine Finger an den Ball und verhinderte den Catch von Wide Receiver Jermaine Kearse. Doch schon auf dem Boden liegend fiel der Ball genau auf den Körper von Kearse und er schaffte es das Ei zu kontrollieren.

Einige Spielzüge später standen die Seahawks an der 1-Yard-Linie der Patriots. Mit 30 Sekunden verbleibender Spielzeit. Und dem besten Running Back der Saison im Backfield. Einige Pats-Fans werden den Fernseher damals wohl schon ausgeschaltet haben und sich mit der Niederlage abgefunden haben.

Doch es passierte das unfassbare. Coach Pete Carroll entschied dagegen Running Back Marshawn Lynch den Ball zu geben und ließ Wilson den Pass werfen.

Beastmode in Action.
"Beastmode" in Action.

Das Ende vom Lied: Eben jener Malcolm Butler, der schon kurz vorher das Spiel fast entschieden hätte, fing den Ball in der Endzone ab und sorgte für die Entscheidung. Malcolm Butler, als undrafted Free Agent eben auch ein Spieler aus der zweiten Reihe.

Eine Geschichte aus hollywoodreifem Material. Und bis heute stellt sich diese eine Frage: „Why didn’t they run the ball?“

4. Super Bowl 52: Philadelphia Eagles – New England Patriots 41:33

Es gibt Sportler, denen reicht ein einziger Moment, um zu einer absoluten Legende zu werden. Einer dieser Sportler ist Nick Foles, Quaterback, zum damaligen Zeitpunkt nur Backup bei den Philadelphia Eagles.

Philadelphia spielt eine überragende Regular Season. Doch kurz vor den Playoffs der große Schock – der etatmäßige Quaterback und Topfavorit auf den MVP-Titel Carson Wentz reißt sich das Kreuzband. Aus der große Traum vom ersten Titelgewinn der Franchise-Geschichte – denken viele. Doch sie haben die Rechnung ohne Nick Foles gemacht.

Foles führt die Eagles souverän durch die ersten Runden der Playoffs bis in den Super Bowl. Dort wartet kein geringerer Gegner als der Titelverteidiger aus New England um Tom Brady und Co.

Und es wird ein Spektakel. Keine Defense findet ein Mittel. Dann der große Moment des Nick Foles. Der Spielzug, der nach dem Spiel als „Philly Special“ in die Geschichte der NFL eingehen wird.

Die Eagles täuschen einen Reverse an, Nick Foles schleicht sich in die Endzone und bekommt von seinem Receiver den Ball zugeworfen – Touchdown!

Doch auch die Patriots haben in der Offense einen Sahnetag erwischt. Tom Bradyy hält das Spiel mit über 500 Passing Yards und drei Touchdown-Pässen das Spiel lange offen. Mit noch 2:21 Minuten auf der Uhr bekommt er den Ball noch einmal und mit fünf Punkten Rückstand sind viele davon überzeugt, dass Brady erneut dann abliefern wird, wenn er am meisten gebraucht wird.

Aber zum ersten Mal im Spiel kann eine Defense zuschlagen. Nach einem Fumble erobern die Eagles den Ball und schießen ein Field Goal.

1:05 Minuten sind zu wenig für Brady und die Eagles sichern sich ihren ersten Super Bowl Titel. Nick Foles wird zum MVP des Spiels ernannt und wird im Anschluss mit einer Statue vor dem Stadion der Eagles gehuldigt.

3. Super Bowl 43: Pittsburgh Steelers – Arizona Cardinals 27:23

Ein weiteres Spektakel findet am 01. Feburar 2009 in Tampa statt. Die Pittsburgh Steelers treffen auf die Arizona Cardinals. Die Cardinals sind hungrig auf den ersten Super Bowl Sieg ihrer Franchise-Geschichte.

Steelers Quaterback ben Roethlisberger bringt sein Team in der ersten Halbzeit mit 10:7 in Führung, doch quasi mit dem Halbzeitpfiff haben die Cardinals an der gegnerischen 2-Yard-Linie die große Chance auf die Führung.

Doch der Pass von Kurt Warner wurde in der Endzone abgefangen und von James Harrison 100 Yards zum Touchdown zurückgetragen. Statt 14:10-Führung der Cardinals also 17:7 für die Steelers.

Nach einem Fieldgoal der Steelers gehörten die nächsten beiden Touchdowns aber den Cardinals. Larry Fitzgerald stellte zunächst auf 20:14 und nach einem Foul in der eigenen Endzone der Steelers stand es plötzlich 20:16.

Und erneut war es Larry Fitzgerald, der den Ball 64 Yards bis in die Endzone trug und die Cardinals überraschend in Führung brachte. Roethlisberger und die Steelers blieben noch 2:33 Minuten Zeit, um zu punkten.

Die Big Ben marschierte über das Spielfeld. Sechs Yards vor der Endzone visierte Roethlisberger Santonio Holmes in der rechten Ecke der Endzone an und platzierte das Ei genauso, dass nur Holmes ihn fangen konnte. Einer der besten platzierten Würfe im Super Bowl bescherte den Steelers also ihren bis heute letzten Titelgewinn.

Die Cardinals hingegen warten noch immer auf ihren ersten Erfolg. Und die Niederlage schmerzt bis heute, denn auf einigen TV-Bildern sieht es so aus, als ob Holmes nicht mit beiden Füßen am Boden war. Auch die Schiedsrichter konnten dies nicht genau aufklären und so blieb der Touchdown bestehen.

2. Super Bowl 42: New York Giants – New England Patriots 17:14

Die Ausgangslage beim Super Bowl 42 war wohl so klar, wie bei kaum einem anderen Super Bowl. Als überhaupt erst zweites Team in der NFL-Geschichte war es den New England Patriots gelungen, jedes Spiel der Regular Season zu gewinnen. Als haushoher Favorit gehandelt, schien es unmöglich, dass die New York Giants auch nur einen Hauch einer Chance hätten.

Doch eine überragende Defense übte konstant Druck auf Brady und hielt die starke Offense der Patriots um Starreceiver Randy Moss in Schach. 2:45 Minuten vor dem Ende gingen die Pats durch einen Touchdown von Randy Moss trotzdem mit 14:10 in Führung.

Etwas Zeit blieb Eli Manning aber noch, um das Spiel zu drehen und die Lombardi Trophy in den Big Apple zu holen. Und diese Zeit sollte ihm, auch dank einem der besten Catches in der Geschichte des Super Bowls reichen.

Mit noch 1:15 Minuten auf der Uhr haben die Giants beim dritten Versuch noch fünf Yards zu gehen. Und die Defense der Patriots ist da. Gleich mehrere Verteidiger brechen zu Manning durch und lassen ihn in einer Menschentraube versinken.

Doch Manning befreit sich in Houdini-Manier aus dem Knäul und wirft den Ball in Richtung von David Tyree. Dieser steigt hoch und kann den Ball irgendwie mit einer Hand auf seinen Helm drücken und ihn so fangen.

Vier Spielzüge später findet Manning Plaxico Burress in der Endzone und entscheidet das Spiel für die New York Giants. Das Unmöglich ist also doch Möglich. Und für die Patriots endet eine der dominantesten Spielzeiten in der Geschichte der NFL nicht mit dem Titel.

1. Super Bowl 51: New England Patriots – Atlanta Falcons 34:28 OT

Der spektakulärste Super Bowl aller Zeiten. Beim 34:28-Sieg der New England Patriots werden unzählige neue Rekorde aufgestellt. Dabei scheint Mitte des dritten Viertels bereits alles endschieden – doch Tom Brady wäre nicht Tom Brady, wenn er nicht auch bei einem 3:28-Rückstand noch an den Sieg glauben würde.

05. Februar 2017. NRG Stadium in Houston. Super Bowl 51. Noch 8:31 Minuten im dritten Viertel auf der Uhr. Matt Ryan auf Tevin Coleman – Touchdown. Die Atlanta Falcons führen mit 28:3 gegen die New England Patriots.

Die Messe scheint gelesen. Bereits im gesamten Spiel hat die Offense der Patriots kein Mittel gegen die Verteidigung der Falcons gefunden. Tom Brady hat bereits einen Pick Six geworfen und die Verteidigung der Falcons einen Fumble erobert. Absolut nichts spricht mehr für ein Comeback der Patriots. Nichts, außer dem wahrscheinlich besten Quaterback aller Zeiten, wenn er in Drucksituationen steht.

Mit noch 2:06 im dritten Viertel finden auch die Pats zum ersten Mal den Weg in die gegnerische Endzone. Und es scheint als wäre ein Schalter umgelegt worden. Doch zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, dass dieser Touchdown der Anfang vom Ende der Titelträume der Falcons gewesen sein sollte.

Die Defense der Patriots braucht Mitte des letzten Viertels dringend einen Turnover, um das Spiel zu einem One-Scoring-Game zu machen. Und dann schlägt Dont’a Hightower zu. Er schlägt Matt Ryan den Ball aus der Hand – Fumble, Ballbesitz für New England.

Und dann kommt die große Brady-Show. Mit noch 5:56 Minuten zu spielen verwandelt er einen 16 Punkte Rückstand in ein Unentschieden und bringt das Spiel in die Overtime. Der erste Super Bowl überhaupt, der in der Verlängerung entschieden wird.

Matt "Ice" Ryan scheiterte im Super Bowl nur knapp an den Patriots.
Matt "Ice" Ryan scheiterte im Super Bowl nur knapp an den Patriots.

New England bekommt zuerst den Ball. Mit einem Touchdown ist das Spiel vorbei. Brady filetiert die Verteidigung der Falcons Spielzug um Spielzug und führt sein Team bis an die 1-Yard-Linie. Er gibt den Ball an Running Back James White, Lauf über außen und Touchdown! New England gewinnt den Super Bowl.

Dieses Spiel ging in die Geschichtsbücher der NFL ein und wird nie vergessen werden. Hier sind einige der besten Rekorde, die in diesem Spiel aufgestellt wurden:

  • Größte Aufholjagd im Super Bowl
  • Meiste angekommene Pässe in einem Super Bowl (Tom Brady, 43 Completions)
  • Meiste Super Bowl Siege eines Quaterbacks (Tom Brady, mittlerweile 6 Titel)
  • Meiste Super Bowl Siege eines Head Coaches (Bill Belicheck, mittlerweile 6 Titel)

Ausblick

Und auch wenn die Patriots in diesem Jahr nicht im Super Bowl stehen, verspricht die Begegnung der Kansas City Chiefs und der San Fransisco 49ers ein wahres Offensivfeuerwerk zu werden. Beide Teams haben in diesem Jahr schon oft unter Beweis gestellt, welche Offensivpower sie auf das Feld bringen können. Hat auch dich das NFL Fieber gepackt? Dann wette jetzt bei unseren Onlinewetten und den Super Bowl und sichere dir bei 888sport ausgezeichnete Quoten.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Jeff Haynes, Elise Amendola und Darron Cummings / AP Photo*

January 28, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

In der Premier League häufen sich derzeit die Spitzenspiele. Am kommenden Wochenende treffen die Tottenham Hotspur auf den amtierenden Meister Manchester City. Doch bei diesem Kracherduell steht vor allem ein Zweikampf im Vordergrund.

Alle Wetten zur Premier League gibt’s hier!

Denn seit dem Mourinho die Spurs im vergangenen Jahr übernommen hat, stehen sich auch Guardiola und Mourinho in der Premier League wieder gegenüber. Wir nutzen diesen Anlass und ziehen den Vergleich zwischen den beiden Trainer-Riesen.

Jose Mourinho:

José Mario dos Santos Félix Mourinho oder einfach nur „The Special One“ ist einer der größten Trainer der Fußballwelt. In seiner bisherigen Karriere trainierte er schon Teams aus Portugal, England, Italien und Spanien. Das Besondere daran ist, dass Mourinho auch in all diesen Ländern alle bestehenden Vereinstitel gewonnen hat.

Außerdem ist er der einzige Trainer, der schon das kleine und das große europäische Triple gewann. Das Kleine mit Porto und das Große mit Inter. In Spanien wurde er dann als Cheftrainer von Real Madrid zum großen Widersacher von Pep Guardiola, der den FC Barcelona trainierte.

Dass Mourinho zu Guardiolas Widersacher wurde, hatte verschiedene Gründe. Zum einem bestand als Trainer der Madrilenen ohnehin die Rivalität zu Barca. Auf der anderen Seite war der destruktive Fußball, den der Portugiese spielen ließ, genau das passende Pendant zum dominierenden Offensivfußball der Katalanen unter Guardiola.

Dazu eckte Mourinho mit seiner Art und Weise immer wieder an. Harsche Kritik gegenüber Schiedsrichtern und Offiziellen sowie schlechtes Verhalten gegenüber anderen Coaches gehören bei Mourinho zur Tagesordnung.

 

Jose Mourinho steht für Emotionalität, Defensivfußball und vor allem für Erfolg.

Seine letzten beiden Stationen auf der Insel beim FC Chelsea und Manchester United liefen allerdings nicht mehr ganz  so erfolgreich wie die zuvor. So bleibt abzuwarten, ob Mourinho den Spurs in der Hauptstadt tatsächlich den Erfolg zurückbringt. Der aktuelle Trend spricht nicht wirklich für ihn.

Pep Guardiola:

Josep Guardiola i Sala trainierte bereits den FC Barcelona, den FC Bayern München und ist derzeit Cheftrainer von Manchester City. Ähnlich wie Mourinho räumte auch Guardiola bei allen Vereinen fast alle möglichen Vereinstitel ab.

Doch so erfolgreich wie bei seinem Heimatverein, dem FC Barcelona, war Guardiola bis Dato nie wieder. Mit den Katalanen krallte sich der Spanier zwei Champions League Titel und drei Meisterschaften.

In Barcelona entwickelte Guardiola einen Fußball, den er immer weiter ausarbeitete. Der grandiose Tiki-Taka-Fußball, den Guardiola aus der Grundlage des aus den Niederlanden stammenden Totalen Fußball formte, bescherte Barca gleich zwei Mal die Krone in der Königsklasse.

Diesen so dominanten Fußball mit unglaublich viel Ballbesitz und viel Kurzpassspiel nahm Pep mit nach München, um ihn dort zu verfeinern. Obwohl die Münchner unter Guardiola keinen CL-Titel gewannen, war es wohl der beste Fußball, den der FC Bayern München je spielte. In der Liga wirkten die Münchner schier unbesiegbar.

 

Pep Guardiola ist der Erschaffer des Tiki-Taka-Fußballs.

Seit der Saison 2016/17 ist Guardiola Cheftrainer von Manchester City. Sein Ballbesitzfußball behält auch auf der Insel seine Dominanz bei und wird mit einem unglaublich schnellen Positionsspiel gepaart. Auch bei den Skyblues reichte es für Guardiola aber noch nicht zum Gewinn der Königsklasse.

Immerhin ist City noch im Achtelfinale der Champions League vertreten. Die Meisterschaft ist in diesem Jahr dafür so gut wie abgehakt. Guardiola wäre sicherlich mit dem erwünschten „Trophy Switch“ mit Jürgen Klopp und dem FC Liverpool sehr zufrieden.

Vergleich:

Zu vergleichen sind diese beiden Trainer-Giganten wohl kaum. Sowohl vom Charakter als auch von der Spielweise. Lediglich die erzielten Erfolge sprechen für sich.

Mourinho gilt als kontrovers und exzentrisch. Guardiola gilt zwar keineswegs als introvertiert, doch im Vergleich zu Mourinho ist er dann doch der wesentlich stillere Charakter.

Der Portugiese sieht die Defensive als Grundlage für erfolgreichen Fußball und Guardiola sucht mit all seinen Teams den Weg vor das gegnerische Tor. Gleichzeitig lässt er einen Fußball spielen, der für das gegnerische Team zermürbend ist.

Was die Erfolge angeht begegnen sich beide Trainer auf Augenhöhe. Beide gewannen bereits zwei Mal die Champions League und räumten bei ihren Vereinen fast alle möglichen nationalen Titel ein. Aktuell und auch bei den Online Wetten scheint Pep die Nase vorn zu haben. Die Frage ist nur: Wem gehört die Zukunft?

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Dave Thompson / AP Photo*

January 27, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Das Hahnenkammrennen in Kitzbühel ist mehr als ein normales Skirennen. Es ist ein Mythos – Die gefährlichste Abfahrt der Welt. Hier wurden Legenden geboren. Aber auch Karrieren zerstört. Doch wie ist der Mythos entstanden?

Alle Wetten zum Wintersport gibt’s hier!

Spektakel vorprogrammiert

Wenn sich am kommenden Samstag wieder einmal die besten Skifahrer der Welt die legendäre Streif herunterstürzen, ist ein Spektakel vorprogrammiert. Wohl kein Skirennen auf der Welt ist so berüchtigt wie das Hahnenkammrennen in Kitzbühel.

Mit bis zu 150 km/h geht es für die Ausnahmeathleten in Richtung Ziel. Immer mit dabei: Die Gefahr eines verheerenden Sturzes. Denn keine Strecke ist gefährlicher als die Streif. Waghalsige Sprünge, vereiste Abschnitte und vor allem die Notwendigkeit, bis zur letzten Sekunde zu 100% fokussiert zu sein. Sonst drohen schwere Stürze – die die Sportler sogar in Lebensgefahr bringen können.

Die Sportler wissen, in Kitzbühel zählt nicht nur der Sieg. In Kitzbühel zählt es zuerst einmal gesund und heile im Ziel anzukommen. Trotzdem müssen die Fahrer voll attackieren denn tun sie dies nicht, übernimmt die Piste die Kontrolle und jeder kleinste Fehler kann zu schweren Verletzungen führen.

Doch wer es schafft, nicht nur die Streif, sondern auch seine Kontrahenten zu bezwingen, gehört zu den ganz Großen des Sports. Jeder will einmal ganz oben auf dem Treppchen stehen und die Worte „Hahnenkammsieger“ hören – und dazu nehmen sie dieses große Risiko auf sich.

Die Streif im Profil

Mausefalle und Karussell

Die Streif gilt als schwierigste und anspruchsvollste Abfahrt im gesamten Weltcupkalender. Das erste Rennen gewann der Österreicher Thaddäus Schwabl 1937 mit einer Zeit von 3:53,1 für sich. Den aktuellen Streckenrekord hält Fritz Strobl mit einer Zeit von 1:51,58 aus dem Jahr 1997.

Die Streif stellt die Fahrer vor die schwerste Aufgabe der Weltcupsaison.

Direkt vom Start weg beginnt für die Athleten ein Höllenritt. Nach nicht einmal neun Sekunden erreichen sie die „Mausefalle“ – den steilsten Abschnitt der Strecke mit dem weitesten Sprung. Bis zu 80 Meter geht es für die Athleten auf dem 85%-steilen Abschnitt. Ihre Geschwindigkeit steigt hier bis auf 120 km/h.

Nach der „Mausefalle“ folgt das „Karussell“. Hier wirken unfassbare Kräfte und starke Kompressionen auf die Sportler. Sie sind Fliehkräften bis zu 3,1g ausgesetzt – vor der Einfahrt in den schwierigen Steilhang, der extreme Konzentration erfordert, gilt es hier in den Groove für einen der anspruchsvollsten Teile der Strecke zu kommen.

Steilhang

Wer sich Chancen auf den Sieg auf der Streif machen will, der muss den „Steilhang“ optimal und fehlerfrei fahren. Dabei zählt aber nicht nur das fahrerische Können der Sportler, sondern auch das Material. Auf dem vereisten und unebenen Hang ist es nur mit perfekt präparierten Skiern und einem exakten Timing möglich, ohne große Zeitverluste durch den „Steilhang“ zu gelangen.  

Bei der Ausfahrt aus dem Steilhang müssen die Fahrer sich trauen, die Kurve bis ganz außen auszufahren. Passt die Linie allerdings nicht zu 100% und kommen die Fahrer nur ein kleines Stückchen zu weit hinaus, landen sie im Netz. Ein Ritt auf der Rasierklinge für jeden Athleten.

Gschöss und Seidalmsprung

Im anschließenden „Gschöss kann zum ersten Mal kurz durchgeatmet werden. Hier kommt es darauf an gut zu gleiten und möglichst lange in der tiefen Hocke zu bleiben. Dabei dürfen die Fahrer die Konzentration aber nicht verlieren. Das wäre vor dem kommenden Streckenabschnitt verheerend.

Mit einem kleinen Sprung gelangen die Fahrer in die „Alte Schneise“ und zur Anfahrt auf den „Seidalmsprung“. Immer noch gehockt und ohne zu sehen was nach dem Sprung kommt, rasen die Fahrer auf den Sprung zu und starten danach in den schwierigsten Teil der Abfahrt.

Hausberg und Zielsprung

Nach dem „Lerchenschuss und dem „Oberhausberg fahren sie nach einem anstrengendes „S“ auf die "Hausbergkante" zu. Nach dem spektakulären Sprung bleibt den Fahrern nur Bruchteile von Sekunden zum reagieren, denn der Sprung geht direkt in eine Kompression und danach in die extrem schwierigen und eisigen Traversen.

Ein Kraftakt für alle Fahrer: Der anstrengende Schlussteil der Streif mit Hausbergkante, Traverse und Zielsprung.

Mit brennenden Muskeln und bei unruhiger Piste eine Herkulesaufgabe für jeden Athleten. Beim abschließenden Zielsprung werden Geschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde erreicht. Der Fahrer hat die 35.000 jubelnden Zuschauer schon im Blick, doch bleibt man nicht konzentriert, kann es zu schweren Stürzen kommen.

Im Ziel angekommen wird jeder Einzelne von den frenetischen Fans bejubelt. Denn auf der Streif ist nicht nur der Erstplatzierte der Sieger – sondern jeder, der die Piste bezwungen und gesund im Ziel angekommen ist.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Gabriele Facciotti / AP Photo*

January 24, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Die Handball-EM neigt sich dem Ende und somit auch den entscheidenden Spielen zu. Am kommenden Wochenende stehen in Stockholm die Halbfinals sowie das große Finale statt. Wir haben die größten Titelanwärter etwas genauer unter die Lupe genommen und machen mit euch den Favoriten-Check inklusive mit Tipps zu unseren Sportwetten.

Alle Wetten zur Handball-EM gibt’s hier!

Spanien:

Der amtierende Europameister ging als absoluter Top-Favorit auf den Titel ins Turnier und diesem Status wurden sie bisher auch gerecht. Denn die Spanier schreiten bisher ungeschlagen durch das Turnier. Selbst Deutschland, als Europameister 2016, stellte für die Spanier keinerlei Bedrohung dar.

Zugegeben: Eine richtige Feuerprobe blieb dem Europameister bisher verwehrt. In der Gruppe traf man mit Lettland und der Niederlande auf absolute Außenseiter. Und die angesprochene DHB-Auswahl wurde seinem Status als Spitzenteam während des gesamten Turnierverlaufs einfach nicht gerecht.

In der Zwischenrunde lauerten dann Tschechien, Weißrussland und Gastgeberland Österreich auf die Mannen von der iberischen Halbinsel. Drei Aufgaben, die für die Spanier schier im Vorbeilaufen zu meistern schienen.

Der Hauptgrund dafür ist, dass die Spanier mit einem Team antreten, das mit seinem Hauptkern schon fast eine gesamte Dekade zusammenspielt. Viele wortwörtliche Schwergewichte der Spanier befinden sich mittlerweile in einem Alter, in dem sie sich auf die letzten großen Turniere ihrer Karriere zu bewegen. 

Julen Aguinagalde dient dabei als größtes Gesicht der Truppe. Aguinagalde, der als weltweites Vorbild auf der Kreisläuferposition fungiert, spielt derzeit eines von vielen Turnieren auf einem atemberaubenden Niveau. Ihm zur Seite steht der bereits 38- jährige Entrerrios vom FC Barcelona. Ein absoluter Leader im spanischen Team. Zwei Typen, die eigentlich schon alles erreicht haben und dennoch nie genug bekommen.

Dieser nie zu stillende Durst auf Titel macht Spanien zum absoluten Top-Kandidaten auf den Titel. Allerdings gibt es noch ein Team, das sich mit den Spaniern vermeidlich auf Augenhöhe begegnet. Die Quote dafür, dass die Spanier Europameister werden beträgt 2.80.

Norwegen:

Die Norweger sind das angesprochene Team, das mit den Spaniern auf Augenhöhe agiert. Eine Handballnation, die sich in den vergangenen Jahren überraschend zur Weltspitze gemausert hat. Und das obwohl der Turnierbaum für die Skandinavier schwerer hätte kaum sein können.

In der Gruppenphase warfen sie erst die Franzosen aus dem Turnier und machten dann mit den Schweden in der Zwischenrunde kurzen Prozess. Doch für diesen Lauf ohne eine einzige Niederlage gibt es auch reichliche Gründe.

Zum einem ist es die Offensive, die unglaublich diszipliniert auftritt und vor allem im Tempogegenstoß seine Stärken hat. Hinzu kommt mit Sander Sargosen ein erst 23- jähriger Handballprofi mit absolutem Weltklasseformat. Nicht ohne Grund wird sich Sargosen ab dem kommenden Sommer den Zebras aus Kiel anschließen.  

Ab Sommer auf in der Handball-Bundesliga zu bestaunen: Der beste Spielmacher der Welt, Sander Sagosen. 

Einen großen Anteil an dem Erfolg der norwegischen Nationalmannschaft hat vor allem auch der Trainerstab. Auf der Bank sitzen zwei ehemalige Bundesligaspieler, die mittlerweile die Geschicke der Norweger lenken und leiten. Christian Berge ist Cheftrainer und Borge Lund dirigiert die Defensive.

Allerdings haben die Norweger auf diesem Niveau auch eine kleine Schwachstelle. Torbjorn Bergerund, der für die SG Flensburg-Handewitt spielt und für die Nationalmannschaft zumeist zwischen den Pfosten steht, ist nicht mehr als ein solider Schlussmann und gehört zur Regie der Weltklasse-Keeper.

Kein Experte kann sich in diesen Tagen so wirklich festlegen, ob nun Spanien oder doch Norwegen der Top-Favorit auf den Titel ist. Dementsprechend gleichen sich auch die Quoten bei den Wetten Handball. Die Quote dafür, dass die Norweger Europameister werden beträgt also auch 2.80.

Kroatien:

Kroatien nimmt im Halbfinale eher eine Außenseiterrolle ein. Im Vergleich mit Norwegen und Spanien reicht die Kaderstärke einfach nicht aus, um (auf dem Papier) mit den großen Titelfavoriten mitzuhalten.

Doch die Gruppenphase folgte zwar ein glatter Durchmarsch, doch bei Gegnern wie Weißrussland, Montenegro und Serbien war durchaus damit zu rechnen.

Dass man die Mannschaft rund um Bundesliga-Star Domagoj Duvnjak trotzdem auf dem Zettel haben muss, stellten sie in der Hauptrunde unter Beweis. Gegen Deutschland drehten sie einen Halbzeitrückstand noch zum Sieg und am letzten Spieltag setzten die Kroaten mit einem 22:22-Unentschieden ein weiteres Ausrufezeichen.

Damit sind auch die Kroaten weiterhin ungeschlagen. Und einen großen Anteil daran hat ein bekanntes Gesicht aus der Handball-Bundesliga: Domagoj Duvnjak. Und dabei glänzt er nicht nur als verlässlicher Torschütze.

Der Welthandballer von 2013 hat das Gespür für die wichtigen Aktionen. Er erkennt Situationen oft schon, bevor der Gegner sie überhaupt startet. Es ist unfassbar schwer, den Rückraumspieler auszuschalten. Und das wissen auch die Gegner der Kroaten. Vor dem Spiel gegen Deutschland sagte Kreisläufer Patrick Wiencek: „Dule kann man nie ausschalten, er ist einer der besten Spieler der Welt. Da bekommen wir eine Riesenaufgabe.“

Nicht nur im Trikot der kroatischen Nationalmannschaft zaubert Duvnjak regelmäßig: Auch beim THW Kiel in der Handball-Bundesliga ist er am Start. 

Und an dieser Aufgabe beißen sich schon viele Mannschaften die Zähne aus. Es wäre den heißblütigen Kroaten also durchaus zuzutrauen, dass sie trotz ihrer Außenseiterrolle im Vergleich zu Spanien und Norwegen auch diesen Teams weh tun können. Die Quote bei unseren Sportwetten online auf den Titelgewinn der Mannschaft von Kulttrainer Lino Cervar liegt bei 5.50.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Ronald Zak / AP Photo*

January 23, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Die NBA ist die Liga für die Stars und Sternchen der Sportwelt. In unserem letzten NBA-Bericht haben wir die Top-Kandidaten für den diesjährigen MVP-Titel genauer unter die Lupe genommen. Heute schauen wir uns die Ideengeber und Strippenzieher etwas genauer an: Die Chefcoaches. Wer krallt sich den Titel für den Trainer des Jahres?

Die Wetten zum Trainer des Jahres gibt’s hier!

Brad Stevens (Boston Celtics):

Schon seit 2013 ist Brad Stevens Cheftrainer der Boston Celtics. Aus den Celtics formte Stevens in den vergangenen eine Spitzenmannschaft. Mit der perfekten Mischung aus Disziplin und individueller Klasse in Form von Jayson Tatum oder Kemba Walker.

Dazu schlagen die jungen Wilden total ein. Denn Stevens schenkt ihnen Vertrauen und baut auf die Youngster. Vor allem Hüne Tacko Fall hat es den Fans dabei angetan.

 

Tacko Fall ist einer der größte Publikumslieblinge der NBA.

Erst zuletzt ließen die Celtics ihre Klasse wieder aufblitzen, indem sie die Lakers um LeBron James schlugen und sie gleichzeitig noch mit der höchsten Saisonniederlage nach Hause schickten. In der Eastern Conference sind die Celtics aktuell Tabellenvierter. Das Erreichen der Playoffs ist damit mehr als nur möglich.

Mit 17 gewonnenen Titeln sind die Celtics das erfolgreichste Team der NBA. Vielleicht erreichen die Celtics unter Brad Stevens den ersten Titel seit 2008. Die Wettquote dafür, dass Brad Stevens Trainer des Jahrs wird, liegt bei 7.00.

Frank Vogel (Los Angeles Lakers):

Seit dieser Saison ist Frank Vogel der Chef der Los Angeles Lakers. Der erfahrene Headcoach trainierte schon die Pacers, Orlando Magic und war bei den Celtics als auch bei den 76ers als Assistenztrainer im Einsatz.

In dieser Saison übernahm er das Traineramt der Lakers, mit der klaren Aufgabe Meister zu werden. Das Spielermaterial dafür wird ihm im jeden Fall geboten. Mit LeBron James und Anthony Davis stehen der zwei der besten Spieler der NBA im Kader der Lakers.

Doch deswegen läuft noch längst nicht alles glatt. Zwar führen die Lakers derzeit die Western Conference an, doch die Niederlage gegen Boston zeigte, dass die Lakers noch äußerst verwundbar sind.

Gelingt den Lakers in diesem Jahr der große Coup und sie spielen sich zur Meisterschaft, dann hat auch Chefcoach Frank Vogel gute Chancen Trainer des Jahres zu werden. Die Quote dafür beträgt 6.00.

Erik Spoelstra (Miami Heat):

Durch Erik Spoelstra fließt echtes NBA-Blut. Schon sein Vater Jon Spoelstra war General Manager der Blazers, der Nuggets, der Buffalo Braves und der New Jersey Nets. In seiner aktiven Spielerkarriere hat Erik Spoelstra sogar in Deutschland gespielt. In der 2. Bundesliga Nord spielte er für den TuS Herten.

 

Lebron James will auch mit den Lakers hoch hinaus.

Schon seit 2008 ist Spoelstra Cheftrainer in Miami. Mit Miami holte er schon zwei Mannschaften und machte Spieler wie LeBron James groß. Spoelstra ist ohne Frage einer der größten Macher der NBA im bisherigen Jahrtausend.

Und auch in diesem Jahr ist Miami Heat wieder oben auf. Miami ist aktuell Tabellenzweiter in der Eastern Conference und hat damit auch in diesem Jahr sehr gute Chancen auf die Playoffs. Nachdem Miami die Playoffs im vergangenen Jahr verpasste, ist es in dieser Saison schon fast Pflicht, wieder an den Playoffs teilzunehmen.

Auch Erik Spoelstra wartet mit Miami schon seit 2013 auf eine Meisterschaft. Vielleicht gelingt in diesem Jahr die dritte für Spoelstra. Alle guten Dinge sind schließlich drei. Die Quote dafür, dass Spoelstra Trainer des Jahres wird beträgt 6.00.

Nick Nurse (Toronto Raptors):

Schon seit 2013 ist Nick Nurse Mitglied des Trainerstabs der Toronto Raptors. Zur Saison 2018/19 wurde Nurse zum Cheftrainer der Raptors befördert und dieses Vertrauen zahlte er den Verantwortlichen sofort zurück.

Im vergangen Jahr gewann er mit Kawhi Leonard in der Hinterhand auf Anhieb die Meisterschaft. Eine wahnsinnige Überraschung, die gleichzeitig der Dynastie der Warriors ein Ende setzte. Kein Wunder also, dass der Coach der Raptors auch in diesem Jahr ganz oben auf der Liste für den Trainer des Jahres steht.

Doch ganz so dominant wie im vergangenen Jahr treten die Raptors in dieser Saison nicht auf. Was aber auch zu erwarten war, da die Raptors alleine mit dem Abgang von Superstar Leonard einen großen Umbruch zu verkraften hatten.

Aktuell sind die Raptors Tabellendritter hinter den Bucks und Heat in der Eastern Conference. Sollten die Raptors es schaffen ihren Titel in dieser Saison zu verteidigen, dann hat auch Nick Nurse sehr gute Chancen auf den Titel für den Trainer des Jahres. Die Quote dafür beträgt 5.00.

 

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Morry Gash / AP Photo*

 

 

January 22, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Die Conference Championship Games sind gespielt und die beiden Super Bowl-Teilnehmer stehen fest. Bevor es in Miami um die Vince Lombardi Trophy geht, bleiben den Teams zwei Wochen um sich auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten. Trotzdem fliegt das Ei durch die Luft: In Orlando steht der Pro Bowl auf dem Programm. Das Spiel der besten Spieler der Saison. 888sport zeigt euch die Spieler, die in ihrer Karriere am häufigsten in den Pro Bowl gewählt wurden.

Alle Wetten zur NFL gibt’s hier!

Platz 4: Jason Peters

Der Offensive Tackle kommt auf insgesamt neun Pro Bowl-Nominierungen. In den Jahren 2007-2011 und 2013-2016 wurde er von den Fans in das beste Team der Saison gewählt. Bei seinen ersten beiden Nominierung war Peters für die Buffalo Bills aktiv, 2009 wurde er zu den Philadelphia Eagles getradet. Bei Philly gelangen ihm nicht nur sieben weitere Pro Bowl-Teilnahmen sondern auch der Gewinn des Super Bowls im Februar 2018.

Platz 4: Julius Peppers

Auch der Peppers kommt wie Peters auf neun Pro Bowl-Nominierungen. Der Defensive End wurde 2002 von den Carolina Panthers als zweiter Spieler des Drafts gepickt und erfüllte die hohen Erwartungen an ihn. Bei den Panthers unter Vertrag stehend schaffte er den Sprung in die Pro Bowls 2004-2006, 2008 und 2009.

2009 wurde er dann zu den Chigago Bears getradet. Bei den Bears zeigte er ähnlich starke Leistungen und nahm an den Pro Bowl 2010, 2011 und 2012 teil.

Auch nach seinem Wechsel zu den Green Bay Packers im Jahr 2014 gelang ihm noch eine Teilnahme. 2015 nahm er am Spiel der besten Spieler teil. Außerdem wurde er 2009 in das Team des Jahrzehnts gewählt.

Platz 3: Larry Fitzgerald

Larry Fitzgerald gehört wohl zu den besten Spielern aller Zeiten, die nie einen Super Bowl-Ring gewinnen konnten. In seinen 16 Jahren in der NFL wurde elf Mal von den Fans in den Pro Bowl gewählt. Nachdem die Arizona Cardinals den Wide Receiver 2004 gedraftet hatten, schaffte es Fitzgerald schon in seinem zweiten Jahr in den Pro Bowl. Neben 2005 wurde er auch in den Jahren 2007-2013 und 2015-2017 in die Auswahl gewählt.

Zu gerne würde er die Teilnahmen gegen einen Gewinn der Lombardi Trophy tauschen. Im nächsten Jahr hat er dazu noch einmal die Chance: Erst in der letzten Woche bestätigte der 36-jährige, dass er auch in der neuen Saison auf das Feld zurückkehren wird.

Platz 2: Drew Brees

Quaterback Drew Brees ist der einzige Spieler in dieser Liste, der auch am nächsten Wochenende in Orlando zum Kader gehören wird. Dies wird seine 13. Teilnahme werden. 2004, 2006, 2008-2014 und 2016-2018 war er ebenfalls Teil des Teams des Jahres.

Und diese Vielzahl an Teilnahmen sind mehr als verdient. Brees gehört mit nur einem Super Bowl-Sieg zwar nicht zu den erfolgreichsten Quaterbacks, doch er ist der Spieler mit den meisten geworfenen Touchdowns und den meisten geworfenen Yards in der NFL-Geschichte.

Platz 1: Tom Brady

Hat jemand daran gezweifelt, dass jemand anderes als Tom Brady auf Platz Eins dieser Rangliste steht? Wahrscheinlich nicht. Der GOAT kommt auf unglaubliche 14 Teilnahmen. In diesem Jahr wurde er zum ersten Mal seit 2009 nicht in das Team gewählt. In den Jahren 2001, 2004, 2005, 2007 und 2009-2018 wurde er von den Fans unter die besten der Saison gevotet.

Tom Brady beim Pro Bowl
Tom Brady bei einer seiner wenigen wirklichen Teilnahmen beim Pro Bowl Anfang in der Saison 2001. In diesem Jahr gehört er erstmals seit 2009 nicht zum All Star Team der NFL.

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Ronen Zilberman / AP Photo*

Doch wirklich teilgenommen hat Brady nicht oft: In den Saisons 2001, 2004, 2007, 2011, 2014, 2016, 2017 und 2018 stand Brady im Super Bowl und konnte auf Grund dessen nicht am Pro Bowl teilnehmen. Mit fünf Super Bowl-Siegen wird er es verschmerzen können.

Ist dir die Zeit bis zum Super Bowl zu lang? Dann kannst du jetzt auch bei unseren Wetten NFL auf den Pro Bowl setzen.  

 

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Steve Nesius / AP Photo*

January 22, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off