Die Nations League hat begonnen und ist nun in ihrer zweiten Saison. Der neue UEFA-Wettbewerb wurde unter anderem eingeführt, damit es mehr spannende Spiele zwischen Mannschaften auf Augenhöhe in Form von Pflichtspielen gibt und somit die oft nur belächelten Freundschaftsspiele entfallen.

Daher gab es auch in der Saison 2018/19 bereits einige Kracher-Partien! Wir zeigen Euch die bisher spektakulärsten Duelle in der Nations League.

Gruppe A1: Deutschland – Niederlande (2:2)

Nachdem die DFB-Elf bei der Weltmeisterschaft 2018 kläglich versagt hatte und bereits in der Gruppenphase als Letzter ausgeschieden war, war Die Mannschaft eigentlich auf Wiedergutmachung in der Nations League aus.

Doch schon bei der Auslosung war klar, dass die Gruppengegner der Deutschen, bestehend aus Frankreich und den Niederlanden, schwer zu besiegen sein würden. Und das musste die Löw-Elf am eigenen Leib erfahren.

Nach insgesamt eher schwachen Auftritten in der Nations League stand Deutschland beim letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande bereits als Absteiger fest (aufgrund einer Regeländerung fiel der Abstieg jedoch aus), doch für die Niederländer ging es um den Gruppensieg und damit den Einzug in die „Final Four“.

In einem über lange Zeit hinweg ansprechenden Spiel, in dem beide Mannschaften sich kämpferisch zeigten, deutete nach 20 Minuten vieles auf den ersten Sieg der DFB-Elf in der Nations League hin, da sie durch Tore von Timo Werner und Leroy Sané zuvor mit 2:0 in Führung gegangen war.

Die Highlights zwischen Deutschland und den Niederlanden.

Im Gegensatz zu den vorherigen Monaten zeigten sich die Deutschen in der Abwehr stabil und ließen kaum Chancen zu, im Spiel nach vorne lauerten sie auf Kontermöglichkeiten und kamen zu mehreren gefährlichen Abschlüssen.

Doch in der Schlussphase zeigte sich die deutsche Mannschaft nicht mehr so dominant wie zuvor und die bis dahin disziplinierte Abwehrleistung war Geschichte.

In der 85. Minute kann die Löw-Elf den Ball nicht klären und lässt Marten De Roon zu Quincy Promes passen, der den Ball wunderschön zum Anschlusstreffer ins Tor schlenzt. Doch es kam noch bitterer…

In der ersten Minute der Nachspielzeit flankt Tonny Vilhena den Ball in den Strafraum, wo er von Joshua Kimmich per Kopf verlängert wird und der Ausnahmespieler Virgil van Dijk ihn per Direktabnahme ins Tor von Manuel Neuer befördert. Deutschland hatte in den letzten Minuten den eigentlich verdienten Sieg verspielt und die Niederlande somit doch noch das Ticket für die „Final Four“ gelöst.

Gruppe A2: Schweiz – Belgien (5:2)

Die nächste Aufholjagd fand beim Spiel Schweiz gegen Belgien statt, diese war jedoch noch spektakulärer. Denn die starbesetzte belgische Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt die FIFA-Weltrangliste anführte, ging durch einen Doppelpack von Thorgan Hazard bereits nach 17 Minuten in Führung.

Es drohte ein bitterer Abend für die Schweizer Nati zu werden, der mit Manuel Akanji, Fabian Schär und Stephan Lichtsteiner damals drei wichtige Defensivakteure nicht zur Verfügung standen.

Obwohl die Schweizer zunächst nicht viele Lösungen gegen defensiv gut stehende Belgier fanden, bekamen sie in der 26. Minute per Strafelfmeter die Chance zum Anschlusstreffer – und die hat Ricardo Rodriguez genutzt.

Die Nati fand nun immer besser ins Spiel und machte Druck auf den Ausgleich. Nach einer Kopfballverlängerung von Xherdan Shaqiri schloss Haris Seferovic eiskalt aus kurzer Distanz zum 2:2 ab, es sollte nicht das einzige Tor des ehemaligen Frankfurters bleiben…

Die Highlights zwischen der Schweiz und Belgien.

Man merkte nun, dass beide Mannschaften den Sieg wollten und aktiver wurden. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatten die Belgier einen Eckball, doch die Schweizer konterten und fanden wieder Seferovic, der den Ball direkt abnahm und unhaltbar ins lange Eck schlenzte. Die Schweizer hatten noch in der ersten Halbzeit einen 0:2 Rückstand in ein 3:2 gedreht!

Nach der Halbzeitpause schien die Partie zunächst wieder ausgeglichen, doch die Schweizer fielen immer wieder mit aussichtsreichen Chancen auf. In der 62. Minute war es dann auch so weit: Nach Vorarbeit von Shaquiri köpfte Gladbachs Nico Elvedi zum 4:2 ein – damit übernahmen die Schweizer die Tabellenführung in der Gruppe A2!

In der 85. Minute machte Severovic mit seinem Kopfballtreffer und dritten Tor des Tages den Sack endgültig zu und verhalf der Nati damit zum Gruppensieg.

Gruppe A4: Spanien – Kroatien (6:0)

Der kroatische Vizeweltmeister bestritt seine erste Nations League Partie im September gegen Spanien, wird jedoch wohl keine guten Erinnerungen an das Spiel haben.

Die Kroaten waren zunächst besser in die Partie gestartet, doch ließen die ersten Chancen liegen – und das sollte sich bald rächen! Die Spanier wurden in ihrem eigenen Spiel stabiler und fingen an, selbst Chancen zu kreieren.

Nach 24 Minuten fiel das erste Tor für die Hausherren. Nachdem Ramos aus der eigenen Hälfte einen weiten Diagonalball auf den nach vorne aufgerückten Außenverteidiger Carvajal schlug, flankte dieser mit einem atemberaubenden Außenristpass zu dem in der Mitte wartenden Saul Niguez, der zum 1:0 einköpfte.

Fortan waren fast nur noch die Spanier am Drücker. Bereits in der 33 Minute erhöhten sie in Form von Asensio nach einem fatalen Fehler im Spielaufbau der Kroaten auf 2:0 und nur zwei Minuten später gab wieder Asensio einen satten Lattenschuss ab, der vom Kroatien-Keeper unglücklich ins Tor gelenkt wurde. Mit dem 3:0 zur Halbzeit waren die Kroaten sogar noch gut bedient!

Die Highlights zwischen Spanien und Kroatien.

Nach der Pause machten die Spanier dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Nach einem Zuspiel von Asensio hat Rodrigo Moreno in der 49. Minute zum 4:0 erhöht, indem er den Ball durch die Beine des kroatischen Torhüters schoss. Nach einer Ecke von Asensio durfte sich in der 57. Minute auch Kapitän Sergio Ramos in die Torschützenliste eintragen als er zum 5:0 einköpfte.

Das letzte Tor des Abends wurde natürlich von keinem anderen als dem Spieler des Spiels, Marco Asensio, aufgelegt. Er spielte den Ball in den Strafraum zu Isco, der nach kurzer Körpertäuschung den Ball  in der 70. Minute ins linke Tor einlenkte.

Spanien zeigte insgesamt ein Weltklasse Spiel mit über 830 gespielten Pässen, einer Passquote von 94% und einem Ballbesitz von 71%. Bei dem Auftritt beider Mannschaften hätte man meinen können, dass die Spanier der amtierende Vizeweltmeister waren und nicht die Kroaten…

Finale: Portugal – Niederlande (1:0)

Natürlich schafft es auch das erste und bisher einzige Finale der UEFA Nations League in unsere Aufzählung der spektakulärsten Spiele in der Geschichte des Wettbewerbs: Das Endspiel zwischen Portugal und den Niederlanden.

Zunächst fanden die Niederländer besser ins Spiel, da die Portugiesen ihnen den Ball und das Feld überließen, doch wegen Portugals gut stehender Defensive kam es zu keinen hundertprozentigen Torchancen. Im weiteren Spielverlauf fand jedoch auch die Seleção besser ins Spiel. Die erste Halbzeit endete mit 3:0 Torschüssen für die Hausherren, mehr aber auch nicht.

Die Highlights zwischen Portugal und den Niederlanden.

In der zweiten Hälfte drehten die Niederländer wieder auf und hatten ein paar gute Chancen, doch die Portugiesen waren es, die das Tor machten. Nach schnellem Kombinationsspiel behielt Bernado Silva die Übersicht und legte auf Goncalo Guedes quer. Guedes kam unbedrängt zum Abschluss und netzte den Ball ins rechte untere Eck ein. Obwohl der Torhüter von der Elftal noch dran war, konnte er den Treffer nicht verhindern.

Die Niederländer waren gefordert und versuchten fortan auch mehr nach vorne zu spielen, doch ihre Abschlüsse waren zu unplatziert und wurden nicht mehr wirklich gefährlich. So endete die erste Nations League dank dem einzigen Treffer im Finale von Goncalo Guedes mit Portugal als verdientem Sieger.

* Die Rechte am Bild liegen bei Alberto Saiz/ AP Photos *

September 8, 2020

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     Derzeit findet die 107. Austragung der Tour de France statt. Seit 1903 kämpfen alljährlich die verschiedenen Fahrer um den Sieg beim größten und prestigeträchtigsten Straßenradrennen der Welt.

Daher zeigen wir Euch die spektakulärsten Rekorde der vergangen Jahre. Und wer weiß, vielleicht werden ja auch bei der aktuellen Tour Glanzstücke für die Ewigkeit erzielt.

Die meisten Tour-Siege

Lange Zeit war Lance Armstrong der erfolgreichste Athlet der Tour de France, denn der Amerikaner hatte die Tour von 1999 bis 2005 dominiert und sieben Mal hintereinander gewonnen. Doch vor einigen Jahren haben sich Gerüchte rund um Dopingverstöße von Armstrong bewahrheitet und so wurden ihm all seine Tour-Siege aberkannt.

Doch auch andere Fahrer haben die Tour de France mehrmals gewonnen – und zwar auf ehrliche Weise. So siegten etwa Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain alle jeweils fünfmal am Ende bei der Tour.

Die meisten Etappen-Siege

Die meisten Etappen-Siege hat sich einer der zuvor genannten Rekordsieger geholt, nämlich Eddy Merckx. Der Belgier gilt eben nicht grundlos als der beste und erfolgreichste Radrennfahrer der Geschichte.

Was machte Eddie Merckx zum Allerbesten?

Merckx, der den Spitznamen „Der Kannibale“ trug, hat siebenmal an der Tour de France teilgenommen und insgesamt auf 34 Etappen den Sieg einfahren können. Auf Platz zwei liegt Mark Cavendish, der insgesamt 30 Etappen bei zwölf Teilnahmen gewonnen hat.

Am längsten Gelb

Und noch ein weiterer Rekord geht auf das Konto von Eddy Merckx. Denn der Belgier trug bis heute am häufigsten das begehrte Gelbe Trikot. Ganze 96 Tage war er im „maillot jaune“ gekleidet und signalisierte damit, dass er die Gesamtwertung der Tour anführte.

Rekord-Teilnehmer

Seit 2018 ist der Franzose Sylvain Chavanel der alleinige Rekord-Teilnehmer an der Tour de France. Der Radprofi ist nämlich von 2001 bis 2018 an jeder Tour an den Start gegangen, dennoch beendete er zwei der insgesamt 18 Touren nicht.

Damit liegt Chavanel knapp vor den zuvorigen Rekordhaltern bestehend aus George Hincapie, Stuart O’Grady und Jens Voigt – sie alle nahmen jeweils an 17 Touren teil. Dennoch blieb allen vier Athleten der Gesamtsieg bei der Tour de France verwehrt. Mit Ausnahme von George Hincapie konnten sich jedoch alle über einzelne Etappen-Siege bei der Tour freuen.

Jüngster Tour-Sieger

Der jüngste Sieger der Tour de France war Henri Cornet. Im Alter von 19 Jahren bekam er 1904 nachträglich den Tour-Sieg zugesprochen, da die drei vor ihm platzierten Athleten betrogen hatten indem sie Abkürzungen gefahren sind oder sogar Strecken mit dem Zug gereist waren.

Die besten Momente der Tour de France 2019.

Doch bei der letzten Tour im Jahr 2019 sorgte erneut ein junger Athlet für Aufsehen. Denn Egan Bernal gewann mit nur 22 Jahren die 106. Ausgabe der Tour de France und wurde damit zu einem der jüngsten Sieger seit Cornet.

Ältester Tour-Sieger

Der älteste Tour-Sieger war Firmin Labot. Der Belgier hat insgesamt an zehn Touren teilgenommen und acht davon auch beendet. Seine größten Erfolge konnte er 1919 und 1922 feiern, denn da gewann er jeweils den Gesamtwettbewerb. Bei seinem zweiten Sieg war er bereits 36 Jahre alt und ist damit bis heute der älteste Sieger der Tour de France.

Der älteste Tour-Sieger der „letzten Jahre“ ist der Australier Cadel Evans. Er nahm insgesamt an neun Touren teil und belegte 2007 und 2008 jeweils den zweiten Platz, ehe ihm 2011 sein wohl größtes Kunststück im Straßenradsport gelang und er als Sieger der Tour de France hervorging – und das im Alter von 34 Jahren.

Der Sieg mit dem geringsten Zeitabstand

Bei der Tour de France im Jahre 1989 lagen am Ende nur acht Sekunden zwischen dem Sieger Greg LeMond und dem zweitplatzierten Laurent Fignon. Damit war das der bisher knappste Tour-Ausgang seit dem Bestehen des Rennens.

Alle Tour-Sieger von 1903 bis 2013.

Der Sieg mit dem größten Zeitabstand

Ein ganz anderes Bild zeigte sich dagegen bei der ersten Tour de France im Jahr 1903. Damals kam der Sieger Maurice Garin unfassbare 2:59:31 Stunden vor dem Zweitplatzierten französischen Landsmann Lucien Pothier ins Ziel. Übrigens: Der Letzplatzierte Athlet, Arsène Millocheau, kam mit einem Rückstand von 64 Stunden und 57 Minuten (!) hinter Garin ins Ziel und wurde damit zum ersten Träger der Roten Laterne.

Rekordinhaber der Roten Laterne

Die Rote Laterne zeichnet denjenigen Rennfahrer aus, der bei der Tour de France in der Gesamtwertung den letzten Platz belegt. Doch die „lanterne rouge“ ist begehrter, als man zunächst meinen möchte. Denn an den Fahrer mit diesem Titel erinnert man sich auch in Zukunft noch, an diejenigen, die im Mittelfeld landen, eher nicht.

Der Rekordinhaber der Roten Laterne ist der Belgier Wim Vansevenant, der bereits dreimal hintereinander (2006-2008) am Ende den letzten Platz belegte. Bei seiner zweiten Teilnahme an der Tour de France im Jahr 2005 wurde er Vorletzter.

Alle Wetten zur Tour de France gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Thibault Camus / AP Photos *

September 8, 2020

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Beim „Tag der Amateure“ wurden die restlichen Teilnehmer für die erste Runde des DFB-Pokals ermittelt und auch im bayerischen Verband wurden in der vergangenen Woche die beiden letzten Vertreter in Form vom TSV 1860 München und dem 1. FC Schweinfurt 05 bestätigt.

Dieses Wochenende finden die ersten Partien statt. Bei einigen Spielen, wie Dresden gegen den HSV oder die Würzburger Kickers gegen Hannover 96, könnte es sogar die eine oder andere Überraschung geben.

Im Gegensatz dazu kommt im Spiel 1. FC Düren gegen Bayern München wohl nur die Frage auf, wie hoch die Münchner triumphieren werden und wie viele Tore Top-Scorer Robert Lewandowski erzielen wird. Doch wer sind eigentlich die Rekord-Torschützen im DFB-Pokal? Wir zeigen sie Euch!

Jüngster Torschütze

Der jüngste Spieler, der in einem DFB-Pokalspiel getroffen hat, ist Giovanni Reyna von Borussia Dortmund. Der junge Amerikaner traf im Februar dieses Jahres im Achtelfinale gegen Werder Bremen im Alter von 17 Jahren und 2 Monaten und löste damit Julian Draxer ab, der den Rekord zuvor inne hatte, doch bei seinem Treffer zwei Monate älter war.

Die Highlights zwischen Bremen und Dortmund, sowie Giovanni Reynas Traumtor.

Genutzt hat das Tor von Reyna den Dortmundern jedoch nicht. Am Ende gewannen die Werderaner das Spiel mit 3:2 und schmissen die Dortmunder aus dem Pokal, ehe sie selbst in der nächsten Runde gegen Eintracht Frankfurt verloren haben.

Ältester Torschütze

Der älteste Torschütze des DFB-Pokals hält gleichzeitig auch den Rekord für den ältesten Torschützen in der Bundesliga – die Rede ist natürlich von Altmeister Claudio Pizarro.

In der letzten Saison kam Pizarro zwar nur bei einem DFB-Pokalspiel zum Einsatz, doch bei diesem traf er gleich doppelt! Nicht einmal zehn Minuten nach seiner Einwechslung erhöhte er zum 5:1 und dann zum 6:1-Endstand für Werder gegen den SV Atlas Delmenhorst – und das im stolzen Alter von 40 Jahren und 10 Monaten.

Bester Torschützenkönig

Den Titel als bester Torschützenkönig, also derjenige, der die meisten Tore in einer einzelnen Saison erzielt hat, müssen sich zwei Spieler teilen. Denn sowohl Dieter Müller vom 1. FC Köln als auch Ernst Willimowski vom TSV 1860 München gelang das Kunststück von 14 Toren in einer Spielzeit.

Willimowski stellte dabei 1942 den Rekord im „Tschammer-Pokal“ – dem Vorgänger des DFB-Pokals – auf, als ihm in nur vier Spielen die besagten 14 Treffer gelangen. Dabei traf er unter anderem sieben Mal in einem Spiel! Am Ende verhalf er so den Münchner Löwen zum ersten nationalen Titelerfolg.

Mehr als 30 Jahre später zog Dieter Müller mit dem ehemaligen Sechzger gleich. In der Saison 1976/77 erzielte auch er in acht Spiele ganze 14 Tore und traf damit in sieben Spielen. Das wichtigste Tor schoss er jedoch im Finale, als er die Kölner zum 1:0-Erfolg über Hertha Berlin führte.

Rekord-Torschützenkönig

Rekord-Torschützenkönig im DFB-Pokal ist kein Geringerer als Robert Lewandowski. Bisher hat er bereits fünfmal den Titel des erfolgreichsten Torschützens des Turnieres gewinnen können – zuletzt sogar viermal hintereinander mit dem FC Bayern.

Damit hat der polnische Ausnahmestürmer natürlich einen großen Beitrag zu den Pokalerfolgen der Bayern in den letzten Jahren geleistet.

Erfolgreichster Verein

Es ist, wie so oft, wenn man nach Rekorden im deutschen Fußball sucht: am FC Bayern führt nun mal kaum ein Weg vorbei. Der Rekordsieger des DFB-Pokals (20-Erfolge) hat in den vergangenen Jahren natürlich auch die meisten Torschützenkönige gestellt.

Alle Pokalerfolge des FC Bayern München.

Neben Robert Lewandowski durften sich unter anderem auch Thomas Müller, Mario Gomez und Claudio Pizarro im Bayern Dress über die meisten im Wettbewerb erzielten Tore freuen – die letzten drei gewannen alle jeweils den Titel zweimal.

Die fünf Besten in der ewigen Torschützenliste

5. Hannes Löhr

Hannes Löhr verbrachte seine Profi-Karriere von 1964 bis 1978 beim 1. FC Köln. Dort durfte er eine Deutsche Meisterschaft und drei Titel im DFB-Pokal bejubeln. Im Pokal bestritt er insgesamt 60 Spiele, in denen er 34 Treffer erzielte. Zudem wurde er viermal Torschützenkönig des Pokals und verhalf damit den Kölnern gewiss zu den besagten Erfolgen.

4. Claudio Pizarro

Natürlich ist auch Claudio Pizarro unter den Besten der ewigen Torschützen des DFB-Pokals. In 17 Spielzeiten bestritt er 58 Spiele und kam am Ende auf insgesamt 34 Tore. Dabei lief er für Werder Bremen und den FC Bayern auf und gewann den Titel einmal mit den Bremern und fünfmal mit den Münchnern.

3.  Dieter Müller

Von Dieter Müllers außergewöhnlichem Rekord haben wir bereits vorhin berichtet. Selbstverständlich zählt auch er zu den erfolgreichsten Torschützen des Wettbewerbs. In insgesamt 38 Spielen fand er 36 Mal das Tor. Zweimal gewann er den Pott mit dem FC Köln.

2. Robert Lewandowski

Robert Lewandowski trifft am laufenden Band, so auch im DFB-Pokal. In 48 Spielen für Dortmund und Bayern hat er 39 Tore erzielt. Er ist Rekord-Torschützenkönig des Wettbewerbs und hat einmal mit den Dortmundern und dreimal mit den Bayern den Titel gewonnen.

1. Gerd Müller

Auch wenn Lewandowski gut ist, Gerd Müller war noch besser. Er war der Ausnahmestürmer schlechthin und hält neben dem Torrekord in der Bundesliga auch den im DFB-Pokal. In 60 Spielen für die Bayern traf er 75 Mal. Kein Wunder, dass er den Münchnern zu vier Pokal-Titeln verhalf.

Übrigens: die fünf besten derzeit noch aktiven Rekord-Torschützen des DFB-Pokals sind Freiburgs Nils Petersen (17), Vedad Ibisevic (20), Bremens Martin Harnik (21), Bayerns Thomas Müller (32) und Robert Lewandowski (39).

Alle Wetten zum DFB-Pokal gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Miguel A. Lopes / AP Photos *

September 8, 2020

Von 888sport

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Nachdem die DFB-Elf am Donnerstag unglücklich noch in der Verlängerung den 1:1-Ausgleichstreffer im Duell gegen Spanien kassierte, steht am Sonntag bereits das nächste Spiel in der UEFA Nations League an. Dabei trifft die Auswahl von Joachim Löw auf unsere Nachbarn aus der Schweiz.

Zwischen einigen Stars wird es ein Wiedersehen geben, denn viele der Spieler aus der Schweizer Nati laufen bei deutschen Bundesligisten auf – und genau diese Stars stellen wir Euch vor!

Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach)

Yann Sommer ist sowohl die Nummer Eins im Kasten der Schweizer als auch bei Borussia Mönchengladbach. Seit 2014 steht er für die Gladbacher auf dem Platz und hat so inzwischen bereits 198 Bundesligapartien bestritten, in 57 davon blieb er ohne Gegentor.

Die besten Paraden von Yann Sommer.

Sommer hat sich schon in vielen Spielen durch außergewöhnliche Paraden bewiesen und war maßgeblich an den guten Liga-Platzierungen der Fohlenelf in den letzten Jahren beteiligt. Bereits in seinem ersten Bundesligajahr ließ er beispielsweise nur 26 Gegentore zu – das war damals der zweitbeste Wert der Liga – und verhalf den Gladbachern so am Ende der Saison zu Rang Drei.

Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach)

Mit Nico Elvedi steht der nächste Gladbacher im Kader der Schweizer Nationalmannschaft. Der 23-Jährige spielt bereits seit 2015 am Niederrhein und gehört dort mittlerweile als Innenverteidiger zum Stammpersonal.

Zusammen mit seinem Teamkollegen und dem deutschen Nationalspieler Matthias Ginter gelten beide Gladbacher als eines der besten Innverteidiger Duos der Liga – Elvedis Passquote von 95% und Zweikampfquote von 60% im vergangenen Jahr deuten jedenfalls auf einen schwer zu bezwingbaren Gegner hin.

Manuel Akanji (Borussia Dortmund)

Auch wenn Ginter im nächsten Spiel nicht auf derselben Seite wie Elvedi spielt, ist der Dortmunder Manuel Akanji ein guter Ersatz. Der Schweizer wechselte in der Wintertransferperiode 2017/18 zur Borussia und ist seither im Kader der Schwarz-Gelben als Innenverteidiger gesetzt.

Denn auch er überzeugt mit einer überragenden Passquote (92,4%) und vielen gewonnen Zweikämpfen. Damit werden die Deutschen es wohl nicht leicht haben, an den beiden Bundesliga-Stars vorbei zu kommen.

Kevin Mbabu (VfL Wolfsburg)

Kevin Mbabu hat zwar erst eine Saison im Trikot vom VfL Wolfsburg bestritten, doch vor allem in der zweiten Saisonhälfte ist er als rechter Verteidiger der Wölfe gesetzt. Denn dort fällt er immer wieder durch seine Zweikampfstärke und damit verbundene wichtige Balleroberungen auf.

Die besten Aktionen von Kevin Mbabu beim VfL Wolfsburg.

So war der Defensivakteur in der vergangenen Saison oft auch in der gegnerischen Hälfte zu finden und letztendlich an fünf Toren direkt beteiligt, dreimal davon traf er selbst und zweimal gab er eine Torvorlage.

Djibril Sow (Eintracht Frankfurt)

Djibril Sow kam vor einem Jahr zu Eintracht Frankfurt. Zuvor kickte er für die Young Boys, bei denen er bereits unter dem derzeitigen Frankfurt-Coach Adi Hütter trainierte. Doch bisher blieb Sow größtenteils hinter den Erwartungen zurück. Der zentrale Mittelfeldspieler kam zwar auf 29 Einsätze, doch fiel immer wieder durch Fehler auf, die ihn bald nur noch zum Einwechselspieler machten.

Die gute Nachricht ist allerdings, dass Sow mit 23 Jahren noch viel Entwicklungspotenzial hat. Zudem war er vergangenes Jahr nach einer schweren Verletzung in die Saison gestartet. Derzeit ist er fit und könnte so in der nächsten Spielzeit beweisen, dass er das Zeug zu einem absoluten Leistungsträger hat.

Steven Zuber (Eintracht Frankfurt)

Steven Zuber ist einer der aktuellen Neuzugänge von Eintracht Frankfurt. Zuvor stand der Schweizer Nationalspieler für die TSG 1899 Hoffenheim auf dem Platz, doch war er dort in letzter Zeit kein Stammspieler.

Nun hofft der Offensivakteur Zuber, in Frankfurt wieder an seine alten Leistungen anknüpfen zu können und so eine wichtige Stütze im Team von Hütter zu werden. In der Schweizer Nati könnte er jedenfalls zumindest einmal auf sich aufmerksam machen…

Ruben Vargas (FC Augsburg)

Ruben Vargas wechselte erst im Juli 2019 zum FC Augsburg, doch stand in der vergangenen Saison in jedem Spiel, bis auf einem in dem er gelbgesperrt fehlte, auf dem Platz. Der 22 jährige Linksaußen hat in der Bundesliga sechs Tore erzielt und zwei Vorlagen gegeben.

Ruben Vargas zeigt seinen Lieblingstrick.

Aufgrund seiner Leistungen wurde er auch bereits zur Schweizer A-Nationalmannschaft berufen, wo er ebenfalls einen Treffer erzielte. Der quirlige und pfeilschnelle Vargas wird in Zukunft wohl noch zu einem echten Top-Spieler heranreifen.

Renato Steffen (VfL Wolfsburg)

Renato Steffen spielt seit Januar 2018 beim VfL Wolfsburg und ist im Kader gesetzt. Das ist auch kein Wunder, denn mit sechs Treffern und drei Assists in 27 Spielen der vergangenen Saison, ist er der drittbeste Scorer der Wölfe.

Doch vor allem fällt Steffen durch seine Flexibilität auf. Wenn Not am Mann war, hat er in der letzten Spielzeit auch als Außenverteidiger oder im linken Mittelfeld ausgeholfen, am wohlsten fühlt er sich aber dennoch auf seiner Stammposition als Rechtsaußen.

Breel Embolo (Borussia Mönchengladbach)

Mit Breel Embolo steht ein weiterer Gladbacher bei der Schweizer Nati auf dem Platz. Der junge Schweizer wechselte 2019 von Schalke 04 zur Fohlenelf und konnte trotz einzelnen verletzungsbedingten Ausfällen in seiner ersten Saison am Niederrhein überzeugen.

Embolo kann sowohl im offensiven Mittelfeld hinter den Spitzen spielen oder selbst als Mittelstürmer auflaufen. So sind ihm zuletzt acht Tore und acht Torvorlagen in 28 Bundesligapartien für die Gladbacher gelungen.

Dabei hat er vor allem mit vier Scorer-Punkten aus den letzten drei Spielen einen großen Anteil an der Last-Minute Champions League Qualifikation der Gladbacher.

Ehemalige Bundesligaspieler

Auch wenn das die Schweizer sind, die derzeit in der Bundesliga unter Vertrag stehen, gibt es einige, die früher in Deutschland spielten und mittlerweile wieder gewechselt sind.

So stand etwa der der derzeitige Schweizer Kapitän Granit Xhaka von 2012 bis 2016 für die Gladbacher auf dem Platz. Dort entwickelte er sich zu einem klasse defensiven Mittelfeldspieler, ehe er zum FC Arsenal wechselte, wo er unter anderem zweimal den FA Cup gewann

Und auch der Torschütze beim letzten Spiel der Schweizer gegen die Ukraine (2:1 für die Ukraine) war ein ehemaliger Bundesligastar: Haris Seferovic traf zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Von 2014 bis 2017 trug Seferovic den Frankfurter Adler auf der Brust.

Zudem spielte Mario Gavranovic bei Schalke und Mainz und wurde mit den Königsblauen 2010 sogar Pokalsieger. Ricardo Rodríguez war von 2012 bis 2017 beim VfL Wolfsburg und durfte 2015 ebenfalls den Gewinn des DFB-Pokals bejubeln.

Torhüter Yvon Mvogo wechselte diesen Sommer auf Leihbasis von RB Leipzig zur PSV Eindhoven und Michael Lang steht zwar noch bei den Gladbachern unter Vertrag, wird den Verein jedoch wohl bald verlassen.

Alle Wetten zur UEFA Nations League gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photos *

September 4, 2020

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Wenn das Schweizer Team von Chefcoach Vladimir Petkovic diesen Sonntag die deutsche Nationalmannschaft im Baseler St. Jakob-Park empfängt, treffen viele Akteure dabei auf ihre Vereinskollegen. Insgesamt 22 Bundesligisten stehen im Aufgebot der beiden Teams.

 

Diese Entwicklung ist nicht verwunderlich, so wagen viele Schweizer schnellstmöglich den Schritt in die prestigeträchtigere Liga aus dem Nachbarland, um dort Karriere zu machen, oder sich sogar für noch höheres zu empfehlen. Doch nicht nur für Einheimische bildete die Super League in der Vergangenheit das optimale Karrieresprungbrett. Wir blicken daher zurück auf die größten Stars, die ihre Profilaufbahn in der Schweiz begonnen haben.

Oliver Neuville

Es war eine der denkwürdigsten Szenen des deutschen Sommermärchens 2006. Im Gruppenspiel Deutschland gegen Polen steht es bis in die Nachspielzeit hinein noch 0:0. Ein Tor wurde dem Gastgeber zum sicheren Weiterkommen reichen. Kurz vor Schluss dann die Erlösung: Nach Flanke von David Odonkor schießt Oliver Neuville die Deutschen zum Glück.

Angefangen hatte die Karriere des in Locarno geborenen Stürmers 1992 beim Servette FC, mit denen er 1994 Schweizer Meister wurde. Nach einem Jahr in Spanien bei CD Teneriffa wechselte er zu Hansa Rostock in die Bundesliga. 334-mal lief er von da an für Rostock, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach in der deutschen Beletage auf, wo er an 154 Toren direkt beteiligt war.

Roberto Di Matteo

Zu Beginn der 2010er-Jahre galt der Italiener Roberto Di Matteo als einer der besten Trainer im Fußballgeschäft. In seiner ersten Saison schaffte er mit West Bromwich Albion direkt den Aufstieg in die englische Premier League. Zwei Jahre später, in der Saison 2011/12, gewann er als Trainer vom FC Chelsea London den FA Cup sowie die Champions League im „Finale dahoam“ gegen den FC Bayern München.

Als Spieler konnte er aber nie derart große Titel gewinnen. Begonnen hatte seine Profikarriere 1989 in seiner Geburtsstadt, beim FC Schaffhausen in der Zweiten Schweizer Liga. Jedoch war es beim FC Arau, wo Di Matteo mit der Schweizer Meisterschaft seinen größten Erfolg als Spieler feiern konnte. Daraufhin wechselte er zu Lazio Rom und später zu Chelsea.

Ivan Rakitić

Je viermal spanischer Meister und Pokalsieger, Champions-, Europa-League- und auch DFB-Pokal-Sieger. Die Erfolgsgeschichte von Kroatiens Fußballer des Jahres 2015, Ivan Rakitić, ist wirklich beeindruckend. 2018 wäre sogar fast noch der Weltmeistertitel hinzugekommen, doch im Finale musste sein Team sich Frankreich geschlagen geben.

 

Ivan Rakitic kehrt zum FC Sevilla zurück

Dennoch kann Rakitić schon jetzt auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Angefangen hat diese jedoch beim FC Basel. Dort durchlief der in Möhlin geborene Mittelfeldspieler mehrere Jugendmannschaften, ehe er zur Saison 2005/06 in den Profikader berufen wurde. Schnell spielte er sich dort fest und gewann 2007 den Schweizer Pokal, ehe er in die Bundesliga zum FC Schalke 04 wechselte.

Mohamed Salah

Zur Saison 2012/13 wechselte der damals noch unbekannte 20-jährige Mohamed Salah aus der ägyptischen Liga zum FC Basel. Trotz seiner starken Dribblings und immerhin 20 Tore für Basel, verdiente sich Salah einen Ruf als Chancentod. Ein Ruf, dem ihm auch bei seinen späteren Stationen bei Chelsea und dem AC Florenz hinterher hing.

Doch nach seinem Wechsel im Sommer 2015 zur AS Rom ließ er seine Kritiker schließlich verstummen, und zählt spätestens seit dem Gewinn der Champions League und der englischen Premier League mit dem FC Liverpool zu einem der größten Stürmer unserer Zeit.

Stéphane Chapuisat

Der Schweizer Stéphane Chapuisat gilt als absolute BVB-Legende. In 283 Spielen für Dortmund traf er stolze 122-mal. Auf sich aufmerksam gemacht hatte der gebürtige Lausanner bei seinem Heimatverein mit 13 Toren in 20 Ligaspielen. Seine erste Station in Deutschland war der heutige Drittligist KFC Uerdingen 05.

 

Stéphane Chapuisat über seine Zeit bei Borussia Dortmund

Mit den Borussen wurde er zuvor zweimal Deutscher Meister, ehe er 1997 schließlich die Champions League gewann – als erster Schweizer überhaupt. Im Sommer 1999 kehrte er in die Schweiz zurück, wo er mit den Grasshoppers Zürich Meister und Torschützenkönig wurde.

Giovane Élber

Einer der legendärsten Spieler der Bundesligahistorie ist zweifellos der Brasilianer Giovane Élber. Beim VfB Stuttgart bildete der Brasilianer zusammen mit Fredi Bobic und Krassimir Balakow einst das magische Dreieck, das die Schwaben 1997 zum DFB-Pokal-Titel schoss. Daraufhin wechselte er zum FC Bayern München, wo er dann endgültig Legendenstatus erreichte.

92 Tore für den Rekordmeister, je vier Meisterschaften und Pokaltitel, dazu noch der Triumph in der Königsklasse 2001 – eine absolute Erfolgsgeschichte. Doch was viele nicht wissen: Vor seiner Zeit in Deutschland wirbelte er die Schweizer Fußballwelt mächtig auf. 1994 wurde er mit den Grasshoppers Cupsieger und Torschützenkönig in der Liga, ehe er in der folgenden Saison ins Schwabenland wechselte.

Vorschau

Diesen Sonntag stehen im Kader der Schweizer Nationalmannschaft nur fünf Spieler, die aktuell in der heimischen Liga tätig sind. Der Rest hat mittlerweile den Sprung ins Ausland geschafft, zehn davon in die Bundesliga. Ob einer von ihnen der nächste große Star wird, der seine Karriere hier begonnen hat?

Nun gilt es aber zunächst sich voll und ganz auf die Nations League einzuschwören. Beide Mannschaften starteten eher unglücklich in die neue Saison. Während die Elf von Joachim Löw gegen Spanien erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich hinnehmen musste, kamen die Schweizer gegen die Ukraine nicht über ein 1:2 hinaus. Für beide gilt es also, den kompletten Fehlstart noch abzuwenden.

 

Alle Wetten zur UEFA Nations League gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Frank Augstein / AP Photos *

September 4, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Nicht nur die Nationalmannschaft darf wieder Länderspiele bestreiten, sondern auch die DFB-Junioren. Denn heute und am Dienstag finden die Spiele zur EM-Qualifikation der deutschen U21 statt.

Zunächst trifft das Team von Stefan Kuntz auf Moldau, ehe es zum derzeitigen Tabellenführer Belgien reist. Wir stellen Euch daher ein paar der vielleicht nächsten deutschen Nationalspieler einmal genauer vor.

Lennart Grill

Lennart Grill wird bei den anstehenden Spielen wohl den nicht zur U21 angereisten Markus Schubert ersetzen. Der Neuzugang von Bayer 04 Leverkusen wechselte nach der vergangenen Saison vom 1. FC Kaiserslautern zu der Werkself. Bei den Roten Teufeln war er Stammkeeper und belegte im Kampf um die Weiße Weste Platz sechs mit insgesamt neun Einsätzen zu Null.

Nun wird der U21 Nationalspieler wohl Lukas Hradecky in Leverkusen herausfordern, aber auch Markus Schubert um den Platz als erster Torhüter der DFB-Junioren.

Ridle Baku

Ridle Baku ist eines der Top-Talente von Mainz 05. Der 22-Jährige hat in der vergangenen Saison 30 Spiele in der Bundesliga für die Mainzer bestritten und dabei ein Tor, sowie drei Vorlagen erzielt.

Der Stammspieler ist sehr flexibel und kann als gelernter zentraler Mittelfeldspieler auch im rechten Mittelfeld agieren oder auch wie zuletzt bei den Mainzern, den rechten Verteidiger geben. Kein Wunder, dass er sowohl bei seinem Bundesligaklub, als auch in der U21 gesetzt ist!

Tim Handwerker

Tim Handwerker spielt derzeit beim 1. FC Nürnberg und war nach einigen Anfangsschwierigkeiten zuletzt Stammspieler beim Club. Dort fiel der 22-Jährige nicht nur durch seine gute Defensivarbeit auf, sondern zeigte auch mit gefährlichen Flanken ins Zentrum immer wieder seine Qualitäten in der Offensive.

In einer sonst wenig erfolgreichen Saison der Nürnberger entwickelte Handwerker sich zu einer der Stützen des Teams und hatte die meisten Einsätze der FCN-Verteidiger.

Luca Kilian

Luca Kilian wurde in der Jugend von Borussia Dortmund ausgebildet und spielte in der vergangenen Saison in der ersten Bundesliga beim SC Paderborn, wo er auf 15 Einsätze kam, jedoch durch langwierige Verletzungen ausgebremst wurde. Im Sommer hat er sich seinem U21 Nationalmannschaftskollegen Ridle Baku bei Mainz 05 angeschlossen.

Die Vorstellung von Luca Kilian bei Mainz 05.

Der talentierte Innenverteidiger hat alle Jugendmannschaften des DFB durchlaufen und ist auch im Team von Kuntz gesetzt. Vor allem in Kopfballduellen und Zweikämpfen dürfte der 1,92 Meter große Youngster Vorteile haben.

Amos Pieper

Auch Amos Pieper wurde bei Borussia Dortmund ausgebildet und trifft so auf seinen alten Mannschaftskollegen Luca Kilian, mit dem er 2016/17 U19-Meister wurde. Heutzutage spielt Pieper bei Arminia Bielefeld.

In der vergangenen Saison hat der 22 jährige Innenverteidiger 31 Spiele für die Arminia absolviert und sich unter anderem wegen seines starken Aufbau- und Kopfballspiels zu einem Stammspieler in der Zweitliga-Meistermannschaft entwickelt. Nun wurde auch die U21 auf ihn aufmerksam und so steht er vor seinem Debüt im Team von Kuntz.

Nico Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck hat schon einiges an Erfahrung in der deutschen U21 sammeln dürfen, beim letzten EM-Quali-Spiel gegen Belgien hat er sogar ein Tor erzielt, am Ende haben die Roten Teufel dennoch mit 3:2 gewonnen.

In der vergangenen Saison lief Schlotterbeck für den SC Freiburg auf, wo auf verschiedensten Positionen spielte. Am häufigsten stand er zwar als Innenverteidiger auf dem Platz, doch auch als Mittelstürmer, defensiver Mittelfeldspieler oder Außenverteidiger wurde er aufgestellt.

Auch die Variabilität des 20-Jährigen war ein Grund für Union Berlin, den Youngster zu verpflichten. In der kommenden Saison wird er nämlich an die Eisernen verliehen werden.

Dennis Geiger

Der 22 jährige Dennis Geiger zählt bereits seit 2016 zu der Profi Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim. In der vergangenen Saison hat er 21 Spiele für die Sinsheimer absolviert, aufgrund von Verletzungen waren es nicht mehr.

Geiger gilt als einer der Führungsspieler in der deutschen U21. Er kann im zentralen, offensiven, aber auch defensiven Mittelfeld eingesetzt werden und steht aufgrund seiner guten Leistungen wohl sogar schon bei einigen Topklubs auf dem Zettel…

Arne Meier

Arne Meier ist einer der erfahrensten Spieler der U21, der sogar schon Europa League Spiele für Hertha BSC bestritten hat. Aufgrund einer Knieverletzung fiel er zu Beginn der vergangenen Saison aus und konnte vor Jahresende nur zwei Partien bestreiten.

In der zweiten Saisonhälfte absolvierte er 12 Spiele, kam jedoch meist nur als Einwechselspieler zum Einsatz. In der kommenden Saison will er sich seinen Stammplatz zurück erarbeiten. In der U21 könnte der defensive Mittelfeldspieler auf jeden Fall schon einmal sein Können unter Beweis stellen.

Ragnar Ache

In der vergangenen Saison ist Eintracht Frankfurt mit der Verpflichtung von Ragnar Ache ein großer Coup gelungen. Der gebürtige Frankfurter hat in den letzten Jahren in den Niederlanden bei Sparta Rotterdam gespielt.

Das beste von Ragnar Ache aus der vergangenen Saison.

In der vergangenen Saison lief der Mittelstürmer in 17 Eredivisie-Spielen auf und erzielte dabei fünf Tore und drei Vorlagen. Wir freuen uns bereits jetzt darauf zu sehen, wie er die deutsche U21 und Eintracht Frankfurt in Zukunft verstärken wird. Sein Debüt für die U21 gab er übrigens im zuvor genannten Spiel gegen Belgien, in dem auch er einen Treffer erzielte.

Salih Özcan

Salih Özcan vom 1. FC Köln war in der vergangenen Saison an den Zweitligisten Holstein Kiel ausgeliehen, wo er in 28 Spielen auf dem Platz stand und dabei fünf Treffer erzielte, sowie sieben Tore vorbereitet hat.

Der zentrale Mittelfeldspieler, der auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, sammelte bereits in der U21 einige Erfahrungen. Nachdem er durch seine Leihe zu alter Stärke zurückgefunden hat, wird er sich wohl sowohl wieder bei den DFB-Junioren, als auch bei den Kölnern beweisen wollen.

Alle Sportwetten gibt’s hier und alle Tipps rund ums Wetten hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photos *

September 3, 2020

Von 888sport

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Eigentlich sollte Ferrari an den nächsten beiden Wochen einiges zu feiern haben, denn für die Scuderia stehen zwei Heimrennen an. Zunächst starten die Formel-1-Boliden dieses Wochenende beim Italien Grand-Prix in Monza und im darauffolgenden Rennen beim Großen Preis der Toskana in Mugello. Zudem wird der italienische Rennstall sein 999. und anschließend sein 1000.

Formel 1 Rennen bestreiten. Doch bei dem prestigeträchtigen Italien Grand-Prix, der als einer der wenigen seit der Gründung der Formel 1 im Jahr 1950 jedes Jahr ausgetragen wurde, braucht Ferrari wohl ein Wunder, um auf die vordersten Plätze zu fahren. Viel wahrscheinlicher ist es, dass Lewis Hamilton seinem siebten Weltmeistertitel ein Stück näher kommt…

Der aktuelle WM-Fahrerstand

Wie in den letzten Jahren sooft, führt wieder einmal Lewis Hamilton die WM-Fahrerwertrung an. Hamilton stand mit Ausnahme des Auftaktrennens, bei dem er Vierter wurde, bei jedem weiteren Rennen in der aktuellen Saison auf dem Podium – fünf der sieben absolvierten Rennen hat er sogar gewonnen.

Und so liegt der Brite natürlich auch in der WM-Wertung vor allen anderen. Mit 157 Punkten hat Hamilton bereits 47 Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, Max Verstappen (110 Punkte).

Denn auch der junge Niederländer hat bei fast jedem Rennen einen Podiumsplatz belegt, nur beim Österreich Grand-Prix schied er wegen technischer Probleme aus und verlor so wichtige Punkte.

Der Dritte im Kampf um die Weltmeisterschaft ist Valtteri Bottas (107 Punkte). Der zuverlässige Finne liegt nur drei Punkte hinter Verstappen und könnte an der Spitze noch gefährlich werden.

Weit abgeschlagen sind dagegen die weiteren Verfolger. Der zweite Red Bull Pilot nach Verstappen, Alexander Albon (48 Punkte), liegt auf Platz vier und hat bereits 109 Punkte Rückstand auf Hamilton und wird damit nicht mehr oben angreifen können.

Leclerc liegt übrigens als bester Ferrari-Pilot nach vier punktlosen Rennen auf Rang fünf mit 45 Punkten. Sebastian Vettel ist 13. Mit nur 16 Punkten.

Die aktuelle Konstrukteurswertung

Auch in der Konstrukteurswertung zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Natürlich ist auch hier Mercedes das Maß aller Dinge. Der deutsche Rennstall hat alle letzten sechs Konstrukteurs-WM-Titel gewonnen und ist auch in dieser Saison auf dem besten Weg dazu.

Ein Blick hinter die Kulissen von Mercedes beim Italien Grand-Prix 2018.

Die Silberpfeile haben bisher 264 Punkte eingefahren, Red Bull liegt mit 158 Punkten auf dem zweiten Platz. Bisher ist es Verstappen und Albon sogar erst in einem einzigen Rennen gelungen, mehr Punkte als Hamilton und Bottas zu holen. Beim 70. Jubiläums Grand-Prix sammelte Red Bull 35 Zähler und Mercedes 34, ansonsten führte immer Mercedes das Feld an.

Rekorde beim Italien Grand-Prix

Der Italien Grand-Prix wurde seit 1950 bis auf die Saison 1980 immer auf dem Autodromo Nazionale Monza ausgetragen und war schon oft Schauplatz von atemberaubenden Rennen.

Die Rekordsieger in Monza sind Michael Schumacher und Lewis Hamilton, beide Piloten konnten bisher fünf Siege beim Italien Grand-Prix feiern. Aufs Team bezogen ist Ferrari jedoch mit 19 Siegen alleiniger Rekordhalter, letztes Jahr gewann Charles Leclerc mit der Scuderia  in Monza.

Doch bei den meisten Poles hat Hamilton die restlichen Fahrer abgehängt. Bereits sechsmal startete der Brite von Position Eins aus und damit einmal mehr als Rennfahrergrößen wie Juan Manuel Fangio oder Ayrton Senna. Und auch hier führt Ferrari mit 21 Pole-Positions die Liste an.

Die schnellste Rennrunde auf dem insgesamt 5.793 Kilometer langen Circuit ist Rubens Barrichello im Jahr 2004 mit Ferrari gefahren. Für eine Runde benötigte er 1:21.046 Minuten. Den Rundenrekord im Qualifying hält indes Kimi Räikkönen, der 2018 in seinem Ferrari in 1:19.119 über die Strecke flog.

Übrigens: Im Jahr 2008 fuhr Sebastian Vettel in Monza zu seiner ersten Pole-Position und konnte sich auch im Rennen gegnüber der anderen Fahrer behaupten, als er nämlich zum ersten Formel-1-Sieg seiner Karriere fuhr.

Verbot des „Party-Modus“ – Chance für Verstappen und Ricciardo?

Sehen wir in Italien doch einen anderen Sieger als Lewis Hamilton oder Valtteri Bottas? Das ist durchaus möglich, denn durch eine Regeländerung, die in Monza in Kraft tritt, könnte ein Vorteil von Mercedes der Vergangenheit angehören.

Die Rede ist vom sogenannten „Party-Modus“, durch den auf einer Runde zusätzliche Leistung freigegeben wurde. Davon hat vor allem Mercedes im Qualifying profitieren können und wurde quasi unschlagbar. Seit Monza ist jedoch nur noch eine Motoreneinstellung für das Qualifying und das Rennen erlaubt, wodurch sich viele Teams erhoffen, wieder konkurrenzfähiger zu werden.

Wie wirkt sich die Abschaffung des "Party-Modus" genau aus?

Vor allem Red Bull und der zuletzt immer wieder durch gute Performance auffallende Renault-Rennstall wittern durch die neue Regelung Chancen.

Daniel Ricciardo und Esteban Ocon fuhren im Renault beim Belgien Grand-Prix auf die Plätze vier und fünf und hoffen nun auf Platzierungen noch weiter vorne. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass die beiden Piloten auf Strecken, bei denen weniger Abtrieb gefragt ist, durchaus mit den anderen mithalten können – und genau so eine Strecke erwartet uns auch in Monza.

Erster Grand-Prix vor (wenigen) Zuschauern

2017 wurde in Monza noch ein neuer Zuschauer-Rekord aufgestellt, als sich am Rennwochenende rund 167.000 Fans auf dem Renngelände einfanden. Doch in der aktuellen Saison mussten wir bisher bei allen Rennen auf Zuschauer verzichten – bis jetzt, denn in Italien werden 250 Personen auf den Tribünen sitzen!

Dabei handelt es sich jedoch nicht um „normale“ Fans, sondern um 250 Krankenschwestern und Ärzte, die damit für ihren Einsatz im Kampf gegen die COVID-19-Pandämie geehrt werden sollen.

Zudem werden wir ein aus der Bundesliga bekanntes Konzept sehen, bei dem Papp-Zuschauer auf den Tribünen platziert werden. Beim Ferrari-Jubiläum in Mugello sollen sogar 3000 Fans zugelassen werden.

Prognose

Natürlich kommt man derzeit nicht um Mercedes und damit Lewis Hamilton sowie Valtteri Bottas drum rum. Der Brite ist immerhin auf dem besten Weg zu seinem nächsten WM-Titel. Doch auch Max Verstappen hat schon oft bewiesen, dass er ein ernst zu nehmender Konkurrent im Kampf um die vorderen Plätze ist.

Der Geheimtipp ist jedoch ganz klar Renault! Durch die angesprochene Regeländerung und die starken Auftritte bei Strecken mit weniger Abtrieb, könnten Daniel Ricciardo und Esteban Ocon durchaus ums Podium mitfahren.

Hier findet ihr alle Infos zu den besten Formel 1 Rennen aller Zeiten!

* Die Rechte am Bild liegen bei Luca Bruno / AP Photos *

September 3, 2020

Von Julia Wurdack

Julia Wurdack
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Julia studiert aktuell Sportwissenschaft an der TUM und absolviert seit Juni ihr praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben ihrem Spezialgebiet Fußball verfügt sie außerdem über umfangreiches Wissen in der Formel 1 und im Wintersport.
 

Julia Wurdack

 

Über neun Monate ist es her, dass die deutsche Nationalmannschaft ihr letztes Spiel absolviert hat.  Diesen Donnerstag ist es endlich wieder soweit: In der Gruppe 4 der Liga A der UEFA Nations League trifft die Mannschaft von Joachim Löw auf Luis Enriques Spanier (Anpfiff: 20:45 Uhr).

 

Fünf Welt- und sechs Europameistertitel zählen die beiden Teams zusammen. Einige der derzeit besten Spieler der Welt stehen sich bei diesem Duell gegenüber. Wir nutzen die Gelegenheit und zeigen euch die bestmögliche Elf aus diesen beiden Nationen.

Torwart: David de Gea (Spanien)

Da Bundestrainer Löw sowohl auf Manuel Neuer, als auch auf Marc-André ter Stegen im Kader verzichtet, kommt für unsere Topelf nur einer für die Position zwischen den Pfosten infrage: David de Gea. Der Schlussmann von Manchester United gehört seit Jahren zu den besten Torhütern der Welt. In der Premier League musste er diese Saison in 38 Spielen nur 36-mal hinter sich greifen.

Linker Außenverteidiger: Sergio Reguilón (Spanien)

Auf der Position des linken Außenverteidigers läuft in unserer Combined XI Spaniens Sergio Reguilón auf. Der 23-Jährige, eigentlich in den Diensten Real Madrids, war diese Saison an den Ligakonkurrenten des FC Sevilla ausgeliehen, wo er sich direkt auf der Linksverteidigerposition festspielte. Auch in der Europa League verpasste er vom Achtelfinale bis zum gewonnen Endspiel keine einzige Minute.

Linker Innenverteidiger: Sergio Ramos (Spanien)

Nicht umsonst trägt Sergio Ramos sowohl bei Real als auch in der Nationalmannschaft die Kapitänsbinde. Der Weltmeister von 2010 und Rekordnationalspieler gilt selbst mit seinen 34 Jahren noch als einer der besten Spieler auf seiner Position. Nicht nur aus fußballerischer Sicht, sondern auch aufgrund seiner Fähigkeiten als Leader, ist er aus Enriques Abwehrkette nicht mehr wegzudenken.

Rechter Innenverteidiger: Niklas Süle (Deutschland)

Der erste deutsche Vertreter in unserer Topelf ist Niklas Süle vom FC Bayern München. Aufgrund eines Kreuzbandrisses war für ihn die vergangene Bundesligasaison bereits am achten Spieltag beendet. Doch mittlerweile ist er wieder genesen und kam in der Champions League bereits zum Einsatz. Beim Triple-Sieger gehört er – sofern er fit ist – zum absoluten Stammpersonal. Und auch in der Nationalmannschaft dürfte er unter Löw gesetzt sein.

 

Die Tore des Europa-League-Finals 2020

Defensives Mittelfeld: Toni Kroos (Deutschland)

Reals Toni Kroos gehört wohl zu den besten Spielern überhaupt im defensiven Mittelfeld. Der viermalige Champions-League-Sieger und Weltmeister von 2014 ist dank seines Spielverständnisses sowie seiner exzellenten Schusstechnik auch in der Nationalmannschaft absolut gesetzt. Ob er nun mit einem öffnenden Pass einen Angriff einleitet oder den Gegner am Tore schießen hindert, so einen Spieler hat jeder Trainer gerne im Team.

Defensives Mittelfeld: Thiago (Spanien)

Genau wie Kroos ist auch Spaniens Thiago ein Spieler, der ein Spiel lesen und Bälle verteilen kann. Die Passmaschine vom deutschen Rekordmeister war auch in dieser Saison einmal mehr der kreative Kopf im Mittelfeld. Er weiß stets, wo er zu stehen hat, und wenn er nicht gerade als Abräumer vor der Verteidigung agiert, setzt er immer wieder Akzente nach vorne.

Offensives Mittelfeld: Kai Havertz (Deutschland)

Er gilt als eines der derzeit größten deutschen Talente: Kai Havertz. Das Leverkusener Eigengewächs ist mit seinen 21 Jahren bereits zum Führungsspieler gereift. Ob er nun als Zehner, Mittelstürmer oder Flügelspieler eingesetzt wird, der Edeltechniker sorgt stets für Torgefahr. In 30 Ligaspielen war er diese Saison an 18 Treffern direkt beteiligt, dazu noch neun weitere Torbeteiligungen in der Europa League und im Pokal. Kein Wunder, dass der Linksfuß derzeit von halb Europa gejagt wird.

 

Die ersten 25 Tore von Kai Havertz in der Bundesliga

Linksaußen: Robin Gosens (Deutschland)

Mit spektakulärem Offensivfußball und insgesamt 98 Treffern sorgte Atalanta Bergamo diese Saison in der italienischen Serie A für mächtig Furore. Mit von der Partie war meistens auch Robin Gosens, der neun Tore und acht Vorlagen dazu beisteuerte, ein weiterer Treffer gelang ihm zudem in der Königsklasse. Daraufhin wurde der 26-Jährige zum ersten Mal überhaupt in die deutsche Nationalmannschaft berufen.

Rechtsaußen: Ferran Torres (Spanien)

Ebenfalls zum ersten Mal in den Kader der Nationalmannschaft hat es Ferran Torres geschafft. Der 20-jährige Spanier hat diese Saison im Trikot des FC Valencia mit wettbewerbsübergreifend sechs Toren und acht Vorlagen auf sich aufmerksam gemacht. In der kommenden Saison wird er dann seine Schuhe für Manchester City schnüren, um den abgewanderten Leroy Sané zu ersetzen.

Mittelstürmer: Timo Werner (Deutschland)

Über 50 Millionen Euro war dem FC Chelsea diesen Sommer die Verpflichtung von Timo Werner wert. Wenn man seine Trefferquote in dieser Saison begutachtet, versteht man auch wieso. In 45 Spielen in der Liga, Champions League und im Pokal für RB Leipzig erzielte der 24-Jährige stolze 34 Tore, weitere 13 legte er auf. Nicht nur bei seinem neuen Arbeitgeber, sondern auch in der Nationalmannschaft erhofft man sich eine große Zukunft von ihm.

 

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September 3, 2020

Von 888sport

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Die Tour de France ist bereits in vollem Gange, und neben spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen gehören auch wieder Unfälle und Stürze zum Tagesprogramm. Das jüngste Opfer ist der Franzose Anthony Perez, der auf dem besten Weg war, das Bergtrikot zu bekommen. Doch bei einem Sturz auf der dritten Etappe brach er sich das Schlüsselbein, das Rennen ist damit für ihn frühzeitig beendet.

 

Nicht das erste Mal, dass ein Fahrer auf so unschöne Weise zum Aufgeben gezwungen war. Doch manche kamen auch mit dem Schrecken davon. Das sind die legendärsten Stürze in der Geschichte der Tour de France.

Ein folgenschweres Selfie

Ein Erinnerungsfoto der besonderen Art machte ein Zuschauer bei der Tour 1999 von Guiseppe Guerini, wobei der Italiener darauf wohl lieber verzichtet hätte. Kurz vor dem Ziel in L’Alpe d’Huez übersprang ein Fan die Absperrung um ein Selfie mit dem heranfahrenden Guerini zu machen. Dieser konnte nicht mehr ausweichen und prallte daraufhin gegen seinen Fan. Immerhin erreichte er trotzdem noch als Erster das Ziel.

Ullrich gegen Armstrong

Glück im Unglück hatte auch der Kapitän des Team Telekom, Jan Ullrich. Bei der Tour 2001 kommt der Deutsche auf der Abfahrt vom Peyresourde von der Strecke ab und stürzt einen Abhang hinunter. Ullrich blieb unverletzt und konnte sich und sein Rad aus eigener Kraft auf die Straße zurückbringen. Sein Rivale Lance Armstrong bekam die Szene mit und wartete auf Ullrich – eine ganz große Geste.

Belokis schlimmste Niederlage

Die Tour 2003 wurde für den damals 29-jährigen Spanier Joseba Beloki zur absoluten Tragödie. Im von der Hitze ausgeweichten Asphalt blieb dessen Hinterrad stecken und es kam zum Sturz. Diagnose: Oberschenkelhalsbruch und eine Verletzung an der Hüfte – Beloki fand danach niemals wieder zu alter Form zurück.

Kurioserweise war es auch dieses Mal Armstrong der den Sturz hautnah miterlebte. Er konnte gerade noch ausweichen, kam jedoch von der Fahrbahn ab. Nach einem Ausflug über den Acker, wobei er einen großen Teil der Strecke einfach übersprang, fuhr er auf der Straße weiter.

Tierisches Hindernis

Auf der 18. Etappe sorgte Sandy Casar unfreiwillig für die kurioseste Szene der Tour 2007. Der Franzose lieferte sich unter dem Jubel der Fans am Straßenrand ein erbittertes Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze. Plötzlich rannte ein Hund auf die Strecke, der Franzose konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem Vierbeiner und einem weiteren Fahrer. Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon, Casar gewann am Ende die Etappe sogar noch.

 

Sandy Casars Crash mit einem Hund

Martin am Boden

Die 102. Austragung dieses prestigeträchtigen Radrennens im Jahr 2015 ging als eine der brutalsten in die Geschichte ein. Der deutsche Fahrer Tony Martin kam auf der sechsten Etappe nur 800 Meter vor dem Ziel durch einen Fahrfehler zu Fall und blieb minutenlang auf der Strecke sitzen.

Wie sich später herausstellte, hatte sich der dreimalige Zeitfahrweltmeister dabei das Schlüsselbein gebrochen. Mithilfe seiner Teamkollegen schaffte er es immerhin noch langsam ins Ziel zu rollen. Aufgrund seiner schweren Verletzungen war die Tour nach diesem Rennen jedoch für ihn zu Ende.

Massensturz von 2015

Auf der dritten Etappe drei Tage zuvor ereignete sich ein weitaus schwerwiegenderer Sturz. 55 Kilometer vor dem Ziel in Huy touchierte der Franzose William Bonnet aus dem Team FDJ das Hinterrad seines Vordermanns, flog auf den Asphalt und löste eine folgenschwere Kettenreaktion aus. Dutzende Fahrer waren in den Unfall verwickelt, und das Rennen wurde sogar für zehn Minuten unterbrochen, da die Teamärzte alle Hände voll zu tun hatten.

Auch der zu diesem Zeitpunkt Führende der Gesamtwertung, Fabian Cancellara, war zu Fall gekommen und brach sich – wie sich später herausstellte – dabei zwei Lendenwirbel. Unter Schmerzen quälte er sich ins Ziel, musste aber noch am selben Abend seinen verletzungsbedingten Rücktritt von der Tour bekanntgeben.

Froomes Zielsprint

Einen ganz besonders denkwürdigen Schlussspurt legt Christopher Froom 2016 auf dem Mont Ventoux hin. Auf der 12. Etappe fuhr er von Fans umgeben auf engstem Raum auf ein abbremsendes TV-Motorrad auf. Froome blieb unverletzt, doch sein Gefährt schien von da an unbrauchbar zu sein.

Jedoch kein Problem für den Briten, der zu dieser Zeit das Gelbe Trikot trug. Sein Rad ließ er einfach stehen und beendete die restliche Strecke zu Fuß, seine Führung in der Gesamtwertung verteidigte er zudem damit.

 

Christopher Frooms Lauf zur Ziellinie

Cavendish im Duell mit Sagan

Ein Jahr später kam es zu einem der wohl unsportlichsten Momente in der Geschichte dieses Rennens. Kurz vor dem Ende der vierten Etappe setzten der britische Topsprinter Mark Cavendish und Weltmeister Peter Sagan dicht gedrängt zum Schlussspurt an.

Als beide bereits Höchstgeschwindigkeit erreicht hatten, fuhr der Slowake plötzlich seinen rechten Ellenbogen gegen Cavendish aus. Der Brite stürzte daraufhin mit voller Wucht in die Bande und erlitt einen Bruch des Schulterblattes. Die Tour war damit für ihn beendet.

 

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September 1, 2020

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Da nun auch wieder in der UEFA Nations League die Fußballschuhe geschnürt werden, haben wir uns einmal genauer mit dem neuen Wettbewerb auseinander gesetzt und alle wichtigen Infos für Euch zusammengefasst.

Der Modus

Die UEFA Nations League wurde erst 2018/19 ins Leben gerufen und ist nach nur einer Saison bereits wieder ein wenig abgeändert worden – aufgrund des etwas neuen Modus ist Deutschland nicht direkt nach der ersten Saison eine Liga abgestiegen.

Das bedeutet es gibt nun Ligen von A bis D. In den Ligen A bis C gibt es jeweils noch einmal vier Gruppen, die auf vier Teilnehmer aufgestockt wurden. In Liga D finden sich zwei Gruppen mit einmal vier und einmal drei Teilnehmern.

Nun werden alle Mannschaften innerhalb ihrer Gruppen gegeneinander antreten und einen Gruppensieger ausspielen. Jene Gruppenerste aus den Ligen B, C und D werden in die nächst höhere Liga aufsteigen während die Gruppenletzten aus Gruppe A und B absteigen.

Die vier Letztplatzieren aus Liga C werden in Play-Outs gegen den Abstieg in Liga D antreten. Dabei werden am Ende zwei Mannschaften den ganz in die unterste Liga antreten müssen. Währenddessen steigen die beiden Gruppensieger aus Liga D auf.

Die Gesamtübersicht der Ligen

Liga A

Gruppe 1: Niederlande, Italien, Bosnien und Herzegowina, Polen
Gruppe 2: England, Belgien, Dänemark, Island
Gruppe 3: Portugal, Frankreich, Schweden, Kroatien
Gruppe 4: Schweiz, Spanien, Ukraine, Deutschland

Liga B

Gruppe 1: Österreich, Norwegen, Nordirland, Rumänien
Gruppe 2: Tschechische Republik, Schottland, Slowakei, Israel
Gruppe 3: Russland, Serbien, Türkei, Ungarn
Gruppe 4: Wales, Finnland, Republik Irland, Bulgarien

Liga C

Gruppe 1: Montenegro, Zypern, Luxemburg, Aserbaidschan
Gruppe 2: Georgien, Nordmazedonien, Estland, Armenien
Gruppe 3: Griechenland, Kosovo, Slowenien, Moldawien
Gruppe 4: Albanien, Weißrussland, Litauen, Kasachstan

Liga D

Gruppe 1: Färöer-Inseln, Lettland, Andorra, Malta
Gruppe 2: Gibraltar, Liechtenstein, San Marino

Was es zu gewinnen gibt

Die vier Gruppenersten der Liga A werden im Juni 2021 an der Endrunde der UEFA Nations League Teilnehmen. In dem K.o.-Turnier wird dann der Sieger und damit Nachfolger von Portugal ermittelt.

Der neue Modus der UEFA Nations League.

Qualifikation zur EM und WM

Außerdem bekommen alle Gruppensieger das Recht, an den Play-Offs ihrer Liga teilzunehmen. In vier Play-Offs – eines je Liga – werden die Sieger ermittelt, die sich so für die Europameisterschaft 2021 qualifizieren können. Nationen, die bereits für die EM qualifiziert sind, treten nicht in den Play-Offs an, für sie rückt jeweils das nächst bessere Team nach.

Zudem qualifizieren sich die zwei besten Gruppensieger der Nations League für die Play-Offs zur Qualifikation für die WM 2022 – wenn diese beiden Länder nicht schon qualifiziert sind. In so einem Fall würde wie auch zuvor eine schlechter platzierte Nation nachrücken.

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September 1, 2020

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