Der TSV 1860 München hat in dieser Saison den Aufstieg in die zweite Liga verpasst und spielt so auch kommende Saison in Deutschlands niedrigster Profi-Spielklasse.

Doch obwohl es schon seit einiger Zeit nicht mehr rund bei den Löwen läuft, gehört der Meister von 1966 auch heute noch zu den besten Talentschmiden Deutschlands.

Wir zeigen Euch daher, wie die Top-Mannschaft bestehend aus ehemaligen – derzeit noch aktiven – Sechzger Spielern aussehen würde, wenn man sie nicht verkaufen hätte müssen.

Trainer: Daniel Bierofka

Die Mannschaft besteht natürlich nicht nur aus Spielern, sondern fängt bereits beim Trainer an. Auf dieser Position sehen wir ganz klar Daniel Bierofka, auch wenn der sich den Verein wohl nicht mehr ganz so schnell antun wird.

Bierofka ist in München die Identifikationsfigur schlechthin und bei den Fans weiterhin beliebt wie kein Zweiter – und das trotz eines kurzen Abstechers zu den „Seitenstraßlern“, also dem anderen Münchner Verein.

Bereits als Spieler trug er den Löwen auf der Brust und im Herzen. Insgesamt spielte er neun Jahre lang bei den Blauen und beendete dort seine Spielerkarriere, um Trainer der zweiten Mannschaft der Sechzger zu werden.

Seit dem Abstieg in die vierte Liga in der Saison 2016/17 trainierte der Ur-Bayer die erste Mannschaft der Löwen und erreichte direkt in der ersten Saison den Aufstieg in die dritte Liga. Doch im November 2019 verließ er den Verein und wird ab kommender Spielzeit bei Wacker Innsbruck an der Seitenlinie sitzen.

Torwart: Philipp Tschauner

Philipp Tschauner steht derzeit beim Bundesligisten RB Leipzig unter Vertrag, doch hat in der vergangenen Saison aufgrund der formstarken Nummer Eins der Leipziger, Peter Gulacsi, kein einziges Pflichtspiel bestritten.

Die Talentschmiede von 1860 (2014).

Obwohl der Torwart, der von 2006 bis 2011 im Profikader der Löwen stand, die zweite Wahl ist, ist er dennoch ein sehr guter Schlussmann, der jederzeit für einen Einsatz bereit ist.

Linker Außenverteidiger: Felix Uduokhai

Erst zum diesjährigen Saisonende ist Felix Uduokhai für sieben Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zum FC Augsburg gewechselt – und wurde damit der drittteuerste Zugang der Augsburger aller Zeiten.

Doch ausgebildet wurde der junge Deutsch-Nigerianer beim TSV 1860 München, wo er sich über sämtliche Jugendmannschaften schließlich in den Profi-Kader spielte, bevor der VfL Wolfsburg sich 2017 seine Dienste sicherte.

Die Wölfe hatten ihn an den FCA verliehen, wo er sich schnell zu einem Stammspieler entwickeln konnte. Obwohl seine Stammposition eigentlich die des Innenverteidigers ist, kann Uduokhai auch als linker Außenverteidiger eingesetzt werden.

Innenverteidiger: Sven Bender

Sven Bender wurde zusammen mit seinem Zwillingsbruder Lars an der Grünwalderstraße bei den Löwen groß. Beide entwickelten sich zu Top-Bundesligaspielern.

Den Innenverteidiger Sven Bender zog es nach seiner Zeit bei den Löwen zunächst für acht Jahre zu Borussia Dortmund, ehe er zu Bayer Leverkusen wechselte, wo auch sein Bruder seit seinem Abgang von der Grünwalder Straße spielt.

Sven Bender überragt vor allem mit seiner Pass- und Zweikampfstärke und Kämpfermentalität, denn genauso wie Lars, musste auch Sven bereits unzählige Verletzungen verkraften, doch hat sich immer wieder in die Mannschaft zurückgekämpft.

Innenverteidiger: Christopher Schindler (C)

Auch Christopher Schindler begann seine Profikarriere in der Löwenjugend, ehe er 2016 zu Huddersfield Town nach England wechselte. Bereits bei den Sechzgern war der zweikampfstarke und 1,88 Meter große Schindler Mannschaftskapitän und einer der wichtigsten Stammspieler.

Unvergessen ist sein Einsatz im Relegationsspiel gegen Holstein Kiel 2015, als er sich mit dem Schiedsrichter anlegte und so seine Mannschaft noch einmal richtig einheizte. Am Ende konnte die Partie tatsächlich noch in der Nachspielzeit gewonnen werden.

Christopher Schindler legt sich mit Schiedsrichter Knut Kircher an.

Und auch bei Huddersfield hat der Ex-Löwe sich direkt etabliert. So war auch er der Aufstiegsheld, der den entscheidenden Elfmeter in der Relegation zur Premier League 2017 verwandelte.

Rechter Außenverteidiger: Lars Bender

Wie bereits zuvor bei seinem Bruder erwähnt, hat auch Lars Bender den Sprung aus der Jugend in den Profi-Kader des TSV geschafft und spielt seit seinem Wechsel 2009 bei Bayer 04 Leverkusen.

Bender konnte sich trotz vieler Verletzungen und Rückschläge als Kapitän der Leverkusener etablieren und ist eine feste Größe im Kader der Werkself. Denn auch Bender ist sehr variabel und könnte im zentralen Mittelfeld auflaufen.

Defensives Mittelfeld: Julian Weigl

Julian Weigl durchlief seit der U17 die Jugendmannschaften an der Grünwalder Straße und war sogar kurzeitig der jüngste Kapitän des Profikaders der Löwen. Nach dem Fast-Abstieg 2015 wechselte Weigl zu Borussia Dortmund und entwickelte sich damals unter Thomas Tuchel zu einem der besten und gefragtesten Youngsters.

Denn unter dem damaligen Trainer durfte Weigl auf seiner Lieblingsposition, als Doppel-Sechser, ran und etablierte sich von Anfang an bei den Profis. Weigl hat ein unvergleichliches Spielverständnis und die Fähigkeit blitzschnell die Spielsituation zu analysieren und somit entscheidende Pässe in die Tiefe zu spielen.

Im Januar dieses Jahres wechselte der Mittelfeldakteur zu Benfica Lissabon, da er unter Lucien Favre bei den Dortmundern zu nicht mehr vielen Einsätzen kam.

Defensives Mittelfeld: Julian Baumgartlinger

Wie auch die vorherigen Spieler, startete Julian Baumgartlinger seine Karriere bei den Münchner Löwen und spielte insgesamt sechs Jahre für den Verein.

Der Österreicher gehört aufgrund seiner Zweikampfstärke fest zum Kader der Leverkusener. Während Weigl oft offensive Akzente setzen kann, ist Baumgartlinger eher defensiver und konzentriert sich auf das Absichern und Klären von gefährlichen Spielsituationen.

Zentrales Mittelfeld: Florian Neuhaus

Florian Neuhaus gilt derzeit als einer der Shooting-Stars bei Borussia Mönchengladbach und ist wohl auch stark für das Erreichen der Champions League Qualifikation mitverantwortlich. Doch noch vor drei Jahren lief Neuhaus für die Sechzger auf, wo er seit seiner Jugend spielte.

Das Traumtor von Flo Neuhaus im Trikot der zweiten Mannschaft Löwen.

Mittlerweile ist er Stammkraft bei den Gladbachern. Er hat ein klasse Spielverständnis und sich auch beim Thema Zweikampfhärte verbessert. Bei den Gladbachern ist er der Aktivposten im Mittelfeld. Zudem wurde er vor kurzem von Joachim Löw in zur Nationalmannschaft berufen.

Linksaußen: Fabian Johnson

Fabian Johnson lief seit 2014 im Trikot der Gladbacher auf, doch nun wurde sein Vertrag nicht verlängert und es heißt Abschied nehmen. Ausgebildet wurde der Deutsch-Amerikaner jedoch beim TSV 1860, wo er schon mit neun Jahren hin wechselte und seither sämtliche Jugendabteilungen durchlief.

Nach 13 Jahren verließ er die Löwen Richtung VfL Wolfsburg. In der Bundesliga wurde er zwar immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen, doch er kam auch immer wieder zurück und entwickelte sich so zum absoluten Leistungsträger.

Rechtsaußen: Marius Wolf

Marius Wolf stand schon für viele deutsche Vereine auf dem Platz, doch sein Profi-Debüt gab er für die Münchner, für die er vier Jahre lang spielte.

Es folgten Wechsel nach Hannover und Frankfurt, ehe auch Borussia Dortmund auf den offensiven Flügelspieler aufmerksam wurde, und ihn letztendlich verpflichtete.

Zwar hat Wolf im stark besetzten Kader der Borussen den Durchbruch nie ganz geschafft, weshalb er auf Leihbasis zu Hertha BSC wechselte, aber dennoch ist der laufstarke, dynamische und zweikampfstarke Offensivspieler immer torgefährlich und hat sich somit seinen Platz in unserer Aufstellung verdient.

Mittelstürmer: Kevin Volland

Kevin Volland zählte vergangene Saison zusammen mit Kai Havertz zu den Top-Scorern der Leverkusener und ist wohl aktuell einer der besten deutschen reinen Mittelstürmer. Und auch er ist ein waschechter Löwe, der schon seit Kindheitstagen Anhänger des Vereins ist.

Volland durchlief die Jugendmannschaften von Münchens Großer Liebe ehe er zur TSG 1899 Hoffenheim in die Bundesliga und schließlich zu Bayer Leverkusen wechselte, wo er sich als Führungsspieler etablierte. Nun wagte er den nächsten Schritt und läuft für die AS Monaco auf.

Der bullige Angreifer ist eiskalt im Abschluss und überzeugt mit seiner kämpferischen Art, durch welche er seine Gegenspieler immer wieder unter Druck setzt und zu Fehlern zwingt.

Und was die Löwenfans wohl besonders gerne hören werden: Volland hat bereits mehrfach betont, dass ihm sein Ausbildungsverein besonders am Herzen liegt und er seine Karriere am liebsten mit 1860 München in der Bundesliga beenden würde.

Naja, wenn die Löwen nicht all diese Talente verkauft hätten, könnte dieser Traum für Volland sehr wahrscheinlich in Erfüllung gehen, denn bundesligatauglich sind diese ehemaligen Sechzger allemal. Doch mit Noel niemann hat nun ein weiteres Talent den Verein Richtung Bundesliga verlassen...

* Die Rechte am Bild liegen bei Fabian Bimmer / AP Photos *

September 18, 2020

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Nachdem letzte Woche bereits in Spanien und England die Spielzeiten begonnen haben, kehrt nun auch die Bundesliga wieder aus der Sommerpause zurück.

Wir zeigen euch, auf welche Auftaktduelle ihr euch freuen könnt, wer Hoffnungen auf den Titel hat und natürlich das neue Hygienekonzept, welches endlich wieder Zuschauer möglich macht.

Übersicht 1. Spieltag

FC Bayern – Schalke 04

Die Bundesligasaison wird wieder einmal von den Münchnern eröffnet. Der amtierende Triple-Sieger empfängt am Freitag in der heimischen Allianz-Arena den FC Schalke 04.

Obwohl die Bayern nach einer langen Saison quasi aus dem Urlaub in die Saison starten, gehen sie natürlich als haushoher Favorit in die Auftaktpartie. Die Mannschaft von Hansi Flick ist laut eigenen Aussagen hoch motiviert, die Erfolge aus der grandiosen letzten Saison zu wiederholen.

Mit Leroy Sané ist dem Rekordmeister definitiv ein Transfercoup gelungen, der aber nach überstandenem Kreuzbandriss erst noch zeigen muss, dass er an seine früheren Leistungen anknüpfen kann. Mit Alexander Nübel und dem französischen Innenverteidiger Tanguy Nianzou holte man außerdem zwei vielversprechende Talente an die Isar. Auf der anderen Seite stehen die Abgänge von Alvaro Odriozola, Philippe Coutinho und Ivan Perisic, die dem Kader in der letzten Saison die nötige Breite verliehen. Zudem verliert man mit dem Abgang von Thiago das Herzstück im Mittelfeld. Den Spanier zieht es zum FC Liverpool.

Der Weg des FC Bayern zum sechsten Henkelpott der Vereinsgeschichte.

Der FC Schalke 04 steht hingegen vor einer richtungsweisenden Saison. Nach der katastrophalen Rückrunde in der letzten Saison, die auf Platz 12 endete, sind die „Knappen“ auf Wiedergutmachung aus. Hierfür benötigt der Verein wohl in erster Linie die Ruhe im Umfeld des Vereins, nach der man sich seit Jahren sehnt.

Mit Vedad Ibesevic und Gonca Paciencia gelang es trotz geringer finanzieller Mittel immerhin, den harmlosen Angriff zumindest auf dem Papier zu verstärken. Mit Ralf Fährmann, Sebastian Rudy und Mark Uth kehren zudem drei Akteure von ihren Leihen zurück, die sicherlich den Anspruch auf einen Stammplatz haben.

Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach

In der Partie am Samstagabend treffen gleich mal zwei Champions League Vertreter aufeinander, die auch in diesem Jahr wieder einen Platz unter den besten vier der Bundesliga anvisieren. In Dortmund hielt man sich auch in diesem Jahr mit Ansagen Richtung München zurück, aber gerade wenn bei den Münchnern und ihrem Mammutprogramm die Müdigkeit eintritt, will der BVB zur Stelle sein. Erst mal muss man dafür aber seine eigenen Hausaufgaben erledigen, drei Punkte gegen die „Fohlen“ würden da nicht schaden.

Der erst 17-jährige Neuzugang Jude Bellingham überzeugte mit starken Leistungen in der Vorbereitung. Außerdem bleibt sein Landsmann Jadon Sancho den Borussen erhalten. Allerdings fehlen echte Alternativen hinter Erling Haaland sollte das norwegische „Wunderkind“ sich mal verletzten oder eine Pause benötigen. Nichtsdestotrotz bleiben die Dortmunder ein heißer Anwärter auf den Titel.

Bei Borussia Mönchengladbach war nach dem Trainerwechsel von Dieter Hecking zu Marco Rose vor der letzten Saison unklar, wohin es für die „Fohlenelf“ gehen würde. Die Maßnahme von Sportdirektor Max Eberl erwies sich jedoch als genau richtig, denn Rose gelang es gleich in seinem ersten Jahr, mit der Borussia auf Platz vier zu landen.

Im Kader der Gladbacher hat sich nicht viel verändert. Die beiden Leihspieler Valentino Lazaro und Hannes Wolf sind die einzigen beiden Neuzugänge, die sich jedoch als echte Alternativen im Kader erweisen könnten. Spannend wir auf jeden Fall, wie man die Dreifachbelastung meistert, wenn man dies gut hinbekommt, ist Gladbach auch in dieser Saison wieder einiges zuzutrauen.

VFL Wolfsburg – Bayer 04 Leverkusen

Auch in der Partie am Sonntagabend treffen mit den beiden Werksvereinen zwei Europapokalteilnehmer im direkten Duell aufeinander, auch wenn der VFL erst noch seine Qualifikationsspiele gewinnen muss. In der Autostadt hat man die Ansprüche nach den beiden Relegationsjahren zwar zurückgeschraubt, aber scheint damit gut zu fahren. Auch in dieser Saison will man wieder und damit zum dritten Mal nacheinander den internationalen Wettbewerb klarmachen. Viel wird wohl vom Niederländer Wout Weghorst abhängen, der in den letzten beiden Jahren der Torgarant der Wölfe war.

Bayer Leverkusen hingegen musste mit Kevin Volland, der zur AS Monaco wechselte, und Kai Havertz, der sich dem FC Chelsea anschloss, zwei schmerzhafte Abgänge verkraften. Immerhin gelang es mit Pastrick Schick von der AS Roma, der letzte Saison noch bei RB Leipzig spielte einen gleichwertigen Ersatz im Sturm zu verpflichten. Allerdings steht noch ein direkter Ersatz für Havertz aus, wobei man diese Lücke einfach intern mit Nadiem Amiri, Kerem Demirbay oder Florian Wirtz lösen könnte.

Florian Wirtz spielte sich letzte Saison bei Bayer 04 in den Fokus.

Dennoch will man sich im Rheinland im Gegensatz zur letzten Saison etwas steigern und wieder dien Champions League erreichen, die man letztes Jahr ja knapp verpasste. Vielleicht klappt es ja auch im DFB-Pokal, nachdem man dieses Jahr erst im Finale am FC Bayern scheiterte. Fest steht: Bei Bayer sehnt man sich mal wieder nach einem Titel.

Die Favoriten

Auch in diesem Jahr, da dürften sich alle einig sein, geht der Titel nur über Hansi Flick und seine Bayern. Der Rekordmeister dominiert die Liga seit Jahren quasi nach Belieben und ist aktuell auch in Europa das Nonplusultra. Allerdings haben die Münchner bis jetzt einen kleinen Kader und mit dem DFL-Supercup, dem UEFA-Supercup und der Klub-WM im Dezember einige zusätzliche Spiele zu bestreiten, die an die Substanz gehen könnten.

In diesem Jahr scheint die Chance also groß, den Münchnern den Titel zu entreißen. In erster Linie schielen darauf natürlich die Dortmunder nach den zwei Vizemeisterschaften unter Lucien Favre. Dahinter wären natürlich RB Leipzig mit dem beeindruckenden Tempofußball und Borussia Mönchengladbach zu nennen. Vor allem die Leipziger begeistern seit Jahren mit ihrem Vollgasfußball und untermauerten auch mit dem Halbfinaleinzug in der Königsklasse ihre Ansprüche. Mit Timo Werner fehlt allerdings auch die Lebensversicherung der letzten beiden Jahre.  

Das Hygienekonzept

Bis wir wieder volle Stadien in Fußballdeutschland erleben werden, müssen wir uns wohl noch eine ganze Weile gedulden. Immerhin gelang es den 18 Vereinen, sich gemeinsam mit der Politik auf einen ersten kleinen Schritt bis dahin zu einigen. 20 Prozent der Sitzplätze dürfen in den Stadien unter Hygieneauflagen wieder besetzt werden.

Der FC Bayern muss am ersten Spieltag allerdings noch ohne den eigenen Anhang zurechtkommen, denn man einigte sich mit der Politik auf einen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert, der bei 35 pro 100 000 Einwohner liegt. In der bayerischen Landeshauptstadt liegt dieser bei 34,0 und so startet der Triple-Sieger gegen Schalke mit einem Geisterspiel in die Saison.

 

Alle Wetten zur Bundesliga gibt es hier!

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Kai Pfaffenbach / AP Photos *  

September 18, 2020

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Am Wochenende beginnt die Bundesliga wieder, doch auch in der Zweiten und der Dritten Liga rollt der Ball ab Freitag! Wir zeigen Euch daher, auf welche Auftaktpartien ihr Euch freuen könnt und welche Vereine vor Saisonstart als die größten Aufstiegsaspiranten gelten.

2. Bundesliga: 1. Spieltag

Hamburger SV – Fortuna Düsseldorf

Die Saison in der Zweiten Bundesliga wird am Freitagabend mit dem Spiel Hamburger SV gegen Fortuna Düsseldorf eröffnet. Während der HSV in der vergangenen Spielzeit erneut den Aufstieg in die Bundesliga verpasst hatte, verabschiedeten sich die Fortunen vom vorletzten Tabellenplatz aus der höchsten deutschen Spielklasse. Beide Vereine gelten als große Aufstiegsaspiranten.

Bei der Generalprobe im DFB-Pokal konnte allerdings nur einer der beiden Clubs überzeugen. Die Düsseldorfer setzten sich nämlich beim FC Ingolstadt mit einem knappen aber insgesamt verdienten 1:0 durch. Dem HSV gelang indes kein Sieg. Beim Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden verloren die Rothosen mit 1:4 und flogen dabei bereits in der ersten Runde hochkant aus dem Wettbewerb.

Doch nun wollen sie es besser machen. Mit einem Sieg könnte der HSV dem Mitfavoriten um den Aufstieg bereits einen kleinen Dämpfer verpassen, gewinnt allerdings die Fortuna, würden bei den Hanseaten wohl bald wieder Stimmen über eine Krise laut werden…

Würzburger Kickers – Erzgebirge Aue

Ein weiteres interessantes Spiel ist die Partie zwischen dem Drittliga-Aufsteiger Würzburger Kickers und dem FC Erzgebirge Aue, der in der letzten Saison einen soliden siebten Platz in der zweiten Liga belegte.

Beide Vereine kamen zwar nicht über die erste Runde im DFB-Pokal hinaus, doch während die Würzburger mit 2:3 gegen den Ligakonkurrenten Hannover 96 verloren, blamierte sich Erzgebirge Aue mit einem 0:2 gegen den Regionalligisten SSV Ulm.

Das Spiel hat dennoch großes Unterhaltungspotenzial. Beide Vereine haben sich in der Sommerpause einige Verstärkungen geholt und entscheiden jetzt zu Saisonbeginn, ob sie gegen den Abstieg oder weiter oben mitspielen werden.

FC Heidenheim – Eintracht Braunschweig

Das letzte Kracher-Duell am ersten Spieltag in der zweiten Liga findet zwischen dem 1. FC Heidenheim und Eintracht Braunschweig statt. Die Heidenheimer sind erst im Juli denkbar knapp an Werder Bremen in der Relegation zur Bundesliga aufgrund der Auswärtstorregel gescheitert.

Die Braunschweiger kamen dagegen als direkter Aufsteiger in die zweite Liga, wo sie sich nun behaupten müssen. Im DFB-Pokal ist das der BTSV auf jeden Fall schon einmal gelungen: Denn die Braunschweiger besiegten den Bundesligisten Hertha BSC in regulärer Spielzeit mit 5:4 – allein der Neuzugang Fabio Kaufmann traf dabei dreifach!

Indes verloren die Heidenheimer beim Zweitliga-Absteiger Wehen Wiesbaden mit 0:1. Die Torflaute des FCH lässt sich wohl vor allem mit dem Abgang seines Top-Scorers der vergangenen Saison erklären, Tim Kleindienst wechselte nämlich wie Niklas Dorsch zu KAA Gent. Und da auch der wichtige „Sechser“ Sebastian Griesbeck den Verein in Richtung Union Berlin verlassen hat, wird es wohl schwer an die Leistungen der vergangenen Saison anzuknüpfen.

2. Bundesliga: Aufstiegsaspiranten

Hamburger SV

Auch wenn der Pokal-Auftritt des HSV alles andere als überzeugend war, gilt das Team von Daniel Thioune immer noch als einer der Favoriten für den Aufstieg. Dafür sprechen zumindest auch die drei Neuverpflichtungen Klaus Gjasula (von Paderborn), Toni Leistner (von Queens Park Rangers) und Simon Terodde (vom 1. FC Köln). Alle drei Spieler haben bereits Bundesligaerfahrung gesammelt und mit Terodde hat man einen dreifachen Torschützenkönig der 2. Liga verpflichtet.

Die Rahmenbedingungen stimmen also eigentlich bei den Hamburgern, doch bekanntlich waren sie auch in den letzten beiden Saisons der große Aufstiegsfavorit, der sich am Ende jeweils nur mit Platz Vier begnügen musste…

Hannover 96

Auch die Hannoveraner gehen mit einem klaren Ziel in die neue Saison: nach einem Jahr Zweitklassigkeit soll der Aufstieg ins Oberhaus her! Und genau das wollen sie mit insgesamt 13 Neuen im Kader in Angriff nehmen.

Darunter sind unter anderem Mike Frantz, der viele Jahre beim SC Freiburg in der ersten Liga spielte und Kingsley Schindler, der von Köln ausgeliehen ist. Dennoch wird wohl der Abgang des ehemaligen Abwehrchefs Waldemar Anton (zu Stuttgart) den Hannoveranern schmerzen.

Schießt Marvin Ducksch Hannover in die 1. Liga?

Sollte Hannover 96 auch in der nächsten Saison den von Martin Kind ausgerufenen Aufstieg nicht perfekt machen, könnte dem Club eine lange Zeit in der Zweitklassigkeit drohen, immerhin steigen die meisten Vereine nämlich innerhalb von ein bis zwei Jahren nach dem Abstieg aus der Bundesliga wieder auf.

Fortuna Düsseldorf

Als einer der beiden Bundesliga-Absteiger gilt so auch Fortuna Düsseldorf als Kandidat für den direkten Wiederaufstieg. Dafür sollen wohl vor allem die Neuverpflichtungen Florian Hartherz (von Arminia Bielefeld), Jakub Piotrowski (von KRC Genk) und Edgar Prib (von Hannover 96) sorgen. Sie sollen die Abgänge von unter anderem Kaan Ayhan (zu US Sassulo) und Niko Gießelmann (zu Union Berlin) kompensieren.

Da die Fortuna unter Uwe Rössler bereits in der vergangenen Bundesligasaison einige mutige Auftritte abgeliefert hat, könnte in diesem Jahr durchaus der direkte Wiederaufstieg machbar sein.

3. Liga: 1. Spieltag

1. FC Kaiserslautern – Dynamo Dresden

Auch die Dritte Liga wird durch eine Partie zwischen zwei Traditionsmannschaften eröffnet. Zum Auftakt gastiert nämlich der Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden beim 1. FC Kaiserslautern. Während Dynamo wie bereits erwähnt dem HSV im DFB-Pokal eine ordentliche 4:1-Klatsche verpasste, schieden die Roten Teufel unglücklich nach Verlängerung im Elfmeterschießen gegen Jahn Regensburg aus.

Doch vor allem der couragierte Auftritt in der zweiten Hälfte sollte Kaiserslautern Hoffnung auf ein gutes Abschneiden in der Liga machen. Der ehemalige Bundesligameister, der seine dritte Saison in Folge in der Dritten Liga antritt, hat sich trotz erheblicher Schulden mit ein paar starken Neuzugängen wie Tim Rieder (vom FC Augsburg) oder Martin Ritter (vom SC Paderborn) verstärkt und wird wohl wie Dynamo Dresden den Blick Richtung oberes Tabellendrittel wenden.

Bayern II – Türkgücü München

Der letztjährige Drittligameister Bayern II bekommt es im ersten Spiel direkt mit einem Derby gegen den Drittliga-Neuling Türkgücü München zu tun. Unterschiedlicher könnten beide Vereine wohl kaum sein... Während „die kleinen Bayern“ die Zweite Mannschaft des Rekordmeisters sind, stieg Türkgücü direkt aus der Bayerliga (2018) bis in die Dritte Liga auf (2020) und steht nun vor seiner ersten Spielzeit in dieser.

Doch der amtierende Meister wird es wohl in der kommenden Saison schwer haben, seinen Titel zu verteidigen, immerhin verließen sowohl Trainer Sebastian Hoeneß (TSG Hoffenheim), als auch Leistungsträger wie Kwasi Okyere Wriedt, Derrick Köhn (beide zu Willem II) oder Lars Lukas Mai (an Darmstadt verliehen) den Verein.

Im Gegensatz dazu hat sich Türkgücü mit unter anderem René Vollath (KFC Uerdingen), Aaron Berzel (1860 München) und Petar Sliskovic (MSV Duisburg) mit erfahrenen Spielern verstärkt und würde sicherlich am liebsten mit einem Derby-Sieg in seine erste Spielzeit in der Dritten Liga starten.

SV Meppen – 1860 München

Auch das dritte Münchner Team in einer erneut sehr bayrischen Liga, der TSV 1860 München, startet mit einem Traditionsduell in die neue Saison. Die Löwen gastieren nämlich beim SV Meppen.

In München erinnert man sich bis heute an „Das Wunder von Meppen", als es den Sechzgern 1994 als erster deutschen Mannschaft gelang, den direkten Durchmarsch von der Dritten in die erste Liga perfekt zu machen, indem sie am letzten Spieltag in Meppen gewannen. Vielleicht bedeutet das Auftaktspiel ja ein gutes Vorzeichen für die Münchner…

Im DFB-Pokal haben sie zumindest mit einem kämpferischen Auftritt überzeugt, mussten sich am Ende jedoch dem Bundesligisten Eintracht Frankfurt mit 1:2 geschlagen geben. Doch besagtes Spiel und Neuverpflichtungen wie Rückkehrer Richard Neudecker (von VVV-Venlo) oder Stefan Salger (von Arminia Bielefeld) könnten den Löwen zurück in die Erfolgsspur verhelfen.

Meppen wird es nach dem Abgang des Top-Torschützen der letztjährigen Saison, Deniz Undav (zu Saint Gilloise),  oder Marco Komenda (zu Holstein Kiel) wohl schwer fallen, an den starken siebten Platz aus der letzten Saison anzuknüpfen.

3. Liga: Aufstiegsaspiranten

Dresden

Natürlich gilt auch hier einer der Zweitliga-Absteiger als Favorit für den direkten Aufstieg. Dynamo Dresden hat sich bereits zum Ende der letztjährigen Zweitligasaison trotz nicht sehr aussichtsreicher Position nicht geschlagen geben wollen und bis zum Ende gegen den Abstieg gekämpft.

Die Highlights zwischen Dynamo Dresden gegen den Hamburger SV.

Mit Neuzugängen wie Tim Knipping (von Jahn Regensburg), Robin Becker (Eintracht Braunschweig), Patrick Weihrauch (Arminia Bielefeld) oder Christoph Daferner (SC Freiburg) haben sich die Sachsen auf vielen Positionen verstärkt und werden zusammen mit Trainer Markus Kauczinski die Mission Wiederaufstieg beginnen.

FC Ingolstadt

Obwohl der FC Ingolstadt vergangenes Jahr eine sehr gute Saison spielte, endete diese mit einer herben Enttäuschung. Die Schanzer stiegen nämlich wegen eines Gegentores in der Nachspielzeit gegen den 1. FC Nürnberg nicht in die Zweite Liga auf und müssen so auch die aktuelle Saison in Deutschlands niedrigster Profi-Liga spielen. Dennoch zählen die Ingolstädter erneut zu den Clubs, die den Sprung nach oben schaffen könnten.

SV Wehen Wiesbaden

Und auch der SV Wehen Wiesbaden hat durchaus berechtigte Chancen auf den Wiederaufstieg. Denn obwohl bereits mehr als zehn Spieler den Verein im Sommer verlassen haben – darunter auch der absolute Leistungsträger und Top-Scorer Manuel Schäffler (zum 1. FC Nürnberg) – hat sich der SV Wehen mit einigen erfahrenen Spielern wie Dennis Kempe (Erzgebirge Aue), Marc Lais (Jahn Regensburg) oder Johannes Wurtz (SV Darmstadt) verstärkt.

Alle Wetten zur 2. Bundesliga gibt’s hier und alle zur 3. Liga hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Roberto Pfeil / AP Photos *

September 17, 2020

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Mittlerweile dominiert der FC Bayern München die seit der Saison 1963/64 bestehende deutsche Bundesliga und sammelt einen Titel nach dem anderen – doch Gründungsmitglied der Bundesliga ist der andere Münchner Verein, nämlich 1860 München.

Wir zeigen Euch, welche 16 Vereine an der Gründung der Bundesliga beteiligt waren, wie die Tabelle am letzten Spieltag aussah und wo die Clubs heute stehen.

1: 1. FC Köln

Heutzutage findet man die Kölner eher im Tabellenmittelfeld oder im Kampf gegen den Abstieg. Doch in der Premierensaison der Bundesliga haben die Domstädter Geschichte geschrieben: Der  1. FC Köln wird sich auf ewig der erste Meister der deutschen Fußballbundesliga nennen dürfen.

Sie hatten sich in der vorherigen Saison als Meister der Regionalliga West für die Bundesliga qualifiziert und standen am Ende der ersten Saison 1963/64 nach 30 Spieltagen (S17 U11 N2) vor allen anderen Mannschaften.

Der erste Bundesligameister: 1. FC Köln.

Dadurch qualifizierten sich die Kölner für den Europapokal der Landesmeister, wo sie im Viertelfinale nach drei Unentschieden per Münzwurf-Entscheidung aus dem Turnier ausschieden.

Doch die erfolgreichen Jahre der Kölner sind inzwischen vorbei. Es folgte zwar 1987 eine weitere Meisterschaft und vier DFB-Pokalerfolge, doch sie gelten aufgrund ihrer jeweils sechs Auf- und Abstiege eher als Fahrstuhlmannschaft und nicht mehr als Spitzenteam.

2: Meidericher SV

Den Meidericher SV gibt es so, wie er in der Saison 1963/64 war, heute gar nicht mehr. Denn bereits seit der 1967 trägt der Verein den Namen MSV Duisburg. Die erste Bundesliga Saison für den MSV war auch gleichzeitig die beste, er wurde nämlich auf Anhieb Vizemeister. Auch die Meidericher qualifizierten sich zuvor als Dritter der Regionalliga West.

Derzeit sind die Duisburger davon jedoch weit entfernt. Sie spielen nämlich in der dritten Liga und haben in dieser Saison denkbar knapp den Aufstieg (2 Punkte) beziehungsweise die Teilnahme an der Relegation (1 Punkt) verpasst. So sind auch die Zebras längst über ihre glorreiche Zeit hinaus.

3: Eintracht Frankfurt

Auch die traditionsreiche Frankfurter Eintracht war ein Gründungsmitglied der Bundesliga. Das Team qualifizierte sich über die Oberliga Süd für die erste Liga und musste erst 1996 den Gang in die zweite Liga antreten, bis dahin waren sie ununterbrochen Erstligist.

Es folgten einige sportlich schwierige Jahre für die Eintracht mit Auf- und erneuten Abstiegen, doch seit 2012 sind sie wieder fester Bestandteil des Oberhauses. Insgesamt holten die Frankfurter fünf Mal den DFB-Pokal, zuletzt 2018, weshalb sie in der Folgesaison ganz Europa mit ihren Spielen verzauberten.

4: Borussia Dortmund

Die Dortmunder zogen sowohl über ihren Sieg bei der Deutschen Fußballmeisterschaft 1963, als auch durch ihre Vizemeisterschaft in der Oberliga West, in die Bundesliga ein, wo sie in der ersten Saison den vierten Platz belegten.

Die Bundesligamannschaft von Borussia Dortmund 1964.

Seither sind die Dortmunder das erfolgreichste Gründungsmitglied der höchsten deutschen Spielklasse. Denn anders als bei vorherigen Vereinen, liegen die Glanzjahre der Borussia noch nicht allzu lang zurück.

So wurden sie 1966 als erstes deutsches Team Sieger des Europapokals der Pokalsieger und sammelten in Deutschland unter anderem fünf Meisterschaften und vier DFB-Pokalsiege, zuletzt 2017. Seit 1976/77 spielen sie ununterbrochen in der Bundesliga.

5: VfB Stuttgart

Die Stuttgarter belegten 1962/63 den sechsten Platz in der Oberliga Süd und zogen so in der nächsten Spielzeit in die Bundesliga ein. Und stiegen dieses Jahr erneut in die erste Liga auf. Auch die Stuttgarter waren lange Zeit Erstligist und mussten in ihrer Vereinsgeschichte nur drei Abstiege verkraften.

Doch mittlerweile sind auch die Schwaben nicht mehr ganz so erfolgreich, wie sie es einst waren. Seit der Bundesligagründung wurden die Stuttgarter dreimal Deutscher Meister und einmal Pokalsieger, in den letzten Jahren hatten sie aber eher mit dem Abstieg zu kämpfen.

6: Hamburger SV

Lange Zeit galt der HSV als der Bundesliga-Dino schlechthin, doch seit 2018 wissen wir, dass jede Ära einmal endet. Damals stiegen die Hamburger nämlich das erste Mal in die zweite Liga ab – seither ist ihnen der Sprung zurück ins Oberhaus noch nicht geglückt.

Teilnahmeberechtigt für die erste Bundesligasaison waren sie aufgrund des Gewinns des DFB-Pokals und der Oberliga Nord. Die Hanseaten landeten in der ersten Saison im oberen Mittelfeld der Bundesliga auf Platz sechs, was wohl auch dem damaligen Torschützenkönig Uwe Seeler zu verdanken war (30 Treffer).

Die Rothosen haben in ihrer langen Vereinsgeschichte unter anderem drei Bundesligameisterschaften, drei DFB-Pokalsiege und einmal den Triumph im Europapokal der Pokalsieger feiern dürfen.

7: TSV 1860 München

Auch die Münchner Löwen feierten zu Beginn der Bundesliga und in den folgenden Jahren ihre erfolgreichsten Saisons, doch aktuell befinden sie sich nur in der dritten Liga.

Dabei qualifizierten sie sich als Meister der Oberliga Süd für die Bundesliga, in der sie 1964 den siebten Platz belegten, aber auch zugleich Pokalsieger wurden und somit an der Teilnahme am Europapokal der Pokalsieger berechtigt waren, wo sie im Finale West Ham United unterlegen sind.

Die Bundesligamannschaft von 1860 im Jahr 1963.

Zwei Jahre später folgte dann sogar die Bundesligameisterschaft für die Sechzger in der Saison 1965/66 – es sollte bisher aber auch die einzige bleiben – wodurch sie sich für den Europapokal der Landesmeister qualifizierten.

Übrigens: Genau in diesem Wettbewerb waren sie das erste deutsche Team, das Real Madrid auf deutschem Boden besiegen konnte. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Der Verein ist nämlich schon viele Jahre von Unruhen geplagt und schafft es nicht mehr wirklich zurück in die Erfolgsspur zu kommen.

8: FC Schalke 04

Auch die Schalker spielen schon lange Zeit in Deutschlands höchster Spielklasse – insgesamt nur fünf Saisons waren sie zweitklassig. Dennoch blieb ihnen der Bundesligameistertitel bisher stets verwehrt, auch wenn einige Spielzeiten ganz knapp endeten.

Die Schalker belegten 1962/63 zwar nur den sechsten Platz in der Oberliga West, doch da dem Fünftplatzierten Alemannia Aachen der Aufstieg verwehrt blieb, rückten die Schalker nach.

Zwar wurden die Königsblauen viermal DFB-Pokalsieger, doch seit ihrer Sensations-Vizemeisterschaft 2018, schien es auch bei ihnen so, als würde nicht mehr alles rund in Gelsenkirchen laufen. Diese Saison belegten sie nur Rang 12 in der Liga.

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Leibing / AP Photos *

September 15, 2020

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Das Warten für alle Handballfans hat ein Ende! Die Gruppenphase der EHF Champions League steht vor der Tür und damit kehrt der gesamte Sport auf die ganz große Bühne zurück. Viel Spannung birgt vor allem der neu geschaffene Modus, der für zusätzliche Attraktivität im Wettbewerb sorgen soll

Wir erläutern euch den neuen Modus, nehmen das Hygienekonzept unter die Lupe, checken die Favoriten aus und werfen natürlich einen Blick auf die deutschen Vertreter.

Wann geht es los?

Der Auftakt der Gruppenphase erfolgt diesen Mittwoch mit jeweils zwei Spielen aus der Gruppe A und B um 18:45 Uhr und 20:45 Uhr. Mit der SG Flensburg-Handewitt startet auch ein deutscher Vertreter um 20:45 Uhr in das Turnier. Die Flensburger treffen auf den KS Vive Kielce.

Der neue Modus

Ab dieser Saison wird der Wettbewerb deutlich verkleinert. Künftig werden nicht mehr 28, sondern nur noch 16 Teams in der Königsklasse um die europäische Krone kämpfen. Außerdem wird es nur zwei Gruppen mit jeweils acht Teilnehmern geben. Die Gruppen C und D fallen also weg.

Jeweils der Gruppenerste und –zweite ziehen direkt ins Viertelfinale ein, die beiden schlechtesten Teams scheiden aus. In Überkreuzspielen spielen die Plätze drei bis sechs die weiteren Tickets für das Viertelfinale aus.

Die 50 schönsten Tore der Saison 2019/20.

Die diesjährige Gruppenphase startet vor dem Final-Four der Saison 2019/20, die aufgrund der COVID 19-Pandemie unterbrochen werden musste. Die Europäische Handballföderation plant das Turnier am 28. Und 29. Dezember in der LANXESS arena in Köln auszutragen. Gesetzt sind die Teams, die in den Gruppen A und B die ersten beiden Plätze belegten. Neben dem THW Kiel sind das MKB Veszprem, der FC Barcelona und Paris St. Germain.     

Das Hygienekonzept

Die EHF hat eigens für ihre Vereinswettbewerbe ein 20 Seiten umfassendes Hygienekonzept erstellt. Auf Vereinsebene muss dabei das Infektionsgeschehen europaweit berücksichtigt werden. Bereits Ende August startete die EHF European League und neben der Champions League der Männer beginnt auch die der Frauen.

Die wohl wichtigste Maßnahme ist die Einführung einer sogenannten „Roten Zone“, zu der nur Personen mit einem negativen Coronatest Zutritt haben. Weiter heißt es in dem Konzept, dass alle Clubs ihre eigenen Pläne zur Eindämmung des Covid-19-Problems haben sollten. Die Pläne sollten mit den jeweiligen lokalen Gesundheitsbehörden abgeklärt sein.

Allerdings gibt es auch ein paar Pflichtpunkte, die die Vereine erfüllen müssen. Jeder Club muss beispielsweise einen „Covid-19-Offiziellen“ benennen. Der Offizielle ist dafür verantwortlich, dass alle Spieler, Teamoffizielle und weitere am Spiel beteiligte Personen die Maßnahmen befolgen. Auch liegt es in seiner Verantwortung, die Maßnahmen bei Transport, Hotel und Arena zu überprüfen. Mögliche Reisebeschränkungen hat er dem Verband auch noch mitzuteilen.

Die deutschen Vertreter

Mit der SG Flensburg-Handewitt und dem THW Kiel gehen die beiden „Nordclubs“ aus der Bundesliga an den Start. Die Flensburger treffen in der Gruppe A auf Brest (Weißrussland), Elverum (Norwegen), KS Kielce (Polen), Paris St. Germain (Frankreich), FC Porto (Portugal), Vardar Skopje (Nordmazedonien) und Pick Szeged (Ungarn).

Der THW Kiel erwischte eine echte Hammergruppe. Die Gegner in der Gruppe B lauten: Aalborg AB (Dänemark), FC Barcelona (Spanien), Celje Lasko (Slowenien), HBC Nantes (Frankreich), Saporischja (Ukraine), MKB Vezprem (Ungarn) und RK Zagreb (Kroatien).

Die Favoriten

Die Kieler unter Trainer Filip Jícha gehören als Final-Four Teilnehmer 2019/20 natürlich auch 2020/21 zu den Top-Favoriten. Ziel des THW ist es, in der Gruppe unter die ersten zwei zu kommen. Letztmals sicherte sich der THW 2011/12 den Titel. Zwei Jahre später folgte dann die SG Flensburg-Handewitt.

Das Finale 2012 zwischen dem FC Barcelona und dem THW Kiel.

Die drei weiteren Teilnehmer des Final-Four FC Barcelona, Paris St. Germain und Veszprem gelten somit natürlich auch zu den absoluten Top-Favoriten auf die europäische Krone.

Wo ist die Champions League zu sehen?

Pay-TV Sender Sky ließ seinen Vertrag mit der EHF vor wenigen Wochen auslaufen und will sich in der Zukunft primär auf die Bundesliga fokussieren. Handballfans müssen aber auf keinen Fall enttäuscht sein, denn die Streaming-Plattform DAZN hat sich die Rechte bis zum Ende der Saison 2025/26 gesichert.

 

Alle Wetten zur EHF Champions League findet ihr hier!

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Marius Becker / AP Photos *

      

September 14, 2020

Von 888sport

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Nachdem in England und Belgien der Ligabetrieb seit ein paar Wochen wieder läuft, starten am Wochenende auch England und Spanien in ihren jeweiligen Wettbewerb. Damit pausieren aus den Fünf Großen Ligen nur noch die deutsche Bundesliga und die italienische Serie A, beide beginnen eine Woche später.

Wir zeigen euch daher, auf welche Auftaktduelle ihr euch in den beiden Ligen freuen könnt und welche Top-Stars in der aktuellem Transferperiode bereits in die Premier League beziehungsweise La Liga gewechselt sind.

Premier League: Übersicht 1. Spieltag

FC Fulham – FC Arsenal

Die Saison wird in England vom amtierenden FA  Cup Sieger, dem FC Arsenal eröffnet. Die Gunners gastieren bei einem der Aufsteiger aus der EFL Championship, nämlich dem FC Fulham.

Obwohl der FC Arsenal von seiner vergangenen Saison wohl überwiegend enttäuscht war – die Gunners landeten auf dem achten Platz  und qualifizierten sich erst mit dem Sieg des FA Cups für die Europa League – gehen sie dennoch als Favorit in das Match.

Immerhin haben sie mit Gabriel Magalhães (26 Millionen Euro) einen Innenverteidiger verpflichtet, der bereits Champions League Erfahrung hat und somit die löchrige Arsenal-Defensive der letzten Spielzeit gewiss verstärken kann. Außerdem bleibt mit Pierre-Emerick Aubameyang dem Club sein bester Torschütze erhalten.

Doch auch der FC Fulham hat einen außergewöhnlichen Stürmer in seinen Reihen. Mit Aleksandar Mitrovic steht nämlich der Top-Scorer der vergangenen EFL Championship Saison für die Cottagers bereit. Vielleicht gibt es also doch bereits zum Saisonauftakt eine kleine Überraschung…

FC Liverpool – Leeds United

Das Duell zweier Champions! Denn der amtierende Premier League Champion empfängt am ersten Spieltag mit Leeds United den Erstplatzierten der EFL Championship.

Lierpool erhält die Premier-League-Pokal.

Doch obwohl sich bei Leeds schon einiges auf dem Transfermarkt getan hat – das Team von Marcelo Bielsa hat bereits mit Rodrigo (30 Millionen) einen gefährlichen Mittelstürmer und mit Robin Koch (13 Millionen) einen viel umworbenen Innenverteidiger verpflichtet – ist Liverpool wohl doch noch eine Nummer zu groß für den Aufsteiger…

Immerhin haben die Reds in der vergangenen Saison 18 Heimsiege eingefahren und einmal zu Hause unentschieden gespielt, kein einziges Spiel ging an der Anfield Road für Klopps Team verloren.

Tottenham Hotspur – FC Everton

Auch die Tottenham Hotspurs blieben in der vergangenen Spielzeit hinter ihren Erwartungen zurück. Nach einem blamablen Auftritt in der Champions League (ein 2:7 gegen Bayern München in der Gruppenphase) lief es auch in der Liga nicht rund und so belegten die Spurs am Ende den sechsten Platz, wodurch sie noch nicht für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert sind.

In dieser Saison wollen sie es bestimmt besser machen und haben deshalb mit den zentralen Mittelfeldspielern Giovani Lo Celso (32 Millionen) und Pierre-Emile Höjbjerg (16.6 Millionen), sowie dem Rechtsverteidiger Matt Doherty (16.8 Millionen) schon vielversprechende Neuzugänge verpflichtet.

Doch auch die Toffees wollen wieder weiter nach vorne. Mit den Neuverpflichtungen Allan (25 Millionen), James Rodríguez (13 Millionen)  und Abdoulaye Doucouré (22.1 Millionen)  ist Everton auf jeden Fall schon einmal auf einem guten Weg und ein Auftaktsieg gegen einen Aspiranten auf die Champions League Plätze würde natürlich zusätzlichen Aufschwung geben.

Top-Zugänge in der Premier League

Viele Fußballer haben den Traum, einmal in „der weltbesten Liga“ zu spielen und genau diesen Wunsch haben sich einige Stars nun mit ihrem Transfer nach England erfüllt.

Das deutsche Top-Talent Kai Havertz wechselte etwa für 80 Millionen Euro plus Bonuszahlungen zum FC Chelsea, wo er auf seinen Nationalmannschaftskollegen Timo Werner trifft, den es für 53 Millionen auf die Insel zu den Blues zog. Zusätzlich hat der Champions League Sieger von 2012 noch Ben Chilwell für 53.20 Millionen Euro vom Ligakonkurrenten Leicester City verpflichtet.

Auch Vizemeister Manchester City hat für seine beiden Top-Neuzugänge tief in die Tasche gegriffen. Nathan Aké und Ferran Torres wechselten für insgesamt 68.30 Millionen Euro zu den Citizens.

Zudem hat Manchester United sich für 39 Millionen die Dienste vom heiß umworbenen Spielmacher Donny van de Beek gesichert.

La Liga: Übersicht 1. Spieltag

FC Granada – Athletic Bilbao

In Spanien wird die La Liga in der Saison 2020/21 mit der Partie FC Granada gegen Athletic Bilbao eröffnet. Damit beginnt wohl das Überraschungsteam der letzten Saison mit der neuen Spielzeit. Der FC Granada belegte nämlich 2019/2020 als Aufsteiger den siebten Platz in der Liga und qualifizierte sich somit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte für die Qualifikationsphase zur Europa League.

Die fünf besten Momente von Granada in der Saison 2019/20.

Die Nazaríes werden also mit viel Rückenwind in die Partie gehen. Doch auch Atheltic Bilbao wird wohl alles für den Sieg tun wollen. Denn der Club, der seit der Gründung der La Liga in der Saison 1928/29 immer erstklassig war, hat noch eine Rechnung mit Granada offen, immerhin wurden Los Leonos der letzten Saison von Granada aus dem Halbfinale der Copa del Rey befördert.

FC Villareal – SD Huesca

Eine weitere interessante Partie könnte das Duell zwischen dem FC Villareal und SD Huesca werden. Denn mit Villareal empfängt der Fünfte des letzten Jahres – und somit ein Teilnehmer an der Gruppenphase der Europa League – den Erstplatzierten und Aufsteiger aus der Segunda Divisíon.

Obwohl El Submarino Amarillo also als Favorit in das Spiel geht, könnte uns vor allem beim Saisonauftakt eine kleine Überraschung bevorstehen, sollte der Aufsteiger an die Leistungen der vergangenen Spielzeit anknüpfen können…

Atlético Madrid – FC Sevilla

Da die Spiele Real Madrid gegen Getafe, FC Barcelona gegen Elche und Atlético Madrid gegen Sevilla allesamt verlegt wurden, entgeht uns am ersten Spieltag leider ein echter Kracher.

Denn eigentlich hätte der amtierende Europa League Sieger, der FC Sevilla, am Sonntag beim letztjährigen Dritten der spanischen Liga, also bei Atlético Madrid, gastiert. Doch das Spiel wird erst im Januar 2021 ausgetragen werden.

Top-Zugänge in La Liga

Nach dem Kantersieg der Bayern im Viertelfinale der Champions League über den FC Barcelona (8:2)  kamen immer mehr Gerüchte über einen Wechsel von Lionel Messi, dem Aushängeschild der Katalanen, auf. Doch mittlerweile ist wieder etwas Ruhe eingekehrt und der Wechsel scheint zunächst vom Tisch zu sein.

Dennoch musste Barça sich nach Abgängen von unter anderem Arthur und Ivan Rakitic natürlich personell verstärken. Und genau das hat der Club getan. Der defensive Mittelfeldspieler Miralem Pjanic wurde für 60 Millionen von Juventus Turin verpflichtet. Zudem wechselte der erst 20 jährige Trincão von Sporting Braga für 31 Millionen Euro ins Nachbarland zur Blaugrana.

Das Beste von Barcas Neuzugang Trincao.

Ein weiterer Top-Transfer in der Liga wurde von Atlético Madrid getätigt. Denn Álvaro Morata vom FC Chelsea unterschrieb für eine Ablösesumme von 56 Millionen Euro bei Los Colchoneros.

Und auch der FC Sevilla hat für die nächste Saison aufgerüstet. Der zuvor ausgeliehene Suso wurde fest für 24 Millionen vom AC Mailand verpflichtet, der bereits erwähnte Ivan Rakitic wechselte zum Schnäppchenpreis von 1.5 Millionen Euro zum amtierenden Europa League Sieger und Óscar Rodríguez kommt für 13.50 Millionen von Real Madrid.

Alle Wetten zur Premier League gibt’s hier und alle Wetten zur La Liga hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Jon Super / AP Photos *

September 11, 2020

Von 888sport

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Beim nächsten Formel 1 Rennen am Wochenende wird gleich in doppelter Hinsicht Geschichte geschrieben. Denn zum ersten Mal wird auf der Rennstrecke in Mugello der große Preis der Toskana ausgetragen werden. Und zudem wird der Eigentümer des Kurses, die Scuderia Ferrari, seinen historischen 1000. Grand-Prix bestreiten.

Wir zeigen Euch daher, was ihr vor dem anstehenden Wochenende wissen müsst, stellen Euch die Strecke genau vor und blicken noch einmal auf die großartigsten Ferrari Momente aus den bisherigen 999. Rennen zurück.

Das letzte Chaos-Rennen

Die Fans der Scuderia Ferrari mussten in den letzen Rennen sehr tapfer sein, denn in der aktuellen Saison ist der ehemalige Spitzenrennstall einfach nicht konkurrenzfähig.

Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass beide Ferrari Piloten bisher jeweils zweimal nicht in die Punkte gefahren sind und zusammen insgesamt fünfmal das Rennen aufgrund von Unfällen oder eben technischen Problemen gar nicht erst beenden konnten – so auch in der vergangenen Woche beim Heimrennen in Monza…

Dabei hätte Ferrari wohl ausgerechnet bei diesem Rennen die besten Chancen seit langem gehabt, immerhin gab es das Überraschungs-Podium schlechthin… Zum ersten Mal seit acht Jahren fuhr nämlich weder ein Mercedes-, noch ein Ferrari- oder ein RedBull-Pilot unter die ersten Drei.

Zu Beginn des Rennens sah fast alles nach einem erneuten Sieg von Lewis Hamilton aus, der vom Start an das Feld dominierte. Sebastian Vettel musste sein Auto indes bereits nach der siebten Runde in der Boxengase abstellen, da seine Bremsen versagt hatten.

Doch in der 20 Runde nahm das Chaos von Monza seinen Lauf… Kevin Magnussen musste sein Auto aufgrund von Motorenproblemen in der Nähe der Boxeneinfahrt abstellen und verursachte damit eine Safety-Car-Phase, durch die das Feld wieder näher zusammen rückte.

Der führende Hamilton und Antonio Giovinazzi nutzten diese Gelegenheit, um sich neue Reifen an der Box zu holen, doch genau das war der Fehler! Die Boxengasse war nämlich nicht offiziell geöffnet, da Magnussen zu nahe an der Einfahrt stand, weshalb ein Einfahren in die Box eine Strafe bedeutete – beide bekamen eine durchaus harte 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe aufgebrummt.

Doch nachdem das Rennen in der 24. Runde wieder freigegeben wurde, hatten die beiden nicht einmal die Chance, ihre Strafe abzusitzen, da bereits in der 25. Rennrunde der nächste Aufreger folgte: Charles Leclerc verlor nach einem Fahrfehler die Kontrolle und landete abseits der Strecke in einem Reifenstapel, blieb jedoch zum Glück unverletzt.

Dennoch wurde der Grand-Prix wegen der aufwändigen Aufräumarbeiten mit der Roten Flagge unterbrochen… Für die restlichen Fahrer im Feld ging es also zunächst zurück an die Box. Rund 20 Minuten später durften die Piloten wieder auf die Strecke und fuhren eine Aufwärmrunde hinter dem Safety Car, ehe es einen stehenden Start gab.

Obwohl Hamilton nach dem Re-Start vorne blieb, warf ihn die Strafe schnell bis ans Ende des Feldes zurück. Im weiteren Rennverlauf sollte er zwar noch ein paar Plätze aufholen können und am Ende auf Rang sieben fahren, doch die Spitze des Feldes führte dieses Mal ein ganz anderer an.

Nachdem Hamilton nämlich seine Fahrt in die Box angetreten hatte, übernahm Pierre Gasly die Führung – und der junge Franzose würde sie das restliche Rennen nicht wieder hergeben! Gasly bekam von hinten zwar gewaltigen Druck von Carlos Sainz, der fünf Runden vor Schluss nur noch eine Sekunde Rückstand auf den Führenden hatte, doch fuhr unbeirtt sein Rennen weiter und ließ seinen Verfolgern keine Chance zum Überholen.

In einem spannenden Rennen, wie man es schon lange nicht mehr gesehen hat hieß die Reihenfolge am Ende Pierre Gasly vor Carlos Sainz Jr. vor Lance Stroll.

Für alle drei Fahrer war es das zweite Formel-1-Podium ihrer Karriere. Stroll fuhr bereits 2017 beim Großen Preis von Aserbaidschan auf den dritten Platz, während Carlos Sainz 2019 beim  Großen Preis von Brasilien Dritter wurde. Beim selben Rennen in Brasilien wurde Gasly Zweiter. Für den jungen Franzosen war es also der erste Sieg in der Königsklasse des Motorsports.

Damit hat sich das „Wunder von Monza“ für AlphaTauri – ehemals Toro Rosso – wiederholt. Denn 2008 feierte das Team seinen ersten und einzigen Sieg. Damals wie heute war Monza die Siegesstrecke, nur mit dem Unterschied, dass Sebastian Vettel 2008 seinen ersten Triumph im Formel-1-Cockpit feierte…

Vorstellung des Autodromo Internazionale del Mugello

Auf dem Autodromo Internazionale del Mugello wird zum ersten Mal ein Formel 1 Grand-Prix ausgetragen, da sonst Monza die Hauptrennstrecke in Italien ist. Doch Motorsportfans dürfte die Strecke trotzdem ein Begriff sein, immerhin ist sie Eigentum von Ferrari und wird von der Scuderia für Testfahrten genutzt. Zudem werden Rennen in der Motorrad-Weltmeisterschaft und DTM dort ausgetragen.

Die Strecke ist 5245 Meter lang und konnte in der MotoGP in 1:45,519 Minuten vollendet werden, wenn am Wochenende die Formel-1-Boliden an den Start gehen, werden die Rundenzeiten natürlich deutlich geringer sein – der inoffizielle Formel-1-Rundenrekord wurde 2004 von Rubens Barrichello aufgestellt, der 1:18,704 Minuten für eine Umfahrt benötigte. Insgesamt werden die Fahrer am Sonntag 59 Runden bestreiten müssen.

Onboard mit Sebastian Vettel in Mugello.

Die Strecke besteht aus 15 Kurven (sechs links und neun rechts), doch das besondere an ihr ist die Start- und Zielgerade, denn sie ist 1141 Meter lang – und damit eine der längsten, die in diesem Jahr gefahren wird – endet leicht bergauf, bevor sie in eine 180-Grad-Kurve übergeht, auf die eine Links-Rechts-Schikane folgt.

Anschließend können die Fahrer auf einer kurzen Gerade etwas verschnaufen, ehe es in eine noch schwieriger zu fahrende Links-Rechts-Schikane geht. Es folgen zwei abfallende 90-Grad-Rechtskurven.

Daraufhin wird in einer lang gezogenen 90-Grad-lLinkskurve gefahren, auf die eine kurze Gerade folgt, die dann in eine steile 90-Grad-Rechtskurve übergeht, ehe eine schwierige bergauf verlaufende 70-Grad-Kurve folgt, in die „blind“ eingelenkt werden muss.

Nach eine erneuten Gerade folgen eine 190-Grad-Rechtskurve und dann eine Links-rechts-Schikane, die wieder in einer Geraden endet. Zum Abschluss der Runde müssen die Fahrer die fallende 190-Grad-Linkskurve – genannt „Bucine“ nehmen, ehe sie sich wieder auf der Start-Ziel-Geraden befinden.

Einer der größten Ferrari Momente

Wir haben euch bereits die besten Rennen in der Formel 1 vorgestellt doch zu Ehren des 1000. Ferrari Grand-Prix zeigen wir Euch noch einen der besten Scuderia Ferrari Momente. Und dafür haben wir uns den Belgien Grand-Prix 2004 ausgesucht – bei diesem Rennen wurde Michael Schumacher nämlich zum insgesamt siebten Mal und vierten Mal mit Ferrari vorzeitig Weltmeister.

Es ist gefühlt ewig her, dass Ferrari noch mit der Konkurrenz mithalten konnte, doch 2004 war die Welt der Scuderia noch in Ordnung. Denn bereits vor dem Rennen war klar, dass Michael Schumacher und Teamkollege Rubens Barrichello den WM-Titel unter sich ausmachen würden. Doch am Ende war wie so oft „Schumi“ der Glückliche.

Das Beste von Michael Schumacher aus der Saison 2004.

Schumacher und Spa passte nun mal einfach. Dort fuhr er 1991 sein erste Formel-1-Rennen, gewann 1992 seinen ersten Grand-Prix, fuhr 1995 von Platz 16 zum Sieg, gewann noch viele weitere Male auf der Strecke und fuhr schließlich 2004 beim 700. Ferrari Grand-Prix auf Platz Zwei und machte damit seinen siebten WM-Titel klar. Und auch in der Konstrukteurswertung lang Ferrari wieder einmal alleine vorne.

In dieser unglaublichen Saison gewann Schumacher 13 der 18 Rennen – 12 davon bereits in den ersten 13 Rennen! Damit stellte er einen seiner vielen Rekorde mit Ferrari auf.

Nun, 16 Jahre später, gibt es nochmal einen Gänsehaut-Moment in der Formel 1. Denn Mick Schumacher, der Sohn des siebenmaligen Weltmeisters, der selbst Rennfahrer ist, wird am Wochenende in Mugello im F2004-Wagen seines Vaters – also mit demselben legendären Auto, das „Schumi“ 2004 zu seinem Titel verhalf – einige Runden drehen.

Prognose

Obwohl Mercedes beim letzten Rennen einen Dämpfer verkraften musste, geht Lewis Hamilton einmal mehr als Favorit ins Rennen. Zudem haben auch Valtteri Bottas und Max Verstappen gute Chancen auf das Podium.

Obwohl in Mugello alles im Zeichen des Ferrari-Jubiläums gestaltet sein wird, hat Bernd Mayländer, dessen Safety Car aus gegebenem Anlass rot lackiert sein wird, wohl bessere Chancen das Rennen anzuführen, als die Scuderia…

Alle Wetten zur Formel 1 gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Shizuo Kambayashi / AP Photos *

September 10, 2020

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Der Sport schreibt immer wieder außergewöhnliche Geschichten. Am letzten Sonntag wurde er mal wieder um eine Geschichte reicher. Bei den US-Open hatte sich der serbische Superstar Novak Djokovic kurzzeitig nicht unter Kontrolle und schlug nach einem Break einen Ball vor Wut weg. Bei der Aktion traf er eine Linienrichterin. Die Konsequenz: Djokovic wurde disqualifiziert.

Mike Tyson, Stefan Effenberg oder Eric Cantona: Die Liste der Vorgänger von Novak Djokovic ist lang. Wir zeigen euch die legendärsten Aussetzer im Sport.

Frank Rijkaard bespuckt Rudi Völler

Auf dem Weg zum WM-Titel 1990 traf die DFB-Auswahl auf den großen Rivalen Holland. Besonders Rudi Völler dürfte dieses Spiel nie vergessen, denn gleich zweimal wurde er von Frank Rijkaard bespuckt.

Nach der ersten Spuckattacke des Niederländers reklamiert der deutsche Stürmer beim Schiedsrichter, doch der zeigt stattdessen ihm dafür die Gelbe Karte. Wenig später zieht der Niederländer den am Boden liegenden Völler am Ohr und sieht kurz darauf die Rote Karte. Zum Unverständnis aller sieht aber auch Völler die Rote Karte, der es überhaupt nicht fassen kann. Als beide das Spielfeld verlassen, setzt Rijkaard zum zweiten Mal an und spuckt Völler von hinten ins Haar.

Fußball gespielt wurde übrigens auch noch. Deutschland ließ sich nicht beirren und kam nach den beiden Platzverweisen besser ins Spiel. Jürgen Klinsmann und Andreas Brehme brachten die DFB-Auswahl 2:0 in Führung, sodass der Anschlusstreffer von Ronald Koeman in der 89. Minute nicht mehr ausreichte. Deutschland zog ins Viertelfinale ein und der Rest ist Geschichte.

Stefan Effenberg zeigt den Mittelfinger

Ein weiterer Aussetzer in der Sportgeschichte und wieder war die DFB-Elf beteiligt. Im texanischen Dallas hatte es locker 50 Grad, als Deutschland am 27. Juni 1994 bei der WM in den USA auf Südkorea traf. Alles andere als günstige Bedingungen also für ein Fußballspiel.

Deutschland zeigte sich in der ersten Hälfte aber unbeeindruckt und ging mit einem 3:0 Vorsprung in die Kabine. In der zweiten Halbzeit wirkten die Deutschen aber wie ausgewechselt und Südkorea verkürzte auf 2:3.

Die deutschen Fans hatten offenbar Stefan Effenberg, der völlig von der Rolle wirkte, als Sündenbock auserkoren. Aus dem Fanblock schallte es „Effenberg-raus“. Frustriert von der eigenen Leistung, aber auch von den klimatischen Umständen zeigte Effenberg den Fans den Mittelfinger.

Schon vor Erreichen des Hauptquartiers vor den Toren Chicagos war die Geste das Thema schlechthin. Nach der Ankunft beschlossen Trainer Berti Vogts und der damalige DFB-Präsident Egidius Braun in gemeinsamer Absprache den Rauswurf von Effenberg. Erst vier Jahre später sollte „Effe“ wieder für Deutschland immer noch unter der Regie von Berti Vogts auflaufen.  

Kung Fu Kick von Eric Cantona

25. Januar 1995: Manchester United unter Trainerlegende Sir Alex Ferguson gastiert in der Premier League im Selhurst Park bei Crystal Palace. In der 48. Minute sieht ManUnited Stürmer Eric Cantona für ein Foulspiel die rote Karte und stapft daraufhin wütend vom Platz. Seine herausragende Spielweise, gepaart mit umstrittenen Aktionen brachten ihm schon früh in seiner Karriere den Ruf des „Entfant Terrible“ ein.

Der Kung Fu Kick von Eric Cantona.

Nachdem sich die Lage nach einer kleinen Rudelbildung zwischen den Spielern beider Mannschaften eigentlich wieder beruhigt hatte, springt der Franzose plötzlich per Kung Fu-kick in die Menge am Spielfeldrand. Er fällt, steht wieder auf und legt mit den Fäusten nach. Das Opfer ist ein Fan von Crystal Palace. Er soll Cantona beschimpft und seine Herkunft und Mutter beleidigt haben. Der Verprügelte bestreitet dies.

Cantona wird nach der Aktion acht Monate kein Fußball mehr spielen. Eine Gefängnisstrafe bleibt ihm erspart, aber er wird dennoch zu 120 Sozialstunden verdonnert. Noch heute genießt Cantona Kultstatus im Old Trafford und wurde 2005 zum besten Premier League Spieler aller Zeiten gewählt.

Mike Tyson beißt Evander Holyfields Ohr ab

Diese Szene ist nochmal ein ganzes Stück kurioser als der Kung Fu-Tritt Cantonas. 1996 standen sich Mike Tyson und Evander Holyfield im Schwergewicht gegenüber, damals verlor Mike Tyson durch technischen K.o. in der 11.Runde. 1997 kommt es in Las Vegas vor 16.000 Zuschauern zum Rückkampf, zu dem sich auch einige Hollywoodstars einfliegen lassen. Die ganze Welt blickt in die Glücksspielmetropole.

In der zweiten Runde verpasst Holyfield seinem Gegner einen Kopfstoß und wir dafür von den Kampfrichtern ermahnt. Bei der Aktion platzt Tysons Augenbraue auf, der daraufhin völlig die Kontrolle verliert. In der dritten Runde verzichtet er bewusst auf seinen Mundschutz und beißt Holyfield ein 1,5 Zentimeter langes und 0,5 Zentimeter dickes Stück seines rechten Ohres ab. Blut tropft und Tyson spuckt das abgebissene Stück auf den Boden. Nach der Aktion kochen die Emotionen in der Halle natürlich über. Panik bricht aus, Feuerwerkskörper fliegen durch die Luft und 16 Personen werden verletzt.

Hinterher versuchte Tyson eine Begründung zu finden: „Was soll ich denn machen? Wenn er für seine ständigen Kopfstöße nicht bestraft wird, muss ich doch handeln.“ Für Tyson war es nicht der erste Fehltritt in seiner Laufbahn. Er wurde wegen Vergewaltigung, Körperverletzung und Drogenbesitz verurteilt, sitzt mehrere Jahre seines Lebens im Gefängnis.

2013 entschuldigt er sich öffentlich in der „The Oprah Winfrey Show“ offiziell bei Evander Holyfield.

Die spektakulären Aussetzer des Oliver Kahn

Beim „Titan“ sich auf den einen Aussetzer festzulegen, fällt ungemein schwer, daher fassen wir einmal einigen von den wirklich zahlreichen in seiner Laufbahn zusammen.

In der Saison 1995/96 bekommt mit Andreas Herzog sogar ein Mitspieler Kahns das Temperament des Torhüters zu spüren. Nachdem er im Spiel gegen den VFB Stuttgart im eigenen Strafraum einen Fehler macht, wird der von Kahn im Nacken gepackt und kräftig durchgeschüttelt, so wie aus dem Strafraum geschubst.

Im April 1999 beim 2:2 gegen den BVB, täuscht er einen Vampirbiss in den Hals des damaligen BVB-Stürmers Heiko Herrlich an, später springt er ähnlich wie Cantona auf Stéphane Chapuisat zu und im September 2002 greift er Leverkusens Thomas Brdaric ins Genick. Im Oktober 2004 bekommt Nationalmannschaftskollege Miroslav Klose beim Duell Bayern gegen Werder Bremen Kahns Pranken an die Nase.

Einen Platzverweis hat Kahn übrigens für keine seiner Tätlichkeiten bekommen.

Zinédine Zidanes Kopfstoß gegen Marco Materazzi

Diese Aktion ist wohl bis heute die „Mutter aller Aussetzer“ im Bereich des Sports. Am 9. Juli 2006 stehen sich Italien und Frankreich im WM-Finale in Berlin gegenüber. Für den großen Zinédine Zidane ist es das letzte Spiel seiner Karriere auf der größtmöglichen Bühne, die der Fußball zu bieten hat.

Schon in der ersten Hälfte verwandelte er in frecher „Panenka-Art“ und mit etwas Glück einen Elfmeter. Mit einem 1:1 nach 90 Minuten mussten beide Mannschaften in die Verlängerung. In der 110. Spielminute kommt es dann zu der berühmten Szene. Materazzi hält Zidane leicht am Trikot fest, daraufhin kommt es zum Wortgefecht, von dem Zidane eigentlich nicht viel wissen will und Richtung Mittellinie trabt. Plötzlich macht er jedoch kehrt und streckt den Italiener mit einem Kopfstoß in die Brust nieder.

Nur wenige haben die Szene gesehen. Einer davon ist Italiens Torhüter Gianluigi Buffon, der zu Schiedsrichter Horacio Elizondo sprintet, um einen Platzverweis zu fordern. Erst nach ein paar Minuten und nach Rücksprache mit dem vierten Offiziellen sieht Zidane schließlich die Rote Karte. Eine große Karriere endete unrühmlich.

Nach langem Schweigen wird das Geheimnis, wie es zu der Aktion kam, schließlich gelüftet. Materazzi zog Zidane damals am Trikot, woraufhin Zidane entgegnete: „Wenn du das Trikot unbedingt willst, kannst du es nach dem Spiel haben.“ Der italienische meinte daraufhin, dass ihm die Schwester lieber sei. Nach diesen Worten kam es schließlich zum Kopfstoß.

Die Beißattacken von Luis Suarez

Der Uruguayer ist einer der besten Mittelstürmer der Welt, hat aber auch leider eine dunkle Seite. Oftmals viel er in seiner erfolgreichen Karriere durch verschiedene Fehltritte auf. Besonders die drei Beißattacken des Stürmers dürften allen Fußballfans noch präsent sein.

Erstmals biss er 2010 bei einem Spiel der niederländischen Eredivisie zwischen Ajax Amsterdam und dem PSV Eindhoven zu. Das damalige Opfer war der PSV-Spieler Otman Bakkal, der vorher in ein Wortgefecht mit Suarez verwickelt war. Der Schiedsrichter sah die Szene damals nicht und so wurde der Angreifer erst nachträglich für sieben Spiele gesperrt.

 Das zweite Opfer war der serbische Innenverteidiger Branislav Ivanovic im April 2013 bei einem Premier League Spiel zwischen dem FC Liverpool und dem FC Chelsea. Der Vorfall schlug damals so hohe Wellen, dass sich sogar der damalige britische Premierminister David Cameron in die Diskussion einschaltete.

Die Beißattacke von Luis Suarez gegen Giorgio Chiellini bei der WM 2014.

Das letzte Mal biss Suarez bei der WM 2014 in Brasilien beim Spiel Uruguay gegen Italien zu. Damals traf es Juventus-Legende Giorgio Chiellini. Das kuriose: Suarez behauptete damals tatsächlich, dass er lediglich hingefallen wäre und Chiellini ihn mit dem Ellbogen geschlagen hätte. Tatsächlich schlug der Italiener nach hinten, aber erst nachdem Suarez schon zugebissen hatte. Die FIFA verhängte damals eine viermonatige Sperre für alle Pflichtspiele im Verein und in der Nationalmannschaft. Außerdem musste Suarez die Nationalmannschaft verlassen und der Kontakt zu ihr wurde ihm untersagt.  

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Seth Wenig/ AP Photos * 

September 10, 2020

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An diesem Donnerstag (Ortszeit) geht die National Football League in ihre 101. Saison, und der erste Spieltag bietet bereits einige Begegnungen der Marke „Topspiel“. Wir zeigen euch drei Partien, die ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet.

 

Houston Texans – Kansas City Chiefs

Kickoff: Freitag (11.09.), 2:20 Uhr

Zum Start der NFL-Saison 2020 empfängt der amtierende Champion, die Kansas City Chiefs, im heimischen Arrowhead Stadium die Houston Texans. Das Team um Star-Quarterback Deshaun Watson hat dabei noch eine Rechnung aus der Vorsaison offen: Auf dem Weg zum Super Bowl geriet man in der Divisional Round in Kansas mit 31:51 unter die Räder. Und das obwohl die Texans nach dem ersten Viertel mit 24:0 in Führung lagen.

Die Chiefs setzten in der Sommerpause derweil alles daran, ihr Erfolgsteam der letzten Spielzeit zusammen zu halten – und das mit Erfolg. Ihren Quarterback Patrick Mahomes statteten sie mit einem Mega-Vertrag über zehn Jahre aus. Sein kongenialer Partner auf der Position des Tight Ends, Travis Kelce, bleibt dem Champion ebenfalls erhalten.

Mit  1.229 Yards und fünf Touchdowns war er in der vergangenen Regular Season der beste Spieler seiner Position. In den Play-offs kamen schließlich noch vier weitere Touchdowns hinzu – drei davon im Spiel gegen die Texans. Der viermalige Pro Bowler Tyreek Hill sowie Erstrundenpick Clyde Edwards-Helaire sorgen für zusätzliche Offensivpower.

 

Rookie Clyde Edwards-Helaire zeigt im Training, was er kann

 

Umgekehrte Vorzeichen hingegen bei den Gästen aus Houston: Head Coach und General Manager Bill O’Brien hat mit seiner Transferstrategie diesen Sommer den Unmut vieler Fans auf sich gezogen. Zwar konnte man Leistungsträger Watson langfristig binden, doch mit DeAndre Hopkins (1.165 Yards, sieben Touchdowns in der letzten Regular Season) ließ man einen der besten Passempfänger der Liga für einen Spottpreis zu den Arizona Cardinals ziehen.

Die Neuzugänge Brandin Cooks von den LA Rams und Randall Cobb von den Dallas Cowboys sollen die Lücke, die Hopkins hinterlassen hat, schließen. Darüber hinaus hat man ja noch einen gewissen Will Fuller in den eigenen Reihen, der falls fit (was vergangene Saison jedoch selten der Fall war) eine absolute Punktemaschine ist.

Doch die Probleme langen in der vergangenen Saison viel mehr in der Defense der Texans. Superstar J.J. Watt kann zwar mit 31 Jahren noch in jedem Spiel den Unterschied machen, aber auch er ist zu verletzungsanfällig. Es wird also schwer werden, die Offense der Chiefs in den Griff zu bekommen, aber Watson kann an einem guten Tag ein Spiel entscheiden, dasselbe gilt jedoch auch für sein Pendant Mahomes – auf jeden Fall können wir eine Menge Touchdowns erwarten.

Green Bay Packers – Minnesota Vikings

Kickoff: Sonntag (13.09.), 19:00 Uhr

Am Sonntag kommt es derweil in der NFC North zu einem Klassiker: Die Minnesota Vikings empfangen im U.S. Bank Stadium in Minneapolis ihren Erzrivalen, die Green Bay Packers. Bereits 111-mal trafen die beiden Teams aus dem Norden der USA aufeinander. Und ausgeglichener könnte die Bilanz zwischen den beiden nicht sein: Jeder Seite stehen im direkten Duell 54 Siege zu Buche (drei Unentschieden).

Die letzten beiden Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison entschieden die Packers um Quarterbacklegende Aaron Rodgers für sich und zogen mit 13 Siegen und drei Niederlagen als Divisionsieger in die Play-offs. Die Vikings landeten auf dem zweiten Platz (Bilanz: 10-6), der ebenfalls das Erreichen der Play-offs beudeutete.

Die Packers schafften es daraufhin bis ins NFC-Championship-Spiel, wo sie sich jedoch den San Francisco 49ers geschlagen geben mussten. Die hatten in der Runde zuvor auch die Vikings aus dem Rennen um den Platz im Super Bowl geworfen. Die beiden Rivalen bewegen sich also stets auf Augenhöhe, und so können wir auch an diesem Wochenende eine packende Partie erwarten.

Interessant wird zu sehen sein, wie Rookie und Erstrundenpick der Vikings Justin Jefferson den schmerzlichen Abgang von Wide Receiver Stefon Diggs (Buffalo Bills) kompensieren kann. Die Packers hingegen haben sehr zum Überraschen vieler Experten beim Draft auf namhafte Neuzugänge in der Offense verzichtet.

 

Der NFL-Draft 2020 aus Sicht eines Packers Fans

Jedoch haben die Packers ein eingespieltes Team, das in der Vorsaison nur einen Sieg vom Einzug in den Super Bowl entfernt war. Mit Running Back Aaron Jones und dem dreimaligen Pro Bowler Davante Adams wird die Defense der Vikings alle Hände voll zu tun haben.

Tampa Bay Buccaneers – New Orleans Saints

Kickoff: Sonntag (13.09.), 22:25 Uhr

Aber am ersten Spieltag dieser Saison sind alle Augen auf die Tampa Bay Buccaneers gerichtet. Kein geringerer als der sechsmalige Super-Bowl-Champion Tom Brady wechselte diesen Sommer von den New England Patriots zu den Bucs. Der für viele beste Quarterback aller Zeiten ist mit seinen 43 Jahren noch immer heiß auf Titel, und die Chancen auf seinen siebten Ring stehen gar nicht schlecht.

Denn das Team aus Florida stellt diese Saison – zumindest auf dem Papier – die wohl stärkste Offensive der Liga. Mit Chris Goodwin und Mike Evans hat Brady das beste Wide-Receiver-Duo der vergangenen Saison vor sich (zusammen 2.490 Yards und 17 Touchdowns). Die neuen Running Backs LeSean McCoy (Chiefs) und Leonard Fournette (Jacksonville Jaguars) sollen zudem das Laufspiel beleben.

Tight End Rob Gronkowski, Bradys Partner aus Patriots-Zeiten, holte man zudem aus dem Ruhestand. Ob die Bucs mit diesem Roaster zum ersten Mal seit 2007 wieder die Play-offs erreichen können? Zunächst gilt es sich gegen die New Orleans Saints zu beweisen, die sich in Sachen Offensivpower keineswegs verstecken müssen. Quarterback Drew Brees warf in seiner mittlerweile 19-jährigen Karriere unglaubliche 77.416 Yards und 547 Touchdowns – beides NFL-Rekord.

Ein Grund für diese herausragende Statistik ist sein Wide Receiver Michael Thomas. Der dreimalige Pro Bowler hat, seit er 2016 von den Saints gedraftet wurde, jedes Jahr die 1000-Yards-Marke geknackt. In der vergangenen Regular Season fing er Pässe für 1.725 Yards und damit über 200 Yards mehr als der Zweitplatzierte in dieser Kategorie Julio Jones. Neun Touchdowns gelangen Thomas dabei.

Die Saints wurden in den letzten drei Jahren stets Erster in der NFC South, aber schieden daraufhin auch immer in den Play-offs denkbar knapp aus – zweimal in der Overtime. Das Aufeinandertreffen mit den Bucs könnte ein erster Gradmesser für diese Saison 2020 sein, wenn zwei der stärksten Offensiven der Liga aufeinandertreffen.

Die weiteren Begegnungen im Überblick

Sonntag (13.09.), 19:00 Uhr:

Philadelphia Eagles – Washington Football Team

Miami Dolphins – New England Patriots

Indianapolis Colts – Jacksonville Jaguars

Chicago Bears – Detroit Lions

Las Vegas Raiders – Carolina Panthers

New York Jets – Buffalo Bills

Cleveland Browns – Baltimore Ravens

Seattle Seahawks – Atlanta Falcons

Sonntag (13.09.), 22:05 Uhr:

LA Chargers – Cincinnati Bengals

Sonntag (13.09.), 22:25 Uhr:

Arizona Cardinals – San Francisco 49ers

Montag (14.09.), 2:20 Uhr:

Dallas Cowboys – LA Rams

Dienstag (15.09.), 1:10 Uhr:

Pittsburg Steelers – New York Giants

Dienstag (15.09.), 4:20 Uhr:

Tennessee Titans – Denver Broncos

 

Alle Wetten zur NFL gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Nam Y. Huh / AP Photos *

September 9, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Nachdem die deutsche U21 in ihrem Gruppenpiel zur EM-Qualifikation  gegen Moldau  am vergangenen Donnerstag einen souveränen 5:1-Sieg eingefahren hat, steht nun der vermeintlich schwerste Gruppengegner an. Die DFB-Junioren treffen nämlich heute um 16:00 Uhr auf die belgische U21.

Wenn die Deutschen das Spiel gewinnen sollten, könnten sie ihre Führung auf fünf Punkte Vorsprung vor den „Roten Teufeln“ ausbauen, gewinnt jedoch Belgien, dann liegen sie einen Punkt vor der Mannschaft von Stefan Kuntz. Wir zeigen Euch also alles, was ihr vor dem Spiel wissen müsst.

Die Bilanz und das letzte Duell

Bisher standen sich beide U21-Mannschaften dreimal gegenüber, jedes Mal waren sie dabei Gruppengegner für die Qualifikation zur U21-EM. Während die ersten beiden Gruppenduelle bis ins Jahr 1991 zurückreichen – Deutschland gewann damals sowohl das Hinspiel (3:1), als auch das Rückspiel (0:3) – fand das Hinspiel der aktuellen EM-Qualifikation vor nicht allzu langer Zeit statt.

Das letzte Spiel beider Mannschaften im Jahr 2019 wurde nämlich im November in Freiburg ausgetragen und konnte in einer hart umkämpften Partie am Ende mit einem knappen 2-3 von den Belgiern gewonnen werden.

Dabei startete das Spiel durchaus aufregend, da beide Teams mit viel Tempo begonnen hatten und schnell die ersten Großchancen verbucht wurden. Doch die hellwachen Belgier hatten bald mehr vom Spiel und kamen aufgrund einiger Fehler der deutschen U21 zu vielversprechenden Konter-Möglichkeiten.

So lauerten sie auch vor ihrer 1:0-Führung auf Unachtsamkeiten ihrer Gegner. Nach einem Fehlpass im Zentrum setzten die „Roten Teufel“ blitzschnell zum Gegenangriff an und spielten den Ball nach vorne zum Kapitän Zinho Vanheusden, der den deutschen Torhüter Marcus Schubert tunnelte und so seine Mannschaft in Führung brachte (26.).

Nur fünf Minuten später folgte die nächste Schrecksekunde für die DFB-Elf. Nach einem Foul von Nico Schlotterbeck an Jelle Bataille, entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Der Pfosten verhinderte allerdings die schnelle 2:0-Führung der Gäste (31.).

Doch mitten in einer Phase in der die Belgier klar überlegen waren, gelang dem zuvor noch unglücklich aussehenden Schlotterbeck der Ausgleich. Nachdem Dennis Geiger einen Freistoß schnell ausgeführt und flach in die Mitte zum damaligen Freiburger durchgesteckt hatte, setzte dieser sich letztlich durch und wuchtete den Ball ins Tor (38.).

Die Highlights des Hinspiels zwischen Deutschland und Belgien.

Doch die Belgier ließen nicht locker und erzielten noch vor der Halbzeitpause den erneuten Führungstreffer (43.). Nach einem Querpass auf Höhe des Sechzehners von Bataille agierte die deutsche Abwehr viel zu passiv und ließ Loïs Openda ziehen, der unbedrängt ins lange Eck einschob.

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Belgier einige Großchancen liegen gelassen, während den Deutschen immer wieder ihre Probleme in der Defensive aufgezeigt wurden. So war es nicht wunderlich, dass auch das dritte Tor der Gäste durch einen Konter entstand (70.).

Nach einer Ecke für die Kuntze-Elf wurde der Ball weiter nach vorne zu Openda gespielt, der sich kinderleicht gegen Janelt durchsetzte und Schubert im Eins-gegen-Eins keine Chance ließ, als er seinen zweiten Treffer des Tages schoss.

Obwohl der eingewechselte Ragnar Ache noch ein durchaus sehenswertes „Flipper-Tor“ zum Anschlusstreffer erzielte (81.), kamen die DFB-Junioren nicht mehr zum Ausgleich und mussten damit ihre erste Niederlage in der EM-Qualifikation verkraften.

Die belgischen Stars

Vor kurzem haben wir Euch bereits die Stars der deutschen U21 vorgestellt, doch auch das belgische Pendant hat einige Talente in seinen Reihen.

So befinden sich beispielsweise mit Orel Mangala und Sebastian Bornauw sogar zwei Bundesligaspieler im Kader der „Roten Teufel“. Mangala wurde in der Saison 2018/19 vom VfB Stuttgart an den Hamburger SV verliehen. Dort entwickelte er sich bereits schnell zur Stammkraft.

Und auch nach seiner Rückkehr zu den Stuttgartern war Mangala bald fester Bestandteil der Mannschaft. In 29 Spielen für die Schwaben gelangen dem zentralen Mittelfeldspieler sogar drei Torvorlagen und ein eigener Treffer womit er sicherlich am Aufstieg der Stuttgarter beteiligt gewesen ist.

Noch torgefährlicher ist dagegen der zweite Bundesligaspieler der Belgier, Sebastian Bornauw. In seiner ersten Bundesligasaison bestritt er 28 Partien für den 1. FC Köln – 26 davon über die volle Distanz von 90 Minuten. Dabei gelangen dem jungen Innenverteidiger insgesamt sechs Tore.

Die besten Aktionen von Sebastian Bornauw beim 1. FC Köln 2019/20.

Doch der „Shooting-Star“ der belgischen Mannschaft ist wohl Zinho Vanheusden. Der belgische Youngster spielte bereits beim Top-Club Inter Mailand und läuft derzeit für Standard Lüttich auf, wo er sich zum Abwehrchef entwickelte. Der Innenverteidiger hat ja schon im besagten Spiel gegen Deutschland seine Torgefahr unter Beweis gestellt…

Ein weiteres international gefragtes Talent ist Alexis Saelemakers. Der 21-Jährige wechselte in dieser Saison nach vorangegangenem Leihgeschäft zur Rückrunde fest vom RSC Anderlecht zum AC Mailand. Bei den Mailändern kam der Rechtsaußen in der vergangenen Saison zu 13 Einsätzen und spielte an der Seite von Zlatan Ibrahimovic oder Ante Rebic. Dabei erzielte er bisher ein Tor.

Prognose

Die deutsche U21 hat seit dem Spiel gegen Belgien im November 2019 vor kurzem eine weitere Partie gegen Moldau bestritten und befindet sich damit eher im Wettbewerbsbetrieb. Doch die Tatsache, dass die „Roten Teufel“ noch kein Heimspiel in der U21-EM-Qualifikation verloren haben, spricht wiederum für die Belgier.

Auf jeden Fall ist davon auszugehen, dass es das Top-Spiel der Gruppe wird und sich beide Mannschaften einen harten Kampf um die Gruppenführung liefern werden.

Alle Wetten zu Deutschlands U21 gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Olivier Matthys / AP Photos *

September 8, 2020

Von 888sport

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