Die ersten vier Spieltage der neuen Bundesligasaison hatten bereits Einiges zu bieten. Es stellte sich heraus, dass hier offensichtlich jeder gegen jeden gewinnen kann. Zum ersten Mal in dieser Saison stehen die drei Titelfavoriten vereint an der Tabellenspitze.
Zuvor wurden diese Plätze zwischenzeitlich allerdings schon von Überraschungsteams wie Hoffenheim, Augsburg und Frankfurt eingenommen. Ungewöhnlich ist das zu Saisonbeginn bei genauerer Betrachtung nicht, denn das Phänomen der furios startenden Außenseiterteams ist schon länger bekannt. Wir blicken mit Euch zurück auf die besten Saisonstarts von Bundesligavereinen.
Durch Leidenschaft und intensive Arbeit erkämpften sich die Ostwestfalen in der Saison 2013/2014 den verdienten Aufstieg in die Bundesliga. Oberstes Ziel in der höchsten deutschen Spielklasse war, wie für einen Neuling üblich, der Klassenerhalt. Zu Saisonbeginn gelang es den Paderbornern in beeindruckender Manier, sich vom Tabellenkeller fernzuhalten.
Aus den ersten vier Spielen holte der Aufsteiger acht Punkte und war damit sogar Tabellenführer. Es glich einem Wunder, das keiner vorhersehen konnte, sodass die eigenen Anhänger teilweise die Tabelle aus der Tageszeitung ausschnitten und in einem Bilderrahmen verewigen ließen.
Das tragische Ende des SC Paderborn sollte aber ebenso bekannt sein. So schön der zwischenzeitliche Höhenritt auch gewesen sein mag, am Ende schloss der SCP die Spielzeit als Tabellenletzter ab und musste wieder den Gang in Liga zwei antreten.
1. FC Kaiserslautern 1997/1998
Eine ähnliche Geschichte, wie die Paderborner, vollführten die roten Teufel in der Saison 1997/1998. Als Aufsteiger wurde den Lauterern unter dem Trainer Otto Rehhagel eine schwierige Spielzeit prognostiziert. Entgegen aller Erwartungen belehrte der 1.FCK die Experten eines Besseren.
Bereits am ersten Spieltag gewann man mit 1:0 beim amtierenden deutschen Meister Bayern München. Nach dem achten Spieltag hatten die roten Teufel bereits 13 Punkte auf dem Konto. Dieser Zwischenstand weckte bei der Mannschaft wohl die Erfolgsgier und schuf Raum für neue Ziele.
Die Lauterer schrieben am Ende der Saison sogar Geschichte. Bis heute ist der 1.FC Kaiserslautern der einzige Verein, der als Aufsteiger direkt deutscher Meister wurde. Somit bleibt die Saison 1997/1998 einem Bundesligafan unvergessen.
FSV Mainz 05 2010/2011
Die „Bruchweg Boys“, bestehend aus Andre Schürrle, Lewis Holtby und Adam Szalai, mischten mit den Mainzern die Bundesliga in der Saison 2010/2011 mächtig auf. Die Pfälzer gewannen die ersten sieben Saisonspiele allesamt und standen mit 21 Punkten und 18:7 Toren einsam an der Tabellenspitze. Zu diesen Partien zählte sogar ein 2:1-Auswärtssieg in der Allianz Arena.
Jedoch wurden die Mainzer am neunten Spieltag von Borussia Dortmund als Tabellenführer abgelöst. Am Ende sicherten sich die 05er einen beeindruckenden fünften Platz und somit die Teilnahme an der Europa League.
Borussia Dortmund 2015/2016
Das bis heute beste Resultat nach fünf Spieltagen erzielte der BVB in der Saison 2015/2016. Mit fünf klaren Siegen in Serie stand die Borussia mit 15 Zählern und einem Torverhältnis von 18:3, punktgleich mit den Bayern, an der Tabellenspitze.
Trotz des phänomenalen Auftakts der Dortmunder war der Dauerrivale aus München in dieser Saison nicht klein zu kriegen. Letztendlich blieb dem BVB, wie so oft, nur die Vizemeisterschaft und stand abermals mit leeren Händen da.
FC Bayern München 2015/2016
Das Beste kommt zum Schluss und wie hätte es auch anders sein können, der Rekordmeister aus München hält den aktuellen Titel für den besten Bundesligasaisonstart aller Zeiten. Der Rekord aus der Saison 2015/2016 scheint bis heute nicht zu brechen zu sein.
Wie zuvor bereits erwähnt hatte es neben den Dortmunder auch der FC Bayern in dieser Spielzeit geschafft, sich nach fünf Spielen die maximale Punkteausbeute zu sichern. Doch damit nicht genug: Den Münchener gelang es sogar die ersten zehn Bundesligapartien allesamt für sich zu entscheiden.
Damit standen die Bayern mit 30 Punkten und 33:4 Toren mit gehörigem Abstand auf Platz eins. Wenig überraschend folgte auf solch einen Start die Meisterschaft.
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Die aktuelle Transferperiode der Bundesliga ist vorbei. Traditionell war auf dem Transfermarkt viel los. Alleine in der Bundesliga wurden 2019/20 293 Abgänge und 295 Zugänge vermeldet.
Es gibt die Spieler, die gefühlt jede Saison den Klub wechseln und es gibt die, die viele Jahre an einem Ort bleiben. Wir haben uns mit Letzteren beschäftigt und zeigen euch die fünf Profis aus der Bundesliga, die am längsten heute noch Aktiven im Profiteam ihres Vereins stehen.
Platz 5: Patrick Herrmann (Borussia Mönchengladbach, 10 Jahre 9 Monate)
Der damalige Gladbach-Trainer Michael Frontzeck nahm 2009/10 den damals 18-Jährigen Herrmann mit ins Wintertrainingslager der Gladbacher. Am 16. Januar 2010 debütierte er dann schließlich in der Bundesliga, als er im Spiel gegen den VFL Bochum in der 79. Minute für Filip Daems eingewechselt wurde.
Mit der Borussia erlebte Herrmann quasi alles mit. Rettete man sich 2010/11 erst in der Relegation vor dem Abstieg, so ging es 2011/12 in die Qualifikation zur UEFA Champions League. 2011/12 war wohl auch für ihn persönlich die erfolgreichste Saison.
Patrick Herrmann im Fohlen TV.
Zusammen mit Mike Hanke, Juan Arango und Marco Reus bildete er die beste Offensive des Vereins im vergangenen Jahrzehnt. Nach schwächeren Spielzeiten zuletzt und aufkommenden Wechselgerüchten fand er spätestens seit der Ankunft von Trainer Marco Rose zu alter Stärke zurück und ist weiterhin enorm wichtig für die Borussia und ganz bestimmt ein Liebling der Anhänger.
Platz 4: Lars Bender (Bayer 04 Leverkusen, 11 Jahre 1 Monat)
Der Zwillingsbruder von Sven Bender, der auch bei der Werkself unter Vertrag steht, wechselte im Sommer 2009 von seinem Heimatverein, dem damaligen Zweitligisten 1860 München an den Rhein. Am sechsten Spieltag wurde er das erste Mal eingewechselt und kam in der Folge zu weiteren 20 Saisonspielen meistens als Einwechselspieler.
Bender gelang es in den Jahren darauf sich trotz großer Konkurrenz einen Platz im defensiven Mittelfeld zu erkämpfen. 2015/16 wurde er nach dem Karriereende von Simon Rolfes zum Kapitän ernannt, das Amt stellte er im September diesen Jahres aus gesundheitlichen Gründen und der daraus resultierenden seltenen Einsatzzeiten wieder frei.
Bei Bayer schaffte er es auch, in die A-Nationalmannschaft berufen zu werden, so fuhr er mit zur EM 2012 in Polen und der Ukraine, bei der er im dritten Gruppenspiel gegen Dänemark den 2:1 Siegtreffer erzielte. 2017 schloss sich auch sein Zwillingsbruder Sven Bender den Leverkusenern an.
Platz 3: Thomas Müller (FC Bayern München, 11 Jahre 3 Monate)
Bereits in der D-Jugend wechselte der Ur-Bayer von seinem Heimatverein TSV Pähl aus Oberbayern zum deutschen Rekordmeister. Sein Debüt bei den Profis feierte er am ersten Spieltag der Saison 2008/09 beim 2:2 gegen den Hamburger SV.
Thomas Müllers 10 schönste Tore für den FC Bayern.
Trainer der Bayern war damals noch Jürgen Klinsmann, der ihn in den darauffolgenden Spielen nicht mehr berücksichtigte. Müller spielte fast ausschließlich in der zweiten Mannschaft in der 3. Liga. Im März 2009 erzielte er im Champions League Viertelfinale gegen Sporting Lissabon den 7:1 Endstand und damit sein erstes Tor für die Profis.
Allerdings vertraute mit Louis van Gaal erst Klinsmanns Nachfolger vollends auf den Stürmer. Ab der Saison 2009/10 kam die Bilderbuchkarriere des Thomas Müller ins Rollen. Neun deutsche Meisterschaften, sechs Triumphe im DFB-Pokal, zweimal die Champions League und die zwei Triple der Vereinsgeschichte sind definitiv seine größten Erfolge für den Verein. Die Krönung seiner Laufbahn war wohl der WM-Titel 2014 mit der Nationalmannschaft in Brasilien.
Platz 2: Tony Jantschke (Borussia Mönchengladbach, 11 Jahre 3 Monate)
Der zweite Gladbacher in unserer Liste debütierte rund ein halbes Jahr vor seinem Vereinskollegen Patrick Herrmann. Am 19. November 2008 stand er bei der 1:3 Heimniederlage der Borussia gegen Energie Cottbus erstmals auf dem Platz. Mit seinem Treffer am 6. Dezember desselben Jahres wurde er zum drittjüngsten Torschützen in der Bundesliga der Vereinsgeschichte.
Jantschke gilt als „Defensiv-Allrounder“. Hans Meyer, sein erster Trainer bei den Profis, setzte ihn zunächst im defensiven Mittelfeld ein. Später erkämpfte er sich einen Stammplatz als Rechtsverteidiger und wurde außerdem in mehreren Spielen als Innenverteidiger aufgeboten. Sein Vertrag bei der Borussia läuft noch bis 2021 und die Anhänger, bei denen er der absolute Liebling ist, würden sich sicher über weitere Jahre von ihm im Borussia-Trikot freuen.
Platz 1: Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund, 12 Jahre 3 Monate)
Schmelzer kam einst als Flügelstürmer 2005 vom 1.FC Magdeburg zu den Schwarz-Gelben. Aufgrund von Personalnot wurde er zum Linksverteidiger umgeschult und rückte zwei Jahre später in die zweite Mannschaft auf. Am 9. August 2008 lief er im DFB-Pokal gegen Rot-Weiss Essen erstmals für die Profis auf. Der damalige Trainer der Dortmunder Jürgen Klopp hatte ihn in der Saisonvorbereitung bei den Profis mit trainieren lassen. Schon bald gelang es Schmelzer den damaligen Publikumsliebling Dede zu verdrängen.
Marcel Schmelzer kommentiert 10 seiner emotionalsten Momente beim BVB.
Unter Kloppo feierte der Linksverteidiger gleichzeitig seine größten Erfolge beim BVB. 2010/11 gewann man die Deutsche Meisterschaft, 2011/12 das nationale Double und im Jahr darauf folgte mit dem Einzug ins Champions League Finale wohl die Krönung. Allerdings unterlag man hier dem FC Bayern mit 2:1.
2017 folgte unter Thomas Tuchel ein weiterer DFB-Pokalsieg im Finale gegen Eintracht Frankfurt. Von 2016 bis 2018 führte das Dortmunder Eigengewächs die Mannschaft zudem als Kapitän auf das Spielfeld. Leider hatte er vor allem die letzten beiden Jahre mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen und kam dadurch nur noch äußerst selten zu Einsätzen.
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Der vierte Spieltag der UEFA Nations League steht an. Die Nationalelf wird am Dienstag, den 13.10.2020 im Kölner RheinEnergieStadion von der Schweizer Nati gefordert. Anstoß ist um 20.45 Uhr. Nach einem mittelmäßigen Abschneiden in Basel, ist die DFB-Auswahl im Rückspiel auf eine Wiedergutmachung angewiesen.
Deutschland wird als Favorit gehandelt, um aber die aktuelle Lage besser einschätzen zu können, stellen wir für Euch die Form beider Teams gegenüber und geben anschließend eine erste Prognose zum Spiel ab.
Deutschland
„Die Mannschaft“ steht nach den Gruppenhinspielen in Liga A mit fünf Punkten auf Rang zwei der Gruppe 4. Zuletzt gelang den Deutschen der lang ersehnte erste Erfolg in der Nations League, als man das Spiel in der Ukraine mit 2:1 für sich entscheiden konnte.
Jedoch war auch dieser Auftritt nicht überzeugend. Im Gegensatz zu den Spielen zuvor jedoch, verspielte die DFB-Auswahl ihre Führung diesmal nicht.
Dabei darf allerdings nicht unterschlagen werden, dass die ukrainische Elf coronabedingt stark ersatzgeschwächt auflaufen musste. Sieht man sich zudem das Länderspiel der Franzosen gegen die Ukrainer an, das nur wenige Tage zuvor stattgefunden hat, ist erkennbar, dass Deutschland im Moment weit von der Weltspitze entfernt ist.
Somit können sich Außenseiter, wie die Schweiz zurzeit Chancen auf Zählbares gegen den großen Nachbarn ausrechnen.
Die Eidgenossen haben den Deutschen bereits am zweiten Spieltag bewiesen, dass sie ein unangenehmer Gegner sein können. Das direkte Duell in der Schweiz endete 1:1. Wie auch gegen Spanien und im Freundschaftsspiel gegen die Türkei, ließ sich auch in diesem Spiel bei der deutschen Mannschaft ein klares Muster erkennen.
In der ersten Hälfte behält die deutsche Elf meist klar die Oberhand, geht oftmals verdient in Führung und eine kontrollierte Spielweise vermittelt dem Zuschauer eine gewisse Sicherheit. In den zweiten 45 Minuten flacht die Spielkontrolle ab.
Vor allem in der Schlussphase wirkt die Nationalelf unkonzentriert und so führten die Spiele gegen Spanien, die Schweiz und die Türkei, je nach Führung, lediglich zu einem Remis.
Schweiz
Die Schweizer Nati steht mit nur einem Zähler aus der Hinrunde der Nations League bereits unter Druck. Aktuell belegen die Eidgenossen den letzten Platz in Gruppe 4 und sind somit abstiegsgefährdet. Ihren einzigen Punkt konnten die Schweizer ausgerechnet gegen Deutschland verbuchen.
Betrachtet man die anderen Resultate der Schweizer, fällt auf, dass die Schweiz keinesfalls chancenlos agieren. Keines der Spiele seit Beginn des Wettbewerbs ging mit mehr als einem Tor Unterschied verloren. Der Nati fehlt wohl aktuell das Matchglück.
Das Unentschieden gegen die DFB-Elf gilt allerdings als Achtungserfolg. Die Schweizer kämpften sich nach Rückstand gegen schwache deutsche beeindruckend zurück und vergaben sogar Chancen auf den Sieg. Selbst gegen Tabellenführer Spanien gab sich die Mannschaft, nach frühem Rückstand, nicht auf und hielt das Spiel bis zum Schlusspfiff eng.
Prognose
Nachdem Joachim Löw wieder auf den routinierten Bayern- und Leipzigblock zurückgreifen kann, dürfte wohl von einem anderen Spielverlauf, als im Hinspiel, auszugehen sein. Der Bundestrainer hat bereits angekündigt, die Startelf aus der Begegnung gegen die Ukraine möglichst unverändert zu lassen.
Durch die zurückgekehrten Stammspieler kann das deutsche Spiel voraussichtlich wieder mehr an Stabilität gewinnen. Diese ist dringend notwendig, denn die Schweiz wird, anders als die Ukraine, präsent sein, mit hohem Pressing spielen und harte Zweikämpfe annehmen.
Auf dem Papier ist Deutschland zwar Favorit, die Schweiz sollte aber nicht abgeschrieben werden. Nati-Trainer Vladimir Petkovic rechnet seiner Mannschaft gute Chancen auf Punkte aus. Gründe dafür gibt es genug.
Für die Schweiz kann es bereits ein Alles oder Nichts Spiel sein, um in der Tabelle den Anschluss halten zu können. Deshalb werden die Eidgenossen alles Erdenkliche dafür tun, drei Punkte aus Deutschland zu entführen.
Außerdem wird abzuwarten sein, wie schnell sich der Bayernblock wieder in die DFB-Auswahl integrieren kann, um auf höchstem Niveau zu spielen. Hinzu kommt die Frage nach der Fitness dieser Spieler, denn der FC Bayern absolviert seit Mitte September ein nahezu unmenschliches Spielprogramm.
Da beide Mannschaften zusehen müssen ihren eigenen, kleinen Krisen zu entkommen, kann man sich auf ein spannendes Spiel freuen, in dem sich beide Teams nichts schenken werden.
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Vor kurzem haben wir Euch die besten internationalen Fans und ihre außergewöhnlichen Choreographien gezeigt. Aufgrund der COVID-19-Pandemie sind zwar immer noch nicht allzu viele Fans in den Fußballstadien zugelassen, doch das hindert uns nicht daran, auf die schönsten deutschen Fan-Choreos zu blicken!
Dynamo Dresden
Den Anfang auf unserer Liste der besten deutschen Fan-Choreographien macht Dynamo Dresden. Im Spiel gegen den 1. FC Magdeburg in der Saison 2015/16 lieferten die Dresdner Anhänger nämlich Historisches.
Denn in dem besagten Heimspiel zogen die Fans eine einzige rund 350 Meter lange und 35 Meter hohe Fahne über die Stadionränge – abgesehen vom Gästeblock war das komplette Stadion bedeckt! Das bedeutete einen neuen europaweiten Rekord!
Auf dem Banner war eine Zeile aus einem bekannten Dresdner Fangesang zu lesen: „Die Legende aus Elbflorenz – der Verein mit den besten Fans“ stand dort geschrieben.
1. FC Magdeburg
Auch der 1. FC Magdeburg hat schon einige beachtenswerte Choreographien gezeigt, eine der besten war aber die gegen Borussia Dortmund im DFB Pokal 2017.
Als beide Mannschaften auf den Platz kamen, war der Block der Magdeburger mit blauen und weißen Schildern bedeckt und leuchtetet immer wieder durch das Abbrennen von Pyrotechnik auf.
Magdeburg - Dortmund im DFB-Pokal 2017.
Anschließend wurde am unteren Rand ein Transparent mit der Aufschrift „Ihr denkt, es ist vorbei, doch die Spiele haben erst begonnen“ enthüllt. Passend dazu wurde eine Figur aus dem Horrorfilm Saw entfaltet, in deren Augen sich brennende Fackeln befanden. Ein weiteres Highlight waren die außerhalb des Stadions abgeschossenen Raketen, die genau hinter der Tribüne aufleuchteten.
Eintracht Frankfurt
In den vergangenen Jahren haben uns die Frankfurter immer wieder mit ihren Auftritten in der Europa League begeistert und das lag vor allem auch an den atemberaubenden Fan-Choreographien, die einen jedes Mal aufs Neue staunen haben lassen.
Eine der schönsten Choreos war aber sicherlich die, die zum 120. Vereinsbestehen veranstaltet wurde. Im Europa-League-Spiel gegen Inter Mailand glitzerte das ganze Stadion in den Vereinsfarben rot und weiß.
Während auf der Westtribüne eine riesige „120“ zu sehen war, stand auf der Gegentribüne „Glorreiche Zeiten, traurige Tage. Wir stehen zur Eintracht, keine Frage“. Mit solchen Fans im Rücken war es kein Wunder, dass die Eintracht es 2018/19 bis ins Halbfinale schaffte.
Schalke 04
Eine wahrlich unvergessliche Choreographie lieferten auch die Fans von Schalke 04 im Spiel gegen Bayer Leverkusen im Dezember 2018. Rund acht Minuten lang verabschiedeten sich die Schalker vom Steinkohle Abbau im Ruhrgebiet, der zwei Tage später eingestellt wurde.
Um die Kumpel ein letztes Mal gebührend zu feiern, wurde in der ganzen VELTINS-Arena das Licht ausgeschalten, nur einzelne Smartphones lieferten auf den Zuschauerrängen kleine Lichtquellen. In der Mitte des Stadions fand sich der Bergmannschor ein, der zusammen mit den mehr als 60.000 Fans das Steigerlied anstimmte.
Der Abschied vom Bergbau auf Schalke.
Gekrönt wurde der Gänsehautauftritt von einer Choreo der Fans. Im Block der Schalker stieg eine Güterlore, die mit Kohle und dem Vereinswappen beladen und von einem Bergmann befördert wurde, empor. Nebenan stellten die Fans Arbeiter da, die sich fürs Stadium umzogen. Als es ein letztes Mal „Glück auf!“ hieß, blieb wohl kaum ein Schalker Auge trocken…
Borussia Dortmund
Die Fans von Borussia Dortmund liefern regelmäßig so beindruckende Choreographien, dass es schwer ist, sich für die Beste zu entscheiden! Eine der eindrucksvollsten war aber auf jeden Fall die Choreographie im Achtelfinalrückspiel in der Champions League 2016/17 gegen Benfica Lissabon.
Bereits einige Minuten vor Spielbeginn war die komplette Südtribüne ein schwarz-gelbes Meer gewesen, doch als beide Mannschaften einliefen, fand die eigentliche Choreo statt…
Die Dortmunder Anhänger enthüllten vom oberen Stadionrand einen riesigen historischen Dortmund-Wimpel. Am unteren Rand stiegen Zeitungsauschnitte empor, die über den legendären 5:0 Sieg der Borussia über Benfica im Jahr 1963 berichteten, als die Dortmunder nach einer 1:2-Hinspielniederlage im Rückspiel als eigentlicher Außenseiter den Titelverteidiger im Europapokal der Landesmeister besiegten.
Zudem stand auf einem Banner „Morgen schreiben die Gazetten wieder: Borussia spielt Benfica nieder!“. Sowohl für Fans im Stadion als auch außerhalb war dies ein denkwürdiger Abend.
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Nachdem wir Euch bereits die erfolgreichsten deutschen Trainer in der Champions League vorgestellt haben, folgen nun die besten ausländischen Trainer in Deutschlands höchster Spielklasse. Seit der Bundesligagründung in der Saison 1963/64 wurden neun verschiedene ausländische Trainer mit ihrer Mannschaft Meister in der deutschen Fußballbundesliga. Wir zeigen Euch, wem das alles gelungen ist und wer dabei die meisten Titel geholt hat.
Niko Kovac (1x)
Auch wenn das Kapitel zwischen dem FC Bayern München und Niko Kovac seit November 2019 beendet ist, führte der Kroate die Münchner in seiner ersten Saison als Cheftrainer 2018/19 zum Meistertitel in der Bundesliga.
Bereits als Spieler war Kovac unter anderem für den FC Bayern zusammen mit seinem Bruder Robert aktiv. Nach seiner aktiven Karriere war er Co-Trainer von RB Salzburg (2011-2012), Cheftrainer der kroatischen Nationalmannschaft (2013-15), Coach von Eintracht Frankfurt (2016-2018) – nachdem er die Frankfurter zunächst in der Relegation vor dem Abstieg bewahrt hatte, gewann er in der kommenden Saison mit ihnen den DFB-Pokal – ehe er schließlich an der Säbenerstraße das Traineramt übernahm.
Trotz einiger Startschwierigkeiten und einem zwischenzeitlichen Rückstand von neun Punkten auf den Führenden der Bundesliga zur Rückrunde, konnte Kovac mit seiner Mannschaft in einem beeindruckenden Schlussspurt am Ende doch noch den Titel klar machen. In derselben Saison gewannen die Münchner zudem den DFB-Pokal.
Doch auch die zweite Saison startete für den Coach alles andere als perfekt. Nach dem 10. Spieltag standen die Münchner mit 18 Punkten auf Rang vier in der Tabelle und hatten gerade mit 1:5 gegen Eintracht Frankfurt verloren. Infolgedessen trennte man sich von Kovac und Hansi Flick übernahm das Traineramt…
Mittlerweile sitzt Kovac zusammen mit seinem Bruder und Co-Trainer in Frankreich bei der AS Monaco auf der Trainerbank.
Carlo Ancelotti (1x)
Auch wenn der Italiener mit drei Champions-League-Titeln zu den erfolgreichsten Trainern überhaupt zählt, bleibt er in Deutschland und insbesondere in München wohl eher als „gescheitert“ in Erinnerung, denn auch er wurde nach nur einer komplett absolvierten Spielzeit wieder entlassen.
2016/17 folgte er nämlich auf Pep Guardiola als Cheftrainer der Bayern. In seiner Debüt-Saison gewann er zwar auf Anhieb die Meisterschaft, doch nach den Ausscheiden im Halbfinale des DFB-Pokals und im Viertelfinale der Champions League, fing es bereits an bei den Münchnern zu kriseln.
Nachdem er dann auch noch Spieler wie Thomas Müller, Mats Hummels, Arjen Robben oder Jerome Boateng auf die Bank verbannte – oder gar komplett aus dem Kader strich – und dann zusätzlich noch in der Gruppenphase der Champions League mit 0:3 gegen Paris Saint-Germain verloren hatte, waren auch seine Tage in München nach dem 6. Spieltag gezählt.
Interimsweise folgte Willy Sagnol auf den Italiener, ehe Trainerlegende Jupp Heynckes bis Saisonende übernahm und den Verein zur sechsten Meisterschaft in Folge führte. Ancelotti arbeitete anschließend für ein Jahr beim SSC Neapel und wurde dort 2018/19 Vizemeister. Seit Dezember 2019 coacht er den FC Everton, mit dem er derzeit nach vier Spieltagen Platz eins in der Premier League belegt.
Giovanni Trapattoni (1x)
Giovanni Trapattoni trainierte den FC Bayern insgesamt zwar nur drei Jahre (1994-1995 und 1996-1998), doch mit Sprüchen wie „Was erlauben Strunz“ oder „Ich habe fertig“ hat er sich in ganz Fußballdeutschland unvergessen gemacht.
Giovanni Trapattonis legendäre Pressekonferenz.
Zudem gewann er 1996/97 mit den Münchnern die Deutsche Meisterschaft und ein Jahr später den DFB-Pokal. Mit zehn Meistertiteln in vier verschiedenen Ländern und mit fünf Vereinen gilt der Italiener bis heute als einer der erfolgreichsten Trainer der Geschichte.
Louis van Gaal (1x)
Auch der nächste Trainer auf der Liste stand beim FC Bayern an der Seitenlinie. Louis van Gaal trainierte die Münchner von 2009 bis 2011, ehe es auch hier zur vorzeitigen Trennung kam. Auf die Amtszeit des Niederländers blicken die meisten wohl mit gemischten Gefühlen zurück.
Denn einerseits gewann er in seiner ersten Saison mit den Münchnern sowohl die Meisterschaft, als auch den DFB-Pokal und stand sogar im Finale der UEFA Champions League. Zudem war er maßgeblich dafür verantwortlich, dass Talente wie Thomas Müller oder Holger Badstuber den Durchbruch im Profi-Kader schafften, oder Arjen Robben von Real Madrid an die Isar wechselte.
Andererseits hatte van Gaal nun mal eine sehr eigenwillige Art. Der Niederländer blieb stur in seinen Entscheidungen und ließ sich von Niemandem reinreden – vor allem die Bayern-Bosse waren davon natürlich wenig begeistert.
Als die Münchner in der Saison 2010/11 in der Bundesliga bis zum Saisonende nie besser als Rang drei waren, im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Schalke ausschieden und in der Champions League nicht übers Achtelfinale hinaus kamen, sah man aufgrund der Leistungen Platz 3 – und somit die Champions-League-Qualifikation fürs nächste Jahr – gefährdet und beendete das Engagement mit dem Niederländer zum 29. Spieltag vorzeitig.
Louis van Gaal wurde anschließend zum zweiten Mal Nationaltrainer der Niederlande (2012-2014) und belegte bei der WM 2014 mit Oranje den dritten Platz. Seine Trainerstation bei Manchester United (2014-2016), wo er 2016 den FA Cup gewann, endete 2015/16 vorzeitig und bleib zudem seine letzte.
Max Merkel (2x)
Der erste ausländische Trainer, der die Bundesligameisterschaft gewinnen konnte war Max Merkel. Der Österreicher trat 1958 seine erste Trainerstation in Deutschland an, bis 1961 trainierte er Borussia Dortmund, ehe er bei 1860 München anheuerte. Und genau dort verbrachte er unter anderem seine erfolgreichste Zeit.
Zunächst gewann er mit den Münchner Löwen die Meisterschaft in der Oberliga Süd und somit qualifizierte man sich für die neugegründete Bundesliga. In der ersten Bundesligasaison 1963/64 führte Merkel die Mannschaft zum DFB-Pokalsieg und nur zwei Jahre später krönten sich die Sechzger selbst zum Meister in Deutschlands höchster Spielklasse, wodurch Merkel zum ersten ausländischen Meistertrainer wurde.
1860 München wird 1966 mit Max Merkel Deutscher Meister.
Wieder zwei Jahre später schaffte Merkel den nächsten großen Erfolg. Inzwischen beim 1. FC Nürnberg auf der Trainerbank sitzend, konnte er einen weiteren Meistertitel bejubeln. Von 1071 bis 1973 trainierte er Atlético Madrid, wo er ebenfalls die Meisterschaft gewann.
Branko Zebec (2x)
Auch Branko Zebec konnte zweimal die Bundesligameisterschaft in Deutschland feiern. Bereits in seiner ersten Saison beim FC Bayern München gewann er 1968/69 das nationale Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Da man jedoch in der zweiten Spielzeit nicht an den vorherigen Erfolg anknüpfen konnte, wurde Zebec vorzeitig entlassen.
Der gebürtige Jugoslawe leitete noch viele weitere Bundesligamannschaften, wie den VfB Stuttgart, Eintracht Braunschweig, Eintracht Frankfurt oder den Hamburger SV, wo er 1978/79 erneut in seiner Debüt-Saison die Meisterschaft gewann.
Unter den Spielern war Zebec vor allem für seine überaus harten Trainingsmethoden bekannt, in den Fokus der Öffentlichkeit gelangte er aber vor allem aufgrund seines Alkoholproblems. Immer wieder nahm er stark alkoholisiert auf der Trainerbank Platz – oder verpasste gar die Abfahrt ins Stadion! Diese Sucht kostete ihn einige Trainerjobs und letztlich auch sein Leben.
Pál Csernai (2x)
Eigentlich sollte ja Max Merkel 1978 neuer Cheftrainer beim FC Bayern München werden, nachdem die Mannschaft jedoch dagegen rebelliert hatte, wurde Pál Csernai vom Trainerassistenten zum Cheftrainer befördert.
Von 1978 bis 1983 war er an der Isar tätig. Und genau dort feierte er seine größten Erfolge. Mit den Bayern gewann er 1979/80 und 1980/81 die Bundesligameisterschaft, ein Jahr später folgte der Triumph im DFB-Pokal. Bis heute gilt der Ungar als einer der Begründer der Raumdeckung im Fußball.
Doch auch hier endete die Zusammenarbeit vorzeitig, da die Ergebnisse letztendlich nicht mehr stimmten und Csernai als zu arrogant galt. Es folgten weitere Trainerstationen bei Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Hertha BSC und sogar bei der Nationalmannschaft Nordkoreas, an seine früheren Erfolge konnte der Ungar jedoch nicht mehr anknüpfen.
Ernst Happel (2x)
Ernst Happel ist nach Max Merkel der nächste Österreicher, der in Deutschland die Bundesligameisterschaft als Trainer gewinnen konnte. Happel kam 1981/82 als gestandener Trainer zum Hamburger SV, denn bereits in den Niederlanden und Belgien hatte er zuvor insgesamt fünf Meistertitel feiern können.
Und auch in Deutschland konnte er seine früheren Erfolge wiederholen. Nachdem Zebec beim HSV entlassen worden war, übernahm Happel das Traineramt.
Trainerporträt von Ernst Happel.
Er führte seine Mannschaft 1981/82 und im folgenden Jahr zur Bundesligameisterschaft und wurde sogar Sieger im Europapokal der Landesmeister und prägte damit die erfolgreichsten Jahre des Vereines. 1987 verabschiedete er sich mit dem Gewinn des DFB-Pokals aus Hamburg.
Pep Guardiola (3x)
Der erfolgreichste ausländische Trainer in der deutschen Fußballbundesliga ist Pep Guardiola, der Spanier gewann ganze drei Meisterschaften in seinen drei Jahren beim FC Bayern München (2013-2016).
Guardiola trat 2013 als Nachfolger von Jupp Heynckes – der zuvor das erste Triple der Vereinsgeschichte geholt hatte – an und konnte bereits in seiner ersten Saison überzeugen. Die Münchner gewannen direkt das Double und standen so früh wie noch nie zuvor, nämlich bereits am 27. Spieltag, als Bundesligameister fest.
Es folgten zwei weitere Meisterschaften und ein erneuter Erfolg im DFB-Pokal (2015/16), allerdings scheiterte er in jeder Saison im Halbfinale der UEFA Champions League. Der Spanier verlängerte seinen auslaufenden Vertrag beim Rekordmeister nicht und wechselte 2016 zu Manchester City, wo er bis heute tätig ist und zweimal die Premier League (2017/18, 2019/20) und einmal den FA Cup (2018/19) gewann.
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* Die Rechte am Bild liegen bei Matthias Schrader / AP Photos *
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Nachdem wir Euch bereits die Spitznamen einiger Bundesligisten gezeigt haben, sind nun die Beinamen internationaler Klubs an der Reihe. Hier sind daher die besten Spitznamen europäischer Fußballvereine!
Real Madrid („Merengues“)
Jeder hat vermutlich schon einmal von „Los Blancos oder den Königlichen” alias Real Madrid gehört. Diese Spitznamen sind einfach zu erklären. Während „Los Blancos“ sich auf die traditionell weißen Trikots der Madrilenen bezieht, entstand „Die Königlichen“ in Deutschland durch den Vereinsamen, „Real“ bedeutet nämlich übersetzt „königlich“. Der spanische König Alfonso XIII erlaubte 1920 dem Klub den Zusatz „Real“ in den Namen aufnehmen zu dürfen.
Nach Verpflichtungen von Stars wie Luís Figo, Zinédine Zidane oder Ronaldo entstand in den frühen 2000ern schnell der Spitzname „Galácticos“, also „die Galaktischen“.
Allerdings hat Real Madrid noch einen anderen Spitznamen: Merengues. Dieser Beiname entstand wohl aufgrund der weißen Trikots und damit wegen der Ähnlichkeit zu dem bekannten Gebäck, das in Deutschland als Baiser bekannt ist.
Atlético Madrid („Los Colchoneros“)
Doch auch Atlético Madrid hat einen eher ungewöhnlichen Spitznamen. In Spanien nennt man den Verein „Los Colchoneros“, was übersetzt „Die Matratzenmacher“ heißt. Das kam daher dass die meistverkaufte Matratze in Spanien nach dem Krieg ebenso rot-weiß-gestreift war, wie die Trikots von Atléti.
Chelsea FC („The Blues“, „The Pensioners”)
Heutzutage kennt man den FC Chelsea in Anlehnung an die Trikotfarbe als „The Blues“, doch früher nannte man den Londoner Fußballklub: „The Pensioners“. Diesen Spitznamen erhielt Chelsea aufgrund des nahe der Stamford Bridge gelegenen Pflegeheimes für Kriegsveteranen, dessen Bewohner „Chelsea Pensioners“ heißen. Bis 1952 war im Vereinswappen der Londonoer sogar solch ein Veteran zu finden.
FC Everton („The Toffees“)
Während der Stadtrivale des FC Everton, der FC Liverpool, mit „Reds“ wenig spektakulären Spitznamen trägt, ist der Spitzname von Everton selbst weit einfallsreicher. Die Spieler werden nämlich „The Toffees“ – „die Karamellbonbons“ genannt und so kam es zu dem Namen.
Die Toffee Lady verteilt vor dem Spiel Süßigkeiten.
Zunächst spielte der FC Everton an der Anfield Road, weshalb sich vor den Heimspielen viele Fans in den nahegelegenen Läden trafen, vor allem „Old Ma Bushell“, die für ihre „Everton Toffees“ bekannt war und „Old Mother Noblett“, die ihre „Everton Mints“ verkaufte, waren bei den Menschen beliebt.
Nachdem der FC Everton jedoch aus der Anfield Road auszog und fortan im Goodison Park spielte, bekam „Old Ma Bushell‘s“ Laden Finanzprobleme, weil Kunden ausblieben. Sie einigte sich daraufhin mit dem Verein darauf, dass ihre Süßigkeiten im Stadion selbst verteilen durfte. Diese Tradition hat genauso wie der Spitzname bis heute Bestand.
FC Arsenal („The Gunners“)
Der FC Arsenal ist als „The Gunners“ – zu Deutsch „die Kanoniere“ – bekannt und auch auf dem Vereinswappen ist eine Kanonen zu finden. Der Beiname rührt daher, dass der Verein 1886 in Woolwich gegründet wurde, dort befand sich das Waffenarsenal der Navy. Auf frühen Vereinswappen stand sogar explizit „The Gunners“,
Leicester City („The Foxes“)
Leicester City, der Sensationsmeister von 2015/16, wird auch „The Foxes“, also „Die Füchse“ genannt und auch im Vereinswappen ist ein roter Fuchs zu sehen. Die Region rund um Leicestershire ist nämlich für die Fuchsjagd bekannt und diente somit nicht nur Dördern wie „Foxton“, sondern eben auch Leicester City als Namensgeber.
Juventus Turin („Alte Dame“)
Juventus Turin ist unter dem Spitznamen “veccia signora” oder eben “Alte Dame” bekannt. Doch warum der Verein genau dieses Alias erhielt, ist nicht genau geklärt.
Mal heißt es, dass Juventus den Spitzname „Dame“ schon lange Zeit hatte und man durch den Zusatz „Alte“ den Verein verhöhnen wollte, da „Juventus“ auf Latein eigentlich für „Die Jugend“ steht.
Andere Quellen sehen hingegen die Trikots aus den 1950er Jahren ausschlaggebend. Die sollen sich beim Laufen nämlich aufgebläht haben und somit am Rücken einen Buckel geformt haben, der Ähnlichkeit zu einer alten Dame herstellte.
Glasgow Rangers („The TeddyBears“)
Die Glasgow Rangers werden auch “The Teddy Bears” genannt. Zunächst entstand der Spitzname „The Gers“ als Kurzform von Rangers, später wurde durch den Slang „Cockney“ aus „Gers“ bald „Bears“ und schließlich erhielt der Klub den Beinamen „Teddy Bears“.
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Am Samstag ist wieder Derby-Zeit, dann empfängt nämlich der 1. FC Köln die nur rund 45 Kilometer entfernten Gladbacher. Nachdem wir Euch bereits die besten internationalen Derbysgezeigt haben, listen wir heute die besten deutschen Derbys auf!
Den Anfang auf unserer Liste macht ein Derby, das genau genommen gar keines ist. Doch in Anlehnung an den „El Clásico“ zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid zählen auch die Spiele zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München zu den wichtigsten und spannendsten Partien.
Dabei war das erste Aufeinandertreffen beider Vereine erst im Jahr 1965, damals gewannen die Dortmunder ihr Auswärtsspiel bei den Münchnern mit 2:0. In den folgenden Jahren sollten jedoch die Bayern die Statistik auf ihre Seite ziehen können. In bisher 102 Bundesligapartien gewannen die Roten 48 Mal, Dortmund 25 Mal und 29 Mal trennte man sich unentschieden.
Auch wenn die beiden rund 600 Kilometer entfernten Vereine eigentlich nicht in die Derby-Kategorie fallen, gehört „der Klassiker“ zwischen Deutschlands besten Vereinen dennoch auf diese Liste.
„Das Nord-Derby“: Hamburger SV – Werder Bremen
Das Derby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV wurde so oft in der Geschichte der Bundesliga ausgetragen, wie kein anderes. In ganzen 153 Partien (108 davon in der Bundesliga) standen sich beide Vereine bereits gegenüber, das erste Mal im März 1927 als die Bremer zu Hause mit 1:4 verloren haben.
Dabei ist insgesamt die Bilanz leicht positiv für Werder Bremen, 59 Siege konnten die Werderaner verbuchen, der HSV nur 53. Insgesamt trennte man sich 41 Mal mit einem Remis.
Die Rivalität zwischen beiden Städten soll übrigens schon weit zurück liegen. Ein Grund soll sein, dass Hamburg die größere Stadt war, die sich schnell zur Millionenstadt entwickelte während Bremen bis heute rund 550.000 Einwohner zählt und damit deutlich kleiner als sein Nachbar ist.
Eine andere Erklärung geht noch weiter zurück. Seit dem 11. Jahrhundert befand sich der Bischof, der auch für Hamburg zuständig war, nämlich in Bremen, doch als 1807 im Auftrag der Hanseaten der Dom abgerissen wurde, entfachte ein Streit zwischen beiden Städten.
„Das Franken-Derby“: Greuther Fürth – 1. FC Nürnberg
Das am aller häufigsten ausgetragene Derby in Deutschland ist das Frankenderby zwischen dem 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth. Seit 1904 standen sich beide Vereine in 266 Spielen gegenüber. Im allerersten Spiel 1902 traten die Nürnberger allerdings gegen den Vorgänger von Greuther Fürth, den TSV 1860 Fürth an. Dieses Duell gewann der Club mit 15:0!
Und auch wenn man alle Spiele betrachtet, spricht die Bilanz klar für die Nürnberger. Von den 266 Partien ging der Club 139 siegreich hervor, die Fürther gewannen 77 Mal und 48 trennte man sich unentschieden.
Das „Frankenderby“ existiert also seit mehr als 100 Jahren und so alt ist auch die Rivalität beider Vereine, die von rund 10 Kilometern Entfernung getrennt sind und aus der Vogelperspektive wie eine große zusammengewachsene Stadt wirken.
Bericht vor dem "Franken-Derby"2018.
Die „Feindschaft“ beider Vereine rührt aus einer vergangenen und erfolgreicheren Zeit. Denn während die Nürnberger die ersten Nachbarschaftsduelle bis 1908 allesamt gewinnen konnten – 1908 gab es das erste Unentschieden (3:3) – und auch bis 1910 immer wieder siegreich hervor ging, waren es 1914 die Fürther, die als erster von beiden Vereinen Deutscher Meister wurden.
Nach dem Ersten Weltkrieg dominierten beide Clubs in den 1920ern die Liga, Nürnberg holte von 1919/1920 bis 1928/29 ganze fünf von neun möglichen Meistertiteln, Fürth gewann den Titel in dieser Zeit zweimal. 1924 wurde die Nationalmannschaft sogar nur von Spielern dieser beiden Mannschaften gestellt, da die Rivalität jedoch bereits damals stark ausgeprägt war, weigerten sich einige Spieler mit den gegnerischen Kollegen zusammenzuspielen.
Dass die Fans beider Vereine das „Frankenderby“ ebenfalls sehr ernst nehmen, merkte man spätestens 1973. Beim damaligen Stand von 4:2 für Fürth, warfen Nürnberger Anhänger Leuchtraketen auf das Spielfeld und provozierten damit den ersten Fan-bedingten Spielabbruch im deutschen Fußball. Auch wenn sich heute beide Vereine in der zweiten Liga gegenüberstehen, ist es jedes Mal wieder ein brisantes Duell…
„Das Rheinland-Derby“: 1. FC Köln – Borussia Mönchengladbach
Im März diesen Jahres waren es noch arg ungewohnt Bilder, als Borussia Mönchengladbach den 1. FC Köln in einem Nachholspiel vor leeren Zuschauerrängen zum ersten Geisterspiel der Bundesligahistorie empfing. Auch diesen Samstag könnte das prestigeträchtige „Rheinland-Derby“ aufgrund der Corona-Krise unter Zuschauerausschluss stattfinden.
Doch vielleicht ist das sogar besser so, immerhin gab es in den letzten Jahren bei diesem Duell immer wieder zahlreiche Ausschreitungen zwischen beiden Fanlagern.
Die Rivalität zwischen dem „Effzeh“ und den „Fohlen“ ist dabei auf einen Mann zurückzuführen: Hennes Weisweiler. Dieser war nämlich zunächst Spieler und später auch Trainer bei den Kölnern – und sogar Namensgeber für das Kölner Maskottchen – doch verließ den Verein nach Streitigkeiten mit dem damaligen Präsidenten Franz Kremer.
Und dann heuerte er ausgerechnet beim kleineren Nachbarschaftklub Borussia Mönchengladbach an, der bis dato meistens das Nachsehen gegen die großen Kölner hatte. Bereits in seinem ersten Jahr mit den Gladbachern gelang ihm 1965 der Aufstieg in die Bundesliga und das bedeutete, dass er wieder auf seinen Ex-Club aus Köln treffen würde.
Vor diesen Duellen soll Weisweiler immer besonders motiviert gewesen sein, die Kölner zu besiegen. Dieser Enthusiasmus sprang zunächst auf die Spieler und dann auch auf die Fans über.
Vor allem nach den erfolgreichen 1970er Jahren für die Gladbacher, als sie dreimal Deutscher Meister (1969/70, 1970/71, 1975/75), einmal DFB-Pokalsieger (1972/73 im Finale gegen Köln) und einmal UEFA Cup-Sieger (1974/75) wurden, blickte man neidvoll zu den Borussen, die aufgrund ihrer revolutionären Spielweise nur noch „die Fohlenelf“ genannt wurden.
Fortan kochte die Stimmung bei jedem Aufeinandertreffen. Da half es auch nicht, dass Weisweiler 1976 in die Domstadt als Trainer zurückkehrte und dort zweimal den DFB-Pokal (1976/77, 1977/78) und einmal die Meisterschaft gewann (1977/78 aufgrund des besseren Torverhältnis vor den Gladbachern), um die Wogen zu glätten.
Bis heute herrscht also vor allem neben dem Platz eine große Rivalität zwischen beiden Vereinen um die Vorherrschaft am Rheinland. Auf dem Platz liegen allerdings klar die Gladbacher vorne. In insgesamt 124 Partien gewann die Borussia 59 Spiele (U22 N43).
„Das Revier-Derby“: Borussia Dortmund – FC Schalke
Natürlich darf auch „die Mutter aller Derbys“, das ehrwürdige Revier-Derby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04, auf unserer Liste nicht fehlen. Kaum zu glauben ist, dass beide Vereine sich bis zum Zweiten Weltkrieg ausgesprochen gutverstanden, die Schalker Meistermannschaft von 1934 durfte sich sogar ins Goldene Buch der Stadt Dortmund eintragen und wurde von den Borussen gebührend gefeiert.
Doch heutzutage ist so etwas kaum vorstellbar. Und das hat wahrscheinlich mit der Partie 1947 um die Westfalenmeisterschaft zu tun. Denn nach zuvor 24 Aufeinandertreffen beider Mannschaften – bei denen Schalke 22 Mal siegte (1U 1N) – setzten sich schließlich die Borussen durch und krönten sich so zum Westfalenmeister.
Auch in den folgenden Jahren riss die Schalker Dominanz immer weiter ab, während Dortmund weitere Titel gewann und als ehemaliger „Underdog“ langsam aber sicher die „Nummer 1 im Pott“ wurde. Dass dann auch noch die Königsblaue Vereinsikone Stan Libuda 1965 nach Dortmund wechselte, verkrafteten die Schalker nur schwer.
Seither hat sich eine einzigartige Rivalität zwischen beiden Clubs entwickelt. Sowohl Spieler, als auch Fans sorgten bereits für einige unvergessliche Derby Momente im Ruhrpott. Bisher trafen Dortmund und Schalke in 180 Spielen aufeinander, 62 davon gewannen die Schwarz-Gelben, 71 die Königsblauen und 47 endeten unentschieden.
„Das Münchner-Derby“: 1860 München – FC Bayern
Ganz klar, ein Stadt-Derby sorgt immerfür Brisanz, egal ob es nun Hamburger SV gegen St. Pauli, Hertha BSC gegen Union Berlin oder eben 1860 München gegen den FC Bayern heißt. Das „Münchner-Derby“ ist dabei allerdings ein Besonderes. Nach dem „Franken-Derby“ wurde es nämlich am zweithäufigsten ausgetragen, damit ist es also das meist gespielte reine Stadtderby im deutschen Fußball.
Insgesamt bestritten beide Vereine 204 Spiele gegeneinander, bei denen 49 Mal die Löwen und 104 Mal die Bayern gewonnen haben. Da beide Clubs schon mehrere Jahre verschiedenen Ligen angehören, liegt das letzte Aufeinandertreffen bereits einige Jahre zurück. Zuletzt gewannen die Bayern 2008 mit 1:0 nach Verlängerung im DFB-Pokal. Mittlerweile treten die „Sechzger“ in der Dritten Liga nur noch gegen Bayern II an – doch auch bei diesen Partien tritt Derby-Stimmung auf!
Hintergrundbericht zum Derbysieg der Münchner Löwen 1999.
Denn auch die Rivalität dieser beiden Vereine geht weit in die Geschichte zurück. Während 1860 sich nämlich als „Arbeiterverein aus Giesing“ sieht, hat der FC Bayern schon lange das Image eines „Schicki-Micki-Clubs“ inne und wird deshalb von den Blauen boykottiert.
Zudem standen anfangs die Löwen vor den roten Nachbarn und durften 1963/64 an der Bundesligagründung teilhaben, doch bald schon trumpften die Bayern auf. Dass die beiden späteren Weltmeister Franz Beckenbauer und Gerd Müller zudem fast zu den Blauen gewechselt wären, sich dann aber doch für die Roten entschieden, besserte das Verhältnis natürlich auch nicht. Bis heute ist man daher in München eben Blau oder Rot.
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Endlich ist es wieder so weit, auch in der Handball-Bundesliga wird ab heute wieder gespielt, in einigen Stadien sind sogar bis zu 20 Prozent der eigentlichen Zuschaueranzahl zugelassen. Zudem erwartet uns eine Regeländerung in der HBL. In der kommenden Saison werden nämlich 20 anstatt der normalerweise 18 Vereine gegeneinander um den Titel kämpfen.
Das resultiert aus der aufgrund von COVID-19 abgebrochenen vergangenen Saison, in der keine Mannschaft den Gang in die untere Liga antreten musste und somit die HBL um zwei Mannschaften aufgestockt wurde. Wir zeigen Euch zum Start der HBL die besten Rekorde der Bundesliga.
Was im Fußball der FC Bayern ist, ist in der Handball-Bundesliga mit 21 Meisterschaften der THW Kiel, auch in der letzten Saison wurde der Rekordmeister nach dem Ligaabbruch zum Meister erklärt. 18 der 21 Titel gewannen sie in der HBL, die seit 1966 die höchste Spielklasse in Deutschland ist.
Auch in der anstehenden Saison halten übrigens viele Experten die Norddeutschen für den größten Titelfavoriten.
Rekordspieler
Der Spieler mit den meisten Einsätzen in der Handball-Bundesliga war lange Zeit Jan Holpert. Er lief für den TSV Milbertshofen und die SG Flensburg-Handewitt zwischen 1986 und 2007 auf und bestritt dabei insgesamt 625 Partien.
Doch seit dem 19. Dezember 2019 hat ein anderer diesen Rekord inne, nämlich Carsten Lichtlein. An diesem Tag stand der damalige Torwart des HC Erlangen in seinem 626. Bundesligaspiel auf dem Platz. In der kommenden Saison wird er für den GWD Minden spielen. Zu Lichtleins größten Erfolgen zählen der Gewinn der Europameisterschaft in den Jahren 2004 und 2016 und der Weltmeistertitel 2007.
Torschützenkönig und ewiger Rekordtorschütze in der HBL
Der Rekordtorschützenkönig in der eingleisigen HBL ist der Südkoreaner Yoon Kyung-shin. In Deutschland war er beim VFL Gummersbach (1996-2006) und beim HSV Hamburg (2006-2008) aktiv und gewann 2007 mit seiner Mannschaft den Europapokal der Pokalsieger. Bei den Asienspielen gewann er fünfmal Gold.
Zudem wurde Kyung-shin ganze sieben Mal Torschützenkönig in der Handball-Bundesliga und sogar dreimal WM-Torschützenkönig. Doch nicht nur das, der Südkoreaner hatte in seiner Laufbahn in 406 Spielen unglaubliche 2905 Tore erzielt und ist damit Erster in der ewigen Torschützenliste der HBL.
Kein Wunder, dass dieser Ausnahmespieler 2001 zum Welthandballer und zusätzlich in Südkorea zum Sportler des Jahrhunderts gekürt wurde.
Übrigens, berücksichtigt man nur die Tore, die aus dem Feld heraus entstanden sind – also nicht durch einen 7-Meter erzielte Treffer – dann hält der in diesem Jahr zurückgetretene Holger Glandorf den Rekord in der Handball-Bundesliga. In seiner Zeit bei HSG Nordhorn (2001-2009), TBV Lemgo (2009-2011) und der SG Flensburg-Handewitt (2011-2020) hat er insgesamt 2292 Feldtore erzielt und damit 30 mehr als Yoon Kyung-shin (2262).
Die meisten parierten 7-Meter
Und noch einen weiteren Rekord von Jan Holpert hat Carsten Lichtlein einstellen können. In seiner Karriere hatte Holpert, der unter anderem 2004 deutscher Meister wurde und viermal den DHB-Pokal gewann (1990, 2003-2005), hielt er unglaubliche 476 7-Meter.
Die Karriere von Carsten Lichtlein in Bildern.
Doch bereits im Dezember 2018 hat Lichtlein auch diese Rekordmarke geknackt. Mittlerweile hat der ehemalige Europameister sogar schon über 500 Strafwürfe abwehren können.
Torreichstes Spiel
Das torreichste Spiel in der HBL fand in der Saison 2005/06 zwischen dem THW Kiel und dem SC Magdeburg statt und wurde seither noch nicht an Treffern überboten. In der besagten Partie schlug der damals wie heute amtierende Meister THW Kiel den SC Magdeburg mit 54:34 (24:19). Toptorschütze in dieser Partie war damals Nikola Karabatic mit 12/4 Treffern für den THW.
Jüngster und ältester Trainer
Der jüngste Trainer der Handball-Bundesliga, Jaron Siewert, wird in der aktuellen Saison sein Debüt geben. Der neue Trainer der Füchse Berlin, der dort bereits als Aktiver seine Zeit verbrachte, ist erst 26 Jahre alt. Zuvor leitete er drei Jahre lang die Mannschaft von TUSEM, mit der er in der vergangenen Saison den Aufstieg in die erste Liga schaffte.
Jaron Siewert beim Arena-Talk der Füchse Berlin.
Der älteste Trainer in der aktuellen Saison ist Kai Wandschneider. Der inzwischen 60-Jährige begann übrigens auch mit nur 28 Jahren seine Trainerlaufbahn bei CVJM Oberwiehl. Nach weiteren Stationen folgte 2012 sein Engagement beim Bundesligisten HSG Wetzlar, wo er bis heute tätig ist und schon einige spätere Nationalspieler wie Jannik Kohlbacher und Andreas Wolff betreute.
Der 2013 und 2017 zum „Trainer der Saison“ gewählte Wandschneider geht allerdings in seine letzte Saison bei Wetzlar, da der Verein ab der kommenden Spielzeit nicht mehr mit ihm plant.
Der größte Handballer
Der größte Handballer, der je in der HBL gespielt hat, war Valerij Savko. Der 2,20-2,24 große Spieler lief in seiner Karriere in der ersten und zweiten Liga für Eberswalde, Milbertshofen, Herdecke und Nettelstedt auf. Vermutlich war er mit einem Körpergewicht von 150 Kilogramm auch der schwerste Handballer in Deutschland. Zudem ist auch seine Schuhgröße von 56 rekordverdächtig gewesen. Der dreimalige Weltmeister mit der UdSSR erlag 2013 im Alter von 47 einem Herzinfarkt.
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Die National Football League ist bereits in vollem Gange und hatte zu Saisonstart schon einige packende Begegnungen und große Überraschungen zu bieten. Wie jedes Jahr fragen sich Fans: Welches der letztjährigen Teams schafft erneut den Sprung in die Play-offs? Wer bleibt dafür auf der Strecke und wer kommt neu dazu?
Die größte Neuerung im Vergleich zum letzten Jahr ist die Tatsache, dass sich in dieser Saison sieben Teams pro Conference für die Play-offs qualifizieren. Möglich machen dies zwei weitere Wildcard-Plätze, wodurch nur noch der jeweilige Erstplatzierte einer Conference eine Bye-Week am Wildcard-Wochenende hat.
Auch letzte Saison gab es einige Teams, die sich zur Überraschung vieler Experten früh aus dem Rennen um die berühmte Vince Lombardi Trophy verabschiedeten. Wir nutzen die Gelegenheit und schauen uns diese Teams einmal genauer an. Wer von ihnen hat das Zeug dazu, endlich wieder die Play-offs zu erreichen?
Pittsburgh Steelers
Die Pittsburgh Steelers gehörten einst zu den stärksten Teams der NFL, doch das ist fast ein Jahrzehnt her. Am 6. Februar 2011 stand das Team aus Pennsylvania als Division-Sieger der AFC North noch im Super Bowl, wo man sich den Green Bay Packers um Quarterback-Legende Aaron Rodgers mit 25 – 31 geschlagen geben musste.
Seitdem kamen die Steelers nicht mehr über die Divisional Round hinaus – die letzten zwei Jahre schaffte man es nicht einmal in die Play-offs. In der Vorsaison verlor man mit einer ernüchternden Bilanz von 8 – 8 denkbar knapp das Rennen um einen Platz in der Wild Card Round gegen die Tennessee Titans (9 – 7).
Hauptgrund dafür war die Verletzung ihres Quarterbacks Ben Roethlisberger zu Beginn der Saison, für den man keinen adäquaten Ersatz finden konnte. Doch mittlerweile ist Big Ben zurück, um der Steelers-Offense neues Leben einzuhauchen. Darüber hinaus gab es in der Defense kaum nennenswerte Abgänge. Diese stellte mit 54 Sacks und 38 Turnovers vergangene Regular Season gleich zwei Bestmarken auf.
Für einen Sieg in der Division wird es für das Team von Head Coach Mike Tomlin dieses Jahr wohl nicht reichen, dafür sind die Baltimore Ravens derzeit zu stark. Doch mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen dieser Saison ist der sechsmalige Super-Bowl-Champion bereits jetzt auf dem besten Weg in Richtung Play-offs.
Genau wie die Steelers blieben die Dallas Cowboys vergangene Saison mit einer Bilanz von 8 – 8 weit hinter ihren Möglichkeiten und verpassten die Play-offs hinter den ebenfalls schwächelnden Philadelphia Eagles (9 – 7). Eindeutig zu wenig für den fünfmaligen Super-Bowl-Champion aus Texas, der diese Saison wieder vorne mitmischen will.
Head Coach Jason Garrett wurde nach der letzten Saison entlassen, für ihn übernimmt Mike McCarthy. Außerdem konnte man in der Off-Season den Vertrag mit Star-Quarterback Dak Prescott verlängern. Dieser war mit Pässen für 4.902 Yards vergangene Saison der zweitbeste Passgeber der Liga, 30-mal fand er dabei seine Mitspieler in der gegnerischen Endzone.
Rookie und Erstrundenpick CeeDee Lamb soll die ohnehin bereits starke Offensive der Cowboys zusätzlich verstärken. Zwar startete man mit zwei Niederlagen aus drei Spielen alles andere als souverän in die Saison, doch mit einem neuen Head Coach und einer punktuell verbesserten Truppe können sich die Fans durchaus Hoffnungen machen, in einer eher schwachen Division am Ende ganz oben zu stehen.
Tampa Bay Buccaneers
Kein geringerer als der sechsmalige Super-Bowl-Champion Tom Brady wechselte diesen Sommer von den New England Patriots zu den Tampa Bay Buccaneers. Bereits im Vorjahr stellten die Bucs eine beeindruckende Offensive, die ihresgleichen suchte. Denn mit Chris Goodwin und Mike Evans hat Brady nun das beste Wide-Receiver-Duo der vergangenen Saison vor sich (zusammen 2.490 Yards und 17 Touchdowns).
Dass die Bucs am Ende der Saison einmal mehr die Play-offs verpassten, lag vor allem an der wackligen Defensive gepaart mit haarsträubenden Fehlern ihres Quarterbacks Jameis Winston. Unglaubliche 30 Interceptions warf dieser vergangene Spielzeit, und damit mehr als Brady in den letzten vier Jahren zusammen.
Saison-Prognose: Führt Tom Brady die Bucs in die Play-offs?
Was das Laufspiel angeht kann das Franchise aus dem Norden Floridas ebenfalls namhafte Neuzugänge verbuchen: Mit LeSean McCoy von den Kansas City Chiefs und Leonard Fournette von den Jacksonville Jaguars konnte man direkt zwei erfahrene Running Backs unter Vertrag nehmen. Außerdem brachte Brady seinen Wegbegleiter aus Patriots-Zeiten und Star-Tight-End Rob Gronkowski mit.
Nach der Auftaktniederlage gegen den Division-Rivalen aus New Orleans konnten die Bucs zuletzt zwei Siege einfahren. Auch wenn sie am Ende der Regular Season nicht vor den Saints landen werden, stehen die Chancen gut, dass der Super-Bowl-Sieger von 2002 das erste Mal seit zwölf Jahren wieder in die Play-offs einziehen könnte.
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Die Bundesligasaison ist bereits wieder in vollem Gange und der FC Bayern München dürfte wohl wieder als größter Favorit ins Rennen um die Meisterschale gehen. Für Thomas Müller und David Alaba wäre das schon die zehnte Meisterschaft – alle für die Münchener.
Doch manche Spieler sind nicht so vereinstreu und gehen lieber in mehreren Ländern auf Titeljagd. Doch wer hat bisher in den meisten Ländern Meisterschaften feiern können? Das sind die Top 10 der internationalen Titelsammler.
Platz 10: Jefferson Farfán
Vor der Saison 2004/05 verpflichtete PSV Eindhoven einen jungen Peruaner namens Jefferson Farfán. Dieser konnte mit gerade einmal 19 Jahren bereits drei Meistertitel in seinem Heimatland vorweisen. Und in den Niederlanden machte er genauso weiter: In seinen vier Saisons bei der PSV thronte er am Ende stets auf Platz 1 der Eredivisie.
Anschließend wechselte er in die Bundesliga zum FC Schalke 04. Dies sollte seine einzige Station werden, wo er nicht Meister wurde. Nach sieben Jahren bei den Königsblauen gewann er schließlich mit Al-Jazira Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten und mit Lokomotive Moskau in Russland jeweils einen Meistertitel.
Platz 9: Esteban Cambiasso
Auch Esteban Cambiasso gewann in vier verschiedenen Ländern insgesamt neun Meisterschaften. 1996 sicherte sich Real Madrid die Dienste des Argentiniers, den man umgehend wieder in sein Heimatland zurück verlieh. Dort wurde er mit CA River Plate Meister, ehe er zu den Königlichen zurückkehrte.
Seine erste Saison dort krönte er mit dem Meistertitel, woran er jedoch mit lediglich fünf Einsätzen keinen großen Anteil hatte. Auch in der Folgesaison war bei Madrid kein Platz für ihn, woraufhin er zu Inter Mailand wechselte. Dort spielte er groß auf und wurde in zehn Jahren fünfmal Erster der Serie A. Zum Karriereende spielte er noch zwei Jahre für Olympiakos Piräus und wurde zweimal griechischer Meister.
Platz 8: David Beckham
Bei Manchester United holte David Beckham einst als Teil der legendären Class of ’92 insgesamt sechs Meistertitel, später gewann er mit den Galaktischen von Real die spanische Meisterschaft. Es folgten zwei weitere Titel in den USA mit LA Galaxy, ehe der englische Freistoßspezialist als französischer Meister 2012/13 mit Paris Saint-Germain von der Fußballbühne abtrat.
Die Karriere von David Beckham
Platz 7: Arturo Vidal
Einen Titel mehr als Beckham hat indes Arturo Vidal bislang in seiner Karriere gesammelt. Als dreimaliger Meister kam Vidal vom chilenischen Rekordmeister CSD Colo-Colo zu Bayer Leverkusen. Mit der Werkself reichte es zwar nur zur Vizemeisterschaft, aber schließend wurde der Chilene viermal mit Juventus Turin, dreimal mit den Bayern und zuletzt einmal mit dem FC Barcelona Meister.
Platz 6: Carlos Tévez
Auch Carlos Tévez konnte in seiner Laufbahn elf Meisterschaften in vier verschiedenen Ländern feiern. Als argentinischer Meister mit den Boca Juniors wechselte er zunächst nach Brasilien, wo er mit Sao Paulo den Titel gewann. Daraufhin ging der Argentinier nach Europa und konnte einmal mit Manchester City und zweimal mit dem Stadtrivalen United die Premier League gewinnen.
Seine nächste Station hieß dann Juventus Turin, beim italienischen Rekordmeister konnte er zwei Meisterschaften feiern, ehe er zu seinem Jugendclub, den Boca Juniors, zurückkehrte. In seinem Heimatland sammelte er seither weitere vier Meisterschaften.
Platz 5: Zlatan Ibrahimovic
Wo Zlatan Ibrahimovic ist, werden Titel gewonnen. Auch die schwedische Fußballikone gewann bislang elf Meisterschaften in vier verschiedenen Nationen. Angefangen hatte alles in den Niederlanden, dort wurde er mit Ajax Amsterdam zweimal Champion der Eredivisie.
Zlatan Ibrahimovic im Interview nach seinem Wechsel in die USA
Nach vier Meisterschaften in Italien (dreimal Inter, einmal AC Mailand) und dem Titel in Spanien (FC Barcelona), prägte er in Frankreich eine Ära, und wurde viermal hintereinander Meister mit PSG. Nun ist er zurück beim AC Mailand, ob er dort wieder so erfolgreich ist?
Platz 4: Maxwell
Ibrahimovics ständiger Wegbegleiter war der Brasilianer Maxwell, der ebenfalls in vier Ländern insgesamt elf nationale Meisterschaften feiern konnte. Jeweils zwei Titel mit Ajax und Barcelona, drei mit Inter und vier mit PSG. Der LaLiga-Titel 2011 war dabei der einzige den er nicht zusammen mit Ibrahimovic holte.
Platz 3: Arjen Robben
Eine Meisterschaft mehr hat hingegen Arjen Robben in vier Ländern errungen. Nach jeweils einem Titel mit PSV und Real, und zwischenzeitlich zwei mit dem FC Chelsea, wechselte der Niederländer zum deutschen Ligaprimus nach München.
In der Bundesliga sammelte der flinke Flügelspieler dann einen Titel nach dem anderen. Neben sagenhaften acht Meistertiteln gewann er mit den Bayern noch fünfmal den Pokal und in der Saison 2012/13 die UEFA Champions League.
Platz 2: Mateja Kežman
Mateja Kežman machte sich vor allem in der niederländischen Eredivisie einen Namen als Topstürmer, dort wurde er im Trikot von Eindhoven innerhalb von fünf Jahren dreimal Torschützenkönig und zweimal Meister.
Außerdem wurde er je einmal Meister mit dem FK Partizan Belgrad (damals Jugoslawien), Chelsea (England), Fenerbahce Istanbul (Türkei) und BATE Borisov (Weißrussland). Mit sechs Meisterschaften in fünf verschiedenen Ländern ist er damit Platz 2 der internationalen Titelsammler.
Platz 1: Robinho
Der Brasilianer Robinho konnte in ebenfalls fünf Ländern sogar sieben Meisterschaften gewinnen. Nach zwei Titeln mit dem FC Santos in Brasilien wurde er von Real verpflichtet. Es folgten zwei Meisterschaften mit den Königlichen und jeweils eine in Italien (AC Mailand), China (Guangzhou Evergrande Taobao) und der Türkei (Istanbul Basaksehir FK).
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