Der FC Bayern München schockte im diesjährigen Viertelfinale der Champions League die Fußballwelt. Mit einem historischen 8:2 warf man den einst so großen FC Barcelona aus dem Wettbewerb.

 

Zehn Tore in einem Spiel sieht man nicht alle Tage, schon gar nicht in der K.o.-Phase der Königsklasse. Dennoch gab es in der Vergangenheit Partien, die sogar noch torreicher waren. Egal ob spannende Aufholjagden oder einseitige Galavorstellungen, wir zeigen euch die Top 10 der torreichsten Champions-League-Spiele.

Platz 10: FC Chelsea – Ajax Amsterdam 4:4

Zu Beginn dieser in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen Champions-League-Saison, die in diesem Ranking mehrfach vertreten ist, traf der FC Chelsea London in der Gruppe H auf Ajax Amsterdam. Und dort war wirklich einiges geboten: Chelseas Tammy Abraham verlängerte bereits in der zweiten Minute einen Ajax-Freistoß unglücklich ins eigene Tor, doch Jorginho glich nur drei Minuten später vom Punkt aus.

Nach dem 4:1 in der 55. Minute von Donny van de Beek sah Ajax bereits wie der sichere Sieger aus. Die Blues egalisierten jedoch mit drei Toren in elf Minuten diesen Vorsprung auf spektakuläre Art zum 4:4-Endstand. Besonders kurios: Zuvor hatten die beiden Innenverteidiger der Niederländer beide gleichzeitig Gelb-Rot gesehen.

 

Erik ten Hag nach dem Spiel gegen Chelsea

Platz 9: FC Liverpool – Beşiktaş Istanbul  8:0

In der Saison 2007/08 schrieben die Männer von der Anfield Road Geschichte. In der Gruppenphase traf das Team von Rafael Benítez auf Beşiktaş Istanbul, und schoss die Türken mit 8:0 aus dem Stadion. Es war (zusammen mit Real Madrids 8:0-Sieg gegen Malmö 2015/16) der höchste Sieg in der Geschichte der Champions League.

Platz 8: Manchester United – AS Rom 7:1

Im Viertelfinal-Hinspiel der Saison 2006/07 unterlag Manchester United der AS Rom mit 1:2. Die Engländer mussten also im zweiten Aufeinandertreffen mindestens einen Gang höher schalten – und das taten sie. Mit 7:1 deklassierten sie die Italiener im Old Trafford, Cristiano Ronaldo traf dabei doppelt. Im Halbfinale gegen den späteren Champion AC Mailand war dann aber für die Red Devils Schluss.

Platz 7: Tottenham Hotspurs – FC Bayern München 2:7

Mit einem Tor mehr trennten sich in der Gruppenphase dieser Saison die Tottenham Hotspurs und der FC Bayern. Mit 7:2 demütigten die Münchener die Spurs in ihrem eigenen Stadion, und das, obwohl Mauricio Pochettinos Mannschaft zuvor mit 1:0 in Führung gegangen war.

Überragender Mann der Bayern war einmal mehr Serge Gnabry, der vier Treffer beisteuerte und einen weiteren selbst vorbereitete. Nach sechs Siegen und einer Tordifferenz von +19 stellten die Bayern zudem einen neuen Rekord in der Gruppenphase der Königsklasse auf.

Platz 6: Paris Saint-Germain – Rosenborg Trondheim 7:2

In der Champions-League-Saison 2000/01 schnupperte der einzige norwegische Vertreter des Turniers, Rosenborg Trondheim, kurz an der Sensation. Früh geriet man gegen den Favoriten aus Paris mit 0:3 in Rückstand. Doch Christer Georges Doppelpack innerhalb von zwei Minuten ließ die Norweger noch einmal hoffen – vergeblich. Denn die französische Angriffsmaschinerie um Nicolas Anelka begrub mit vier weiteren Treffern die Titelträume Rosenborgs.

Platz 5: Olympique Lyon – Werder Bremen 7:2

Eine wahre Mammutaufgabe stand Werder Bremen in der Saison 2004/05 bevor. Nach einer überzeugenden Gruppenphase traf man im Achtelfinale auf den amtierenden französischen Meister Olympique Lyon. Nach der 0:3-Heimniederlage im Hinspiel kam es für das Team von der Weser im Rückspiel allerdings knüppeldick: Mit 2:7 geriet man im Stade de Gerland unter die Räder.

Platz 4: FC Villarreal – Aalborg BK 6:3

Ebenfalls neun Tore fielen 2008/09 im Gruppenspiel zwischen dem FC Villarreal und Aalborg BK. Früh ging der dänische Meister in Führung, und den darauffolgenden Doppelschlag Villarreals konnte man noch vor der Pause ausgleichen – 2:2 stand es zur Halbzeit. Doch in der zweiten Hälfte machten die Spanier dann alles klar. Mit 6:3 schickten sie die Dänen schließlich nach Hause.

Platz 3: FC Barcelona – FC Bayern München 2:8

Die Bayern spielen diese Saison scheinbar in ihrer eigenen Liga. Vor dem diesjährigen Viertelfinale, das dieses Jahr in einem einzelnen Match auf neutralem Boden ausgespielt wurde, hatte das Team von Hansi Flick bereits 31 Treffer (in acht Spielen) auf dem Konto.

Im Achtelfinale überwand man Chelsea mühelos mit 3:0 und 4:1, doch eine Runde später wartete mit dem FC Barcelona eine deutlich schwierigere Aufgabe – so dachte man jedenfalls. Im Lissaboner Estadio da Luz überrollten Robert Lewandowski und Co. das spanische Starensemble um Lionel Messi mit 8:2.

 

Thomas Müller nach dem Sieg gegen Barcelona

Platz 2: AS Monaco – Deportivo La Coruna 8:3

Im Gruppenspiel 2003/04 kam es zum Aufeinandertreffen zwischen der AS Monaco und Deportivo La Coruna. Bereits zur Pause führten die Monegassen mit 5:2, am Ende schlugen sie die Spanier deutlich mit 8:3. Letztlich überstanden beide Teams die Gruppenphase und Monaco erreichte sogar das Endspiel in Gelsenkirchen. Dort musste man sich allerdings dem FC Porto mit 0:3 geschlagen geben.

Platz 1: Borussia Dortmund – Legia Warschau 8:4

Den Rekord für das torreichste Spiel in der Geschichte der Champions League hält momentan Borussia Dortmund. In der Saison 2016/17 wurde die Mannschaft von Thomas Tuchel mit 14 Punkten aus sechs Spielen Gruppenerster, zwei Punkte vor dem späteren Champion Real Madrid.

Ein Spektakel der besonderen Klasse bot sich den Fans im Signal Iduna Park im Spiel gegen Legia Warschau. Nach zehn Minuten geriet der BVB bereits in Rückstand, doch Shinji Kagawa drehte die Partie mit seinem Doppelpack. Die Defensivreihen beider Mannschaften öffneten von da an Gegner Tür und Tor, sodass Dortmund das Spiel am Ende mit 8:4 für sich entschied.  

Alle Wetten zur Champions League gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Manu Fernandez / AP Photos *

August 20, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

 

Am Sonntag wird das letzte Mal in dieser Saison die Champions-League-Hymne durch das Lissabonner Estádio da Luz hallen, wenn Paris Saint-Germain im Finale auf den FC Bayern München trifft. Doch eines ist bereits jetzt klar:

Die Mannschaft, die die Königsklasse gewinnt, sichert sich auch das „Große Triple“ aus nationaler Meisterschaft, nationalem Pokalsieg und Champions League Sieg. Da in Frankreich zudem noch der Coupe de la Ligue ausgetragen wird – und PSG auch diesen gewonnen hat – könnten Les Parisiens sogar den vierten Titel in dieser Saison perfekt machen. Hier findet ihr alles Wissenswerte zum großen Finale.

Die Bilanz

Bisher sind Paris Saint-Germain und der FC Bayern bereits in acht Pflichtspielen aufeinander getroffen, alle davon fanden im Rahmen der Champions League statt. Insgesamt haben dabei die Franzosen mit fünf Siegen (N3) auf dem Papier die leicht bessere Bilanz gegenüber den Münchnern.

Zudem trafen beide Mannschaften bisher nur in der Gruppenphase und noch in keinem K.o.-Spiel aufeinander. In allen vier Champions League Saisons, in denen die Teams Gruppengegner waren, kamen beide Teams als Gruppenerster beziehungsweise –zweiter weiter. So zuletzt auch 2017/18, als beide mit jeweils 15 Punkten in die nächste Runde einzogen

Übrigens: das anstehende Finale ist erst das Dritte in einem internationalen Wettbewerb, das zwischen einer deutschen und einer französischen Mannschaft entschieden wird.

1975/76 setzte sich der FC Bayern im Vorreiter der heutigen UEFA Champions League, dem Europapokal der Landesmeister, mit 1:0 gegen AS Saint-Ètienne durch und holte damit den Titel zum dritten Mal in Folge.

1995/96 trafen die Münchener im UEFA-Pokal, dem Vorreiter der UEFA Europa League, auf Girondins Bordeux und gewannen insgesamt mit 5:1 (2:0 zuhause, 1:3 auswärts) zum ersten und bisher auch einzigen Mal den Pokal.

Paris Weg ins Finale

Les Parisiens starteten zunächst in der Gruppe A ins Turnier und trafen dort auf Real Madrid, den FC Brügge und Galatasaray Istanbul. Damit stand ihnen vermeintlich nicht ganz so leichte Aufgaben bevor.

Doch Paris zeigte sich am Ende komplett souverän und zog mit fünf Siegen aus sechs Gruppenspielen und einem 2:2 Remis auswärts bei Real Madrid als Gruppenerster mit einem Torverhältnis von 17:2 und fünf Punkten Vorsprung auf die Königlichen ins Achtelfinale ein.

Und dort wartete der erste von insgesamt drei deutschen Gegnern für den französischen Hauptstadtclub. Unter den letzten 16 traf PSG auf Borussia Dortmund.

Während die Dortmunder im Hinspiel zwar leicht überlegen waren und somit den Parisern die erste und einzige Niederlage in dem Turnier zufügten (2:1), zeigten die Franzosen im Rückspiel ihre Klasse und setzten sich verdientermaßen mit 2:0 durch.

Anschließend traf man im Viertelfinale auf Atalanta, das – wie auch das Halbfinale – aufgrund des neuen Modus auf neutralem Boden und in nur einer einzigen Partie entscheiden wurde. Doch den Fans wird dieses eine Spiel wohl trotzdem extra-lang vorgekommen sein.

PSG fand nämlich lange Zeit keine Mittel gegen den italienischen Underdog und lag von der 26. bis zur 90. Minute mit 1:0 zurück. Doch in der Schlussviertelstunde drehten dann auch die Pariser, allen voran Kylian Mbappé, auf und drängten auf den Ausgleich.

Und genau dieser kam in der 90. Minute durch Marquinhos nach einem Zuspiel von Neymar. Doch das war noch nicht alles, in der dritten Minute der Nachspielzeit passte Mbappé auf den Ex-Bundesliga-Spieler Eric Maxim Choupo-Moting, der den Ball ins Tor lenkte und Les Parisiens in letzter Sekunde rettete.

Die besten Tore von PSG in den letzten Jahren.

Im Halbfinale folgte der zweite deutsche Gegner: Thomas Tuchel traf mit seiner Mannschaft auf RB Leipzig. In dieser Partie mussten die PSG-Anhänger jedoch weniger zittern.

Die Franzosen waren das komplette Spiel überlegen und ließen wenige Chancen von RB zu, kamen jedoch selbst immer wieder zu aussichtsreichen Angriffen.

Trotz des erneuten Pfosten-Pechs bei Neymars Abschlüssen, fanden seine Mitspieler insgesamt dreimal das Tor und zogen so mit einem 3:0-Erfolg zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Finale ein.

Bayerns Weg ins Finale

Die Münchner trafen in der Gruppe B der Champions League auf den Vorjahresfinalisten Tottenham Hotspur, Olympiakos Piräus und Roter Stern Belgrad.

Doch keine der Mannschaften stellte die Bayern vor ein Problem. Mit sechs Siegen aus sechs Spielen und 24:5 Toren – Topwert in der aktuellen Saison – zogen die Roten als verdienter Gruppenerster in die nächste Runde ein.

Im Achtelfinale wartete der Finalschreck von 2012 – der FC Chelsea. Doch jegliche negativen Gefühle vor den Partien gegen die Blues waren völlig unbegründet. Bereits das Hinspiel Ende Februar in London haben die Bayern souverän mit 0:3 gewonnen und auch im Rückspiel nach der Corona-Zwangspause siegten sie mit einem lockeren 4:1.

Das nächste Spiel war das Viertelfinale gegen den FC Barcelona, welches in die Geschichte eingehen sollte. Denn in diesem Spiel hat der Klub einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er der Top-Anwärter auf den Titel ist.

Die Bayern haben den FC Barcelona deklassiert und ihn mit einem 8:2-Sieg (!) hochkant aus dem Turnier befördert und wohl einige Rekorde für die Ewigkeit aufgestellt.

Doch dies war keinesfalls der erste Kantersieg der Bayern in dieser Champions League Saison. Bereits in der Gruppenphase gewannen sie mit 2:7 bei den Spurs und mit 0:6 bei Roter Stern. Damit haben sie bisher in zehn Spielen unfassbare 42 Tore erzielt – also 4.2 pro Spiel!

Im Halbfinale besiegten die Münchner dann unter anderem durch einen Doppelpack von Serge Gnabry ein durchaus bemühtes, aber schlicht zu ineffektives Olympique Lyon mit 0:3 und folgten so PSG ins Finale.

Was für Paris spricht

Paris Saint-Germain steht zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte im Finale der UEFA Champions League und will sich natürlich auch direkt zu Sieger in der Königsklasse krönen.

Dazu könnte vor allem die starbesetzte Offensive der Pariser beitragen. Da Mbappé mittlerweile wieder fit ist, kann Tuchel auf seine Dreiersturmreihe bestehend aus Mbappé, Neymar und Àngel Di María zurückgreifen.

Vor allem, da die hoch-stehende Bayern-Defensive im letzten Spiel gegen Lyon ungewohnt anfällig wirkte und einige richtig gute Möglichkeiten für die schnellen Franzosen zuließ, könnten die Pariser Offensivakteure genau diese Schwachstellen in der Verteidigung der Münchner nutzen, um zu gefährlichen Torabschlüssen zu kommen.

Die Defensiv-Stärke des Ex-Münchners Juan Bernat.

Doch nicht nur der pfeilschnelle Mbappé, der dribbelstarke Neymar und der flinke und spielintelligente Di María, der zuletzt an allen drei Toren gegen Leipzig direkt beteiligt war,  könnten ein Problem für die Münchner darstellen, sondern auch die starke Pariser-Defensive.

In der Gruppenphase hatten Les Parisiens bereits die wenigsten Gegentore kassiert (2 GT) und auch im weiteren Turnierverlauf, haben es nicht viele Gegenspieler geschafft, den Ball im Kasten der Franzosen zu versenken (5 GT), auch hier liefern sie den Topwert.

Mitten in der Verteidigung findet man den Kapitän von PSG, Thiago Silva. Er ist einer der erfahrensten Spieler des Turniers und peitscht seine Mannschaft immer wieder aufs Neue ein. Mit seiner ruhigen Spielweise hat er schon manchen Gegenspieler zur Verzweiflung gebracht, weil man einfach keinen Weg an ihm vorbei gefunden hat.

Was für Bayern spricht

Zunächst einmal fehlt der Stammkeeper von Paris Saint-Germain, Keylor Navas, nach einer Verletzung, die er sich im Spiel gegen Bergamo zugezogen hat, eventuell auch im Spiel gegen die Bayern.

Oder der Keeper, der mit Real Madrid dreimal die Champions League gewonnen hat, kommt angeschlagen wieder in den Kader. Ein PSG-Schlussmann, der nicht auf dem höchsten Leistungsniveau ist, würde sich natürlich positiv für die Münchner auswirken.

Doch natürlich sind die Bayern nicht auf Ausfälle des Gegner angewiesen, sie haben bereits mehrfach gezeigt, dass sie auch gegen Teams in Bestbesetzung bestehen können.

Grund dafür ist natürlich unter anderem die atemberaubende Offensive der Roten. Noch hat der FC Barcelona mit 45 Treffern in der Saison 1999/2000 die meisten Tore in einer Champions League Spielzeit (16 Spiele) erzielt. Die Bayern stehen derzeit bei 42 Treffern – haben dafür allerdings nur 10 Spiele gebraucht!

Die bisherigen Bayern Tore der aktuellen Champions League Saison.

Dazu hat natürlich vor allem der Ausnahmestürmer Robert Lewandowski beigetragen. Mit 15 Toren und sechs Assists ist er der Top-Scorer der aktuellen Champions League. Doch auch Offensivkünstler Serge Gnabry hat bereits neunmal getroffen und war an zwei Treffern direkt beteiligt.

Doch auch Thomas Müller, Leon Goretzka oder auch der schnelle Außenverteidiger Joshua Kimmich sind an vielen Angriffen beteiligt und immer für einen Treffer gut.

Auch wenn PSG bisher die wenigsten Gegentore im Wettbewerb kassiert hat, kann sich auch die Bayern-Defensive mit acht Gegentoren durchaus sehen lassen – zumal vier davon bei ihren Kantersiegen gefallen sind, also den Spielausgang nicht gefährdet haben.

Zudem stehen bei den Bayern enorm erfahrene Spieler auf dem Platz, die mit dem Druck umgehen können und sich nicht von der Drangphase der Gegner beeinflussen lassen.

Denn sowohl Barcelona als auch Lyon kamen besser in die Partie und hatten zu Beginn gute Chancen, in Führung zu gehen. Doch die Bayern blieben davon unbeirrt, nutzten ihre Effektivität gekonnt aus und spielten konzentriert ihr Spiel.

Die zuletzt etwas wackelnde Abwehr im Spiel gegen Lyon kam vielleicht sogar genau zum richtigen Moment, denn Trainer Hansi Flick wird sicher mit seinem Trainerteam analysieren, was schief gelaufen ist, um im Finale die gleichen Fehler zu verhindern.

Prognose

Insgesamt geht der FC Bayern als Favorit in die Partie. Aufgrund der bisherigen Leistung der Münchner und dem spielerisch leicht wirkenden Finaleinzug haben die Münchner wohl die größten Chancen auf ihren dritten Champions League Titel.

Doch sollten die Bayern wieder solche Lücken in der Abwehr zeigen, wird Paris Saint-Germain diese gewiss nutzen. Daher gehen die Pariser zwar nicht als Favorit, aber dennoch keineswegs chancenlos ins Endspiel.

Alle Wetten zum Finale gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Thibault Camus / AP Photos *

August 20, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Es ist endlich soweit, das Finale der UEFA Europa League steht an! Obwohl es keine der deutschen Mannschaften bis ins Endspiel geschafft hat, warten am Freitag dennoch zwei Top-Teams mit einem spannenden Duell auf uns. Wir zeigen Euch daher fünf Gründe, warum Inter Mailand das Spiel gegen den FC Sevilla gewinnen wird!

Der Saisonverlauf in der Serie A

Inter hat während der vergangenen Saison in der Serie A konstant gute Leistungen gezeigt und ist direkt mit sechs Siegen in die Liga gestartet, ehe sie mit einem knappen 1:2 Juventus Turin unterlagen. Doch davon ließen die Mailänder sich nicht beirren.

Internazionale stand weiterhin weit oben in der Liga und hat neben ein paar Unentschieden in der Liga erst am 24. und am 26. Spieltag die nächsten Pleiten erleben müssen. Anschließend folgte die Corona-Zwangspause. Doch nach dieser fand Inter zu alter Stärke zurück!

Nur ein Spiel seit Beginn der Ligafortsetzung hatten die Mailänder verloren und nur drei mit einem Remis beendet. Diese guten Leistungen machte sich auch in der Tabelle bemerkbar, Inter war die ganze Zeit weit oben zu finden, die „schlechteste“ Platzierung war ein zwischenzeitlicher vierter Platz.

Und genau wegen des allzeit couragierten Auftretens der Mailänder war der Kampf um den „Scudetto“ bis zum Schluss spannend. Am Ende lag Inter nur einen Punkt – und mit viel besserem Torverhältnis – hinter Meister Juventus Turin. Dennoch haben die Nerazzurri eine beeindruckende Saison gespielt.

Der Saisonverlauf auf internationaler Ebene

Und diese Saison ist ja noch nicht vorbei! Am Freitagabend hat Mailand die Chance, auch auf internationalem Parkett sein Können unter Beweis zu stellen.

Obwohl die Saison für Inter in den europäischen Wettbewerben zunächst eher enttäuschend verlief – die Nerazzurri starteten ursprünglich in der Champions League, doch mussten sich in der Gruppenphase Barcelona und Dortmund geschlagen geben und stiegen so in die Europa League ab – hat Inter sich mittlerweile zum Titelfavoriten gemausert.

Die Highlights zwischen Inter Mailand und Bayer Leverkusen.

Internazionale hat alle seine bisherigen K.o.-Spiele in der aktuellen Europa League Saison gewinnen können. Und dabei muss man anerkennen, dass sowohl die Siege zuletzt gegen Getafe und Leverkusen, als auch gegen Shakhtar Donezk allesamt verdient waren.

Trotz der unbekannten Wettbewerbsumstände, nach denen der Sieger nun in nur einem Spiel in einem neutralen Stadion und unter Ausschluss der Zuschauer ermittelt wird, haben die Mailänder die Nerven bewahrt und sich mit souveränen Siegen ins Finale gekämpft.

Die aktuelle Form

Und so verlief auch das letzte Spiel von Inter. Im Halbfinale trafen die Italiener auf Wolfsburg-Bezwinger Shakhtar Donezk. Der ukrainische Rekordmeister hatte bis dahin ebenfalls gute Leistungen im Turnier gezeigt, doch den Mailändern war das Team von Luís Castro dann doch nicht gewachsen.

Mit einem deutlichen 5:0-Sieg setzten die Italiener sich durch und zogen damit ins Finale ein. Während das letzte Spiel zwar eher schleppend begann, drehte Inter nach rund 20 Minuten auf und ließ Shakhtar keine Chance, ins Spiel zu kommen.

Die Ukrainer bissen sich an der kompakt stehenden Inter-Defensive die Zähne aus und fanden kaum Möglichkeiten, die italienische Defensive zu überwinden, weshalb Offensivaktionen von Shakhtar rar waren.

Doch die Nerazzurri glänzten nicht nur mit ihrer Defensivarbeit. Wenn Shakhtar einen Ballverlust hatte, war Inter sofort zur Stelle. So entstanden vier der fünf Tore direkt aus dem Spiel heraus und davon wiederum drei wegen des hohen Angriffspressings der Mailänder, die die Fehler von Donezk sofort bestraften.

Die individuelle Klasse

Natürlich hat der FC Sevilla eine sehr starke Mannschaft, die Spanier stehen ja schließlich nicht umsonst im Endspiel der Europa League. Dennoch hat Inter mit Romelu Lukaku und Lautaro Martínez zwei Offensivspieler, die den Unterschied machen können.

Romelu Lukaku und Lautaro Martínez in der Serie A.

Der Ausnahmestürmer Lukaku etwa hat in seinen letzten zehn Europa League Spielen mindestens einen Treffer erzielt – damit ist er alleiniger Rekordhalter. Zudem ist er mit derzeit sechs Treffern und zwei Assists auf Rang Zwei der Top-Scorer in der aktuellen Europa League Saison.

Zudem hat man auch im Spiel gegen Shakhtar eine weitere Stärke von Inter beobachten können: zwei Tore erzielten die Italiener per Kopfball. Wettbewerbsübergreifend war das der 25. Kopfballtreffer – auch das ist der Top-Wert in Europa.

Der Sieg im letzten europäischen Finale

Zugegebenermaßen ist der letzte Finalsieg von Inter auf europäischer Bühne schon einige Jahre her, doch der Gewinn der Champions League 2010 gegen den FC Bayern München kann den Jungs von Trainer Antonio Conte nochmal zusätzlich Mut machen.

Die damalige Saison war die erfolgreichste für Inter Mailand, denn neben der Champions League gewann der Club auch noch die italienische Meisterschaft und den Pokal und sicherte sich damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Triple.

Und auch in dem besagten Finalspiel war Inter die besser stehende Mannschaft, die kaum Chancen des Gegners zugelassen hat und gleichzeitig in der Offensive nur mit höchster Mühe annähernd kontrolliert werden konnte.

Wir sehen damit Parallelen zur aktuellen Form der Nerazzurri und glauben durchaus, dass Inter bereit ist, den nächsten europäischen Titel zu holen.

Die Wetten zum Europa League finale gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Sascha Steinbach / AP Photos *

August 19, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

 

Diesen Freitag stehen sich im Finale der Europa League im Kölner Rhein-Energie-Stadion der FC Sevilla und Inter Mailand gegenüber (Anpfiff 21:00 Uhr). Auf die Italiener, die im Halbfinale zuletzt Schachtar Donezk souverän mit 5:0 aus dem Wettbewerb geworfen haben, wartet nun allerdings mit Sevilla eine Mannschaft, die dieses Turnier wie kaum einem anderen Team liegt.

 

Zum sechsten Mal binnen 14 Jahren stehen die Andalusier im Finale des zweithöchsten europäischen Vereinswettbewerbs, die fünf vorherigen wurden allesamt gewonnen – absoluter Rekord. Wir blicken auf die beeindruckende Erfolgsgeschichte Sevillas im europäischen Geschäft zurück.

 

Romelu Lukaku über das anstehende Finale gegen Sevilla

Der erste Titel im UEFA-Pokal

Am Ende der spanischen LaLiga-Saison 2003/04 belegte Sevilla den sechsten Platz, und konnte sich so zum ersten Mal seit neun Jahren wieder für den UEFA-Pokal, der heutigen Europa League, in der kommenden Saison qualifizieren. Seit der letzten Teilnahme musste das Team zwischenzeitlich sogar den Gang in Liga Zwei antreten.

Ihr Comeback auf der europäischen Bühne war jedoch nicht von Erfolg gekrönt, und so schied man bereits im Achtelfinale gegen den FC Parma aus. Doch das Team brauchte nur ein Jahr, um sich davon zu erholen. Zur Saison 2005/06 startete man erneut im UEFA-Pokal und wurde denkbar knapp (nur zwei Punkte vor Platz 4) Sieger der Gruppe H.

In der K.o.-Phase überzeugten die Südspanier vor allem durch ihre starke Defensivarbeit. In acht Partien musste Schlussmann Andrés Palop nur dreimal hinter sich greifen. Mit von der Partie war auch der damals 20-jährige Jesús Navas in Diensten Sevillas.

Nachdem man im Halbfinale den FC Schalke 04 erst in der Verlängerung mit 1:0 bezwang, wartete im Finale der englische Erstligist des FC Middlesbrough. Mit einem deutlichen 4:0-Sieg sicherte sich das Team von Trainer Juande Ramos dann aber den ersten europäischen Titel ihrer Vereinsgeschichte. Und der nächste ließ nicht lange auf sich warten.

Die Titelverteidigung

Bereits in der Folgesaison konnte Sevilla an diesen Erfolg anknüpfen. Doch anders als im Vorjahr waren die Spiele dieser Saison vor allem von Spannung geprägt, und weniger durch die Souveränität Sevillas.

In der Gruppenphase belegte man lediglich den zweiten Platz. Und obwohl man die erste K.o.-Runde noch locker mit 3:0 nach Hin- und Rückspiel gegen Steaua Bukarest gewinnen konnte, sah man im Achtelfinale gegen Donezk lange Zeit wie der sichere Verlierer aus.

1:2 lag man bis zur 90. Minute zurück (2:2 im Hinspiel), ein Tor würde die Verlängerung bedeuten. Und tatsächlich: In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte Keeper Palop nach einem Eckball per Kopf den erlösenden Ausgleich. In der Verlängerung markierte Javier Chevantón schließlich den 3:2-Siegtreffer.

Im Finale im schottischen Hampden Park gegen Ligakonkurrent Espanyol Barcelona wurde Palop dann endgültig zum Helden Sevillas. 1:1 stand es nach 90 Minuten, 2:2 nach weiteren 30 – es ging ins Elfmeterschießen. Darin brachte Sevillas Schlussmann die katalanischen Schützen zur Verzweiflung und parierte drei von vier Schüssen. Der zweite UEFA-Pokal-Titel in Folge war damit perfekt.

Die Siegesserie in der Europa League

In den Folgejahren konnte das Team weder national noch international wirklich überzeugen. Eigentlich hatte man sich als Tabellenneunter in der Vorsaison nicht einmal für die Europa League 2013/14 qualifiziert. Nur weil die Teams des FC Málaga aufgrund von Verstößen gegen die Financial-Fairplay-Regel, und Rayo Vallecano (keine UEFA-Lizenz) nicht für das Turnier zugelassen wurden, rückte Sevilla nach.

Dem Team, das mittlerweile von Unai Emery trainiert wurde, konnte das egal sein. Einmal mehr erreichten die Andalusier das Finale, und im Turiner Juventus Stadium traf man schließlich auf Benfica Lissabon. Nach torlosen 120 Minuten behielt die Mannschaft um Kapitän Ivan Rakitić letzten Endes im Elfmeterschießen die Oberhand.

In der darauffolgenden Saison stellte Sevilla dann endgültig klar, dass die Europa League ihr Turnier ist. Nachdem man unter anderem Borussia Mönchengladbach im Achtelfinale bezwang, reiste man am 27. Mai 2015 zum Finale nach Warschau, wo der ukrainische FK Dnipro auf Emerys Truppe wartete.

Durch einen 3:2-Erfolg war Sevilla nun mit vier Triumphen in der Europa League und dem UEFA-Pokal der alleinige Rekordtitelträger. Darüber hinaus erhielt man einen Startplatz in der kommenden UEFA-Champions-League-Saison.

Dort erreichte man in einer schweren Gruppe allerdings nur den dritten Platz hinter Manchester City und Juventus Turin, und stieg so in die Runde der letzten 32 der Europa League ab. Von da an zeigte Sevilla aber, dass sie sich in Europas zweithöchster Spielklasse deutlich wohler fühlen.

Zunächst wurden unter anderem Ligakonkurrent Athletic Bilbao und Donezk eliminiert. Im Finale stand man nun Jürgen Klopps FC Liverpool gegenüber. Daniel Sturridges Führungstreffer für die Reds konterte Emerys Elf in der zweiten Halbzeit gleich dreimal: 3:1 war der Endstand, es war der dritte Titel in Folge für den „FC Europa League“.

Ausblick auf das kommende Endspiel

Der sechste Titel in diesem Wettbewerb ist für Sevilla zum Greifen nah. Trainer Julen Lopetegui, der zuvor nach nur viermonatiger Amtszeit bei Real Madrid entlassen wurde, könnte damit seine Kritiker zum Schweigen bringen.

 

Sevilla wirft Manchester United aus dem Turnier

Ein ganz besonderes Spiel ist es auch für Navas, der Youngster beim ersten europäischen Titel Sevillas und derzeitiger Kapitän seiner Mannschaft. Die letzten drei Jahre spielte er für Manchester City, doch für einen internationalen Titel hat es dort nie gereicht. Und so hofft der 34-Jährige, 14 Jahre nach seinem ersten Pokaltriumph, kommenden Freitag die Trophäe wieder in den Nachhimmel recken zu können.

Doch mit den Mailändern hat Sevilla einen Gegner vor sich, der normalerweise auch eine Etage weiter oben spielt. Bei der Gala gegen Donezk zeigte das Offensivgespann um Topstar Romelu Lukaku, wozu es in der Lage ist. Ob Sevilla seinen Titelrekord weiter ausbauen kann, bleibt abzuwarten – spannend wird es allemal!

 

Alle Wetten zur Europa League gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Marius Becker / AP Photos *

August 19, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

 

Nach langer Pause erwartet uns ab dem 22. August wieder Tennis der Spitzenklasse. Beim ATP Masters Cincinnati, das infolge der COVID-19-Pandemie dieses Jahr in New York ausgetragen wird, spielen sich Novak Đoković, Rafael Nadal und Co. schon einmal für die US Open warm.

 

Das Aufeinandertreffen der Tennisstars bietet uns die Gelegenheit, sich die bisherigen Topspieler aller ATP-Masters-Turniere näher anzuschauen. Das sind die Rekordsieger der ATP World Tour Masters 1000.

Indian Wells Masters

Beim Indian Wells Masters lieferten sich der Serbe Đoković und der Schweizer Roger Federer ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen, was die Anzahl der meisten Titel in diesem Turnier angeht. Seine ersten drei Titel holte Federer in seiner dreijährigen Siegesserie von 2004 bis 2006.

Ein ähnliches Kunstück gelang auch Đoković, der von 2014 bis 2016 dreimal in Folge das Finale gewann – zweimal davon gegen seinen Widersacher aus der Schweiz. Seit Federers Titel im Jahr darauf stehen beide bei insgesamt fünf Titeln in diesem Wettbewerb.

Miami Masters

Auch beim Miami Masters muss sich Đoković die Bestmarke mit jemand anderem teilen. Zusammen mit Andre Agassi hält er aktuell den Rekord von sechs Titeln im zweiten Teil des sogenannten Sunshine-Doubles (Indian Wells- und Miami Masters).

 

Das Best-of Novak Djokovic

Der US-Amerikaner, der um die Jahrtausendwende das Turnier regelrecht dominierte, ist mittlerweile nicht mehr aktiv, darum könnte Đoković schon bald der alleinige Rekordsieger sein. Seine letzten fünf Titel holte er innerhalb von nur sechs Jahren (2011-2016).

Monte Carlo Masters

Wenn es um Siegesserien geht, macht diesem Spieler allerdings niemand etwas vor: 2005 gewann Rafael Nadal zum ersten Mal das Monte Carlo Masters. Sieben weitere Jahre konnte niemand den Spanier vom Thron stürzen.

2016, vier Jahre nach Nadals achtem Turniersieg in Monte Carlo, setzte er zu einer weiteren Serie an. Dreimal in Folge konnte er gewinnen, und hält damit den Turnierrekord von 11 Titeln.

Madrid Masters

Nicht nur in Monte Carlo, sondern auch beim Madrid Masters feierte Nadal 2005 seinen ersten Erfolg des Turniers. Danach musste er allerdings auf seinen zweiten Titel einige Jahre warten. Erst 2010, nach dem gewonnen Endspiel gegen Federer, war es wieder soweit.

Drei weitere Erfolge in Madrid kamen in der Zwischenzeit hinzu, und so ist Nadal auch bei diesem Turnier mit fünf Titeln der aktuelle Rekordsieger vor den Zweitplatzierten Đoković und Federer (jeweils drei).

Rom Masters

2005 war ohne Zweifel der Durchbruch für Nadal. Denn auch in der italienischen Hauptstadt entschied das damals 18-jährige Wunderkind das Masters-Turnier für sich, genau wie in den darauffolgenden zwei Jahren.

 

Die Highlights von Rafael Nadals Triumph in Rom

Mit neun Titeln in diesem Turnier liegt er weit vor dem Zweitplatzierten Đoković, der viermal gewinnen konnte. Doch zwei dieser Titel holte der Serbe in Finale gegen Nadal. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden in Rom entschied der Spanier ebenfalls für sich.

Kanada Masters

Das Kanada Masters, auch Rogers Masters oder Rogers Cup genannt, ist das älteste der derzeitigen Masters-Turniere. 1881 wurde es erstmals ausgetragen, nur die Veranstaltung von Wimbledon und die der US Open bestehen in der Tennishistorie noch länger.

Rekordsieger dieses Turniers ist Ivan Lendl. 1980 gewann der Mann aus der damaligen Tschechoslowakei seinen ersten Titel gegen Tennislegende Björn Borg. Die 1980er-Jahre waren seine große Zeit: Fünf weitere Male gewann er das Kanada Masters – bis heute Rekord.

Cincinnati Masters

Der Hartplatzkönig von Cincinnati heißt Roger Federer. Insgesamt siebenmal gewann der Schweizer das Turnier in Mason im Bundesstaat Ohio, das letzte Mal 2015 gegen Đoković. Es war bereits seine dritte Endspielniederlage dort gegen Federer.

Doch Đoković konnte sich 2018 endlich revanchieren. Mit 6:4 und 6:4 bezwang er den Rekordsieger im Finale. Damir war sein erster Titel beim Cincinnati Masters perfekt.

Shanghai Masters

Das Masters-Turnier in Shanghai wurde erstmals 2009 ausgetragen und ist damit das jüngste Turnier der aktuellen ATP World Tour Masters 1000 Serie. Đoković ist mit vier Titeln der derzeitige Rekordsieger in China.

Der Brite Andy Murray liegt mit einem Titel weniger auf Platz Zwei. Außerdem hält Nadal in diesem Wettbewerb den Negativrekord für die meisten Finalniederlagen. Zweimal schaffte er es ins Endspiel, doch konnte sich weder gegen Nikolai Dawydenko noch Roger Federer durchsetzen.

Paris Masters

Auch beim Paris Masters ist Đoković einmal mehr der Rekordsieger. Letztes Jahr setzte er sich mit 6:3 und 6:4 gegen den Kanadier Denis Shapovalov durch. Es war sein fünfter Turniersieg in der Pariser Accor Arena.

Mit drei Titeln liegt derzeit (neben dem Russen Marat Safin) Boris Becker auf dem zweiten Platz. Es ist kaum überraschend, dass Becker generell zu den besten deutschen Tennisspielern in der Geschichte der ATP-Tour gehört.

Deutsche Sieger der Masters-Turniere

Insgesamt sieben Masters-Turniere konnte Becker gewinnen, neben seinen drei Titeln in Paris stehen ihm noch weitere drei in Stockholm sowie einer in Stuttgart zu Buche. Doch Alexander Zverev könnte ihm in Zukunft den Rang ablaufen: Drei Titel, jeweils einen in Rom, Madrid und Kanada, gewann der erst 23-jährige Hamburger.

Weitere deutsche Masters-Turniersieger sind Michael Stichel mit zwei Titeln (Hamburg und Stockholm) und Tommy Haas, der 1999 in Stuttgart sein einziges ATP-Masters-Turnier gewinnen konnte.

 

Alle Wetten zum Tennis gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Lionel Cironneau / AP Photos *

August 18, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Viele Profi-Sportler wissen nach ihrem Karriereende nicht, was sie mit ihrer Freizeit und dem vielen Geld machen sollen. Manche eröffnen wie Lukas Podolski Lokale oder schlagen wie Horst Eckel einen zweiten Bildungsweg ein, er studierte nämlich Realschullehramt und war bis zu seiner Pensionierung als Lehrer tätig.

Doch wieder andere können ohne den Sport wohl einfach nicht leben. Wir zeigen Euch daher ehemalige Profi-Fußballer, die sich nach ihrer aktiven Fußballkarriere noch einmal in einem anderen Sport ausprobiert haben.

Petr Čech

Lange Zeit war Petr Čech einer der besten Torhüter in der englischen Premier League. Er spielte von 2004 bis 2015 beim FC Chelsea und gewann mit den Blues vier Meisterschaften, vier FA Cup Titel und jeweils einmal die Europa und Champions League.

Unvergessen ist dabei, wie er 2012 im Champions League „Finale Dahoam“ in der Verlängerung gegen Arjen Robben vom FC Bayern München einen Strafstoß hielt und so seine Mannschaft ins Elfmeterschießen rettete, welches Chelsea aufgrund von zwei Paraden von Čech, schließlich auch gewann. Kein Wunder, dass er es im selben Jahr in das „UEFA Team oft he Year“ schaffte.

Nach seiner Zeit bei Chelsea wechselte der Tscheche noch für vier Jahre zum FC Arsenal, wo er unter anderem den FA Cup gewann.

Doch auch für Čech galt: nach der Karriere ist vor der Karriere. Denn nach seiner bemerkenswerten Fußballlaufbahn zog es den Torhüter zum Eishockey, wo er ebenfalls das Tor bewacht. Seit Ende 2019 spielt er bei Guilford Phoenix in der National Ice Hockey League Division.

Bereits in seinem ersten Match wurde er dabei zum Spieler des Spiels gewählt, da er zwei Penalties gehalten hat und somit seinem Team den Sieg sichern konnte.

Tim Wiese

Auch Tim Wiese hat in den vergangenen Jahren mit einem kuriosen Sportartenwechsel Schlagzeilen gemacht. Der ehemalige Bundesligatorwart lief unter anderem für Kaiserslautern, Werder Bremen und Hoffenheim auf, wo er 2013 sein letztes Profispiel absolvierte. Sein größter Erfolg war der Gewinn des DFB-Pokals mit Werder Bremen 2009.

Doch auch Wiese konnte dem Sport nicht komplett absagen – obwohl sein neues Ziel wenig mit Fußball zu tun hatte. Nach großen Ankündigungen stieg Wiese tatsächlich im November 2014 als Wrestler bei einer WWE-Live-Show in den Ring.

Tim Wiese bei seinem Wrestling-Debüt.

2016 bestritt er ein weiteres Match unter dem Kampfnamen Tim „The Machine“ Wiese. Er konnte den Showkampf zusammen mit seinen Tag Team Partnern gewinnen.

Laut eigenen Aussagen hätte Wiese anschließend in die USA ziehen sollen, um seine Ausbildung zum Wrestling-Profi fortzusetzen. Doch da er dies ablehnte, endete auch dieses Kapitel für den Deutschen nach kurzer Zeit wieder.

Paolo Maldini

Paolo Maldini hat in Italien Legendenstatus erreicht. Der ehemalige Abwehrchef spielte seine komplette Profi-Karriere einzig und allein beim AC Mailand (1985-2009).

Zusammen gewannen sie unter anderem nationale Meisterschaften und unglaubliche fünf Mal die UEFA Champions League. Zudem schaffte er es zweimal ins „UEFA Team oft he Year“.

Als Fußballer hat er mit seinem Club alles erreichen können, kein Wunder also, dass er sich nach seiner Karriere einer neuen Herausforderung stellen wollte.

2017 debütierte Maldini mit 41 Jahren im Profitennis beim Challenger-Turnier in Mailand. Doch nach nicht einmal einer Dreiviertelstunde war die Partie schon wieder vorbei. Maldini trat zusammen mit seinem Trainer Stefano Landonio im Doppel an. Bereits nach 42 Minuten hatten sie zwei Sätze verloren (beide 1:6) und schieden somit in der ersten Runde aus dem Turnier aus.

Bixente Lizarazu

Auch Bixente Lizarazu ist ein ehemals sehr erfolgreicher Spieler, der bei Top-Clubs unter Vertrag stand. Der Linksverteidiger lief unter anderem für Bayern München und Olympique Marseille auf.

Mit den Münchnern gewann er sechs Deutsche Meisterschaften, fünfmal den DFB-Pokal und einmal die Champions League. Zudem wurde er mit Frankreich sowohl Welt- als auch Europameister.

Nach dem Ende seiner Fußballkarriere im Jahre 2006, bleib er dem Sport weiterhin treu. Zunächst hatte er sich in den Kopf gesetzt, bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver an den Skeleton-Wettkämpfen teilzunehmen.

Diese Idee hat er aber schnell wieder verworfen, da er für das Training in die Alpen hätte ziehen müssen. Zudem steht er bis heute als Surfer auf dem Brett.

Doch auch das reicht Lizarazu noch nicht. 2009 nahm er an der Europameisterschaft im Brazilian Jiu-Jitsu in Lissabon teil und holte sich in der Klasse Blue Belt Senior 1 – Light den Europameistertitel.

Manfred Burgsmüller

„Manni“ Burgsmüller war einer der erfolgreichsten Bundesligatorschützen und hat viele seiner Vereine maßgeblich geprägt.

Bis heute belegt er mit 213 Toren den fünften Platz in der Liste der erfolgreichsten Torschützen der Bundesliga und ist noch immer der Bundesliga-Rekordtorschütze von Borussia Dortmund. Zudem wurde er unter anderem mit Werder Bremen Deutscher Meister.

Doch auch nach seiner Zeit als Stürmer in der Bundesliga, hatte er noch lange nicht genug vom Profi-Sport. Von 1996 bis 2002 spielte er als Kicker beim professionellen Football-Team Rhein Fire, das seinen Sitz in Düsseldorf hat. Zusammen traten sie in der NFL Europe Liga an und konnten sogar einige Erfolge feiern.

Die besten Aktionen von Manni Burgsmüller.

Burgsmüller wurde mit seinem Team zweimal World-Bowl-Sieger und hält den Rekord für den ältesten aktiven Footballprofi der Welt – als er sich aus dem Sport zurückzog war er stolze 52 Jahre!

Übrigens: auch der ehemalige Bundesliga-Profi Axel Kruse, der für Hansa Rostock, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt und den VfB Stuttgart spielte, folgte dem Vorbild von Manni Burgsmüller.

Kruse zog es nach seiner Fußballkarriere auch zum American Football. Er spielte von 1999-2003 bei Berlin Thunder und konnte ebenfalls zwei World Bowl-Titel bejubeln. Als Kicker erzielte er dabei beachtliche 130 Punkte – doch immer noch weniger als sein Vorgänger Burgsmüller (über 300 Punkte).

* Die Rechte am Bild liegen bei Dave Thompson/ AP Photos *

August 18, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

 

Das Sportjahr 2020 war ein besonderes und wird definitiv in die Geschichte eingehen. Viele Sportarten haben den Spielbetrieb unterbrochen und sind nach und nach wieder zurückgekehrt.

 

Auch der Tennissport geht nun nach monatelanger Wartezeit mit dem Master-Turnier in Cincinnati wieder an den Start. Wir zeigen euch alles, was ihr über dieses Turnier wissen müsst.

 

Western & Southern Open

 

Das Master Turnier von Cincinnati ist offiziell bekannt als Western & Southern Open und wird jährlich jeweils im August ausgetragen. Es ist da siebte von neun Turnieren der ATP World Tour Masters 1000. Das Turnier gilt als eines der am längsten bestehenden in der Welt des Tennis. Erstmals ausgetragen wurde es 1899 und ab 1909 bis 1972 wurde im Cincinnati Club unter verschiedenen Namen gespielt.

 

 

Seit 1979 findet es im Lindner Family Tennis Center in Mason, Ohio einem Vorort von Cincinnati statt. Mit dem letzten Umzug wechselte man auch den Belag, wurde anfangs noch auf Sand gespielt, so ging man 1979 zu einem Hartplatz über, der bis heute Bestand hat. In den 70er-Jahren stand kurzzeitig zur Debatte, das Turnier aus dem Veranstaltungskalender zu streichen, glücklicherweise entschied man sich dagegen, denn heute gilt es als eines der wichtigsten und größten Turniere der Welt.

 

Wann wird gespielt?

 

Das Turnier wird von Donnerstag dem 20. August bis Freitag den 28. August 2020 stattfinden.  

 

Wo wird dieses Jahr gespielt?

 

In diesem Jahr entschlossen sich die Verantwortlichen dazu, das Turnier nach New York City in das USTA´s  Billie Jean King National Tennis Center zu verlegen, da unmittelbar danach die US Open stattfinden und zurzeit nicht zwei unterschiedliche Turniere an zwei verschiedenen Orten ausgetragen werden sollten.

 

Die Highlights aus dem Finale 2019.

Untergebracht werden die Spieler so wie es sich bereits in der NBA und in der NHL bewährt hat, in einer Blase. Insgesamt fünf Wochen werden die Spieler in einem abgesperrten Hotel miteinander verbringen. Natürlich werden in dieser Blase auch Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, so wie Spiele ausgetragen. Wer diese Blase verlässt, muss damit rechnen, disqualifiziert zu werden.

 

Im letzten Jahr beanspruchte allein Rafael Nadal 34 Akkreditierungen rund um seine Person, darunter Trainer, Physiotherapeuten und Betreuer. In diesem Jahr ist solch eine große Anzahl an Begleitern natürlich nicht gestattet und es wird interessant zu sehen sein, wie die Top-Spieler unter diesen Bedingungen zurechtkommen.

 

Das Teilnehmerfeld

 

Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen sind 56 Akteure mit von der Partie. Während mit Rafael Nadal, Roger Federer und Gael Monfils drei Top-10-Spieler nicht in die USA gereist sind, hat ein Großteil der Spieler zugesagt. Überhaupt werden nur fünf Spieler aus den Top-40 der Männer fehlen.

 

Nachdem Federer bereits verletzungsbedingt absagte, erklärte auch Nadal aufgrund der aktuellen Situation seinen Verzicht bei den beiden Turnieren, damit findet zum ersten Mal seit den US-Open 1999 ein Grand-Slam ohne die beiden Superstars statt. Auch eine Gruppe um den Serben Novak Djokovic drohte mit dem Rückzug, da sie eine Garantie verlangten, nach den beiden Turnieren problemlos nach Europa reisen zu dürfen. Mit Andy Murray hingegen ist ein zweimaliger Gewinner des Turniers wieder mit von der Partie. Der Brite erhielt  eine Wildcard und rutschte aufgrund der Absagen auch gleich ins Hauptfeld.

 

Die Highlights aus dem Finale 2018 zwischen Novak Djokovic und Roger Federer.

Bei den Damen haben mit Ashleigh Barty, Elina Svitolina, Kiki Bertens und Simona Halep gleich vier Top-10 Spielerinnen ihre Teilnahme am Turnier abgesagt. Insgesamt erklärten 13 unter den Top-100 ihren Verzicht.

 

Unter den deutschen Spielerinnen sagte bereits Julia Görges ab, während hinter Angelique Kerber noch immer ein großes Fragezeichen steht. Görges sagte zu ihrer Absage: „Ich habe mich dazu entschieden, dieses Jahr nicht an den US-Open teilzunehmen, da ich mich nicht wohl fühlen würde, angesichts der hohen COVID-19-Zahlen in den USA nach New York zu reisen und mich und meinem Team irgendeinem unnötigen Risiko auszusetzen.“

 

Die Favoriten

 

Mit 17 Grand-Slam-Triumphen steht Djokovic noch knapp hinter Federer (20) und Nadal (19) und wittert jetzt natürlich seine Chance aufgrund der Abwesenheit der beiden Superstars zu ihnen aufzuschließen. Dies will auch eine jüngere Generation um den deutschen Alexander Zverev und den Österreicher Dominic Thiem für sich nutzen.

 

Bei den Damen ist die Situation aufgrund der zahlreichen Absagen nicht ganz so klar, aber auf jeden Fall wird Serena Williams als Favoriten in das Turnier starten. Daneben wird sich die Japanerin Naomi Osaka Hoffnungen auf den Triumph machen.

 

 

Alle Wetten zum Tennis gibt es hier!

 

 

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Darko Vojinovic / AP Photos * 

August 18, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

Es kommt einem wie gestern vor, dass die Mannschaft von Neuseeland zum zweiten Weltmeistertitel in Folge stürmte. Im Finale bezwangen sie Australien mit 34:17 in Twickenham besiegte

Die besten Quoten zur Rugby WM 2019 gibt’s hier!

Am 20. September treffen die besten Rugby Nationen bei der Weltmeisterschaft 2019 in Japan aufeinander, was ein spannendes Turnier verspricht.

Bis auf eine Mannschaft stehen alle Teilnehmer der Weltmeisterschaft fest und ein Großteil der Gruppen wurde bereits ausgelost. Lediglich ein Teilnehmer muss noch festgestellt werden. Im November werden Hong Kong, Kanada, Kenia und Deutschland in einem Repechage-Turnier ausspielen, welche Nation den letzten Startplatz bei der WM bekommt. Mit den ausgelosten Gruppen inklusive den Platz für den Repechage-Gewinner, können wir bereits einen Blick auf die Favoriten in ihren Gruppen werfen und schauen, was es für den großen Wurf braucht.

Gruppe A: Die Chance auf etwas Magisches

Es ist keine Überraschung, dass Irland mit einer Quote von 1,25 der große Favorit auf den Sieg in der Gruppe A ist. Daneben sind Gastgeber Japan und Schottland in der Gruppe vertreten.

Die Aufmerksamkeit für Japan schnellte in die Höhe, nachdem sie bei der WM 2015 die dominanten Südafrikaner 34:32 besiegten. Unglücklicherweise erreichten sie nach einer 10:45 Niederlage gegen Schottland, trotz der Siege gegen Samoa und USA, nur den dritten Platz. Bei der Weltmeisterschaft 2019 hat Japan nun aber die Chance, sich durchzusetzen und es in die KO-Phase zu schaffen.

Sie werden eine Menge Arbeit leisten müssen, um gegen Irland zu bestehen. Mit der Unterstützung der Zuschauer werden es die Japaner versuchen, ähnlich stark gegen Samoa und Russland aufzutreten. Danach müssen sie gegen Schottland ran, was eines der besten Spiele der Gruppe werden könnte.

Gruppe B: Die Giganten des Südens treffen aufeinander

 Mit Italien, Namibia und dem Gewinner der Entscheidungsspiele als weitere Gruppengegner, geht der erste Platz wohl an den Gewinner von Neuseeland gegen Südafrika. Zurzeit wird der aktuelle Champion Neuseeland mit einer Quote von 1,1 als Topfavorit für die Gruppe B geführt, dicht gefolgt von Südafrika mit 6,00.

Italien wurde bei der letzten Weltmeisterschaft, nach zwei Siegen gegen Rumänien und Kanada, Dritter in der Gruppe D. Auch für Irland stellten trotz der 16:9 Niederlage einen wahren Härtetest dar. Dennoch sollten sie keine allzu große Herausforderung für Südafrika oder Neuseeland sein.

Gruppe C: Wieder eine harte Gruppe für England

2015 verpasste England die KO-Phase nach der knappen Niederlage gegen Wales und der empfindlichen Niederlage gegen Australien. Gruppe A war die Todesgruppe und am Ende traf es England. Bei der WM 2019 könnte sich ein ähnliches Szenario abspielen.

Zwar ist die Gruppe nicht ganz so bedrohlich, wie das starke Los mit Wales und Australien beim letzten Turnier, allerdings wird ein Topteam in der Gruppe C rausfliegen. England, Frankreich und Argentinien gelten als die schärfsten Konkurrenten um das Weiterkommen. Dazu gesellen sich noch die USA und Tonga.

Mit Eddie Jones, der vom japanischen Team kommt, um den enttäuschenden Auftritt von England 2015 vergessen zu machen, gelten die Engländer nun mit 1,35 als Favorit auf den Sieg in Gruppe C, während Frankreich und Argentinien mit Quoten von 4,5 und 6,5 aufwarten.

Gruppe D: Wales und Australien treffen erneut aufeinander

Georgien, Fidschi und Uruguay haben die undankbare Aufgabe, gegen Wales und Australien um die beiden ersten Plätze zu konkurrieren. So wie es derzeit aussieht, sind die Australier mit 1,5 der Top Favorit auf den Spitzenplatz in Gruppe D, dicht gefolgt von Wales mit 2,6.

Sowohl Wales als auch Australien sind gut in Form und stehen unter den Top 5 der Rugby-Weltrangliste. Anfang September stand Wales als Drittplatzierter zwei Plätze vor Australien. Wie dem auch sei, als sich die beiden während der internationalen Spiele im Herbst 2017 trafen, schaffte Australien einen 29:21 Sieg im Millennium Stadium. Die Australier gewannen das Treffen ein Jahr zuvor im Heimstadion der Waliser mit 32:8.

Prognose für die Gruppenphase

Wegen des Formats bei der Weltmeisterschaft 2019 werden keine großen Überraschungen in der Gruppenphase erwartet. Auch wenn Japan Südafrika im Jahr 2015 schlagen konnte, schafften sie es nicht in die KO-Runde. Die einzige große Rugby-Nation, die ausschied, war England.

Trotzdem besteht für die WM 2019 zunehmend die Meinung, dass der Heimvorteil und die erhöhte Popularität des Sports den Japanern helfen wird, den zweiten Platz in der Gruppe A zu erreichen. Mit einer Demonstration der eigenen Stärke beim Six Nations Turnier 2018, gilt Irland als der große Favorit auf den Gruppensieg sowie den ganz großen Wurf. Obwohl sie Japan vor drei Jahren eine ziemlich starke Abreibung verpasst haben, könnten die Schotten das Team sein, das Japan Platz auf dem zweiten Rang macht.

In Gruppe B und D sieht mit Neuseeland, Südafrika, Australien und Wales alles ziemlich klar aus. Gruppe C hingegen wirft einige offene Fragen auf. Mit ihrem jungen und talentierten 

Kader, der noch stärker werden wird, gelten die Engländer im Moment als Favorit in der Gruppe. Allerdings sind Frankreich und Argentinien mehr als ernstzunehmende Gegner in der Gruppenphase.

Frankreich behielt beim Six Nations Cup 2018 die Oberhand gegen England und gewann 22:16 im Stade de France. Auch Argentinien machte beim ersten der beiden Tour-Matches Druck und unterlag nur knapp mit 38:34 gegen England. Es wird ein hartes Stück Arbeit für die Engländer, aber wenn ihre Auftritte so stark sind, wie ihre Quoten, sollten sie die Spitzenposition sichern und den Kampf um den zweiten Platz Frankreich und Argentinien überlassen.

Wer ist der Favorit bei der WM 2019?

Es ist wohl keine Überraschung, dass Neuseeland der große Favorit für die Weltmeisterschaft 2019 ist. Mit einer Quote von 2.1 werden sie trotzdem nicht so stark eingeschätzt, wie man nach ihren letzten beiden Weltmeisterschaften, inklusive einer 8-Spiele-Siegesserie gegen Schottland, Wales, dreimal Frankreich und zwei starken Siegen gegen Australien, annehmen könnte.

Ein Team, dass den mächtigen All Blacks gefährlich werden könnte, ist Irland. Mit einer Quote von 6,0 auf den Sieg der WM gelistet, sowie 2,85 auf den Einzug ins Finale, sollte Irland nicht vor dem Finale auf Neuseeland treffen, wenn die Gruppen so laufen, wie erwartet. Der Sieg in Gruppe A zusammen mit einem Sieg von Neuseeland in Gruppe B würde dazu führen, dass Irland auf Südafrika trifft und dann höchstwahrscheinlich auf Australien im Halbfinale. Es ist nie ein leichter Weg ins Finale, allerdings ist Irland stark genug, sich mit den besten Teams zu messen.

Sollte Irland im Finale auf Neuseeland treffen, könnten die jüngsten Ergebnisse ihnen Auftrieb geben. Zuletzt trafen sich die beiden Teams im November 2016. Irland gewann das erste Spiel 40-29 in Chicago, währen die All Blacks zwei Wochen später 21-9 in Dublin gewannen.

Der Geheimfavorit ist zurzeit auf jeden Fall England mit einer 3,5-Quote auf die Finalteilnahme. Bei Australien ist es 8,5 auf den Sieg der WM und Südafrika wird mit 4,5 für eine Finalteilnahme gelistet.

Die Rugby-Weltmeisterschaft wird auf keinen Fall enttäuschen und die Fans, die es nicht mit den All Blacks halten, können sich darauf freuen, dass eine Mannschaft die derzeit dominierende Kraft im Rugby stürzen könnte.

Die besten Quoten zur Rugby WM 2019 gibt’s hier!

Erstveröffentlichung: 25.07.2018

* Die Rechte am Bild liegen bei Christophe Ena / AP Photos *

August 17, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport

 

Es gibt spezielle Spiele, an die erinnert sich jeder Sportfan. Das Halbfinale der WM 2014 gegen Brasilien oder den Weltrekordlauf von Usain Bolt bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin. Und auch im Tennis gibt es diese Spiele, die den Zuschauern für immer in Gedächtnis bleiben. Bei unseren Tennis Wett Tipps zeigen wir Ihnen die besten Tennis Matches aller Zeiten.

 

Alle Sportwetten gibt's hier!

Platz 3: Djokovic - Nadal (Finale Australian Open 2012)

Um sich bei den Autralian Open 2012 zum Champion zu krönen, benötigt Novak Djokovic gegen Rafael Nadal ganze 353 Minuten - bis heute das längste Grand-Slam-Finale der Geschichte. Am Ende heißt es 5:7, 6:4, 6:2, 6:7 (5:7), 7:5 für den Serben.

Dabei sah es am Anfang gar nicht nach einem Erfolg des "Djokers" aus, denn nach zwei Aufschlagverlusten und 20 unforced Errors im ersten Satz ging Nadal in Führung. Danach kam die damalige Nummer Eins der Welt aber besser in die Partie und nutzte nach 5:53 Stunden seinen ersten Matchball zum Sieg.

Bei der Siegerehrung fiel es beiden sichtbar schwer, auf den Beinen zu bleiben. Djokovic sagte: "Rafa, wir haben heute Geschichte geschrieben. Leider konnte es nur einen Sieger geben. Ich hoffe, wir werden noch viele Endspiele gegeneinander spielen."

 

Djokovic gegen Nadal: Das längste Grand-Slam-Finale aller Zeiten. 

Platz 2: Federer - Djokovic (Finale Wimbledon 2019)

Im letzten Jahr wurde beim legendären Wimbledon Turnier in London der Tiebreak im fünften Satz eingeführt, um Endlos-Spielen entgegenzuwirken. Zum ersten Mal zum Einsatz kam es im Finale zwischen Roger Federer und Novak Djokovic.

Nachdem sich im letzten Satz niemand einen Fehler erlaubt und der Satz beim Stand von 12:12 angelangt ist, greift die neue Regel, um eine Entscheidung herbei zu führen. Djokovic behält die Oberhand und gewinnt den Tiebreak überraschend eindeutig mit 7:3. Auch seine ersten beiden Sätze holte sich der Serbe im Tiebreak, Federer glich mit 6:1 und 6:4 aus.

Am Ende ging das Spiel mit 4:57 Stunden als längstes Wimbledon-Finale in die Geschichte ein. Besonders bitter für Federer: Beim Stand von 8:7 im fünften Satz vergab der "König des Rasentennis" zwei Matchbälle.

Platz 1: Federer - Nadal (Finale Wimbledon 2008)

Vor dem Spiel zwischen Federer und Djokovic war das Finale 2008 das längste Wimbledon-Finale. Im Nachhinein sind sich die Experten einig: Das Spiel zwischen Federer und Nadal ist das beste Tennis-Match aller Zeiten.

Federer geht dabei, auch bei den Tenniswetten, als großer Favorit in die Partie. Zwar hatte er bei den French Open eine demütigende Niederlage gegen den Spanier hinnehmen müssen, doch auf dem heiligen Rasen von London wurden dem Spanier vor der Partie wenig Chance eingeräumt.

 

Das beste Tennis-Spiel aller Zeiten: Nadal schlägt Federer im Wimbledon-Finale 2008.

Die beiden Ausnahmespieler duellieren sich über fünf hochklassige Sätze. Zweimal wird das Spiel wegen Regens unterbrochen - die Entscheidung fällt erst mit Einbruch der Dunkelheit. Am Ende ringt Nadal den großen Favoriten mit 9:7 im fünften Satz nieder. Bei der Siegerehrung sind die beiden Spieler aufgrund der Dunkelheit kaum noch zu erkennen.

 

Ersterscheinung: 3. April 2020

 

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Anja Niedringhaus / AP Photo*

August 17, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off

 

Die Uefa Champions League neigt sich schon wieder dem Ende entgegen Zweimal erwartet uns das Duell Deutschland gegen Frankreich. Am Dienstag erwartet uns bereits die erste Partie.

                                           

Den Anfang machen RB Leipzig und Julian Nagelsmann gegen das Starensemble von Paris Saint-Germain unter der Regie von Thomas Tuchel. Wir zeigen euch alles, was ihr über die Partie wissen müsst.

 

 

Die Bilanz

 

Da RB Leipzig ein noch junger Verein ist, der erst 2017 das erste Mal den Einzug in Europas höchste Spielklasse schaffte, sind beide Mannschaften bisher noch nicht in einem Pflichtspiel aufeinander getroffen.

 

 

Lediglich einmal begegnete man sich 2014 in einem

Freundschaftsspiel, das der damalige Zweitligist aus Sachsen überraschend mit 4:2 gewann. Die Tore damals erzielten Yussuf Poulsen, welcher heute noch bei RB unter Vertrag steht, Terrence Boyd, Denis Thomalla und Stefan Hierländer.

 

Insgesamt traf Leipzig viermal auf französische Mannschaften. In der Gruppenphase der Champions League 2017/18 traf man auf AS Monaco, so wie in der diesjährigen auf Olympique Lyon (S1 U2 N1).

 

Paris hat hingegen bereits 20 Spiele gegen deutsche Mannschaften bestritten. 11 Spiele entschieden die Franzosen dabei für sich (U3 N6).

 

 

Der Weg von RB ins Halbfinale

 

In der Gruppenphase starteten die roten Bullen gegen den damals amtierenden portugiesischen Meister Benfica Lissabon, Olympique Lyon und Zenit St. Petersburg. Nur ein einziges Spiel ging dabei verloren (0:2 gegen Lyon) und so zog man mit drei Siegen und zwei Unentschieden in den anderen Partien verdient als Gruppenerster in die KO-Runde ein.

 

Im Achtelfinale wartete der Vorjahresfinalist Tottenham Hotspurs auf die Mannschaft von Julian Nagelsamann. Die Leipziger waren in beiden Spielen die spielbestimmende Mannschaft und wurden so von den Engländern vor keine größeren Probleme gestellt. Mit ihrer jugendlichen Frische gewannen sie beide Spiele (0:1. 3:0) und zogen hochverdient ins Viertelfinale ein.

 

Die Highlights aus dem Spiel RB Leipzig gegen Atletico Madrid.

 

Im Viertelfinale warteten die Defensivspezialisten von Atletico Madrid und Diego Simeone auf die Sachsen. Diese Partie wurde bereits beim Finalturnier in Lissabon unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Auch hier war Leipzig wieder die frischer, agilere und vor allem spielbestimmende Mannschaft. Zwar glich Atletico den Führungstreffer von Dani Olmo durch einen Elfmeter von Joao Felix noch aus, aber Tyler Adams brachte zwei Minuten vor Spielende die Entscheidung für RB.

 

 

Der Weg von PSG ins Halbfinale

 

PSG erwischte mit Real Madrid hingegen einen echten Brocken in seiner Gruppe. Außerdem traf man auf Galatasary Istanbul und den belgischen Vertreter Club Brügge. Nur einmal lies die Elf von Thomas Tuchel dabei, Punkte liegen, nämlich beim 2:2 in Madrid.

 

Im Achtelfinale, wo in den zwei Jahren zuvor jeweils Endstation für PSG war, erwartete Thomas Tuchel das Duell mit seinem EX-Verein Borussia Dortmund. Auch hier sah es nach der 1:2 Hinspielniederlage in Dortmund zunächst nicht gut aus. Das Rückspiel wurde im März in Paris bereits ohne Zuschauer ausgetragen. In diesem setzten sich Pariser dann mit einem 2:0 gegen erschreckend harmlose Dortmunder auch durch.

 

PSG setzte sich im Viertelfinale knapp gegen Atalanta Bergamo durch.

 

Im Viertelfinale traf man dann in Lissabon auf die Überraschungsmannschaft von Atalanta Bergamo. In der 26. Spielminute mussten die Franzosen einen Treffer von Mario Pasalic schlucken und so sah es lange so aus, als würde das Märchen von Atalanta weitergehen. Diese Träume wurden erst durch einen Doppelschlag von Marquinhos  und Choupo-Moting brutal beendet.

 

Was für RB Leipzig spricht

 

Die Leipziger fallen wie in der Bundesliga auch in Europa durch ihre jugendliche Unbekümmertheit auf.

 

Schon das Viertelfinale war für Leipziger ein riesengroßer Erfolg und alles Weitere ist nur noch Bonus. Im Gegensatz zu PSG, bei denen die Champions League Priorität genießt, können die roten Bullen also befreit aufspielen.

 

Zudem wurde die Liga in Frankreich bekanntermaßen abgebrochen, sodass PSG seit März nur drei Pflichtspiele bestreiten konnte. Zwar entschied PSG alle drei für sich, aber die fehlende Souveränität im Spiel war ihnen deutlich anzusehen.

 

Das spricht für PSG

 

Vor allem die Offensive von Paris lässt jeden Gegner vor Neid erblassen. Mit Superstars wie Neymar, Kylian Mbappe, Ángel di María oder Mauro Icardi haben die Franzosen enorme Torgefahr in den eigenen Reihen, die jeder Gegner erstmal stoppen muss.

 

Nachdem man die letzten Jahre teils auf absurde Art und Weise aus dem Wettbewerb ausschied (Barcelona 2017, Manchester 2019), scheint dieses Jahr der Knoten endlich geplatzt zu sein.

 

In den entscheidenden Spielen der letzten Jahre fehlte zudem oftmals Superstar Neymar verletzungsbedingt. Dieses Jahr ist der Brasilianer fit und fiel mit einer für ihn ungewöhnlich disziplinierten Vorbereitung auf das Turnier in Lissabon auf. Diese machte sich bereits gegen Atalanta bezahlt, als er verdient zum Man of the Match gekürt wurde.

 

Prognose

 

Schon allein wegen der enormen Qualität in den eigenen Reihen geht PSG als klarer Favorit in die Partie. Hinzu kommt die größere Erfahrung einiger Spieler, verglichen mit den jungen Leipzigern.

 

Trotzdem sollte man Leipzig auf gar keinen Fall schon vor dem Spiel abschreiben. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann hat die Experten schon oftmals in dieser Saison des Besseren belehrt und so ist ihnen auch diesmal der große Coup zuzutrauen.

 

 

Alle Wetten zur Champions League gibt´s hier!

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Lluis Gene / AP Photos *

August 17, 2020

Von 888sport

888sport
Body

Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

888sport
factcheck
Off
hidemainimage
show
Hide sidebar
show
Fullwidth Page
Off