Am Donnerstag wird auch in der Nations League der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Dann empfängt die deutsche Mannschaft nämlich rund neun Monate nach ihrem letzen Länderspiel die spanische Nationalelf. Wir haben alles Wissenswerte vor dem Spiel der beiden ehemaligen Weltmeister zusammengefasst.

Neuzugänge in den Kadern

Joachim Löw hat vor kurzem den Kader für die bevorstehenden Länderspiele bekannt gegeben und während einige der Champions League Spieler vom FC Bayern München und RB Leipzig noch pausieren dürfen, hat der Bundestrainer mit Robin Gosens, Florian Neuhaus und Oliver Baumann drei neue Akteure nominiert.

Doch auch Löws Pendant Luis Enrique setzt in seinem Aufgebot auf sechs neue Spieler. Darunter sind unter anderem Eric Gracia von Manchester City, der Ex-Dortmunder Mikel Merino, Barcelonas Ausnahme-Talent Ansu Fati und der Neuzugang der Citizens Ferran Torres.

Bilanz

Bisher haben Deutschland und Spanien in neun Pflichtspielen gegeneinander gespielt. Dabei konnte das deutsche Team viermal gewinnen, zwei Unentschieden erspielen und musste sich dreimal den Spaniern geschlagen geben.

Doch auch in Freundschaftsspielen sind beide Mannschaften schon oft aufeinander getroffen. In bisher 14 solcher Begegnungen hat die DFB-Elf bisher fünfmal gesiegt (U5 N4).

Das letzte direkte Aufeinandertreffen beider Mannschaften fand im März 2018 in Form eines Freundschaftsspieles statt. Dabei trennten sie sich in einem sehr sehenswerten und über lange Zeit hochintensiven Testspiel am Ende mit einem 1:1.

5 Denkwürdige Partien

1966: WM-Gruppenphase (2:1 für Deutschland)

Das erste Pflichtspiel zwischen Deutschland und Spanien fand 1966 bei der Weltmeisterschaft in England statt. Und bis heute erinnern sich Fans noch an den spektakulären Ausgleichstreffer von Lothar Emmerich.

Denn im entscheidenden letzten Gruppenspiel gingen zunächst die Spanier in Führung. Doch dann schoss Emmerich ein Tor, das ihn über Nacht berühmt machen sollte. Der damalige Stürmer von Borussia Dortmund schloss beinahe an der Seitenauslinie stehend ab und lenkte den Ball mit dem Außenspann ins Tor der Spanier.

Lothar Emmerichs Traumtor bei der WM 1966.

Im weiteren Spielverlauf kamen die Deutschen zu weiteren Chancen, doch erst Uwe Seeler sorgte in der 84. Minute für den 2:1-Endstand. Dadurch zog die DFB-Elf als Gruppenerster in die nächste Runde ein und entging so zumindest vorerst den „Three Lions“. Spanien schied als Gruppendritter noch hinter Argentinien aus.

1984: EM-Gruppenphase (1:0 für Spanien)

Fast 20 Jahre nach der WM-Gruppenphase 1966 zeichnete sich bei der EM 1984 ein ähnliches Bild ab. Deutschland und Spanien trafen im letzten Gruppenspiel aufeinander. Trotz zuvor glanzloser Auftritte der deutschen Mannschaft unter Jupp Derwall, hätte der DFB-Elf ein Unentschieden zum Einzug in die nächste Runde gereicht – und lange Zeit sah es auch danach aus.

Obwohl die Deutschen einige gute Chancen vergeben hatten, trafen auch die Spanier nicht das Tor. Doch kurz vor Ende der ersten Halbzeit kam der erste Schockmoment für die Mannschaft von Derwall. Der Schiedsrichter der Partie pfiff einen Elfmeter für Spanien, doch Toni Schumacher parierte den Schuss von Carrasco.

Es ging in die Halbzeitpause und auch nach Wiederanpfiff sollte bis zur 89. Minute kein Treffer fallen. Doch dann kam, was kommen musste.

Die Spanier flankten den Ball in den Strafraum der Deutschen, wo Libero Antonio Maceda per Kopf in letzter Minute zum 0:1-Endstand traf und damit den deutschen Halbfinaleinzug zunichtemachte. Als Folge des bitteren Vorrundenaus trat der längst umstrittene Bundestrainer Jupp Derwall einige Tage später zurück.

2000: höchster Sieg (4:1 für Deutschland)

Den höchsten Sieg im Aufeinandertreffen der beiden Top-Teams gab es im Jahr 2000, als Deutschland nach dem EM-Debakel rund zwei Monate zuvor, sein Freundschaftsspiel gegen Spanien mit 4:1 gewann.

Rudi Völler übernahm die Mannschaft von Erich Ribbeck und schaffte direkt bei seinem Debüt etwas Außergewöhnliches. Denn nach der EM-Pleite im Juni, als die Deutschen mit einem Unentschieden, zwei Niederlagen und nur einem erzielten Tor im Wettbewerb hinter England, Rumänien und Portugal Gruppenletzter wurden, hat Völler es in kurzer Zeit geschafft, wieder eine kämpferische Mannschaft zu formen.

Damit legte er den ersten Grundstein für den starken Auftritt bei der WM 2002, als Deutschland hinter Brasilien Vizeweltmeister wurde.

Die Tore für die DFB-Auswahl beim Sieg über Spanien 2000 erzielten damals Mehmet Scholl und Alexander Zickler jeweils durch einen Doppelpack. Spaniens Superstar Raúl gelang lediglich der Ehrentreffer.

2008: EM Finale (1:0 für Spanien)

Das wohl bitterste Spiel zwischen Deutschland und Spanien fand aus deutscher Sicht 2008 im Finale der Europameisterschaft statt. Obwohl die Löw-Elf in den Anfangsminuten besser ins Spiel fand und die erste gute Chance der Partie hatte, erspielten die Spanier sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr Vorteile und ließen den Deutschen kaum noch Chancen, überhaupt an den Ball zu kommen.

Deutschlands Weg ins Finale bei der EM 2008.

Folgerichtig gingen die Spanier nach 33 Minuten in Führung und hatten sogar noch Großchancen zum 2:0 auf dem Fuß. Auch nach der Halbzeitpause fand die DFB-Auswahl keine Möglichkeiten gegen die starke Mittelfeldreihe der Spanier. Und so blieb es beim 0:1-Endstand, da Löws Team schlichtweg zu passiv im Spiel nach vorne agierte.

2010: WM-Halbfinale (1:0 für Spanien)

Doch auch das WM-Halbfinale 2010 sollte ein besseres Ende für die Spanier bereithalten. Denn obwohl die Deutschen im vorherigen Turnierverlauf durch ihre Ballsicherheit und ihr präzises Kombinationsspiel aufgefallen waren, zeigte sich im Spiel gegen Spanien eine ganz andere Mannschaft.

Wie im EM-Finale 2008 war die Löw-Elf sichtbar mit dem spanischen Angriffsfußball überfordert und fand keinen Weg selbst offensiv ins Spielgeschehen einzugreifen, zu sehr war sie damit beschäftigt, die vielen Chancen der Spanier irgendwie zu verteidigen.

Einzig und allein könnte man den kompakt stehenden Spaniern nur die Chancenverwertung negativ vorhalten. Denn wie 2008 endete das Spiel mit einem knappen 0:1, obwohl es verdienterweise deutlich höher hätte ausgehen können.

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September 1, 2020

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In der vergangenen Saison hat Robin Gosens mit Atalanta Bergamo für ganz schön viel Aufsehen gesorgt. Immerhin kam das Team rund um den deutschen Außenverteidiger bis ins Viertelfinale der UEFA Champions League, wo es ziemlich unglücklich dem späteren Finalteilnehmer Paris Saint Saint-Germain in er Nachspielzeit unterlag.

Dennoch hat Gosens sowohl national als auch international eine tolle Saison gespielt, weshalb er folgerichtig von Joachim Löw in den Kader der deutschen Nationalmannschaft berufen wurde. Wir zeigen Euch daher noch weitere deutsche Legionäre, die das Ausland auf den Kopf stellen.

Toni Kroos

Den Anfang auf unserer Liste macht der wohl erfolgreichste deutsche Legionär, nämlich Toni Kroos. Kroos startete seine Profi-Karriere beim FC Bayern München, wo er sieben Jahre lang unter Vertrag stand. Bei den Münchnern entwickelte er sich bereits zu einem der besten Spieler der damaligen Zeit.

Er wurde insgesamt dreimal deutscher Meister und dreimal Pokalsieger mit den Roten. Doch der größte Erfolg in Deutschland kam für den gebürtigen Greifswalder 2013, als er als einer der Schlüsselspieler mit den Bayern das Große Triple holte. Für Kroos war es der erste Champions League Titel, dem noch weitere folgen sollten.

Doch zunächst folgte die Weltmeisterschaft 2014, bei der er eine entscheidende Rolle spielte und maßgeblich für den Titelgewinn verantwortlich war.

Auch nach seinem Wechsel zu Real Madrid in der Saison 2014/15 durfte Kroos noch einige Titel bejubeln. Unter anderem gewann er dreimal hintereinander die Champions League und wurde zweimal spanischer Meister und Pokalsieger.

Damit ist der Mittelfeld-Chef einer der erfolgreichsten deutschen Fußballer aller Zeiten und zudem der aktuell erfolgreichste deutsche Legionär.

Marc-André ter Stegen

Marc-André ter Stegen startete seine Fußballerkarriere bei Borussia Mönchengladbach, wo er von den Junioren bis zu den Profis aufgestiegen ist. Dort entwickelte er sich unter dem damaligen Fohlen-Trainer Lucien Favre bald zur neuen Nummer Eins im Tor.

Mit ter Stegen als Stammkeeper landeten die Gladbacher direkt auf Platz vier in der Bundesliga und erreichten auch in den späteren Jahren die obere Tabellenhälfte. Kein Wunder, dass bald mit dem FC Barcelona ein Top-Club auf den Deutschen aufmerksam wurde.

Die besten Paraden von Marc-André ter Stegen.

Obwohl er in seiner ersten Saison zwar in der Liga nur die Nummer Zwei war, war er in der Champions League und Copa del Rey die erste Wahl. Und damit war er maßgeblich an den Erfolgen in der Saison 2014/15 beteiligt, als der Verein das Große Triple holte.

Seit 2016 ist ter Stegen Stammtorwart bei den Katalanen und hat unter anderem noch jeweils drei weitere Pokalsiege und Meisterschaften feiern dürfen.

Ilkay Gündogan

Ilkay Gündogan ist zwar in Gelsenkirchen geboren, den meisten jedoch wohl noch im Trikot von Borussia Dortmund bekannt. Die Dortmunder waren nach dem 1. FC Nürnberg seine zweite Profi-Station und gleichzeitig seine erfolgreichste in Deutschland.

Während ihm mit den Nürnbergern 2009 der Aufstieg in die Bundesliga gelang, gewann er mit dem BVB 2012 das nationale Double. Trotz zahlreicher Verletzungen und Rückschläge kämpfte Gündogan sich immer wieder zurück und wechselte 2016 zum Spitzenklub Manchester City, wo er bis heute tragende Kraft ist.

Unter Pep Guardiola gewannen die Citizens mit dem Mittelfeldregisseur Gündogan zwei Meisterschaften, einmal den FA-Cup, dreimal den englischen Ligapokal undzweimal den englischen Supercup. Dabei gelang ihnen in der Saison 2018/19 mit all diesen Titelgewinnen der nationale Viererpack.

Thilo Kehrer

Der auf mehreren Positionen einsetzbare Defensivakteur Thilo Kehrer begann seine Profi-Karriere in Deutschland bei Schalke 04. Auch wenn er mit den Profis der Königsblauen keinen Titel holen konnte, hat er doch viele mit den U-Mannschaften der Schalker gewonnen.

So wurde er etwa mit der U-19 zweimal hintereinander Westdeutscher Meister. Natürlich spielte Kehrer auch in sämtlichen Jugendnationalmannschaften des DFB. Mit der deutschen U-21 wurde er 2017 sogar Europameister.

Doch bald wurde auch Paris Saint-Germain auf das junge Talent aufmerksam. 2018 wechselte Kehrer für 38 Millionen Euro von den Knappen in die französische Hauptstadt. Dort gewann er zweimal die französische Meisterschaft, zweimal den Supercup und einmal den Coup de France.

Antonio Rüdiger

Antonio Rüdiger gab sein Profi-Debüt beim VfB Stuttgart, wo er bis 2015 unter Vertrag stand und 2013 sogar das Finale im DFB-Pokal erreichte. Doch nach dem Abstieg des VfB in der Saison 2015/16 wechselte Rüdiger fest zur AS Rom, wo er bereits vergangene Saison auf Leihbasis gespielt hatte.

Nach zwei Saisons bei der Roma zog es den gebürtigen Berliner für eine Ablöse von 35 Millionen Euro zum FC Chelsea. Mit den Blues gewann er 2018 den FA-Cup und im folgenden Jahr die Europa League.

Die besten Defensivaktionen von Antonio Rüdiger.

In der vergangenen Saison fehlte er den Blues zu Beginn zwar aufgrund einer Verletzung, doch kurz vor der Saisonhälfte war der Innenverteidiger wieder fit und gehörte fortan wieder zum Stammpersonal des FC Chelsea

Timo Werner

Timo Werner ist zwar erst diesen Sommer an die Stamford Bridge gewechselt und hat daher noch kein Pflichtspiel für seinen neuen Klub bestritten, dennoch schafft er es als Extra-Kandidat auf unsere Liste.

Denn sein Transfer war einer der am meisten diskutierten der letzten Monate. Der gebürtige Stuttgarter, der seine Karriere auch beim VfB begonnen hat, war als Rekordtorschütze des Vereines maßgeblich an dem Erfolg von RB Leipzig in den letzten Jahren beteiligt.

Ab der kommenden Saison wird der für 53 Millionen Euro gewechselte Nationalspieler also für den FC Chelsea stürmen und die Blues wieder zurück in die Erfolgsspur führen wollen.

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* Die Rechte am Bild liegen bei  Jens Meyer/ AP Photos *

August 31, 2020

Von 888sport

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Ab September können wir uns endlich wieder auf Sport der Extraklasse freuen, wenn die National Football League in die nächste Runde geht. Doch wer schafft es diese Saison den Super Bowl und die berühmte Vince Lombardy Trophy zu gewinnen? Eine Preseason gab es dieses Jahr nicht, und der Wechsel von Superstar Tom Brady macht eine Saisonprognose ebenfalls schwierig.

 

Doch eins ist klar: Wir können uns auf Leistungen der Superlative freuen. Aus diesem Grund nutzen wir die Gelegenheit, um auf die beeindruckendsten Bestmarken der größten Football-Liga der Welt zu blicken. Das sind die Rekorde der NFL.

Meiste Touchdowns erzielt

Jerry Rice kann auf eine wahre Bilderbuchkarriere in der NFL zurückblicken. In seiner ersten Saison wurde der Wide Reciver der San Francisco 49ers zum Rookie of the Year gewählt. Nur eine Saison später fing er Pässe für insgesamt 1.570 Yards und 15 Touchdowns – beides Ligabestwert.

Dreimal gewann er mit San Francisco den Super Bowl, ehe er 2001 zu den Oakland Raiders und später zu den Seattle Seahawks und Denver Broncos wechselte. Seine 208 erzielten Touchdowns in seiner 20-jährigen Profilaufbahn in der NFL sind bis heute unerreicht.

Meiste Touchdown-Pässe

Doch ein Wide Reciver ist natürlich nichts ohne seinen Quarterback. Kein anderer fand so häufig seine Mitspieler in der Endzone wie Drew Brees. Der 13-malige Pro-Bowler und Super-Bowl-Champion mit den New Orleans Saints von 2009, hatte bei seinem ersten Team, den San Diego Chargers, zunächst keinen guten Stand.

 

Beeindruckende Trickshots mit Drew Brees

Nach vier Jahren wechselte der Texaner schließlich zu den Saints, wo er bis heute Jahr für Jahr zu den besten Quarterbacks der NFL zählt. 547 Touchdown-Pässe stehen ihm bislang zu Buche. Darüber hinaus hält Brees aktuell den Rekord für die meisten Passing-Yards überhaupt (77.416). In der kommenden Saison werden sicher noch einige dazu kommen.

Meiste Rushing Yards

Eine weitere absolute Legende des Sports ist Emmitt Smith, der bis heute als einer der besten Running Backs aller Zeiten gilt. 1990 begann die Karriere des damals 21-jährigen Erstrunden-Picks der Dallas Cowboys in der NFL, wo er seinem Team zu drei Super-Bowl-Triumphen verhalf.

Ab 2003 spielte er noch zwei Saisons für die Cardinals aus Arizona. Auch wenn er dort nicht an seine Leistung vergangener Tage anknüpfen konnte, hält der quirrlige Running Back bis heute zahlreiche Rekorde. Darunter die meisten Rushing Yards (18.355) und -Touchdowns (164).

Am Häufigsten gefumblet

Einen eher unrühmlichen Rekord hält derweil der ehemalige Quarterback Brett Favre. In seiner 20-jährigen NFL-Laufbahn bei den Atlanta Falcons, Greenbay Packers, New York Jets und Minnesota reichte es für ihn nie zum Super-Bowl-Sieg.

Das lag unter anderem daran, dass ihm zu oft der Ball vom Gegner geklaut wurde. 166 Fumbles unterliefen ihm in seiner Karriere – tragischer Negativrekord.  Immerhin hält er zudem den Rekord für die meisten Starteinsätze in der NFL (298).

Meiste Sacks

Der Grund für Favres traurige Bestmarke waren vor allem Gegenspieler wie Bruce Smith. Der bullige Defensive End der Buffalo Bills (und später für Washington) brachte die gegnerischen Spielführer regelmäßig zu Boden. 200 Sacks gelangen ihm in seinen 19 Jahren in der NFL. 2003 beendete der elfmalige Pro-Bowler seine Karriere.

Meiste Punkte erzielt

Er ist ein NFL-Urgestein: Dieses Jahr geht der inzwischen 47-jährige Adam Vinatieri in seine 26. Profisaison. Der Kicker gewann zuvor mit den New England Patriots dreimal den Super Bowl, ehe er 2006 zu den Indianapolis Colts wechselte, wo er in seiner Debütsaison direkt seinen nächsten Super-Bowl-Ring gewann.

Auch heute ist er noch eine absolute Bank, wenn es um Field Goals und Extrapunkte geht, insgesamt 2.673 Punkte erzielte er bislang. Einen Rekord, den er diese Saison aller Voraussicht nach weiter ausbauen wird.

Meiste Interceptions

Was für die Offense der Touchdown ist, ist für einen Spieler des Defensive Teams die Interception. Paul Krause, der US-Amerikaner mit deutschen Wurzeln, war ein Meister auf diesem Gebiet. Für Washington und die Vikings fing er insgesamt 81 Pässe ab. Drei davon trug er anschließend in die gegnerische Endzone.

Meiste Siege im Super Bowl

Anfang der 2000er-Jahre begann die große Ära der Patriots. Seit 2001 gewannen sie sechsmal den Super Bowl und halten damit (zusammen mit den Pittsburgh Steelers) den Rekord. Stets mit von der Partie waren Patriots-Quarterback Tom Brady und Head Coach Bill Belichick. Kein Spieler oder Trainer hat bislang mehr Super-Bowl-Ringe als die beiden.

 

Wie schlägt sich Tom Brady bei den Bucs?

Die perfekte Saison

Dieses Kunststück haben allerdings noch nicht einmal die großen Patriots vollbracht: 1972 verloren die Miami Dolphins in der regulären Saison kein einziges Spiel. Auch in den Play-offs setzten sie sich zunächst gegen die Cleveland Browns und anschließend gegen die Steelers durch.

Beim siebten Super Bowl in der Geschichte der NFL am 14. Januar 1973 in Los Angeles standen sie schließlich dem Team aus Washington gegenüber. Und tatsächlich: Mit 14:7 gewannen sie auch diese Partie und vollendeten ihre perfekte Saison. Bis heute ist das keinem anderen Team gelungen.

 

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August 28, 2020

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Das Coronavirus hat bereits die Olympischen Spiele in Tokyo und die Fußball-Europameisterschaft verhindert, doch die Tour de France findet statt. Mit einem strengen Hygienekonzept soll das drittgrößte Sportereignis der Welt über die Runden gebracht werden.

 

Was verändert sich für Fahrer, Teams und Zuschauer? Diese Fragen wollen wir hier beantworten und natürlich auch einen Blick auf die Favoriten der Tour werfen.

 

Wann findet die Tour statt?

 

Aufgrund der COVID-19 Pandemie startet die Tour nicht wie üblich im Juli, sondern rollt etwas verspätet vom 29. August bis zum 20. September durch unser französisches Nachbarland.

 

Das Hygienekonzept

 

Das Konzept stellt die Organisatoren vor eine riesige Herausforderung. Allein 176 Fahrer werden ab Samstag an den Start gehen. Jedes Team umfasst allerdings neben den Fahrern auch noch 25-30 Mitarbeiter, die die Fahrer über die gesamte Tour hinweg begleiten. Eine enorme logistische Aufgabe, die es allein hier zu bewältigen gilt.

 

Es ist vorgesehen, dass jedes teilnehmende Team seine eigene Blase bildet, um es so von der Außenwelt abzuschirmen. Lediglich während den Etappen gehen alle Fahrer Schulter an Schulter an den Start. Die Zahl der Organisatoren, Helfer und Journalisten wurde in diesem Jahr von 5000 auf 3000 reduziert. Jeder musste vorher nachweisen, dass er Corona negativ ist.

 

Neben Deutschland und manch anderen Ländern steigt auch in Frankreich die Zahl der Corona Fälle langsam wieder an. Trotzdem ist eine Geistertour erst mal vom Tisch, bei 3.500 Kilometern Strecke ist diese schlichtweg nicht zu bewältigen. Zuschauer haben also die Möglichkeit, die Tour vor Ort zu verfolgen, sollten aber einen Mund-Nasen-Schutz tragen und natürlich den Mindestabstand wahren. In den Start- und Zielbereichen werden die Zugänge limitiert. An den Bergpässen warten Zufahrtskontrollen auf die Besucher, dort sind PKW und Wohnmobile nämlich nicht gestattet.

 

Die Angst vor falschen Testergebnissen

 

Wird ein Fahrer positiv getestet, soll er natürlich sofort vom Rennen ausgeschlossen werden. Allerdings ist es allgemein bekannt, dass die PCR-Tests eine gewisse Fehlerquote haben, sodass es falsch-positive Ergebnisse geben kann und die Fahrer zu Unrecht ausgeschossen werden. Das deutsche Team Bora-hansgrohe musste diese Erfahrung bereits bei der Bretagne-Classic machen.

 

Bei zwei positiven Tests innerhalb von sieben Tagen ist bislang der Ausschluss eines Teams vorgesehen. Bei 30 Personen ist es also nicht unwahrscheinlich, dass Teams ausgeschlossen werden, ohne dass die Fahrer positiv getestet wurden. Nach Bekanntwerden der falschen Tests ist es bereits zum Krisentreffen beim Veranstalter ASO gekommen.

 

Im schlimmsten Fall droht der Tour de France in ihrer 107. Ausgabe erstmals der Abbruch. Für die Teams und Fahrer hätte das aus finanzieller Sicht gravierende Folgen, da sie von TV-Einnahmen und Preisgeldern abhängig sind.

 

Die Favoriten

 

Bei der diesjährigen Tour deutet vieles auf ein Duell zwischen dem kolumbianischen Titelverteidiger Egan Bernal und dem Sieger der Vuelta a Espana Primoz Roglic hin. Bernal vom Team Ineos stieg im letzten Jahr mit 22 Jahren und 196 Tagen zum jüngsten Toursieger seit 1906 auf. In diesem Jahr hat er den internen Kampf gegen die beiden Ex-Sieger Chris Froome und Geraint Thomas locker für sich entschieden, die beiden wurden gar nicht erst nominiert.

 

Primoz Roglic, der für das Jumbo-Visma Team antritt, hat eine ungewöhnliche Karriere hingelegt. Bis zu einem Sturz 2011 war er noch als Skispringer tätig und gewann sogar WM-Gold im Manschaftsspringen. 2016 feierte er sein Profidebüt im Radsport und feierte gleich im selben Jahr einen Giro-Etappensieg. 2019 schaffte er endgültig seinen Durchbruch und gewann nach Platz drei beim Giro die Vuelta.

 

Aus deutscher Sicht liegt der Fokus auf Emanuel Buchmann, der nach Platz vier im Vorjahr noch heißer an den Start gehen wird. In diesem Jahr ist das Podium sein erklärtes Ziel, welches er 2019 um nur 25 Sekunden verfehlte.

 

Vorschau zur Tour de France 2020

 

Die Tour im TV

 

Radsport Fans haben allen Grund zur Freude: Die 107. Auflage wird live im Free-TV von der ARD übertragen. An den Wochentagen gibt es von 16:05 Uhr bis 17:30 Uhr das Rennen, um das Gelbe Trikot zu bestaunen. Wer schon früher zusehen möchte, der muss bei ARD One einschalten, der Sender überträgt bereits eine halbe Stunde nach Start bis zum Beginn in der ARD. Außerdem wird die gesamte Tour im Live-Stream gezeigt.

 

 

Alle Wetten zur Tour de France gibt’s hier!

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August 28, 2020

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Aktuell laufen noch die Western und Southern Open in New York als Generalprobe für die US Open, die am 31. August ebenfalls in New York beginnen werden. Das Finale Damen-Finale wird am 12. September und das Herren-Finale des prestigeträchtigen Turniers am 13. September stattfinden.

Doch wir zeigen Euch schon jetzt, auf welche Tennis-Stars wir uns beim zweiten Grand-Slam-Turnier der diesjährigen Saison freuen können und welche Profis abgesagt haben. Wie die meisten Sportveranstaltungen werden übrigens auch die US Open ohne Zuschauer ausgetragen.

Wer der Top 10 ist bei den Herren dabei?

Novak Djokovic

Mit Novak Djokovic nimmt einer der bekanntesten Tennis-Spieler weltweit an den US Open teil. Der serbische Ausnahmesportler führt derzeit die Tennis-Weltrangliste an und konnte bereits dreimal die US Open gewinnen, zuletzt 2018.

Obwohl der „Djoker“ vor rund einem Monat für die von ihm ins Leben gerufene „Adria-Tour“ – bei der so gut wie keine Hygienemaßnahmen galten, weshalb er selbst und andere Spieler sich mit dem Coronavirus infiziert hatten – stark kritisiert wurde, nimmt er an dem Turnier und den im Vorfeld ausgetragenen Western und Southern Open teil.

Da zahlreiche andere Weltklasse-Spieler bereits abgesagt haben, geht Djokovic einmal mehr als Favorit in den anstehenden Wettkampf. Zumal sich der der Serbe aufgrund seiner finanziellen Möglichkeiten während seines Aufenthalts im US-Bundesstaat eine Villa gemietet hat und im Garten vor dem Haus trainieren kann, während seine Mitstreiter sich in einem Hotel isolieren müssen.

Dominic Thiem

Dennoch kann Novak Djokovic durchaus auf der einen oder anderen Hochkaräter treffen. Mit dem Österreicher Dominic Thiem nimmt etwa der Weltranglisten-Dritte an den US Open teil.

Obwohl er bei den Western und Southern Open alles andere als eine Glanzleistung abgeliefert hat – er schied bereits in der zweiten Runde gegen den in der Weltrangliste auf Platz 32 liegenden Filip Krajanovic mit 2:6 und 1:6 aus – gibt der Österreicher sich für die US Open optimistisch.

Die restliche Zeit bis zum Start des Grand-Slams kann Thiem nutzen, um seinen Auftritt zu analysieren und daraufhin seine Schwachstellen zu trainieren.

Daniil Medvedev, Stefanos Tsisipas, Matteo Berrettini und David Goffin

Zusätzlich werden ebenfalls der Weltranglisten-Fünfte Daniil Medvedev, der Sechstplatzierte Stefanos Tsitsipas, der Achtplatzierte Matteo Berrettini und der Zehntplatzierte David Goffin bei den US open antreten.

Medvedev schaffte es bei den Western und Southern Open ins Viertelfinale. Tsitsipas steht sogar im Halbfinale. Berrettini schied bereits im Sechzehntelfinale aus und David Goffin musste sich im Achtelfinale dem Deutschen Jan-Lennard Struff geschlagen geben.

Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff

Mit Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff gehen wohl die zwei größten deutschen Tennis-Hoffnungen an den Start. Zverev belegt derzeit Platz Zwei auf der Tennis-Weltrangliste. Doch auch er war bei seinem ersten offiziellen Wettkampf nach der Corona-Pause nicht in Top-Form.

Wie Dominic Thiem startete Zverev erst in Runde zwei aktiv in den  Wettkampf, da beide zuvor ein Freilos bekommen hatten. Doch auch der Deutsche unterlag direkt in seinem ersten Match seinem Gegner. Er musste sich insgesamt mit 3:6, 6:3 und 5:7 dem ehemals Weltranglisten-Ersten Andy Murray geschlagen geben, der übrigens auch an den US Open teilnehmen wird.

Highlights der Viertelfinalpartien der Western und Southern Open.

Deutlich souveräner zeigte sich zunächst allerdings Jan-Lennard Struff. Der Deutsche zog erstmals in seiner Karriere bei einem Masters-Turnier ins Viertelfinale ein. Doch dort wartete niemand geringerer als Novak Djokovic auf „Struffi“. Der „Djoker“ gewann gegen den Deutschen deutlich mit 6:3 und 6:1.

Wer der Top 10 ist bei den Damen dabei?

Karolína Plískoavá und Sofia Kenin

Karolína Plískoavá liegt von allen Teilnehmerinnen der US Open am weitesten vorne in der Weltrangliste, nämlich auf Platz drei. Doch auch die Tschechin, die als eine der Favoritinnen bei dem aktuellen WTA-Turnier galt, schied bereits bei ihrem Auftaktmatch gegen die Russin Veronika Kudermetova mit 5:7 und 4:6 aus.

Neben Plískoavá verweilte auch die Siegerin der Australian Open und Weltranglisten-Vierte, Sofia Kenin, nicht lange im Turnier. Ebenfalls in der ersten Runde musste die Amerikanerin sich der Französin Alize Cornet mit 1:6 und 6(7):7 geschlagen geben.

Beide Frauen werden jedoch bei den US Open antreten und dort zeigen können, was wirklich können.

Serena Williams und Naomi Osaka

Und auch bei den Damen sind trotz zahlreicher Absagen immer noch Weltklasse-Spielerinnen in New York vertreten. So etwa die 23-fache Grand-Slam-Siegerin im Einzel und derzeit Weltranglisten neunte Serena Williams.

Lange Zeit war Williams auf dem Tennis-Court das Maß aller Dinge und daher ist auch trotz ihres frühen Ausscheidens bei der Generalprobe – Williams verlor im Achtelfinale der Western und Southern Open gegen die Weltranglisten-21. Maria Sakkari mit 7:5, 6:7 (5:7) und 1:6 – immer noch mit ihr zu rechnen.

Naomi Osaka zeigte sich dahingegen souverän in ihrem Achtelfinalmatch gegen Dayana Yastremska. Sie gewann insgesamt mit 6:3 und 6:1 und ist nun aufgrund der zuvor erwähnten Niederlagen ihrer Konkurrentinnen, die am höchsten platzierte Athletin im Halbfinale. Auch sie wird bei den US Open an den Start gehen.

Angelique Kerber

Und auch die aktuell beste deutsche Tennisspielerin, Angelique Kerber, wird bei den US Open in New York antreten. Obwohl die Nummer 23 auf der Weltrangliste lange mit ihrer Teilnahme gehadert hatte, entschließ sie sich nun doch beim Grand-Slam anzutreten. Bei den Western und Southern Open tritt sie hingegen nicht an.

Wer der Top 10 fehlt bei den Herren?

Rafael Nadal

Doch wie bereits angedeutet, verzichten auch einige Stars auf ihre Teilnahme bei den US Open. Der Vorjahressieger und Zweite der Weltrangliste, Rafael Nadal, reist nicht zu den US Open an, da ihm die Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus im Bundesstaat New York immer noch zu groß ist.

Alle US Open Sieger der 1990er Jahre.

Roger Federer

Top-Athlet Roger Federer ist dagegen noch immer verletzt. Der Schweizer hatte sich im Februar einer Knie-Operation unterzogen und wird wohl erst wieder im nächsten Jahr wieder an Wettbewerben teilnehmen. Damit ist das übrigens das erste US Open Turnier seit 1999 bei dem weder Nadal noch Federer antreten.

Gael Monflis

Und auch der aktuell in der Weltrangliste auf Platz neun liegende Gael Monflis wird aufgrund der aktuellen Verhältnisse in den Vereinigten Staaten nicht bei den US Open antreten.

Wer der Top 10 fehlt bei den Damen?

Bei den Damen fehlen sogar noch mehr Top-Athletinnen aus den Top 10. So hat etwa die Weltranglisten-Erste, Ashleigh Barty, aus Angst um ihr Team und sich selbst wegen der herrschenden Pandemie auf eine Teilnahme verzichtet.

Aus demselben Grund haben sich auch Weltranglisten-Zweite Simona Halep, die Fünftplatzierte Elina Svitolina, die Sechstplatzierte und Vorjahressiegerin Bianca Andreescu, die Siebtplatzierte Kiki Bertens und die Achtplatzierte Belinda Bencic, sowie die Deutschen Julia Görges und Andrea Petkovic, der Entscheidung von Barty angeschlossen.

Kritik an den US Open

Insgesamt kam in den letzten Wochen einige Kritik aufgrund des Stattfindens der US Open auf. Da der Bundesstaat New York lange Zeit Corona-Hochburg war und das individuelle Verhalten im Umgang mit dem Coronavirus allen voran von Stars wie Novak Djokovic und Alexander Zverev alles andere als vorbildlich war, wirft die ganze Austragung des Turniers nicht das beste Licht auf die Tennis-Welt.

Zudem grenzen die vielen Absagen der Top-Athleten und Top-Athletinnen stark an Wettbewerbsverzerrung, wodurch der das Grand-Slam-Turnier eher wie ein Wettbewerb zweiter Klasse wirkt. Die unterschiedlichen Unterkünfte und Trainingsbedingungen helfen zudem nicht, den Vorwurf der unterschiedlichen Ausgangslagen bereits vor dem Turnier zu entkräften.

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August 28, 2020

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Vor kurzem wurde der offizielle Rennkalender der Formel 1 bestätigt. Anstatt der ursprünglich 22 geplanten Rennen finden insgesamt immerhin noch 17 Grand-Prix statt. Der anstehende Große Preis von Belgien wird dabei das siebte Rennen markieren. Das Saisonfinale soll am 13. Dezember in Abu Dhabi ausgetragen werden.

Doch da das erst in einigen Monaten stattfindet, blicken wir nun zunächst auf das Rennen in unserem Nachbarland. Hier erfahrt ihr alles, was ihr zum Großen Preis von Belgien wissen müsst.

Der aktuelle WM-Stand

In den bisher sechs ausgetragenen Rennen hieß der Sieger viermal Lewis Hamilton, so auch beim Spanien Grand-Prix vor zwei Wochen. Der Mercedes Pilot dominiert aktuell das Feld nach Belieben und liegt auch in der Fahrerwertung bereits wie vor seinen Verfolgern. Nicht einmal kaputte Reifen wie in Silverstone scheinen den Briten am Siegen hindern zu können.

Der ärgste Verfolger von Hamilton ist Max Verstappen. Denn bis auf seinen Ausfall beim Saisonauftakt in Österreich konnte der junge Niederländer bei allen anderen Rennen aufs Podium fahren und sogar einmal gewinnen. Zudem ist RedBull einer der wenigen Rennställe, der scheinbar mit Mercedes mithalten kann.

Auf Platz drei in der Fahrerwertung findet man derzeit den zweiten Mercedes-Piloten Valtteri Bottas. Durch solide Leistungen nach seinem Auftaktsieg in Österreich kann der Finne noch oben mitmischen. Auch Bottas stand bis auf einmal in den bisherigen Rennen immer auf dem Treppchen.

Weit abgeschlagen auf Platz vier liegt derweil Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Er hat bereits jetzt rund 90 Punkte weniger als Lewis Hamilton und 50 weniger als Max Verstappen auf dem Konto.

Ein paar der besten Überholmanöver von Lewis Hamilton

Da die Scuderria derzeit mit einigen Problemen zu kämpfen hat, wird der Monegasse wohl auch in Belgien nicht allzu viele Punkte auf die vorderen Plätze gut machen können. So liegt auch sein Teamkollege Sebastian Vettel derzeit nur auf dem elften Rang in der Gesamtwertung.

Rekorde bei Großen Preis von Belgien

Der Große Preis von Belgien wurde das erste Mal 1950 auf dem Spa-Francorchamps-Circuit ausgetragen und ist seit 2007 wieder fester Teil der Formel 1 Weltmeisterschaft. Seither ist die Strecke rund 7000 Kilometer lang und damit eine der längsten Formel 1 Rennstrecken und wird in insgesamt 44 Runden absolviert.

Rekordsieger beim Belgien Grand-Prix ist Michael Schumacher. Der Ausnahmerennfahrer durfte sechsmal vom obersten Treppchen aus jubeln. Doch die Geschichte rund um „Schumi“ und Spa geht noch weiter.

Denn dort fuhr er 1991 sein erstes Formel 1 Rennen, ein Jahr später sicherte er sich auf dieser Strecke seinen ersten Sieg in der Königsklasse des Motorsports und 2012 bestritt er in Belgien sein 300. Rennen. Zudem hielt er den Rundenrekord im Qualifying und Im Rennen nachdem die Strecke ein fünftes Mal umgebaut wurde.

Den Rekord für die meisten Pole-Positions hat indes Lewis Hamilton inne. Der Brite startete insgesamt fünfmal von Platz eins und konnte das Rennen am Ende dreimal gewinnen.

In den letzten beiden Jahren musste sich der Mercedes-Pilot allerdings die beiden Ferraris geschlagen geben. 2019 siegte nämlich Leclerc vor Hamilton und Bottas.

Und im Jahr zuvor lachte Sebastian Vettel als glücklicher Sieger vom Podium. Auch damals wurde Hamilton Zweiter, direkt hinter ihm kam Verstappen ins Ziel. In diesem Jahr stellte Vettel zudem einen neuen Rundenrekord im Qualifying auf, als er die schnellste Runde in 1:41.501 absolvierte. Die schnellste Rennrunde sicherte sich indes Valtteri Bottas mit 1:46.286.

Die Wettervorhersage

Nachdem die Fahrer in ihren Formel 1 Boliden in den letzten Rennen aufgrund der hohen Temperaturen etliche Reifenprobleme vermeldeten, erwartet uns in Spa wohl das komplette Gegenteil – zumindest was das Wetter angeht.

Denn die Wettervorhersage fürs Wochenende deutet bereits jetzt sehr stark auf Regen hin. Wie immer können solche äußeren Umstände ein Rennen komplett durcheinander bringen.

So könnte der zuletzt fast nur noch abgeschlagene „Regenkönig“ Sebastian Vettel, dessen Auto schichtweg nicht konkurrenzfähig ist, endlich wieder einmal eine Chance auf eine Top-Platzierung haben. Es wäre nicht das erste Mal, dass Wetter in Spa für ein außergewöhnliches Rennen sorgen würde.

Denkwürdigstes Rennen

Nach den zuvor schon aufgezählten Rekorden, die Michael Schumacher bereits in Belgien feiern durfte, hängt natürlich auch eines der denkwürdigsten Rennen auf dem Spa-Francorchamps-Circuit mit dem Weltklasse-Fahrer zusammen. Nämlich der Große Preis von Belgien 1995.

Schumi“ startete damals nämlich zunächst nur von Platz 16 ins Rennen. Doch bereits kurz nach dem Start zeigte er sein Können und überholte einige seiner Konkurrenten, weshalb er bereits nach sieben Runden schon auf Position fünf lag. Nach rund 18. Runden und seinem ersten Boxenstopp war Schumacher auf Rang zwei vorgerückt und hatte damit nur noch Damon Hill vor sich.

Doch etwa bei der Rennhälfte änderte sich das Wetter in Spa, es fing leicht an zu regnen. Doch während Hill auf Regen-Reifen wechselte, blieb Schumacher auf seinen Slicks – und das sollte sich als genau richtige Entscheidung herausstellen.

Michael Schumacher im Kampf gegen Damon Hill beim Belgien Grand-Prix 1995.

Denn obwohl Hill durch seine Regenreifen zunächst wieder zu Schumacher aufschließen konnte, hielt der Regen nicht lange an, weshalb der Brite bald wieder auf die normalen Reifen wechseln musste.

Doch da dieses Rennen von mehreren Ausfällen geprägt war – am Ende kamen nur 14 von 24 Fahrern ins Ziel – und der Regen wieder stärker wurde, kam das Safety-Car auf die Strecke. Daraufhin wechselten beide Fahrer auf Regenreifen.

Das restliche Rennen über geriet Schumacher nicht mehr in Bedrängnis, da Hill zusätzlich eine 10-Sekunden-Stopp-and-Go-Strafe verbüßen musste und so fuhr Michael Schumacher bei Großen Preis von Belgien 1995 von Startplatz 16 am Ende auf Position Eins.

Prognose

Natürlich gehen erneut die Mercedes Piloten und allen voran Lewis Hamilton als große Favoriten ins Rennen. Doch auch Max Verstappen hat bereits mehrfach seine Qualitäten unter Beweis gestellt und könnte durchaus um den Sieg mitfahren.

Doch wie bereits erwähnt, kann das Wetter das Renngeschehen massiv beeinflussen. Sebastian Vettel hat schon oft bewiesen, dass er einer der besten Regenfahrer ist, doch selbst der viermalige Weltmeister wird mit seinem derzeitigen Auto wohl nicht zaubern können.

* Die Rechte am Bild liegen bei Stephanie Lecocq /AP Photos *

August 28, 2020

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Nachdem wir Euch zuletzt die schönsten deutschen Fußballstadien vorgestellt haben, folgen nun die unserer Meinung nach schönsten Fußballstadien der Welt.

10. Estádio Municipal de Braga – Sporting Braga

Den Beginn auf unserer Liste macht das Estádio Municipal de Braga. Es wurde zwar erst 2003 eröffnet und bietet Platz für „nur“ rund 30.200 Fans, doch das hat einen bestimmten Grund:

Die Zuschauertribünen befinden sich nur an den Längsseiten des Spielfeldes. An einer Querseite befindet sich eine massive Felswand, an der eine digitale Anzeigetafel befestigt ist.

Blick aufs Estádio Municipal de Braga.

Doch auf der gegenüberliegenden Seite findet sich das komplette Gegenteil. Der Raum hinter dem Tor ist nicht bebaut, wodurch man auf die atemberaubende Landschaft  Bragas blicken kann. Damit ist dieses Stadion wirklich einmalig.

9. Estádio do Maracanã – Flamengo Rio de Janeiro

Für die Deutschen Fußballfans wird das Maracanã-Stadion wohl immer eine ganz besondere Bedeutung haben. Schließlich schoss uns Mario Götze dort 2014 gegen Argentinien zum Weltmeistertitel. Daher darf das bereits 1950 eröffnete brasilianische Stadion hier natürlich nicht fehlen.

Bei der damaligen Fertigstellung war das ringförmige Maracanã das größte Stadion der Welt, es bot nämlich Platz für 200.000 Zuschauer – heute dürfen mehr als 78.800 in das Stadion.

Doch seit der Fußball-WM 2014 und den Olympischen Spielen in Rio 2016 verwaist die Arena immer mehr und wird nicht mehr regelmäßig für Fußballspiele genutzt. Das soll sich aber durch den Verein Flamengo Rio de Janeiro ändern, der wohl plant, der Betreiber des Stadions zu werden.

8. Stade Vélodrome – Olympique Marseille

Das Stadion von Olympique Marsaille wurde zunächst 1937 eröffnet, doch wegen der Fußball-Europameisterschaft  2016 wurde es stark umgebaut. Insgesamt wurden nämlich fast 20.000 zusätzliche Plätze geschaffen und das gesamte Stadion überdacht.

Seit 2014 ist es fertig und trägt offiziell den Namen Orange Vélodrome und bietet fast 67.400 Zuschauern Platz – damit ist es das zweitgrößte Stadion Frankreichs. Zudem werden dort auch Spiele der Rugbynationalmannschaft ausgetragen.

7. La Bombonera – Boca Juniors

Das legendäre La Bombonera (übersetzt: die Pralinenschachtel) ist der Heimspielort des traditionsreichen argentinischen Fußballclubs Boca Juniors. Das erste Spiel fand 1940 statt. Da das Stadion mitten im Stadtteil La Boca in Buenos Aires liegt, musste man in die Höhe anstatt in die Breite bauen.

Heute finden rund 54.000 Zuschauer auf den sehr steil angelegten Tribünen Platz. Zudem ist das Stadion – das offiziell eigentlich Estadio Aberto Jacinto Armando heißt – in einer sonst ungewöhnlichen D-Form gebaut worden.

Die außergewöhnliche Atmosphäre in La Bomonera.

Durch die einzigartige Architektur entsteht durch die lautstarken Fans eine einzigartige Akustik, so sind die Anfeuerungsrufe im gesamten Stadtteil zu hören. Kein Wunder, dass viele Gästemannschaften von Spielen in La Bombonera eingeschüchtert sind.

6. Giuseppe-Meazza-Stadion – AC Mailand und Inter Mailand

Das 1926 eröffnete Giuseppe-Meazza-Stadion ist unter den Fußballfans auch als San Siro bekannt und beheimatet die beiden italienischen Spitzenclubs AC Mailand und Inter Mailand. Mit einer Kapazität von über 80.000 Plätzen ist es das größte Stadion Italiens.

Doch das ehrwürdige San Siro – das von außen einem Raumschiff gleicht –  wird es bald wohl nicht mehr geben. Die beiden Mailänder Clubs sind sich einig, dass sie ein neues Stadion wollen.

Die ursprüngliche Idee war dabei, dass das Giuseppe-Meazza-Stadion dafür komplett abgerissen werden soll, nach einiger Proteste wird wohl nun doch geplant, Teile des alten Stadions in das Neue zu integrieren.

5. Old Trafford – Manchester United

Selbstverständlich darf das Old Trafford und damit die Heimspielstätte von Manchester United auf unserer Liste nicht fehlen.

Das durch Sir Bobby Charlton als „Theatre of Dreams“ bekannte Stadion wurde 1910 eröffnet und bietet heutzutage Platz für über 75.600 Zuschauer. Dabei können die Zuschauer sich im „North Stand“ auf vier verschiedenen Rängen verteilen. Die anderen Seiten haben zwei oder drei Ränge.

Neben der Spiele der Red Devils wird das Old Trafford zusätzlich für die Austragung von Rugby-Spielen oder Konzerten genutzt. Sehr große Fans können sogar im Stadion von Manchester United heiraten.

4. Estadio Santiago Bernabéu – Real Madrid

Das Estadio Santiago Bernabéu ist nach dem ehemaligen gleichnamigen Präsidenten der Madrilenen benannt und seit der Eröffnung 1947 Heimspielstätte von Real Madrid.

Das Stadion wurde schon mehrmals renoviert und ausgebaut -  auch derzeit finden Umbauarbeiten statt. Die Kapazität von knapp über 81.000 Plätzen soll dabei zwar nicht großartig verändert werden, dennoch sind einige Neuerungen, wie etwa eine 360°-Videowand oder ein verschließbares Dach geplant.

3. Celtic Park – Celtic FC  

Unter vielen Fußballfans ist der Celtic Park aufgrund seiner unvergleichlichen Atmosphäre als eines der beliebtesten und eindrucksvollsten Stadien Großbritanniens bekannt.

Seit 1892 ist der traditionsreiche Celtic Park die Heimspielstätte des Celtic FC und bietet heute auf den steil angeordneten Tribünen Platz für über 60.800 Zuschauer und als eines der wenigen britischen Stadien verfügt es sogar über 2.600 Stehplätze.

Die Außergewöhnliche Atmosphäre im Celtic Park bereits vor Anpfiff. 

Übrigens: der Beiname des neben einem Friedhof gelegenen Celtic Parks lautet unter den Heimfans „Paradise“. Auswärtsfahrer beschreiben die Stimmung dort eher als die eines Hexenkessels.

2. Camp Nou – FC Barcelona

Das Camp Nou ist mit über 99.300 Plätzen das größte reine Fußballstadion der Welt. Es wurde 1957 eröffnet und ist seither die Heimspielstätte des FC Barcelona. Zwischenzeitlich bot es sogar 119.000 Zuschauern Platz, wegen Sicherheitsvorkehrungen wurde die Kapazität jedoch wieder verringert.

Die Sitze in der Arena sind in den Vereinsfarben rot und blau gehalten. Zudem steht mit gelben Sitzen das Vereinsmotto „Més que un Club“ – also „mehr als ein Club“ im Mittelrang geschrieben.

Im Stadion selbst befinden sich zudem das Vereinsmuseum des FC Barcelona und eine kleine Kapelle für gläubige Spieler. Übrigens: 1982 hielt der damalige Papst Johannes Paul II. vor rund 120.000 Menschen im Camp Nou eine Predigt

1. Anfield Road – Liverpool FC

Natürlich liegt auf Platz eins unserer Liste das ehrwürdige Stadion an der Anfield Road und die Heimat des derzeitigen Premier League Meisters, dem Liverpool FC.

Dabei beherbergte das 1884 eröffnete Stadion ursprünglich den Lokalrivalen der Reds, den FC Everton. Doch aufgrund von Streitigkeiten wegen der Eigentumsverhältnisse, zogen die Toffees aus Anfield aus. Damit das Stadion nicht leer stehen würde, wurde mit dem Liverpool FC ein neuer Fußballclub gegründet. Seit 1892 sind die Reds also in Anfield beheimatet.

Das Stadion ist – so wie die meisten englischen Stadien – ein reines Sitzplatzstadion und bietet Platz für mehr als 54.000 Fans. Zudem befindet sich die weltweite bekannte Tribüne „The Kop“ an der Anfield Road.

Liverpool und Dortmund Fans singen zusammen in Anfield "You'll never walk alone".

Bis 1994 war dies die größte Stehplatztribüne Europas, bis sie aufgrund der Hillsborough-Katastrophe in eine Sitzplatztribüne umgebaut wurde. 

Doch nicht nur das. „The Kop“ gilt auch als Gründungsstätte der Fußballhymne „You’ll never walk alone“, die seit 1964 bei jedem Heimspiel der Reds durch das Stadion an der Anfield Road hallt.

Aufgrund der einzigartigen Atmosphäre rund um das Stadion des Liverpool FC, sehen wir es ganz klar auf dem ersten Platz der schönsten Stadien der Welt.

* Die Rechte am Bild liegen bei Daniel Luna / AP Photos *

August 25, 2020

Von 888sport

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Bald ist es endlich wieder soweit: Die Fußball-Bundesliga kehrt zurück und geht in ihre 58. Spielzeit. Der FC Bayern München jagte vergangene Saison sowohl national als auch international einen Rekord nach dem anderen.

 

Doch einige Bestmarken sind bereits seit Jahrzehnten unerreicht, ob sie dieses Jahr vielleicht geknackt werden? Wir nutzen die Gelegenheit um zurückzublicken: Das sind die spektakulärsten Spielerrekorde in der Geschichte der Bundesliga.

Am häufigsten Meister

Durch die Meisterschaft der Bayern in der vergangenen Saison zogen Thomas Müller und David Alaba mit Franck Ribéry gleich. Mit jeweils neun Meistertiteln, die sie alle mit dem Ligaprimus aus München holten, halten die drei gemeinsam den Rekord.

Der Rekordtrainer in dieser Kategorie ist indes Udo Lattek. Insgesamt acht Meistertitel, davon sechs mit den Bayern und zwei mit Borussia Mönchengladbach, gewann er von der Trainerbank aus.

Meiste Spiele

Die Frankfurter Legende Karl-Heinz – genannt „Charly“ – Körbel ist mit 602 Einsätzen mit weitem Abstand der Rekordspieler der Bundesliga. Dabei lief er stets für die Eintracht auf, mit der er zudem viermal den DFB-Pokal und 1980 den UEFA-Cup gewann.

Meiste Tore

Wenn es jedoch um Tore geht, ist Gerd Müller das Maß aller Dinge. Für die Bayern erzielte der „Bomber der Nation“ in 427 Bundesligaspielen sagenhafte 365 Tore. In der Saison 1971/72 traf er sogar 40-mal, ein weiterer Rekord. Darüber hinaus wurde kein Spieler so oft wie Müller Torschützenkönig der Liga (siebenmal).

Meiste Tore in einem Spiel

Am dritten Spieltag der Saison 1977/78 bot sich den Fans des 1. FC Köln im eigenen Stadion ein ganz besonderes Spektakel: Mit 7:2 schickte man Werder Bremen wieder nach Hause, überragender Mann auf dem Platz war damals Dieter Müller, der sechs Tore beisteuerte – bis heute unerreicht. Müller wurde am Ende der Saison Torschützenkönig und mit Köln Deutscher Meister.

 

Dieter Müller über seinen größten Tag als Fußballer

Jüngster und ältester Torschütze

Auch wenn Bayer Leverkusen sich am 30. Spieltag der vergangenen Saison den Bayern geschlagen geben musste, gelang der Werkself dennoch Historisches: In der 89. Minute traf das Leverkusener Eigengewächs Florian Wirtz zum 2:4-Endstand. Mit 17 Jahren und 34 Tagen ist er damit der jüngste Torschütze der Bundesligageschichte.

Mehr als doppelt so alt war das Bundesliga-Urgestein Claudio Pizarro bei seinem letzten Treffer. Am letzten Spieltag der Saison 2018/19 erzielte der Peruaner kurz vor Schluss den 2:1-Siegtreffer gegen RB Leipzig – im Alter von 40 Jahren und 227 Tagen.

Meiste Jokertore

Wenn die Mannschaft auf dem Feld mal nicht zu überzeugen weiß, wünscht sich jeder Trainer einen Spieler auf der Bank, der nochmal für Torgefahr sorgen kann. Und kaum ein anderer Spieler ist in dieser Hinsicht so wertvoll wie Nils Petersen. Der Stürmer des SC Freiburg traf bislang 25-mal nach Einwechslung.

Ein Rekord der 2018/19 allerdings kurz zu wackeln schien. Denn Paco Alcácer gelangen in seiner Debütsaison bei Borussia Dortmund bereits zwölf Jokertore (ebenfalls Rekord). In der Winterpause der folgenden Spielzeit verließ er die Borussen allerdings wieder Richtung Spanien.

Jüngster und ältester Spieler

Zu Beginn der Saison 2005/06 beförderte BVB-Coach Bert van Marwijk für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg das Dortmunder Eigengewächs Nuri Sahin in die Startelf. Es war sein erster Bundesligaeinsatz überhaupt, und das im Alter von 16 Jahren und 335 Tagen.

 

Die jüngsten Bundesliga-Torschützen Leverkusens

Der älteste Spieler, der in der Geschichte der Bundesliga bislang auf dem Platz stand war Klaus Fichtel. Bei seinem letzten Spiel für den FC Schalke 04 war „Tanne“, wie er von Fans genannt wurde, 43 Jahre und 184 Tage alt.

Torhüter mit den meisten Zu-Null-Spielen

Kein Keeper behielt in seiner Bundesligakarriere häufiger eine Weiße Weste als der „Titan“ persönlich, Oliver Kahn. In 557 Spielen blieb er 204-mal ohne Gegentor. Außerdem hält Kahn noch den Rekord für die meisten Siege in der Liga (310).

Schnellstes Tor

Besser kann man eigentlich gar nicht in die neue Spielzeit starten: Am ersten Spieltag der Saison 2014/15 brachte Karim Bellarabi nur neun Sekunden nach Anpfiff seine Leverkusener gegen Dortmund in Führung. Genauso schnell war Bellarabis heutiger Teamkollege Kevin Volland (damals noch für die TSG Hoffenheim) beim Spiel gegen die Bayern in der Folgesaison.

Schnellstes Eigentor

In seiner Debütsaison bei den Bayern erzielte Leon Goretzka ebenfalls ein Blitztor: Die Partie war gerade erst 13 Sekunden alt, da beförderte der Ex-Schalker eine Hereingabe von Augsburgs Philipp Max unglücklich ins eigene Gehäuse. Ein Rekord, auf den er wohl lieber verzichtet hätte. Das Spiel gewannen die Münchener dennoch am Ende mit 3:2.

Tor aus der größten Entfernung

Zur Saison 2014/15 stieg der SC Paderborn das erste Mal in ihrer Vereinsgeschichte in die höchste deutsche Spielklasse auf. Zwar landete er am Ende auf dem letzten Platz, doch ein Paderborner schrieb dabei Geschichte: In der Nachspielzeit beim Spiel gegen Hannover 96 am vierten Spieltag sorgte Moritz Stoppelkamp mit seinem Schuss aus 83 Metern auf das leere 96-Tor für den 2:0-Endstand.

Schnellster Platzverweis

Einen Bärendienst erwies der Frankfurter Marcel Titsch-Rivero seinem Team gegen Dortmund. Am letzten Spieltag der Saison 2010/11 lag die abstiegsbedrohte Eintracht gegen den designierten Meister bereits mit 1:2 zurück als der 22-jährige Titsch-Rivero eingewechselt wurde.

Nach nur 43 Sekunden sah der Youngster allerdings die Rote Karte für eine Notbremse und durfte direkt wieder duschen gehen. Frankfurt verlor am Ende mit 1:3 und musste den Gang in Liga Zwei antreten.

 

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Matthias Schrader / AP Photos *

August 25, 2020

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In der vergangenen Saison hat sich Werder Bremen in der Relegation gerade noch so gegen den FC Heidenheim durchgesetzt, damit haben wir in der neuen Spielzeit mit Arminia Bielefeld und dem VfB Stuttgart nur zwei Bundesliga-Aufsteiger.

Normalerweise müssen die Aufsteiger sich vor dem Abstieg fürchten, doch wir zeigen Euch die besten Neulinge im Oberhaus, die ganz vorne mitgespielt haben.

5. Wuppertaler SV 1972/73 – Platz 4

Heutzutage ist der Wuppertaler SV weit entfernt von der 1. Fußballbundesliga und muss sich mit der Regionalliga abfinden. Doch vor rund 50 Jahren sah das noch anders aus. In der Saison 1972/73 schaffte der SV zum ersten Mal den Sprung ins deutsche Oberhaus.

Und dort verdrehte der kleine Klub den Großen ganz schön den Kopf. Denn in seiner Premierensaison wurde der Wuppertaler SV auf Anhieb Vierter und stellte mit Günter Pröper sogar den drittbesten Torschützen dieser Saison.

Doch nicht nur das, denn der vierte Platz in der Liga bedeutete zeitgleich auch die Teilnahme am UEFA-Pokal in der nächsten Saison! Zwar schafften die Wuppertaler es nicht über die erste Runde hinaus, dennoch war allein die Teilnahme ein riesen Erfolg für den Verein.

Doch nach insgesamt drei Spielzeiten in der Bundesliga war das Kapitel für den WSV wieder geschlossen. 1975 stieg der Klub als bisher zweitschlechtester Absteiger aller Zeiten mit nur 12 Punkten in die Zweite Liga ab, woraufhin bald sogar der Fall in die Drittklassigkeit folgte.

4. VfB Stuttgart 1977/78 – Platz 4

Gelingt dem VfB Stuttgart in der kommenden Saison wieder so ein Wunder wie 1978? Damals wurden die Schwaben nämlich direkt nach ihrer Rückkehr in die Bundesliga Vierter – im folgenden Jahr durften sie sogar die Vizemeisterschaft feiern.

Nach dem damaligen Aufstieg blieben die Stuttgarter bis 2015/16 ununterbrochen in der Bundesliga. Nur sechs Jahre nach ihrem Aufstieg gewannen die Stuttgarter sogar ihre erste Bundesliga-Meisterschaft.

Die Stuttgarter Aufstiegshelden von 1977.

Doch in den letzten Jahren hatte der VfB immer wieder mit dem Abstieg zu kämpfen, bis dieser 2019 nicht mehr abgewendet werden konnte und die Stuttgarter eine Liga weiter runter mussten. Doch bereits nach einer Saison ist ihnen der direkte Wiederaufstieg erneut geglückt.

Wir sind also gespannt, ob ihnen in der kommenden Saison wieder so ein Kunststück gelingt und sie sich wieder fest im Oberhaus etablieren können.

3. Bayern München 1965/66 – Platz 3

Obwohl heutzutage der FC Bayern das Maß aller Dinge ist, waren nicht die Roten eines der Bundesligagründungsmitglieder, sondern der Stadtrivale, 1860 München. Daher mussten die Bayern sich zunächst den Aufstieg ins deutsche Oberhaus erarbeiten.

Doch dieser Erfolg kam ziemlich schnell. Bereits 1965/66 stieg der zweite Münchner Verein in die Bundesliga auf und erreichte in seiner ersten Saison sogar direkt den dritten Platz und gewann zudem den DFB-Pokal. Seit damals sind die Bayern fester Bestandteil der 1. Liga.

Einziger Wermutstropfen in der damaligen Saison: Das Auftaktspiel gegen die Münchner Löwen ging mit 1:0 verloren und auch im Kampf um die Meisterschaft lagen die Sechzger vorne, denn 1966 gewannen sie zum ersten und bisher noch einzigen Mal die Schale.

2. RB Leipzig 2016/17 – Platz 2

RB Leipzig existiert so, wie man es heute kennt, erst seit 2009 und ist dennoch ein ernst zu nehmender Titelkandidat geworden. Ihnen ist fast der unfassbare Durchmarsch von der fünften Liga bis in die Erste gelungen.

Nach ihrem Aufstieg 2016 in die Bundesliga, wurde der Klub von vielen nur belächelt und stand bei einigen bereits vor der Saison schon wieder als Absteiger fest.

Doch die Leipziger hatten etwas anderes vor. In ihrem ersten Bundesligajahr wurden sie direkt Vizemeister und auch in den vergangenen Jahren war die schlechteste Platzierung ein sechster Platz.

Mittlerweile ist RB in Europa ein Dauergast, in der aktuellen Champions League Saison kamen die Bullen sogar bis ins Halbfinale. Für einen Verein, der so vor 12 Jahren noch nicht einmal existierte, ist das eine klasse Leistung! Vielleicht steht den Leipzigern ja bald schon ihre erste Bundesligameisterschaft bevor…

1. 1. FC Kaiserslautern 1997/98 – Platz 1

Nur noch besser als RB Leipzig war der 1. FC Kaiserslautern in der Saison 1997/98. Den Roten Teufeln ist es nämlich bisher als erstem und zugleich einzigem Klub gelungen, als Aufsteiger am Ende der Saison die Meisterschale hochhalten zu dürfen.

Die Fans dürften wohl bereits am ersten Spieltag gemerkt haben, dass diese Spielzeit eine ganz besondere werden würde. Denn bereits das Auftaktmatch gegen den amtierenden Meister aus München entschied der Aufsteiger bei seinem Auswärtsspiel für sich.

Die Meisterfeier nach dem Titelgewinn von K'Lautern 1998.

Die ganze weitere Saison über duellierten sich die Bayern und der FCK um die obersten Plätze, doch die Roten Teufel hatten die Tabellenführung seit dem vierten Spieltag und bis zum Schluss ununterbrochen inne.

In der kommenden Saison schaffte es Kaiserslautern sogar bis ins Viertelfinale der Champions League und belegte in der Liga einen guten fünften Platz.

Mittlerweile spielt der FCK seit der Saison 2018/19 in der 3. Liga und kam in den zwei bisherigen Spielzeiten nicht über einen Platz im Mittelfeld hinaus.

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier und alle Fußballwetten hier!

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August 21, 2020

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An diesem Sonntag wird der Sieger der diesjährigen UEFA Champions League gekürt. Im Finale in Lissabon trifft der deutsche Rekordmeister FC Bayern München auf den französischen Vertreter Paris Saint-Germain.

 

 

Vor allem die Bayern zeigten sich in diesem Jahr in bestechender Form, aber mit dem Starensemble aus der französischen Hauptstadt ist natürlich immer zu rechnen. Wir stellen anlässlich des Finalkrachers die bestmögliche Startelf aus den besten Spielern beider Mannschaften auf.

 

Torwart: Manuel Neuer

 

Klar, PSG ist mit Keylor Navas im Tor sicherlich bestens aufgestellt, aber für uns führt einfach kein Weg am Rio-Helden und viermaligem Welttorhüter vorbei. Nach diversen Verletzungen in den letzten Jahren zeigte Neuer spätestens in dieser Saison, dass er wieder ganz der Alte ist. 15 weiße Westen in der Liga bedeuten Bestwert und auch in den Spielen gegen Barcelona und Lyon rettete er einige Male in höchster Not.

 

Linker Außenverteidiger: Alphonso Davies

 

Der Kanadier ist die Überraschung der Saison beim deutschen Rekordmeister, dabei spielte der gelernte Flügelstürmer hauptsächlich auf für ihn ungewohnter Position. Von der Position des Linksverteidigers ist Davies, der der Mannschaft nach dem Trainerwechsel enorme Stabilität verlieh, nicht mehr wegzudenken. Auch offensiv schaltet er sich weiterhin gefährlich und vor allem mit hohen Spitzengeschwindigkeiten ein, was ihn dem Namen „Roadrunner“ einbrachte. Beim furiosen 8:2 ließ er Nelson Semedo wie einen Verteidiger einer Schülermannschaft stehen und bereitete so das 5:2 durch Joshua Kimmich vor.

 

Die Vorlage von Alphonso Davies gegen den FC Barcelona.

                                                   

Linker Innenverteidiger: David Alaba

 

Auch der Österreicher fand sich in dieser Saison in ungewohnter Rolle wieder. Nach den Verletzungen von Niklas Süle und Lucas Hernandez rückte er nämlich in die Innenverteidigung. Allerdings benötigte der 28-Jährige keine Umstellung, denn sofort etablierte er sich zum Abwehrchef und dirigiert mit seiner Ruhe und Abgeklärtheit das Spiel der Bayern. Die Bayern würden mit Alaba, dessen Vertrag Ende nächster Saison ausläuft, gerne verlängern sollte, das gelingen, wird er wohl auch über die nächsten Jahre in der Innenverteidigung der Roten agieren.

 

Rechter Innenverteidiger: Thiago Silva

 

Mit dem Brasilianer und Jerome Boateng bieten beide Mannschafte quasi zwei „Oldies“ in ihrer Innenverteidigung auf. Aufgrund der konstanteren Leistungen in den letzten Jahren schafft es jedoch Silva als erster PSG Profi in unsere Elf. Das Finale wird sein letztes Spiel für den Verein sein, für den er bereits seit 2012 aufläuft. Mit seinen 36 Jahren ist er immer noch unumstrittener Abwehrchef und zeigt sich weiterhin sehr zweikampstark. Neben seiner Zweikampstärke ist er vor allem für seine Übersicht und seine langen Bälle gefürchtet.

 

Rechter Außenverteidiger: Joshua Kimmich

 

Nach der Verletzung des etatmäßigen Rechtsverteidigers Benjamin Pavard kehrte Kimmich für das Finalturnier wieder auf seine alte Position in der Viererkette zurück. Einen Qualitätsverlust bedeutet das für das Spiel der Bayern auf keinen Fall. Hinten ist er stets solide und auch im Spiel nach vorne schaltet er sich mit seinen Flanken uns seiner immer noch vorhandenen Torgefahr enorm gefährlich ein.

 

Defensives Mittelfeld: Marquinhos

 

Der Brasilianer ist eigentlich gelernter Innenverteidiger, agiert im System von Thomas Tuchel aber zumeist im defensiven Mittelfeld und weiß auch hier mit starken Leistungen zu überzeugen. Er ist sehr bissig in den Zweikämpfen und genau wie sein Landsmann Silva sehr kopfballstark, wie er mit seinem Treffer im Halbfinale gegen RB Leipzig zuletzt unter Beweis stellte. Die Kopfballstärke der beiden Brasilianer macht PSG insgesamt enorm gefährlich bei Standards.

 

Offensives Mittelfeld: Thomas Müller

 

Seitdem Hansi Flick bei den Bayern das Zepter in der Hand hat ist auch das Urgestein der Münchner wieder ganz der Alte. Eine hohe Anzahl an Vorlagen verbuchte er auch schon unter Trainern, bei denen er weniger Vertrauen genoss, nun aber kommt auch wieder sein Torriecher vergangener Tage hinzu. Bei Müller kann man sich eigentlich nie sicher sein, was er als Nächstes vor hat und genau das macht ihn unberechenbar für jeden Gegner. Auf dem Platz hört man viele Kommandos von ihm, was ihm einen hohen Stellenwert in der Mannschaft verleiht. Außerdem schafft er es quasi immer, die richtigen Lücken zu finden, was ihn schon vor Jahren den Namen „Raumdeuter“ einbrachte.

 

Offensives Mittelfeld: Neymar

 

Nachdem er in den letzten Jahren stets verletzungsbedingt fehlte, wenn es für PSG in der Champions League in die heiße Phase ging, so stand er dem katarischen Megaprojekt in Lissabon endlich zur Verfügung. Für exakt diesen Titel wurde Neymar 2017 für die irrsinnige Ablösesumme von 222 Millionen Euro auch schließlich verpflichtet. Es spielt PSG außerdem in die Karten, dass sich der Ausnahmekönner aktuell in exzellenter Verfassung befindet. Seine spektakulären Dribblings, seine klasse Übersicht und seine Torgefahr brachten Paris in diesem Jahr ins lang ersehnte Finale.

 

Die besten Szenen von Neymar 2020

 

Linksaußen: Kylian Mbappé

 

Der 180 Millionen Mann ist neben Neymar das Zweite Gesicht des katarischen Projekts. Mit seinen erst 21 Jahren hat er in seiner Karriere schon so ziemlich alles gewonnen, nur für die Champions League hat es bisher noch nicht gereicht. Genau wie Neymar ist er ein überragender Dribbler, aber was ihn noch viel gefährlicher macht, ist seine Schnelligkeit, die auch den Bayern zum Verhängnis werden könnte, sobald man hinten unsortiert ist. Es wird spannend zu sehen, wohin es den Franzosen in seiner Karriere noch führen wird, viele sehen in ihm schließlich den nächsten Weltfußballer.

 

Rechtsaußen: Serge Gnabry

 

Der Spätstarter Gnabry steigerte sich nach einer ohnehin schon starken Debütsaison 2018/19 in der abgelaufenen Saison noch mal deutlich. Unvergessen bleiben seine vier Tore beim 7:2 Erfolg bei den Tottenham Hotspurs und auch sonst zeigte er sich mit fünf weiteren Treffern im laufenden Wettbewerb sehr torgefährlich. Mit einem Doppelpack im Halbfinale gegen Lyon schoss er den FCB quasi im Alleingang ins Finale. Mit seinen überzeugenden Auftritten auf dem Flügel macht er Wembley-Held Arjen Robben fast vergessen.

 

Mittelstürmer: Robert Lewandowski

 

So langsam gehen einem für den Polen die Superlative aus. Der Treffer gegen Lyon zum 3:0 war bereits der 55 Pflichtspieltreffer für den aktuell wohl besten Mittelstürmer der Welt. In der laufenden Champions League Saison hat er in jedem Spiel mindestens einmal getroffen und steht somit bei 15 Treffern im laufenden Wettbewerb. Drei Treffer benötigt er im Finale, um den Torrekord von Cristiano Ronaldo aus der Saison 2013/14 mit 17 Treffern zu brechen und sich zum alleinigen Rekordhalter zu machen. Drei Tore sind sicherlich viel in einem Endspiel, aber wem, wenn nicht Lewandowski, wäre das aktuell zuzutrauen?

 

 

 

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* Die Rechte am Bild liegen bei Matthias Schrader / AP Photos *

August 21, 2020

Von 888sport

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