Bereits zum 21. Mal wird 2020 der DFL-Supercup ausgetragen. Triple-Sieger FC Bayern München trifft in der Allianz Arena auf Vizemeister Borussia Dortmund und genießt damit erstmals seit acht Jahren wieder Heimrecht beim Supercup.

Wir nutzen die Gelegenheit und zeigen euch alles, was es über diese Partie und den Wettbewerb im Allgemeinen zu Wissen gilt.

Der Auftakt

Traditionell bedeutet der DFL-Supercup in der Saison immer die erste Möglichkeit einen offiziellen Titel zu gewinnen. Aufgrund eines vollkommen veränderten Spielplans dieses Jahr ist es für den FC Bayern aber bereits die Chance auf den zweiten Titel der noch jungen Spielzeit.

Letzten Donnerstag besiegte man in Budapest den FC Sevilla nach Verlängerung in einem äußerst engen Spiel mit 2:1 und sicherte sich so den UEFA-Supercup 2020. Außerdem findet der DFL-Supercup nicht wie sonst üblich vor dem Bundesligastart statt, sondern erst nach bereits zwei gespielten Partien.

Der Modus

Beim DFL-Supercup tritt der Meister gegen den Pokalsieger und im Falle eines Double-Gewinns gegen den Vizemeister an. Steht es nach 90 Minuten Unentschieden, geht es nicht in die Verlängerung, sondern direkt im Anschluss ins Elfmeterschießen. Außerdem finden die Begegnungen seit 2011 im Stadion des Pokalsiegers bzw. Vizemeisters statt, wobei die DFL in diesem Jahr eine Ausnahme machte.

Die Sieger des Wettbewerbs

Auch in diesem Wettbewerb ist einmal mehr der FC Bayern München Rekordchampion. Insgesamt sieben Titel wanderten seit der Einführung 1987 in die bayerische Landeshauptstadt. Borussia Dortmund lauert mit sechs Titeln knapp dahinter und hat somit am Mittwoch die Möglichkeit, mit dem großen Rivalen gleichzuziehen.

2017 gewannen die Bayern im Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund.

Weitere Sieger sind der SV Werder Bremen mit drei Titeln, so wie der 1.FC Kaiserslautern, der FC Schalke 04, der VFB Stuttgart und der VFL Wolfsburg mit jeweils einem Titel.

Kurze Geschichte des Wettbewerbs

Der Wettbewerb fand bereits zwischen 1987 und 1996 unter der Bezeichnung „DFB-Supercup“ (1992: „Panasonic Supercup“) statt. Nach 1996 bis 2007 wurde mit dem Ligapokal ein kleines Turnier im Vorfeld der Saison ausgetragen, sodass der Wettbewerb für einige Zeit aus dem Terminkalender verschwand.

Aufgrund der EM 2008 wurde der Ligapokal abgesagt und Borussia Dortmund und der FC Bayern beschlossen, stattdessen ihren eigenen inoffiziellen Supercup auszutragen. Im Jahr darauf taten es der VFL Wolfsburg und der SV Werder Bremen den Vereinen gleich, sodass die DFL sich entschloss, den Wettbewerb seit 2010 wieder offiziell auszutragen.

Das erwartet uns am Mittwoch

Im deutschen Klassiker wurde bereits sieben Mal der Sieger des Wettbewerbs gekürt. Keine Paarung gab es öfter zu sehen. Dabei hat Borussia Dortmund mit vier Triumphen in den direkten Duellen sogar die Oberhand.

Sowohl die Bayern mit dem furiosen 8:0 gegen den FC Schalke 04, als auch Borussia Dortmund mit einem überzeugenden 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach sind am ersten Spieltag standesgemäß in die neue Spielzeit gestartet. Bereits am zweiten Spieltag setzte es aber für beide Mannschaften eine Niederlage. Der BVB wirkte beim 0:2 in Augsburg ideenlos und den Bayern waren die müden Beine nach der Verlängerung gegen Sevilla bei der 1:4-Klatsche in Hoffenheim deutlich anzusehen.

Für den FCB endete damit eine Serie von 32 Spielen ohne Niederlage. Angestachelt von der deutlichen Niederlage will man sich am Mittwoch nichtsdestotrotz den fünften Titel in diesem Jahr sichern. Die Niederlage versteht man in München durchaus als Warnsignal. Aktuell ist der Kader nach einigen Abgängen etwas dünn besetzt, sodass Trainer Hansi Flick und sogar schon einige Spieler öffentlich Verstärkungen forderten, denn die Spieler scheinen gewillt zu sein, die großen Triumphe der vergangenen Saison zu wiederholen. Angeblich such man noch nach einem Rechtsverteidiger und einem Mittelfeldspieler. Wir dürfen uns also auf hochmotivierte Bayern freuen.

Der Supercup 2019

Auch im letzten Jahr trafen die beiden Mannschaften schon aufeinander, damals allerdings im Signal Iduna Park in Dortmund. Bei den Bayern stand damals noch Niko Kovac an der Seitenlinie, der schon vor der Saison und trotz dem Double im Vorjahr nicht felsenfest im Sattel saß.

Die Highlights des DFL-Supercup 2019.

Der BVB kam von der ersten Minute an zu zahlreichen Gelegenheiten und es lag einzig und allein an der fehlenden Kaltschnäuzigkeit, dass man mit einem 0:0 in die Halbzeitpause ging. In der zweiten Halbzeit brachte Paco Alcacer, der damals noch beim BVB im Sturm spielte, die Dortmunder hochverdient in Führung. In der 70. Minute erhöhte Jadon Sancho auf 2:0. Der zweite Treffer war ein Konter, der sinnbildlich für den ganzen Abend stand, denn die Bayern Abwehr um Niklas Süle und Jerome Boateng hatte enorme Schwierigkeiten mit der hohen Geschwindigkeit der Dortmunder Offensive.

Vermutlich hätten nach diesem Auftritt nicht mal die größten Optimisten unter den Bayern Fans laut ausgesprochen, dass man gut ein Jahr später in der Champions League triumphieren würde und so das zweite Triple der Vereinsgeschichte feiert.

 

 

Alle Wetten zum DFL-Supercup findet ihr hier!

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photos *

September 29, 2020

Von 888sport

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Wer kennt es nicht: dort, wo es mehrere Fußballclubs gibt, gibt es natürlich auch einige Rivalitäten. In München heißt das 1860 München gegen den FC Bayern, im Ruhrpott sind Borussia Dortmund und Schalke 04 erklärte Feinde und im Nordderby kämpften lange Zeit Werder Bremen und der Hamburger SV um die Vorherrschaft.

Wir zeigen Euch daher heute acht Spieler aus dem deutschen Fußball, die zu ihren Erzrivalen gewechselt sind.

Lothar Matthäus – von Mönchengladbach zu den Bayern (1984)

Auch wenn zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern keine Lokalrivalität herrscht, hatte der Wechsel von Lothar Matthäus zu den Münchnern einen bitteren Beigeschmack.

Denn der gebürtige Mittelfranke spielte vor seinem Wechsel fünf Jahre lang in Gladbach und avancierte sich zum Stammspieler, ehe er den Ligakonkurrenten verstärkte. Doch das war nicht das schlimmste.

Vor dem Pokalfinale der Saison 1983/84 das zwischen den Fohlen und den Münchnern stattfand, machte Matthäus seinen Wechsel öffentlich.

Das Spiel endete in der regulären Spielzeit mit einem 1:1-Unentschieden, weshalb es ins Elfmeterschießen ging. Dabei verschoss unteranderem der Mittelfeldspieler, wodurch sein künftiger Club sich den Pokal sicherte. Fortan hallte von den Gladbacher Rängen bei jeder Rückkehr von Matthäus „Judas“-Rufe.

Aaron Hunt – von Werder Bremen (zu Wolfsburg) zum Hamburger SV (2015)

Auch der Wechsel von Aaron Hunt hat die Gemüter in Norddeutschland erhitzt. Hunt wurde nämlich von Werder Bremen ausgebildet und entwickelte sich in seinen zehn Jahren in der ersten Mannschaft zu einem Top-Spieler. Mit den Bremern gewann er 2009 den DFB-Pokal und wurde zudem zweimal Vizemeister.

Doch nach insgesamt 13 Jahren endete seine Zeit bei den Grün-Weißen Bremern. 2014 wechselte er für eine Saison ablösefrei zum VfL Wolfsburg. Dort kam er jedoch nie über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus – auch wegen einer schweren Verletzung am Knie.  

So wechselte Hunt nach einer Saison bereits wieder den Verein. Am letzten Tag der Transferperiode schloss er sich dem Erzrivalen von Werder Bremen – dem HSV – an. Natürlich waren davon zunächst einmal beide Fanlager nicht groß begeistert.

Doch mittlerweile ist Hunt Führungsspieler und war zwischenzeitlich sogar Kapitän der Hanseaten. Auch die Tatsache, dass er nach dem ersten Vereinsabstieg dem Verein treu blieb, hat sich positiv auf die Fans des Hamburger SV ausgewirkt.

Reinhard „Stan“ Libuda – von Schalke zu Dortmund (1965) und zurück zu Schalke (1968)

Reinhard „Stan“ Libuda bekam seinen Spitznamen in Anlehnung an einen der besten Rechtsaußen, nämlich Sir Stanley Matthews, verpasst.

Libuda war ein Schalker Eigengewächs und enorm dribbelstark, weshalb auch er damals als einer der besten wenn nicht sogar der beste Rechtsaußen der Liga galt. Aufgrund seiner einzigartigen technischen Fähigkeiten entstand sogar das Sprichwort: „An Gott kommt keiner vorbei, außer Stan Libuda“.

Doch 1965 folgte dann der doppelte Schock für die Schalker Fans. Denn neben dem letzten Tabellenplatz der Königsblauen in der kürzlich gegründeten Bundesliga – Schalke musste aufgrund der Aufstockung und des Zwangsabstiegs von Hertha BSC nicht absteigen – verließ auch noch das Aushängeschild des Vereins die Knappen in Richtung des Erzrivalen Borussia Dortmund.

Die besten Aktionen von Stan Libuda.

Er verbrachte drei Jahre bei den Dortmundern und war mit seinem entscheidenden Tor maßgeblich am Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1966 beteiligt, doch 1968 zog es ihn zu seiner alten Liebe zurück.

Dort wurde er schnell Spielführer der Schalker Mannschaft. Da er jedoch 1972 wie die restliche Mannschaft der Königsblauen in den Spielbetrug rund um den Bundesliga-Skandal verwickelt war, wurde er für lebenslang vom DFB gesperrt.

Tatsächlich hielt die Sperre nur zwei Jahre an und Libuda wechselte aus Frankreich 1973 zurück nach Schalke, wo er drei Jahre später seine Karriere beendete.

Jens Jeremies – von 1860 München zum FC Bayern (1998)

Der Wechsel von Jens Jeremies vom TSV 1860 München zum Stadtrivalen FC Bayern im Jahr 1998 war wohl einer der brisantesten der damaligen Zeit. Bei den Löwen war er einer der Publikumslieblinge und eine Identifikationsfigur, umso schmerzvoller war sein Wechsel für die Blauen.

Aufgrund seiner kämpferischen Art entwickelte er sich nach seinem Wechsel jedoch auch schnell bei den Roten zu einem der damals beliebtesten Spieler.

Der einzige kleine Hoffnungsschimmer nach dem Wechsel von Jeremies kam für die Sechzger in der Saison 1999/2000, denn damals konnten die Löwen beide Stadtderbys gewinnen – jeweils war es ein Fehler von dem Ex-Giesinger Jeremies, der die Triumphe besiegelte.

Anton „Toni“ Polster – von Köln zu Mönchengladbach (1998)

Die erste Station in Deutschland für den Österreicher Toni Polster war der 1. FC Köln für den der Stürmer fünf Jahre lang spielte ehe er zum Konkurrenten Borussia Mönchengladbach wechselte.

Er entwickelte sich schnell zum Fanliebling unter den Kölnern, doch konnte auch der erfolgreiche Stürmer den FC nicht vor dem Abstieg in die Zweite Bundesliga schützen. Noch schlimmer war jedoch, dass Polter sich nach dem Abstieg ausgerechnet den Fohlen angeschlossen hat.

Bei den Gladbachern konnte er jedoch nie wirklich an seine guten Leistungen aus Köln anknüpfen. Auch die Borussia stieg 1999 in die Zweite Liga ab. Unter dem damaligen Coach Hans Meyer kam er in nach dem Abstieg nur noch zu wenigen Einsätzen.

Obwohl er bei zwei rivalisierenden Clubs spielte, will Polter keinen der beiden bevorzugen. In Köln gefiel ihm zwar das Fußballspielen besser, in Gladbach wurde er jedoch auch nach seiner Karriere noch in den Verein eingebunden.

Mittlerweile haben die Kölner ihm seine Zeit bei den Gladbachern übrigens verziehen und feiern ihren damaligen Toptorjäger wieder als einen der Ihrigen.

Jens Lehmann – von Schalke (zu AC Mailand) zu Dortmund (1999)

Natürlich war Stan Libuda nicht der einzige Schalker, den es nach Dortmund zog – und er sollte auch nicht der Letzte bleiben, der von dem einen zum anderen Verein wechselte.

Jens Lehmann spielte zehn Jahre lang in der ersten Mannschaft von Schalke 04 und feierte mit den Königsblauen unter anderem den Aufstieg in die Bundesliga 1991 und den Gewinn des UEFA-Pokals 1997.

Zudem war Lehmann 1997 der erste Torwart, dem in der Bundesliga ein Feldtor gelang – und das ausgerechnet gegen seinen späteren Arbeitgeber Borussia Dortmund. 1998 schloss sich der Torhüter für ein halbes Jahr Inter Mailand an, wo er sich jedoch nicht als Stammtorhüter bewähren konnte.

Im Winter wechselte er dann zu Borussia Dortmund, wo er mit gemischten Gefühlen von den Fans der Schwarz-Gelben begrüßt wurde.

Lehmann fiel vor allem immer wieder durch seine aggressive Spielweise auf und bekam 2003 mit der späteren Torwartlegende der Borussen, Roman Weidenfeller, Konkurrenz als Stammtorwart. Im selben Jahr wechselte er zum FC Arsenal.

Christoph Metzelder – von Dortmund (zu Real Madrid) zu Schalke (2010)

In der Jugend spielte Christoph Metzelder ein Jahr lang für den FC Schalke 04, dann wechselte er jedoch zu Preußen Münster und von dort aus im Jahre 2000 zu Borussia Dortmund, wo er sieben Jahre verbringen würde.

Metzelder wurde bei den Dortmundern schnell Stammspieler und entwickelte sich zu einem der damals besten Verteidiger der Liga und Nationalspieler. Zusammen mit dem BVB wurde er 2002 Deutscher Meister.

Anschließend wechselte der Defensivakteur 2007 für drei Jahre lang zu Real Madrid, wo er es jedoch nie ganz über die Rolle des Ersatzspielers hinaus schaffte. Daher wechselte er 2010 zu Dortmunds ärgstem Konkurrenten, dem FC Schalke, wo er den DFB-Pokal gewann.

Die Dortmunder Fans waren von dem Wechsel natürlich mehr als enttäuscht und nannten Metzelder nur noch „Judas“ oder „Söldner“. Sogar ein ehemaliger Dortmunder Fanclub, der nach dem Fußballprofi benannt war, löste sich aufgrund seines Wechsels auf.

Andreas Möller – von Dortmund zu Schalke (2000)

Und auch der letzte Wechsel auf unserer Liste fand zwischen den zwei Revierclubs statt. Andreas Möller wechselte nach sechs Jahren am Stück bei Borussia Dortmund im Jahr 2000 direkt zu Schalke 04.

Bereits im Jahr 1990 verließ Möller die Borussia – damals jedoch in Richtung seines Ausbildungsclubs Eintracht Frankfurt – obwohl er den Fans zuvor versichert hatte, seinen Vertrag erfüllen zu wollen. 1994 wechselte der Mittelfeldspieler dann erneut nach Dortmund.

Wie Andreas Möller sich doch noch bei Schalke durchsetzte.

Mit den Dortmundern feierte er seine erfolgreichste Zeit, als er Weltpokalsieger, Champions League Sieger, zweimal Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger wurde. Dennoch wechselte er nach sechs Jahren zu Schalke 04.

Weder Anhänger von Borussia Dortmund noch von Schalke schien dieser Wechsel zu gefallen. Unter den Königsblauen war Möller nämlich aufgrund eines geschundenen Elfmeters und anderen Verhaltensweisen nämlich als „Heulsuse oder Weichei“ bekannt und passte somit gar nicht in die Mannschaft der Knappen.

Doch in den folgenden Jahren wurde Möller für die Mannschaft enorm wichtig und gewann mit ihr zweimal den DFB-Pokal. Zudem trug er zum 4:0 Derbysieg der Königsblauen bei.

Als er die Schalker wieder verließ wurde er zwar nicht so bewundert, wie es zu Dortmunder Zeiten der Fall war, aber er wurde von den Fans respektiert.

Alle Fußballwetten gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Frank Augstein / AP Photos *

September 28, 2020

Von 888sport

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Nach dem Auftakt am letzten Wochenende steht auch schon wieder der zweite Spieltag der Bundesliga vor der Tür und auch dieser hat wieder einiges zu bieten.

Zwei Teams mit einer verkorksten letzten Saison kämpfen im direkten Duell gegen eine erneute Krise an, neue Spieler können sich erstmals präsentieren und bei einem Duell wird eine Vorgeschichte aus dem letzten Jahr sicher wieder für Gesprächsstoff sorgen. Wir zeigen euch drei Begegnungen, auf die ihr euch am Wochenende freuen dürft.

Alle Duelle am zweiten Spieltag

Hertha BSC Berlin – Eintracht Frankfurt (Freitag, 20:30 Uhr)

Borussia Mönchengladbach – Union Berlin (Samstag, 15:30 Uhr)

Bayer 04 Leverkusen – RB Leipzig (Samstag, 15:30 Uhr)

1.FSV Mainz 05 – VFB Stuttgart (Samstag, 15:30 Uhr)

FC Augsburg – Borussia Dortmund (Samstag, 15:30 Uhr)

Arminia Bielefeld – 1.FC Köln (Samstag, 15:30 Uhr)

FC Schalke 04 – SV Werder Bremen (Samstag, 18:30 Uhr)

TSG Hoffenheim – FC Bayern München (Sonntag, 15:30 Uhr)

SC Freiburg – VFL Wolfsburg (Sonntag, 18 Uhr)

Bayer 04 Leverkusen – RB Leipzig

Erst am Donnerstagnachmittag bediente sich Bayer auf dem Transfermarkt Atlético Madrid und verpflichtete den Rechtsverteidiger Santiago Arias per Leihe inklusive Kaufoption. Das Spiel gegen die Sachsen dürfte für den Kolumbianer damit aber noch zu früh kommen. Anders schaut das bei Patrick Schick aus, der tschechische Stürmer trifft bereits am zweiten Spieltag auf seine Ex-Kollegen aus Leipzig, wo er letzte Saison noch unter Vertrag stand. Vielleicht beendet er ja auch die Harmlosigkeit im Sturm der Werkself, die beim 0:0 am ersten Spieltag gegen Wolfsburg deutlich zu sehen war.

Alles andere als harmlos präsentierte sich zum Bundesligaauftakt die Mannschaft von Julian Nagelsmann. Mit dem 3:1 gegen Mainz dürfte RB die Auswärtsaufgabe am Rhein selbstbewusst angehen. Zudem wurde man ebenfalls auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichtete Haaland-Kumpel Alexander Sörloth für 20 Millionen Euro von Crystal Palace aus der Premier League. Der Norweger erzielte letzte Saison in der Süper Lig 24 Tore in 34 Einsätzen für Trabzonspor, wo er letzte Saison auf Leihbasis unter Vertrag stand.

So wohl Julian Nagelsmann als auch Bayer-Trainer Peter Bosz lassen ihre Teams sehr Ballbesitzorientierten Fußball spielen, wobei RB dabei defensiv ein wenig stabiler steht als die Werkself, die mit der Abwehr oftmals sehr hoch agiert. Mit 44 Gegentoren 2019/20 kassierte man sieben mehr als die Sachsen, was zwar nicht viel ist, aber im Kampf um die Champions League eben entscheidend sein kann. Es dürfte also ein sehr taktisch geprägtes Spiel werden, mit einer hoch motivierten Werkself, die sicherlich einen Fehlstart in die Saison vermeiden möchte.

FC Schalke 04 – SV Werder Bremen

Bei Schalke von einer verkorksten letzten Saison zu sprechen ist wohl noch eine gnädige Umschreibung eines totalen Chaos, das sich bei den Knappen in der letzten Saison offenbarte. Stand man nach dem 13. Spieltag noch zwischenzeitlich auf Platz drei, lief in der Rückrunde und spätestens nach dem Re-Start gar nichts mehr bei Königsblau. Nur der Rückrundenauftakt gegen Gladbach wurde noch mit 2:0 gewonnen. Aus den restlichen 16 Spielen ging man zehnmal als Verlierer vom Platz. Davon verlor man sogar sieben Spiele aus den neun Auftritten nach dem Re-Start. Dazu sorgte der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies mit einer Rassismus-Debatte und dem Covid-Ausbruch in seinem Betrieb für allerlei Unruhen neben dem Platz.

Auch der Start in die neue Spielzeit ging mit der 8:0 Auswärtsniederlage beim Rekordmeister in München schon wieder gehörig schief. Für Trainer David Wagner wird die Partie gegen Bremen womöglich schon zu einem Endspiel. Zuletzt kamen bereits Gerüchte auf, dass Schalke sich mit Ex-Mainz Trainer Sandro Schwarz als Nachfolger Wagners beschäftigt.

Dem SV Werder blieben Unruhen neben dem Platz in der letzten Saison immerhin erspart, aber ansonsten war es auch an der Weser eine Saison zum Vergessen. Erst mit dem furiosen 6:1 am letzten Spieltag gegen den 1.FC Köln und tatkräftiger Unterstützung von Union Berlin rettete man sich noch auf den nicht mehr für möglich gehaltenen Relegationsplatz, nachdem man lange auf einem direkten Abstiegsplatz gestanden hatte. In der Relegation zitterte man sich schließlich gegen Heidenheim zum Klassenerhalt.

Die PK des SV Werder Bremen vor dem Spiel beim FC Schalke 04.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Bremen mit vielen Verletzungssorgen zu kämpfen hatte, die zum Teil auf die Kappe von Trainer Florian Kohfeldt gehen, wie er selber einräumen musste. Diese Saison sollte alles besser werden, aber schon am ersten Spieltag setze es eine 1:4 Heimniederlage gegen Hertha BSC, die stark an die Auftritte der letzten Saison erinnerte. Somit treffen nun zwei Vereine im direkten Duell aufeinander, für die diese Partie schon wieder richtungsweisend sein dürfte.

TSG Hoffenheim – FC Bayern München

Das letzte Spiel am 24. Spieltag der vergangenen Saison ging wohl eindeutig in die deutsche Fußballgeschichte ein. Die Bayern erwischten mit dem 6:0 Auswärtserfolg einen Sahnetag und waren den Hausherren in allen Belangen überlegen. Allerdings wurde der Erfolg der Bayern zur Randnotiz. In der 67. Spielminute unterbrach Christian Dingert kurzzeitig die Partie, nachdem in der Bayern-Kurve Schmähplakate gegen TSG-Mäzen Dietmar Hopp hochgehalten wurden. Nach etwa 75. Minuten wurde die Partie ein zweites Mal wieder wegen Plakaten unterbrochen und stand kurz vor dem Abbruch.

Die Bayern nach dem Gewinn des UEFA Super-Cup.

Im Spielertunnel einigten sich die Akteure beider Mannschaften, sich in der letzten Viertelstunde den Ball nur noch freundschaftlich zuzuspielen. Ein denkwürdiges Ende einer Bundesligapartie. Das Thema spaltete noch wochenlang ganz Fußballdeutschland, so kam es auch in anderen Stadien zu Spielunterbrechungen.

Am Sonntag erwartet die TSG aus sportlicher Sicht erneut eine schwere Aufgabe. Die Bayern starteten mit einem 8:0 gegen Schalke in die Saison und triumphierten, wenn auch mit etwas Mühe im UEFA Super-Cup gegen den FC Sevilla. Mit dem Sieg gegen Sevilla sicherte man sich nun schon das „Quadruple“. Das Einzige, was der TSG Hoffnung machen dürfte, sind womöglich müde Bayern, die nämlich erst in der Verlängerung das Entscheidende 2:1 machten. Die TSG startete selber mit einem 3:2 beim 1.FC Köln erfolgreich in die Saison, noch ist aber unklar, wohin es mit dem neuen Trainer Sebastian Hoeneß geht.

 

 

Alle Wetten zur Bundesliga gibt es hier!

 

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September 25, 2020

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Zu Beginn der neuen Saison durften in vielen Ligen endlich wieder Fans ins Stadion, um ihr Team anzufeuern. Bis wir allerdings wieder volle Stadien und tobende Fanblöcke sehen, müssen wir uns wohl noch gedulden.

 

Wir nutzen daher die Gelegenheit und erinnern uns zurück an die schönsten Bilder, für die Fußballfans in Stadien auf der ganzen Welt gesorgt haben. Das sind die besten Fan-Choreos im internationalen Fußball.

Atlético Madrid

Bei so einem Anblick staunt man wahrscheinlich auch als Auswärtsmannschaft: Für das Halbfinalhinspiel der Champions-League-Saison 2015/16 reiste der FC Bayern München in die spanische Hauptstadt und wurde Zeuge einer außergewöhnlichen Fan-Choreographie.

Als beide Mannschaften auf das Feld des Vicente Calderón aufliefen, strahlte die gesamte Tribüne bereits in den blau-weiß-roten Vereinsfarben Atléticos. Auf der Haupttribüne bekundeten die Heimfans zudem mit einem gigantischen „TE AMO“ (deutsch: „Ich liebe dich“) ihre Liebe zu ihrem Team.

 

Die Liebesbekundung der Atlético-Fans an ihre Mannschaft

Celtic Glasgow

Die Anhänger Celtic Glasgows sind international für ihre Leidenschaft und beeindruckenden Choreos bekannt, doch beim letzten Heimspiel der Saison 2016/17 übertrafen sie sich selbst. Das Spiel gegen Heart of Midlothian fiel mit dem 50. Jahrestag des Europapokalsieges im Jahr 1967 in Lissabon zusammen.

In einer beeindruckenden 360-Grad-Choregraphie färbte sich das Stadion grün-weiß und neben einem gigantischen Henkelpott war auf der Haupttribüne der Schriftzug „Lisbon Lions“ („Löwen von Lissabon“) zu lesen. Für diese spektakuläre Erinnerung an ihre Helden von 1967 wurden die Celtic-Fans sogar von der FIFA ausgezeichnet.

FC Barcelona

Für einen ganz besonders emotionalen Moment sorgten die Fans des FC Barcelona im April 2016 vor dem Clásico gegen Real Madrid im Camp Nou. Mit einem riesigen Trikot mit der Nummer 14 und einem „Gracies Johan“ („Danke Johan“) gedachten die Zuschauer der zuvor verstorbenen Fußballikone Johan Cruyff.

Der Niederländer stand fünf Jahre als Spieler (1973-1978) und acht Jahre als Trainer (1988-1996) im Dienst der Katalanen, wo er den Barca-Fußball maßgeblich geprägt hatte. Auf dem Feld gedachten beide Teams derweil der Fußballlegende mit einer Schweigeminute.

 

Ein Danke der Fans an Johan Cruyff

Olympiakos Piräus

Im Gegensatz zur Mannschaft des griechischen Ligaprimus Olympiakos Piräus, genießen die Fans im internationalen Fußball ein sehr hohes Ansehen. Ob auswärts oder daheim, die Piräus-Anhänger wussten stets mit kreativen und ansehnlichen Darbietungen ihre Gegner zu beeindrucken.

So auch vor dem Europa-League-Spiel gegen den AC Mailand, als sie ein Abbild von Bankräubern mit roten Overalls und Dali-Masken im Stil der Netflix-Serie „Haus des Geldes“ auf der Tribüne präsentierten. Statt auf Geld hatten es diese Räuber jedoch auf den Pokal abgesehen.

AC Mailand und Inter Mailand

Das Derby della Madonnina zwischen den beiden Topclubs aus Mailand ist nicht nur aus fußballerischer Sicht ein absolutes Spektakel. Denn dieses Aufeinandertreffen im gemeinsamen Stadion hat sich zu einem regelrechten Prestigeduell der beiden rivalisierenden Fanlager entwickelt.

Bei jedem Spiel versuchen sich die Zuschauer mit möglichst kreativen Choreographien zu profilieren und den Gegner zugleich runter zu machen – das kann auch mal unter die Gürtellinie gehen. Da sich beide Fankurven im Giuseppe-Meazza-Stadion gegenübersitzen, entwickelt sich so jedes Mal ein beeindruckender Schlagabtausch von Tribüne zu Tribüne.

 

Die Fan-Choreographien beim Derby della Madonnina

 

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September 24, 2020

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Die ganze Welt des Basketballs blickt wohl gerade gespannt auf die Conference Finals in der NBA. LeBron James und seine Los Angeles Lakers führen nach drei Spielen mit 2:1 gegen die Denver Nuggets, während Daniel Theis mit den Boston Celtics nach ebenfalls drei Spielen 1:2 gegen Miami Heat zurückliegt.

Allerdings träumen wohl alle Beteiligten vom Einzug in die Finals, in denen es schließlich um die NBA-Trophäe geht. In den vergangenen Jahren war hier stets Spannung geboten und deshalb wollen wir euch die besten Finals der letzten Jahre zeigen.

Platz 3: 2013 – Miami Heat vs. San Antonio Spurs 4:3

Für Miami, den damaligen Titelverteidiger aus Miami, ging es 2013 zum vierten Mal in die NBA-Finals. Nach dem Titelgewinn 2012 knüpfte man an die Leistungen aus dem Vorjahr an und gewann in der Regular Season 66 Spiele, was den ersten Platz in der Southeast Division bedeutete. In der ersten Runde der Playoffs bezwang man die Milwaukee Bucks in vier Spielen, anschließend in der zweiten Runde die Chicago Bulls in fünf Spielen und schließlich im Eastern Conference Final die Indiana Pacers in sieben Spielen.

Für die San Antonio Spurs hingegen war es bereits die fünfte Teilnahme an den Finals. Die Spurs gewannen 58 Spiele in der Regular Season und wurden in ihrer Southwest Division ebenfalls souveräner Erster. In den Playoffs bezwang man die Los Angeles Lakers, die Golden State Warriors und die Memphis Grizzlies in vier, sechs und wieder vier Spielen.

Beim 92:88 im ersten Spiel gelang es Miami nicht, seinen Heimvorteil zu nutzen, doch mit einem 103:84 im zweiten Spiel glich man die Niederlage postwenden wieder aus. Weiter ging es mit Spiel drei in San Antonio, wo Danny Green sieben Dreier im ersten Durchgang verwandelte und die Spurs somit wieder in Führung gingen. Spiel vier nutzten die Miami Heat mit einem 109:93 Sieg wieder für den Ausgleich in den Finals, doch schon im nächsten Spiel rissen die Spurs mit einem 114:104 die Führung erneut an sich.

In den nächsten beiden Spielen hatte Miami aber wieder Heimvorteil. Trotzdem hätte ihnen dieser in ihrem ersten KO-Spiel beinahe nichts genutzt. Tim Duncan und Kawhi Leonard hatten in der Schlussphase mehrmals die Möglichkeit für die Entscheidung zugunsten der Heat zu sorgen, verpassten aber drei von vier Würfen. LeBron verpasste kurz vor Schluss einen Dreier, sodass die Spurs 5,2 Sekunden vor Schluss noch mal ausgleichen konnten. Am Ende erzitterte sich Miami durch die Lockdown-Verteidigung einen 103:100 Sieg und glich damit zum 3:3 aus. In Spiel sieben zeigte LeBron James eine legendäre Leistung und führte die Heat so zum 95:88 Sieg und damit zum NBA-Titel.

Platz 2: 2016 – Cleveland Cavaliers vs. Golden State Warriors 4:3

Diese Finalserie ging aufgrund eines spektakulären Comebacks in die Geschichtsbücher ein. Mit LeBron James traf einer der besten Basketballer aller Zeiten mit den Warriors auf das dominanteste Team in der Geschichte der regulären NBA-Saison. Die Cavaliers traten dafür in den Playoffs sehr dominant auf. Mit 12:2 schaffte man es problemlos durch die ersten beiden Runden gegen die Charlotte Hornets und die Atlanta Hawks. Im Conference Final bezwang man schließlich die Toronto Raptors mit 4:2.

Die Warriors gingen nichtsdestotrotz als klarer Favorit in die Serie und unterstrichen das mit einem 104:89 und einem 110:77 Erfolg in den ersten beiden Partien. Im dritten Spiel schlug Cleveland in der heimischen Arena allerdings mit einem 120:90 Kantersieg ziemlich eindrucksvoll zurück. Vollkommen unbeeindruckt bauten die Warriors mit einem 108:97 Auswärtserfolg auf 3:1 in der Finalserie aus. Durch die Sperre für Draymond Green nach einem Foulspiel wurde die Freude allerdings ein wenig getrübt.

Die Highlights der NBA-Finals 2016 zwischen den Cleveland Cavaliers und den Golden State Warriors.

Kyrie Irving und James wussten diese Sperre mit gemeinsamen 41 Punkten eiskalt auszunutzen und so ging dieses Spiel mit 112:97 an die Cavaliers. Außerdem mussten die Warriors mit Andrew Bogout, der eine Verletzung am linken Knie erlitten hatte, auf den nächsten Spieler verzichten. Trainer Steve Kerr hatte keine echten Verteidiger mehr zur Verfügung, was sich bitter rächen sollte. LeBron James bescherte den Cavaliers mit seinen 41 Punkten einen 115:101 Erfolg in Spiel sechs.

Die Cavs hatten es also gegen die Vorhersagen und Meinungen aller Experten ins siebte Spiel geschafft und hatten nun auch das Momentum klar auf ihrer Seite. LeBron James brachte es auf 27 Punkte, wurde aber tatsächlich vom zurückgekehrten Draymond Green um fünf Punkte übertroffen. Allerdings schien der Leistungsträger der Warriors Stephen Curry, unter dem großen Druck einzubrechen und schaffte es zusammen mit Klay Thompson lediglich auf zwölf Punkte. Am Ende stand eine knapper 93:88 Erfolg für die Cavs auf der Anzeigetafel, die sich damit ausgerechnet in der Oracle Arena in Kalifornien zum Champion krönten.

Platz 1: 2011 – Dallas Mavericks vs. Miami Heat 4:2

Obwohl diese Finalserie nicht unbedingt zu den spektakulärsten in der Geschichte zählen mag, führt aus unserer Sicht kein Weg an ihr auf dem ersten Platz vorbei. Schließlich krönte sich damals der beste deutsche Basketballer aller Zeiten, Dirk Nowitzki zum NBA-Champion und stieg somit endgültig in den Basketball-Olymp auf. Es ging gegen die Miami Heat  und ihre Superstars LeBron James, Dwayne Wade und Chris Bosh.       

Nach enttäuschenden Play-off-Serien in den Jahren zuvor galten die Mavericks trotz Platz drei im Westen eher als Außenseiter. In der ersten Runde schaltete man die Portland Trail Blazers mit 4:2 aus, bevor man die Los Angeles Lakers mit 4:0 überrollte. Nachdem man mit den Lakers den Titelverteidiger ohne Niederlage rausgeworfen hatte, galt man plötzlich doch als heißer Anwärter auf den Titel. Mit einem 4:1 machte man im Conference Final Partien den Finaleinzug gegen die Oklahoma City Thunder perfekt.

Rückblick auf die Finalserie 2011 zwischen den Dallas Mavericks und den Miami Heat.

Das erste Spiel ging deutlich an die Heat, die auch im zweiten Spiel 6:20 Minuten vor Ende mit 15 Punkten Vorsprung führten. Diesmal schafften Nowitzki und die Mavericks jedoch die Wende und entschieden die Partie mit 95:93 knapp für sich. Nowitzki erzielte trotz eines Sehnenrisses im linken Mittelfinger aus dem ersten Spiel die letzten neun Punkte für sein Team. Die Serie wechselte zum dritten Spiel nach Dallas, welches die Mavericks trotz 34 Punkten von Nowitzki mit 88:86 verloren.

Im vierten Spiel lief Nowitzki trotz 39 Grad Fieber auf das Parkett. Das Fieber machte ihm sichtlich zu schaffen, jedoch leistete er mit einem Korbleger 15 Sekunden vor Schluss einen wichtigen Beitrag zum 86:83 Sieg und den damit verbundenen Ausgleich in der Serie. Die Serie wechselte zurück nach Miami, wo die Mavericks mit 103:112 und 105:95 zwei deutlichere Siege einfuhren und sich so den Titel sicherten. Dirk Nowitzki wurde als erster Deutscher zum MVP der NBA-Finals gewählt und feierte seinen ersten Titel in den Staaten.  

      

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September 23, 2020

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Diese Woche startete mit den French Open auch das letzte der vier Grand-Slam-Turniere. Beim legendären Sandplatzturnier in Paris sind auch wieder die beiden Champions im Einzel aus dem Vorjahr, Rafael Nadal und Ashleigh Barty, mit von der Partie.

 

Nadal jagt in Paris derweil einen Rekord nach dem anderen, doch manche Bestmarken scheinen selbst für ihn unerreichbar. Wir nutzen die Gelegenheit, um auf die beeindruckendsten Rekorde in der Geschichte der French Open zu blicken.

Meiste Titel gesamt (Herren): Rafael Nadal

Kein Spieler war bei den French Open bislang erfolgreicher als Rafael Nadal. Mit zwölf Titeln, die er alle im Einzel holte, ist der Spanier der aktuelle Rekordhalter beim französischen Grand-Slam-Turnier. Zwischen 2010 und 2014 gewann er bei diesem Turnier sogar fünfmal in Folge den Titel – ebenfalls Rekord.

Meiste Doppeltitel (Herren): Roy Emerson

Im Doppel ist jedoch der Australier Roy Emerson das Maß aller Dinge bei den French Open. Insgesamt sechs Titel gewann er in dieser Disziplin in Paris. Das besondere daran: All diese Titel sammelte er innerhalb von sechs Jahren (1960-1965). 1963 und 1967 gewann er zudem noch im Einzel dort.

Er ist bis heute der einzige männliche Spieler, der bei allen Grand-Slam-Turnieren sowohl im Einzel als auch Doppel gewinnen konnte. 28 Grand-Slam-Titel stehen im heute zu Buche, 16 davon hat er im Doppel errungen.

 

Die besten Momente der French Open 2019

Ältester Einzelsieger: Andrés Gimeno

Im Einzelfinale der French Open 1972 traf der Spanier Andrés Gimeno auf den Franzosen Patrick Proisy. Mit 4:6, 6:3, 6:1 und 6:1 gewann Gimeno schließlich im Alter von 34 Jahren und zehn Monaten. Damit ist er bis heute der älteste Einzelsieger in der Geschichte der French Open.

Die älteste Dame, die je im Einzel bei den French Open gewinnen konnte, war Serena Williams (33 Jahre und acht Monate). Die inzwischen fast 39-jährige US-Amerikanerin tritt dieses Jahr allerdings erneut in Paris an und kann so Gimenos Rekord noch brechen.

Meiste Titel gesamt (Damen): Margaret Smith Court

Sogar einen Titel mehr als Nadal hat (bislang) Margaret Smith Court gesammelt. Von ihren insgesamt 13 Titeln bei den French Open sammelte sie von 1962 bis 1975 fünf im Einzel, vier im Doppel und vier im Mixed. Darüber hinaus hält die Australierin mit 24 Titeln gegenwärtig den Rekord für die meisten Grand-Slam-Erfolge im Dameneinzel überhaupt.

Meiste Einzeltitel (Damen): Chris Evert

Die meisten Einzeltitel in Paris gewann jedoch Chris Evert, die siebenmal als Siegerin vom Platz ging. In den 1970er- und 1980er-Jahren galt sie als eine der größten Spielerinnen überhaupt.

Ihre größte Konkurrentin war dabei stets Martina Navrátilová, beide sammelten im Laufe ihrer Karriere 18 Grand-Slam-Titel im Dameneinzel. Bei den French Open konnte Navrátilová aber nur zweimal gewinnen, dreimal scheiterte sie im Finale an Evert.

 

Chris Evert und Martina Navratilova über ihre Rivalität vergangener Jahre

Jüngste Einzelsiegerin: Monica Seles

Im Finale der French Open 1990 traf Steffi Graf, die zu diesem Zeitpunkt bereits neun Grand-Slam-Titel im Einzel gewonnen hatte, auf die noch titellose Monica Seles. Zum Überraschen vieler setzte sich Seles gegen den Deutschen Tennisstar bereits nach zwei Sätzen durch, und gewann so mit 16 Jahren und sechs Monaten ihren ersten Grand-Slam-Titel überhaupt.

Doch  damit nicht genug: In den folgenden beiden Jahren gewann Seles erneut den Titel in Paris und zog mit drei Titeln in Folge mit Helen Wills Moody (1928-1930) und Hilde Sperling (1935-1937) gleich. Bei den Herren ist indes der US-Amerikaner Michael Chang (17 Jahre und drei Monate) der jüngste Sieger im Einzel bei den French Open.

Kürzestes Grand-Slam-Finale: Steffi Graf – Natallja Swerawa

Gut möglich, dass viele Fans es sich am 4. Juni 1988 im Stade Roland Garros gerade erst gemütlich gemacht hatten, da war das Match auch schon wieder vorbei. Im Finale der French Open ließ Graf der 17-jährigen Natallja Swerawa keine Chance.

Mit 6:0 und 6:0 kürte sich die Deutsche nach zwei Sätzen innerhalb von 32 Minuten zum Champion. Es ist bis heute das kürzeste Finale eines Grand Slams in der Geschichte des Tennissports.

 

Alle Wetten zum Tennis gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Manu Fernandez / AP Photos *

September 23, 2020

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Nach einer einwöchigen Pause steht das nächste Rennen in der Formel 1 an. Acht Grand-Prix-Austragungen vor Abschluss zieht es den Formel-1-Tross zum ersten Rennen in der aktuellen Saison, das nicht in Europa ausgetragen wird. Gefahren wird am Wochenende nämlich in Russland auf dem Sochi Autodrom. Wir zeigen Euch hier alles Wissenswerte vor dem nächsten Grand-Prix!

Der aktuelle WM-Stand

Seit dem dritten Formel-1-Rennen hat Lewis Hamilton die Führung in der Fahrerwertung 2020 inne und aller Voraussicht nach, wird er sie auch nicht mehr verlieren. Acht Grand-Prix sind noch zu fahren und der Brite hat bereits jetzt 55 Punkte Vorsprung auf seinen Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas (135 WM-Punkte).

Max Verstappen musste durch seine zwei Ausfälle in den letzten beiden Rennen ordentlich an Punkten einbüßen und liegt somit bereits 80 Punkte hinter Hamilton und nun auch 25 hinter Bottas.

Weit hinter dem oberen Trio findet man die restlichen Formel-1-Piloten. Die erste Verfolgergruppe wird von Lando Norris angeführt, der es aber mit aktuell 65 Punkten wohl nicht mehr auf die vordersten Plätze schaffen wird.

Auch in Konstrukteurswertung zeigt sich ein ähnliches Bild. Mercedes thront mit 325 Punkten vor dem Rest. Weder Red Bull (173 WM-Punkte) noch McLaren (106 WM-Punkte) und gar nicht erst Ferrari (66 WM Punkte, damit Platz 6 von 10 Teams) werden dem Rennstall den Titel wohl noch streitig machen können.

Rekorde beim Großen Preis von Russland

Die Geschichte des Großen Preises von Russland in der Formel-1-Welmeisterschaft ist noch sehr jung. Denn die Rennstrecke von Sotchi wurde erst 2014, also im selben Jahr, in dem auch die olympischen Winterspiele in Russland stattfanden, fertiggestellt. Seither wurden dort sechs Rennen ausgetragen – und alle von ihnen wurden von Fahrern im Mercedes gewonnen!

Den Auftaktsieg sicherte sich nämlich 2014 Lewis Hamilton. Und auch in den Jahren 2015, 2018 und 2019 sollte er seinen Silberpfeil vor allen anderen ins Ziel fahren. Damit hat der Brite die meisten Siege in Sotchi verbuchen können. Vergangenes Jahr fuhr er auf der 5,848km  langen Strecke sogar einen neuen Rundenrekord. In 1:35,761 Minuten bestritt er eine der insgesamt 53 Rennrunden.

Die schnellste Qualifying-Runde sicherte sich indes sein Teamkollege Valtteri Bottas im Jahr 2018, als er in 1:31,387 Minuten das restliche Feld hinter sich ließ. Die meisten Pole-Positions hat übrigens der ehemalige deutsche Rennfahrer Nico Rosberg sammeln können, der 2016 als Sieger des Russland Grand-Prix hervorging.

Den Geschwindigkeitsrekord stellte 2015 Kimi Räikkönen auf. In seinem Ferrari kam er damals zwischenzeitlich auf 343.1 km/h. Sebastian Vettel stand sogar auch schon dreimal mit Ferrari auf dem Treppchen, 2015 und 2017 wurde er Zweiter und 2018 Dritter, 2017 startete er sogar von der Pole aus. In diesem Jahr ist es jedoch äußert unwahrscheinlich, dass er eines dieser Ergebnisse wiederholen kann…

Vorstellung des Sochi Autodrom

Da der große Preis von Russland noch nicht allzu oft stattgefunden hat, stellen wir Euch die Rennstrecke einmal genauer vor, und zeigen Euch, welche Passagen eventuell knifflig werden können.

Die Strecke ist 5,848 Kilometer lang und wird in 53 Rennrunden befahren, insgesamt legt jeder Formel-1-Bolide – der es ins Ziel schafft – also eine Distanz von 309,944 Kilometern zurück.

Das auffälligste beim Sochi Autodrom sind die vielen schwierigen Kurven. Insgesamt gibt es zwölf Rechts- und sechs Linkskurven, einige von diesen verlaufen im 90-Grad-Winkel und sind entsprechend schwer zu fahren.

Die Kurve, die am meisten heraus sticht, ist jedoch die Vierte, denn sie ist eine 180-Grad-Linkskurve, die den Fahrern alles abverlangt. Biegen die Fahrer mit 200 km/h in die Kurve ein, verlassen sie sie wieder mit rund 300km/h und mehr. Dementsprechend groß sind auch die Belastungen für die Nackenmuskulatur der Piloten durch die entstehenden Fliehkräfte.

Streckenvorstellung des Russland Grand-Prix.

Die besten Möglichkeiten zum Überholen bieten sich am Ende der beiden leicht geschwungenen Geraden, die zugleich die beiden einzigen DRS-Zonen im Rennen markieren.

Das wären also zunächst die Start-Ziel-Gerade, die nach einer ersten leicht geschwungenen Kurve in einer 90-Grad-Kurve endet, die in die 180-Grad-Kurve übergeht und die Gerade nach Kurve 10, bevor es nach ein paar weiteren Kurven wieder auf die Start-Ziel-Gerade geht.

Da der Asphalt in Sotschi bekannterweise sehr glatt ist und die Reifen nicht allzu sehr beansprucht, werden wir wohl erneut von den meisten Autos eine 1-Stopp-Strategie sehen.

Prognose

Einmal mehr ist Lewis Hamilton der klare Favorit auf den Sieg. Da bisher alle Rennen von Mercedes entschieden wurden, kann sich auch Valtteri Bottas Hoffnungen auf eine Top-Platzierung machen.  Bei Red Bull wird man indes wohl an den Problemen, die zu Max Verstappens Ausfällen geführt hatten, gearbeitet haben und somit dürfte sich auch der junge Niederländer Chancen auf einen Podestplatz ausrechnen.

Alle Wetten zur Formel 1 gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Luca Bruno / AP Photos *

September 21, 2020

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Nachdem wir Euch vor kurzem Teil 1 der Gründungsmitglieder der Fußballbundesliga vorgestellt haben, folgen nun die restlichen acht Vereine, die ebenfalls 1963/64 an den Start gingen. Auch hier sind die Clubs entsprechend ihrer Platzierung in der ersten Bundesligasaison geordnet.

9: 1. FC Nürnberg

Gerade erst in der vergangenen Saison ist es den Nürnbergern in der letzten Sekunde noch gelungen, den Abstieg in die dritte Liga zu verhindern. Seit der Erstligazugehörigkeit der Nürnberger sind mittlerweile wieder ein paar Jahre vergangen.

Und anstatt Erfolge zu feiern, wie 1968, als sie Bundesligameister wurden, hat sich der Club zu Deutschlands Fahrstuhlmannschaft schlechthin entwickelt. Sie sind nämlich sowohl Rekordauf- (8 Mal) als auch Rekordabsteiger (9 Mal) der Bundesliga.

10: Werder Bremen

Auch die Bremer sind in dieser Saison dem Abstieg nur knapp entkommen. Sie setzten sich ebenfalls erst in der Relegation durch. Seit dem zuvor erwähnten Abstiegs des HSV, ist Werder Bremen der Verein, der am längsten in der Bundesliga gespielt hat.

Seit Gründung der höchsten Spielklasse haben die Bremer nur die Saison 1980/81 in der zweiten Liga verbracht und spielen seither wieder ununterbrochen erstklassig.

Natürlich sammeln sich in so einer langen Zeit auch viele Erfolge an. Die Werderaner wurden viermal Deutscher Meister und sechsmal DFB-Pokalsieger, 2004 holten sie sogar das nationale Double aus beiden Titeln.

Doch auch die Bremer kämpfen in den letzten Jahren immer häufiger gegen die Abstiegsplätze und nicht um die internationalen Plätze oder gar die Meisterschaft.

11: Eintracht Braunschweig

In der vergangenen Saison haben die Braunschweiger den direkten Aufstieg in die zweite Liga perfekt gemacht. Doch auch wenn das natürlich ein Erfolg ist, so sind die wirklich erfolgreichen Jahre in der Bundesliga längst Vergangenheit.

Der Anfang der Fußballbundesliga.

Der größte Erfolg für Eintracht Braunschweig liegt bis ins Jahr 1967 zurück, als der Verein das erste und einzige Mal deutscher Meister wurde. Bis 1980 war die Eintracht fester Bestandteil der ersten Liga, bis der erste Abstieg kam, dem viele weiter folgten – von 1993 bis 2001 spielte sie sogar nur in der dritten Liga.

12: 1. FC Kaiserslautern

Mit dem 1. FC Kaiserslautern haben wir einen weiteren Traditionsverein, dessen erfolgreiche Zeit schon lange vorbei ist und der sich nun mit der dritten Liga zufrieden geben muss.

Die Roten Teufel waren viele Jahre in der Bundesliga vertreten und wurden jeweils zweimal Bundesligameister und Pokalsieger. Zuletzt standen sie in der Bundesliga im Jahr 1997/98 vor allen anderen, als sie erst in der vorherigen Saison aufgestiegen waren und sich so zum Sensationsmeister krönten.

13: Karlsruher SC

Ähnlich, wie Schalke 04, ist der Karlsruher SC zwar ein Gründungsmitglied der Bundesliga, doch konnte er den Meistertitel in diesem Wettbewerb noch nie gewinnen.

Das wird wohl auch noch lange Zeit so bleiben, denn die Zeiten des KSC im Oberhaus sind schon längst vorbei. Der erste Abstieg folgte bereits 1970.

Auch in den Folgejahren konnten sich die Karlsruher nicht in der Bundesliga etablieren, sondern spielten eher in der zweiten oder sogar dritten Liga. In der vergangenen Saison sind sie einmal mehr nur knapp dem Abstieg in die Drittklassigkeit entkommen.

14: Hertha BSC

Auch Hertha BSC durfte an der Bundesligagründung teilnehmen. Sie qualifizierten sich als Meister der Stadtliga Berlin. Doch auch die Bundesligazeit der Alten Dame war von Turbulenzen geprägt.

Die erste Saison beendeten sie auf dem drittletzten Platz und bereits in der zweiten Saison mussten sie zwangsabsteigen, da sie Spielern Prämien angeboten hatten, um den sportlichen Abstieg verhindern zu können.

Die Berliner fanden zwar den Weg in die erste Liga zurück, doch rutschten 1986 sogar in die dritte Liga ab. Seit 2013 spielt die Hertha wieder in Deutschlands höchster Spielklasse, wo der „Big City Club“ jedoch auch eher wieder einmal mehr mit Negativschlagzeilen auffällt.

15: Preußen Münster

Preußen Münster ist ein weiterer Club, dessen glorreiche Jahre lange hinter ihm liegen. Ihre erste Bundesligasaison beendeten die Münsteraner auf einem Abstiegsplatz, seither ist ihnen die Rückkehr ins Oberhaus noch nicht gelungen.

Der Beginn der Fußballbundesliga 1963/64.

Während Preußen sich nach dem Abstieg noch einige Jahre in der zweiten Liga halten konnte, folgte 1982 der weitere Abstieg in die Dritte Liga, in der sie insgesamt die längste Zeit, nämlich 32 Saisons, verbrachten.

In der letzten Spielzeit folgte ein erneuter sportlicher Rückschlag, denn die Münsteraner stiegen erneut aus der untersten Profiliga in die Viertklassigkeit ab.

16: 1. FC Saarbrücken

Den tiefsten Absturz der Bundesligagründungsmitglieder hat der 1. FC Saarbrücken hingelegt. Bereits in der ersten Saison stieg der Verein als Tabellenletzter ab und konnte für nur insgesamt vier weitere Spielzeiten ins Oberhaus zurückkehren.

Doch in den Saisons von 2005/06 bis 2008/09 erlebten die Saarbrücker wohl ihre schlimmste Vereinszeit. Der Verein legte nämlich einen glatten Durchmarsch von der Zweiten bis in die Fünfte Liga hin. In der vergangenen Saison ist ihnen immerhin der Aufstieg in die Dritte Liga gelungen.

In der aktuellen Saison spielen also nur sieben der einst 16 Gründungsmitglieder in der Bundesliga, der Rest ist in den unteren Deutschen Ligen vertreten. Vielleicht befinden sich in vielen Jahren ja mal wieder alle 16 Vereine in der inzwischen auf 18 Clubs aufgestockten Bundesliga, doch das wird sicher noch lange Zeit dauern.

Alle Wetten zur Bundesliga gibt’s hier!

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September 21, 2020

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Zum zweiten Spieltag der Premier League Saison empfangen die Wolverhamton Wanderers im Molineux Stadium den englischen Vizemeister Manchester City und Startrainer Pep Guardiola. Wir zeigen euch alles, was es über dieses Spiel zu wissen gilt.

Die Bilanz

Seit die Wolves nach sechs Jahren Abwesenheit 2018/19 wieder in die Premier League zurückkehrten, erwies sich die Mannschaft von dem portugiesischen Trainer Nuno Espírito Santo nicht gerade als angenehmer Gegner für die Citizens.

Aus den vier Ligabegegnungen seit der Rückkehr ging Wolverhampton nämlich zweimal als Sieger vom Platz, einmal trennte man sich Unentschieden und nur einmal gewann die Elf von Pep Guardiola. Beide Siege gelangen den Wanderers dabei in der letzten Saison.

Bei jeweils 38 Siegen für beide Mannschaften aus den bisher 99 Duellen ist die Bilanz auch insgesamt sehr ausgeglichen. 23 Mal trennten sich die beiden Mannschaften Unentschieden.

Die letzte Begegnung

Der Start in die letzte Begegnung am 27. Dezember 2019, also ein Tag nach dem traditionellen „Boxing Day“ hätte für Manchester City wohl kaum schlechter verlaufen können. Bereits nach zwölf Minuten sah Keeper Ederson für ein Foul an Diogo Jota die Rote Karte. Für Ederson kam Claudio Bravo ins Spiel, welches nun völlig spektakulär weitergehen sollte.

Die Highlights aus der letzten Begegnung zwischen den Wolverhampton Wanderers und Manchester City.

Manchester City ließ sich von dem Platzverweis zunächst nicht beirren und bekam in der 24. Spielminute einen Elfmeter zugesprochen. Raheem Sterling scheiterte an Rui Patricio, der glänzend reagierte, doch Schiedsrichter Martin Atkinson ließ den Strafstoß wiederholen. Auch im zweiten Duell hieß der Sieger Rui Patricio, doch der Ball landete diesmal unglücklich vor den Füßen von Sterling, der nur noch zum 0:1 einschieben musste.

Kurz nach der Halbzeit war der englische Nationalspieler erneut zur Stelle und erhöhte auf 2:0 für die Skyblues (50. Minute). Wolverhampton zeigte sich aber keineswegs geschockt und kam durch einen Distanztreffer von Adama Traoré in der 55. Spielminute auf 1:2 heran. Anschließend gelang es Manchester zumindest, bis zur Schlussviertelstunde ein wenig Ruhe in die Partie zu bekommen. In der 82. Minute eroberte aber Adama Traoré City-Verteidiger benjamin Mendy den Ball ab und bediente Raúl Jiménez, der nur noch einschieben musste.

Beflügelt vom Ausgleich blieben die Wolves jetzt natürlich am Drücker. Eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit bediente Wolves-Stürmer Jiminez per Hacke Matt Doherty. Der Ire umkurvte Nicolas Otamendi und schloss ab zum viel umjubelten 3:2. In der dritten Minute der Nachspielzeit mussten die Gastgeber nochmal zittern, als Sterling einen Freistoß aus gut 16 Metern an die Latte setzte.

Wolverhampton Wanderers

Die Saison nach dem Aufstieg 2018/19 lief für die Wolves sehr erfreulich. Der siebte Tabellenplatz war gleichbedeutend mit der Teilnahme an der UEFA Europa League, da Pokalsieger FC Chelsea damals gleichzeitig den direkten Einzug in die Champions League schaffte. 2019/20 landete man erneut auf Platz sieben, aber diesmal reichte dieser nicht für den internationalen Wettbewerb, da Arsenal als Pokalsieger in der Liga eine Position hinter den Wolves ins Ziel kam.

Linksaußen Diogo Jota verlies den Verein erst letzte Woche für rund 45 Millionen Euro in Richtung FC Liverpool. Im Gegenzug wechselt Abwehr-Talent Ki-Jana Hoever nach Wolverhampton. Der 18-jährige war erst 2018 aus der Akademie von Ajax Amsterdam nach Liverpool gewechselt und soll nun knapp 10 Millionen Euro kosten.

Für Aufsehen sorgte außerdem der Transfer von Fabio Silva. Der portugiesische Mittelstürmer ist ebenfalls 18 Jahre alt und stieg mit einer Ablösesumme von 40 Millionen Euro zum Rekordtransfer in der Vereinsgeschichte auf. Er ist bereits der neunte Portugiese im Kader von Nuno Espírito Santo. 2019/20 erzielte er in zwölf Ligaeinsätzen lediglich ein Tor im Trikot des FC Porto.

In die aktuelle Saison startete man mit einem 2:0 Auswärtserfolg bei Sheffield United, der mit Toren von Jiminez und Romain Saiss in der dritten und sechsten Minute bereits früh eingeleitet wurde. Bereits am Donnerstag musste man aber mit einer 0:1 Niederlage im League Cup beim Zweitligisten Stoke City den ersten Dämpfer hinnehmen.

Manchester City

Für die Citizens stellt die Partie ihren Auftakt in die Premier League dar und ist gleichzeitig das erste Pflichtspiel seit dem überraschenden Viertelfinal-Aus in der Champions League gegen Olympique Lyon. Auch sonst lief die Saison 2019/20 eher enttäuschend. Neben dem Aus gegen Lyon scheiterte man im FA Cup Halbfinale an Arsenal und wurde in der Liga mit 18 Punkten Rückstand auf den FC Liverpool „nur“ Vizemeister. Am Ende der Saison stand nur der Triumph im eher unbedeutenden Carabao Cup. Für die Investoren aus Abu Dhabi ist das natürlich deutlich zu wenig und so stehen Pep Guardiola und seine Mannschaft diese Saison unter besonderem Druck.

Zwischenzeitlich musste man in Manchester noch Schlimmeres befürchten. Der Verein wurde nämlich kurzzeitig für zwei Jahre aufgrund von Financial Fair-Play Verstößen von der Champions-League ausgeschlossen. Der Fall ging vor den Sportgerichtshof, der das Urteil zur großen Verwunderung aller Außenstehenden jedoch revidierte. Bei zwei Jahren ohne Champions League wären wohl einige der großen Stars um Kun Agüero, Gabriel Jesus oder Kevin De Bruyne weitergezogen.

Die namhaftesten Neuzugänge in Manchester sind wohl Nathan Aké, der für 45 Millionen Euro vom Absteiger aus Bournemouth kam, so wie der spanische Rechtsaußen Ferran Torres, der für 23 Millionen Euro vom FC Valencia geholt wurde. Verlassen haben den Verein hingegen David Silva, der nach zehn Jahren im Verein fast schon ein Urgestein bei den Citizens war. Der Mittelfeldspieler läuft nun im Trikot von Real Sociedad auf. Außerdem wechselte Leroy Sane nach seinem Kreuzbandriss ein Jahr verspätet und mit 50 Millionen etwas billiger als erwünscht zum FC Bayern München.

Die besten Szenen von City-Neuzugang Ferran Torres.

Prognose

Betrachtet man die Kader beider Mannschaften, gilt Manchester City natürlich als Favorit der Partie. Die Elf von Pep Guardiola ist, da wird es wohl auch keine Zweifel geben einer der heißesten Kandidaten auf den Meistertitel. Allerdings haben uns gerade die letzten beiden Begegnungen gezeigt, dass die Wolves sich berechtigte Hoffnungen auf drei Punkte machen dürfen. Wir dürfen uns also auf ein packendes Spiel freuen.

 

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September 21, 2020

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An diesem Donnerstag (Anpfiff: 21:00 Uhr) kommt es in der Budapester Puskás Aréna zum Gipfeltreffen des europäischen Vereinsfußballs. Der FC Bayern München trifft als amtierender Champions-League-Sieger auf den Gewinner der diesjährigen Europa League, den FC Sevilla.

 

Als Champion der Königsklasse geht man dabei natürlich automatisch als Favorit in die Partie, erst recht als Triple-Sieger. Doch entschieden ist das Duell noch lange nicht. Wir nutzen die Gelegenheit, um uns die beiden Kontrahenten etwas näher anzusehen.

Was für den FC Bayern spricht

Der Ligaprimus aus München gilt seit Jahren als beste Fußballmannschaft in Deutschland, und für viele als derzeit beste der Welt, und das nicht umsonst. Dies hat vor allem zwei Gründe.

Die Form

Wer soll diese Bayern nur schlagen? Diese Frage stellt man sich seit über neun Monaten. So lange ist es nämlich her, dass die Münchener eine Pflichtspielniederlage hinnehmen mussten. Am 7. Dezember vergangenen Jahres unterlag man in der Bundesliga Borussia Mönchengladbach mit 1:2.

Seitdem ist man in der Liga, im Pokal und in der Königsklasse seit 31 Partien ungeschlagen, darunter der historische 8:2-Erfolg gegen den FC Barcelona in der Champions League. Nicht einmal einen Monat nach dem gewonnenen Finale gegen Paris Saint-Germain stand bereits das Auftaktspiel der neuen Bundesligasaison gegen den FC Schalke 04 auf dem Programm.

Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick machte indes so weiter, wie sie die letzte Saison beendet hatten. Die Münchener wirkten in der heimischen Allianz Arena so frisch und aufgeweckt, als könnte man vermuten, das Finale gegen PSG steht noch bevor. Mit 8:0 fegten sie die Knappen vom Feld, David Wagners Schalker hatten gegen das bayrische Starensemble keine Chance.

Die individuelle Klasse

Beim Spiel gegen Schalke wurde einmal mehr deutlich, wie stark der Kader der Bayern besetzt ist. War man doch früher stolz darauf, dass man durch eine geschlossene Teamleistung keinen Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo im Team brauche, um gegen die großen Mannschaften zu bestehen. So scheint man diese Saison auf nahezu jeder Position einen Spieler von internationalem Format zu haben.

Die „alte Garde“ um Manuel Neuer und Thomas Müller spielt unter Flick so gut, wie seit Jahren nicht mehr. Youngster Alphonso Davies gilt mit 20 Jahren jetzt schon als einer der besten Außenverteidiger der Welt. Und Joshua Kimmich und Leon Goretzka harmonieren auf der Doppelsechs so gut miteinander, dass der Abgang von Superstar Thiago zum FC Liverpool dem Rekordmeister kaum Sorgen bereitet.

Das Prunkstück ist und bleibt jedoch die Offensive der Münchener. Neuzugang Leroy Sané ersetzte den Siegtorschützen im Champions-League-Finale, Kingsley Coman, beim Bundesligaauftakt und steuerte direkt einen Treffer und zwei Vorlagen bei. Bei seinem kongenialen Partner auf dem anderen Flügel lief es sogar noch besser: Mit einem Dreierpack läutete Serge Gnabry die neue Saison ein.

Und dann gibt es natürlich noch Robert Lewandowski. Der Torschützenkönig der Vorsaison ist Dreh- und Angelpunkt im Münchener Angriffsspiel. Sein erstes Saisontor sowie zwei Vorlagen hat der Pole bereits auf dem Konto.

 

Die Pressekonferenz mit Hansi Flick nach dem ersten Bundesligaspiel

Was für den FC Sevilla spricht

Der anstehende UEFA Super Cup wird für die Andalusier eine wahre Mammutaufgabe, so viel steht fest. Doch verfrüht abschreiben sollte man die Mannschaft von Julen Lopetegui auf keinen Fall.

Die Mentalität

Was internationale Titel angeht, steht Sevilla den Bayern in kaum etwas nach. Sechsmal gewannen sie bereits die Europa League – absoluter Rekord. Auch wenn sie als Europa-League-Experten gelten, war der Titelgewinn dann doch meistens überraschend. Bisher ohne großen Namen im Team, wusste man doch stets als Underdog zu überzeugen.

Doch nicht nur wie sie die Rolle des Außenseiters annehmen ist bei den Andalusiern vorbildlich, sondern auch wie sie jedes Spiel kämpfen. In der Europa League lag man sowohl im Halbfinale als auch im Endspiel mit 0:1 gegen die vermeidlichen Favoriten aus Manchester beziehungsweise Mailand zurück. Gewonnen hat man am Ende trotzdem, auch ohne Weltstar in den eigenen Reihen – bis jetzt!

Die Rückkehr des Mittelfeldregisseurs

In der aktuellen Wechselperiode kam es zu einem Transfercoup, den viele Fans so sehnlichst erwartet haben: Ivan Rakitić kehrt vom FC Barcelona zurück zu dem Club, wo er zum ersten Mal so richtig aufblühte. 2014 gewann der Kroate dort die Europa League ehe er sich den Katalanen um Lionel Messi und Co. anschloss. 

Ivan Rakitics Rückkehr zum FC Sevilla

Nun kehrt er an seine alte Wirkungsstätte zurück, wo er den abgewanderten Éver Banega ersetzen soll. Rakitić gehört auch mit 32 Jahren noch zu einem der besten Mittelfeldstrategen der spanischen Liga. Unter anderem vier Meistertitel und der Triumph in der Champions League 2015 stehen ihm bislang zu Buche. Die Hoffnungen der Fans sind dementsprechend hoch.

Prognose

Der FC Bayern München geht als absoluter Favorit in den diesjährigen UEFA Super Cup. Der starbesetzte Kader Flicks scheint seit Monaten sowohl national als auch international für alle anderen Mannschaften mindestens eine Nummer zu groß zu sein.

Der FC Sevilla hingegen muss auf ein kleines Wunder hoffen, um gegen den deutschen Rekordmeister bestehen zu können. Das wäre jedoch nicht die erste Überraschung, die den Andalusiern auf der europäischen Bühne gelingen würde. Vor allem Rakitić ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann.

 

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September 21, 2020

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