Baseball und Cricket werden als Sportarten oft über einen Kamm geschoben, da in beiden Sportarten ein Ball mit einem Schläger getroffen werden muss, um Punkte zu erzielen.

Baseball und Cricket werden als Sportarten oft über einen Kamm geschoben, da in beiden Sportarten ein Ball mit einem Schläger getroffen werden muss, um Punkte zu erzielen.

Ein Vergleich der vielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Sportarten erlaubt einen interessanten Einblick sowohl in die Sportarten selbst, als auch in die damit verbundenen Kulturen.

Was haben Baseball und Cricket gemeinsam?

Das Ziel ist das gleiche

Baseball und Cricket haben trotz ihrer vielen Unterschiede das gleiche Ziel. Dieses Ziel ist es, mehr Runs als das andere Team in der Anzahl der erlaubten Outs oder Wickets zu erzielen.

Baseball

Es gibt zwar verschiedene Möglichkeiten, diese Runs in jedem Spiel anzuhäufen, aber die Tatsache, dass die allgemeine Idee des Sports die gleiche ist, bringt Baseball und Cricket in den Köpfen der Sportfans zusammen.

Die Rollen der Spieler

Im Cricket und Baseball existieren ähnliche Rollen. Natürlich variieren die technischen Aspekte dieser Rollen von Sport zu Sport, aber sie folgen der gleichen Grundvoraussetzung. Pitcher und Bowler haben das Ziel, die erreichbare Punktzahl des gegnerischen Teams auf ein Minimum zu reduzieren.

Cricket

Pitcher im Baseball erreichen dies normalerweise indem sie entweder Strikeouts ansammeln oder mit ihrem Pitch harmlose Ground Balls oder Fly Balls aufstellen. Im Falle von Bowlern im Cricket dreht sich alles darum Kontakt zu erzwingen, damit der Ball in Richtung Verteidiger befördert wird, um Wickets und Dot Balls zu schaffen.

So oder so ist Schadenskontrolle der eigentliche Sinn und Zweck von Pitchern und Bowlern.

On der Offensive bemühen sich Batsmen beim Cricket und Batter beim Baseball, so viele Runs wie möglich zu erzielen. Beide Batter versuchen, wenn möglich, den Ball über die jeweiligen Spielfeldgrenzen hinauszuschlagen.

Im Baseball bedeutet dies, dass man die Home Runs über den Zaun im Außenfeld befördert, während Cricket-Batsmen es auf einen hohen Ball über die Spielfeldgrenze für sechs Runs abgesehen haben.

In beiden Fällen wird das in Maßen versucht, da bekanntlich Hochmut vor dem Fall kommt und zu Strikeouts im Baseball oder Wickets im Cricket führen kann.

In der Defensive haben die Spieler auf dem Feld ungefähr die gleiche Rolle. Das bedeutet, den Ball zu stoppen und den gegnerischen Schlagmann so oft wie möglich vom Feld zu schicken.

Das ist im Baseball mit neun Defensivspielern auf einer kleineren Gesamtfläche tendenziell einfacher als im Cricket. Aber Cricket-Verteidiger wollen genauso wie ihr Baseball-Äquivalent Bälle fangen bevor sie den Boden berühren und Runner eliminieren, um ihren Teams die bestmögliche Chance auf den Sieg zu gewähren.

Baseball

 

Wo liegen die Unterschiede zwischen Baseball und Cricket?

Wett-Unterschiede

Wetten auf Baseball und Cricket machen Spaß, jedoch sollte man dabei auch die Unterschiede der beiden Sportarten in Betracht ziehen. Beim Wetten auf Baseball zum Beispiel sind die Wetten auf Gesamtläufe nicht unbedingt davon abhängig, welche Mannschaft zuerst schlägt.

Angesichts der Unberechenbarkeit von Baseball können schon ein paar At-Bats den Erfolg oder Misserfolg eines Gesamteinsatzes bestimmen. Im Cricket jedoch kann die Reihenfolge, in der die Teams schlagen, die Gesamtzahl der Runs sehr wohl beeinflussen.

Wenn es um Cricket Wetten geht, hat die zuerst schlagende Mannschaft die Möglichkeit, das Tempo in jedem gegebenen Match zu bestimmen. Es liegt also auf der Hand, dass, wenn die erste Mannschaft am Schlag gut in der Offensive ist, die zu erreichende Punktzahl für die zweite Mannschaft höher ist, als wenn die Rollen umgekehrt wären.

Im Cricket sollte man die Schlagreihenfolge also im Auge behalten, während sie im Baseball keinen allzu großen Einfluss auf die Gesamtläufe hat.

Cricket-Langzeitwetten hingegen sind weniger vorhersehbar als im Baseball. Während Cricket-Gesamteinsätze mit dem richtigen Wissen berechenbarer sein können, können die Langzeitwetten auf der Grundlage einer Reihe von Faktoren variieren.

Baseball ist unterdessen so stark auf die Startaufstellungen in der Postseason angewiesen, dass man schon früh erkennen kann, welche Teams um eine Meisterschaft konkurrieren werden, indem man sich zu Beginn des Jahres die Form der aufgestellten Pitcher anschaut.

Die Stimmung während dem Spiel 

Der vielleicht schärfste Kontrast zwischen Baseball und Cricket ist die Atmosphäre, die die jeweilige Sportart im Stadion umgibt. Cricket hat fast eine Party-Atmosphäre je nachdem wo das Spiel stattfindet.

In großen internationalen Matches oder populären 20-over-Ligen wie der IPL hört man von der Zuschauermenge oft durchgehenden Gesang oder ähnliche Feierlichkeiten während des gesamten Spiels.

Das gleiche kann man nicht über die höchsten Ebenen vom Baseball sagen, vor allem nicht im Major League Baseball in den Vereinigten Staaten.

Der Sport richtet sich nach einer Reihe ungeschriebener Regeln, bei denen Spieler und Mannschaften dazu ermutigt werden, nicht zu laut zu feiern oder zu viel Persönlichkeit zu zeigen. Dies schafft eine Atmosphäre, in der sich Fans neben einigen Kunststücken oder dem gelegentlichen spektakulären Moment, nicht ganz so begeistern können, wie sie es im Cricket tun würden.

Hier spielt auch die Frage der Kapazität eine Rolle. Cricket-Gelände sind viel größer als Baseball-Felder. Das bedeutet, dass mehr Sitze rund um das Cricket-Gelände aufgestellt werden können, auch wenn Baseballstadien über höhere Tribünen verfügen, um den Unterschied auszugleichen.

Mit mehr Fans auf Bodenhöhe ist die Atmosphäre so nah am Feld jedoch auch für die Spieler spannender als beim Baseball.

Die Unterschiede beim Pitching und Hitting

Während das Ziel von Pitchern im Baseball und Bowlern im Cricket das gleiche ist, nämlich Schäden zu minimieren, kann die Art und Weise, wie sie das versuchen, sehr unterschiedlich ausfallen.

Im Baseball werden Bälle durch die Luft aus der Hand des Pitchers zum Handschuh des Catchers geworfen. Dies geschieht von einer ruhenden Position aus, da die Pitchers gezwungen sind, sich auf dem „Mound“ zu positionieren, bevor sie ihre Wurfbewegung beginnen.

Im Cricket dürfen Bowler Anlauf nehmen, bevor sie zu der Linie kommen, an der sie den Ball loslassen müssen. Sobald sie den Ball losgelassen haben, kann dieser vor Erreichen des Batsman einmal den Boden berühren und so schwieriger zu treffen sein. 

Und im Cricket wiegt die Strafe für das fehlerhafte Werfen eines Balls schwerer als im Baseball, wobei das Batting-Team einen Run erhält und der Ball nicht zu den Bällen in diesem Over zählt. Im Baseball kann man vier falsch platzierte Bälle werfen, bevor einem Runner eine Base erlaubt wird.

Aus der Batting-Perspektive liegt der Hauptunterschied zwischen Cricket und Baseball darin, wo bzw. wie Spieler den Ball treffen dürfen. Im Cricket kann man den Ball rückwärts, vorwärts und seitlich treffen, um mehr Runs zu holen.

Im Baseball muss der Ball jedoch in einem bestimmten Bereich bleiben, der sich in einem 90-Grad-Winkel von der Home Plate auf der linken und rechten Seite erstreckt. Der Ball muss nach vorne gehen oder er gilt als Foul und dem Batter wird ein Strike zugewiesen.

Es gibt also eine Menge Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Baseball und Cricket, die trotz aller Ähnlichkeiten jede Sportart zu einem einzigartigen Erlebnis machen.

 

Erstveröffentlichung: 28.08.2018

* Die Rechte an allen Bildern liegen bei AP Photos *

December 7, 2021

Von 888sport

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„David gegen Goliath“ ist das Motto in diesem Champions-League-Halbfinale: Nachdem der FC Bayern München zuletzt die Topteams von Chelsea London und des FC Barcelona ebenso eindrucksvoll wie eindeutig aus dem Wettbewerb geworfen hat, trifft er nun auf die Überraschungsmannschaft von Olympique Lyon.

 

Ein Sieg trennt die beiden Teams noch vom Einzug ins Finale. Während für die Bayern das Spiel an diesem Mittwoch (Anpfiff: 21:00 Uhr) wohl unter die Kategorie „Pflichtsieg“ fällt, hoffen die Franzosen auf ihre nächste Sensation der diesjährigen Königsklasse. Wir haben für euch alles Wichtige rund um das Spiel zusammengefasst.

Der neue Turniermodus

In diesem Halbfinale der Champions League geht es um alles oder nichts – und zwar mehr denn je. Denn nachdem das Turnier aufgrund der COVID-19-Pandemie Anfang März unterbrochen wurde, wird es jetzt unter neuen Voraussetzungen im Schnelldurchlauf zu Ende gespielt.

Statt durch jeweils ein Hin- und Rückspiel, werden die restlichen Spiele in einem einzigen Match auf neutralem Boden, in den beiden Stadien Lissabons, entschieden. Im Estádio José Alvalade XXI, wo sonst Sporting Lissabon seine Heimspiel austrägt, spielt nun Lyon gegen den deutschen Rekordmeister um den Einzug ins Finale.

Was für Lyon spricht

Dass Lyon als Außenseiter in dieses Halbfinale geht, ist noch wohlwollend formuliert. Spätestens seit Bayerns 8:2-Gala gegen Barcelona eine Runde zuvor fragt sich die Fußballwelt, ob es überhaupt jemanden gibt, der dieses Team aufhalten kann. Doch genau das könnte Rudi Garcias Elf in die Karten spielen.

Mentalität

Denn Lyon trifft am Mittwoch keineswegs zum ersten Mal diese Saison auf einen großen Verein. Zwar überstand man die Gruppenphase gegen vergleichsweise einfachere Gegner eher weniger souverän, mit nur einem Punkt vor Benfica Lissabon und Zenit St. Petersburg auf Platz 2. Doch von da an mutierten sie zum diesjährigen Turnierschreck der Königsklasse.

Im Achtelfinale warf man (mit Hilfe der Auswärtstorregelung) zunächst Juventus Turin um Superstar Cristiano Ronaldo mit 2:2 nach Hin- und Rückspiel aus dem Wettbewerb. Im Viertelfinale in Lissabon traf man anschließend auf Pep Guardiolas Citizens, wo man ebenso als vermeintlicher Underdog das Starensemble aus Manchester mit einem 3:1-Sieg schockte.

Die Sturmhoffnung

Einer hatte maßgeblichen Anteil an dem überraschenden Viertelfinalsieg gegen City: Moussa Dembélé. In einer für Lyons Verhältnisse völlig verkorksten Ligue-1-Saison, wo man auf Platz 6 landete und somit nicht einmal für die Europa League nächste Saison qualifiziert ist, war er einer der wenigen Lichtblicke. Mit 16 Toren und zwei Vorlagen in 27 Ligaspielen konnte der 24-jährige Franzose sein Team immerhin vor einem noch schlechteren Tabellenplatz bewahren.

Im Viertelfinale gegen City wurde er dann endgültig zum Fan-Liebling. Erst in der 75. Minute beim Stand von 1:1 eingewechselt, schoss er sein Team per Doppelpack in kürzester Zeit quasi im Alleingang ins Halbfinale. Egal ob von Beginn an oder der Bank kommend, dieser Mann sorgt für Gefahr im gegnerischen Strafraum.

 

Moussa Dembélé nach dem Spiel gegen Manchester City

Was für Bayern spricht

Jedoch scheinen die Bayern dieses Jahr in ihrer eigenen Liga zu spielen. Die Mannschaft von Hansi Flick führte vergangene Woche den einst so großen FC Barcelona nach allen Regeln der Kunst vor. Sie spielten sich regelrecht in einen Rausch – und das machte sie diese Saison nicht zum ersten Mal.

Das Team in Topform

Nicht nur national, wo man mal wieder das fast schon obligatorische Double gewann, sondern auch international haben die Bayern dieses Jahr scheinbar eine neue Höchstform erreicht. Mit 39 Toren in neun Champions-League-Spielen stellte man einen neuen Vereinsrekord auf, und das obwohl die Saison noch gar nicht vorbei ist.

Der Erfolg gegen Barcelona war der 19. Sieg in Serie in einem Pflichtspiel, zudem hat man seit 28 Pflichtspielen, seit der 1:2-Niederlage gegen Gladbach am 7. Dezember 2019, überhaupt nicht verloren. Der Ligaprimus scheint unaufhaltsam in Richtung Champions-League-Titel Nummer Sechs zu rollen.

Individuelle Klasse

Dass die Münchener für viele die derzeit beste Mannschaft Europas sind, und als absoluter Favorit auf den Titel dieses Jahr gelten, liegt vor allem an dem stark besetzten Kader. Sowohl in der Defensive als auch der Offensive ist man stets gut besetzt. Auch wenn Lyon mit Dembélé und Memphis Depay zwei Hoffnungsträger im Sturm hat, kommt diese Saison kaum eine Abwehr gegen die Angriffsmaschinerie mit Robert Lewandowski in der Spitze an.

 

Bayerns Tore in der Champions League

Während die „alte Garde“ um Manuel Neuer, Thomas Müller, Lewandowski und Co. scheinbar immer besser wird, sorgen auch die jüngeren Teamkollegen für ordentlich Furore. Joshua Kimmich gehört mit 25 Jahren bereits zu den Führungsspielern. Und der 19-jährige Alphonso Davies ließ zuletzt die halbe Barca-Verteidigung wie Slalomstangen stehen, ehe er das Tor zum 5:2 vorbereitete.

Egal ob jung oder alt, nahezu jeder Spieler scheint gerade zwei oder drei Level über ihrem Gegner zu spielen. Auch die Breite des Kaders ist ein großer Pluspunkt für die Bayern. So konnte Flick gegen Barca beispielsweise einen gewissen Philippe Coutinho von der Bank bringen – so ein Luxusproblem haben nicht viele Trainer.

Prognose

Der FC Bayern München geht als klarer Favorit in dieses Halbfinale. Der qualitativ und quantitativ enorm stark besetzte Kader sowie die Dominanz in den letzten Spielen zeigen, dass es derzeit kaum eine Mannschaft gibt, die das Team von der Säbener Straße an ihrem zweiten Triple-Gewinn hindern kann.

Doch gänzlich abschreiben sollte man Lyon noch nicht. Sowohl im Achtel- als auch Viertelfinale ging man als Außenseiter in die Partie, und durfte am Ende dennoch jubeln. Und da es dieses Jahr kein Rückspiel gibt, könnte nur ein einzelner Geniestreich von ihrem Sturmstar Dembélé den (durchaus überraschenden) Finaleinzug bedeuten.

 

Alle Wetten zur Champions League gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Manu Fernandez / AP Photos *

August 17, 2020

Von 888sport

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Paris Saint-Germain hat am Mittwochabend das Unfassbare geschafft: Nach einer verdienten, aber doch knappen 1:0 Führung von Atalanta gelang PSG in der Nachspielzeit doch noch der Ausgleichstreffer.

Doch es kam noch schlimmer für die Italiener: Denn nach drei weiteren Minuten erzielte der Ex-Bundesligaspieler Eric Maxim Choupo-Moting, der erst zehn Minuten vorher eingewechselt wurde, tatsächlich noch das Tor des Abends und führte die Pariser so ins Halbfinale der UEFA Champions League. Wir zeigen Euch daher die besten Aufholjagden in Finalspielen der Königsklasse.

Finale 1999: Manchester United – FC Bayern München (2:1)

Außer dem Gewinn der Meisterschaft gab es für die Bayern in der Saison 1998/99 ungewöhnlich wenig zu feiern. Neben der Niederlage im DFB-Pokalfinale gegen den SV Werder Bremen, fand 1999 einer der wohl bittersten Abende für den FC Bayern statt, als er das Champions League Finale gegen Manchester United in der Nachspielzeit verloren hat.

Dabei hatten die Münchner zunächst einen Traumstart hingelegt, bereits nach sechs Minuten gingen die Bayern durch einen direkten Freistoß von Mario Basler in Führung. Und auch im weiteren Spielverlauf waren die Deutschen das auffälligere Team, das jedoch einige hochkarätige Chancen hat liegen lassen.

Dennoch schienen die Roten nach 90 Minuten wie der sichere Sieger und der Henkelpott war zum Greifen nah. Doch dann folgte die Nachspielzeit und das 102 Sekunden dauernde „Wunder von Barcelona“ nahm seinen Lauf…

In der Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter der Partie zu einer Ecke für United. David Beckham tritt die Kugel in den dicht besetzten Strafraum der Münchner, die es nicht schaffen den Ball richtig zu klären, Ryan Giggs kommt zum Schuss und Teddy Sheringham verlängert den Ball in Richtung Tor. Es steht 1:1in der 91. Minute!

Das Wunder von Barcelona 1999.

Doch die Partie war noch nicht zu Ende… Nach dem Anstoß verlieren die Bayern erneut den Ball, Manchester dringt in die gegnerische Hälfte vor und erkämpft sich eine weitere Ecke, die Geschichte schreiben sollte.

Erneut bringt Beckham den Ball in den Strafraum, wo er Teddy Sheringham findet, der ihn per Kopf zu Ole Gunnar Solskjaer weiterleitet. Der Norweger hält in letzter Sekunde seinen Fuß hoch und lenkt den Ball so unhaltbar für Oliver Kahn ab. United hatte die Partie in 102 Sekunden gedreht und Bayern war am Boden zerstört.

Während die Münchner sich also „nur“ mit der deutschen Meisterschaft zufrieden geben mussten, krönten die Red Devils mit dem Sieg der Champions League eine überragende Saison, in der sie zusätzlich die Premier League und den FA Cup gewonnen haben.

Finale 2005: AC Mailand – Liverpool FC (5:6 n.E.)

Obwohl die wichtigen Treffer nicht erst am Ende der regulären Spielzeit fielen, sondern bereits ab der 54. Minute, markiert das Champions League Finale von 2005 zwischen dem AC Mailand und dem Liverpool FC eines der spektakulärsten – wenn nicht sogar das spektakulärste – Champions League Finale der Geschichte.

Denn lange Zeit deutete alles auf den Triumph der Mailänder hin. Die Italiener gingen bereits in der ersten Spielminute durch einen Treffer von Paolo Maldini, der einen Freistoß von Andrea Pirlo im Tor versenkte, in Führung. Bevor der Halbzeitpfiff ertönte, hatte Hernán Crespo mit einem Doppelpack auf 3:0 erhöht.

Doch die aus Liverpool angereisten Fans gaben die Hoffnung nicht auf und ließen die Fußballhymne „You’ll never walk alone“ durchs Istanbuler Atatürk-Stadion hallen. Und damit sollten sie den Weg für ein weiteres Fußball-Wunder bereiten.

Nach der Halbzeitpause läutete Liverpool eine unfassbare Aufholjagd ein. In der 54. Minute köpft Steven Gerrard zum ersten Treffer für die Reds ein, nur zwei Minuten später kommt Vladimir Smicer zum Distanzschuss und erzielt den wichtigen Anschlusstreffer.

Doch das war es noch lange nicht: Nur sechs Minuten nach dem ersten Tor der Reds bekommt Xabi Alonso einen Elfmeter – und scheitert an Dida, dem Torwart der Mailänder! Doch den Nachschuss lässt sich Alonso nicht nehmen, er schnappt sich den Abpraller und erzielt den Ausgleich. In nur 360 Sekunden hatte Liverpool einen 3:0-Rückstand aufgeholt!

Das Wunder von Istanbul 2005.

Doch so ein Comeback zehrt natürlich an den Kräften, im weiteren Spielverlauf war Mailand wieder tonangebend und vergab mehrere Großchancen. Liverpool rettete sich in die Verlängerung und dann ins Elfmeterschießen – und das obwohl Shevchenko in der 118. Minute den Siegtreffer auf dem Fuß hatte und nur in höchster Not vom Schlussmann der Reds gestoppt werden konnte.

Doch es sollte nicht die letzte Heldentat von Keeper Jerzy Dudek sein. Im Elfmeterschießen hat er seine Gegenspieler derart aus der Fassung gebracht, dass der erste Schütze verschossen hat und Dudek zwei weitere Schüsse hielt.

Damit hatte der Pole die beste Ausgangslage für seine Mitspieler geschaffen, von denen alle bis auf John Arne Riise trafen und letztendlich mit 5:6 das Elfmeterschießen gewannen. In dieser Nacht wurden Helden geboren und unter ihnen war auch der Deutsche Dietmar Hamann.

Finale 2012: FC Bayern München – FC Chelsea (4:5 n.E.)

Die letzte denkwürdige Aufholjagd in einem Champions League Finale ist zwar vom Spielstand her wenig spektakulär, vom Spielverlauf hingegen umso mehr. Es geht um das Endspiel 2012 zwischen dem FC Bayern München und dem FC Chelsea. Wie auch in den anderen Partien waren die Engländer am Ende siegreich.

Die Champions League Saison 2011/12 hätte für die Bayern bis zum Finale kaum besser laufen können. Mit einem Torverhältnis von 28:13 standen sie im Endspiel der Königsklasse, das in dieser Saison ausgerechnet in München ausgetragen wurde und so als „Finale Dahoam“ in die Geschichtsbücher einging.

Dort trafen sie auf den FC Chelsea und den späteren Schalke Coach Roberto di Matteo. Lange Zeit haben die Bayern vor heimischem Publikum die Partie beherrscht. Chelsea setzte, wie auch schon im Halbfinale gegen Barcelona, auf eine sehr tief und kompakt stehende Defensive und lauerten vergebens auf Konter.

Daher waren die Bayern fast 90 Minuten lang das aktivere, gefährlichere und spielbeherrschende Team. Das einzige, was man den Münchnern vorwerfen konnte, war die miserable Chancenverwertung – und genau die sollte sich am Ende rächen.

Obwohl die Bayern auch nach der Halbzeitpause am Drücker waren, wollte der Treffer einfach nicht fallen. Doch sie ließen nicht locker. Die Münchner kombinierten sich weiter nach vorne und suchten den Abschluss. In der 83. Minute war es auch schließlich soweit, Thomas Müller konnte Petr Čech überwinden und erzielte den 1:0-Führungstreffer.

Doch der temporeiche Auftritt der Bayern in den ersten 80 Minuten hatte seinen Preis. Nach einer Unachtsamkeit bekamen die Blues eine Ecke und Didier Drogba köpfte zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zum 1:1-Ausgleichstreffer. Es ging  in die Verlängerung! 

Aber auch in der Verlängerung wirkten die Münchner aktiver als Chelsea und kamen zu mehreren Chancen. In der 94. Minute hatten sie sogar nach einem Foul an Franck Ribéry per Strafstoß die Chance zum erneuten Führungstreffer, doch Čech parierte den Schuss von Arjen Robben sicher.

Das Finale Dahoam 2012.

Die nächste schlechte Nachricht war, dass Ribéry ausgewechselt werden musste und für ihn Olić ins Spiel kam. In der Verlängerung folgten keine weiteren Treffer und so ging es ins Elfmeterschießen.

Dort brachte Philipp Lahm die Gastgeber in Führung, Juan Matas Schuss wurde von Manuel Neuer abgewehrt – wieder einmal waren die Bayern im Vorteil und wieder einmal konnten sie ihn nicht nutzen.

Nachdem auf beiden Seiten die nächsten zwei Elfmeter verwandelt wurden, war der zuvor eingewechselte Ivica Olić an der Reihe – und scheiterte an Petr Čhech. Ashley Cole, der nächste Chelsea Schütze, traf und es stand 4:4.

Und dann folgte Bastian Schweinsteigers Schuss, der ihn zu einem tragischen Held werden ließ. Im Halbfinale gegen Real Madrid verwandelte „Schweini“ noch den entscheidenden Strafstoß im Elfmeterschießen und führte seine Mannschaft so ins Finale.

Doch in selbigem blieb ihm der Treffer verwehrt. Schweinsteiger traf nur den Pfosten und gab Chelsea damit die Chance auf den Sieg mit dem nächsten Treffer. Und die ließen sich die Blues nicht nehmen.

Didier Drogba verwandelte den letzten Elfmeter des Abends und krönte den FC Chelsea zum Sieger der Königsklasse, während die Bayern am Boden zerstört im eigenen Stadion die Welt nicht mehr begriffen.

* Die Rechte am Bild liegen bei Matt Dunham / AP Photos *

August 17, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Einige Sportwetter entscheiden sich dazu, nach ihrem Bauchgefühl zu wetten, während andere viele statistische Recherchen anstellen. Wiederum andere wählen Wettsysteme, um am Ende den Buchmacher zu schlagen. Viele dieser Strategien wurden in erster Linie in Vegas-Spielen zum Bankroll-Management gegen feststehende Quoten eingesetzt, doch mittlerweile haben viele Wetter sie für Sportwetten auf eine Vielzahl an Events und Wettbewerben für sich entdeckt.

 

Einige Sportwetter entscheiden sich dazu, nach ihrem Bauchgefühl zu wetten, während andere viele statistische Recherchen anstellen. Wiederum andere wählen Wettsysteme, um am Ende den Buchmacher zu schlagen. Viele dieser Strategien wurden in erster Linie in Vegas-Spielen zum Bankroll-Management gegen feststehende Quoten eingesetzt, doch mittlerweile haben viele Wetter sie für Sportwetten auf eine Vielzahl an Events und Wettbewerben für sich entdeckt.

Der primäre Fokus bei der Vielzahl an Wettstrategien und -systemen liegt darauf, Verluste auszugleichen oder einen Vorteil gegenüber den Buchmachern zu erlangen. Doch funktionieren sie wirklich?

Chaoswetten

Wir beginnen mit der einfachsten Wettstrategie, die den Vorstellungen von Chaos entspricht und dabei riesige Gewinne mit sich bringen kann. Chaoswetten wurden in Vegasspielen mit mehreren Wettoptionen inklusive hohen Quoten wie Roulette eingesetzt, wo der Nutzer einfach eine bestimmte Anzahl an Wetten platziert und diese zufällig auf der Wetttafel platziert. Diese Strategie sorgt für keinerlei Vorteile für den Nutzer, doch spiegelt sie das Chaos und die Zufälligkeit des Spiels wider.

Chaoswetten wurden zu einer beliebten Strategie für Fußballfans, die auf die lange Liste der Fußballspiele ihres Landes wetten, welche zur gleichen Zeit angepfiffen werden. Durch die Verwendung der langen Liste der Fußballwetten können Tipster eine im Voraus festgelegte Anzahl an Tipps auf Heimsiege, Unentschieden und Auswärtssiege bestimmen und dann auf die Resultate warten.

Leider ist der Fußball nicht so chaotisch wie Roulette, sodass es sinnvoll ist, die Anzahl der zufälligen Tipps zu limitieren, da die Top-Teams gewöhnlich die schwächeren Gegner schlagen werden. Gleichfalls besteht aber nach wie vor eine Möglichkeit, dass die dominanten Teams einem schwächeren Konkurrenten unterliegen können.

Chaoswetten sind im Grunde wie das Glücksspiel, das keinerlei Unterstützung der Bankroll zur Deckung von Verlusten bietet. Wenn es gut läuft, kann der Nutzer viel Geld verdienen, da sich vermutlich eine Kombiwette mit sehr hohen Quoten ergibt. Selbst wenn die Strategie also im Hinblick auf das Erreichen von ordentlichen Gewinnen funktionieren kann, ist sie aufgrund des Mangels an Voraussicht oder System genauso chaotisch, wie der Name bereits andeutet.

Das Fibonacci-System

Fibonacci-Wettsysteme wurden mit der Fibonacci-Folge auf alle Arten des Glücksspiels angewendet und gelten als Anleitung für den erforderlichen Einsatz. Die Fibonacci-Folge lautet 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34. Die Strategie beginnt damit, dass du deine erste Wette als Nummer 1 der Folge platzierst. Falls du verlierst, platzierst du die gleiche Summe so oft, wie es die Folge vorschreibt.

Falls deine erste Wette also 3€ beträgt und verliert, setzt du erneut 3€, da in der Folge 1 auf 1 folgt. Falls diese zweite Wette jedoch verliert, setzt du bereits 6€, da die Zahl in der Folge sich auf 2 verdoppelt. Falls die Niederlagenserie anhält, setzt du also 6€, 15€, 24€ und dann 39€. Sobald ein Gewinn eingefahren wird, wird dieser deine Verluste ausgleichen, solange die Quote der Siegwette höher als 2,60 lag.

Egal ob Eishockey Wetten, Fußball Wetten oder ein anderes Spiel, das am Ende der regulären Spielzeit Unentschieden enden kann: es sind genau diese Quoten auf Unentschieden, die von Wettern ausgenutzt werden, da es sich dabei um schwer festzulegende Quoten für die Buchmacher handelt. Zudem befinden sich die Quoten auf Unentschieden meist in der Region von 2,60 oder höher, sodass das Fibonacci-Wettsystem eingesetzt werden kann.

Das Problem der Fibonacci Methode sind die steigenden Einsatzkosten, die im Fall einer sehr unglücklichen Serie von fünf oder mehr Niederlagen zu großen Verlusten führen kann. Um einen Gewinn zu garantieren, der die vorherigen Verluste ausgleicht, könnte also eine praktisch unbegrenzte Bankroll nötig sein.

Die Martingale Methode

Die Martingale Methode ist eine der beliebtesten Wettstrategien, da sie sehr einfach ist und zur Anwendung kein bestimmtes System und keine Folge benötigt. Sportwetter verdoppeln nach einer Niederlage einfach ihren Einsatz. Die Methode strebt danach, einen Verlust durch einen größeren Gewinn auszugleichen. Indem die Wette jedes Mal zu einer Quote von über 1 verdoppelt wird, kommt der gesammelte Einsatz früher oder später mit etwas Profit zurück.

In Sportwetten trifft dies vor allem auf Einzelwetten mit hohen Quoten zu, etwa auf ein Unentschieden in der regulären Spielzeit im Fall von Basketball Wetten. Doch andere entscheiden sich dazu, favorisierte Teams in eine Kombiwette hinzuzufügen und spielen die Kombi-Quote knapp über 1 und wenden dann die Martingale Methode an.

Es handelt sich in der Theorie um eine sichere Methode und sollte sich früher oder später auszahlen, doch einmal mehr hängt sie von einer potentiell endlosen Bankroll ab. Da es sich um ein recht schnell eskalierendes System hinsichtlich des Einsatzes handelt, können einige wenige Verluste dazu führen, dass der durchschnittliche Sportwetter kein weiteres Geld in der Tasche hat und daher nicht in der Lage ist, fortzufahren und somit die Verluste durch die Methode zurückzugewinnen.

Die Paroli-Strategie

Die Paroli-Wettstrategie ist weniger dazu da, um Verluste auszugleichen, als vielmehr das meiste aus einer Erfolgsserie zu machen. Selbst reguläre Sportwetter hatten meist einige Wochen, in denen es so schien, als ob jede abgegebene Wette zu Gold wurde. Die Paroli-Methode fordert einen hohen Einsatz, während du gewinnst – was wiederum dabei hilft, Verluste auszugleichen, die in der Vergangenheit oder zu Beginn dieser Strategie auftraten.

Es ist sehr einfach, Paroli einzusetzen: Alles, was du tun musst, ist die gleichen Einsätze zu platzieren bis du gewinnst und dann diesen einzelnen Einsatz bei deiner nächsten Wette zu verdoppeln. Falls du erneut gewinnst, verdoppelst du den Einsatz erneut. Viele beenden ihre Paroli-Strategie nach einem dreifachen Gewinn.

Da die Strategie darauf setzt, Gewinne aneinanderzusetzen, muss sie nicht so regelmäßig wie andere Methoden eingesetzt werden, sodass Nutzer auf die Märkte warten können, die ihnen gefallen. Beispielsweise kann ein ausgewiesener Motorsport-Experte an einem Tag auf die Moto GP setzen, während er auf den Favoriten im Formel 1 Grand Prix von Belgien im nächsten Monat wartet.  

Die Paroli-Methode ist ein deutlich positiverer Ansatz zum Wetten, doch eine Niederlagenserie, die von einem einzigen Gewinn abgelöst wird, wird meist darin enden, dass der Nutzer sein Guthaben aufbraucht. Es könnte sinnvoll sein, zur Paroli-Strategie zu wechseln, sobald du eine Wette gewonnen hast, um schließlich von einer potentiellen Siegesserie zu profitieren.

Funktionieren Wettsysteme und -strategien tatsächlich?

Leider gibt es keine definitive Antwort darauf, weil es immer von den Resultaten im jeweiligen Sport abhängt. Da Ergebnisse nicht immer wie erwartet ausfallen, können unerwartete Niederlagen und Siege vorkommen. Eine Methode, die auf Verluste reagieren kann, ist für viele Wetter vorteilhaft. Doch weil eine ganze Reihe an Wetten schlecht laufen kann, wird oftmals eine fast unbegrenzte Bankroll benötigt, damit die Methoden, Strategien und Systeme wirklich funktionieren.

Alle Sportwetten zum Fußball gibt's hier!

 

Erstveröffentlichung: 19. Dezember 2018

* Die Rechte am Bild liegen bei John Locher / AP Photos *

August 17, 2020

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Nachdem sich RB Leipzig am gestrigen Abend zwar überraschend aber nicht unverdient gegen Atlético Madrid durchgesetzt hat und damit in der nächsten Runde steht, wollen die Bayern diesem Beispiel folgen und heute Abend ebenfalls das Halbfinalticket lösen. Doch dafür müssen sie sich einem harten Gegner stellen: dem FC Barcelona. Hier erfahrt ihr alles Wichtige zu der Partie.

Die Bilanz

Bisher standen sich die beiden Vereine in zehn Pflichtspielen gegenüber, davon bestritten sie acht in der Champions League und zwei in der Europa League. Das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern und dem FC Barcelona fand in der Saison 2014/15 statt.

Im damaligen Halbfinale setzte Barca sich mit insgesamt 5:3 durch. Denn obwohl die Bayern das Rückspiel in München mit einem knappen 3:2 für sich entscheiden konnten, hatte Barcelona den Münchnern schon nach dem 3:0 im Hinspiel fast alle Hoffnung auf ein Weiterkommen genommen.

Am Ende zogen die Spanier ins Finale gegen Juventus Turin ein und gewannen im Berliner Olympiastadion mit einem 3:1 den Henkelpott.

Doch ansonsten ist die Bilanz gegen Barca auf Seiten der Münchner. In den zehn besagten Spielen konnten die Katalonier nur zweimal gewinnen und zweimal unentschieden spielen. In den restlichen Partien gingen die Bayern siegreich vom Platz.

Bayerns Weg ins Viertelfinale

Bayern startete in dieser Saison in der Gruppe B in der Champions League. Zu den Gruppengegnern der Münchner gehörten Vorjahresfinalist Tottenham Hotspur, Olympiakos Piräus und Roter Stern Belgrad.

Doch keine dieser Mannschaften bereitete dem deutschen Rekordmeister ein Problem. Sie zogen als verdienter Gruppenerster in die K.o.-Phase ein und hatten dabei all ihre Gruppenspiele gewonnen – dazu gehörte auch der phänomenale 7:2 Auswärtssieg bei den Tottenham Hotspurs.

Bayerns Tore der aktuellen Champions League Saison.

Im Achtelfinale wartete dann mit dem FC Chelsea ein vermeintlich stärkerer Gegner auf die Münchner, bei manchen von ihnen sitzt der Schmerz vom „Finale dahoam 2012“ nämlich immer noch tief. Doch auch die Blues hatten gegen das Team von Hansi Flick keine Chance.

Mit einem 0:3 im Hinspiel und 4:1 im Rückspiel machten die Münchner deutlich den Viertelfinaleinzug klar.

Barcelona Weg ins Viertelfinale

Barcelona ging dagegen in Gruppe F in der Champions League an den Start und hatte mit Borussia Dortmund, Inter Mailand und Slavia Prag zumindest zwei weitere Top-Teams in der Gruppe, die es erst einmal zu schlagen galt.

Und das ist den Katalanen teilweise gelungen. Denn auch wenn sie genauso wie die Bayern kein Spiel verloren haben, haben sie dennoch nicht alle Partien gewinnen können.

Gegen Dortmund und Slavia spielten sie unentschieden, doch die restlichen Aufeinandertreffen haben sie alle für sich entschieden. Dadurch zog auch Barca als Gruppenerster vor Dortmund ins Viertelfinale ein.

Und dort wartete der nächste Hochkaräter. Unter den letzten Acht trafen die Spanier auf den SSC Neapel. Nach dem 1:1 im Hinspiel in Italien fand die Corona-Zwangspause in der Champions League statt.

Vor allem wegen des knappen Hinspielergebnisses und des Formabfalls der Barca-Spieler nach der Wiederaufnahme des spanischen Fußballgeschäfts, durfte Napoli sich durchaus berechtigte Hoffnung auf das Weiterkommen machen.

Doch die Spanier haben nun mal mehrere Weltklasse-Spieler in ihren Reihen, allen voran Lionel Messi. Das Rückspiel war eine hitzige Partie, in der alle vier Treffer (3:1 für Barcelona) bereits in der ersten Halbzeit gefallen sind. Und so setzte sich am Ende mit Barcelona das effektivere und dominantere Team verdient durch.

Was für Bayern spricht

Ganz klar, die Bayern sind heiß auf das zweite Tripple der Vereinsgeschichte! Nachdem Bundesliga-Meisterschaft und DFB-Pokalsieg längst feststehen, dreht sich an der Säbener Straße alles um das Gewinnen der Champions League.

Doch auch wenn der Wille natürlich wichtig ist, nutzt er auch nichts, wenn man nicht auch entsprechende Leistungen auf dem Platz zeigt! Aber das ist bei den Münchnern kein Problem.

Mit Robert Lewandowski haben die Bayern den Top-Scorer der aktuellen Champions League Saison in der Mannschaft. Bereits 13 Mal hat der Pole in sieben Spielen getroffen!

Zudem kommt hinzu, dass die meisten Bayern Spieler mit viel Erfahrung in das Spiel heute Abend gehen werden. Sie wissen, wie es ist in der Königsklasse zu spielen und können mit dem Druck umgehen. Flicks Mannschaft geht also mit einer Menge Rückenwind ins Duell.

Was für Barcelona spricht

Doch auch Barcelona ist in der Champions League kein Kind von Traurigkeit und hat auch einige erfahrene Akteure in den eigenen Reihen. Darunter natürlich das Aushängeschild des Vereins: Lionel Messi.

Der Argentinier ist der Unterschied-Spieler schlechthin. Zuletzt hat man im Spiel gegen Napoli gesehen, was Messi alles kann. Der quirlige Ausnahmestürmer trifft wie er will und spornt seine ganze Mannschaft immer wieder aufs Neue an. Vor allem mit seiner Schnelligkeit und individuellen Klasse wird er ein großes Problem für Jerome Boateng darstellen…

Barcelonas Tore der aktuellen Champions League Saison.

Aber auch wenn alle Augen auf Messi liegen werden, ist er ja nicht alleine im Angriff. Unter anderem wird er von Luis Suárez, Ousmane Dembélé und Antoine Griezmann unterstützt – alle sind sie selbst Weltklasse-Spieler und immer brandgefährlich!

Doch nicht nur in der Offensive kann Barcelona trumpfen, sondern auch hinten sind die Katalanen top besetzt. Der deutsche Schlussmann Marc-André Ter Stegen ist in den letzten Jahren zu einem Weltklasse Torwart gereift, der nun im direkten Duell gegen Neuer eine neue Diskussion um die Stammtorhüter-Position in der deutschen Nationalmannschaft entfachen könnte.

Prognose

Es wird sicher ein hart umkämpftes Spiel werden, das das Fußballherz höher schlagen lassen wird. Bayern ist wegen der bisher besser verlaufenen Saison vielleicht etwas im Vorteil, doch Barcelona war bis zuletzt noch im Wettbewerbsmodus und kann sich so unter Umständen besser auf das Spiel vorbereiten.

* Die Rechte am Bild liegen bei Kerstin Joensson / AP Photos *

August 14, 2020

Von Julia Wurdack

Julia Wurdack
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Julia studiert aktuell Sportwissenschaft an der TUM und absolviert seit Juni ihr praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben ihrem Spezialgebiet Fußball verfügt sie außerdem über umfangreiches Wissen in der Formel 1 und im Wintersport.
 

Julia Wurdack

Seit Dienstag stehen die vier Halbfinalisten des Europa League Finalturniers in NRW fest. Hiermit wollen sich die vier übrig gebliebenen Teams natürlich nicht zufriedengeben, denn sie alle haben das Finale in Köln vor Augen. Das Turnier geht jetzt also in die heiße Phase.

Mit dabei sind noch der Rekordchampion der FC Sevilla, der englische Rekordmeister Manchester United, die Defensiv-Strategen von Inter Mailand und der ukrainische Serienmeister Shakhtar Donetsk. Wir zeigen euch alles, was ihr über die Spiele wissen müsst.

 

FC Sevilla – Manchester United

 

Der FC Sevilla ist definitiv eine Europa-League Mannschaft. Mit drei aufeinanderfolgenden Titeln zwischen 2013 und 2016 sind die Andalusier Rekordchampion des Wettbewerbs.

 

Auch in diesem Jahr läuft es wieder richtig gut für die Mannschaft von Julen Lopetegui. Tat man sich in der Zwischenrunde gegen Cluj aus Rumänien bei zwei Unentschieden noch schwer, so steigerte man sich im weiteren Verlauf des Wettbewerbs. Schon das Achtelfinale gegen den AS Rom wurde in einem Duell in NRW ausgetragen. Sevilla besiegte die Italiener sehr souverän mit 2:0.

 

Am Dienstag erzielte man gegen die Wolverhampton Wanderers erst in der 85. Minute den Siegtreffer, doch auch hier waren die Andalusier die klar spielbestimmende Mannschaft und hatten schon vorher zahlreiche Gelegenheiten, bis Lucas Ocampos die Mannschaft letztendlich erlöste.

 

Die Highlights zwischen Sevilla und Manchester United im Champions League Achtelfinalrückspiel 2018.

 

Aber auch der englische Rekordmeister triumphierte bereits in der Europa League. Im Finale 2017 besiegte man Ajax Amsterdam mit 2:0. Eigentlich hat der Verein aber höhere Ansprüche und so ist ein Finaleinzug auch in diesem Jahr fast schon Pflicht.

 

In einer Gruppe mit AZ Alkmaar, Partizan Belgrad und dem FC Astana setzte man sich wie erwartet als Gruppenerster durch. In der Zwischenrunde hatte man beim 1:1 in Brügge noch Mühe, setzte sich beim 5:0 im Old Trafford dann aber doch sehr eindeutig durch. Letzteres Ergebnis wurde auch beim Achtelfinalhinspiel in Linz erzielt, welches schon ohne Zuschauer ausgetragen wurde. Das Rückspiel gegen die Österreicher wurde mit 2:1 gewonnen, wobei Linz die Engländer auch durchaus vor Probleme stellte.

 

Im Viertelfinale musste man gegen den FC Kopenhagen sogar in die Verlängerung, in der Bruno Fernandes in der 95. Spielminute per Elfmeter den 1:0 Siegtreffer erzielte. Allerdings war die Mannschaft von Ole Gunnar Solskjaer überlegener, als es das Ergebnis vermuten lässt.

 

Beim Duell am Sonntag erwartet uns auch Manchester mit 24 Treffern die beste Offensive des diesjährigen Wettbewerbs gegen die Viertbeste mit dem FC Sevilla und seinen 18 Toren. Bruno Fernandes ist mit sieben Treffern bislang erfolgreichster Torschütze in der Europa League.

 

Mit Spannung können wir außerdem erwarten, wie der FC Sevilla damit zurechtkommen wird, weniger Spielanteile als in den letzten Partien zu bekommen, denn will man das pfeilschnelle Angriffstrio um Martial, Greenwood und Rashford irgendwie stoppen, braucht es eine sehr stabile Defensive, wobei Sevilla diese bei erst vier Gegentoren im Wettbewerb bereits erwiesen hat.

 

Inter Mailand – Shakhtar Donetsk

 

Im zweiten Halbfinale erwarten uns zwei Mannschaften, die in diesem Jahr ursprünglich in der Champions League starteten und jeweils nur den dritten Platz in ihrer Gruppe erreichten, der noch zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Während die Ukrainer einen schon sicher geglaubten Vorsprung auf Atalanta Bergamo noch verspielten, verspielten die Mailänder erst am letzten Spieltag durch eine Niederlage beim FC Barcelona ihre Teilnahme an der KO-Runde der Champions League.

 

Während Inter in der Zwischenrunde seine Pflichtaufgabe gegen Ludogorez Rasgrad erledigte, wartete auf Donetsk mit Benfica schon ein etwas schwerer Gegner. Mit einem 3:3 in Lissabon besiegelte Shakhtar das Weiterkommen, nachdem man im Hinspiel mit 2:1 gewonnen hatte. In Wolfsburg bestritt man noch vor der Unterbrechung sein Achtelfinalhinspiel, welches mit 2:1 gewonnen wurde.

 

Im Rückspiel erzielten die Ukrainer drei Tore ab der 89. Minute und siegten so am Ende relativ deutlich mit 3:0. Inter traf im Achtelfinale auf den FC Getafe. In nur einer Partie setzte man sich durch Treffer von Romelu Lukaku und Christian Eriksen mit 2:0. Torwart Samir Handanovic musst dabei aber einige Male für die Elf von Antonio Conte retten.

Highlights zwischen Inter Mailand und Bayer Leverkusen.

Anschließend traf man auf Bayer Leverkusen, die man mit einem sehr disziplinierten Auftritt und einem wieder mal sehr starken Lukaku mit 2:1 aus dem Turnier kegelte. Donezk zeigte hingegen beim 4:1 gegen den FC Basel am Tag darau große Spielfreude und hätte durchaus noch höher gewinnen können.

 

Diese Spielfreude war bei den Ukrainern auch schon in den Spielen zuvor zu beobachten. Gegen Basel starteten mit Dodo, Marcos Antonio, Marlos, Taison, Alan Patrick und Junior Moraes gleich sechs Brasilianer, die für enorme Kreativität sorgten. Ob sie diese Kreativität auch gegen Inter ausleben können, liegt vorallem an der Elf von Antonio Conte, die im 352 sehr kompakt agiert, mit Lukaku und Lautaro Martinez aber auch über eine ungemein gefährliche Offensive verfügt.

 

Beide Vereine haben im Vorgänger der Europa League, dem Uefa Cup triumphiert. Donetsk gewann 2009 im Finale gegen Werder Bremen die letzte Ausgabe, Inter hingegen triumphierte gleich dreimal. 1991, 1994 und 1998 sicherte man sich den Pokal.

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Miguel Morenatti / AP Photos*

August 14, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Jede Liga hat sie: die Torjäger-Oldies. Egal ob man in die 3. Liga schaut und Sascha Mölders entdeckt, der in der vergangenen Saison mit 35 Jahren der Top-Scorer der Münchner Löwen war (15 Tore und 15 Vorlagen) oder in die 2. Bundesliga, in der Mario Gomez mit 34 Jahren noch beachtliche sieben Treffer erzielte, Torjäger-Oldies findet man überall.

Und so natürlich auch in der Bundesliga. Vergangene Saison gab Claudio Pizarro, der älteste Bundesliga-Torschütze, bekannt, dass er seine Karriere mit 41 Jahren nun endgültig beendet.

Aus diesem Anlass blicken wir auf die ältesten – aber dennoch torgefährlichsten – Bundesligatormaschinen der letzten zehn Jahre zurück.

Alexander Meier

Der ehemalige Frankfurter „Fußballgott” Alex Meier hat seine Karriere vergangene Saison in Australien bei den Western Sydney Wanderes ausklingen lassen. Dort erzielte er mit fast 37 Jahren das letzte Tor seiner Profikarriere.  Bei seinem letzten Bundesligator war er 35 Jahre und drei Monate alt.

Begonnen hat der kopfballstarke Stürmer seine Profikarriere beim FC St. Pauli, ehe er zum HSV wechselte. Doch seine erfolgreichste Zeit verbrachte er bei Eintracht Frankfurt, wo er sich zum von den Fans gefeierten „Fußballgott“ entwickelte und Legendenstatus erreichte.

Denn er spielte insgesamt von 2004 bis 2018 bei der Frankfurter Eintracht und war maßgeblich an zwei Aufstiegen in die Bundesliga (2005 und 2012) beteiligt. Zudem gewann er mit seinem Team das DFB-Pokalendspiel gegen den FC Bayern München (2018).

Außerdem wurde Meier 2015 mit 19 Treffern Torschützenkönig der Fußball Bundesliga. Damals war er stolze 32 Jahre alt – also nur ein Jahr jünger, als der amtierende älteste Torschützenkönig Martin Max von 1860 München.

Nach seiner Zeit in Frankfurt, die von vielen langwierigen Verletzungen geplagt war, kehrte er 2019 für ein halbes Jahr zu St. Pauli zurück und spielte anschließend bis vergangene Saison in Australien. Ab der kommenden Spielzeit wird er Co-Trainer der U16 von Eintracht Frankfurt werden.

Arjen Robben

Arjen Robben war bei seinem letzten Bundesligator 2019 nur sieben Tage älter als Alex Meier und damit also auch etwas über 35 Jahre und drei Monate. Ab der kommenden Saison wird der Holländer wieder bei seinem Jugendclub FC Groningen auf Torejagd gehen.

In der Bundesliga spielte er unglaubliche zehn Jahre auf Top-Niveau beim FC Bayern München. Insgesamt kam er in 201 Bundesligaspielen auf 99 Treffer und 62 Torvorlagen. Auf nationaler und internationaler Ebene hatte er Anteil an vielen Titeln des deutschen Rekordmeisters.

Traumtore von Arjen Robben im Bayern Trikot.

Zusammen gewannen sie acht Deutsche Meisterschaften und fünfmal den DFB-Pokal. Zudem erzielte er 2013 im Champions League Finale das entscheidende Tor, wodurch der FC Bayern das bisher erste und einzige Triple der Vereinsgeschichte gewann.

Ivica Olić

Auch Ivica Olić ging lange Zeit in der Bundesliga auf Torejagd. Er spielte unter anderem bei Hertha BSC, dem Hamburger SV, dem FC Bayern München, dem VfL Wolfsburg und nochmals beim HSV, ehe er 2017 seine Karriere beim damaligen Zweitligisten 1860 München ausklingen ließ.

Olić gewann während seiner Zeit in Deutschland jeweils einmal die Deutsche Meisterschaft und einmal den DFB-Pokal mit dem FC Bayern München.

Sein letztes Tor in der Bundesliga erzielte er 2015 mit 35 Jahren und acht Monaten mit dem Hamburger Sportverein gegen den FC Schalke 04. In seiner kompletten Bundesligazeit kam er bei den zuvor genannten Vereinen insgesamt auf 238 Spiele, in denen ihm 72 Treffer und 33 Assists gelungen sind.

Vedad Ibisevic

Vedad Ibisevic hat schon bei vielen Vereinen gespielt, in Deutschland etwa für Alemannia Aachen, die TSG 1899 Hoffenheim, den VfB Stuttgart und zuletzt fünf Jahre lang für Hertha BSC, wo sein Vertrag letzte Saison ausgelaufen ist und nicht verlängert wurde.

Ein Traumtor von Vedad Ibisevic.

Insgesamt kommt Ibisevic auf 340 Bundesligaspiele und 127 Treffer. Sein letztes Tor schoss er im Juni dieses Jahres gegen Borussia Mönchengladbach zum 2:1 Endstand für die Gladbacher. Damals war der ehemalige bosnische Nationalspieler 35 Jahre und zehn Monate alt.

Franck Ribéry

Auch Franck Ribéry spielte lange Zeit beim Deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Dort entwickelte er sich in seinen 12 Jahren bei den Münchnern zu einem der besten Linksaußen der Liga.

Gemeinsam mit seinem Verein gewann er neun Deutsche Meisterschaften – damit ist er alleiniger Rekordhalter unter den Spielern – sechsmal den DFB-Pokal und einmal die Champions League. Wie auch Arjen Robben wurde Ribéry Triple-Sieger.

2019 hat er seinen Abschied aus München bekannt gegeben. In seinem letzten Bundesligaspiel erzielte er mit 36 Jahren sein 86. Bundesligator für die Bayern. Inzwischen läuft Ribéry für den Italienischen Erstligisten AC Florenz auf.

Claudio Pizarro

Natürlich haben wir uns das Beste bis zum Schluss aufgehoben: Claudio Pizarro. Pizarro ist mit 41 Jahren und acht Monaten der älteste Bundesligaspieler.

Zudem ist er auch der älteste Bundesligatorschütze. Seinen letzten Treffer feierte er beim 2:1 Erfolg gegen RB Leipzig im Mai 2019. Damals war er unglaubliche 40 Jahre und sieben Monate alt.

Der peruanische Ausnahmestürmer begann seine deutsche Erfolgskarriere 1999 bei Werder Bremen, wo er später noch vier weitere Male hin wechseln sollte.

Die 10 schönsten Werder-Tore von Claudio Pizarro.

Anschließend spielte Pizarro noch sechs Jahre für den FC Bayern, kurze Zeit bei Chelsea, wieder drei Jahre bei Werder und dann ebenso lange bei den Bayern, wieder zwei Jahre bei Werder, dann kurze Zeit beim FC Köln und letztlich ein letztes Mal für Werder Bremen.

In seiner langen Karriere konnte er natürlich auch viele Erfolge feiern. So wurde er jeweils sechsmal Deutscher Meister und Pokalsieger und gewann, wie auch Robben und Ribéry, mit dem FC Bayern das Triple. Zudem ist er mit seinen 108 Treffern für Werder Bremen der Rekordtorschütze der Grün-Weißen.

Claudio Pizarro hat eine bemerkenswerte Karriere hingelegt und wir werden den Altmeister „Piza“ sicherlich nächste Saison alle schwer vermissen.

Alle Fußballwetten gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Martin Meissner / AP Photos *

August 13, 2020

Von 888sport

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Die Champions League geht in die nächste Runde! Nachdem die restlichen Achtelfinals nach fast fünfmonatiger Unterbrechung ausgespielt wurden, kämpfen die verbliebenen acht Mannschaften nun um den Einzug ins Halbfinale.

 

In einem einzelnen K.O.-Spiel trifft mit Manchester City der letzte englische Vertreter des Turniers am Samstag (Anpfiff: 21:00 Uhr) auf Olympique Lyon. Wir haben für euch alles Wichtige rund um das Viertelfinale zusammengefasst.

Der neue Turniermodus

„Alles oder nichts“ ist dieses Jahr das Motto im Viertelfinale der Champions League – und zwar mehr denn je. Denn nachdem das Turnier aufgrund der COVID-19-Pandemie Anfang März unterbrochen wurde, wird es jetzt unter neuen Voraussetzungen im Schnelldurchlauf zu Ende gespielt.

Statt durch jeweils ein Hin- und Rückspiel, werden die restlichen Spiele ab dieser Runde in einem einzigen Match auf neutralem Boden, in den beiden Stadien Lissabons, entschieden. Im Estádio José Alvalade XXI, wo sonst Sporting Lissabon seine Heimspiel austrägt, spielt nun der englische Vizemeister aus Manchester gegen Lyon um den Einzug ins Halbfinale der Königsklasse.

Was für City spricht

Die Citizens stehen diese Saison das dritte Jahr in Folge im Viertelfinale, doch weiter sind sie bislang noch nie gekommen. Diesen Samstag will das Team von Pep Guardiola das ändern, und hat gegen den siebenmaligen französischen Meister gute Karten.

Saisonverlauf

Unterschiedlicher hätten die Saisons der beiden Mannschaften kaum verlaufen können: Nachdem City letzte Saison die Meisterschaft sowie den FA Cup gewinnen konnte, landete man am Ende dieser Saison hinter einem alles überragenden FC Liverpool souverän auf dem zweiten Platz. Außerdem stellte die Offensivabteilug um Raheem Sterling, Kevin De Bruyne & Co. mit insgesamt 102 Saisontreffern alle anderen Teams der Premier League in den Schatten.

Lyon hat dagegen eine für ihr seine Verhältnisse absolute Horrorsaison in der Ligue 1 hinter sich. Da der Spielbetrieb nach 28 Spieltagen frühzeitig beendet wurde, schloss man die Saison auf Platz 6 ab – so schlecht war man seit 23 Jahren nicht mehr. Die Qualifikation für das europäische Geschäft verpasste man damit ebenfalls.

Individuelle Klasse

Doch nicht nur was die Form angeht, hat City die Nase gegenüber Lyon vorne. Es ist schwer bei Guardiolas Mannschaft eine Schwäche ausfindig zu machen, denn nicht nur die Offensive des starbesetzten Ensembles glänzte dieses Jahr in der Premier League. Mit nur 36 Gegentoren stellte der Defensivverbund mit Schlussmann Ederson nach Meister Liverpool (33 Gegentore) die zweitbeste Verteidigung der Liga.

 

Alle Saisontore von Manchester City

Auch in der Königsklasse wurde man seiner Favoritenrolle dieses Jahr gerecht. Verloren hat man darin diese Saison noch gar nicht, und auch nie mehr als ein Tor in einem Spiel kassiert. Im Achtelfinale lief Real Madrids Angriff zuletzt meist vergebens gegen das von Fernandinho und Aymeric Laporte gebildete Abwehrbollwerk an. Und wenn man doch mal durchkommen sollte, steht einem immer noch Ederson im Weg.

Was für Lyon spricht

Rudi Garcias Elf hat hingegen kaum große Namen im Team. Neben der verpatzten Saison in der Liga, präsentierte man sich auch international nicht gerade von seiner besten Seite – mit nur einem Punkt vor Benfica Lissabon und Zenit St. Petersburg zitterte man sich auf Platz Zwei der Gruppe G ins Achtelfinale. Doch abschreiben sollte man die Franzosen noch nicht.

Rolle des Underdogs

Denn auch in der Runde der letzten 16, als man auf den italienischen Rekordmeister Juventus Turin traf, schien die Partie vor Anpfiff für so manchen Experten bereits entschieden. Doch nachdem Lyon das Hinspiel mit 1:0 gewann, kam das Team um Superstar Cristiano Ronaldo im Rückspiel nicht über ein 2:1-Sieg hinaus, was gleichbedeutend mit dem Weiterkommen für Lyon war.

Darüber hinaus ist Lyons Bilanz gegen City durchaus positiv. Zugegeben: Man hat auch erst zweimal gegeneinander gespielt, nämlich letzte Saison in der Gruppenphase der Champions League (Ein Sieg, ein Unentschieden). Allerdings ging man damals gegen den amtierenden englischen Meister ebenfalls als Underdog in die Partie, diese Rolle scheint ihnen zu liegen.

Das magische Sturmduo

Dass das Team der Citizens ein Überangebot von Superstars aufzuweisen hat, haben wir bereits erwähnt. Doch manchmal kann auch ein einzelner Spieler den Unterschied machen, und mit Memphis Depay hat Lyon einen der derzeit begehrtesten Spieler Europas in seinen Reihen. In der Liga war er in 13 Spielen an elf Treffern direkt beteiligt, ehe ein Kreuzbandriss die Saison für ihn vorzeitig beendete.

 

Die besten Tore von Memphis Depay für Lyon

Das Toreschießen übernahm von da an sein kongenialer Sturmpartner Moussa Dembélé. Der 24-jährige Franzose war mit 16 Saisontoren der mit Abstand beste Angreifer Lyons. Gegen City könnten die beiden Sturmtalente mal wieder gemeinsam von Beginn an auflaufen, und vielleicht mit nur einer zündenden Idee das Spiel entscheiden.

Prognose

Manchester City geht als klarer Favorit in dieses Viertelfinale, die Engländer wollen alles daran setzen, zum ersten Mal in ihrer Clubgeschichte das Halbfinale der Königklasse zu erreichen. Das nötige Personal haben sie dafür allemal, doch ein Selbstläufer wird das dadurch nicht.

Denn die Spieler von Olympique Lyon haben gegen Turin zuletzt bewiesen, dass sie sich vor großen Namen nicht fürchten. Außerdem kann ein einzelner Geniestreich Depays oder Dembélés diese Partie entscheiden – spannend wird es allemal!

 

Alle Wetten zur Champions League gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Dave Thompson / AP Photos *

August 13, 2020

Von 888sport

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Nachdem am Montag bekannt wurde, dass zwei Spieler von Atlético Madrid mit dem Corona-Virus infiziert sind, stand die entscheidende Viertelfinalpartie gegen RB Leipzig zunächst auf der Kippe. Doch da in einer zweiten Testreihe kein weiterer positiver Fall entdeckt worden ist, kann das Kracher-Duell wie geplant stattfinden.

Wir zeigen euch, was uns in der Partie am Donnerstagabend erwarten wird, den Weg beider Vereine ins Viertelfinale und was für das Weiterkommen des jeweiligen Teams sprechen könnte.

Die Bilanz

Da RB Leipzig ein noch junger Club ist, der erst in den letzten Jahren den erstmaligen Einzug in Europas höchste Spielklasse geschafft hat, sind beide Teams bisher noch nicht aufeinander getroffen.

Zudem haben die Leipziger erst ein Spiel gegen einen spanischen Club ausgetragen: 2017 fand ein Freundschaftsspiel gegen den FC Sevilla statt, das die Sachsen mit 0:1 verloren haben.

Dagegen hat Atlético bereits 45 Spiele gegen deutsche Teams bestritten. 21 dieser Partien haben die Spanier letztlich für sich entscheiden können (U8 N16).

Die letzte Partie gegen eine deutsche Mannschaft fand für Atlético in der aktuellen Champions League Gruppenphase statt, als sie gegen Bayer Leverkusen auswärts verloren (2:1) und zu Hause gewonnen (1:0) haben.

Der Weg ins Viertelfinale

Beide Mannschaften haben ihre Achtelfinalrückspiele in der Champions League bereits im März ausgetragen und seither keine Partie mehr in der Königsklasse bestritten. Daher blicken wir nochmals auf den bisherigen Weg der beiden Clubs zurück.

RB Leipzig

In der Saison 2018/19 belegte Leipzig – genauso wie in der diesjährigen Spielzeit – den dritten Platz in der Fußballbundesliga und qualifizierte sich somit für die UEFA Champions League.

Dort starteten sie zunächst gegen den damals amtierenden Meister der portugiesischen Liga, nämlich Benfica Lissabon, Olympique Lyon und Zenit St. Petersburg. Die Sachsen verloren nur ein einziges Spiel (0:2 gegen Lyon) und zogen mit drei Siegen und zwei Unentschieden als Gruppenerster in die K.o.-Phase ein.

Alle bisherigen Champions League Tore von RB Leipzig.

Im Achtelfinale wartete dann der Vorjahresfinalist Tottenham Hotspur auf die Roten Bullen. Doch in beiden Partien stellten die Engländer keine Gefahr für das Team von Julian Nagelsmann dar.

Mit ihrer jugendlichen Frische gewannen sie beide Spiele (0:1, 3:0) und zogen somit ins Viertelfinale ein – das ist der bisher größte Erfolg für die Leipziger.

Atlético Madrid

Atlético Madrid ging als Zweitplatzierter der Primera División der Saison 2018/19 in der Königsklasse in Gruppe D an den Start und musste so gegen Juventus Turin, Lok Moskau und Bayer Leverkusen um den Einzug in die K.o.-Phase kämpfen.

Und genau das ist ihnen gelungen. Mit vier Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen lagen die Spanier in der Gruppe nur hinter Juventus Turin und rückten so ins Achtelfinale vor – und dort wartete der vermeintlich schwierigste Gegner des Wettbewerbs.

Atlético musste nämlich gegen niemand geringeren als den Vorjahressieger, den Liverpool FC, ran. Und dieses namenhafte Spiel hatte es wirklich in sich!

Atleti konnte zwar das Hinspiel mit einem knappen 1:0 gewinnen, doch im Rückspiel stand es nach 90 Minuten ebenfalls 1:0 – nur dieses Mal für die die Reds. Es ging also in die Verlängerung, wo vier weitere Tore fielen!

Obwohl das Team von Jürgen Klopp das ganze Spiel über die aktivere und gefährlichere Mannschaft war fielen die Madrilenen immer wieder durch ihre vielversprechenden Konter auf – und genau ein solcher bescherte ihnen am Ende auch den Sieg.

Quasi im Gegenzug nach Liverpools Tor zum 2:0, erzielte Atlético den Auswärtstreffer zum 2:1 und einige Minuten später durch einen Konter das wichtige 2:2. In der Schlussminute erhöhten die Spanier dann zum 2:3-Endstand.

Was für RB Leipzig spricht

Wie bereits erwähnt fallen die Leipziger sowohl in der Bundesliga als auch auf internationaler Ebene immer wieder durch ihre jugendliche Unbekümmertheit auf.

Daher gilt das Erreichen des Viertelfinals der Champions League bei den Roten Bullen bereits als großer Erfolg und alles Weitere wäre nur noch ein Bonus. Denn natürlich würde RB am Ende gerne die Champions League gewinnen, doch man weiß dort auch, dass das Stand jetzt eher unwahrscheinlich ist.

Leipzig ist sich seiner Underdog-Rolle also durchaus bewusst und legt den Druck gezielt auf seinen Gegner. Vielleicht gelingt ihnen ja erneut der große Coup wie bereits gegen Tottenham, denn Fußballspielen können die Jungs allemal.

Was für Atlético Madrid spricht

Während Leipzig auf der internationalen Bühne noch ziemlich unerfahren ist, kann Atlético Madrid auf eine Reihe internationaler Erfolge zurückblicken. Der Champions League Finalist von 2016 hat einige sehr erfahrene Spieler in seinen Reihen.

Alle Tore von Atlético in der Gruppenphase der aktuellen Champions League Saison.

Doch vor allem fällt das Team von Diego Simeone immer wieder durch seine individuelle Klasse auf. So stürmt etwa Edeltechniker João Félix seit dieser Saison für die Spanier und kann ganze Mannschaften quasi im Alleingang bezwingen, doch auch die Torjäger Álvaro Morata oder Saúl Niguez sind immer für einen Treffer gut.

Zudem hat man im Spiel gegen Liverpool gesehen, dass Atlético nicht immer die bessere Mannschaft sein muss, um zu gewinnen, sondern auch  das ganze Spiel über kompakt verteidigen kann, um dann mit einem Konter das Spiel zu entscheiden.

Prognose

Natürlich gehen die Spanier als haushoher Favorit in das Duell am Donnerstag. Zu der hohen individuellen Klasse der Madrilenen kommt zudem die Tatsache, dass die Leipziger im Sommer mit Timo Werner ihren besten Spieler und Torschützen verkauften und somit einen herben Rückschlag erlitten haben.

Daher sehen wir aufgrund der Erfahrenheit der Spieler und des Trainers die Madrilenen im Vorteil. Dennoch würden wir die Sachsen noch nicht komplett abschreiben.

Denn da das Viertelfinale nur in einer einzigen Partie entschieden wird, könnte ein frühes Tor der Roten Bullen ganz schön viel auf Seiten der Madrilenen durcheinander bringen – andersrum aber natürlich auch!

Alle Fußballwetten gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Lluis Gene / AP Photos *

August 13, 2020

Von 888sport

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Zu Beginn dieser Champions-League-Saison erzielte Barcelonas gerade mal 17-jähriger Ansu Fati den 2:1-Siegtreffer gegen Inter Mailand. Und überhaupt lässt sich, was das Alter der Profifußballer angeht, ein klarer Trend erkennen: Sie werden immer jünger. Dennoch wünscht sich jeder Trainer auch einige Spieler mit einer gewissen Erfahrung in seinem Team.

 

Auch in Europas höchster internationaler Spielklasse sind schon so manche „Senioren“ aufgelaufen, die beweisen konnten, dass sie das Toreschießen nicht verlernt haben. Das sind die ältesten Torschützen in der Geschichte der Königsklasse.

Sergey Ignashevich (36 Jahre, 147 Tage)

In seinem Heimatland ist der Russe Sergey Ignashevich eine wahre Legende. Woanders als in Russland hat er nie gespielt, zudem wurde er mit den Moskauer Vereinen Lokomotive und ZSKA insgesamt sechsmal Meister und ist aktueller Rekordspieler der Nationalmannschaft.

Seinen letzten Treffer in der Champions League erzielte der Innenverteidiger bei der 1:2-Niederlage gegen PSV Eindhoven in der Gruppenphase der Saison 2015/16.

Lee Dixon (36 Jahre, 222 Tage)

Ebenfalls nur in seiner Heimat aktiv war der Engländer Lee Dixon. 1988 wechselte er von Stoke City zu den Gunners des FC Arsenal, für die er 14 Jahre lang bis zu seinem Karriereende auflief. Mit den Londonern gewann er viermal die Meisterschaft sowie dreimal den FA Cup. Seinen einzigen Champions-League-Treffer erzielte der damals 36-Jährige am 25. Oktober 2000 im Gruppenspiel gegen Sparta Prag.

Didier Drogba (36 Jahre, 259 Tage)

Für Arsenals Stadtrivalen, den FC Chelsea, ging jahrelang der Ivorer Didier Drogba auf Torejagd. Insgesamt 164 Treffer gelangen ihm im Trikot der Blues, 36 davon in der Champions League.

Ende November 2014 gastierte das Team aus London in Gelsenkirchen, beim FC Schalke 04. Bei der 5:0-Galavorstellung gegen die Knappen sorgte Drogba mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 4:0 – sein letzter Treffer in der Königsklasse.

 

Drogbas letzte Auswechslung für Chelsea

Bryan Robson (36 Jahre, 282 Tage)

Eine weitere britische Clubikone ist der Engländer Bryan Robson. Von 1981 bis 1994 absolvierte er insgesamt 345 Spiele für Manchester United. Seine Führungsqualitäten waren unbestritten, und so übernahm er sowohl bei den Red Devils als auch später in der Nationalmannschaft das Kapitänsamt. In der zweiten Runde der Champions-League-Saison 1993/94 schoss er beim 3:3 gegen Galatasaray Istanbul den 1:0-Führungstreffer.

Paolo Maldini (36 Jahre, 333 Tage)

Es hätte so ein schöner Abend für Paolo Maldini werden können: Im Finale 2005 gegen den FC Liverpool brachte er den AC Mailand bereits in der ersten Minute in Front, bis heute ist er damit der älteste Finaltorschütze dieses Turniers.

Doch obwohl Teamkollege Hernán Crespo per Doppelpack auf 3:0 erhöhen konnte, setzte Liverpool in der zweiten Halbzeit zu einer der spektakulärsten Aufholjagden der Fußballgeschichte an. Innerhalb von sechs Minuten egalisierten sie Milans Führung und gewannen obendrein das anschließende Elfmeterschießen.

Laurent Blanc (36 Jahre, 338 Tage)

Egal ob Italien, Frankreich, Spanien oder England – Laurent Blanc hat in seiner Karriere als Libero schon Angreifer von nahezu allen erdenklichen europäischen Topclubs zur Verzweiflung gebracht. Aber auch im gegnerischen Strafraum sorgte er hin und wieder für Furore.

So auch 2002 – damals noch in den Diensten Uniteds – als er etwa einen Monat vor seinem 37. Geburtstag mit seinem Tor zum 1:0 gegen Olympiakos Piräus die Weichen früh auf Sieg stellte (Endstand 3:2).

Javier Zanetti (37 Jahre, 71 Tage)

Zu Beginn der Saison 2010/11 traf der amtierende Champion Inter Mailand in der Gruppe A auf die Tottenham Hotspurs. Das Spiel war noch keine zwei Minuten alt, da traf der 37-jährige Javier Zanetti zur 1:0-Führung für die Nerazzurri.

Bereits zur Halbzeitpause stand es 4:0, Gareth Bales Hattrick für die Spurs in der zweiten Hälfte konnte die Niederlage auch nicht mehr abwenden. Im Halbfinale gegen Schalke war dann aber auch für Inter Schluss.

Filippo Inzaghi (37 Jahre, 86 Tage)

Nachdem Milan im Gruppenspiel gegen Real Madrid kurz vor dem Halbzeitpfiff mit 0:1 in Rückstand geriet, brachte AC-Coach Massimiliano Allegri im zweiten Durchgang seinen Edeljoker Filippo Inzaghi.

Die 37-jährige Milan-Legende drehte das Spiel mit seinem Doppelpack innerhalb von nur zehn Minuten, was ihn zugleich zum ältesten Doppeltorschützen der Champions-League-Historie machte. In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte Real allerdings noch den 2:2-Ausgleich.

Ryan Giggs (37 Jahre, 290 Tage)

Er ist wahrlich eine Vereinslegende, und hebt den Begriff „Mannschaftstreue“ noch einmal auf eine ganz neue Ebene: Ryan Giggs spielte seine gesamte 24-jährige Profikarriere für United. 13 Meisterschaften, vier FA-Cup-Triumphe sowie zwei Titel in der Königsklasse sind nur ein Teil der beeindruckenden Erfolgshistorie von ihm.

Seit seinem Treffer zum 1:1 in der Saison 2011/12 ist er zudem der zweitälteste Torschütze in der Geschichte der Champions League.

 

Ryan Giggs nimmt Abschied von Manchester United

Francesco Totti (38 Jahre, 59 Tage)

Doch Francesco Totti überragt in dieser Kategorie all seine Kontrahenten. Genau wie Giggs, blieb auch der Italiener seinem Stammclub, der AS Rom, seine gesamte Karriere über treu. Der Weltmeister von 2006 konnte mit der Roma zwar nicht annähernd so viel Erfolge feiern wie Giggs mit United, doch diesen Rekord nimmt ihm so schnell wohl keiner:

Im November 2014 im Gruppenspiel gegen ZSKA sorgte der 38-jährige Kapitän per Freistoß für die 1:0-Führung seiner Mannschaft – absoluter Rekord!

 

Alle Wetten zur Champions League gibt’s hier!

* Die Rechte am Bild liegen bei Matt Dunham / AP Photos *

August 12, 2020

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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