Zwischen Mittelmaß und Champions League:

Seit nunmehr 21 Jahren ist Arsene Wegner der Teammanager bei den „Gunners“ – doch der Erfolg blieb in den letzten Jahren, vor allem in der Liga, zunehmend aus. Die letzte Spielzeit war sogar so schlecht, dass sich die Londoner nicht einmal für die Champions League qualifizieren konnten – ein Szenario, dass sich nicht noch einmal wiederholen soll. Zumindest in dieser Saison scheinen sich die sportlichen Ergebnisse dafür nicht zu verbessern. Mit 33 Punkten nach 18 Spieltagen belegt Arsenal momentan nur Platz fünf in Tabelle und hat dazu auch schon satte fünf Zähler Rückstand auf den dritten Chelsea. Hinzu kommt, dass die „Gunners“ schon fünf Niederlagen kassierten - die meisten im Vergleich zu den Top 6 Mannschaften in der Premier League. Doch bei all der negativen Kritik an den Leistungen der Londoner muss man Özil, Sanchez und Co. auch mal loben. Seit fünf Spielen (Wettbewerbsübergreifend) ist der 13-malige englische Meister mittlerweile ungeschlagen (3 Siege, 2 Remis). Dazu konnten sie unter der Woche im League Cup einen 1:0 Erfolg gegen das Formstarke West Ham verzeichnen. Was allerdings gegen die „Gunners“ spricht, ist ihre fehlende Effektivität gegen die direkten Konkurrenten. Bislang konnte Arsenal nur einen Sieg gegen Mannschaften aus den Top 6 der Liga verbuchen.

Doppelte Chance: Arsenal oder Unentschieden – 1.45 Quote

Nach einer kurzen Schwächephase wieder zurück zu alter Form:

Neben der Übermannschaft von Manchester City ist der FC Liverpool im Moment eines der heißesten Teams in der gesamten Liga. Wettbewerbsübergreifend sind die „Reds“ seit mittlerweile 12 Spielen ungeschlagen – in der Liga haben sie seit neun Partien nicht mehr verloren. Die Folge dieses Megalaufs: Platz vier in der Tabelle mit vier Zählern Rückstand auf den dritten Chelsea. Dass die Jungs von Jürgen Klopp, trotz dieser riesen Serie, nur Rang vier in der Tabelle belegen, liegt an ihrer teilweise fehlenden Effektivität. Nach 18 Spieltagen haben die „Reds“ nur zwei Niederlagen kassiert (die wenigsten nach Manchester City) – dafür aber bereits siebenmal Unentschieden gespielt. Gegen einen der direkten Konkurrenten im Kampf um die Champions League soll nun der zehnte Erfolg her. Die Vorzeichen dafür stehen nicht schlecht – vor allem weil die Tormaschine des 18-maligen Meisters seit Wochen auf Hochtouren läuft. In den letzten sechs Spielen erzielte Liverpool unglaubliche 20 Tore, was einem Schnitt von 3,3 Treffern pro Spiel entspricht. Folgt gegen Arsenal die Fortsetzung dieser beeindruckenden Serie?

Es fallen über 3.5 Tore: 2.35 Quote

Unter 3.5 Tore: 1.61 Quote

Empfohlene Wette:

Im direkten Duell um Platz vier wird sich am Ende der FC Liverpool durchsetzen, weil sich Arsenal vor allem gegen direkte Konkurrenten verdammt schwer tut (vier Punkte aus fünf Spielen gegen Mannschaften aus den Top 6). Außerdem haben die „Gunners“ eine negative Bilanz gegen Liverpool. Bei 96 Aufeinandertreffen in der Liga konnte Arsenal nur 30 Mal das Feld wieder als Sieger verlassen – die „Reds“ dagegen 40 Mal. Hinzu kommt, dass die Truppe von Arsene Wegner die erste Begegnung mit Liverpool am dritten Spieltag alles andere als erfolgreich gestalten konnte. Damals kamen die „Gunners“ mit 0:4 an der Anfield Road sprichwörtlich unter die Räder. Also hoffnungslose Aussichten für alle Fans der Londoner? Von wegen! In der Liga ist Arsenal nämlich eine absolute Bank. Von bislang neun Heimspielen gewann der 13-malige Meister starke acht Partien. Des Weiteren musste der FC Liverpool seine einzigen beiden Niederlagen in dieser Spielzeit immer Auswärts hinnehmen. Doch trotz dieses Mutmachers wird der FC Liverpool am Freitag das Emirates Stadium als Sieger verlassen – zu stark ist die momentane Form der „Reds“. Die Hochgeschwindigkeitsoffensive von Jürgen Klopp und seiner Mannschaft wird am Ende siegen und den Abstand zu den „Gunners“ auf vier Punkte erhöhen. 

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December 20, 2017

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Der FC Liverpool will seine beeindruckende Serie weiter ausbauen:

Ja, so schnell kann sich die Fußballwelt wieder drehen. Noch vor einigen Wochen sahen viele Fußballexperten von der Insel den Job von Jürgen Klopp in Gefahr. Speziell nach der 1:4 Demütigung gegen die Spurs wurden die Stimmen immer lauter. Vor allem die Defensive bekam dabei ihr Fett weg und wurde als unterdurchschnittliches Premier League Niveau und nicht titelwürdig bezeichnet. Doch seit dieser herben Klatsche hat der Deutsche mit seinem Team den Turnaround geschafft - nur eine Niederlage aus den letzten 14 Pflichtspielen und dazu seit nunmehr fünf Premier League Spielen ungeschlagen (4 Siege, 1 Niederlage mit einem Torverhältnis von 14:2). Die Folge: Platz vier mit 29 Punkten. Beeindruckende Zahlen, die größenteils der überragenden Offensive zuzuschreiben sind. Mit Mohamed Salah (12 Tore = führender in der Torschützenliste), Sadio Mane (4 Tore), Roberto Firmino (5 Tore) und Coutinho (4 Tore), hat der FC Liverpool eine Kreativabteilung, die in England und  Europa ihresgleichen sucht. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die „Reds“ in sieben der letzten acht Spiele mindestens drei Treffer erzielten und mit 33 Toren nach 15 Spieltagen die drittbeste Offensive der Liga vorzuweisen haben. Nur Manchester United (35) und Manchester City (46) sind noch gnadenloser im gegnerischen Strafraum.

Everton wieder stabiler aber dennoch schwankend:

Während es bei beim Stadtrivalen wieder so richtig rund läuft, ist der FC Everton noch immer auf der Suche nach Ruhe und Konstanz. Nach dem zwischenzeitlichen Absturz auf Platz 18 und der Entlassung von Trainer Ronald Koeman, konnten sich die „Toffees“ zuletzt ein wenig stabilisieren und die gefährliche Zone der Tabelle zunächst wieder verlassen. Aus den letzten fünf Partien holte Everton beachtliche zehn Punkte und konnte zudem Spiel Nummer eins unter Neutrainer Sam Allardyce mit 2:0 gewinnen. Hinzu kommt, dass Rückkehrer Wayne Rooney wieder besser in Form ist als noch zu Saisonbeginn. Mit sieben Treffern aus den letzten acht Spielen und einem Dreierpack gegen West Ham meldete sich der Stürmer eindrucksvoll zurück. Um an der Anfield Road allerdings etwas Zählbares mit auf die andere Seite der Stadt zu nehmen, wird es mehr als einen Wayne Rooney in guter Form brauchen. Mit 28 Gegentreffern stellen die „Toffees“ die drittschlechteste Abwehr der Liga auf den Rasen. Dazu konnten sie auswärts bislang noch keinen einzigen Sieg einfahren. Vier Niederlagen und drei Remis, bei einem Torverhältnis von 5:16. Vorzeichen, die angesichts der starken Offensivabteilung von Liverpool nicht unbedingt Hoffnung auf eine Verbesserung dieser Bilanz machen.

Beide Teams treffen: Ja 1.90 Quote / Nein 1.87 Quote

Quote auf ein Tor von Wayne Rooney: erzielt ein Tor 4.80 / erstes Tor 12.50 / letztes Tor 12.50

Empfohlene Wette: Ganz klar, der FC Liverpool ist der Favorit in diesem Spiel. 13 Siege aus den letzten 14 Pflichtspielen, sowie ein Torverhältnis von 13:2 an der Anfield Road, machen die „Reds“ zum klaren Favoriten. Everton ist nicht so stabil und konstant wie in den letzten Jahren und die Offensive stottert vor allem auswärts (nur 5 Tore in sieben Auswärtsspielen und kein Sieg). Entscheidend wird sein ob die Abwehr der „Toffees“ das Offensivfeuerwerk von Liverpool kontrollieren und ausschalten kann. Gelingt ihnen das nicht, wird das Spiel an Jürgen Klopp und seine Mannschaft gehen.

Zahlen, Daten, Fakten zum Merseyside-Derby:

  • Es wird das insgesamt 280.Merseyside-Derby in der Geschichte sein

Head – to – Head – Vergleich:

Liverpool:

  • 117 Siege
  • 82 Niederlagen
  • 80 Remis

Everton:

  • 82 Siege
  • 117 Niederlagen
  • 80 Remis

Erstes Aufeinandertreffen:

  • 13.Oktober.1894 - Everton siegte mit 3:0

Letzte Begegnung:

  • 1.April.2017 - Liverpool gewann mit 3:1
  • Seit nunmehr 13 Premier League Spielen warten die „Toffees“ auf einen Sieg gegen die „Reds“
  • Der letzte Erfolg wurde im Oktober 2010 datiert
  • Damals siegte Everton mit 2:0 über den FC Liverpool

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December 4, 2017

Von 888sport

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AFC East:

In der AFC East ist das Kräftegleichgewicht wieder hergestellt, oder war es jemals im Ungleichgewicht? Wie auch immer. Nach einem durchwachsenen Saisonstart von Titelverteidiger New England (2-2 Bilanz nach den ersten vier Wochen), witterten Miami und Buffalo plötzlich ihre unerwartete Chance und verdrängten die Patriots sogar kurzzeitig von den Playoff-Rängen. Doch das ist nun alles Makulatur. Brady und Co haben ihren Rhythmus gefunden und eine beeindruckende Siegeserie hingelegt. Der Grund dafür ist vor allem die wiedererstarkte Defense. Während die Patriots in den ersten vier Wochen 32 Punkte pro Spiel zuließen, waren es ab Woche fünf im Schnitt knapp 20 Punkte weniger. Dazu ist New England, bis auf die Verletzungen von Julian Edelman und Dont´a Hightower, bislang ohne große Verletzungen durch die Saison gekommen. Durch die erneute Verpflichtung von Martellus Bennett aus Green Bay, wird Tom Brady in den nächsten Wochen eine weitere wichtige Anspielstation zur Verfügung stehen, was das Offensivspiel der Patriots noch unberechenbarer als es ohnehin schon ist, machen wird.

Prognose: Tom Brady und Co werden als beste Franchise der gesamten AFC die reguläre Saison abschließen und sofort in die Divisional einziehen. Nach anfänglichen Problemen hat sich die Defensive deutlich verbessert und spielt den Football, den man von ihr erwartet. Die Offense ist wie gewohnt eine der besten der Liga. Auch mit 40 Jahren hat Tom Brady noch keine Verschleißerscheinungen und dominiert die Gegner weiterhin nach Belieben. Die Buffalo Bills werden dagegen ihren Playoff-Platz noch verlieren. Trotz eines guten Laufspiels und der Verpflichtung von WideRreceiver Kelvin Benjamin haben die Bills sonst nichts Playoffwürdiges vorzuweisen. Die Defense ist nur Mittelmaß, die Offense eine der schlechtesten der Liga. Miami spielt in der Division zwar ordentlich mit, jedoch sind die Dolphins ohne ihren verletzten Quaterback Ryan Tannhill qualitativ nicht so stark und deshalb kein Kandidat für die Postseason. Und ja, auch den Namen der New York Jets sollte man nicht unausgesprochen lassen. Nach der verpassten Playoff-Teilnahme vor zwei Jahren und einer miserablen letzten Saison, sind die Jets eines der Überraschungsteams. Nur wenige hatten dem Team um Quaterback Josh McCown eine solche Leistung zugetraut. Sogar in der ersten Begegnung gegen die Patriots konnten die Jets das Spiel lange ausgeglichen gestalten und verloren am Ende durch eine recht strittige Entscheidung. Fakt ist aber auch: Bei den Jets wächst etwas zusammen. Die Mannschaft braucht allerdings mehr Zeit um sich zu entwickeln. Eine Siegesserie ist ihnen, aufgrund ihrer nicht ganz so guten Defense und mittelmäßigen Offense, nicht zuzutrauen. Die Franchise hat jedoch Potenzial; die Playoffs kommen in diesem Jahr aber noch zu früh. 

Quoten für den Sieg der AFC East:

New England Patriots: 1.01

Buffalo Bills: 21.00

Miami Dolphins: 81.00

New York Jets: 151.0

AFC North:     

Wie die New England Patriots in der AFC East, sind auch die Pittsburgh Steelers in der AFC North im „Driver Seat“. Denn das Team aus dem Bundesstaat Pennsylvania ist in dieser Saison ein wahrer Alleskönner. Das Duo Roethlisberger-Brown ist weiterhin eine tödliche Kombination für alle Gegner und unglaublich schwer zu verteidigen. Weiterhin haben die Steelers mit Leveon Bell einen der besten, wenn nicht sogar den besten Runningback der Liga in ihren Reihen. Dazu kann Quaterback Ben Roethlisberger wieder auf Wide-Receiver Martavis Bryant zurückgreifen. Die Defense ist auch produktiv und lässt im Schnitt mit die wenigsten Punkte pro Spiel zu. Prognose: Der Division Titel wird den Steelers nicht mehr zu nehmen sein. Dafür ist der Abstand auf Baltimore und Cincinatti einfach zu groß. Selbst wenn es nicht für die sofortige Qualifikation, die Divisional Round reichen sollte, wird ihnen die Wildcard keiner mehr wegnehmen können.

Quoten für den Sieg der AFC North:

Pittsburgh Steelers: 1.02

AFC South:

In der AFC South ist es dagegen ein Kopf an Kopf Rennen zwischen den Tennessee Titans und den Jacksonville Jaguars. Nach einem holprigen Saisonstart haben sich beide einen Vorsprung gegenüber Houston und Indianapolis herausgespielt, der ihnen bis zum Ende der Saison nicht mehr zu nehmen sein wird. Die Jaguars haben ein hervorragendes Laufspiel und den besten Pass Rush der gesamten NFL. Tennessee beeindruckt hauptsächlich durch sein gutes Laufspiel während die Leistungen von Quaterback Marcus Mariota eher durchschnittlich sind. Prognose: Jacksonville und Tennessee werden beide in die Playoffs einziehen. Aber nicht aufgrund ihrer eigenen Stärke, sondern wegen der Schwäche der anderen Konkurrenten. Auch wenn beide Teams gut dastehen und sich die Wildcard erspielen werden, wird ein gutes Laufspiel und eine gute Defense allein nicht ausreichen. Spätestens in den Playoffs müssen Blake Bortles und Marcus Mariota auch den Ball werfen und das Spiel durch die Luft gewinnen. Beide haben Potenzial, sind aber noch nicht in der Lage ihre Franchise alleine zum Sieg zu führen. Playoffs ja, mehr aber auch nicht.

Quoten für den Sieg der AFC South:

Jacksonville Jaguars: 1.81

Tennessee Titans: 2.00

AFC West:

Die AFC West war in den letzten Jahren immer die spannendste, die am hochkarätigsten besetzte Division vor allen anderen. Dieses Saison allerdings nicht. Trotz eines kleinen Durchhängers nach dem furiosen Saisonstart sind die Kansas City Chiefs weiterhin souveräner Tabellenführer. Die Denver Broncos haben sich spätestens nach der Klatsche gegen die Patriots ein für allemal aus dem Rennen um die Playoffs verabschiedet. Einzig die Oakland Raiders haben noch die Möglichkeit in der Verlosung um die Playoffs mitzumischen. Prognose: Die Kansas City Chiefs werden die AFC West gewinnen und sich somit direkt für die Playoffs qualifizieren. Neben einer guten Defense, die es immer wieder schafft ganz entscheidende Turnover zu forcieren, haben die Chiefs um Gamemanager Alex Smith die beste Offense in der gesamten AFC neben den Patriots. Die Oakland Raiders müssen auf Fehler der Konkurrenz hoffen, werden sich aber den Playoffs-Platz von den Bills holen. Quaterback Derek Carr ist wieder gesund und ist, im Gegensatz zu Tyrod Taylor, Black Bortles und Marcus Mariota, ein echter Leader auf dem Platz und dazu in der Lage seine Mannschaft alleine zum Sieg zu führen.  

Quoten für den Sieg der AFC West:

Kansas City Chiefs: 1.10

Oakland Raiders: 8.00

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November 14, 2017

Von 888sport

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NFC East:

Die Philadelphia Eagles thronen mit einer beeindruckenden Bilanz einsam an der Spitze der NFC East. Die Gründe dafür sind vielfältig. Quaterback Carson Wentz spielt in seinem zweiten Jahr konstant und vermeidet zudem die groben Fehler aus seiner Rookie-Saison. Dazu wurden in der Offseason gute Verpflichtungen getätigt. Mit Wide Receiver Alshon Jeffery (kam aus Chicago), Runningback LaGarrette Blount und dem Trade von Jay Ajayi ist das Offensivspiel noch variabler und flexibler geworden. Auf die Defense ist ganz nebenbei auch noch verlass. Mit 19,5 zugelassenen Punkten pro Spiel geben sie Carson Wentz viel Ruhe und Rückendeckung. Der schärfste Konkurrent, die Dallas Cowboys, können sich höchstens noch Chancen auf ein Wildcard-Ticket machen. Nach der erneuten Niederlage gegen die Atlanta Falcons, ist Platz eins in der NFC East und die damit sichere Playoffteilnahme so gut wie weg. Das hin und her um die Spielberechtigung von Ezekiel Elliott scheint die Cowboys unnötig zu belasten. Spielt er, ist „Zeke“ nicht mehr der Ausnahmeläufer der vergangenen Saison, weil vor allem die O-Line an Qualität eingebüßt hat. Spielt Elliott wie am Sonntag nicht, ist das Laufspiel kaum vorhanden und Dak Prescott hat nicht den Arm, um das Spiel alleine zu gewinnen. Prognose: Die Eagles schaffen den Sprung in die Playoffs und ziehen, aufgrund ihrer guten Bilanz, sofort in die Divisional Round ein. Sollte Elliott eine Spielberechtigung für die nächsten Spiele erhalten, werden die Cowboys auch den Sprung in die Playoffs schaffen und den Carolina Panthers ihr Wildcard-Ticket wegnehmen.

Quoten auf den Sieg der NFC East:

Philadelphia Eagles: 1.01

Dallas Cowboys: 23.00

NFC South:

Die Partien der New Orleans Saints erinnerten in den letzten Jahren immer an die Tennisspielerin Anna Kournikova. Die Spiele waren attraktiv, man schaute gerne zu, aber am Ende fehlte der nötige Erfolg. Oder einfach ausgedrückt: Vorne hui, hinten pfui. Drew Brees lieferte ab, die Defense versagte immer wieder und machte die erzielten Ergebnisse der Offense häufig zu nichte.

So verpassten die Saints, mit einer 7-9 Bilanz, jeweils in den letzten drei Jahren die Playoffs. Doch dieses Jahr scheint alles anders zu werden. Die Offense ist weiterhin bockstark und das Vertrauen und die Geduld in die junge Defense der Saints scheint sich endlich auszuzahlen. Als kleiner Fun Fact am Rande sei zu erwähnen, dass die Saints mit 0-2 in die Spielzeit gestartet sind. Die Cowboys 1992 und die Giants 2007 starteten ebenfalls mit einem 0-2 und gewannen am Ende den Super Bowl. Vielleicht ein gutes Omen? Prognose: Die Saints schaffen den Sprung in die Playoffs. Carolina wird nach dem Saisonaus von Greg Olsen und dem Trade von Kelvin Benjamin viel an Durchschlagskraft in der Offense einbüßen und Probleme haben und die Playoffs, trotz ihrer sehr guten Defense, nicht erreichen. Bei den Falcons scheint die Niederlage im Super Bowl 51 immer noch nachzuwirken. Der deutliche Erfolg über die Cowboys macht allerdings Hoffnung für den Rest der Saison. Atlanta startet eine Serie und holt sich am Ende eine Wildcard für die Playoffs.

Quoten auf den Sieg der NFC South:

New Orleans Saints: 1.73

Carolina Panthers: 3.00

Atlanta Falcons: 5.00

NFC North:

Die Minnesota Vikings träumen von der Teilnahme beim Super Bowl 2018 im eigenen Stadion. Nach Woche zehn sind die Vikings diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen. Sieben Siege, zwei Niederlagen bedeuten die Führung in der NFC North. Die Defense spielt wie immer gut. Die Offense um Back Up Quaterback Case Keenum liefert auch ab. Trotz ihres komfortablen Vorsprungs sollten die Vikings fokussiert bleiben. Nach einem 5-0 Start in der letzten Saison, verpasste das Team aus Minnesota dennoch die Playoffs. Dass die Green Bay Packers nicht an der Spitze stehen, ist einzig und allein der Verletzung von Ausnahme-Quarterback Aaron Rodgers geschuldet. Nach seinem Schlüsselbeinbruch verloren die Packers die ersten drei Spiele und verspielten ihren Vorsprung in der Division. Die Detroit Lions haben dagegen mit Matthew Stafford ihren Star-Quarterback gesund und munter an Board. Allerdings reichten die vielen Touchdowns von Stafford bislang nicht aus um den Vikings gefährlich werden zu können. Zu inkonstant sind die Leistungen der Franchise. Prognose: Die Vikings haben aus den Fehlern der letzten Saison gelernt und schaffen den Sprung in die Playoffs, auch weil  Ersatzmann Case Keenum Leistungen zeigt, die eines Starting-Quartebacks würdig sind. Die Packers werden sich dagegen seit langer Zeit mal wieder früher als sonst in den Urlaub verabschieden. Der Grund: Aaron Rodgers hat die Packers jahrelang besser gemacht, als sie in Wirklichkeit sind. Nach seinem Schlüsselbeinbruch wurde auf die Verpflichtung eines weiteren QB´s verzichtet und Brett Hundley ist (noch) nicht in der Lage Green Bay in die Playoffs zu führen. Detroit wird die Playoffs dieses Jahr  auch nur aktiv vom Fernseher aus verfolgen können. Denn Matthew Stafford bekommt zu wenig Hilfe. Trotz dem großartigen Pass-Rush lässt die Defense zu viele Punkte und Yards pro Spiel zu - In dieser Form kein Playoff-Kandidat.

Quoten auf den Sieg der NFC North:

Minnesota Vikings: 1.30

Detroit Lions: 4.50

Green Bay Packers: 9.00

NFC West:

Anders als in der NFC East oder NFC North ist das Playoff-Rennen in der NFC West ein ganz spannendes. Der momentane Divison-Leader, die LA Rams, sind die Scoringmaschine der NFL. Mit den meisten Punkten pro Spiel ist keine Mannschaft gefährlicher als das Team von Sean McVay. Neben hervorragenden Offensivleistungen funktioniert auch die Defense. Pro Spiel lassen die Rams mit die wenigsten Punkte zu und haben die zweitmeisten Interceptions vorzuweisen. Top Werte der NFL. Doch dicht im Nacken sitzen ihnen die Seattle Seahawks. Mit guten Vorstellungen (6-3 Bilanz nach den ersten zehn Wochen) ist das Team von Pete Carroll voll im Soll, zeigte in dieser Saison jedoch Leistungen mit Licht und Schatten. Die Playoffs sind daher nicht so selbstverständlich, wie es im Moment den Anschein hat. Wie wird die Defense auf das Saisonaus ihres Star-Cornerbacks Richard Sherman (Achillissehnenriss) reagieren? Dazu muss es Seattle schaffen Quarterback Russell Wilson gesund durch die Saison zu bringen. Voraussetzung dafür ist, dass die O-Line ihm endlich den nötigen Schutz und die nötige Zeit bei seinen Passversuchen gibt. Ansonsten könnte Seattle noch das gleiche Schicksal wie die Packers ereilen. Prognose: Die Rams werden sich Platz eins in der NFC West nicht nehmen lassen und in Playoffs einziehen. Die Seahawks müssen ihrerseits besser auf Russell Wilson aufpassen. Wenn er weiterhin vor den Verteidigern „um sein Leben rennen“ muss, steigt die Verletzungsgefahr drastisch an. Bleibt Wilson gesund, wird er seine Zaubermomente finden, die Defense wird der Offense weiterhin den Rücken freihalten und Seattle am Ende sicher in die Playoffs einziehen.

Quoten auf den Sieg der NFC West:

Los Angeles Rams: 1.81

Seattle Seahawks: 1.95

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November 13, 2017

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Der Quaterback der Zukunft:

Dass die Philadelphia Eagles eine der dominaten Mannschaften in der NFL sind, ist vor allem auf Quaterback Carson Wentz zurück zuführen. In seiner zweiten Saison trumpft der Erstrundenpick von 2016 ganz groß auf. Nach acht Spielen hat Wentz bereits starke 2063 Yards erworfen. Nur Alex Smith (2181) und Tom Brady (2541) sind bislang besser. Dazu hat der 24-jährige schon unglaubliche 19 Touchdownpässe bei nur fünf Interceptions vorzuweisen, Platz eins in der NFL. Und nur mal so zur Info – im letzten Jahr kam Wentz auf 16 Touchdowns in der gesamten Saison. In dieser Form zweifelsohne ein MVP-Kandidat. Die Quote für den Gewinn des MVP Titels liegt bei 4.00

 

Werte von denen Quaterback-Kollege Trevor Siemian nur träumen kann. In seiner zweiten Saison als Starter ähneln die Auftritte des Manning Nachfolgers eher dem englischen Wetter – mal gut, mal schlecht, aber dann doch überwiegend schlecht. Auf Gala-Auftritte wie gegen die Oakland Raiders, folgte meistens die große Ernüchterung. Negativer Höhepunkt war dabei das Spiel gegen Kansas City letzte Woche. Bei der 29:19 Niederlage lieferte der Spielmacher mit drei Interceptions und einem QB-Rating von gerademal 43.5 die schlechteste Leistung seiner bisherigen NFL-Karriere ab. Verwunderlich ist es deshalb nicht, dass Siemian mit 1669 Yards und neun Touchdowns bei zehn Interceptions (doppelt so viele wie Wentz) eher im unteren Drittel des Quaterbackrankings zu finden ist. Ob der Mann von der Northwestern University die Chance auf Wiedergutmachung erhält, darf bezweifelt werden. Nach dem Last-Minute Trade von Brock Osweiler wird für Siemian in Woche neun wohl nur die Rolle des Zuschauers übrigbleiben. 

Die Unberechenbarkeit der Offense:

30 – 20 – 27 – 26 – 34 – 28 – 34 - 33, nein das sind nicht die aktuellen Lottozahlen sondern der bisherige Arbeitsnachweis der Offense der Philadelphia Eagles. Mit 2974 Total Yards und 371,8 Yards pro Spiel haben die Eagles die drittbeste Offense der Liga. Zudem erzielen sie im Schnitt pro Spiel 29 Punkte. Nur die Los Angeles Rams (30,3), die Kansas City Chiefs (29,5) und die Houston Texans (30,7) sind in dieser Statistik vor den Überfliegern aus Philadelphia. Etwas sparsamer geht es dagegen bei den Denver Broncos zu. Mit 2394 Total Yards und 341,7 Yards pro Spiel stellt der Champion von 2015 eine eher mittelmäßige Offense auf das Feld. Selbst die bislang noch sieglosen Cleveland Browns haben, mit 2410 Total Yards, mehr Raumgewinn erzielt. Dazu muss Denver seinen bisherigen Punkteschnitt von 18,57 Punkten pro Spiel deutlich nach oben schrauben um eine realistische Chance gegen die High-Power-Offense der Eagles zu haben. Für den Super Bowl Sieg des momentanen Überfliegerteams winkt eine 7.50 Quote.

 

Der Rettungsanker der Broncos:

Und wenn du glaubst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo die Defense her. Auch wenn die Offense der Denver Broncos seit knapp drei Jahren mehr Angst und Schrecken bei ihren eigenen Anhängern verbreitet als bei der Konkurrenz, holt die Defense dafür ständig die Kohlen aus dem Feuer. Mit insgesamt 1827 zugelassen Total Yards, 261 Yards pro Spiel und 21 Punkten im Schnitt pro Spiel stellt der Champion von 2015 die beste Defense der gesamten NFL. Doch trotz dieser guten Werte haben die Broncos bislang nur sechs Turnover (5 Interceptions, 1 Forced Fumble) zu verbuchen. Der Gegner aus Philadelphia kommt zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon auf 15 Turnover (9 Interceptions, 6 Forced Fumbles). Außerdem lassen sie mit 19,5 Punkte im Schnitt pro Spiel weniger Punkte zu, als die beste Defense der Liga. Für den Division Sieg der Broncos in der AFC West lockt eine Quote von 9.00.

 

Mit mehr Variabilität aus Miami gegen Denver:

Booom! Ja, der Trade von Star-Runningback Jay Ajayi zu den Philadelphia Eagles schlug wie ein Blitz ein. Nach ohnehin starken Auftritten und einer 7-1 Bilanz sind die Eagles, nach der Ajayi Verpflichtung, für viele Experten DER Super Bowl Kandidat aus der NFC. Betrachtet man die Verpflichtung nüchtern lässt sich nicht leugnen, dass die ohnehin schon hochkarätig besetzte Offense noch mehr an Power und Variabiltät zugenommen hat. Gegen Denver wird sich Ajayi die Arbeit im Backfield mit Blount, Clement und Smallwood teilen. Dazu bekommt Carson Wentz neben Zach Ertz, Alshon Jeffrey und Nelson Agholor eine weitere nützliche Anspielstation dazu. Es wird vor allem an der Defense der Broncos liegen die High-Power-Offense der Eagles in den Griff zu bekommen. Gelingt es Denver nicht, werden sie vom Eagles-Express überrollt werden. 

 

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November 3, 2017

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Gruppe E: Montenegro vs. Dänemark

Siegquoten: Montenegro (3.75) – Dänemark (2.04)

Geheimtipp: Dänemark gewinnt und beide Teams treffen (4.30)

Empfohlene Wette: Dänemark siegt (2.04)

Die Situation in Gruppe E ist zwei Spieltage vor Schluss verzwickt. Polen führt die Tabelle mit 19 Punkten an, dahinter liegen Dänemark und Montenegro mit jeweils 16 Punkten und identischem Torverhältnis. Somit können sich alle drei Teams noch direkt für die WM qualifizieren, zumal die Montenegriner am letzten Spieltag auch noch im direkten Duell gegen Polen antreten.

Mit einem Sieg im direkten Duell könnte sich eines der Teams eine exzellente Ausgangslage schaffen, um am letzten Spieltag zumindest auf dem Playoff-Platz zu landen. Das letzte Aufeinandertreffen in Dänemark entschied Montenegro mit 1:0 für sich, die Dänen um Christian Eriksen präsentierten sich aber zuletzt mit dem 4:0 gegen Polen und dem 4:1 gegen Armenien glänzend in Form.

Gruppe F: Schottland vs. Slowakei

Siegquoten: Schottland (2.40) – Slowakei (3.10)

Geheimtipp: Unentschieden keine Wette Slowakei (2.18)

Empfohlene Wette: Beide treffen (1.92)

In Gruppe F wird England die Position an der Tabellenspitze höchstwahrscheinlich nicht mehr abgeben. Um den Playoffplatz dahinter zeichnet sich allerdings ein dramatischer Dreikampf ab. Die beste Ausgangssituation hat dabei die Slowakei mit 15 Punkten, dahinter lauern Slowenien und Schottland mit jeweils 14 Punkten. Während die Slowenen gegen England eine Mammutaufgabe zu bewältigen haben, steht zwischen Schottland und der Slowakei eine Vorentscheidung an.

Siegen die Schotten, könnten sie auf Platz zwei springen und hätten ihr Schicksal im letzten Spiel gegen Slowenien selbst in der Hand. Gewinnen die Slowaken, hätten sie, abhängig vom Ausgang der Partie zwischen England und Slowenien, den Playoffplatz bereits sicher und könnten im letzten Spiel gegen Malta sogar noch die Engländer von Platz eins verdrängen. 

Gruppe I: Türkei vs. Island

Siegquoten: Türkei (1.94) – Island (4.10)

Geheimtipp: Island gewinnt und beide Teams treffen (8.50)

Empfohlene Wette: Beide treffen (1.98)

Auch die Situation in Gruppe I gibt Grund zur Annahme, dass alles auf ein Herzschlagfinale am letzten Spieltag hinausläuft. Vier Teams sind noch im Rennen um die WM-Tickets. Kroatien und Island haben den leichten Vorteil mit jeweils 16 Punkten, aber auch die Türkei und die Ukraine dürfen sich mit je 14 Punkten noch berechtigte Hoffnungen machen.

Sichern sich die Türken gegen Island drei Punkte, haben sie es im letzten Spiel gegen Finnland selbst in der Hand und können sich auch noch direkt qualifizieren. Zwar sehen auch die Buchmacher das Team von Mircea Lucescu im Vorteil, die Bilanz von zwei Siegen in zehn Spielen gegen Island lässt aber eher einen Erfolg der Wikinger vermuten.

Gruppe A: Weißrussland vs. Niederlande

Siegquoten: Weißrussland (10.00) – Niederlande (1.28)

Geheimtipp: Es fallen über 3.5 Tore (3.00)

Empfohlene Wette: Niederlande siegen trotz 1-0-Handicap (1.75)

Die Niederlande stehen mit dem Rücken zur Wand. Gegen Weißrussland ist ein hoher Sieg Pflicht um am letzten Spieltag im direkten Duell gegen den Tabellenzweiten Schweden überhaupt noch eine theoretische Chance auf den Playoffplatz zu haben. Sonst drohen wieder hämische „Ohne Holland fahren wir zur WM“-Gesänge aus dem Nachbarland.

Zumindest das Hinspiel in Amsterdam, welches Oranje mit 4:1 gewinnen konnte, gibt ein klein wenig Hoffnung, dass das Wunder noch zu schaffen ist.

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September 29, 2017

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Heimvorteil in der Bundesliga?

Ein Blick auf die Bundesliga-Tabelle nach acht Spieltagen lässt zum Beispiel darauf schließen, dass Bayern München und der VfB Stuttgart im Blick auf den Schnitt der Punkte pro Spiel die besten Heimmannschaften sind. Beide Vereine aus dem Süden der Liga konnten bisher drei Siege und ein Unentschieden vor eigenem Publikum feiern. Ein Blick auf die Auswärtstabelle bestärkt die Theorie des Heimvorteils. Während der FCB auf fremdem Platz mit stolzen sieben Punkten daherkommt, steht der VfB mit vier Niederlagen aus ebenso vielen Spielen auf dem letzten Rang. Zugegeben: Aus acht Spielen lässt sich kein wirklicher Trend festmachen, doch immer wieder fand sich in den vergangenen Jahren das Phänomen der Stärke auf bestimmten Plätzen in der Bundesliga. Atmosphärisch hochwertige Stadien wie in Dortmund, führen in der öffentlichen Wahrnehmung schnell zu einem Heimvorteil. Auch wenn sich dieser im Fall Dortmund bisher nicht belegen lässt, immerhin holten die Schwarz-Gelben auswärts sogar einen Punkt mehr als im Signal-Iduna-Park.

Einfacher wird es, einen Blick auf die Historie zu werfen, um eine gewisse Datentiefe und zuverlässigere Statistiken zu erhalten. In der Bundesliga-Saison 2016/17 wurden die üblichen 306 Erstligapartien ausgetragen. 49% dieser Spiele endeten in einem Heimsieg. Insbesondere Bayern, Stuttgart sowie Hoffenheim schraubten diese Statistik ohne Niederlagen vor eigenem Publikum in die Höhe. Zu den 24,2% Unentschieden gesellen sich dann gerade einmal 26,8% Auswärtserfolge. Diese 49% sind der höchste Wert seit der Saison 2003/04, als 52,3% der Spiele mit einem Heimsieg endeten. Der Rekord lag im Übrigen bei 62,4% in 1977/78, die niedrigsten Werte unterdessen bei zweimal 40,2% Anfang und Mitte der 90-er. Beim Blick auf die letzten zehn Jahre war die Auswärts-Erfolgsrate eher rückläufig, nachdem sie 2010/11 ihren Höhepunkt mit 33,3% erreicht hatte.

Dies zeigt vor allem eines: Während die Rekord-Heimwerte teils weit zurück liegen, finden sich die Höchstwerte in der Auswärtsstatistik erst in den letzten Jahren wieder. Tatsächlich wurde ein Wert von mindestens 50% Heimsiegen bis zur Spielzeit 1988/89 nie unterschritten, doch seitdem geschah genau dies in 24 von 29 Saisons. Mit der zunehmenden Auswärtsstärke ließ sich interessanterweise auch ein Rückgang der erzielten Tore pro Spiel beobachten. Zu guter Letzt noch ein Blick auf eine weitere Statistik, die unterstreicht, dass es nach wie vor nicht immer einfach ist, auswärts anzutreten:

Von 11.027 Spielen, in denen eine Mannschaft zu Hause führte, endeten aus Sicht der jeweiligen Mannschaft:

8.422 Spiele mit einem Sieg (76,38%)
1.887 Spiele mit einem Unentschieden (17,11%)
718 Spiele mit einer Niederlage (6,51%)

Von 6.929 Spielen, in denen eine Mannschaft auswärts führte, endeten aus Sicht der jeweiligen Mannschaft:

3.860 Spiele mit einem Sieg (55,71%)
1.726 Spiele mit einem Unentschieden (24,91%)
1.343 Spiele mit einer Niederlage (19,38%)

Heimeis-Vorteil in der NHL?

Im US-amerikanischen Sport ist die lange Saison gewöhnlich nur die Vorbereitung für das, was danach kommt: die Playoffs. Die Eishockey-Liga NHL beispielsweise spielt erst einmal eine 82-Spiele-Saison aus, nur um die Playoffs und darin möglichst Heimvorteil zu erreichen. Viel Arbeit, die sich für das große Ziel doch zumindest sehr lohnen müsste, sollte man meinen. Nun, zumindest ein kleines bisschen, denn riesig groß ist der Vorteil vor heimischem Publikum nicht. In der langen NHL-Historie ist lediglich ein 57,8 prozentiger Heimvorteil auszumachen. Wem das doch recht groß vorkommt, der vergisst, dass Unentschieden (im Gegensatz zu der regulären Saison) in den Playoffs ausgespielt werden. Die Gastteams gewannen demnach 43,2% aller Playoff-Spiele.

Besonders spannend wird es beim Blick auf die Details. Was genau sind die entscheidenden Spiele in den Playoffs? Wie lassen sie sich extrahieren? Am entscheidendsten sind meistens jene Spiele, welche eine der beiden Mannschaften ins Aus zwingt. Dies ist möglich in Serien, wo ein Team bereits mindestens drei Spiele siegreich gestalten konnte. Statistisch gesehen hätten Heimteams 603 Mal eine Serie vorzeitig beenden können und schafften dies in 383 Fällen. Das entspricht einer Prozentzahl von 63,5%, also durchaus solide. Man kann hier von einem Vorteil auf Heimeis sprechen. In Eliminationsspielen, also wenn das eigene Aus droht, sind die Mannschaften hingegen deutlich weniger erfolgreich als sonst. Gerade einmal 51,6% (349-327) der Spiele konnten gewonnen werden. Man befindet sich also praktisch fast im Mittel und kann nur schwer einen Sieger anhand der Historie vorhersagen. Zu guter Letzt sind Overtime-Spiele stets eine besonders spannende Angelegenheit, da eine Mannschaft sich hier mit nur einem einzigen glücklichen Schuss einen riesigen Vorteil schaffen kann. 50,5% der Overtime-Spiele gingen an das Heimteam, während 49,5% der Zeit das Gastteam jubelte - Gleichwertiger geht es kaum.

Konkrete Beispiele aus den vergangenen Jahren unterstützen die These, dass der Heimvorteil beim Eishockey nur einen bedingten Effekt besitzt. Die Nashville Predators erreichten beispielsweise als Wildcard-Team Nummer zwei aus dem Westen, also punktemäßig als schlechtester aller Playoff-Teilnehmer, das Stanley Cup Finale und waren trotz schweren Verletzungs-Pechs nicht allzu weit vom ultimativen Triumph entfernt. 2012 zeigten die Los Angeles Kings einen spektakulären Titel-Run, der sie als an #8 gesetztes Team im Westen am Ende über die New Jersey Devils triumphieren sah. Die Kings schlugen nacheinander die an #1, #2 und #3 gesetzten Teams und waren auswärts schlicht nicht zu schlagen (8-0).

Verschiedene Faktoren beeinflussen Heimstärke

Während der Faktor Heimspiel also im Fußball sinkt und im Eishockey fast komplett irrelevant erscheint, stellt sich die Frage, welche Details einen potentiellen Vorteil beeinflussen können. Fünf Faktoren lassen sich als Grundlage herausarbeiten. Der erste von ihnen besteht in der Vetrautheit mit Platz/Arena sowie den entsprechenden Einrichtungen. Zieht beispielsweise ein Fußballteam in ein neues Stadion um, so werden die Ergebnisse statistisch gesehen erst einmal schlechter. Dagegen spricht allerdings vor allem Baseball, wo die Stadien extrem unterschiedlich in Spielfeldgröße, Tribünen und Co. aussehen. Vermutlich spricht hier der Sport an sich für eine größere Ausgeglichenheit, während andere Umweltfaktoren einen kleineren Einfluss auf Heim- oder Auswärtsstärke besitzen. Da für Heimspiele zudem keine lange Reise ansteht, bietet sich hier ein zweiter Vorteil für alle Teams im eigenen Stadion. Während früher lange und anstrengende Busfahrten an der Tagesordnung waren, sind mittlerweile immer öfter komfortable Flüge das Mittel zum Ziel und reduzieren so die Strapazen. Dies erklärt sicher auch einen Teil der stets gestiegenen Auswärtsstärke. Selbst bei Fußball-Weltmeisterschaften fanden sich statistische Zusammenhänge zwischen Heimatland und Reisedistanz sowie der letztlichen Leistung auf dem Platz. Erst 2014 konnte mit Deutschland zum ersten Mal ein europäisches Team außerhalb Europas den WM-Titel gewinnen.

Heimstärke ist vor allem noch heute auf die geografische Lage zurückzuführen. Ein beliebtes Beispiel ist an dieser Stelle der südamerikanische Staat Bolivien, der im Fußball eigentlich keine Chance hätte - wäre da nicht die Lage des Nationalstadions. Das Estadio Hernando Siles befindet sich circa 3.600 Meter über dem Meeresspiegel und lehrt einen nach dem anderen Konkurrenten aufgrund der dünnen Luft das Fürchten. Unvergessen ist nach wie vor der 6:1 Sieg über Argentinien in der WM-Qualifikation für das Turnier 2010. Auch die Aggressivität der Spieler selbst ist daheim oft höher, was an den Messungen von Testosteron-Werten festzustellen war. Besonders in Spielen gegen die Rivalen oder Tabellennachbarn besteht eine höhere Grund-Aggressivität, die sich im Anschluss auch auf die Zuschauer überträgt. Je lauter die Fans in einem Stadion zu hören sind, desto mehr wird der eigentlich Unparteiische von der Atmosphäre beeinflusst. Unterstützt wird dies zum Beispiel mit Resultaten aus der National Football League, in der immer mehr geschlossene Stadien gebaut wurden, die einen weit höheren Lärmpegel als die offenen bieten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es vor allem für denjenigen einen Heimvorteil gibt, der an ihn und sich selbst glaubt. Analysiert man nur Statistiken, lassen sich von Sport zu Sport unterschiedliche Schlüsse ziehen.

October 16, 2017

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Allein die Namen Real Madrid und Manchester United lassen die Herzen aller Fußballfans bereits höherschlagen – schlicht und ergreifend aufgrund der langen europäischen Tradition beider Clubs. Doch wie verlief die Vorbereitung beider Teams und wem ist beim Kampf um Europas Krone eigentlich eher etwas zuzutrauen? Sehen wir uns die beiden Konkurrenten einmal etwas näher an:

Hier geht's zu den Supercup-Wetten!

Real Madrid (1.95-Siegquote)

Noch am 3. Juni diesen Jahres konnten die Königlichen aus Madrid als erstes Team überhaupt den Titel in der Champions League verteidigen. Damals schienen die Madrilenen noch das Nonplusultra Europas zu sein. Doch so kann man sich täuschen! In der Vorbereitung läuft beim spanischen Rekordmeister alles schief. Was ist damit gemeint? Stichwort Cristiano Ronaldo: Der Portugiese ließ noch vor einigen Wochen verlauten, er wolle den Club unbedingt verlassen, da ihm aufgrund der Steueraffäre die nötige Rückendeckung fehle. Seit einiger Zeit ist jedoch klar, dass der Superstar den Madrilenen auch kommende Spielzeit erhalten bleiben wird. Doch geholfen hat er seinen Kollegen und der Harmonie in der Mannschaft mit seinen wirren Wechselgerüchten nicht gerade. Dies merkt man auch an den Resultaten der bisherigen Vorbereitung. Die Maschinerie von Real will nicht so recht ins Rollen kommen: Beim International Champions Cup in Nordamerika hagelte es für die Mannen von Zinedine Zidane eine Pleite nach der anderen. Gegen die Citizens aus Manchester gab es eine 1:4 Packung und auch den ersten „El Clasico“ der Saison verlor man gegen Barcelona mit 2:3. Doch gibt es überhaupt etwas Positives zu vermerken? Die Antwort lautet: Nicht wirklich! Das erste Spiel beim International Champions Cup bestritt man bereits gegen den kommenden Gegner Manchester United. Zwar verlor man erst im Elfmeterschießen gegen die Red Devils, die Leistung im Spiel war aber wenig glanzvoll und die Niederlage war letztendlich auch verdient. Nach drei Begegnungen in Nordamerika beenden die Madrilenen das Turnier auf einem enttäuschenden letzten Platz. Ein schlechtes Omen also für die Revanche gegen ManU?

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Manchester United (3.85-Siegquote)

Die Red Devils schienen nach dem Abgang von Starstürmer Zlatan Ibrahimovic etwas ratlos zu sein. Doch dann kam Romelu Lukaku! Bereits in seinem ersten Match für ManU konnte der 85-Millionen-Transfer aus Everton sein Tordebüt feiern! Seither fällt auf, dass der 1.91m-Hüne aufgrund seiner Physis und Torgefahr in der Lage ist die Zügel des abgewanderten Ibrahimovics im Sturm zu übernehmen. Ob der Belgier seine Klasse auch im Super Cup zeigen wird, bleibt abzuwarten! Klar ist aber, dass Manchester eine durchaus ansprechende Vorbereitung absolviert hat! Es gab unter anderem Siege gegen den Stadtrivalen ManCity, den kommenden Gegner Real Madrid und den norwegischen Club Valerenga IF. Dem gegenüber steht nur eine einzige Niederlage gegen den FC Barcelona, bei der das Team von Jose Mourinho sich aber keinesfalls chancenlos präsentierte. Lediglich das letzte Quäntchen Glück im Abschluss fehlte! Die Ergebnisse machen den Manchester-Fans jedenfalls Hoffnung, dass der erste europäische Pokal der Saison in diesem Jahr auf die Insel wandert!

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Geheimtipp: 

Manchester United gewinnt und beide Teams treffen bei einer überragenden 6.30-Quote! Aufgrund von Stürmern wie dem vierfachen Weltfußballer Cristiano Ronaldo auf der Seite von Real und dem torhungrigen Romelu Lukaku auf der Gegenseite dürfte ein Treffer beider Teams fast schon garantiert sein! Die Formkurve von Manchester zeigt steil nach oben, weshalb den Red Devils der Pokalgewinn durchaus zuzutrauen ist. Also liebe Wetter, nichts wie ran an die Quoten!

Empfohlene Wette: 

Manchester United holt sich den Pott - notfalls auch nach Verlängerung oder Elfmeterschießen - bei einer 2.75-Quote. Real ist außer Form und die Mannen von Jose Mourinho scheinen in bärenstarker Verfassung zu sein! Schreit das nicht förmlich nach einer Wette?

 
August 2, 2017

Von 888sport

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Das alles ist nämlich keineswegs selbstverständlich. Der Klub, der anstrebt, Juventus Turin die Vorherrschaft in Italien streitig zu machen, hat nach einem Konkurs zu Beginn des Jahrtausends in der Stadt nahe dem Vesuv einen Wiederaufstieg wie Phönix aus der Asche hingelegt.

Die glorreichen 80er und der turbulente Niedergang

Beginnen wir aber mit den Erfolgen Neapels Ende der 80er. Damals führte kein Geringerer als der große Diego Maradona die Azzurri zu zwei Meisterschaften, einem Pokalsieg und einem Triumph im UEFA-Pokal. Gemeinsam mit Bruno Giordano und dem Brasilianer Careca bildete er die berüchtigte La MaGiCa-Angriffsreihe, die gegnerische Abwehrspieler in Angst und Schrecken versetzte.

Was nach den Erfolgen geschah, war allerdings ganz und gar nicht glorreich. Maradona wurde bei einer Dopingkontrolle des Kokainkonsums überführt, woraufhin der Verein seinen Vertrag auflöste. Der Klub selbst häufte einen erdrückenden Schuldenberg an, der nach zwei Abstiegen in die Serie B auf bis zu siebzig Millionen Euro angewachsen war und so 2004 zum Lizenzentzug und zur Insolvenz führte. Wer weiß, ob heute überhaupt noch jemand über den SSC Neapel sprechen würde, wenn sich nicht ein gewisser Aurelio De Laurentiis erbarmt und sich des Klubs angenommen hätte.

Neubeginn und geduldiger Wiederaufbau

Der italienische Filmproduzent rettete den Verein durch eine Zahlung von 29 Millionen Euro an den Insolvenzverwalter. Er wurde Präsident und trat mit den Azzurri den Neustart in der Serie C an. Dabei hatte De Laurentiis klare Vorstellungen für den Wiederaufbau des SSC: „Ich höre mir alle Ratschläge in Ruhe an, und am Ende entscheide ich. Man nennt mich nicht umsonst den Schweizer, weil ich harte Fakten produziere und zeigen werde, dass man in Neapel seriös wirtschaften kann.“

Seine kompromisslose Führung zeigte prompt ihre Wirkung und so gelang seinem Team bereits 2006 der Wiederaufstieg in die Serie B und nur ein Jahr später, als Tabellenzweiter hinter Juventus Turin, der direkte Durchmarsch ins italienische Oberhaus.

Seitdem macht Neapel vor allem durch die intelligente Transferpolitik auf sich aufmerksam. De Laurentiis zahlt keine Mondpreise. Wenn Spieler für extrem hohe Beträge verpflichtet werden, dann wurden auch Spieler für Rekordsummen verkauft – man denke nur an die Abgänge von Edinson Cavani (64,5 Mio. €) und Gonzalo Higuaín (90 Mio. €).

Bei der Kaderplanung liegt das Hauptaugenmerk darauf, Spieler zu verpflichten, die das Gehaltsgefüge nicht sprengen und den Fans als Identifikationsfiguren dienen. Ein absoluter Glücksgriff diesbezüglich war der Slowake Marek Hamsik, der als 19-Jähriger direkt nach dem Aufstieg 2007 für 5,5 Millionen Euro aus Brescia kam. Der mittlerweile 30-Jährige ist Kapitän und Gesicht des Vereins. Dem unermüdlichen Mittelfeldmotor fehlen nur noch wenige Tore, bis er Maradona als Rekordtorschützen ablöst und auch den Rekord für die meisten Spiele dürfte er über kurz oder lang knacken. Diese Art der Identifikation mit dem Verein wünscht sich De Laurentiis von all seinen Spielern: „Man muss diese jungen Schnösel lehren, dass Napoli nicht bloß Geld, sondern auch Liebe zum Trikot bedeutet.“

Angriff auf die Spitze

Gerade der in der Serie A so gefürchtete Angriff der Neapolitaner dürfte auch deshalb so stark sein, weil Spieler wie José Callejón, Dries Mertens oder Eigengewächs Lorenzo Insigne bereits seit einigen Jahren zusammenspielen und sich auf dem Platz blind verstehen. Dieses Verständnis trägt Früchte, seit 2012 ist der SSC bei den erzielten Toren immer unter den Top 3 der Serie A. Mittelstürmer Mertens erzielte letzte Saison allein 28 Tore und musste sich im Rennen um die Torjägerkrone nur Edin Dzeko vom AS Rom geschlagen geben. Im Jahr davor wurde Gonzalo Higuaín mit sage und schreibe 36 Treffern Torschützenkönig, bevor er für wahnsinnige neunzig Millionen Euro zu Juventus Turin wechselte.

Bei all den Lobpreisungen für die Offensive sollte aber nicht verschwiegen werden, dass seit dem Amtsantritt Maurizio Sarris 2015 auch die Abwehrreihe zu den drei besten der Serie A zählt. Mit den Zugängen von Vlad Chiriches, Elseid Hysaj und Torwart Pepe Reina wurde die bestehende Verteidigung um Raúl Albiol, Kalidou Koulibaly und Faouzi Ghoulam soweit verstärkt, dass Offensive und Defensive nun auf einem ähnlich starken Niveau spielen und so beste Bedingungen geschaffen sind, in der Serie A jetzt ganz oben anzugreifen.

2013 watschte De Laurentiis die gestiegene Erwartungshaltung der Anhänger noch ab: „Was zum Scheiß habt ihr denn hier beim SSC geholt? Zwei Scudetti, einen Pokal, einen UEFA-Cup? Das holen andere in zwei Jahren! Alle sollen mit den Füßen auf dem Boden bleiben, denn hier in Neapel funktioniert ein Scheißdreck!“ Mittlerweile dürfte aber auch der exzentrische Präsident davon träumen, endlich wieder Titel nach Neapel zu holen (Quote: 4.50).

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August 23, 2017

Von 888sport

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Und dieses Jahr liegen beide Mannschaften in der Tabelle fast gleich auf. Lazio ist mit 28 Punkten auf dem vierten Platz zu finden, während die Roma mit einem Punkt weniger den fünften Rang belegt. Im Schnitt fallen im Derby mehr als zwei Tore pro Partie, doch diese Saison spricht zumindest aus der Sicht von AS Rom viel gegen Gegentore: Nur sieben Gegentreffer kassierten die Giallorossi in elf Spielen und stellen somit die beste Verteidigung der Liga. Die Quote, dass es Lazio nicht schafft zu treffen, liegt bei 3.85 (unter 0.5 Tore).

Tor-Maschine Immobile

Eine auffällig hohe Quote – und wenn man auf die Bilanz von Lazio schaut, weiß man auch sofort wieso: 31 Tore in elf Spielen lieferte die Offensivreihe der Biancocelesti bisher ab, alleine Goalgetter Ciro Immobile traf 14 Mal. Das macht im Schnitt fast drei Tore pro Partie – nur Neapel und Titelverteidiger Juventus Turin netzten öfter. Die Quote dafür, dass Lazio über 2.5 Tore erzielt, liegt bei 5.30.

Wenn wir schon bei Torschützen sind, sollte vielleicht nicht unerwähnt bleiben, dass der beste Torjäger des Duells, Francesco Totti (elf Tore), nicht mehr mit dabei ist. Er beendete im Sommer seine Karriere – ein Nachteil für la Maggica? Könnte man durchaus meinen, denn AS kommt in dieser Saison "nur" auf 21 Tore. Edin Dzeko liegt zwar mit sieben Saisontoren voll im Soll, kann aber Immobile im Moment nicht das Wasser reichen. Hoffnung macht da eher die Heimbilanz: vier von sechs Spielen konnte AS im heimischen Stadio Olimpico di Roma für sich entscheiden. Doch auch hier relativiert sich der vermeintliche Vorteil sofort wieder, denn Lazio kommt bisher auf überragende sechs Auswärtssiege in sechs Partien und mehr Tore als zuhause erzielten sie in der Fremde auch noch!

Fällt Nainggolan aus?

Es scheint im Moment mehr für Lazio zu sprechen – auch der Blick auf die Verletztenliste bestätigt diese Vermutung: Neben Mittelfeldleader Radja Nainggolan, der noch eine Leistenverletzung auskuriert, werden die Gastgeber voraussichtlich auf Bruno Peres, Patrick Schick und Rick Karsdorp verzichten müssen. Gerade der Ausfall des Belgiers wäre eine herbe Schwächung für das Team von Eusebio Di Francesco. Lazio muss dagegen "nur" auf Felipe Ciacedo (Oberschenkel) und Davide Di Gennaro verzichten.

Empfohlene Wette

Alles deutet auf einen Auswärtssieg von Lazio hin (3.00). Die Gäste konnten diese Saison schon auswärts gegen Juve gewinnen; AS verlor hingegen zuhause schon gegen Neapel und Inter. Auch wenn im Derby andere Gesetze gelten, haben die Gäste im Moment die Nase vorn. Da beide Mannschaften, gerade in diesem Duell, immer für Tore gut sind und Lazio den Goalgetter der Liga in seinen Reihen hat, lautet unser Geheimtipp: Über 3.5 Gesamttore bei einer Quote von 2.60.

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November 13, 2017

Von 888sport

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