Atalanta Bergamo – 2.35 vs. Borussia Dortmund – 2.90

In diesem Spiel ist richtig Spannung drin, weil noch überhaupt nichts entschieden ist. Der BVB gewann durch den Last-Minute Treffer von Michy Batshuayi (5 Tore in 4 Pflichtspielen) die Partie doch noch mit 3:2. Trotz des späten Sieges hat sich die Ausgangsposition für das Team von Peter Stöger nur minimal verbessert. Bergamo reicht im eigenen Stadion ein 1:0-Erfolg. Auch bei einem 2:1 ist der BVB raus.

Ähnlich wie im Hinspiel wird es wohl eine ganz enge Angelegenheit, denn die Italiener sind in dieser Europa League Saison zu Hause noch ungeschlagen. Dazu haben sie mit Josip Ilicic (4 Tore, traf auch im Hinspiel) einen der besten Torjäger im laufenden Wettbewerb in ihren Reihen. Dortmund ist seinerseits im Kalenderjahr 2018 noch ohne Niederlage.

Geheimtipp: Michy Batshuayi erzielt ein Tor – 2.30 Quote

Empfohlene Wette: Doppelte Chance Atalanta oder Dortmund – 1.30 Quote

RB Leipzig – 1.77 vs. SSC Neapel – 4.60

Das erste Europa League in der Vereinsgeschichte werden die Spieler von RB Leipzig nicht so schnell vergessen. Im Stadio San Paolo konnten sie die Partie nach einem 0:1 Rückstand noch in einen 3:1 (Timo Werner traf doppelt) Sieg umwandeln. Napoli muss in Leipzig mit mindestens drei Toren Unterschied gewinnen, um weiterzukommen. Somit haben die Jungs von Ralph Hasenhüttl beste Chancen auf das Erreichen des Achtelfinals, denn Neapel hat den Fokus ganz auf den Ligabetrieb gelegt. Dort winkt der erste Scudetto seit 28 Jahren.

Im Hinspiel rotierte Trainer Maurizio Sarri kräftig durch und schickte eine bessere B-Elf auf den Platz. Angesichts eines 1:3-Rückstands aus dem Hinspiel werden wohl wieder viele Spieler aus der zweiten Reihe bei den Süditalienern auflaufen. Leipzig wird dagegen mit ihren besten Akteuren ins Spiel gehen, was die Sachsen zum klaren Favoriten macht.

Geheimtipp: Timo Werner erzielt ein Tor – 2.20 Quote

Empfohlene Wette: Leipzig kommt weiter – 1.05 Quote

Villarreal – 2.00 vs. Olympique Lyon – 3.50

Das Hinspiel konnten die Franzosen mit 3:1 in Lyon gewinnen und haben somit die besten Karten auf das Erreichen des Achtelfinals. Doch aufgepasst. Lyon konnte nur zwei seiner letzten sechs Pflichtspiele gewinnen und hat dazu nur eins seiner letzten vier Auswärtsspiele gewonnen. Doch auch die Spanier haben im Moment nicht ihre beste Phase. Villarreal ist seit vier Spielen sieglos. In diesen Partien erzielte das „gelbe U-Boot“ jeweils einen Treffer. Im heimmischen El Madrigal braucht das „gelbe U-Boot“ allerdings mindestens zwei Tore um im Wettbewerb zu bleiben.

Geheimtipp: Ja, beide Teams treffen – 1.50

Empfohlene Wette: Lyon kommt weiter – 1.19 Quote

Red Bull Salzburg – 2.25 vs. Real Sociedad – 3.10

Vorteil Salzburg: Nach einem 2:2 in San Sebastian haben die Österreicher nicht den Druck unbedingt gewinnen zu müssen. Aufgrund der beiden Auswärtstore reicht zu Hause ein 0:0 oder ein 1:1, um ins Achtelfinale einzuziehen. Salzburg ist seit 15 Pflichtspielen ungeschlagen und, in dieser Saison, zu Hause noch ohne Niederlage.

Entschieden ist aber trotzdem noch nichts, denn Real Sociedad reist mit Selbstvertrauen an. Am Wochenende gab es einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen Levante. Dazu sind die Spanier mit 18 Treffern das torgefährlichste Team der gesamten Europa League. Die Salzburger trafen bislang achtmal. Red Bull sollte also nicht den Fehler machen auf Unentschieden zu spielen.

Geheimtipp: Es fallen über 3.5 Tore – 2.65 Quote

Empfohlene Wette: Doppelte Chance Sociedad oder Untentschieden – 1.65 Quote

Lazio Rom – 1.28 vs. Steaua Bukarest – 12.00   

Auch Lazio Rom steht vor einem frühen Aus in der Europa League. Das Team aus der ewigen Stadt wird versuchen ein 0:1 aus dem Hinspiel noch umzubiegen. Die Vorzeichen dafür sind nicht schlecht, denn die Römer sind in dieser Europa League Saison im eigenen Stadion noch ungeschlagen. Dazu kassierte Gastgeber Steaua drei seiner vier Saisonniederlagen auswärts. Mit einem 2:0 steht Lazio in der Runde der letzten 16. Schießt Bukarest ein Tor, brauchen die Römer mindestens drei eigene Treffer.

Geheimtipp: Lazio gewinnt 2:0 – 6.25 Quote

Empfohlene Wette: Lazio kommt weiter – 1.70 Quote

Athletico Bilbao – 1.85 vs. Spartak Moskau – 4.20

In der Liga nur auf Platz 14, dazu bereits raus im Pokal. Wird die Europa League zum Rettungsanker für Athletico Bilbao? Zumindest das Erreichen des Achtelfinals ist nach einem 3:1 Hinspiel-Erfolg in greifbarer Nähe. Mit Aritz Aduriz (7 Tore) haben die Basken den besten Angreifer der gesamten Europa League. In Moskau traf der 37-Jährige gleich doppelt. Allerdings gewann Athletico bislang nur sieben seiner 17 Heimspiele in dieser Saison. Spartak muss mit drei Toren Unterschied gewinnen, um weiterzukommen. Die Moskauer haben allerdings in dieser Europapokalsaison eine Bilanz von nur 2:10 Toren.

Geheimtipp: Spartak kommt weiter – 9.00 Quote

Empfohlene Wette: Aduriz erzielt ein Tor – 2.16 Quote

Zenit – 1.60 vs. Celtic – 5.80

Celtic Glasgow hat sich durch seinen 1:0 Heimerfolg eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeitet. Die Schotten brauchen keinen Sieg in Sankt Petersburg und wären selbst bei einer 1:2 Niederlage im Achtelfinale. Zenit muss also zu Hause Gas geben und das Spiel mit mindestens zwei Toren Differenz gewinnen. Ein weiterer Nachteil für die Russen – ihre Saison beginnt erst wieder im März. Sie werden am Donnerstag erst ihr zweites Pflichtspiel in 2018 bestreiten.

Geheimtipp: Celtic verliert 1:2 – 16.00 Quote

Empfohlene Wette: Celtic kommt weiter – 1.62 Quote

Alle weiteren Wetten zur Europa League

 

 

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February 20, 2018

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Serie A

Viele Vorurteile gibt es über die italienische Serie A, manche davon mögen auch zutreffen. Veraltete Stadien, wenig familienfreundlich, keine Spannung, doch gerade in Italien gibt es noch einen packenden Meisterschaftskampf. Natürlich mischt auch wie in den letzten Jahren Juventus Turin ganz vorne mit, aber in dieser Saison haben sie einen starken Widersacher, der momentan von der Tabellenspitze grüßt.

Trend positiv

SSC Neapel: neun Siege in Folge

Juventus Turin: zwölf Spiele ungeschlagen – zuletzt neun Erfolge am Stück

AC Mailand: sieben Partien in Folge Punkte eingefahren

Atalanta Bergamo: vier Partien ungeschlagen

Trend negativ

Inter Mailand: nur ein Sieg in den vergangenen zehn Spielen

Lazio Rom: letzten drei Partien verloren

US Sassuolo: sieglos seit sieben Begegnungen

SPAL 2013: wartet seit acht Partien auf einen Dreier

 

Die Mannschaft aus Neapel setzt seine positive Entwicklung der letzten Jahre fort und scheint in der aktuellen Verfassung die Vormachtstellung der alten Dame zu durchbrechen. Nur einen Punkt Rückstand weist Juventus auf Neapel auf, obwohl man das direkte Duell knapp mit 1:0 für sich entscheiden konnte. Bis zu dieser Schlappe blieben die Erben Maradonas in vierzehn Spielen ungeschlagen.

Beide Teams stehen zu Recht an der Spitze der Serie A. Sie spielen eine konstante Saison und scheinen die komplettesten Teams in Italien zu sein. Die folgenden drei Ränge sind auch nicht unumstritten. Drei Teams kämpfen um die beiden verbliebenen Champions-League-Plätze.

 

AS Rom, Inter Mailand und Lazio trennen gerade einmal vier Punkte. Zurzeit hat die Roma die Nase vorne. Dabei sah es bis vor wenigen Wochen noch so aus, als könnte Inter ebenfalls um den Scudetto mitspielen. Jedoch gerat die Mannschaft ins Hintertreffen durch einen negativen Lauf, von acht Spielen konnte keines gewonnen werden und somit verlor man die beiden Klubs an der Tabellenspitze aus den Augen.

Wiederum dahinter duellieren sich mehrere Vereine, um den letzten verbliebenen Qualifikationsplatz für die Europa League. Gerade einmal fünf Punkte trennen vier Teams, die sich Hoffnungen auf den Europapokal machen.  Darunter auch der AC Mailand, der schon seit geraumer Zeit von seinen glorreichen Jahren weit entfernt ist. Dabei wurde die Mannschaft im Sommer runderneuert und man gab über 200 Millionen für neue Spieler aus. Der Erfolg ist noch nicht eingetreten und der Verein spielt eine sehr enttäuschende Saison.

Auch der Abstiegskampf hat noch einiges an Spannung zu bieten. Sieben Vereine kämpfen ums Überleben in der Serie A. Platz 14 und Rang 18 trennen lediglich acht Punkte. Auch hier werden die Teams viel Geduld auf die endgültige Rettung aufbringen müssen. Kurioserweise belegen aktuell alle drei Aufsteiger die Abstiegsplätze. Keiner der Mannschaften konnte den Schwung aus der Aufstiegssaison mitnehmen.

Besonders der Tabellenletzte kam schwer in die neue Runde und verlor zu Beginn vierzehn Spiele am Stück. Immerhin durften sie vor dem Jahreswechsel ihren ersten Sieg feiern und direkt im neuen Jahr kam ein weiterer hinzu. Trotzdem ist der Abstand zur Rettung noch gewaltig. Elf Punkte fehlen auf einen Nicht-Abstiegsplatz und obwohl zuletzt gepunktet wurde, glaubt kaum jemand an das Wunder. Höchstwahrscheinlich steht mit Benevento bereits der erste Absteiger aus der Serie A fest.

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February 19, 2018

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Im Gegensatz zum großen Bruder Bundesliga hat die zweite Liga noch Spannung an der Tabellenspitze zu bieten. Fast die Hälfte aller Mannschaften ist noch im Rennen um die Top-Plätze. Am Sonntag treffen nun auch noch zwei Aufstiegskandidaten aufeinander. Traditionsklubs, welche schon über einen längeren Zeitraum nicht mehr im Fußball-Oberhaus vertreten waren.
43 Duelle gab es bereits zwischen dem 1.FC Nürnberg und dem MSV Duisburg – die meisten davon bestritten die Gründungsmitglieder der Bundesliga in Deutschlands höchster Spielklasse. Neben 11 Remis gab es 17 Siege für die Zebras und 15 Erfolge für Nürnberg.

Fahrstuhl-Club mit Verletzungspech

2014 stieg der Club letztmals ab. Insgesamt achtmal schlitterten die Nürnberger in die Zweitklassigkeit – das ist einsamer Negativrekord. Nach einer durchwachsenen letzten Saison mit Platz 12 ist das Ziel mit dem aktuell zweiten Tabellenplatz in der laufenden Saison nun klar – der achte Aufstieg soll her!
Dabei setzt der Verein unter Trainer Michael Köllner auf jungen und frischen Offensivfußball. Mit 43 Treffern haben die „Glubberer“ den besten Angriff der Liga. Allerdings muss das Team für mehrere Wochen auf Toptorjäger Mikael Ishak verzichten. Der Stürmer riss sich beim Spiel gegen St. Pauli das Innenband im Knie. Mit zwölf Toren führt der Schwede die Torschützenliste in Liga zwei an. Nach dem Abgang von Cedric Teuchert im Winter zum FC Schalke ist diese Verletzung der nächste herbe Schlag für die Franken-Offensive. Trainer Köllner zeigt sich dennoch optimistisch.
„Wir haben im Sommer auch den Ausfall von Sebastian Kerk weggesteckt und werden jetzt auch diese Zwangspause kompensieren“, sagte der 48-Jährige auf der vereinseigenen Website. Sein Team befindet sich aktuell auch in einem Hoch - Nürnberg ist seit neun Spielen in der Liga ungeschlagen und hat sich über die Wochen ein Polster von fünf Punkten auf die direkten Verfolger erarbeitet.

Zebras überraschend stark

Zu diesen Verfolgern zählt auch der MSV. Wie der Kontrahent hat auch er eine lange Bundesligavergangenheit aufzuweisen. Seine letzte Saison in der höchsten Spielklasse erlebte Duisburg aber bereits 2008. Doch es ging noch weiter nach unten. Nach einer Spielzeit im Mittelfeld 2011 konnte der Verein die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht nachweisen und bekam keine Lizenz für eine weitere Zweitligasaison. Die Folge – ein Zwangsabstieg.  Nach zwei Jahren der Drittklassigkeit stiegen die Zebras 2015 wieder auf, allerdings nur für einen einjährigen Besuch. Nach einer weiteren Saison in der dritten Liga feierte der MSV in dieser Saison seine Rückkehr in die Zweitklassigkeit – und wie!
Mit Platz vier nach 22 Spieltagen haben sicher nur die Wenigsten gerechnet.  Seit sieben Spielen ist der Aufsteiger ungeschlagen und übertraf die Erwartungen.Durch die Serie, die wir uns jetzt erarbeitet haben, können wir in Nürnberg mit breiter Brust aufspielen“, betont Enis Hajiri im Sportmagazin kicker. Er selbst wird aufgrund seiner zehnten gelben Karte aber nicht auflaufen können.
Für Duisburg beginnen mit dem Spiel in Franken die Wochen der Wahrheit. Bis Mitte März spielen die Zebras gegen die gesamte unmittelbare Konkurrenz.

Kantersieg im Hinspiel

Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Traditions-Klubs wiesen die Franken den MSV aber deutlich in die Schranken. In der heimischen Schauinsland-Reisen-Arena wurden die Zebras demontiert, unterlagen sang- und klanglos mit 1:6. Mann des Spiels war der dreifache Torschütze Ishak, welcher im Rückspiel nun ausfällt.

 

Ausblick

Beide Mannschaften spielen eine sehr gute, wenn nicht sogar überragende Saison. Nürnberg will zurück an die Spitze und sich weiterhin den direkten Aufstiegsplatz sichern. Dafür braucht der FCN einen Sieg im Topspiel am Sonntag. Doch während der Club auswärts die Übermacht der Liga ist (23 Punkte aus 11 Spielen), ist er in der Heimtabelle nur auf Platz acht (18 Punkte aus 11 Spielen). Zudem muss das Team die Verletzung ihres Topstürmers verkraften.
Duisburg muss ebenfalls punkten, wenn man mit der Konkurrenz aus Kiel, Ingolstadt, Regensburg und Sandhausen mithalten möchte. Die Zebras sind auf fremden Rasen die drittbeste Mannschaft der Liga und möchten dies auch in Franken unter Beweis stellen.
Insgesamt geht aber trotzdem der Klub als Favorit in die Partie (Quote: 2.00). Sollten die Zebras jedoch ihre gute Form der letzten Wochen bestätigen und einen Dreier landen beträgt die Quote 3.70.

Empfohlene Wette:  Toranzahl über 2,5 (Quote: 1.76)

Geheimtipp: Beide Mannschaften sind seit Längerem ungeschlagen und können ihre Serien weiter ausbauen - das Spiel endet Unentschieden (Quote: 3.45)

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February 16, 2018

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Schon zum fünften Mal seit der Saison 2004/2005 treffen Chelsea und der FC Barcelona in der KO-Phase der Champions League aufeinander. Dabei ging es immer sehr eng zu. Nie konnte eine der beiden Mannschaften sowohl das Hin-, als auch das Rückspiel für sich entscheiden. Wir geben einen Überblick über die letzten vier Duelle, bevor die Blues und die Katalanen in der kommenden Woche im Achtelfinale erneut aufeinandertreffen.

Achtelfinale 04/05: Chelsea dreht im Rückspiel auf

Nachdem sich beide Mannschaften souverän für die KO-Phase qualifizieren konnten, begegneten sich Barcelona und Chelsea zunächst im Camp Nou. Dabei standen sich mit Ronaldinho, Deco, Eto´o,  Drogba und Frank Lampard absolute Superstars der damaligen Zeit gegenüber. Gleichzeitig war es das Aufeinandertreffen der Top-Trainer Frank Rijkaard und José Mourinho.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Beide Teams hatten zahlreiche Möglichkeiten. Doch jubeln durfte nur der Gast, nachdem Juliano Belletti eine Hereingabe von Damien Duff ins eigene Tor beförderte.

Die entscheidende Szene der Begegnung spielte sich jedoch nach ungefähr einer Stunde ab, als Didier Drogba seiner Mannschaft mit einer unnötigen gelb-roten Karte einen Bärendienst erwies. Das Spiel kippte im Anschluss zugunsten der Katalanen und der eingewechselte Maxi López und Samuel Eto´o münzten den 0:1-Rückstand noch in einen 2:1-Sieg um.

Beim Rückspiel an der Stanford Bridge führte Chelsea nach 30 Minuten bereits eindrucksvoll mit 3:0. Ronaldinho machte das Spiel durch einen Doppelpack noch vor der Pause wieder spannend. In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein wahres Offensivspektakel. Doch es dauerte bis zur 76. Minute, ehe John Terry die Blues durch seinen Treffer zum 4:2 in die nächste Runde köpfte.

Achtelfinale 05/06: Barcelonas Revanche

Im Achtelfinale der Saison 2005/2006 trafen Chelsea und Barcelona erneut aufeinander. Die Katalanen wollten sich dabei für das Ausscheiden im Vorjahr revanchieren.

Trotz eines frühen Platzverweises für London in Person von Asier del Horno, sahen die Fans bis zur 59. Minute eine durchwachsene Partie. Danach nahm das Spiel an Fahrt auf. Zunächst brachte ein Eigentor von Thiago Motta die Stanford Bridge zum Beben, ehe John Terry in der 72. Minute dasselbe Kunststück zum Ausgleich für Barcelona gelang. Der Schlusspunkt der Begegnung war Samuel Eto´o vorbehalten. Nach toller Flanke von Rafael Marquéz köpfte er zum umjubelten Siegtreffer für die Blaugrana ein.

Mit dem Auswärtssieg im Rücken wollten die Katalanen im Camp Nou den Einzug ins Viertelfinale klarmachen. Mit der Offensivreihe Ronaldinho, Messi und Eto´o dauerte es bis zur 78. Minute, ehe Ronaldinho nach feiner Einzelleistung seine Farben in Führung schoss und für die Vorentscheidung sorgte. Der Ausgleich durch Frank Lampard in der Nachspielzeit fiel zu spät.

Halbfinale 08/09: Emotionen pur an der Stanford Bridge

 

Nachdem sich beide Teams in der Saison 2008/2009 bis ins Halbfinale vorkämpfen konnten, empfingen die Katalanen um Lionel Messi und Thierry Henry die Blues zum Hinspiel im Camp Nou.

In einer intensiven Partie scheiterten beide Mannschaften ein ums andere Mal  an den glänzend aufgelegten Torhütern Victor Valdés und Petr Cech, sodass am Ende das bislang einzige torlose Unentschieden zwischen diesen Mannschaften in der Geschichte der Champions-League feststand.

Das Rückspiel an der Stanford Bridge eine Woche später war das wohl mit Abstand emotionalste Aufeinandertreffen dieser beiden europäischer Schwergewichte. Die Ausgangssituation mit dem 0:0 aus dem Hinspiel war komfortabel für die Blues. Mit den Fans im Rücken hofften sie, den Finaleinzug aus dem Vorjahr wiederholen zu können.

Die Partie begann vielversprechend für die Elf von Guus Hiddink, denn Michael Essien brachte Chelsea mit einem fulminanten Weitschuss bereits in der neunten Minute in Führung. Mit etwas Glück wäre auch ein weiterer Treffer für die Londoner möglich gewesen.

Im weiteren Verlauf der Partie rückte Schiedsrichter Tom Henning Ovrebö immer mehr in den Vordergrund. Allein bis zu Andres Iniestas wunderschönem Ausgleichstreffer in der 88. Minute forderten die Blues vier! Mal Elfmeter, teilweise absolut zu Recht.

In der Nachspielspeit kochten die Emotionen dann über. Nachdem der Referee bei einem Handspiel von Samuel Eto´o erneut nicht auf den Punkt zeigte, rannte zunächst Michael Ballack wild gestikulierend auf den Unparteiischen zu. Nach dem Schlusspfiff brannten auch bei Didier Drogba die Sicherungen durch. Der Ivorer stürmte Richtung Schiedsrichter Ovrebö und konnte nur mit viel Mühe zurückgehalten werden. Es brachte alles nichts, Barcelona stand im Endspiel.

Halbfinale 11/12: Chelsea macht in Unterzahl alles klar

Die Chance auf Revanche für das Ausscheiden im Halbfinale 2008/2009 bot sich den Blues in der Saison 2011/2012 erneut in der Vorschlussrunde.

Im Hinspiel an der Stanford Bridge wollte sich der FC Chelsea eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im Camp Nou erarbeiten. Doch der FC Barcelona dominierte den ersten Abschnitt. Alexis Sánchez, Cesc Fabregas und Messi vergaben beste Möglichkeiten für die Elf von Pep Guardiola. So kam es wie es kommen musste. Nach einem Ballverlust von Messi  im Mittelfeld vollendete Didier Drogba einen schönen Spielzug über Lampard und Ramires, in dem er das Leder mit links in der 45. Minute zur Führung für Chelsea über die Linie schob.

Auch im zweiten Abschnitt hielt Petr Cech seinen Kasten sauber und verschaffte der Elf von Roberto die Matteo eine glänzende Ausgangssituation für das Rückspiel.

Im Camp Nou deutete bis zur 43. Minute jedoch alles auf einen souveränen Finaleinzug der Katalanen hin. Sergio Busquets und Andres Iniesta brachten Barcelona komfortabel mit 2:0 in Führung. Dazu flog John Terry nach einer Tätlichkeit in der 39. Minute vom Platz. Doch Chelsea schlug zurück. Ramires gelang in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aus dem Nichts der überraschende Anschlusstreffer zum 1:2.

Im zweiten Abschnitt drängte Barcelona auf den dritten Treffer. Allein Messi vergab mehrere Hochkaräter. Zunächst scheiterte er mit einem Foulelfmeter an der Latte, später stand ihm der Pfosten im Weg.

Der FC Chelsea kämpfte in Unterzahl aufopferungsvoll und wurde mit dem 2:2 in der Nachspielzeit durch Fernando Torres belohnt. Den Blues gelang die Revanche und sie zogen ins Endspiel ein, welches sie bekanntlich in München gegen die Bayern im Elfmeterschießen gewannen.

Ausblick

Nun schreiben Chelsea und der FC Barcelona also das nächste Kapitel ihrer Geschichte. Dabei geht der FC Barcelona dieses Mal als klarer Favorit in das Duell. In der Liga führen die Katalanen die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung an und zeigten die komplette Saison konstant gute Leistungen. Zudem kann Trainer Valverde personell fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Thomas Vermaelen (verletzt) und Philipp Coutinho (noch keine Spielgenehmigung) stehen Valverde nicht zur Verfügung. Gewinnt der FC Barcelona das Hinspiel winkt eine 2.05–Quote.

Chelsea ist trotz des jüngsten 3:0-Erfolgs in der Liga gegen West Bromwich Albion weit von der Bestform entfernt. Gegen Bournemouth  (0:3) und den FC Watford (1:4) gab es zuletzt deutliche Niederlagen gegen Teams aus dem Mittelfeld der Tabelle. Schaffen die Blues dennoch die Überraschung und siegen an der heimischen Stanford Bridge, wird dies mit einer 3.80–Quote belohnt.

Der FC Chelsea ist vor heimischem Publikum durchaus anfällig. Im Heimspiel gegen Bournemouth beispielsweise hagelte es drei Gegentore (0:3). Offensiv ist Chelsea in der Champions-League immer der ein oder andere Treffer zuzutrauen. In der Gruppenphase erzielten die Blues satte 16 Tore. Es darf also mit einem torreichen Spiel gerechnet werden, denn auch Barcelonas Offensive um Messi und Suárez ist bekanntlich brandgefährlich.

Fallen über 3,5 Tore im Spiel gibt es eine starke 3.50-Quote.

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February 16, 2018

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In dieser Saison wurde der Bundesligaspielplan noch weiter zersplittert und fünf Montagsspiele angesetzt. Aufgrund der UEFA-Klubwettbewerbe blieb die Hinrunde davon verschont, doch jetzt in der Rückrunde ist es soweit. Den Anfang machen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig.

Die Fans ließen schon vor der Saison ihren Unmut über die Montagsspiele aus, wie sie nun reagieren bleibt abzuwarten. Es darf jedoch davon ausgegangen werden, dass die Atmosphäre darunter leiden wird. Schon vor Wochen riefen die Frankfurter zu einem Stimmungs-Boykott auf. Damit die Fans von RB die weite Anreise unter der Woche in Kauf nehmen, wird ihnen die Busfahrt durch die Spieler spendiert.

Wer ins Stadion geht, darf sich auf die Top-Begegnung des Spieltages freuen - Champions-League-Aspirant gegen mutigen Herausforderer oder anders ausgedrückt, Zweiter (RBL) gegen Vierter (SGE). Aktuell belegen die Frankfurter sensationell einen Platz, der zur Teilnahme am Europapokal berechtigt. Wir nennen fünf Gründe, warum das Team aus der Mainmetropole den Traum von Europa wahr werden lässt.

 

Trainer Niko Kovač

Der Erfolg der Eintracht hat einen Namen und dieser lautet Niko Kovač! Seitdem der Kroate das Zepter in Frankfurt schwingt, geht es steil bergauf. Erst wendete er in der Relegation den drohenden Abstieg ab und innerhalb von knapp 24 Monaten führte er den Verein auf einen Champions-League-Platz. Doch wie schaffte er es aus einem Beinahe-Absteiger einen Aspiranten für den Europapokal zu formen?

Für den Formanstieg gibt es mehrere Faktoren, aber es sticht heraus, dass der Trainer sehr viel Wert auf Ordnung und taktische Disziplin legt. Dazu gehört natürlich auch die nötige Fitness, um seine Vorgaben 90 Minuten lang umzusetzen. Sein Credo dabei lautet, dass man nur als Team Erfolg haben kann und kein Einzelspieler wichtiger ist als die Mannschaft.

Auch seine taktische Flexibilität gibt den Frankfurtern eine Unberechenbarkeit und die Gegner können sich vorher nicht auf das Spielsystem einstellen, sei es  Fünfer-, Vierer- oder bevorzugt die Dreierkette. Dabei vertraut er sehr seinen Spielern und nimmt sie nicht direkt nach schwächeren Vorstellungen aus der Startformation. Vielmehr versucht er diese zu entwickeln, damit die ganze Mannschaft voran kommt.

Auch die Entwicklung der Spielweise treibt er voran, um die Eintracht in der Spitzengruppe der Bundesliga zu etablieren. Bestes Beispiel hierfür ist Marius Wolf, der in Hannover vom Hof gejagt wurde und unter Kovač richtig aufblüht. In dieser Saison zählt er zu den besten Flügelspielern der Liga.

All dies würde nicht zum Tragen kommen, wenn sich der Trainer nicht voll mit dem Verein identifizieren würde und dies tut Kovač. Erst kürzlich sagte er bei der Jahreshauptversammlung, dass er immer „den Adler auf der Brust tragen“ werde.

Allerdings ist ihm die ganze entstandene Euphorie zu viel, deswegen mahnt er zu Besonnenheit und schätzt die Lage realistisch ein: Von den Mitteln her gehört die Eintracht ins Mittelfeld der Liga. Selbst als schwierig geltende Charaktere wie Kevin-Prince Boateng hat er in den Griff bekommen und sie von seinen Fähigkeiten überzeugt. Nicht umsonst wird der Kroate mittlerweile als Trainer bei den Bayern gehandelt.

 

Transferpolitik der Eintracht

Personalentscheidungen im Fußball können über Sieg und Niederlage entscheiden, dementsprechend auch, ob es eine erfolgreiche oder desaströse Saison wird. Bei der Eintracht scheint man hier ein glückliches Händchen zu haben. Alle wichtigen Entscheidungsträger haben gute Kenntnisse in der Branche und vor allem haben sie selber einmal professionellen Fußball gespielt, sei es Fredi Bobic als Vorstand Sport, Sportdirektor Bruno Hübner oder die beiden Kovač-Bruder im Trainerteam.

Noch vor ein paar Jahren wählte man den Weg der Leihgeschäfte, um an gute Spieler zu kommen. Mit diesem Modell geht man zwar kein allzu großes Risiko ein, doch hat man nie Planungssicherheit und ist gezwungen Jahr für Jahr ein neues Team aufzubauen. Mittlerweile ist man auch in Frankfurt zu dieser Kenntnis gekommen und geht mehr ins finanzielle Risiko. Vor dieser Saison gab man mehr aus als man einnahm, auch wenn die Zahlen im europäischen Vergleich lächerlich gering sind.  

Zur neuen Spielzeit sah man sich allerdings dazu gezwungen, da vier absolute Leistungsträger den Verein verließen, insgesamt hatte man sogar neun Abgänge zu verkraften. Auf der Gegenseite holte man elf Neuzugänge, die alle erst integriert werden mussten, umso erstaunlicher ist das bisherige Abschneiden.

Darunter fanden sich auch ein paar Coups, die man der Eintracht gar nicht zugetraut hätte. Mit Jetro Williams, Sébastian Haller und Kevin-Prince Boateng verpflichtete man unter anderem drei namhaftere Spieler. Das Preis-Leistungs-Verhältnis scheint sich im Moment voll auszuzahlen.

Mentalität des Teams

Diese zeichnet die Frankfurter Eintracht besonders aus. Nicht nur, dass sie in jedem Spiel einen unbändigen Siegeswillen zeigen, auch treten sie als eingeschworene Einheit auf. Die Stürmer arbeiten als erste Verteidiger viel gegen den Ball, leisten somit einen wichtigen Beitrag in der Defensive und verschaffen der Abwehr viele Verschnaufpausen.

Diese kämpferischen Leistungen führen auch dazu, dass die Mannschaft guten Fußball spielen kann, getreu dem Motto: harte Arbeit zahlt sich aus. Gestärkt durch den Einsatz, Kampf und die Leidenschaft bekommen die Spieler deutlich mehr Selbstvertrauen.

Somit trifft auch das Sprichwort „das Glück ist mit den Tüchtigen“ auf die Frankfurter zu. Schon dreimal konnten sie in der Nachspielzeit entscheidende Tore erzielen, die zu wichtigen Punkten führten. Sowohl gegen Stuttgart, Hannover, als auch gegen Bremen gelang ihnen in den letzten Minuten der Siegtreffer. Dadurch hat die Mannschaft sechs Punkte mehr auf dem Konto, deswegen ist man aktuell Vierter anstatt Elfter.

 

Defensive

Das Fundament und die Priorität liegt ganz klar im Abwehrverhalten, daraus macht auch der Trainer keinen Hehl. Nicht umsonst stellt man aktuell die zweitbeste Verteidigung der gesamten Liga. Über eine sichere Defensive möchte man zu Erfolgen kommen und ohne Gegentor reicht es immerhin zu einem Punktgewinn.

Aus vielen Talenten und wenig bekannten Namen entstand eine starke Abwehr. Die Spieler werfen sich kompromisslos in jedes Duell und finden Gefallen daran. Ihnen ist bewusst, dass kein Gegner gerne gegen sie spielt, gerade wegen ihrem Zweikampfverhalten, dies spiegelt sich auch im letzten Platz der Fairnesstabelle wider.

Sollten die Gegner doch mal zum Torschuss kommen, steht mit Lukáš Hrádecký ein sicherer Rückhalt im Tor. Grundsolide verrichtet der Finne seine Arbeit und leistet sich kaum Fehler. Er besticht nicht durch Showparaden,  sondern versucht seinen Job so gut wie möglich zu verrichten.

 

Auswärtsstärke

Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen holen die Frankfurter in der Fremde mehr Punkte als auf dem eigenen Platz. In der Auswärtstabelle stehen sie auf dem zweiten Platz, natürlich hinter den Bayern. Doch wie kommt es dazu?

Als Gastmannschaft muss die Eintracht nicht das Spiel machen und kann aus ihrer stabilen Defensive heraus zum Kontern ansetzen. Dabei vertrauen sie auf ihre Zweikampfstärke und –härte und versuchen bei Ballgewinn ihre schnellen Spieler in der Offensive einzusetzen.

Auffallend dabei ist, dass sie auswärts nicht hoch gewinnen, sondern meistens mit einem Tor Vorsprung. Am Ende des Tages reicht das vollkommen aus, um drei Punkte mit nach Hause zu nehmen und das gelingt den Frankfurter in dieser Saison sehr häufig. Sollten diese Gründe die Hessen sogar in die Champions League führen, wartet eine Quote von 5.00. Die letzten Wochen beweisen, dass dies nicht unmöglich ist.

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February 16, 2018

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Eine Achterbahnfahrt in zweieinhalb Jahren:

Halbfinale Australian Open 2018 – dritter und entscheidender Satz. Angelique Kerber sinkt nach einem Ballwechsel vor Erschöpfung zu Boden. Ein Bild welches man nur allzu gut aus 2017 kennt. 23 Niederlagen in 51 Matches, Null Turniersiege, das Vorrundenaus bei der B-WM in Zhuhai, sowie der Absturz von Weltranglistenposition Nummer eins auf Platz 21.

Es folgte die schmerzhafte Trennung vom einstigen Erfolgscoach Torben Beltz. Nichts, aber auch gar nichts mehr war von der Kerber aus 2016 zu sehen – dem Jahr, wo sie zwei Grand-Slam Titel gewann, im Finale von Wimbledon und den WTA Championships stand, Silber bei Olympia errang und die neue Nummer eins im Damentennis wurde. All das war in 2017 komplett weg. Nun hat die 30-Jährige ihr Selbstbewusstsein und ihre Lockerheit wieder gefunden. Trotzdem machen diese beiden Faktoren einen nicht gleich wieder zu einer Top-Spielerin. Kerbers Renaissance ist kein Zufall, sondern hat ganz spezifische Ursachen.

„Wim war ein Bachgefühl“

Hauptgrund dafür ist ganz klar ihr neuer Trainer Wim Fissett. Der Belgier analysierte in der Vorbereitung die Schwächen und Fehler im Spiel seines neuen Schützlings – mit Erfolg wie sich bislang zeigt. Unter dem 37-Jährigen spielt Kerber wieder aggressiver und setzt ihre starke Vorhand besser und effizienter als noch in 2017 ein. Das liegt auch an ihrem neuen Schläger. Die Deutsche reiste extra nach Japan zu Ausrüster „Yonex“, um an ihrem Arbeitsgerät zu feilen. Ihr Schläger wiegt jetzt 330g (vorher 300g) und hat einen anderen Schwerpunkt als zuvor.

Somit kann sie, wie von Fissett verlangt, aggressiver spielen und die Bälle härter als zuvor schlagen. Das gute Gefühl welches ihr der Schläger gibt, münzt sie dann in Selbstvertrauen um und spielt ihre nächste große Stärke aus. Sie rennt, läuft, ackert, kämpft und gibt keinen Ball verloren. Zusammen mit Coach Fissett sorgt auch ihr neuer Fitnesscoach Rob Brandsma dafür, dass Kerber ihre Top-Leistung bis zum letzten Ballwechsel zeigen kann.

Was weiterhin auffällt ist, dass Kerber an ihrer großen Achillesferse, dem Aufschlag, gearbeitet hat. Noch vor einem Jahr war ihr zweiter Service nicht mehr als ein Einwurf. Langsam, unpräzise und leicht für die Gegnerin zu durchschauen. Doch das hat sich alles geändert – Dank einer Umstellung der Technik. Die Deutsche lässt in 2018 ihre Hüfte unten. Dazu bleibt der vordere Fuß jetzt stehen, was ihr mehr Körperspannung gibt und sie somit härter Aufschlagen lässt. Diese Veränderungen spiegeln sich auch in Zahlen wieder.

 

2017 hatte Kerber noch eine Aufschlaggeschwindigkeit von 141 km/h bei ihrem ersten Service. 2018 sind es jetzt 152 km/h. Doch nicht nur die Härte hat sich geändert. Die 2-fache Major-Siegerin verdreht jetzt außerdem mehr ihren Oberkörper. Durch diese zusätzliche Anpassung ist Kerber weniger ausrechenbar geworden – es ist nicht mehr so leicht zu erkennen wo die Deutsche nun hin servieren wird. Vorteil: Sie kann Variantenreicher aufschlagen. Kick nach außen, durch die Mitte, Slice-Aufschlag oder auf den Körper. Aufgrund dieser Unberechenbarkeit und der Flexibilität beim Service kann sie ihre fehlende Aufschlagpower gut kompensieren und bekommt dadurch mehr Zeit für den folgenden Schlag. Zahlen gefällig?

Bei den Australian Open 2017 stand Kerber nach ihrem ersten Aufschlag noch 62cm hinter der Grundlinie. Nach diesen Veränderungen steht sie nur noch 8cm hinter der Linie wodurch sie aggressiver spielen und den Ballwechsel diktieren kann. Hinzu kommt, dass die 30-Jährige nun auch mehr als zwei-Drittel ihrer Schläge mit der Vorhand ausführt. Durch den Aufschlag bekommt sie Zeit an die Linie zu rücken und sich gut zu positionieren. Dadurch wird sie aktiv und setzt die Gegnerin früh unter Druck und gewinnt dadurch die Ballwechsel.

 

Aus der Vergangenheit die richtigen Schlüsse gezogen:

Neben der veränderten Technik hat Kerber auch Bescheidenheit gelernt. Nach ihrem grandiosen Jahr 2016 wollte sie eine noch bessere Saison spielen und setzte sich utopisch hohe Ziele. Die Folge: Der selbstgemachte Druck zermürbte sie und nahm ihr nach und nach die Lockerheit und den Spaß am Spiel. Nun sind die großen Ziele ade. Kurzsicht statt Weitsicht, um sich den Druck, gewinnen zu müssen, zu nehmen.

Und wo wir gerade bei Fehlern und Lernprozessen sind. Nachdem die Saison 2016 vorbei war wollte Kerber keine Pause machen und kehrte früher als alle anderen auf den Trainingsplatz zurück. Ohne Erholung und ein wenig Abstand ging es zurück und den Tennisplatz. Die Folgen daraus sind schließlich bekannt – eine wahnsinnig schlechte Spielzeit. Das soll nicht nochmal passieren. In der letzten Offseason fasste Kerber fünf Wochen lang keine Schläger an. Sie gönnte sich Ruhe, Entspannung und Urlaub.

Fazit:

Kerber wirkt 2018 unter Fissett reifer, taktisch cleverer und fitter denn je. Die Veränderungen im taktischen, mentalen und technischen Bereich haben zu 100% funktioniert und sind die ausschlaggebenden Gründe für die Renaissance der deutschen Nummer eins. In dieser Form ist Angelique Kerber eine der großen Favoritinnen bei der Titelvergabe für die restlichen drei Grand-Slams in dieser Saison.   

Kerbers Chancen in Roland Garros, Wimbledon und Flushing Meadows:

Angelique Kerber gewinnt die French Open – 11.00 Quote

Angelique Kerber gewinnt Wimbledon – 12.00 Quote

Angelique Kerber gewinnt die US Open – 8.00 Quote

    

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February 8, 2018

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Hertha BSC – 1. FSV Mainz 05

Hertha BSC – 1. FSV Mainz 05

Siegquoten: Berlin (2.00) – Mainz (3.95)

Geheimtipp:  Hertha geht in Führung (1.50)

Empfohlene Wette: Sieg Berlin (2.00)

Den Auftakt in einen langen Spieltag bestreiten die Hertha aus Berlin und der FSV Mainz 05. Ganz unterschiedlich verlief es für beide Mannschaften am vergangenen Wochenende.

Das Team von Pál Dárdai konnte seinen ersten Rückrundensieg erzielen und ist seit vier Partien ungeschlagen. Ausgerechnet gegen die starken Leverkusener setzten sich die Herthaner letztendlich verdient durch und bleiben in Schlagdistanz zu den europäischen Plätzen. Nur vier Punkte Rückstand weisen sie auf den Qualifikationsrang zur Europa League auf.

Der Trainer war mit der Darbietung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir wollten frech sein. Wir haben ausgenutzt, dass der Gegner unter der Woche 120 Minuten gespielt hat. [...] Die Jungs haben von Anfang an Gier und große taktische Disziplin gezeigt.“  Nun muss nach dem Sieg in Leverkusen ein weiterer folgen, auch um der Konkurrenz zu zeigen, dass erneut mit der Hertha zu rechnen ist.

Ganz anders die Gefühlslage beim FSV. Nach dem Auftakterfolgt zur Rückrunde, kassierte das Team in Hoffenheim die dritte Niederlage in Folge und tritt weiterhin auf der Stelle. Zeigte man vor einer Woche noch eine gute Leistung gegen die Bayern, folgten gegen Hoffenheim und unter der Woche im DFB-Pokal desolate Vorstellungen. 

Nun wenden sich langsam auch die Fans gegen die Mannschaft und stimmten Schmähgesänge an. Das missfiel natürlich den Verantwortlichen und sie untersagten nach dem Spiel den Gang in die Kurve. Am Sonntag folgte ein offener Brief der Mannschaft an die FSV-Gemeinde mit der Bitte nach Zusammenhalt und Unterstützung, gerade auch bei Rückschlägen. Nebenkriegsschauplätze, die keine guten Voraussetzungen mitten im Abstiegskampf sind.

Die Mannschaft von Sandro Schwarz lag in der Bundesliga schon 575 Minuten zurück, Höchstwert in der gesamten Liga. Auch die Bilanz im Berliner Olympiastadion spricht gegen die 05er. Von fünfzehn Auftritten wurden gerade einmal zwei gewonnen. Keine erfolgsversprechende Bilanz bei der aktuellen Form. Auch am Freitagabend wird nichts zu holen sein, ganz im Gegenteil die Statistik wird weiter ausgebaut. Hertha wird den ersten Treffer der Partie erzielen, dies wird mit einer Quote von 1,50 belohnt und zudem siegreich vom Feld gehen.

Hamburger SV – Bayer Leverkusen

Hamburger SV – Bayer Leverkusen

Siegquoten: Hamburg (3.95) – Leverkusen (1.98)

Geheimtipp: Gesamttore unter 1.5 (3.65)

Empfohlene Wette:  Doppelte Chance HSV (1.85)

Sowohl der HSV, als auch Bayer Leverkusen verloren ihre beiden Partien am vergangenen Wochenende jeweils mit 0:2. Dabei zeigten die Mannschaften unterschiedliche Auftritte, die ein wenig überraschten.

Eine couragierte Leistung boten die Rothosen in Dortmund. In einer umkämpften Partie verteidigte der HSV engagiert und spielte bei jeder Gelegenheit mutig nach vorne. Probleme bekamen sie immer dann, wenn der Gegner Tempo aufnahm. Nach dem 0:1 sah sich Trainer Bernd Hollerbach zu offensiven Wechseln genötigt und es ergab sich ein offener Schlagabtausch.

Nach dem Spiel war der Trainer enttäuscht, aber sprach seine Mannschaft von jeglicher Kritik frei. „[...] Wir haben unsere Chance immer gesucht und mutig nach vorn gespielt. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir waren richtig mutig.“ Diesen Mut muss das Team auch gegen Leverkusen an den Tag legen.

Einen herben Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze erlitt Bayer Leverkusen und zeigte ein enttäuschendes Spiel. Ein Grund dafür waren sicherlich die 120 kräftezehrenden Minuten unter der Woche im Viertelfinale des DFB-Pokals. Trotz Rotation auf mehreren Positionen wirkte die Mannschaft nicht frisch und leistete sich ungewohnt leichte Fehler.

Dies sah auch Cheftrainer Heiko Herrlich so: „[...] Beim einen oder anderen Spieler hat man heute gesehen, dass die Frische im Kopf gefehlt hat. [...] Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass wir heute noch eine Stunde hätten spielen können und kein Tor gemacht hätten.“ Durch das Resultat rutschte die Werkself auf Rang fünf ab. Der Trainer und die Spieler werden die Woche nutzen, um die abhanden gekommene Frische wieder zu finden.

Findet diese Begegnung in Hamburg statt, geizen beide Mannschaften mit Toren. In den vergangenen sechs Partien im Volksparkstadion fielen gerade einmal sieben Treffer. Sollte es erneut zu einem torarmen Spiel kommen und der Ball schlägt höchstens einmal im Netz ein, wartet eine Quote von 3.75. Zuletzt profitierte viermal in Folge der HSV von dieser Statistik und konnte gegen Bayer drei Siege und ein Remis einfahren.

1. FC Köln – Hannover 96

1. FC Köln – Hannover 96

Siegquoten: Köln (2.25) – Hannover (3.15)

Geheimtipp: Simon Terodde trifft erneut (2.55)

Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (1.62)

Will der Effzeh weiterhin vom Klassenerhalt träumen, ist er zum Siegen verdammt. Durch den Bremer Sieg wuchs der Abstand zum rettenden Ufer auf zehn Punkte. Fast unmöglich erscheint der Versuch, doch in Köln bleibt man weiterhin optimistisch und hat das Ziel fest in Augen.

„Ich habe immer gemahnt. Es ist ein schweres Unterfangen, die Klasse zu halten. Aber es ist immer noch möglich und daran müssen wir auch festhalten“, sagte ein kämpferischer Stefan Ruthenbeck nach der bitteren Niederlage in Frankfurt. Jedoch wird es mit jeder vertanenen Chance schwieriger. Gegen Hannover muss dringend gepunktet werden, damit die Flamme der Hoffnung nicht erlischt.

Ganz anders stellt sich die Lage beim Aufsteiger aus Niedersachsen dar. Die Mannschaft von André Breitenreiter ist mitten drin im Kampf um Europa, entgegen aller Erwartungen. Trotzdem mahnt der Trainer  zu Besonnenheit, schließlich sei man mit 31 Punkten noch lange nicht durch.

Die Mannschaft schien beflügelt vom Ende des Stimmungsboykotts und konnte den Rückenwind von den Rängen für sich nutzen. Sie dominierte die erste Halbzeit in einer Partie ohne viele Torchancen und legte Effizienz an den Tag. Auch in Köln wird das von Nöten sein, um einen weiteren Schritt in Richtung 40-Punkte-Marke zu gehen.

Durch den Wintertransfer von Simon Terodde strahlen die Kölner wieder mehr Torgefahr aus. In fünf Spielen gelangen ihm schon fünf Treffer für seinen neuen, alten Verein. Sollte er seine Serie auch gegen Hannover fortsetzen, darf man sich über eine Quote von 2.55 freuen.
Allgemein darf mit Toren gerechnet werden. Der Effzeh muss sein Heil in der Offensive suchen und 96 ist für seine Konterstärke bekannt.

VfL Wolfsburg – Bayern München

VfL Wolfsburg – Bayern München

Siegquoten: Wolfsburg (8.50) – Bayern (1.38)

Geheimtipp: Gesamttore über 3.5 (2.38)

Empfohlene Wette:  Robert Lewandowski trifft (1.56)

Vor zwei Wochen ließ sich Wölfe-Trainer Martin Schmidt zu dem Satz hinreißen, dass momentan kein Team in der Bundesliga ein Spiel die kompletten 90 Minuten dominiert, nicht einmal die Bayern. Mit der Aussage liegt er nicht ganz falsch, doch muss sein Team auch nun beweisen, dass man gegen den Rekordmeister etwas erreichen kann. Nach der 1:3-Schlappe gegen Werder dürfte dies ein schwieriges Unterfangen werden und erneut kämpft der VW-Klub gegen den Abstieg, trotz Verstärkungen in Millionenhöhe.

U-21-Europameister Maximilian Arnold war nach dem Spiel bedient. „Wir dürfen so ein Spiel nicht so scheiße angehen. [...] Es ist einfach nur schlecht. Wir als Team sind schuld an der Situation.“ Gegen die Münchner wird der Druck nicht so hoch sein, kaum jemand erwartet einen Punktgewinn. Allerdings häufen sich in letzter Zeit die Gerüchte, dass sowohl der Stuhl des Schweizer Trainers, als auch der von Sportchef Olaf Rebbe gehörig wackeln - keine leichte Situation für die Spieler.

Viele haben es schon oft vermutet, egal wer die Bayern trainiert, sie werden Erfolg haben und siegen. Nun ist Peter Hermann nicht irgendwer, sondern der Co-Trainer von Jupp Heynckes, doch sein Debüt auf der Bayernbank verlief standesgemäß. Durch den krankheitsbedingten Ausfall des Chefs, stand plötzlich Hermann im Blitzlichtgewitter der Presse.

„Ich war sehr nervös“, ließ der Interimschef an seiner Gefühlswelt, nach dem unterhaltsamen Sieg gegen Schalke, teilhaben. Auf den Platz von Heynckes nahm er jedoch nicht Platz. „Der ist eine Nummer zu groß für mich“, scherzte Hermann direkt im Anschluss. Gegen Wolfsburg wird er wieder ins zweite Glied rücken, allerdings baute er durch den Erfolg ein wenig Druck auf seinen Vorgesetzten auf.

Spiele mit Beteiligung des Rekordmeisters bieten in der Rückrunde bislang Torgarantie. Im Schnitt fallen vier Treffer pro Spiel! Sollten in der Partie gegen die Wölfe, erneut vier oder mehr Tore fallen, gibt es eine grandiose 2.38-Quote abzuräumen. Seinen Anteil daran hat auch Torjäger Robert Lewandowski, der schon 19 Treffer beisteuerte. Sollte der Pole in Wolfsburg sein Torkonto erhöhen, wartet eine Quote von 1.56.

SC Freiburg – Werder Bremen

SC Freiburg – Werder Bremen

Siegquoten: Freiburg (2.50) – Bremen (2.90)

Geheimtipp: Gesamttore durch Auswärtsteam über 1.5 (2.60)

Empfohlene Wette: Doppelte Chance Bremen (1.54)

Die neun Spiele andauernde Erfolgsserie der Breisgauer fand in Hannover ein jähes Ende. Freiburg muss sich den Vorwurf gefallen lassen, seine Chancen nicht genutzt und ein bisschen wenig fürs Spiel getan zu haben. Nach dem Anschlusstreffer war der Sportclub wieder bemüht, doch am Ende setzte es eine gerechtfertigte Niederlage.

In die gleiche Kerbe sprang auch Stürmer Nils Petersen: „ Der Gegner hat sein Spiel abgespult und wir hatten nicht viel entgegen zu setzen.“ Nun erwarten die Freiburger mit Werder die Mannschaft der Stunde im hinteren Tabellendrittel. Es kommt zu einer richtungsweisenden Partie für beide. Mit einem Sieg kann sich der Sportclub ein wenig Luft verschaffen und mit einer Punkteteilung zumindest den Vorsprung bewahren.

Einen wichtigen Dreier fuhr Bremen gegen harmlose Wölfe ein und nutzte die Patzer der Konkurrenz. Dadurch konnten sie ein wenig Abstand zum Relegationsrang schaffen und schöpfen neuen Mut. Zurzeit spielt die Mannschaft wieder einen erfrischenden Offensivfußball, wie zu guten alten Zeiten. Der frühere Nationalspieler und heutige Sky-Experte Dietmar Hamann ist voll des Lobes und findet, dass Werder aktuell mit den besten Fußball der Liga spielt.

Florian Kohfeldt bleibt auf dem Boden der Tatsachen und versucht sich nicht von der Euphorie anstecken zu lassen. „Das war ein sehr wichtiger Heimsieg“, gab er nach dem Spiel an und fügte gleichzeitig hinzu, „[...] Ich weiß, ich klinge langweilig, aber der nächste wichtige Termin ist das Training am Mittwoch.“ Er scheint klar im Kopf zu sein und ganz fokussiert auf den Klassenerhalt.

Der Breisgau ist für Werder ein gutes Pflaster. In den vergangenen neun Spielen gelangen den Grün-Weißen 30 Treffer. Von diesen neun Partien konnten sie sieben für sich entscheiden, bei einem Remis und einer Niederlage. In der aktuellen Form ist Bremen auch wieder für ein paar Tore gut. Sollten sie schon zwei Tore erzielen, wartet eine verlockende Quote von 2.60.

Schalke 04 – TSG Hoffenheim

Schalke 04 – TSG Hoffenheim

Siegquoten: Schalke (2.08) – Hoffenheim (3.55)

Geheimtipp: Heimteam gewinnt und beide Teams treffen (3.80)

Empfohlene Wette:  Sieg Schalke (2.08)

Das mutige Auftreten der Knappen wurde in München nicht belohnt. Gleich drei Stürmer beorderte Domenico Tedesco in seine Startelf, die die Bayern ordentlich beschäftigten. Insbesondere in der Defensive wirkte der Rekordmeister nicht immer stabil. Doch wie schon vor zwei Wochen gegen Bremen, sah der Schalker Schlussmann erneut bei beiden Gegentoren sehr unglücklich aus.

Die Verantwortlichen wissen um die Brisanz und stärken ihrem Torwart den Rücken. „Er ist unser Kapitän, strahlt was aus“, meinte Tedesco. Manager Christian Heidel glaubt, dass Fährmann aus der Situation gestärkt rauskommt, „ich bin überzeugt, dass er Samstag gegen Hoffenheim wieder ein gutes Spiel zeigt.“ In der Hinrunde hielt er den Königsblauen einige Punkte fest, bleibt zu hoffen, dass er wieder zur alten Form findet, so dass Schalke seine Ziele nicht aus den Augen verliert.

Mit einem spektakulären Sieg meldet sich die TSG im Kampf um die internationalen Plätze zurück. Gerade im richtigen Moment, wenn man bedenkt, dass es in der Rückrunde nicht viel zu bejubeln gab und es jetzt zum Duell mit einem direkten Konkurrenten kommt. Mit einem Sieg auf Schalke können die Hoffenheimer an diesen vorbeiziehen.

Nicht nur die Fans freuten sich  über die beiden Doppelpacks der Stürmer Ádám Szalai und Andrej Kramarić. Nach dem Abgang von Sandro Wagner zu Bayern München, konnte sich keiner so richtig als Nachfolger empfehlen. Nun hoffen die Verantwortlichen, diese Baustelle gelöst zu haben. Für die Spielweise der TSG ist ein treffsicherer Mittelstürmer enorm wichtig, natürlich auch in Hinsicht auf die Saisonziele.

Schalke wird am Samstagabend erneut einen guten Auftritt zeigen und einen wichtigen Sieg gegen Hoffenheim einfahren. Grund dafür ist, dass die TSG seit sechs Spielen auswärts nicht mehr gewonnen hat und Schalke zu den heimstärksten Teams zählt. Freuen dürfen sich beide Fanlager über Tore. Bis auf in einer Partie konnte Königsblau in jedem Heimspiel einen Treffer bejubeln, die Hoffenheimer blieben nur in zwei Spielen in der Fremde torlos. Sollten die Knappen trotz eines Gegentores gewinnen, winkt eine Quote von 3.80.

FC Augsburg – VfB Stuttgart

FCA - VFB

Siegquoten: Augsburg (2.00) – Stuttgart (3.95)

Geheimtipp:  Heimteam gewinnt ohne gegnerisches Tor (3.40)

Empfohlene Wette: Augsburg gewinnt (2.00)

Trotz der jüngsten Niederlage in Leipzig bleibt der FC Augsburg weiterhin im Rennen um die internationalen Plätze. Allerdings sah man bei dieser Begegnung wie weit die Fuggerstädter von einem Spitzenteam entfernt sind. Wirklich gefährlich kamen sie nur einmal vor das gegnerische Tor und liefen meist nur hinterher. Auch aufgrund dessen denken die Verantwortlichen nur an das Ziel Klassenerhalt.

Trainer Manuel Baum bleibt auf dem Boden der Tatsachen und sagte zur Frage, ob die Mannschaft reif für den Europapokal ist, folgendes: „Da denken wir gar nicht drüber nach. Wir wollen nächstes Jahr wieder Bundesliga spielen. Da arbeiten wir weiter dran.“ Für dieses Ziel sind sie auf einen guten Weg, immerhin hat der Verein schon beachtliche 31 Punkte auf dem Konto.

Gelungenes Heimdebüt für Tayfun Korkut in der Mercedes-Benz Arena: Nach seiner Verpflichtung gab es teils heftige Kritik an seiner Einstellung. Jetzt hat er erst einmal seine Kritiker mit vier Punkten aus zwei Spielen zum Schweigen gebracht. Durch den Sieg vergrößerte der VfB den Abstand auf den Relegationsrang auf vier Punkte.

Der Trainer war zufrieden mit seinen Spielern und der Mannschaftsleistung: „Wir haben den Punkt aus der Vorwoche vergoldet. [...] In der zweiten Halbzeit hatten wir zu wenig Entlastung und mussten leidenschaftlich verteidigen. Aber wir waren immer kompakt, alle haben mitgemacht, so bringt man so ein Ergebnis über die Zeit.“ Nun gastiert man beim FC Augsburg zum Schwabenderby und möchte endlich einen Dreier in der Fremde einfahren.

Der VfB ist in dieser Saison das auswärtsschwächste Team und konnte noch keinen Erfolg mit nach Stuttgart nehmen. Gerade einmal zwei mickrige Punkte stehen auf fremden Platz zu Buche. Auch die Bilanz gegen Augsburg gibt alles andere als Anlass zur Hoffnung. Von den vergangenen acht Partien gewann Augsburg sieben, nur beim torlosen Remis in der Hinrunde konnten die Stuttgarter einen Teilerfolg feiern.

Obwohl die Stuttgarter unter dem neuen Trainer eine kleine Erfolgsserie haben, stehen die Chancen schlecht gegen den FCA. Die Statistik spricht klar für die Augsburger und in den letzten drei Spielen gegeneinander konnte der VfB keinen eigenen Treffer erzielen. Sollte die Defensive um Torwart Marvin Hitz erneut zu Null spielen, darf man über eine Quote von 3.40 jubeln.

Borussia Mönchengladbach – Borussia Dortmund

Borussia Mönchengladbach – Borussia Dortmund

Siegquoten: Gladbach (3.10) – Dortmund (2.25)

Geheimtipp: Doppelte Chance M‘Gladbach (1.66)

Empfohlene Wette: Dortmund gewinnt (2.25)

Die Krise der Gladbacher verschärft sich. Ziemlich schlecht ist das Team von Dieter Hecking aus der Winterpause gestartet und verlor vier von fünf Begegnungen. Zwar ist man immer noch in Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen, doch wenn man den Anschluss nicht verlieren möchte, muss schleunigst gepunktet werden. Vor allem in Sachen Konzentration und Torgefährlichkeit muss sich die Gladbacher Borussia steigern.

Der Trainer war nach der Niederlage in Stuttgart angefressen, „es ist seit Wochen die gleiche Leier. Wir haben in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel gemacht [...] In der zweiten Halbzeit fehlten die Durchschlagskraft und die letzte Konsequenz. [...]“ Mit der anderen Borussia aus Dortmund hat man noch der 0:6-Klatsche im Hinspiel noch eine Rechnung offen.

Der Österreicher Peter Stöger hat den BVB wieder in die Erfolgsspur gebracht. In der Bundesliga ist das Team unter seiner Leitung noch ungeschlagen, lediglich im DFB-Pokal schied man frühzeitig gegen die Bayern aus. Zwar wirkt das Spiel nicht so spektakulär wie in früheren Jahren, doch ist wieder mehr Stabilität drin.

Trotz der Kritik an der derzeitigen Spielweise, rechtfertig der Trainer die momentane Verfassung. Er bestätigte, dass „wir spielerisch noch Potenzial nach oben sehen.“ Man müsse jedoch auch bedenken, „was in den vergangenen [...] Jahren an Spielern verloren gegangen ist.“ Die besten Spieler wurden abgegeben und man kann nicht davon ausgehen, dass das sofort aufgefangen werden kann und es normal weitergeht. Dass sich das Team unter ihm im Aufwind befindet, dürfte den wenigsten entgangen sein.

Nun trifft Stöger auf einen Trainerkollegen, den er noch nie bezwingen konnte. In sieben Duellen konnte sich Dieter Hecking stets über mindestens einen Punkt freuen. Trotz der kleinen Krise der Gladbacher geben wir allen risikofreudigen als Geheimtipp mit auf den Weg: Auch im achten Duell bleibt Hecking erfolgreich und für die doppelte Chance der Gladbacher gibt es eine Quote von 1.66.
Jedoch ist es ratsam auf den BVB zu setzen, schließlich gewann dieser die letzten fünf Begegnungen gegen Mönchengladbach.

Eintracht Frankfurt – RB Leipzig

Eintracht Frankfurt – RB Leipzig

Siegquoten: Frankfurt (2.55) – Leipzig (2.80)

Geheimtipp: Leipzig geht in Führung (1.88)

Empfohlene Wette: Doppelte Chance RBL (1.53)

Nach der derben 0:3-Pleite gegen Augsburg, rehabilitierte sich die Eintracht eindrucksvoll. Mit einem tollen Fußballspiel meldeten sie sich zurück und ließen alle Zweifler verstummen. Auch in den eigenen Reihen war man begeistert. „Wenn man sich anguckt, wie wir vor fünf Monaten in Köln gespielt haben. Und wie wir jetzt unser Spiel entfalten – ein Unterschied wie Tag und Nacht!“, schwärmte Marketing-Vorstand Axel Hellmann.

In der Tat begeistern die Frankfurter die gesamte Liga. Mit wenig Mitteln holen sie das Optimum und schaffen es viele finanzkräftigere Vereine hinter sich zu lassen. Allen voran Trainer Niko Kovač hat die Mannschaft zu einer Einheit verschworen und macht einzelne Spieler besser. Bestes Beispiel ist Marius Wolf, der in Hannover keine Spielzeit mehr bekam und jetzt richtig aufblüht. Mal sehen wie sie sich gegen das finanzstarke Leipzig schlagen.

Leipzig bleibt durch den Sieg am Freitagabend auf Champions-League-Kurs. Für das Spiel gegen Augsburg ging Ralph Hasenhüttl einen Schritt in der Entwicklung zurück und überließ dem Gegner den Ball. Durch diesen Schachzug kam RB zu vielen Torgelegenheiten, hatte viele Räume und konnte seine Geschwindigkeit ausnutzen.

Warum er sein Team wie letztes Jahr spielen lässt, beantwortete der Österreicher wie folgt: „[...] zuletzt sind wir eigentlich ziemlich anfällig gewesen, vor allem selber in Konter zu laufen. [...] Vielleicht spielen wir im Moment nicht so offensiv und nicht immer so attraktiv, aber im Endeffekt sehr effektiv. Das ist in dieser Phase der Meisterschaft enorm wichtig.“ Heißt im Klartext, Leipzig ordnet dem Ziel Champions League alles unter und stellt die Entwicklung der Spielweise hinten an. Es bleibt abzuwarten, ob sich dies auszahlt.

Bisher gab es drei Begegnungen zwischen diesen beiden Vereinen, dabei konnte RBL noch nie bezwungen werden und ging stets in Führung. Auch mit ihrer alten, neuen Spielweise werden die Leipziger die Eintracht vor Probleme stellen und ihre Geschwindigkeit auszunutzen wissen. Sollte das Team um Sprinter Timo Werner erneut in Führung gehen, wartet eine Quote von 1.88.

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February 16, 2018

Von 888sport

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LaLiga

Dem Rest der Liga enteilt und mit einem großen Vorsprung thront der FC Barcelona an Spaniens Spitze. Der Verein aus Katalonien ist in dreiundzwanzig Spielen in LaLiga noch unbesiegt und weist sieben Punkte Vorsprung vor dem ärgsten Verfolger Atlético Madrid auf.

In dieser Saison ist Barca an nahezu jedem Transferrekord beteiligt gewesen, was sowohl Zu- als auch Abgänge angeht. Allein der überraschende Neymar-Abgang brachte 222 Millionen Euro in die Vereinskasse.

Doch allzu lange verwahrte der spanische Pokalsieger das Geld nicht auf der Bank, sondern tätigte ebenfalls zwei Transfers in dreistelliger Millionenhöhe (Ousmane Dembélé: 105 Mio. € & Philippe Coutinho: 120 Mio. €). Die teuren Offensivtransfers scheinen sich auszuzahlen, in LaLiga erzielte das Team schon sechzig Tore und die Meisterschaft ist zum Greifen nahe.

Dahinter sah es lange nach einem Zweikampf um die Vizemeisterschaft aus. Atlético und Valencia lagen nah beieinander, doch in den letzten Begegnungen ließen die Fledermäuse wichtige Punkte liegen und die Madrider konnten sich ein Polster von neun Punkten erkämpfen.

Das Team von Diego Simeone stellt aktuell die beste Defensive, hat allerdings erst vierunddreißig Tore geschossen, die wenigsten der Top-4. Um dies zu verbessern, wurde frühzeitig die Rückkehr von Diego Costa perfekt gemacht und nach der verbüßten Transfersperre des Vereins darf der Brasilianer ab sofort wieder eingesetzt werden.

Nun muss sich Valencia eher gegen den amtierenden Meister Real Madrid wehren. Zuletzt ging das direkte Duell gegen die Königlichen verloren und der Vorsprung beträgt nur noch einen Punkt, allerdings hat Real, durch die Teilnahme an der FIFA-Klub-WM, noch ein Spiel in der Hinterhand.

Der FC Valencia spielt etwas überraschend wieder im Konzert der Großen mit, nachdem die letzten Jahre eher trist verlaufen sind für den ehemaligen Champions-League-Finalisten. Nach vielen Trainerentlassungen scheint der Verein endlich die richtige Konstellation gefunden zu haben und es zahlt sich aus.

Nahezu die halbe Liga kämpft um die weiteren Startplätze für Europa, unter anderem Real Madrid. Die Königlichen stehen auf Platz vier und es trennen sie gerade einmal fünf Punkte auf einen Tabellenplatz, der nicht für die Champions League berechtigt. Sollten die Königlichen nicht langsam in Schwung kommen, könnte es eine desaströse Saison werden.

Athletic Bilbao, das Dreizehnter ist, hat nur einen Rückstand von sieben Punkten auf einen Europa-League-Platz. Man darf bis zum Saisonende ein enges Rennen um den letzten Startplatz in der Champions League erwarten. Der Kampf um die Europa League wird auf jeden Fall bis zum Schluss spannend bleiben.

Ganz am Ende der Tabelle kann wohl der FC Málaga schon für die zweite Liga planen. Die Mannschaft hat bereits sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Sollte der Verein nicht endlich anfangen zu punkten, läuft ihm die Zeit davon. Wer zu den restlichen Absteigern in der Saison zählt, ist derweil noch völlig offen.

Sechs Teams kämpfen um den Verbleib in der höchsten spanischen Spielklasse. Der Abstand zwischen Espanyol Barcelona, das am besten platziert ist, auf den ersten Abstiegsplatz, der derzeit von UD Las Palmas eingenommen wird,  ist mit acht Punkten noch komfortabel. Noch reicht es zum Durchatmen, aber ausruhen sollten sich die Katalanen darauf nicht.

FC Barcelona: seit Ligabeginn ungeschlagen

Atlético Madrid: sechs Partien in Folge ungeschlagen

Real Madrid: in den letzten vier Begegnungen immer gepunktet

SD Eibar: vier Partien in Folge ungeschlagen

FC Getafe: in den letzten fünf Spielen immer gepunktet

FC Valencia: drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen

Athletic Bilbao: wartet seit vier Partien auf einen Sieg

Espanyol Barcelona: ohne Erfolg in den vergangenen fünf Begegnungen

UD Levante: letzter Sieg ist elf Spiele her 

Deportivo La Coruna: wartet seit acht Begegnungen auf einen Sieg

FC Málaga: erfolglos in den vergangenen acht Partien – zuletzt zwei Niederlagen nacheinander

 

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February 13, 2018

Von 888sport

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Fragt man die Menschen hierzulande nach den Top-Teams der Serie A, werden die meisten Juventus Turin, Inter Mailand, AC Mailand, SSC Neapel und den AS Rom als Antwort nennen. Auch die Verantwortlichen des BVB dürften zunächst tief durchgeatmet haben, als sie Atalanta Bergamo im Sechzehntelfinale der Europa-League zugelost bekamen. Schließlich ging die Borussia damit harten Brocken wie Atlético Madrid oder dem FC Arsenal aus dem Weg. Doch spätestens seit der Saison 2016/2017 haben die Experten den Verein aus der Lombardei auf dem Zettel. Wir stellen Atalanta Bergamo vor.

Die Vorgeschichte

Der Verein Atalanta Bergamo wurde am 17.10.1907 gegründet. Obwohl Bergamo die meiste Zeit der Vereinsgeschichte in der Serie A spielte, blieben die ganz großen Erfolge bisher aus. Auf den ersten Meistertitel warten die Fans bis heute. Der bisher größte Erfolg der Vereinsgeschichte war sicherlich der Gewinn des italienischen Pokals im Jahre 1963 durch einen 3:1-Finalerfolg gegen den FC Turin.

So weit wollen wir hier jedoch nicht zurückgehen und springen bis ins Jahr 2011. Seit dem Wiederaufstieg in die Serie A in der Saison 2010/2011 hat sich die Mannschaft von Trainer Gian Piero Gasperini in der höchsten italienischen Spielklasse etabliert. Die ersten Jahre tummelten sich die Lombarden zwar hauptsächlich in der unteren Hälfte der Tabelle, doch der Klassenerhalt gelang glücklicherweise immer.

Unter Trainer Gasperini (seit Juni 2016 im Amt) schaffte die Mannschaft in der Saison 2016/2017 dann überraschend den großen Durchbruch. Nach holprigem Start konnten die Lombarden im Laufe der Hinrunde Kaliber wie den SSC Neapel, Inter Mailand und den AS Rom schlagen und belegten nach  19 Spieltagen einen starken sechsten Platz.

Auch in der Rückrunde zeigte Bergamo weiterhin konstant gute Leistungen und brach nicht wie von vielen prophezeit im Verlauf der Rückserie ein. Dabei punktete Atalanta erneut gegen Größen wie den SSC Neapel, den AS Rom und sogar Juventus Turin.

Am Ende der Saison stand Atalanta sensationell auf dem vierten Tabellenplatz, was die direkte Qualifikation für die Europa League zur Folge hatte und ließ dabei u. a. die beiden Mailänder Vereine in der Tabelle hinter sich. International spielte Bergamo zuletzt in der Saison 1990/1991. Damals scheiterte die Mannschaft im Viertelfinale des UEFA-Cups an Inter Mailand.

Die aktuelle Saison

Zu Beginn der aktuellen Saison waren sich viele Experten nicht sicher, wie Atalanta Bergamo die Doppelbelastung mit Liga und Europa-League wegstecken würde. Eine ähnlich starke Saison wie im Vorjahr traute den Lombarden ohnehin niemand zu. Durch die zusätzliche Belastung durch die Europa-League sahen viele die Gasperini-Elf im unteren Bereich der Tabelle.

 

Doch sie wurden eines Besseren belehrt. Die Niederlagen zum Auftakt gegen Neapel und den AS Rom steckte Bergamo gut weg und spielt erneut eine sehr überzeugende Saison. Nach dem 23. Spieltag belegt Atalanta aktuell den siebten Tabellenplatz und nimmt wie im Vorjahr Europa ins Visier. Dabei punkteten die Lombarden erneut gegen Juventus Turin, den AS Rom und den AC Mailand.

Auch in der Europa-League sorgten die Italiener für Furore. In einer Gruppe mit Olympique Lyon, dem FC Everton und Apollon Limassol sicherten sie sich ungeschlagen mit 14 Punkten und 14:4 Toren den Gruppensieg vor Olympique Lyon. Dabei zeigten sie insbesondere gegen den FC Everton ( 3:0, 5:1) tolle Vorstellungen und qualifizierten sich hochverdient für die KO-Runde der Europa-League, wo es bekanntlich zum Duell mit Borussia Dortmund kommen wird.

Trainer und Kader

Die aktuelle Erfolgsgeschichte von Atalanta Bergamo hat vor allem einen Namen: Gian Piero Gasperini. Unter seiner Leitung hat sich die Mannschaft seit seinem Amtsantritt im Juni 2016 zu einer konstant guten Mannschaft gemausert. Dabei profitiert das Team vor allem von der Erfahrung des 60-jährigen Italieners, der auch schon bei Inter Mailand, US Palermo, FC Crotone und beim CFC Genau auf der Trainerbank saß.

61 Ligaspiele bestritt Bergamo bislang unter Gasperini. Davon konnten 31 gewonnen werden. Lediglich 15-Mal ging die Mannschaft als Verlierer vom Platz. Durchschnittlich holte Atalanta in der Saison 2016/2017 1,89 Punkte pro Spiel. Ein sehr starker Wert für den Italiener, dessen Arbeitspapier noch bis zum 30.06.2020 läuft.

Der Kader des Tabellensiebten der Serie A besteht aus weitestgehend unbekannten Spielern. Dennoch stellt Bergamo aktuell beachtliche neun A-Nationalspieler. Bei einem Gesamtmarktwert von 152,35 Millionen beträgt das Durchschnittsalter der Mannschaft 25,0 Jahre.

Den absoluten Superstar sucht man in dem 25-Mann starken Kader vergeblich. Am ehesten ist an dieser Stelle Papu Gómez zu nennen, der Bergamo vergangene Saison mit seinen 16 Treffern praktisch im Alleingang in die Europa-League ballerte. Sein Marktwert von 18 Millionen Euro ist damit auf jeden Fall gerechtfertigt.

In der Defensive verfügen die Lombarden mit Etrit Berisha über einen sehr erfahrenen Torhüter, der bereits bei Lazio Rom international spielte. Auch in der Abwehr hat Bergamo mit Mattia Caldara ein echtes Juwel in seinen Reihen. Einziges Problem: Der 23-jährige gehört Juventus Turin und die Leihe wird Ende der Saison enden. Dasselbe gilt für Offensivspieler Bryan Cristante, Leihspieler von Benfica Lissabon, der in dieser Saison bereits zehn Treffer erzielen konnte.

Zu den bekannteren Spieler der Mannschaft gehören Josip Ilicic, der zuvor bei der Fiorentina eine gute Rolle spielte und Marten de Roon, der nach einem einjährigen Abstecher in die Premier League vom FC Middlesbrough zu Atalanta zurückkehrte.

Ausblick

Gänzlich unbekannt ist Atalanta Bergamo dem BVB nicht. Am 1. August 2017 standen sich beide Mannschaften bereits in einem Vorbereitungsspiel gegenüber. Bergamo konnte dieses mit 1:0 für sich entscheiden.

Vorbereitungsspiele früh in der Saison sind zwar nicht sonderlich aussagekräftig, dennoch wird der BVB gewarnt sein, schließlich schlug Atalanta in der Liga bereits Größen wie den SSC Neapel, Inter Mailand und den AS Rom und wird sich auch gegen die Borussia Chancen ausrechnen.

Trotz der tollen Entwicklung Bergamos wird der BVB beim Hinspiel im Signal Iduna Park als Favorit ins Spiel gehen. Die Stimmung im Stadion wird die Borussia motivieren und mit Michy Batshuayi hat Dortmund einen sehr guten Stürmer in ihren Reihen, der für die KO-Phase nachnominiert wurde. Auch Marco Reus könnte nach langer Leidenszeit eine Alternative für Peter Stöger werden.

Ein Sieg des BVB würde mit einer 1.70-Quote belohnt werden. Bergamo bleibt nur die Außenseiterrolle und nimmt diese gerne an. Sie wollen den BVB überraschen. Für einen Sieg Bergamos gibt es eine 4.50-Quote. Gewinnt Bergamo am Ende sogar überraschend die Europa League, winkt eine satte 51.00-Quote.

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February 7, 2018

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Alle Wetten zu den olympischen Spielen gibt´s hier!

Besonders die Sportarten Biathlon, Skispringen und Ski Alpin erfreuen sich bei den Deutschen großer Beliebtheit. Mit Laura Dahlmeier, Viktoria Rebensburg, Thomas Dreßen und Richard Freitag hat Deutschland in diesen Disziplinen zahlreiche Eisen im Feuer. Wir stellen die deutschen Medaillenhoffnungen vor und beleuchten ihre Chancen auf Edelmetall.

Laura Dahlmeier

Bereits am Montag machte sich ein Teil der deutschen Olympiamannschaft auf den Weg nach Asien, darunter auch die komplette deutsche Biathlon-Mannschaft um Laura Dahlmeier.

Die mittlerweile 24-Jährige wurde am 22. August 1993 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Bereits mit sieben Jahren hielt sie erstmals ein Biathlongewehr in ihren Händen und entschied sich in den Jahren darauf für den Biathlonsport und gegen ihre anfangs größte Leidenschaft, den alpinen Skirennlauf.

Nachdem die begeisterte Bergsteigerin bei den Juniorenweltmeisterschaften 2013 erstmals auf sich aufmerksam machte, wurde sie in den A-Kader des deutschen Skiverbands berufen und nahm 2014 an ihren ersten Olympischen Spielen in Sotschi teil. Dabei war ein 13. Platz im Einzel ihr bestes Resultat.

Ihren ersten Weltmeistertitel konnte sie 2015 in Kontiolahti mit der Staffel gewinnen. Im Jahr darauf sicherte sie sich bei der WM in Oslo fünf Medaillen in fünf Rennen, darunter auch ihr erster Einzeltitel in der Verfolgung.

Ihr kometenhafter Aufstieg fand seinen Höhepunkt in der Saison 2016/2017 als sie bei der Weltmeisterschaft in Hochfilzen sechs Medaillen, darunter fünf aus Gold, gewann und sich am Ende der Saison zur Gesamtweltcupsiegerin krönte.

Die Olympia-Saison 2017/2018 hingegen begann sehr schleppend. Krankheitsbedingt verpasste Dahlmeier den Saisonauftakt. Über den Jahreswechsel warf sie eine Infektion erneut zurück. Auch der Auftakt ins Jahr 2018 verlief sehr holprig und fand seinen negativen Höhepunkt in dem 48. Platz im Einzel in Ruhpolding, ihrem schlechtesten Karriereresultat.

Doch die Rennen darauf stabilisierte sie sich, führte die Staffel zum Sieg und fuhr zu einem starken zweiten Platz in der Verfolgung. Bei der Olympia-Generalprobe in Antholz gewann sie die Verfolgung und tankte ordentlich Selbstvertrauen.

Medaillenchancen:

Die Formkurve von Laura Dahlmeier zeigt kurz vor Beginn der olympischen Spiele steil nach oben. Bleibt sie gesund, gehört sie in Südkorea in allen Disziplinen zum absoluten Favoritenkreis und könnte bei ihren zweiten olympischen Spielen ordentlich abräumen. Auch die Buchmacher sehen die Deutsche ganz oben. So wird beispielsweise ein Sieg Dahlmeiers im Einzel mit einer Quote von gerade einmal 2.75 belohnt.

Zu ihren größten Widersacherinnen um die Goldmedaillen gehören die Finnin Kaisa Mäkäräinen, die Weißrussin Darya Domracheva, die Norwegerin Tiril Eckhoff und die Slowakin Anastasiya Kuzmina.

Dorothea Wierer aus Italien und der Deutschen Denise Herrmann werden Außenseiterchancen eingeräumt.

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Viktoria Rebensburg

 

Auch Viktoria Rebensburg hob bereits am Montag mit der Lufthansamaschine gen Pyeongchang ab und strebt bei ihren dritten olympischen Spielen ihre dritte Medaille im alpinen Skisport an.

Die 28-Jährige wurde am 4. Oktober in Kreuth am Tegernsee geboren. Bereits im zarten Alter von drei Jahren stand sie auf Skiern, eine gute Entscheidung wie sich im Laufe ihres Lebens herausstellen sollte.

Ihr Debüt im Weltcup feierte sie im Dezember 2006, nachdem sie bei den deutschen Meisterschaften völlig überraschend den Titel im Super-G gewann. Aufgrund ihrer starken Leistungen wurde sie bei den Weltmeisterschaften 2007 in Are für den Riesenslalom nachnominiert und belegte einen überragenden achten Platz.

Nach guten Vorstellungen zu Beginn der Saison 2009/2010 flog Rebensburg mit jeder Menge Selbstvertrauen im Gepäck zu ihren ersten olympischen Spielen nach Vancouver und gewann völlig überraschend die Goldmedaille im Riesenslalom, ihr größter Erfolg bis heute.

In der darauffolgenden Saison bestätigte sie ihre Form und gewann in Sölden ihren ersten Weltcup. Diesem ließ sie zwei weitere Siege folgen, was am Ende der Saison den Gesamtsieg im Riesenslalomweltcup bedeutete. Dieses Kunststück wiederholte sie in der Saison 2011/2012.

In der Olympia-Saison 2013/2014 schaffte sie auf Anhieb die Olympia-Norm durch einen dritten Platz in Sölden, wurde aber durch eine Lungenentzündung in ihrer unmittelbaren Vorbereitung für die Spiele in Russland zurückgeworfen und musste fünf Wochen lang komplett auf ihr Training verzichten. Umso beeindruckender war ihr Comeback in Sotschi, wo sie sich mit der Bronzemedaille ihre zweite Medaille bei olympischen Spielen sichern konnte.

Auch in den darauffolgenden Jahren etablierte sich Rebensburg in der Weltspitze, was ihr zweiter Platz bei der WM 2015 in Beaver Creek und der dritte Platz im Gesamt-Weltcup 2015/2016 unterstreichen.

Medaillenchancen:

Auch in dieser Saison fuhr Viktoria Rebensburg bereits sechs Mal aufs Podest und gehört vor allem im Riesenslalom zu den Favoritinnen auf die Goldmedaille. Für einen Sieg in ihrer Paradedisziplin gibt es eine Quote von 3.25.

Ihre zweite Goldmedaille bei olympischen Spielen streitig machen wollen ihr die Überfliegerin der Saison Mikaela Shiffrin aus den USA und Tessa Worley aus Frankreich.

Thomas Dreßen

Durch seinen sensationellen Sieg auf der legendären “Streif“ in Kitzbühel  macht sich mit Thomas Dreßen ein weiterer alpiner deutscher Skisportler Hoffnungen auf Edelmetall bei den Olympischen Spielen in Südkorea.

Dabei hatte sich das in den letzten Jahren nicht unbedingt abgezeichnet. Im Vergleich zum verletzten Felix Neureuther  beispielsweise ist die Liste der Erfolge des Thomas Dreßen wesentlich kürzer.

Am 21. Februar 2015 debütierte der mittlerweile 24-Jährige im Weltcup und belegte dabei den 38. Platz bei der Abfahrt in Saalbach. Die Jahre zuvor nahm er hauptsächlich am Europacup und an Juniorenweltmeisterschaften teil. Hierbei konnte er 2012 und 2014 immerhin jeweils die Silbermedaille gewinnen.

Im November 2015 fuhr er erstmals bei einem Weltcuprennen in die Punkte und setzte seine gute Entwicklung in der kommenden Saison fort. Bei der WM 2017 in St.Moritz schien sich die harte Arbeit erstmals auszuzahlen, als er mit einem 12. Und 14. Platz zu überzeugen wusste.

In der aktuellen Saison erlebt seine Karriere ihren Höhepunkt. Nachdem er zu Beginn der Saison mit einem dritten Platz in Beaver Creek seinen ersten Podestplatz klarmachte, feierte er am 20. Januar mit dem Sieg in Kitzbühel den größten Erfolg seiner Karriere.

Wem er seine Karriere zu verdanken hat weiß der sympathische Deutsche ganz genau: Seinem Vater Dirk Dreßen, der 2005 auf tragische Weise bei einem Unglück in den Bergen ums Leben kam. Denn nicht immer hatte er Spaß am Skifahren, doch die Erinnerung an seinen Vater trieb ihn stets an und brachte ihn dorthin, wo er heute ist, nämlich in die Weltspitze des alpinen Skisports.

Medaillenchancen:

Thomas Dreßen geht trotz seines überraschenden Erfolgs in Kitzbühel als Außenseiter in seine ersten olympischen Spiele. Bei seiner Paradedisziplin, der Abfahrt, tummeln sich mit Beat Feuz, Aksel Lund Svindal, Dominik Paris, Kjetil Jansrud und Vincent Kriechmayr jede Menge Fahrer, die zu den Favoriten gehören.

Erwischt Dreßen jedoch einen ähnlichen Sahnetag wie in Kitzbühel und patzt der ein oder andere Favorit, ist dem Deutschen durchaus eine Überraschung zuzutrauen. Fährt er auf das Podest wird dies mit einer 5.50-Quote belohnt, gewinnt er sogar, gibt es eine satte 19.00-Quote.

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Richard Freitag

 

Auch beim Skispringen rechnet sich die deutsche Mannschaft traditionell Chancen auf Medaillen aus. In dieser Saison ruhen dabei die Hoffnungen vor allem auf Richard Freitag, der in diesem Winter bereits drei Springen gewinnen konnte, im Jahr 2018 allerdings noch auf einen Sieg wartet.

Der mittlerweile 26-jährige Sachse wurde am 14. August 1991 in Erlabrunn im selben Krankenhaus wie Jens Weißflog und Sven Hannawald geboren. Optimale Voraussetzungen also für eine erfolgreiche Skisprungkarriere.

Sein Debüt im Weltcup gab er 2009 bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf, nachdem er zuvor ordentliche Erfolge im Continental-Cup feierte. Sein erster Weltcup-Sieg gelang ihm im Dezember 2011 in Harrachov.

Bis heute konnte Freitag bei den Weltmeisterschaften vor allem im Teamwettbewerb überzeugen und gewann fünf Medaillen, darunter auch die Goldmedaille 2015 in Falun im Mixed-Wettbewerb. Seine erste Einzelmedaille ersprang er sich Anfang dieses Jahres, als er bei der Skiflug-WM in Oberstdorf Bronze gewann.

Bei seinen ersten olympischen Spielen 2014 in Sotschi musste er die wohl größte Enttäuschung seiner bisherigen Karriere verkraften. Nachdem er in den Einzelspringen die Plätze 20 und 21 belegte, wurde er nicht für den Team-Wettbewerb nominiert. Deutschland holte die Goldmedaille.

Die Konstanz war in den letzten Jahren das große Problem des Richard Freitag. Auf Podestplätze folgten immer wieder Rückschläge im Weltcup. Doch in diesem Winter scheint der Knoten geplatzt zu sein. Zu Beginn des Winters landete er neben seinen drei Siegen regelmäßig auf dem Podest, zeigte dabei konstant gute Sprünge und fuhr als Mitfavorit zur Vierschanzentournee . Als Zweiter der Tournee-Wertung stürzte er allerdings beim dritten Springen in Innsbruck und musste die Tournee abbrechen. Bei seinem Comeback bei der Skiflug-WM gewann er bekanntlich Bronze.

Medaillenchancen:

Seit seinem Sturz bei der Vierschanzentournee liefert Richard Freitag erneut gute Leistungen. Die Generalprobe in Willingen gelang ihm mit seinem 28. Platz zwar nicht, dennoch zählt der Sportsoldat zu den absoluten Favoriten auf eine Medaille bei den olympischen Spielen in Südkorea. Schließlich belegt er aktuell den zweiten Platz im Gesamtweltcup.

Gewinnt Richard Freitag von der Normalschanze die Goldmedaille winkt eine starke 8.50-Quote. Ein Podestplatz wird immerhin noch mit einer ordentlichen 2.75-Quote belohnt.

Zu seinen Konkurrenten gehören neben Vierschanzentourneesieger Kamil Stoch aus Polen auch Daniel-Andre Tande aus Norwegen. Freitags Teamkollege Andreas Wellinger werden ebenfalls Chancen auf eine Medaille eingeräumt.

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February 8, 2018

Von 888sport

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