Das Achtelfinale der Champions League ist auf vier Blöcke geteilt. In den ersten beiden Wochen finden jeweils die Hinspiele statt, anschließend verteilen sich die Rückspiele wieder auf zwei Wochen. Wir geben einen kleinen Ausblick über das Topspiel am Dienstag und Mittwoch.

Juventus Turin – Tottenham Hotspur

Siegquoten: Juventus (1.93) – Tottenham (4.35)

Geheimtipp:  Tottenham erzielt unter 0.5 Tore (2.38)

Empfohlene Wette: Doppelte Chance Juve (1.22)

Gleich im ersten Block des Achtelfinales kommt es zu einer interessanten Partie zwischen Juventus Turin und Tottenham Hotspur. Der italienische Rekordmeister zählt auch dieses Jahr wieder zu den Favoriten auf den Gewinn des Henkelpotts, doch mit den Spurs wartet ein gefährlicher Gegner, der aus dem letztjährigen Scheitern in der Königsklasse gelernt hat.

In einer schwierigen Gruppe mit Real Madrid und Borussia Dortmund, setzte sich der englische Vertreter als Sieger durch und verlor dabei kein einziges Spiel. Ihre Auftritte beeindruckten die Konkurrenz und vom kläglichen Ausscheiden in der letzten Vorrunde fehlte jede Spur. Aus diesem Grund gilt Tottenham für viele als Geheimfavorit. Vor allem Harry Kane gibt dazu Anlass, erzielte er in fünf Partien schon starke sechs Treffer.

Der Finalist aus dem Vorjahr folgte dem FC Barcelona als Gruppenzweiter ins Achtelfinale. Nach dem niederschmetternden 0:3 zu Beginn der Vorrunde, fing sich Juventus und verlor keine weitere Partie. Auch in der Serie A mischt das Team von Massimiliano Allegri wieder an der Tabellenspitze mit, bekommt aber sehr viel Gegenwind vom SSC Neapel. Somit wird die alte Dame noch in beiden Wettbewerben gefordert.

In allen Wettbewerben hat Juventus erst fünf Gegentore im heimischen Allianz Stadium hinnehmen müssen. Wieder einmal stellen sie europaweit eine der besten Abwehrreihen. Obwohl Tottenham mit Kane einen der formstärksten Angreifer in seinen Reihen hat, bewies der Abwehrverbund von Juve schon oft, wie schwer es ist ein Tor gegen sie zu erzielen und schafften es Stürmer aus dem Spiel zu nehmen.

Aus diesem Grund und der größeren Erfahrung in der Champions League wird es Turin gelingen auch die Spurs ohne eigenen Treffer auf die Heimfahrt zu schicken. Dazu wird der nimmermüden Gianluigi Buffon seinen Beitrag leisten, der wohl erst sein Karriereende verkündet, wenn er die Champions League gewinnt. Hält der Weltmeister von 2006 erneut seinen Kasten sauber wartet eine Quote von 2.38.

Real Madrid – Paris Saint-Germain

Siegquoten: Madrid (2.32) – Paris (2.80)

Geheimtipp: Remis (3.60)

Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (1.37)

Schon recht früh treffen zwei europäische Schwergewichte und Titelfavoriten aufeinander. Für viele ist es ein vorweggenommenes Finale. Beide Teams stehen für herrlichen Angriffsfußball und es darf mit einem Offensivfeuerwerk gerechnet werden. Dabei scheint Paris aktuell die bessere Form zu haben und wird deswegen als Favorit gesehen.

Die starke Form der Vorsaison nahmen die Königlichen mit in die Saisonvorbereitung und gewannen zwei Titel, bevor die Liga begann. Seitdem fehlt davon jede Spur. In der Liga spielt man nur die zweite Geige und muss aufpassen, dass man nicht die Qualifikation zur Champions League verpasst.

In Spanien titelte bereits die Zeitung Marca: „Von der besten Mannschaft der Welt zur schlechtesten in der gesamten Geschichte Real Madrids innerhalb von nur sechs Monaten.“ Immerhin lief es bisher in der Vorrunde reibungslos und die Mannschaft zeigte ein abweichendes Gesicht.

Ganz anders läuft es bei PSG, das furios in der Gruppenphase auftrat und auch in Frankreich alles in Grund und Boden stampft. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann ist es die kleine Auswärtsschwäche der Pariser. Bisher ließ das Starensemble nur in der Fremde Punkte liegen, im heimischen Prinzenpark gewann es alles. Kaum verwunderlich bei den Investitionen, die der Verein vor der Saison tätigte und Spieler wie Neymar und Kylian Mbappé an die Seine lockte.

Die Krise in der Fremde von Paris und die guten Auftritte von Real in der Königsklasse lassen nur eine Schlussfolgerung zu, nämlich, dass das Hinspiel im Estadio Santiago Bernabéu mit einem Unentschieden endet. Dadurch bleibt die Spannung in diesem Duell auch für das Rückspiel erhalten. Sollte dieser Fall eintreffen, darf man sich über eine Quote von 3.60 freuen.

Naheliegender ist natürlich, dass beide Mannschaften das Tornetz zum Schwingen bringen und mindestens einen Treffer erzielen. Paris stellte mit sagenhaften fünfundzwanzig Toren die beste Offensive in der Gruppenphase. Dagegen hat Real Superstar Cristiano Ronaldo in seinen Reihen, der alleine schon neun Mal zuschlug und damit einen Rekord aufstellte. Bei diesen Zahlen dürfte der Puls beider Abwehrreihen in die Höhe schlagen.

Alle Wetten zur Champions League gibt’s hier!

February 12, 2018

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Cleveland Cavaliers:

Zugänge:

  • Jordan Clarkson, PG, 25 Jahre (Los Angeles Lakers)
  • Larry Nance Jr., PF, 25 Jahre (Los Angeles Lakers)
  • Rodney Hood, SG, 25 Jahre (Utah Jazz)
  • George Hill, PG, 31 Jahre (Sacramento Kings)
  • 2024 Second Round Pick

Abgänge:

  • Jae Crowder, SF, 27 Jahre(Utah Jazz)
  • Derrick Rose, PG, 29 Jahre (Utah Jazz)
  • Isaiah Thomas, PG, 29 Jahre (Los Angeles Lakers)
  • Channing Frye, PF, 34 Jahre (Los Angeles Lakers)
  • Dwyane Wade, SG, 36 Jahre (Miami Heat)
  • Iman Shumpert, SG, 27 Jahre (Sacramento Kings)
  • 2024 Secound Round Pick

Fazit: Die Cavs haben die Reißleine gezogen. Nachdem etliche Spiele deutlich verloren gingen – vor allem gegen direkte Playoffkonkurrenten (88:120 vs. Houston, 124:148 vs. OKC, 99:133 vs. Toronto), aber auch gegen schlechtere Teams wie Orlando (98:116), war für die Verantwortlichen klar, dass das Team so nicht funktioniert. Fast das halbe Team musste gehen, u.a. der erst im Sommer für Kyrie Irving getradete Isaiah Thomas.

Bekommen haben die Cavs junge Spieler mit Potential, die das Team um einiges athletischer und jünger machen (Hood 16.8 PPS). Doch reicht das aus, um daraus sofort einen Contender zu machen? Es wird sich zeigen, wie schnell die neue Mannschaft zusammen findet, aber mit einem eingespielten Boston wird dieses Team wahrscheinlich nicht mithalten können.

Somit ist weiterhin nicht sicher, ob LeBron über die Saison hinaus in seiner Heimat bleibt, denn bereits dieses Jahr ist es fraglich, ob man es überhaupt bis in die Finals schafft. Das Team hat nur noch einen echten Superstar (Kevin Love hat in den letztjährigen Finals nicht liefern können) und das wird, wie James aus früherer Zeit bekannt sein dürfte, nicht für einen Ring reichen (Quote auf NBA-Titel: 9.00) .

Boston Celtics:

Zugänge:

  • Greg Monroe, C, 27 Jahre (1 Jahr, 5 Millionen Dollar)

Abgänge: -

Fazit: Das ohnehin schon stark zusammengestellte Team bekommt mit Monroe einen Spieler, der zu seiner Zeit in Detroit absoluter Leistungsträger war. Die Celtics werden dadurch noch tiefer und ein Upgrade zu Aron Baynes stellt Monroe allemal dar (zumindest offensiv). Durch den günstigen Vertrag geht Boston kein Risiko ein und ist nach dem kompletten Umbruch der Cavaliers jetzt absoluter Favorit auf die Krone im Osten – vor allem wenn Gordon Hayward tatsächlich noch in dieser Saison zurückkehren sollte.

 

Weitere Trades mit Impact auf Playoff-Teams:

  • Devin Harris zu den Denver Nuggets + 2018 Second Round Pick (Emmanuel Mudiay + 2018 Second Round Pick nach New York):

Denver ist mit einer positiven Bilanz mitten im Rennen um die Playoffs und hat mit Harris einen PG-Veteran bekommen, der mit seiner Erfahrung dem aufstrebenden Murray sicherlich noch helfen kann. Dieser lief Mudiay ohnehin den Rang ab.

  • Dwyane Wade und Luke Babbit zu den Miami Heat:

Diese Moves sollten nicht unterschätzt werden. Die Heat haben alle Chancen auf die Playoffs, sind aber in den letzten Spielen etwas abgefallen. Mit Wade bekommen sie einen Veteranen, der in Miami ohnehin Legendenstatus hat und auch in dieser Saison, trotz seiner 36 Jahre, immer noch für 10+ Punkte pro Spiel gut ist - für den Lockerroom durch seine Erfahrung allemal ein Gewinn.

Durch den Secound Round Pick 2024 musste Miami ohnehin kaum etwas aufgeben. Mit Babitt bekommen die Heat einen 3er-Shooter – und das kann das Team wirklich gebrauchen!

  • James Ennis und Jameer Nelson zu den Detroit Pistons:

Diese Namen lösen nicht wirklich Euphorie bei den Fans aus, aber den Blockbustertrade gab es ja bereits eine Woche zuvor. Mit Ennis bekommen die Pistons einen "3 and D-Spieler", der dem aufstrebenden Roster noch mehr Tiefe verleiht. Nelson hingegen wird die Guard-Rotation bis zur Rückkehr von Reggie Jackson ergänzen und kann durch seine Erfahrung dem Team helfen. Zudem ist er wieder mit seinem Coach aus seiner Zeit bei den Orlando Magic vereint.

Spezialfall: Utah Jazz

Nach einer bisher schwachen Saison kamen die Jazz in den letzten Spielen ins Rollen – doch jetzt gab man mit Rodney Hood den zweitbesten Scorer ab. Was hat das zu bedeuten? An sich macht der Trade Sinn, denn mit Jae Crowder bekommt man einen Spieler, der genau ins System passt – Stichwort: Small Ball. Er mag zwar nicht der Scorer wie Hood sein, aber den hat Utah mit Rookie-Sensation Donovan Mitchell (Quote auf ROTY: 3.75) ohnehin, doch defensiv ist er ein klares Upgrade zu seinem Vorgänger.

Er kann von der zwei bis zur vier alles verteidigen. Trotzdem hatte Crowder bisher eine eher schlechte Saison – die Jazz hoffen, dass das am System bei den Cavs lag; in Boston, wo mehr Ballmovement gefragt war, funktionierte er gut. Denn mit Joe Johnson gab man einen weiteren SG ab, d. h. Crowder muss in der Offense klicken, sonst entsteht ein Scoring-Vakuum.

Der Move hat seine Vor- und Nachteile, ein gewisses Restrisiko bleibt. Denn um doch noch in die Playoffs zu kommen, müssen sich die Jazz in allen Bereichen steigern.

 

Alle Wetten zur NBA

February 9, 2018

Von 888sport

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In der Winterpause haben die Teams nochmal die Möglichkeit ihren Kader nachzurüsten oder zu verkleinern. Je nach bisherigem Saisonverlauf können die Mannschaften auf Verletzungen reagieren, unzufriedenen Spieler abgeben und hoffnungsvolle Talente verleihen, um ihnen mehr Spielpraxis zu ermöglichen. Einen Monat lang gibt es viele Gerüchte und Diskussionen, um mögliche Ab- und Neuzugänge. Dabei ziehen die Vereine immer mal wieder ein Ass aus dem Ärmel und überraschen mit ihrer Transferpolitik.

Premier League

Erneut wurde viel in der englischen Spielklasse investiert. Der Transferwahnsinn macht in der Premier League keinen Halt und Geld scheint dabei keine Rolle zu spielen. Vor allem der Spielertausch zwischen Alexis Sànchez und Henrikh Mkhitaryan sorgte für viel Aufsehen. Doch auch am Deadline-Day ging es spannend her, insbesondere in Sachen neue Stürmer. Aubameyang zu Arsenal, dafür Giroud zu Chelsea und Dortmund bekam Ersatz mit Michy Batshuayi. Diese Verpflichtungen überstrahlten alles andere. Wir geben einen Überblick über nicht so namhafte Verstärkungen, die sich noch als wertvoll entpuppen kann.

Top-5 Transfers, die nicht so hohe Wellen schlugen

Ross Barkley / FC Chelsea:

Schon vor der Saison jagte ihn die halbe Liga. Nun ein halbes Jahr vor Vertragsende sicherte sich der FC Chelsea den offensiven Mittelfeldspieler und überwies dafür rund 17 Mio. € nach Everton. Sicherlich auch ein Transfer für die Zukunft, denn in der Hinrunde war der englische Nationalspieler verletzt und versucht nun im neuen Verein wieder zur starken Form aus der Vorsaison zu finden.

Lucas Moura / Tottenham Hotspur:

Um die Auflagen für das Financial Fairplay einzuhalten und keine Transfersperre zu riskieren, war PSG zum Verkauf einiger Spieler gezwungen. Schon vor der Saison wollte der Verein den Brasilianer abgeben, da er in den Planungen des Trainers keine Rolle mehr spielte. Dazu führten auch die beiden kostspieligen Verpflichtungen von Neymar und Kylian Mbappé. Bei den Spurs kann der hochbegabte Dribbler die Offensive bereichern und schafft auch zusätzliche Entlastung und Erholungsphasen für die Kollegen.

Theo Walcott / FC Everton:

Der Flügelspieler befand sich bei Arsenal auf dem Abstellgleis und kam überwiegend nur in den Pokalwettbewerben zum Einsatz. In der Liga durfte er nur in 63 Minuten sein Können zeigen. Um sich noch Hoffnungen auf die WM machen zu dürfen, stimmte er einen Transfer nach Everton zu. Seine Bilanz dort kann sich schon sehen lassen. In drei Spielen erzielte er bereits zwei Tore und gab eine Torvorlage.

Daniel Sturridge / West Bromwich Albion:

Auch der Tabellenletzte konnte sich noch am Deadline-Day verstärken und lieh dafür den Angreifer vom FC Liverpool aus. Bei den Reds war der Engländer meist nur Ergänzungsspieler und fand kein Weg am gesetzten Offensivtrio vorbei. Zudem verletzte sich Sturridge Anfang Dezember und fiel bis zur Leihe verletzt aus. Damit geht West Bromwich ein hohes Risiko ein, aber für den Klassenerhalt nimmt man das gerne in Kauf.

Gerard Deulofeu / FC Watford:

Der Spanier ist kein Unbekannter in der Premier League, spielte er doch schon zweieinhalb Jahre beim FC Everton, bevor er über den Umweg AC Mailand im Sommer wieder zum FC Barcelona wechselte. Eine Rückkaufklausel in seinem Vertrag nutzten die Katalanen, um ihn relativ günstig wieder zu holen. Doch durch die vielen Offensivtransfer bekam das Eigengewächs immer weniger Spielzeit und wurde nun an den FC Watford ausgeliehen. Im Sommer könnte es zum endgültigen Verkauf des Flügelspielers kommen.

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Serie A

Sparsam ging es in Italien zu. Wenige Mannschaften sahen sich gezwungen ihren Kader für viel Geld in der Winterpause zu verstärken. Vor allem versuchten die Teams durch Leihgeschäfte ihren Kader zu verbessern und den Konkurrenzkampf anzuheizen. Wenige namhafte Spieler fanden den Weg nach Italien und somit verwundert es auch nicht das die gesamte Serie A gerade einmal knapp 30 Mio. € investierte.

 

Top-5 Transfers, die noch für Aufsehen sorgen könnten

Iuri Medeiros / FC Genua 1893:

Der talentierte Flügelspieler wird erneut von Sporting Lissabon ausgeliehen. Zur vergangene Rückrunde verlieh der Hauptstadtklub ihn noch in der portugiesischen Liga, nun soll er in der Serie A Fuß fassen und Spielpraxis sammeln. Mit seinen Tempodribblings bereitet er viele Chancen vor und kann mit Sicherheit die Offensive von Genua verstärken.Giuseppe Rossi / FC Genua 1893:

Überraschende Rückkehr des einstigen Top-Talents Italiens. Durch viele schlimme Verletzungen wurde Rossi immer wieder ausgebremst und konnte seine Stärken nie über einen längeren Zeitraum zeigen. Unter anderem erlitt er schon drei Kreuzbannrisse, trotzdem wurde er in jüngeren Jahren immer wieder mit Top-Vereinen in Verbindung gebracht. Zurzeit laboriert der Stürmer erneut an einer Verletzung, doch Genua erhofft sich noch einige Tore vom ehemaligen Nationalspieler, um die Klasse zu halten.

Rafinha / Inter Mailand:

Ebenfalls nach einer langen Verletzung wurde Rafinha zu Inter Mailand verliehen. Der jüngere Bruder von Thiago, der bei Bayern München unter Vertrag steht, soll die Krise bei Inter beheben und mehr Struktur ins Spiel bringen. Der Mittelfeldspieler ist technisch versiert und in der Kreativität steht er seinem älteren Bruder kaum in etwas nach.

 

Jonathan Silva / AS Rom:

Durch den Verkauf von Emerson an den FC Chelsea, sah man sich in Rom dazu gezwungen einen neuen Linksverteidiger zu verpflichten. Auch in der Bundesliga soll der Achtelfinalist der Champions League gesucht haben, wurde letztendlich aber nicht fündig oder die Angebote wurden abgelehnt. Von Sporting Lissabon lieh man sich nun den talentierten Argentinier aus, der in Konkurrenz mit Aleksandar Kolarov treten wird.

 

Pol Lirola / US Sassuolo:

Einen Tag nach dem Leih-Ende verpflichtete Sassuolo den rechten Verteidiger fest von Juventus Turin. Stolze sieben Millionen verlangte die alte Dame für das junge Talent. In dieser Saison kam er schon zu siebzehn Einsätzen in der Serie A und konnte durchaus überzeugen. Der Transfer ergibt für den jungen Spanier durchaus Sinn, da bei Juve die Konkurrenz größer und stärker erscheint und er sich bei der US bessere Entwicklungschancen erhofft.

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February 6, 2018

Von 888sport

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Neue Gesichter in der Bundesliga

Den wohl besten und attraktivsten Transfer hat anscheinend Borussia Dortmund getätigt. Nach dem Abgang von Aubameyang zu Arsenal holte der BVB Mitchy Batshuayi vom FC Chelsea. Genau einen Tag nach seiner offiziellen Vorstellung stand er bereits gegen Köln in der Startformation und ließ die Herzen der Dortmunder höher schlagen. Mit zwei Toren und einer Vorlage war Batshuayi der entscheidende Mann auf dem Feld. Ein klasse-Transfer.

Der BVB kommt mit Batshuayi in die Champions League – 1.15 Quote

Den zweiten spektakulären Transfer hat RB Leipzig, mit der Verpflichtung von Ademola Lookman, gelandet. Gerade einmal elf Minuten brauchte der 20-Jährige, um zu zeigen wie wertvoll er sein kann. Englands U21-Nationalspieler erzielte den Siegtreffer und schoss RB somit auf Platz drei. Der Linksaußen ist bis Saisonende von Everton ausgeliehen und soll den verletzten Emil Forsberg (Schambeinentzündung) ersetzen. In dieser Verfassung ist Lookman eine ganz klare Verstärkung für die Sachsen im Kampf um Europa.

RB Leipzig kommt in die Champions League – 1.25 Quote 

 

Werder Bremen schlug am sogenannten Deadline Day ebenfalls zu und verpflichtete den 21-Jährigen Milot Rashica von Vitesse Arnheim. Satte 7,5 Millionen Euro ließ man sich den Nezugang kosten, der als Ersatz für Fin Bartels eingeplant ist. Beim 2:1 Sieg auf Schalke am Wochenende gab Rashica sein Debüt von Beginn an. Er war stets bemüht, blieb aber eher unauffällig und wurde schon nach 56 Minuten ausgewechselt. Ob Rashica eine echte Verstärkung für Bremen ist, wird sich erst im Laufe der Rückrunde zeigen. Gegen Schalke war er es zumindest noch nicht.  

 

Einen echten Glückstreffer hat auch der 1.FC Köln gelandet. Mit der Verpflichtung von Simon Terodde ist nach Modeste endlich wieder ein richtiger Stürmer am Rhein auf Torejagd. Mit drei Toren in seinen ersten vier Spielen, hat der Torschützenkönig aus Liga zwei wieder die Hoffnung zurück in die Domstadt gebracht. Der 29-Jährige ist eine klare Verstärkung und kann dafür sorgen, dass Köln die Chance auf den Nicht-Abstieg so lange wie möglich wahrt.

Der 1.FC Köln steigt dank der Tore von Terodde nicht ab à 6.00 Quote (einschließlich Relegation)

 

Manuel Akanji zu Borussia Dortmund à keine echte Verstärkung für diese Saison, stand dreimal im Kader und kam zu einem Kurzeinsatz – ein Zukunftstransfer

Mario Gomez zum VFB Stuttgart à keine echte Verstärkung, nur zwei Tore in 16 Ligaspielen, mit fast 33 Jahren mehr ein Auslaufmodell als ein echter Torgarant

Renato Steffen zum VFL Wolfsburg à bringt mehr Schnelligkeit und Variabilität in die Offensive, nach vier Ligaspielen allerdings noch keine einzige Torbeteiligung – ungenügend für einen Links-Außen

Sandro Wagner zum FC Bayern à eine Verstärkung, der 30-Jährige ist zwar nur Reservist – entlastet aber Lewandowski im Angriff und ist neben dem Polen der einzige echte Stürmer im Kader

Abdul Rahman Baba zum Schalke 04 à keine Verstärkung, nach Kreuzbandriss noch nicht wieder fit, dazu ist die linke Seite durch Bastian Oczipka besetzt – wenig Aussichten auf viele Spiele

Alle Wetten zur Bundesliga

Doch auch in La Liga hat sich was getan.

Real Betis Sevilla verpflichtete am Deadline Day Marc Bartra aus Dortmund. Der 27-Jährige ist bis Saisonende ausgeliehen und kann danach fest an den Verein gebunden werden. Beim 2:1 Sieg über Villarreal stand der Spanier bereits in der Startformation und machte seine Sache als Chef in der Innenverteidigung recht ordentlich. Bartra soll Betis hinten mehr Stabilität verleihen. Die Qualifikation zur Europa League ist in greifbarer Nähe.

Trotz neun Punkten Rückstand – Real Betis kommt unter die ersten vier à 101.0 Quote

 

Den spektakulärsten Transfer hat dagegen der FC Barcelona gelandet. Durch die Verpflichtung von Coutinho haben die Katalanen einen echten Coup gelandet. Für Liverpool erzielte der 25-Jährige in dieser Spielzeit in 19 Pflichtspielen 12 Tore und bereitete weitere neun vor. Eine starke Bilanz. In den ersten beiden Auftritten für seinen neuen Arbeitgeber war allerdings noch wenig Magie zu spüren. Kein Tor und keine Vorlage. Trotzdem ist der Brasilianer ein absoluter Ausnahmekönner und wird, nach dem Abgang von Neymar, das Spiel des Tabellenführers auf eine neue, bessere Ebene bringen. Ein überragender Neuzugang.

Barcelona wird Meister in La Liga à 1.01 Quote

Atletico Madrid darf man ebenfalls beglückwünschen. Mit der Verpflichtung von Diego Costa hat das Team von Trainer Diego Simeone einen der besten Stürmer weltweit zurückgeholt. Eigentlich wurde der Spanier bereits im letzten Sommer für 66 Millionen Euro von Chelsea losgeeist. Aufgrund von einer Transfersperre Atleticos ging die Verpflichtung erst in dieser Periode über die Bühne. In seinen ersten drei Spielen erzielte Costa ein Tor und legte einen weiteren Treffer auf. Platz zwei sollte somit in der Liga gefestigt sein. Dieser Transfer ist eine glatte Eins.

Atletico wird Dank Diego Costa noch Meister à 34.00 Quote

 

Auch der FC Valencia legte nochmal nach und sicherte sich die Dienste von Francis Coquelin. Der 27-Jährige Franzose stand bislang in allen drei Spielen in der Startformation und spielte zweimal komplett durch. Der defensive Mittelfeldspieler soll dem Team mehr Stabilität verleihen und den Druck von der Abwehr fernhalten. Platz zwei in La Liga ist noch in Reichweite. Ein guter, aber kein Weltklasse Transfer.     

Valencia kommt in die Champions League à 1.47 Quote 

Alle Wetten zu La Liga 

February 6, 2018

Von 888sport

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Hin und wieder wirst du beim Scrollen durch die Live-Wetten Sektion ein Team finden, das führt und trotzdem noch eine gute Quote aufweist. An dieser Stelle ist es wichtig, schnell die Match-Seite aufzurufen, um zu schauen, ob das Spiel überhaupt eine Wette wert ist.

Weil Live-Quoten sich fortlaufend verändern - was dazu führen kann, dass du eventuell großartige Quoten verpasst - solltest du immer schnell drei Dinge überprüfen: Ligaposition, Anzahl der Spieler auf dem Feld und die verbleibende Spielzeit. Sollten all diese Faktoren zumindest größtenteils für dich sprechen, dann profitiere am besten sofort von den tollen Live-Quoten.

Weitere Wett-Guides:

Die Form kann vieles verraten

Es gibt viele Aufzeichnungen der Form in praktisch allen Sportarten, wobei jeder einzelne Teil deine Aufmerksamkeit verdient. Der erste Teil ist die standardmäßig angegebene Form in den letzten fünf Spielen, welche dir die Resultate eines bestimmten Teams über diesen Zeitraum näherbringt.

Falls die Mannschaft gut in Form ist oder als Favorit auf den Sieg gilt, dann sieht sie vielleicht nach einer sicheren Option aus - aber die detailreicheren Form-Trends werden hier mehr verraten.

Heim- und Auswärtsform ist ein wichtiger Faktor in fast allen Team-Sportarten und selbst in Pferderennen sind manche Pferde häufiger an einem Ort angetreten, als an einem anderen. Falls der Tabellenzweite auswärts bei einem Mittelfeldklub antritt, aber die Auswärtsform bereits seit einiger Zeit nicht mehr überzeugt, zeigen das die Quoten eventuell nicht an. 

Trotzdem ist es möglich, dass die Mannschaft anfällig für einen weiteren Auswärts-Ausrutscher ist.

Nehmen wir zum Beispiel das Spiel Watford – Manchester United vom 28. Oktober. Die Quote auf einen United-Sieg, die in der Liga deutlich besser als Watford platziert sind, lag bei 1,52. Doch die Red Devils verloren zuvor drei ihrer vergangenen vier Auswärtsspiele mit einem Tor Unterschied, unter anderem gegen Basel und Huddersfield Town.

Ebenso wichtig ist es nun, die andere Seite der Medaille anzuschauen, in diesem Fall also Watford. Sie besitzen eine Quote von 5,80, haben aus ihren letzten vier Heimspielen zwei gewonnen und zwei verloren. Siege gegen Arsenal und West Ham United stehen Niederlagen gegen Stoke City und Manchester City gegenüber.

Als nächstes wird die historische Form in Betracht gezogen. In der sich sehr schnell verändernden Fußball-Landschaft solltest du nicht allzu weit in der Head-to-Head Historie zwischen zwei Mannschaften zurückblicken. Die Resultate aus den letzten Saisons können jedoch recht viel verraten.

Wenn am 1. Dezember Malaga – Levante in La Liga ansteht, liegen die Quoten auf Heim- und Auswärtserfolge bei jeweils 1,90 sowie 4,20. Die Head-to-Head Statistik sagt aus, dass Malaga die letzten zwei Begegnungen gewinnen konnte, während Levante zuvor zwei Spiele und abermals davor in 2015 wiederum Malaga gewann.

Doch wenn wir nun einen Blick auf die Head-to-Head Duelle daheim und auswärts werfen, erkennen wir, dass Malaga vier der letzten fünf Spiele in La Rosaleda gewann, sodass sie hier einen Vorteil haben.

Die Form in einzelnen Wettbewerben kann zudem wichtig sein, falls ein Trainer sich mehr auf einen als den anderen Wettbewerb konzentriert. Auch die historische Form an einem bestimmten Ort kann von Bedeutung sein, zum Beispiel in für Finals genutzten Stadien. In der Saison 2016/17 nutzte José Mourinho zum Beispiel in der Premier League eine weniger starke Elf, um sich auf die Europa League und damit den direkten Einzug in die Champions League zu konzentrieren.

Infolgedessen war Manchester United in Ligaspielen nach europäischen Auftritten stets weniger favorisiert, als es normalerweise der Fall wäre. Dasselbe galt für die Tottenham Hotspurs, die zuhause im Wembley-Stadion fast historisch schwach waren.

Abseits des Fußballs gibt es einige Sportarten, die ihre Spiele mit deutlich höherer Frequenz austragen, insbesondere die großen US-Ligen wie Eishockey, Basketball und Baseball. Die Form ist für die Teams von noch deutlich höherer Bedeutung, da das Momentum sie durch die engen Terminkalender bringt. Sieges- und Niederlagenserien werden somit noch wichtiger, wenn viele Spiele nacheinander ausgetragen werden.

Verletzungen, Sperren und Trainerwechsel

In allen Sportarten haben Verletzungen und Sperren einen großen Einfluss auf die Spiele. Da jeder einzelne Spieler auf dem Feld, Eis oder Court einen bestimmten Einfluss auf das Spiel und eine Rolle innerhalb des Konstrukts einnimmt, bedeutet der Verlust eines Spielers durch Verletzung eine Veränderung der Mannschaftsdynamik.

Doch nicht nur das Team wird ohne diesen Spieler antreten – es muss diesen auch durch einen anderen ersetzen, sodass gewisse Ungleichgewichte entstehen können.

Gibt es also wichtige Verletzungen oder Sperren im betreffenden Team? Falls ja, wie wichtig war dieser Spieler dann offensiv oder defensiv und wie talentiert wird sein Ersatz sein? Als Beispiel zur Veranschaulichung blicken wir auf den Ex-Wolfsburger Kevin De Bruyne, der heute bekanntlich für Manchester City spielt.

Offensiv besitzt er fast magische Fähigkeiten am Ball, wenn es darum geht, Tore vorzubereiten oder selbst zu erzielen. Die Quote von 3,05 als Torschütze gegen Southampton am 29. November zeigt, dass er ein immens wichtiger Teil des Teams und er im Fall einer Verletzung arg vermisst werden würde. Trotzdem hat City auch auf der Bank sehr viele kreative Spieler, die ihre Position wechseln können oder in die Startelf eingebaut werden können, zum Beispiel Bernardo Silva, Raheem Sterling, Leroy Sane oder David Silva.

Wenn ein Spieler gerade von einer Verletzung zurückgekehrt ist, vielleicht gar früher als gedacht, könnte es clever sein, ihn nicht gleich auf 100% Leistungsvermögen einzuschätzen. Insbesondere bei Verletzungen, die sich über Monate hinzogen, benötigen Spieler oft eine Weile, um ihre gewohnte Form zurückzuerlangen.

Selbst diejenigen, die trotz kleinerer Wehwehchen spielen, könnten dies unter ihrem Niveau tun, solange sie nicht wieder vollständig genesen sind.

Trainerwechsel sind stets schwierig einzuschätzen. Wenn sich ein Team in der Krise befand, spielt es unter einem neuen Trainer manchmal plötzlich wieder erfolgreichen Fußball – vielleicht, um eben jenen neuen Trainer zu beeindrucken.

Zudem wird es meist einige Spiele dauern, bis das System des neuen Coaches bei der Mannschaft angekommen ist und umgesetzt wird. Es ist stets lohnenswert, zu wissen, wie ein Trainer seine Mannschaft gerne spielen lassen möchte. Somit kann es sinnvoll sein, Klubs mit neuem Trainer für ein bis zwei Wochen vom Wettschein zu lassen, bis du erkennen kannst, wie sie nun verändert auftreten.

Weitere Wettbewerbe des Vereins

Dieser Punkt ist dem Teil über die Form recht ähnlich. Wenn sich ein Team in einem Wettbewerb bereits mit einem Bein in der nächsten Runde oder vor dem Aus befindet, wie in der Champions League – für die Paris Saint-Germain momentan der Favorit mit einer Quote von 4,25 ist – könnte der Trainer rotieren, um seiner Mannschaft eine bessere Chance auf den Sieg in der Liga zu verschaffen.

Es ist also immer eine gute Idee, dir vorher den Spielplan, die Tabelle sowie die kommenden Gegner in anderen Wettbewerben anzuschauen.

Spieler machen die Arbeit

Sei es für Wetten auf Torschützen oder den Sieger des Spiels: Die Form der Schlüsselspieler sowie deren Bilanz gegen bestimmte Klubs ist wichtig. Nehmen wir zum Beispiel Manchester United's belgischen Stürmer Romelu Lukaku. Der Angreifer hatte gleich zu Beginn der neuen Premier League-Saison einen Sieben-Tore-Lauf, doch konnte er diesen mit vier torlosen Spielen in der Folge nicht bestätigen.

Doch wie vielleicht abzusehen war, kehrte er beim Spiel gegen Newcastle United wieder per Tor auf die Anzeigetafel zurück, da Newcastle nicht umsonst statistisch gesehen mit fünf Toren in acht Spielen sein siebtliebstes Team zum Tore schießen ist.

Wenn Mannschaften bevorzugte Gegner haben, gilt das für Spieler ebenfalls. An dieser Stelle zu wissen, gegen welche Klubs bestimmte Spieler – insbesondere die Torjäger – gerne treffen, kann sehr hilfreich beim Wetten sein. Lukaku hat zum Beispiel eine Quote von 3,75 als letzter Torschütze im Spiel gegen Watford, gegen die er in der Vergangenheit bereits zweimal in vier Spielen traf.

Informiert bleiben

Eines der besten Tools, das du als Wetter nutzen kannst, ist dein Wissen. Durch das Anschauen von Ligaspielen live oder sogar nur in Form der wöchentlichen oder abendlichen Highlight-Shows, sowie das gelegentliche Überfliegen von Sport News wird dich im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen im Sport auf dem Laufenden halten und dir somit einen Vorteil verschaffen.

Wenn du erstmal ein Bauchgefühl zu einem bestimmten Spiel entwickelt hast – was letztlich nur die Anhäufung deines Wissens widerspiegelt – führst du noch ein wenig Recherche durch, um deinen Gedankengang möglichst zu bestätigen, bevor du schließlich die Wette platzierst. Am Ende wirst du die Trends erkennen können, die Quotenersteller nicht sehen, welche dir jedoch abermals einen Vorteil verschaffen.

November 28, 2017

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„Das ist ja ein Freilos, oder?“, kommentierte Paderborns Geschäftsführer Markus Krösche mit etwas Galgenhumor, nachdem feststand, dass die Ostwestfalen die großen Bayern im Viertelfinale des DFB-Pokals empfangen werden. Nein, ein Freilos wird es für den Drittligisten wahrlich nicht, wenn dann für die Bayern, oder doch nicht? Auf dem Papier spricht alles für den Rekordpokalsieger, doch unterschätzen sollten die Münchner den Underdog nicht. Was könnte für eine Sensation sprechen, was dagegen? Wir klären auf.

Paderborn zurück zu alter Stärke?

Noch im Sommer 2014 schien die Sonne über Paderborn. Der Mannschaft gelang zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der  Aufstieg in die 1. Bundesliga und man freute sich auf die erste Saison im Oberhaus. Nach ordentlicher Hinserie brach die Mannschaft in der Rückrunde jedoch ein und musste den direkten Weg zurück in Liga zwei antreten. Doch damit nicht genug.

Die zwei darauffolgenden Spielzeiten waren eine Katastrophe für die Ostwestfalen. Nach dem sang- und klanglosen Abstieg in die dritte Liga in der Saison 2015/2016, war der SC Paderborn auch das Jahr darauf in der dritten Liga sportlich abgestiegen. Durch die Insolvenz des TSV 1860 München konnte der Durchmarsch in die Regionalliga jedoch abgewendet werden.

In der aktuellen Saison läuft es wieder rund bei Paderborn. Steffen Baumgart und seinem Trainerteam ist es gelungen, eine schlagkräftige Truppe zu formen, was der Blick auf die Tabelle bestätigt. Der ehemalige Bundesligist führt das Tableau mit komfortablem Vorsprung auf Platz drei an und strebt die Rückkehr  in die 2. Bundesliga an. Ausschlaggebend für den aktuellen Höhenflug ist vor allem die starke Offensive der Ostwestfalen. So haben bereits sechs Spieler mindestens acht Pflichtspieltore in dieser Spielzeit auf dem Konto.

Diese gefährliche Offensive könnte die Bayern an einem guten Tag überraschen und vor Probleme stellen. Oft ist es vorgekommen, dass der Favorit besonders in der ersten Halbzeit Schwierigkeiten mit mutigen Außenseitern hatte. Wirbeln Toptorjäger Sven Michel und seine Kollegen in vorderster Front ähnlich wie in der Liga, könnten die Bayern in Paderborn an einem schlechten Tag ihr blaues Wunder erleben. Hinzu kommen bundesligaerfahrene Akteure wie Christian Strohdiek und Marc Vucinovic, die der Offensive der Bayern Paroli bieten können und  der eigenen Defensive Sicherheit und Stabilität verleihen.

Mit den Fans im Rücken die Bayern ärgern?

Auch die Fans könnten zu einem Faktor für den SC Paderborn werden. Schon direkt im Anschluss an die Auslosung schloss Markus Krösche den Umzug in ein größeres Stadion, zum Beispiel nach Bielefeld, aus. Die Ostwestfalen sind die beste Heimmannschaft der dritten Liga, fühlen sich im heimischen Stadion pudelwohl. Spüren die Fans, dass sich die Mannschaft zerreißt und die Bayern Probleme haben, werden  die 15. 000 in der ausverkauften Benteler-Arena das Stadion in einen Hexenkessel verwandeln. Mit der Unterstützung der Anhänger im Rücken kann der Underdog, wie der DFB-Pokal in seiner Vergangenheit  schon des Öfteren gezeigt hat, über sich hinauswachsen und ungeahnte Kräfte freisetzen.

Bayern und die Schmach von Vestenbergsreuth

Auch ein Blick in die Geschichtsbücher des DFB-Pokals dürfte den Paderbornern etwas Mut machen. Denn nicht selten gelang es den unterklassigen Vereinen, den haushohen Favoriten aus der höchsten deutschen Spielklasse ein Bein zu stellen. Davon können auch die Bayern ein Lied singen.

Seit der Saison 1990/1991 schieden die erfolgsverwöhnten Münchner bereits satte fünfmal gegen unterklassige Vereine aus. In der Saison 90/91 scheiterte der Rekordpokalsieger in der ersten Runde an der TSG Weinheim. Auch im Folgejahr war das Thema DFB-Pokal für die Bayern früh beendet. Gegen den damaligen Zweitligisten FC 08 Homburg setzte es im heimischen Olympiastadion eine bittere 2:4-Niederlage nach Verlängerung.

Die peinlichste aller Schlappen kassierten die Münchner 1994 unter ihrem damaligen Trainer Giovanni Trapattoni, als das Starensemble um Lothar Matthäus mit 0:1 in Vestenbergsreuth baden ging. Auch im Jahr 2000 blamierten sich die Bayern durch eine 3:5-Niederlage nach Elfmeterschießen gegen Magdeburg in Runde eins bis auf die Knochen.

Die Niederlage gegen Zweitligist Alemannia Aachen aus dem Jahr 2004 ist die bis heute letzte Pleite gegen einen unterklassigen Gegner. Der SC Paderborn hätte sicher nichts dagegen, der Nächste in der Liste zu sein.

David gegen Goliath

Auch wenn die oben genannten Faktoren den Spielern und Fans des SC Paderborn etwas Hoffnung verleihen, ist sich ganz Fußballdeutschland einig, dass alles außer ein deutlicher Sieg der Bayern einer Sensation gleichen würde. Zu groß sind einfach die Unterschiede zwischen beiden Teams. So hat beispielsweise Franck Ribéry denselben Marktwert wie der gesamte Kader des SC Paderborn zusammen. Die Kluft zwischen Profi- und Amateurvereinen ist in den letzten Jahren extrem angewachsen, vor allem was die finanziellen Mittel betrifft.

Außerdem sind die Bayern seit der Rückkehr von Jupp Heynckes in bestechender Form und eilen von Sieg zu Sieg. Allein in dieser Pokalsaison eliminierten die Münchner bereits die Rivalen aus Leipzig und Dortmund.  Die individuelle Klasse der Münchner ist enorm, selbst wenn der ein oder andere Reservist der letzten Wochen in Paderborn zum Einsatz kommen sollte.

Des Weiteren wird Jupp Heynckes dafür sorgen, dass der Tabellenführer der dritten Liga nicht unterschätzt wird. Immerhin kegelten die Ostwestfalen mit St. Pauli, Bochum und Ingolstadt bereits drei Zweitligisten aus dem Wettbewerb.  

Auch der Blick auf die Statistik lässt kaum Zweifel am Ausgang der Partie offen. In den bisherigen drei Aufeinandertreffen beider Teams erzielten die Bayern 15 Tore (5:1, 4:0, 6:0). Eine echte Horrorbilanz für Paderborn. Kommt die Offensivmaschine der Bayern ins Rollen, könnte diese Serie durchaus ausgebaut werden. Fallen mehr als 4,5 Tore im Spiel, gibt es eine starke 2.88-Quote.

Der SC Paderborn steht somit vor einer nahezu unüberspringbaren Hürde. Die Bayern gehen als haushoher Favorit ins Spiel. Erreichen sie einigermaßen Normalform, werden sie das Spiel gewinnen. Für einen Sieg des Rekordmeisters gibt es eine 1.12-Quote.

Kampflos werden sich die Ostwestfalen jedoch nicht geschlagen geben. Treten sie mutig auf, gelingt es ihnen vielleicht, den Favoriten zu ärgern. Mit den Zuschauern im Rücken kann eine Sensation im Vorfeld nie komplett  ausgeschlossen werden. Denn wie jeder weiß, schreibt der Pokal seine eigenen Gesetzte. Die Sensation durch den SC Paderborn würde mit einer überragenden 17.00-Quote belohnt werden.

 

Drei Bundesliga-Duelle um den Einzug ins Halbfinale

In den drei anderen Viertelfinalbegegnungen stehen sich jeweils zwei Bundesligisten gegenüber. Bayer Leverkusen empfängt hierbei Werder Bremen und geht als klarer Favorit ins Spiel. Auch der FC Schalke geht vor heimischem Publikum gegen den VFL Wolfsburg leicht favorisiert in die Partie, während der Ausgang des Rhein-Main-Derbys zwischen Eintracht Frankfurt und dem FSV Mainz 05 jedoch völlig offen ist.

Alle Wetten zum DFB-Pokal gibt´s hier

February 2, 2018

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Viele Gelegenheitswetter wie zum Beispiel diejenigen, die aus Spaß nur kleinere Einsätze auf Fußballspiele an jedem Wochenende platzieren, nutzen bevorzugt die Kombiwette. Tatsächlich existieren bei Buchmachern ganze Webseiten für die Fans der Kombiwette, in denen sich viele Angebote und Promotions  auf diesen Wett-Typ ausrichten.

Weitere Wett-Guides:

Was ist eine Kombiwette?

Eine Kombiwette ist eine Wette, welche die Kombination einer bestimmten Anzahl an Einzelwetten zu einer großen Wette beinhaltet. Im Englischen wird der Begriff „accumulator“ nur dann verwendet, wenn mindestens vier oder mehr Einzelwetten kombiniert wurden. Die Kombis, welche nur zwei oder drei Wetten zusammenführen, werden unterdessen als „doubles“ bzw. „trebles” bezeichnet.

Warum eine Kombiwette platzieren?

Die meisten Sportwetter, die Kombiwetten vermeiden, meinen, dass ihre Chancen auf Gewinn so klein sind, dass sich die Platzierung der Wette nicht lohnt. Auch wenn es stimmt, dass mit jeder hinzugefügten Wette die Gesamtquote mehr und mehr steigt, sollte trotzdem erwähnt werden, dass ebenso entsprechend der potentielle Gewinn anwächst.

Die Wahrheit ist, dass Kombiwetten über einen längeren Zeitraum einen ordentlichen Ertrag erbringen können. Das Geheimnis für einen solchen Erfolg liegt darin, mit einer methodischen Strategie zu agieren und das Wetten nach Lust und Laune zu vermeiden. Deine Chancen auf einen siegreichen Ausgang werden stets erhöht, sobald du eine analytische Herangehensweise an den Tag legst.

 

Schlüsselpunkte

  • Kombiwetten können manchmal als “Kombis” bezeichnet werden.
  • Eine Kombiwette heißt im englischen Original „accumulator“ - die Kombination aus mindestens vier Wetten in einer einzelnen großen Wette.
  • Alle Wetten müssen erfolgreich sein, damit die Kombiwette gewinnt (es sei denn, der Buchmacher legt etwas anderes fest).
  • Non-Runners in Events wie Pferderennen werden nicht berücksichtigt, sie werden behandelt, als ob sie kein Teil der Wette wären. Demnach wird eine 4-er Kombi zur 3-er Kombi usw.
  • Nur eine Auswahl pro Event ist erlaubt.
  • Sollte ein unentschiedenes Rennen stattfinden, werden gesenkte Quoten für diesen Teil der Wette angerechnet

Wie du eine Kombiwette zusammenstellst

Erinnere dich daran, dass deine Kombi immer mehr zur Lotterie wird, je mehr Einzelevents du hinzufügst. Um das Glückselement zu reduzieren, solltest du deine Kombiwetten in einer angemessenen Größe belassen. Vier bis sechs Einzelwetten sind eine gute Anzahl.

Fußball-Kombiwetten sind immer ein guter Startpunkt, bei dem du dich auf Heimsiege konzentrieren solltest. Fast die Hälfte aller Fußballspiele endet in Heimsiegen und es kann recht einfach sein, herauszufinden, welche Spiele einen Sieg für das Heimteam hervorbringen sollten.

Zudem solltest du auf eher wahrscheinliche Resultate als nur auf hohe Quoten blicken. Die Idee ist es nicht, einen möglichst hohen Gewinn zu kreieren, sondern stattdessen möglichst oft erfolgreiche Kombiwetten zusammenzustellen. Eine allgemein gültige Regel sollte also darin liegen, möglichst hohe Quoten zu vermeiden.

Selbst wenn es einen potentiellen Gewinner mit einer Quote von 9,00 bei 888sport gibt, welcher dir gut gefällt, solltest du trotzdem eher auf andere Spiele schauen. Sehr oft sind es genau diese Außenseiter, die dich enttäuschen und dich am Ende deiner Wette frustriert zurücklassen! Wenn du unbedingt auf einen Außenseiter wetten musst, dann tue dies in einer Einzelwette.

Nach Value suchen

Value ist ebenfalls wichtig, da du von jeder korrekten Vorhersage die höchstmögliche Auszahlung erhalten möchtest. Auf lange Sicht wird deine Gesamtausbeute so erhöht. Schaue also nach guten Quoten und identifiziere die Spiele, in denen die Heimmannschaften eventuell unter Wert eingeschätzt werden.

Falls 888sport einen Pick mit einer Quote von 4,00 anbietet, welchen du eher mit einer geringeren Quote einschätzt, dann nimmst du diesen in deine Kombiwette auf. Stelle lediglich sicher, dass keinerlei offensichtliche Gründe für die höhere Quote bestehen.

Value kann ebenso durch Promotion-Angebote gefunden werden. Hin und wieder könnte ein Buchmacher beispielsweise deinen Einsatz zurückzahlen, falls deine Kombiwette nicht gewinnt. Dies hilft dir dabei, deine Verluste auf lange Sicht zu minimieren. Sie können zudem einen Preis-Boost für bestimmte Events oder Wett-Kombinationen anbieten.

Um dir selbst die beste Chance zu ermöglichen, solltest du die Form genau studieren und ein Auge auf die Statistiken werfen. Online existieren bereits viele Ressourcen, über die du die zuletzt gezeigte Form sowie Trends im Auge behalten kannst. Mannschaften am Tabellenende, die jedoch eine gute Heimform besitzen, bieten gewöhnlich besseren Value als die offensichtlichen Top-Teams an der Ligaspitze.

Nutze dein vorhandenes Wissen

Solltest du auf einem Markt bereits ein besonders starkes Grundwissen besitzen, dann kannst du das in deinen Kombiwetten zu deinem Vorteil ausspielen. Wenn du also ein Experte für erste Torschützen, Tore beider Teams oder Über/Unter Tormärkte bist, dann solltest du kein Problem damit haben, eine Kombiwette mit großem Gewinnpotential zusammenzustellen.

Einige Menschen vermeiden es, Unentschieden in ihre Kombiwetten aufzunehmen, doch sie sollten nicht prinzipiell ausgeschlossen werden. Oft bieten sie bei bestimmten Spielen hohe Quoten und können vor allem bei Lokalderbys eine Aufnahme wert sein.

 

Beispiel:

Falls du 10€ Einsatz auf eine 6-er Kombiwette setzt, bei der jede Auswahl bei 888sport mit einer Quote von 3,00 gewinnt, würde dein Gewinn wie folgt aussehen:

  • Gesamter Einsatz: 10€
  • Gesamter Gewinn: 7290€
  • Gesamter Profit: 7280€

Hättest du deine 10€ in Each-Way-Wetten platziert, bei der jede Einzeloption bei 888sport eine Quote von 3,00 besitzt, würde dein Gewinn wie folgt aussehen:

  • Gesamter Einsatz: 20€
  • Gesamter Gewinn: 75,30€
  • Gesamter Profit: 55,30€

Halte deine Optionen offen

Falls nicht alle Events zur gleichen Zeit stattfinden, dann kannst du dich dafür entscheiden, eine Wette nach der anderen zu platzieren, anstatt dich von vornherein auf eine Kombiwette festzulegen. Somit kannst du dich zum Ausstieg entscheiden, während du noch Erfolg hast, oder gar Profit zurückhalten und entsprechend weniger auf das letzte Event wetten, falls alle vorherigen Tipps bereits siegreich waren.

Dieses Offenhalten deiner Optionen ist nicht immer möglich, wenn die Events zur gleichen Zeit ausgetragen werden. Wenn du jedoch alle Tipps in eine Kombiwette verpackst, wirst du feststellen, dass dir Buchmacher die Möglichkeit bereitstellen, deine Wette per Cashout vorzeitig zu beenden.

Andere Typen mit Multi-Wetten

Wenn der Gedanke an eine verlorene Wette dich mit Grauen erfüllt, dann ist die Kombiwette nichts für dich. Stattdessen solltest du deinen Blick auf andere Multi-Wetten werfen, wie z.B. System Heinz, welches für 57 Permutationen auszahlt, wenn du Wetten von 2-er bis 6-er setzt. Sollte hier nur eine Einzelwette verlieren, kannst du noch immer Gewinn von den anderen einfahren.

Weitere Tipps zum Wetten auf Kombis

  • Eine verlorene Auswahl könnte dich einen hohen Betrag kosten, also spiele vorsichtig.
  • Setze zu Beginn kleinere Beträge, bis du das Prinzip verstehst.
  • Verwalte dein Geld mit Vorsicht und bleibe innerhalb deines Budgets.
  • Vergiss nicht, dass du auch Each-Way Kombis platzieren kannst.
  • Falls die Events nicht zur selben Zeit stattfinden, kannst du die Wetten immer separat platzieren.
  • Es ist stets wichtig, zu wiederholen, dass du immer mit dem Kopf und nicht dem Herzen wetten solltest. Also ist es das Beste, nicht auf deine Lieblingsteams zu setzen, es sei denn, du kannst dich komplett emotional von ihnen lösen, während du deine Vorhersagen triffst.
December 17, 2017

Von 888sport

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Gruppe H       

 

Diese Gruppe scheint sehr ausgeglichen zu sein. Ein wirklicher Favorit ist schwer auszumachen und zugleich gibt es keine Nation, die als klarer Außenseiter an den Start geht. Alle Mannschaften setzten sich sehr souverän in ihrer Qualifikation durch und werden das Teilnehmerfeld bereichern.

Am höchsten in der FIFA-Weltrangliste sind die Polen gesetzt, zuletzt waren sie 2006 in Deutschland dabei. Den meisten dürften eher die Kolumbianer mit ihrem tollen Auftritt bei der letzten Weltmeisterschaft in Brasilien im Gedächtnis geblieben sein. Mit einem couragierten Auftritt verloren sie unglücklich im Viertelfinale gegen den Gastgeber. Die anderen Nationen aus Mali und Japan zählen zu den derzeit besten Mannschaften auf ihrem jeweiligen Kontinent. Am Ende könnte sich diese Gruppe als die schwierigste herausstellen, in der es bis zur letzten Sekunde um den Einzug ins Achtelfinale gehen könnte.

 

Polen

Polen wird derzeit in der Weltrangliste auf Platz sieben geführt. Da stellt sich die Frage, wie kommt es zu dieser hohen Platzierung? Weder kamen sie bei den Endturnieren weit, noch mussten sie gegen die ganz großen Nationen antreten. Die Antwort auf die Frage ist ganz einfach, Polen bestritt seit über einem Jahr kein einziges Freundschaftsspiel. In die Berechnung fließen auch mögliche Niederlagen mit ein und somit ist es besser kein Spiel zu absolvieren, als eine Niederlage zu kassieren und sich seinen Durchschnitt zu verschlechtern. Aus diesem Grund mogelten sich die Polen auch in den ersten Topf bei der Gruppenauslosung.

Dabei hat es die Mannschaft gar nicht nötig, sich kleiner zu machen als sie ist. In ihrer Qualifikation siegten sie achtmal, bei je einem Unentschieden und einer Niederlage und landeten somit vor Dänemark auf Platz eins. Zu verdanken haben sie dies vor allem ihrem Torjäger Robert Lewandowski, der beim deutschen Rekordmeister Bayern München unter Vertrag steht.

Ihm allein gelangen sechszehn der achtundzwanzig Tore, die Polen während der Qualifikation erzielte. Jedoch darf man das Team nicht nur auf seinen Top-Torjäger reduzieren, zwar ist das Spiel schon extrem auf ihn zugeschnitten und er besitzt eine hohe individuelle Qualität, allerdings muss auch er erst einmal von seinen Mitspielern in Position gebracht werden.

In der Offensive steht das Team jedenfalls gut da, Sorgen bereitet eher die Abwehr. Von allen Gruppensiegern aus Europa kassierten sie die mit Abstand meisten Gegentore, vierzehn an der Zahl. Nur in zwei Spielen blieb man ohne Gegentreffer und dies, mit Verlaub, gegen keine großen Nationalmannschaften, sondern gegen Rumänien und Kasachstan.

Möchten die Polen in die Finalrunde einziehen, müssen sie sich vor allem in der Defensive stabilisieren und taktisch besser gegen den Ball arbeiten. Der Schwachpunkt ist den Vorrundengegnern auch bekannt und diese werden versuchen einen Nutzen daraus zu ziehen.

 

Starspieler des Teams: Robert Lewandowski, Bayern München

Spitzname des Teams: Bialo-Czerwoni (Die Rot-Weißen)

Quote auf WM-Titel: 51.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.45

 

Kolumbien

Am letzten Spieltag der Südamerika-Qualifikation kam es zum Duell Vierter gegen Fünfter, um den letzten direkten Startplatz für Russland. Kolumbien traf in Lima auf Peru und hatte die bessere Ausgangslage. Am Ende trennte man sich in einer eng umkämpften Partie mit einem Remis und Kolumbien ersparte sich zwei pulssteigernde Duelle in den Playoffs. Wozu sie in der Lage sind, konnten sie schon bei der vergangenen Weltmeisterschaft zeigen.

Nicht nur, dass sie mit James Rodriguez den besten Torschützen des Turniers stellten, auch wurde eines seiner sechs Tore zum Treffer des Turniers gewählt und zudem erhielt die Mannschaft den Fairplay-Preis. Als Mannschaft überzeugten sie und konnten sich viel Respekt erarbeiten. Vor allem ihr taktisches Verständnis, gepaart mit ihrer Spielstärke brachte viele Gegner zur Verzweiflung.

Nach dem Turnier wurden die Kolumbianer ganz anders wahr genommen und dies verdeutlichte sich auch während der Qualifikationsrunde. Das Team fand nie zu seiner Leichtigkeit und hatte auch seine Probleme gegen schwächere Gegner. Sie konnten nie so wirklich überzeugen, obwohl sie das gesetzte Ziel erreichten. Das lag daran, dass es ihnen sowohl in der Offensive schwer fiel Chancen zu kreieren, als auch in der Defensive kompakt zu verteidigen. Gerade einmal einundzwanzig Tore erzielte das Team von José Pékerman und musste auch neunzehn Treffer hinnehmen.

Die Fans hoffen erneut das Gesicht von vier Jahren zu sehen und einen schönen, erfolgreichen Sommer zu erleben. Einfach wird es in der Vorrunde nicht, aber auch in Brasilien kam Kolumbien wie Phönix aus der Asche und überraschte die Fußballwelt.

 

Starspieler des Teams: James Rodríguez, Bayern München

Spitzname des Teams: Los Cafeteros (Die Kaffeepflücker)

Quote auf WM-Titel: 41.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.35

 

Japan

In der japanischen Auswahl finden sich einige aktuelle und ehemalige Bundesligaprofis wieder. Ob sie das zu einer der erfolgreichsten Mannschaften in Asien macht? Im Gegensatz zu anderen asiatischen Ländern, trauen sich die Japaner den Sprung nach Europa zu und nehmen den härteren Konkurrenzkampf an. Dies ist auch ein Grund, warum sie in den meisten Spielen gegen die guten Nationen sich sehenswert verkaufen und mithalten können. Es reicht zwar meistens nicht zum Sieg, doch lernt man bekanntlich auch aus Niederlagen.

Die Entwicklung kann man ganz deutlich erkennen. Seit der ersten Teilnahme im Jahre 1998 in Frankreich konnte sich der Inselstaat in Ostasien für jede weitere Endrunde qualifizieren. Die selbstausgerichtete Weltmeisterschaft vier Jahre später löste einen Hype aus und sorgte dafür, dass dem Fußball eine größere Wahrnehmung und Bedeutung zukam. Somit entschieden sich viele Kinder und Jugendliche mit dem Fußball spielen anzufangen, die Früchte werden mittlerweile geerntet.

In ihrer Qualifikationsrunde setzten sie sich mit einem Punkt Vorsprung durch und verwiesen Saudi-Arabien und Australien auf die Plätze. Dass es so knapp wurde, resultiert aus zwei Gründen. Zum einen leistet sich die Mannschaft immer mal wieder einen Aussetzer und verliert gegen Teams, denen sie eigentlich überlegen sind. Zum anderen daran sind sie vor dem Tor zu verspielt und lassen oft die nötige Zielstrebigkeit vermissen. Nur ein Spiel gewannen sie in der Qualifikation mit mehr als zwei Toren, zu wenig für solch eine spielstarke Mannschaft.

Vor allem daran wird das Team, um den bosnischen Trainer Vahid Halilhodzic arbeiten, um in der Vorrunde bestehen zu können. Schon bei der letzten WM zeigte der Übungsleiter seine Qualitäten und führte Algerien in die K.O.-Runde. Warum sollte ihm dies mit den Japanern nicht auch in Russland gelingen?

 

Starspieler des Teams: Shinji Kagawa, Borussia Dortmund

Spitzname des Teams: Samurai Blue (Blaue Samurai)

Quote auf WM-Titel: 301.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 3.30

 

Senegal

Die Nationalmannschaft des Senegals konnte sich zum zweiten Mal in der Geschichte für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Bei ihrer ersten Teilnahme 2002 in Japan und Südkorea konnte das Land durchaus überraschen. Im Eröffnungsspiel gewann man sensationell gegen den damaligen Titelträger Frankreich und scheiterte erst im Viertelfinale, durch ein Golden Goal an der Türkei.

Während der Qualifikation blieb das Land in Westafrika ungeschlagen, obwohl man im November 2016 eine Niederlage gegen Südafrika hinnehmen musste. Jedoch setzte der Fußball-Weltverband ein Wiederholungsspiel an, da der Schiedsrichter der Partie wegen Spielmanipulation lebenslang gesperrt wurde. Dieses Urteil wurde erst nach der Partie rechtskräftig und ist mittlerweile auch vom Sportgerichtshof CAS bestätigt worden. Bis zur Neuansetzung der Begegnung stand man schon im Teilnehmerfeld für die WM.

Auch in Russland könnte das aktuelle Team wieder zu den positiven Erscheinungen zählen. Zu dieser Einschätzung gelangt man durch einige Spieler im Kader. In der Offensive wirbeln vor allem Sadio Mané vom FC Liverpool und Keita Baldé von der AS Monaco und sorgen für eine enorme Geschwindigkeit im Angriffspiel. Für die defensive Stabilität tragen Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel und Hannovers Salif Sané die Verantwortung. Nur drei Gegentreffer in der Qualifikation beweisen, wie sicher die Abwehr steht. Nicht umsonst zählt man den Senegal aktuell zu den besten Teams in Afrika.

Zwar erwischte das Land eine schwierige Vorrundengruppe, dennoch darf ihnen der Sprung in die K.O.-Runde zugetraut werden und wer weiß, vielleicht kommen sie bei ihrer zweiten Teilnahme genauso weit wie bei der ersten.

 

Starspieler des Teams: Sadio Mané, FC Liverpool

Spitzname des Teams: Les Lions de la Teranga (Die Löwen von Teranga)

Quote auf WM-Titel: 151.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 2.75

 

Alle Wetten zur Weltmeisterschaft 2018 gibt’s hier!

February 1, 2018

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1. Nick Foles ist besser als viele denken

Machen wir uns nix vor, keiner wird von Philadelphia Eagles-Quarterback Nick Foles erwarten, dass er New Englands Tom Brady im Super Bowl in den Schatten stellt. Foles hat in seiner kurzen Karriere erst drei Playoff-Spiele gestartet. Brady hingegen hat mit dem Spiel am Sonntag in den letzten 17 Saisons schon neun Mal drei Playoff-Partien absolviert.

Lässt man aber Vergleiche zu Brady außen vor, kann sich Foles‘ Postseason-Bilanz durchaus sehen lassen. Der Drittrunden-Pick aus dem Jahr 2012 hat seine drei Playoff-Spiele alle für die Eagles gespielt. In diesen Spielen hat er 72 von 96 seiner Passversuche für 793 Yards, fünf Touchdowns und null Interceptions an den Mann gebracht. Dabei hält er unter Quarterbacks mit mindestens neunzig Playoff-Passversuchen gleich zwei Rekorde für die höchste Completion Percentage (75%) und das beste Passer Rating (116.3).

Diese Saison hat Foles als Vertretung für den verletzten Carson Wentz sieben Touchdowns geworfen und dabei durchschnittlich je 21 Yards überbrückt. Gerade für die Secondary, also die Cornerbacks und Safties der Patriots könnte die aggressive Spielweise des 29-jährigen Spielmachers eine Herausforderung darstellen.

Die Passverteidigung New Englands landet nämlich im ligaweiten Vergleich lediglich im unteren Drittel. Beim 38:7-Sieg der Eagles über die Vikings war besonders beeindruckend, dass Foles neun verschiedene Spieler anvisierte. Bei sieben von ihnen konnte er seine Bälle für 352 Yards anbringen. Alle drei seiner Touchdowns resultierten aus tiefen Pässen zu den Wide Receivern Alshon Jeffery (2) und Torrey Smith (1).

Insgesamt verteilte Foles seine 26 Completions aber auf alle verfügbaren Offensivkräfte – 13 Mal visierte er Wideouts an, neunmal Tight Ends und viermal seine Running Backs. Alles in allem scheint die Chemie zwischen Foles und seinen Kameraden dieser Tage einfach zu stimmen.

 

Weitere Super Bowl-Artikel: Sport, Werbung und die ganz große Show

2. Das Team ist der Star

Das Besondere an den Eagles ist, dass nach dem Kreuzbandriss von Franchise-Quarterback Wentz das ganze Team die Verantwortung geschultert hat. Neben der ohnehin schon starken Defense, ist vor allem aufgefallen, dass die Offense aktuell qualitativ ungemein breit aufgestellt ist. Obwohl das Team insgesamt starke Werte erzielte, hat kein einziger Spieler diese Saison die 1000-Yard-Marke durchbrochen.

Das Motto heißt Arbeitsteilung – läuft es bei einem Spieler mal nicht so gut, springt ein anderer in die Presche. Ganz anders also als bei den Patriots, die sich ohne Star-Tight End Rob Gronkowski streckenweise sehr schwertaten.

Teamwork par excellence lieferten vor allem die Running Backs. LeGarrette Blount, Jay Ajayi und der junge Corey Clement teilten sich die Last und jeder von ihnen ist in der Lage, im Super Bowl zum Matchwinner zu werden. Aber auch bei den Passempfängern gibt es mit Zach Ertz, Alshon Jeffery und Nelson Agholor, die jeweils über 700 Yards auf dem Konto haben, ein überzeugendes Trio.

Sicher, es gibt dort vielleicht keinen legendären Namen, aber es gibt so viele verschiedene starke Spieler, dass es fast unmöglich ist, sie alle aufzuhalten.

3. Die beste Defensive Line in der NFL

Aber was passiert, wenn Brady auf dem Feld ist? Nun, der 40-Jährige muss gegen die beste Defensive Line der NFL antreten. Die Tiefe und Vielseitigkeit der Eagles machen sie zur gefährlichsten Defensive in der Liga. Die Verteidigungslinie erlaubte die wenigsten Yards in der NFL und die geringste Zeit gegen gegnerische Quarterbacks in der Pocket.

Durch konstanten Druck konnten die viertmeisten Takeaways der Regular Season erbeutet werden.

Dies wird im Super Bowl der entscheidende Faktor sein, denn Druck auf Brady ist der Schlüssel zum Sieg gegen die Patriots. Die Patriots-Offensive hat die ganze Saison damit verbracht, die Duelle an der Line of Scrimmage zu gewinnen und im Laufe der Spiele immer besser zu werden.

Gegen die Eagles-Defense, die im NFC Championship Game die Offense der Vikings komplett aus dem Spiel nahm, könnten sich die Patriots nun aber endlich die Zähne ausbeißen.

4. Motivierte Ex-Patriots

Zudem haben die Eagles mit LeGarrette Blount und Chris Long zwei hochmotivierte Ex-Patriots in ihren Reihen. New England ließ die beiden vor der Saison gehen, da sie für nicht mehr gut genug erachtet wurden. In Philadelphia empfing man die beiden mit offenen Armen und sie sind zu unverzichtbaren Säulen des Teams geworden.

Letztes Jahr gewannen Defensive End Long und Running Back Blount mit den Patriots noch den Super Bowl gegen die Atlanta Falcons. Am kommenden Sonntag könnten sie sich mit einem Sieg gegen ihren Ex-Klub gebührend für die Abfuhr revanchieren.

 

5. Die Rolle des Underdogs liegt den Eagles

"Keiner hat mehr mit uns gerechnet, seit Carson verletzt wurde", sagte Cheftrainer Doug Pederson nach dem NFC Championship Game. Pederson hat die Underdog-Rolle mit seinem Team angenommen und will gar nicht mehr anders wahrgenommen werden. Niemand erwartete, dass dieses Team hier sein würde, nachdem Carson Wentz mit einer Verletzung am Saisonende ausfiel.

Wie stark wird dieses Team erst sein, wenn das junge Gesicht der Franchise von seiner Verletzung zurückkommt? Den Super Bowl dieses Jahr mit einem jungen, wachsenden Team zu erreichen, könnte der Beginn von etwas Großem sein.

Das bedeutet, dass die Eagles im Super Bowl am Sonntag im Grunde nichts zu verlieren haben. So ging es auch schon den Jacksonville Jaguars im AFC Championship Game gegen die Patriots und sie waren sehr nah dran, die amtierenden Champions zu schlagen. Irgendwann wird David Goliath mit seiner Steinschleuder treffen und die Patriots damit vom Thron stoßen.

Warum sollten nicht die Eagles in die Rolle des David schlüpfen und triumphieren?

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February 1, 2018

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Bei all den Diskussionen um einen immer größer werdenden Unterschied zwischen den finanziellen Möglichkeiten der Großclubs und der kleinen Vereine, ist dies eine schöne Konstante. Die oft hitzige Atmosphäre auf schlecht präparierten Plätzen, verbunden mit dem Ehrgeiz der kleinen Vereine, einmal etwas ganz Großes zu schaffen; schon so mancher Bundesligist hat sich im DFB-Pokal böse die Finger verbrannt.

Insbesondere dann, wenn ein Trainer entschied, gegen einen vermeintlichen Außenseiter Stammspieler zu schonen. Doch der Pokal schreibt auch immer wieder andere, skurrile Geschichten. So etwa der „Pokal-Sturz“ aus dem Jahr 2002, als der Pott aus den Händen von Rudi Assauer auf die Straße knallte und aufwendig restauriert werden musste.

Überhebliche Hamburger werden bestraft

 

Ein wahrer Klassiker in der Pokal-Historie war das Zweitrundenspiel zwischen dem VfB Eppingen und dem HSV 1973. Der völlig unbekannte Oberligist VfB Eppingen traf auf den damaligen Tabellenersten der Bundesliga. Vor 15.000 fanatischen Fans unterschätzten die Hamburger Eppingen vollkommen.

Die Mannschaft hatte kurz zuvor einen 8:0 Sieg im UEFA-Pokal gefeiert und nahm die Partie auf die leichte Schulter. Doch Gerd Störzer erzielte gleich zwei Tore, um die Außenseiter in Führung zu bringen. Das Gegentor der Hamburger durch Horst Bertl hatte keine Auswirkungen mehr und Eppingen gewann das Duell mit 2:1. Der Sieg der Eppingen ist das Paradebeispiel schlechthin für einen kleinen Verein, der mit Leidenschaft und und einer begeisterten Anhängerschaft im Rücken einen arrogant auftretenden Erstligisten aus dem Pokal warf.

Die wütenden HSV-Anhänger beschimpften noch im Stadion die eigene Mannschaft, die ihrer Meinung nach lustlos und unmotiviert gespielt hatte.

Ein Landwirt wirft die Bayern raus

 

Ziemlich genau 20 Jahre später erlitt der FC Bayern eine ähnliche Schmach wie seinerzeit der HSV. 1993 hatten die Bayern gerade Giovanni Trapattoni als Coach verpflichtet und in der ersten Pokalrunde den TSV Vestenbergsgreuth zugelost bekommen - ein viertklassiges Team aus der fränkischen Provinz.

Der Ort Vestenbergsgreuth zählt gerade einmal 1.500 Einwohner. Doch der Underdog hatte einen Plan: Die Bayern um jeden Preis am Tore schießen hindern. So verteidigten die Mittelfranken rigoros und brachten die Bayern-Stars zunehmend zur Verzweiflung. Trapattoni tobte an der Seitenlinie. Und dann geschah das Unfassbare: Der heutige Landwirt Roland Stein traf per Kopf zum 1:0 gegen Oliver Kahn im Tor der Bayern.

In der Folge blieb Vestenbergsgreuth seiner defensiven Taktik treu. Und tatsächlich schafften es die Topstars aus München nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen. Die Sensation war perfekt, der FC Bayern an einem Viertligisten gescheitert. 2018 könnte sich theoretisch eine ähnliche Sensation wiederholen, denn nun treffen die Bayern im Viertelfinale des DFB-Pokals auf den Drittligisten SC Paderborn. Die Quote auf einen Sieg Paderborns steht gerade einmal bei 17.00, doch man sollte die Ostwestfalen auf keinen Fall unterschätzen.

Zwölf Tore in einem Spiel

 

1984 wären die Bayern im Halbfinale des DFB-Pokals beinahe an einem Zweitligisten gescheitert. Dieser Zweitligist hieß Schalke 04 und der Verlauf der Partie macht auch dieses Spiel erwähnenswert. Sage und schreibe zwölf Tore waren am Ende gefallen. Doch immer der Reihe nach: Bayern reiste als großer Favorit zum damaligen Zweitligisten Schalke 04. Schnell lagen die Münchner mit 2:0 in Führung.

Doch dann folgte der große Auftritt des damals 18-jährigen Olaf Thon. Kruse und Thon gleichten zum 2:2 aus und auch nach dem erneuten Führungstreffer von Rummenigge konnte Thon noch einmal treffen. Das muntere Toreschießen ging jedoch weiter und als Dieter Hoeneß in der dritten Minute der Nachspielzeit das 6:5 für Bayern erzielte, schien diese Wahnsinnspartie endgültig gelaufen.

Doch dann kam wieder Thon und donnerte den Ball aus spitzem Winkel an Torhüter Jean-Marie Pfaff vorbei zum 6:6. Auch heute noch ist jenes Tor für den damals 18-jährigen Thon das Wichtigste seiner Karriere. Diese Partie hätte eigentlich eine Verlängerung verdient gehabt, aber: Seinerzeit stand bei einem Unentschieden noch ein Wiederholungsspiel auf dem Programm. Dieses entschieden die Bayern mit 3:2 für sich und standen damit im Finale. Bayern sicherte sich schließlich den Titel gegen Borussia Mönchengladbach, das seinerzeit übrigens von einem gewissen Jupp Heynckes trainiert wurde.

Als amtierender Bayerntrainer hat Heynckes in der aktuellen Saison wieder die Chance auf den DFB-Pokal-Sieg mit den Münchnern. Schon als Spieler gewann Heynckes den Pokal 1973 mit Mönchengladbach. 

Der Pokal nimmt Schaden

 

Eine weitere legendäre Pokalgeschichte spielte sich 2002 ab. Schalke 04 war amtierender Pokalsieger und verteidigte den Titel in der Folgesaison durch ein spektakuläres 4:2 gegen Bayer Leverkusen. Doch der eigentliche Aufreger passierte im Nachhinein. Bei den Siegesfeierlichkeiten in Gelsenkirchen ließ der damalige Schalke-Manager Rudi Assauer den Pott versehentlich von einem Tieflader fallen.

Die Landung des Pokals war hart, das gute Stück stark beschädigt. Die Reparatur der Trophäe überließ man dem Mann, der den Pokal 1964 entworfen und hergestellt hatte: dem damals 75-jährigen Wilhelm Nagel. Dieser war von Rudi Assauer seinerzeit persönlich beleidigt worden und kündigte an, mit Assauer nie wieder ein Wort wechseln zu wollen. Als er den demolierten Pokal das erste Mal sah, hatte er Tränen in den Augen.

Die Reparatur des Pokals dauerte schließlich fünf Monate und kostete 34.000 Euro. Nagel hatte nach jedem Pokalsieg die Aufgabe, den Namen des neuen Gewinners einzugravieren. Immer mal wieder habe es leichte Schäden an dem Stück gegeben, erzählte er. Aber ein dermaßen großer Schaden, wie der durch Assauer verursachte, war Nagel noch nie untergekommen. Auch wenn der Pokal nach fünf Monaten wieder heil war, zu einer Aussprache oder Versöhnung zwischen Assauer und Nagel ist es nie gekommen.

2011 gewann Schalke zum bisher letzten Mal den DFB-Pokal, der nach diesem Sieg in einem Stück blieb. Möglicherweise wird man beim DFB schon etwas nervös, denn in dieser Saison ist Schalke immer noch im Rennen um den Pokal. Im Viertelfinale geht es für die Königsblauen mit einer Quote von 1.75 für einen Sieg gegen den VfL Wolfsburg.

Hoffenheim geht in Berlin unter

 

Eine der letzten großen „Pokaltragödien“ eines erfolgreichen Bundesligisten musste in der Saison 2012/2013 die TSG Hoffenheim hinnehmen. Hoffenheim war damals nach dem Durchmarsch in die erste Liga die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga. Der Berliner AK spielte dagegen in der vierten Liga und war krasser Außenseiter.

Doch was dann im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark passierte, ging in die Geschichtsbücher ein. Der Regionalligist führte schon zur Pause mit 3:0 gegen die völlig schockierten Hoffenheimer. Der damalige Hoffenheim-Trainer Markus Babbel ging in der Halbzeitpause noch nicht einmal in die Kabine. Stattdessen schritt er nachdenklich über den Rasen. In der zweiten Halbzeit folgte sogar das 4:0.

Während Hoffenheim genau einen Schuss aufs gegnerische Tor abgab, überzeugten die Berliner mit gefälligem Offensivfußball. Ohne den starken TSG-Torhüter Tim Wiese wäre das Ergebnis wahrscheinlich sogar noch höher ausgefallen. Aber auch so war es die höchste Niederlage, die ein Bundesligist im Pokal jemals gegen einen Viertligisten hinnehmen musste.

Schon in der Vorsaison hatte Hoffenheim in der ersten Pokalrunde gegen Sechstligist Germania Windeck zwischenzeitlich zurückgelegen und dann den Sieg gerade so in der Verlängerung errungen. Der Berliner AK schied nach der tollen Vorstellung gegen Hoffenheim übrigens in der zweiten Runde sang- und klanglos aus - gegen 1860 München setzte es eine 0:3-Pleite.

 

February 1, 2018

Von 888sport

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