Falls auch du deine einfache Siegerwette aufbessern oder einfach nur etwas mehr Value hinzufügen möchtest, wird dir dieser Guide dabei helfen, deine Sportwetten-Welt im Hinblick auf viele andere, Quoten-verbessernde Wege zu öffnen.

Früh in die Märkte einsteigen

Der mit Abstand beste Weg, um die besten Quoten für einen Favoriten eines jeden Sportevents zu erhalten, ist so früh wie möglich in den Markt einzutauchen und vor allen anderen eine Wette zu platzieren. Das liegt daran, dass die anfänglichen Quoten die Einschätzungen und Berechnungen der Buchmacher widerspiegeln. 

Sobald jedoch mehr und mehr Leute auf den Favoriten setzen, werden die Quoten entsprechend kleiner. Eine auf eine ganz bestimmte Option setzende Menschenmenge führt demzufolge dazu, dass die späten Nutzer die schlechteren Quoten erhalten. Selbst wenn du eine späte Verletzung oder ein beeinflussendes Event für dein Team riskierst, so ergibt es bei einer Wette auf den Favoriten doch viel Sinn, möglichst früh zu setzen.

Weitere Wett-Guides:

Wenn es um Fußball geht, kannst du die Liga-Quoten normalerweise am Beginn der Woche finden, an deren Ende das Spiel stattfinden wird. Pokal- und internationale Wettbewerbe sind davon jedoch ausgenommen, da die Quoten hier meist deutlich früher online zu finden sind.

Für das Champions League Achtelfinale existieren jetzt, am 9. Januar 2018, bereits die Quoten, in denen Bayern München mit 1,19 der klare Favorit gegen Besiktas Istanbul ist. Im Highlight der Spielrunde ist Real Madrid mit 2,23 der Favorit gegen Paris Saint-Germain mit 2,95 im Hinspiel. Diese Spiele finden beispielsweise erst Mitte Februar statt, doch du kannst bereits darauf wetten, dass immer mehr Menschen diese Favoriten zu ihren Kombi- oder Einzelwetten hinzufügen – bevor die Quoten schließlich immer geringer und weniger wertvoll für die späteren Sportwetter werden.

Andere Sportarten sind mit ihren Headlinern lange vor dem eigentlichen Event vertreten, teils sogar bevor das Event formal angekündigt wurde. Insbesondere im Boxen gibt es oftmals unbestätigte Kämpfe dieser Art, z.B. Stand Januar 2018 zwischen Saul Alvarez und dem 1,53 Favoriten Gennady Golovkin.

Da ihr letztes Duell in einem Unentschieden endete, könnte es eine gute Idee sein, frühzeitig auf die Quote von 2,50 von Alvarez zu wetten, bevor dies ausreichend andere tun. Ebenso wird der nächste Kampf von Anthony Joshua fast sicher gegen Joseph Parker stattfinden, doch schon jetzt kannst du die Quoten für den folgenden Kampf gegen Tyson Fury vorfinden.

Die besten Quoten auf Joshua liegen bei 1,67. Fury ist seit November 2015 nicht mehr in den Ring gestiegen und hat laut Medienberichten mitetwas Übergewicht zu kämpfen. Sollte Deontay Wilder nach Parker nicht bereit stehen und Fury ein erfolgreiches Comeback absolviert haben, ist der Kampf gegen Joshua durchaus nicht unwahrscheinlich – dementsprechend würden also Joshuas Quoten bei einer offiziellen Bekanntgabe deutlich sinken.

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Die beste Art und Weise, um im Vorteil vor allen anderen – inklusive den Buchmachern – zu sein, ist mit dem Sport vertraut zu sein und immer die aktuellsten Nachrichten zu verfolgen. Dies stellte sich zum Beispiel während des NFL Drafts 2016 als besonders vorteilhaft heraus.

Am 14. April, und damit ganze zwei Wochen vor dem Draft, waren die Tennessee Titans eigentlich als erstes Team an der Reihe – tradeten den ersten Pick jedoch zu den Los Angeles Rams. Statt eines Defensivspielers war nun auf einmal die Suche nach einem Quarterback an #1 das große Thema. Direkt nach dem Trade waren zwei Quarterbacks noch immer mit vergleichsweise hohen Quoten verfügbar – Carson Wentz mit 7,50 und Jared Goff mit 17,00 – sodass viele NFL-Fans direkt aufspringen und ihr Wissen voll zu ihrem Vorteil nutzen konnten.

Zu-Null-Siege beachten

Die beliebteste Wette der Fußballfans beim Vorhersagen des genauen Ergebnisses ist das 2:1, sodass man praktisch bereits im Voraus erwarten kann, dass jemand anderes dieses Ergebnis vor einem selbst angibt. Dadurch, dass das 2:1 das häufigste Resultat im Fußball ist, bedeutet dies, dass die Vorhersage eines Zu-Null-Sieges bei den Buchmachern deutlich profitabler ist. Zusätzlich sind die Quoten deutlich positiver für dich, als du zu Beginn vermuten würdest.

Nach 170 Spielen der Premier League Saison 2017/18, endete fast die Mehrheit dieser Spiele mit einem siegreichen Team, welches eine weiße Weste behielt. Angesichts der Wettbewerbsfähigkeit der Premier League handelt es sich dabei um eine erstaunlich hohe Prozentzahl.

Natürlich haben einige Spiele öfter zu Null gewonnen, als andere. Insbesondere Crystal Palace fand sich zu Beginn der Spielzeit hauptsächlich auf der Verliererseite eben jener Spiele, sodass ein wenig Recherche vonnöten ist.  

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Spezifisch sein

Du wirst die besten Wettquoten der näheren Zukunft erhalten, indem du dich auf sehr spezifische Events konzentrierst, oftmals auf solche Besonderheiten wie die Methoden und die Zeiten eines erzielten Tores. Beispielsweise besaß die Wette auf eine Safety als erste Punkte im Super Bowl 2013 zwischen den Seattle Seahawks und den Denver Broncos eine Quote von 51,00 – und war erfolgreich.

Ob es auch im kommenden Super Bowl wieder eine frühe Überraschung gibt, ist offen. Wenig verwunderlich wäre es freilich, wenn abermals die New England Patriots, momentan mit einer Quote von 2,75 als Gesamtsieger, als eines der beiden Teams aktiv sind. Im Sport kann und wird alles passieren, weshalb selbst die verrücktesten Quoten teilweise von Erfolg gekrönt sind.

Ein großartiges Beispiel hierfür finden wir im Boxen. Anthony Joshua, der dieser Tage oft als der große Favorit gehandelt wird, wird oft kleine Quoten für den Rundensieg in den ersten Runden besitzen, während sie später massiv ansteigen. Indem man sich schon früh mit einem Boxkampf beschäftigt und eventuell gar eine Wette auf einige Runden später im Kampf platziert, lassen sich die Quoten auf einen Sieger deutlich verbessern.

Handicap als Krönung

Falls du dir gerade die lange Liste der verfügbaren Spiele anschaust und ein Team siehst, auf das du gerne wetten würdest, das jedoch deutlich zu geringe Quoten besitzt, kann sich eine Wette auf dieses Team inklusive Handicap dennoch lohnen.

Klubs wie Manchester City, Bayern München oder Barcelona schießen ihre Gegner regelmäßig mit Kantersiegen aus dem Stadion, sodass eine Wette mit -1 oder -2 Handicap eine gute Idee sein kann, um deine Quoten zu verbessern.

Der beste Sport und die beste Liga, um eine Wette mit Handicap optimal zu nutzen, ist Eishockey, genauer gesagt die NHL. In vielen Eishockey-Ligen inklusive der NHL nehmen die Teams, die mit einem oder zwei Toren zurückliegen, in den letzten Minuten des Spiels ihren Torwart aus dem Tor, um einen zusätzlichen Angreifer auf das Eis bringen zu können.

Dies resultiert hin und wieder in einem Tor für das Team und demnach einer Overtime - doch meist kann der Gegner sich den Puck zurückerobern und ihn ins leere Tor feuern. In dieser Saison gewannen 57% der Sieger in den 207 Spielen bis November ihre Spiele mit zwei oder mehr Toren, sodass -1 oder höhere Handicaps oft siegreich waren.

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Warum nur eine Vorhersage, wenn du auch zwei treffen kannst?

An dieser Stelle beziehen wir uns nicht auf Kombiwetten – selbst wenn diese ein gutes Mittel sein können, um die Quoten zu verbessern – stattdessen geht es um Beide Teams Treffen-Wetten. Falls du sowohl das Endergebnis eines Spiels, als auch Tore für beide Teams vorhersagen kannst, wirst du deutlich bessere Quoten als beim klassischen 1X2 erhalten.

Zu oben erwähntem Zeitpunkt, als sich alle Premier League Teams 17 Spiele in der 2017/18 Saison befanden – insgesamt also 170 gespielte Matches – waren es ganze 74 Spiele, in denen beide Teams getroffen hatten und lediglich 14, die als torlos im Unentschieden endeten. Das resultiert für uns in einer Gesamtzahl von 44% aller Spiele, in denen beide Teams ins gegnerische Tor trafen.

Falls du also davon ausgehst, dass dein Team das Spiel gewinnen wird, aber die Defensive oder der Torwart etwas wacklig erscheint, dann kann eine Wette auf Beide Teams Treffen eine starke Alternative sein, um deine Quoten zu verbessern.

Es gibt unzählige Wege, um bessere Quoten zu erhalten, wenn man sich jedes Sportevent einzeln anschaut. Das ist vor allem der Fall, wenn du dich im Sport gut auskennst. Solltest du also nicht die standardmäßigen, oft niedrigen Quoten auf den Favoriten spielen wollen, dann kannst du diese stets dadurch verbessern, dass du dich so früh wie möglich mit dem Markt beschäftigst, einen Zu-Null-Sieg vorhersagst, ein Handicap hinzufügst oder eine doppelte Vorhersage triffst.

January 9, 2018

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Wetten auf Gelbe und Rote Karten erscheint vielen neuen Sportwettern nicht gerade wie eine logische Wahl, doch vor allem bei erfahrenen Wettern ist dieser Markt sehr beliebt. Das liegt daran, dass die Statistiken sehr einfach zu finden und analysieren sind und die Regeln ziemlich leicht nachvollziehbar sind.

Dies erweckt beim Sportwetter den Eindruck, dass er eine fundierte, auf Daten basierende Entscheidung trifft, anstatt sich nur auf sein Bauchgefühl verlassen zu müssen. Von allen Statistik-Affinen Märkten ist das Wetten auf Karten der am einfachsten verständliche.

Alle, die sich Wissen über einen bestimmten Markt aneignen wollen, können die zugehörigen Statistiken einfach recherchieren oder ihre eigenen Aufzeichnungen der verteilten Karten in der jeweiligen Liga führen. Indem man tiefer in diese Nischenmärkte eintaucht, kann es gut möglich und oft einfacher sein, Wetten mit hohem Value zu finden.

Lasst uns also zusammen einen näheren Blick auf die vorhandenen Möglichkeiten auf dem Karten-Markt werfen.

Erste Gelbe Karte

Erste Gelbe Karte

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit denen du auf Gelbe und Rote Karten wetten kannst. Die erste und einfachste ist es, darauf zu wetten, welches Team die erste Karte im Spiel erhalten wird. Die Quoten für beide Teams liegen auf diesem Markt meist ziemlich dicht beieinander. 

Dagegen liegt die Quote für keine Karte im gesamten Spiel üblicherweise recht hoch - oft in Regionen um 17,00 - da es sich schlichtweg um ein seltenes Ereignis handelt. Eine kurze Erklärung der Wettquoten gibt es hier in unserem praktischen Guide.

Eine deutlich schwieriger vorherzusagende Wette ist die nach dem ersten verwarnten Spieler. Doch gibt es diverse heißblütige Charaktere, die auf diesem Markt die größte Aufmerksamkeit verdienen. Diese Wette ist unter anderem dann attraktiv, wenn ein großes Derby ansteht und ein Spieler aufläuft, der für sein hitziges Gemüt bekannt ist. In einer solchen Situation könnten sich die folgenden Wetttypen durchaus anbieten.

Weitere Wett-Guides:

Team mit Roter Karte

Sportwetter, welche die Vermutung haben, dass ein bestimmtes Spiel besonders spannend werden könnte, dürften an diesem Markt besonders interessiert sein. Es geht um die einfache Vorhersage, ob ein Team zu einem beliebigen Zeitpunkt einen Spieler per Platzverweis verlieren wird. Die angebotenen Quoten können dabei von vielen Faktoren beeinflusst werden, zum Beispiel: Ruf des Teams, Platzverweise in der Vergangenheit, Gegner, usw.

Spieler mit Roter Karte

Wie schon bei der vorangegangenen Wette kommt es darauf an, den Spieler zu nennen, der deiner Meinung nach eine Rote Karte erhalten wird. Bestimmte Spieler besitzen eine höhere Wahrscheinlichkeit als andere, das Spielende nicht zu erleben. Ebenso können bestimmte Spiele mehr Rote Karten hervorrufen als andere.

Die Identifikation der Teams, Spieler und Head-to-Head Duelle, die eine höhere Chance auf einen Platzverweis besitzen, ist der Schlüssel für das Finden von Value auf diesem Markt. Von den noch aktiven Fußballern hält Sergio Ramos von Real Madrid den Rekord für die meisten erhaltenen Roten Karten mit einer Gesamtzahl von 23 über einen Zeitraum von 16 Jahren.

Erstaunlicherweise wurde er jedoch nie in Diensten des spanischen Nationalteams des Feldes verwiesen, obwohl er 149 Mal für sein Land auflief. Trotz allem hat Ramos nach wie vor einen langen Weg vor sich, um den Rekord von 46 Roten Karten durch den Kolumbianer Gerardo Bedoya zu knacken. Der hitzköpfige Ex-Spieler von den Millonarios und Santa Fe wurde in seiner Karriere einst für 15 Spiele gesperrt, nachdem er im Bogota-Derby durch Gewalttätigkeiten auffällig wurde.

Gesamtzahl der Karten-Punkte

Dieser Markt ist deshalb für gewöhnliche Sportwetter so attraktiv, weil er nicht die Nennung eines exakten Spielers oder Teams fordert, dem die Karte erteilt wird. Wetten werden einfach im Hinblick auf die Gesamtzahl der Karten-Punkte im Spiel platziert.

Um auf diesen Markt zu setzen, solltest du das Karten-Punkte System verstehen. Alle Buchmacher nutzen ein Punktesystem, um den verschiedenen Karten Werte zuzuordnen. Beispielsweise werden bei 888sport die folgenden Punkte für die einzelnen Ereignisse verteilt:

  • Gelbe Karte = 1 Punkt
  • Rote Karte = 2 Punkte
  • Gelb-Rote Karte = 3 Punkte

Das macht es für die Sportwetter einfach, das Prinzip zu verstehen. Darüber hinaus können sich die Märkte an bestimmten Marken orientieren. Hier sind einige Wetten, die in diesem Markt angeboten werden können:

  • Über 3,5 Karten-Punkte
  • Unter 3,5 Karten-Punkte
  • Heimteam Unter 1,5 Karten-Punkte
  • Heimteam Über 1,5 Karten-Punkte

Beispielsweise wurde für das Premier League Spiel zwischen Arsenal und Newcastle am 16. Dezember 2017 von 888sport eine Quote von 2,25 auf Unter 3,5 Karten und 1,55 auf Über 3,5 Karten angeboten. Allerdings wurde Arsenal auf 2,50 für Über 1,5 Punkte und Newcastle auf 1,50 im selben Markt eingeschätzt. Die Gäste wurden dementsprechend so eingeschätzt, dass sie mehr Raum im Heftchen des Schiedsrichters einnehmen würden. Handicap Karten Wetten

Handicap Karten Wetten

Handicap Wetten auf Karten funktionieren genauso wie jede andere Handicap-Wette im Fußball. Der Buchmacher wird einer Seite einen Vorteil oder Vorsprung gegenüber dem Gegner zuschreiben, um eine vorherige Befangenheit zwischen den Seiten auszubalancieren.

Eine Mannschaft mit einem -1 Handicap würde demnach einen Karten-Punkt erreichen müssen, um mit dem anderen Team gleichzuziehen, welches mit einem +1 Handicap startet. Falls das erste Team zwei Karten-Punkte mehr als das zweite erhält, so würde die Handicap Wette gewinnen.

Sollte es jedoch die gleiche Anzahl oder weniger Karten Punkte erhalten, gewinnt Team zwei. Falls das erste Team einen Punkt mehr sammelt, würde es im Endresultat mit angewendetem Handicap Gleichstand bedeuten, sodass es ein Push-Ergebnis gibt und die Einsätze zurückgezahlt werden.

Das Push-Szenario kann mit partiellen Handicaps verhindert werden. In diesem Fall könnte ein Team also ein Handicap von -0,5 besitzen, während das andere bei +0,5 liegt. In dieser Situation ist ein Push nicht möglich, weil eine Seite stets den Vorteil gegenüber dem Gegner besitzen würde.

Wenn das erste Team (-0,5) beispielsweise eine Karte mehr als das zweite Team (+0,5) erhält, würde es einen Vorteil in Höhe eines halben Punktes besitzen und die Wette damit gewinnen. Haben sie hingegen die gleiche oder eine geringere Anzahl an Punkten, so würden sie nach Anrechnung des Handicaps die Wette verlieren.

Zahlenspiele: Punkte und Statistiken

Du kannst einen Blick auf die Statistiken werfen, um dir die Entscheidungsfindung zu erleichtern. Beispielsweise produzierten nach 18 Spieltagen in der Premier League 2017/18 alle Brighton and Hove Albion Auswärtsspiele 3,5 oder weniger Karten-Punkte. Auf der anderen Seite brachten 77,8% von West Hams Auswärtsspielen dieselbe oder eine höhere Anzahl hervor.

Zudem gilt zu beachten, dass einige Schiedsrichter mehr Gelbe Karten als andere verteilen. Wiederum andere Schiedsrichter zücken weniger Gelbe Karten und dafür schneller mal die Roten. Diese Diskrepanzen können dir beim Treffen deiner finalen Entscheidung behilflich sein. Daher ist es wichtig, sich im Voraus zu informieren, welcher Mann mit der Pfeife das Spiel leiten wird, bevor du eine Wette platzierst.

Nach eingehender Analyse aller Zahlen sowie einer Kalkulation der anderen Faktoren, wie z.B. verwarnungsfreudiger Schiedsrichter,  wichtiger Derbys etc., können schlaue Sportwetter präzise Vorhersagen über die Gesamtzahl der Karten-Punkte eines Spiels treffen.

1.Februar.2018

* Die Rechte am Bild liegen bei Armando Franco / AP Photos*

Alle Wetten zur Premier League

February 1, 2018

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Immer wieder gewinnen die Außenseiter ein Spiel im Fußball und diejenigen, die auf die Überraschung gesetzt haben, werden im Anschluss entsprechend entlohnt. Bristol City ist eines der besten Beispiele eines Teams, welches den Markt mit seinem Sieg gegen Manchester United im EFL Cup auf den Kopf stellte.

Vor dem Anstoß des Viertelfinalspiels in Ashton Gate konnte man zu einer Quote von 101,00 bei 888sport auf Bristol als Sieger des Pokalwettbewerbs setzen. Diese Quote ist seitdem auf nun 41,00 gesunken. Leicester City war ein ähnlich Beispiel, als das Team von Claudio Ranieri 2015/16 sensationell die englische Meisterschaft gewinnen konnte. Doch wie können wir rechtzeitig wissen, wann solche Überraschungen geschehen?

Weitere Wett-Guides:

Aus der Vergangenheit lernen

Im Fußball hat die Vergangenheit die Tendenz, sich zu wiederholen. Nicht nur beim Blick auf die Premier League fällt auf, dass die Klubs oft mit einem Trainerwechsel zur Mitte der Saison reagieren, wenn die Tabellensitaution nicht gerade prickelnd ist. Oftmals kam es im Abstiegskampf, der vor den Weihnachtstagen bereits entschieden schien, so nochmals zu einer neue Wendung.

Trainerwechsel können einer müde wirkenden Mannschaft Energie geben und für Formschübe sorgen.Bevor West Ham United diese Saison David Moyes als neuen Trainer verpflichtete, befand sich der Londoner Traditionsklub unter Vorgänger Slaven Bilic konstant auf den Abstiegsplätzen.

Doch der Schotte Moyes schaffte es dem Team neues Leben einzuhauchen, wodurch "Hammers" in den letzen Wochen wichtige Siege gegen Chelsea und Stoke City feiern konnten, bevor gegen Arsenal immerhin ein Unentschieden heraussprang. Folgerichtig haben sich die Quoten auf einen Abstieg ebenso verbessert und stiegen bei 888sport von 2,88 nach Moyes' erstem Spiel auf 8,00 zum Zeitpunkt dieses Textes.

Es ist recht einfach zu erkennen, dass David Moyes in den letzten Wochen vor allem daran gearbeitet hat, die löchrige Defensive der Hammers zu festigen. Nach der 2:1 Niederlage gegen den ungeschlagenen Titelfavoriten Manchester City blieb West Ham drei Spiele ohne Gegentor.

Kluge Wetter könnten bereits während des Spiels im Etihad Stadium festgestellt haben, dass West Ham unter Moyes verändert auftritt. City, in dieser Saison mit einem Schnitt von 3,1 Toren pro Spiel beeindruckend unterwegs, traf lediglich zwei Mal ins gegnerische Tor. Zudem konnte Pep Guardiolas Team auf 79 Großchancen in 18 Spielen verweisen, doch gegen West Ham reichte es im Anschluss lediglich zu zweien.

Football Records

Unglücklich für West Ham, dass diese beiden Chancen durch Nicolas Otamendi und David Silva verwandelt wurden. Nach dieser vielversprechenden Leistung traf West Ham auf Chelsea und die Quoten sprachen eindeutig für das Team von Antonio Conte. Auf der anderen Seite erhielt West Ham gegen den Titelverteidiger hohe Außenseiter-Quoten auf den Sieg im Olympiastadion London.

Der Ausgang ist bekannt: Moyes Team hielt defensiv solide dagegen und verhinderte ein Gegentor, nachdem der Ex-Bremer Marko Arnautovic selbst entscheidend traf. All diejenigen, die in diesem Duell also auf den Außenseiter gesetzt hatten, erhielten eine tolle Rendite auf ihren Einsatz.

Auch in Everton sorgte ein Trainerwechsel für ähnliche Aufmerksamkeit und die Wiederkehr des Erfolgs. Bevor Sam Allardyce das Ruder an der Merseyside übernahm, kassierte Everton unter Ronald Koeman und Interimstrainer David Unsworth 28 Gegentore in gerade einmal 14 Spielen. Doch in den ersten fünf Spielen in allen Wettbewerben unter dem neuen Übungsleiter ließ die Mannschaft nur noch zwei Tore zu.

Allardyce ist bekannt dafür, viel Wert auf eine geordnete Defensive zu legen, sodass seine Trainerfähigkeiten sofort einen Unterschied bewirkten. Seine Taktik war beim 1:1 Unentschieden gegen Liverpool im Goodison Park offensichtlich, doch viele schlaue Sportwetter sahen das Ganze bereits im Voraus kommen.

Obwohl die Reds von Jürgen Klopp Everton eigentlich vernichtend schlagen sollten, trat das Team unter Allardyce mit viel Kampfgeist auf und nahm einen hart erkämpften Punkt mit nach Hause. Viele bewerteten diesen als Überraschung, nicht zuletzt angesichts der Offensivqualitäten Liverpools, doch andere mit Kenntnissen über Allardyces Vergangenheit sahen das Resultat voraus und wetteten dementsprechend.

Alle interessierten Wetter werden nun mit Spannung auf die Situation von Swansea City blicken. Der Waliser Klub trennte sich zuletzt nach einem schwachen Saisonstart von Paul Clement, der lediglich drei Erfolge in 18 Spielen feiern konnte.

Zum Zeitpunkt der Entlassung des ehemaligen Bayern Co-Trainers stand Swansea hoffnungslos am Tabellenende mit einer 888sport Quote von 1,22 als wahrscheinlichster Absteiger. Anders gesagt kann zu einer Quote von 6,50 auf den Klassenerhalt von City gesetzt werden, was angesichts des neuen Trainers Carlos Carvalhal und dem beschriebenen Erfolg seiner Kollegen für einige die Wette wert sein könnte.

Carvalhal konnte seine bisherigen Erfolge vor allem in seinem Heimatland Portugal feiern und ist ebenso ein eher defensiv orientierter Trainer, der zuletzt über 900 Tage beim englischen Zweitligisten Sheffield Wednesday im Amt war. Zum Zeitpunkt seiner Entlassung stellte der Traditionsverein die zehntbeste Abwehr der Liga, kam jedoch auf lediglich 27 Tore in 23 Spielen. Ob eine solche Offensivleistung reichen kann, um Swansea zu retten, bleibt fraglich.

Der Sieg gegen Watford war ein guter Schritt in die richtige Richtung. Gleichfalls ist es sinnvoll, die Situation von Stoke City zu beobachten, die nach dem Pokal-K.o. Trainer Mark Hughes entließen und nun auf der Suche nach einem Nachfolger sind. Trotz aller Schwierigkeiten besitzen die Potters einige hochklassige Spieler, die unter dem richtigen Trainer aufblühen könnten.

Alle Wetten zur Premier League

Analyse der Statistiken

Wenn man heutzutage Wetten platziert, ist eine Vielzahl von Informationen direkt online verfügbar, um einen zu einer Entscheidung zu führen. Ein Blick auf die detaillierten Statistiken kann bereits Anzeichen dafür vermitteln, wann ein Team sich steigern oder absacken wird.

Wie zuvor erwähnt, kassierten sowohl West Ham als auch Everton deutlich weniger Gegentore, seitdem sie einen neuen Trainer einstellten. Während Sportwetter eine fundierte Vermutung im Hinblick auf ein Ende des Negativlaufs unter Allardyce hätten anstellen können, so überrascht der Erfolg unter Moyes etwas mehr, vor allem angesichts seiner gescheiterten Anstellungen seit dem Verlassen von Everton.

Im Falle des Schotten ist der Blick auf die Statistiken seit seiner Übernahme von West Ham der Schlüssel bei der Vorhersage einer Verbesserung in den folgenden Spielen. In den vergangenen sechs Spielen ließ West Ham nur 20 Torschüsse zu, was gleichbedeutend mit dem sechsten Platz in der Liga ist.

History of Football

Nur Burnley, Manchester City, Arsenal, Chelsea und Liverpool, alle in den Top 6 platziert, waren erfolgreicher. Zudem liegen sie im gleichen Zeitraum mit drei weißen Westen auf Platz zwei der Liga. Mit der Nutzung von Statistiken ist es sehr einfach zu erkennen, welche Teams sich in einem Negativtrend befinden. Eines von ihnen ist beispielsweise Bournemouth, momentan außerhalb der Abstiegsplätze mit einer Quote von 3,50 bei 888sport auf den Abstieg.

Angesichts der aktuellen Form läuft Eddie Howes Team große Gefahr, in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden. In den letzten sechs Spielen ließ Bournemouth 64 Schüsse innerhalb des eigenen Strafraums sowie 25 Torschüsse zu. Ebenso schwach sahen die Abwehrleistungen auf der linken Seite aus, von der die Cherries gleich 67 Flanken nicht verhindern konnten.

Aus diesem Grund könnte es schlau sein, auf das erste Liga-Tor von Leroy Sané seit Oktober zu wetten, wenn Bournemouth das Etihad Stadium besucht.Die Nutzung von Statistiken und dem Wissen über die Vergangenheit einzelner Teams und Trainer hilft zweifellos bei der Einschätzung von Überraschungen oder Favoritenerfolgen - es gibt jedoch auch Ausnahmefälle. So besitzen einige Mannschaften zum Beispiel Angstgegner, gegen die traditionell Schwierigkeiten aufkommen.

Zum anderen kommen kleinere Teams oft mit dem Wissen auf den Platz, dass gegen den „Goliath“ nichts zu verlieren ist und überraschen den Gegner mit dieser Einstellung. Beim Wetten auf den Fußball ist eine Kombination aus Beobeachten und der Analyse der Statistiken unabdingbar und damit die beste Herangehensweise.

January 17, 2018

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Wer ist der beste Fussballer aller Zeiten? Diese Fragen stellen sich Millionen von Fans weltweit. Eine klare Antwort wird es auf diese Frage vermutlich nie geben, denn der Fussball entwickelt sich immer weiter und immer neue Spieler und Stars treten ins Rampenlicht. Jede Generation für sich betrachtet hat Spieler, die in der Lage waren und sind, den Fussball zu dominieren.

Diego Maradona: Genie und Wahnsinn in einer Person

Diego Armando Maradona ist zweifelsfrei eine echte Fussball Legende. Der 1,67 Meter kleine Argentinier sorgte nicht nur auf dem Platz regelmäßig für Aufsehen, sondern war auch daneben eine schillernde Figur. Bereits zu seiner aktiven Zeit zwischen 1976 und 1997 erhielt der „Goldjunge“ zahlreiche Auszeichnungen: Unter anderem wurde er 1986, in seiner Blütezeit, zum Weltsportler des Jahres gewählt. Maradona wurde außerdem mehrfach zu Argentiniens und Südamerikas Fussballer des Jahres gewählt.

Seinen größten Erfolg feierte der offensive Mittelfeldspieler 1986 mit dem Gewinn der Fussball Weltmeisterschaft. Sein atemberaubendes Tor während der WM 86 gegen England wurde von der FIFA zum Tor des Jahrhunderts gewählt. Trotz zahlreicher Doping- und Drogenprobleme gewann Maradona auch die Wahl zum FIFA-Spieler des 20. Jahrhunderts. Bemerkenswert ist dabei vor allem die Tatsache, dass es sich hierbei um eine reine Fan-Abstimmung im Internet gehandelt hat und Maradona nach wie vor die Fans weltweit mit seiner Art und Weise begeistert.

Maradona hat für internationale Top-Klubs wie den FC Barcelona oder den SSC Neapel gespielt. Auf Vereinsebene blieben die ganz großen Erfolge jedoch aus. Der Gewinn des UEFA-Pokals 1989 war sein größter internationaler Erfolg mit einem Verein. Maradona glänzte vor allem durch seine technische Stärke; mit dem Ball am Fuß war er jedoch nicht aufzuhalten. Mit seiner Fussball-Intelligenz war er stets in der Lage, ein Spiel im Alleingang zu entscheiden. Seine teilweise unprofessionelle Einstellung zum Sportlerleben stand ihm oftmals im Weg und hat eine „noch größere“ Karriere sicherlich verhindert.

Es ist fraglich, ob Maradona in der heutigen Fussball Zeit mit seiner Art und Weise so erfolgreich wäre wie in den 80er und 90er-Jahren. Der Fussball ist deutlich schneller und körperbetonter geworden, zwei Eigenschaften über welche Maradona nur bedingt verfügte zu seiner aktiven Zeit.

Lionel Messi, eine lebende Fussball Legende

Mit Lionel Messi gibt es in der aktuellen Generation einen Spieler, welcher gerne mit Maradona verglichen wird, denn Messi und Maradona verbinden viele Gemeinsamkeiten. Die offensichtlichste ist die Tatsache, dass beide aus Argentinien kommen und beide zu den größten Offensivspielern aller Zeiten gezählt werden. Messi ist mit 1,70 Meter sicherlich kleiner als die meisten Fussball-Profis, seine einzigartige Technik und Schnelligkeit kompensieren dieses "Defizit" jedoch bei weitem. Anders als Maradona, hat Messi auf der Vereinsebene mit dem FC Barcelona alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Auch an persönlichen Auszeichnungen mangelt es dem „Floh“ nicht. Lediglich ein großer internationaler Titel mit der Nationalmannschaft fehlt Messi noch. 2014 scheiterte dieser mit der Albiceleste im WM-Finale an Deutschland. Argentinien zählt jedoch für die WM 2018 in Russland erneut zu den Top-Favoriten und erhält bei 888sport eine Siegerquote von 9,00.

Im Gegenteil zu Maradona hätte Messi vermutlich keine Probleme gehabt, in den 80ern und 90ern genauso stark zu spielen, wie in den vergangenen knapp zehn Jahren. Messi ist deutlich athletischer als Maradona und gilt bei vielen Experten als Vorzeigeprofi.

Pelé, die brasilianische Tormaschine

1281 Tore in 1363 Spielen sind eine atemberaubende Bilanz. Edson Arantes do Nascimento hat diese Statistik in seiner rund 21-jährigen Fussballer-Karriere erreicht. Vielen Fans dürfte do Nascimento besser unter dem Namen Pelé bekannt sein. Der Brasilianer gehört zweifelsfrei zu den besten Fussballern aller Zeiten. Egal in welchem Ranking, egal in welcher Weltauswahl, Pelé ist immer Bestandteil davon. Der Stürmer hat den Weltfussball in den 60er und 70er Jahren geprägt, wie kaum ein anderer Profi bis dato. Bemerkenswert ist dabei vor allem die Tatsache, dass Pelé lediglich für zwei Vereine gespielt hat. Knapp 17 Jahre stand er beim FC Santos unter Vertrag und hat mit dem brasilianischen Verein alles gewonnen, was es zu gewinnen gab - insgesamt waren es 26 Titel. Zum Ende seiner Karriere spielte er nochmals drei Jahre bei New York Cosmos. Für die brasilianische Nationalmannschaft absolvierte er 92 Länderspiele und war mit seinen 77 Toren maßgeblich an drei Weltmeistertiteln beteiligt. Zudem ist der „König des Fussballs“ nach wie vor Rekordtorschütze der Selecao und wird dies vermutlich auch noch eine ganze Weile bleiben.

Der fünfmalige Weltmeister Brasilien konnte sich zuletzt 2002 den WM-Titel sichern. Nach dem schockierenden Halbfinal-Aus 2014 im eigenen Land gegen Deutschland gehören Neymar & Co. jedoch mit Blick auf die WM 2018 erneut zum engeren Kreis der Titelanwärter. Mit einer Quote von 6,0 bei 888sport ist man gemeinsam mit Deutschland sogar der Top-Favorit.

Pelé war eine perfekte Kombination aus Spielmacher und Vollstrecker. Der Stürmer konnte mit dem Ball am Fuss zaubern, besaß jedoch auch die Fähigkeit, sich ohne Ball richtig zu positionieren. Er hatte schlichtweg den „richtigen Riecher für das Tor.“ In Deutschland hat man seine Eigenschaften stets mit jenen von Fritz Walter und Uwe Seeler verglichen. Pelé hat quasi beide in sich vereint. Mit seiner Athletik und Schnelligkeit wäre Pelé sicherlich auch in der Neuzeit in der Lage gewesen, solch starke Leistungen und Zahlen abzurufen, wie zu seiner aktiven Laufbahn.

Cristiano Ronaldo, das perfekt Gesamtpaket

Ähnlich wie Pelé gibt es auch in der aktuellen Generation einen Fussballer, welcher alles in Grund und Boden schießt. Cristiano Ronaldo ist ebenfalls eine echte „Tormaschine“ und jagt einen Rekord nach dem anderem. Mit Real Madrid und Manchester United hat er insgesamt vier Mal die UEFA Champions League gewonnen. Auch in der aktuellen CL-Saison gehört Ronaldo mit Real erneut zu den Top-Titelanwärtern; hinter Paris Saint-Germain und Manchester City erhalten die Königlichen bei 888sport eine Siegerquote von 6,00 für die Königsklasse.

Zudem wurde der Portugiese bisher fünf Mal zum Weltfussballer des Jahres gewählt. Auch mit der portugiesischen Nationalmannschaft hat er 2016 mit dem Gewinn der Fussball-Europameisterschaft einen großen internationalen Titel gewonnen. Es gibt wohl kaum einen erfolgreicheren aktiven Fussballer als Cristiano Ronaldo; nur Lionel Messi ist hier im gleichem Atemzug zu nennen.

Für viele Experten und Fans gilt CR7 als das perfekte Gesamtpaket. Er vereint viele Eigenschaften wie Athletik, Technik, Schnelligkeit und Effizienz und hat nahezu keinerlei Schwächen in seinem Spiel. Zudem gilt Ronaldo als sehr diszipliniert. Der 32-Jährige legt viel Wert auf seine Fitness, Gesundheit und Ernährung. Alle diese „Kleinigkeiten“ führen am Ende dazu, dass er als Gesamtpaket so einzigartig ist. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass Ronaldo bisher von schweren Verletzungen verschont geblieben ist. Sollte dies auch in Zukunft so bleiben, wird der Stürmer sicherlich noch mindestens 2-3 Jahre auf diesem Niveau spielen können.

Genau wie Pelé, hätte vermutlich auch Ronaldo keinerlei Probleme gehabt, mit seiner Spielweise auch in den 60ern, 70ern, 80ern oder 90ern den Fussball so sehr zu beeinflussen, wie er es derzeit tut. Vermutlich wäre er mit seinen Eigenschaften sogar ein noch größerer Superstar als heute. Spannend wäre es auf jeden Fall zu sehen, wie Pelé und Ronaldo in dieser Zeit zusammen gespielt hätten.

 

December 4, 2017

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Alle Wettquoten zur WM 2018

Von Außenseitern und Überraschungen

Sportwetten gehören zu einem großen Turnier genauso dazu wie das gemeinsame Verfolgen der Spiele sowie ein gefülltes Panini-Sammelalbum. Dabei stellt sich von vornherein die Frage, ob man lieber auf die ohnehin favorisierten Teams wie Deutschland, Brasilien und Argentinien setzt oder eine andere Strategie verfolgen möchte.

Für eben jene Außenseiter-Wetten sind stets einige Mannschaften dabei, die sich zum ersten Mal qualifiziert haben oder das Ticket zum Endturnier einigermaßen überraschend buchten. Im Hinblick auf die WM 2018 in Russland fällt ein schneller erster Blick dabei auf Nationen wie Panama oder auch Schweden, die Italien in den europäischen Playoffs ausschalteten.

Dabei schafften es gerade die kleineren Mannschaften immer wieder in die Schlagzeilen und spielten sich in einen Rausch, der im Turnier dann weit führte. Beispiele dafür sind unter anderem zwei Mannschaften bei der WM 2002 in Japan und Südkorea.

So erreichte der zuletzt erwähnte Co-Gastgeber am Ende einen überragenden vierten Platz, nachdem er sich aus Quotensicht als hoher Außenseiter gegen Italien und Spanien durchsetzte. Erst Deutschland im Halbfinale konnte durch Michael Ballacks Treffer den Finaleinzug verhindern. Auch Viertelfinal-Teilnehmer Senegal hatte kein Mensch in dieser Turnierphase erwartet.

Im siegreichen Eröffnungsspiel gegen Weltmeister Frankreich hatten die Afrikaner eine Quote von 8,97 und bescherten somit den wenigen Mutigen einen ertragreichen Tag. Ob sich Panama durch die Gruppe mit England, Belgien und Tunesien kämpft, ist allemal fraglich.

Die Quote von 10,50 auf den Achtelfinaleinzug Panamas könnte sich im Rückblick auf die WM 2014 jedoch durchaus lohnen. Im letzten Weltturnier galten England und Italien als sichere Erst- und Zweitplatzierte, um am Ende Costa Rica und Uruguay den Vortritt lassen zu müssen. Jene Costa-Ricaner dürfen sich diesmal mit Brasilien, der Schweiz und Serbien messen.

Abermals erfolgreich? Als Quote wird bei 888sport immerhin 8,00 auf einen der ersten zwei Plätze in der Gruppe beo der WM 2018 angeboten.

Mit Torschützenkönig zu 151-fachem Gewinn

Mit Torschützenkönig zu 151-fachem Gewinn

Besonders freuen durften sich alle diejenigen, die bei den Weltmeisterschafts-Wetten vor Südafrika 2010 ein gutes Näschen hatten. Dass ausgerechnet der niederländische Mittelfeldspieler Wesley Sneijder als Torschützenkönig aus dem Turnier herausging, erwarteten die Wenigsten.

Zu ihnen gehörten ebenso die Buchmacher, welche Sneijders Quote zuvor auf 151,00 festlegten. So gab es insbesondere in den Niederlanden viele Sportwetter, die einiges an Gewinn einstrichen. Eine einfache 5€-Wette resultierte damals in 750€ reinem Gewinn.

Wer jetzt nach den entsprechenden Quoten für das kommende Turnier sucht, dem helfen wir gerne. In den Wetten auf die Weltmeisterschaft 2018 finden sich mit einer Quote von 151,00 diesmal talentierte Akteure wie Kingsley Coman, Julian Draxler und Carlos Bacca. Warum sollte nicht einer von ihnen den goldenen Schuh in Russland holen?

Auf Deutschland als Weltmeister 2014 gab es deutlich weniger zu gewinnen. Doch ein Mann aus Großbritannien räumte trotz allem groß ab, da er zusätzlich vier andere Ereignisse korrekt tippte. Die Fünfer-Kombiwette beinhaltete neben dem WM-Sieg Deutschland noch den Premier League-Titel von Manchester City, den Aufstieg der Queens Park Rangers, den League One-Triumph der Wolverhampton Wanderers sowie zu guter Letzt Real Madrids Champions-League-Sieg. Aus einer 100£-Wette wurden somit schnell über 83.000£.

Beim selben Turnier gewann ein Mann aus dem britischen Essex ebenso einen größeren Betrag. Bei einer Quote von 501,00 setzte er auf das eigentlich undenkbare Resultat im Halbfinale der WM 2014: Deutschland – Brasilien 7:1. Die Folge war ein Gewinn von 2.505£ aus einem Einsatz von 5£.

Es sollte die einzige publik gewordene Person bleiben, welche das genaue Resultat in den Wetten auf die Weltmeisterschaft richtig vorhersagte. Einige weitere Glückliche lagen immerhin mit dem 5:0-Halbzeitstand richtig und freuten sich ebenso über meist vierstellige Beträge.

Selbst auf Twitter war das Spiel für einen Profi ein großer finanzieller Erfolg, da sich Joey Barton 5.000£ von Piers Morgan sicherte, der auf Brasilien getippt hatte. Sämtliche Gewinne des Wettstreits sollten unter wohltätigen Einrichtungen aufgeteilt werden.

Als zuletzt auch die offizielle Wettfreudigkeit Bartons öffentlich wurde, sperrte in die englische FA aufgrund 1.260 abgegebener Wetten auf die Weltmeisterschaft und andere Turniere für 18 Monate. Aufgrund dieser Entwicklungen wurde Barton vom FC Burnley entlassen.

Noch mehr Kurioses aus Frankreich

Selbst wenn es sich nicht um eine Sportwette traditioneller Art handelt, so ist es doch vermutlich das Verrückteste, was in Frankreich im TV vor einer WM passiert ist. Die „Wetterfee“ Doria Tillier hatte nach der französischen 0:2 Niederlage gegen die Ukraine im Playoff-Hinspiel zur WM 2014 scheinbar keine Hoffnung mehr für ihr Team.

Im Live-Programm erklärte Tillier, im Fall einer erfolgreichen Qualifikation ihres Landes das Wetter nackt zu präsentieren. Einige Tage später machte die Equipe Tricolore das Unfassbare war und drehte den Zwei-Tore-Rückstand per 3:0 in einen Erfolg und löste damit das Ticket nach Brasilien.

Mit der Einlösung ihrer Wettschuld ging die Moderatorin sehr kreativ zu Werke und präsentierte das Wetter aus der französischen Kleinstadt Poil. Poil? Übersetzt bedeutet „à poil“ tatsächlich nackt. Über eine sehr weit entfernte Kamera ließ sich der nackte Lauf über ein Feld verfolgen, während auf der anderen Bildschirmhälfte die aktuellen Temperaturen angezeigt wurden.

Auch wenn einige Zuschauer sicherlich ein wenig enttäuscht waren, tat Tillier ganz eindeutig das, was sie angekündigt hatte. In Frankreich wurde ihr somit vor allem unter den Fußballfans viel Respekt zuteil. Immerhin reichte es für die Nationalmannschaft der Grande Nation am Ende immerhin für das Viertelfinale. Sollte 2018 ein Land aus der UEFA-Könföderation gewinnen, wartet bei 888sport 1,35-Quote. Etwas bessere Quoten gibt es bereits, wenn der Sieger aus Südamerika stammt (3,25).

Großvater voller Vertrauen in Enkel

Großvater voller Vertrauen in Enkel

Vertrauen in die eigene Verwandtschaft gibt es in vielen Familien, doch in Wales überstieg sie einst das gewöhnliche Maß. Peter Edwards musste in seinem dreijährigen Enkel Harry Wilson etwas ganz Besonderes erkannt haben, denn er setzte in dessen jungen Jahren 50£ darauf, dass er einmal für die walisische Nationalmannschaft spielen werde.

Der Buchmacher lachte ihn in diesem Moment vermutlich aus, doch gab ihm letztlich eine Quote von 2501,00 für das vermeintlich unwahrscheinliche Ereignis. Im Oktober des Jahres 2013 war es schließlich soweit, als Wales ein WM-Qualifikationsspiel gegen Belgien austrug und dabei ein 1:1 erreichte. Als 16-Jähriger debütierte Harry Wilson für Wales, als jüngster Nationalspieler aller Zeiten.

Die Buchmacher trauten ihren Augen nicht, als 13 Jahre später der Großvater durch die Tür trat und seine 125.000£ einsammeln wollte. Wie es sich für faire Sportsmänner in Großbritannien gehört, zahlten sie ihm den Betrag wie vereinbart aus. Es sollte das bisher einzige Länderspiel Wilsons bleiben, doch dem Stolz seines Großvaters tut dies verständlicherweise keinen Abbruch.

Welche Geschichten die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland 2018 wohl schreiben wird? Welche Außenseiter überraschen die Buchmacher dieses Mal? Kommt es wieder zu einem unerwarteten Torfestival wie in Brasilien vor vier Jahren? An ungewöhnlichen Wettoptionen gibt es letzten Endes genügend online zufinden. Nun geht es lediglich „nur“ noch darum, die Gewinnerwette herauszufiltern.

Alle Wetten zur WM 2018

February 1, 2018

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Die neuen Regeln beim ersten Grand-Slam des Jahres:

Die 106. Australian Open bringen einige Veränderungen mit sich. Das Preisgeld wurde zum Vorjahr von 50 auf 55 Millionen US Dollar aufgestockt. Zudem wird jetzt vermehrt gegen „Preisgeldjäger“ vorgegangen. Teilnehmer, die ab Donnerstag vor Turnierbeginn ihren Start absagen, bekommen nur noch 50% des Preisgeldes. Der Rest geht an den nachrückenden Lucky-Looser. Somit will man verhindern, dass sich verletzte Spieler zum Turnier fit melden, dann nicht antreten aber dennoch das volle Preisgeld einsacken. Des Weiteren wird zum allerersten Mal eine sogenannte Shot-Clock zum Einsatz kommen. Von einem beendeten Ballwechsel bis zum nächsten Aufschlag dürfen nur noch maximal 25 Sekunden vergehen. Bei der ersten Überschreitung gibt es eine Verwarnung, beim zweiten Mal einen Punktverlust. Eine Regeländerung, die vor allem bei Rafael Nadal nicht auf Gegenliebe stößt. „Es geht doch darum, was die Fans wollen. Wenn sie kurze Punkte befürworten, bei denen die Spieler nicht viel nachdenken und nur auf Winner gehen, ist die Shot-Clock vielleicht gut. (…) Wenn du keine gute Show sehen willst, ist die Shot-Clock eine großartige Verbesserung“, sagte der Spanier mit einem sarkastischen Unterton. Bislang lag es immer im Ermessen des Schiedsrichters, ob er einem Spieler wegen Zeitüberschreitung verwarnt oder nicht.

Geht das schon wieder los?

Die neue Tennissaison ist gerade einmal wenige Wochen alt – schon kehrt bei dem ein oder anderen Tennisfan wieder Sorge ein. Der Grund: Bereits wie bei den US Open 2017 gab es auch schon im Vorfeld der Australian Open wieder zahlreiche Absagen von prominenten Spielern und Spielerinnen – hinter der Teilnahme von weiteren Topstars steht zudem ein dickes Fragezeichen. Doch wer ist nun definitiv nicht dabei? Wer bangt noch um seine Teilnahme? Ein Überblick:

Andy Murray:

Der dreifache Grand-Slam Champion und fünffache Australian Open-Finalist, Andy Murray, wird definitiv nicht beim ersten großen Highlight im Tenniskalender aufschlagen können, denn den 30-Jährigen plagen weiterhin anhaltende Hüftprobleme. Nachdem die konservative Behandlung beim Briten nicht anschlug, scheint eine OP und somit eine deutlich längere Verletzungspause unumgänglich zu sein. Sein letztes Match bestritt Murray im Juli 2017 beim Rasenturnier in Wimbledon.

Kei Nishikori:  

Ähnlich wie den Briten, wird auch den Japanern ihr absolutes Aushängeschild beim „Happy Slam“ fehlen. Seit seinem Sehnenriss im rechten Handgelenk bestritt der 28-Jährige kein Match mehr auf der Tour. Doch anders als bei Murray befindet sich Nishikori bereits wieder im Training. Jedoch ist der Japaner noch nicht in der körperlichen Verfassung, um ein Match über die Distanz „Best-of-Five“, bestreiten zu können.

Novak Djokovic:

Nein, er hat (noch) nicht für die Australian Open abgesagt, aber hinter seiner Teilnahme steht nach wie vor ein dickes Fragezeichen. Die Rede ist natürlich vom sechsfachen Champion Novak Djokovic. Der Serbe, der sein letztes Match im Juli 2017 bestritt, leidet noch immer an einer langwierigen Ellenbogenverletzung. Weil die konservative Behandlung bisher nicht die erhofften Fortschritte brachte, musste der 30-Jährige die Turniere von Abu Dhabi und Doha bereits absagen, obwohl er diese Turniere im Vorfeld der AO unbedingt spielen wollte. Ob Djokovic beim ersten Grand-Slam des Jahres dabei sein wird, wird kurzfristig entschieden. Der Serbe wird am 10. Januar bei den Tie-Break-Tens aufschlagen. Sollte sein Ellenbogen den Belastungen standhalten wird er am Montag an den Start gehen – aber auch nur dann. „Ich werde erst wiederkommen, wenn ich hundertprozentig fit bin“, erklärte der zwölffache Major-Sieger.

Quote auf Titel Nummer sieben: 7.50

 

Stan Wawrinka:

Auch das letzte Match von Stan Wawrinka liegt schon eine ganze Weile zurück – im Juli 2017 konnten die Tennisfans den dreifachen Grand-Slam Champion zuletzt beim Tennisspielen bewundern. Seitdem machten dem Schweizer vor allem seine Knie einen großen Strich durch seine Comeback-Pläne. Zwischen Juli und November 2017 musste sich „Stan the Man“ zwei Knieoperationen unterziehen. Die Nachwirkungen waren so gravierend, dass Wawrinka seine Teilnahme beim Showturnier in Abu Dhabi absagen musste. Bei den Tie-Break-Tens soll nun endgültig die Rückkehr auf den Platz erfolgen. Danach wird sich entscheiden, ob der Australian Open-Champion von 2014 in Down Under aufschlagen wird.

Wawrinka holt sich seinen zweiten Major-Titel in Down Under: 36.00 Quote

Rafael Nadal:   

Ja, Rafael Nadal und sein Körper, ein Ereignis was niemanden mehr so richtig verwundern wird – doch das der Spanier zu Beginn einer neuen Saison seine Blessuren nicht auskuriert hat, ist neu. Bereits seit Oktober des letzten Jahres musste sich der 31-Jährige wieder mit seinem nostalgischen Punkt, dem Knie, mehr auseinandersetzen als ihm lieb ist. Damals ruinierte es ihm die Chance auf seinen ersten Titel bei den ATP Finals. Im neuen Jahr musste Nadal wegen seinem Knie bereits die Vorbereitungsturniere in Abu Dhabi, Brisbane und Sydney absagen. Bei den Tie-Break-Tens will der Spanier allerdings antreten, um sich Matchpraxis im Vorfeld der Australian Open zu holen.

Rafael Nadal gewinnt die Australian Open: 6.50 Quote

 

Doch auch bei den Damen werden in diesem Jahr zahlreiche, prominente Namen fehlen……………

Serena Williams: 

Nach der Absage von Titelverteidigerin Serena Williams steht bei den Damen bereits fest, dass es eine neue Titelträgerin geben wird. Die 36-jährige US-Amerikanerin hatte eigentlich angekündigt bei den Australian Open nach einem Jahr Pause wieder auf die Tour zurückkehren zu wollen. Doch die Niederlage nach ihrer Babypause gegen Jelena Ostapenko beim Showturnier in Abu Dhabi zwang die ehemalige Nummer eins der Welt zum Umdenken – zu groß sind ihre konditionellen Defizite, hinzu kommt die weiterhin fehlende Power in ihren Schlägen nach einem Jahr Wettkampfpause.

Neben der amtierenden Titelträgerin wird auch die zweimalige Australian Open-Siegerin, Victoria Azarenka, ebenfalls nicht an den Start gehen. Aufgrund des aktuellen Sorgerechtsstreits um ihr Kind sagte die Weißrussin, genau wie bei den US Open, ihre Teilnahme ab. Ihr letztes Match bestritt die ehemalige Nummer eins der Welt im letzten Sommer. Wegen der aktuellen familiären Situation ist zudem nicht klar, wann Azarenka wieder auf die Tour zurückkehren wird und zurückkehren kann.

Ebenfalls nicht bei den Australian Open am Start sein werden:

  • Sabine Lisicki, anhaltende Knieprobleme machen eine Teilnahme der früheren Wimbledon-Finalistin unmöglich.
  • Jelena Jankovic, die ehemalige Nummer eins der Welt verpasst, verletzungsbedingt, ihr erstes Grand-Slam Turnier seit 14! Jahren
  • Timea Bacsinszky, die Schweizerin bestritt in Wimbledon ihr letztes Match – nach Weihnachten konnte die 28-Jährige erstmals wieder voll belastbar trainieren – die Teilnahme am „Happy Slam“ kommt für sie noch zu früh

Die zahlreichen Absagen und Blessuren schränken die Favoritensuche dementsprechend ein, bei den Damen eher weniger – doch vor allem bei den Herren rückt einer wieder verstärkt in den Vordergrund.

Die Rede ist natürlich vom 19-maligen Grand-Slam Champion und amtierenden Titelverteidiger Roger Federer. Es mag einem teilweise wie die ultimative Tennisironie vorkommen, doch es ist wirklich so. Der älteste Spieler ist topfit, gesund und am besten in Form. Bei seinem einzigen Turnier in Vorbereitung auf die Australian Open gewann der Schweizer, mit Landsfrau Belinda Bencic, den prestigeträchtigen Hopman Cup. Dabei überzeugte vor allem der 36-Jährige. Der „Maestro“ gewann alle seiner vier Einzelpartien und gab dabei nur einen einzigen Satz ab. Federer ist der Topfavorit in Down Under. Im Falle eines erneuten Triumphs würde er mit Novak Djokovic gleichziehen (2.50 Quote auf den sechsten Erfolg von Federer bei den AO)

 

Die Favoriten bei den Damen:

  • Simona Halep (7.00)
  • Garbine Muguruza (7.50)
  • Karolina Pliskova (8.00)

Als Geheimfavorit ist Lokalmatador Nick Kyrgios zu nennen. Nach seinem Turniersieg in Brisbane und dem Rätselraten um die Teilnahme von einigen Topleuten, ist der 22-Jährige verstärkt in den Vordergrund gerückt. Einziger Nachteil: Der Australier ist nur an Position 17 gesetzt. Bedeutet: Bereits in Runde drei könnte Kyrgios möglicherweise auf ein Kaliber der Größenordnung Roger Federer treffen – ein Szenario was viele australische Tennisfans nicht sehen wollen.

Quote auf den Turniersieg von Nick Kyrgios: 16.00

Bei den Damen haben sich hingegen zwei Deutsche in den Favoritenkreis gespielt. Als erstes muss dabei Julia Görges genannt werden. Schlappe 29 Jahre musste die Frau aus Bad Oldesloe werden um zur besten deutschen Tennisspielerin aufzusteigen. Görges gewann letzte Woche das Turnier von Auckland (jahresübergreifend ihr dritter Turniersieg in Serie) und ist seit nunmehr 14 Spielen ungeschlagen. In die anstehenden Australian Open wird die Deutsche als gesetzte Spielerin (Nummer 12 – beste Platzierung der Karriere) gehen.

Die Quote auf den vierten Turniersieg in Folge steht bei 21.00.    

Und ja, auch bei Angelique Kerber lief die Vorbereitung auf den ersten Grand-Slam des Jahres sehr zufriedenstellend. Beim Hopman Cup erreichte die Deutsche, an der Seite von Alexander Zverev, das Finale. Im gesamten Turnierverlauf blieb Kerber ohne Satzverlust und konnte im Finale ihr Einzel, gegen Belinda Bencic, klar und deutlich mit 6:4, 6:1 für sich entscheiden.

Kerber wiederholt ihren Triumph von 2016: 11.00 Quote

Alle Wetten zu den Australian Open

January 9, 2018

Von 888sport

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Das Warten ist zu Ende

US Open

Mehr als einen Monat liegt das letzte Grand Slam Turnier in Wimbledon nun schon zurück. Für Fans der Major-Turniere eine schier unendlich lange Zeit. Doch nun beginnt das Kräftemessen der Tenniselite von Neuem. Die beiden Top-Favoriten der Buchmacher sind erwartungsgemäß der French Open-Sieger – Rafael Nadal – und der Gewinner von Wimbledon und den Australian Open – Roger Federer. Doch auch der Deutsche Alexander Zverev dürfte ein Wörtchen mitzureden haben!

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Der Schweizer Altmeister Roger Federer (2.40-Siegquote)

Im zarten Alter von 36 Jahren wirkt der Schweizer Roger Federer immer noch spritzig und agil. Kein Wunder also, dass der Routinier in dieser Saison bereits zwei der drei gespielten Grand Slams für sich entscheiden konnte. Doch aufgrund seiner Absage bei den French Open reicht es trotz der beiden Titel nur zu Rang Drei in der Weltrangliste. Dies wird den Ansprüchen des passionierten Schweizers keineswegs genügen; daher wird der Altmeister bei den kommenden US Open alles daran setzen, sich die 2000 Punkte für den Turniersieg unter den Nagel zu reißen. Doch wie lief die Vorbereitung auf das Hartplatz-Turnier in Flushing Meadows? Im Großen und Ganzen vielversprechend. Zwar musste sich Federer in Montreal beim Coupe Rogers dem deutschen Ausnahmetalent Alexander Zverev im Finale geschlagen geben, die Runden zuvor wirkte der Schweizer jedoch auch auf dem neuen Untergrund bestens eingespielt. Warum sollte Federer also nicht sein sechster Titelgewinn in New York gelingen bei einer 2.40-Quote? Für eine Finalteilnahme gibt es zumindest noch eine 1.90-Quote abzuräumen. Durchaus attraktiv, wenn man bedenkt, dass dieses Kunststück dem sympathischen 36-Jährigen bereits sieben Mal in seiner Karriere gelang!

Das spanische Kraftpaket Rafael Nadal (3.70-Quote)

Wenn es im Tennis nur um die Armkraft ginge, wäre Nadal ein unschlagbarer Gegner. Immer wieder fällt auf, mit welcher Wucht der auf Mallorca geborene Tennisstar seinen Top-Spin übers Netz jagt. Diese Saison gelang ihm das am besten bei den French Open in Paris, als er sich den Titel holen konnte. Bei Wimbledon aber war für den muskulösen Spanier bereits im Achtelfinale Schluss. Wenig überraschend, da Rasen der Belag ist, welcher Nadal am wenigsten liegt. Die US Open finden jedoch auf Hartplatz statt, wodurch ihm beim anstehenden Wettbewerb sicherlich mehr zuzutrauen sein dürfte als zuletzt. Falls dem Mallorquiner in diesem Jahr nach seinen Siegen 2010 und 2013 der „Titel-Hattrick“ gelingt, winkt eine starke 3.70-Quote. Landet Rafael Nadal entweder auf Platz Eins oder Zwei wartet immerhin noch eine 2.90-Quote auf eine Wette! 

Der deutsche Hoffnungsträger Alexander Zverev (9.00-Quote)

20 Jahre! So alt ist das deutsche Supertalent Alexander Zverev. Das bedeutet, dass der Hamburger beim ersten Titelgewinn von Top-Favorit Roger Federer im Jahr 2004 erst sieben Jahre alt war. Nun 13 Jahre später zählt Zverev aufgrund seiner starken Turniervorbereitung zu den drei heißesten Anwärtern auf den Titel und befindet sich auf Rang Sechs der Weltrangliste. Doch wie machte der Jungspund auf sich aufmerksam? Stichwort Coupe Rogers: Beim hochklassig besetzten Turnier in Kanada erreichte die deutsche Tennishoffnung nach Siegen über die Top 30 Spieler Richard Gasquet (251.00-Siegquote) und Nick Kyrgios (16.00-Siegquote) das Finale. Dort wartete sein Idol Roger Federer. Auf dem Papier eigentlich eine klare Sache! Doch Zverev konnte den Schweizer Altmeister durch eine beeindruckende Performance glatt mit 6:3 und 6:4 bezwingen und sich den Pott holen. Aufgrund dieser überragenden Leistung sollte man den Hamburger Youngster bei den anstehenden US Open auf dem Schirm haben! Für den ersten Grand Slam Sieg des deutschen Ausnahmetalents winkt eine sensationelle 9.00-Quote! Und falls es mit dem Titelgewinn nicht klappen sollte und Zverev im Finale unterliegt, gibt es immer noch eine ansehnliche 3.50-Quote abzustauben. Die Formkurve zeigt steil nach oben! Also wettet auf unsere deutsche Hoffnung, wenn ihr ordentlich abräumen wollt! 

Für alle Wetten zu den US Open hier klicken!

August 22, 2017

Von 888sport

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Die Gewinner der letzten Saison:

Roger Federer:

Ohne jeden Zweifel – Roger Federer hat in 2017 allen gezeigt, dass er noch lange nicht fertig hat. Mit sieben Turniersiegen (darunter Australian Open, Indian Wells, Miami und Wimbledon) bei nur 12 gespielten Events und gerade einmal fünf Niederlagen in 62 Matches spielte der „Maestro“, statistisch gesehen, eines der besten Jahre in seiner Karriere. Dass Federer auch im hohen Tennisalter von 36 Jahren noch zu den Besten gehört, liegt vor allem an seiner Weitsicht. Der Schweizer schaut seit 2,3 Jahren genau auf den Kalender. Die Folge: Nur eine kleine Verletzung am Rücken (2 Wochen Pause). Zurzeit bereitet sich der 19-malige Grand Slam Champion in Dubai auf seine 21.Profisaison vor. In den ersten drei, vier Monaten hat Federer unglaublich viele Punkte aus dem Vorjahr zu verteidigen. Seinen Saisoneinstieg wird er allerdings schon 30.Dezember beim Hopman Cup an der Seite von Belinda Bencic geben – ehe er dann am 15.Januar, bei den Australian Open, in die Mission Titelverteidigung starten wird. Für Grand Slam Titel Nummer 20 liegt die Quote bei 3.50.

Rafael Nadal:  

Ähnlich wie Roger Federer war auch Rafael Nadal einer der großen Gewinner der Saison 2017 – wieder einmal muss man sagen. Mit sechs Turniersiegen, darunter dem zehnten Triumph bei den French Open, und einer Sieg-Niederlagen Statistik von 67-11 spielte der Spanier, hinter Federer, die zweitbeste Saison von allen Aktiven. Trotzdem holte er unter dem Strich in der letzten Saison mehr Punkte als der Schweizer und beendete das Jahr als Nummer eins (zum vierten Mal insgesamt). Das lag vor allem daran, dass Nadal, im Gegensatz zu Federer, die Sandplatzsaison nicht ausließ und nach Belieben dominierte. Nur Dominic Thiem konnte den Spanier in 25 Matches als einziger eine Niederlage beibringen. Getrübt wurde die Saison nur am Ende, als der 31-Jährige wegen auftretenden Knieproblemen Turniere und Matches absagen musste. In das kommende Tennisjahr wird der Spanier dann wieder fit und beschwerdefrei antreten können, sodass bei den Australien Open im Januar mehr als wieder nur Platz zwei wie im Vorjahr drin ist. Die Quote für den Titel steht bei 4.00.

Grigor Dimitrov:

Oft wurde der Bulgare als billiger Abklatsch von Roger Federer, weil sein Spielstil sehr dem des Schweizers ähnelt, belächelt. Doch ein dauerhafter Erfolg wollte sich bei Dimitrov nie so richtig einstellen. Geändert hat sich das Ganze nun in der letzten Saison. Mit vier Turniersiegen, darunter der Triumph bei den ATP World Tour Finals, spielte der 26-jährige das beste Jahr in seiner bisherigen Karriere. In die kommende Spielzeit wird der Bulgare zum ersten Mal als Nummer drei der Welt gehen – was ihn für die Australien Open zu einem der topgesetzten Spieler macht. Interessant wird zu beobachten sein ob Dimitrov seine Form aus dem Vorjahr konservieren kann. Dazu wird er auch wieder mehr Konkurrenz bekommen. Mit Novak Djokovic, Stan Wawrinka und Andy Murray kehren drei absolute Aushängeschilder wieder auf den Platz zurück. Ein Gefühl an das sich der Bulgare wieder gewöhnen muss. Anstatt zwei absoluten Weltstars (Federer, Nadal), wird sich der inoffizielle Tennisweltmeister nun gegen fünf Topstars beweisen müssen. Es geht darum zu zeigen, dass er zurecht auf Platz drei (beste Platzierung in der Karriere)  in der Weltrangliste steht. Zur Erinnerung: Bei seinem bislang größten Triumph, dem Gewinn der ATP Finals, schlug Dimitrov keinen der fünf genannten Ausnahmespieler. Wenn er bei den Australian Open seinen nächsten großen Titel holen will, wird er sich mit den Schwergewichten diesmal auseinandersetzen müssen. Die Quote für seinen ersten Grand Slam Titel liegt bei interessanten 17.00.

Die größten Enttäuschungen in 2017:

Novak Djokovic:

Die letzte Saison war für Novak Djokovic, ohne jeden Zweifel, ein Jahr zum vergessen. Nach seinem so lang ersehnten Triumph bei den French Open 2016 schien die Luft beim „Djoker“ raus gewesen zu sein. Was folgte waren die Trennung von Erfolgscoach Boris Becker und die überraschende Zweitrundenniederlage bei den Australian Open 2017. Nach enttäuschenden ersten fünf Monaten und nur zwei Finals holte die ehemalige Nummer eins der Welt Tennislegende Andre Agassi in sein Team. Danach ging es wieder Aufwärts mit dem Serben. Er gewann das Turnier von Nottingham und schien wieder rechtzeitig für Wimbledon in Form zu kommen. Nach überzeugenden ersten Auftritten folgte dann der Schock. Djokovic gab im Viertelfinale von Wimbledon verletzungsbedingt auf. Spätestens da wurde jedem klar, dass beim „Djoker“ irgendwas nicht stimmte. Wie sich später herausstellte, schleppte der 30-jährige eine Ellenbogenverletzung mit sich herum, die ihm bereits seit mehr als einem Jahr zu schaffen machte. Djokovic gab nach seiner verletzungsbedingten Aufgabe an, in 2017 kein weiteres Turnier mehr bestreiten zu können. Es war das tragische Ende einer Seuchensaison. Nur 38 Matches, zwei Turniersiege (für Djokovics Verhältnisse wenig) und der Absturz auf Weltranglistenplatz 12. Doch nun will der Serbe nach über sechs Monaten Verletzungspause wieder angreifen. Neben Agassi hat er sich deshalb auch Radek Stepanek zusätzlich als Coach geholt. Bereits in wenigen Tagen wird sich zeigen, ob der 30-jährige seine langwierige Verletzung vollständig auskuriert hat. Djokovic wird beim Showturnier in Abu Dhabi (28.-30.Dezember) sein Comeback auf der Tour feiern. Für seinen siebten! Titel bei den Australian Open in elf Jahren winkt eine Quote von 4.50.

 

Andy Murray:

Auch über die ehemalige Nummer eins der Welt, Andy Murray, muss gesprochen werden. Mit seinem Sieg bei den ATP Finals 2016 übernahm der Brite den Platz an der Sonne der Tennisweltrangliste. Doch der Status als Gejagter schien den 30-Jährigen mehr zu hemmen als zu beflügeln. Nach nicht einmal der Hälfte der Saison war Murray bereits dreimal in der ersten Runde gescheitert. Nach schwierigen ersten Monaten als Nummer eins der Welt wollte der Brite dann wieder in Wimbledon voll angreifen und seinen Titel verteidigen. Doch wenige Wochen vor dem Start verletzte sich Murray an der Hüfte und spielte somit kein einziges Match vor dem wichtigsten Tennisturnier der Welt. Trotz dieser Verletzung quälte sich der 30-Jährige Brite immerhin noch bis ins Viertelfinale. Im Nachhinein betrachtet hätte er diese Unternehmung doch besser sein gelassen, denn der Brite machte sich dabei seine ohnehin schon lädierte Hüfte noch weiter kaputt und konnte in der Folge kein weiteres Turnier mehr spielen. Mittlerweile ist der 30-Jährige bis auf Platz 16 in der Weltrangliste abgestürzt. In 2018 will und muss Murray nun wieder angreifen. Topfit wird er aller Voraussicht nach sein. Bereits im November spielte der ehemalige Wimbledon-Champion ein Showmatch gegen Roger Federer. Für Murrays Sieg in Down Under winkt eine 9.00 Quote

 

Stan Wawrinka:

Auch bei Stan Wawrinka war 2017 ein Jahr zum vergessen. Trotz dem Halbfinale bei den Australian Open, dem Finale von Roland Garros und dem Turniersieg von Genf, musste der Schweizer viermal in der ersten Runde seine Koffer packen. Hinzu kommt, dass der 32-Jährige in dieser Saison kein einziges Match auf Rasen gewann. Dazu war bei ihm, ebenfalls wie bei Djokovic und Murray, nach der Hälfte der Saison bereits Schluss. Eine schwerwiegende Knieverletzung zwang den dreifachen Grand Slam-Champion zu einem ungeplant frühen Saisonaus. Auf sein Comeback müssen die Tennisfans allerdings nicht mehr lange warten. Bei Showturnier in Abu Dhabi wird „Stan the Man“ sein langersehntes Comeback feiern. Die Quote für seinen zweiten Australian Open Titel nach 2014 liegt bei verlockenden 17.00

Hochspannung beim ersten Grand Slam der neuen Saison:

Dass die Langzeitverletzten nun wieder auf die Tour zurückkehren, bedeutet im Umkehrschluss vor allem eins: Hochspannung für die Australian Open. Mit Federer und Nadal werden nur zwei der sogenannten „Big Four“ topgesetzt sein. Djokovic, Murray, Wawrinka, Nishikori und Raonic sind zwar immer noch gesetzt, aber nicht topgesetzt. Somit könnten die bereits genannten Akteure schon ab der dritten Runde bzw. dem Achtelfinale auf Federer oder Nadal treffen. Eine Konstellation, die es seit Jahrzehnten nicht mehr gab. Interessant wird deshalb zu beobachten sein, wie sich die Rückkehrer präsentieren werden. Trotz einiger Vorbereitungsmatches werden die Australian Open der erste echte Gradmesser für Djokovic, Murray und Wawrinka nach über einem halben Jahr Turnierpause. Spannend wird auch sein ob die neuen TopTen-Spieler Alexander Zverev, David Goffin, Jack Sock und Dominic Thiem ihre Weltranglistenposition nach den Comebacks der drei Ausnahmespieler verteidigen können. Dazu wird es beim ersten Grand Slam des Jahres einige Neurungen geben. Zum allerersten Mal wird eine Shot-Clock zum Einsatz kommen. Von einem beendeten Ballwechsel bis zum nächsten Aufschlag dürfen nur noch maximal 25 Sekunden vergehen. Bei der ersten Überschreitung gibt es eine Verwarnung, beim zweiten Mal einen Punktverlust. Zum anderen wird jetzt vermehrt gegen „Preisgeldjäger“ vorgegangen. Teilnehmer, die ab Donnerstag vor Turnierbeginn ihren Start absagen, bekommen nur noch 50% des Preisgeldes. Der Rest geht an den nachrückenden Lucky-Looser. Somit will man verhindern, dass sich verletzte Spieler zum Turnier fit melden, dann nicht antreten aber dennoch das volle Preisgeld einsacken.

Quote auf den Sieg bei den Australian Open:

Alexander Zverev: 12.00

David Goffin: 41.00

Jack Sock: 81.00

Dominic Thiem: 31.00

Ohne die „Big Four“ ist der Tennissport nicht annähernd so attraktiv:

November 2017: Finale der ATP World Tour Finals zwischen Grigor Dimitrov und David Goffin. Der Bulgare Dimitrov siegt bei seiner Premierenteilnahme und holt sich den größten Erfolg in seiner Karriere. Doch was um den Court herum geschieht, ist beängstigend. Leere Sitze, mangelndes Zuschauerinteresse und das bei einem der wichtigsten Turniere des Jahres. Der Grund: Andy Murray, Novak Djokovic (zwei der „Big Four“) und Stan Wawrinka fehlten verletzt. Nadal spielte verletzungsbedingt nur ein Match und Roger Federer füllte zwar in seinen Matches die Ränge – jedoch schied er im Halbfinale aus - was ein fast komplettes Desinteresse am Finale auslöste. Die vielen leeren Sitze im Finale der ATP Finals sind besorgniserregend. Es ist vor allem ein Szenario was Angst macht – denn es ist ein Blick in die Zukunft. Federer, Nadal, Djokovic, Murray und Wawrinka teilen sich die großen Titel seit einem Jahrzehnt untereinander auf. Sie sind die großen Stars, die Zugpferde der Szene, die jeder sehen will. Was passiert, wenn die nüchtern betrachtet einzigen richtigen Stars im Herrentennis nicht da sind, hat das letzte halbe Jahr gezeigt. Drei waren verletzungsbedingt komplett raus gewesen, Federer spielte nicht jedes Turnier und Nadals Körper verhinderte die Teilnahme an vielen Turnieren in der Schlussphase der Saison.

Die Folge: Große, bedeutsame und wichtige Turniere (1000er Masters von Paris-Bercy, ATP Finals) wurden unwichtig – das Interesse der Fans war deshalb überschaubar, was sich schlussendlich auch in den Zuschauerzahlen wiederspiegelte. Zu Saisonbeginn werden alle fünf großen Stars wieder zurück sein. Doch die Frage ist, wie lang der Status Quo wiederhergestellt sein wird. Federer, Nadal, Murray, Djokovic und Wawrinka sind mittlerweile alle über 30. Somit ist auch auszuschließen, dass alle noch 10-15 Jahre auf der Tour vor sich haben. Die ATP muss es deshalb schaffen neue Stars zu kreieren - sonst droht dem Herrentennis ein düsteres Zeitalter nach den „Big Four“.

 

Alle Wetten zum Tennis 

December 19, 2017

Von 888sport

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Kaum ein Tennis-Fan hätte zu Beginn der Saison 2017 ernsthaft damit gerechnet, dass ausgerechnet Rafael Nadal und Roger Federer zum Ende der Saison auf den Plätzen 1 und 2 stehen. Der 31-jährige Nadal ist mit 3.300 Punkten in die Saison gestartet und lag "nur" auf Rang 9. Für den 36 Jahre alten Federer war der Weg zurück an die Spitze noch steiniger, der Schweizer lag im Januar 2017 mit 2.130 Punkten gerade mal auf dem 16. Platz im Singles Race. Die beiden Legenden haben zweifelsohne von den vielen verletzungsbedingten Ausfällen diese Saison profitiert. Allen voran hat die Verletzung von Novak Djokovic die ATP Tour in dieser Saison maßgeblich geprägt.

Eine Saison zum Vergessen für Novak Djokovic

Als Nr. 2 der Weltrangliste ist Novak Djokovic im Januar motiviert in die Saison 2017 gestartet. Der 30-jährige Serbe hat in den vergangenen Jahren alles gewonnen, was es im Tennis zu gewinnen gibt, und dennoch schien es so, als wäre Djokovic nach wie vor heiß auf neue Titel. Mit dem Sieg bei den ExxonMobil Open in Katar, bei denen er Andy Murray im Finale in drei Sätzen schlug, legte Djokovic einen perfekten Start in die neue Saison hin. Das frühe Aus bei den Australian Open gegen Denis Istomin schockte jedoch die Tenniswelt. Niemand hätte damit gerechnet, dass der Australian-Open-Sieger von 2016 gegen einen Spieler aus der Top 150 verlieren wird. Djokovic selbst hatte lange Zeit mit diesem Rückschlag zu kämpfen und stand erst wieder im Mai 2017, knapp vier Monate später, in Rom in einem ATP Finale. Dort musste er sich jedoch glatt in zwei Sätzen gegen den Deutschen Alexander Zverev geschlagen geben.

Im Juni feierte der Joker dann seinen zweiten Turniersieg, in Eastbourne auf Rasen. Kurz vor Wimbledon schien Djokovic nochmals seine Formkurve in den Griff zu bekommen. Doch spätestens nach dem Viertelfinal-Aus in Wimbledon gegen Tomas Berdych, wo Djokovic verletzt aufgab, war allen Experten und Fans klar, dass etwas mit Djokovic nicht stimmen kann. Wenige Wochen später folgte dann die Auflösung des Rätsels: Der Serbe gab bekannt, dass er aufgrund einer Verletzung am Ellbogen des Schlagarms in der Saison 2017 wohl kein Spiel mehr absolvieren wird. Eigenen Angaben zufolge plagte sich der Tennis-Profi seit knapp zwei Jahren bereits mit dieser Verletzung herum und es führe kein Weg an einer längeren Pause vorbei. Gerade einmal 10 Turniere hat Djokovic damit in der laufenden Saison bestritten, insgesamt acht Teilnahmen musste er absagen, darunter auch die US Open und die ATP Finals in London.

Ein Ende der knapp viermonatigen Leidenszeit ist jedoch in Sicht, denn vor kurzem hat Djokovic angekündigt, noch in diesem Jahr sein Comeback auf der Tour zu feiern. Der Serbe hat seine Teilnahme an der Mubadala World Tennis Championship (28. bis 30. Dezember 2017) in Abu Dhabi zugesagt. Es wird spannend zu sehen, in welcher Form sich Djokovic nach so einer langen Pause präsentieren wird.

Auch Stan Wawrinka feiert 2017 sein Comeback

Neben Novak Djokovic prägte sicherlich auch der Ausfall von Stan Wawrinka die ATP Tour 2017. Der 32-jährige Schweizer hat eine ähnliche Seuchen-Saison wie Novak Djokovic hinter sich. Bei den Australian Open zog "Stan the Man" noch ins Halbfinale ein, musste sich dort jedoch in einem 5-Satz-Krimi seinem Landsmann und Freund Roger Federer geschlagen geben. Seinen ersten Turniersieg feiert Wawrinka erst im Mai, beim "Heimturnier" in Genf. Kurz darauf folgte die glatte 0:3-Finalniederlage bei den French Open gegen Rafael Nadal. Nach den beiden Erstrunden-Pleiten in London und Wimbledon gab der dreimalige Grand-Slam Sieger bekannt, dass er sich aufgrund einer Knieverletzung unters Messer legen muss und die Saison 2017 für ihn vorzeitig beendet sei. Ähnlich wie Djokovic hat Wawrinka nur 12 Turniere in dieser Spielzeit bestritten und pausiert nun bereits seit knapp vier Monaten. Kurioserweise wird auch Wawrinka, genau wie Djokovic, Ende des Jahres in Abu Dhabi sein Comeback auf dem Court feiern.

Zum Jahresende hat es auch Andy Murray erwischt

Wer gedacht hat, dass es nach den monatelangen Ausfällen von Djokovic und Wawrinka nicht mehr schlimmer geht, wurde vor Kurzem eines besseren belehrt: auch Andy Murray hat es erwischt. Der Brite startete als Nr. 1 in das Tennis-Jahr 2017, hat jedoch Mitte Oktober bekannt gegeben, aufgrund von Hüftproblemen diese Saison kein Turnier mehr zu absolvieren. Der 30-Jährige pausierte bereits seit August, kämpfte bis vor Kurzem jedoch noch um ein Comeback in der laufenden Saison. Von 11 Turnieren bei denen Murray dieses Jahr antrat, feierte er nur einen Sieg in Dubai. Immerhin, bei den French Open stand er im Halbfinale und auch in Wimbledon schaffte er trotz Verletzung den Sprung ins Viertelfinale. Aktuell liegt Murray auf dem 13. Platz im ATP Ranking und wird das Jahr aufgrund seiner Verletzung auch außerhalb der Top 10 beenden.

US Open 2017: Das Negativhöhepunkt der Saison

Wie stark die Tennis-Saison 2017 von Verletzungen geprägt war und ist, belegt allen voran ein Blick auf die US Open 2017. Neben Djokovic, Wawrinka und Murray mussten auch Top-10-Spieler wie Milos Raonic und Kei Nishikori ihre Teilnahme in New York absagen. Die zahlreichen Verletzungen haben dazu geführt, dass neue Namen und Gesichter auf der Tour in Erscheinung getreten sind. Unter anderem gelang dem Spanier Pablo Carreno Busta und dem Südafrikaner Kevin Anderson "der große Durchbruch". Anderson musste sich erst im Finale der US Open gegen Rafael Nadal geschlagen geben.

Der 31-jährige Spanier gehört zweifelsfrei zu den größten "Nutznießern" der vielen verletzungsbedingten Ausfälle. Als Nr. 9 ist Nadal ins Tennis-Jahr 2017 gestartet und hat nun sehr gute Chancen, dieses als Nr. 1 zu beenden. Mit sechs Titelgewinnen, unter anderem bei den French Open und den US Open, hat er sich wieder zurück an die Spitze im Welttennis gekämpft. Ausgerechnet jener Nadal, der in den vergangenen Jahren selbst immer wieder und wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte.

Neben Nadal hat sicherlich auch Roger Federer von den vielen ungeplanten Ausfällen während der Saison profitiert. Ähnlich wie sein Dauerkonkurrent hat auch der 36 Jahre alte Schweizer bisher 6 Titel in diesem Jahr gewonnen, darunter zwei Grand-Slam-Siege in Australien und in Wimbledon. Die wenigsten Fans und Experten hätten wohl damit gerechnet, dass der Federer Express nochmals so stark ins Rollen kommt. Auch wenn Federer das Jahr wohl nicht als Nr. 1 beenden wird, so kann er zufrieden mit seinen Leistungen und Erfolgen sein.

Auch aus deutscher Sicht lief das Jahr nicht schlecht. Alexander Zverev hat sich in der Weltspitze etabliert und steht dank 5 Turniersiegen in 2017 aktuell auf dem dritten Rang im ATP Ranking. Mit gerade einmal 20 Jahren ist Zverev mit Abstand der jüngste Top 10-Player. Weitere Shooting Stars in der laufenden Saison sind sicherlich der Österreicher Dominic Thiem (1 Turniersieg) und der Bulgare Grigor Dimitrov (3 Turniersiege). Es bleibt abzuwarten, ob die "jungen Wilden" auch 2018 so groß aufspielen können wenn Djokovic, Wawrinka & Co. wieder zurück sind. Für die Fans bleibt es auf jeden Fall spannend, denn die Duelle zwischen "Alt" und "Jung" versprechen packend zu werden.

November 9, 2017

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Wettarten

Wichtig ist zunächst, die attraktivste Wettart auszumachen. Bevor man eine Wette platziert oder einen Akkumulator erstellt, empfiehlt es sich, eine Vorschau, die von einem Tennis-Experten verfasst wurde, gründlich zu lesen. In der Regel bieten die Buchmacher die folgenden Standard-Wettarten für Tennisspiele an:

  • 1X2: Wette auf den Gesamtsieger des Spiels
  • O/U: Beim Tennis kann diese Wettart darauf hinweisen, dass die Anzahl der Sätze in einem Match über oder unter einer bestimmten Zahl liegen. Gewinnt z. B. ein Spieler ein Match durch zwei Gewinnsätze in Folge (2:0), würde eine Wette, die weniger als 2,5 Sätze voraussagt, gewinnen.
  • Handicapwette: Wie 1X2, aber der betreffende Spieler muss jetzt durch zwei klare Sätze oder mehr gewinnen, je nachdem, durch wie viel Handicap sie gesichert sind. Die Quoten liegen für jeden Spieler höher, so dass diese Wettart am besten ausgewählt wird, wenn die Spieler ebenbürtig sind, und es wahrscheinlicher ist, dass sie die Sätze untereinander aufteilen.
  • Ergebniswette: Als Faustregel gilt: Je mehr Sätze eingebunden sind, desto höher ist der Gewinn. Beispielsweise darauf zu wetten, dass ein Spieler bei fünf Gewinnsätzen mit einem 3:2-Sieg gewinnt, würde zu einer weitaus besseren Auszahlung führen als ein Sieg mit 3:0 (drei Sätze in Folge). Allerdings ist der Quotenunterschied zwischen einem Sieg mit in Folge gewonnenen Sätzen und einem Sieg mit nicht in Folge gewonnenen Sätzen weniger drastisch, wenn die Spieler einen Gleichstand erreichen.
  • Siegwette: Nicht bei einzelnen Spielen verfügbar; dies ist ein Einheitspreis dafür, dass ein Spieler das Turnier gewinnt.

Spieler, auf die man setzen sollte

Allgemein gilt, dass bei Turnieren, in denen ein „Setzlisten“-System verwendet wird, erwartet wird, dass gesetzte Spieler wahrscheinlicher weiterkommen. Das ist von größerer Bedeutung während der vier Grand-Slam-Turniere. In chronologischer Reihenfolge sind diese:

  • Australian Open (Hartplatz)
  • French Open (Sandplatz)
  • Wimbledon (Rasenplatz)
  • US Open (Hartplatz)

Das Ranglistensystem, das von der ATP und WTA verwendet wird, basiert auf der Form der platzierten Spieler über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Unter normalen Bedingungen bieten die Ranglisten eine ziemlich verlässliche Richtlinie, aber Umstände wie Verletzungen oder Sperren können auch hochgelistete Spieler in der Rangliste abstürzen lassen. Natürlich gesetzt dem Fall, dem betreffenden Spieler wird von den zuständigen Behörden eine Lizenz gewährt, durch die er oder sie seinen bzw. ihren Platz auf der Rangliste behalten kann. Entscheidend für den Wett-Erfolg sind natürlich die Stärken und Schwächen sowie die aktuelle Form der Spieler. 

Bestimmte Spieler bevorzugem bestimmte Spieloberflächen. Rafael Nadal zum Beispiel ist als der „König des Sandplatzes“ bekannt – und das aus gutem Grund. In diesem Jahr gewann er die French Open zum zehnten Mal in dreizehn Jahren. Unterdessen macht es der zweimalige Wimbledon-Champion Andy Murray seinen Konkurrenten auf dem Rasen schwer und viele glauben, dass er seinen dritten Titel hätte gewinnen können, wenn er beim diesjährigen Turnier verletzungsfrei geblieben wäre.

Auch ITF-Challenger-Veranstaltungen bieten für Wettkunden eine reichhaltige Auswahl. Die Touren für beide Geschlechter enthalten über 500 Veranstaltungen auf der ganzen Welt.

"In-Play"-Wetten und Preis-Leistungsverhältnis

Im Zeitalter der Online-Wetten, in dem Wett-Apps eine sofortige Lösung bieten, konkurrieren viele Buchmacher gegeneinander, um Wettenden das beste Angebot zu bieten. Auch wenn einige Buchmacher bevorzugt langfristig planen, indem sie Ereignisse, die mit Sicherheit beliebt sein werden, in Kapital verwandeln, ist Tennis – naturgemäß – eine schnelllebige Sportart.

Spiele können sich dynamisch verändern und, obwohl das Setzlistensystem Vorhersagen darüber erlaubt, wer wem in der nächsten Runde gegenüberstehen wird, bleibt trotzdem nur sehr wenig Zeit, um für besondere Quoten vor einem einzelnen Spiel zu werben. Daher ist das beste Preis-Leistungsverhältnis beim Tennis oft während eines Spiels zu finden, während Buchmacher miteinander konkurrieren, um sich neue Kunden zu sichern. Bei In-Play-Tennis-Wetten ist es eine potenziell lohnende Option für den Wettkunden, sich Spiele anzusehen, in denen der Außenseiter ein oder zwei Sätze zurückliegt, und darauf zu wetten, dass der Favorit gewinnt. Um einen solchen Einsatz zu rechtfertigen, ist jedoch wieder einmal eine gute Kenntnis von der Form des Spielers wesentlich.

Egal ob ein Wettkunde In-Play-Dienste verwendet oder nicht, der Wert der Quote bestimmt, ob der erste Kampf gegen die Buchmacher gewonnen werden kann. Obwohl die Wahl einiger Wetten offensichtlich erscheinen kann, hielt noch keine Ausgabe eines großen Turniers nicht mindestens eine Überraschung bereit.

Form über Funktion

Beim Tennis zählt in der Regel die Form des Spielers – und, im weiteren Sinne, der eigene Rekord gegen einen bestimmten Gegner. Wer zum Beispiel darauf gewettet hätte, dass Kevin Anderson (32. Platz) Dominic Thiem (7.) beim ATP Washington am 3. August 2017 besiegt, der hätte jede Menge Gewinn machen können. Beim Sieg gegen Thiem verbesserte Anderson seinen persönlichen Rekord gegen den Österreicher auf 7-0.

Thiem hatte in Wimbledon ein starkes Turnier gezeigt, was ihn vor seinem Match gegen Anderson beim ATP Washington zum Favoriten machte. Allerdings befand sich auch Anderson in ausgezeichneter Form und er hatte Thiem bei allen bisherigen (sechs) Begegnungen besiegt. Trotzdem sahen die Buchmacher nur eine Wahrscheinlichkeit von rund 44 % für einen Sieg Andersons. Mit der hohen Differenz in der Platzierungen der beiden Spieler rechtfertigten sie die Veröffentlichung derart hoher Gewinnchancen gegen Anderson. Angesichts von Andersons damaliger Form und seines Rekordes gegen Thiem lag die reale Wahrscheinlichkeit, dass Anderson gewinnen würde, eher bei 60 %. Hätte sich diese Tatsache in den Quoten der Buchmacher widergespiegelt, wären die Gewinnmöglichkeiten deutlich niedriger ausgefallen.

 

Tennis-Wetten: eine Bastion des Wandels

Die zunehmende Häufigkeit von Tennisspielen auf dem Markt, der von einer ständig wachsenden Palette von Wett-Apps ergänzt wird, hat das Wesen von Sportwetten in weitreichendem Umfang verändert. Als Folge sehen sich Buchmacher gezwungen, ihre Arbeitsweise anzupassen. Einige Buchmacher identifizieren nun aktiv die besten Wetten, um der großen Konkurrenz auf dem Wettmarkt einen Schritt voraus zu sein. Bestimmte Buchmacher stellen sogar die Wahrscheinlichkeit eines Ergebnisses zusammen mit der Quote bereit.

Da regelmäßig zahlreiche Tennispiele stattfinden, nutzen die meisten Buchmacher zunehmend die produktivsten Spiele für ihre Spezialangebote. Weniger erfahrene Wettkunden – oder einfach diejenigen, die eher beiläufig wetten – bleiben in der Regel einem Buchmacher treu. Allerdings legen sich diese Wettkunden auch leichter fest als die Kunden, die mehr Erfahrung haben. Drastischere Sonderangebote sind somit auf Neukunden ausgerichtet, damit diese zu einem anderen Buchmacher wechseln. Letztlich könnte argumentiert werden, dass Tennis eine der einflussreichsten Sportarten ist, wenn es darum geht, das Wetterlebnis zugunsten der Wettkunden zu kippen.

Alle Sportwetten zum Tennis gibt's hier!

September 7, 2017

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