NK Maribor

2017/18 ist neunte Saison in Folge, in der NK Maribor an europäischen Turnieren teilnimmt. In den letzten vier Saisons ist dies ihr drittes Mal in der Champions League. Maribor konnte in der Qualifikation bereits Zrinjski Mostar, Fimleikafélag Hafnarfjarðar und Hapoel Beerscheba besiegen. Sie müssen sich u. a. gegen Sevilla und Liverpool beweisen.

Stadion

Das Stadion verfügt über eine Haupttribüne, die gegenüber von drei miteinander verbundenen Bereichen liegt. Es ist kompakt genug, damit eine gute Atmosphäre entstehen kann. Maribor ist selbst eine relativ kleine Stadt, was für Fans gut ist, da das Stadion von überall aus der Gegend gut zu erreichen ist. Es liegt an einem Fluss und wird von den Einheimischen als Wahrzeichen angesehen. Außerdem ist es das Heimstadion der Nationalmannschaft.

Anreise

Die Anreise nach Maribor kann eine Herausforderung darstellen, daher sollte man am besten im Voraus planen. Maribor ist von Graz, Ljubljana und Zagreb aus erreichbar. Für diejenigen, die einfach nur direkt hin und zurück wollen, ohne zu viele Zwischenstopps einzulegen, ist die beste Option, in die österreichische Stadt Graz zu fliegen. Nach der Ankunft können Besucher mit dem Zug nach Maribor fahren, was nur knapp zwei Stunden dauert.

Sehenswürdigkeiten

Maribor war im Jahr 2012 Kulturhauptstadt Europas und ist für den Weinbau und eine Reihe anderer geschichtsträchtiger Sehenswürdigkeiten bekannt, wie die zweitälteste Synagoge Europas, das Haus der alten Rebe (Hiša Stare Trte) und den Reckturm (Sodni Stolp). Die größte Ansammlung von Geschäften, Bars und Restaurants befindet sich direkt am Wasser.

APOEL Nicosia

APOEL wurde in Europa im Jahr 2011 bekannt, nachdem der Verein zum ersten Mal in seiner Geschichte die Gruppenphase der Champions League erreichte. Die Mannschaft überraschte alle, als sie in einer extrem schwierigen Gruppe, bestehend aus Lyon, Shakhtar Donetsk und Zenit Sankt Petersburg, Erster wurden. APOEL war auch in der vergangenen Saison in der Europaliga stark. Die Zyprer waren am Ende wieder die Gruppenbesten und kamen bis ins Achtelfinale.

Stadion

Das GSP-Stadion teilen sich APOEL und ihre Rivalen Omonia Nicosia. Es ist ein an alte olympische Zeiten erinnerndes Freiluftstadion, das genug Platz für fast 23.000 Fans bietet. Bei Turnieren herrscht meist eine freundliche aber leidenschaftliche Atmosphäre.

Anreise

Der Nicosia Flughafen steht seit 1974 leer, daher bietet sich für Fans, die von auswärts kommen, der Flughafen Larnaca International an. Die Strecke vom Flughafen würde laut Google neun Stunden zu Fuß dauern, daher sollten Fans die Fahrt ins Stadion vorher organisieren. Mit dem Auto ist das GSP-Stadion vom Flughafen aus innerhalb von dreißig Minuten zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten

Nikosia hat schöne Sehenswürdigkeiten und Architektur zu bieten. Die gesunde mediterrane Küche ist ebenfalls ein Anziehungspunkt für Touristen und es gibt viele Restaurants. Auf dem Rückweg können Besucher in der Küstenstadt Larnaca das Tauchen ausprobieren.

Qarabag

Qarabag ist ein schönes Dorf in Aserbaidschan, in dem eine Reihe von europäischen Fußballvereinen in den letzten 5 Saisons gespielt haben, aber erst in diesem Jahr wurde Qarabag zum ersten aserbaidschanischen Verein, der sich für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren konnte. Qarabag wird zwar gegen extrem starke Gegner antreten müssen – Roma, Atletico Madrid und Chelsea – und hat darum wohl kaum eine Chance, aber die Anreise zum Stadion, das weit weg vom Rest von Europa liegt, hat schon manchmal an Mannschaften von auswärts gezehrt. Zuletzt hat Qarabag den FC Kopenhagen besiegt.

Stadion

Karabach Agdam ist heute eine zerstörte Geisterstadt, die leider nie wirklich als 100 % sicher gilt. Die führende aserbaidschanische Mannschaft spielt im Tofiq Bährämow Stadion in Baku. Das dortige Stadion, in dem Elton John einmal ein Konzert gab, wirkt beeindruckend und verfügt über 31.200 Plätze. An Spieltagen herrscht aufgrund der Größe des Stadiums eine laute und mitreißende Atmosphäre.

Anreise

Die Reise von Deutschland in die Hauptstadt Baku, eine Stadt von 3 Millionen Menschen, ist unproblematisch. Von Berlin und Frankfurt werden Flüge ohne Zwischenaufenthalt angeboten. Die Flugzeit dauert, je nach Abflugsort, circa 4,5 Stunden. Der Weg ins Stadion vom Flughafen ist relativ einfach. Fans können einen Shuttle-Bus (H1, der etwa 30 Minuten braucht) oder die rote U-Bahn-Linie nehmen.

Sehenswürdigkeiten

Baku wird Museumsfans begeistern und bietet für diejenigen, die Heilbäder mögen, ein ganz besonderes Erlebnis. Ein neuer Trend bei Touristen sind nämlich Erdölbäder, in denen Spa-Gäste in einer besonderen Art von Erdöl, die aus der Region stammt, circa 10 Minuten lang baden. Danach wird das Erdöl circa 40 Minuten lang vom Körper entfernt.

Anderlecht

RSC Anderlecht gehört fest zum europäischen Fußball dazu, aber der Verein hat schon die eine oder andere Niederlage einstecken müssen. KAA Gent und Club Brugge haben sich in den letzten Jahren nicht schlecht geschlagen, aber in Europas Königsklasse repräsentiert Anderlecht ihr Heimatland. Am 12. September konnte der FC Bayern München 3:0 gegen Anderlecht gewinnen, der Verein spielt noch u. A. gegen Paris und Celtic Glasgow.

Stadion

Das Constant Vanden Stock Stadion befindet sich in der belgischen Hauptstadt Brüssel und wurde im Jahr 2013 renoviert. Anderlecht und die Nationalmannschaft werden zwar in den nächsten vier Jahren in ein neues Stadion ziehen, aber das jetzige Stadion bietet 28.000 Zuschauerplätze, wovon fast ein Viertel Safe-Standing-Plätze sind. Für europäische Spiele wird diese Zahl allerdings reduziert. Anderlecht-Fans haben sowohl zu Hause als auch im Ausland einen guten Ruf.

Anreise

Für Fans, die mit dem Flugzeug ankommen, eignen sich die Flughäfen Zaventem und Charleroi. Obwohl sich Zaventem bei weitem am nächsten zum Hub der belgischen Hauptstadt befindet, fliegen Billigfluglinien häufiger nach Charleroi. Die Autofahrt vom Charleroi-Flughafen nach Brüssel dauert zwischen 40 und 60 Minuten, je nach Verkehrslage, aber es fahren häufig Shuttles vom Flughafen in die Stadt. Man sollte jedoch trotzdem vorausplanen.

Sehenswürdigkeiten

Wie in vielen anderen Hauptstädten auch, gibt es in Brüssel eine Reihe von Cafés, Bars, Museen und Denkmäler. Alkohol ist in Belgien, wie in Deutschland auch, vielerorts erhältlich. Des Weiteren gibt es zahlreiche Straßenstände, an denen am Spieltag noch schnell ein Imbiss gekauft werden kann. Diejenigen, die planen, in Restaurants zu essen und sich bei dem, was sie essen können, nicht einschränken müssen, sollten Belgiens Nationalgericht probieren, das zweimal gebratene Pommes Frites und Muscheln (Moules) mit gewürzter Aioli enthält.

Alle Wetten zur Champions League!

Olympiakos

Olympiakos gilt bei weitem als die stärkste griechische Mannschaft und ist jedes Jahr, ohne Ausnahme, in der Champions League mit dabei. Wenn sie in der Saison 2003/04 nicht den zweiten Platz erreicht hätten, hätten sie in der Liga jetzt das 21. Jahr in Folge gewonnen.

Stadion

Nach einem Umbau, der für die Olympischen Spiele 2004 fertiggestellt wurde, erhöhte sich die Stadionkapazität auf etwas mehr als 33.000. Bemerkenswert beim Stadion ist, dass Fans nicht wie sonst normalerweise üblich durch eine Laufstrecke vom Spielfeld abgetrennt sind. Die Fans befinden sich in der Tat erstaunlich nahe an den Spielern und erzeugen so eine laute Atmosphäre an den Spieltagen.

Anreise

Es fliegen verschiedene Fluggesellschaften von Deutschland aus zum Internationalen Flughafen von Athen, darunter Aegean Air und Lufthansa. Das Stadion in der nahe gelegenen Hafenstadt Piräus ist eine 30-minütige Fahrt vom Flughafen entfernt. Auf der Straße dorthin wird eine Maut erhoben. Ein Flughafen-Express-Bus (der "X95") ist 24 Stunden am Tag verfügbar, aber die Fahrt zum Stadion dauert mit dem Bus knapp neunzig Minuten.

Sehenswürdigkeiten

Athen muss nicht groß vorgestellt werden. Die Sehenswürdigkeiten in einer historisch derart bedeutenden Stadt wie Athen würden einen ganzen Reiseführer füllen. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte ein paar Tage in der Hauptstadt verbringen, bevor es wieder in Richtung Heimat geht. In Piräus gibt es atemberaubende Aussichten vom Hafen aus und zwei große Museen – Architektur und Meereskunde – auch in unmittelbarer Nähe. Der Vereinsshop und das Museum sind ebenfalls einen Besuch wert.

 

October 9, 2017

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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In den vergangenen drei Jahren landete die Fortuna zum Ende der Saison auf den Rängen 10, 14 und 11. In der Spielzeit 15/16 mussten die Düsseldorfer sogar bis zuletzt zittern, bevor sie das Abstiegsgespenst am letzten Spieltag gegen Braunschweig mit 2:0 abschossen. Auch vor dieser Saison wurden der Fortuna höchstens Außenseiterchance im Kampf um den Aufstieg zugesprochen. Wie kommt es also, dass man sich in der Stadt am Rhein nach acht Spieltagen plötzlich in der Favoritenrolle auf die Zweitligameisterschaft wiederfindet?

Gewogen und für zu leicht befunden

Die Antwort liegt in der diesjährigen Einkaufspolitik. Nicht falsch verstehen – der Blick auf die Namen der Fortuna-Neuzugänge wird niemanden von den Socken hauen. Einzig der zweitligaerprobte Rouwen Hennings, der vom FC Burnley verpflichtet wurde, sticht aus der Liste heraus. Allerdings war der auch letzte Saison schon per Leihe in Düsseldorf.

Vielmehr sind es Spieler wie Jean Zimmer, Takashi Usami, André Hoffmann, Kaan Ayhan oder Havard Nielsen, die dieses Jahr scheinbar den Unterschied zu machen. Spieler, die anderswo trotz unverkennbaren Potenzials gewogen und für zu leicht befunden wurden. Zimmer scheiterte vergangene Saison in Stuttgart, Usami konnte sich weder bei Bayern noch zuletzt in Augsburg durchsetzen. Die beiden bilden aktuell unter Friedhelm Funkel eine technisch starke und unheimlich schnelle Flügelzange. Nielsen, der in Freiburg nicht Fuß fassen konnte, dient als langersehnte Alternative zu Mittelstürmer Hennings. Der Ex Hannoveraner Hoffmann und Ayhan, für den auf Schalke kein Platz mehr war, geben der Defensive die benötigte Stabilität.

Schaffen es all diese Spieler unter Friedhelm Funkel den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung zu nehmen, stehen den Düsseldorfern Tür und Tor zur Bundesliga offen. Vermeidet man dann den Ausverkauf, könnte bei der Fortuna vielleicht sogar langfristig etwas aufgebaut werden.

Kleines Derby am Montagabend

 

Am Montag folgt nun erst einmal das kleine Derby gegen den MSV aus der Nachbarstadt Duisburg. Das Interessanteste an dem Duell gegen den Tabellen-14. dürfte aber tatsächlich die geographische Nähe sein. Rein sportlich gesehen ist Düsseldorf mit einer 1.75-Siegquote klarer Favorit und dürfte damit auch nach dem neunten Spieltag noch von der Tabellenspitze grüßen.

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September 29, 2017

Von 888sport

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Wer wird Deutscher Meister? Diese Frage beschäftigt Millionen von Fußballfans jede Saison aufs Neue in der Bundesliga. Mit fünf Meisterschaften in Folge ist der FC Bayern zurzeit das Maß aller Dinge in der Liga und die Münchner gehören auch in der laufenden Saison 2017/18 zu den absoluten Top-Favoriten. Doch die Bayern haben keinen guten Start in die neue Spielzeit erwischt, sodass Borussia Dortmund und RB Leipzig dieses Mal deutlich bessere Chancen haben als noch in der Vorsaison.

Deutscher Meister 2017/18? Bayern, Leipzig oder Dortmund?

FC Bayern München

15 Punkte Vorsprung hatte der FC Bayern in der abgelaufenen Saison auf den Tabellenzweiten RB Leipzig. 2015/16 waren es "nur" zehn Zähler Vorsprung auf Borussia Dortmund. Die Münchner haben sich in den vergangenen fünf Jahren nicht nur jeweils die Deutsche Meisterschaft gesichert, sondern dies in der Regel auch mehr als souverän. So souverän, dass viele Fans bereits von einer gewissen Langeweile in der Bundesliga sprachen, wenn es um die Meisterschafts-Frage ging. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass die Bayern einen so schlechten Start in die neue Spielzeit 2017/18 erwischt haben. Während sich die Fans in München ärgern, freut sich der Rest der Liga über eine spannende Saison.

Die Patzer der Bayern wurden eiskalt bestraft, Borussia Dortmund sicherte sich bereits am 1. Spieltag die Tabellenführung in der Bundesliga und hat diese erst dieses Wochenende wieder aus der Hand gegeben. Die durchwachsenen Leistungen der Bayern zu Saisonbeginn waren mit ein Grund, weshalb die Verantwortlichen in München die Reißleine gezogen und sich von Trainer Carlo Ancelotti getrennt haben. Auf den Italiener folgte Ex-FCB-Erfolgstrainer Jupp Heynckes. Der 72-jährige hat den Bayern neues Selbstvertrauen eingehaucht und seine ersten beiden Spiele gegen Freiburg (5:0) und den Hamburger SV (1:0) gewonnen. Der zwischenzeitliche Fünf-Punkte-Rückstand auf den BVB wurde inzwischen sogar zu einem Drei-Punkte-Vorsprung gemacht. Wer kein Risiko in Sachen Meisterschaftswette eingehen möchte, der sollte auf den FC Bayern tippen, denn die Münchner haben ihr  anfängliches Formtief überwunden und finden so langsam aber sicher wieder zur alten Stärke zurück.  

Borussia Dortmund

Neben den Bayern gehört sicherlich Borussia Dortmund zum Favoritenkreis in Sachen Deutsche Meisterschaft. Der BVB hat unter Neu-Trainer Peter Bosz seine ersten sieben Spiele nicht verloren, sechs davon wurden sogar gewonnen. Doch die 2:3-Niederlage gegen RB Leipzig hat die Stimmung in Dortmund ein wenig zum Kippen gebracht. Auch das 2:2 gegen Eintracht Frankfurt hat nicht unbedingt dazu beigetragen, dass der BVB seine Position gegenüber den Bayern in der Tabelle gestärkt hat. Durch die herbe 2:4-Niederlage gegen Hannover wurde die Tabellenführung diese Woche sogar zum ersten Mal in der Saison abgegeben. Dennoch, wenn es eine Mannschaft gibt, die den Münchnern auf 34 Spieltage gesehen gefährlich werden kann, dann ist dies der BVB. Es wird spannend zu sehen sein, wie die Dortmunder sich präsentieren, wenn Marco Reus nach seiner langen Verletzungspause wieder mit von der Partie ist und Mario Götze an seine alten Zeiten und Leistungen anknüpfen kann. Sollten Reus und Götze ihre alte Form (schnell) wiederfinden, könnte es am Ende sogar für den Meistertitel reichen. Mit Pierre-Emerick Aubameyang hat man zudem einen der besten Stürmer Europas in seinen Reihen. Eine Meisterschaftswette auf den BVB ist sicherlich riskant, aber durchaus attraktiv.

RB Leipzig

Wer besonders risikobereit ist und auf der Suche nach einer lukrativen Meisterquote ist, der sollte sein Glück mit RB Leipzig versuchen. Die Roten Bullen machen in dieser Saison dort weiter, wo man in der letzten aufgehört hat - sie mischen die Liga gewaltig auf. Der erwartete Einbruch der Leipziger ist ausgeblieben. Das Team von Ralph Hasenhüttl scheint die Doppelbelastung mit der UEFA Champions League gut zu managen. Zuletzt feierte man einen wichtigen 3:2-Erfolg gegen den FC Porto. Der Sieg hat einmal mehr unter Beweis gestellt, wozu RB in der Lage ist. Fraglich ist jedoch, ob Leipzig die komplette Saison hinweg auf solch einem hohen Niveau absolvieren kann. Bereits in der vergangenen Spielzeit gab es nach der Hinrunde ein kleines Formtief.

Robert Lewandowski, Pierre Emerick Aubameyang oder Mister X? Wer wird Torschützenkönig?

Während der Kampf um die Deutsche Meisterschaft in der abgelaufenen Saison bereits mehrere Wochen vor Ende der Spielzeit zu Gunsten der Bayern entschieden war, sah dies beim Rennen um die Torschützenkanone deutlich anders aus. Bayern-Stürmer Robert Lewandowski und BVB-Angreifer Pierre-Emerick Aubameyang lieferten sich bis zum Ende einen packenden Zweikampf um die begehrte Torjäger-Auszeichnung. Am Ende setzte sich der Gabuner Aubameyang hauchdünn mit 31 erzielten Toren in 32 Spielen durch. Lewandowski kam auf 30 Treffer in 33 Spielen. Beides atemberaubende Werte, welche unter Beweis stellen, was für Toptorjäger in der Bundesliga aktiv sind.

Auch in dieser Saison stellen sich die Fans natürlich die Frage, wer am Ende der "Ballermann" der Liga sein wird. Alles deutet erneut auf einen Zweikampf zwischen Lewandowski und Aubameyang hin. Beide Stürmer haben einen perfekten Start in die neue Saison erwischt und machen dort weiter, wo Sie in der vergangenen Spielzeit aufgehört haben. Sie haben bisher beide 10 Tore in 10 Spielen erzielt. Ganze sieben Spieler müssen sich zurzeit den dritten Rang mit jeweils 5 Toren teilen. Mit Blick auf die Experten und Fans werden Lewandowski ein klein wenig bessere Chancen eingeräumt, sich die Torjägerkanone zu sichern. Sollte beiden Spieler verletzungsfrei bleiben, wird es sicherlich erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum letzten Spieltag. 

Mit Anthony Modeste gab es 2016/17 einen dritten Stürmer, der sich in Sachen Torschützensieger durchaus berechtigte Hoffnungen machen durfte. Der Franzose erzielte 25 Tore in 34 Spielen und landete damit auf dem dritten Rang. Modeste ist im vergangenen Sommer jedoch nach China gewechselt und somit keine Gefahr mehr für Aubameyang und Lewandowski. Es stellt sich die Frage, ob die beiden deutschen Nationalspieler Kevin Volland und Tim Werner ggf. diese Lücke schließen können. Derzeit kommen beiden auf jeweils fünf Tore was die beiden ganz klar zu einem Außenseitertipp macht.

Scorerkönig Joshua Kimmich?

Natürlich wird auch interessant zu verfolgen sein, wer am Ende der Vorlagenkönig der Liga sein wird, sprich derjenige Spieler, welcher die meisten Tore vorbereitet. In der vergangenen Saison war dies Emil Forsberg von RB Leipzig, der sagenhafte 22 Assists in 30 Spielen auflegte und damit Thomas Müller mit 14 Vorlagen weit hinter sich ließ. Müller und Forsberg gehören auch in dieser Saison sicherlich zu den Favoriten auf die ersten Ränge in Sachen Assist-Ranking. Während Müller bereits wieder drei Assists in der neuen Saison sammeln konnte, kommt Forsberg nur auf eine Vorlage.

Neben Müller ist dessen Vereinskollege Joshua Kimmich einer der größten Anwärter auf den Scorer-Titel. Der Außenverteidiger hat nach dem Karriere-Ende von Philipp Lahm einen Stammplatz bei den Bayern und versorgt regelmäßig Lewandowski & Co. mit Flanken von der rechten Seite. in 10 Spielen 2017/18 kommt Kimmich bereits auf drei Vorlagen. Sollte er diese Quote beibehalten können, wäre er definitiv einer der Top-Favoriten auf begehrten Titel des Scorerkönigs. Aktuell wird das Assist-Ranking von Philipp Max (Augsburg) mit fünf Vorlagen angeführt.

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October 23, 2017

Von 888sport

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1. FC Köln – Borussia Dortmund

Siegquoten: Köln (4.35) – Dortmund (1.90)

Geheimtipp: Terodde trifft (3.25)

Empfohlene Wette: Doppelte Chance Effzeh (1.92)

Wie neugeboren spielt sich der 1. FC Köln derzeit zurück ins Geschäft. Nach der unterirdischen Hinrunde mit nur mickrigen sechs Zählern aus 17 Spielen hätte niemand gedacht, dass die Geißböcke das rettende Ufer in dieser Saison noch erreichen können. Doch siehe da: Nach zwei Erfolgen und einem Remis sieht die Welt ganz anders aus. Der rettende Relegationsplatz liegt nur noch vier Punkte entfernt.

Über die kürzlichen Auftritte seiner Kölner äußert sich auch Trainer Stefan Ruthenbeck voller Stolz: „Es waren so viele gute Dinge dabei, flexibler Spielaufbau, Tempowechsel und viele Chancen aus dem Spiel heraus“, sagte der neue Erfolgsgarant des Traditionsclubs nach dem 1:1 gegen den FC Augsburg.

Ganz anders sieht die Welt hingegen bei Borussia Dortmund aus. Nach zwei glücklichen Erfolgen zum Ende der Hinserie meint es Fortuna zu Beginn der Rückrunde nicht gut mit dem BVB um Trainer Peter Stöger. Drei Remis stehen auf dem 2018er-Konto von Schwarz-Gelb. Doch woran könnte diese Erfolgslosigkeit liegen?

Ein wesentlicher Faktor ist die Gemengelage um Top-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang. Nach den Gerüchten über einen Wechsel zum FC Arsenal, welcher mittlerweile in Trockenen Tüchern ist, kehrte der Gabuner am vergangenen Wochenende gegen den SC Freiburg zurück in die erste Elf. Lustlos und apathisch wirkte seine Performance beim enttäuschenden 2:2-Unentschieden gegen die Breisgauer. Auba war scheinbar gedanklich bereits in London bei seinem neuen Arbeitgeber, den Gunners.

Auch Coach Peter Stöger meinte, „er hatte schon bessere Tage“, als er gebeten wurde, die Leistung seines nun Ex-Stürmers zu bewerten. Das Theater um den Torjäger erwies der Stimmung im Team einen Bärendienst und sorgt dafür, dass der BVB auch gegen Köln nicht der klare Favorit ist Daran kann auch die Leihe des Belgiers Michy Batshuayi vom FC Chelsea kaum etwas ändern, welcher als Aubameyang-Ersatz für den BVB fungieren soll. Ob der 24-Jährige jedoch in die großen Fußstapfen des Gabuners treten kann, wird sich im weiteren Verlauf der Spielzeit zeigen.

Der Ex-Club von Dortmund-Coach Peter Stöger hat jedenfalls den momentan vielleicht torgefährlichsten deutschen Mittelstürmer in seinen Reihen – Simon Terodde. Bereits auf drei Treffer bringt es der 29-jährige Neuzugang in 2018. Gelingt ihm gegen den kriselnden BVB sein vierter Streich, winkt eine attraktive 3.25-Quote.

Dass Köln in der Rückrundentabelle auf Rang drei liegt, kommt nicht von ungefähr. Die Auftritte der Männer von Stefan Ruthenbeck sprechen für sich. Die empfohlene Wette lautet daher: Der Effzeh holt vor heimischer Kulisse mindestens einen Punkt gegen Dortmund!

 

Hertha BSC Berlin – TSG 1899 Hoffenheim

Siegquoten: Berlin (2.60) – Hofenheim (2.80)

Geheimtipp: Unter 2.5 Gesamttore (1.86)

Empfohlene Wette: Hertha erzielt unter 1.5 Tore (1.52)

Äußerst torarm verläuft der Januar für die Hertha aus Berlin. Lediglich ein mickriges Törchen brachte die Offensive der Hauptstädter in den bisherigen drei Partien des neuen Jahres zu Stande. Insgesamt fielen in den drei Begegnungen mit Beteiligung der Berliner erst drei Tore – und ein Sieg war sowieso noch nicht dabei. Eine Niederlage und zwei Remis stehen auf dem Berliner Konto im Jahr 2018 zu Buche.

Nach der erfolgreichen letzten Saison mit der Qualifikation für die Europa League scheint die Mannschaft von Pal Dardai in dieser Spielzeit im Niemandsland der Tabelle zu versinken. Auch die Art und Weise wie die Mannschaft auftritt ist äußerst fragwürdig.

Beim glücklichen 0:0 in Bremen am vergangenen Sonntag fehlte über weite Strecken die Durchschlagskraft im Angriff. „Wir haben Glück gehabt. Den Punkt, den wir geklaut haben, nehmen wir gerne mit“, äußerte sich Hertha-Coach Pal Dardai nach dem Dusel-Unentschieden gegen klar bessere Bremer.

Von Abstiegsangst ist hingegen in der Hauptstadt wenig zu spüren. Das Neun-Punkte-Polster auf den Relegationsrang scheint vorerst eine angenehme Ausgangslage für die Herthaner zu schaffen. Anders als die Spiele der Berliner, haben die Partien mit Beteiligung der TSG Hoffenheim in den letzten Wochen Spektakelcharakter. In den drei Spielen der Rückrunde gab es schlappe vierzehn Treffer zu bejubeln – jedoch meist für den Gegner. Nach dem 1:1 gegen Werder Bremen folgten zwei Klatschen gegen Bayer Leverkusen (1:4) und den FC Bayern (2:5).

Besonders die Partie am vergangenen Wochenende gegen die Münchner war zum Vergessen. Nach elf Minuten hatte die Mannschaft von Julian Nagelsmann dem Rekordmeister bereits zwei Treffer eingeschenkt. Wie dann am Ende ein 2:5 dabei herauskommen kann, bleibt fraglich. Auch Hoffenheims Coach findet, sein Team hat es „in der ersten Hälfte ganz ordentlich gemacht“. Doch was in der zweiten Hälfte passierte, musste nun unter der Woche im Training aufgearbeitet werden.

Nun geht die Reise weiter zur Hertha. Spiele im Olympiastadion versprechen momentan wenig Spektakel. Der torarme Geheimtipp lautet daher: Es fallen weniger als 2.5 Treffer im Spiel. In diesem Jahr konnte die Hertha noch in keinem Spiel mehr als einen Treffer erzielen. Sollte diese Serie bestehen bleiben, gibt es eine 1.52-Quote zu ergattern!
 

SC Freiburg – Bayer 04 Leverkusen

Siegquoten: Freiburg (3.95) – Leverkusen (1.85)

Geheimtipp: Leverkusen gewinnt und beide treffen (3.30)

Empfohlene Wette: Bayer 04 siegt (1.85)

„Manchmal braucht man so einen Treffer aus der Distanz.“ So äußerte sich Leverkusens Julian Brandt nach dem 2:0 gegen den FSV Mainz 05. Angesprochener Distanzschuss von Leon Bailey zum 1:0 für die Werkself ebnete den Weg zum zweiten Erfolg in Serie für Bayer 04.

Zuvor gelang im Spiel nach vorne wenig, das Traumtor des Jamaikaners jedoch sorgte für neuen Offensivschwung. Wenig später sorgte Linksverteidiger Wendell mit seinem zweiten verwandelten Saison-Elfmeter für die Entscheidung zu Gunsten der Leverkusener. Durch den zweiten Sieg im dritten Spiel der Rückrunde konnte die Werkself ihren Titel als Bayernverfolger Nummer eins behalten.

Deutlich unzufriedener dürften die Freiburger nach dem 2:2-Remis gegen Borussia Dortmund sein. Bis zur letzten Minute der Nachspielzeit sah alles nach drei Punkten aus – doch dann kam Jeremy Toljan und packte den Hammer aus. Per Doppelbeinschuss gegen Abwehrspieler und Torhüter sorgte der Youngster für den späten aber nicht unverdienten Ausgleich für Schwarz-Gelb.

Ein später Punkteverlust verankert sich immer auf negative Art und Weise in den Köpfen der Spieler. Es bleibt daher abzuwarten, inwieweit Christian Streich seine Spieler mental zurück in die Spur bringen konnte. Für den SC wäre es wichtig, die Serie ohne Niederlage fortzusetzen. Ein Remis gegen Eintracht Frankfurt, ein Sieg gegen Vizemeister RB Leipzig und angesprochenes 2:2 gegen den BVB lassen die Fußballherzen im Breisgau derzeit höher schlagen und auch der Abstand auf die südlichsten Tabellenplätze wächst immer weiter an.

Doch Gegner Leverkusen darf nie unterschätzt werden; denn wer die TSG Hoffenheim mit 4:1 in Sinsheim zerlegen kann, sollte auch mit dem zweiten Gegner aus Baden-Württemberg kein Problem haben. Da beide Mannschaften immer für einen Treffer gut sind, lautet der Geheimtipp diesmal: Die Werkself geht als Sieger vom Platz, aber der SC erzielt ein Tor.

Das Rennen um die Champions League-Ränge ist hart umkämpft. Es gilt das Motto: Wer zuerst Federn lässt, rutscht weit ab. Um dem entgegenzuwirken, muss also für die Werkself ein Sieg her, um die Poleposition hinter dem fast schon sicheren Meister FC Bayern zu wahren. Zwei Erfolge in Serie gab es bereits für Bayer, heißt es gegen Freiburg „aller guten Dinge sind drei“?
 

FC Schalke 04 – Werder Bremen

Siegquoten: Schalke (1.73) – Bremen (4.90)

Geheimtipp: Naldo trifft erneut (4.80)

Empfohlene Wette: Schalke gewinnt (1.73)

Ein starkes Wochenende erlebte der FC Schalke 04 am 20. Spieltag. Mit dem 2:0 in Stuttgart gegen den VfB avancierten die Königsblauen erst zum dritten Ligateam, welches die Schwaben im eigenen Stadion bezwingen konnte. Laut Trainer Tedesco war es wichtig, dass seine Schützlinge „gut in die Partie gefunden haben“. Damit spielt der junge Coach auf die frühe 2:0-Führung im Duell mit dem VfB an, welche den Akteuren für die restliche Spielzeit Sicherheit gab.

Doch nicht nur das Ergebnis bietet allen Grund zur Freude. Auch ein Blick auf die Tabelle zaubert den Schalke-Fans dieser Tage ein Lächeln ins Gesicht: Punktgleich mit dem Zweiten Bayer Leverkusen liegen die Gelsenkirchener auf Rang drei, welcher am Saisonende gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Champions League wäre. Diese gute Ausgangslage wollen sich die Knappen auch gegen den SV Werder Bremen nicht verspielen. Ein weiterer Sieg soll her!

Und der Gegner könnte gegebenenfalls beim Schalker Vorhaben mitspielen: Der Tabellensechzehnte - Werder Bremen - ist im Jahr 2018 noch sieglos und musste in den bisherigen drei Partien bereits sage und schreibe sechs Gegentreffer schlucken. Um sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen, müsste also etwas Zählbares in Gelsenkirchen her.

Doch besonders vor einem hochgeschossenen Abwehrspieler sollten die Werderaner großen Respekt haben. Die Rede ist von Innenverteidiger Naldo, welcher beim Sieg in Stuttgart bereits seinen fünften Saisontreffer bejubeln durfte. Aufgrund seiner Kopfballstärke könnte der sechste Streich gegen die Hansestädter am kommenden Samstag sogleich folgen. Die 4.80-Quote sorgt dabei ebenfalls für Furore!

Der Sieg am vergangenen Wochenende unterstrich wieder einmal die Europa-Ambitionen von Königsblau und auch die Formkurve zeigt steil nach oben. Wie sollen die kriselnden Bremer den Schalker Siegeszug bloß stoppen? Die Zeichen stehen auf Sieg für die Knappen!

FSV Mainz 05 – FC Bayern München

Siegquoten: Mainz (11.50) – Bayern (1.27)

Geheimtipp: Bayern gewinnt und beide treffen (2.63)

Empfohlene Wette: Gesamttore über 2.5 (1.45)

Mit drei Siegen in Serie startete das Jahr 2018 für den FC Bayern München nach Maß. Auf das 3:1 in Leverkusen folgten ein 4:2 gegen Lieblingsgegner Bremen und am vergangenen Wochenende gab es nach grandioser Aufholjagd ein 5:2-Spektakel gegen die TSG Hoffenheim. Besonders die Art und Weise, wie die Mannschaft die Begegnung nach 0:2 noch in besagtes 5:2 ummünzte, muss gelobt werden.

Die Geschichte des Tages gehörte aber ganz klar Neuzugang Sandro Wagner, welcher einen kuriosen Treffer gegen seinen Ex-Club erzielte. Im Interview nach dem Spiel gestand der ehemalige Hoffenheimer ein, dass der Treffer eventuell mit einem ungewöhnlichen Körperteil zu Stande gekommen war: „Kann sein, dass mein bestes Stück auch dabei war“, witzelte der gutgelaunte Angreifer nach dem Kantersieg gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber.

Und auch Jupp Heynckes zeigte sich „insgesamt zufrieden“. Zufrieden kann der älteste Trainer der Liga mit seinen Münchnern auch sein. 16 Zähler Vorsprung auf Verfolger Leverkusen sprechen hierbei eine deutliche Sprache! Am 21. Spieltag steht nun das zweite Saison-Duell mit dem FSV Mainz 05 an. An die Partie der Hinserie werden sich die Bayern gerne zurückerinnern. Damals gab es einen äußerst überzeugenden 4:0-Erfolg zu bejubeln.

Doch eine Sache bereitet den Fans der Münchner dieser Tage so ein wenig Kopfzerbrechen – Stichwort Abwehrleistung. Denn fünf Gegentore aus den ersten drei Rückrundenspielen kann den Ansprüchen der Münchner Defensive nicht genügen. Auch wenn die Mainzer momentan munter in Richtung Abstiegsregion trudeln, dürfte ein Tor gegen den Rekordmeister im Moment zu bewerkstelligen sein. Ein interessanter Geheimtipp lautet daher wie folgt: Der FCB geht als Sieger vom Platz aber der Tabellenfünfzehnte - Mainz 05 – erzielt hierbei zumindest ein eigenes Tor.

Spiele mit Beteiligung des Rekordmeisters bieten in der Rückrunde bislang Torgarantie. In den drei Partien des neuen Jahres gab es bislang 17 Tore zu bejubeln – dabei 12 auf Seiten der Münchner. Das macht einen Schnitt von beinahe sechs Treffern pro Spiel! Sollten in der Partie gegen die Mainzer zumindest mehr als 2.5 Tore zu bejubeln sein, gibt es eine grandiose 1.45-Quote abzuräumen. Hierauf zu wetten ist in diesem Spiel sogar lohnenswerter als auf einen Bayern-Sieg zu setzen (1.27-Quote) und mindestens genauso wahrscheinlich!

VfL Wolfsburg –VfB Stuttgart

Siegquoten: Wolfsburg (2.30) – Stuttgart (3.30)

Geheimtipp: Wolfsburg gewinnt (2.30)

Empfohlene Wette: Doppelte Chance VfL (1.34)

Aus die Maus für Trainer Hannes Wolf beim VfB Stuttgart. Nach zuletzt schwachen Resultaten zogen die Verantwortlichen der Schwaben die Reißleine und beurlaubten den jungen Coach. Zuvor hatte dieser den Bossen selbst mitgeteilt, er erreiche die Mannschaft nicht mehr zu 100%. Die Entlassung scheint demzufolge nur eine logische Folge zu sein, um das Saisonziel Klassenerhalt nicht aus den Augen zu verlieren.

Nachfolger wird ein alter Bekannter: Tayfun Korkut hatte bereits bei Hannover 96 und Bayer 04 Leverkusen das Zepter in der Hand. Somit haben die Stuttgarter einen Mann mit Bundesliga-Erfahrung an Bord geholt. Der Punkteschnitt von knapp über einem Zähler pro Spiel als Coach liest sich jedoch wenig glorreich. Doch wer weiß, was der Trainerwechsel für Auswirkungen haben wird.

Die erste Partie als Schwaben-Coach bestreitet Korkut in jedem Fall weit im Norden – genauer gesagt in Niedersachsen. Auch Gegner VfL Wolfsburg vollzog in dieser Spielzeit bereits einen Trainerwechsel. Doch bislang bleiben die dadurch erreichten Erfolge überschaubar. Rang 13 entspricht nicht den Ansprüchen des Volkswagen-Clubs.

Nichtsdestotrotz gehen die Wölfe mit frohem Gemüt in die anstehende Heimaufgabe gegen den VfB. Der glückliche 1:0-Erfolg im Niedersachsen-Derby gegen Widersacher Hannover 96 sollte für neues Selbstvertrauen gesorgt haben und war ein wichtiger Schritt weg von der Abstiegszone. Den Erfolg auf dem außerordentlich ramponierten Rasen der HDI-Arena beschrieb Wolfsburg-Trainer Martin Schmidt treffend als „dreckigen Sieg“.

Doch genau solche Siege brauchen die Wölfe in dieser Spielzeit. Gibt es gegen den VfB den nächsten? Das Selbstbewusstsein in Niedersachsen sollte in jedem Fall auch für die Partie gegen Stuttgart Bestand haben. Die empfohlene Wette lautet daher: Der VfL holt mindestens ein Remis gegen Tayfun Korkut in seinem ersten Auftritt als VfB-Coach!

 

Borussia Mönchengladbach – RB Leipzig

Siegquoten: Gladbach (2.50) – Leipzig (2.80)

Geheimtipp: Leipzig siegt und beide treffen (4.50)

Empfohlene Wette: Doppelte Chance RB (1.54)

Die Partie Gladbach gegen Leipzig kann guten Gewissens als Duell um Europa bezeichnet werden. Die Leipziger (Rang 5) und die Borussia (Rang 7) trennt in der Tabelle lediglich ein Pünktchen. Das bedeutet gleichzeitig, dass die Männer von Dieter Hecking bei einem Sieg über die Roten Bullen diese im Tableau überholen könnten. Doch dieser Wunsch scheint schon im Keim zu ersticken, wenn man sich das letzte Wochenende der Gladbacher noch einmal in Erinnerung ruft.

Beim 0:2 gegen die Eintracht aus Frankfurt zeigte sich die Mannschaft kopf- und willenlos. Es fehlte neben der Effizienz im Abschluss auch die körperliche Präsenz gegen die bekanntlich aggressiv attackierenden Hessen. Die fehlende Spritzigkeit lässt sich auch an der Laufdistanz beider Teams belegen: Die Borussen liefen im Verlauf der Partie ganze 5km weniger als die Eintracht. Daher kommt die Niederlage am Main nicht von ungefähr.

Auch Christoph Kramer findet, dass seine Mannschaft „zu viele Räume freigegeben“ hat, insbesondere in Durchgang eins. Und so kommt es, dass die Stimmung vor dem Schlagabtausch mit Tabellennachbar RB Leipzig nicht die beste ist. Was noch erschwerend hinzukommt, ist die Liga-Bilanz gegen die Mannen von Ralph Hasenhüttl: In den bislang drei direkten Aufeinandertreffen gab es für die Fohlen nicht einen einzigen Dreier – bei zwei Remis und einer Niederlage. Man könnte daher fast sagen, dass die Sachsen für Gladbach eine Art Angstgegner darstellen.

Doch Angst braucht man vor RB in der Rückrunde bislang nicht wirklich zu haben. Zu durchwachsen waren die bisherigen drei Auftritte der Hessen. Neben dem starken 3:1 gegen Schalke 04 gab es auch eine bittere 1:2-Niederlage im Breisgau gegen den SC Freiburg und ein schwaches Remis am vergangenen Wochenende gegen den Tabellensiebzehnten – den Hamburger SV.

Nichtsdestotrotz sind die Leistungen von RB verglichen mit Gladbach etwas höher einzustufen. Der Geheimtipp der Partie lautet daher: Leipzig gewinnt, aber beide Clubs treffen! Wie bereits angesprochen ist RB Leipzig in der Bundesliga gegen die Fohlen noch ungeschlagen. Sollte sich diese starke Serie fortsetzen und es am Samstag Abend erneut keine Niederlage geben, winkt eine attraktive 1.54-Quote!

FC Augsburg – Eintracht Frankfurt

Siegquoten: Augsburg (2.35) – Frankfurt (3.20)

Geheimtipp: Frankfurt gewinnt (3.20)

Empfohlene Wette: Doppelte Chance Eintracht (1.61)

Das Team der Stunde in der Fußball-Bundesliga ist ohne Frage die Eintracht aus Frankfurt. Nicht nur, weil die Männer von Niko Kovac hinter den Bayern Rang zwei im Rückrundentableau belegen, sondern auch, weil die Art und Weise des Auftretens einfach beeindruckend ist. Ein Beispiel ist das 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende, bei dem die Mannschaft das nötige Herzblut für einen Sieg an den Tag legte.

Der Lohn ist in diesem Fall der Sprung auf Rang vier – einen Champions League-Platz. Und besonders ein Mann machte wieder einmal durch seinen Kampfgeist und seine Leader-Qualitäten auf sich aufmerksam. Gemeint ist Kevin-Prince Boateng, der die Eintracht mit seinem 1:0 auf die Siegerstraße führte. Beinahe jeden Zweikampf entschied der bullige Ex-Schalker gegen Borussia Mönchengladbach für sich und sorgte somit für die nötige Dominanz im Mittelfeld.

Doch auf den Lorbeeren ausruhen kommt für den 30-Jährigen keinesfalls in Frage: „Die Tabelle ist so eng, da kann das Ganze in zwei bis drei Wochen wieder ganz anders aussehen“, beschrieb Boateng die Gemengelage in Deutschlands höchster Spielklasse. Aufgrund der umkämpften Situation in der Bundesliga muss also für die Eintracht ein weiterer Erfolg her, vielleicht schon gegen den FC Augsburg? Die 3.20-Quote könnte hierbei durchaus lohnenswert sein.

Nach dem Sieg im ersten Spiel des neuen Jahres gegen den HSV ließen die Fuggerstädter Woche für Woche nach. Auf die Niederlage gegen Gladbach folgte ein glückliches 1:1-Remis gegen eigentlich bessere Kölner. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die Verfassung von Top-Torjäger Alfred Finnbogason. Seit seiner Verletzung in der Winterpause scheint dem Isländer seine Treffsicherheit der Hinrunde abhanden gekommen zu sein. Diese Formkrise wirkt sich scheinbar mehr auf die Ergebnisse seines FCA aus als erwartet.

Aufgrund der stärkeren Verfassung geht die Eintracht leicht favorisiert ins Spiel. Und besonders auswärts sind die Hessen in dieser Spielzeit eine wahre Macht. In der Auswärtstabelle der Liga sind die Frankfurter Bayernjäger Nummer eins und verloren erst einmal in der Fremde! Die empfohlene Wette der Begegnung lautet daher: Auch in der Fuggerstadt bleibt die Eintracht ohne Niederlage!

Hamburger SV – Hannover 96

Siegquoten: Hamburg (2.35) – Hannover (3.20)

Geheimtipp: Unter 2.5 Tore im Spiel (1.76)

Empfohlene Wette: Doppelte Chance Hannover (1.61)

Das Nord-Derby des 21. Spieltags erwartet uns bei der Partie des HSV gegen Hannover 96. Vor dem Nord-Schlager grüßen die Hanseaten jedoch aus dem Süden, zumindest wenn man einen Blick auf die Tabelle wirft. Das einzig „südlichere“ Team im Tableau ist der 1. FC Köln auf dem letzten Rang. Einen kleinen Lichtblitz gibt es jedoch am schwarzen Hamburger Fußballhimmel zu bewundern. Die Rede ist vom hart erkämpften 1:1-Remis gegen Vizemeister RB Leipzig am vergangenen Wochenende. Nach frühem 0:1-Rückstand sorgte Filip Kostic durch gekonntes Umkurven von Torhüter Péter Gulácsi für den Ausgleich noch vor dem Halbzeitpfiff.

Das Ergebnis zur Pause war gleichzeitig auch der Endstand und bescherte Bernd Hollerbach in seinem Debüt als HSV-Coach ein kleines Erfolgserlebnis. Denn ein Punkt ist bekanntlich besser als keiner! Und wenn man bedenkt, dass dieses Remis gegen den Vizemeister der Vorsaison - RB Leipzig - eingefahren wurde, freut man sich in der Hansestadt umso mehr. Dieser Punktgewinn soll der verunsicherten Mannschaft für den anstehenden Nordgipfel gegen Hannover 96 neuen Schwung geben.

Doch die defensive Stärke der Niedersachsen dürfte sich auch bis nach Hamburg herumgesprochen haben. Die Devise beider Mannschaften vor dem Spiel im hohen Norden lautet daher: Wenn du dir keinen fängst, kannst du auch nicht verlieren. Und so wird die Begegnung aller Voraussicht nach von Defensive geprägt sein. Unser Geheimtipp sagt deshalb voraus: Es fallen weniger als 2.5 Treffer in der regulären Spielzeit!

Bei Hannover 96 war in den bisherigen drei Spielen in 2018 alles mit dabei: Ein Sieg gegen Mainz 05, ein Remis gegen Schalke 04 und eine unverdiente Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den VfL Wolfsburg im Niedersachsen-Derby gab es zu verzeichnen. Jedoch war die Leistung stets anständig. Der Geheimtipp lautet daher: André Breitenreiters Hannoveraner bleiben im Hamburger Volksparkstadion frei von einer Niederlage!

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February 1, 2018

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Nordirland – Schweiz

Siegquoten: Nordirland (2.95) – Schweiz (2.43)

Geheimtipp:  Gesamttore durch Auswärtsteam unter 0.5 (2.90)

Empfohlene Wette: Schweiz oder Unentschieden (1.36)

Nachdem sich Nordirland vor zwei Jahren das erste Mal für eine Europameisterschaft qualifizieren konnte, möchte es dies auch für die anstehende Weltmeisterschaft schaffen. Es ist schon 32 Jahre her, dass die Nordiren bei einer WM teilgenommen haben. Ihnen steht noch die Schweiz im Weg, um sich den erneuten Traum zu erfüllen.

Die Green & White Army wurde in der Qualifikationsgruppe C hinter der DFB-Elf Zweiter. Dabei stach vor allem ihre Heimbilanz ins Auge. Von fünf Heimspielen konnten sie vier für sich entscheiden, einzig gegen Deutschland mussten sie sich geschlagen geben. In dieser Begegnung kassierten sie auch die einzigen Gegentreffer im heimischen Windsor Park. Nicht nur zu Hause stehen die Nordiren stabil, auch auswärts konzentrieren sie sich auf eine geordnete Defensive und verlagern sich aufs Kontern. Insgesamt kassierten sie nur sechs Gegentreffer in zehn Quali-Spielen.

Die Schweizer gehen als bester Zweitplatzierter in die Entscheidungsspiele. Obwohl sie unglaubliche 27 Punkte in der Gruppenphase sammeln konnten, mussten sie sich aufgrund des schlechteren Torverhältnisses Portugal geschlagen geben. Kein Spiel konnte mit mehr als drei Treffern gewonnen werden, dabei waren Nationen wie Andorra, Lettland und die Färöer Inseln in der Gruppe. Die Goldene Generation der Eidgenossen möchte sich nun über den Umweg der Playoffs für die WM qualifizieren. Schon bei der vergangenen EM spielten sie stark auf und mussten ungeschlagen die Heimreise antreten. Einzig im Elfmeterschießen wurden sie bezwungen.

Die direkte Bilanz beider Nationen fällt knapp zu Gunsten der Nordiren aus. Von vier Spielen konnten sie zwei für sich entscheiden und verloren erst einmal. Zwei dieser Spiele fanden in Nordirland statt. Beide Partien verloren die Schweizer und blieben dabei sogar ohne eigenen Treffer. Bei der starken Defensivleistung der Gastgeber darf auch beim Hinspiel damit gerechnet werden, dass die Nati Probleme bekommen wird ein Tor zu erzielen. Doch ihre derzeitige starke Form dürfte den Schweizern einen kleinen Vorsprung einräumen.

 

Kroatien – Griechenland

Siegquoten: Kroatien (1.45) – Griechenland (7.00)

Geheimtipp: Unentschieden (4.35)

Empfohlene Wette: Sieg Kroatien (1.45)

In der zweiten Partie am Donnerstagabend trifft Griechenland auf Kroatien. Die Griechen konnten sich ebenso wie die Kroaten für die letzte WM qualifizieren, doch im Gegensatz zum Balkanstaat waren die Südeuropäer bei der letzten EM in Frankreich nicht dabei.

Kroatien konnte sich in einer ausgeglichenen Gruppe den zweiten Platz sichern. Nur den Isländern mussten sie den Vortritt lassen, konnten dafür Nationen wie die Türkei und die Ukraine hinter sich lassen. Dabei blieben sie zu Hause ungeschlagen und kassierten nur zwei Gegentore. Trotz Spieler wie Modric, Rakitic, Perisic und Mandzukic  haben sie Probleme mit dem Tore schießen. Insgesamt erzielten sie nur 15 Treffer in der gesamten Qualifikation. Immer wieder blitzt die Genialität dieser Spieler auf, doch werden die herausgespielten Chancen leichtfertig liegen gelassen.

Griechenland musste sich in seiner Gruppe deutlichen den Belgiern geschlagen geben. Doch das Erreichen der Playoffs darf schon als Erfolg gewertet werden. Spielerisch gehören sie nicht zu den Top-Nationen in Europa. Aus einer gefestigten Defensive versuchen sie über Standardsituationen zu Toren zu kommen. Zwar konnten sie sich für die zwei vergangenen Weltmeisterschaften qualifizieren, bekleckerten sich dabei aber nicht gerade mit Ruhm. Den Griechen fehlt zum einen die spielerische Klasse und zum anderen ein treffsicherer Stürmer.

Beide Mannschaften haben zurzeit ihre Probleme in der Offensive. Die direkte Bilanz beider Nationen spricht für die Griechen. Zwei von sechs Spielen konnten sie für sich entscheiden und spielten zudem dreimal Remis. Kurioserweise kamen alle drei Unentschieden auswärts zu Stande. Somit ist Griechenland in Kroatien noch ungeschlagen. Für eine Überraschung sind die Griechen immer gut, wie man an ihrem sensationellen Gewinn der Europameisterschaft im Jahre 2004 in Portugal gesehen hat. Nichts desto trotz haben die Kroaten die besseren Kreativspieler und Stürmer. Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung für das spielstarke Team aus dem Balkan.

 

Schweden – Italien

Siegquoten: Schweden (2.95) – Italien (2.43)

Geheimtipp: Heimteam gewinnt ohne gegnerisches Gegentor (4.40)

Empfohlene Wette: Schweden oder Unentschieden (1.52)

Die Schweden konnten sich für die vergangenen fünf Europameisterschaften qualifizieren, bei einer WM waren sie zuletzt 2006 in Deutschland dabei. Die Italiener hingegen sind viermaliger Weltmeister und nahmen seit 1962 immer an den Endturnieren teil.

Schweden wurde nach dem Rücktritt ihres Superstars Zlatan Ibrahimovic wenige Chancen auf das Erreichen der Weltmeisterschaft in Russland eingeräumt. Vor allem da sie sich in einer Gruppe mit Frankreich und Holland wiederfanden. Am Ende reichte es für die Playoffs, da sie das bessere Torverhältnis gegenüber den Niederländern hatten. Vor allem daheim zeigten sich die Tre Konors stark. In ihren fünf Spielen konnten sie nicht bezwungen werden, nur die Elftal konnte ihnen ein Remis abtrotzen. Dabei erzielten sich achtzehn Treffer und kassierten gerade einmal zwei. Daran merkt man wie wohl sie sich auf heimischem Geläuf fühlen. Nun bekommen es die Schweden mit der Squadra Azzurra zu tun.

Die Italiener konnten nur selten während der Qualifikation überzeugen und zogen deswegen gegenüber Spanien den Kürzeren. Gegen die Spanier konnten sie nur einen Punkt holen. Ansonsten ließen sie zwar nur gegen Mazedonien weitere Punkte liegen, doch gewannen sie meist recht knapp. Einzig gegen den Fußballzwerg Liechtenstein sprangen deutliche Siege heraus. Die sonst so sichere Abwehr stand nicht immer sattelfest. Acht Gegentore in zehn Spielen sind eher unüblich für eine italienische Nationalmannschaft.

Dass der viermalige Weltmeister nicht am Endrundenturnier teilnimmt ist kaum vorstellbar. Doch zumindest für das Hinspiel dürfen sich die Schweden berechtigte Hoffnungen machen. Die Squadra Azzurra konnte noch nie in Schweden gewinnen. Von acht Begegnungen verlor sie fünf. Zuletzt blieb sie dreimal in Folge ohne einen Treffer im europäischen Norden. Können sich die Tre Konors ein Polster für das Rückspiel erarbeiten oder besiegen die Italiener ihren Fluch in Schweden? 

 

Dänemark – Irland

Siegquoten: Dänemark (1.89) – Irland (4.10)

Geheimtipp: Heimteam gewinnt und beide Teams treffen (4.90)

Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (2.14)

Im letzten Duell um einen weiteren Startplatz bei der kommenden WM duellieren sich Dänemark und Irland. Die Dänen konnten sich zuletzt 2010 für eine Endrunde qualifizieren. Die Iren wären damals auch dabei gewesen, doch scheiterten sie in den Playoffs an Frankreich, besser gesagt an der „zweiten Hand Gottes“ von Thierry Henry. Ihre letzte Teilnahme datiert aus dem Jahr 2002. Die Deutschen werden sich noch gut daran erinnern können, schließlich traf man in der Vorrunde aufeinander. Letztendlich scheiterten die Boys in Green im Achtelfinale, blieben das Turnier über aber ungeschlagen.  

Dänemark beendete die Gruppenphase hinter Polen, obwohl man diese im Rückspiel deutlich mit 4:0 schlagen konnte. Wichtige Punkte wurden gegen leichtere Kaliber unnötig liegen gelassen, zweimal gab es ein Remis im Duell mit den Rumänen. Obwohl nicht alles reibungslos funktionierte, ist der Europameister von 1992 seit knapp einem Jahr ungeschlagen. Dies ist auch ein Verdienst der tollen, jungen Offensive. Vor allem Christian Eriksen, von den Tottenham Hotspurs, sticht dabei heraus. Er war mit acht Treffern der torgefährlichste Mittelfeldspieler aller Nationen.

In der ausgeglichenen Gruppe D setzten sich die Iren gegenüber Wales und Österreich durch. Erst am letzten Spieltag konnten sich die Boys in Green im direkten Duell gegen die Waliser durchsetzen und sicherten sich somit Rang zwei. Sogar die direkte Teilnahme wäre  möglich gewesen, doch Serbien behielt im Fernduell seinen Vorsprung. Dabei zeigten die Iren in der gesamten Gruppenphase ihre Tugenden, hinten sicher stehen und vorne ein paar Nadelstiche setzen. Von allen Playoff-Teilnehmern haben sie die wenigsten Tore erzielt. Doch im Fußball reicht es oft aus, ein Tor mehr zu schießen wie sein Gegner.

In der gesamten Qualifikation blieb Irland auswärts ungeschlagen. Auch die direkte Bilanz beider Nationen ist ausgeglichen. Jeder konnte sich bisher dreimal gegen den Anderen durchsetzen, zudem gab es noch vier Unentschieden. Dabei fällt auf, dass die Iren im Schnitt ein Tor gegen Dänemark erzielen, wenn es in Skandinavien zum Aufeinandertreffen kommt. Doch in den letzten Vergleichen hatten die Dänen meist das bessere Ende für sich. Seit vier Spielen hat Danish Dynamite nicht mehr verloren.

 

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November 1, 2017

Von 888sport

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Europa: Island

Island ist der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas, nach dem Vereinigten Königreich. Mit rund 350.000 Einwohnern ist Island das Land mit der niedrigsten Bevölkerung, das jemals an einer WM teilnahm. Knapp 60 Prozent aller Isländer wohnen in der Hauptstadtregion von Reykjavik. Als die Qualifikation nach Russland feststand, kannte die Freude keine Grenzen. Nicht nur aufgrund des Jubels wurde Ihnen warm ums Herz, auch ist die Hauptinsel des Landes zugleich die größte Vulkaninsel der Erde. Nachdem die Isländer schon an der vergangenen Europameisterschaft zum ersten Mal teilnahmen, geben sie nun auch in Russland ihre Turnierpremiere. Unterschätzen sollte man die tapferen Wikinger keinesfalls. Schon bei der EM kamen sie ins Viertelfinale und konnten sich gegen die großen Nationen behaupten. Unter anderem schlugen sie die Engländer im Achtelfinale und spielten in der Gruppenphase Remis gegen den späteren Sieger Portugal. Die Isländer spielen einen sehr kampfbetonten Fußball und gehen robust in die Zweikämpfe, doch auch technisch haben sie einiges zu bieten. Dies kommt, da der Sommer in ihrer Heimat sehr kurz ist und man überwiegend in Hallen trainieren muss. Dabei wird vor allem viel Wert auf die technische Ausbildung gelegt. Für die Weltmeisterschaft konnte sich Island überraschend direkt qualifizieren und gewann seine Qualifikationsgruppe. Unter anderem ließen sie dabei Nationen wie Kroatien, die Ukraine und die Türkei hinter sich. Nach der Auslosung hätte kaum jemand gedacht, dass sie in dieser ausgeglichenen Gruppe die Nase vorn haben werden. Auch in Russland wird Island wieder in einer schwierigen Gruppe vertreten sein. Sie werden in der Weltrangliste auf dem 22. Platz geführt und befinden sich somit in Lostopf 3. Abschreiben sollte man sie deswegen noch lange nicht.

Starspieler des Team: Gylfi Sigurdsson, FC Everton (früher u.a. TSG 1899 Hoffenheim)

Spitzname des Teams: „Strákarnir okkar“ (Unsere Jungs)

Mögliche Gruppengegner: Brasilien, England, Nigeria

Quote auf WM-Titel: 151.00

Asien: Saudi-Arabien

Das Königreich Saudi-Arabien ist eine absolute Monarchie in Vorderasien. Die rund 32 Mio. Einwohner leben auf der Arabischen Halbinsel. Durch seine Ölexporte zählt es zu den reichsten Ländern der Welt. Zwei der drei heiligsten Stätten des Islams, die Prophetenmoschee in Medina und die Kaaba in Mekka, liegen in Saudi-Arabien. Der Fußball ist die beliebteste Sportart im Land. Deswegen liegt der königlichen Familie auch viel daran, dass die Nationalmannschaft erfolgreich ist. Das führt zu schnellen Trainerentlassungen, wenn der sportliche Erfolg ausbleibt. Allein seit dem Jahr 2000 durften schon fünfzehn verschiedene Übungsleiter versuchen, das Land im Fußball voranzubringen. Immerhin konnten die Saudis sich von 1994 bis 2006 immer für die Weltmeisterschaften qualifizieren. Gleich bei ihrer ersten Teilnahme erreichten sie mit dem Achtelfinale ihr bestes Ergebnis. Den Kontinentalvergleich in Asien konnten sie auch schon dreimal für sich entscheiden, doch liegen diese Ergebnisse schon mehr als zwanzig Jahre zurück. Deswegen kann die direkte Qualifikation für Russland schon als großer sportlicher Erfolg gewertet werden. Immerhin blieb man in der Entscheidungsgruppe nur ein Punkt hinter Tabellenführer Japan zurück und war in der Endabrechnung vor Australien. In der FIFA-Weltrangliste wird Saudi-Arabien auf Platz 63 geführt, nur ein Teilnehmer der Endrunde ist schlechter platziert und zwar das Gastgeberland. Dies kommt nur zu Stande, da Russland keine Qualifikationsspiele bestreiten musste. Auf Grund dessen geben auch die Buchmacher den Saudis die höchste Quote auf den WM-Titel. Durch ihren Ranglistenplatz rutschen sie in den Lostopf 4 und dürften eine sehr schwere Gruppe erwischen. Hoffnungen auf das Weiterkommen werden sie sich trotzdem machen. Sollte dies nicht klappen, dürfte die nächste Trainerentlassung bevorstehen.

Starspieler des Team: Fahad Al-Muwallad, Al-Ittihad Dschidda

Spitzname des Teams: as-suqūr al-ḫaḍrāʾ (Die grünen Falken)

Mögliche Gruppengegner: Deutschland, Uruguay, Dänemark

Quote auf WM-Titel: 501.00

Afrika: Senegal

Der Senegal ist ein französischsprachiger Staat in Westafrika. Er erstreckt sich von den Ausläufern der Sahara im Norden, bis an den Beginn des tropischen Feuchtwaldes im Süden. Das Land hat rund 15 Mio. Einwohner, von denen sich in etwa 90 Prozent zum Islam bekennen. Die Abhängigkeit von wenigen Exportgütern wie Erdnüssen, Phosphaten und Fisch, führten ab den 1980 Jahren im vormals wohlhabenden Senegal jedoch zu Verarmung. Die wirtschaftliche Erholung geht allmählich voran. Wie in den meisten afrikanischen Nationen spielt auch im Senegal der Fußball eine wichtige Rolle und zählt zu den Hauptsportarten. Die Nationalmannschaft konnte sich zum zweiten Mal für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Bei ihrer ersten Teilnahme in Japan und Südkorea zogen sie direkt ins Viertelfinale ein. Erst gegen die Türkei war Endstation. Der ganze Staat stand Kopf, als das Ticket zur Endrunde gesichert war. In der entscheidenden Gruppenphase konnte man sich gegen Burkina Faso, die Kapverdischen Inseln und Südafrika schon am vorletzten Spieltag durchsetzen. Obwohl der Senegal noch keinen internationalen Titel errungen hat und auch in Russland erst zum zweiten Mal dabei ist, könnte er doch wieder zu den positiven Erscheinungen zählen. Zu der Einschätzung gelangt man durch einige Spieler im Kader. In der Offensive dürften vor allem Sadio Mané vom FC Liverpool und Keita Baldé von der AS Monaco für viel Wirbel sorgen. Für die defensive Stabilität tragen Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel und Hannovers Salif Sané die Verantwortung. Zwar droht dem Senegal auch eine schwere Gruppe, da sie sich im dritten Lostopf befinden, doch sollten sie in der Lage sein eine Runde weiter zu kommen und für eine weitere Überraschung sorgen.

Starspieler des Team: Sadio Mané, FC Liverpool

Spitzname des Teams: Les Lions de la Teranga (Die Löwen von Teranga)

Mögliche Gruppengegner: Argentinien, Spanien, Serbien

Quote auf WM-Titel: 176.00

Südamerika: Peru

Peru ist nach Brasilien und Argentinien das flächenmäßig drittgrößte Land in Südamerika und liegt im Westen des Kontinents. Der Staat erstreckt sich über drei unterschiedliche Landschaftszonen, die jede seine klimatischen Besonderheiten hat. Dies macht das Leben für die rund 31 Mio. Einwohner nicht gerade einfach, da sie sich immer auf andere Bedingungen einstellen müssen. Der Fußball ist der Nationalsport des Landes. Viermal konnte sich die peruanische Fußballnationalmannschaft schon für Weltmeisterschaften qualifizieren und erreichte bereits zweimal das Viertelfinale in den 1970er Jahre. In Russland ist das Team nach 36 Jahren zum fünften Mal dabei. Bis zum Schluss mussten die Fußballer zittern, bis ihre Teilnahme feststand. In einer sehr spannenden Südamerika-Qualifikation erreichten sie den Playoff-Platz und ließen unter anderem den amtierenden Kontinentalträger Chile hinter sich. Vor dem letzten Spieltag hatten noch fünf Länder die Chance in Russland dabei zu sein. Letztendlich reichte Peru ein Unentschieden gegen Kolumbien aus. In den Playoffs setzten sie sich nach Hin- und Rückspiel gegen Neuseeland durch, den Gewinner der Ozeanien-Qualifikation. Erstaunlicherweise belegt Peru in der FIFA-Weltrangliste den elften Platz und wird somit bei der Auslosung schon im zweiten Topf gezogen werden. Selten stand der zweifache Copa-America-Sieger besser da. Dadurch werden die Südamerikaner keine allzu schwere Gruppe erwischen und ein Weiterkommen ist mehr als realistisch. Doch dazu muss das Team genauso geschlossen auftreten, wie während den Ausscheidungsspielen. 

Starspieler des Team: Paolo Guerrero, Flamengo Rio de Janeiro (früher u.a. HSV und FC Bayern)

Spitzname des Teams: La Blanquirroja (Die Rot-Weißen)

Mögliche Gruppengegner: Frankreich, Schweden, Nigeria

Quote auf WM-Titel: 126.00

Nord-, Mittelamerika & Karibik: Panama

Panama ist ein Staat in Mittelamerika und erreichte im Jahre 1903 seine Unabhängigkeit von Kolumbien. Der das Land durchquerende Panamakanal verbindet die Karibik im Norden und den Pazifische Ozean im Süden. Dank den Einnahmen des Kanals zählt Panama heute zu den reichsten Ländern in Lateinamerika. Die rund vier Millionen Einwohner konnten es kaum fassen, als sich die Fußballnationalmannschaft für die Endrunde in Russland qualifizierte. Zwar wurden die Fußballer schon einmal Mitterlamerikameister und erreichten in der jüngsten Vergangenheit zweimal den zweiten Platz beim Gold-Cup, doch ist es die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Auf den Weg dorthin ließen sie unter anderem die Vereinigten Staaten von Amerika und Honduras, die sich für die beiden letzten Endrunden qualifizieren konnten, hinter sich. Man darf gespannt sein, wie sich das Land in Russland schlagen wird. Die Zeitumstellung und ungewohnten klimatischen Bedingungen dürfte es vor ein paar Probleme stellen. Das Team sollte in der Vorbereitung gerade darauf großen Wert legen, möchte man in Russland mehr erreichen als nur den Olympischen Gedanke. Schwer genug dürfte das Abenteuer auf jeden Fall werden. Schließlich ist Panama nicht einmal in den Top50 der FIFA-Weltrangliste und dürfte bei der Auslosung eine schwere Gruppe erwischen. Doch schon ganz andere Nationen haben gezeigt, dass man als kleines Land und Exot im Weltfußball, unmögliches möglich machen kann. Warum also nicht auch der kleine Staat aus Mittelamerika.  

Starspieler des Team: Gabriel Torres, FC Lausanne

Spitzname des Teams: Los Canaleros (Die Kanalmannschaft)

Mögliche Gruppengegner: Belgien, Kroatien, Ägypten

Quote auf WM-Titel: 401

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November 25, 2017

Von 888sport

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Gruppe G        

 

Diese Gruppe dürfte in europäischer Hand sein. Mit Belgien und England treffen schon zwei Schwergewichte in der Vorrunde aufeinander. Beide Nationen blieben während ihrer Qualifikation ungeschlagen und deshalb dürfte es nur darum gehen, wer als Sieger und wer als Zweiter ins Achtelfinale einzieht. Doch aufgepasst: Auch mit Tunesien steht ein Teilnehmer im Feld, der in der afrikanischen Vorausscheidung nicht bezwungen werden konnte. Hinzu kommt mit Panama eine Mannschaft, die für alle unbekannt sein dürfte. Gerade darin wird der Neuling seine Chance sehen und befreit aufspielen. Als einziges Team hat der Außenseiter nichts zu verlieren, die Europäer hingegen schon, schließlich zählen sie zum erweiterten Favoritenkreis.

Belgien

Belgien gilt wie schon bei den vergangenen beiden Endturnieren zu den absoluten Geheimfavoriten.  Bislang konnten sie dieser Rolle nicht gerecht werden. Nach wie vor hat man im eigenen Land die Zuversicht, dass sich dies ändert. Der belgische Fußball bringt viele Talente hervor, die den Sprung in den Weltfußball schaffen. Vor allem in der Offensive kommen immer wieder hoffnungsvolle Spieler aus der Jugend heraus. Nicht umsonst sagen die Experten, dass es sich um eine goldene Generation handelt, die sich endlich mal belohnen muss. Ob dies in Russland eintreffen kann, wird sich erst zeigen. Schon bei der letzten EM wurden die „Roten Teufel“ hoch gehandelt und konnten dem Druck nicht stand halten. Ihr Spiel war geprägt von Statik und Einzelaktionen, dabei findet man so viel Klasse in ihrem Kader. Das bewiesen sie auch wieder in ihrer Qualifikationsrunde, in der sie ungeschlagen blieben und nur ein einziges Remis gegen Griechenland hinnehmen mussten. Ansonsten waren ihre Spiele bestimmt von Offensivfußball und vielen Toren. In zehn Spielen konnten sie dreiundvierzig Mal die gegnerische Defensive überwinden. Auf den Positionen im Angriff sind sie nahezu doppelt gut besetzt und einige Hochkaräter müssen mit der Ersatzbank vorlieb nehmen. Allgemein muss sich die erste Elf der Belgier vor keiner anderen Nation verstecken. Nahezu alle Spieler stehen in den europäischen Top-Ligen unter Vertrag und werden Woche für Woche gefordert. Dies wird ihnen mit Sicherheit in Russland zugutekommen. Auch dieses Mal muss man die Belgier auf der Rechnung haben. Sie besitzen mittlerweile die Erfahrung, was bei Endturnieren auf sie zu kommt und haben die Qualität in ihren Reihen, um ganz weit in diesem Turnier zu kommen. Wenn sie sich von dem Druck und der Nervosität lösen können, wird mit ihnen zu rechnen sein.

 

Starspieler des Teams: Kevin De Bruyne, Manchester City

Spitzname des Teams: Rode Duivels (Rote Teufel)

Quote auf WM-Titel: 12.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.06

 

Tunesien

Zum fünften Mal konnte sich Tunesien für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Bisher kam der afrikanische Teilnehmer nie über die Gruppenphase hinaus. Auch bei der diesjährigen Auflage deutet alles darauf hin, dass die tunesischen Profis nach der Vorrunde die Heimreise antreten müssen. Zu stark erscheinen die beiden Gruppengegner England und Belgien, als dass sich Tunesien realistische Chancen ausrechnen dürfte. Obwohl das Land während der gesamten Qualifikation in Afrika ungeschlagen blieb, wurde diese von der eigenen Presse nicht als gut empfunden. Das mag Kritik auf hohem Niveau sein, doch in vielen Begegnungen spielte die Mannschaft unter ihren Möglichkeiten und blieb einiges schuldig. Trotzdem erzielten die Nordafrikaner im Schnitt zwei Tore pro Partie und können selber eine stabile Defensive vorweisen. Allerdings besteht die Mannschaft vorwiegend aus einheimischen Profis, die selten den Sprung ins Ausland wagen und wenn, spielen diese nicht in Europa. Sie sind das höhere Tempo aus ihren Ligen einfach nicht gewohnt und können meist nur den Nationen Afrikas Paroli bieten. Das Team zeigt Schwächen in Taktik und hat auch technische Defizite. Deswegen wird es in Russland wohl auf ein Duell gegen Panama um den dritten Platz herauslaufen. Alles andere wäre eine große Überraschung, doch gerade davon schreibt der Fußball viele Geschichten.

 

Starspieler des Teams: Wahib Khazri, Stade Rennes

Spitzname des Teams: Les Aigles de Carthage (Die Adler von Karthago)

Quote auf WM-Titel: 451.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 7.00

 

England

Die Engländer zählen schon seit Jahren zu den besten Fußballnationen, doch viel ist dabei noch nicht herausgesprungen. Durch das legendäre Wembley-Tor krönten sich die Three Lions 1966 zum Weltmeister, doch ansonsten erreichten sie kein weiteres Finale, weder bei einer WM noch bei einer EM. Kein gutes Zeugnis für das Mutterland des Fußballs, das den Anspruch hat die beste Liga der Welt zu stellen. Doch gerade darin liegt für die meisten das Problem. In der Premier League liegt der Ausländeranteil bei rund sechzig Prozent und vielen Talenten wird nicht die Chance gegeben sich zu zeigen. Oft werden Spieler überteuert eingekauft, von denen sich die Vereine mehr erhoffen, dabei zählen die Jugend-Akademien in England zu den besten weltweit. Dies spiegelt sich auch in den Junioren-Nationalmannschaften wieder. Derzeit ist England amtierender U20- und U17-Weltmeister und zudem aktueller Europameister mit der U19. Von diesen Talenten erhofft sich der englische Fußball viel, doch auch von der aktuellen A-Nationalmannschaft darf einiges erwartet werden. Die Mischung aus Jugend und Erfahrung scheint zu stimmen. Die Three Lions sind so gut wie lange nicht mehr und spielten eine ungefährdete Qualifikation, in der sie nur zweimal die Punkte teilen mussten. Vor allem in der Offensive sind sie auf allen Positionen brandgefährlich und jederzeit für ein Tor gut. Nun müssen die Engländer ihre Leistungen und ihr Potential bei einer Endrunde abrufen, die nötige Qualität haben sie in ihren Reihen. Einige zweifeln daran, da es in der Premier League keine Winterpause gibt und die Spieler kaum Regenerationsphasen haben. In Russland wird sich zeigen, ob die Three Lions zu viele Körner auf der Strecke haben liegen lassen oder ob sie hungrig auf den Titel sind.

 

Starspieler des Teams: Harry Kane, Tottenham Hotspur

Spitzname des Teams: Three Lions (Drei Löwen)

Quote auf WM-Titel: 18.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.08

 

Panama

Das Land in Zentralamerika konnte sich überraschend für die Weltmeisterschaft in Russland qualifizieren, dies ist zugleich die erste Teilnahme an einer WM-Endrunde.  Ansonsten dürften die meisten eher weniger von den Erfolgen Panamas wissen. Einmal konnten sich die Fußballer zum Mittelamerikameister krönen und in der jüngeren Vergangenheit belegten sie zweimal den zweiten Platz beim Gold-Cup. Dieser Wettbewerb ist gleichzusetzen mit der Europameisterschaft in Nord-, Zentralamerika und der Karibik. Auf den Weg nach Russland ließen sie unter anderem die Vereinigten Staaten von Amerika und Honduras, die sich für die beiden letzten Endrunden qualifizieren konnten, hinter sich. Nun bekommen sie es in der Vorrunde mit Tunesien und zwei Schwergewichten aus Europa zu tun. An eine erneute Überraschung glaubt dabei wohl niemand. Nicht nur an höhere fußballerische Qualitäten muss sich das Team gewöhnen, sondern auch an ungewohnte klimatische Bedingungen. In der Vorbereitung muss gerade darauf ein Augenmerk gelegt werden, damit die Mannschaft gut gerüstet in die Gruppenphase starten kann. Die taktischen und fußballerischen Defizite müssen durch Kampfgeist und Geschlossenheit wett gemacht werden, ansonsten wird Panama dem Olympischen Gedanken folgen und nur dabei sein. Doch schon ganz andere Nationen haben gezeigt, dass man als kleines Land und Exot im Weltfußball unmögliches möglich machen kann. Warum also nicht auch der kleine Staat aus Mittelamerika. Allein die Hoffnung und Fantasie dazu wird einigen fehlen.

 

Starspieler des Teams: Gabriel Torres, FC Lausanne

Spitzname des Teams: Los Canaleros (Die Kanalmannschaft)

Quote auf WM-Titel: 1001

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 10.50

 

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January 17, 2018

Von 888sport

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Gruppe F

 

Der Titelverteidiger wird die Vorrunde bestehen und sich für die K.O.-Runde einspielen. Deutschland ist traditionell eine Turniermannschaft, die bei jeder Endrunde weit kommen kann. Auch bei der WM in Russland stehen die Zeichen auf einen langen Turnierverlauf für das Team von Joachim Löw. Neben Brasilien werden die Deutschen als Top-Favorit gehandelt. In der Gruppe F dürfen sich vor allem die Mexikaner und die Schweden berechtigte Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen. Gleich zu Beginn des Turniers treffen beide Mannschaften aufeinander, der Sieger wird wohl in die K.O.-Phase einziehen. Südkorea werden nur Außenseiterchancen eingeräumt, da ihre Leistungen in der Qualifikation zu schwankend waren. Sollte allerdings die Partie Mexiko gegen Schweden mit einem Remis enden, dürften die Chancen und Hoffnungen der Südkoreaner wachsen.

Deutschland

Der aktuelle Weltmeister scheint in der Form und in der Lage zu sein, seinen Titel zu verteidigen. Nicht nur, dass die Mannschaft in der Qualifikation von Sieg zu Sieg eilte, all ihre Spiele gewann und dabei gerade einmal vier Gegentore hinnehmen musste. Auch beim Confed-Cup im vergangenen Sommer holte man sich die Trophäe bei der Generalprobe. Dabei ließ der Bundestrainer einige arrivierte Kräfte zur Regeneration zuhause. Daraus lässt sich schließen, wie viele gute Fußballer es in Deutschland gibt. Joachim Löw hat vor der WM die Qual der Wahl. Einige Spieler werden die Reise nach Russland nicht mit antreten, obwohl sie bei anderen Nationen gesetzt wären. In vergangenen Jahren traf das meist auf die Position des Torwarts zu, mittlerweile betrifft dies alle Mannschaftsteile. Die Entwicklung im deutschen Fußball ist noch lange nicht abgeschlossen und traditionell gilt der DFB als Turniermannschaft. Schwächen sind kaum auszumachen und wenn doch welche auftauchen, scheinen die Trainer die richtigen Lösungen parat zu haben. Natürlich gibt es auch hin und wieder Rückschläge wie die EM-Halbfinalniederlagen gegen Italien und Frankreich. Jedoch hat es den Anschein als kämen die Deutschen daraus gestärkt zurück.  Mit viel Selbstvertrauen und der nötigen Lockerheit werden sie die Mission Titelverteidigung angehen. Sie wissen um ihre Stärken und welch Qualität in ihnen steckt. Nicht umsonst spielen so viele deutsche Fußballer bei internationalen Top-Klubs. Dadurch werden sie Woche für Woche in den besten Ligen Europas gefordert und sammeln jede Menge Erfahrung, die während einer Endrunde von entscheidender Bedeutung sein kann. Mit Deutschland wird wieder zu rechnen sein und vielleicht kommt es im Finale zur Neuauflage gegen Brasilien. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft war da doch etwas... 

 

Starspieler des Teams: Toni Kroos, Real Madrid

Spitzname des Teams: Die Mannschaft

Quote auf WM-Titel: 5.75

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.06

 

Schweden

Die schillerndste Figur des schwedischen Fußballs sagte nach der Europameisterschaft in Frankreich „Hejdå“. Zlatan Ibrahimovic beendete seine Karriere in der Nationalmannschaft. Viele gingen davon aus, dass es eine Zeit dauern könnte, bis sich Schweden wieder für eine Endrunde qualifizieren würde. Doch siehe da es ging auch ohne den Superstar des vergangenen Jahrzehnts. Aus einer stabilen Defensive heraus und mit einem guten, schnellen Umschaltspiel qualifizierten sich die Tre Konors für Russland. Zwar mussten sie den Umweg über die Playoffs nehmen, allerdings ließ man in der Gruppenphase die hoch gehandelten Holländer hinter sich und konnte auch den Gruppensieger Frankreich bezwingen. Somit ging es zum Hin- und Rückspiel gegen Italien. In der Rolle des Außenseiters schafften die Schweden schier unmögliches, schickten Italien ins Land der Tränen und bescherten der Squadra Azzura einen langen Sommerurlaub. Die Mannschaft trat als Kollektiv auf, jeder kämpfte für jeden und erfüllte sich den Traum der WM. Auch in Russland wird das die größte Stärke der Schweden sein. Das Team spielt nicht den attraktivsten Fußball und hat Probleme, wenn es das Spiel selber machen muss. In der Vorrunde könnte dies in den Partien gegen Mexiko und Südkorea eintreffen. Wesentlich wohler fühlen sich die schwedischen Fußballer, wenn sie kontern und schnell umschalten können. Mit viel Zug überbrücken sie das Mittelfeld und nutzen ihre Geschwindigkeit aus, bestes Beispiel dafür ist der Leipziger Emil Forsberg. Mit dieser Taktik können sie gegen viele Mannschaften dieser Welt bestehen. Auch bei der WM kann dies ein probates Mittel sein. Ob es für den Einzug ins Achtelfinale reicht, hängt mit dem Ausgang des Eröffnungsspiels gegen Mexiko ab.

 

Starspieler des Teams: Emil Forsberg, RB Leipzig

Spitzname des Teams: Tre Konors (Drei Kronen)

Quote auf WM-Titel: 101.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 2.25

 

Südkorea

Südkorea ist in der Gruppe F der Außenseiter und für viele unbekannt. Natürlich können sich noch einige an den Halbfinaleinzug 2002 erinnern, als Südkorea die WM gemeinsam mit Japan ausrichtete. Doch seitdem ist es etwas ruhiger um das Land in Ostasien geworden. Zwar qualifizierte man sich für alle folgenden Weltmeisterschaften, überstand dabei allerdings nur einmal die Vorrunde. Auch in der abgelaufenen Qualifikation tat sich die Mannschaft schwer. Mit gerade einmal fünfzehn Punkten aus zehn Spielen musste man sich nur dem Iran geschlagen geben und schloss die Gruppe als Zweiter ab. Dabei kassierte die Mannschaft um den ehemaligen Bundesligaspieler und zugleich bekanntesten Fußballer Südkoreas Heung-Min Son Niederlagen gegen Fußball-Entwicklungsländer wie Katar und China. Dabei drückt der Schuh nicht nur in einem Mannschaftsteil, sondern sowohl die Offensive, als auch die Defensive ist verbesserungswürdig. In den Qualifikationsspielen schoss man gerade einmal elf Tore, das ist etwas mehr als ein Tor pro Spiel, und kassierte zehn. Dabei hatte es die Mannschaft nicht mal mit den Top-Teams aus Asien zu tun. In der Vorbereitung auf die Vorrunde muss das Team zueinander finden und eine bessere Konstanz zeigen. Die Qualität dürfte schwer zu steigern sein, da kaum Spieler in europäische Ligen unter Vertrag stehen. Deshalb wird Südkorea vor allem über das Kollektiv und den Einsatzwillen kommen müssen, wenn man in der Gruppe Chancen auf ein Weiterkommen haben möchte. Der Start gegen Deutschland wird schwierig genug und somit wird es auf die direkten Duelle gegen die anderen beiden Vorrundengegner ankommen.

 

Starspieler des Teams: Heung-Min Son, Tottenham Hotspur

Spitzname des Teams: Taeguk Warriors (Krieger des Taeguk – Taeguk ist der Name des Symbols in der Nationalflagge)

Quote auf WM-Titel: 601.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 5.00

 

Mexiko

Mexiko zählt schon seit einiger Zeit zu den stärksten Nationen in ihrem Kontinentalverband CONCACAF. Seit Jahren nehmen sie regelmäßig an den Endturnieren teil und sichern sich einen der drei Startplätze, die zur Teilnahme an einer Weltmeisterschaft berechtigen. Es hat den Anschein, als spielen die anderen Nationen nur um zwei direkte Tickets und den Playoff-Platz, da Mexiko einen sicher zu haben scheint. Auch diesmal konnten sie sich frühzeitig qualifizieren und setzen sich souverän durch. Erst am letzten Spieltag setzte es die erste Niederlage. Einen faden Beigeschmack hatte diese, da Mexiko nicht mit der besten Elf antrat und somit Honduras sich unverhofft drei Punkte sichern konnte. Dies führte dazu, dass die USA vom Playoff-Platz verdrängt wurde und keine Chance mehr hatte mit nach Russland zu kommen. Im vergangenen Sommer konnten sich die Mexikaner schon einmal ein Bild von der anstehenden Weltmeisterschaft machen, als sie am Confed-Cup teilnahmen. Ungeschlagen zogen sie ins Halbfinale ein und unterlagen dort dem späteren Sieger Deutschland. In ihren Spielen konnte man die Stärken der Mittelamerikaner erkennen. Technisch visiert und mit dem nötigen Spielwitz ausgestattet, liegt das Augenmerk in der Offensive. Mit dem ehemaligen Leverkusener Javier Hernández haben sie auch einen wahren Torjäger in ihren Reihen, der jederzeit für einen Treffer gut ist. Einzig die Defensive wird ihnen ein wenig Kopfzerbrechen machen. Schon beim Confed-Cup sah man hier einige Fehler und Unkonzentriertheiten. So etwas könnte sich bei einer Weltmeisterschaft schnell rächen. Die Mexikaner sind eine der wenigen Nationen, die mit den europäischen Mannschaften mithalten können.  Es reicht nicht für die absolute Spitze, aber Überraschungen sind immer mal wieder möglich. Nicht zu Unrecht wird die Mannschaft als stärkste hinter Deutschland eingeschätzt.

 

Starspieler des Teams: Javier Hernández (Chicharito), West Ham United

Spitzname des Teams: El Tri (Die Dreifarbigen)

Quote auf WM-Titel: 91.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.95

 

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January 12, 2018

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Gruppe E

In der Gruppe E wird die Entscheidung nur über das favorisierte Brasilien gehen. Von vielen Experten wird das Team vom Zuckerhut sogar höher eingeschätzt als der aktuelle Weltmeister Deutschland. Im Gegensatz zu den vergangenen Qualifikationen setzten sich die Südamerikaner sehr souverän durch und überzeugten mit konstant guten Leistungen. Die beiden europäischen Starter werden sich wohl um den weiteren Platz streiten, der fürs Achtelfinale berechtigt. Dabei könnte es zu einer sehr engen Auseinandersetzung kommen, in der Nuancen entscheiden werden. Die beiden sollten allerdings auch ein Auge auf Costa Rica haben. Schon bei der letzten Weltmeisterschaft konnten die Mittelamerikaner überzeugen und schafften sogar sensationell den Sprung ins Viertelfinale. Sollten sie es erneut in die K.O.-Phase schaffen, wäre dies erneut ein großer Erfolg und für zwei der restlichen drei Teilnehmer eine Enttäuschung.  

Brasilien

Der Rekord-Weltmeister sicherte sich als erstes Team sportlich die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland. Das Gastgeberland ist aufgrund der Austragung automatisch für das Teilnehmerfeld gesetzt. In der südamerikanischen Qualifikationsrunde dominierten die Brasilianer und enteilten den restlichen Nationen. Zwar setzte es gleich zu Beginn eine Niederlage gegen Chile, im Anschluss jedoch blieben die Brasilianer in siebzehn Spielen ungeschlagen. Spielerisch und technisch gehört Brasilien schon immer zu den besten Mannschaften auf dieser Welt. Vor allem zeigt sich das in ihrer Offensive, die eine magische Strahlkraft besitzt. Die Positionen im Angriff sind individuell hervorragend besetzt. Doch mittlerweile gibt es auch immer bessere Verteidiger, die es in die Seleção schaffen. Gerade einmal elf Gegentore in der Qualifikation beweisen, das, Brasilien auch verteidigen kann. Auch in diesem Jahr zählt das Land vom Zuckerhut wieder zu den ganz großen Favoriten. Die Mannschaft möchte zeigen, dass sie die Schmach von der letzten WM gut überwunden hat. Vor vier Jahren setzte es eine denkwürdige 1:7-Niederlage im Halbfinale gegen Deutschland. Seitdem wurde der Kader um einiges verjüngt und hat an Qualität dazugewonnen. Auch die vakante Position des Mittelstürmers ist mittlerweile wieder stark besetzt und hilft ihrem Spiel enorm. Die Brasilianer sind bekannt für ihr schönes Spiel und technischen Fähigkeiten. Ein Manko daran ist, dass sie es oft zu schön spielen wollen und dabei den entscheidenden Moment verpassen. Nicht nur aufgrund ihrer starken Qualifikation gehört Brasilien zu den Anwärtern auf den Titel. Sie wollen das letzte WM-Spiel vergessen machen und werden es allen zeigen wollen. Sollten die Brasilianer vor dem Turnier von Verletzungen verschont bleiben, sind sie ein Titelkandidat. Ins Halbfinale wird die Seleção auf jeden Fall kommen.

 

Starspieler des Teams: Neymar, Paris Saint-Germain

Spitzname des Teams: Seleção (Die Auswahl)

Quote auf WM-Titel: 5.75

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.02

 

Schweiz

Beinahe hätten die Schweizer die Teilnahme in Russland verpasst, dabei waren sie in der Qualifikation eines der besten europäischen Teams. Mit neun Siegen aus zehn Spielen mussten sie den Gang in die Playoffs antreten und waren damit der beste Tabellenzweite aller Gruppen. In zwei engen Begegnungen setzte man sich letztendlich knapp mit einem 1:0 gegen Nordirland durch. Mit einer derartig überzeugenden Quali dürfte die Schweiz bei einigen Experten auf dem Zettel der Geheimfavoriten auftauchen. Die Mannschaft ist sehr ausgeglichen besetzt und gilt als spielstark. Im eigenen Land wird mittlerweile schon von einer goldenen Generation gesprochen, die bei Turnieren neue Maßstäbe setzten könnte. Bisher reichte es bei Weltmeisterschaften dreimal fürs Viertelfinale. Dies ist dem jetzigen Team auch durchaus zuzutrauen, nur werden die guten Leistungen meistens nicht bei einer Endrunde abgerufen. Vor allem fehlt es ihnen dabei an der Durchschlagskraft in der Offensive. In engen Spielen können sie sich nicht auf ihre Abschlussstärke verlassen und erzielen zu wenige Tore. Auch ein Grund warum die Nati in die Playoffs musste. In ihrer Gruppe werden sie wohl um den zweiten Platz kämpfen. Brasilien wird die Gruppe für sich entscheiden und für die Schweizer wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Serbien. Hier könnte ebenso das Torverhältnis eine große Rolle spielen. In der Vorbereitung sollte das Team an seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor arbeiten. Fußballerisch kann die Schweiz mit den großen mithalten, nur reicht es noch nicht ganz, um diese auch zu schlagen. Möglicherweise können sie dies schon in Russland ändern.

 

Starspieler des Teams: Granit Xhaka, Arsenal London

Spitzname des Teams: Nati (Abkürzung für Nationalmannschaft)

Quote auf WM-Titel: 81.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 2.10

 

Costa Rica

Vor vier Jahren gelang Costa Rica überraschend der Einzug ins Viertelfinale. In einer starken Gruppe behauptete man sich gegen Uruguay, England und Italien, allerdings profitierte die Mannschaft auch von den Formschwankungen dieser Länder. Auch bei der kommenden Weltmeisterschaft haben die Zentralamerikaner schwierige Gegner zugelost bekommen. Diesmal wird man wohl nur eine untergeordnete Rolle in der Vorrunde spielen. Costa Rica wird nicht noch einmal davon profitieren, dass sie unterschätzt werden, dafür war ihr Auftritt in Brasilien zu gut. In ihrer Qualifikation setzten sie sich in beiden Gruppenphasen durch. In der Ersten blieb man sogar ungeschlagen und kam unter die besten sechs Nationen des Kontinentalverbandes. Gegen diese verkaufte sich die Mannschaft auch sehr gut und war unter anderem dafür verantwortlich, dass das US-Team nicht an der diesjährigen WM teilnimmt. Lediglich gegen Mexiko und Panama setzte es jeweils eine Niederlage und man beendete die Finalrunde auf einem guten zweiten Platz. In den Testspielen merkte man der Mannschaft aber schon an, dass sie nicht mit dem europäischen Fußball mithalten kann. Gegen Spanien gab es eine deutliche Niederlage und selbst von Ungarn wurde man besiegt. Da darf man die beiden europäischen Teilnehmer in der Gruppe schon stärker einschätzen, als das ungarische Team. Trotz allem wird Costa Rica seine Chance wittern und versuchen zu nutzen, um erneut die Vorrunde zu überstehen. Wie es ist als Außenseiter weiter zu kommen, haben sie vor vier Jahren in beindruckender Manier gezeigt. Es wäre allerdings eine erneut große Überraschung.

 

Starspieler des Teams: Celso Borges, Deportivo La Coruña

Spitzname des Teams: Los Ticos (Spitzname der Einwohner Costa Ricas)

Quote auf WM-Titel: 451.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 8.00

 

Serbien

Serbien erspielte sich in einer ausgeglichenen Gruppe die direkte Qualifikation an der Weltmeisterschaft in Russland. Dabei ließen sie drei Mannschaften hinter sich, die an der vergangenen Europameisterschaft teilgenommen haben. Deswegen hatte man sie zu Beginn wohl auch nicht auf dem Zettel, doch das erfahrene Team setzte sich letztendlich durch und nimmt zum zweiten Mal an einer WM-Endrunde teil. Nach dem Vorrunden-Aus beim Turnier vor acht Jahren in Südafrika war der Balkan-Staat bei allen folgenden Großereignissen stets Zuschauer. Die jetzige Teilnahme kommt einer Wiederauferstehung des serbischen Fußballs gleich. Nach der Auflösung des ehemaligen Jugoslawiens kamen viele politische Probleme auf das Land zu, die auch Auswirkungen auf den Sport hatten. Diese Probleme traten zuletzt auch nach der erfolgreichen Qualifikation für Russland auf. Nach dem Gruppensieg warf Trainer Slavoljub Muslin entgegen der offiziellen Darstellung das Handtuch aus Verärgerung über Vorgaben für die Zusammenstellung seines WM-Kaders. Nun betreut der ehemalige Bundesligaprofi Mladen Krstajic die Mannschaft bei der Weltmeisterschaft. Abzuwarten bleibt, ob und welche Veränderungen der neue Trainer vornimmt. Auf jeden Fall kann er auf einen technisch guten Kader zurückgreifen. Auch die kämpferische Ebene ist bei den Serben immer gegeben, die sich nicht zu schade sind, auch mal ein Spiel „dreckig“ zu bestreiten. Von den Experten werden sie sogar höher eingeschätzt als die Schweizer. In der Vorrunde wird wohl das direkte Duell der Beiden entscheiden, wer ins Achtelfinale einziehen wird.

 

Starspieler des Teams: Nemanja Matić, Manchester United

Spitzname des Teams: Beli Orlovi (Die weißen Adler)

Quote auf WM-Titel: 101.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.95

 

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January 5, 2018

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Gruppe D

 

Die Gruppe D schaut auf den ersten Blick viel einfacher aus, als sie tatsächlich ist. Argentinien wird zu Recht als Favorit dargestellt, doch wird das Weiterkommen kein Selbstläufer. Schon während der Qualifikation hatten die Südamerikaner ihre Probleme, die sich jetzt in der Vorrunde fortsetzen könnten. Mit Kroatien und Nigeria warten zwei spielstarke Nationen, die sich auch berechtigte Hoffnungen auf die K.O.-Phase machen. Nicht vergessen darf man die Isländer, die mit ihrer unkonventionellen Spielweise schon bei der EM 2016 für Furore gesorgt haben und keinen Zweikampf aus dem Weg gehen. Könnte dies womöglich die richtige Taktik sein, um sich am Ende gegen die spielerisch besseren Teams durchzusetzen und erneut für eine Überraschung zu sorgen?

Argentinien

Erst auf den letzten Drücker schaffte Argentinien die Teilnahme für die Weltmeisterschaft. Ausgerechnet der Erzrivale Brasilien verhalf ihnen am letzten Spieltag zur direkten Qualifikation. Es wäre einer Schande gleichgekommen, wenn die Gauchos nicht das Ticket gebucht hätten. Mit diesem spielerisch hervorragenden Team, das in der Offensive mit die besten Torjäger aus Spanien, Italien und England im Kader hat. Doch trotz dieser gewaltigen Angriffspower brachten sie es gerade einmal auf neunzehn Tore in der Qualifikation, bei achtzehn Spielen. Nach wie vor ist die Mannschaft zu abhängig von Lionel Messi. Natürlich würde dieser in jedem Team den Unterschied ausmachen, jedoch verfügen auch seine Mitspieler in der Albiceleste über eine gewisse Qualität. Woran es liegt, dass das Team zu selten trifft ist schwer zu sagen, da die Spieler es Woche für Woche bei ihren jeweiligen Vereinen zeigen. Sei es ein Agüero bei ManCity oder die beiden Juve-Spieler Higuaín und Dybala. Auch ein Mauro Icardi zeigt in dieser Saison seine Vollstreckerqualitäten bei Inter Mailand. Ein Grund dafür könnte sein, dass nicht jeder diese Superstars auf dem Platz stehen kann, das scheint am Ego zu kratzen. Im Defensivverbund haben die Argentinier auch ihre Schwierigkeiten. Zwar stehen einige Verteidiger bei Top-Klubs im Kader, allerdings haben sie nicht die Qualität, um zu den ganz Großen gezählt zu werden. Sei es ein Mascherano, dem die nötige Geschwindigkeit fehlt oder ein Rojo, der zu schlampig im Aufbauspiel ist. Natürlich werden die Südamerikaner wieder zu den Favoriten gezählt, die es weit im Turnier schaffen können. Damit es soweit kommt, muss aber erst einmal die schwierige Gruppe gemeistert werden. Dies wird kein Selbstläufer und ihr Trainer Jorge Sampaoli, der erst seit Sommer dieses Jahres im Amt ist, weiß um die knifflige Aufgabe.  

 

Starspieler des Teams: Lionel Messi, FC Barcelona

Spitzname des Teams: La Albiceleste (Die Himmelblau-Weißen), Seleccion (Die Auswahl)

Quote auf WM-Titel: 10.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.20

 

Nigeria

Nigeria, konnte sich mit dem deutschen Trainer Gernot Rohr ganz sicher für Russland qualifizieren. Obwohl das Team sportlich ungeschlagen blieb, wurde man erst kürzlich mit einem nachträglichen Punktabzug bestraft. In der Partie gegen Algerien setzten die Afrikaner einen gelbgesperrter Spieler ein, somit wurde die Partie mit einer 0:3-Niederlage gewertet. Trotzdem änderte dies nichts an der Qualifikation und man schloss die Gruppe mit nun noch fünf Punkten Vorsprung ab. In Russland werden es die Nigerianer wieder einmal mit Argentinien zu tun bekommen. Sobald das Land bei einer WM dabei ist, kommt es fast immer zum Aufeinandertreffen mit den Südamerikanern. Bei ihren sechs Teilnahmen wurden sie fünfmal in eine Gruppe mit Argentinien gelost, lediglich 1998 in Frankreich ging man sich aus dem Weg. In der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft wird es auch zu keiner Ablenkung wegen Prämienzahlungen kommen. Nach der Qualifikation einigte man sich bezüglich der Zahlung und somit wird ein möglicher Streik vermieden, wie es in Brasilien der Fall war. Der Trainer hatte darauf gedrängt, da dieses Thema immer wieder zu den typischen afrikanischen Problemen vor Weltmeisterschaften gehört. Diese Ruhe wird man auch benötigen, um reelle Chancen auf ein Weiterkommen zu haben. Die Westafrikaner zählen zu den spielstärksten Nationen auf ihrem Kontinent und schafften es schon dreimal ins Achtelfinale. Sollten sie ihre Stärke auf den Platz einsetzen und in der Defensive gut zu stehen, dürfen sie sich berechtigte Hoffnungen machen. Allerdings wird ihre Abwehr während des Turniers vor ganz anderen Aufgaben gestellt als dies in Afrika der Fall ist, dafür müssen sie sich wappnen. Glaubt man den Meinungen einiger Experten, wird das direkte Duell gegen Kroatien den Ausschlag geben, ob man die Gruppenphase übersteht.

 

Starspieler des Teams: Ahmed Musa, Leicester City

Spitzname des Teams: Super Eagles (Superadler)

Quote auf WM-Titel: 251.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 3.50

 

Kroatien

Über den Umweg der Playoffs und die Hürde Griechenland schaffte Kroatien letztendlich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Obwohl man im Oktober noch einen Trainerwechsel vollzog, besann man sich auf das Wesentliche und schaffte die Teilnahme. In ihrer Gruppe mussten sie sich hinter Island einreihen und nun treffen beide Mannschaften in der Vorrunde wieder aufeinander. Erst gegen Ende der Quali kamen die Kroaten aus dem Tritt und ließen Punkte liegen, sonst hätte man sich die Playoffs erspart. Dies liegt vor allem daran, dass die Spieler in der Offensive zu fahrlässig agieren. Insgesamt ist die Mannschaft sehr spielstark und technisch gut ausgebildet, doch in so vielen Partien sterben sie in Schönspielerei und verpassen den Moment, um ein Spiel zu entscheiden. Dabei haben sie großartige Spieler in ihren Reihen, die weltweit Begehrlichkeiten wecken. Allerdings sprechen gerade einmal fünfzehn Treffer in der Qualifikationsrunde Bände, vor allem wenn man bedenkt, dass Nationen wie der Kosovo und Finnland in ihrer Gruppe waren. Dies ist auch ein Grund warum sie in jedem Spiel, in dem sie ein Gegentor kassierten, Punkte liegen ließen. Stets bleiben sie ihrer Linie treu und setzen auf Kombinationsfußball. Dafür bekommt man zwar keine Punkte, aber die konsequente Umsetzung bekommt viel Beachtung und zollt Respekt. Gegen Kroatien wollen die wenigsten Nationen spielen, da sie technisch gut ausgebildet sind und zudem kämpfen können. Während der Vorbereitung und auch in der Vorrunde müssen sie dringend an ihrer Effektivität arbeiten. Die einzelnen Spieler dürfen ruhig vor dem Tor egoistischer agieren und nicht noch einen Querpass spielen. Diese Nation paart Eleganz und Kampf, zwei Attribute, die in einem Turnier von entscheidender Bedeutung sein werden. Mit ihrem Teamspirit können die Kroaten weit kommen, das Viertelfinale ist ihnen zuzutrauen, sofern sie die Gruppenphase überstehen.

 

Starspieler des Teams: Luka Modric, Real Madrid

Spitzname des Teams: Kockasti (Die Karierten), Vatreni (Die Feurigen)

Quote auf WM-Titel: 32.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.40

 

Island

Die Wikinger feiern in Russland ihre Premiere bei einer Weltmeisterschaft. Schon bei der vergangenen EM feierte das Land sein Turnierdebüt, jetzt ist es wieder soweit. Viele sprechen von einer goldenen Generation, die momentan in der Nationalmannschaft vertreten ist. Dies sollte man auch gar nicht anzweifeln, schließlich ist die Mannschaft ein verschworener und erfolgreicher Haufen. Schon in Frankreich stürmte das Team unter lauten Jubelgesängen bis ins Viertelfinale und sorgte für so manche Überraschung. Auch in der Qualifikation konnten sie das ein oder andere Ausrufezeichen setzen und behaupteten sich in einer ausgeglichenen Gruppe. Auf das kampfbetonte Spiel der Isländer müssen sich die meisten Gegner erst einmal einstellen. Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, warum die Isländer allmählich in die Weltspitze vorstoßen. Auch an ihren technischen Fähigkeiten arbeiten sie fleißig und trainieren dies vor allem in ihren Hallen, da der Sommer auf der Insel sehr kurz ist. Dadurch sind sie auch immer wieder in der Lage gute Kombination zu zeigen und daraus gefährliche Chancen zu kreieren. Ihre gefährlichste Waffe kommt aber erst nach ruhenden Bällen zur Geltung. In Gylfi Sigurdsson haben sie einen wahren Experten für Standards, der das Spielgerät scharf vors Tor bringen kann. Vor diesem lauern die Isländer mit ihren großgewachsenen Spielern, alles in allem schwer zu verteidigen. Die Isländer könnten in der Gruppe D zum Stolperstein werden, da sie gegenüber ihren Kontrahenten über den Kampf ins Spiel finden und nicht unbedingt diese Spielstärke besitzen. Wenn sie es schaffen die Nervosität abzulegen und einen ähnlichen Auftritt hinlegen wie in Frankreich, könnten sie zu den positiven Überraschungen des Turniers zählen. Auch ein Weiterkommen in der Vorrunde ist definitiv nicht auszuschließen.

 

Starspieler des Teams: Gylfi Sigurdsson, FC Everton

Spitzname des Teams: Strákarnir okkar (Unsere Jungs)

Quote auf WM-Titel: 251.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 3.75

 

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December 29, 2017

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