Gruppe C

 

Spannung um den Gruppensieg wird in diesem Teilnehmerfeld wohl kaum aufkommen. Frankreich ist nicht nur in der Vorrunde der Favorit, sondern zählt auch sonst zu den großen Anwärtern auf den WM-Titel. Umso mitreißender könnte der Kampf um Platz zwei werden.  Geht man nach der FIFA-Weltrangliste stehen sich mit dem Elften (Peru) und dem Zwölften (Dänemark) zwei Gegner auf Augenhöhe gegenüber. Doch am Ende könnte Australien der lachende Dritte sein und in die Zwischenrunde einziehen. Schon bei der WM 2006 ließen sie namhafte Gegner hinter sich und sorgten für Aufsehen. Das Duell um den zweiten Startplatz fürs Achtelfinale lässt in dieser Gruppe Dramatik aufkommen.

 

Frankreich

Die Franzosen werden zu Recht zu den Turnierfavoriten gezählt. In ihrem Team tummeln sich etliche Stars aus den europäischen Top-Ligen. Trainer Didier Deschamps hat die Qual der Wahl bei der Nominierung seines Kaders. Jedoch geht der Trainer nicht nach Namen, sondern stets nach Leistung. Bei der vergangenen Europameisterschaft im eigenen Land ließ der Paul Pogba draußen, weil er nicht in Form war. Am Ende zählt nur der Erfolg der Mannschaft und nicht des Einzelnen ist sein Kredo. Doch mit einem starken Kader wird auch jeder Einzelne an seine Leistungsgrenze getrieben und wird sein Bestes zeigen. In den letzten Jahren konnte er die Mannschaft nach seinen Vorstellungen aufbauen und die Ergebnisse sprechen für ihn.

Schon bei der WM vor vier Jahren zeigten sie eine gute Leistung und standen kurz davor den kommenden Weltmeister Deutschland aus dem Turnier zu werfen. Zwei Jahre später gelang es ihnen, doch scheiterten sie im Finale der EM an Portugal. Dieses Mal soll der große Coup gelingen und dies ist auch möglich. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist hervorragend und auch die Einzelspieler sind eine Klasse für sich. Obwohl die Mannschaft relativ jung ist, besitzen die Akteure jede Menge Erfahrung. Doch hin und wieder schleicht sich auch der Leichtsinn in ihr Spiel. In der Qualifikation gab es gegen die Fußballzwerge Weißrussland und Luxemburg jeweils nur ein torloses Remis. Frankreich muss von Turnierbeginn an vollkommen fokussiert und konzentriert sein, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Sollte ihnen das gelingen gehören sie mit Sicherheit zu den Anwärtern auf einen Platz im Halbfinale.

 

Starspieler des Teams: Antoine Griezmann, Atlético Madrid

Spitzname des Teams: Les Bleus (Die Blauen), Equipe Tricolore (Die dreifarbige Mannschaft)

Quote auf WM-Titel: 6.50

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.08

 

Australien

Australien nimmt bereits zum vierten Mal in Folge an einer Weltmeisterschaft teil. Nach der WM 2006 wechselte der Verband zur asiatischen Konföderation, um es künftig leichter zu haben sich für ein Endturnier zu qualifizieren. Die ersten vier asiatischen Teams zählen direkt zum Teilnehmerfeld einer Weltmeisterschaft, wohingegen der Sieger der Ozeanien-Gruppe stets gegen einen Vertreter aus Südamerika in den Playoffs antritt. Doch auch in diesem Jahr mussten die Socceroos einen langen Atem beweisen und in die Entscheidungsspiele. Zuerst ging es gegen Syrien, um den asiatischen Teilnehmer an den Playoffs zu ermitteln. Nachdem dies gelang, setzte man sich nach Verlängerung auch gegen Honduras durch. Kurz nachdem die Teilnahme feststand, trat ihr Nationaltrainer Ange Postecoglou von seinem Amt zurück. Er möchte wieder einen Verein trainieren und vermisse die tägliche Arbeit auf dem Fußballplatz. Nach jetzigem Stand steht die Mannschaft weiterhin ohne Trainer da. Dies wird nicht gerade ein Vorteil für sie sein. Zwar dauert es noch ein halbes Jahr bis die WM beginnt, doch wartet auch noch viel Arbeit auf den Verband, die Mannschaft und den zukünftigen Übungsleiter. Dieser muss sich zu allererst ein Bild von seinem Kader machen und diesen nach seinen Vorstellungen formen. Dabei könnte es zu einer ganz anderen Taktik und Spielidee kommen, als unter seinem Vorgänger. Um diese umzusetzen, dürfte die Zeit sehr knapp werden. Doch kämpfen werden die stolzen Australier in jeder Hinsicht auf dem Platz. Auch wenn sie sicherlich nicht das Niveau der europäischen Mannschaften haben, geben sie sich niemals auf und zeigen alles, um ein Spiel positiv zu bestreiten. Diese Mentalität wird ihnen zu Gute kommen, allerdings wird es wohl nur bei den drei Gruppenspielen bleiben.

 

Starspieler des Teams: Aaron Mooy, Huddersfield Town

Spitzname des Teams: Socceroos (Kombination aus Soccer – Fußball – und Kangaroos - Kängurus)

Quote auf WM-Titel: 401.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 6.00

 

Dänemark

Wie auch Australien sicherten sich die Dänen als letzte europäische Mannschaft erst in den Playoffs ihr Ticket für Russland. In ihrer Qualifikation mussten sie sich den Polen geschlagen geben, somit kam es zum Entscheidungsduell gegen Irland. Nach einem torlosen Remis in Kopenhagen setzten sie sich souverän in Dublin durch. Zu verdanken haben sie es vor allem ihrem Mittelfeldmotor Christian Eriksen, der allein zum Erfolg gegen die Iren drei Tore beisteuerte. Die Dänen lassen immer mal wieder ihre Klasse im Weltfußball aufblitzen, doch fehlt es dem kleinen Land einfach an der Breite. Vereinzelt bringen sie Spieler mit Klasse hervor, allerdings besitzen sie nicht die Auswahl an Akteuren, wie es z.B. Frankreich hat. Dafür schlagen sich die Dänen beachtlich und können im Gegensatz zu vielen großen Nationen bereits einen sensationellen EM-Titel vorweisen. Dieser kam damals zu Stande, weil man die jugoslawische Nationalmannschaft disqualifizierte. Quasi von der Couch aus und ohne Vorbereitung holte man die Trophäe und schaltete reihenweise die Turnierfavoriten aus. Solch ein Coup wird ihnen in Russland wohl nicht noch einmal gelingen, auch wenn man so schön sagt, dass sich Geschichte wiederholt. Zweifelsohne hat Dänemark ein talentiertes Team, das geschlossen auftritt und auch über gute Einzelspieler verfügt, allerdings dürfte schon das Weiterkommen in der Vorrunde eine große Herausforderung darstellen. Mit der Begegnung gegen Frankreich, zu Beginn der Gruppenphase, erwartet sie gleich mal ein schwerer Brocken. Chancen werden sich die Dänen trotzdem ausrechnen und wollen zumindest etwas Zählbares mitnehmen. Um in die K.O.-Phase einzuziehen, müssen sie jedoch die Spiele gegen Peru und Australien erfolgreich bestreiten.

 

Starspieler des Teams: Christian Eriksen, Tottenham Hotspur

Spitzname des Teams: Danish Dynamite (dänisches Dynamit)

Quote auf WM-Titel: 71.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.55

 

Peru

Als letzte Nation hat sich Peru erstmals seit rund fünfunddreißig Jahren wieder für die Fußball-WM qualifiziert. Im Nationalstadion von Lima gewann das Team im letzten Playoff-Spiel der WM-Qualifikation gegen den Ozeanien-Vertreter Neuseeland und löste damit das Ticket für Russland. In dieses Duell ging Peru als klarer Favorit, dass sie es überhaupt soweit geschafft haben, sorgte für große Verblüffung. In einer äußerst spannenden Südamerika-Qualifikation, ließen sie den amtierenden Kontinentalmeister Chile hinter sich. Am Ende fehlte ihnen auch nur ein Punkt und man hätte sich sogar direkt qualifiziert. Dabei startete das Team äußerst schlecht und verlor drei der ersten vier Spiele. Im Anschluss konnten sie sich immer mehr steigern und zeigten sich als Gegner, der nicht so einfach zu bezwingen ist. Auch bei den beiden vergangenen Südamerika-Meisterschaften überstanden sie jeweils die Vorrunde. Im Jahr 2015 wurden sie sogar überraschend Dritter. Dies zeigt, warum Peru in der FIFA-Weltrangliste auch auf Platz elf geführt wird. Die guten Ergebnisse werden in Europa nur nicht so publik, da mit Brasilien und Argentinien, zwei andere Nationen die großen Schlagzeilen machen. Zuletzt sorgte der frühere Bundesligaprofi Paolo Guerrero für negative Neuigkeiten. Die Disziplinarkommission des Weltverbandes FIFA sperrte den Kapitän der Nationalmannschaft für ein Jahr. Somit wird er seinem Land in Russland wegen eines Dopingvergehens nicht zur Verfügung stehen. Ein herber Verlust für die Südamerikaner, schließlich war Guerrero mit sechs Treffern ihr erfolgreichster Torschütze in der Qualifikation. Dies schmälert natürlich auch ihre Chancen auf eine aussichtsreiche Vorrunde. Wie und ob sie den Verlust ihres Leaders verkraften können, wird sich in Russland zeigen. Auf jeden Fall wird es um einiges schwieriger.

 

Starspieler des Teams: André Carrillo, FC Watford

Spitzname des Teams: La Blanquirroja (Die Rot-Weißen)

Quote auf WM-Titel: 151.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 2.75

 

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December 26, 2017

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Gruppe B

 

Während der Auslosung mussten schon einige kurz durchatmen, als Spanien in die Gruppe des aktuellen Europameisters Portugal gelost wurde. Nicht nur, dass die beiden Schwergewichte bereits früh in der Vorrunde aufeinander treffen, sorgte für ein Raunen - Auch die Tatsache, dass es sich dabei um das Duell beider Länder der iberischen Halbinsel handelt. Die Stahlkraft beider Mannschaften lässt die restlichen Gruppenteilnehmer eher im Schatten stehen. Die beiden anderen Nationen, Marokko und der Iran, werden wohl eine untergeordnete Rolle spielen und sich um die goldene Ananas streiten. Mehr wie Platz drei für eines der beiden Teams wäre eine faustdicke Überraschung.

 

Portugal

Der amtierende Europameister benötigte einen langen Atem, um sich auf direktem Wege für die WM zu qualifizieren. In der Gruppe B kam es bis zum Schluss zu einem harten Kampf gegen die Schweiz. Beide Nationen marschierten rasch an die Spitze des Feldes und ließen gegen keinen weiteren Kontrahent Punkte liegen. Vor dem letzten Spieltag lag die Schweiz, aufgrund des gewonnen ersten Duells, mit drei Punkten Vorsprung an der Spitze. Die Portugiesen konnten ihren Heimvorteil nutzen und setzten sich am Ende mit 2:0 durch. Damit führten sie zum ersten Mal die Gruppe an und sicherten sich in der Endabrechnung den direkten Startplatz für Russland. Somit spielten sie nach einer durchwachsenen EM, obwohl der Titel dabei raussprang, eine starke Qualifikation.

Auch im kommenden Sommer wird mit Portugal zu rechnen sein. Das Land stellt eine technisch starke Mannschaft, die guten und attraktiven Fußball spielen kann. Natürlich sind sie noch immer ein wenig abhängig von ihrem Superstar Cristiano Ronaldo, dies wäre allerdings bei den meisten Nationen der Fall. Er ist eine prägende Figur im portugiesischen Spiel, doch liegt es nicht mehr alleine an ihm, ob gewonnen oder verloren wird. Zudem kommen immer wieder hoffnungsvolle Talente in die Nationalmannschaft und verdrängen nach und nach gestandene und ältere Spieler. Auch wenn ihm bei Bayern der Durchbruch verwehrt blieb, zählt Renato Sanches zu diesen jungen Hoffnungsträgern. Einzig an Ronaldo gibt es kein Vorbeikommen. Sollten die Portugiesen ihre starke Form aus der Qualifikation auch in Russland fortführen, werden sie mit Sicherheit dem Favoritenkreis angehören. Ob nach dem überraschenden EM-, auch der WM-Titel nach Portugal geht wird sich zeigen. Am Ende wird auch die Tagesform in den Finalspielen den Ausschlag geben.

 

Starspieler des Teams: Cristiano Ronaldo, Real Madrid

Spitzname des Teams: Seleção das Quinas Tugas (Auswahl der Schilde)

Quote auf WM-Titel: 23.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.25

 

Spanien

Spanien ist eine der wenigen Nationen, die in der europäischen Qualifikation ungeschlagen blieb. Dies untermauert nur ihre Rolle als einer der Favoriten auf die anstehende Weltmeisterschaft. Von dieser Meinung werden sich die Spanier nicht blenden lassen, schließlich schieden sie vor vier Jahren, als amtierender Titelträger bereits in der Gruppenphase aus. Damals trauten einige ihnen die Titelverteidigung zu, doch es kam anders. Nach der Blamage in Brasilien kam es zu einer Veränderung im Kader. Einige gestandene Nationalspieler erklärten ihren Rücktritt und machten den Weg frei für die vielen Nachwuchshoffnungen. Diese haben in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung genommen und sind nun reif eine neue Titelregentschaft anzuvisieren. Vom Spielniveau gehören die Spanier mit zu den besten Nationalmannschaften auf der Welt. Viele Spielinhalte wurden von den erfolgreichen Zeiten des FC Barcelona übernommen, vor allem der totale Ballbesitzfußball mit dem dazugehörigen Kurzpassspiel (Tiki-Taka). Gegen die Iberer ist es unheimlich schwer an den Ball zu kommen, da sie diesen gut laufen lassen und ohne Ball ständig in Bewegung sind. Die einzige Schwäche, die sie sich bei dieser Spielidee erlauben ist, dass sie oft in Schönspielerei sterben und ihre Überlegenheit nicht in die gewünschten Tore ummünzen. Deswegen müssen sie unbedingt an ihrer Effektivität arbeiten, schließlich wissen die Gegner auch um diese Schwäche und werden sich Hoffnungen machen mit dem wenigen Ballbesitz das Optimum zu erreichen. Ansonsten gibt es bei den Spaniern kaum Schwächen, nur die Spieler von den Dauerrivalen Real Madrid und FC Barcelona müssen über das gesamte Turnier gut miteinander harmonieren und auskommen. Sollte ihnen das gelingen, wird die Furia Roja mit Sicherheit bis ins Halbfinale stürmen. 

 

Starspieler des Teams: Sergio Ramos, Real Madrid

Spitzname des Teams: La Furia Roja (Die rote Furie)

Quote auf WM-Titel: 8.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.10

 

Marokko

Nach zwanzig langen Jahren nimmt die marokkanische Nationalmannschaft zum fünften Mal an einer Weltmeisterschaft teil. Besonders beeindruckend war der Weg zur WM. Die Mannschaft um den früheren Bayern-Profi Mehdi Benatia kassierte kein Gegentor in ihren sechs finalen Gruppenspielen. Dies zeigt auch schon die größte Stärke des afrikanischen Landes – die Defensive. Ihr französischer Trainer Hervé Renard legt sehr viel Wert auf eine funktionierende Organisation auf dem Platz. Er formte aus einer Mannschaft von technisch versierten Individualisten eine verschworene Gemeinschaft mit defensiver Disziplin und gnadenlosem Pressing. Den Gegnern soll es so schwer wie möglich gemacht werden, sich Chancen zu kreieren. Doch nur auf die Abwehrarbeit braucht man die Nordafrikaner nicht zu reduzieren. Ungeachtet dessen, dass es in der Qualifikation dreimal ein torloses Remis gab, wiesen sie am Ende elf Tore auf. Damit gelang es ihnen auch die Elfenbeinküste hinter sich zu lassen, das afrikanischen Team, dass in den letzten Jahren die meisten Schlagzeilen machte und als eines der besten auf dem Kontinent gilt. Mit Khalid Boutaïb (Yeni Malatyaspor) haben sie einen klassischen Mittelstürmer in ihren Reihen, der mit vielen Bällen aus dem Mittelfeld gefüttert wird. Dafür mitverantwortlich ist seit Neuestem der Schalker Amine Harit. Obwohl er sämtliche Jugend-Nationalmannschaften von Frankreich durchlief, entschied er sich für das Heimatland seiner Eltern, die WM-Teilnahme wird einen großen Anteil dazu beigetragen haben. Marokko wird es nicht leicht haben, sollten sie jedoch ähnlich stark wie in der Qualifikation auftreten, ist ihnen eine Überraschung zuzutrauen. Um den zweiten Platz sollten sie allemal mitspielen können.

 

Starspieler des Teams: Mehdi Benatia, Juventus Turin

Spitzname des Teams: Lions de l'Atlas (Die Löwen vom Atlas)

Quote auf WM-Titel: 151.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 3.60

 

Iran

Auch der Iran ist eine Mannschaft, ähnlich wie Spanien, das in der gesamten Qualifikation ungeschlagen blieb. Der dreimalige Asienmeister hatte sich bereits früh als zweites Team sportlich für die WM qualifiziert (hinter Rekordweltmeister Brasilien). Ohne Niederlage und mit nur zwei Gegentoren in zehn Spielen setzte sich die Mannschaft des portugiesischen Trainers Carlos Queiroz souverän  gegen Südkorea, den künftigen WM-Gastgeber Katar oder auch China durch. Die Vorfreude im Land ist riesig, obwohl das bisherige Abschneiden bei ihren vier WM-Teilnahmen stets in der Vorrunde endete. Trotz der schweren Gegner in der Gruppe wollen sie zum ersten Mal in die K.O.-Phase einziehen. Schließlich lassen sich mit Erfolgen im Fußball die Einwohner des Landes schnell glücklich machen. Zu ihren Heimspielen strömen regelmäßig rund 100.000 Fans in das Nationalstadion, allerdings ist es iranischen Frauen untersagt, männliche Sportveranstaltungen zu besuchen. Auch mischt sich der Verband in politische Angelegenheiten ein. Sowohl der Kapitän, als auch sein Stellvertreter, wurden nach der Europa-League-Qualifikation mit ihrem griechischen Klub aus der Nationalmannschaft geworfen. Grund hierfür war, dass die beiden gegen ein israelisches Team angetreten sind. Solche Aktionen machen schnell Schlagzeilen und deswegen treten die sportlichen Leistungen oft in den Hintergrund. Aktuell gelten sie als das beste Team Asiens, ob sie diesen Ruf bei der WM gerecht werden, bleibt abzuwarten. Spanien und Portugal gelten als absolute Favoriten in der Gruppe und auch Marokko wird besser eingeschätzt. Doch mit der Rolle des Außenseiters wird sich der Iran gut abfinden können und nicht immer ist dieser chancenlos.

 

Starspieler des Teams: Ashkan Dejagah, aktuell vereinslos

Spitzname des Teams: Tīm-i Mellī (Das Nationalteam)

Quote auf WM-Titel: 451.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 8.50

 

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December 14, 2017

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Gruppe A

Nach der Auslosung machte schon das Gerücht die Runde, dass der russische Staatspräsident seine Finger im Spiel hatte. Schließlich befinden sich die Russen in einer eher leichten Gruppe und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf den Einzug ins Achtelfinale machen. Einzig Uruguay müsste eine große Herausforderung darstellen und um den Gruppensieg leicht favorisiert sein. Die beiden anderen Nationen, Saudi-Arabien und Ägypten, werden mit weniger ehrgeizigen Zielen an den Start gehen.  Allerdings sollte man sie nicht gänzlich unterschätzen, immerhin gab es schon einige Überraschungen bei Weltmeisterschaften.

 

Russland

Als Gastgeber waren die Russen automatisch für das Turnier qualifiziert. Seit der EM 2016 durften sie nur, im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern, Freundschaftsspiele bestreiten. Einzig beim Confed-Cup wurden sie wieder in Pflichtspielen gefordert. Doch mit Ruhm konnten sie sich bei der Generalprobe nicht wirklich bekleckern. Gerade einmal ein Sieg sprang gegen Neuseeland heraus. Die anderen beiden Gruppenspiele gingen zwar nur knapp verloren, allerdings überzeugten sie weder spielerisch noch taktisch. Das Aus in der Vorrunde war die logische Konsequenz. Auch in ihren anderen Spielen fehlte oft die nötige Konstanz. Die Sbornaja kann zwar einige beachtliche Ergebnisse gegen große Nationen vorweisen, aber es schleichen sich auch immer wieder schwache Resultate mit ein. Somit wartet noch viel Arbeit auf das Team von Stanislav Cherchesov, um gut gewappnet für das Turnier zu sein. Dabei haben die Russen einige gute Fußballer in ihren Reihen und Potential ist definitiv vorhanden, es muss nur abgerufen werden. Schon bei der Europameisterschaft vor neun Jahren wussten sie zu überzeugen und kamen bis ins Halbfinale. Über mangelnde Unterstützung wird sich das Team nicht beschweren können, die Fans werden mit Sicherheit eine Euphoriewelle in Gang setzen. Schließlich möchte man nicht nur ein guter Gastgeber sein, sondern auch seine sportlichen Ziele erreichen. Abseits des Spielfeldes werden sich die Russen freundlich und aufgeschlossen zeigen, doch wollen sie so weit wie möglich im Turnier kommen. Ein Aus in der Vorrunde wäre schon überraschend und eine große Enttäuschung.

 

Starspieler des Teams: Alan Dzagoev, ZSKA Moskau

Spitzname des Teams: Sbornaja (Team, Mannschaft oder Verein)

Quote auf WM-Titel: 31.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.20

 

Uruguay

In einer äußerst spannenden Qualifikations-Runde in Südamerika konnte sich Uruguay direkt für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Noch vor den letzten beiden Spieltagen hatten sieben Mannschaften die Chance ein Ticket für Russland zu buchen, einzig Brasilien war schon sicher dabei. Der zweifache Titelträger konnte sich schlussendlich behaupten und kam am Ende als Gruppenzweiter durch. Zu den ganz großen Favoriten werden die Uruguayer nicht gezählt, doch haben sie einige Top-Spieler in ihren Reihen und treten geschlossen als Mannschaft auf. Wohin dies führen kann, hat man bei der WM 2010 gesehen, als sie erst im Halbfinale gestoppt wurden und letztendlich das Turnier auf dem vierten Platz beendeten. Keiner ist sich für das Team zu schade, unter anderem arbeiten die beiden Starstürmer Edinson Cavani (Paris Saint-Germain) und Luis Suárez (FC Barcelona) bereits früh in der gegnerischen Hälfte gegen den Ball und unterstützen somit die Defensive. Diese wird von dem Duo, bestehend aus Diego Godín und Jóse Giménez (beide Atlético Madrid) angeführt. Kompromisslos und konsequent verteidigen sie, dabei kommt ihnen auch die Mentalität aus ihrem Verein zu Gute. Doch nur auf die gute Abwehrarbeit kann man Uruguay nicht reduzieren. Ebenso können sie guten Fußball nach vorne spielen und haben natürlich mit ihrer Offensive eine große Qualität in ihren Reihen, die jederzeit für ein Tor gut ist. Wenn sie erneut eine solche Geschlossenheit zeigen wie in Südafrika, dürfte der Gruppensieg nur über sie gehen. Wie weit die Reise schließlich in Russland geht, kommt auch ein wenig darauf an, wer im Achtelfinale wartet. Es könnte allerdings ein erfolgreiches Turnier für das fußballverrückte Land werden.

 

Starspieler des Teams: Luis Suárez, FC Barcelona

Spitzname des Teams: La Celeste (Die Himmelblauen)

Quote auf WM-Titel: 31.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 1.16

 

Ägypten

Nach 28-jähriger Durststrecke hat sich die ägyptische Nationalmannschaft wieder für eine WM qualifiziert. Nach der feststehenden Teilnahme in Russland kannte die Freude im Land keine Grenzen. Hunderttausende Menschen liefen mit Trommeln und Glocken in einem Meer von rot-weiß-schwarzen Fahnen über die Straßen und feierten stundenlang ihre Mannschaft. Mit einem späten 2:1-Erfolg gegen die Republik Kongo hatte Ägypten das Ticket bereits am vorletzten Spieltag gelöst und ließ unter anderem Ghana hinter sich. Das Land nimmt somit zum dritten Mal an einer Endrunde teil. Doch es könnte auch nur bei einer Teilnahme bleiben. Die Mannschaft hat zwar mit Mohamed Salah (FC Liverpool) einen der besten Angreifer in ihren Reihen, doch auch er kann die Spiele nicht alleine gewinnen. Auf ihrem Kontinent zählen sie zu den Spitzenmannschaften, da sie den Afrika-Cup schon sieben Mal gewinnen konnten, zuletzt 2010 in Angola. Im Weltfußball sind sie ansonsten nicht weiter in den Fokus gerückt, da sie schon meist in der Qualifikation scheiterten. Allerdings werden die Pharaonen voraussichtlich einen Rekord bei der anstehenden Endrunde aufstellen. Ihr Torwart und Kapitän Essam El-Hadary wird wohl der älteste Spieler der WM-Geschichte werden, sollte er vom Verletzungspech verschont bleiben. Mit dann stolzen 45 Jahren löst er den Kolumbianer Faryd Mondragon ab. Ob seine Reflexe immer noch gut genug für das wichtigste Turnier der Welt sind, wird sich zeigen. Für Ägypten wird es in der Gruppe wohl um den zweiten Platz gehen. Sollten sie gegen Russland nicht verlieren, könnte der Einzug ins Achtelfinale machbar sein.

 

Starspieler des Teams: Mohamed Salah, FC Liverpool

Spitzname des Teams: farāʿina (Pharaonen)

Quote auf WM-Titel: 301.00

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 3.10

 

Saudi-Arabien

Die Nationalmannschaft Saudi-Arabiens wird gemeinsam mit WM-Neuling Panama als größter Außenseiter gehandelt. Die Gründe dafür sind recht einfach. Die meisten Spieler sind nach wie vor  in der heimischen Liga aktiv und werden einfach zu selten gefordert. Den Sprung in eine europäische Liga schaffen die meisten nicht und wird ihnen auch nicht zugetraut. Dass sie sich überhaupt für Russland qualifiziert haben, darf schon als großer Erfolg gewertet werden. Doch leider liegen im Land Anspruch und Wirklichkeit meilenweit auseinander. Da Fußball die beliebteste Sportart im Land ist, liegt der Königsfamilie sehr viel daran. Sie wollen als erfolgreich wahrgenommen werden und nicht nur einer von vielen sein, deswegen gibt es auf der Trainerposition keine Kontinuität. Im neuen Jahrtausend durften sich schon sechzehn verschiedene Übungsleiter versuchen. Die Qualifikation schaffte man mit dem Niederländer Bert van Marwijk, allerdings konnte man sich mit ihm nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Zudem sollen einige Mitglieder seines Trainerstabes entlassen worden sein und es kam zum endgültigen Bruch. Im Anschluss übernahm Edgardo Bauza das Team, wurde jedoch schon nach zwei Freundschaftsspielen entlassen, da die Ergebnisse nicht stimmten. Nun soll Juan Antonio Pizzi die Mannschaft während der Endrunde betreuen, ob er es bis dahin schafft, bleibt abzuwarten. Um die Torhüter wird sich wohl der ehemalige Welttorhüter Oliver Kahn kümmern. Daran sieht man, wie ernst die Königsfamilie dieses Turnier nimmt und bevorzugt auf große Namen setzt. Natürlich gehen die ständigen Trainerwechsel nicht spurlos an der Mannschaft vorbei. Jeder neue Übungsleiter hat neue Ideen und andere Vorstellungen, daher kann sich das Team nicht wirklich einspielen und über einen längeren Zeitraum eine Taktik verfolgen. Ein Punktgewinn wäre für das Land in Vorderasien schon ein absoluter Erfolg, für die sportliche Führung wahrscheinlich nicht. Am Ausgang der Gruppe wird Saudi-Arabien kein Wörtchen mitsprechen. Sie könnten zwar zum Stolperstein werden, sollte eine andere Mannschaft sie auf die leichte Schulter nehmen. Doch nicht umsonst zählen sie zu den absoluten Außenseitern.

 

Starspieler des Teams: Fahad Al-Muwallad, Al-Ittihad Dschidda

Spitzname des Teams: as-suqūr al-ḫaḍrāʾ (Die grünen Falken)

Quote auf WM-Titel: 1001

Quote auf das Erreichen des Achtelfinals: 12.00

 

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December 12, 2017

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Beginn der Rivalität

Beide Vereine haben ihren Ursprung im Osten der Stadt, der überwiegend von Industriearbeitern bevölkert war. Im nordöstlichen Stadtteil Newton Heath wurde 1878 der Vorläuferverein von United gegründet. Die Mannschaft bestand ausschließlich aus Arbeitern der dort ansässigen Eisenbahngesellschaftern, von denen kaum einer in Manchester geboren war. Im Gegensatz zum „ortsfremden United“, das seit dem Umzug ins Old Trafford auch außerhalb von Manchester beheimatet ist, sieht sich City gerne als der „wahre Verein“ der Stadt. Die Ursprünge von City liegen in der Kirche. Vor allem die Tochter des Pfarrers hatte sich um die Gründung einer Fußballmannschaft gekümmert. Sie war der Überzeugung, dass die sportliche Betätigung die jungen Männer vom Alkoholismus und von Bandenkriminalität fernhalten könnte. Somit wurde der Klub nach der Kirche St. Marks benannt und wurde erst im Jahre 1894 zum Manchester City Football Club umbenannt. Trotz der unterschiedlichen religiösen Strömungen, die die beiden Vereine umgeben, spielten religiöse Konflikte in ihrer Rivalität stets eine untergeordnete Rolle. Lediglich radikale protestantische Loyalisten haben eine religiös motivierte Abneigung gegen das „katholische“ United.

Zur ersten Auflage des Manchester Derby kam es im Jahre 1881, das Freundschaftsspiel entschied United für sich. Besonders emotional ging es in den 1970er Jahren zwischen den Klubs zu. Nach sechsunddreißig Jahren Erstklassigkeit musste United den Weg in die zweite Liga antreten, nachdem man das Derby vor heimischen Publikum verloren hatte. Seit 2002 spielen beide Vereine ununterbrochen in der höchsten englischen Spielklasse und gewannen in dieser Zeitspanne achtmal den Meistertitel, sechsmal United und zweimal City.

Jüngste Vergangenheit

Nach ihrer letzten Meisterschaft in der Saison 2012/2013 und dem Ende der Ära Alex Ferguson, kommt United so langsam wieder in die Spur. Nachdem man jahrelang die Premier League dominiert hatte, erwies sich die Installation eines neuen Trainers als äußerst schwierig. Die Erfolge wollten sowohl unter David Moyes, als auch unter Louis van Gaal nicht wiederkommen. Zwar konnte man mit dem Holländer den FA-Cup gewinnen, doch genügte das den Ansprüchen der Verantwortlichen nicht und er wurde durch José Mourinho ersetzt. Mit ihm gewann man vergangene Saison die UEFA Europa League und konnte sich nach der Ära Ferguson zum erst zweiten Mal für die Champions League qualifizieren. In dieser Phase lief City dem Rivalen den Rang ab. Zwar konnten sie nur drei Titel gewinnen, doch landeten sie in jeder Saison vor dem Stadtnachbarn. Für die Fans ist das natürlich ein wichtiger Aspekt, doch auch die Verantwortlichen von City haben hohe Ansprüche. Der Klub soll endlich die Champions League gewinnen und sich unter den Top-Vereinen der Welt etablieren. Dafür holte man vor der vergangenen Saison Pep Guardiola. Doch auch mit dem spanischen Übungsleiter gelang dieses Unterfangen noch nicht. Es war die einzige Spielzeit in der jungen Trainerlaufbahn, in der er keinen einzigen Titel gewinnen konnte. Doch in diesem Jahr scheint es für Beide ganz anders zu kommen.

Manchester dominiert die Premier League

Beide Vereine führen das Tableau der Liga an. Dabei ist City in dieser Saison noch wettbewerbsübergreifend ungeschlagen und geht mit einem Acht-Punkte-Vorsprung in das Derby. Sollten sie das Duell für sich entscheiden, dürfte der diesjährige Meister fast schon feststehen. Bei der aktuellen Form des Kaders ist es nur schwer erdenklich, dass ihnen das Punktepolster nicht ausreichen wird. Deswegen werden nicht nur die Anhänger der Red Devils, sondern auch viele neutrale Fans, United die Daumen drücken. Schließlich soll der Titelkampf in der Premier League weiterhin spannend bleiben. Zwar liegt ManU auch schon drei Punkte vor dem Drittplatzierten, doch sollen die Citizens nicht weiter enteilen, vielmehr eingeholt werden. Dafür bräuchte es aber einen Heimsieg. ManCity stellt bislang die beste Offensive der Liga mit 46 Toren und kann auch die zweitbeste Defensive vorweisen. United stellt mir gerade einmal neun zugelassenen Treffern die beste Abwehr in Englands ersten Liga und hat den zweitbesten Angriff in seinen Reihen. Dass beide auf den ersten beiden Plätzen der Tabelle liegen, ist folgerichtig. Nun heißt es abwarten wer sich am Sonntag durchsetzen kann.

José vs. Pep – einst Kollegen, mittlerweile bittere Rivalen

Das Manchesterderby ist auch das Duell der Trainergrößen in den letzten Jahren. Beide stehen für Titel, egal bei welchem Verein die Übungsleiter unter Vertrag stehen, es sind immer erfolgreiche Zeiten, geprägt von Trophäen. Der eine praktiziert Ballbesitzfußball, der andere steht für eine stabile Defensive. Natürlich haben Kritiker, sowohl an der einen, als auch an der anderen Herangehensweise etwas auszusetzen, doch letztendlich geben die Erfolge den Beiden Recht. Zu Beginn seiner Laufbahn war Mourinho vier Jahre lang Co-Trainer beim FC Barcelona. Dort trainierte er unter anderem sein Gegenüber Pep Guardiola. Einst waren sie enge Freunde, doch schon bald wurden sie zu Rivalen. Beide schätzen die Arbeit des jeweils anderen und erkennen die Leistungen an, doch kommen sie nicht mehr gut miteinander aus. Diese Fehde begann mit der Trainersuche beim FC Barcelona nach dem Ende von Frank Rijkaard. Für die Position gab es anscheinend zwei Kandidaten – Guardiola und Mourinho. Der katalanische Verein entschied sich für den Novizen, anstatt für den erfahrenen Portugiesen - ein Stich in sein stolzes Herz. Seitdem wurden die Spiele gegeneinander meist Duelle der beiden Trainer. Dabei waren es hitzige und hässliche Auseinandersetzungen abseits des Platzes. Auch diese sollen ein Grund gewesen sein, warum der Spanier den FC Barcelona verließ. Nach vier Jahren trafen die zwei Kontrahenten in der Premier League wieder aufeinander und jeder konnte ein Spiel für sich entscheiden. Nun trainieren sie auch noch in derselben Stadt. Man darf gespannt sein, welche Schlagzeilen es vor dem Derby geben wird.

Ausblick

Die aktuelle Form der Teams aus Manchester ist beeindruckend. ManCity weist eine herausragende Siegesserie vor und hat wettbewerbsübergreifend die letzten zwanzig Spiele gewonnen. Auswärts sind sie noch punktverlustfrei. Ihre Offensive ist mit das Beste in Europa und das zeigt sich auch in der Torschützenliste der Premier League. Das Sturmtrio aus Raheem Sterling, Sergio Agüero und Leroy Sane kommt zusammen auf vierundzwanzig Saisontore. Selbst der aktuelle Edeljoker Gabriel Jesus kommt schon auf acht Treffer. Dagegen hält United mit einer unglaublichen Heimbilanz. In dieser Saison gleicht das Old Trafford einer Festung. Jedes Heimspiel konnten die Red Devils für sich entscheiden und mussten in allen Wettbewerben erst zwei Gegentore hinnehmen, eines in der Liga gegen Newcastle und eines im League Cup. Auf ein Schützenfest sollte man sich deswegen nicht unbedingt einstellen. In den letzten drei Duellen fielen gerade einmal vier Tore. Man kann sich auf ein intensives Duell der beiden Rivalen freuen, mit viel Spannung und Chancen auf beiden Seiten.

Geheimtipp: Gesamttore durch Auswärtsteam unter 0.5 (Quote: 4.25)

Empfohlene Wette: ManU oder Unentschieden (Quote: 1.72)

 

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December 5, 2017

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Arsenal auf dem absteigenden Ast

Ist dies die letzte Chance für Arsenal, um noch einmal ein Wörtchen um die Champions-League-Plätze mitzureden? Bereits sechs Punkte Rückstand haben sie vor dem Derby gegen Chelsea auf das viertplatzierte Team des FC Liverpool. Vor ein paar Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, die Gunners so weit hinten in der Tabelle zu finden. Lieferten sie sich doch über Jahre einen packenden Kampf mit Manchester United um die Meisterschaft. Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Selbst in Englands Hauptstadt ist man nicht mehr die Nummer Eins, man ist sogar auf den besten Wege nur noch die Nummer Drei in London zu sein – Tottenham holt gewaltig auf. Dieser Rückschritt zeichnete sich schon in der vergangen Saison ab, als man sich nicht einmal für die Königsklasse qualifizieren konnte. Seit der Spielzeit 1998/99 gehörte man zu den Dauergästen in Europas Elitewettbewerb. Dieses Jahr sollte alles besser werden und man verstärkte sich namhaft, unter anderem mit dem französischen Torjäger Alexandre Lacazette. Die Ergebnisse lassen allerdings auf sich warten. Schon fünf Niederlagen musste der Verein hinnehmen, die meisten im Vergleich zu den Top-Mannschaften in der Premier League.  Vor allem in der Defensive drückt der Schuh, ließ das Team schon sechsundzwanzig Gegentreffer zu. Auch in der Fremde haben sie ihre Schwierigkeiten und weisen sogar eine negative Torbilanz auf, alles andere als Werte einer Spitzenmannschaft. Gut für die Gunners, dass am Mittwoch ein Heimspiel auf sie wartet.

Titelverteidigung ist kein Thema bei den Blues

Der amtierende Meister hat eine mögliche Titelverteidigung schon abgehakt. Zu groß ist der Vorsprung von Manchester City und ein Ende ihrer Dominanz ist nicht in Sicht. War man letzte Saison noch das Maß aller Dinge, sind die Leistungen in dieser noch zu schwankend. Schon nach einundzwanzig Spieltagen weist man genauso viele Remis und beinahe so viele Niederlagen vor, wie im Meisterjahr. Dabei hatte man sich ebenfalls vor der neuen Runde verstärkt und musste sich nur von einem Leistungsträger verabschieden. Einen anderen Eckpfeiler der Vorsaison ließ man aus eigenen Willen außen vor. Trotz allem spielt Chelsea keine schlechte Runde und steht auf einem guten dritten Platz. Sollte das Team von Antonio Conte einen Sieg im Derby verbuchen, kann man sich an Manchester United vorbeischieben und wäre somit ärgster Verfolger von City, wenn man überhaupt noch von Verfolgern sprechen darf.

Heimfestung Emirates auf den Prüfstand

Vor heimischen Publikum ist der FC Arsenal eine Macht. Von zehn Spielen wurden bereits acht gewonnen. Von ihren achtunddreißig Punkten holten sie alleine fünfundzwanzig im Emirates Stadium. Eine starke Ausbeute, doch kassierten sie auch schon zehn Gegentreffer zuhause. Ihre Heimstärke verdankt das Team vor allem ihrer Offensive, die die drittbeste aller Mannschaften ist. Insgesamt sind die Gunners seit mittlerweile acht Begegnungen ungeschlagen, darunter auch in vier Heimpartien. Diese Serie wollen sie natürlich auch gegen den Rivalen fortsetzen. Einfach wird es nicht, schließlich erwartet man mit den Blues eines der formstärksten Teams Englands. Der Meister ist seit nunmehr sechs Spielen ungeschlagen. Zudem stellen sie die zweitbeste Defensive der Premier League, an der sich schon so viele Mannschaften die Zähne ausgebissen haben. In ihren bisherigen zehn Auswärtsbegegnungen wurde Chelsea erst zweimal geschlagen. Ein harter Brocken wartet auf Arsenal.

Ausblick

Beide Mannschaften schwimmen zurzeit auf einer Erfolgswelle und gehen mit einem gehörigen Selbstvertrauen in die Begegnung. Da das Hinspiel mit einem torlosen Remis endete, kann man im Vorfeld keinen glasklaren Favoriten ausmachen. Jedoch sprechen einige Fakten für die Gäste. Von den vergangenen sechs Spielen in der Premier League wurde nur eines im Emirates Stadion verloren. Dabei sahen die Zuschauer nicht gerade viele Toren, gerade einmal sieben erfolgreiche Abschlüsse landeten im Netz. Dabei verwundert es auch nicht, dass es in dieser Zeit auch drei torlose Partien gab. Allerdings konnte Chelsea meist mit Punkten die kurze Heimreise antreten. Zudem haben die Gunners ihr Schwierigkeiten gegen die Top-Teams der Liga. In ihrer Offensive haben sie fantastische Spieler in ihren Reihen, die trotzdem zu viele Chancen brauchen, um ein Tor zu erzielen. Gegen die taktisch gut eingestellte Defensive der Blues werden sie womöglich nicht zu vielen Gelegenheiten kommen. Chelsea wird Arsenal mehr Ballbesitz zugestehen und wird seinerseits versuchen über gefährliche Konter zu Chancen zu gelangen. Der Schwachpunkt ist mit der Abwehr der Gunners schnell ausgemacht und die antrittsstärksten Spieler haben sie in diesem Mannschaftsteil auch nicht. Ein Derby hat zwar immer seine eigenen Gesetze und manchmal passiert Denkwürdiges, dennoch macht Chelsea in dieser Saison den etwas stabileren Eindruck.

Geheimtipp: Remis (Quote: 3.35)

Empfohlene Wette: Doppelte Chance Chelsea (Quote: 1.46)

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January 2, 2018

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Barca dreht nach Niederlage in der Supercopa mächtig auf

Vor der Saison konnte Real, nach zwei Siegen über den Dauerkonkurrenten Barcelona, den ersten spanischen Titel feiern – die Supercopa. Somit setzten die Königlichen ihre Titelsammlung in der aktuellen Spielzeit fort. Nachdem sie im letzten Jahr die Champions League verteidigen konnten und die Meisterschaft gewannen, schnappten sie auch den ersten möglichen Triumph im Spieljahr 2017/18 Barca vor der Nase weg. Wer dachte, dass Real mit dem Selbstvertrauen den Lauf fortführen würde, sah sich allerdings getäuscht. Nach dem Gewinn startete der amtierende Meister holprig in die Saison, vor allem im heimischen Santiago Bernabéu. Zu Beginn setzte es zwei Unentschieden und im dritten Heimspiel folgte die erste Niederlage in LaLiga. Dadurch ließen die Madrilenen schon zu Saisonbeginn wichtige Punkte liegen. Ganz anderes verlief es beim FC Barcelona.

Der Klub aus Katalonien ist seit den Niederlagen in der Supercopa nicht mehr aufzuhalten. Seit nun mehr vierundzwanzig Partien ist die Mannschaft von Ernesto Valverde ungeschlagen, darunter eine Siegesserie von  neun Begegnungen. Daraus resultiert auch der aktuell große Vorsprung von elf Punkten gegenüber den Königlichen.

Jedoch hat die Mannschaft von Zinédine Zidane eine Partie weniger absolviert, da sie am vergangenen Wochenende erneut die FIFA-Klub-WM gewann und als erster Verein überhaupt den Pokal verteidigen konnte. Der Clásico kurz vor Heiligabend ist ein richtungsweisender für Madrid, da sie wahrscheinlich nur mit einem Sieg nochmal die Chance erhalten in den Titelkampf einzugreifen. Im anderen Fall könnte es zu einer frühen Meisterschaft der Katalanen kommen, wobei man den FC Valencia und Reals Stadtrivalen Atlético nicht abschreiben sollte. Auch die Rojiblancos sind noch ungeschlagen in LaLiga und derzeit, zum Leidwesen der Merengues, Barcelonas ärgster Verfolger.

Ausblick                                                                                                   

 Mit den Siegen zu Saisonbeginn hat Madrid Barca bei der Ehre gepackt und wohl auch zur Höchstleistung getrieben. Die Katalanen wollen zeigen wer der beste Verein Spaniens ist und untermauern dieses Vorhaben eindrucksvoll. Sie stellen im Oberhaus sowohl die beste Defensive, gemeinsam mit Atlético, als auch die beste Offensive. Dabei haben sie satte zwölf Tore mehr erzielt als Real. Galt die Abwehr lange als größte Schwach- und Baustelle des Vereins scheint der neue Trainer, Ernesto Valverde, diese gelöst zu haben. Gerade einmal sieben Gegentore musste der deutsche Torwart Marc-André ter Stegen bisher hinnehmen und auch in der Champions League kassierte man nur eines, obwohl man unter anderem Juventus Turin in der Gruppe hatte. Im Angriff hatte der Verein ohnehin jahrelang mit das Beste zu bieten. Den Abgang von Neymar hat man im Kollektiv gut auffangen können, auch wenn sein Nachfolger Ousmane Dembélé weiterhin verletzungsbedingt ausfällt. Doch nun wartet mit Real die erfolgreichste Vereinsmannschaft im Jahre 2017. Die Königlichen werden alles daran setzen, den Rivalen nicht enteilen zu lassen und noch die Titelverteidigung in Angriff zu nehmen. Dazu benötigt man dringend einen Sieg. Der Gewinn der Klub-WM dürfte das ohnehin große Selbstvertrauen der Mannschaft noch einmal vergrößert haben. Wir dürfen uns auf eine hochklassige Partie mit viel Tempo, rassigen Zweikämpfen und tollen Einzelspielern freuen. 

Geheimtipp: Obwohl Lionel Messi auch in diesem Jahr nicht zum Weltfußballer gekürt wurde, zeigt er in der ersten Saisonhälfte all sein Können. Alleine in der spanischen Liga kommt er schon auf zwanzig Scorerpunkte, darunter vierzehn Tore. Mit dieser Ausbeute hat er allein mehr Treffern erzielt als die besten Torjäger von Real (Isco, Marco Asensio und Cristiano Ronaldo mit je vier Toren) zusammen. Auch gegen die Königlichen trifft er verlässlich und erzielte schon in der Liga sechzehn Tore gegen Madrid. Damit ist er der beste Torjäger in der Geschichte des Clásicos. Für einen weiteren Treffer des Argentiniers steht die Quote bei 2.02.

Empfohlene Wette: Allein in den letzten fünf Spielen im Santiago Bernabéu zwischen den beiden Mannschaften fielen satte dreiundzwanzig Tore, das sind fast fünf pro Partie. Beide Teams haben tolle Offensivspieler in ihren Reihen und können jede Abwehrreihe zu Verzweiflung bringen. Auch in diesem Clásico werden wir wieder Tore sehen und das von beiden Mannschaften. Sollten sowohl Real, als auch Barca treffen wird das mit einer Quote von 1.34 belohnt.

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December 18, 2017

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Hintergründe des Konflikts

Die Gründe für die ausgeprägte Rivalität zwischen den beiden Vereinen sind verzwickt. Zum einen repräsentieren sie die beiden einwohnermäßig größten und wirtschaftlich bedeutendsten Metropolen des Landes, nämlich Madrid und Barcelona - zwei Städte mit vielen Gemeinsamkeiten, aber auch zahlreichen Unterschieden. Auf der einen Seite Madrid, Hauptstadt Spaniens, im Zentrum des Landes und Teil der historischen Landschaft Kastiliens. Auf der anderen Seite haben wir Barcelona, eine bedeutende Mittelmeerhafenstadt an der Nordostküste des Landes und zugleich Hauptstadt Kataloniens. Schon von Beginn an entstand eine Rivalität zwischen den beiden Städten und Regionen, vor allem in Hinsicht auf die geographischen, kulturellen, historischen und soziopolitische Gegensätze. In Folge dessen übertrug sich dieser Konflikt auch auf den Sport im Allgemeinen und konkret auf den Fußball.

Die Konfrontation verhärtete sich während der Epoche der Franco-Diktatur, als besonders in Katalonien der eigene Fußballklub zu einem Symbol des Widerstandes gegen die Zentralregierung und der Verteidigung der eigenen Kultur wurde. Zugleich galt Real als Repräsentant des zentralistischen und franquistischen Spaniens und bekam die Rolle des Widersachers zugeschoben.

Zwar brachte der Übergang von der Diktatur in eine Monarchie eine gewisse Entspannung, doch die Tatsache, dass es sich um die mit Abstand erfolgreichsten und anhängerstärksten Sportvereine des Landes handelt, reicht aus, um die große Rivalität am Leben zu halten.

Vor dem spanischen Bürgerkrieg

 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand die Rivalität ausschließlich auf dem Feld statt, doch gab es auch hier schon Reibungen untereinander. Das allererste Spiel zwischen den Beiden fand kurz nach der Gründung Reals statt. Der FC Barcelona konnte sich am 13.05.1902 mit 3:1 durchsetzen. Der erste Konflikt ließ nicht lange auf sich warten  und ereignete sich im Pokalwettbewerb. Im zweiten Wiederholungsspiel fühlten sich die Katalanen vom Schiedsrichter benachteiligt und verließen einfach das Spielfeld. Somit zog Real ins Finale ein, das ausgerechnet in Barcelona ausgetragen wurde. Die Stimmung war natürlich dementsprechend aggressiv und erhitzte die Gemüter. Im Anschluss an das verlorene Finale beklagte sich der Verein auch über die boshafte Stimmung der katalonischen Fans. Auch im Kampf um die erste spanische Meisterschaft kreuzten sich die Wege der Vereine. Nach einer starken Hinrunde der Königlichen konnte Barca diese noch einholen und sicherte sich die erste Meistertrophäe. Zu Beginn des Bürgerkrieges kam es auch zum ersten politischen Streit abseits des Feldes. Bei Ausbruch des Gefechtes ersuchte Real die Teilnahme an der katalanischen Meisterschaft, um den  Kämpfen in der Hauptstadt zu entkommen. Das Vorhaben scheiterte einzig an dem Veto Barcelonas, das sich nicht dazu bereit erklärte den Konkurrenten aufzunehmen, obwohl alle anderen katalanischen Klubs ihre Zustimmung erteilt hatten.

Franquistische Diktatur

Erst nach dem Ende des Bürgerkrieges entstanden die größten Spannungen zwischen den Vereinen. Für viele ist nach wie vor der Startschuss der Rivalität, als es im Jahre 1943 zum Rückspiel im Pokal kam. Die Spieler des FC Barcelona wurden in der Kabine von einem Sicherheitsdirektor so eingeschüchtert, dass die Partie mit 1:11 verloren ging. Die damaligen Beschimpfungen und gegenseitigen Beschuldigungen der Vereine gingen soweit, dass der Verband beide Klubpräsidenten zum Rücktritt bewog.

Zehn Jahre später sorgte der Fall Alfredo di Stéfano für Aufsehen und trug nicht zur Verbesserung des Verhältnisses bei. Der Argentinier hatte bereits bei den Katalanen unterschrieben, bevor er zur Legende der Königlichen wurde, gespielt hat er in der Hafenstadt jedoch nie. Es gab Probleme mit der Spielerlizenz und Real unternahm einen weiteren Versuch di Stéfano doch noch in die Hauptstadt zu locken. Daraufhin entbrannte ein Transferstreit, in dem der Verband versuchte zu schlichten. Dieser entschied, dass der Spieler jeweils zwei Jahre für beide Klubs spielen sollte. Jenes Urteil befand der FC Barcelona als inakzeptabel und verzichtete auf den Transfer. Somit war der Weg für den Spieler frei, um sich den Königlichen anzuschließen. Warum es zu dem Verzicht kam, ist bis heute nicht erklärt. Jedoch kristallisieren sich zwei  Theorien heraus, weshalb der Argentinier nicht den Weg an die Mittelmeerküste fand. Die Fans machen das Franco-Regime dafür verantwortlich, das Druck auf den Verein ausübte, um nachzugeben. Die andere Behauptung besagt, dass di Stéfano absichtlich in Freundschaftsspielen schlecht spielte und das Interesse Barcas abklang, da man nicht mehr von seinen Fähigkeiten überzeugt schien. Was auch immer den Ausschlag gab, für Real war es mit das Beste was dem Verein passieren konnte. Durch den Transfer begann die glorreiche Zeit und man schrieb eine Ära. Mit dem Argentinier konnte man fünfmal hintereinander den Europapokal der Landesmeister gewinnen, sein Name wird immer mit dem Verein in Verbindung stehen.

Zu einer heftigen und unschönen Auseinandersetzung kam es im Pokalfinale 1968, das als „Finale der Flaschen“ in die Geschichtsbücher einging. Der FCB triumphierte im Bernabéu und es kam zu Ausschreitungen. Das Publikum begann Flaschen auf das Spielfeld und die Spieler zu werfen. Seitdem ist das Mitbringen von Glasflaschen in allen spanischen Stadien verboten.

Eine weitere Zuschauerausschreitung brachte das Rückspiel im Viertelfinale der Copa del Rey im Jahre 1970 mit sich. Beim Stand von 1:0 für Barcelona bekam Real einen unberechtigten Elfmeter zugesprochen. Der Gefoulte gab später an, dass das Foul klar außerhalb des Strafraums erfolgte. Nach heftigen Protesten wurde der Kapitän der Katalanen des Feldes verwiesen und die Stimmung kochte über. Die Zuschauer stürmten das Feld und sorgten für einen Spielabbruch, nur durch den Einsatz der Polizei konnten beide Mannschaften und die Menschenmassen voneinander getrennt werden. Für viele Fans des FC Barcelona war dies nur ein weiterer Beweis für die aus ihrer Sicht gegebene systematische Benachteiligung jener Tage.

Übergang in die Demokratie bis zur Gegenwart

Mit der Transition in Spanien im Jahr 1975 und dem Übergang zu einer parlamentarischen Demokratie, sowie der Gründung von autonomen Gemeinschaften wurde auch die politisch geprägten Spannungen zwischen den Klubs und vor allem der Anhängerschaft etwas geringer. Jedoch blieb die sportlich starke Rivalität erhalten. Zu politischen Konflikten kam es bis dato nicht mehr, doch kam es immer wieder zu Anfeindungen auf und abseits des Platzes. Im Finale des spanischen Supercups kam es erneut dazu, dass die Zuschauer aus der Reihe tanzten. Real gewann 1993 im Camp Nou und die Spieler drehten eine Ehrenrunde. Damit provozierten sie die Zuschauer so sehr, dass das erzürnte Publikum die siegreichen Spieler mit Gegenständen bewarf. Nur unter dem Einsatz der Polizei konnten die Königlichen das Stadion verlassen.

 

Auch die Rückkehr des Portugiesen Luis Figo ins Camp Nou stand unter keinem guten Stern. Der ehemalige Kapitän wechselte im neuen Jahrtausend ausgerechnet zum Erzfeind. Im Anschluss wurde er von den Medien und Fans verschmäht und bei jeder Rückkehr gellend ausgepfiffen und –gebuht. Den Höhepunkt dieser Causa ereignete sich zwei Jahre nach dem Wechsel. Dem Clásico ging eine aggressive Kampagne gegen Figo voraus. Die Situation drohte während des Spiels zu eskalieren. Als der Portugiese einen Eckball ausführen wollte, wurde er von mehreren gefährlichen Gegenständen beworfen. Hängen geblieben ist den meisten, dass ein Schweinekopf von den Rängen geschmissen wurde, doch es befanden sich auch Glasflaschen, Billardkugeln und sogar Klappmesser unter den Wurfgeschossen.

Im Jahr 2004 konnte Barcelona nach fünf Saisons endlich wieder die Meisterschaft bejubeln, allerdings kam es auf der Feier, durch einen ehemaligen Real-Spieler zu einem Interview der unschönen Art. Der Kameruner Samuel Eto’o gelang über die Zwischenstation RCD Mallorca zum FC Barcelona. Gleich in seiner ersten Saison gewann er den nationalen Titel mit seinem neuen Klub. In dem Übermut der Feierlichkeiten sagte er in einem Interview vor laufenden Kameras: „Madrid, cabrón, saluda al campéon!“ (übersetzt: „Madrid, du Scheißverein, huldige dem Meister“). Im Gegensatz zu den Fanausschreitungen eher ein kleiner Fauxpas, aber es zeigt, dass selbst ehemalige Spieler die Rivalität verinnerlichen, neu ausleben und die Seiten wechseln.

Da gleicht es fast schon einer Sensation, was sich ein paar Monate später im Bernabéu abspielte, als Barcelona den Clásico für sich entschied. Nach Spielende erhob sich das Publikum und gab dem Brasilianer Ronaldinho stehende Ovation. Kurioserweise spielte er nicht für Real, sondern beim Erzrivalen. Doch seine Leistung in diesem Spiel war so beeindruckend, dass selbst die gegnerischen Fans diese anerkannte. Immer wieder zeigte er phantastischen Dribblings und erzielte zwei Treffer. Diese Ehre wurde ansonsten nur noch Diego Armando Maradona zuteil.

Wiederum drei Jahre später wurde Real einen Spieltag vor dem Clásico Meister und die Gäste standen dem neuen Champion vor Spielbeginn Spalier. Dies hat in Spanien Tradition und dennoch kam es einer Demütigung gleich, dem Rivalen so in seinem eigenen Stadion begrüßen zu müssen. Zu allem Übel verlor Barca die Partie auch noch mit 1:4.

In der darauffolgenden Saison spitze sich der Meisterschaftskampf zu. Vier Spieltage vor Saisonende führten die Katalanen das Tableau mit vier Punkten an. Es kam zum direkten Duell in Madrid. Mit einem Sieg hätte Real nochmal herankommen können, doch es kam anders. Barca dominierte das Spiel und gewann hochverdient mit 6:2. Damit wurden die Titelträume von den Königlichen begraben und der FCB krönte sich quasi im Bernabéu zum Champion.

it der Inthronisierung von Pep Guardiola in Barcelona und José Mourinhos in Madrid, bekam der Clásico wieder weltweit Aufmerksamkeit. Die beiden Startrainer prägten diese Jahre und sorgten für hitzige Reibungen abseits des Platzes. Dabei ist es vor allem der Portugiese, der immer wieder unter die Gürtellinie ging und auch handgreiflich wurde. Nicht nur auf dem Platz wehte ein anderer Wind und es folgten viele gelbe und rote Karten in den direkten Duellen, auch abseits des Spieles kam es zu häufigen Provokationen. Guardiola ließ dagegen seine Titel sprechen, schließlich konnte er in dieser Zeit sieben Titel abräumen, Mourinho hingegen nur zwei. In der Saison 2010/11 fand die Paarung ihren Höhepunkt, als es in einer Saison zu fünf Clásicos kam. Neben den jährlichen Ligabegegnungen traf man auch im Pokalfinale und im Halbfinale der Champions League aufeinander.

Nachdem beide Trainer nicht mehr bei den Klubs arbeiten, ist es etwas ruhiger geworden. Zwar sind die Spiele immer noch ein großes Highlight für die Fußballwelt und die Fans, doch werden die Duelle nicht mehr von medialen Schlammschlachten begleitet. Dadurch verlieren sie nicht an Brisanz, allerdings stehen sie auch nicht mehr so im Fokus. Mehr und mehr in diesen rücken die Protagonisten Cristiano Ronaldo und Lionel Messi, da sie die Gesichter ihrer Vereine sind und alle Einzelauszeichnungen unter sich ausmachen. Trotz allem wird die Rivalität dieser beiden Vereine niemals enden und man darf sich über weitere spannende und großartige Spiele freuen. Für jeden ist es ein Genuss diese beiden Mannschaften gegeneinander spielen zu sehen. Zwar können die Kämpfe und Reibereien abseits des Platzes wegfallen, doch gerade auf den Platz freut man sich auf diese Duelle. Man darf gespannt sein, wann es das nächste Highlight, welcher Art auch immer gibt.  

 

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December 20, 2017

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England – Deutschland

Siegquoten: England (2.75) – Deutschland (2.50)

Geheimtipp:  Sandro Wagner trifft (3.35)

Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (1.70)

Wembley, bei dem Namen kommen viele deutsche Erinnerungen hoch. Zum einen das verlorene WM-Finale 1966 gegen die Engländer, durch ein irreguläres aber historisches Tor. Zum anderen das letzte Spiel vor der Renovierung des Stadions, als Didi Hamann das letzte und einzige Tor erzielte. In der jüngsten Vergangenheit dürfte wohl am ehesten das rein deutsche Champions League Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München im Gedächtnis geblieben sein.

Beide Nationen haben souverän die anstehende Weltmeisterschaft erreicht und blieben auf dem Weg unbesiegt. Die DFB-Elf konnte alle zehn Qualifikationsspiele gewinnen und auch die Engländer verzeichneten acht Siege. Schon im Frühjahr dieses Jahres kam es zum Aufeinandertreffen beider Nationen. Die Mannschaft von Joachim Löw behielt mit einem knappen 1:0 die Oberhand. Dies war auch die einzige Partie in 2017, in der die Three Lions ohne eigenen Treffer blieben. Die Deutschen hingegen konnten in allen Länderspielen mindestens ein Tor bejubeln. Beide Offensiven sind gut besetzt und immer für ein Tor gut.

Seitdem Sandro Wagner für die Nationalmannschaft berufen wurde, stellt er auch seine Qualitäten für Deutschland unter Beweis. Seine Präsenz und Robustheit geben dem deutschen Spiel weitere Möglichkeiten. Er kann sowohl den bulligen Stürmer geben, als sich auch im Kombinationsspiel mit einbinden. Am vergangenen Wochenende konnte er wieder einmal seine Vollstreckerqualitäten zeigen, indem er zwei Tore gegen den FC Köln erzielte. In der Nationalmannschaft trifft der Angreifer im Schnitt einmal pro Länderspiel. Auch gegen England dürfte sein Format wieder gefragt sein.

Dem setzen die Engländer ihre Offensivstars mit Raheem Sterling, Jamie Vardy und Marcus Rashford entgegen. Zusammen haben die drei Spieler schon 16 Tore in der Liga geschossen. Vor allem auf Raheem Sterling ruhen die Hoffnungen der Insel. Der Rechtsaußen blüht in dieser Saison richtig auf, genauso wie sein Verein Manchester City. In der aktuellen Saison hat er schon genauso viele Treffer erzielt, wie in der letzten Saison. Doch nicht nur in der Premier League zeigt er seine Qualität vor dem Tor, auch international scheint ihm der Durchbruch zu gelingen. Drei Tore in vier Champions League Auftritten sind ein deutlicher Beweis dafür. Dass, Raheem Sterling auch gegen Deutschland trifft, wird mit einer Quote von 4.35 belohnt.

 

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November 7, 2017

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Deutschland – Frankreich

Siegquoten: Deutschland (2.25) – Frankreich (3.00)

Geheimtipp:  Frankreich gewinnt (3.00)

Empfohlene Wette: Gesamttore über 2.5 (1.95)

Zum letzten Test des Jahres trifft die deutsche Nationalmannschaft auf einen Hochkaräter. In Köln erwartet die Elf von Joachim Löw den aktuellen Vize-Europameister aus Frankreich. Nur vier Tage nach dem Spiel gegen England, geht es gegen eine weitere europäische Top-Nation. Die vergangenen Spiele gegen die Franzosen waren nicht nur aus sportlicher Sicht hochinteressant und tragisch, auch beim letzten Test gab es einen dramatischen Zwischenfall.

Auf Freundschaftsebene trat man zuletzt vor zwei Jahren gegeneinander an. Dieses Spiel werden die Zuschauer und Teams wohl niemals vergessen. Es wurde von einem terroristischen Anschlag in Paris überschattet. Das Stadion Saint-Denis war auch ein Ziel, doch dazu kam es nicht. Der Schock saß tief und die Erinnerungen werden bestimmt wieder hochkommen, wenn es gegen die Équipe Tricolore geht. Aus rein sportlicher Sicht, waren die letzten Begegnungen gegen Frankreich etwas ernüchternd. Zwar konnten sich die Deutschen auf dem Weg zum Weltmeistertitel im Viertelfinale durchsetzten, doch im letztjährigen EM-Halbfinale gab es einen Dämpfer. Auch wartet die DFB-Elf seit einiger Zeit auf einen Erfolg vor eigenem Publikum gegen das Team von Didier Deschamps. Die letzten drei Partien auf deutschen Boden konnten alle die Franzosen für sich entscheiden, somit wartet Deutschland seit 1987 auf einen Heimsieg.

Beide Mannschaften zeigten sich im vergangen Jahr als sehr treffsicher. Deutschland erzielte im Schnitt über drei Tore pro Partie, dabei spielte man auch gegen Mannschaften wie England und beim Confed Cup zweimal gegen Chile. Das Team ist in der Offensive sehr gut besetzt und kann  gegen jeden Kontrahenten einen Treffer erzielen. Doch das Gleiche gilt auch für die Franzosen, die trotz des Verzichts auf Karim Benzema, von Real Madrid, über starke Stürmer verfügt. Pro Partie konnten sie über zwei Tore markieren. In diesem letzten Test des Jahres dürfen wir auf einige Tore beider Mannschaften hoffen.

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November 9, 2017

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Juventus will den Status Quo wiederherstellen:

Italiens Rekordmeister spielt wie gewohnt eine starke Saison. 12 Siege aus den ersten 15 Ligaspielen, dazu sechs der letzten sieben Serie A-Partien gewonnen und dabei ein Torverhältnis von 20:7 erzielt. Beeindruckende Zahlen, vor allem wenn man bedenkt, dass die Turiner die gefährlichste Offensive der gesamten Liga haben (41 Tore nach 15 Spielen) und dabei gerade einmal 14 Gegentreffer hinnehmen mussten. In dieser Statistik sind nur Inter, Neapel und der AS Rom besser. Alle drei Genannten kassierten bislang nur zehn Gegentore im laufenden Spielbetrieb. Trotzdem muss man am Ende auch erwähnen, dass trotz dieser beachtlichen Zahlen Juventus momentan „nur“ den dritten Platz, mit zwei Punkten Rückstand auf Inter, in der Tabelle belegt. Dazu haben die Turiner zu diesem Saisonzeitpunkt schon zwei Niederlagen auf dem Konto – so viele wie in den Spielzeiten 2011/12 und 2013/14 zusammen genommen. Interessant ist auch der Fakt, dass Juventus seine beiden Saisonpleiten gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel (Sampdoria Genua – Platz 6, Lazio Rom – Platz 5) hinnehmen musste. Dazu ist die Abwehr der „Alten Dame“ nach dem Abgang von Leonardo Bonucci nicht mehr so stabil wie in den Vorjahren. Zwar hielt Welttorhüter Gianluigi Boffun seinen Kasten bislang sechsmal sauber, jedoch kassierte Juventus in vier Spielen mindestens zwei Gegentore – ungewöhnlich für die Defensivspezialisten von Massimiliano Allegri.

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Zurück in dominanter Form:

Ja, Fan von Inter Mailand zu sein, bereitet einen wieder mehr Freud als Leid – ein Gefühl was die treuen Anhänger wohl längst vergessen hatten. Nach dem absoluten Höhepunkt in der Vereinsgeschichte, dem Triple-Triumph von 2009/10, verschwand der 18-malige italienische Meister im grauen Mittelmaß der Liga. In den darauffolgenden sieben Spielzeiten erreichten die Mailänder nur noch einmal die Champions League (2010/11) und verpassten sogar dreimal das europäische Geschäft komplett. Die Dominanzphase von 2005 bis 2010 in der Inter fünfmal in Folge den Meistertitel holte, war endgültig vorbei. Doch nun scheint die Dürre-Periode wieder vorbei zu sein. Neutrainer Luciano Spalletti (führte den AS Rom letzte Saison auf Platz 2) hat aus dem Team wieder eine Topmannschaft gemacht. Nach Rang sieben in der Vorsaison führen die Mailänder nun die Tabelle mit 39 Punkten an und sind als einziges Team noch ungeschlagen (12 Siege/ 3 Remis). Hinzu kommt, dass Inter, neben Rom und Neapel, mit zehn Gegentreffern die beste Defensive der Liga besitzt und nebenbei auch noch die vierbeste Offensive (33 Tore).

 

Man nennt es auch das Derby d`Italia:

Dieser Begriff entstand in den späten 1960er Jahren. Um genauer zu sein in der Saison 1966/67, als Juventus den Titel damals mit einem Punkt Vorsprung vor Inter holte. Damals und heute waren  beide Teams die dominierenden Mannschaften in Italien, wenn auch nicht immer zur selben Zeit. Bis zum Zwangsabstieg von Juve 2006 waren sie die einzigen Vereine, die durchgängig in der Serie A vertreten waren. Am Samstag kommt es nun zum 228. Aufeinandertreffen der beiden Schwergewichte, in dem Juventus, im ewigen Duell mit 107 zu 69 Siegen bei 56 Remis, klar die Nase vorne hat.  Dazu verließ Inter bei den letzten fünf Ligaspielen gegen Juventus nur einmal als Sieger das Feld. Dabei wird es vor allem auch auf die beiden Offensiv-Duos der Teams ankommen. Sowohl Paulo Dybala (12 Tore) und Gonzalo Higuain (9 Tore), als auch Mauro Icardi (16 Tore) und Ivan Perisic (7 Tore) erzielten zusammen mehr als die Hälfte aller Treffer für ihr jeweiliges Team. Bei 2,67 Toren pro Spiel zwischen den beiden ist dementsprechend ein spannendes Spiel zu erwarten.

Beide Teams treffen: Ja (1.82 Quote) / Nein (1.94 Quote)

Mehr als 2.5 Tore – 1.89 Quote

Weniger als 2.5 Tore – 1.93 Quote

Empfohlene Wette: Beide Mannschaften haben eine sehr gute Balance zwischen Offensive und Defensive. Allerdings ist Tabellenführer Inter Mailand mehr von Mauro Icardi, als Juventus von Paulo Dybala abhängig. Trifft Inters Kapitän nicht, wird die Torgefahr beim 18-maligen Meister deutlich geringer. Am Ende wird sich jedoch die Frage stellen, wer das Offensiv-, bzw. das Defensivduell für sich entscheiden kann. Die Mannschaft, die am Ende die bessere Balance zwischen Angriff und Verteidigung hat, wird das 288. Derby d`Italia schlussendlich gewinnen. 

 

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December 8, 2017

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