Nach fast dreimonatiger Pause rollt der Ball in der Major League Soccer wieder. Das Eröffnungsspiel findet in der BMO-Field-Arena zwischen Titelverteidiger Toronto FC und Columbus Crew SC statt. 23 Mannschaften aus den USA und Kanada werden dann im Zeitraum von Anfang März bis Mitte Dezember versuchen, sich den begehrten MLS-Cup zu sichern.
Wir geben einen kurzen Ausblick auf die kommende Saison, in dem wir die wichtigsten Transfers, die deutschen Spieler der Liga und die Stars unter die Lupe nehmen.
Deutsche Akteure in der MLS
Neun deutsche Spieler stehen in der Liga unter Vertrag. Angeführt wird diese Gruppe selbstverständlich von Bastian Schweinsteiger (Chicago Fire). Der 33-Jährige geht in seine zweite Saison, nachdem er mit der Mannschaft vergangene Spielzeit in der Qualifikationsrunde zu den Playoffs scheiterte.
Lange Zeit war nicht klar, ob es ein zweites Kapitel seines Amerika-Abenteuers geben würde, doch nach reichlichen Überlegungen entschied ,,Schweini“, für ein weiteres Jahr in Chicago zu unterschreiben.
Auch ein anderer Deutscher sorgte in der vergangenen Saison für positive Schlagzeilen: Julian Gressel (Atlanta United). Der 24-Jährige aus Neustadt an der Aisch wurde von Trainern und Spielern zum ,,Rookie of the Year“ gewählt. Eine große Ehre für den Deutschen, dem es als erster Europäer gelang, diese Auszeichnung zu ergattern.
Fünf Tore und neun Vorlagen steuerte er zu der erfolgreichen Saison Atlantas bei. Macht er 2018 so weiter, könnte sein sehnlichster Wunsch, einmal in einer europäischen Top-Liga zu spielen, bald in Erfüllung gehen.
Mit Stefan Aigner (Colorado Rapids), Marc Rzatkowski (NY Red Bulls) und Florian Jungwirth (San Jose Earthquakes) spielen drei weitere alte Bekannte aus der Bundesliga bzw. 2. Bundesliga in der Major League Soccer.
Top-Transfers und Stars der Liga
Anders als in Europa und mittlerweile auch China ist die Transferphase in der MLS weniger spektakulär. Die absoluten Top-Transfers sucht man hier meist vergebens. Immense Ablösesummen und Gehälter können in den USA nicht bezahlt werden. Dafür fehlen den Clubs die finanziellen Mittel, was dazu führt, dass die Liga nicht attraktiv genug für die Superstars ist.
Der Transfer von Ezequiel Barco von Independiente zu Atlanta United ist mit einer Ablöse von 12,28 Millionen Euro der aktuelle Toptransfer in Amerika. Carlos Vela führt mit einem Marktwert von 10 Millionen Euro die Liste der wertvollsten Spieler der Liga an. Summen, über die man in Europa und China nur lachen kann.
Durch das Karriereende von Andrea Pirlo und Kaká hat die Liga zwei Attraktionen verloren. Mit Bastian Schweinsteiger und David Villa spielen aber nach wie vor zwei Champions-League-Sieger und Weltmeister in der MLS.
Der absolute Superstar in den letzten Jahren war jedoch ein anderer: Sebastian Giovinco. Der Italiener wechselte 2015 von Juventus Turin zu Toronto FC. In 102 Spielen erzielte er, wohlgemerkt als Mittelfeldspieler, 65 Tore und trug maßgeblich zur Meisterschaft in der vergangenen Saison bei. Auch in der kommenden Spielzeit will er bei seinem Verein wieder eine tragende Rolle spielen und die Fans begeistern.
Mit Carlos Vela, Jozy Altidore, Clint Dempsey, Michael Bradley und Giovani Dos Santos hat die MLS noch weitere Attraktionen zu bieten, die in der Vergangenheit bereits in Europa auf sich aufmerksam machten.
Man darf gespannt sein, wie sich der Fußball in den USA entwickelt. Die Zuschauerzahlen stiegen in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. 2017 besuchten im Durchschnitt 22 112 Fans die Spiele der MLS, in der Serie A waren es vergleichsweise nur 22 008.
Auch der Ruf der Rentnerliga ist mittlerweile veraltet. Die Vereine setzen vermehrt auf hungrige Talente, die die Liga als Sprungbrett nutzen und auf eine große Karriere in Europa hoffen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Atlanta United.
Der Ausgang der Saison ist völlig offen. Zu den Favoriten gehören Titelverteidiger Toronto FC (Quote: 4.75), die Seattle Sounders (7.00) und Atlanta United (9.00).
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
AC gegen Inter elektrisiert ganz Mailand! Zurzeit sind beide Mannschaften weit weg von der Tabellenspitze und kämpfen ums internationale Geschäft. Die besseren Karten haben die Nerazzurri auf den vierten Rang, doch selbst auf Platz sechs ist der AC noch nicht abgeschlagen. Beide Vereine teilen sich nicht nur ein Stadion, sondern auch die Stadt. Auch über die Grenzen der Lombardei sorgt das Duell für viel Aufmerksamkeit.
Das Derby della Madonnina ist benannt nach der vergoldeten Madonnenstatue der Jungfrau Maria auf einer Spitze des Mailänder Doms. Am Sonntag ist es wieder soweit und die Modemetropole wird sich in den Farben rot-schwarz und schwarz-hellblau hüllen.
Die bisherige Bilanz spricht zugunsten Inters. In 196 Begegnungen gab es 69 Siege für die schwarz-blauen, wohingegen die Rossoneri bisher nur 64 Partien für sich entscheiden konnten. Vor der Begegnung erinnern wir an bemerkenswerte Partien, die den Fans im Gedächtnis geblieben sind.
Am vorletzten Spieltag in der Saison 2011/12 kommt es zum Stadtduell. AC ist amtierender Meister und liegt nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer Juventus Turin. Am Ende versaut der Erzrivale eine mögliche Titelverteidigung und krönt Juve zum neuen Champion. Kurz vor Schluss erzielt der brasilianische Rechtsverteidiger Maicon ein Traumtor und entscheidet das Derby zugunsten von Inter.
Inter wird abgefertigt
In der Rückrunder der Saison 2000/01 ereignet sich Historisches im Giuseppe-Meazza-Stadion. Der AC Mailand fertigt seinen Stadrivalen mit 6:0 ab, das ist die bisher höchste Packung, die je im Derby della Madonnina verteilt wurde. Zwar beendet Inter die Saison mit zwei Punkten Vorsprung vor Milan, doch diese Niederlage wog deutlich schwerer für die Nerazzurri.
Torreichstes Spiel der Derby-Geschichte
Die meisten Treffer im Mailänder Stadtduell durften die Zuschauer im Jahre 1949 bestaunen. Insgesamt gab es elf Tore zu bejubeln und eine famose Aufholjagd wurde belohnt. Bereits nach 20 Minuten führte Milan mit 4:1, um das Spiel doch noch aus der Hand zu geben. Am Ende gewann Internazionale mit 6:5, unter anderem durch einen Hattrick von Amadeo Amadei.
Derby della Madonnina in Finalspielen
Auch schon im Finale der Coppa Italia und der Supercoppa kam es zur Begegnung der Mailänder Klubs. Wenn man bedenkt wie erfolgreich die beiden Vereine sind und waren, ist man doch ein wenig erstaunt, dass sie sich bisher nur in zwei Endspielen gegenüberstanden. Sowohl im Finale der Coppa Italia (1976/77), als auch im Endspiel der Supercoppa (2011/12) konnte sich der AC Milan durchsetzen.
Durch Tore von Zlatan Ibrahimović und Kevin-Prince Boateng bezwang der amtierende Meister Milan, den Pokalsieger Inter im Nationalstadion von Peking. Wesley Sneijder brachte seine Farben in der ersten Halbzeit in Front, doch durch einen Doppelschlag konnte der AC Mailand den ersten Titel der Saison in Fernost feiern.
Treffen auf europäischer Bühne
Im Halbfinale der Champions League 2003 trafen Inter und der AC erstmals in einem internationalen Spiel aufeinander. Das Heimspiel bei dem der AC „Heimrecht“ hatte, ging noch torlos aus, immerhin gab es im Rückspiel ein 1:1-Remis. Durch das geschossene „Auswärtstor“ setzte sich Milan durch und zog ins Finale ein. Dort gewann man in einem weiteren italienischen Duell nach Elfmeterschießen gegen Juventus Turin.
Zwei Jahre später stand man sich schon im Viertelfinale der Königsklasse gegenüber. Das Hinspiel konnte der AC Milan mit 2:0 für sich entscheiden. Im Rückspiel hatte Inter schließlich „Heimrecht“ und wollte den Rückstand umbiegen.
Doch nach einer halben Stunde ging der Rivale durch ein Tor von Stürmer Shevchenko in Führung, ehe Cambiasso mit seinem Treffer für neue Hoffnungen bei den Nerazzurri sorgte. Allerdings wurde das Tor aberkannt, was für Kurzschlussreaktionen der Inter-Fans sorgte. Sie bombardierten das Spielfeld mit Leuchtfackeln – eine davon traf Milans Torwart Dida am Kopf. Deswegen wurde die Partie abgebrochen und im Anschluss mit 0:3 gegen Inter gewertet.
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Herzlich Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten:
Es ist zur Tradition im Tenniszirkus geworden, wenn im März die ersten beiden 1000er Masters im Sunshine State der USA ausgetragen werden. Kalifornien, der Ort der Stars und Sternchen versprüht Glanz und Gloria. Deswegen ist es nur allzu verständlich, dass zwei der größten Turniere im Kalender in die Wüste und nach Miami gehen. In Indian Wells wird der Glamour häufiger neben, als auf dem Platz zu bewundern sein, denn vor Beginn hagelte es zahlreiche Absagen bei Turnierdirektor Tommy Haas.
Vier von fünf Zugpferden nicht dabei:
Man kann nicht behaupten, dass man sich nicht daran gewöhnt hätte. Dennoch ist es traurig. Mit Rafael Nadal, Novak Djokovic, Stan Wawrinka und Andy Murray können gleich vier große Namen nicht in Kalifornien aufschlagen.
Nadal leidet weiterhin an einer Verletzung am Hüftbeuger, die er im Viertelfinale der Autralian Open erlitten hatte. Für Miami hat er bereits auch schon abgesagt. Für den Spanier ist es das sechste Turnier, welches er in den letzten sechs Monaten nicht zu Ende spielen kann bzw. absagen muss.
Der fünfmalige Champion Novak Djokovic hat sich nach den Australian Open am lädierten rechten Ellenbogen operieren lassen und befindet sich derzeit im Aufbautraining. Sein Comeback wird frühestens Anfang Mai beim Masters in Madrid erwartet.
Vorjahresfinalist Stan Wawrinka sagte ebenfalls verletzungsbedingt ab. Grund: Der Schweizer hat seine im Sommer letzten Jahres erlittene Meniskusverletzung noch nicht vollständig auskuriert. „IronStan“ wird in Vorbereitung auf die French Open zurückerwartet.
Andy Murray erholt sich derzeit von seiner Hüft-OP Anfang Januar. Der Brite wird kurz vor Wimbledon wieder spielen können.
Der FedExpress kann sich nur selbst ausbremsen:
Einzig und allein der amtierende Champion wird sich auf die Mission Titelverteidigung im Indian Wells Tennis Garden begeben und kann dabei viel verlieren. Seit dem 19. Februar ist Roger Federer (2.15) wieder die Nummer eins der Weltrangliste und damit die älteste Nr.1 die es jemals gab. Doch wer soll den Schweizer denn schlagen? Die Antwort lautet wohl niemand, denn der „Maestro“ ist in diesem Jahr perfekt unterwegs. 12 Spiele, 12 Siege.
Die Australian Open und Rotterdam gewann der Schweizer sozusagen fast konkurrenzlos und hat im Tennis Garden kein Interesse seine magische Serie zu einem Ende zu bringen. Im letzten Jahr besiegte er Landsmann Stan Wawrinka im Finale und holte sich seinen fünften Titel in Indian Wells. Mit einem erneuten Erfolg würde er zum alleinigen Rekordchampion dieser Veranstaltung aufsteigen. Den Platz an der Sonne gilt es dabei auch zu verteidigen. Scheidet der Schweizer vor dem Halbfinale aus, wird Rafael Nadal wieder die Nummer eins der Welt werden.
Konkurrenzlos zum Rekordtitel?
Kaum einem wird eine realistische Chance auf den Titel zugetraut. Zu dominant ist Federer und zu Inkonstant die Anderen. Doch gibt es jemanden, der ihn tatsächlich ärgern könnte? Nein, die gibt es nicht wirklich.
Die zwei der Setzliste Marin Cilic (13.00) hat keine guten Erinnerungen an Indian Wells. Im letzten Jahr scheiterte er bereits an seiner Auftakthürde. Dazu spielte er zuletzt Turniere auf Sand. Bedeutet: Cilic muss sein Spiel wieder auf HardCourt umstellen. Gegen andere Spieler reicht es vielleicht noch, gegen Federer nicht.
Grigor Dimitrov (15.00) ist nicht konstant genug. Bei den Australian Open schied er bereits im Viertelfinale aus, im Finale von Rotterdam wurde er von Federer gedemütigt und scheiterte in Dubai in seinem Auftaktmatch gegen die Nr.84 der Welt. Mehr als das Halbfinale ist nicht drin.
Deutschlands Tennishoffnung Alexander Zverev (14.00) ist derzeit auf Formsuche und konnte in 2018 nur zwei Drittel seiner Matches gewinnen. Für einen Top fünf Spieler deutlich zu wenig. Bei den Australian Open und in Rotterdam kam er nicht einmal ins Viertelfinale und verlor völlig überraschend gegen deutlich niedriger gesetzte Spieler. Aufgrund der vielen Absagen wäre das Halbfinale schon ein Erfolg. Ein realistischer Titelkandidat ist er nicht.
Roger Federer (2.15) ist der ganz klare Favorit. Ungeschlagen und absolut dominant in 2018. Zwei Turniersiege bei zwei Auftritten plus dem Gewinn des Hopmann Cups mit Belinda Bencic baut seine Serie sogar auf 16 Siege am Stück aus. Der Titel geht nur über Federer. Alles andere als ein Titelgewinn des Schweizers wäre eine große Überraschung.
Geheimtipp:
Wenn einer der zurzeit gesunden Spieler das Spiel hat, um den Schweizer zu bezwingen, wäre es Juan Martin Del Potro (13.00) mit seiner herausragenden Vorhand, dem starken Aufschlag und seiner guten Beinarbeit. Der Argentinier ist wieder zurück in den Top zehn der Weltrangliste, spielte bereits zwei Finals in 2018 und gewann zuletzt das Vorbereitungsturnier in Acapulco. Dabei schlug er u.a. Zverev und Dominic Thiem. Aufgrund seiner Ranglistenposition kann der Finalist von 2013 bereits schon im Viertelfinale auf Federer treffen.
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Mit der niedrigsten Wettquote wird meist jener Verein bedacht, bei dem der entsprechende Fußballer bereits unter Vertrag steht. Insbesondere dann, wenn er dort noch einen laufenden Vertrag besitzt. Um bei Transferwetten erfolgreich zu sein, ist nicht nur eine gewisse Fußballkenntnis erforderlich, vielmehr geht es darum, einen Einblick in die Transferpolitik von Vereinen zu haben. Hilfreich dabei ist, sich regelmäßig über Transfergerüchte zu informieren.
Doch man sollte neben der sportlichen und der wirtschaftlichen Seite noch einen Faktor bedenken: Den Spieler selbst. Denn oft machen die Entscheidungen der wechselnden Fußballer sportlich oder wirtschaftlich auf den ersten Blick keinen Sinn. Ganz persönliche Gründe, wie die Verbundenheit zum Jugendverein, geben manchmal den Ausschlag für einen Wechsel.
Unzufriedene Spieler erkennen
Oft bahnt sich ein möglicher Wechsel dann an, wenn ein Spieler mit seiner derzeitigen Situation unzufrieden ist. Gute Indikatoren sind wenig Einsatzzeit, ein schwieriges Verhältnis zum Trainer oder die Isolation innerhalb der Mannschaft. Wer also an Transferwetten interessiert ist, sollte den aktuellen Gemütszustand eines Spielers genau studieren. Insbesondere junge Spieler sind mit der Rolle als Reservisten häufig unzufrieden und liebäugeln dann mit einem Wechsel.
Exemplarisch dafür ist der Weggang von Pierre Emile Højbjerg vom FC Bayern im Jahr 2016. Als großes Talent betitelt, kam der Däne 2013 zu den Bayern. Er unterschrieb zunächst bis 2016, verlängerte dann seinen Vertrag vorzeitig bis 2018. Doch nach einem starken Debüt wurden die Einsätze immer seltener. Schließlich folgten Ausleihen nach Augsburg und Schalke. Højbjerg war mit dieser Situation unzufrieden und folgerichtig wechselte er trotz laufenden Vertrags 2016 den Verein.
Doch während man in seinem Fall mit einem Wechsel rechnen konnte: Dass Højbjerg sich dem FC Southampton in der englischen Premier League anschließen würde, hatten höchstens ganz große Fußballexperten auf dem Schirm. In dieser Saison kämpft Pierre Emile Højbjerg mit Southampton gegen den Abstieg aus der höchsten englischen Liga. Die Quote auf den Abstieg Southamptons in die zweite Liga steht bei 5.50.
Die Ziele der Vereine im Auge behalten
Als im Sommer des vergangenen Jahres die ersten Gerüchte über einen Wechsel von Neymar zu Paris St. Germain die Runde machten, wurden diese von Vielen als heiße Luft abgetan: Weshalb sollte Neymar, der sich einen Stammplatz bei einem der besten Vereine der Welt sichern konnte, in die französische Liga wechseln? Noch dazu zu einem Verein, der in seiner Geschichte noch nie die Champions League gewinnen konnte? Außerdem hatte Neymar sich langfristig an Barcelona gebunden.
Hinzu kam, dass die im Raum stehenden Ablösesummen seinerzeit als astronomisch betrachtet wurden. Einige Wochen nach dem Aufkommen der ersten Gerüchte meldete PSG tatsächlich Vollzug. Für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro wechselte der Brasilianer an die Seine. Wie konnte das passieren? Aufmerksame Beobachter haben mitbekommen, dass Sponsoren aus Katar seit Jahren große Summen in den Verein investierten.
Dennoch verpasste PSG vergangene Saison den Meistertitel und musste sich in der Champions League dem FC Barcelona geschlagen geben. Sehr zum Missfallen der Geldgeber, die sich für ihr Engagement nicht nur Titel, sondern auch einen Werbeeffekt für die 2022 im Emirat stattfindende Weltmeisterschaft erhofft hatten.
Im Klartext heißt das, dass sich der Erfolg endlich in der laufenden Saison einstellen muss - koste es, was es wolle. Betrachtet man den Wechsel Neymars nun unter diesen Umständen, ist die Vertragsunterzeichnung des 25-Jährigen plötzlich gar nicht mehr so überraschend. Sich diese Gegebenheiten zu vergegenwärtigen, hätte also in jedem Falle helfen können, schon nach Aufkommen der ersten Gerüchte über einen Wechsel eine entsprechende Transferwette abzuschließen.
Ob Neymar für PSG nun tatsächlich der erhoffte Erfolgsgarant ist, bleibt freilich abzuwarten. Immerhin ist PSG in der Champions League Gruppensieger geworden und wird mit einer Quote von 6.50 auf den Champions-League-Titel gelistet.
Auf sportliche Notwendigkeiten achten
Dass Alexis Sanchez beim FC Arsenal nicht mehr wirklich glücklich war, war längst kein Geheimnis mehr. Immer wieder hatte der Chilene betont, Titel gewinnen zu wollen. Beim FC Arsenal freilich keine leichte Aufgabe, denn der Verein hatte sich zuletzt nicht einmal für die Champions League qualifiziert und steht auch in dieser Saison nicht unter den ersten fünf der Premier League. Immer wieder hatte es Spekulationen über einen Wechsel nach Spanien oder zum FC Bayern München gegeben. Schon am Ende der vergangenen Saison war also ein Weggang des Spielers wahrscheinlich - unklar war dagegen, wohin.
Etwas überraschend blieb Sanchez zunächst doch bei den „Gunners“, wechselt aber nun zu Manchester United. Eine Entscheidung, die viele überraschte. Ungewöhnlich ist außerdem die Art und Weise des Wechsels: Im Rahmen eines Tauschgeschäfts kommt nämlich im Gegenzug Henrikh Mkhitaryan zum FC Arsenal. Doch so überraschend diese Entwicklung erscheint, auch sie lässt sich sportlich begründen und letztendlich nachvollziehen.
Der FC Arsenal wollte einen starken, aber unmotivierten und zudem teuren Akteur nicht länger in den eigenen Reihen haben, doch trotzdem nicht auf Qualität verzichten. Diese Qualität holte sich Arsenal in Form von Henrikh Mkhitaryan. Denn kaum einer zweifelt die fußballerischen Qualitäten des Armeniers an, der allerdings in Manchester ein schwieriges Verhältnis zu Trainer Jose Mourinho hatte.
Folglich ist auch dieser Wechsel nachvollziehbar. Sanchez ist mit Manchester noch im Rennen um den Champions League-Titel dabei. Die Quote auf den Gewinn der Trophäe steht für ManU bei 18.00.
Der Abgang des Chilenen ist übrigens nur ein weiterer Abgang eines Topstars vom FC Arsenal. Schon Vereinslegende Thierry Henry verließ 2007 den FC Arsenal in Richtung Barcelona. Ganz unumwunden gab er seinerzeit zu, dass er Titel gewinnen wolle. Allem Anschein nach glaubte er nicht, mit dem FC Arsenal große Erfolge feiern zu können. Er sollte Recht behalten. Arsenal hat 2004 zum letzten Mal den englischen Meistertitel gewonnen, auch international blieben die Erfolge aus.
Auch Heimatverbundenheit kann eine Rolle spielen
Für eine der größten Transferüberraschungen der letzten Zeit sorgte Mario Gomez. Der Nationalspieler gab in der Winterpause den sofortigen Wechsel vom VfL Wolfsburg zum VfB Stuttgart bekannt. Gründe hierfür fallen einem zunächst kaum ein. Natürlich ist der VfL Wolfsburg in der Bundesliga derzeit kein Anwärter auf das internationale Geschäft. Doch genauso wenig ist es der VfB Stuttgart, der erst seit dieser Saison überhaupt wieder in der ersten Liga spielt.
Hinzu kommt, dass Gomez bei den „Wölfen“ immerhin das Kapitänsamt innehatte. Außerdem verzichtete der Stürmer laut Medienberichten auf einen Teil seines Gehalts, um zum VfB wechseln zu können.
Weshalb entschied sich Gomez also für diesen Schritt? Dazu muss man wissen, dass Gomez bereits als Jugendlicher für den VfB spielte. Gomez wuchs in der Nähe von Stuttgart auf und ist seiner Heimat seit jeher verbunden. Von 2004 bis 2009 war er als Profi in Stuttgart unter Vertrag, für die Schwaben absolvierte er auch die meisten Spiele. Außerdem erhielt er beim VfB einen Vertrag bis 2020, für einen 32-jährigen keine Selbstverständlichkeit.
Mit den Fans im Rücken möchte sich Gomez nun auch für die Weltmeisterschaft 2018 profilieren. Betrachtet man all diese Faktoren, kam der Wechsel gar nicht mehr so überraschend. Freilich gehört eine gewisse Risikobereitschaft dazu, auf einen solchen Wechsel eine Transferwette abzuschließen. Doch andererseits lohnen sich solche Wetten oftmals, weil sie gute Quote bieten. Der Wechsel von Antoine Griezmann zurück in sein Heimatland Frankreich liegt beispielsweise bei einer Quote von 41.00, letztendlich wäre Paris Saint-Germain dennoch ein interessanter Verein für den 26-jährigen Stürmer. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Vertrag von Kylian Mbappé beim PSG noch in diesem Jahr ausläuft.
Ein gewisser Mut zum Risiko ist nötig, wenn man auf Transfers wetten möchte. Doch eine genaue Analyse aller zuvor beschriebenen Faktoren führt dazu, mögliche Wechselabsichten von Spielern - und umgekehrt natürlich auch das Interesse von Vereinen - früh zu erkennen. Dann steht der erfolgreichen Transferwette nichts mehr im Wege.
Erstveröffentlichung: 04.01.2018
* Die Rechte am Bild liegen bei John Locher / AP Photos *
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Geheimtipp: Tore durch Auswärtsteam unter 0.5 (2.75)
Empfohlene Wette: Doppelte Chance ManU (1.32)
Das Old Trafford bittet zum Tanz, wenn sich die „Red Devils“ und die „Blues“ – amtierender Pokalsieger vs. Meister - duellieren. Eine Partie mit viel Spannungscharakter auf und neben dem Spielfeld. José Mourinho und Antonio Conte lieferten sich zu Beginn des Jahres eine wahre Schlammschlacht über die Medien. Man kennt Ablenkungen vor einem richtungsweisenden Spiel, aber nicht unbedingt während einer Saison.
Die Fans von Manchester United dürfen sich bei Heimspielen meist über Siege, vor allem aber über Punkte freuen. Man stellt die beste Defensive der Premier League und nicht umsonst ging man erst einmal als Verlierer vom eigenen Platz. Zwar verlor ManU zwei der letzten drei Ligaspiele, doch beide auswärts. Auch die Bilanz von Mourinho gegen seinen Ex-Klub liest sich nicht berauschend. Von vier Duellen verlor er drei, aber alle Niederlagen kamen an der Stamford Bridge in London zustande.
Auch der FC Chelsea ist momentan nicht in seiner Topform und verlor zwei der letzten drei Begegnungen. Dabei setzte es zwei richtige Klatschen mit jeweils drei Toren Unterschied. Allgemein scheinen die Blues in dieser Saison nicht so richtig in Fahrt zu kommen und haben jetzt schon mehr Niederlagen, als in der gesamten letzten Saison. Vor allem das Erzielen von Toren fällt ihnen besonders schwer. Von allen Teams, die um Europa kämpfen, erzielte Chelsea die wenigsten Treffer.
Seitdem José Mourinho die Trainerbänke gewechselt hat, konnte in dieser Paarung bisher nur das Heimteam eigene Treffer bejubeln. Da ManU derzeit einen guten Job in der Abwehr leistet und Chelsea sich mit dem erzielen von Treffern schwer tut, darf man davon ausgehen, dass nicht viele Tore durch die Blues fallen. Sollten sie sogar ohne eigenen Treffer im Old Trafford bleiben, wartet eine Quote von 2.75.
Auch in Spanien steht am Sonntag ein Top-Spiel auf dem Programm. Im Ramón Sánchez Pizjuan erwartet der FC Sevilla den Tabellenzweiten Atlético Madrid. Beide Mannschaften müssen fast schon siegen, um noch das Optimum in dieser Saison erreichen zu können. Für Sevilla würde dies einen Champions-League-Platz bedeuten und für Atlético die Meisterschaft.
Damit die Andalusier ihre Ziele erreichen, trennte man sich kurz vor dem Jahreswechsel von Eduardo Berizzo und stellte den ehemaligen italienischen Profi Vincenzo Montella ein. Eine wirkliche Trendwende ist nur im spanischen Pokal zu sehen, Sevilla zog ins Finale ein, doch in der Liga ist die Bilanz mit einem Remis und jeweils drei Siegen und Niederlagen sehr ausgeglichen. Dabei bereitet vor allem die Offensive Schwierigkeiten, die sich vor dem gegnerischen Tor nicht häufig genug durchsetzen kann. Sevilla ist das einzige Team im oberen Tabellendrittel mit einer negativen Torbilanz.
Parallelen gibt es auch im Angriff bei Atlético, gerade einmal 36 Tore konnte die Mannschaft von Diego Simeone erzielen. Dafür steht die Defensive wie ein Bollwerk, was lediglich neun Gegentreffer beweisen. Beinharte Arbeit gegen den Ball wird vom Trainer gefordert und an der Seitenlinie vorgelebt, passend zum Arbeiterklub der spanischen Hauptstadt. Es geht nicht um Glanz, sondern um Effektivität und Hingabe für den Verein. Erneut scheint sich dies auszuzahlen.
Beide Mannschaften haben ihre Probleme im Angriff und vor allem scheint die Defensive von Atlético unüberwindbar, deswegen sollte man sich nicht auf allzu viele Tore einstellen. Gibt es ein torloses Remis oder es fällt nur ein Treffer, wartet eine Quote von 3.10.
Erst vor wenigen Wochen standen sich beide Mannschaften im Viertelfinale der Copa del Rey gegenüber, zweimal setzten sich die Andalusier durch. Gelingt es ihnen erneut das Spiel zu gewinnen, darf man sich über eine Quote von 3.25 freuen.
Ligue 1: Paris Saint-Germain vs. Olympique Marseille
Siegquoten: PSG (1.24) – Marseille (10.00)
Geheimtipp: Tore durch Heimteam über 3.5 (2.88)
Empfohlene Wette: Neymar trifft (1.52)
Einsam an der Spitze der Ligue 1 thront PSG. Die Meisterschaft ist wohl nur noch reine Formsache und der ganze Fokus liegt auf der Champions League. Deswegen kann man schon zur Rotation greifen und einigen unzufriedenen Akteuren mehr Spielzeit gewähren. Der Verein ist sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive das Maß aller Dinge. In den Ligaspielen von Paris sind schon über 100 Tore gefallen. Alleine das Sturm-Trio um Cavani, Neymar und Mbappé hat schon zusammen sagenhafte 51 Treffer erzielt.
Ganz im Gegensatz zu PSG ist Olympique Marseille in der französischen Liga noch gefordert. Gerade einmal ein Punkt trennt das Team von einem direkten Qualifikationsplatz zur Königsklasse. Will man am derzeitigen Meister aus Monaco dranbleiben, zählt nur ein Sieg im Prinzenpark. Doch gerade hier liegt das Problem, denn Paris konnte bisher jedes Heimspiel in dieser Saison für sich entscheiden.
Das Paris gegen OM gewinnt ist mehr als nur wahrscheinlich, jedoch ist eine 1.24-Quote nicht gerade sehr verlockend. Sollte allerdings Neymar treffen und bisher erzielte er im Schnitt mehr als ein Tor in der Ligue 1, wartet eine Quote von 1.52.
In dieser Saison brennt Paris ein wahres Offensivfeuerwerk in der Liga ab. Im Prinzenpark erzielen sie pro Partie mehr als 3.5 Tore. Fallen tatsächlich vier Tore, darf man sich über eine Quote von 2.88 freuen.
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Die Partien lassen sich dabei von vornherein in zwei Hauptkategorien einteilen: Pflicht- und Freundschaftsspiele. Wir erklären, was bei den unterschiedlichen Wett-Typen zu beachten ist und wie man sich am besten auf die Spiele vorbereitet.
Gut vorbereiten bei Pflichtspielen
Als Pflichtspiele werden sämtliche Liga-, Pokal- oder andere Spiele eingeteilt, in denen es um Punkte oder das Weiterkommen während der Saison geht. Durch die hohe mediale Präsenz des Fußballs sind diese Spiele für den Sportwetter sehr einfach zu analysieren - für den Buchmacher allerdings ebenso. Um an dieser Stelle also einen wirklichen Wissensvorsprung zu erhalten, ist eine intensive Vorbereitung vonnöten. Am einfachsten funktioniert dies zweifellos, wenn man sich die Liga oder den Verein aussucht, mit dem man sich wirklich auskennt.
Das kann zum Beispiel die 1. oder 2. Bundesliga sein - eventuell jedoch mit Unterstützung durch DAZN und Co. auch die Premier League oder La Liga. Zusätzliche Informationen neben den Live-Spielen lassen sich aus den verschiedensten Quellen beziehen. Geeignet sind zum Beispiel die lokalen Tageszeitungen, deren Reporter oft exzellent mit den Vereinsverantwortlichen und zum Teil auch Spielern vernetzt sind. Ob also beispielsweise ein Schlüsselspieler auszufallen droht oder die Trainingsleistungen des Rechtsverteidigers in der vergangenen Woche abgenommen haben, lässt sich auf diesem Wege einfach und recht aktuell verfolgen - meist noch bis zum Spieltag selbst.
Fachmagazine wie kicker und Co. bieten eine umfangreiche Übersicht der obersten drei Ligen in Deutschland und wichtige Informationen zum internationalen Fußball und dessen Top-Nationen. Sowohl im Magazin, als auch online kann man auf diese Weise ständig auf dem Laufenden bleiben, um eventuell schnell reagieren zu können. Einer dieser Fälle war zuletzt der Transfer von Mario Gomez vom VfL Wolfsburg zum VfB Stuttgart in der Winterpause. Wolfsburg enttäuschte seitdem auf ganzer Linie und gewann bisher nur ein Spiel.
Der VfB hingegen war mit einem 1:0 schon im ersten Spiel erfolgreich; das Tor erzwang Führungsspieler Gomez. Trotzdem folgte nach einer Niederlage gegen Champions League-Aspirant Schalke 04 der Trainerwechsel. Nun treffen die Teams am 21. Spieltag direkt aufeinander. Bei 888sport wird den Schwaben auswärts eine Quote von 3,20 zugewiesen (Stand aller Quoten ist der 31. Januar). Der direkte Vergleich spricht trotz allem nicht wirklich für den VfB, der seit 2005 nicht mehr in Wolfsburg gewinnen konnte. Seitdem stehen ein Unentschieden und neun Wölfe-Siege in Serie in der Statistik.
Pokal und Ligapokal erfordern mehr Details
Während Ligaspiele somit also oft ein gewisses Maß an Sicherheit suggerieren, ist es in Pokalwettbewerben oft schwieriger - insbesondere dann, wenn die Erstligateams ihre besten Spieler schonen oder ein unterklassiges Team mit voller Motivation antritt. Nicht umsonst gilt in Deutschland der Ausspruch, dass der Pokal seine eigenen Gesetze habe. Der Kader eines Viert- oder Fünftligateams ist nicht allzu vielen Personen im Detail bekannt, kann jedoch oft Überraschendes beinhalten. Spielen zum Beispiel ehemalige Profis mit? Ist der Trainer ein Übungsleiter mit Profi-Erfahrung?
Wie sieht die Pokalbilanz des Klubs in vergangenen Teilnahmen aus? Eines dieser Teams, die im Pokal über das eigene Limit gingen und damit die Erstliga-Teams überraschten, war lange Zeit Kickers Offenbach. So schlugen die Kickers zuletzt 2010/11 in der 2. Runde Borussia Dortmund in deren Meistersaison im Elfmeterschießen. Auch das Stadion an der Essener Hafenstraße galt lange Zeit als echte Pokalfestung.
Die Problematik der geschonten Spieler trifft in anderen Nationen wie England und Spanien im Vergleich mit Deutschland noch viel mehr zu. Dort steht mit dem Ligapokal schließlich noch ein zusätzlicher Wettbewerb im Kalender, teilweise sogar mit Hin- und Rückspiel. Unmöglich somit für Jürgen Klopp, Arsene Wenger oder Pep Guardiola, die erste Elf auch hier noch aufzubieten. Stattdessen gibt es oft bessere Jugendmannschaften, die mit Talenten der Nachwuchsteams aufgefüllt wurden.
Somit steigen die Chancen der Teams, die sich dem Wettbewerb mit Haut und Haaren verschrieben haben. Das sind meist Zweit- bzw. Drittligisten, von denen es zumindest einer regelmäßig bis ins Halbfinale schafft. Zuletzt war dies bei Bristol City der Fall, das nur knapp gegen Manchester City ausschied. In Spanien erwischte es Real Madrid im Copa del Rey Viertelfinale gegen Leganes zuletzt per Auswärtstorregel.
Die Wette auf den Außenseiter bietet also vor allem in Pokalwettbewerben öfter einen Mehrwert, als es in Ligaspielen der Fall ist. Ein einfacher Faktencheck mit Form, vergangenen Pokalresultaten, voraussichtlichen Aufstellungen und am besten auch den Tendenzen der Trainer-Pressekonferenzen, sorgt für eine deutlich bessere Vorbereitung. Ein kurzer Weg zu einem Titelgewinn ist für alle Teams zugleich erhöhte Motivation in jedem einzelnen K.o.-Spiel.
Vielleicht auch für den SC Paderborn im schier unmöglichen Duell gegen den Branchenprimus Bayern München im DFB-Pokal-Viertelfinale? Eher unwahrscheinlich, doch eben nicht ausgeschlossen. Auf ein Weiterkommen des SC Paderborn gibt 888sport eine Quote von 10,00. Da dies auch die Möglichkeit des Elfmeterschießens beinhaltet, ist es eventuell für den einen oder anderen eine Wette wert.
Unvorhersehbarkeit bei Freundschaftsspielen
Freundschaftsspiele bilden ein ganz anderes Kaliber, bei denen der Sportwetter mit einer Unzahl an Variablen zu kämpfen hat, die er so aus Pflichtspielen nicht kennt. In erster Linie handelt es sich dabei während des Spiels um die Möglichkeit, meist über sieben Mal, teilsweise sogar die ganze Mannschaft austauschen zu können. Dies bringt den - wenn überhaupt vorhandenen - Spielfluss endgültig durcheinander, oft zu sehen in Länderspielen zwischen vermeintlichen Top-Nationen.
Während die Freundschaftsspiele inmitten der Saison immerhin noch auf ordentlichem Niveau stattfinden, sind die Duelle in der Sommer- bzw. Winterpause unberechenbar. Das liegt besonders an den meist verschiedenen Programmen der Klubs, bei denen eine Mannschaft oft konditionell weiter ist als die andere oder bereits zweimal am Tag trainiert hat und dann einfach platt auftritt.
Schon an den Quoten selbst zeigt sich oft eine gewisse Unentschlossenheit - auch auf Seiten des Buchmachers, der ein Freundschaftsspiel in Südamerika oder Asien per 888sport Quote nur schwer einschätzen kann. Beispiel gefällig? Als Barcelona SC und Delfin in Ecuador aufeinandertrafen, war nicht besonders schnell abzusehen, wer mit dem Sieg aus dem Spiel gehen würde. Deutlich wurde das nicht zuletzt durch die hohen Quoten, die vor allem aufgrund des Heimvorteils Barcelona mit 2,05 vorne sahen. In der vergangenen Ligaspielzeit war es jedoch Delfin, welches das Finale um die Landesmeisterschaft erreichte.
Aufgrund all dieser Faktoren handelte es sich um ein Spiel, auf das man besser nur dann wettet, wenn man sich entweder exzellent in Südamerika im Allgemeinen auskennt, oder aber Beziehungen zu einem der beiden Klubs beziehungsweise heimischen Journalisten besitzt. In der Realität gewann am Ende Delfin 1:2. Wer hätte es geahnt?
Trainerwünsche, neue Formationen oder Taktiken einzustudieren, kann ebenso einen Einfluss auf das Resultat besitzen. Um diese machen die Profis vor allem in der Zeit des Testens gerne ein Geheimnis, um den kommenden Gegnern keinen noch ausgeklügelteren Plan an die Hand zu geben. Entsprechend kann der Versuch überraschend funktionieren - oder aber dramatisch nach hinten losgehen. Die Dramatik beschränkt sich dank des Freundschaftsspielcharakters auf den Wettenden, ist jedoch dementsprechend im Geldbeutel spürbar.
Freundschaftsspiele sind was für Wettprofis
Sollte der Gelegenheitswetter sich also mit Freundschaftsspielen herumschlagen und sein hart verdientes Geld auf den Ausgang dieser Spiele setzen? Die Antwort bleibt jedem selbst überlassen, doch die hohe Anzahl an unsicheren Faktoren spricht nicht unbedingt für einen Einsatz in dieser Art Spiel. Um etwas höheres Risiko zu spielen, sind Pokalwettbewerbe perfekt geeignet, die oftmals Außenseitererfolge zu verzeichnen haben.
Um einen solchen vorauszusehen, lohnt sich stets auch ein Blick in die Vergangenheit, auf die Platzverhältnisse und den Kader im Detail. Der am einfachsten zu verfolgende Wett-Typ bleibt das gewöhnliche Ligaspiel. Hier ist die größte Informationsbasis in den Medien gegeben, sodass der Fokus auf eine Liga oder nur wenige Teams mit etwas Erfahrung gute Ergebnisse verspricht.
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Borussia Dortmund und der FC Augsburg werden das zweite von insgesamt fünf Duellen an einem Montag in dieser Saison bestreiten. Sportlich ist die Partie ein absoluter Leckerbissen. Immerhin gastiert der Tabellenachte aus Augsburg beim Bayernjäger Nummer eins in Dortmund. Doch beim Duell Champions League-, gegen Europa League-Ambitionen wird es wahrscheinlich wieder nicht nur um Fußball gehen.
Friedliche aber massive Proteste zum Auftakt:
Bereits beim ersten Montagsspiel vor einer Woche zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig gab es mehrfach Turbulenzen. Die Partie begann mit sechsminütiger Verspätung, weil Fans der Eintracht den Innenraum belagerten und von da aus die ersten Minuten des Spiels verfolgten. Zum Glück blieb alles friedlich. Auch die zweite Halbzeit konnte erst mit einer mehrminütigen Verzögerung angepfiffen werden, weil hunderte Tennisbälle auf den Platz geworfen wurden.
Dazu zierten unzählige Banner gegen Montagsspiele die Commerzbank-Arena an diesem Abend. „Fußball ist für Fans, nicht für Sesselfurzer“, hieß es. „Fankultur muss leiden, Einschaltquoten steigen“, oder „Wir pfeifen auf Montagsspiele.“ Gerade die letzte Parole wurde von den Zuschauern sehr ernst genommen. Während des gesamten Spiels gab es ein gellendes Pfeifkonzert der Fans aus Trillerpfeifen. Die Spieler auf dem Platz hörten sogar teilweise den Pfiff von Schiedsrichter Felix Zwayer nicht einmal.
Die Fans fühlen sich vernachlässigt:
Kritisiert werden dabei hauptsächlich die Zersplitterung der einzelnen Spieltage und die steigende Kommerzialisierung. Für die Fans und Fußballromantiker ein großes Problem. Denn Montagsspiele bedeuten am Ende, gerade für Auswärtsfans, eine weite Anreise. Ohne Urlaub beim Arbeitgeber oder Krankenschein ist es also nahezu unmöglich die eigene Mannschaft im fremden Stadion anzufeuern.
Seitens der Liga wird Anhängern also vermittelt, dass der Fan vor dem Fernseher wichtiger ist als der Fan im Stadion. Ein Fakt der den Fangruppierungen deutschlandweit ein Dorn im Auge ist, denn sie fühlen sich verschaukelt von der Liga. Ihrer Meinung nach liegt der Fokus der Ligabosse nur auf der Steigerung der eigenen TV-Erlöse. Die Stimmung im Stadion ist ihnen dabei, nach Meinung der Fans, egal.
Die Liga selbst verkündete mit Montagsspielen lediglich den Vereinen entgegenkommen zu wollen. Den Europa League Vereinen Leipzig und Dortmund soll damit mehr Erholung gewährleistet werden. Die Sachsen hatten dadurch letzte Woche 72 anstatt nur 48 Stunden Zeit sich von ihrem Spiel gegen Neapel zu erholen. Für die Vereine sind diese Ansetzungen weniger ein Problem. Es sind am Ende die Fans, die nicht während der Woche hunderte Kilometer durch die Republik reisen wollen.
Was passiert in Dortmund?
Für die Partie am Montag wurden seitens der Fans wieder Proteste angekündigt. Über 300 Fanklubs des BVB wollen nach eigener Aussage nicht auf die Südtribüne gehen. Die Augsburger kündigten auch Proteste an. In welcher Form ist allerdings noch nicht klar. Weniger Fans bzw. streikende Fans gehen immer auf Kosten der Stimmung und das obwohl die Begegnung sportlich gesehen ein echtes Spitzenspiel ist. Der BVB ist im Kalenderjahr 2018 noch ungeschlagen und konnte am Donnerstag erfolgreich in das Achtelfinale der Europa League einziehen.
Der FCA ist dagegen die Überraschungsmannschaft der Saison. Von vielen Experten vor der Saison als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt, spielt das Team von Manuel Baum eine klasse Runde. Mit 31 Punkten nach 23 Spielen ist man im gesicherten Mittelfeld und hat dazu die drittbeste Defensive (29 Gegentore) unter den ersten zehn Teams. Zuletzt wurde aber weniger gejubelt. Der FCA verlor seine letzten beiden Partien und schoss dabei kein einziges Tor. Im Signal Iduna Park konnten die Augsburger bislang nur einen Sieg in sechs Spielen verbuchen.
Tipp: Ganz klar, der BVB ist der große Favorit. Alles andere als ein Sieg der Dortmunder wäre eine Überraschung. Dortmund ist seit fünf Heimspielen ungeschlagen – aber verlor wettbewerbsübergreifend fünf seiner 14 Spiele vor heimischer Kulisse in dieser Spielzeit. Der FC Augsburg ist Außenseiter, aber nicht chancenlos – auch wenn dem FCA in dieser Saison nur drei Siege in elf Auswärtsspielen gelangen.
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Die Premier League Darts ist ein Einladungsturnier. Von Anfang Februar bis Mitte Mai duellieren sich die zehn besten Spieler des letzten Jahres an 15 Spieltagen. Gespielt wird nach dem Prinzip jeder gegen jeden. Für einen Sieg gibt es zwei Punkte, für ein Unentschieden einen Punkt und für eine Niederlage keinen. Jede Partie geht über die Distanz „Best of 12 Legs“. Bedeutet, es werden maximal 12 Legs gespielt.
Die Top vier der Weltrangliste sind automatisch für dieses Turnier qualifiziert. Sechs weitere Spieler erhielten dazu von der PDC eine Wildcard. Nach dem 9.Spieltag wird ein erster „Cut“ gemacht. Die beiden Spieler mit den wenigsten Punkten scheiden vorzeitig aus. Danach geht es mit acht Spielern weiter.
Nach 15 Wochen ist dann die reguläre Saison vorbei und die vier punktbesten qualifizieren sich für die am 17.Mai stattfindenden Playoffs in der O2-Arena von London. Wer nach 15 Spieltagen auf Platz eins steht bekommt ein Bonuspreisgeld von 25.000 Pfund. Der Sieger der viermonatigen Veranstaltung erhält einen Check in Höhe von 200.000 Pfund. Insgesamt werden 825.000 Pfund Preisgeld ausgeschüttet.
Entwicklung:
Die Premier League Darts ist, nach der Weltmeisterschaft, das populärste Turnier und wird seit 2005 ausgetragen. Es ist das einzige Turnier im Jahr wo ein Unentschieden möglich ist. Vor 13 Jahren fand der erste Spieltag überhaupt, damals noch mit acht Spielern, in der Kings Hall von Stoke on Trent statt. Die Halle hatte gerade einmal eine Kapazität von knapp 750 Zuschauern.
Heute wird vor bis zu 15.000 Zuschauern gespielt. Für Berlin musste die Kapazität sogar erhöht werden, da 10.000 verkaufte Tickets nicht ausreichten, um die Nachfrage der Fans einigermaßen zu befriedigen. Bis 2015 fanden die Spieltage ausschließlich im Vereinigten Königreich statt. Seit 2016 wird in Rotterdam gespielt, nun auch in Deutschland.
Rekorde:
In bislang 13 Jahren ist so einiges in Erinnerung geblieben. Ein kurzer Überblick zu den wichtigsten Rekorden und Ereignissen der Premier League Darts.
Rekordsieger: Phil Taylor mit sechs Erfolgen
Taylor gewann die allererste Auflage 2005 und war in seinen ersten 44! PL-Spielen unbesiegt
Im Premier League-Finale 2010 warf Taylor, als erster Spieler überhaupt, zwei 9-Darter vor laufenden TV-Kameras, in einem Spiel
Taylor nahm an den ersten 13 Auflagen der Premier League teil, Anfang 2018 beendete „The Power“ seine Karriere
Titelverteidiger Michael van Gerwen stand seit seinem Debüt 2013 immer im Finale
2017 stellte van Gerwen einen neuen Weltrekord auf, in Aberdeen spielte er einen Match-Average von 123,4 Punkten im Schnitt pro Aufnahme, der alte Rekord von Taylor lag bei 118,5
Erster 9-Darter: 2006 von Raymond van Barneveld (warf 2010 auch den zweiten)
Der nächste Schritt in Darts-Deutschland:
Am 22.Februar wird Geschichte geschrieben. Deutschland bekommt, als erst zweites Land außerhalb des UK, einen PL-Spieltag. Es ist der nächste große und wichtige Meilenstein. In Deutschland gibt es momentan keine großen Darts-Stars, dafür aber super Stimmung und großartige Fans. In 2018 finden acht von 13 European Tour-Events in Deutschland statt. Dazu wurden auch schon vereinzelt kleinere TV-Turniere hier ausgetragen.
Die Kombination aus Unterhaltung, Party und professionell geführtem Hochleistungssport kommt bei den Menschen hervorragend an. Das WM-Finale 2018 verfolgten über zwei Millionen Leute. In der Spitze waren es sogar 2,73 Millionen Zuschauer. Außerdem wurden 23% der WM-Tickets nach Deutschland verkauft. Und das ohne ein deutsches Zugpferd. Die Belohnung: Ein Spieltag beim zweitwichtigsten Darts-Turnier der Welt.
Ausblick auf den Spieltag:
Die Mercedes-Benz Arena wird Austragungsort des 4.Spieltages sein. Es ist die allererste Saison ohne den 16-maligen Weltmeister und 6-maligen Premier League Champion Phil „The Power“ Taylor. Mit Mensur Suljovic, Gerwyn Price, Daryl Gurney und dem amtierenden Weltmeister Rob Cross sind vier Debütanten bei der diesjährigen Premier League am Start. Die Duelle sind wie immer hochklassig.
Michael Smith – 2.15 vs. Simon Whitlock – 2.75
Das Duell Zweiter gegen Erster. Beide sind in dieser Saison noch ungeschlagen und mit drei Siegen aus drei Spielen noch perfekt unterwegs. Smith und Whitlock spielten bislang gute Matches mit teilweise hohen Averages. Dennoch stach bei beiden die exzellente Doppelquote heraus. Wer stabiler auf die Doppel ist, wird am Ende gewinnen.
Gerwyn Price – 2.65 vs. Mensur Suljovic – 2.20
Es ist die Begegnung zweier Debütanten. Vor allem Mensur Suljovis steht nach drei Wochen mächtig unter Zugzwang. Als einziger Spieler überhaupt ist der Wiener noch ohne jeden Punkt. Ein Sieg ist Pflicht. Gerwyn Price ist auch noch ohne Sieg, konnte dafür aber zwei Unentschieden einfahren. Die Zuschauer werden ganz klar auf der Seite von Suljovic sein. „The Gentle“ verbrachte große Teile seiner Karriere in Deutschland und kann auf die Unterstützung der Fans hoffen.
Michael van Gerwen – 1.22 vs. Daryl Gurney – 9.50
Der 3-malige Champion trifft auf den amtierenden World Grand Prix Champion. Die Nummer eins der Welt, van Gerwen, ist in überragender Form, gewann in diesem Jahr schon fünf Turniere und fegte letzte Woche Doppelweltmeister Gary Anderson mit 7:3 vom Oche. Gurney ist dagegen noch ohne Sieg und konnte bereits zweimal eine klare Führung nicht in einen Sieg ummünzen. MVG wird seinen dritten Sieg in dieser Saison einfahren.
Rob Cross – 1.80 vs. Raymond van Barneveld – 3.55
Der amtierende Weltmeister, Rob Cross, ist wieder in der Spur. Nach zwei heftigen Niederlagen konnte er letzte Woche, beim 7:4 über Peter Wright, seinen ersten Sieg einfahren. „Barney“ kassierte dagegen seine erste Niederlage. Es wird ein spannendes Match zweier Darts-Generationen. Ein 6:6 ist aufgrund der Qualität der beiden ein sehr Wahrscheinliches Ergebnis (4.33).
Peter Wright – 3.00 vs. Gary Anderson – 2.00
Im rein schottischen Duell steht schon in Woche vier viel auf dem Spiel. Doppelweltmeister Gary Anderson holte nur einen Sieg aus drei Spielen. Zuletzt gewann er jedoch das UK-Open Qualifier 4 und scheint seine Rückenprobleme jetzt wieder besser im Griff zu haben. Der zweifache PL-Champion braucht einen Sieg um den Anschluss an die Spitzenpositionen nicht zu verlieren.
Bei Landsmann Peter Wright ist es ein auf und ab. Gegen Price sprang nach 5:2 Führung nur ein Remis heraus, dann schlug er den Dominator Michael van Gerwen zum ersten Mal in der Premier League, um dann in Woche drei mit 7:4 gegen Rob Cross zu verlieren. „Snakebite“ hat auch schon drei Punkte Rückstand auf die Spitze. Ein 6:6 (4.33), oder ein knapper Sieg für Anderson ist am wahrscheinlichsten.
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Die Buchmacher reagieren darauf mit Nachdruck und bieten allerlei ungewöhnliche Wetten an, die man in der Form nicht erwartet hätte.
Wetten auf Ecken, mit Handicap & Co.
Mittlerweile fast schon im Mainstream angekommen, sind Wetten auf Eckbälle im Spiel, sei es vor Anpfiff oder live. Nichtsdestotrotz überrascht der Umfang dieser verfügbaren Wetten. Je näher das Event ist, desto mehr Wetten darauf werden auch angeboten. Vor allem die besonders attraktiven Wetten auf Eckbälle, Handicaps und Co. sind oftmals erst kurz vor dem eigentlichen Spiel verfügbar.
Es lohnt sich also, regelmäßig das Wettangebot auf interessante Partien zu überprüfen. Für das kommende Bundesligaspiel zwischen Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg werden bei 888sport zur Zeit Quoten auf die Toranzahl in Über/Unter Form angeboten, doch man kann schon jetzt Schlüsse für eine eventuelle Wette auf Eckbälle ziehen.
Der Trend suggeriert dabei kein besonderes Offensivspektakel, da beide Teams nur schwer in die Rückrunde hineinfanden und die Bremer ihr bestes Spiel ausgerechnet in München machten. Insbesondere Werders offensive Spielweise und defensive Verwundbarkeit bei Standards sprach für eine durchaus hohe Anzahl an Ecken unter Trainer Florian Kohfeldt. In der Allianz-Arena holte Werder gleich sieben Eckbälle heraus und gab nur drei ab.
Das Folgespiel war jedoch wenig überzeugend und endete mit zwei Eckbällen, während der VfL trotz des Sieges in Hannover keinen einzigen herausholte. Ob in einem Abstiegsduell im Weserstadion viel Offensivqualität präsentiert wird, ist wohl eher fraglich. Die Unter-Wetten könnten daher überzeugen.
Zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt?
In Zeiten des Videoschiedsrichters kann die folgende Wette durchaus für ein großes Maß an Unverständnis sorgen, doch angeboten wird der Wett-Typ dennoch: Es dreht sich alles rund um den Elfmeter. Blicken wir also zusammen auf ein anderes Spiel im Bundesliga-Kalender: Bayern München ist daheim gegen den FC Schalke 04 der eindeutige Favorit, so viel sollte klar sein. Selbst wenn die Königsblauen in der Tabelle unter Domenico Tedesco wieder einen Aufschwung erleben, liegt das letzte erfolgreiche Spiel in München mittlerweile fast neun Jahre zurück.
Dies macht eine Wette auf den Spielausgang praktisch unnötig. Wie ist es jedoch mit einer Elfmeterwette? Richtig gelesen, auch darauf lässt sich mittlerweile sein Geld setzen. Wenn der Unparteiische also auf den Punkt zeigt, dann kann es auch auf dem Wettschein besonders gut aussehen. In unserem Fall spricht nicht besonders viel für einen Strafstoß, entsprechend werden wohl auch die 888sport Quoten zum Spiel auf keinen Elfmeter im Spiel aussehen.
Das hat verschiedene Gründe. Einerseits sind Bayern und Schalke keine Teams, die durch ein hohes Maß an Foulspielen auffallen: Die Spieler von Jupp Heynckes stehen auf Platz 1 der Fairplay-Tabelle, während Schalke mit Platz 11 ebenfalls im Mittelfeld zu finden ist, beide ohne Platzverweis.
Mehr in der Hinsicht Strafstoß wäre beispielsweise bei einem Derby zu erwarten, sei es Dortmund - Schalke oder Nürnberg - Fürth. Wenn die Emotionen überkochen, kommen defensive Aussetzer meist häufiger vor. Neben der grundsätzlichen Frage Elfmeter Ja/Nein lassen sich auch Wetten abschließen, die sich speziell an Heim- und Auswärtsteam sowie deren Anzahl orientieren.
Vor allem Teams in der Krise lassen zum Teil viele Strafstöße zu - man erinnere sich nur an Borussia Mönchengladbach in den letzten Wochen unter Lucien Favre, bevor ein neuer Trainer das Ruder übernahm und die Fohlen zurück in sichere Fahrwasser führte.
Robert Lewandowski mit Gelb und Tor?
Eine besonders ungewöhnliche Wette finden wir unter den kommenden Champions League Partien wieder. Wenn es bei Bayern München - Besiktas Istanbul um eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Bosporus geht, dann muss Robert Lewandowski scheinbar besonders aufpassen. Mit einer Quote von immerhin 7,50 schätzt 888sport die Situation ein, dass der polnische Stürmer sowohl ein Tor schießt, als auch eine Verwarnung erhält.
Warum genau das der Fall ist, lässt sich hingegen nur schwer beurteilen, gehört Lewandowski doch zu den am wenigsten verwarnten Spielern Deutschlands. In 19 Bundesliga-Spielen schlug keine einzige Gelbe Karte zu Buche, nur in DFB-Pokal und Champions League wurde er bereits jeweils einmal verwarnt.
Wenn es ausschließlich um die Karten eines Akteurs geht, sind Buchmacher ebenso dabei und bieten Wetten auf dieses Ereignis an. Aller Voraussicht nach werden rechtzeitig vor dem Spiel dann auch mehr Spieler als nur Robert Lewandowski geführt werden. In der Bundesliga wären laut Karten-Tabelle Spieler wie Kyriakos Papadopoulos, Santiago Ascacibar, Frederik Sörensen oder Kevin Vogt regelmäßige Kandidaten für eine Verwarnung.
Ein einfacher Blick auf Gesamtstatistik und die letzten Spiele genügt. In den letzten Jahren kam zudem ein Trend auf, bei dem Spieler sich mit Absicht Gelbe Karten einhandelten, um dann mit der 5. Gelben gegen den übermächtig erscheinenden nächsten Gegner zu fehlen, stattdessen aber im Abstiegskampf im Anschluss wieder mit an Bord zu sein. Verschiedene Quellen bieten vor den Spieltagen eine Übersicht über alle Spieler mit 4 Gelben Karten, die sich damit kurz vor einer Sperre befinden.
Deutlich einfacher wird es mit Teamwetten auf Karten. Dennoch ist auch hier eine gute Vorbereitung unabdingbar. Derbys oder traditionelle Rivalitäten wie Real Madrid - FC Barcelona produzieren eine deutlich höhere Anzahl an Karten, als es bei der Klasse dieser Teams normalerweise der Fall wäre. Für Karten werden demnach eine riesige Anzahl an Wetten angeboten, so zum Beispiel Über/Unter auf beide Teams, Heim- oder Auswärts, Handicapwetten auf die gleichen Ereignisse oder ganz einfach auch die meisten Karten.
So sollte jeder Wett-Interessierte an Karten im Fußballspiel das für sich persönlich Richtige finden.
Kein Tor bedeutet keine Wette
"Draw no bet" ist den meisten Sportwettern mittlerweile ein Begriff: Endet ein Spiel im Unentschieden, gibt es den Einsatz zurück, da lediglich zwei Gewinnoptionen bestehen. Etwas unbekannter hingegen ist die Wette "No Goal, No Bet", bei der auf das erste bzw. das letzte Tor im Spiel gesetzt wird. Im Beispiel des WM-Eröffnungsspiels zwischen Russland und Saudi-Arabien sind die Gastgeber der Favorit, entweder das erste oder das letzte Tor zu erzielen.
Nicht ganz zu Unrecht, wenn man sich die Weltranglistenposition Saudi-Arabiens anschaut. Es handelt sich um die am schlechtesten platzierte WM-Mannschaft. Die Quoten auf 888sport weisen Russland mit 1,18 als Nation mit dem ersten Torerfolg aus. Die Saudis stehen unterdessen bei 4,40. Für das letzte Tor werden jeweils exakt dieselben Quoten angeboten.
Wie der Name "No Goal, No Bet" vermuten lässt, endet ein torloses Spiel damit, dass der Sportwetter im Anschluss ans Spiel seinen Einsatz zurückerhält. Der Wett-Typ eignet sich somit perfekt für all diejenigen, die nur Tore und nichts anderes akzeptieren. Wichtige Statistiken sind vor allem die Anzahl der Tore in den letzten 15 Minuten und in der Nachspielzeit. Mannschaften mit etwas nachlassender Kondition haben in dieser Phase ihre größten Probleme - egal, wie erfolgreich sie zu Spielbeginn gewesen sein mögen.
Ausdruck dieser These war das Ende der Ancelotti-Zeit beim FC Bayern, als die Münchner spät Spiele aus der Hand gaben und gleich zweimal in Folge nach 2:0 Führung nur 2:2 spielten. Ungewöhnliche Wetten gibt es viele - ist auch für dich die richtige dabei?
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Wo liegen die Vor- und Nachteile und auf welche Favoriten oder Außenseiter sollte man am besten setzen?
Spannung im gesamten Wettbewerb
Eine Langzeitwette wird auf ein Event abgeschlossen, das meist noch recht weit in der Zukunft liegt. Beispielsweise würde ein Bundesliga-Fan im August auf den kommenden Deutschen Meister setzen. Zur Auswahl stehen dafür grundsätzlich alle Vereine, die in der Liga aktiv sind, inklusive ihrer unterschiedlich hohen Wettquoten. Bayern München wird zum Beispiel im Normalfall die geringsten Quoten auf den Titelgewinn erhalten: Sie sind als Serienmeister der große Favorit in jeder Spielzeit und somit werden auch die meisten Wetten auf sie abgeschlossen.
Es folgen Klubs wie Borussia Dortmund, RB Leipzig oder der FC Schalke 04 mit bereits deutlich höheren Quoten. Momentan ist die Bundesliga praktisch schon gelaufen, denn die Münchner sitzen mit 16 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Somit ist es nicht sehr überraschend, dass die Meisterschaftschancen der Konkurrenz auf ein absolutes Minimum eingeordnet werden.
Bei 888sport liegt Dortmund mit einer Quote von 101,00 (alle Quoten vom 25. Januar) auf dem zweiten Rang, gefolgt von RB Leipzig mit 151,00. Um aktuell etwas mehr Spannung hineinzubringen, bietet sich eine Wette auf einen Top 4 Platz an, sprich auf das Erreichen der Champions League. Die in klasse Form befindlichen Frankfurter wären hier zum Beispiel mit einer Quote von 9,00 eine interessante Option.
Schließt man entsprechende Langzeitwetten bereits frühzeitig ab, erhält man oft bessere Quoten, als bei Einzelspielwetten. Das Beispiel Eintracht Frankfurt verdeutlicht dies: Vor der Saison hatten viele Experten und Fans die Mannschaft von Niko Kovač tief im Abstiegskampf, statt im Kampf um Europa gesehen. Indem man nun schon vor Beginn der Saison sein Fachwissen einbringt, kann man noch deutlich höhere Quoten als die nun vorhandenen 9,00 erhalten.
Komplett überraschend kommt der Aufschwung letztlich nicht, zieht man nur die Transfers von Kevin-Prince Boateng oder Stürmer Sebastian Haller in Betracht. Des Weiteren agieren die Kovač-Brüder auf der Trainerbank als eingespieltes Duo, das schon manche Krise durchschritten hat und selbst auf internationaler Bühne mit der kroatischen Nationalmannschaft Erfolge feierte.
Langzeitwetten auf Teams
Viele weitere interessante Teammärkte abseits des Meistertipps lassen sich ebenfalls per Langzeitwette spielen. Für alle, denen Wetten mit Bayern München zu einfach sind, bietet sich die spezielle Option der Wette auf "Gewinner ohne Bayern München". So lässt sich also ganz entspannt auf den vermeintlichen zweiten Platz in der Endabrechnung wetten. Mit aktuell einem Punkt zwischen Platz zwei (Bayer Leverkusen) und sieben (Eintracht Frankfurt) sind all diese Teams keine unwahrscheinlichen Tipps.
Warum nicht zum Beispiel die Fohlen vom Niederrhein? Borussia Mönchengladbach hat bei 888sport momentan die Quote 10,00 auf den Titel "Gewinner ohne Bayern". Die vermeintlich wahrscheinlichere Option Bayer Leverkusen bietet immerhin eine Quote von 3,50.
Deutlich offensichtlicher war lange Zeit die Frage nach dem letztplatzierten Team der Bundesliga und damit dem ersten Absteiger. Zu schwach trat der 1. FC Köln lange Zeit auf, um das Abstiegsrennen komplett offenzuhalten. Doch seit der Übernahme des Teams durch Stefan Ruthenbeck scheinen sich das Schicksal und vor allem die Leistungen zum Positiven gewandelt zu haben. Nur noch drei Punkte Rückstand auf den Hamburger SV und vier Punkte auf Werder Bremen lassen zumindest die Relegation wieder in Reichweite rücken. Ein ebenso erhältlicher Markt ist der des direkten Abstiegs, sprich im Fall der Bundesliga Platz 17 oder 18.
Wenn das Team eines Sportwetters eher in der oberen Tabellenregion zu finden ist - vielleicht gar Bayern München heißt - dann sollte die Wette auf den nationalen Double-Gewinn genau nach dessen Geschmack sein. Für alle, die nicht von den Bayern überzeugt sind, würde wiederum eine Wette auf die Option "kein heimisches Double in Deutschland" mehr Sinn ergeben. Beim Einsatz von 10€ gibt es bei Gewinn dieser Wette immerhin 26€ zurück.
Schließlich lassen sich auch noch Teams untereinander ausspielen. Was bedeutet das genau? Werfen wir zum Beispiel einen Blick auf die in den letzten Jahren gemeinsam schwächelnden Nordrivalen Hamburger SV und Werder Bremen. Die Vorhersage, welches der beiden Teams hier besser abschneidet, ist noch immer schwer zu treffen. Schließlich haben auch die Hamburger gerade wieder ihren Trainer gewechselt, wodurch sich wie im Bremer Fall Kohfeldt ein Effekt zum Positiven einstellen könnte. Landet Werder nun allerdings - wie momentan der Fall ist - am Ende auf Platz 16, während Hamburger 17. wird und damit absteigt, so gewinnt in diesem Zweiervergleich die Wette auf Bremen.
Der nächste Torschützenkönig
Wetten auf Teammärkte sind bei Weitem nicht alles, was die Buchmacher anbieten. Auch die Spieler lassen sich mit diversen Langzeitwetten einschätzen. Vor den Spielen oder live sind Torschützen beliebte Wettoptionen. Auf lange Sicht gesehen, ist die Frage nach dem Torschützenkönig die logische Ergänzung dazu. Nicht nur in der Bundesliga, sondern in allen Top-Ligen und Wettbewerben lässt sich auf den kommenden besten Schützen wetten. Das meiste Prestige erhält alle vier Jahre derjenige, der die WM als bester Torjäger abschließt.
Da in nur fünf Monaten abermals ein Weltturnier ansteht, diesmal in Russland, geht unser Blick gen Osten.
Gleich drei Spieler werden von 888sport mit einer Quote von 9,00 im Rennen um den goldenen Schuh ganz vorne gesehen. Dabei handelt es sich ohne Überraschung um Spieler dreier Topfavoriten um den WM-Titel: Antoine Griezmann aus Frankreich, Lionel Messi aus Argentinien sowie Neymar aus Brasilien. Selbstverständlich ist eine Wette auf den Torschützenkönig bei einem Turnier stets ein Glücksspiel, doch immerhin fällt der Negativpunkt des Wartens auf das Wettergebnis über einen längeren Zeitraum hinweg.
Insbesondere hier kann es sehr schlau sein, sich einen Spieler auszusuchen, der sonst nicht so stark im internationalen Rampenlicht steht, aber trotzdem für ein Team spielt, das weit kommen kann. Eine gute Idee ist zum Beispiel Chelsea-Star Eden Hazard, zu einer Quote von 41,00. Die Belgier stehen in der FIFA-Weltrangliste unverändert hoch und werden bisher nicht von allen zum Geheimfavoriten erklärt, wie es noch vor vier Jahren der Fall war. Die machbare Vorrundengruppe mit Panama, England und Tunesien sollte einfach zu überwinden sein und insbesondere mit den beiden Außenseitern eine höhere Anzahl an Torchancen ermöglichen.
Ähnliches gilt im Fall des besten Vorbereiters, auf den Wetten ebenso möglich sind. Jüngst von Jupp Heynckes geadelt, geht Kevin de Bruyne mit einer Quote von immerhin 16,00 auf den Assist-König ins Turnier. Genau dies sind die Möglichkeiten, auf die man mit einem vorhandenen Wettbudget einmal wetten kann, sollten einem Langzeitwetten zusagen.
Geduld und Expertise zahlen sich aus
Geht es nicht in ein Turnier über wenige Wochen, ist mit Langzeitwetten passend zum Namen oft eine längere Wartezeit verbunden. Das macht diesen Wett-Typ für viele zu Beginn etwas unattraktiv, da sich ein potentieller Profit erst in einigen Monaten auf dem Konto niederschlägt.
Dennoch bieten die verschiedenen Märkte vor allem vor der Saison oft einen großen Vorteil durch bessere Quoten, da sich noch keiner komplett auf die veränderten Kader und Umstände einstellen konnte - natürlich auch nicht die Buchmacher selbst.
Zudem lässt sich durch die Verbundenheit mit Klubs oder einzelnen Spielern Gewinn erzielen. So wird ein Fan von Mainz 05 sich noch immer am besten mit seinem eigenen Klub auskennen und die Situation im Abstiegskampf besser einschätzen können.
Auch bei kleineren Turnieren kann hier durch Insiderwissen ein Vorteil gegenüber anderen Spielern und dem Buchmacher entstehen. Langzeitwetten sind eine extrem spannende Art der Wette und besitzen dabei einige Vor- und Nachteile. Bei richtiger Abwägung lassen sie sich jedoch ohne Zweifel zum Vorteil des Nutzers ausspielen.
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.