Alle Wetten zur Formel 1

 

Das Rennen im Fürstentum Monaco ist jedes Jahr aufs Neue eine Wundertüte, bei der die Formel 1-Fans aufgrund eines fast unvorhersehbaren Ausgangs besonders mitfiebern.

Die Vorzeichen sind klar: Vettel musste nach den zwei Auftaktsiegen zuletzt dreimal in Folge die vorderen Plätze an die Konkurrenz abgeben. In Baku und in Barcelona lachte nämlich wieder Hauptkonkurrent Lewis Hamilton, der dem Heppenheimer in der WM-Wertung mittlerweile auf 17 Punkte enteilt ist. Wer dieses Jahr in Monte Carlo die Nase vorne haben könnte, erfahrt ihr hier.

In Monaco gibt es eigentlich keinen eindeutigen Favoriten

Rechts: Die Häuserschluchten Links: Das Mittelmeer. Die Strecke beim Grand Prix in Monaco lässt sich zweifelsfrei als die unberechenbarste bei der aktuell laufenden WM bezeichnen. Hier ist weniger die Technik der Boliden ausschlaggebend, sondern vielmehr das fahrerische Können gefragt .

Der Streckenverlauf ist von Anfang an eng. Die Auslaufzonen, die auf den anderen WM-Rennstrecken nach und nach weiter ausgebaut werden, suchen die Piloten hier vergeblich. Als wäre das nicht schon schwierig genug, ist die Rennstrecke im Fürstentum gespickt mit scharfen Kurven. Überholmanöver, wie jenes, das vor sechs Wochen beim Großen Preis von China den Australier Daniel Ricciardo im Schlussspurt sensationell von Platz 6 aus zum Sieger gemacht hatte, dürfte es also nicht geben.

 

Spannendes Duell um den besten Startplatz: Verstappen und Ricciardo mischen den eigentlichen Zweikampf auf

Umso wichtiger wird daher ein guter Start sein. Am besten lässt der sich über eine verheißungsvolle Platzierung bei der Aufstellung verwirklichen.

Vettel erfuhr sich dreimal in Folge Startplatz 1 im Qualifying, Hamilton vor zwei Wochen in Barcelona das zweite Mal in der laufenden Saison. Trotz seines weniger überzeugenden Auftritts in Barcelona, rechnen die Buchmacher Vettel beim Kampf um den ersten Startplatz Chancen zu (Quote: 3.50).

Darf Hamilton ganz vorne starten und zieht sozusagen in dieser Kategorie mit dem Deutschen gleich, winkt ebenfalls eine lukrative 3.50-Quote.

Die Favoriten sind aber dieses Mal tatsächlich zwei andere! Sie sitzen tatsächlich im Red Bull und heißen Daniel Ricciardo und Max Verstappen (Quote für Startplatz 1: 3.00). Aber warum auf einmal?

 

2017 dominierte Ferrari

Schauen wir zunächst nur auf die Vergangenheit, gibt es eigentlich einen klaren Favoriten: Sebastian Vettel. Letztes Jahr kam der 30-Jährige vor seinem finnischen Teamkollegen Kimi Räikkönen über die Ziellinie und konnte sich über Platz 1 freuen.

Für den anschließenden Weltmeister Lewis Hamilton und Mercedes lief es dagegen 2017 an der französischen Mittelmeerküste alles andere als rund. Mit Platz 4 landete Valtteri Bottas sogar noch hinter Daniel Ricciardo im Red Bull. Der Brite musste sich am Ende mit einem für die Ansprüche der Silberpfeile alles andere als zufriedenstellenden siebten Platz begnügen.

 

Dieses Jahr gehen die Experten allerdings nicht von einer Vettel-Dominanz aus. In Barcelona wurde schließlich jedem mehr als deutlich vor Augen geführt, dass der Ferrari des Hamilton-Verfolgers alles andere als siegtauglich war. Bekommt die Scuderia dieses Problem noch rechtzeitig in den Griff, lässt sich für einen Sieg des vierfachen Weltmeisters eine 3.50-Quote notieren.   


Auch Red Bull könnte in Monaco plötzlich wieder vorne angreifen

Aber auch hier drängen die Red Bull-Fahrer Ricciardo und Verstappen nach vorne. Denn auch der von den Experten immer als dritte Kraft gehandelte heimliche Verfolger der Topteams vom österreichischen Energydrink Hersteller  darf sich nach dem 1. Training, bei dem das Team zu Platz 1 und 2 fuhr, auf einmal berechtigte Hoffnungen auf den zweiten Saisonsieg machen. Wie auch auf den zurückgefallenen Vettel, bringt eine Wette auf einen der beiden Red Bull Fahrer als Sieger „nur noch“ eine 3.50-Quote.  

Bei den Wettquoten avanciert Lewis Hamilton plötzlich zum Geheimfavoriten wider Willen. Beim Auftakttraining fuhr der Brite vor Vettel auf Platz 3. Trotzdem wird seinem möglichen dritten Sieg in Folge am Sonntag aktuell eine starke 3.75-Quote zugerechnet. Unsere Empfehlung ist daher klar: Eine Wette auf einen erneuten Sieg des Briten könnte vielversprechend sein.

 

May 24, 2018

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Am Samstag kommt es im Olympiastadion von Kiew zum Champions League Finale zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool. Während die Reds überraschenderweise im Endspiel stehen und als leichter Außenseiter gelten, könnten die Madrilenen den Pokal zum dritten Mal in Folge gewinnen.

Die Königlichen schaffen Einmaliges

Bis zum letzten Jahr gelang es noch nie zuvor einer Mannschaft, den Champions League Titel erfolgreich zu verteidigen. Dann schlug die Stunde der Königlichen aus Madrid: Nach dem gewonnenen Finale 2016 gegen Atlético Madrid ließen Ronaldo und Co. auch 2017 der Alten Dame aus Turin keine Chance und erreichten Historisches. Dass das Team von Trainer Zinedine Zidane nun erneut im Finale steht und den Henkelpott zum dritten Mal hintereinander holen kann, ist eine unglaubliche Leistung.

Für Real ist der Gewinn der Königsklasse die letzte Möglichkeit, eine ansonsten verkorkste Saison zu retten. In der heimischen Liga wurde man abgeschlagener Dritter und im Pokal gab es ein peinliches Viertelfinale-Aus gegen CD Leganés. Sollte der Abend in Kiew ähnlich erfolglos enden, wird Zidane gehörig unter Druck geraten, trotz der Erfolge in den vergangenen Jahren.

Durchmarsch trotz großer Hürden

Betrachtet man die hochklassigen Gegner, die im Laufe dieser Champions League Saison ausgeschaltet wurden, erscheint ein Triumph der Spanier durchaus verdient. Weder Paris, noch Juventus oder die Bayern konnten die Königlichen in den K.O Spielen bezwingen und Madrids vierte Endspielteilnahme in den letzten fünf Jahren verhindern.

Allerdings trügt dieser Schein ein wenig, da das Weiterkommen gegen die beiden Teams aus Italien und Deutschland alles andere als glorreich war. Allein im Halbfinale profitierten die „Los Blancos“ von zwei krassen individuellen Fehlern der Bayern und hatten Glück, dass Lewandowski und Co. ihre zahlreichen Chancen nicht verwerten konnten.

 

 

Liverpool mit einzigartiger Offensivpower

Ähnlich glücklich setzten sich auch die Reds in der Runde der Top vier durch, obwohl der AS Rom schon im Hinspiel an der Anfield Road mit 5:2 abgefertigt wurde. Die Italiener hatten aber bereits im Viertelfinale gegen den FC Barcelona eine sensationelle Aufholjagd gezeigt und sorgten im heimischen Stadion nochmal für Spannung. Dass es am Ende nur 2:4 aus Sicht der Engländer hieß, hatten sie auch dem Schiedsrichter zu danken. Der Unparteiische verweigerte den Römern zwei klare Elfmeter sowie eine rote Karte für den jungen Alexander-Arnold nach Handspiel.

Hauptgarant für den Erfolg der Engländer ist das Stürmertrio um Salah, Firmino und Mané. Die Offensivkräfte erzielten in der aktuellen internationalen Spielzeit zusammen 29 Tore, was zuvor noch nie drei Spielern einer Mannschaft gelang. Besonders der Brasilianer Firmino zeigte in seiner ersten Champions League Saison mit zehn Treffern sowie sieben Assists überragende Leistungen und ist hinter Cristiano Ronaldo auf Platz zwei der Scorerliste.

 

Bilanz spricht gegen Klopp

Liverpools Trainer Jürgen Klopp machte allerdings zuletzt keine guten Erfahrungen mit Endspielen. Seit dem DFB Pokalsieg 2012 verlor er fünf Finalpartien, darunter das Champions League Finale 2013 mit dem BVB und das Europa League Finale vor zwei Jahren mit seinem aktuellen Verein. Der Deutsche wird also besonders motiviert sein, seinen persönlichen Final-Fluch zu brechen und die Trophäe in den Nachthimmel von Kiew zu strecken.

Prognose:

Aufgrund der zahlreichen internationalen Erfolge in den letzten Jahren gehen die Madrilenen (Siegquote 2.20)als Favorit ins Spiel, zumal die Königlichen in einem  Champions League Finale noch nie (!) als Verlierer vom Platz gingen.

Dass die Reds Favoriten ärgern können, haben sie jedoch im Viertelfinale gezeigt, als sie den englischen Meister Manchester City aus dem Wettbewerb warfen. Außerdem dürften die schwachen Auftritte der Spanier gegen den FC Bayern gezeigt haben, dass sie alles andere als unverwundbar sind. Holt das Team von Jürgen Klopp den erster Henkelpott seit 2005, winkt eine 3.10 Quote.

Den Zuschauern dürfte außerdem ein torreiches Spiel bevorstehen. Beide Teams sind für Offensivspektakel bekannt und haben die drei besten Torschützen der diesjährigen Spielzeit (Ronaldo, Firmino, Salah) in ihren Reihen. Wir empfehlen daher die Wette „über 3.5 Tore“, die mit einer lukrativen 2.23 Quote belohnt wird.

 

Die besten Tipps & Quoten zum Champions League Finale gibt's hier

May 24, 2018

Von 888sport

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Am kommenden Samstag starten die 177. French Open im Stade Roland Garros in Paris. Seit 1891 gibt es diesen bedeutsamen Tennis-Wettbewerb, der dieses Jahr vom 27. Mai bis zum 10. Juni 2018 stattfindet. Neben den Australian Open, Wimbledon und den US Open ist Roland Garros eines der vier Grand-Slam Turniere, allerdings wird in Paris ausschließlich auf Sandplatz gespielt. Für viele Teilnehmer stellen die French Open dadurch eine große Herausforderung dar, da das Spiel aufgrund des Bodenbelags langsamer als gewohnt ist und die Partien oftmals länger dauern.

Nadal  ist Rekordsieger und Topfavorit zugleich

Rekordsieger bei den Männern ist Rafael Nadal mit zehn Triumphen. Seit 2005 konnten nur Roger Federer (2009), Stan Wawrinka (2015) und Novak Djokovic (2016) seine Siegesserie zu unterbrechen. Zehn Siege in den letzten 13 Jahren, eine wahnsinnige Quote!

Auch in diesem Jahr ist der Spanier absoluter Top-Favorit auf den Sieg in Paris. Erst am Sonntag holte der beste Sandplatzspieler der Geschichte in Rom seinen 32. Mastertitel und den achten in der italienischen Hauptstadt. Die Turniere zuvor in Monte Carlo und Barcelona konnte er ebenso für sich entscheiden, bis er im Viertelfinale beim Madrid Masters von Dominic Thiem die erste Niederlage seit langer Zeit kassierte. Trotzdem konnte er durch seine vorherigen Leistungen einen neuen Rekord mit 50 Gewinnsätzen in Folge auf roter Asche aufstellen.

 Die Quote von 1.45 auf einen Sieg des 31-Jährigen verdeutlicht die haushohe Favoritenstellung des Tennis-Cracks.  Der aktuelle Weltranglistenerste wird sich also vermutlich in Frankreich nur selbst schlagen können…

 

 

Kann Zverev auch große Turniere?

Die deutschen Hoffnungen ruhen mal wieder auf Alexander Zverev. Der gebürtige Hamburger befindet sich in absoluter Top-Form und hatte den übermächtigen Nadal im Finale von Rom am Rande einer Niederlage. Selten wurde der Spanier bei Partien auf Sandplatz so gefordert. Nach dem Auftritt schwärmte selbst der glückliche Sieger vom Supertalent und versprach ihm eine „noch bessere Zukunft“.  Bis zu jener Finalpleite hatte der 21-Jährige 13 Siege in Serie geholt, was ihm Triumphe bei den Turnieren in München und Madrid bescherte.

 

 

Trotzdem bleibt „Sascha“ Zverev ein Makel erhalten: Bei den Grand Slam Turnieren konnte er in der Vergangenheit noch nie überzeugen. Sein bestes Resultat war das Achtelfinale 2017 in Wimbledon, zu wenig für einen Mann seiner Klasse. Nun gilt es für den Ausnahmespieler den Schwung der letzten erfolgreichen Monate mitzunehmen und endlich auch in Roland Garros abzuliefern. Gelingt ihm als erster Deutscher im Herreneinzel der Sieg, winkt bei uns eine 7.00 Quote.

Thiem mit Außenseiterchancen

Eine Überraschung könnte Dominic Thiem gelingen. Der Österreicher fühlt sich auf dem Sandplatz von Paris pudelwohl und konnte in den letzten beiden Jahren das Halbfinale erreichen. Dort scheiterte er jeweils an den späteren Turniersiegern Nadal und Djokovic.

In diesem Jahr ist der 24-Jährige an siebter Stelle gesetzt, wodurch eine Viertelfinalbegegnung gegen Rafael Nadal möglich wäre. Mit diesem machte Thiem zuletzt allerdings gute Erfahrungen, als er dem Sandplatzmeister beim Viertelfinale in Madrid keine Chance ließ. Bei einem weiteren Coup des jungen Wieners gibt es bei uns eine 10.00 Quote.

 

 

Wie präsentiert sich der Djoker?

Der Serbe Novak Djokovic ist die wohl größte Wundertüte im Teilnehmerfeld des Wettbewerbs. Nach katastrophalen Leistungen bei den vorherigen Turnieren kämpft sich der 30-Jährige langsam aus seiner Formkrise.

Beim ATP-Masters in Rom zeigte er endlich wieder zu was er fähig ist, spielte starkes Tennis und musste sich erst im Halbfinale in einem außergewöhnlichen Match gegen Nadal geschlagen geben. Den 12-maligen Grand Slam Gewinner - darunter auch ein Sieg bei den French Open – sollte also lieber keiner der Konkurrenten unterschätzen. Holt sich der Serbe seine zweite Roland Garros Trophäe, bieten wir eine starke 13.00 Quote an.

 

 

Wer macht bei den Damen das Rennen?

Bei den Damen fällt die Wahl auf eine Favoritin schwer, zu ausgeglichen ist die Leistungsdichte im Teilnehmerfeld. Die größten Chancen werden der Rumänin Simona Halep (Siegquote 6.00) eingeräumt, die letztes Jahr erst im Finale scheiterte und aktuell Weltranglistenerste ist. Der Siegerin von 2017 Jelena Ostapenko (Siegquote 12.00)werden lediglich Außenseiterchancen eingeräumt.

 

 

Aus deutscher Sicht werden vor allem Angelique Kerber die Daumen gedrückt. Die ehemalige Nummer eins der Welt ist immer für eine Überraschung gut und hat nach dem letztjährigen Erstrunden-Aus in Roland Garros noch etwas gutzumachen. Ihre bisherige Saison mit dem Ausscheiden im Halbfinale bei den Australian Open sowie den Viertelfinalniederlagen bei  vier WTA-Turnieren entsprach nicht ihrem Maßstab. Auch deshalb ist die Quote auf einen Sieg Kerbers in Paris mit 12.00 sehr hoch.

Für eine weitere Überraschung könnte die Rückkehrerin Serena Williams sorgen. Die dreimalige French-Open-Siegerin könnte nach ihrer Babypause ihr erstes Grand Slam Turnier seit den Australian Open 2017 spielen. Vor Turnierstart gab sich die 36-Jährige gewohnt ambitioniert und fährt laut ihrem Coach Patrick Mouratoglou nach Paris „um zu gewinnen.“

Allerdings wird das für die US-Amerikanerin ein schwieriges Unterfangen, da sie für das Turnier in Roland Garros nicht gesetzt ist. Somit könnten schon in den ersten Runden große Brocken auf die ehemalige Weltranglistenerste warten. Meistert sie jegliche Hürden und holt sich den vierten Sieg bei den French Open, ist eine 11.00 Quote garantiert.

 

Die besten Tipps & Quoten für die French Open gibt's hier

May 24, 2018

Von 888sport

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Die besten Tipps & Quoten im Fussball gibt's hier

 

Ganz Fußball-Deutschland sitzt gespannt vor dem Fernseher und zum kleinen Teil im Stadion, wenn die großen Spiele anstehen. Wer erinnert sich nicht sofort daran, wo er das Weltmeisterschaftsendspiel 2014 zwischen Deutschland und Argentinien verfolgt hat? Oder die immer wieder an Spannung kaum zu überbietenden Pokalfinals in Berlin? Einige Geschichten des Fußball schreiben nur Pokalfinals, sodass sie auch in den Sportwetten eine Besonderheit darstellen. Warum das so ist, erklären wir hier.

Was macht Pokalfinals so besonders im Vergleich zu ersten Runden?

Ganz klar, die Besonderheit liegt vor allem darin begründet, dass es sich um das Finale eines großen und wichtigen Wettbewerbs handelt. Doch im Hinblick auf den gesamten Wettbewerb gilt schließlich nicht umsonst die Phrase der eigenen Gesetze.

Blicken wir einmal auf die DFB-Pokalfinals der letzten sieben Spielzeiten. Es sind vor allem jene Jahre gewesen, in denen Borussia Dortmund dem FC Bayern stets auf Augenhöhe begegnete, erst unter Jürgen Klopp, schließlich unter Thomas Tuchel. Dies wirkt sich deutlich auf die Liste der Finals aus.

Von den an sieben Endspielen beteiligten 14 Teams heißen zehn Bayern München (5) und Borussia Dortmund (5). Dreimal konnte der Rekordpokalsieger gewinnen, immerhin zweimal der BVB, der jedoch auch zweimal im direkten Duell unterlegen war. Eintracht Frankfurt (2), der VfL Wolfsburg sowie der VfB Stuttgart waren eher Ausnahmeerscheinungen im Berliner Olympiastadion, die vor allem deshalb dabei waren, weil sich die Roten und die Schwarz-Gelben bereits frühzeitig im Wettbewerb trafen.

 

 

Genau hier befindet sich zumindest in Deutschland ein wichtiger Ansatz, da auch die großen Teams im Gegensatz zu manch anderen Nationen den Pokal ernst nehmen. So werden etwa im englischen FA Cup oft B-Mannschaften eingesetzt, um dem fordernden Spielplan Tribut zu zollen und die erste Mannschaft zu schonen.

München und Dortmund zeigen hier wiederum, dass das Finale meist das Duell zwischen den beiden besten deutschen Mannschaften ist, solange das Losglück dies nicht verhindert. Mindestens einer der beiden Vereine stand seit 2012 jedes Jahr im Endspiel. Das macht einerseits die Langzeitwetten vor der Saison interessant, sorgt andererseits jedoch auch für ein Endspiel, dessen Ergebnis meist schwer vorherzusagen ist.

Damit unterscheidet sich ein Pokalfinale deutlich von der Bundesliga, wo der FCB bei 888sport mit einer Quote von 1,15 der abermalige Favorit für den Titel 2018/19 ist (Stand 31. Mai). Nur drei der sieben Pokalfinals wurden innerhalb der 90 Minuten mit mehr als einem Tor Unterschied entschieden, darunter der späte Frankfurter Siegtreffer gegen die Bayern ins leere Tor im Mai 2018.

Kampf von Erfahrung, Fitness und Nerven

Doch was sind nun die Faktoren, die für den Titelgewinn der einen Mannschaft und gegen den eines anderen Teams sprechen? Hierfür bietet sich der Blick auf die deutsche Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft 2014 an. Die Auswahl von Joachim Löw war gut zusammengestellt. Trotzdem bekamen sie immer wieder Schwierigkeiten, etwa im berüchtigten Achtelfinale gegen Algerien, wo ein übermenschlicher Manuel Neuer sowie die Verlängerung hermussten.

 Das Team von 2014 hatte jedoch vor allem viel Erfahrung und eine gewachsene Mannschaftsstruktur. Neuer wurde schon fünf Jahre zuvor gemeinsam mit Jerome Boateng, Mats Hummels, Mesut Özil, Sami Khedira sowie Benedikt Höwedes U21-Europameister. Nach zwei weiteren gemeinsamen Turnieren in der A-Nationalmannschaft waren sie bereit für den großen Schritt. Die Spieler kannten sich gegenseitig gut und konnten mit den Blöcken aus München und Dortmund für die Grundlage des WM-Kaders sorgen.

 

 

Statt internen Streitereien zwischen den eigentlichen Rivalen gab es ein lange nicht beobachtetes Teamgefühl, was sicherlich auch mit der Wahl des Basislagers Campo Bahia zusammenhing. Ob sich eine solch einzigartige Leistung in diesem Jahr wiederholt? Die Chancen scheinen bei der Außenansicht etwas weniger rosig auszusehen, doch dem Trainerteam um Jogi Löw ist bei den 888sport Quoten von 5,50 durchaus zuzutrauen, die Mannschaft abermals zum WM-Titel zu führen.

Immer wieder von wichtiger Bedeutung ist zudem die Fitness, die eine Mannschaft aufweisen kann. Die Finals finden zwangsläufig am Ende einer Saison statt und sind deshalb oftmals ein Kraftakt für all jene Spieler, die während der Saison in vielen Wettbewerben weit kamen. Es handelt sich unter anderem um ein traditionelles englisches Problem, da die 38 Spieltage andauernde Premier League noch um FA Cup und Ligapokal ergänzt wird.

Oftmals reisten die Three Lions infolgedessen ausgelaugt und müde an, ohne in der Lage zu sein, Höchstleistungen auf den Rasen zu bringen. Das resultierte in uninspirierten Leistungen, die früher oder später zu einem enttäuschenden Aus führten, 2014 gar in der Vorrunde. Somit wird besonders wichtig, wer am Ende eines Wettbewerbs noch mehr Kraftreserven hat.

In einem Finale spielen ebenso die Nerven eine große Rolle. Die besten Nerven sind oftmals, aber nicht immer, bei den erfahrenen Spielern aufzufinden. Sie sorgen dafür, dass das Endspiel ruhiger angegangen wird und eine höhere Selbstsicherheit im Auftritt zu beobachten ist. Perfekte Beispiele sind dafür oftmals die Führungsspieler der Klubs bzw. Nationalmannschaften, seien es Manuel Neuer, Thomas Müller oder anderswo Sergio Ramos und Diego Godin. In den großen Spielen sind sie meistens da und liefern ab, weil sie ihre Nerven mehr als andere im Griff haben.

Zwar sind die individuellen Stärken wichtig, jedoch nicht immer ausschlaggebend. Vielmehr lohnt sich der Gesamtblick auf die jeweiligen Teams mit ihren aktuellen Trends. Vor allem bei starken Teams kann es vorkommen, dass vor einem Finale die Spannung verloren geht, wenn es im anderen Wettbewerb um nichts mehr geht. Das konnte man beim FC Bayern beobachten, der nach gewonnener Meisterschaft und Champions League-Aus im Pokalfinale nicht mehr liefern konnte.

Ebenso stellen oftmals die Verletzungen wichtiger Spieler in den entscheidenden Momenten das Trainerteam vor Probleme. Denken wir nur zurück an Dortmunds Mario Götze, der im Champions League Finale 2013 aufgrund einer Verletzung passen musste und so angesichts seiner damaligen Form den BVB entscheidend schwächte. Doch auch die Münchner selbst mussten mit Neuer, Boateng, Arjen Robben sowie Arturo Vidal auf Schlüsselspieler verzichten. Frankfurt auf der anderen Seite konnte ein praktisch komplett gesundes Team vorweisen und setzte gar Fanliebling Alex Meier auf die Tribüne.

 

 

Neben den Verletzungen sollte der Blick für die eigenen Sportwetten stets auch auf die vergangenen Wochen eines Teams fallen. Wie spielte die jeweilige Mannschaft gegen welchen Gegner? Für Über/Unter Wetten ist vor allem die Anzahl der erzielten und kassierten Tore von Bedeutung. Wie konstant findet ein Team auch gegen Top-Gegner im Wettbewerb das Tor?

Zu den meisten wichtigen und selbst vielen weiteren Wettbewerben gibt es im Internet eine riesige Anzahl an Informationen und Statistiken, die man sich lediglich zunutze machen muss. Spaßiger wird es mit anderen Wetten, etwa zum WM-Finale. Bei 888sport beträgt die Quote 101,00 dafür, dass Donald Trump, Kim Jong-Un und Vladimir Putin sich das WM-Finale vor Ort anschauen. Dafür wird jedoch eher Vorbereitung anderer Art in den Politikspalten der Zeitungen nötig.

Um die Leistungen einer Mannschaft gegen einen bestimmten Gegner im Finale einschätzen zu können, bieten die vorherigen Runden meist einiges an Anschauungspotenzial. Wertvoll kann zudem sein, sich einen ähnlich ausgerichteten Gegner in der Liga zu suchen, um aktuelleres Anschauungsmaterial zu erhalten.

So wie sich die deutsche Mannschaft etwa die eigene U20 ins Trainingslager holt, um die Spielweisen bestimmter Teams zu testen, ähnelt die von Eintracht Frankfurt vielleicht jener eines anderen Bundesliga-Teams, das gerade gegen die Bayern antrat. Solche Ähnlichkeiten können vor der Wettabgabe sehr wertvoll für dich sein.

Einige Dinge sind vor einem Pokalfinale also durchaus zu beachten: Die komplette Atmosphäre und Anspannung sind eine andere im Vergleich zu vorherigen Spielen. Zudem bleiben letztlich die aktuellen Nachrichten und Fitnesslevels wichtige Details vor der Platzierung einer Wette auf ein Pokalfinale.

 

Die besten Sportwetten für jegliche Sportart

May 20, 2018

Von 888sport

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Alle Wetten zur Relegation gibt´s hier

Holstein Kiel ist nach dem Hinspiel in der Relegation wieder auf den Boden der Tatsachen angelangt. Seit der Wiedereinführung der Relegation zur Saison 2008/09 schafften es nur zwei von sieben herausfordernden Zweitligisten den Bundesligisten in die 2.Liga zu befördern. Bei der Generalprobe Teil 1 für das Oberhaus mussten sich auch die Kieler mit 1:3 beim VfL Wolfsburg geschlagen geben.

Aber wozu gibt es schließlich ein Rückspiel? Und da ist für die Störche noch alles drin. Wir verraten euch fünf Gründe, warum sich eine Wette auf den Dritten der zweiten Liga am Pfingstmontag doch noch auszahlen könnte.

Grund 1: Die Wölfe waren eine Stunde lang überlegen… na und?

Gute 60 Minuten gelang aus Sicht des VfL Wolfsburg endlich mal das, was es in der abgelaufenen Spielzeit gegen die Konkurrenz aus Mainz und Hamburg im Abstiegskampf der Fußball Bundesliga gar nicht gegeben hatte. Die Wölfe schienen das Geschehen in der Volkswagenarena nach langer Zeit mal wieder nach Belieben bestimmen zu können. Einziger Schönheitsfehler im Spiel des VfL war der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleichstreffer von Kingsley Schindler aus der 34.Spielminute.

Als sich die Fans der Niedersachsen dann schon auf eine entspannte Schlussphase einstellen wollten, war die Stunde der Kieler gekommen. Einzig das Pech und die an jenem Abend mangelnde Chancenverwertung beließen es beim 3:1 und der besseren Ausgangslage für den VfL.

 

Grund 2: Kiel bringt Ducksch und die beste Tordifferenz aus der 2.Liga mit

71:44 (+27): Das Torverhältnis der Störche unterstreicht die Spielstärke des Teams um den scheidenden Trainer Markus Anfang.

Zum Vergleich: Der 1.FC Nürnberg (61:39) und vor allem Meister Düsseldorf (57:44) hätten im direkten Vergleich mit den Schleswig-Holsteinern bei gleicher Punktzahl keine Chance gehabt.

In der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt wurde damit ein Rekord aufgestellt. Noch nie kam ein Aufsteiger in die zweite Liga in der darauf folgenden Saison auf so viele Treffer, wie Holstein Kiel.

Mit Stürmer Marvin Ducksch (18 Treffer) ist außerdem der Torschützenkönig der 2.Bundesliga für Holstein Kiel in der Relegation mit von der Partie. Der Leihspieler vom FC St. Pauli haderte, wie die komplette Mannschaft des Überraschungsaufsteigers der vergangenen Saison, an jenem Abend nur mit seiner erstmaligen absoluten Underdogrolle gegen die 142,85 Millionen Euro-Truppe aus der Autostadt.

Zu lange agierte das Team mit dem Kader, der auf dem Papier zehnmal weniger wert ist, zu zögerlich und produzierte in der Aufregung ungewohnte spielentscheidende Fehler im Aufbauspiel. Vollkommen unbegründet, wie das Team dann ab der 65.Spielminute zu spät bemerkt hatte.

 

Grund 3: Heimstärke im Holsteinstadion

Im Rückspiel treten die Störche wieder zuhause an. Hier verloren sie in den letzten zwölf Spielen nur einmal. Gegen den Aufsteiger aus Nürnberg gab es die richtungsweisende 1:2-Niederlage am 31. Spieltag, die die Blau-Weiß-Roten der Relegation näher brachte.

Eine weitere gute Nachricht gab es unter der Woche. Nachdem die DFL im ersten Anlauf den Kielern die Nutzung ihres noch nicht den geforderten Ansprüchen für die Bundesliga genügenden Holstein Stadions bei einem Aufstieg untersagt hatte, wurde nun im zweiten Anlauf doch die Stadionerlaubnis erteilt. Im schlimmsten Fall hätten 34 Auswärtsspiele gedroht, wenn die Mannschaft für ihre Heimspiele zum Beispiel in die HDI Arena nach Hannover hätte ausweichen müssen. „Tor in Hannover“ -  Wie klingt das denn bitte?

 

Grund 4: Das Kreieren von Großchancen liegt den Kielern eigentlich

Das Aufbauspiel der Kieler lässt sich leicht beschreiben: Schnell, einfach, aber verdammt effektiv. 63 Großchancen (Ligabestwert) kamen auf diesem Weg in der 2.Liga zustande.

Bekommt die Mannschaft um ihren Kapitän Rafael Czichos das auch noch gegen die eigentlich doch so angeschlagenen Wölfe auf den Rasen, ist noch längst nichts verloren. Die Chancenverwertung (18,9%) spricht nämlich – anders als im Hinspiel gesehen – normalerweise auch für die Störche. 

Grund 5: Die Störche haben nichts mehr zu verlieren

Und wenn das alles nichts hilft, dann bringt vielleicht der bloße Glaube an sich selbst noch etwas. Die Störche wollen eine tolle Saison mit dem Aufstieg vergolden. Das könnte noch einmal die nötigen Kräfte freisetzen. Die Quoten lassen jedenfalls die Herzen der Tipper höher schlagen. Gelingt Kiel über das Rückspiel doch noch der Aufstieg in die Bundesliga, lässt sich eine 6.00-Quote herausholen. Ein bloßer Sieg der Störche bringt außerdem eine 2.33-Quote.

 

May 18, 2018

Von 888sport

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Die Halbfinals der Champions League 2017/18 sind absolviert und lassen uns mit viel Gesprächsstoff zurück. Nach einer langen Reise, die im September des vergangenen Jahres mit der Gruppenphase begann, bleiben nun noch zwei Teams übrig, die um die Krone des europäischen Fußballs spielen werden. Schon in der Vorschlussrunde bot die Königsklasse so viel Abwechslung wie seit 1980 nicht mehr, indem Teams aus gleich vier verschiedenen Ländern mitspielten. Aus dem Feld Bayern München, AS Rom, Real Madrid und FC Liverpool blieben nur die beiden letztgenannten Mannschaften übrig und duellieren sich im Finale in Kiew am 26. Mai. Nach den gezeigten Leistungen erwartet uns dort ein komplett offenes Spiel.

Meiste Europapokalsiege

Real Madrid, momentan mit einer Quote von 1,64 auf den Champions League Titel, sind das erfolgreichste Team im europäischen Fußball - seit der Einführung des Europapokals der Landesmeister gewannen die Spanier ihn 12 Mal. Los Blancos, die vom legendären Zinedine Zidane gecoacht werden, gewannen die Trophäe zuletzt dreimal in vier Jahren. Ein dritter Europapokalsieg in Folge würde ihre Dominanz als eines der besten Teams aller Zeiten weiter zementieren.

Der La Liga-Gigant traf im Halbfinale auf Bayern München und hatte dabei schwer zu kämpfen, nachdem die Bayern nach ihrem vorzeitigen Meistertitel voller Selbstvertrauen angriffen. Doch vor allem die unglückliche 1:2-Niederlage im Hinspiel brach dem deutschen Rekordmeister das Genick, sodass ein 2:2 im Estadio Santiago Bernabeu nicht mehr ausreichte, um das Duell zu drehen. Bayern hätte seinen sechsten Champions League Titel feiern können.

Auch Liverpool ist noch im Rennen um seinen Champions League Sieg Nummer 6. Jürgen Klopps Mannschaft lag vor dem Duell gegen Manchester City noch bei 17,00, doch mittlerweile sind die Quoten auf 2,28 gefallen. Insbesondere die fantastische Form des frisch ausgezeichneten englischen Fußballer des Jahres Mo Salah gibt Anlass zur Hoffnung auf den sechsten Erfolg im achten Endspiel. Im Halbfinale kam es für die Reds zur Neuauflage der Vorschlussrunde 1984 gegen die AS Rom. Wurde die Partie vor Jahrzehnten noch im Elfmeterschießen entschieden, kam es diesmal zum Torfestival. Ein 5:2 für Liverpool im Hinspiel konterte Rom daheim mit einem 4:2.

Jenes Rom konnte den Titel in Europas Top-Klubwettbewerb noch nie erringen. Doch immerhin bleibt der Viertelfinal-Triumph gegen Barcelona nach einem Drei-Tore-Rückstand im Hinspiel für immer im Kopf aller Fußballfans. Als Abwehrchef Manolas den Ball zum dritten Tor ins Netz köpfte, stand ganz Rom Kopf und feierte eine rauschende Partynacht.

 Erfolgreichste Teams aus ihren Ländern?

Als der am meisten dekorierte Klub in diesem europäischen Wettbewerb befindet sich Real Madrid in einer einzigartigen Position in Spanien. Selbst wenn Erzrivale FC Barcelona in den 2000-er Jahren eine Phase der Dominanz hatte, sind diese Tage nun beendet - Real hat noch immer einen großen Vorsprung auf die fünf Champions League Titel Barcas.

Wieder einmal geht der Blick auf Bayern München, das auch international von allen deutschen Teams am meisten triumphierte. Hamburg und Borussia Dortmund haben den Wettbewerb beide einmal gewonnen - doch Bayerns fünf Europapokalsiege lassen sie souverän an der Spitze der Rangliste erstrahlen. Die Bayern konzentrieren sich in dieser Saison nunmehr auf den nationalen Pokal, in dem sie mit einer Quote von 1,10 der klare Favorit gegen Eintracht Frankfurt sind. Auch hier sind die Münchner im Übrigen der Rekordsieger.

In England ist es eine andere Geschichte. Mit 12 kombinierten Champions League Titeln waren englische Klubs in diesem Wettbewerb bisher sehr erfolgreich; nur Spanien (17) kann auf mehr Europapokalsieger verweisen. Liverpool führt das Feld mit fünf Titeln an, aber Manchester United ist mit drei Titeln nicht weit entfernt. Nottingham Forest fuhr seine beiden Europapokalsiege in den späten 1970-er Jahren ein, während Chelsea und Aston Villa jeweils einmal siegen konnten.

Nun zurück zum Fast-Finalisten aus Rom und damit nach Italien. Wie England kommt Italien auf 12 Champions League Siege, doch Rom gewann keinen von diesen. Der AC Mailand ist der erfolgreichste Klub, wenn es um die kontinentalen Wettbewerbe geht, mit gleich sieben Titeln auf der Habenseite - nur Real Madrid triumphierte öfter. Inter Mailand (3) und Juventus (2) haben sich ebenso durchgesetzt. Die Römer müssen stattdessen noch mindestens ein weiteres Jahr warten, um dieser Liste beizutreten.

Angriff als beste Verteidigung?

Alle vier Klubs sind für ihre Brillanz im Angriff bekannt und sorgten damit für Halbfinals, die an Unterhaltungswert kaum zu überbieten warten. Bei Real Madrid gilt dies vor allem für Cristiano Ronaldo, der jedoch von Bayern München komplett ausgeschaltet wurde. Nichtsdestotrotz führt er die Torjägerliste der Champions League mit 15 Treffern an und liegt damit nach wie vor fünf Tore vor dem Liverpool-Duo Salah und Firmino.

Madrid kam im Turnierverlauf bisher auf 30 Tore, doch damit waren sie lange nicht die beste unter den Mannschaften im Wettbewerb, die im Halbfinale noch dabei waren. Die Reds von Jürgen Klopp stellten mit dem Torfestival im Halbfinale einen neuen Rekord auf, erzielten in der bisherigen Saison vor dem letzten Spiel bereits 40 Tore. Der unnachgiebige Offensivfußball hat bisher viele vermeintlich Große auf der Strecke gelassen und könnte am Ende tatsächlich zum Schlüssel für den ersten Titel seit 2005 werden.

Die Qualität der ausgeschiedenen Römer kam im Viertelfinal- sowie Halbfinal-Rückspiel gegen Barcelona und Liverpool jedoch ebenso klar zur Geltung. Nach den jeweiligen Drei-Tore-Rückständen rafften sich die Italiener zweimal auf und machten eine spannende Angelegenheit aus den Duellen. So schraubten sie auch ihre Torstatistik im Wettbewerb deutlich in die Höhe. Lag diese zuvor noch bei 15, sorgten sechs Tore gegen Liverpool für 21 Tore in dieser Champions League Saison. Um sich auch für die Ausgabe im nächsten Jahr zu qualifizieren, benötigt es noch einige Punkte. Die Quote auf Platz 3 in der Serie A liegt momentan bei 1,22.

Am Ende werfen wir noch einen Blick auf Bayern München. Der deutsche Meister traf in der für sie abgelaufenen Champions League Saison insgesamt 26 Mal. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass sie schon in der Gruppenphase auf Paris SG trafen, die von vielen als Favorit auf den Titel angesehen wurden und die übliche Bayern-Dominanz nicht ermöglichten.

Omen und vergangene Resultate

Im Vorlauf der Halbfinals sprach nicht allzu viel für Bayern München, wurden sie doch in allen der vergangenen vier Jahre von einer spanischen Mannschaft eliminiert. Nach der Auslosung sprach viel für Real Madrid, die sich letztlich auch durchsetzten. Selbst wenn die Bayern zum 17. Mal das Viertelfinale erreichten und damit einen neuen Rekord in der Champions League aufstellten, war die 1:2 Hinspielniederlage gegen Real letzten Endes zu teuer.

Rom konnte auf keine Erfahrungswerte in einem Champions League Halbfinale zurückblicken. Ja, sie erreichten diese Wettbewerbsphase in den 1980-ern im Europapokal der Landesmeister, doch letztlich fehlte die Erfahrung, um gegen den Angriffswirbel des FC Liverpool bestehen zu können. Insbesondere das fantastische Stürmertrio Mané, Salah und Firmino sorgte mit seinen Toren dafür, dass der Traum der AS Rom in einem anderen Jahr weitergehen muss.

Jenes Liverpool spielte schließlich fünfmal in der Historie gegen Real Madrid im Europapokal. Die Bilanz macht mut für das Endspiel in Kiew. Immerhin gewannen die Reds drei dieser fünf Begegnungen. Letztmals trafen sich die Mannschaften in der Gruppenphase 2014/15, beide Male gewann Real. Ein einziges Mal traf man sich außerhalb der Gruppenphase, als es am 27. Mai 1981 im Finale von Paris um den Pokal ging. Ein Tor von Alan Kennedy sicherte den Reds damals den Titel. Wie geht es 2018 aus?

May 16, 2018

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Am 19. Mai um 20 Uhr ist es wieder soweit: Vor 74.475 Zuschauern kommt es im Berliner Olympiastadion zum Finale des DFB-Pokals, wenn  der FC Bayern München auf die Frankfurter Eintracht trifft. Es ist bereits die 75. Auflage des Endspiels um den zweitwichtigsten deutschen Titel, 18 Mal davon gingen die Münchner als Sieger hervor.

Auch am Samstag geht der Rekordmeister als haushoher Favorit in die Partie und könnte mit einem Triumph das zwölfte Double der Vereinsgeschichte klar machen. Dabei könnte ausgerechnet Niko Kovac, der in der kommenden Spielzeit die Mannschaft an der Säbener Straße trainieren wird, den Rot-Weißen einen Strich durch die Rechnung machen. Für seine Frankfurter geht es im letzten Spiel der Saison  um mehr als nur den Pokalsieg. Da der VfB Stuttgart am letzen Spieltag überraschenderweise in der Allianz Arena gewann und dadurch die SGE in der Tabelle überholte, muss für die Hessen ein Sieg her, um im der kommenden Spielzeit international zu spielen.

Bayern verdient im Finale

Die Münchner mussten auf dem Weg nach Berlin einige hohe Hürden nehmen. Von ihren fünf Gegnern befinden sich drei Teams nach dem 34. Spieltag der Fussball-Bundesliga in den Top 6. Während in der ersten Runde mit dem Chemnitzer FC ein Drittligist mit 6:0 deklassiert wurde, wartete danach mit RB Leipzig ein echter Kracher.

In der Red Bull Arena kam es wie erwartet zu einem echten Pokalfight, bei dem erst das Elfmeterschießen über Sieg und Niederlage entschied. Das glücklichere Ende hatte schließlich der Gast aus München, nachdem Timo Werner als fünftem Schützen die Nerven versagten. 

 

Im Achtelfinale wurde den Bayern mit dem BVB der nächste Hammer-Gegner zugelost, diesmal hatten sie jedoch Heimrecht. In der Allianz Arena reichte dem Team von Jupp Heynckes eine starke erste Halbzeit, um den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen. Boateng und Müller sorgten nach 40 Minuten für eine beruhigende Führung, der Anschlusstreffer durch Yarmolenko in der  77. Spielminute kam für die Borussia zu spät.

Anschließend hieß der Gegner von Lewandowski und Co. SC Paderborn. Der Drittligist setzte sich zuvor überraschenderweise gegen die höherklassigen Teams St. Pauli, Bochum sowie Ingolstadt durch und rechnete sich auch  in der heimischen Benteler-Arena Chancen gegen die Übermacht aus dem Süden aus. Der Underdog zeigte tatsächlich eine couragierte Leistung und spielte mutig nach vorne, bezahlte am Ende aber Lehrgeld. Trotz des deutlichen 6:0 Sieges der Bayern war unter anderem Arjen Robben voll des Lobes für den unterklassigen Gegner: „Die haben das wirklich sehr gut gemacht, Kompliment. Die werden hundertprozentig Meister“, betonte der Holländer nach dem Spiel.

Das Halbfinale wurde erneut zu einer Machtdemonstration des Rekordmeisters. In der Bay Arena in Leverkusen gewann man deutlich mit 6:2 und zeigte einmal mehr, dass nicht einmal die deutschen Top-Teams auf Augenhöhe mit dem FCB sind. Spieler des Spiels war Thomas Müller, der drei Treffer erzielte und seine Truppe quasi im Alleingang nach Berlin schoss.

 

 

Die Eintracht mit Losglück

Ganz im Gegenteil zum Finalgegner hatte Eintracht einen durchaus leichten Weg ins Endspiel. Lediglich im Halbfinale auf Schalke trat die Kovac-Truppe als Underdog an, konnte sich aber nach einer starken kämpferischen Leistung mit 1:0 durchsetzen.

 

In den ersten beiden Runden des Wettbewerbs hatten die Hessen mit den Regionalligisten TuS Erndtebrück bzw. Schweinfurt 05 keinerlei Probleme und zogen souverän ins Achtelfinale ein. Dort wartete mit dem 1. FC Heidenheim eine unangenehme Aufgabe, da das Team von Frank Schmidt zuhause in der Voith-Arena immer für Überraschungen gut ist. Wie erwartet wurde es für den Favoriten ein sehr schweres Spiel, das erst in der Verlängerung zugunsten der SGE entschieden wurde.

Unter den Top 8 angekommen, wartete mit dem Heimspiel gegen Mainz 05 eine lösbare Aufgabe. Die Eintracht lag zu dieser Zeit in der Liga auf dem sechsten Rang und nahm den Schwung mit in den Pokalwettbewerb. Den damals abstiegsbedrohten Mainzern ließen Boateng und Co. keine Chance und schossen sie mit 3:0 aus dem Turnier. Durch den anschließenden Erfolg gegen Schalke machte man den Einzug ins Finale schließlich perfekt.

 

Welche Rolle spielt Kovac?

In Berlin wartet nun mit dem FC Bayern die größtmögliche Herausforderung für die Hessen. Im Mittelpunkt steht dabei ganz besonders ein Mann: Niko Kovac! Seit der Bekanntgabe des Wechsels zum Rekordmeister läuft es bei der Eintracht nicht mehr. Selbst für erfahrene Spieler wie Boateng sei die Meldung damals ein „Schock“ gewesen. Es folgte eine sportliche Talfahrt mit vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen, die schließlich zum Absturz auf Platz acht führte.

 

 

Umso mehr kommt es nun auf den kroatischen Trainer an, der seine Truppe taktisch perfekt einstellen muss, um überhaupt eine Chancen gegen den großen Favoriten zu haben. Doch was passiert, wenn Kovac tatsächlich der Coup gelingt und einen Sieg gegen den neuen Arbeitgeber bejubeln würde?

Sowohl für Kovac als auch für Fans und Verantwortliche ergäbe sich eine schwierige Situation. Ein Triumph wäre der größte Erfolg in der noch jungen Trainerkarriere des gebürtigen Berliners, ausgiebig jubeln würde er aus Gründen des Respekts für die Münchner wohl nicht. Zu groß wäre die Befürchtung, die Anhänger der Rot-Weißen bereits vor dem Start in der kommenden Saison gegen sich aufzubringen. Auch so gab es nach der Verpflichtung des Coaches viele kritische Stimmen, da ihm der Trainerposten eines so großen Traditionsteams (noch) nicht zugetraut wird. Es wird also spannend zu beobachten sein, wie sich Kovac bei einem möglichen Sieg im Berliner Olympiastadion verhalten wird.

Prognose:

Die Spieler des FC Bayern werden alles daran setzen, ihren beliebten Trainer Jupp Heynckes zum Abschied mit dem Double zu beschenken. Schon in der Liga besiegte man die Hessen zweimal, zuletzt vor drei Wochen klar mit 4:1. Gelingt am Samstag der dritte Streich in dieser Spielzeit, gibt es eine 1.21 Quote abzuräumen.

Der Top-Torschütze des diesjährigen DFB-Pokals lautet Robert Lewandowski. Erzielt der Pole seinen sechsten Treffer im laufenden Wettbewerb, winkt eine 1.48 Quote.

Trotzdem sollten die Münchner gewarnt sein: Der Pokal schreibt bekanntermaßen seine eigenen Gesetze und Überraschungen sind immer möglich. Schaffen es die Frankfurter zu einem Sieg oder zumindest einem Unentschieden in der regulären Spielzeit, bieten wir eine 4.40 Quote an.

 

Die besten Tipps & Quoten zum Spiel

May 16, 2018

Von 888sport

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Seit 2003 hat das Tennis eine dominante Ära wie nie zuvor in seiner Geschichte erlebt. Nicht nur waren drei Grand Slam Champions zur gleichen Zeit aktiv; unter ihnen war auch der größte Sandplatzspieler aller Zeiten. Rafael Nadals Bilanz auf Sand widerspricht jeglicher Logik, nicht umsonst nannte man ihn Sandplatz-König.

Hin und wieder gab es einige Kandidaten, die damit drohten, den Titel Sandplatz-König zu übernehmen, doch die Historie zeigte, dass niemand von ihnen ein wahrer König war. Nadal sitzt zurecht auf dem Thron und das vor allem dank seiner Bilanz bei den French Open.

French Open Dominanz

Nadals Liebesbeziehung mit den French Open begann bereits 2005, als er als Teenager mit langem Haar und großen Ambitionen antrat, um Roland Garros wenigstens einmal zu gewinnen. Gerade einmal ein paar Tage nach seinem 19. Geburtstag war es schließlich so weit.

Nadal gewann seine ersten French Open, nachdem er Mariano Puerta 6:7, 6:3, 6:1, 7:2 schlug. Verrückterweise brachte ihm dieser Erfolg nicht den Titel des jüngsten Grand Slam Siegers aller Zeiten, nachdem Michael Chang bereits mit 17 Jahren 1989 in Frankreich triumphierte.

Dennoch sollte es der Startschuss zu einer unglaublichen Serie Nadals bei den French Open sein, die der Spanier von 2005 bis 2008 gewann. Wenn er sich jetzt noch nicht Sandplatz-König nennen durfte, war er definitiv der Thronfolger.

In den drei Finals von 2006 bis 2008 traf Rafa auf seinen Erzrivalen Roger Federer und behielt jedes Mal souverän die Oberhand gegenüber dem Schweizer. Nur wenige Spieler in der Tenniswelt waren so glücklich, diese Ehre zu erhalten.

Während des 2008-er Finales gab Nadal nicht einen einzigen Satz gegen Federer ab, was ihn zum ersten Spieler mit dieser Leistung seit dem Finale 1980 in Roland Garros werden ließ. Nadal demütigte Federer so sehr, dass er sich bei ihm während der Siegerzeremonie entschuldigte.

Es sah nicht so aus, als ob Nadal jemals wieder ein Spiel auf Sand oder selbst gegen Federer verlieren sollte, als er die Trophäe in den Himmel streckte. Mit seiner grünen Weste und langem Haar war Nadal der Inbegriff der puren Athletik und ließ die Welt sich darüber den Kopf zerbrechen, wie er jemals auf Sand gestoppt werden könne.

Rafas nächster Sieg sollte im Jahr 2010 kommen, gefolgt vom Sieg 2011, der abermals im Finale gegen Federer zustande kam. Es wurde zur Gewohnheit für den Spanier, der in seiner Karriere nach dem 2011-er Finale fünfmal bei den French Open gegen Federer angetreten war und ihn dabei jedes einzelne Mal schlug.

Es gab keinen Gegner auf Augenhöhe auf Sand, was letztlich zu Nadals Titel Sandplatz-König führte. Durch die Siege gegen Federer wurde er als größter Grand Slam Champion aller Zeiten gesehen, sodass diese Zeit definitiv im Hinblick auf den Spitznamen half.

Weitere Roland Garros Titel folgten 2012, 2013, 2014 und 2017, mit denen Nadal auf einen unerreichten Wert von 10 French Open Titeln kam. Sein Sieg im Jahr 2014 stellte den Rekord für die meisten French Open Siege in Folge in der Open Era (5) auf.

Analyse von Nadals Statistiken bei den French Open

Nach dem Sieg bei den French Open 2017 schraubte Nadal seine Turnierbilanz auf 79:2 Spiele. Seine einzigen beiden Niederlagen erlitt er 2009 und 2015 gegen Robin Söderling und Novak Djokovic.

Es ist also nicht gelogen, wenn man behauptet, dass sich der Spanier auf den berühmten Sandplätzen der French Open mehr als zu Hause fühlt. Nadal wird 2018 um einen unfassbaren elften Titel kämpfen. Deshalb ist es recht klar, warum die Buchmacher den besten Sandplatzspieler aller Zeiten mit einer Quote von 1,37 auf den Roland Garros Sieg einschätzen.

Nadal reist mit 97% Siegen in seiner Karriere nach Frankreich und hat das Turnier sowohl in seinen Teens als auch seinen Dreißigern gewonnen. Falls es jemals einen Zweifel an der Zeitlosigkeit des Champions Nadal gegeben haben sollte, ist er damit wohl eines Besseren belehrt worden.

Die Dominanz bei den French Open war schon immer der Hauptgrund dafür, dass Nadal als Sandplatz-König bezeichnet wurde, doch seine Bilanz auf allen anderen Sandplätzen ist ebenso dominant. Die Zeiten vor dem Juli, wenn Wimbledon ausgespielt wird, sind deshalb spanische Festtage.

Nadals Königreich reicht über ganz Europa

2010 komplettierte Nadal den Grand Slam, als er in Monte Carlo, Rom, Madrid und Frankreich im selben Jahr triumphierte. Der Spanier ist mit diesem Meilenstein der jüngste in der Welt und gewann vor dem Beginn der Monte Carlo Masters 2018 nunmehr 52 Sandplatztitel.

Zwischen April 2005 und May 2007 hielt Nadal die längste Männer-Siegesserie aller Zeiten seit dem Beginn der Open Era 1968. Unglaublich, aber wahr: Rafa gewann in diesem Zeitraum 81 Spiele in Folge.

Was macht Nadal so unendlich besser und schier unschlagbar auf Sand? Es ist schließlich keineswegs zu sagen, dass Nadal auf Hardcourt nicht überzeugt. Gerade im letzten Jahr entschied er die US Open für sich und mag zwar nicht wie Federer mit 4,00 der US Open Favorit sein, doch er kann es mit den Besten auch auf allen anderen Belägen aufnehmen.

Die Lücke zwischen ihm und dem Rest des Festes auf Sand ist jedoch deutlich größer, als es umgekehrt auf allen anderen Belägen der Fall ist. Immer wieder fungiert die Konkurrenz allenfalls als Kanonenfutter, wenn diese auf Sand gegen Nadal spielen muss. So überrascht es nicht, dass die Spiele oftmals 6:0, 6:1, 6:3 oder ähnlich enden.

Die Schlüssel zu Nadals Dominanz auf Sand

Der Spanier wuchs in Mallorca auf und spielte so bereits früh auf Sandbelägen. Der rote Sand der Balearen fließt durch seine Venen und ließ den dreijährigen Jungen das Spiel dort von Grund auf erlernen.

Auf diesen Oberflächen meisterte Nadal die frühen Tennisaufgaben, die ihm von seinem Onkel als Trainer gestellt wurden. Sandplätze sind langsamer als Rasen und geben dem Spieler mehr Zeit, auf einen Schlag zu reagieren. Nadal entwickelte die Fähigkeit, auf diesen Plätzen mehr als nur zu bestehen und schlussendlich als Erwachsener zum Sandplatz-König zu werden.

Nadals Vorhand ist seine gefährlichste Waffe und hat all diesen Erfolg auf Sand erst möglich gemacht. Der Spanier produziert einen hohen Topspin mit seiner Vorhand, der gewöhnlich zu viel für seine Gegner ist. Seine Schläge brennen sich in den Sand wie Sebastian Vettels Reifen in den Asphalt rund um die Formel 1 Strecken der Welt.

Der Extra-Kick und -Aufprall auf den Sandplätzen sind zudem Eigenschaften, die Nadal zu seinem Vorteil zu nutzen versteht. Je mehr seine Schläge aufprallen, desto schwerer wird es für seine Gegner, ihre eigenen Schläge durchzuführen.

Nadal befindet sich auf Sand deshalb nicht besonders oft im Rückwärtsgang, indem er jegliche Gefahr im Voraus vermeidet, da die gegnerischen Spieler nie die Chance haben, sich in einen Groove zu spielen und ihren eigenen Stil einzubringen. 

Die Sandplätze und Rafa Nadals Sortiment an Schlägen haben sich als eine perfekte Kombination herausgestellt, seit Nadal 2005 seine ersten French Open gewann. Nadal mag niemals als Favorit in Events wie Wimbledon gelten, bei denen Roger Federer dieses Jahr mit 2,50 an der Spitze liegt, aber dies wird seinem Vermächtnis auf Sandplätzen keinerlei Schaden zufügen.

Wenn es um das Spielen auf Sand geht, gab es in der Geschichte keinen besseren als Rafael Nadal. Ebenso ist es unwahrscheinlich, dass jemals ein Spieler auch nur in die Nähe seiner Rekorde kommt. Der 31-Jährige hat den Spitznamen Sandplatz-König mehr als verdient und es scheint manchmal so, als wäre dieser nicht einmal ausreichend, wenn man sich seine Leistungen auf diesem Belag anschaut.

May 16, 2018

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Am Donnerstag empfängt der VfL Wolfsburg die KSV Holstein im Relegations-Hinspiel der  1.Bundesliga. Die letzten Duelle der beiden Kontrahenten fanden vor 26 Jahren statt, damals noch in der Oberliga Nord.

Die Wölfe konnten am letzten Spieltag mit einem Sieg den die zuvor schon abgestiegenen Kölner den 16. Platz verteidigen, während die Störche bereits einen Spieltag früher den dritten Platz in der 2. Bundesliga klar machten.

Wolfsburg mit katastrophaler Saison

Das Team von Trainer Bruno Labbadia zeigte am Samstag beim 4:1 zur richtigen Zeit das beste Saisonspiel. Da die Hamburger  ihre Partie ebenfalls gewannen, hätte eine Niederlage den direkten Abstieg in Liga zwei bedeutet. Zuvor fiel der VfL fiel nach einer durchwachsenen Hinrunde auf Platz zwölf immer weiter ab und zeigte teilweise erschreckende Leistungen. Mit lediglich 33 Punkten war es letztendlich die schwächste Bundesligasaison der Niedersachsen in der Vereinsgeschichte.

 

 

Der schlechtesten Rückrunden-Mannschaft im deutschen Oberhaus gelang  seit dem 18. Spieltag gerade einmal 15 Treffer, was im  Hinblick auf ihre Offensivkräfte eine verheerende Bilanz ist. Spieler wie Yunus Malli oder Divock Origi sind in ihren Nationalmannschaften feste Größen, konnten aber im Wölfe-Trikot nicht ansatzweise ihr Potenzial ausschöpfen.

Die Vergangenheit spricht für den VfL

Allerdings dürfte den Niedersachsen neben dem Köln-Sieg auch die Vereins- und Trainerbilanz in der Relegation Mut machen. Der VfL musste bereits letztes Jahr nachsitzen, setzte sich aber gegen die Braunschweiger durch und verdiente sich somit ein weiteres Bundesliga-Jahr.

 

 

Auch für Bruno Labbadia ist diese Situation keine neue. 2015 verpflichtete der stark abstiegsgefährdete HSV den ehemaligen Stürmer und konnte sich dank seiner Hilfe auf den 16. Platz retten. In den Entscheidungsspielen setzten sich die Hamburger erst in der Verlängerung durch  und feierten anschließend den Retter Labbadia.

Kiel machte schlechte Erfahrungen mit der Relegation

Bei den Kielern hingegen wird sich keiner gerne an das Wort „Relegation“ erinnern. Vor drei Jahren spielten die Nordlichter gegen den TSV 1860 München um den Aufstieg in die 2. Bundesliga und verloren äußerst unglücklich durch ein Gegentor in der Nachspielzeit. In der Folgesaison spielte man eine solide Saison mit Rang 14, bevor 2017 einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte folgte. Gelingt ihnen gegen die Wölfe die Überraschung, wären sie der 8. Klub, dem der Durchmarsch aus der 3. Liga gelingen würde.

Die Tormaschine aus Schleswig-Holstein

Die große Stärke der Kieler ist damals wie heute ihr bärenstarker Offensiv-Fussball. Das Team von Trainer Markus Anfang erzielte in dieser Saison 71 Treffer und stellt damit die mit Abstand treffsicherste Mannschaft der 2. Liga dar. Besonders das Angriffstrio um Ducksch, Schindler und Drexler, die alleine für 42 aller Tore verantwortlich waren, sollten die Wölfe keinesfalls unterschätzen.

Auch die aktuelle Form dürfte den Störchen Hoffnung auf ein gutes Ergebnis in der Volkswagen Arena machen. Durch Kantersiege gegen Ingolstadt (5:1) und Braunschweig (6:2) sowie einem hart umkämpften 1:1 gegen Zweitliga-Meister Düsseldorf tankte man noch wichtiges Selbstvertrauen vor den Entscheidungsspielen. Zusätzliche Motivation für die Kieler: Bei einem Aufstieg wären sie der erste Verein aus Schleswig-Holstein in Deutschlands Eliteklasse.

 

 

Prognose:

Die Niedersachsen gehen trotz schwacher Saison als Favorit in die Relegation, zu groß ist die individuelle Klasse im Kader. Machen Origi und Co. mit einem Heimsieg den ersten Schritt Richtung Klassenerhalt, winkt eine 1.84 Quote.

Unser Geheimtipp ist die Wette „über 2.5 Tore“ mit einer starken 2.08 Quote. Beide Teams verfügen über starke Angriffsreihen – auch wenn die Wölfe bislang nur wenig davon zeigten – und vernachlässigen gerne ihre Defensivarbeit. Perfekte Voraussetzungen für eine unterhaltsame und torreiche Partie!

 

Die besten Tipps & Quoten zum Spiel gibt's hier

Alle Sportwetten zum Fußball gibt's hier!

May 15, 2018

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17. August 2020

 

Wenn du dir anschaust, wo du eine Wette platzieren kannst, ist es nur natürlich, dass du direkt zu den Märkten der Ligen navigierst, die du jede Woche ausgiebig verfolgst. Die meisten Bundesliga-Fans werden also gewöhnlich auf Spiele dieser Liga wetten und dabei Duelle zwischen den Top-Teams bevorzugen.

Der Verbleib in der eigenen Komfortzone ist nachvollziehbar. Schließlich ist es eine gute Angewohnheit, auf die Märkte zu wetten, wo das eigene Wissen am stärksten ist. Dennoch schauen vor allem clevere Sportwetter auf Möglichkeiten, ihren Horizont zu erweitern und besseren Value sowie Trends am Markt zu finden. Dies ist gleichbedeutend mit dem Entdecken des Amateurfußballs.

Warum auf Amateur-Fußball wetten?

Du wunderst dich vermutlich, warum du auf tiefere Fußballligen wetten solltest, wenn es doch mehr als genug Marktauswahl in den Top-Ligen gibt, um den durchschnittlichen Wetter bei Laune zu halten. Es handelt sich durchaus um eine gerechtfertigte Frage. Doch beim Wetten geht es letztlich immer darum, einen Vorteil zu finden. Manchmal musst du dafür dein Netz etwas weiter aufspannen.

Jedes Mal, wenn du bei der Wett-Recherche Statistiken anschaust, ist es dein Ziel, einen Vorteil gegenüber dem Buchmacher herauszuarbeiten. Dabei bleibt zu beachten, dass Wetten niemals exakt vorherzusehen sind, sodass Buchmacher genauso wie du die Wahrscheinlichkeiten für ein bestimmtes Ereignis auf Grundlage ihrer Analysen und Recherche berechnen.

Indem du in untere Ligen schaust, kannst du nicht nur andere Markttrends erkennen, sondern ebenfalls eine potentiell bessere Chance auf einen kleinen Vorteil erhalten. Mit so vielen über diverse Ligen verteilten Events an einem Tag können manchmal Trends und Wettmuster verpasst werden, die von erfahrenen Wettern direkt ausgenutzt werden.

Insbesondere wenn die Top-Ligen keine allzu guten Quoten produzieren, ist es oft möglich, einige Spielklassen darunter ein paar interessante Optionen vorzufinden.

Value-Wetten einfacher zu finden

Falls du einen Trend in einer Amateurliga erkennen solltest, etwa einen Torschützen, der in aufeinanderfolgenden Spielen getroffen hat, suche dir die Quoten für diesen Spieler heraus. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass du ihn mit besserem Value vorfindest, als einen Spieler aus einer Top-Liga mit vergleichbaren Statistiken. Diese kleinen Vorteile sind essentiell - woher der Vorteil kommt, ist dabei nicht relevant.

Du kannst ebenfalls Value finden, indem du früh wettest, zum Beispiel einen oder zwei Tage vor dem Anpfiff. Sobald mehr Geld beim Buchmacher landet, passen sich die Quoten recht schnell in ihrem Niveau an, sodass Extra-Value vor allem frühzeitig besteht.

Aus der Komfortzone herauskommen

Natürlich erscheint das Wetten auf untere Spielklassen oder gar ausländische Ligen zuerst etwas abschreckend. Solltest du noch ein kompletter Novize sein, ist es vermutlich auch besser, bei dem zu bleiben, das du bereits kennst. Doch sobald du es erst einmal gewohnt bist, dir die nötigen Statistiken anzuschauen, solltest du sogar Wettmöglichkeiten in Ligen finden, die du noch nie im Leben gesehen hast.

Wenn du nur auf eine Liga wettest, mit der du dich auskennst, kann zudem deine persönliche Meinung in den Entscheidungsprozess hineinwirken. Dementsprechend kommt es vor, dass klare Statistiken aufgrund subjektiver Einschätzungen ignoriert werden; es ist ein wenig so, wie wenn du stets auf dein eigenes Team setzt, obwohl die Zahlen etwas anderes sagen.

Es ist daher in Ordnung, externe Faktoren wie Verletzungen, Platzzustand usw. in die Überlegungen mit einzubeziehen, doch persönliche Vorlieben sollten beim Wetten keine Rolle spielen. Indem du auf unbekannte Ligen wettest, kannst du die emotionale Bindung zu Spielern und Teams ausschließen, sodass die Entscheidung hinsichtlich des Values einer Wette nur auf den statistischen Hinweisen beruht.

Wettarten auf die du achten solltest

Wenn du damit beginnst, dir tiefere Ligen anzuschauen, wirst du erkennen, dass sich manche Ligen besser für bestimmte Wettarten eignen, als andere. Diese Zahlen aus dem April 2018 belegen dies:

  • Die Prozentzahl der Spiele mit über 2,5 Toren in Schottlands League One lag bei 63,53%, während sich jene für die englische Premier League bei nur 52,24% befand. Im Gegensatz dazu lag der Wert in Finnlands Kakkonen (3. Liga) bei riesigen 66,25%, während Argentiniens Primera B Nacional nur kümmerliche 28,25% aufbieten kann.
     
  • In der englischen Conference South lag der Anteil der Tor-für-beide-Teams-Spielen bei 59,53%, während die Premier League bei nur 50-54% lag.

Wie du daraus ablesen kannst, sind einige Ligen besser als andere für bestimmte Märkte geeignet. Dasselbe gilt für bestimmte Mannschaften:

  • Am 19. April 2018 besaß Crewe Alexandra aus Englands League Two die längste Serie an Spielen über 2,5 Tore (10) unter allen wichtigen europäischen Ligen. In ihrem nächsten Spiel stand die Quote bei 2,10. Im Vergleich dazu hatte Arsenal in der Premier League gerade einen Lauf von sechs Spielen mit über 2,5 Toren. Diese Wette gab es zu einer Quote von 1,50 und damit deutlich weniger Value.
     
  • Crewe konnte ebenfalls auf die längste Serie an Spielen verweisen, in denen beide Teams trafen (10). Diese Wette gab es zum nächsten Spiel mit der Quote 1,70. Auf der anderen Seite trafen beide Teams in Arsenals zwei letzten Spielen, doch die Quote hierfür lag plötzlich bei nur 1,57. Einmal mehr bot das League Two Spiel den besseren Value im Hinblick auf die Statistiken.

Eine Welt voller Value

Wenn du tiefere Spielklassen in Deutschland oder im Ausland entdeckst, wirst du in der Lage sein, Value-Wetten zu erkennen, was mit der Zeit nur einfacher wird. Es ist schwierig, Buchmacher zu finden, welche den gleichen Umfang an Präzision für jede Liga und jeden Markt verwenden. Da die Mehrheit der Sportwetter auf die großen Ligen wettet, liegt hier auch der Fokus der Anbieter. Das bedeutet wiederum, dass es für all jene, die gerne auch mal etwas tiefer in die Statistiken eintauchen, Value für einen kleinen Vorteil gibt.

Weitere wichtige Details

Was auch immer die Liga ist, auf die du am Ende wetten möchtest: Es gibt einige weitere Dinge zu beachten. Zum Beispiel könnte es deutlich schwieriger sein, mit Verletzungen, Transfers und Trainerwechseln auf dem Laufenden zu bleiben, wenn die Liga eher unbekannt ist.

Diese Faktoren können aber zum Teil den wahrscheinlichen Ausgang eines Spiels entscheidend beeinflussen. Du kannst dich also durch Social Media Accounts oder verschiedene Websites quälen, doch meistens sind diese Faktoren angesichts des zusätzlichen Values zu vernachlässigen.

Erinnere dich daran, dass verantwortungsvolles Wetten damit beginnt, guten Value wo auch immer du kannst zu finden und innerhalb deiner persönlichen Mittel zu bleiben. Habe deshalb keine Angst davor, dich auch einmal aus deiner Komfortzone herauszuwagen und Ligen anzuschauen, die du normal eher vermeidest, sei es daheim oder im Ausland. Du könntest eventuell genau den Markt finden, der dir einen entscheidenden Vorteil verschafft.

Du musst kein Experte sein; vielmehr ist es entscheidend, dir die Daten und Statistiken anzuschauen und Trends zu erkennen. Online existiert eine wahnsinnig hohe Anzahl an Statistiken und du kannst sie sogar selbst sammeln. Wetten auf Fußball ist mehr, als nur das Wetten auf die Top-Ligen. Es gibt eine ganze Welt voller Wettoptionen und das Finden neuer Möglichkeiten kann sogar noch mehr Spaß zu deiner Erfahrung hinzufügen. 

15. Mai 2018

* Die Rechte am Bild liegen bei Matilde Campodonico / AP Photos *

May 15, 2018

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