Nach 15 von 21 Etappen dominiert weiterhin das Team Sky die Tour. Die 15. Etappe, die von Millau nach Carcassonne führte, war ideal für Ausreißer. Trotzdem dauerte es fast 50 Kilometer bis sich die Ausreißergruppe des Tages abgesetzt hatte. Da am Montag der zweite Ruhetag stattfindet, konnten die Fahrer im Kampf um den Tagessieg an ihre Reserven gehen. Im Schlusssprint setzte sich letztendlich Magnus Cort Nielsen (Astana Pro Team) durch.

Die besten Tipps und Quoten für die Tour de France gibt's hier

Etappe 15

Nach einer sehr harten Woche mit drei Alpenetappen, einer Sprintetappe und zwei weiteren sehr anspruchsvollen Abschnitten wollten die Fahrer vor dem Ruhetag am Montag nochmal alles aus sich herausholen. Doch auch die 181,5 Kilometer lange Etappe nach Carcassonne hat es in sich. Jeder wollte vorne dabei sein, so dauerte es fast 50 Kilometer bis die Ausreißergruppe endlich stand.

Mit dabei auch Nikias Arndt (Team Sunweb), der von seinem Kapitän Tom Domoulin freie Fahrt bekam. Vor dem Rennen war der 26-Jährige angriffslustig und gab als Ziel den Etappensieg aus. "Eine Revanche für das letzte Jahr" sollte es werden, als er den Sieg nur knapp hinter Edvald Boasson Hagen verpasste.

Doch der 12,3 Kilometer lange Berg, Pic de Nore, machte ihm zu schaffen. Er musste die schnellste Gruppe ziehen lassen und konnte das Loch nicht mehr zufahren, da das Tempo sehr hoch war. "Sie sind halt vorne auch um den Sieg gefahren", stellte Arndt fest. Am Ende wurde er Neunter mit 2:31 Minuten Rückstand auf Platz 1.

Den Etappensieg holte sich wie schon am Vortag ein Fahrer des kasachischen Astana Pro Teams. Auf Etappe 14 gewann noch der Spanier Omar Fraile, gestern sicherte sich Tourdebütant Magnus Cort Nielsen den Sieg. In einem spannenden Schlusssprint kam der Norweger knapp vor Jon Izagirre Insausti und Bauke Mollema ins Ziel.

15. Etappe – Top 10

1

Magnus Cort Nielsen

Astana Pro Team (AST)

 

4:25:52

2

Jon Izagirre Insausti

Bahrain-Merida Pro Cycling Team (TBM)

 

+ 0

3

Bauke Mollema

Trek - Segafredo (TFS)

 

+ 2

4

Michael Valgren

Astana Pro Team (AST)

 

+ 29

5

Toms Skujins

Trek - Segafredo (TFS)

 

+ 34

6

Domenico Pozzovivo

Bahrain-Merida Pro Cycling Team (TBM)

 

+ 34

7

Lilian Calmejane

Direct Energie (DEN)

 

+ 34

8

Rafal Majka

Bora-hansgrohe (BOH)

 

+ 37

9

Nikias Arndt

Team Sunweb (SUN)

 

+ 2:31

10

Julien Bernard

Trek - Segafredo (TFS)

 

+ 2:31

 

Die Favoriten schonten sich

Das Team Sky um den Gesamtführenden Geraint Thomas und den Titelverteidiger Chris Froome, der derzeit Zweiter ist, schonte die Kräfte für die Pyrenäen. Vor den Hochgebirgsetappen hielt sich auch der Drittplatzierte Sunweb-Profi Tom Dumoulin zurück. Die Anwärter auf das Gelbe Trikot belauerten sich lediglich und verzichteten auf Angriffe. Verliert Geraint Thomas im nächsten Rennen das Gelbe Trikot winkt eine 5,25-Quote. 

 

Moscon sorgt für Eklat

Dabei verlor das Team Sky jedoch einen Helfer. Wie der Veranstalter am Sonntag mitteilte, wurde Gianni Mascon noch während der 15. Etappe ausgeschlossen.

Der Italiener soll unmittelbar nach dem Etappenstart in Milliau mit der rechten Hand gegen den Kopf des hinter ihm fahrenden Elie Gasbert vom Team Fortuneo-Samsic geschlagen haben.

"Wir unterstützen und akzeptieren die Entscheidung der Renn-Organisatoren. Gianni ist zutiefst enttäuscht über sein Verhalten und weiß, dass er damit sich selbst, dem Team und dem Rennen Schaden zugefügt hatte.", sagte Sky-Teamchef Dave Brailsford.

"Wir werden diesen Vorfall nach der Tour mit Gianni besprechen und dann entscheiden, ob wir weitere Maßnahmen ergreifen."

Moscon fiel nicht zum ersten Mal negativ auf. Bei der Tour de Romandie 2017 soll er den dunkelhäutigen Franzosen Kevin Reza rassistisch beleidigt haben, woraufhin er für sechs Wochen suspendiert wurde.

Das Team Sky verliert somit in der diesjährigen Tour seinen ersten Fahrer.

 

Geschke unzufrieden

Bester Deutscher der Gesamtwertung ist Simon Geschke (Team Sunweb). Er wollte unbedingt einen Tour-Etappensieg holen, doch der Kampf war vergebens. Am Samstag war er selbst noch Teil der Fluchtgruppe, ein Tag später fand er sich jedoch schon zu Beginn hinter dem Feld wieder.

"Ich habe den Start unterschätzt. Dann war ich zu weit hinten und konnte nicht mehr aufschließen", erklärte er nach dem Rennen. Ins Ziel kam er 13:11 Minuten nach Etappensieger Nielsen.

Mit insgesamt 29:56 Minuten Rückstand auf den noch immer führenden Geraint Thomas liegt er in der Gesamtwertung auf Platz 27.

Vorschau: Etappe 16

Die 16. Etappe läutet die Schlusswoche der 105. Tour de France ein. Bei der Strecke von Carcassonne nach Bagnères-de-Luchon geht  das erste Teilstück durch die Pyrenäen. Mit 218 Kilometer Länge ist sie die zweitlängste Etappe der Tour.

Nach dem Ruhetag dürften vor allem Kletterer, die im Gesamtklassement weit zurückgefallen sind, alles in die Waagschale werfen. Mit einem Tagessieg könnte man die Rundfahrt noch retten. Doch auch die Favoriten wollen wieder ganz vorne mitfahren. Für einen Tagessieg von Chris Froome liegt die Quote bei 23,00.

Zunächst können die Fahrer im nur leicht gewellten Terrain noch den Ruhetag aus den Beinen fahren. Auf den letzten 70 Kilometer wird jedoch alles anders:

Insgesamt fünf Bergwertungen mit Anstiegen zwischen der 1. und 4. Kategorie werden überfahren. Dazu gibt es auch noch zwei Sprintwertungen.

Außerdem macht die Tour bei der 16. Etappe ihren einzigen Abstecher in ein Nachbarland. Das Peloton durchquert für wenige Kilometer in Spanien das einzige Mal ausländischen Boden.

Bereits zum 59. Mal ist die Tour de France in Bagnères-de-Luchon zu Gast. Schon 1910, als die Tour erstmals die Pyrenäen für sich entdeckte, endete dort eine Etappe.

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July 23, 2018

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Alle Wetten zum ATP Hamburg findest du hier!

Am 23. Juli schaltet die Tennis-Ampel von grün auf rot. Dies soll jedoch keineswegs ein Stoppsignal für die Sportart darstellen. Lediglich die Farbe und Beschaffenheit des Untergrunds vollführt einen Wechsel. Vom grünen Rasen Wimbledons geht es nun auf die rote Asche des Hamburger Rothenbaums, wo sich einige der weltbesten Sand-Spieler erbitterte Kämpfe um die begehrte Trophäe liefern.

Die seit 1892 bestehende Ausgabe der German Tennis Championships hält in diesem Jahr wieder 500 Weltranglistenpunkte sowie rund 1,5 Millionen Euro Gage für den glücklichen Gewinner bereit. Heißester Anwärter ist der Österreicher Dominic Thiem; die Deutschen drücken allerdings Philipp Kohlschreiber die Daumen.

“Mr. Self-Esteem” Dominic Thiem

Das englische Wort “self-esteem“ bedeutet im Deutschen so viel wie Selbstwertgefühl. Nicht ohne Grund reimt sich dieses Fremdwort auf Dominic Thiem. Denn ein hohes Maß an Selbstbewusstsein dürfte der Österreicher angesichts seiner herausragenden Saison auch besitzen. Die Platzbeschaffenheit in Hamburg gibt seinem Selbstvertrauen ebenfalls einen Schub. „Sand ist mein bester Belag und wird es immer sein. Meine besten Ergebnisse habe ich auf diesem Untergrund erreicht“, unterstrich der 24-Jährige indirekt seine Favoritenrolle.

Nicht zuletzt bei den French Open hatte Thiem einmal mehr unter Beweis gestellt, über welche Fähigkeiten er auf der roten Asche verfügt. In der 117. Auflage des prestigeträchtigen Grand Slams in Paris musste sich der Youngster nur dem Sandplatz-Gott Rafael Nadal im Finale geschlagen geben (4:6, 3:6, 2:6). Dementsprechend viel „self-esteem“ dürfte der Österreicher nun am Hamburger Rothenbaum an den Tag legen.

Der Weltranglisten-Neunte wird der Konkurrenz durch seine bemerkenswerte Schlagtechnik und Ausdauer den Schneid ohne Zweifel abkaufen. Denn Thiem will als erster Österreicher die German Tennis Championship für sich entscheiden. „Es wäre ein Traum, dass mein Name auf der Siegerliste vorkommt.“

Ein Turniersieg des 24-Jährigen bringt im Übrigen eine 3.25-Quote ein!

Philipp Kohlschreiber trägt die Hoffnung der Bundesrepublik

Philipp Kohlschreiber will es noch mal wissen. Nach bereits 17 Jahren als Tennis-Profi startet der gebürtige Augsburger nochmals in Hamburg. Dass die rote Asche vermutlich sein Lieblings-Untergrund ist, bewies „Kohli“ bereits im Mai. Bei den BMW Open in der bayerischen Landeshauptstadt München landete der 34-Jährige auf dem Silberrang. Den Kürzeren zog er lediglich gegen Alexander Zverev, der ja bekanntermaßen eine exorbitant starke Saison absolviert und Dritter der Weltrangliste ist.

Der zweite Rang in München stellt für Kohlschreiber allerdings ein gutes Omen dar. Denn einen Turniersieg konnte der Routinier in diesem Jahr noch nicht erringen. Dennoch stieg der Augsburger in dieser Saison bereits drei Plätze in der Weltrangliste auf. Bei Kohlschreibers Erfolgshunger dürfte ihm  Position 24 wohl kaum reichen. Der Bayer will es im Herbst seiner Karriere noch mal wissen und darf sich der Unterstützung durch die deutschen Fans sicher sein!

Holt sich "Kohli" den Pott, gibt es eine überragende 26.00-Quote abzuräumen!

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July 22, 2018

Von 888sport

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Sebastian Vettel ist vierfacher Weltmeister und hält den Rekord für die meisten Grand-Prix-Siege (13) in einer Saison (2013). Ein Rennen konnte er in seiner illusteren Karriere aber noch nie gewinnen, sein „Heimspiel“ auf dem Hockenheim-Ring. Der 31-jährige stammt aus dem nur 36 km entfernten Heppenheim.

„Dadurch, dass so viele Freunde und Familie da sein werden, ist es etwas ganz Besonderes“, betonte der Ferrari-Pilot. Er weiß allerdings auch um die Schwierigkeiten der Strecke. Es sei nicht einfach das Auto für den Kurs richtig hinzubekommen.

„Wir setzen alles dran, dass uns das dieses Jahr gelingt und dass wir von Anfang an gut in den Rhythmus kommen, was in Hockenheim wichtig ist“, sagte der Führende in der Fahrer-WM. Ein Sieg hätte für Vettel nicht nur einen besonderen emotionalen Wert, er könnte auch seinen 8-Punkte-Vorsprung auf Dauerrivale Lewis Hamilton ausbauen.

Hamilton-Revanche für Silverstone?

Der Weltmeister von 2017 reist aber mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch nach Deutschland und will sich für den Grand Prix von Großbritannien revanchieren.

Schließlich waren es Vettel und Ferrari die Hamiltons Siegeszug auf seinem Heimatkurs stoppten. Der Brite hätte sich mit seinem sechsten Sieg in Silverstone zum alleinigen Rekordhalter krönen können. Doch bereits in der ersten Runde kam es zu einer Berührung mit Vettels Teamkollegen, Kimi Räikkönen. Hamilton fiel bis auf Platz 18 zurück. Er kämpfte sich noch auf den zweiten Platz zurück, doch der Sieg ging an den Deutschen.

„Es war eine interessante Taktik“, kommentierte Hamilton die Kollision ironisch. Doch er gab sich schnell wieder kämpferisch: „Wir müssen das akzeptieren und weiter angreifen. Glaubt mir, ich gebe nicht auf.”

Zusätzlichen Rückenwind dürfte der viermalige Weltmeister durch seine Vertragsverlängerung mit den Silberpfeilen bekommen. Der 33-Jährige verlängerte seinen Vertrag bei den Silberpfeilen vorzeitig bis 2020. „Dieses Team ist das Beste, das ich je gesehen habe und ich glaube sogar, das Beste aller Zeiten. Ich bin sehr stolz ein Teil davon zu sein“´, schwärmte er kürzlich.

Startschwierigkeiten bei Mercedes

 Für das Mercedes-Werksteam aus Stuttgart, wäre ein Sieg in Deutschland natürlich auch etwas Besonderes. Außerdem könnte der Rückstand auf Ferrari (20 Punkte) in der Konstrukteurswertung verkürzt werden. Dafür muss das Team jedoch einige Schwächen beseitigen. Seit Kanada kommen die Ferrari Piloten in der Regel besser vom Start weg, als die Silberpfeile. Auch deshalb kommt es in den frühen Runden immer wieder zu brenzligen Situationen.

"Wenn wir von der Pole losfahren, dann müssen wir unbedingt mindestens genauso schnell vom Fleck kommen wie die Ferraris", fordert Mercedes-Chefingenieur Andrew Shovlin. " In Silverstone waren durchdrehende Räder der Grund für die mäßigen Starts. In Brackley rauchen seitdem die Köpfe: "Wir investieren viel Arbeit, um dieses Problem zu verstehen." Offenbar liegt es daran, dass Ferrari die Kupplung verbessert hat. 

Für das kommende Wochenende werden erneut hohe Temperaturen um die 30 Grad erwartet. Das könnte sich als Vorteil für die Scuderia erweisen. Schon in Silverstone hat man gesehen, dass die Ferraris deutlich schonender mit den Pneus umgehen als die Mercedes-Boliden. Für den Samstag werden zudem Schauer erwartet, was für eine durcheinandergewirbelte Startaufstellung sorgen könnte.

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 "In Hockenheim wird es entscheidend, wie wir mit den Reifen umgehen", weiß auch Renault-Technikchef Bob Bell. "Dort ist die Traktion sehr wichtig, daher ist das Überhitzen der Hinterreifen ein großes Thema. Wer das verhindern kann, hat gute Karten."

 

Macht Red Bull den Favoriten einen Strich durch die Rechnung?

Apropos Renault: In Silverstone waren die Red-Bull-Piloten Max Verstappen und Daniel Riccardo aufgrund ihres Antriebs chancenlos. In Deutschland dürfen sie wieder auf bessere Resultate hoffen. Der RB14 gilt als besonders reifenschonend und verfügt über eine gute Traktion. Man darf gespannt sein, ob der österreichische Rennstall in Hockenheim mit technischen Updates anreist. Schließlich ist das Auto seit Saisonbeginn fast unverändert geblieben.

Vettels Ex-Teamkollege Ricciardo dürfte ein hartes Rennen bevorstehen: Der Australier muss voraussichtlich eine neue Antriebseinheit einbauen lassen, weshalb ihm eine Gridstrafe droht. "Hockenheim ist am günstigsten, denn dort kann man überholen", argumentiert der zweimalige Saisonsieger, der beim letzten Deutschland GP Zweiter hinter Hamilton wurde.

Sein Teamkollege Max Verstappen landete 2016 direkt dahinter auf Platz drei. Der 20-jährige Senkrechtstarter darf sich am Sonntag auf Unterstützung aus der Heimat freuen. Aus den Niederlanden werden zig tausende Anhänger erwartet.

Der zweite Deutsche in der Formel 1, Nico Hülkenberg, darf sich zumindest Hoffnungen auf einen Platz in den Punkterängen machen.  Der Renault-Pilot, der auf dem Hockenheimring bereits vier WM-Läufe bestritten hat, holte bei seinen letzten vier Grands Prix auf der 4,574 km langen Piste insgesamt 15 Punkte. Der 30-Jährige hat gute Erinnerungen an den Kurs:  „Mein allererstes Junioren-Rennen war in Hockenheim und ich habe es gewonnen.“

 

Prognose:

Lewis Hamilton (Quote 1.80) ist bei uns der klare Favorit auf den Sieg in Hockenheim. Der Brite will sich für Silverstone revanchieren und Mercedes aus dem Formtief (nur ein Sieg aus den letzten fünf Rennen) führen. Der Kurs sollte dem Mercedes-Boliden liegen. Kommen die Silberpfeile gut vom Start weg, wird an ihnen kaum vorbeizukommen sein.

Mit Sebastian Vettel ist allerdings auch zu rechnen. Die Ferrari-Ingineure überraschten in dieser Saison immer wieder mit technischen Innovationen und werden sicherlich auch für den Deutschland Grand Prix ein Ass im Ärmel haben. Bei einem Sieg des Deutschen winkt eine Quote von 6.00.

Doch auch das Red-Bull Duo darf man nicht außer Acht lassen. Für ganz vorne wird es wohl nicht reichen und Ricciardo hat aufgrund seiner Gridstrafe viel Arbeit vor sich. Ein Podiumsplatz ist ihnen aber zuzutrauen, das haben Sie in der letzten Saison unter Beweis gestellt. Für beide liegt die Quote dafür bei 2.00

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July 19, 2018

Von 888sport

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Nächster spektakulärer Wechsel in der NBA! Spurs-Superstar Kawhi Leonard wechselt nach Kanada zu den Toronto Raptors. Dazu packt Defensiv-Ass Danny Green seine Koffer und macht sich auf den Weg in den hohen Norden. San Antonio erhält im Gegenzug All-Star DeMar DeRozan, den österreichischen Youngster Jakob Pöltl, sowie einen Erstrunden Draft Pick im Jahr 2019.

Leonard war in San Antonio unzufrieden. Der Flügelspieler kam in der letzten Saison, aufgrund von Verletzungsproblemen nur neunmal für die Spurs zum Einsatz. Bei den Verantwortlichen und Teamkollegen machte sich Unmut breit, weil sich der 27-Jährige trotz ärztlicher Freigabe weigerte zu spielen.

Teamkollege Tony Parker kritisierte Leonard öffentlich: „Ich hatte zu Saisonbeginn eine ähnliche Verletzung, nur hundertmal schlimmer.“ Auch der legendäre Spurs-Coach Gregg Popovich versuchte erfolglos seinen Schützling zu einer Rückkehr zu bewegen. Der Superstar lehnte ab und verlangte einen Trade, da das Verhältnis zur Organisation zerrüttet sei. Am liebsten wäre er nach Kalifornien zu den Los Angeles Lakers gegangen, doch die Spurs hatten andere Pläne.

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Toronto Raptors: All-in für ein Jahr? 

Ein fitter Kawhi Leonard würde die Raptors zu einem Top-Favoriten im Osten machen. Insbesondere, da Toronto-Schreck LeBron James jetzt im Westen spielt. Leonard war vor seiner Verletzung einer der besten Spieler der NBA und stellt selbst DeRozan in den Schatten. Zweimal wurde er zum „Defensive Player Of The Year“ gewählt. Offensiv war er mit seiner Athletik immer für 25 Punkte gut und ist mit einem Karriere-Wert von 38 % ein hervorragender Dreierschütze.

Das Problem: Niemand weiß, ob „The Claw“ bei seiner Rückkehr der Alte ist, bzw. ob er überhaupt bereit ist für die Raptors auf Korbjagd zu gehen. Er könnte auch einfach das Jahr aussitzen, wie schon in San Antonio. Außerdem läuft sein Vertrag 2019 aus. Dann könnte er sich den Lakers anschließen und die Raptors ständen mit leeren Händen da. Gut möglich, dass die Raptors Leonard direkt weiter traden, sollte er sich weigern zu spielen. Die Aussicht, nach Kanada zu ziehen scheint ihn nicht zu begeistern.

 

Mit Danny Green bekommt Toronto einen wertvollen Rollenspieler, der stark in der Verteidigung ist. Doch auch sein Vertrag läuft nächstes Jahr aus.

Zudem geben sie mit DeRozan einen All-Star ab, der noch mehrere Jahre unter Vertrag steht. Sicher ist ein gesunder Leonard defensiv ein Upgrade und auch offensiv ist er dank seines Dreiers ein vielseitigerer Spieler. Der 28-jährige legte in der letzten Saison dennoch 23 Zähler im Schnitt auf. Der Shooting Guard gilt zudem als Identifikationsfigur der Fans. Er wurde vom Team aus Ontario gedraftet und war hauptverantwortlich für den sportlichen Aufschwung. 2016 entschied er sich gegen die Avancen anderer Teams und verlängerte seinen Vertrag um weitere fünf Jahre.

Diese Loyalität hat ihm die Franchise nicht zurückgezahlt. Angeblich sollen sie ihm in der letzten Woche noch versichert haben, dass er nicht getradet wird. Auf seinem Instagram-Account machte DeRozan seinem Unmut Luft: „Sie erzählen dir etwas und tun dann das Gegenteil. Es gibt keine Loyalität mehr in diesem Geschäft.“

 

 

Die Fans werden ihn vermissen. Auch der kanadische Rapper Drake, Edelfan der Raptors, bedankte sich: „Du hast Toronto durch die erfolgreichste Ära der Clubgeschichte geführt. Du bist Toronto!“

 

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San Antonio: Doch kein Rebuild?

Die meisten Beobachter gingen davon aus, dass die Spurs ein Paket aus jungen Spielern und Draft Picks für Kawhi bekommen. Mit DeRozan bekommen sie jetzt einen Star, der sie im hart umkämpften Westen zumindest wettbewerbsfähig machen kann. „Ich glaube, das ist ein guter Trade für beide Teams. Kawhi wird weiterhin ein guter Spieler sein, aber wir sind sehr froh darüber DeMar zu haben. Er ist ein Teamplayer“, sagte Coach Popovich.

 

 

Vielleicht kann „Pop“ ja sogar noch mehr aus dem 28-jährigen rausholen und ihn zu einem guten Verteidiger machen. Die Athletik dazu hätte er. Mit Jakob Pöltl bekommt San Antonio zudem ein vielversprechendes Talent. Der Center kam in der letzten Saison nur sporadisch zum Einsatz, zeigte aber gute Ansätze. Popovich hat bewiesen, dass er ein Händchen für internationale Spieler hat. Der Draft Pick ist für die Positionen 1-20 geschützt. Das heißt, nur wenn er weiter hinten landet, geht er an die Spurs. Doch Beispiele wie Tony Parker (an Position 27 gedraftet) und Manu Ginobili (47. Pick) zeigen, dass diese Franchise auch hier Talent findet.

 

Wie der Trade letztendlich bewertet wird, hängt insbesondere von Leonard ab. Spielt er für die Raptors und verlängert er gar seinen Vertrag, haben sie ein gutes Geschäft gemacht. Die Spurs haben aus einer schwierigen Situation das Beste rausgeholt und dürfen sich momentan als Gewinner fühlen.

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July 19, 2018

Von 888sport

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Nach 9 von 21 Etappen geht es nun über die Alpen. Die meisten Topfavoriten sind noch im Rennen, die Tour sorgte allerdings auch schon für ein paar Überraschungen.

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Erster deutscher Etappensieg

John Degenkolb holte bei der neunten Etappe den ersten deutschen Tagessieg. Der 29-Jährige konnte damit eine lange Leidenszeit beenden. Überschattet wurde die Etappe, die von Arras Citadelle nach Roubaix führt, wieder einmal von vielen Stürzen.

In seiner Karriere wurde John Degenkolb bei der Tour de France schon sechsmal Zweiter, konnte jedoch nie eine Etappe für sich entscheiden. Am Sonntag gelang es ihm endlich die Durststrecke zu beenden. "Es ist wirklich unglaublich, das ist sehr emotional für mich. Ich fühle pure Freude.", sagte der Radprofi anschließend im Interview.

Im Januar 2016 verletzte sich Degenkolb schwer, als er mit seiner Trainingsgruppe von einer Geistesfahrerin umgefahren wurde. "Ich habe superschwere Zeiten hinter mir. Jeder hat doch gesagt, ich bin am Ende, nach dem, was bei meinem Trainingsunfall 2016 passiert ist. " erinnert sich Degenkolb. Seinen letzten großen Sieg feierte er ebenfalls in Roubaix. Im Jahr 2015 gewann er den Klassiker Paris-Roubaix.

 

Die Kopfsteinpflaster-Etappe von Arras Citadelle nach Roubaix gilt als Gefürchtetste der Tour. Es wird auch oft von der "Hölle des Nordens" gesprochen. Bei der Teilstrecke gibt es 15 Abschnitte über Kopfsteinpflaster, die zusammen mehr als 22 Kilometer lang sind.

Das Rennen war hart umkämpft. Sechs Kilometer vor dem Ziel setzte sich Van Avermaet (BMC Racing Team), der Gesamtführende, vom Hauptfeld ab. Lediglich Degenkolb und Yves Lampaert (Quick-Step Floors) konnten ihm folgen. Der Mitfavorit auf den Tagessieg, Peter Sagan, konnte nicht mithalten und fiel zurück.

Im Schlussprint attackierte Degenkolb (Team Trek-Segafredo) zum richtigen Zeitpunkt den führenden Belgier und kam mit knappem Vorsprung ins Ziel. Lampaert wurde Dritter, Sagan erreichte noch hinter Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) den fünften Platz. Der Slowake ist mit 299 Punkten Führender der Punktewertung und wird weiterhin das Grüne Trikot tragen.

 

Die befürchteten Stürze

Wie auch in den Jahren zuvor kam es wieder zu einigen Stürzen. Einer der Favoriten, Richie Porte vom Team BMC Racing, musste das Rennen schon nach zehn Kilometern beenden. Der Australier war bereits vor dem ersten Kopfsteinpflaster-Abschnitt gestürzt und musste daraufhin aufgeben. Besonders bitter, da für ihn bereits im Vorjahr nach der neunten Etappe die Tour zu Ende war. Er brach sich auf der Abfahrt vom Mont du Chat das Schlüsselbein und die Hüfte.

Bis zu seinem Ausscheiden war Porte mit nur 57 Sekunden Rückstand auf Teamkollege Avermaet auf dem zehnten Platz. Vor der diesjährigen Tour de France galt er als einer der ärgsten Konkurrenten des viermaligen Gesamtsiegers, Chris Froome (Team Sky).

Der Brite ist nach neun Etappen auf Platz 8. "Ich fühle mich großartig und bin genau da, wo ich sein wollte", sagte der umstrittene Brite. Die "Hölle des Nordens" hat der 33-Jährige weitestgehend unbeschadet gemeistert.

Durch die starken Leistungen von Froomes Teamkollege, Philippe Gilbert, kann das Team Sky in der nächsten Etappe taktieren. "Er fährt wirklich sehr gut. Für uns ist es einfach fantastisch,  dass wir dadurch viele Optionen haben", sagte Froome, der eine Minute hinter seinem Teamkollegen liegt.  Die Quote auf einen erneuten Gesamtsieg liegt bei 1,95.

 

Van Avermaet verteidigt durch seinen zweiten Platz das Gelbe Trikot und bleibt in der Gesamtwertung 43 Sekunden vor Geraint Thomas. Dies könnte sich am Dienstag schon wieder ändern, da er nicht als Bergspezialist gilt und die nächste Etappe durch die Alpen geht. 

Dicht dahinter folgt Philippe Gilbert. (+44 Sekunden). Bester Deutscher ist Marcus Burghardt (Bora-hansgrohe) auf dem 37. Platz mit 8:53 Rückstand. Nach 9 von 21 Etappen belegt Quick-Step den ersten Platz der Teamwertung, gefolgt von Movistar. Die Quote für einen Sieg von Team Sky liegt bei 5,50.

 Die Top 10 des aktuellen Gesamtklassements:  

   1. Greg Van Avermaet (Belgien/BMC Racing) 36:07:17

   2. Geraint Thomas (Großbritannien/Sky) +0:43 Minuten

   3. Philippe Gilbert (Belgien/Quick-Step Floors) +0:44

   4. Bob Jungels (Luxemburg/Quick-Step Floors) +0:50

   5. Alejandro Valverde (Spanien/Movistar) +1:31

   6. Rafal Majka (Polen/Bora-hansgrohe) +1:32

   7. Jakob Fuglsang (Dänemark/Astana) +1:33

   8. Chris Froome (Großbritannien/Sky) +1:42

   9. Adam Yates (Großbritannien/Mitchelton-Scott) +1:42

   10. Mikel Landa (Spanien/Movistar) +1:42

Nun haben die Fahrer einen Tag Zeit zur Regeneration. Nach dem Ruhetag steht am Dienstag die erste schwere Etappe durch die Alpen an. 159 Kilometer müssen von Annecy nach Le-Grand-Bornand zurückgelegt werden.

 

Etappe 10

Noch liegen die Topfavoriten nahe beieinander, dies könnte sich nach der zehnten Etappe ändern. Zwar endet die Etappe mit einer Abfahrt, davor wird den Fahrern jedoch alles abverlangt:

Auf dem Weg zum Ziel gibt es eine Bergwertung der höchsten Kategorie und drei der ersten. Vor allem der Anstieg zum Plateau de Glières auf dem Col de la Croix Fry nach circa 70 Kilometern hat es in sich. Mit einer durchschnittlichen Steigung von elf Prozent und einer 1,8 Kilometer langen Schotterpiste gehört der Teil zur "Hors Catégorie".

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July 16, 2018

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17. August 2020

 

Die besten Spieler der Welt sind unabhängig von den Bedingungen dazu in der Lage, ihre beste Leistung zu bringen, egal wie der Platz, die Atmosphäre oder gar der Gegner ist.

Nicht jeder kann Roger Federer sein, obwohl dies zumindest für ein spannendes Wimbledon-Turnier sorgen würde. Unterschiedliche Spielfeldbeläge sind der größte Faktor im Hinblick auf die Leistungen der Spieler.

Der Hartplatz ist dabei das täglich Brot der ATP-Tour, obwohl es auch hier verschiedene Varianten gibt. Viele entwickeln die Tendenz, auf Sand gut zu spielen, während andere wiederum den Beginn der Gras-Saison kaum erwarten können. Welchen Unterschied machen die verschiedenen Beläge also, wenn du auf Tennis wettest?

Das Gras ist grüner 

Es gibt allenfalls einige wenige Spieler auf der ATP-Tour, die sich als Grasplatz-Spezialisten bezeichnen würden, und das aus gutem Grund.

Spieler können sich erfolgreich durch die ganze Saison spielen und sämtliche Punkte auf Sand oder Hartplatz einfahren und den anderen Belag konsequent ignorieren.

Wenn sich ein Spieler hingegen dazu entschließen würde, nur auf Grasplätzen zu spielen, hätte er einen sehr vollen Kalender um den Monat Juni herum, während der Rest des Jahres frei bliebe.

Der Name Federer wurde zum Synonym für Wimbledon (dafür sorgten seine 8 Titel), doch die Schweizer Legende sicherte sich ebenso 11 Titel in den Zwei Hartplatz-Grand Slams.

All jene, die auf Gras überragend spielen, müssen daher einen Weg finden, um auf den anderen Belägen ebenfalls zu überleben, um ganzjährig erfolgreich zu sein.

Das zeigt sich bereits, wenn man einen Blick auf Federer wirft. Bei den US Open ist er mit einer Quote von 4,50 hinter Novak Djokovic zu finden, während die weiteren üblichen Verdächtigen nach ihm (Nadal, Zverev, del Potro) regelmäßig auf allen Belägen Herausforderer sind.

Auch bei den Australian Open 2019 ist nur Djokovic mit einer Quote von 4,00 auf den Turniersieg vor Federer zu finden.

Die geringe Anzahl an Grasturnieren wird von vielen beklagt – meist aber von denjenigen, die ihre besten Leistungen auf diesem Belag abliefern. Wenn Gras genauso wie andere Oberflächen gewichtet würde, würde Feliciano Lopez wohl auf eine Karriere als ständiges Mitglied der Top 10 zurückblicken können, statt immer nur knapp außen vor zu sein.

Lopez holte sich seinen ersten ATP500-Titel im letzten Jahr in Queen’s, als er ein Quartett aus den Top-15 schlug. Er ist eine Besonderheit unter den spanischen Spielern, da seine Landsleute für gewöhnlich eher stark auf Sand spielen.

Lopez' offensives Spiel kann auf dem gnadenlosen Sandplatz gekontert werden, lässt ihn jedoch auf Gras Winner sowie Volleys produzieren.

Es ist sicherlich ausgesprochen hilfreich, dass Lopez einen starken Aufschlag hat, auf den er auf Gras leichter zurückgreifen kann, als auf anderen Belägen.

Lopez ist ein großer Fan des Serve-und-Volley-Spiels, das lange Zeit untrennbar mit Wimbledon verbunden war, zuletzt aber aus der Mode gekommen ist.

Die aussterbende Kunst des Serve-Volleys im Tennis

Seine schwindende Beliebtheit ist aus vielen Gründen bedauerlich. Der große Erfolg des Tennis liegt nicht zuletzt am Aufeinandertreffen unterschiedlicher Spielstile und wenn beide Spieler Serve-und-Volley einsetzen oder darauf kontern, kann dies eine fesselnde Erfahrung sein.

Zudem funktioniert es immer noch. Tatsächlich kann Serve-und-Volley oftmals zu einer Art Handicap zwischen Spielern werden, deren Fähigkeiten auf anderen Belägen weit auseinandergehen, da die Strategie viele Elemente des gegnerischen Spiels ausgleicht, weil die Punkte wahnsinnig schnell vorbei sein können.

Nadal kann dies bestätigen, nachdem er 2015 in Wimbledon gegen Dustin Brown verlor. Der 7:5, 3:6, 6:4, 6:4 Sieg der damaligen Nummer 102 der Welt war eine unfassbare Vorstellung des mutigen Attackierens, dabei ist Brown ein wohlbekannter Außenseiter, dessen Spiel bisweilen zwischen hervorragend und unberechenbar schwankt.

Nadal musste nochmals als Beweis für die Vorzüge des Serve-und-Volley-Spiels herhalten. 2017 zeigte sich, dass er auf Gras ebenfalls ein Normalsterblicher ist, als er im Achtelfinale gegen den widerstandsfähigen Gilles Muller mit 6:3, 6:4, 3:6, 4:6, 15:13 verlor.

Der epische Schlagabtausch wurde nicht etwa von dem schwachen Spiel von Nadal geprägt, sondern vielmehr von Mullers Fähigkeit, tolle Aufschläge und spektakuläre Winner anzubringen.

Auf jedem anderen Belag würde Nadal gegen Muller und Brown (wie auch gegen Lukas Rosol und Steve Darcis, zwei andere meist unspektakuläre Spieler, die sich zu unerreichten Höhen aufschwingen konnten, als sie ​Nadal in Wimbledon überraschend schlugen) siegessicher sein.

Auf Sand würde Nadal natürlich in einem Spiel gegen alle diese Spieler gleichzeitig der turmhohe Favorit sein. Das mag natürlich etwas übertrieben sein, aber Nadal übt eine solche Übermacht auf die French Open aus, dass er so ziemlich jedes Turnier seit seinem ersten Titel 2005 dominiert hat.

Elf Titel später ist es unmöglich vorherzusagen, ob es jemals einen verdienten Nachfolger auf den Titel „König des Sandplatzes“ geben wird. Nadals Überlegenheit hat jedenfalls die Messlatte für Sandplatzspezialisten sehr viel höher gelegt. 

Ein Hoch auf den König des Sandplatzes

Neben all den Lobgesängen auf Roger Federer und Andy Murray in Wimbledon kann man schon einmal leicht vergessen, dass Nadal selbst ebenfalls zwei Wimbledon-Titel eingefahren hat und immer unter den Favoriten in London genannt wird.

Trotzdem ist der Spanier deutlich schwieriger auf Sand zu spielen – was sogar dazu führte, dass Roger Federer bei den French Open nicht mehr antritt, da es sich für ihn einfach nicht lohnt.

Die langsamere Beschaffenheit des Sandbelages ist vor allem gut für Spieler mit großartigen athletischen Fähigkeiten, ausreichenden defensiven Fertigkeiten und einer großen mentalen Stärke.

Nadal hat all diese Eigenschaften in riesigen Mengen und vor allem die beiden erstgenannten Elemente sorgen dafür, dass jeder Belagswechsel eine Leichtigkeit für den Spanier darstellt.

Seine mentale Widerstandskraft sorgt unterdessen dafür, dass Nadal in der Lage ist, bei langen Ballwechseln geduldig zu bleiben, um schließlich mit tödlicher Präzision den Zeitpunkt der Attacke zu wählen.

Nadals unglaubliche physische Stärke überstrahlt hin und wieder seine technische Fähigkeit, spielend zwischen Defensive und Angriff zu wechseln, während der Topspin-Schlag ihn zum vollendeten Spieler auf Sand macht.

Die relative Abwesenheit von Geschwindigkeit stiehlt den wuchtigen Aufschlagskönnern deren Möglichkeit, Ass um Ass zu schlagen. Somit wird es für die Spieler, die es gewohnt sind, ihren eigenen Aufschlag recht einfach zu halten, deutlich schwieriger als zuvor.

Beim Blick auf die Spieler mit dem Sandplatz als Lieblingsbelag macht deutlich, dass es durchaus Gemeinsamkeiten gibt; Spieler wie Albert Ramos, Pablo Cuevas und David Ferrer haben sich in den hohen Regionen der Weltrangliste etabliert, weil ihre Topspin-Vorhand sie Punkte kontrollieren und letztlich Siege einfahren lässt. Ferrer ist dauerhaft in den Top 10 vertreten und erreichte 2013 das Finale der French Open.

Dominic Thiem hat ähnliche Waffen in seinem Arsenal und blickt ab dem zukünftigen Rücktritt von Nadal auf den Sieg in den French Open, obwohl es immer wahrscheinlicher erscheint, dass Nadal das Pariser Turnier für alle Zeiten für sich entscheidet.

Thiem ist besonders auffällig, da er sämtliche Ranglistenpunkte im Grunde auf Sand einfährt und auf anderen Belegen wie Hartplatz oder Gras nicht mithalten kann.

Thiems Schwierigkeiten auf dem Hartplatz sind etwas merkwürdig, da er einen kraftvollen Aufschlag und eine starke Vorhand mitbringt, die im die Fähigkeit geben sollten, Punkte zu diktieren.

So liegen die Quoten von Thiem bei ATP-Turnier in Toronto dann auch nur bei 21,00 und damit weit hinter den Favoriten zurück.

Vielleicht ist es eine Frage der Strategie, da Thiem so komfortabel mit seiner Taktik auf dem Sandplatz spielt und nicht in der Lage zu sein scheint, sich den anderen Belägen entsprechend anzupassen.

Kann Edmund der zukünftige Tennisstar werden?

Kyle Edmund ist ein untypischer britischer Tennisspieler; mit Wimbledon vor der Tür und einem britischen Spieler auf Rang 17 der Weltrangliste könnte man erwarten, dass die nationale Presse in England Edmund zum Titelkandidaten hypt.

Auch wenn er auf Gras und vor heimischer Kulisse nichtsdestotrotz stets weit kommen kann, ist es der Sand, auf dem Edmund sein bestes Tennis spielt, sodass wohl eher die French Open seine größte Chance auf einen Grand Slam Triumph sein werden (erneut mit der Einschränkung, dass Nadal dazu erst zurücktreten müsste).

Edmund gewöhnte sich bereits in jungem Alter an den Sandplatz, da ihm langsamere Beläge mehr Zeit dafür geben, seine Vorhand mit viel Präzision und Kraft auszuspielen.

Mit mehr Sportlichkeit und einer verbesserten Rückhand hat Edmund alle Chancen, auf Sand eine echte Gefahr darzustellen.

Selbstverständlich spielen die besten Spieler auf allen Belägen gut, doch oftmals ist es die Gewohnheit, die den Unterschied ausmachen kann und zusätzliches Selbstvertrauen bringt.

Nehmen wir nur Victor Estrella Burgos als Beispiel eines Profis auf Sandplätzen rund um die Welt. Der ehemalige Top-50-Spieler gewann die ersten drei Auflagen des ATP 250 Turniers in Quito und entfaltete damit Dominanz wie sonst nur Nadal.

Während Estrella auf allen Sandplätzen spielen kann, fand er ein zweites Zuhause in Quito, indem er sich an die atemberaubende Höhenluft sowie das Spielfeld einstellte.

Ob Nadal und Federer sich ebenso anpassen könnten, wird wohl eine der größten unbeantworteten Fragen unserer Zeit bleiben, doch wir können davon ausgehen, dass sie sich gut schlagen würden.

 

15. Juli 2018

 

* Die Rechte am Bild liegen bei Chris Symes / AP Photos *

July 15, 2018

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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  Der Fußball hat seine Weltmeisterschaft, das Boxen die Schwergewichtsweltmeisterschaft. Tennis-Liebhaber sind bei Wimbledon hin und weg, während Cricket-Fans sich auf die „Ashes“ freuen können. Auch Pferderennen-Enthusiasten müssen nicht auf  Highlights verzichten. Im kalender rot markiert: Die Events „Royal Ascot“, das „Cheltenham Festival“ und das „Glorious Goodwood“.

Der Höhepunkt des königlichen Sports ist zweifelsohne das Flat-Racing der Gruppe 1 - und das völlig zu Recht. Als ein für die großen Anlässe reserviertes Ereignis wird ein Preisgeld ausgeschüttet, welches die größten Namen des Pferderennsports anlockt, inklusive Top-Trainern, Reitern mit Ambitionen auf den Titel des Siegerjockeys und natürlich den Pferden selbst.

Würde man Pferdeliebhaber nach den  Top-5 Tier aller Zeiten fragen, würde Frankel in ziemlich jeder Liste auftauchen. Warum? Nun, das mehrfach ausgezeichnete Hengstfohlen beendete seine Karriere nach 14 Auftritten ungeschlagen und gewann dabei konstant die größten und besten Gruppe 1 Rennen - von der Ankündigung des ersten Starts und dem darauffolgenden Sieg bei den Dewhurst Stakes 2010 in Newmarket bis zum letzten Rennen und der Champion Stakes Medaille 2012. 

 

 

Pferderennsport-Fans warten derzeit geduldig auf das Auftauchen des nächsten Wundertieres. Obwohl momentan ein paar Kandidaten in der Warteschleife gibt, von denen einige sogar die Frankel-Blutlinie besitzen, benötigt es doch einiges, um die großen Stiefel zu füllen. Seine großen Gruppe 1 Erfolge beinhalten die Queen Anne Stakes, Lockinge Stakes, Queen Elizabeth II Stakes sowie zweimal die Sussex Stakes.

Letzteres ist eines der Hauptereignisse des Glorious Goodwood Events, das 2018 zwischen 31. Juli und 4. August, stattfinden wird. Das überaus beliebte Pferderennsport-Spektakel ist sowohl bei eingefleischten als auch gelegentlichen Fans ein wahrer Hit und beinhaltet nicht weniger als drei der 36 jährlich ausgetragenen Gruppe 1 Flat-Races in Großbritannien. Die perfekte Bühne für einen jungen Thronbewerber, sich in den Fokus zu kämpfen.

Als eines der größten Sportwetten-Ereignisse des Jahres hat Glorious Goodwood ein wenig für jeden im Angebot, inklusive einer Vielzahl an großen Gewinnen. Blicken wir gemeinsam auf die drei Gruppe 1 Rennen und welche Schlussfolgerungen Sportwetter aus den vorherigen Events ziehen können.

Sussex Stakes

Gibt es einen besseren Auftakt als das Rennen, das der großartige Frankel 2011 und 2012 gewann? Zugleich machte es ihn zum erfolgreichsten Teilnehmer aller Zeiten über eine Meile. Kann das je übertroffen werden? „Here Comes When“ sicherte sich 2017 die Ehren für Jim Crowley und Andrew Balding, indem er den laut Quoten favorisierten Hengst Ribchester um Haaresbreite auf Rang zwei verwies - trotz eines 21,00 Preisschildes.

Ein Fotofininsh. Nichts Neues für das Rennen, welches 1978 zum ersten Mal ausgetragen wurde. The  Gurkha, Sieger des Jahres 2016, schlug Silbermedaillengewinner Galileo Gold knapp, ehe er mit zwei Siegen und drei Platzierungen aus fünf Starts die aktive Karriere beendete. Solow holte sich den Sieg 2015 und landete am Ende eine halbe Länge vor Arod und Kingsman. Er war im Ziel nur eine Länge besser als Toronado, der sich den prestigereichen Titel 12 Monate zuvor sicherte. Wenn Sie auf die Sussex Stakes wetten, würden die Statistiken ein enges Rennen sowie ein hauchdünne Gewinndistanz suggerieren. Das sollte auf jeden Fall bedacht werden.

 

 

„Without Parole“ war ein großer Favorit in den Ante-Post-Wetten für die 2018 Qatar Sussex Stakes, was keinen überraschte, der die aktuellen Trends verfolgt. Zum einen besitzt der dreijährige Hengst die Frankel-Blutlinie in seinen Adern. Dies allein sollte genügen, um die Aufmerksamkeit all jener zu erlangen, die gerne blind wetten. Des Weiteren wurde er von John Gosden trainiert, der das Rennen 2014 mit Kingman gewann. Ein perfekter, siegreicher Start ins Leben als Rennpferd war mit Sicherheit nicht hinderlich.

Auf „Without Parole“ lasten hohen Erwartungen, die ihn jedoch nicht zu bremsen scheinen. Jeder, der dem Sport verbunden ist hofft, dass er zum zweiten Frankel wird. Zu hohe Erwartungen? Wir werden sehen.

Goodwood Cup

Dieses umkämpfte Flat-Race der Gruppe 1 wird über zwei Meilen ausgetragen und hat seine Wurzeln im Jahr 1812, als Shoestrings sich in den Geschichtsbüchern verewigte. Jüngere Sportwetter des Rennens haben einiges an Drama erlebt, etwa in Form von Stradivarius, das den Favoriten Big Orange 2017 bei eigenen Quoten von 7,00 um gerade einmal zwei Längen schlug.

Big Orange war nach den Siegen aus 2015 und 2016 auf dem Weg zum Hattrick, doch ein geschlagener Favorit ist zweifellos nichts Neues im Goodwood Cup.

 

 

Big Orange gewann das Rennen ebenfalls erstmals aus einer Position mit Quoten von rund 7,00, indem er den eher favorisierten „Quest for More“ mit einer Quote von 5,50 hinter sich ließ.

 2014 ritt Kieran Fallon „Cavalryman“ mit einer Quote von 6,00 in die Siegerbox. Der Favorit des Tages, Estimate, landete hingegen auf dem letzten der acht Plätze. Sportwetter, die gerne nach Mustern Ausschau halten, werden keinerlei weiteren Zuspruch benötigen, um eine Wette auf einen Außenseitersieg beim Goodwood Cup zu platzieren.

Andere wichtige Punkte hinsichtlich des Rennens sind der Jockey Jamie Spencer, der zwei der letzten drei Auflagen für sich entscheiden konnte, wobei er beide auf dem Rücken von Big Orange einfuhr. Frankie Dettori war für die gescheiterte Triple-Mission verantwortlich.

Ein seltener Fehltritt für den Sieger der großen sieben, da er in seiner Karriere gleich drei Goodwood Cup Sieger ritt - Kayf Tara (1999), Schiaparelli (2009) sowie Opinion Poll (2011). Seitdem der letzte sich nach Hause verabschiedete, brachte der Italiener eine Statistik von 3-8-11-2 an. Er ist stets einen zweiten Blick wert und kann auf diesem Level nie abgeschrieben werden. Dennoch liegt noch ein weiter Weg vor ihm, um Lester Piggotts Marke von fünf Erfolgen zu erreichen.

Nassau Stakes

Der letzte der drei Teile in der Glorious Goodwood Woche findet oftmals am Samstag statt. Eine Meile und ein Fuß liegt vor dem Starterfeld. 2017 gab es einen Preispool von £600.000 zu gewinnen, von denen über £340.000 an den Sieger gingen.

Winter holte sich den Sieg für die Partnerschaft zwischen Ryan Moore und Aidan O'Brien, die bereits im Jahr zuvor mit Minding triumphierten. Zu diesem Zeitpunkt handelte es sich erst um Moores zweiten Nassau Stakes Sieg, doch es würde schon eines mutigen Tipsters bedürfen, um gegen weitere Erfolge zu wetten.

Trainer Aidan O'Brien ist ein wenig mehr an den Goodwood-Siegerkreis gewöhnt, mit bereits 4 Pokalen in der Vitrine: „Minding“ (2016) und „Winter“ (2017),  „Peeping Fawn“ in 2007 und „Halfway To Heaven“ ein Jahr später. Der Ire scheint seine Doppelsiege zu genießen. Der führende Trainer in der Bestenliste bleibt mit acht Siegen Sir Henry Cecil, der diese Marke wohl noch eine lange Zeit halten wird.

 

 

Für große Pferdeveranstaltungen, und vor allem für Glorious Goodwood, zeigen sich die Favoriten in den Nassau Stakes seltsamerweise von ihrer besten Seite. Dreimal in Folge gewann zuletzt der Teilnehmer mit den kleinsten Quoten - 2015, 2016 und 2017. Die geringsten Quoten gehörten dabei 2016 „Minding“, der mit einer Quote von 1,20 wie erwartet ablieferte. Der talentierte Hengst hatte es etwas schwieriger als gedacht. Der Zweitplatzierte Queens Trust landete mit nur 1 ¼ Längen hinter dem Sieger und schrammte knapp an einer Sensation vorbei.

  

  

 

 

July 15, 2018

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Titelverteidiger: Roger Federer und Gabine Muguruza

Finalisten des Vorjahres: Marin Čilić und Venus Williams

Preisgeld: 38,4 Millionen Euro

Das Ü30-Halbfinale: Anderson vs Isner | Djokovic vs Nadal

Nach Kevin Andersons Marathon-Sieg gegen den Rasenkönig Roger Federer geht er mit breiter Brust ins Halbfinale gegen John Isner. Im Duell der Zwei-Meter-Männer hat Anderson durch seine Spielstärke leicht die Nase vorne. Isner wird den Südafrikaner durch sein starkes Aufschlagspiel dennoch vor Probleme stellen können. Aktuell stehen die Quoten bei 1.95 für Anderson und 1.88 für Isner.

Im zweiten Halbfinale gibt es eine Wiederauflage des ewigen Duells zwischen Rafael Nadal und Novak Djokovic. Kein Aufeinandertreffen hat es in der Tennis-Geschichte häufiger gegeben. Aktuell liegt der Serbe mit 26 Siegen und 25 Niederlagen leicht vorne. Gegen die aktuelle Nummer eins geht der "Djoker" als Underdog ins Rennen, obwohl er nach seiner langen Verletzungspause wieder in Top-Form ist. Die Quoten liegen hauchzart auseinander: 1.94 für Djokovic zu 1.87 für Nadal.

Kerber zum zweiten Mal im Wimbledon-Finale

Angelique Kerber konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden. In einem dominanten ersten Durchgang wies sie Jelena Ostapenko klar in die Schranken. Im zweiten Satz brach Ostapenko dann ein. Beim Stand von 5:1 konnte die Lettin zwar noch zwei Matchbälle Kerbers abwehren, aber das reichte am Ende nicht. Nach nur einer Stunde steht die Siegerin fest (6:3, 6:3). Angelique Kerber erreicht zum zweiten Mal in ihrer Karriere ein Wimbledon-Finale.

"Es war ein hartes Match, Jelena kämpft immer bis zum letzten Punkt", sagte Kerber im Interview nach dem Spiel. "Den musst du gewinnen, anders geht es nicht. Ich bin wirklich glücklich und stolz, hier wieder im Finale zu stehen. Das war mein Traum, seitdem ich ein Kind war."

Nach der Niederlage von Ostapenko gegen Kerber steht fest, dass Julia Görges in der neuen Weltrangliste am Montag wieder in den Top Ten sein wird – unabhängig von ihrem Halbfinal-Ergebnis.

Kein deutsches Finale – Williams eine Nummer zu groß für Görges

Gegen die siebenmalige Wimbledon-Gewinnerin Serena Williams ging Görges klar als Underdog ins Match. Dennoch genoss sie ihren ersten Auftritt auf dem Centre Court. Bereits nach dem ersten Satz war klar, dass die Deutsche auf dem Niveau nur schwer mithalten kann. Williams spielte als wäre sie nie weg gewesen. Obwohl sie erst kurz vor den French Open Anfang Juni nach 13 Monaten Schwangerschaftspause auf den Court zurück gekehrt war, hat die 36-Jährige schon wieder ein Level erreicht, auf dem sie kaum zu schlagen ist.

Auch der zweite Satz war eine klare Angelegenheit. Zwei Matchbälle wehrte die Deutsche beim Stand von 2:6 noch ab, doch nach 70 Minuten musste sie sich der ehemaligen Nummer eins geschlagen geben. Görges ist dennoch sehr stolz auf ihre Leistung. "Ich reise auf jeden Fall mit erhobenem Haupt ab", sagte sie nach dem Spiel.

"Ein deutsches Finale wäre natürlich schön gewesen", sagte Kerber, "ich freue mich trotzdem auf Samstag." Ihre Gegnerin steht durch ihren Finaleinzug wieder in der Top 30. "Es ist verrückt, ich habe das nicht erwartet", staunte die US-Amerikanerin nach ihrem Sieg. In Wimbledon bestritt sie erst das vierte Turnier nach der Geburt ihrer Tochter.

In das Finale am Samstag geht Williams als Favoritin. In ihrer aktuellen Form ist sie auf dem Rasen eine Macht. Angelique Kerber kann sich dennoch realistische Chancen ausrechnen, denn nach ihrem Formtief 2017, spielt sie in diesem Jahr wieder unglaublich konstant. Die Quoten stehen bei 1.45 für Williams und 2.75 für Kerber.

Mehr Tipps & Quoten für die French Open gibt's hier

July 13, 2018

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Superstar LeBron James sorgte in zuletzt mit seinem Wechsel zu den Los Angeles Lakers für einen Paukenschlag. Nachdem die Glamor-Franchise aus Kalifornien in den letzten Jahren in sportlicher Bedeutungslosigkeit versunken ist, erhob die Ankunft von „King James“ sie direkt zum Titelanwärter. Bei 888sport haben die Lakers jetzt eine Quote von 8.50 auf die Meisterschaft. Dabei gehen zwei deutsche Neuzugänge fast ein wenig unter. Moritz Wagner und Isaac Bonga wurden Ende Juni von den Lakers im Draft ausgewählt. Wir stellen die beiden vor.

 

Moritz Wagner – der deutsche Wolverine

Der 21-jährige Power Forward wuchs in Berlin auf  und durchlief die Nachwuchsakademie von Alba Berlin. Nach Kurzeinsätzen in der BBL und in der Euroleague wechselte er 2015 an die University of Michigan. In seiner zweiten Saison schaffte „Mo“ – wie sie ihn in den USA nennen – den Durchbruch. Er spielte im Schnitt knapp 24 Minuten und war mit 12,1 Punkten pro Spiel drittbester Scorer der „Wolverines.“

 In der Saison 2017/18 spielte er sich endgültig ins Rampenlicht: Er führte sein Team bis ins Finale der College-Liga NCAA, wo Michigan knapp der Villanova University unterlag. Mit 14,6 Zählern pro Partie war er Topscorer seines Teams und holte auch starke 7,1 Rebounds.

Spätestens jetzt war auf dem Radar der meisten NBA-Scouts und wurde folgerichtig von den Lakers an 25. Stelle ausgewählt.

Wagner ist ein moderner Big Man, der sowohl am Korb scoren kann, als auch den Wurf von außen treffen kann. In der Defensive kompensiert er seine fehlende Explosivität mit seiner Mobilität und starken Physis.  Bei seinem Summer-League-Debüt glänzte der Deutsche gleich mit 23 Zählern.  

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„Moritz hat uns mit der Leidenschaft, mit der er spielt, seiner selbstlosen Art sowie der Art und Weise, wie er sich bewegt, begeistert“, sagte Lakers-Coach Walton.

Da die Lakers auf den großen Positionen nach dem Abgang von Brook Lopez dünn besetzt sind, darf sich der Berliner durchaus Hoffnungen auf Einsatzzeit machen.

 

Isaac Bonga – von „Mainhatten“ nach Hollywood

Der Sohn kongolesischer Einwanderer entstammt der Jugendabteilung des Post SV Koblenz und lief bereits mit 16 in der Regionalliga auf. Im Juni 2016 wechselte er zu den Frankfurt Skyliners, um über die Drittliga-Nachwuchsmannschaft der Hessen an den Bundesligakader herangeführt zu werden.

 In der Saison 2016/17 wurde er zum „Liganeuling des Jahres“ gekürt, nachdem er für die Frankfurter Nachwuchsmannschaft in der dritthöchsten Liga im Schnitt 10,5 Punkte sowie 6,2 Rebounds sowie vier Korbvorlagen verbuchte. Trotz seiner Körpergröße von 2,03 m verfügt er über eine gute Spielübersicht und kann sowohl als Spielmacher als auch als Flügelspieler agieren.

Er wurde zu einigen renommierten NBA-Camps eingeladen, wo er sich den US-Scouts präsentieren konnte. Obwohl er mit 18 Jahren einer der jüngsten Spieler im Draft war, sicherten sich die Lakers in der zweiten Runde an 39. Stelle die Rechte am deutschen Talent.

 "Ich bin einfach froh, hier zu sein. Es ist toll, zu einer solchen Franchise zu gehören. Ich will mein Ding machen und mein Spiel verbessern", sagte Bonga über seinen Wechsel nach Los Angeles.

Aufgrund seines Alters und fehlenden Profi-Erfahrung wird Bonga in dieser Saison wohl die meiste Zeit für das G-League Team der Lakers auflaufen. Auf lange Sicht hat er aber das Potenzial zu einem wertvollen Rollenspieler zu werden.

July 12, 2018

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Der Transfer-Hammer des Jahres ist perfekt! Cristiano Ronaldo verlässt Real Madrid und wechselt für eine Ablöse von 117 Millionen Euro zum italienischen Meister Juventus Turin. Wir beleuchten, wie sich der Transfer auf den Spieler und die Vereine auswirkt.

Cristiano Ronaldo

Dass sich Ronaldo ausgerechnet jetzt zu einem Wechsel entscheidet, kommt durchaus überraschend. Schließlich hat er mit Real gerade zum dritten Mal hintereinander die Champions League gewonnen. In 41 Spielen erzielte der Stürmer 42 Tore und bewies damit, dass er auch im fortgeschrittenen Fußballalter von 33 Jahren immer noch zur Weltspitze gehört. In seinen neun Jahren bei Real holte er insgesamt 16 Titel. Viermal wurde er zum Weltfußballer gekürt. Warum also den Klub verlassen?

Trotz des Erfolges, fehlte Ronaldo häufig die Wertschätzung im Verein und von den eigenen Anhängern.  "Ich bin traurig und das weiß der Klub. Und zwar aus beruflichen Gründen", hatte Ronaldo 2012 nach einem Doppelpack gegen Granada gesagt. Das Verhältnis mit Real-Präsident Florentino Perez gilt schon länger als zerrüttet. Der starke Mann bei Real kokettierte immer wieder damit Ronaldo durch einen neuen „Galaktischen“ wie z.B. Neymar oder Mbappe zu ersetzen. „CR7“ empfand dies als Majestätsbeleidigung. In der Rückrunde soll Ronaldo eine Gehaltserhöhung gefordert haben, die ihn auf eine Stufe mit Lionel Messi heben würde. Perez weigerte sich dem Wunsch nachzukommen.

Auch bei den Anhängern war Ronaldo nicht immer unumstritten. Neben seinen Toren, brachte der 33-Jährige nämlich auch seinen Hang zur Selbstinszenierung mit nach Madrid. Gerade wenn es mal nicht lief, machte ihn das zur Zielscheibe für den Unmut der „Madridistas.“ Nach schlechten Leistungen, musste er sich selbst im Bernabeu Stadion Pfiffe des Anhangs gefallen lassen.

 

 

Dennoch blickt der Superstar dankbar auf seine Zeit in Madrid zurück: "Die Zeit bei Real Madrid, die Zeit in dieser Stadt, war wahrscheinlich die glücklichste meines Lebens", betonte er.

In Italien werden sie ihn mit offenen Armen empfangen. Bereits vor der offiziellen Bekanntgabe des Transfers, sicherten sich zahlreiche Juve-Fans ein Trikot mit der Nummer sieben. Ronaldo bekommt einen Neustart und wird in der Serie A der unangefochtene Platzhirsch. 30 Millionen Euro Jahresgehalt schaden auch nicht.

 

 

Real Madrid

In Madrid bricht mit dem Verkauf von Ronaldo eine neue Ära an. Neun Jahre lang prägte er den Klub und war in einer Mannschaft voller Superstars stets der Super-Superstar. Der Portugiese erzielte in 438 Spielen sagenhafte 450 Tore.

ieses Leistungsvermögen wird nur schwer zu ersetzen sein, selbst durch Neymar oder Mbappe. In einem Statement bedankte sich der Verein für Ronaldos Verdienste: „Wir bedanken uns bei einem Spieler der gezeigt hat, dass er der beste der Welt ist und eine der großartigsten Epochen unseres Vereins geprägt hat“. Aus sportlicher Sicht ist der Abgang ein herber Rückschlag. Mit einer Quote von 2.25 liegt man im Kampf um die spanische Meisterschaft deutlich hinter dem Dauerrivalen aus Barcelona (1.85).

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In der Champions League ist der Titelverteidiger mit einer Quote von 1.80 dennoch Favorit auf eine besser Endplatzierung als der katalanische Rivale (1.95). Es bleibt abzuwarten ob die Königlichen auf dem Transfermarkt nochmal einen Kracher landen.

 

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Juventus Turin

Für die Italiener ist die Ronaldo-Verpflichtung ein echter Coup. Nationalspieler und Ex-Real-Star Sami Khedira freut sich bereits auf seinen neuen Teamkollegen:  „Wir haben zusammen großartige Momente in Madrid erlebt. Ich kann es kaum erwarten, wieder mit dir zu arbeiten. Heute ist ein besonderer Tag für Juve."

Ronaldo mag mit seinen 33 Jahren vermeintlich über seinen Zenit hinaus sein, seine Professionalität, seine Disziplin und seine Hingabe für den Erfolg sprechen jedoch dafür, dass er noch mehrere Jahre auf dem Weltklasse-Niveau abliefern kann. Selbst abseits des Platzes lohnt sich der Deal. Die Aktie der Turiner stieg nach der Bekanntgabe des Transfers um fast sechs Prozent und erreichte ein Jahreshoch. Die Trikot-Verkäufe werden weltweit in die Höhe schnellen und das Medieninteresse ist den Italienern sicher.

Mit Ronaldo bekommt Juves Offensive noch mehr Durchschlagskraft und einen Mann, der in den großen Spielen für den Unterschied sorgen kann. Die Hintermannschaft um Giorgio Chiellini zählt seit Jahren zu den besten in Europa. Er soll Juventus zum nächsten Schritt verhelfen und endlich wieder den Henkelpott nach Norditalien holen. Die Erfahrung dafür hat er in jedem Fall, schließlich war es Ronaldo, der Juves Titeltraum 2017 im Finale platzen ließ. Dennoch gilt Juve auch mit Ronaldo nicht als Favorit auf den Titel. Der FC Bayern (Quote von 1.60) ist im Vergleich mit Juventus (Quote von 2.25) Favorit auf eine bessere Endplatzierung.

 

In der Serie A war Juventus mit zuletzt sieben Meistertiteln in Folge ohnehin der große Favorit. Ronaldos Ankunft vergrößert den Abstand zur Konkurrenz weiter. Mit einer Quote von 1.45 liegt man sehr deutlich vor dem ersten Verfolger Napoli (7.00). Spannend ist die Frage, ob Juventus noch einen seiner Angreifer abgibt. In den italienischen und englischen Medien wird bereits über einen Abgang von Gonzalo Higuain spekuliert.

 

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July 11, 2018

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