Nachdem wir Euch bereits die Spitznamen einiger Bundesligisten gezeigt haben, sind nun die Beinamen internationaler Klubs an der Reihe. Hier sind daher die besten Spitznamen europäischer Fußballvereine!

Real Madrid („Merengues“)

Jeder hat vermutlich schon einmal von „Los Blancos oder den Königlichen” alias Real Madrid gehört. Diese Spitznamen sind einfach zu erklären. Während „Los Blancos“ sich auf die traditionell weißen Trikots der Madrilenen bezieht, entstand „Die Königlichen“ in Deutschland durch den Vereinsamen, „Real“ bedeutet nämlich übersetzt „königlich“. Der spanische König Alfonso XIII erlaubte 1920 dem Klub den Zusatz „Real“ in den Namen aufnehmen zu dürfen.

Nach Verpflichtungen von Stars wie Luís Figo, Zinédine Zidane oder Ronaldo entstand in den frühen 2000ern schnell der Spitzname „Galácticos“, also „die Galaktischen“.

Allerdings hat Real Madrid noch einen anderen Spitznamen: Merengues. Dieser Beiname entstand wohl aufgrund der weißen Trikots und damit wegen der Ähnlichkeit zu dem bekannten Gebäck, das in Deutschland als Baiser bekannt ist.

Atlético Madrid („Los Colchoneros“)

Doch auch Atlético Madrid hat einen eher ungewöhnlichen Spitznamen. In Spanien nennt man den Verein „Los Colchoneros“, was übersetzt „Die Matratzenmacher“ heißt. Das kam daher dass die meistverkaufte Matratze in Spanien nach dem Krieg ebenso rot-weiß-gestreift war, wie die Trikots von Atléti.

Chelsea FC („The Blues“, „The Pensioners”)

Heutzutage kennt man den FC Chelsea in Anlehnung an die Trikotfarbe als „The Blues“, doch früher nannte man den Londoner Fußballklub: „The Pensioners“. Diesen Spitznamen erhielt Chelsea aufgrund des nahe der Stamford Bridge gelegenen Pflegeheimes für Kriegsveteranen, dessen Bewohner „Chelsea Pensioners“ heißen. Bis 1952 war im Vereinswappen der Londonoer sogar solch ein Veteran zu finden.

FC Everton („The Toffees“)

Während der Stadtrivale des FC Everton, der FC Liverpool, mit „Reds“ wenig spektakulären Spitznamen trägt, ist der Spitzname von Everton selbst weit einfallsreicher. Die Spieler werden nämlich „The Toffees“ – „die Karamellbonbons“ genannt und so kam es zu dem Namen.

Die Toffee Lady verteilt vor dem Spiel Süßigkeiten.

Zunächst spielte der FC Everton an der Anfield Road, weshalb sich vor den Heimspielen viele Fans in den nahegelegenen Läden trafen, vor allem „Old Ma Bushell“, die für ihre „Everton Toffees“ bekannt war und „Old Mother Noblett“, die ihre „Everton Mints“ verkaufte, waren bei den Menschen beliebt.

Nachdem der FC Everton jedoch aus der Anfield Road auszog und fortan im Goodison Park spielte, bekam „Old Ma Bushell‘s“ Laden Finanzprobleme, weil Kunden ausblieben. Sie einigte sich daraufhin mit dem Verein darauf, dass ihre Süßigkeiten im Stadion selbst verteilen durfte. Diese Tradition hat genauso wie der Spitzname bis heute Bestand.

FC Arsenal („The Gunners“)

Der FC Arsenal ist als „The Gunners“ – zu Deutsch „die Kanoniere“ – bekannt und auch auf dem Vereinswappen ist eine Kanonen zu finden. Der Beiname rührt daher, dass der Verein 1886 in Woolwich gegründet wurde, dort befand sich das Waffenarsenal der Navy. Auf frühen Vereinswappen stand sogar explizit „The Gunners“,

Leicester City („The Foxes“)

Leicester City, der Sensationsmeister von 2015/16, wird auch „The Foxes“, also „Die Füchse“ genannt und auch im Vereinswappen ist ein roter Fuchs zu sehen. Die Region rund um Leicestershire ist nämlich für die Fuchsjagd bekannt und diente somit nicht nur Dördern wie „Foxton“, sondern eben auch Leicester City als Namensgeber.

Juventus Turin („Alte Dame“)

Juventus Turin ist unter dem Spitznamen “veccia signora” oder eben “Alte Dame” bekannt. Doch warum der Verein genau dieses Alias erhielt, ist nicht genau geklärt.

Mal heißt es, dass Juventus den Spitzname „Dame“ schon lange Zeit hatte und man durch den Zusatz „Alte“ den Verein verhöhnen wollte, da „Juventus“ auf Latein eigentlich für „Die Jugend“ steht.

Andere Quellen sehen hingegen die Trikots aus den 1950er Jahren ausschlaggebend. Die sollen sich beim Laufen nämlich aufgebläht haben und somit am Rücken einen Buckel geformt haben, der Ähnlichkeit zu einer alten Dame herstellte.

Glasgow Rangers („The Teddy Bears“)

Die Glasgow Rangers werden auch “The Teddy Bears” genannt. Zunächst entstand der Spitzname „The Gers“ als Kurzform von Rangers, später wurde durch den Slang „Cockney“ aus „Gers“ bald „Bears“ und schließlich erhielt der Klub den Beinamen „Teddy Bears“.

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* Die Rechte am Bild liegen bei Bernat Armangue / AP Photos *

Über den Autor
Von
Julia Wurdack

Julia studiert aktuell Sportwissenschaft an der TUM und absolviert seit Juni ihr praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben ihrem Spezialgebiet Fußball verfügt sie außerdem über umfangreiches Wissen in der Formel 1 und im Wintersport.
 

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