Die Endspiele bei den diesjährigen Australian Open stehen fest. Bei den Damen spielen Petra Kvitova aus Tschechien und die Japanerin Naomi Osaka um ihren ersten Titel in Melbourne, während sich die Tennisfans bei den Herren auf das Traumfinale zwischen den beiden Legenden Novak Djokovic und Rafael Nadal freuen dürfen. Ein Traumfinale bedeutet gleichzeitig auch traumhafte Sportwetten für euch. Also nichts wie ran an die Quoten und räumt ordentlich ab!

Petra Kvitova (1.78) – Naomi Osaka (2.08)

Als erste Tschechin seit 28 Jahren und erste Japanerin überhaupt haben Petra Kvitova und Naomi Osaka das Endspiel bei den Australian Open erreicht. Damit haben beide Spielerinnen am morgigen Samstag die Möglichkeit, die Nummer eins der Welt zu werden.

Nach umkämpftem erstem Satz setzte sich Kvitova in ihrem Halbfinale nach 1:34 Stunden am Ende souverän mit 7:6 6:0 gegen Danielle Collins durch und beendete somit den überraschenden Siegeszug der Amerikanerin, die unter anderem Julia Görges und Angelique Kerber nach Hause geschickt hatte.

Temperaturen von fast 40 Grad machten beiden Spielerinnen zu schaffen, weshalb sich die Turnierverantwortlichen dazu entschieden, das Dach der Rod Laver Arena beim Stand von 4:4 im ersten Satz zu schließen.

Nicht zum Nachteil der Tschechin, wie sie nach der Partie durchsickern ließ: "Das hat mir ein bisschen geholfen. Ich spiele gerne in der Halle", sagte Kvitova, deren Karriere vor zwei Jahren nach einem Messerangriff auf ihre Schlaghand ernsthaft auf der Kippe stand.

 

Im Finale bekommt es die 28-Jährige mit Naomi Osaka zu tun, die in der Vorschlussrunde Serena Williams-Bezwingerin Karolina Pliskova besiegte und damit ein rein tschechisches Endspiel verhinderte.

Die Japanerin erwischte in einem hochklassigen Match den besseren Start und holte sich den ersten Durchgang mit 6:2. Pliskova gab jedoch nicht auf und erzwang, auch begünstigt durch den ein oder anderen Unforced Error Osakas, den entscheidenden dritten Satz. Dort behielt letztlich Osaka mit 6:4 die Oberhand und greift am Samstag nach ihrem zweiten Grand-Slam-Titel in Folge.

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Novak Djokovic (1.78) – Rafael Nadal (2.10)

Bei den Herren haben es mit Novak Djokovic und Rafael Nadal wieder einmal zwei der "Großen Drei" ins Endspiel bei einem Grand Slam geschafft und damit das Traumfinale perfekt gemacht.

 

In einem einseitigen Halbfinale ließ Rafael Nadal Shootingstar und Federer-Bezwinger Stefanos Tsitsipas aus Griechenland beim 6:2 6:4 6:0 nicht den Hauch einer Chance und peilt in Melbourne seinen zweiten und insgesamt 18. Grand-Slam-Titel an. Präsentiert er sich gegen "Nole" ähnlich stark wie im bisherigen Turnierverlauf, dann ist dieses Vorhaben auch durchaus als realistisch anzusehen.

Doch auch der Serbe ist pünktlich zu den entscheidenden Spielen in Topform. In seinem Halbfinale gegen den Franzosen Lucas Pouille zeigte er seine bisher stärkste Vorstellung des Turniers: " Das war definitiv eines der besten Matches, das ich je auf diesem Court gespielt habe. Alles hat heute funktioniert", sagte er im Anschluss an die Partie.

 

Die Statistik spricht für Djokovic. In der Bilanz liegt er gegen Nadal hauchdünn mit 27:25 vorn, kein anderes Duell hat es in der Geschichte des Profitennis öfters gegeben.

Auch an das letzte Match gegen Nadal bei den Australian Open wird er sich gerne zurückerinnern. 2012 setzte er sich im bislang längsten Finale der Grand-Slam-Geschichte mit 5:7 6:4 6:2 6:7 7:5 gegen den Spanier durch.

Schlägt er ihn erneut, wäre er mit sieben Titeln alleiniger Rekordchampion in Melbourne. Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf einen heißen Fight freuen. "Ich würde mir Tickets kaufen", hat auch der "Djoker" große Erwartungen an das Spiel gegen seinen ewigen Kontrahenten. Sonntag um 9.30 geht´s los!

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January 25, 2019

Topspiel im Stadio Olimpico. Der italienische Rekordmeister Juventus Turin (1.74) ist am Sonntag zu Gast bei den Römern (4.75). Die Ausgangslage könnte dabei klarer eigentlich nicht sein: Ganze 24 Punkte trennen den aktuellen Tabellensechsten vom Spitzenreiter. Lazio konnte zudem mit neun Spielen nur halb so viele wie Juventus (18) gewinnen und musste auch mit 23 Gegentoren mehr als doppelt so oft wie Juventus (elf Gegentore) hinter sich greifen.                                                           

Von den vergangenen sechs Begegnungen ging die Alte Dame vier Mal als Sieger vom Platz – das Hinspiel gewannen sie mit 2:0.

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Lazio Rom – Ein Ferrari, der nicht immer läuft

Für die Weiß-himmelblauen läuft es in dieser Saison noch ziemlich bescheiden. Die letzten Liga-Siege gab es gegen Gegner wie FC Bologna, Cagliari Calcio oder SPAL Ferrara, die allesamt in der unteren Tabellenhälfte zu finden sind.               

Gegen die wichtigsten Rivalen wie Juventus, Napoli, Inter und Roma klappt es mit dem Siegen einfach nicht. In den fünf Begegnungen dieser Saison gegen dieses Quartett schaut es nach der jüngsten 1:2-Pleite gegen Napoli ziemlich trostlos aus: Null Punkte und 3:12 Tore. Damit steht das Team von Simone Inzaghi momentan nur auf einem unbefriedigten sechsten Platz und somit hinter den eigenen Erwartungen der direkten Champions-League-Teilnahme. Dafür wäre mindestens Platz 4 nötig.

Lazio bietet aber eigentlich mit Technikern wie Luis Alberto und Sergei Milinkovic-Savic, sowie dem Goalgetter Ciro Immobile keinesfalls eine schlechte Equipe auf. Der Klubpräsident vergleicht deshalb seinen Kader gerne mit einem Ferrari – der jedoch nicht immer rund läuft.

Und rund laufen tut es momentan auch nicht in der Offensive im Vergleich zur Vorjahressaison. Nicht weniger als 89 Tore hatten die Biancocelesti damals geschossen und den besten Wert aller Teams erreicht. Selbst Juve musste sich geschlagen geben, da es am Ende drei Tore weniger auf dem Konto hatte. Nach nun 20 Spieltagen steht Lazio „nur“ bei 29 Toren, wodurch der Schnitt pro Partie jetzt lediglich noch bei knapp 1,5 liegt und damit deutlich unter den rund 2,3 aus der abgelaufenen Spielzeit

Juventus weiter unaufhaltsam

Ganz anders sieht es momentan bei Juventus aus. Fünf Tage nach dem achten Gewinn des Supercups hat die Alte Dame mit einem souveränen 3:0 gegen Tabellenschlusslicht AC Chievo ihre Serie in der Liga weiter ausgebaut.

Es war der vierte Sieg in Folge und damit bleibt Juve auch nach 20 Spielen ungeschlagen. Zudem setzt der Rekordmeister mit 56 Punkten einen neuen Bestwert – noch nie hatte ein italienischer Klub zu diesem Zeitpunkt mehr Punkte auf dem Konto. Mit Cristiano Ronaldo haben sie auch den aktuellen Torjäger auf ihrer Seite (14 Tore). Somit steht das Team um Massimiliano Allegri unangefochten auf Platz eins.

Prognose:

Die Rollen vor diesem Klassiker dürften aufgrund der aktuellen Lage eigentlich mehr als klar verteilt sein: Der Favorit aus Turin reist nach Rom, um zu gewinnen. Eine Sportwette auf Sieg gibt eine starke Quote von 1,74 her. Auch die Statistiken sprechen für die Gäste: Die Laziali warten schon seit 2003 in der Liga auf einen Heimsieg gegen Juve.

Doch trotz der höheren spielerischen Klasse glauben wir nicht, dass Lazio hier unter die Räder kommen wird. In den vergangenen Begegnungen hatte es Juventus nie über ein 2:0 hinausgeschafft – und auch hier werden die Römer vor heimischer Kulisse alles versuchen, den Tabellenführer zu ärgern.

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January 25, 2019

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Langsam aber sicher kristallisiert sich ein Spitzentrio in Deutschlands höchster Spielklasse heraus. Borussia Dortmund rangiert am Tabellengipfel – verfolgt vom Rekordmeister aus München und der zweiten Borussia aus Gladbach. Die anstehenden Aufgaben des Dreiergespanns haben wir für euch genauer inspiziert.

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Borussia Dortmund – Hannover 96

Siegquoten: Dortmund (1.19) – Hannover (14.00)

Geheimtipp: Dortmund gewinnt zu Null (2.10)

Empfohlene Wette: Dortmund gewinnt trotz Handicap 0:1 (1.45)

Von Lethargie zum Jahresbeginn ist bei Borussia Dortmund keine Spur. Im Spitzenspiel gegen RB Leipzig knüpfte Schwarz-Gelb nahtlos an die famose Form der Hinrunde an und marschierte mit drei Punkten vom Platz (1:0).

Besonders die provisorisch formierte Abwehrreihe der Dortmunder verdient hierbei ein Lob. Das Verletzungspech zwang Trainer Lucien Favre zu Kreativität. So rückte der eigentliche Sechser Julian Weigl wie schon beim Hinrundenabschluss gegen Gladbach in die defensive Zentrale. Der 23-jährige Bayer erledigte seinen Job erneut zur vollsten Zufriedenheit aller Verantwortlichen.

Ein kometenähnlicher Schuss von Axel Witsel direkt unter die Querlatte besorgte am Ende den so wichtigen Erfolg gegen die Roten Bullen. Der FC Bayern konnte somit auf Distanz gehalten werden. Sechs Zähler trennen den BVB vom Erzrivalen aus dem Süden.

Auch Trainer Lucien Favre zeigte sich vollumfänglich zufrieden mit dem Gala-Auftritt seiner Elf. „Die ganze Mannschaft hat eine große Leistung gezeigt“. Damit meint der Schweizer natürlich auch seine kreativ formierte Innenverteidigung.

Eine tiefgründig negative Stimmung herrscht indes bei Hannover 96. Denn der Startschuss ins neue Jahr ging gehörig nach hinten los. So unterlag man dem SV Werder Bremen mit 0:1 und versprühte dabei nicht den Hauch von Torgefahr. „Ein Unentschieden wäre nicht verdient gewesen“, musste Coach André Breitenreiter die Unterlegenheit eingestehen. Auch die Verpflichtung von Flügelstürmer Nicolai Müller aus Frankfurt konnte das phlegmatische Offensivspiel in keinster Weise beleben.

Nichtsdestotrotz gibt es für die Niedersachen auch eine frohe Botschaft zu verkünden. Mit dem 0:0 im Hinspiel avancierten die 96er immerhin zu einem von nur vier Teams, welche dem BVB mindestens einen Punkt abjagen konnten.

Allerdings wurde schon damals die eklatante Harmlosigkeit im Angriffsdrittel offenkundig. Aufgrund der enormen Stabilität und Cleverness der Schwarz-Gelben glauben wir an einen Dortmunder Erfolg ohne Gegentreffer durch die gefahrlosen Hannoveraner (2.10).

Sollte die Angriffswalze der Borussia wie schon des Öfteren in dieser Spielzeit ins Rollen kommen, könnte 96 ordentlich unter die Räder geraten. Wir können eine Sportwette auf einen Erfolg des Tabellenführers trotz Handicap 0:1 für Hannover wärmstens empfehlen (1.45).

 

Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg

Siegquoten: Gladbach (1.68) – Augsburg (5.20)

Geheimtipp: Gladbach siegt zu Null (3.30)

Empfohlene Wette: Sieg Borussia (1.68)

Das heimstärkste Team der Republik trifft auf eine der formschwächsten Mannschaften im Lande – den FC Augsburg. Unter diesen Vorzeichen scheinen die Rollen klar verteilt zu sein.

Acht Siege aus ebenso vielen Partien – so lautet die famose Bilanz der Borussia vor heimischer Kulisse. Kein anderes Bundesliga-Team verfügt über eine derart blütenweiße Weste im eigenen Stadion. Saisonübergreifend konnten die Fohlen im Borussia-Park bereits elf Liga-Erfolge in Serie feiern.

Doch auch auswärts kommen die Gladbacher immer besser in Schwung – so geschehen am vergangenen Samstag gegen Bayer Leverkusen (1:0). Hierbei zeigten die Fohlen erneut ihre ausgeprägte Defensivstärke.

Durch den wichtigen Dreier klebt die Borussia dem FC Bayern weiterhin an der Ferse. „Das sind Big-Points“, wusste auch der glänzend aufgelegte Torhüter Yann Sommer um die Bedeutung des Erfolges im Hinblick auf das Meisterschaftsrennen.

Gladbach kassierte in seinen bisherigen acht Auftritten vor heimischem Publikum lediglich drei mickrige Gegentörchen. Dies führt unverzüglich zu unserem Geheimtipp: Das Fohlen-Bollwerk behält seine weiße Heimweste und siegt zu Null (3.30).

Völlig kontrovers stellt sich die Gemengelage in der Fuggerstadt dar. Die jüngste 1:2-Last-Minute-Pleite gegen Fortuna Düsseldorf besiegelte das neunte Augsburger Liga-Spiel in Serie ohne einen Dreier. Eine derart langwierige Misere ist für Trainer Manuel Baum in seiner Amtsperiode ein völliges Novum.

„Wir waren definitiv nicht die schlechtere Mannschaft“, konstatierte der FCA-Coach nach der schmerzlichen Pleite gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf. Dieses Zitat lässt sich auf die bisherige Spielzeit der Fuggerstädter übertragen – denn Augsburg hält in den meisten Partien gut mit. Was jedoch fehlt, ist das nötige Quäntchen Glück. Die bayerischen Schwaben können einem bisweilen fast schon leidtun.

Leider Gottes rechnen wir dem FCA gegen die Heimmacht aus dem Rheinland allenfalls Miniatur-Chancen aus. Der neunte Borussia-Heimsieg der Saison sollte auf den Plan treten (1.68).

 

FC Bayern München – VfB Stuttgart

Siegquoten: München (1.09) – Stuttgart (26.00)

Geheimtipp: Goretzka trifft (2.25)

Empfohlene Wette: Über 2.5 Tore durch Bayern (1.38)

Einen Rückrundenauftakt nach Maß gab es für den FC Bayern. Das 3:1 gegen die TSG Hoffenheim unterstrich eindrucksvoll die großen Töne in Richtung Meisterschaft, welche aus dem Lager der Münchner während der Winterpause zu hören waren.

Der überzeugende Erfolg steht auch sinnbildlich für den Umbruch des FC Bayern – denn das altgediente Flügelduo „Robbery“ fehlte gänzlich im Aufgebot des Rekordmeisters. Stattdessen sorgten Kingsley Coman (22) und Leon Goretzka (23) für Wirbel im gegnerischen Sechzehner.

Besonders Letzterer dürfte sich den vergangenen Freitagabend im Kalender rot anstreichen. Denn ein Doppelpack ist für einen zentralen Mittelfeldspieler eine echte Rarität. Gelingt Goretzka gegen die abstiegsbedrohten Stuttgarter erneut ein Erfolgserlebnis, winkt eine grandiose 2.25-Quote. Einen Platz in der Stammformation dürfte sich der 23-Jährige nach seiner Gala-Vorstellung auf der Zehner-Position in jedem Fall verdient haben!

Auch Trainer Niko Kovac liebkoste den Youngster nach seiner starken Performance auf verbale Weise. „Er belohnt sich immer mehr. Er hat in den letzten Wochen und Monaten gut gearbeitet“.

Den Ausdruck „heile Welt“ liest man beim VfB Stuttgart dieser Tage allenfalls im Wörterbuch. Denn nach dem 2:3 gegen Mainz 05 versinken die Schwaben immer tiefer im Abstiegs-Schlamassel. Nach einem 0:3-Rückstand konnte der VfB zwar zwischenzeitlich noch auf 2:3 stellen, die finalen Angriffsbemühungen verpufften jedoch in der Stuttgarter Abendluft.

„Unser Manko ist, dass wir defensiv zu viel zulassen und vorne nicht effektiv genug sind“, kanzelte der vom Pech verfolgte Coach Markus Weinzierl seine Mannschaft ab.

Legen die Mercedes-Städter gegen den Rekordmeister eine ähnlich desaströse Defensivleistung an den Tag, könnte es öfter klingeln als die Kirchenglocken sonntagmorgens. Wir rechnen jedenfalls mit mindestens drei Münchner Treffern gegen verunsicherte Schwaben (1.38).

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January 24, 2019

Von 888sport

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Tausende Zuschauer in den Hallen, lautstarke Stimmung und packende Duelle: Die Begeisterung für die Handball-Weltmeisterschaft im eigenen Land könnte derzeit nicht größer sein. Mit den Fans im Rücken steht Deutschland (Quote auf den Sieg: 1.83) im Halbfinale und trifft auf den amtierenden Vize-Weltmeister Norwegen (2.60). Und passend zu diesem Großereignis warten auch wieder jede Menge spannende Sportwetten auf euch!

Deutschland im Handballfieber

Dass die deutsche Mannschaft schon vor dem letzten Hauptrundenspiel sicher für das Halbfinale qualifiziert sein würde, wäre vor Beginn der Weltmeisterschaft kaum zu glauben gewesen. Zu enttäuschend war der Auftritt und das Vorrundenaus bei der Europameisterschaft im letzten Jahr.

Doch Trainer Prokop schaffte die 180-Grad-Wende und hat nun einen Draht zur Mannschaft gefunden. Er redet viel mit seinen Spielern, motiviert sie, bezieht sie in den Auszeiten bei der Taktikplanung mit ein. Dieses gegenseitige Vertrauen zahlt sich aus. Vor allem der deutsche Abwehrblock um Wienczek und  Pekeler sticht heraus und bietet den Gegnern kaum eine Lücke.

Selbst wenn ein Ball auf den deutschen Kasten kommt, Andreas Wolff hat bei jedem Spiel eine herausragende Quote von knapp 40% gehaltener Bälle. Auch Gensheimer wird seiner Rolle als Kapitän gerecht. War der Linksaußen in den vergangen Turnieren eher blass geblieben, ist er bei der Heim-WM der beste deutsche Torschütze.

Die Nationalmannschaft wurde von den deutschen Fans regelrecht ins Halbfinale getragen und hat somit das vorher festgelegte Minimalziel erreicht. Doch die Reise soll erst mit dem Titel enden: "Wir haben unser Ziel Hamburg erreicht, aber wir sind noch nicht fertig", sagte Gensheimer vor dem Showdown gegen Norwegen. Die Skandinavier sind jedoch längst kein unbeschriebenes Blatt mehr im Handball.

Geheimfavorit Norwegen

Die Norweger gelten als aufstrebende Mannschaft und dürfen sich Vize-Weltmeister nennen. "Norwegen hat eine starke Mannschaft. Die meisten Spieler haben schon in der Bundesliga gespielt. Das wird sehr, sehr schwierig", so Torhüter Wolff.

Tatsächlich sind elf Spieler aus dem aktuellen norwegischen Kader in der Bundesliga vertreten. Unter anderem  Jondal (Flensburg-Handewitt), Bjornsen (HSG Wetzlar) und O'Sullivan (SC Magdeburg). Der Superstar im Team ist allerdings der Rückraumspieler Sander Sagosen. Er zieht die Fäden im Aufbauspiel und ist dazu noch extrem torgefährlich.  Mit 157 Treffern haben die Norweger im Turnier die meisten Tore geworfen.

Dass die Mannschaft auch dem Druck gewachsen ist, stellte sie im Entscheidungsspiel gegen Schweden unter Beweis. Mit nur einer Niederlage gegen Gastgeber Dänemark stehen sie im Halbfinale. Nationaltrainer Berge hat aus dem norwegischen Kader eine Topmannschaft geformt, die sich zu Recht Chancen auf den Weltmeistertitel ausrechnen kann.

Hat Deutschland das Zeug zum Titel?

Definitiv Ja! Die deutsche Nationalmannschaft hat ihre Titelambitionen durch die Siege über Mitfavorit Kroatien und Europameister Spanien klar bewiesen. Außerdem boten sie Weltmeister Frankreich Paroli und luchsten ihnen einen Punkt ab.

Durch das kämpferische Auftreten der DHB-Auswahl werden bei den Fans Erinnerungen von 2007 wach. Damals wurde Deutschland im eigenen Land Weltmeister. An Selbstbewusstsein und Siegeswillen mangelt es den Jungs von Prokop nicht: "Die Mannschaft ist bereit, alles Mögliche zu tun, um ins Finale einzuziehen", so Linksaußen Musche. Vor dem Halbfinale müssen sich die deutschen Handballer noch in Sachen Chancenverwertung steigern. Oftmals ließen die Kreisläufer entscheidende Chancen liegen, um mit mehreren Toren davon zu ziehen. So eine Nachlässigkeit könnte in einem engen Spiel schnell bestraft werden.

Traumfinale gegen Dänemark

Im zweiten Halbfinale trifft Gastgeber Dänemark (Quote auf Sieg: 2.05) auf Weltmeister Frankreich (2.25). Die Dänen gelten nicht umsonst als Novum im Handball. Sie sind die einzige Mannschaft, die während des Turnierverlaufs noch keinen Zähler abgeben hat. Herausragender Spieler auch diesmal: Mikkel Hansen. Wenn er eine Lücke findet, dann zappelt der Ball im Netz. Auf dem Rückraumspieler liegt wohl die größte Hoffnung der Dänen, wenn sie endlich ihren WM-Fluch besiegen wollen.

 Auch wenn das Finale in Dänemark steigt, ist sich Andi Wolff in Sachen Wunschgegner einig: "Ich bin Romantiker, mein Traumfinale wäre Deutschland gegen Dänemark." Die Dänen spielen schon um 17:30 Uhr gegen Frankreich, um 20:30 Uhr sind die Deutschen gegen Norwegen gefordert.

Alle Handball-Wetten

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January 24, 2019

Von 888sport

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Die Halbfinals bei den Australian Open 2019 stehen fest. Dabei ist das ein oder andere Gesicht dabei, mit dem man im Vorfeld des Turniers nicht unbedingt gerechnet hätte. Wir haben uns die Paarungen der Runde der letzten Vier genauer unter die Lupe genommen.

Petra Kvitova (1.24) – Danielle Collins (4.20)

Petra Kvitova mausert sich immer mehr zur absoluten Topfavoritin auf den Titel im Feld der Damen. Die Tschechin hat auf ihrem Weg ins Halbfinale noch keinen Satz abgegeben und macht von den verbliebenen Spielerinnen auch spielerisch den konstantesten Eindruck.

Besonders in ihrem Viertelfinale gegen Ashleigh Barty, in dem sie neben der Gegnerin auch noch das komplette Stadion gegen sich hatte, zeigte sie eine bärenstarke Leistung und ließ ihrer Kontrahentin beim 6:1 6:4 nicht den Hauch einer Chance.

 

Ihre Kontrahentin im Kampf um das Finalticket heißt Danielle Collins und ist die wahrscheinlich größte Überraschung des Turniers. Die Amerikanerin hat vor den Australian Open noch nie ein Match bei einem Grand Slam gewonnen und schreibt ihre persönliche Tennisgeschichte.

Nach Siegen gegen Julia Görges und Caroline Garcia folgte die Sternstunde im Achtelfinale gegen Angelique Kerber (6:0 6:2), bevor sie auch in der Runde der letzten Acht gegen Pavlyuchenkova in drei Sätzen die Oberhand behielt.

Petra Kvitova geht aufgrund ihrer aktuellen Form als Favoritin ins Spiel, doch wie man gesehen hat, ist auch die Amerikanerin Collins immer für eine Überraschung gut.

Karolina Pliskova (2.02) – Naomi Osaka (1.80)

Im zweiten Halbfinale treffen mit Karolina Pliskova und Naomi Osaka zwei Spielerinnen aufeinander, die die Experten auch schon im Vorfeld des Turniers auf dem Zettel hatten.

Dabei machte die Tschechin im Turnierverlauf bereits mit Siegen gegen Giorgi und Garbiñe Muguruza auf sich aufmerksam. Ihr persönliches Highlight folgte dann im Viertelfinale, als sie Serena Williams nach drei umkämpften Sätzen nach Hause schickte und damit den möglichen 24. Grand-Slam-Titel der Amerikanerin verhinderte.

 

Doch auch Naomi Osaka darf nicht unterschätzt werden. Spätestens seit ihrem Triumph bei den US Open ist sie in der Weltspitze angekommen. Nach holprigem Start kam sie in den Matches darauf immer besser in Fahrt und machte ihren Halbfinaleinzug durch Siege gegen die aufstrebende Anastasija Sevastova aus Lettland und Weltmeisterin Elina Svitolina aus der Ukraine perfekt.

Karolina Pliskova geht nach ihrem Achtungserfolg gegen Serena Williams leicht favorisiert ins Spiel, zeigt Osaka ihr bestes Tennis, ist aber auch der Japanerin der Einzug in ihr zweites Grand-Slam-Finale zuzutrauen.

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Rafael Nadal (1.17) – Stefanos Tsitsipas (5.20)

Bei den Herren kommt es im ersten Halbfinale zum Generationen-Duell zwischen Rafael Nadal (32) und dem griechischen Shootingstar und Federer-Bezwinger Stefanos Tsitsipas (20). Die Rollen sind klar verteilt. Rafael Nadal hat seine Verletzungspause Ende des Jahres gut weggesteckt und präsentiert sich in Melbourne bislang in überragender Form. Außerdem ist der Spanier noch ohne Satzverlust. Auf seinem Weg ins Endspiel konnten ich auch der australische Hoffnungsträger Alex De Minaur und Frances Tiafoe, der Vorjahresfinalist Marin Cilic aus dem Turnier warf, nicht aufhalten.

Dass Stefanos Tsitsipas ein talentierter Spieler ist, war spätestens nach seinem Sieg bei den Next Gen Finals in Mailand kein Geheimnis mehr. Doch Erfolge gegen die ganz Großen der Szene hatten ihm bisher noch gefehlt.

Dies hat sich nun bei den Australian Open schlagartig geändert. Durch Siege gegen Roberto Bautista-Agut und Roger Federer hat er allen bewiesen, dass in Zukunft mit ihm zu rechnen sein wird und er in den kommenden Jahren um Grand-Slam-Titel mitspielen wird.

 

Was ganz klar gegen den Griechen spricht, ist die Tatsache, dass er in seinen bisherigen Matches immer mindestens über vier Sätze gehen musste. Nadal hingegen ist ausgeruht und dürfte, auch trotz des Altersunterschieds, einen körperlichen Vorteil haben. Ein Sieg von Tsitsipas wäre eine große Überraschung.

Novak Djokovic (1.06) – Lucas Pouille (11.00)

Im zweiten Halbfinale bekommt es der Weltranglistenerste Novak Djokovic etwas überraschend mit dem Franzosen Lucas Pouille zu tun. Djokovic erwischte eine schwierige Auslosung und hatte mit Tsonga, Shapovalov schon die ein oder andere knifflige Aufgabe vor der Brust, die er allerdings weitestgehend souverän löste. Lediglich gegen Medvedev gab er einen Satz ab und musste über drei Stunden Schwerstarbeit leisten.

So kam es ihm sicherlich ganz gelegen, dass sein Viertelfinalgegner Kei Nishikori nach nicht einmal einer Stunde verletzungsbedingt aufgeben musste und er somit einige Körner für das Duell gegen Pouille sparen konnte.

 

Der Franzose ist zusammen mit Tsitsipas die Überraschung des Turniers. Still und heimlich spielte er sich durch das Feld und machte mit Siegen gegen Borna Coric und Milos Raonic auf sich aufmerksam. Der Schützling macht in Melbourne einen bärenstarken Eindruck, geht gegen Djokovic aber dennoch als Außenseiter ins Spiel.

Neben den üblichen Siegerwetten stehen euch natürlich wie jedes mal auch zahlreiche andere Sportwetten wie zum Beispiel Satzwetten zur Verfügung.

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January 23, 2019

Es ist ein Spiel, das gut auch als Finale durchgehen könnte. Der FC Arsenal (2.50) empfängt in der 4. Runde des FA-Cups Manchester United (2.70). 13 Mal konnten die Gunners bisher den Pokal gewinnen und sind damit Rekordsieger – dicht gefolgt aber schon von Manchester United, die bereits zwölf Mal den Titel holten..

Zuletzt standen sich beide Mannschaften im Pokal 2015 gegenüber – damals behielt Arsenal mit 2:1 die Oberhand. In der Liga überholten die Gunners United am letzten Spieltag und holten sich Platz fünf zurück (beide 44 Punkte).        

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Arsenal beendet Mini-Krise

Durch drei wichtige Punkte gegen den Stadtrivalen Chelsea meldete sich Arsenal im Kampf um die Champions-League-Plätze wieder zurück. Die zuletzt nach Konstanz suchende Mannschaft präsentierte sich stark gegen die „Blues“ und auch Trainer Emery gibt sich zuversichtlich:

„Dieser Sieg kann uns helfen, optimistisch zu sein. An diese Leistung wollen wir auch in den nächsten Spielen anknüpfen.“ Es war damit der dritte Heimspielsieg in Folge für die Gunners.                                          

Im letzten Pokalspiel zog man problemlos mit 3:0 gegen den FC Blackpool weiter. Mit ManU wartet jetzt aber der erste dicke Brocken vor der Tür.

Mit Solskjær auf dem Weg nach oben

Denn die Red Devils blühen seit der Amtsübernahme von Solskjær Mitte Dezember wieder so richtig auf. Vorbei ist die depressive Stimmung, die sich bis zu diesem Zeitpunkt rund um den Klub verbreitet hatte. Stattdessen feierten sie unter seiner Regie zuletzt den siebten Sieg in Folge.                                             

„Ein Teil dieser Mannschaft zu sein, die so oft gewinnt, fühlt sich großartig an“, sagte der Norweger nach dem jüngsten 2:1-Sieg über Brighton.

Die Lust aufs Toreschießen scheint wieder größer zu sein als die Angst vor Gegentreffern. In den letzten 13 Spielen hat Manchester immer mindestens einmal getroffen. Nicht nur Pogba, sondern auch Profis wie Romelu Lukaku wirken, als hätte man sie von unsichtbaren Fesseln befreit.

Aber auch Marcus Rashford  kommt immer besser in Fahrt. So weist der Angreifer sechs Tore aus den letzten zehn Ligaspielen auf. Solskjær sagte über ihn zuletzt sogar „er spiele den besten Fußball seiner Karriere“.                                                       

Prognose:

Bei diesem Spiel einen Favoriten auszumachen ist schwer - beide Mannschaften werden jedoch probieren, den Weg nach vorne zu suchen. In den letzten drei Begegnungen sind immer mindestens drei Tore gefallen.

Der offensive Fußball, den Solskjær momentan auszeichnet, lässt darauf vermuten, dass wir uns hier wieder auf ein Tor-Spektakel freuen könnten. Mit den eigenen Fans im Rücken können aber auch die Gunners an ihre aktuell gute Form auf heimischem Rasen anknüpfen. Eine Wette auf „Über 2.5 Tore“ (1.62) könnte sich also bezahlt machen.

Zudem warten weitere sensationelle Sportwetten im Hinblick auf die anderen Pokalbegegnungen auf euch!

 

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January 23, 2019

Von 888sport

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Der Super Bowl ist der Höhepunkt jeder NFL Saison. Die beiden besten Teams der Liga spielen nicht nur um die Championship, sondern auch um ihr Vermächtnis. Wenn so viel auf dem Spiel steht, sind die Spieler bekannt dafür, alles abzurufen und zu liefern, wenn es darauf ankommt. Insbesondere einige individuelle Performances gehören zu den denkwürdigsten Auftritten in der Geschichte der größten American Football Matches. Diese verrückten Comebacks und unglaublichen Plays sind in die Geschichte eingegangen.

David Tyree – Super Bowl XLII

Die New York Giants gingen gegen die New England Patriots als siebtgrößter Außenseiter in der Geschichte der Football-Sportwetten in den Superbowl XLII. Doch dank einer unglaublichen Defense und den Bemühungen von David Tyree gelang es ihnen, für eine der größten Überraschungen in der Sportwelt zu sorgen.

Tyree, ein untypischer Wide Reciever, leistete weder vor oder nach diesem Spiel Großes, machte aber einen der besten Catches der Super-Bowl-Geschichte, um die Giants in einem letzten Antrieb am Leben zu halten.

Bewacht von einem der besten Safeties jener Zeit, jagte Tyree einem Wurf von Quarterback Eli Manning hinterher. Von Harisson verfolgt, sprang Tyree dem Ball hinterher und konnte ihn an seinen Helm drücken, während Harisson erfolglos versuchte, ihm das Ei zu entreißen.

Tyree hielt den Ball fest, brachte seinem Team den wichtigen Raumgewinn und sorgte letztlich dafür, dass die Giants bis in die Endzone kamen und den Siegspielstand erreichten. Tyrees Karriere zerlief von da an, allerdings wird er immer mit einem der besten Spielzüge aller Zeiten assoziiert.

Nick Foles - Super Bowl LII

Es gibt eine Menge überraschender Quarterbacks, die gerade genug getan haben, um den Super Bowl zu gewinnen. Brad Johnson beispielsweise hat nicht viel mehr getan, als einfach die Position zu bekleiden, als die Tampa Bay Buccaneers die Oakland Raiders geschlagen haben.

Trent Dilfer stand mehr oder weniger nur dabei, während die Baltimore Ravens die New York Giants mit ihrer Defense und dem Running Game zum Verzweifeln brachten. Viele dachten vor dem Super Bowl LII, dass es mit Nick Foles ähnlich laufen wird, allerdings spielte er herausragend und lieferte eine der besten Quarterback-Performances aller Zeiten ab.

Foles warf 373 Yards und drei Touchdowns und führte die Eagles zu einem 41-33 Sieg über die New England Patriots mit Tom Brady. Zwar warf Brady selbst 505 Yards und ebenfalls drei Touchdowns, allerdings konnte die Eagles ein spätes Fumble von Brady forcieren, so dass die Eagles ihren ersten Super Bowl gewannen. Von den Philadelphia Fans als Saint Nick getauft, schaffte Foles es 65% seiner Pässe in allen drei Post-Season-Games der Playoffs an den Mann zu bringen und ist somit neben Eli Manning der einzige Quarterback, der es schaffte, Tom Brady in einem Super Bowl zu besiegen.

Tom Brady - Super Bowl LI

Auch wenn er im folgenden Jahr gegen Nick Foles verlor, lieferte Tom Brady im Super Bowl LI eine der legendärsten Performances aller Zeiten ab. Er führte sein Team zu einem der größten Comebacks in der Geschichte des Super Bowls, als er die Patriots von einem 23:3 Rückstand gegen die Atlanta Falcons zurückführte und seinen fünften Super Bowl gewann. Es war das erste Mal, dass der Super Bowl in der Overtime entschieden wurde.

Nachdem er im zweiten Viertel eine Interception geworfen hatte, führte Brady die Patriots kurz vor dem Ende der Halbzeit zu einem Field Goal. In der zweiten Halbzeit lieferte er 25 Punkte im dritten und vierten Viertel, inklusive einem 19-Punkte Viertel mit zwei erfolgreichen 2-Point-Conversions. In der Overtime führte Brady die Patriots gegen eine erschöpfte Falcons Defense ein letztes Mal über das Feld und legte einen Touchdown Run zum Titel für James White auf.

Brady warf den Ball 62-mal im Spiel, womit er die Patriots zum Luftspiel anregte. Er komplettierte 43 dieser Pässe für 466 Yards mit einer äußerst geringen Fehlwurfquote in den letzten drei Vierteln. Die Passversuch- und Abschlussraten stellen beide Super Bowl Rekorde dar. Die Falcons werden sicher nie vergessen, dass sie gegen Brady nichts ausrichten konnten.

Devin Hester - Super Bowl XLI

Der Super Bowl XLI war mit Peyton Manning von den Indianapolis Colts gegen Rex Grossman von den Chicago Bears eines der größten Quarterback-Mismatches in der Geschichte des Super Bowls. Der Grund, warum es Grossman möglich war, erstmals den Super Bowl zu gewinnen, lag an der unglaublichen Defense und der speziellen Teamchemie, mit Devin Hester als einer der Stars. Hester wurde den Erwartungen gerecht und sorgte nach dem Kickoff direkt für einen Touchdown und die frühe Führung der Bears.

Hester ist mit 19 returned Kicks und Punts in seiner Karriere der erfolgreichste Returner in der Geschichte der NFL. Dieser Return war mit Sicherheit der wichtigste aller 19 – Hester schnappte sich den Opening-Kick Off im verregneten Miami und ging auf dem Weg zu seinem berühmten Touchdown allen aus dem Weg. Die Bears erzielten nur noch 10 weitere Punkte im restlichen Spiel, aber allein der Opening-Kick Off inklusive Return und Touchdown ist das Play, an das sich alle erinnern werden.

Malcolm Butler - Super Bowl XLIX

Der Super Bowl XLIX startete mit einem punktelosen ersten Viertel recht verhalten. Doch dann folgte eine elektrisierende zweite Hälfte, bei der sich beide Teams einen Schlagabtausch bis zum Schlusspfiff lieferten. Den letzten Punch setzte Malcom Butler, der dank des entscheidenden Plays, welches den New England Patriots die Meisterschaft bescherte, von einem relativ unbekannten Defensivspieler zum Star wurde.

Die Seahawks führten in den letzten Minuten des Spiels mit einem 28-24 Vorsprung und kamen mit einem Drive bis an die 1-Yard-Linie. Mit Star Running Back Marshawn Lynch im Team, erwartete jeder, dass Seattle mit dem Ball laufen und das Spiel gewinnen würde. Allerdings entschieden sich Seahawks Coach Pete Carroll und sein Staff dazu, den Ball schräg zur Endzone zu werfen, wobei Malcom Butler den Ball abfangen und somit auch den Super Bowl stehlen konnte.

Butler sorgte erneut für Schlagzeilen, als er im Super Bowl LII gegen die Philadelphia Eagles auf die Bank gesetzt wurde. Trotzdem wird er immer für seine brillanten Momente in Erinnerung bleiben.

Phil Simms - Super Bowl XXI

Den jüngeren Football-Fans ist Phil Simms nur noch als TV-Experte bekannt, allerdings hält er den Rekord für die höchste Pass-Rate in einem Super Bowl, als er die New York Giants zu einem 39-20 Sieg über die Denver Broncos führte. Simms war wie elektrisiert und komplettierte 22 von 25 Pässen für 268 Yards und drei Touchdowns.

Keiner von Simms Touchdown-Pässen waren Big Plays, welche seine Pass-Raten verzerrt hätten. Sein längster Touchdown flog letztlich über 13 Yards zu Tight End Mark Bavaro. Stattdessen zeigte Simms eine fast schon roboterartige Präzision und brachte den Ball bei acht verschiedenen Recievern unter. Diese Performance war so großartig, dass sie Hall of Fame Quarterback John Elway wie ein Schüler aussehen ließ.

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January 22, 2019

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Cricket hat sich in seiner jahrhundertelangen Beliebtheit einen gewissen Ruf erworben, so dass es weithin als ein nobles Spiel angesehen wird, bei dem Sportlichkeit alles andere übertrumpft. Vieles von dem ist wahr, vor allem, was den Respekt gegenüber den Offiziellen und die Kameradschaft zwischen den rivalisierenden Fans angeht.

Trotzdem ist Cricket von den Kontroversen des Spitzensports nicht befreit. Von umstrittenen Taktiken bis zu ungewöhnlicher Ausrüstung, ist hier ein Blick auf die bemerkenswertesten Momente, die in der Cricket Welt für Kontroversen gesorgt haben.

Die Bodyline Serie

Die Bodyline-Strategie wurde von der englischen Cricket-Mannschaft während ihrer Australien Tour 1932-33 entwickelt. Diese Taktik war so überraschend, dass sie die Testserie definierte. Sie wurde mit dem vorrangigen Ziel entwickelt, die Stärken des legendären Don Bradman aus dem Spiel zu nehmen. Diese Strategie bestand daraus, die Bälle direkt am Körper des Schlagmannes zu werfen anstatt traditionell zu versuchen, die Stümpfe zu treffen.

Im besten Falle könnte der Schlagmann hier hoffen, den Ball am Stumpf in Richtung Aus zu bringen. Meistens ging es dabei um Abwehrmaßnahmen, wobei die Feldspieler in der Nähe natürlich hoffen, einen Loose Ball zu erreichen.

Solch ein einschüchterndes Werfen ärgerte die Australier natürlich und ließ sie um die Sicherheit ihres Schlagmannes fürchten. Diplomaten mussten eingeschaltet werden um die Anschuldigungen wegen unsportlichen Verhaltens zu schlichten und die Beziehungen zwischen den beiden Nationen zu retten.

Auch die Regelmacher schritten ein und beschränkten das Bowlen auf ein Aufticken pro Versuch. Diese Regeländerung kam zu spät für die Bodyline Serie, welche England mit 4-1 gewonnen hat. Aber auch die folgenden sechs Ashes-Series konnten die Australier nicht gewinnen. Die Balance ist nun viel ausgeglichener, mit England als 1,85 Favorit auf den Triumph in den Ashes im September 2019.

Down Underarm

Während viele schnelle Bowler es schaffen, sich an die Regeln des Crickets zu halten, aber trotzdem starke und einschüchternde Angriffe auszuführen, suchen anderen nach eher ruhigen Methoden, um sich einen Vorteil zu verschaffen. 1981 benötigte Neuseeland sechs aus dem letzten Ball um ein ODI Match in Melbourne auszugleichen. Der australische Kapitän Greg Chappell hatte einen listigen Plan. Er wies seinen jüngeren Bruder Trevor an, den letzten Ball des Spiels Underarm zu bringen.

Dadurch wurde verhindert, dass Schlagmann Brian McKechnie genug Kraft und Schwung bekam, um eine Sechs zu erreichen, sehr zum Leidwesen der restlichen Cricket-Welt. Neuseeländische und australische Politiker äußerten ihre Abscheu über diese Taktik, während das Underarm-Werfen anschließend sofort verboten wurde.

Amüsanterweise drohte der Bowl-Gigant Glenn McGrath diesen Moment beim ersten Twenty20 International zu wiederholen, indem er einen Underarm-Wurf in Richtung Neuseelands Kyle Mills andeutete. Da die Kiwis 44 Runs beim letzten Ball brauchten, wurde McGraths Versuch, im Gegensatz zu Chappells, mit Humor aufgenommen. Die Kühnheit solch eine Strategie im entscheidenden Moment auszuwählen, wie es Chappells getan hat, bleibt bis heute unvergleichlich. Man stelle sich vor, die T20 Big Bash League Favoriten Hobart Hurricances hätten ihren Sieg mit einem Underarm-Wurf festgemacht. Man kann froh sein, dass es 1981 noch kein Twitter gab – die Entrüstung wäre monumental gewesen.

Das ist kein Cricket

Nur ein paar Dinge im Sport sind skandalöser, als ein Insider, der Interna aus der Kabine nach außen trägt. Der geheime Fußballer bekam große Aufmerksamkeit für seine neue und ungefilterte Perspektive auf den Blick hinter die Kulissen, während gleichzeitig die Spekulationen über seine Identität vorherrschten. Es war fast, als sei Agatha Christie zum Leben erwacht und in einem Reading Shirt auflaufen würde, als sich die Schlussfolgerung bestätigte, dass David Kitson hinter den Enthüllungen steckte.

Cricket hat seine eigenen Erfahrungen mit einem vermeintlich mysteriösen Insider gemacht, der das Drama in einem Locker Room voller Stars sichtbar machte. Zu Beginn der IPL-Saison 2009 wurde ein Blog mit dem Titel "Fake IPL Player" von einer anonymen Person ins Leben gerufen, die allgemein als Mitglied der IPL-Franchise Kolkata Knight Riders eingeschätzt wurde.

In einer Zeit, als sich KKR in starken Turbulenzen befand, war es naheliegend, dass sich ein desillusionierter Spieler in der Blogosphäre Luft verschafft und sein Unglück äußert. In dem Blog ging es um Spieler und Trainer mit weniger ausgeprägtem Bekanntheitsgrad, so dass man annahm, dass es sich um einen ausgemusterten Starter handeln müsste.

Das Publikum hätte den Titel des Blogs für bare Münze nehmen sollen, denn Fake IPL Player wurde von dem Marketing Spezialisten Anupam Mukherji entwickelt, einer Person, die nicht wirklich ein Cricketspieler war. Seine fiktiven Geschichten waren völlig frei von echten Insider-Informationen und verstärkten die Enttäuschung der KKR-Fans, als sie die IPL auf dem letzten Platz beendeten.

Der Monster Bat

Obwohl es sich eher nach Gotham City als nach dem Surrey Cricket Platz anhört, war der Monster-Bat-Vorfall einer der skrupellosesten Versuche die Cricketregeln zu manipulieren. Bemerkenswerterweise ereignete sich dieser Vorfall im Jahr 1771, Cricket gab es schon seit einigen Jahrzehnten aber ebenso auch die Kontroversen um den Sport. In einem Match zwischen Hambledon und Chertsey, versuchte Thomas White seine Befürchtungen am Stumpf getroffen zu werden zu lindern, indem er einen Schläger, breiter als das Wicket, benutzte.

Hambledons Spieler waren von Whites Ansatz weniger begeistert und reichten nach dem Spiel eine förmliche Beschwerde ein, die dazu führte, dass verbindliche Cricketregeln eingeführt wurden, die unter anderem besagen, dass der Schläger nicht so breit wie das Wicket sein darf. Dieses Urteil führte zu der heute bekannten Schlägerform. Wenn nicht, könnte der 67,00 Außenseiter Bangladesh in Versuchung kommen den Monster Bat beim ICC World Cup 2019 einzusetzen, um zu gewinnen.

Der Monster Bat war zwar wirklich groß, allerdings nicht wirklich effektiv. Chertsey verlor das Spiel trotzdem mit einem Lauf. Während die heutigen Cricket Bats eher an einen Basbeballschläger erinnern, ist es für die Spannung der Sportart besser, wenn der Schlagmann nicht einfach das Wicket mit seinem Schläger verdecken kann.

Heavy Metal Batting

Diese Eskapade aus dem 18. Jahrhundert ist bei weitem nicht die einzige Kontroverse, was die Schläger betrifft. 1979 hat der Australier Dennis Lillee den englischen Gegner mit einem Aluminiumschläger aus dem Konzept gebracht. Lillee war eher als einer der schnellsten Bowler denn als talentierter Schlagmann bekannt, aber die Beobachter haben daran geglaubt, dass sein, als ComBat bekanntes Werkzeug ihm dabei hätte helfen können, die Wettquoten zu überlisten und seine Bat-Spezialisten zu übertrumpfen.

Der britische Kapitän Mike Brearley äußerte Bedenken hinsichtlich des Balls, wenn er von Metall getroffen werden sollte. Aus diesem Grund musste ein verärgerter Lillee die Schläger tauschen. Wie sich später herausstellte, war Lillees Wahl eine Werbeaktion für ComBat, mit steigenden Verkäufen des Aluminiumschlägers in den folgenden Monaten. Die Cricketregeln wurden kurz darauf geändert. Es wurde festgelegt, dass die Klinge des Schlägers aus Holz sein muss.

Die Kontroverse über die Manipulation von Bällen in der jüngsten Zeit ist gut dokumentiert, während andere Betrügereien auf den Rückseiten der Zeitungen abgespeist werden. Die oben angeführten Kricket-Kontroversen sind nicht die einzigen, allerdings haben diese Beispiele zu wesentlichen Regeländerungen geführt. Während es mit Sicherheit faszinierend wäre, Joe Root mit einem Monster Bat zu sehen, wäre dies allerdings nicht wirklich im Sinne von Cricket.

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January 22, 2019

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Das Pegasus World Cup Invitational Stakes stieg im vergangenen Jahr zum lukrativsten Pferderenn-Event der Welt auf. Gun Runner sicherte sich die Krone und somit auch den Großteil des 16 Millionen USD schweren Preisgeldes für seine Eigentümergruppe Winchell Thoroughbreds LLC und Three Chimneys Far.

Das Rennen wurde 2017 ins Leben gerufen und übertraf seine Konkurrenten in Sachen Preisgeld für den Gewinner. Arrogate gewann den ersten Pegasus World Cup, nachdem er schon beim Breeder‘s Club Classic triumphierte und 12 Millionen USD einsackte.

Zwar haben die Organisatoren das Preisgeld für das Rennen 2018 erhöht, allerdings wird der Pott 2019 wegen des neuen Pegasus World Cup Turf Events gesplittet und enthält nur 9 Millionen USD. Die Veranstaltungen im Gulfstream Park in Florida haben das Potential zu einem der führenden Termine im Rennkalender zu werden. Trotz des Reichtums, den es zu gewinnen gilt, haben die Veranstalter noch einiges zu tun, um mit den anderen Grand Events des Pferderennens mitzuhalten.

Dubai World Cup

Der Dubai World Cup hat seinen Platz als das lukrativste Rennen der Welt zurückerobert. Der World Cup wurde 1996 ins Leben gerufen und erfreut sich aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs in den Vereinigten Arabischen Emiraten in den letzten 20 Jahren an wachsender Beliebtheit.

Der Meydan Racecourse ist der Austragungsort des Rennens und bietet über 80.000 Plätze, welche jedes Jahr zum World Cup ausverkauft sind. Viele der führenden Pferde der Welt gehören heute zu Rennställen, die ihren Sitz außerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate haben, allen voran Godolphin Racing. Diese haben das Event sieben Mal gewonnen, einschließlich des 2018er Rennens, bei welchem Thunder Snow die Krone gewann.

Der Reichtum rund um diesen Sport in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat über die letzten 10 Jahre zu immer höheren Preisgeldern geführt, sodass das letzte Event beispielsweise einen Wert von bis zu 10 Millionen USD für den World Cup allein hatte. In Sachen Zuschauerzahlen erreichte das Event 2018 Berichten zufolge eine Milliarde Menschen weltweit, aufgrund der Übertragung in über 120 Länder.

Der Dubai World Cup hat einen Status erreicht, der als größte unabhängige Wettveranstaltung das Kentucky Derby, das Grand National und den Royal Ascot Gold Cup übertrifft. Seine Beliebtheit wird weiterhin steigen, da die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Ressourcen weiterhin in den Sport fließen lassen, auch wenn der Cup aufgrund des limitierten Rennkalenders immer noch nicht mit den Rennen des Vereinigte Königreichs und der Vereinigten Staaten mithalten kann.

Breeder’s Cup Classic

Seit seiner Gründung im Jahr 1984 ist der Breeder’s Cup Classic das Vorzeige-Event für Vollblut-Rennen mit Pferde über drei Jahre in den USA. Die besten Pferde, Trainer und Jockeys konkurrieren bei dem Event, welches auf den wichtigsten Rennstrecken des Landes stattfindet.

Die Churchill Downs, der Santa Anita Racecourse, der Del Mar Racecourse, der Belmont Park und Keeneland waren in den letzten zehn Jahren Austräger des prestigeträchtigen Events. Das Preisgeld der Veranstaltung beläuft sich derzeit auf 6 Millionen USD und liegt seit 3 Jahren konstant auf diesem Level. Bis dahin gab es zehn Jahre lang, von 2005 bis 2015, fünf Millionen USD zu gewinnen.

Aufgrund der wechselnden Austragungsorte variieren die Besucherzahlen von Jahr zu Jahr. Letztes Jahr sahen jedoch 70.000 Zuschauer den Sieg von Accelerate im Churchill Downs. Über 96 Millionen US-Dollar wurden in den neun Rennen des Renntags umgesetzt, was einen leichten Rückgang zum Vorjahr bedeutete.

Der Breeder’s Cup Classic wird 2019 nach Santa Anita zurückkehren, was zu mehr Ausgaben aufgrund der höheren Zuschauerzahlen führen könnte. Ein besorgniserregender Punkt des Classic sind die TV-Einschaltquoten, welche im Vergleich zu 2017 um 20 % gesunken sind und nur noch 1,6 Millionen Zuschauer vorweisen. Verglichen mit dem Dubai World Cup und den führenden Rennen in Großbritannien kann der Classic bei den TV-Einschaltquoten nicht mithalten.

Prix de L’Arc de Triomphe

Der Prix de L’Arc de Triomphe ist das wohl prestigeträchtigste Rennen von allen und übertrifft seine Rivalen aus den VAE und den Vereinigten Staaten aufgrund seiner Geschichte um Längen. Das erste Rennen wurde 1920 ausgetragen und fand, mit Ausnahme von 1939 und 1940, auch während des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besetzung Frankreichs in Paris statt.

Seit seiner Gründung stellte es den Höhepunkt des französischen Rennsports da und ist in den vergangenen Jahren auch für Trainer und Besitzer aus Europa und dem Nahen Osten immer wichtiger geworden. Khalid Abdullah und John Gosden haben sich zusammengetan, um das Rennen in den letzten beiden Saisons mit der herausragenden Stute Enable und Frankie Dettori im Sattel zu gewinnen.

Mit den meisten Siegen in der L’Arc Periode haben sich Abdullah und Dettori in die Geschichtsbücher des Rennens eingetragen. Andre Fabre bleibt mit sieben Siegen der erfolgreichste Trainer und hält somit einen Rekord für das Gastgeberland. Die 5 Millionen Euro sind das höchste Preisgeld für ein Einzelrennen auf dem Kontinent und stellen somit den Royal Ascot Gold Cup und das Grand National in den Schatten.

Trotz der Prestige des Rennens sind die Zuschauerzahlen rückläufig, beim letzten Event im Longchamp waren nur 35.000 Zuschauer anwesend. Dies wurde zum Teil auf die erhöhten Eintrittspreise geschoben, es gilt also die weitere Entwicklung im Blick zu behalten. In der Vergangenheit wurden 50.000 Menschen erwartet. Da auch das neu renovierte Longchamp keine neuen Zuschauer anzog, müssen die Organisatoren Veränderungen vornehmen, um die Atmosphäre des Rennens am Leben zu halten.

The Grand National

Das Vereinigte Königreich ist nach wie vor die Heimat des Pferderennens. Trotz der Verbesserung der Rennqualität und der Rennbedingungen, sowie des größeren Reichtums im Ausland ist der Sport in Großbritannien und Irland fest in der Gesellschaft verankert und wird so schnell nicht verschwinden. Das Grand National verkörpert die Geschichte und Prestige dieses Rennsports.

Nahezu jeder Haushalt in Großbritannien und Irland hat eine Wette auf das National laufen und versammelt sich vor dem Fernseher, um das Ereignis zu verfolgen. Es ist eine Tradition, die über Generationen hinweg weitergegeben wird, und ist dank der kostenlosen Übertragung leicht zugänglich – etwas, das bei anderen Sportarten im Land nicht üblich ist.

Die Verlockung, den Prix de L’Arc de Triomphe zu gewinnen, ist für alle Teilnehmer ein besonderer Moment, wird allerdings aufgrund der vergleichsweise geringen Anzahl der Pferde, die das National gewinnen können, in den Schatten gestellt. Das Preisgeld von einer Millionen Pfund kann nicht mit den anderen Veranstaltungen konkurrieren, allerdings bietet das Rennen die Möglichkeit unsterblich zu werden und sich neben Größen wie Red Rum in die 179 Jahre alte Geschichte des Events einzutragen.

Der Aintree Racecourse ist bekanntermaßen immer ausverkauft und bis unter das Dach gefüllt, wenn am Samstag des Renn-Events die Kapazität von 70.000 ausgelastet wird. Die Einschaltquoten lagen letztes Jahr bei 8,5 Millionen Zuschauern.

Verglichen mit der Konkurrenz der Premier League und anderen Fußballspielen im Land am selben Tag ist dies eine mehr als befriedigende Zahl, vor allem in Tagen des modernen Medienkonsums. Auch wenn der Cheltenham Cup und der Royal Ascot Gold Cup ähnlich viel Aufmerksamkeit in der Rennwelt erregen, ragt das National heraus und wird seine Stellung auch so schnell nicht verlieren.

 

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January 22, 2019

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Im Sommer 2019 wird die Europa League ihren zehnten Geburtstag seit dem Rebranding des UEFA Cups feiern.

Mit sechs Gruppenspielen und ohne Zwischenrunde ist diese Erfahrung so nah an der Champions League wie es sich die meisten „Nicht-Elite“-Teams vorstellen können. Die zusätzliche K.-o.-Runde nach der Gruppenphase macht es auch zu einem Ausdauertest, was immer wieder zu Überraschungen führt.

Die letzten neun Ausgaben der Europa League K.-o.-Phase haben hinsichtlich Schocker nicht enttäuscht. Deshalb unternehmen wir eine Zeitreise und erinnern uns an einige der für uns überraschendsten Ergebnisse.

Die frühen Jahre: Englische Clubs sind in Gigantenstürze verwickelt (2009-12)

Es dauerte bis zum vierten Jahr, als mit Chelsea 2013 erstmals ein englisches Team die Trophäe in der Europa-League-Ära gewinnen konnte, bevor zuvor einige andere ausgeschieden waren. Nur wenige werden das Ausscheiden vom derzeitigen Ligafavoriten Liverpool gegen Braga in der Saison 2010/11 oder Manchester Uniteds entscheidende 3:2 Heimniederlage gegen Athletic Bilbao ein Jahr später vergessen haben. Der vielleicht größte Europa-League-Schock einer englischen Mannschaft hatte jedoch ein positives Ergebnis.

Drei Jahre vor Chelseas erstem Europa-League-Sieg hätten fast die Weißen aus West London den englischen Clubs den Weg in den neuen Wettbewerb gebahnt. 

Unter Roy Hodgson erreichten die Cottagers nach einem der größten Comebacks aller Zeiten das Finale. Nach dem 1:3 bei Juventus im Achtelfinal-Hinspiel schien alle Hoffnung verloren. Es wirkte auch nicht erfolgversprechender, als David Trezeguet Juventus im Rückspiel im Craven Cottage früh in Führung brachte.

Trotzdem begann sich das Blatt zu wenden, als Bobby Zamora den Ausgleich erzielte und Fabio Cannavaro die Rote Karte sah, was Fulhams immer noch scheinbar unbezwingbare Aufgabe etwas erleichtern sollte. Zoltan Gera traf daraufhin zweimal zur Halbzeit, ehe der amerikanische Star Clint Dempsey den Juventus-Keeper Antonio Chimenti acht Minuten vor dem Ende mit einem Schuss im Hollywood-Stil überlistete.

Auch wenn sie das Finale gegen Atletico Madrid verloren, bleibt diese Erinnerung.

Die Überraschungen werden international (2013-15)

Es gibt auch einige herausstechende Beispiele von Europa-League-Überraschungen, in denen englische Teams keine Rolle spielen. Überraschungen setzten sich auch nach den Anfangstagen des Jahrzehnts fort:

Sechzehntel-Finale: Atletico Madrid - Rubin Kazan 1:2 – 2012/13

Atletico hat den Wettbewerb mit drei Erfolgen zu dem eigenen gemacht. Die Saison 2012/13 brachte allerdings europäische Schande über das Team. Rubin Kazan übernahm früh die Initiative in der spanischen Hauptstadt und Gokdeniz Karadeniz brachte Kazan in der sechsten Minute in Führung. Als dann der Kapitän Roman Sharonov die Rote Karte sah, zog sich Kazan zurück und verteidigte wie ein Löwe.

Wie zu erwarten war, übte Atletico in den folgenden Minuten immer stärkeren Druck aus, wurde allerdings von einem Konter von Pablo Orbaiz zum 2:0 überrascht. Die Gegenreaktion blieb aus und auch wenn Atletico das Rückspiel mit 1:0 gewinnen konnte, ging die Runde an Kazan.

Sechzehntel-Finale: Lazio Rom - Ludogorets Razgrad 3:4 – 2013/14

Es besteht kein Zweifel daran, dass Ludogorets den bulgarischen Clubs zu erneutem Ansehen in Europa verhalf. Der überraschende Erfolg über Lazio war ein wichtiger Schritt in dieser Entwicklung. Roman Bezjak war der Mann des Hinspiels. Er erzielte im Stadio Olimpico das einzige Tor des Abends und dies mit einem wundervollen 25-Meter-Freistoß am hilflosen Etrit Berisha vorbei.

Komischerweise gab Lazio Ludogorets mehr Freiräume im Rückspiel und die Bulgaren mussten hohen spielerischen Druck abwehren, um weiterzukommen. Sie erholten sich von einem 0:2 und 2:3 Rückstand und schafften es dank Juninho Quixadas Ausgleich zwei Minuten vor Spielende doch noch zum Unentschieden.

Achtelfinale: Dnipro - Ajax 2:2 – 2014/15

2015 schlug die ukrainische Mannschaft Dnipro Dnipropetrovsk die holländischen Favoriten von Ajax 1:0 im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinals. Nach einer halben Stunde erzielte Roman Zozulya das Tor, die Ukrainer konnten das Ergebnis halten. Das Rückspiel verloren diese nach 90 Minuten mit 0:1, da beide Mannschaften in der Verlängerung noch ein Tor erzielten, kam Dnipro aufgrund der Auswärtsregel weiter.

Knappe Siege über Brügge und Napoli führten Dnipro bis ins Finale, welches sie mit 2:3 gegen Sevilla verloren.

Spurs wie benommen (2016-17)

Unter Mauricio Pochettino ging es für Tottenham nur um die Champions League, derzeit stehen die Chancen bei nur 26,00, um die Trophäe 2019 in die Luft zu strecken. Aus diesem Grund kann es den Nord-Londonern auch nicht vorgeworfen werden, dass sie sich mehr darauf konzentrieren, die Liga unter den ersten vier zu beenden – auch wenn der Club dringend ein Trophäe braucht, um seinen Status als englischer Riese zu festigen. In den letzten beiden Europa-League-Saisons musste Tottenham jedoch zwei schmerzende Überraschungsniederlagen hinnehmen.

Zunächst gab es im Westfalenstadion ein beschämendes 3:0 im Jahr 2015/16 gegen eine Mannschaft, die bewies, dass es ein Leben nach Jürgen Klopp gibt. Marco Reus zog die Fäden und netzte doppelt, nachdem Pierre-Emerick Aubameyang das erste Tor schoss und das Rückspiel nur noch zu einer Formsache machte. Für Tottenham – zu diesem Zeitpunkt immer noch im Premier-League-Rennen dabei – war dies also eher eine Enttäuschung als ein Desaster.

Im darauffolgenden Jahr war Chelsea mit großem Vorsprung auf dem Weg zum Premier-League-Gewinn, sodass umso mehr Leistung von Tottenham erwartet wurde, je näher sie der K.-o.-Phase kamen. Stattdessen wurden die Lilywhites im Hinspiel 0:1 durch Genk geschlagen. Theoretisch sollte das Heimspiel für Tottenham ein Spaziergang werden, doch nach Christian Eriksens Opener in der zehnten Minute, netzte Harry Kane ins eigene Tor.

Tottenham gelang das Comeback nicht, Dele Alli sah Rot und Victor Wanyamas mitreißender Treffer wurde zehn Minuten vor Spielende aberkannt. Ein weiteres Jahr ohne Silberware für Pochettino.

Salzburgs Durchbruch (2018)

Vor 2018 war es für österreichische Teams unüblich, in UEFA-Wettbewerben weit zu kommen. Aber nach einem beeindruckenden 2:1 Sieg über Borussia Dortmund im Achtelfinale 2017/18 traf Salzburg, die derzeit mit 21,00 auf den Finalsieg gelistet werden, im Viertelfinale auf Lazio Rom. Nach einer 2:4 Niederlage im Stadio Olimpico gingen viele Zuschauer davon aus, dass die längst überfällige Heimreise der Österreicher hier stattfinden werde. Diese Überzeugung wurde nochmals bestärkt, als Lazios Ciro Immobile die Italiener in der 55. Minute des Rückspiels den Vorsprung auf 5:2 schraubte.

Es folgte einer der größten Auftritte von Mut und Entschlossenheit, die jemals von Salzburg gesehen wurden. Nur eine Minute später glich Moanes Dabour aus, um dadurch das Stadion in Ekstase zu versetzen. Es folgte Einbahnstraßenfußball. In der 72. Minute schoss Massadio Haidara aus 30 Metern ins Tor und nur zwei Minuten später brachte Hwang Hee-chan Salzburg mit einem langen Ball erstmals in der Rückrunde in Führung.

Nochmals zwei Minuten später erzielte Stefan Leitner das Tor, welches Lazio letztendlich besiegen sollte und das Halbfinalmatch gegen Marseille klarmachte. Hier endete Salzburgs bezaubernde Reise; doch nicht, bevor sie das Heimspiel mit 2:1 gewannen und somit zuhause ungeschlagen durch die Saison gingen.

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January 22, 2019

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