Gute 15 Kilometer trennen das Wanda Metropolitano, Atléticos Heimstätte und das Estadio Santiago Bernabéu, wo Real spielt. 15 Minuten Autofahrt, zwei Welten. Der volkstümlichere Süden, in dem Atlético als Verein der Arbeiter gilt und der wohlhabendere Norden, in dem Real Madrid die Oberschicht repräsentiert.
Seit über 110 Jahren elektrisiert das Derbi madrileño die Massen und gehört neben dem Clásico zu den wichtigsten Spielen in Spaniens Liga.
Das 222. Stadtduell in Madrid – es könnte ein richtungsweisendes sein.
Die Rojiblancos hätten den Patzer von Barca (2:2 gegen Valencia) mit einem Sieg über Real Betis ausnutzen und bis auf drei Punkte an den Tabellenführer heranrücken können – und versagten. Mit einem 0:1 musste man sich am Ende gegen ambitionierte Andalusier geschlagen geben. Ein Elfmeter-Tor durch ein unnötiges Handspiel von Filipe Luis entschied die Partie. Insgesamt machten die Colchoneros kein gutes Spiel, auch Neuzugang Alvaro Morata vergab bei seinem Debüt viele Gelegenheiten.
Doch Diego Simeone verteidigte seinen Leihspieler vom FC Chelsea: „Er ist ein wichtiger Spieler für uns. Er gibt uns neue Optionen und ist ein guter Vollstrecker“, und fügte noch hinzu „Wir konnten zum Ende hin keine Lösungen finden. Morata hatte in seinem ersten Spiel eine wichtige Aufgabe.“
Doch abgesehen von dieser Partie spielt Atlético eine gewohnt starke Saison, baut den Erfolg weiterhin auf einer soliden Abwehr, die bisher nur 14 Gegentore zugelassen hat. Das ist mit gutem Abstand der Bestwert in La Liga. Außerdem präsentieren sich die Rojiblancos auf heimischem Rasen bärenstark und sind als einziges Team zuhause noch ungeschlagen – keines der letzten 16 Heimspiele wurde verloren.
Seit sechs Spieltagen steht die Elf von Simeone als direkter Barcelona-Verfolger fest – das könnte sich dieses Wochenende jedoch ändern.
Harter Spielplan für Solari und Co.
Die Königlichen sind nach einigen Rückschlägen zweifelsfrei wieder oben angekommen und nun auch ganz dicht dran am Stadtrivalen Atlético. Spätestens bei dem 1:1-Unentschieden am Mittwochabend im Hinspiel des Copa del Rey Halbfinales gegen den FC Barcelona hat auch Santiago Solari seine erste Feuertaufe im neuen Jahr erfolgreich überstanden.
In den letzten vier Ligaspielen holten sie die maximale Ausbeute von zwölf Punkten. Durch den souveränen 3:0-Heimsieg über Deportivo Alaves verkürzte das weiße Ballett den Rückstand auf Platz zwei auf zwei Zähler und könnte nun mit einem Sieg an den Rojiblancos vorbeiziehen.
Das einzige, das Reals Aufwind momentan die Luft rauben könnte ist deren Stundenplan. Während Atlético sowohl vor als auch nach dem Hauptstadt-Kracher ungefähr eine Woche Vorbereitungszeit hat, ließ die Mannschaft von Trainer Solari unter der Woche gegen Barcelona sicher ein paar Körner. Und auch nach dem Derby wartet auf die Blancos nächsten Mittwoch eine schwierige Auswärtspartie gegen Ajax.
Prognose
Wie bereits angesprochen ist Atlético (2.35) zuhause eine absolute Macht. Sie werden Kopf und Kragen riskieren, um am Ende nicht den verhassten Stadtrivalen (Sieg Real 3.10) vorbeiziehen zu lassen. Wir können uns auf ein Abwehr-Bollwerk einstellen und wenn man den Statistiken glaubt, dürften hier auch nicht viele Tore fallen. In sechs der letzten sieben Duelle in der Liga fielen weniger als drei Tore (1.75) - die letzten vier endeten Remis.
Wir können uns also auf ein heiß umkämpftes Derby freuen – zahlreiche Live-Wetten werden euch dieses Topspiel noch versüßen.
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Nach spannenden Duellen im DFB-Pokal hält die Fußballfans am Wochenende wieder die Bundesliga in Atem. Neben dem Kampf um die Meisterschaft und den internationalen Plätzen ist auch ein echter Abstiegskracher dabei.
Unter der Woche kassierte Dortmund gegen Werder Bremen eine bittere Niederlage. Mit einem 1:1 ging es in die Verlängerung, in der sich beide Mannschaften die Bälle nur so um die Ohren pfefferten. Nach einem 3:3 wurde die Partie im Elfmeterschießen entschieden. Zwei Dortmunder Schützen versagten kläglich, Bremen behielt die Nerven und zog in das Viertelfinale ein. Kann der BVB das enttäuschende Pokalaus bis zum Wochenende verdauen?
Die Sorgenfalten von BVB-Trainer Favre dürften auch nach dem Pokalspiel noch tiefer werden. Eine Grippewelle hat fast die ganze Hintermannschaft erwischt. Muss Diallo erneut auf die linke Verteidigerposition ausweichen und erwischt einen schwarzen Tag wie im Pokal, könnte es für Kramaric (Quote auf ein Tor: 2.80), Joelinton (3.20) und Co ein leichtes Spiel werden.
Am meisten schmerzt jedoch der mögliche Ausfall von Reus. Der Toptorjäger ist unverzichtbar für das Dortmunder Spiel, plagt sich aber mit Oberschenkelproblemen rum. Für ihn könnte Götze (2.70) beginnen.
Um das ärgerliche Pokalaus wieder vergessen zu machen, kommt mit der TSG Hoffenheim ein vermeintlich passender Aufbaugegner in den Signal Iduna Park. Bei den Kraichgauern läuft es momentan alles andere als rosig. Julian Nagelsmann holte aus den letzten neun Partien nur einen mickrigen Sieg – viel zu wenig für die Ambitionen der TSG.
"Es wird sehr schwer wieder unter die ersten Vier zu kommen und unseren Traum von der Champions League zu erfüllen. Es herrscht nicht die beste Atmosphäre", so Sturmjuwel Kramaric.
Die TSG scheint die Hoffnungen auf die internationalen Plätze fast aufgegeben zu haben, obwohl es nur zwei Punkte auf den sechsten Tabellenplatz sind.
Trotz der Ergebniskrise sind die Hoffenheimer kein leicht zu bespielender Gegner. Über die Auszeichnung für die meisten Unentschieden (8) der laufenden Saison kann Julian Nagelsmann höchstwahrscheinlich nicht lachen. Mit einem Punkt will er sich dieses Mal nicht zufrieden geben: "Der BVB steht völlig zu Recht ganz oben in der Liga, aber wir waren im Hinspiel tendenziell besser und hätten am Ende dreifach punkten können. Wir haben in Dortmund immer gut gespielt und nehmen uns das auch für Samstag vor."
Borussia Mönchengladbach – Hertha BSC Berlin
Siegquote: Gladbach (1.61)– Hertha (5.40)
Geheimtipp: Duda trifft (4.75)
Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (1.72)
Gladbach zog am vergangenen Spieltag in der Tabelle mit den Münchnern gleich und steht auf dem zweiten Tabellenplatz. Auch wenn Bayern-Boss Hoeneß das Torverhältnis "nicht interessiert", sind die Fohlen Dortmund-Verfolger Nummer eins.
Anders wie die Berliner waren die Gladbacher unter der Woche nicht gefordert. Die Jungs von Dardai haben 120 Minuten Pokal in den Knochen. Sie lieferten den Münchnern Paroli und zogen erst in der Verlängerung den Kürzeren.
Fohlen-Trainer Hecking sieht seine Mannschaft wegen der Einfachbelastung allerdings nicht im Vorteil: "Wenn man im Pokal noch dabei ist, kann man daraus auch Kraft ziehen. Das kann man mit Mentalität ausgleichen. Ich gehe davon aus, dass Hertha die Belastung gut wegstecken kann. Es liegt an uns, den Gegner zu beschäftigen und zu viel Laufarbeit zu zwingen."
Die schlechte Nachricht für Dardai und Co: Die Borussen haben Zuhause noch eine weiße Weste und gaben keinen Punkt ab. Der Tabellenzweite überzeugt diese Saison vor allem mit einem geduldigen Aufbauspiel, einer effektiven Offensive (41 Tore) und einer effizienten Abwehrarbeit (18 Gegentore). In den letzen drei Heimspielen kassierte Sommer zudem keinen Gegentreffer.
Doch die Berliner zeigten schon im Hinspiel ihre ganze Klasse und fertigten sie mit 4:2 ab. Damals glänzte Ibisevic mit einem Doppelpack.
Eine Sportwette auf einen erneuten Treffer des Bosniers wird mit einer sensationellen 4.00-Quote belohnt.
Den Verein aus der Hauptstadt sollte man zumindest im Hinblick auf die Europa-League-Plätze nicht abschreiben. Ein mickriger Rückstand von drei Zählern auf den sechsten Tabellenplatz sollte die Mannschaft zusätzlich anspornen. Die nötige Moral dieses Ziel zu erreichen hat die Hertha allemal.
Hannover 96 – 1. FC Nürnberg
Siegquote: Hannover (2.32) – Nürnberg (3.30)
Geheimtipp: Nürnberg trifft mindestens einmal (2.90)
Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (1.72)
Es ist der Abstiegskrimi des 21. Spieltags. Hannover und Nürnberg überzeugten diese Saison leider nur mit erschreckend schwachen Auftritten und bilden das Schlusslicht der Tabelle. Das Duell könnte schon eine Vorentscheidung im Kampf um den Ligaverbleib sein, denn nur ein Sieg lässt eine Mannschaft noch vom Klassenerhalt oder der Relegation träumen.
Der "Club" ist seit 14 Spieltagen ohne Dreier und seit dem 16. Spieltag auf dem Abstiegsplatz festgenagelt. Doch eine Statistik macht Köllner und seinen Jungs Mut: Nürnberg hat in den vergangenen drei Partien mindestens einmal getroffen. Vor allem der Ausgleichstreffer gegen Bremen könnte Club-Stürmer Ishak (Torquote:3.60) beflügelt haben.
Ähnlich düster sieht es bei Hannover 96 aus. Die Niedersachen feuerten Breitenreiter und holten Doll zurück in das deutsche Oberhaus. Der berühmte Trainereffekt blieb aus und verpuffte jäh gegen Leipzig. Der Tabellenletzte ist die Schießbude der Liga (44 Gegentreffer) und auch offensiv geht mit Wood (Torquote: 3.05) und Weylandt (3.40) nichts zusammen. Lediglich ein Tor aus den letzten vier Partien steht zu Buche. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt: In den letzten vier Begegnungen fielen 14 Treffer.
"Das hat Endspielcharakter, wenn der Letzte gegen den Vorletzten spielt. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir danach noch 13 weitere Endspiele haben. Das wissen die Jungs auch", so 96-Trainer Doll.
Neben der Bundesliga warten weitere spannende Sportwetten auf euch. Ergreift die Gelegenheit und schlagt zu!
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Mit dem Duell zwischen Bayern München und Schalke 04 wartet der nächste absolute Leckerbissen auf die Fans der Fußball-Bundesliga.
Beide Mannschaften konnten unter der Woche durch das Erreichen des Pokal-Viertelfinals ordentlich Selbstvertrauen tanken und wollen nun auch in der Liga nachlegen. Bei einem Blick in die Statistikbücher wird allerdings schnell klar, dass dies insbesondere für die Gäste aus dem Pott kein leichtes Unterfangen werden wird. Doch der Reihe nach.
Zu viele billige Gegentore
Nach der dürftigen Vorstellung in Leverkusen vergangenen Spieltag ist bei den Münchnern durch den 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Berlin wieder etwas Ruhe eingekehrt.
Doch die Probleme bleiben und lassen sich bei den Münchnern nicht so einfach unter den Teppich kehren. Wie so oft kassierten die Bayern auch in Berlin zu einfache Gegentore.
Eine Baustelle im Spiel des Rekordmeisters, der sich auch Niko Kovac durchaus bewusst ist: "Wir bekommen insgesamt zu viele billige Tore, machen zu viele schwerwiegende Fehler. Da sollte man aber nicht einen Spieler rauspicken, sondern einmal reihum schauen", nahm er die gesamte Mannschaft in die Pflicht.
Gegen Schalke müssen die Bayern den Laden hinten unbedingt dicht bekommen, ansonsten könnte ihnen auch gegen die Königsblauen eine knifflige Aufgabe bevorstehen.
Ob Kovac dabei wieder auf Manuel Neuer zurückgreifen kann, bleibt abzuwarten. Bei der Hertha stand erneut Ulreich zwischen den Pfosten, Früchtl saß als Ersatztorhüter auf der Bank.
Selbstvertrauen durch Pokal-Erfolg?
Ähnlich wie die Bayern rehabilitierten sich auch die Schalker nach der 0:2-Heimniederlage gegen Gladbach vergangenes Wochenende und schickten Fortuna Düsseldorf im Pokal mit 4:1 nach Hause.
Dabei zeigte die Elf von Domenico Tedesco vor allem offensiv trotz anhaltender Personalsorgen eine ansprechende Leistung. Treffer durch Mark Uth und Ahmed Kutucu stellten unter Beweis, dass Ausfälle wie die von Burgstaller und Embolo durchaus kompensiert werden können.
In München wird es bei den Schalkern allerdings eher auf eine stabile Defensive und damit unter anderem auch auf Salif Sané ankommen. Der Senegalese glänzte gegen die Fortuna durch seinen ersten Doppelpack seit er in Deutschland ist und zeigte, wie er selbst sagte, sein bestes Spiel als Schalker.
Angst vor dem Gastspiel beim Rekordmeister hat der Innenverteidiger nicht: "Wir haben keine Angst und den Kopf frei", ist mit einem durchaus selbstbewussten Auftreten der Königsblauen zu rechnen.
Prognose
Wie es bei einem Heimspiel der Bayern (Siegquote: 1.22) so üblich ist, geht der Rekordmeister als Favorit in die Partie und glaubt man der Statistik, dann steht den Gästen aus dem Ruhrpott eine äußerst unangenehme Auswärtsfahrt bevor.
In der Bundesliga wartet Schalke (14.00) sage und schreibe seit Dezember 2010 auf einen Sieg gegen die Bayern. In München gewann Königsblau zuletzt am 25.04.2009.
Außerdem dürfte bei den Gästen der Name Robert Lewandowski (Quote für mind. zwei Tore: 3.00) für starke Bauchschmerzen sorgen. Der Pole hat in den letzten sechs Bundesligaspielen gegen Schalke immer getroffen und wird auch Samstagabend keine Rücksicht auf die Defensive um Salif Sané nehmen.
Die Schalker werden also alles daransetzen, der Serie der Bayern und Lewandowskis Lauf ein Ende zu bereiten, doch auch die Münchner sind auf die drei Punkte angewiesen, will man noch in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen. Das Hinspiel endete 2:0 für die Elf von Niko Kovac.
Neben dem Spiel zwischen Bayern München und Schalke 04 warten auch bei den anderen Partien jede Menge spannende Bundesligawetten auf euch. Also nichts wie ran an den Speck und ordentlich Kohle absahnen.
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Hamburg grüßt momentan doppelt von der Tabellenspitze der 2. Liga. Durch den letzten Sieg schiebt sich St. Pauli zwischen die beiden Bundesliga-Absteiger und damit vor den 1. FC Köln..
Wenn Geld alleine den Sieg garantieren würde, wäre das Topspiel eine glasklare Sache: Der Marktwert der Geißböcke ist etwa vier mal so hoch wie jener der Kiezkicker – allein Hector und Modeste zusammen sind teurer als die komplette St. Pauli-Breite. Doch Geld schießt ja bekanntlich keine Tore. Oder doch?
Es war der Auftakt der fünften Jahreszeit in Köln. Im Karnevalstrikot überrollten die Rheinländer mit einem 8:1 völlig überforderte Dresdner. Es war der Start einer Siegesserie von fünf Spielen. Dann kam zum Jahresabschluss Bochum ins Rhein-Energie-Stadion und verpatzten den Kölnern mit einem 3:2-Auswärtserfolg die Zweitliga-Herbstmeisterschaft.
Zum Rückrundenauftakt verlor man dann auch gegen Union Berlin mit 0:2 – und das trotz 71% Ballbesitz. Auch wenn man aufgrund der letzten Spielabsage gegen Aue ein Nachholspiel in der Hinterhand hat, so ist man nun erstmals in der Rolle des Gejagten. Der Abstand zu den Aufstiegs-Konkurrenten ist merklich geschmolzen, denn sowohl Union, Kiel als auch Heidenheim wollen dem FC den dritten Platz streitig machen.
Man hat zwar in Simon Terodde den mit Abstand erfolgreichsten Schützen der Liga (22 Tore) und auch die beste Tordifferenz (+23) aufzuweisen und dennoch könnte das Spitzenspiel gegen St. Pauli die Aufstiegspläne der Geißböcke in ernste Gefahr bringen.
Auf Rückkehrer Anthony Modeste kann Trainer Anfang noch nicht setzen – durch den laufenden Transferstreit mit dessen Ex-Verein Tianjin kämpfen die Domstädter noch immer um seine Spielgenehmigung.
Der Kiez im Aufstiegsmodus?
In St. Pauli hat man nach 15 Jahren den neuen alten Knipser wieder zurückgeholt. „Alex Meier Fußball-Gott“ hallte es durch das Millerntor nach dem 3:2 gegen Union Berlin in der Nachspielzeit. Der 36-jährige Stürmer hatte soeben sein starkes Comeback mit seinem zweiten Tor im Spiel gefeiert.
Auch wenn seine körperlichen Defizite nach 90 Minuten aufgrund der langen Pflichtspielpause (fast 16 Monate nicht mehr gespielt) deutlich zu sehen waren, so könnte Meier noch ein entscheidender Faktor im Aufstiegskampf für die Paulianer werden. „Wir wollen bis zum Schluss oben dran bleiben“, machte der Doppeltorschütze nach dem Spiel klar.
Bis auf den 1:2-Dämpfer gegen Darmstadt zum Rückrundenauftakt ist der Kiez-Klub momentan auch auf gutem Wege diese Worte in Taten umzusetzen. Die sieben letzten Spiele der Hinrunde blieb man allesamt ungeschlagen. Und durch den Sieg über die Eisernen reist man nun auch mit Rückenwind nach Köln.
Hinzu kommt, dass der Effzeh Meiers absoluter Lieblingsgegner ist. Im Trikot der Frankfurter Eintracht traf der Stürmer in seinen letzten fünf Spielen gegen die Domstädter achtmal.
Prognose
St. Pauli (5.25) wird mit viel Euphorie in dieses Spitzenspiel beim 1. FC Köln (1.60) am Freitag gehen. Die Geißböcke werden ihrerseits versuchen den Kiez-Klub wieder vom sicheren Aufstiegsplatz zu verdrängen – eine Niederlage könnte schlimmstenfalls der Sturz bis auf Platz 6 bedeuten.
Das Hinspiel endete mit einem spektakulären 5:3 für Köln. Da beide Teams den Weg nach vorne suchen müssen, könnte es auf beiden Seiten einmal klingeln. Eine Fußballwettedarauf macht sich mit einer 1.64-Quote bezahlt.
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Die Premier League scheint im Kampf um die Meisterschaft wieder an Fahrt aufzunehmen und auf ein packendes Saisonfinale hinauszulaufen. Manchester City ist dank des Sieges unter der Woche gegen Everton vorerst Tabellenführer, hat aber ein Spiel mehr auf dem Konto. Können die Skyblues gegen Chelsea nachlegen und den Druck auf die Reds halten?
Revanche für das Hinspiel?
Manchester City ging als amtierender englischer Meister in die neue Saison der Premier League und dominierte die Gegner weiterhin nach Belieben – bis zum 16. Spieltag. Der FC Chelsea stoppte die Siegesserie der Skyblues und fügte ihnen die erste Saisonniederlage zu.
Damit nicht genug, denn die Blues setzten den Startschuss für die Minikrise der Citizens. Aus den drei folgenden Spielen holte Guardiola nur drei Punkte und die Tabellenführung war futsch.
Am Sonntag will Manchester City (Siegquote: 1.47)an dem wackelnden Tabellenvierten Revanche nehmen. Die Blues (6.50) verloren ihre letzten beiden Auswärtsspiele und kassierten eine peinliche 0:4-Klatsche gegen Bournemouth.
Rechtzeitig zum Spitzenspiel tankte Chelsea nochmal Selbstvertrauen und fertigte Schlusslicht Huddersfield mit 5:0 ab. Hazard (Quote auf ein Tor: 4.20) und Neuzugang Higuain (3.55) schossen sich jeweils mit einem Doppelpack den Frust von der Seele.
Manchester City mit Doppelbelastung
Für Manchester City ist es eine Woche der Dauerbelastung. Vor dem Spitzenspiel am Sonntag hat der FC Everton denCitizens am Mittwoch nochmal alles abverlangt.
Guardiola und seiner Mannschaft bleiben nur drei Tage Pause, während die Blues eine ganze Woche zur Vorbereitung und Regeneration haben. Ein Vorteil für den amtierenden Pokalsieger?
"So viele Spiele in so kurzer Zeit bedeuten für uns eine unglaubliche mentale Anstrengung. Eine Niederlage kann bedeuten, die Meisterschaft zu verspielen. Für uns ist das eine echte Prüfung und Herausforderung", analysiert Guardiola die Situation.
Doch Manchester City hat gegenüber Chelsea einen elementaren Vorteil: Die Chancenverwertung. Die Citizens haben bereits 21 Tore mehr geschossen und können anders wie im Hinspiel auf ihren Toptorjäger Aguero zurückgreifen.
Der Argentinier könnte den Blues einen Dämpfer im Kampf um die Champions-League-Plätze verpassen, denn nach seinen Leistenproblemenmacht er weiter wie zuvor: In den letzten sechs Partien war er an acht Treffern der Skyblues beteiligt.
Eine Fußballwetteauf einen erneuten Treffer des Argentiniers macht sich mit einer 1.74-Quote bezahlt.
Prognose:
Da es jetzt in die heiße Endphase der Premier-League-Saison geht, stehen beide Mannschaften unter Zugzwang. Manchester City darf sich im Rennen um die Meisterschaft keinen weiteren Ausrutscher leisten. Chelsea muss ebenfalls punkten, um den Champions-League-Platz zu festigen und Manchester United auf Abstand zu halten. Trotz der starken und kompakten Defensivleistungen beider Teams, dürfen sich die Fußballfans auf Offensivfußball freuen. Das letzte Mal, dass eine Partie zwischen den Topmannschaften torlos endete, ist sieben Jahre her.
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Es ist das Duell der Superlative. Einmal mehr blickt die Welt nach Spanien, wenn zwei Giganten zum „El Clásico“ bitten. Ein Kader im Gesamtwert von über 1,1 Milliarden Euro (FC Barcelona) trifft im Copa del Rey Halbfinale auf seinen größten Kontrahenten Real Madrid (Gesamtmarktwert von ca. 970 Millionen Euro). Ein Spiel mit viel Historie, Spannung und Brisanz. Ein Feiertag in Spanien.
Man kann die Copa del Rey durchaus als Barcelonas Lieblingswettbewerb bezeichnen: Die letzten vier Trophäen gingen allesamt auf das Konto des Vereins mit dem Motto „Més que un club“. Gegen den Erzfeind aus Madrid kommt es im Pokal nun schon zum zwölften Aufeinandertreffen.
Bisher konnten die Königlichen vier Mal einen Sieg feiern – drei Mal Barca. Und die Katalanen sind es auch, die aktuell noch eine Rechnung offen haben mit dem derzeitigen Tabellendritten: Beim letzten Duell im April 2014 gewannen die Madrilenen im Finale mit 2:1. Im Camp Nou riecht es deshalb nach Revanche.
Vor heimischen Publikum hatte das Team um Ernesto Valverde zuletzt in souveräner Manier gezeigt, dass sie die Herren im Haus sind: CyD Leonesa (4:1), UD Levante (3:0) und FC Sevilla (6:1) wurden allesamt erbarmungslos wieder nachhause geschickt. Besonders im letztgenannten Spiel zeigten die Katalanen eine beeindruckende Reaktion, nachdem Sevilla das Viertelfinal-Hinspiel mit 2:0 gewann und sich gute Hoffnungen aufs Weiterkommen machte.
Valverde konterte deshalb seinen Kritikern, dass er den Wettbewerb nicht ernst genug nehme, mit den Worten: „Es stimmt, dass es manchmal so aussieht, als würden wir auf etwas verzichten. Aber unser Traum ist es, alle möglichen Titel zu gewinnen. Und dieser Wettbewerb begeistert uns sehr.“
Die Mannschaft strotzt momentan nur so vor Selbstvertrauen, konnte sie doch in den letzten zehn Liga-Runden acht Mal drei Punkte einfahren. Barcelona verfügt auch über den erfolgreichsten Sturm der spanischen Liga: Allein Messi (21) und Suarez (15), die die ersten zwei Plätze in der Liga-Torschützenliste belegen, brachten das Team schon öfters auf die Siegerstraße.
Einen kleinen Dämpfer der ganzen Euphorie gab es dann doch am vergangenen Spieltag gegen Valencia (2:2) zu spüren. Lionel Messi verletzte sich in der Partie und konnte deshalb am Montag nicht am Mannschaftstraining teilnehmen – ob Valverde deshalb für el Clásico auf seinen 31-jahre alten Star zählen kann, bleibt fraglich.
Mit Solari wieder im Aufwärtstrend
Auf die Königlichen wartet derzeit ein königliches Programm: Erst Barcelona im Pokal, dann Atlético in der Liga und schließlich Ajax in der Königsklasse. Keine Zeit zum Luftholen für Solari und Co.
Pokal-Halbfinal-Luft konnte der Hauptstadtclub übrigens schon lange nicht mehr atmen: Seit sage und schreibe fünf Jahren sind die Madrilenen nicht mehr über das Viertelfinale hinausgekommen. Dieses Mal brachen sie den Bann und überzeugten in der letzten Runde gegen Girona in beiden Spielen mit 4:2 und 3:1.
Nach einem ziemlich verkorksten Saisonstart, inclusive der historischen 1:5-Klatsche gegen Barcelona, hat Real Madrid wieder zurück in die Spur gefunden. Solari hat der Mannschaft Leben eingehaucht und ihr wieder ihr neues altes Gesicht gegeben. Jenes, das wieder Bock aufs Toreschießen hat und große Spielfreude zeigt.
Seit fünf Partien holten die Königlichen nur noch Siege und so langsam wurde das Spielsystem des Argentiniers verinnerlicht. Während der Trainer zu Beginn noch stark dafür kritisiert wurde, auf Stammspieler wie Isco gänzlich zu verzichten oder Marcelo auf die Bank zu setzen, wird er aktuell dafür gefeiert, dass er jungen Spielern die Chance gibt sich zu beweisen.
Vor allem Vinicius Junior, der unter Lopetegui meist nur beim Nachwuchs spielte, hat vom Trainerwechsel stark profitiert. Der 18-jährige Brasilianer bringt unglaublich viel Spielwitz und Schnelligkeit mit. Mehr Präsenz als Vinicius in der Offensive hat aktuell nur der Mann der Stunde – Karim Benzema. Sechs Buden konnte der Franzose in den letzten vier Spielen markieren und fährt deshalb mit viel Selbstbewusstsein nach Barcelona.
Unbeeindruckt von der Leistung seines Schützlings konterte Solari zuletzt: „Die, die Benzemas Leistungen erst jetzt bemerken, tun mir leid. Er spielt seit Jahren einen unglaublichen Fußball, nicht erst jetzt.“
Prognose
Der Clásico kann kommen – und das nun auch aus Real Madrids (4.25) Sicht. Gegen Barcelona im Camp Nou zu gewinnen wird trotzdem eine Mammut-Aufgabe werden. Keines ihrer letzten neun Heimspiele hat das Team von Valverde verloren.
Die Quoten favorisieren deshalb zwar klar die Gastgeber aus Barcelona (1.76), doch auch Santiago Solaris Mannschaft wird alles daransetzen sich eine optimale Ausgangslage für das Rückspiel im Bernabeu-Stadion zu schaffen. Der mögliche Ausfall eines Lionel Messis, die aktuelle Topform eines Karim Benzemas – Faktoren, die durchaus dafür sprechen, dass Real Madrid mindestens einen Punkt aus dem Camp Nou mitnehmen könnten.
Eine Wette auf „Doppelte Chance X2“ bringt eine beachtliche Quote von 2.08 mit sich. Zusätzlich werden euch auch während dem Top-Spiel zahlreiche Live-Wetten zur Verfügung stehen.
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Der DFB-Pokal gibt den Startschuss für die nächste englische Woche. Neben Leipzig (Siegquote: 1.70) und Wolfsburg (4.60) hat auch die Partie Hertha (7.50) gegen Bayern (1.33) das Potenzial zu einem echten Pokalfight zu werden.
Die Berliner träumen schon lange von dem Pokalgewinn im eigenen Stadion. Bisher konnten sie dieses Kunststück nicht fertigbringen. Mit den Siegen über Braunschweig und Darmstadt wartet im Achtelfinale der Rekordsieger Bayern München – eine Mammutaufgabe für die Mannschaft von Dardai.
Doch die Münchner bekleckerten sich in den ersten beiden Runden nicht mit Ruhm und taten sich gegen die Regionalligisten unglaublich schwer. Dazu kommt, dass sie am Wochenende einen weiteren Rückschlag im Rennen um die Meisterschaft einstecken mussten.
Bayern-Coach Kovac fand danach deutliche Worte: "Was ich bemängeln muss und ansprechen werde: Kompaktheit. Man muss vorne anfangen und hinten aufhören. Es gibt eine klare Zuordnung, jeder muss mitgehen. Einige haben gedacht: Die machen das hinten schon. Wir waren fahrlässig."
Solche Patzer dürfen sich die Münchner am Mittwoch nicht erlauben. Die Qualitäten der Berliner liegen in den schnellen Kombinationen und der Handlungsschnelligkeit. Hertha-Talent Jastrzembski kam in der Bundesliga zwar noch nicht häufig zum Zug, kann im Pokalspiel aber auf Einsatzzeit hoffen. Der Youngster läuft die linke Außenbahn im Rekordtempo auf und ab und soll Selke (Torquote: 4.40), Ibisevic (4.10) und Duda (4.90) im Strafraum bedienen.
Doch wie bei den Münchnern liegt das Problem der Berliner in der Defensive. Hertha kassierte in den letzten sechs Bundesligapartien immer mindestens ein Gegentor. Die Elf von Kovac dürfte nach der jüngsten Niederlage in der Liga aggressiv auftreten und ein intensives Pressing spielen. Wie kann man die Offensivpower um Lewandowski (1.50) und Müller (2.45) stoppen?
"Wenn wir uns in die Partie beißen, keine Räume für ihr kreatives Spiel lassen und uns konzentrieren, haben wir eine Chance. Bayern ist eine Topmannschaft, wir müssen 100% abrufen. Wenn wir das schaffen, können wir auch gegen Bayern weiterkommen", so Dardai.
Vor einem Jahr wäre dieses Spiel vermutlich noch eine klare Angelegenheit gewesen. Doch diese Saison haben sich die Wölfe von einem Abstiegskandidaten zu einer Topmannschaft entwickelt. Unter Labbadia hat sich der VfL auf den sechsten Tabellenplatz geschlichen und die internationalen Plätze fest im Visier.
Auslöser für diesen erfolgreichen Saisonverlauf war laut Labbadia ausgerechnet Pokalgegner Leipzig: "Der Sieg in der Hinrunde hat uns sehr gut getan. Wir haben gegen einen guten Gegner Selbstvertrauen aufgebaut. Das hat uns stärker gemacht."
Beide Mannschaften haben bereits mit Hoffenheim und Hannover zwei Ligakonkurrenten aus dem Wettbewerb geworfen. Im Achtelfinale stehen sie sich zum dritten Mal gegenüber. Während Leipzig es nie in die vierte Runde schaffte, krönte sich Wolfsburg 2015 zum Pokalsieger.
Am Mittwoch wollen die Roten Bullen den Fluch im eigenen Stadion besiegen und in das Viertelfinale einziehen. Die Waffe der Leipziger liegt vor allem im Umschaltspiel. Dank der kompakten Defensive und der schnellen Spieler wie Poulsen (Torquote: 2.43) und Werner kontern sie ihre Gegner gnadenlos aus.
Doch auch die Wölfe haben mit Weghorst mal wieder einen Topstürmer in ihren Reihen. Er führte die Mannschaft mit seinem Tor zum Auswärtssieg gegen die Hertha am vergangenen Spieltag.
Eine Fußballwette auf einen erneuten Treffer vom Weghorst wird mit einer sensationellen 3.60-Quote belohnt.
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In der Premier League jagt zurzeit ein Topspiel das andere. Nach dem Sieg von Newcastle über den englischen Meister Manchester City wurde der St. James' Park zum Tollhaus. Den Skyblues bleibt keine große Verschnaufpause – am Sonntag steigt das Spitzenspiel gegen Arsenal vor heimischem Publikum. Ein Entscheidungsspiel für Guardiola?
Was letzte Saison noch selbstverständlich war, geht Manchester City jetzt flöten. Die Mannschaft von Erfolgstrainer Pep Guardiola ist diese Saison längst nicht mehr so dominant wie im Meisterschaftsjahr. Mit den ungewohnten Niederlagen gegen die Kellerkinder Crystal Palace und Newcastle kommt Manchester City bereits auf vier Saisonpleiten.
Der Rückstand auf Spitzenreiter Liverpool beträgt fünf Punkte. Die Hoffnung auf den erneuten Titelgewinn schwindet bei den City-Fans, doch nicht bei Pep: "Es wird jetzt sehr wichtig, wir müssen viele Spiele gewinnen. Der Vorsprung ist nicht groß, also müssen wir weitermachen."
Macht Jürgen Klopp mit seinen Reds allerdings auch so weiter wie bisher, ist gegen Liverpool kein Kraut gewachsen. Ein Sieg gegen die Gunners droht am Sonntag schon zur Pflichtaufgabe zu werden.
Manchester City unter Zugzwang – Nachteil für Arsenal?
Auf die Citizens wartet mit Arsenal, Chelsea und Everton in den nächsten Wochen ein straffes Programm. Wahrlich kein Spaziergang, ist Arsenal nach dem Sieg über Chelsea besonders motiviert, bei den Skyblues den nächsten Coup zu feiern. Nach längerer Zeit hat Emery endlich die Chance, seine Mannschaft auf einen direkten Champions-League-Platz zu führen.
Doch dieses Erfolgserlebnis ist trügerisch. Arsenal hat mit Hilfe des erfolgreichen Sturmduos Aubameyang (Quote auf ein Tor: 3.20) und Lacazette (3.70) zwar schon 50 Saisontore auf dem Konto, allerdings zaubert die zum Teil eklatante Abwehrleistung (33 Gegentore) immer wieder neue Sorgenfalten auf das Gesicht von Emery. "Unsere Aufgabe jeden Tag, in jedem Spiel, ist es, eine bessere Balance im Angriff und in der Defensive zu finden. Wir schießen viele Tore, aber wir bekommen zu viele Gegentreffer", so der Spanier.
Zusätzlich gehen dem Coach durch die Ausfälle von Bellerin, Holding, Sokratis und Koscielny die Verteidiger aus – fatal im Hinblick auf die Offensive der Citizens. Sie schenkten ihren Gegnern bereits 63 Treffer ein. Damit zählen Sané (Quote auf ein Tor: 2.25), Aguero (1.71) und Sterling (2.10) zum besten Angriff im englischen Oberhaus.
Prognose:
Mit Erfolgen über Tottenham oder Chelsea beweisen sie, dass sie mit den Topteams durchaus mithalten können. Doch enttäuschende Niederlagen wie gegen Southampton oder West Ham lassen die Gunners immer wieder einknicken und zurückfallen.
Im Etihad Stadium sind sie ein gerngesehener Gast: Seit vier Jahren gelang ihnen dort kein Sieg mehr. Dazu kommt, dass Manchester City (1.27) am Sonntag einen Dreier braucht– Kommt der City-Express einmal ins Rollen, könnte es für Arsenal ein Abend zum Vergessen werden.
Doch Arsenal gilt nicht umsonst als Wundertüte der Saison. Eine erfolgreicheSportwette auf die Gunners würde sich mit einer hervorragenden Quote von 8.50 bezahlt machen.
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Die Rückrunde hätte besser nicht starten können für das Spitzentrio der Bundesliga. Sowohl Dortmund, Bayern als auch Gladbach gewannen ihre ersten beiden Spiele im neuen Jahr. Wer wird zuerst wichtige Punkte liegen lassen? Ring frei für Runde 20!
Geheimtipp: Bayern gewinnt und beide Teams treffen (2.50)
Empfohlene Wette: Sieg Bayern (1.54)
Nach dem zweiten Anlauf unter Peter Bosz hat es endlich geklappt. Nach dem 0:1 gegen Gladbach, gab es am vergangenen Wochenende einen überraschend deutlichen 3:0-Sieg über Wolfsburg. Das Bosz-System scheint angekommen zu sein: Schnell, direkt nach vorne und vor allem sehr laufintensiv.
Allein die drei Torschützen Kai Havertz, Kevin Volland und Julian Brandt bringen aber auch schon so viel Offensivtalent mit, dass das System wie gemalt für sie scheint. Doch trotz des hohen Sieges muss sich die Werkself am Ende etwas ankreiden lassen: Die mangelhafte Chancenverwertung. Allein Bellarabi hatte in der ersten Halbzeit vier Mal das 1:0 auf dem Fuß. „Es gab sehr viele Tormöglichkeiten, die wir leider nicht alle verwertet haben. Wir haben nicht das ganze Spiel super gespielt, aber wir sind auf dem richtigen Weg", erklärte Bosz nach dem Abpfiff.
Mit dem Erfolg klettert Bayer Leverkusen auf Platz neun und schafft langsam aber sicher den Anschluss an die europäischen Plätze – von Platz sechs trennt sie nur noch ein Punkt.
Bei den Bayern klingt alles wie nach einem gewohnten Muster der letzten Jahre: Seit mittlerweile fünf Spieltagen stehen sie auf der Sonnenseite der Bundesliga und damit sogar vor den schwarz-gelben aus Dortmund. Zumindest, wenn man sich die Auswärtstabelle anschaut – acht Siege aus zehn Spielen auf fremden Rasen ist die Erfolgsbilanz.
Doch die aktuelle Gesamttabelle zeigt noch immer eine Konstellation auf, die dem Rekordmeister aus dem Süden so gar nicht passt. Seit Wochen ist es nur zur Aufgabe geworden, das Dortmund-Polster endlich wieder schrumpfen – oder zumindest nicht größer werden zu lassen. Jagte man am gleichen Spieltag vor einem Jahr einem neuen Rekord hinterher, als man mit 16 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Leverkusen lag, so jagt man heute den BVB, um am Ende nicht Vizemeister zu werden.
Bei den Bayern herrscht wortwörtlich die Fußballer-Weisheit „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“ So sagte Kovac nach dem jüngsten Pflichtsieg gegen Stuttgart (4:1) nüchtern: „Es heißt abhaken. Spiel gewonnen, drangeblieben und weiter geht´s.“ Dass es der siebte Sieg in Folge war, bleibt dabei auch nur eine Randnotiz.
Mit Leverkusen trifft man nun auf einen gern gesehenen Kontrahenten. Gegen die Werkself ist man schon seit 2015 ungeschlagen – die letzten vier Begegnungen wurden allesamt gewonnen. Ein erneuter Sieg ist im direkten Verfolgerduell gegen Dortmund daher schon fast wieder Pflicht (1.54). Da aber auch die Bosz-Elf im letzten Spiel tollen Offensiv-Fußball zeigte, glauben wir, dass es auf beiden Seiten mindestens einmal klingen könnte, wofür wir eine risikoreichere Wette mit der Kombination aus „Bayern gewinnt und beide Teams treffen“ (2.50) durchaus in Erwägung ziehen würden.
Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund
Siegquoten: Frankfurt (3.45) – Dortmund (2.08)
Geheimtipp: Sieg Dortmund (2.08)
Empfohlene Wette: Über 2,5 Tore (1.56)
Der Himmel kennt keine Grenzen für das Ausnahme-Trio um Rebic, Jovic und Haller. Zusammen schossen sie schon 31 Tore – mit ebenso vielen Punkten liegt die Mannschaft aus der Finanzmetropole momentan auf dem fünften Platz. Einem 3:1-Auswärtssieg beim SC Freiburg folgte am vergangenen Spieltag ein 2:2 bei Werder Bremen.
Eigentlich kein schlechter Rückrundenstart und doch zeigte sich Trainer Adi Hütter nicht wirklich zufrieden. Der Grund für die teils schlechte Laune: Die Defensive. Hütter kritisierte deshalb nach dem Spiel: „Mit der Leistung war ich nicht zufrieden, wir waren in den Zweikämpfen nicht hundertprozentig parat. Bremen war immer gefährlich, Trapp hat uns den Punkt gerettet.“ Mit Borussia Dortmund kommt jetzt aber ein Kaliber, in dem man sich nicht nur auf seine Offensive oder Torwart verlassen darf.
Denn die Angriffswalze der Borussia rollt momentan über jeden und alles was sich ihr in den Weg stellt. Sieben der letzten acht Pflichtspiele wurden allesamt gewonnen. Zuletzt konnte Hannover 96 im Signal Iduna Park daran glauben. Nach einem lang umkämpften Spiel reichten Dortmund sieben Minuten um die Niedersachsen mit einem 5:1 zu zerlegen. "Im eigenen Stadion zu gewinnen, nach einer solchen Performance, das ist einfach schön“, sagte Götze nach dem Spiel.
50 Tore aus 19 Spielen ergeben 2,6 Tore pro Spiel für den aktuellen Spitzenreiter. Mit 48 Punkten stellt der BVB auch einen neuen Vereinsrekord auf: Nach 19 Spieltagen haben sie nämlich so viele Punkte wie noch nie in ihrer Historie. Die bisherige Bestmarke von 47 Zählern war in der Saison 2010/2011 – damals wurde Dortmund am Ende Meister.
Um auch in dieser Saison diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen, wird der BVB alles daran setzen auch gegen Frankfurt zu gewinnen. Eine Wette auf Sieg gibt eine starke Quote von 2.08 her! Bei den letzten sechs Begegnungen beider Mannschaften klingelte es immer mindestens drei Mal im Tor. Eine Sportwette auf „Über 2,5 Tore“ (1.56) könnte sich also auch bezahlt machen.
Schalke 04 – Borussia Mönchengladbach
Siegquoten: Schalke (2.35) – Gladbach (3.05)
Geheimtipp: Unentschieden (3.45)
Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (1.68)
Einen überzeugenden Auftritt legte Schalke gegen Hertha (2:2) an den Tag - am Ende jedoch nicht ohne Wehrmutstropfen. Einen Zähler erkämpft, jedoch zwei verschenkt. Bis zum Ende hart gefighted und dafür drei Spieler verletzungsbedingt verloren. „Wir müssen das Ergebnis so akzeptieren“ haderte Chef-Trainer Domenico Tedesco nach der gefühlten Niederlage.
Sowohl Alessandro Schöpf, als auch Benjamin Stambouli mussten nach einem harten Zweikampf ausgewechselt werden und als wäre das noch nicht genug zog sich auch Steven Skrzybski eine Blessur zu. Zwar haben die Königsblauen ihren leichten Aufwärtstrend in Berlin fortgesetzt und sieben Punkte aus den jüngsten drei Spielen geholt – trotzdem steht der Vizemeister vom letzten Jahr nur auf dem zwölften Tabellenplatz und damit weit hinter den eigenen Erwartungen.
Die Fohlenelf hingegen greift momentan nach den Sternen und macht da weiter, wo sie im vergangenen Jahr aufgehört haben. Nach den Erfolgen in Leverkusen (1:0) und gegen Augsburg (2:0) stellt der Bundesligadritte weiterhin die beste Defensive der Liga – Sommer behielt zum neunten Mal die weiße Weste. Doch es war ein zähes Spiel gegen den FCA, in dem sie zum ersten Mal ohne ihren Top-Scorer Thorgan Hazard auskommen mussten. „Wir müssen im Schalke-Spiel unsere Leistung steigern“, stellte Hecking nach dem Augsburg-Spiel fest, und sah, dass seine Mannschaft spielerisch längst nicht am oberen Limit war. Hazard könnte mit zur Steigerung beitragen.
Bei der Samstagabendpartie in der Veltins Arena werden wir uns auf Kampf-Fußball einstellen können. In den letzten sechs Partien ist immer mindestens ein Tor auf beiden Seiten gefallen (1.68). Schalke will weiterhin Punkte sammeln, um langsam wieder nach oben zu kommen – Gladbach möchte oben bleiben.
Beide Mannschaften haben jedoch mit Sorgen zu kämpfen. Auf Seiten der Gelsenkirchener sind es die Verletzungen – auf Seiten der Fohlen ihre Auswärtsschwäche, die sogar im Vergleich zur beeindruckenden Heimleistung negativ ausfällt (14:15). Wir könnten uns deshalb durchaus eine Punkteaufteilung vorstellen. Vier der letzten fünf Begegnungen endeten Unentschieden. Steht auch dieses Mal nach 90 Minuten kein Sieger fest, winkt eine lukrative 3.45-Quote.
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Nicht mehr lange dauert es, ehe in der Nacht vom 3. auf 4. Februar das größte Massenspektakel seit dem WM-Finale 2018 Abermillionen von Zuschauern vor die TV-Geräte lockt. Am 4. Februar um 0:30 MEZ können sich Sportfans weltweit - flankiert von Chips und Chicken Wings - am Super Bowl 53 ergötzen. Im Mercedes-Benz Stadium steigt das prestigeträchtige Gipfeltreffen der NFL zwischen den New England Patriots und den Los Angeles Rams. Hierfür wird man liebend gern zum Nachtschwärmer. Das Offensivfeuerwerk der beiden Quarterbacks Brady und Goff wartet auf seine Zündung.
Zarte 41 Jahre hat Patriots-Quarterback Tom Brady mittlerweile auf dem Buckel. Während andere Männer sich in diesem Alter in der Midlife-Crisis befinden, beweist der Routinier Woche für Woche seine famosen Fähigkeiten als Quarterback.
So überrascht es kaum, dass sein Team - die New England Patriots - das beste Pass-Spiel der NFL vorweisen und mit ihrer elften Super-Bowl-Teilnahme Rekordhalter der Liga sind. Im Schnitt machen die Männer aus Foxborough 345,5 Passing-Yards pro Partie.
Diese Statistik kann sich natürlich Tom Brady ans Revers heften. Der Star-Quarterback der Patriots ist vor allem für seine Nervenstärke bekannt. In entscheidenden Momenten bringt der Ehemann von Gisele Bündchen seine Bälle besonders sicher an den Mitspieler. Wird Brady zum „Most Valuable Player“ des Super Bowls gewählt, winkt eine starke 2.10-Quote.
Insgesamt könnte sich der altgediente Spielmacher der Pats seinen sechsten Super-Bowl-Ring anstecken, was im vergangenen Jahr bei der Niederlage gegen die Philadelphia Eagles missglückte. Sollte es diesmal besser laufen, wäre er alleiniger Rekord-Quarterback der NFL-Historie! Ein Titel der Patriots wird im Übrigen mit einer 1.72-Quote fürstlich entlohnt.
Die Rams wollen ein Ende der Durststrecke
Bereits 19 Jahre liegt der letzte Super-Bowl-Sieg der Los Angeles Rams zurück. Im Jahr 2000 setzte man sich noch unter dem Namen St. Louis Rams gegen die Tennessee Titans mit 23:16 durch. Das Endspiel fand damals ebenfalls in der Hauptstadt Georgias statt. Stellt der Austragungsort Atlanta ein gutes Omen für die Rams dar (2.15-Siegquote)?
In jedem Fall absolviert Quarterback Jared Goff zusammen mit seinem Lieblingsreceiver Todd Gurley eine beeindruckende Spielzeit. Und auch Coach Sean McVay wurde für seinen Mut zum Risiko belohnt. Der couragierten Entscheidung, gegen die Saints ein Over-Time-Fieldgoal aus 57 Yards zu wagen, ist es zu verdanken, dass die Rams ihre vierte Super-Bowl-Teilnahme bejubeln können.
Todd Gurley avancierte indes mit einer Gesamtzahl von 23 Touchdowns diesbezüglich zur Nummer eins der NFL. Besonders die Vielseitigkeit, sowohl den Ball laufen als auch fangen zu können, zeichnet die 24-jährige menschliche Maschine aus. Ebenso sensationell wie die Leistungen von Gurley ist eine Sportwette auf seine 15.00-MVP-Quote für den Super Bowl.
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