In der Serie A treffen Italiens Besten aufeinander. Juve hält schon seit 2012 den Meisterzepter in der Hand und wird wohl auch dieses Jahr zum achten Mal in Folge den Scudetto holen..

In keiner anderen der fünf Elite-Ligen beherrscht eine Mannschaft seit so vielen Jahren schon das Geschehen wie Juventus in Italien. In Deutschland hat Bayern sechs Titel in Folge aufzuweisen, in Frankreich hatte 2017 AS Monaco den Lauf von Paris gestört, in Spanien wechseln sich immerhin Barcelona und Real Madrid ab und in England gab es in den letzten sechs Jahren vier unterschiedliche Meister.

Auch der aktuelle Tabellenzweite Neapel gehört schon seit einigen Jahren zu Italiens Top Drei.

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Neapel zuhause unbezwungen

Nach zuletzt drei Nullnummern an vier Spieltagen zeigten die Azzurri eine souveräne Vorstellung gegen Parma – jenem Club, bei dem Ancelottis große Trainerkarriere begann. Beim 4:0-Erfolg gingen dabei zwei Treffer auf die Kappe von Polen-Star Milik.

Auch international läuft es bei den Hellblauen. Das 2:0 gegen den FC Zürich im heimischen San Paolo genügte in Addition mit dem 3:1-Hinspielerfolg für ein müheloses Weiterkommen des Titelaspiranten. Im Achtelfinale wartet nun RB Salzburg.

In der Serie A hat man seit sieben Spielen nicht mehr verloren und vor allem zuhause regiert Neapel schon seit langem wie fast kein zweites Team. Die Truppe um Carlo Ancelotti ist nicht nur in dieser Spielzeit auf heimischem Boden ungeschlagen, sondern weist saisonübergreifend insgesamt eine unglaubliche Serie von 23 Heimspielen ohne Niederlage auf.

Der Blick in die Geschichtsbücher zeigt: Die letzte Pleite (2:4 gegen AS Rom) war am 27. Spieltag der vergangenen Saison – es war der 3. März 2018. Das Spiel gegen Juventus ist am 3. März 2019. Schlechtes Omen?

Die alte Dame will mehr als nur die Meisterschaft

Juventus Turin hat mit dem 0:2 bei Atlético Madrid eine schwierige Woche hinter sich gebracht. Auch gegen Bologna lief lange fast nichts bei der Alten Dame – ehe Joker Dybala kam und mit dem einzigen Treffer des Spiels Turins nahezu makellosen Saisonverlauf fortführte.

In der Serie A bleibt Juve weiterhin das Maß aller Dinge und zeigt schon fast beängstigende Zahlen auf: Nach 25 Spieltagen ist man noch immer ungeschlagen (nur drei Unentschieden) – das gelang bisher noch keiner anderen italienischen Mannschaft.

Zudem hält die Elf von Allegri neben der besten Offensive (53 Tore = 2.12 Tore im Schnitt pro Spiel) und der besten Defensive (nur 15 Gegentreffer) auch den aktuellen Torjäger in seinen Reihen (Ronaldo mit 19 Toren).

Clasico

 

13 Punkte trennen die Turiner vom Zweitplatzierten Neapel. Und genau das könnte eine gute Chance für die Neapolitaner bedeuten, beim Topspiel etwas Zählbares mitzunehmen. Denn in Turin will man mehr als nur die Meisterschaft.

Durch den Einkauf eines Cristiano Ronaldos erhoffte sich Juve auch international gute Chancen – nun droht bereits im Achtelfinale das Aus. Selbst aus der Coppa, die in den letzten vier Jahren dominiert wurde, mussten die Bianconeri sich bereits im Viertelfinale nach einer derben 0:3-Niederlage gegen Atalanta Bergamo verabschieden.

Da die Liga so gut wie in der Tasche ist, könnte Massimiliano Allegri daher etwas sparsamer mit seinen Stars umgehen, um in der Champions-League nicht auch noch die Segel frühzeitig streichen zu müssen.

Prognose

Es könnte eine interessante Partie am Sonntag im Stadio San Paulo werden. Die letzten vier Begegnungen gingen abwechselnd an die alte Dame (Sieg 2.80) und die Azzurri (Sieg 2.55), das Hinspiel gewann Juve mit einem 3:1.

Auch wenn die Serie A selbst bei einem Sieg Napolis kaum noch an Spannung dazugewinnen würde – für die Süditaliener wäre ein Erfolg ein Prestigegewinn gegen den Verein aus dem Norden des Landes. 

Wir trauen den Himmelblauen aufgrund ihrer Heimstärke mindestens einen Punkt zu. Eine Sportwette auf „Doppelte Chance 1X“ gibt eine 1.43-Quote her.

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February 27, 2019

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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In der Bundesliga-Geschichte gehört dieses Duell zu den größten Spielen: Borussia Mönchengladbach gegen den FC Bayern München. Nicht umsonst wird der Partie mit Spannung entgegengefiebert – die Fohlen fügten dem Rekordmeister in den letzten Jahren immer mal wieder eine schmerzhafte Niederlage zu. Zuletzt deklassierten sie die Münchner im Hinspiel mit 3:0. Wir werfen einen Blick zurück.

 

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Gladbach stürzt Bayern in die Krise   

Es war das Topspiel des siebten Spieltags, als Gladbach als Tabellenvierter zum Rekordmeister nach München fuhr. Viele Fußballbegeisterte hofften im Vorfeld auf ein Duell auf Augenhöhe, denn der Rekordmeister schwächelte. Nur ein Sieg aus den letzten drei Spielen kostete Bayern die Tabellenführung und sorgte für ratlose Gesichter..

Dass die Borussen den amtierenden deutschen Meister  aber nach Strich und Faden dominierten, damit hatten wohl nur die wenigsten gerechnet.

Bereits nach 16 Minuten stand es durch die Treffer von Plea und Stindl 2:0 für die Mannschaft von Dieter Hecking. Die Defensivleistung der Münchner war mehr als dürftig und auch individuelle Fehler im Spielaufbau waren keine Seltenheit. Die Spieler zeigten keinen Willen, auch das Tempo fehlte. Statt einem Konzept gab es fast nur Querpässe und kaum Torchancen – es wollte einfach nichts zusammenlaufen.

Bayern-Trainer Kovac ahnte schon, dass es ein Desaster für seine Elf werden könnte, und tatsächlich kam es noch dicker. Nach einer Ecke schenkte Herrmann Keeper Neuer den dritten Treffer ein. Abwehrroutinier Hummels stand dabei fast teilnahmslos im Strafraum herum.

Die Borussia machten die Krise der Münchner perfekt. Bayern blieb auch im dritten Spiel in Folge ohne Sieg und rutschte auf den sechsten Tabellenplatz ab. Nach nur sieben Spieltagen wurde Niko Kovac als Trainer hinterfragt, blieb letztendlich aber im Amt: "Ich bin verantwortlich dafür. Ich stelle mich der Aufgabe. Wir müssen daran arbeiten und uns verbessern. Denn so werden wir wenig Tore schießen. Wir müssen schleunigst wieder anders auftreten."

Die Verhältnisse haben sich geändert

Und tatsächlich, der FC Bayern bekam im Laufe der Saison die Kurve und kletterte wieder auf den zweiten Tabellenplatz. Mit lediglich einer Niederlage aus den letzten 12 Spielen und einem Rückstand von drei Zählern auf Spitzenreiter Dortmund, ist die siebte Meisterschaft hintereinander wieder in greifbarer Nähe.

Die Ergebnisse stimmen zwar, doch das alte Problem der Defensivschwäche bleibt. Bayern ist vor allem anfällig bei Kontern, die Abwehrreihen scheinen oftmals unsortiert – und das schnelle Umschaltspiel beherrschen die Gladbacher zum Leidwesen der Münchner sehr gut.

Immerhin gelang es der Kovac-Elf gegen Hertha BSC am vergangenen Spieltag keinen Gegentreffer zu fangen – das erste Mal seit fünf Spieltagen stand wieder die Null.

Ein Rückschlag dürfte sicher die erneute Verletzung von Linksaußen Coman sein, der sich in der Partie einen Muskelfaserriss zuzog. Zusammen mit Gnabry (Torquote: 2.88) und Lewandowski (1.65) bildet er das erfolgreiche Sturmtrio der Münchner.

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Kriseln jetzt die Gladbacher?

Die Fohlen haben sich nach drei sieglosen Spielen wohl endgültig aus dem Titelrennen verabschiedet. Dazu kommt, dass die sonst so starken Gladbacher ihre letzten zwei Heimspiele sang und klanglos mit 0:3 verloren. Das Polster auf den Europa-League-Platz beträgt zwar noch fünf Punkte, doch versagen der Borussia im Endspurt um die Königsklasse die Nerven?

Gegen München machten die Fohlen im Boussia-Park immer eine gute Figur: Nur eines der letzten vier Heimspiele ging verloren. Dass die Bayern wieder zu alter Stärke gefunden haben, schüchtert die Gladbacher nicht ein: "Auch das Spiel gegen den FC Bayern geht wieder bei 0:0 los", so Mittelfeldmann Kramer.

Der große Rückhalt bei den Fohlen ist Schlussmann Sommer. Anders als Gegenüber Manuel Neuer hielt er schon zehn Mal seinen Kasten sauber und wehrte 75 Prozent der Torschüsse ab. Zudem leisten seine Vordermänner wie Ginter und Elvedi gute Arbeit – hinter Leipzig hat Gladbach mit 25 Gegentreffern die beste Abwehr. Am Samstag ist die kompakte Defensive wieder gefordert, wenn es gegen die Offensivpower (51 Tore) der Münchner geht.

Aber auch Gladbach ist im Angriff mit Hazard (Torquote: 3.85), Stindl (4.10) und Plea (3.60) exzellent aufgestellt. Zusammen kommen sie bereits auf 21 Treffer und schossen somit die Hälfte der bislang erzielten Tore der Borussia (42).

Prognose

Auch wenn Bayern (Siegquote: 1.53) aufgrund seiner guten Form als Favorit nach Gladbach fährt und noch eine offene Rechnung zu begleichen hat, ist die Borussia (5.40) der Angstgegner der Münchner. Die Herausforderung kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt, um nach den zwei sieglosen Heimspielen eine angemessene und starke Reaktion zu zeigen.

Von den Gladbachern erwartet man, dass sie mutig mitspielen und nicht nur auf eine sichere Defensive bauen, um den Bayern das Spiel zu überlassen.

Auf beiden Seiten ist am Samstag wohl viel Geduld und Cleverness gefragt. Tore sollten trotzdem keine Mangelware sein: In den letzten drei Begegnungen fielen stolze 12 Treffer.

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February 27, 2019

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Unter der Woche gibt es wieder Spitzenfußball von der Insel, wenn Tottenham am Mittwoch an der Stamford Bridge gastiert. Blues-Trainer Sarri ist schon seit Wochen einem Kreuzfeuer ausgesetzt und steht vor der Partie unter Druck. Nimmt die Talfahrt des FC Chelsea endlich ein Ende?

Harry Kane gibt Comeback und Tottenham verliert

Als im Januar feststand, dass Toptorjäger Kane für längere Zeit verletzt ausfallen würde, war das eine Hiobsbotschaft für Tottenham. Doch die Spurs steckten den Schock mit Links weg, verloren in der Zeit nur eine Partie und fertigten sogar Dortmund mit 3:0 in der Champions League ab.

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Bei seinem Comeback gegen Kellerkind Burnley markierte Kane zwar den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer, doch am Ende kassierte Tottenham eine bittere 1:2-Pleite. Ein Rückschlag für die Spurs, die ihre Titelträume wohl begraben können.

Das Polster auf den fünften Tabellenplatz beträgt zwar noch satte acht Punkte, doch die kommenden Partien werden den Spurs alles abverlangen. Am Mittwoch wartet mit dem FC Chelsea ein ganz anderes Kaliber und dazu ein Konkurrent um die internationalen Plätze.  

Tottenham muss den Dämpfer schnell abhaken und den Fokus auf das kommende Stadtduell legen. Einmal mehr wird die Klasse des Harry Kane gefragt sein, denn überlistet er die Abwehr, zappelt der Ball meistens im Netz. Dieses Unterfangen sollte bei der derzeit löchrigen Defensive der Blues keine große Herausforderung darstellen.

Trifft Kane auch am Mittwoch, macht sich eine Fußballwette mit einer 2.50-Quote bezahlt. 

Sarri ist angezählt

Drei Niederlagen aus vier Spielen, Transfersperren und der Absturz auf den sechsten Tabellenplatz – beim FC Chelsea grummelt es gewaltig. Die Spitze des Eisbergs wurde vermutlich vergangenen Sonntag im League Cup gegen Manchester City erreicht.

Kurz vor dem Elfmeterschießen verweigerte Kepa seine Auswechslung, hebelte die Autorität von Trainer Sarri aus und sorgte damit für einen großen Eklat.

Kepa spielte weiter und parierte einen Elfmeter von Sané, doch Chelsea hatte zum Schluss mit 3:4 das Nachsehen. Die Verantwortlichen spielen alles als ein großes Missverständnis herunter – oder hat Sarri tatsächlich die Kontrolle über seine Mannschaft verloren? Ob er sich die Blöße gibt und Kepa am Mittwoch zwischen die Pfosten stellt und so tut, als sei nichts gewesen, bleibt ungewiss.

Der Italiener hätte diese Trophäe dringend gebraucht, steht er doch seit Wochen in der Kritik. Dennoch bleibt er zuversichtlich: "Ich fühle, dass wir uns weiterentwickeln. Wir könnten ein sehr gutes Team werden."

Zuhause sind die Blues in der Premier League eine Macht: Sie verloren in der laufenden Saison nur ein Heimspiel. Gegen Tottenham müssen die Blues dennoch eine Schippe drauflegen. Hazard (Torquote: 2.80), Willian (3.75) und Pedro (3.60) haben plötzlich Schwierigkeiten, das Tor zu treffen.

Zudem ist die Abwehrleistung mit zwölf Gegentoren aus vier Partien desaströs. Chelsea bleibt beinahe keine Wahl, als gegen Tottenham zu gewinnen. Bei einer erneuten Niederlage dürfte sich die Schlinge um Noch-Trainer Sarri weiter zuziehen.

Prognose

Chelsea (Siegquote: 2.20) hat zwar ein Spiel weniger auf dem Konto, trotzdem stehen sie gegen Tottenham unter Zugzwang. Die Blues benötigen gegen die Spurs (3.25) dringend drei Punkte, um den Weg aus der Krise zu finden und den Anschluss an die Spitzenmannschaften zu halten.

Für Chelsea ist es von Vorteil nicht lange über das "Missverständnis" nachzudenken und sich schnell auf das Derby konzentrieren zu können. Wie im League Cup dürften die Blues tief stehen und auf Konter über die schnellen Außenspieler Willian und Pedro setzen.

 

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February 26, 2019

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Das Six-Nations-Turnier ist einer der Höhepunkte der internationalen Rugby-Union-Saison. Ursprünglich standen sich England, Wales, Schottland, Irland und Frankreich gegenüber, aber die Organisatoren entschieden sich im Jahr 2000 dafür, Italien den Zutritt zu gewähren. Die jährlich im Februar und März stattfindende Veranstaltung ist der Höhepunkt des internationalen Rugby-Sports in den Jahren ohne WM-Turnier.

Das Six-Nations tendiert zu schockierenden Ergebnissen, unglaublichen Versuchen und kontroversen Szenen und das Turnier 2019 wird sich dem versuchen anzuschließen. Es ist an der Zeit, auf einige der größten Six-Nations-Geschichten der letzten zwei Jahrzehnte zurückzublicken.

2000: Italien beweist sich beim Six-Nations-Debüt

Kritiker hatten Zweifel, ob sich Italien bei den Six-Nations behaupten könnte, aber die italienische Mannschaft brachte die Zweifler zum Schweigen. Italien feierte sein Six-Nations-Debüt mit einem dominanten Sieg vor heimischer Kulisse gegen den Titelverteidiger Schottland. Mit einer Quote von 251,00 auf den Titelgewinn hatte man Italien keine Chance zugesprochen, nachdem das Team bei der Rugby-Weltmeisterschaft 1999 bereits 196 Punkte kassiert hatte.

 

Diego Dominguez war bei diesem Turnier von zentraler Bedeutung für den Erfolg Italiens. Auf dem Weg zum Titel besorgte er 29 der 34 Punkte seiner Mannschaft. Mit sechs Penalties, einer Conversion und einem Hattrick an Drop-Goals bot Dominguez eine der besten individuellen Six Nations-Darbietungen aller Zeiten. Italiens Fans blicken immer noch gerne auf diese schönen Erinnerungen zurück.

Leider blieb dies in den 20 Jahren der Six-Nations-Geschichte der glorreichste Moment für die Italiener. Heutzutage fordern die Fans regelmäßig, dass Italien durch Georgien ersetzt wird – die neue aufstrebende Nation der Rugby-Union. Mit einer Quote von 5001,00 auf den Gewinn der Six-Nations 2019 läuft Italiens Zeit womöglich langsam ab.

2003: England weigert sich an der Lansdowne Road die Seite zu wechseln

Den dritten Six Nations-Titel in vier Jahren zu gewinnen, würde Martin Johnson und Co. den ersten Grand Slam der Moderne für England sichern. Johnson führte seine Mannschaft vor einer erwartungsvollen Menge an der Lansdowne Road auf die falsche Seite des Feldes und weigerte sich, die Seiten zu wechseln.

Dies bedeutete, dass sich Irland vom roten Teppich abgewandt wiederfand, welcher für die irische Präsidentin Mary McAleese auf dem Spielfeld ausgerollt wurde. Dies verursachte Verwirrung und Aufruhr unter den irischen Spielern und Fans. England gewann das Match 42:6. Im gleichen Jahr streckte Martin Johnson die Krone des Rugby World Cups als englischer Kapitän in die Höhe – sehr zur Freude der englischen Anhänger. Auch in diesem Jahr hofft die Mannschaft um Owen Farrell sich wieder die Krone aufsetzen zu können. Für den Titel von England gibt es eine Rugby-Quote von 5.0.

2009: Irland sichert sich den ersten Grand Slam seit 61 Jahren

Irland machte es auf die harte Tour, aber es lohnte sich. So holten sie ihren ersten Sieg in der Six Nations-Ära und den erste Grand Slam seit über 60 Jahren. Ronan O’Gara war der Antreiber, indem er unter anderem Tommy Bowes Versuche mit präzisen Kicks durch die Defense Line vorbereitete. Egal welchen Irland-Fan man zu dem 2009er Turnier befragt, die Chancen stehen gut, dass dieser die Leistungen O’Garas an jenem schicksalhaften Tag honoriert.

Nur drei Minuten waren noch zu spielen und  Irland lag gegen Wales mit einem Punkt hinten. Dies war der Moment, als O’Gara seinen Namen in den irischen Geschichtsbüchern verewigte. Die Waliser verließen das Feld mit gesenkten Köpfen, während die Iren in Cardiff die Nacht zum Tag machten.

Mit mehr Punkten als irgendein anderer Spieler war O’Gara für Irland während des Turniers essentiell. DAS Drop-Goal wird als einer der größten Momente in die irische Rugby-Geschichte eingehen – und das aus einem guten Grund: Es war der erste Grand Slam in über 60 Jahren.

2013: Zügellose Waliser stoppen Englands Grand-Slam-Hoffnungen

Nachdem man viermal gewonnen hatte, stürmte England voller Zuversicht nach Cardiff. Der erste Grand Slam seit 2003 winkte. Wales hatte allerdings einen anderen Plan. Die Gastgeber hatten am Eröffnungswochenende zu Hause gegen Irland verloren, wussten aber, dass ein Sieg über England ausreichen würde, um die Six Nations-Krone zu gewinnen. Das Millenium Stadium erwartete großes und Wales lieferte punktgerecht ab.

Der Lärm im Stadion war ohrenbetäubend, mehr als 74.000 Fans feuerten ihr Team leidenschaftlich an. Wales war von der ersten Minute an unnachgiebig und bekam einen Penalty nach weniger als zwei gespielten Minuten. Dies legte den Grundstein für den Erfolg. Bei dem 30:3 Erfolg der Waliser verbuchte Alex Cuthbert einen Doppelpack und die England-Fans wurden mit gesenktem Haupt nach Hause geschickt.

Der 27-Punkte-Erfolg ist nach wie vor der höchste Sieg von Wales über seinen alten Rivalen. Mit einer Quote von 2,45 gehen die Buchmacher davon aus, dass Wales als Sieger gegen England beim Six Nations 2019 hervorgeht. Dieses Spiel könnte ebenfalls entscheiden, wer das Turnier gewinnt.

2017: Daly bricht Waliser-Herzen mit einem späten Versuch in Cardiff

Mit noch weniger als fünf Minuten zu spielen, sah es es so aus, als würde Wales es England schon wieder zeigen. Mit zwei Punkten zurückliegend, gab Eddie Jones' Mannschaft den Ball an die Waliser ab. Es wirkte, als hätte Wales dem englischen Druck standgehalten. Der Centre der British & Irish Lions Jonathan Davies entschied sich dazu, den Ball einfach über das Feld zu kicken, anstatt einen Abnehmer zu finden. So bekam England noch einmal die Chance zum Gegenangriff.

George Ford trug den Ball nach vorne, bevor er ihn zu Owen Farrell passte. Der Saracens-Star war schon oft Englands Retter auf großer Bühne gewesen und brachte einen perfekten Flat Ball zu Elliot Daly. Der Wasps-Winger musste nun Cuthbert schlagen, um einen Versuch zu erzielen. Die mitgereisten Engländer drehten durch, während die Wales-Fans am Boden zerstört waren.

Weiteres Salz wurde in die Wunde gestreut, als Owen Farrell eine Conversation zum fünf Punkte Vorsprung verwandelte. Wales war geschlagen und England konnte sich den Rest des Spiels auf den Gewinn des 2017er Titels freuen.

2018: Sexton regelt es spät in Paris

Die 83. Minute war die Minute des Jonathan Sextons. Der im Jahr 2018 zum World Rugby-Spieler des Jahres gewählt wurde, sorgte im Februar 2018 für einen magischen Moment, als er den Sieg für Irland in Paris ergatterte. Ein Drop-Goal von über der Hälfte des Spielfelds brachte Irland den nächsten Grand-Slam-Sieg ein.

Es war ein packendes Spiel, das 80 Minuten hin und her ging. Trotzdem gingen die Les Bleuz mit zwei Punkten Vorsprung in die Nachspielzeit. Nach 38 Spielphasen hatte Irland den Ball in Sextons Reichweite. Der Leinster-Spieler schlenzte den Ball rein und verzückte die mitgereisten Fans. Es war einer dieser „Ich war dabei“-Momente.

An jenem Tag erzielte Sexton alle 15 Punkte der Iren und das Drop-Goal war die Krönung dieser perfekten individuellen Leistung. Irland gewann danach die vier weiteren Spiele. Darunter der  Sieg über England im Twickenham am St. Patricks-Wochenende, um sich den Six –Nations-Grand-Slam zu sichern.

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February 22, 2019

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Auf dem Papier ist es eine klare Sache, wenn am Samstag Sevilla (Siegquote: 3.60) auf Barcelona (1.94) trifft. Die Katalanen sind seit 12 Spieltagen ungeschlagen und spazieren geradewegs zu ihrem 26. Meistertitel. Hat der Tabellenvierte überhaupt eine Chance dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen?

Barcelonas Generalprobe vor dem Clasico

Der FC Barcelona hat in den nächsten Wochen ein straffes Programm vor der Brust. Nach dem torlosen Unentschieden in der Champions League gegen Lyon, steigt am Samstag das Spitzenspiel gegen den FC Sevilla. Für die Katalanen ist die Partie eine Bewährungsprobe im Hinblick auf den Clasico am nächsten Wochenende.

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In der Liga scheint das Rennen um den Meistertitel schon so gut wie gegessen: Mit sieben Punkten Vorsprung steht Barca unangefochten an der Tabellenspitze. Doch der große Punktevorsprung ist trügerisch, denn die Katalanen lassen die gewohnte Dominanz nach wie vor vermissen. 

 Zu oft wird der Keeper ter Stegen als der Matchwinner gefeiert, weil er seit Wochen überragende Leistungen zeigt. Ein Anzeichen für die Defensivschwäche seiner Vorderleute? Zumindest kassierten sie diese Saison fast doppelt so viele Gegentreffer (23), wie zum Zeitpunkt des letzten Jahres (12).

Dennoch hat Barca mit Coutinho (Torquote: 3.30), Suarez (2.28) und Messi Spieler in ihren Reihen, die die gegnerische Abwehr mit schnellen Kombinationsspielen leicht aus den Angeln heben können.

Vor allem der Argentinier zeigt diese Saison wieder, warum er zu den besten Spielern der Welt gehört: Mit 22 Toren und 12 Vorlagen rechtfertigt er seine Weltklasse.

Trifft Messi erneut, wird eine Sportwette mit einer 1.84-Quote belohnt.

Sevillas Durststrecke

In der Liga könnte es zweifelsfrei besser für den FC Sevilla laufen. Mit nur vier Punkten aus den letzten sechs Partien, droht die Mannschaft von Pablo Machin zum Saisonende einen Platz im internationalen Geschäft zu verspielen.

Doch wer jetzt meint, die Partie sei schon vor Abpfiff gegessen, der irrt sich: Sevilla ging zwar im Pokalrückspiel gegen Barca mit 6:1 baden, doch dieses Mal wird das Duell in 90 Minuten entschieden. Dass Sevilla den Spitzenreiter schlagen kann, zeigte sie beim 2:0 im Hinspiel des Copa del Rey.

Auch in dieser Partie gilt es für Sevilla neben einer kompakten Abwehr auch die Chancen zu nutzen, die Barca ihnen anbietet. Offensiv müssen Ben Yedder (Torquote: 2.70), Sarabia (3.75) und Silva (3.15) zünden und ihr ganzes Talent zeigen.

Prognose:

Die Gastgeber sind Zuhause gefordert, um nach drei sieglosen Partien wieder was Zählbares mitzunehmen. Sie dürfen sich offensiv nicht verstecken und müssen gleichzeitig darauf achten, nicht ins offene Messer zu laufen. Dass die Andalusier das Siegen nicht verlernt haben, zeigten sie in der Zwischenrunde der Europa League gegen Lazio Rom.

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February 22, 2019

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„This is the salt in the soup“, sagte einst Jürgen Klopp in bestem “Denglish” über das Duell gegen den Dauerrivalen Manchester United. Das „North West Derby“ zählt wohl zu den hitzigsten Begegnungen im englischen Oberhaus.

Seit 1990 und damit seit 29 Jahren wartet Liverpool mittlerweile auf den begehrten Meistertitel – die Red Devils holten in dieser Zeit schon 13 Mal die Trophäe. Mit wem? Mit keinem geringeren als Trainerlegende Sir Alex Ferguson, der ManU erstmals 1993 nach 26 Jahren ohne Titel wieder zum Leben erweckte.

Nun ist Jürgen Klopp auf gutem Weg die Anfield Road aus dem Dornröschenschlaf zu wecken.

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Siegeszug von Solskjaer geht wieder weiter

Es war ein kurzer Rückschlag, den ManU in der vergangenen Woche hinnehmen musste, von dem sie sich aber schnell wieder erholten. Im Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel gegen Paris setzte es die erste 0:2-Niederlage unter dem neuen Trainer Ole Gunnar Solskjaer nach zuvor zehn Siegen aus elf Spielen.

Im FA Cup am Montag gab das Team dann prompt die Antwort und warf nach dem FC Arsenal (3:1) nun den zweiten Londoner Spitzenklub in Folge aus dem Turnier. Gegen den Titelverteidiger Chelsea gewann man mit einem 2:0 und zog dadurch ins Viertelfinale des Pokals ein. Angeführt wurden die Red Devils von einem starken Pogba, der ein Tor vorbereitete und eins selbst machte. Apropos Pogba.

ManU verlor das Hinspiel an der Anfield Road gegen Liverpool mit einem 1:3. Wer damals nicht mitwirkte? Der französische Superstar Paul Pogba – er wurde von Mourinho ohne Angabe von Gründen auf die Bank gesetzt. Beide pflegten bekanntermaßen nicht das innigste Verhältnis zueinander, sodass laut einer englischen Zeitung der Franzose United sogar ein Ultimatum stellte: „Ich oder José“, sollen seine Worte gewesen sein.

Kurz vor Weihnachten wurde der selbsternannte „Special One“ entlassen und Pogba blühte regelrecht auf. Drei Tore in 14 Einsätzen unter Mourinho – acht Tore in neun Einsätzen unter Solskjaer spricht bisher eine eindeutige Sprache. Der Weltmeister von 2018 könnte auch am Sonntag eine entscheidende Rolle spielen (Tor Pogba 3.55).

Liverpool fehlt der nötige Killer-Instinkt

Bei den Reds ist nach dem Topspiel vor dem Topspiel. Nach dem überraschend torlosen Remis in der Champions-League gegen die Bayern geht es am Sonntag ins knapp 55 Kilometer entfernte Manchester.

Klopp lobte die Defensivleistung der Münchner und meinte nach dem Spiel: „Das ist kein Traum-Ergebnis, aber es ist absolut in Ordnung. Damit können wir gut arbeiten. Wir haben uns viele gute Momente selbst kaputtgemacht und die letzten Bälle nicht angebracht."

Es war das sechste ungeschlagene Spiel in Folge für den Traditionsverein Englands – soweit können die Verantwortlichen zufrieden sein. Davon war es aber das bereits dritte Remis-Spiel, mit dem man nicht ganz zufrieden sein kann. Gegen Leicester (1:1) und West Ham United (1:1) wurden wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen liegen gelassen.

Und genau das ist es, was Klopp der knapp halben Million-Einwohnerstadt nach fast drei Jahrzehnten wieder geben möchte.

Mit Mohamed Salah als bester Torschütze der Liga (17 Tore zusammen mit Agüero) und der besten Defensive (15 Gegentore) will man nun mit einem Sieg über United wieder zurück auf die Sonnenseite der Premier League.

Prognose

Das Old Trafford ist bereit für das nächste Top-Event. In den letzten drei Derby-Begegnungen sind immer mindestens drei Tore gefallen (Über 2.5 Tore: Quote 1.79). Zwei Mal konnten sich die Reds durchsetzen, ein Mal die Red Devils.

Am Sonntag dürfen wir uns deshalb wieder auf Kampf-Fußball von der ersten bis zur letzten Minute freuen.

Vor heimischem Publikum hat United eine stolze Bilanz von fünf Spielen ohne Niederlagen gegen Liverpool, weshalb auch dieses Mal unsere Tendenz leicht in Richtung ManU geht.

Eine Fußballwette darauf, dass die Hausherren mindestens Unentschieden spielen (1X), macht sich mit einer 1.63-Quote bezahlt.

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Der Pferderennsport hat wirklich einige hervorragende Rennpferde hervorgebracht, die sich selbst und den Standard ihrer Mitbewerber übertrafen. Sowohl im Pferderennen als auch im Springreiten gibt es eine Menge großartiger Pferde. Und das, obwohl die Langlebigkeit der Karrieren im National Hunt es Pferden ermöglicht hat, ein größeres Erbe zu etablieren.

Karrieren auf flacher Strecke sind in der Regel kurz und knapp, da sie nur zwei bis drei Saisons andauern. Daher ist es für Besitzer, Trainer und Teilnehmer von entscheidender Bedeutung, möglichst viel Zeit auf der Strecke zu verbringen. Im National Hunt gibt es die Möglichkeit die Pferde optimal vorzubereiten, wodurch im Laufe der Zeit Verbesserungen sichtbar werden.

 

Es gibt eine Reihe von Faktoren wie Alter und Herkunft, die für Pferde in beiden Disziplinen zum Erfolg beitragen können. Vor allem aber ist Talent das entscheidende Element. Die Genetik kann einen weit bringen, aber genau wie beim Menschen kommen die Kinder nicht immer nach dem sportlichen Talent ihrer Eltern. Wir werden nun die Schlüsselaspekte großartiger Champions der vergangenen Jahre auflisten und zeigen, worauf man bei zukünftigen Konkurrenten achten muss, wenn man Sportwetten im Visier hat.

Herkunft

Bekannte Verwandte in der Sportwelt zu haben, kann zu einer belastenden Perspektive werden. Die Erwartungen sind immer hoch. Der Stammbaum ist aber nicht immer eine Erfolgsgarantie. Eine Reihe von Pferden, die von berühmten Vorfahren abstammen, haben die Erwartungen nicht erfüllt. Allerdings gibt es auch Ausnahmen – am beeindruckendsten ist der Fall von Galileo und seinen Nachkömmlingen.

Während seiner einzigen Saison im Flachrennen dominierte Aidan O’Briens Pferd. Galileo gewann das Derby und das Irish Derby mit deutlichem Vorsprung, bevor er beim Royal Ascot im King George VI & Queen Elizabeth Diamond Stakes, Fantastic Light schlug. Sein Rivale holte in einem spannenden Wettbewerb das Beste aus sich heraus und verlor um Haaresbreite. Galileos Karriere endete mit einem enttäuschenden sechsten Platz beim Breeders Club Classic, bevor er in Ruhestand versetzt wurde, um für eine neue Generation an Rennpferden zu sorgen. Galileo selbst kommt aus einem hervorragendem Bestand und stammt von dem in Kanada gezüchteten Pferd Northern Dancer ab, welches 1964 das Kentucky Derby und die Preakness Stakes gewann.

Galileo hat sich zu einem der erfolgreichsten Zuchtpferde der Rennsportgeschichte entwickelt. Das wohl beste Flatracing-Pferd aller Zeiten – Frankel – stammt direkt aus seiner Blutlinie. Found, Highland Reel, Gleneagles, Australia und Minding stammen ebenfalls direkt von dem in Irland gezüchteten Pferd ab. Sein Einfluss wirkte sich sogar auf die nächste Generation aus. Nathaniel war bereits ein talentiertes Pferd, das während seiner Karriere die King George VI & Queen Elizabeth Stakes und das Eclipse gewann. Nach seiner Pensionierung zeugte er Enable, welcher nach dem Gewinn des Prix de l'Arc de Triomphe zweimal in Folge in Frankels Fußstapfen treten konnte. Die Blutline ist eher in der Flat Disziplin als im National Hunt vorherrschend. Auch wenn Sadler's Wells, der Galileo zeugte, auch High Chapperel großzog, welcher wiederum den großen Altior, der in den letzten vier Jahren ein Star des Sprungrennsports war, zeugte. Wenn es eine Blutlinie gibt, die wichtig ist, dann ist es die Abstammung von Northern Dancer. Altior ist einer derjenigen, dessen Cheltenham-Wettquoten man im Auge behalten sollte.

Alter

Altersbeschränkungen verhindern, dass Pferde unter drei Jahren an den Pferderennen teilnehmen dürfen. Einige Rennen sind einzig für Dreijährige beschränkt, wie beispielsweise das 2,000 Guineas, das Derby, Irish Guineas und das Irish Derby. Die Triple Crown-Rennen – das Kentucky Derby, Preakness Stakes und das Belmont Stakes – in den Vereinigten Staaten sind ebenfalls auf Dreijährige beschränkt. Die Karrieren der Sprinter können kurz sein, mit dem Höhepunkt in ihrer zweiten Saison. Enable gewann den Großteil ihrer Auszeichnungen in ihrem dritten Jahr. Auch wenn sie im vierten Jahr mit Verletzungen kämpfte, war John Gosdens Pferd in der Lage, den Rhythmus wiederzufinden und beim l’Arc und dem Breeders Cup Turf zu triumphieren. Frankel genoss denselben Erfolg in seiner Saison als Dreijähriger, als er Guineas, St. James Stakes, Sussex Stakes und das Queen Elizabeth II gewann. Er wiederholte seinen Sussex Crown Triumph im folgenden Jahr, bevor er das International und die Sprint Stakes Crowns zu seiner Sammlung hinzufügte. Für Pferde dieser Art liegt das beste Alter zwischen drei und vier Jahren, obwohl es bereits Fälle gab, in denen Fünf- und sogar Sechsjährige siegreich waren. Bei Langstrecken-Flachrennen können ältere Pferde Erfolg haben, obwohl auch hier die jüngere Rasse zu dominieren scheint.

Beim National Hunt dauert es eine Weile, bis sich die Pferde zu guten Springern entwickeln. Im Alter von fünf Jahren stehen die wahren Elite-Teilnehmer in ihrer Blüte, nachdem sie sich durch die Anfängerhürden gekämpft haben. Die Gewinner des Cheltenham Cups sind in der Regel zwischen sieben und neun Jahre alt. Das trifft auch auf die letzten sieben Gewinner zu, auch wenn Nicky Hendersons Long Run das Event im Alter von sechs Jahren überzeugend gewann. Die Gewinner des Grand National neigen dazu, älter als ihre Gegenüber beim Gold Cup zu sein. Red Rum, der das Rennen bereits im Alter von acht und neun gewinnen konnte, war bei seinem letzen Sieg zwölf Jahre alt.. Der Trend ähnelt jenem des Gold Cups, da Verletzungen die Karriere im Alter schnell einschränken können. Die letzten vier Gewinner waren unter zehn Jahre alt, was darauf schließen lässt, dass das Tempo wichtiger als die Ausdauer ist. Acht scheint das perfekte Alter zu sein, wenn man sich die Favoriten der Wetten beim National Hunt ansieht.

Endgeschwindigkeit

Der wichtigste Aspekt beim Rennen ist die Endgeschwindigkeit des Pferdes – im Endspurt werden die Champions gekrönt. Der aufregendste Teil der Veranstaltung, welcher die Zuschauer aus ihren Sitzen reißt, ist der Zielsprint, bei dem die Pferde mit Tempo und Ausdauer über die Linie hechten, um ihren Platz in der Geschichte einzumeißeln. Red Rum war wohl der beste Sprinter in der Geschichte des Grand Nationals. Seine Erfolge sind ein Beweis seines Könnens. Nach 30 zermürbenden Sprüngen schaffte er es, die Geschwindigkeit aufzubringen, um Crips zu schlagen und erstmals beim Aintree zu triumphieren. Ginger McCains Pferd fuhr den zweiten Triumph beim L’Escarot ein, bevor er 1977 das dritte Mal gewann.

Ähnlich ausgeglichen sind die Zieleinläufe beim Gold Cup, was sich auch aus den aktuellen Online Quoten erkennen lässt. Zuletzt hatte Lord Windermere 2014 einen knappen Vorsprung gegenüber seinem Rivalen On His Own über die Ziellinie gerettet, um sich den Preis zu sichern. Jim Cullotys Pferd war mit einer 21,00er Quote eigentlich nur der Außenseiter des Rennens, seine Geschwindigkeit konnte ihm überraschend den Sieg besorgen. Das Pferd muss bei den Hürden und im Flachen nicht fehlerfrei sein, braucht jedoch Geschwindigkeit und Ausdauer. Es gab qualitativ gute Pferde, die zwar Favoriten waren, es allerdings nie geschafft haben, wichtige Rennen zu gewinnen. Die Besten der Besten ergreifen die Gelegenheit am Schopf und stellen sicher, dass sie am Ende die Nase vorn haben.

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February 22, 2019

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Es gibt Momente, in denen der Trainerwechsel für einen Verein unausweichlich wird. Ganz gleich, ob in der Mitte oder am Ende einer Spielzeit - manchmal ist die einzige Option, einen Schlussstrich zu ziehen..

Clubs, die sich in der Tabelle weiter unten befinden, können oft mit drastischen und entscheidenden Maßnahmen ihre Saisons retten. In der Premier League ist es zur Gewohnheit geworden, als Trainer eines der Schlusslichter den Job zu verlieren. Die Quoten in der Bundesliga reagieren empfindlich auf Trainerentlassungen.

Teams am oberen Ende der Tabelle fällen für gewöhnlich mehr überlegte Entscheidungen, auch wenn sich Manchester United dazu bewegen konnte, Jose Mourinho zu feuern, nachdem man in der Spitzengruppe stolperte. Dieser Zug erinnerte an die beiden Abgänge des Portugiesen bei Chelsea – dieses Mal allerdings ohne Erfolg.

Es gibt immer arbeitslose Trainer, die den Weg zurück ins Geschäft suchen. Manchmal kommt es zu ungewöhnlichen Entscheidungen, welche die Medien und Experten überraschen.

Ein Wechsel bringt nicht immer Erfolg mit sich, aber in bestimmten Fällen haben es Teams geschafft, mit einem neuen Mann an der Seitenlinie zurück in die Spur zu finden. Wir blicken jetzt auf die besten Trainerwechsel der jüngeren Vergangenheit und beginnen mit einem Namen, der allen Fußballfans bekannt ist.

Zinedine Zidane (Real Madrid)

Der Franzose blickt auf eine glänzende Karriere zurück und war einer der besten Spieler, der je für Real Madrid und Frankreich auflief. Bei seinen Einsätzen für Bordeaux, Juventus, Madrid und den Les Bleus gewann er fast alle Auszeichnungen, die es zu gewinnen gibt. Jedoch bedeutet der Erfolg auf dem Platz nicht immer, dass man auch ein erfolgreicher Trainer wird. Zidane erkannte dies und begann behutsam den Nachwuchs der Los Blancos zu trainieren, bevor er nach dem Rauswurf von Rafael Benitez während der 2015/16 Saison zum Cheftrainer befördert wurde.

Zidane hatte eine Menge Arbeit vor sich, um das Team wieder besser zu machen, was ihm ausgezeichnet und mit nur zwei Schönheitsfehlern in der Statistik gelang. Die Los Blancos erledigten den AS Rom im Achtelfinale, verloren dann allerdings das Hinspiel des Viertelfinales gegen Wolfsburg. Im Rückspiel im Bernabeu schlugen sie mit 3:0 zurück.

Zidanes Spieler setzten sich im Halbfinale knapp gegen Manchester City durch, bevor die dann mit einem unglaublichen Sieg im Finale gegen den Stadtrivalen Atletico Madrid triumphierten. Sergio Ramos Ausgleichstreffer in letzter Minute sorgte für die Verlängerung und das anschließende Elfmeterschießen, in welchem sich Real gegen Diego Simeones Team durchsetzen konnte und sich zum zweiten Mal in drei Jahren krönte.

Unter dem Franzosen verbesserte sich Madrid in der 2016/17 sogar nochmal. Mit beeindruckender Konstanz verbesserten sie ihre Leistung in La Liga. In einem knappen Rennen war das weiße Ballett in der Lage, dem FC Barcelona das erste Mal seit fünf Jahren die Krone zu entreißen. In der Champions League setzte sich Real gegen Bayern München, deren Bundesliga Quoten aktuell wieder gut stehen, im Viertelfinale und gegen Atletico im Halbfinale durch. Danach schlugen sie Juventus im Finale und wurden damit das erste Team in der Geschichte der Champions League, das den Titel verteidigen konnte.

In Sachen Ligaplatzierung war Zidanes letzte Saison seine schlechteste, auch wenn er das Team zu einem unglaublichen dritten Champions League-Titel in Folge führte. Real schlug sich gegen Juventus und Bayern, bevor sie Liverpool im Finale dank der Fehler von Loris Karius besiegen konnten. Nach seinem dritten Triumph entschied sich Zidane für die Verabschiedung. Wie man in den Quoten für La Liga sehen kann, hat Real seither mit Problemen zu kämpfen - dies zeigt seine Qualitäten als Trainer.

Sam Allardyce (Sunderland)

Sobald sich ein Team am unteren Ende der Premier League-Tabelle befindet, klingelt das Telefon von Allardyce, der bei Trainer-Wettquoten scheinbar immer gut abschneidet. Sein Ruf, während seiner Trainerkarriere noch nie abgestiegen zu sein, wurde bisher nur von den Black Cats auf die Probe gestellt.

Sunderland hatte unter Dick Advocaat aus den ersten acht Spielen nur drei Punkte gesammelt. Die Black Cats hatten in den Jahren zuvor immer wieder zu kämpfen und konnten den Abstieg in den letzten drei Spielzeiten unter der Führung von Paolo Di Cano, Gus Poyet und Advocaat nur knapp verhindern. Aufgrund von nicht eingehaltenen Versprechen vonseiten des Sunderland-Besitzers Ellis Short trat Advocaat nach dem 2:2 Unentschieden gegen West Ham zurück.

Allardyce wurde eingestellt, um das sinkende Schiff zu retten, auch wenn er mit einer 0:1-Niederlage gegen West Brom im Hawthorns startete. Ein Sieg über den Lokalrivalen Newcastle United brachte die Wearsiders wieder ins Rennen; sie waren jedoch nicht in der Lage, eine Siegesserie zu starten und sich aus den Abstiegsrängen zu befreien. Das Transferfenster im Januar erwies sich für die Black Cats als entscheidend, da sie Wahbi Khazri, Jan Kirchhoff und Lamine Kone verpflichten konnten. Alle drei Spieler gingen mit einer Begeisterung an die Sache, Sunderland erlebte nach dem Jahreswechsel einen Leistungsanstieg und verlor nur vier der verbleibenden 18 Spiele.

Die Black Cats besiegten Manchester United zuhause und holte ein 2:2 im Auswärtsspiel gegen Liverpool. Diese Ergebnisse läuteten den Überlebenskampf ein, welcher durch Jermaine Defoes Tore gegen Chelsea und Everton und den folgenden Siegen unterstützt wurde. Sunderland hielt die Leistung gegen Norwich und Newcastle. Allardyces Auftritte machten ihn zum englischen Nationaltrainer, was Sunderland dazu bewegte, David Moyes zu engagieren. Ohne Allardyce, dessen England-Engagement mit einem Skandal endete, stiegen die Wearsiders unter Moyes jämmerlich ab und sind seither in die dritte Liga des englischen Fußballs zurückgefallen.

Roy Hodgson (Crystal Palace)

Von einem ehemaligen England-Trainer zum nächsten. Hodgsons Ruf wurde durch Englands demütigende Niederlage gegen Island in der ersten KO-Runde der EURO 2016 getrübt. Viele glaubten, dass er keine Chance in der Premier League bekommen würde - trotz seiner langen Vereinsgeschichte bei Fulham und West Brom. Nach dem desaströsen Start in die Premier League-Saison 2017/18 wagte Palace jedoch einen Anruf bei Hodgson, da der Club das Vertrauen in Frank De Boer nach nur vier Spielen verloren hatte. Die Eagles waren viermal in Folge besiegt geworden und hatten zweimal im Selhurst Park verloren. De Boer wurde in der zweiten Septemberwoche nach einer Auswärtsniederlage gegen Burnley entlassen und Hodgson am Folgetag vorgestellt.

Seine Rückkehr zum Traineramt verlief zu Beginn nicht perfekt. Palace verlor drei weitere Spiele, was zu einer Serie von sieben Spielen ohne Punkte führte - jedoch umfassten diese Niederlagen auch zwei Auswärtsspiele gegen Manchester City und United. Die Eagles beendeten ihre Durststrecke mit einem Heimsieg gegen den Meister Chelsea, bei welchem sie von Cesar Azpilicuetas und Wilfried Zahas Eigentoren profitierten. Palace verlor danach nur noch drei der 14 verbleibenden Spiele, auch wenn der extrem schlechte Start die Aufholjagd zu einer harten Aufgabe machte.

Hodgson gelang es, die Kräfte des Teams für die letzten acht Saisonspiele zu bündeln. Zaha zeigte seine beste Leistung bei den Siegen gegen Huddersfield und Brighton. Die Ergebnisse führten das Team aus dem Abstiegssumpf und mit einem 5:0 gegen Leicester sicherte es sich den Premier League-Verbleib, welcher durch den 2:1 Auswärtserfolg bei Stoke bestätigt wurde. Hodgson schlug zudem seinen früheren Club West Brom mit 2:0 im Selhurst Park und kletterte bis auf den elften Tabellenplatz vor, was eine bemerkenswerte Genesung krönte. Hodgson ist bis heute beim Team, welches bei den Sportwetten als sicherer Kandidat für eine weitere Saison in der Premier League gilt.

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February 22, 2019

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Nachdem Roger Federer die Rotterdam Open 2018 gewann und sich zum ältesten Weltranglistenersten in der Tennisgeschichte kürte, drehte sich alles um die Frage des Alters im modernen Weltklassesport. Selbstverständlich wurde Federer für seine Leistungen gelobt, insbesondere so kurz nach seinem Sieg bei den Australian Open, doch als sich der Staub gelegt hatte und weiter nachgeforscht wurde, wurde klar, dass eine große seismische Veränderung im Spiel der Herren stattgefunden hatte.

Vereinfacht gesagt: die besten Spieler im Herrentennis sind heute älter als sie es je in einer Ära des professionellen Tennis waren. Die älteren Herren haben es ihren jüngeren Gegenübern schon einige Male gezeigt und man müsste bis in das Wimbledon Finale 2016 zurückgehen, um ein Grand Slam Finale zu finden, das nicht aus mindestens einem Spieler über 30 bestand.

Seit dem Finale an einem warmen Sommertag in Wimbledon vor drei Jahren wurden die folgenden zehn Grand Slam Finals alle von Spielern über 30 gewonnen. Doch es geht noch weiter; alle Favoriten bei den Tenniswetten für die kommenden Grand Slams werden ebenfalls von den Ü30ern dominiert.

Vorher ging man davon aus, dass der Höhepunkt einer Karriere normalerweise im Alter von 28 oder 29 liegt und ab 31 würde es schwierig werden, mit den jüngeren, aufkommenden Stars mitzuhalten. Sowohl Boris Becker als auch Pete Sampras setzten sich mit 31 zur Ruhe und keiner zuckte mit der Wimper. Als Andy Murray hingegen mit 31 ankündigte, dass er eventuell wegen Hüftproblemen zurücktreten muss, war sich die Welt einig, dass seine Karriere in ihrer Blüte abgeschnitten wurde.

Naturgemäß sind Phänomene, egal in welcher Form sie auftreten, immer schwer zu erklären. Die aktuelle Erscheinung im Tennis kann hingegen auf eine bisher nie dagewesene Professionalität zurückgeführt werden.

Was sind die Gründe für die neue Welle an Professionalität?

Die Antwort ist ziemlich simpel und kann am besten mit dem Titel von Abbas 1976er Hitsingle „Money, Money, Money“ beschrieben werden. Es gibt ein paar Sportarten, die so lukrativ sind wie Tennis, aber nur wenn man auf den oberen Plätzen der Weltrangliste steht. Zwischen Juni 2017 und Juni 2018 hat Roger Federer unglaubliche 77,2 Millionen Dollar durch Preisgelder und Endorsements verdient. In derselben Zeit verdienten Rafa Nadal 41,4 Millionen Pfund und Novak Djokovic 23,5 Millionen Dollar.

Die Einnahmen variieren natürlich und basieren, neben seinen Erfolgen auf dem Court, auch auf dem Vermarktungspotential eines Spielers. Trotz dieser enormen Zahlen an der Spitze des Herrentennis wird gesagt, dass nur die besten 350 männlichen Spieler Profit machen. Je weiter unten ein Spieler in der Rangliste steht, desto sparsamer muss er bei der Wahl von Unterkunft und Flug oder dem Engagement eines Ernährungsberaters oder Physiotherapeuten sein.

Geld macht nicht glücklich – aber langlebig

Wenn Roger Federer zu einem Turnier anreist, kommt er nicht am Gate der internationalen Flüge mit einem Trolley samt Tennisequipment an und wartet auf sein Uber, welches ihn ins Hotel bringt. Die Schweizer Legende reist mit einem Privatjet und einer ganzen Entourage im Gepäck. Sein Team besteht aus zwei Trainern, einem Einzeltrainer, Physiotherapeut und drei Kindermädchen sowie Lehrern für seine Kinder.

Auch Novak Djokovic reist nicht nur mit einem Schläger und hohen Erwartungen an, nein, Djokovic wird von einem Strategen, Physio, Fitness Coach, Trainingspartner und, bis sie sich 2018 trennten, dem spirituellen Mentor Pepe Imaz gefolgt.

Mit so einem Support ist es kein Wunder, dass Djokovic bei allen Wetten der Favorit für die Australian Open war und sie schließlich auch gewann. Die meisten der Top 20 Spieler haben die Möglichkeit, eine Entourage dieses Ausmaßes zu engagieren, was ihre Chancen auf den Erfolg ohne Zweifel erhöht.

 Heutzutage geraten die jungen Spieler direkt in die Höhle des Löwen, wenn sie auf der Tour ankommen und gegen die wahrscheinlich besten Spieler aller Zeiten samt der besten Betreuungsteams, die es für Geld zu kaufen gibt, antreten müssen. Es sollte einen nachdenklich stimmen, ob die alten Hasen in nächster Zeit beiseitetreten und eine neue Generation willkommen heißen.

Warum nehmen Spieler solche großen Anstrengungen auf sich, um zu gewinnen?

Andy Murray soll 50 Sushi Rollen während einer Mahlzeit gegessen haben, um 6000 Kalorien am Tag zu erreichen. Das Team des Schotten musste ein Sushi Restaurant in der Nähe der Veranstaltung aufsuchen und sogar in Wimbledon wurde ihm Sushi in einer Kühlbox geschickt, sodass er seine Energiereserven nach einem Match wieder auffüllen konnte. Im Laufe seiner Karriere konnte Murray unter Anleitung seines Vollzeit-Ernährungswissenschaftlers seinen 1,90-Meter- Körper eindrucksvoll stählern und war zu seinen besten Zeiten ein 87-Kilo-Koloss.

Es ist dokumentiert, dass die heutigen Preisgelder nicht mehr mit den vergänglichen Ausschüttungen vergleichbar sind. Geht man zurück zu Wimbledon 1968, hat Rod Laver nur 2.643 Dollar für seinen Sieg bekommen. Etwas später, 1984, bekam John McEnroe für seinen Erfolg einen Scheck über 128.000 Dollar, was heute ungefähr 340.000 Dollar entspräche. Springt man zu Djokovics vernichtenden Straight-Set-Sieg über Kevin Anderson im Wimbledon Finale 2018, welches dem Serben 3,3 Millionen an Preisgeld einbrachte, ist es nicht schwierig herauszufinden, warum es den unerschütterlichen Willen gibt, der Beste zu werden.

Der 32-jährige Serbe ist bei den aktuellen Sportwetten wieder einmal der Favorit auf den Wimbledon-Sieg in diesem Jahr. Falls er dies schaffen sollte, würde er seine gesamten Karriereeinnahmen auf über 125 Millionen Dollar steigern.

Am Ende des Tages ist es ein Geschäft

Der professionelle Sport hat sich im Vergleich zu den 1980er Jahren gehörig weiterentwickelt. Neben den gestiegenen Preisgeldern stellen die Exzellenz- und Hingabekultur weitere einschneidende Veränderungen dar. Vorbei sind die Zeiten, in denen Ian Botham sich in der Mittagspause einen Pint genehmigte, George Best eine Zigarette in der Halbzeit rauchte oder John McEnroe lediglich ein paar Hampelmänner zum Warmup für das Wimbledon-Finale machte.

Die Spieler an der Spitze ziehen ihre Vorteile aus den sportmedizinischen Durchbrüchen und fast allen anderen Erkenntnissen, die sie nach vorne bringen können. Tennis ist da nicht anders, aber je reicher der Spieler ist desto mehr kann er in verschiedene Hilfsmittel, die ihm die nötige Konkurrenzfähigkeit geben, investieren und so den Sport dominieren.

Mit sieben Spielern aus den Top 10 über 30 gibt es keinen Zweifel daran, dass die Spieler einen massiven Nutzen aus der Hilfe eines 24-Stunden-Teams, welches alles - vom Schlaf bis zur Nahrung - analysiert, ziehen. Das strenge physische Training, welches die guten Spieler in ihren 20ern durchlaufen haben, sorgt nun dafür, dass sie auch in den 30ern und sogar danach mithalten können. 

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February 22, 2019

Von 888sport

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So langsam aber sicher geht es in der Bundesliga in die heiße Phase. Jeder Patzer im Kampf um die internationalen Plätze und der Meisterschaft werden bitter bestraft. Am Wochenende bietet der 23. Spieltag wieder Spannung pur..

Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen

Siegquote: Dortmund (1.84) – Leverkusen (3.85)

Geheimtipp: Es fallen über 3.5 Tore

Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (1.44)

Auch wenn bei Lucien Favre noch keine Unruhe aufkommt, verdunkelt sich der Himmel über Dortmund. Die Borussen stecken in einer Ergebniskrise, sind jetzt seit drei Partien sieglos. Der neuste Tiefpunkt: Das 0:0 gegen Schlusslicht Nürnberg. Der Spitzenreiter verschenkt im Meisterschaftsrennen leichtsinnig Punkte und hat nur noch drei Zähler Vorsprung auf Bayern. Bekommt der BVB jetzt etwa kalte Füße?

 

 

Seitdem Dortmund verletzungsbedingt auf seinen Kapitän Marco Reus muss, ist gehörig Sand im BVB-Getriebe. Zum Leidwesen der Mannschaft wird Reus auch am Sonntag nicht auf dem Platz stehen. Auch Joker-Star Paco Alcacer (Torquote 2.18) will seit sechs Spielen einfach nicht mehr das Tor treffen. 

Dass der BVB dringend neues Selbstvertrauen tanken muss, steht außer Frage. Doch mit Leverkusen kommt nicht gerade ein Aufbaugegner in den Signal Iduna Park. Die Werkself ist in der Bundesliga unter Ex-BVB Trainer Bosz in einer herausragenden Verfassung und gab in den letzten vier Partien keinen Zähler ab.

 

Banner Dortmund - Leverkusen

 

Allerdings muss Leverkusen das krachende Europa-League-Aus gegen Krasnodar wegstecken und hat nur zwei Tage Regenerationszeit, bevor es gegen Dortmund geht. Bosz zeigt sich jedoch zuversichtlich: "Das Ausscheiden im DFB-Pokal haben wir ganz gut verkraftet und anschließend in der Liga gewonnen. Und ich hoffe, dass das auch diesmal der Fall ist."

FC Bayern München – Hertha BSC

Siegquote: Bayern (1.18) – Hertha BSC (15.00)

Geheimtipp: Selke trifft (5.10)

Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (1.86)

Die Bayern treten in den letzten Wochen wieder so auf, wie man es vom Rekordmeister gewohnt ist. Mit neun Siegen aus zehn Spielen sitzen die Münchner den Dortmundern im Nacken und nutzen ihre derzeitige Schwächephase souverän aus. Auch wenn die spielerische Leichtigkeit noch nicht vollends zurück ist, boten sie dem FC Liverpool in der Champions League Paroli und bewiesen, dass sie sich mit internationalen Schwergewichten durchaus messen können.

Die große Kunst des FC Bayern liegt ganz klar in der Offensive. Wenn Lewandowski (Torquote: 1.41), Gnabry (2.35) und Coman (2.45) heiß laufen, gibt es kein Halten mehr. Doch viele Tore sorgen bei Kovac für keine vollkommene Zufriedenheit, wenn es hinten rappelt – und das tut es in letzter Zeit zu oft.

Sie stellen zwar mit 26 Gegentreffern eine solide Abwehrleistung da, doch in den letzten fünf Partien landete der Ball achtmal im Bayern-Gehäuse. "Ich erwarte immer Konzentration und Disziplin in der Verteidigung. Die Verantwortung, auch ohne Ball immer 100 Prozent und bis zum Schlusspfiff alles zu geben", forderte Kovac deshalb von seinen Jungs.

Es heißt also die richtige Balance zu finden und um die ist auch Hertha BSC bemüht. Die Berliner zeigten diese Saison schon fantastische Spiele, schlugen den Rekordmeister im Hinspiel und kochten Gladbach mit 3:0 ab. Doch die Mannschaft von pal Dardai steht "nur" auf dem neunten Tabellenplatz, weil sie zu viele Punkte an untenstehende Teams verschenken.

Von der guten Verfassung der Münchner lässt sich die Hertha nicht beeindrucken: "Wir haben zuletzt immer gut gegen die Bayern ausgesehen. Wir werden uns gut vorbereiten und versuchen, dort fokussiert aufzutreten. Im Pokal haben wir es verpasst, besser mit dem eigenen Ballbesitz umzugehen – das muss diesmal besser werden. Wir fahren nicht nach München, um nur dort zu sein und mitzumachen. Wir wollen auch etwas mitnehmen", so Dardai.

Das ist zu Recht kein Wunschdenken des Hertha-Coaches. Die Berliner verloren zuletzt vor drei Jahren gegen Bayern. Zudem sorgen Duda (Torquote 5.60) und Selke immer für Wirbel im gegnerischen Strafraum.

Trifft Selke erneut, wird eine Sportwette mit einer sensationellen 5.00-Quote belohnt.

RB Leipzig – TSG Hoffenheim

Siegquote: Leipzig (1.84) – Hoffenheim (3.75)

Geheimtipp: Belfodil trifft (3.15)

Empfohlene Wette: Leipzig kassiert nur einen Gegentreffer (2.28)

Die Sinsheimer sind die Remis-Könige (9) der Bundesliga. Keine Bilanz auf die Nagelsmann stolz sein kann, aber seine Mannschaft beweist in allen Partien Moral und holte zuletzt einen 0:3-Rückstand gegen Borussia Dortmund auf.

Dennoch würden sie nicht auf dem achten Tabellenplatz verweilen, wenn sie ihre teils hundertprozentigen Chancen im Kasten unterbringen würden. Schon 16 Mal knallten Joelinton (Torquote: 3.15), Kramaric (2.80) und Co den Ball ans Aluminium.

Doch der Traum von Europa ist in greifbarer Nähe, lediglich zwei Punkte Rückstand sind es auf den sechsten Tabellenplatz. Am Montag trifft Nagelsmann ein letztes Mal als TSG-Coach auf die Leipziger, bevor im Sommer den Trainerposten von Rangnick übernimmt. Die Sachsen gehören zu den Top-Vier der Liga und mischen im Rennen um die Königsklasse voll mit.

Sie sind bekannt für ihre Laufbereitschaft und das schnelle Umschaltspiel. Hoffenheim ist zwar ebenfalls in den letzten vier Partien ohne Niederlage geblieben, doch Leipzig brannte ein wahres Feuerwerk ab und schoss satte 10 Tore. Dass eine gute Offensive nur die halbe Miete ist, weiß Leipzig – sie sind mit 19 Gegentreffern das Abwehrbollwerk der Liga.

Eine Sportwette auf einen Treffer von Poulsen wird mit einer 2.28-Quote belohnt.

 

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February 22, 2019

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