In den europäischen Top-Ligen geht es in die heiße Phase. Am Sonntagabend trifft Lazio Rom im altehrwürdigen San Siro auf Inter Mailand. Es geht um wichtige Punkte im Kampf um Europas Königsklasse..
Inter scheint sich nach einer schwachen Phase Ende letzten Jahres wieder gefangen zu haben. Nur eine Niederlage aus den letzten fünf Ligaspielen steht zu Buche (drei Siege, ein Unentschieden). Mit 53 Punkten steht die Mannschaft aktuell auf Platz drei der Tabelle. Trotz der zuletzt starken Leistungen der Nerazzurri ist nach dem Scheitern in der Europa League vor allem Trainer Luciano Spaletti in der Kritik. Die Mannschaft zeigte zu Hause einen blutleeren Auftritt gegen die Eintracht aus Frankfurt und schied verdient aus. Auch das Ausscheiden im Coppa Italia Viertelfinale, ausgerechnet gegen Lazio Rom, hat sein Standing bei den Fans und Verantwortlichen nicht verbessert.
Neben der Trainer-Diskussion war zuletzt auch das Theater um Mauro Icardi ein riesen Thema. Während der Länderspielpause gab der 26-Jährige sein Comeback im Mannschaftstraining und könnte den verletzten Lautaro Martinez gegen Lazio ersetzen. Neben Martinez wird außerdem Stefan de Vrij fehlen. Der Niederländer hatte sich bei der Nationalmannschaft eine Muskelverletzung zugezogen und wird voraussichtlich drei Wochen fehlen.
Mit Zehn Punkten aus den letzten Spielen befindet sich Inter wieder in einer guten Verfassung. Lediglich Juventus und Stadtrivale AC Mailand konnten im gleichen Zeitraum mehr Punkte holen. Das Prunkstück von Inter ist die Defensive. Nur 23 Gegentore kassierte man bis jetzt in dieser Saison – der dritt niedrigste Wert in der Serie A. Auch gegen Lazio wird es wieder auf die Kompaktheit der Defensive ankommen.
Alles erinnert an die letzte Saison
Schaut man sich die Tabelle der letzten Saison vor dem 29. Spieltag an, so sind doch einige Parallelen festzustellen. Am Ende der Spielzeit konnte sich Inter nur aufgrund des direkten Vergleichs gegenüber Lazio für die Champions League qualifizieren. Aktuell beträgt der Rückstand auf Inter zwar acht Punkte, aber die Biancocelesti haben ein Spiel weniger auf dem Konto. Somit ist das Spiel am Sonntagabend ein richtungsweisendes in Bezug auf den Einzug in die Königsklasse.
Wie Inter befindet sich auch Lazio aktuell in guter Form. Aus den letzten fünf Spielen verlor das Team von Simone Inzaghi lediglich ein einziges (drei Siege, ein Unentschieden). Vor allem der 3:0-Sieg im Derby gegen AS Rom war von enormer Bedeutung. Dazu scheint die Offensivabteilung um den ehemaligen BVB-Spieler Ciro Immobile wieder ins Rollen zu kommen. Acht Tore in den letzten drei Spielen untermauern dies. Trotzdem ist auch bei Lazio aktuell nicht alles Gold was glänzt. Das Ausscheiden in die Europa League war ein herber Rückschlag für das Team aus der italienischen Hauptstadt.
Mit Blick auf die Wichtigkeit des Spiels gegen Inter kann Inzaghi fast aus dem Vollen schöpfen. Außer den Langzeitverletzten stehen alle Spieler zur Verfügung.
Prognose
Das Hinspiel war mit 3:0 eine klare Sache für Inter, doch das Rückspiel hat ganz andere Vorzeichen. Für beide Mannschaften geht es um einiges, für Lazio ist es vielleicht sogar schon die letzte Chance nochmal auf den Champions-League-Zug aufzuspringen. Deshalb erwarten wir ein enges Spiel, das primär durch die Defensive bestimmt wird. Daher raten wir euch zu einer Sportwette auf „Unter 2.5 Tore“, für die ihr eine starke Quote von 1.85 bekommt.
Spielt er oder spielt er nicht? Diese Frage muss man sich im Hinblick auf den Einsatz von Mauro Icardi stellen. Wir gehen aufgrund der Verletzung von Lautaro Martinez davon aus, dass Spalletti auf den Top-Stürmer vertrauen wird. Somit lautet unser Geheimtipp, auf ein Tor von Mauro Icardi zu tippen. Die Quote für diese Tor-Wette beträgt 2.28.
Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.
Der Spitzenreiter gegen den Tabellenzweiten, Meister gegen Rekordmeister, die beste Defensive gegen die beste Offensive der Liga: Zum Abschluss des 27. Spieltags kommt es in der Eredivisie zum Showdown zwischen Ajax Amsterdam (Siegquote: 1.66) und PSV Eindhoven (4.40). Beide Mannschaften sind das Maß aller Dinge im niederländischen Fußball und tragen die Meisterschaft unter sich aus..
Ajax unter Zugzwang
Vor der Länderspielpause setzte es für Ajax eine enttäuschende 0:1-Niederlage gegen AZ Alkmaar. Der Abstand zur PSV Eindhoven beträgt vor dem direkten Duell fünf Punkte. Den Jungs von Erik ten Hag hilft am Sonntag nur ein Sieg, um ernsthaft Druck auf den Spitzenreiter auszuüben.
Mit dem Einzug in das Champions-League-Viertelfinale und den zahlreichen Superstars wie Tadic (Torquote: 2.30), Frenkie de Jong (5.60), Dolberg (2.38) und Ziyech in den eigenen Reihen könnte man meinen, Ajax würde als klarer Favorit in die Partie gehen.
Zusammen kommen die vier Spieler schon auf 47 Saisontreffer. Doch ausgerechnet Toptorjäger Ziyech zog sich in der letzten Partie eine Wadenverletzung zu und wird seiner Mannschaft im Spitzenspiel fehlen – ein schmerzlicher Verlust für den niederländischen Rekordmeister.
Abgesehen davon liefen die letzten beiden Duelle nicht nach dem Geschmack von ten Hag. Beide Male ging Ajax mit 0:3 baden und hatte gegen den amtierenden niederländischen Meister keine Chance.
Dass sie das Zeug haben Topmannschaften zu schlagen, zeigten sie eindrucksvoll gegen Real Madrid, als sie die Königlichen mit 4:1 aus der Champions League kickten.
Kommt der Ajax-Express erst ins Rollen, ist er kaum aufzuhalten. Das musste auch schon De Graafschap erleben, als sie mit einer 0:8-Klatsche nach Hause geschickt wurden.
PSV Eindhoven und die Mission Titelverteidigung
In den letzten vier Jahren schaffte es nur Feyenoord Rotterdam dem PSV Eindhoven in die Meistersuppe zu spucken. Ansonsten gab es kaum ein Vorbeikommen an der aufstrebenden Mannschaft von Trainer van Bommel.
PSV scheint die richtige Balance gefunden zu haben, vertraut mit Schwaab und Viergever auf erfahrene Innenverteidiger sowie mit Luuk de Jong auf einen abgebrühten Stürmer. Der Niederländer ist mit 21 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Eredivisie.
Trifft er am Sonntag erneut, macht sich eine Sportwette mit einer 3.10-Quote bezahlt.
Im Mittelfeld sind die "jungen Wilden" wie Bergwijn (Torquote: 4.40), Rosario (8.00) und Lozano (3.75) gesetzt. Keiner der drei Spieler ist älter als 23 Jahre. Das Konzept macht sich bezahlt, PSV kassierte in dieser Saison nur eine Niederlage gegen Feyenoord und ist Zuhause sogar noch ungeschlagen.
Eine weitere Stärke ist die gnadenlose Effektivität vor dem Tor. PSV Eindhoven blieb in keinem Spiel ohne eigenen Treffer und kassierte dazu in den letzten drei Partien kein Gegentor.
Prognose
Trotz der kompakten Abwehrreihen beider Mannschaften können sich die Fußballfans auf ein Offensivspektakel mit vielen Toren freuen. Das letzte torlose Remis liegt mittlerweile zehn Jahre zurück.
Für Ajax und Eindhoven steht viel auf dem Spiel. Bei einem Sieg für PSV und einem Acht-Punkte-Vorsprung könnte der Titelkampf vorzeitig entschieden sein.
Das ist vermutlich Ajax letzte Chance, dem amtierenden Meister noch ein Bein zu stellen. Dafür müssen allerdings der Wille und die Mentalität zu hundert Prozent stimmen, die sie in den letzten Duellen allerdings vermissen ließen.
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Das US Masters steht kurz bevor und wird in einer Dauer von vier Tagen wieder Fans aus der ganzen Welt in seinen Bann ziehen. Bei der 83. Ausgabe des Masters werden sich die besten Golfer wieder auf dem höchsten Level duellieren können. Also, worum geht es bei den Masters genau? Auf wen lohnt es sich zu setzen? Wer sind die Experten für einen weiten Schlag und wer führt die Listen im Golf an?
Das allererste Masters begann am 22. März 1934 und wurde seitdem immer im Augusta National Golf Club in Augusta, Georgia, gespielt. Es ist das einzige der vier Hauptgolfturniere, welches den Austragungsort nie wechselt.
Das Masters wurde vom Amateurmeister Bobby Jones und dem Investmentbanker Clifford Roberts ins Leben gerufen.
Beim Masters gibt es mehrere Traditionen. Seit 1949 wird dem Gewinner jährlich ein grünes Sakko („Green Jacket") verliehen, auch wenn dieses im folgenden Jahr an das Clubhaus zurückgegeben werden muss. Der Sieger des Vorjahres zieht dem neuen Champion das Sakko in einer Zeremonie an.
Eine weitere Tradition ist das Champions Dinner, welches erstmal 1952 abgehalten wurde. Es findet jährlich am Dienstag vor dem Turnier statt.
Bevor das Turnier startet, treffen sich die legendärsten Golfer, häufig auch ehemalige Gewinner, und absolvieren einen Ehrenabschlag am Morgen der ersten Runde.
Der aktuelle Champion ist Patrick Reed. Der US-Golfer beendete 15 unter Par und gewann im vergangenen Jahr mit einem Schlag Unterschied.
Die denkwürdigsten Siege
Im Jahr 2013 besiegte Adam Scott den Champion Angel Cabrera mit einem den Sieg einbringenden Putt beim zweiten Loch im Playoff. Neun Monate zuvor gab Adam Scott die Open praktisch an Ernie Els ab, nachdem er am Royal Lytham & St Annes mit vier Bogeys endete. Allerdings konnte Scott seinen Fehler wiedergutmachen und den prestigeträchtigen Titel abräumen.
2016 avancierte Danny Willett zum ersten Engländer seit Faldo, der das US Master gewinnen konnte, indem er mit einer Bogey-freien 67er Runde Jordan Spieth den sich den Sieg sichern konnte. Der US-Amerikaner schloss die ersten neun Löcher am Finaltag mit vier Birdies ab, doch die letzten neun Löcher wurden für ihn zum Desaster. Er schlug zwei Bogeys nacheinander, gefolgt von zwei Schlägen ins Wasser.
Sheffields Willett witterte seine Chance und schlug drei Birdies an den letzten sechs Löchern, was ihn zum ersten Engländer im grünen Sakko seit 20 Jahren machte.
2017 kam es endlich zu Sergio Garcias längst überfälligem Major-Sieg. Zwar zeigte er ein wenig Nerven, als er beim zehnten und elften Loch einen Bogey schlug, doch ein Birdie am 14. und ein außergewöhnlicher Eagle am 15. brachten ihn wieder in Schlagdistanz zu Justin Rose. Mit einem Birdie im Playoff zeigte Garcia der Welt endlich, dass er den Fluch gebrochen hatte, und krönte sich zum Champion von Augusta.
Wer wird folgen?
Jordan Spieth spielte 2018 eine ziemlich enttäuschende Saison. Obwohl er seit der Open Championship 2017 nicht mehr gewonnen hat, liefert er in Augusta immer bemerkenswert ab.
In drei der letzten vier Jahre schloss Spieth die erste Runde auf dem ersten Platz ab. Hätte er letztes Jahr am Samstag nicht so eine schwache Leistung gezeigt, hätte er auch noch eine realistische Chance auf den Sieg gehabt. Ein unglaublicher Auftritt am Sonntag brachte ihn nur zwei Schläge hinter dem Sieger Patrick Reed und damit auf den dritten Platz. Bei drei verschiedenen Austragungen in Augusta standen Spieths Quoten gut auf einen Sieg und, wenn er diesmal seine Nerven im Griff behält, scheint er jener Mann zu sein, auf den man setzen sollte.
Seine Zahlen für den Kurs sagen 2-1-2-11-3, dementsprechend stünde ihm eine Rückkehr nach Augusta sicher gut zu Gesicht.
Mit Brook Koepka ist be idem diesjährigen Augusta ein großartiger Golfer, der bestens in Form ist und den man auf dem Schirm haben sollte. 2016 wurde er 21. und verbesserte sich 2017 auf den elften Rang. Koepka hat bisher drei Meisterschaften gewonnen, zwei davon im vergangenen Jahr. Mit seinem Power Play bringt er auf jeden Fall die Voraussetzungen mit, um diesmal Chancen auf das grüne Sakko zu haben.
Jon Rahm ist bei unseren Golf Wetten Tipps für das Masters dabei, da er 2017 aus den Tiefen der Rangliste kam und das letzte Jahr auf dem vierten Platz beendete. Seine Leistungen in den letzten drei Monaten gehörten, auf dem Weg zum Masters, zu den besten. Und ein Golfplatz, der perfekt zu seinem aggressiven Spielstil passt, lässt einen Platz unter den ersten Drei durchaus erreichbar erscheinen. Ein Sieg würde ihn zum vierten Spanier in dem prestigeträchtigen grünen Sakko machen.
Die Chancen der Außenseiter
Eine Außenseiter-Wette, die sich lohnen könnte, ist Billy Horschel. Seine Verfassung vor Augusta ist nicht gerade der Rede wert, allerdings wird er bei GIR und Par 5 Auftritten relativ hoch gerankt. 2016 wurde er 17., allerdings könnte man nun hoffen, dass seine Erfahrung zum Durchbruch reicht.
Matt Kuchar hat alles geschafft, außer ein Major zu gewinnen, was erklärt, warum er mit 41,00 gelistet wird. Auch wenn er bereits in seinen frühen 40ern ist, gehört er zu den beständigsten Golfern überhaupt. Außerdem ist es erwähnenswert, dass Kuchar bei vier Auftritten in den Top-8 landete, was ihn bei solchen Quoten zu einem großartigen Kandidaten für eine Each-Way-Wette macht.
In dieser Saison hat der US-Amerikaner bereits die Sony Open und das Mayakoba Classic gewonnen und beim Phoenix bis zum letzten Loch um den Sieg mitgespielt. Seine Stärken liegen eher im Kopf-an-Kopf-Vergleich als in der Gesamtwertung des Turniers.
Ein kraftvoller, aggressiver Ansatz kann beim Masters oft der Schlüssel zum Erfolg sein und Thomas Pieters passt mit Sicherheit zu dieser Beschreibung. Er war der Top-Scorer beim Ryder Cup 2016 und wurde zweiter bei seinem Riviera-Debüt. Dieser Kurs ähnelt Augusta und mit Quoten von 101,00 scheint er zumindest für Wettende einen großartigen Wert zu haben.
Marktführer
Zurzeit sind es Dustin Johnson und Rory McIlroy, welche die Golf Wetten mit 11,00 anführen. Hinter ihnen teilen sich Justin Rose und Tiger Woods die Plätze mit 13,00 und dahinter komplettieren Brooks Koepka, Jon Rahm und Justin Thomas mit 15,00 die Top-7.
Der letztjährige Gewinner, Patrick Reed, wird beim Masters Golf Wettenmit 41,00 auf einen aufeinanderfolgenden Titel in Augusta geführt und der vorherige Gewinner Sergio Garcia ist mit 51,00 ebenfalls ein Außenseiter auf das grüne Sakko.
Das Masters kann auch häufig mit einer Überraschung enden und ist ein Spektakel, welches man nicht verpassen sollte. Dieses Jahr macht dahingehend keinen Unterschied und die Frage, ob die zahlreichen Golfer ihre Topleistung abliefern können, macht es zu einem der meisten erwarteten Turniere in diesem Jahr.
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Letztes Jahr noch Vizemeister, dieses Jahr mitten im Abstiegskampf. Die Lage für den FC Schalke könnte nicht ernster sein.Der Club steht vor einem Scherbenhaufen.
Wie die bisherige Saison lief
Schon zu Saisonbeginn war bei den Königsblauen der Wurm drin. Die Mannschaft verlor unter Tedesco die ersten fünf Spiele, schoss lediglich zwei Tore und war das Schlusslicht der Bundesliga. Ein Déjà-vu für Schalke: Diesen Fehlstart gab es bereits in der Saison 16/17. Doch damals fingen sich die Schalker noch und retten sich auf den zehnten Tabellenplatz.
Nach dem 26. Spieltag ist am königsblauen Himmel allerdings immer noch kein Lichtschimmer zu sehen. Der scharf kritisierte Heidel gab mitten in der Saison seinen Rücktritt bekannt, Tedesco wurde nach der blamablen 0:7-Klatsche und der anschließenden Niederlage gegen Bremen ebenfalls vor die Tür gesetzt. Jochen Schneider als neuer Sportvorstand und die beiden Interimstrainer Stevens und Büskens sollen Schalke jetzt vor dem Abstieg retten.
Der Einstand missglückte mit einer 0:1-Niederlage gegen Leipzig. Schalke holte nur einen Punkt aus den letzten sieben Partien und hat noch drei mickrige Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Gründe, warum es nicht läuft
Das zentrale Problem der Schalker ist das Personal. Letzten Sommer gaben sie mit Goretzka eine wichtige Stütze an den FC Bayern ab – und das auch noch ablösefrei. Zudem ließen sie Kehrer nach Paris sowie Meyer zu Crystal Palace ziehen und verscherbelten im Winter mit Naldo einen echten Fanliebling. Für die Neuzugänge nahm man vergleichsweise viel Geld in die Hand, holte beispielsweise Serdar für acht Millionen vom FSV Mainz und bezahlte unglaubliche 16 Millionen für Rudy vom FC Bayern. Das Resultat: Ein Desaster. Die Mannschaft ist komplett verunsichert und scheint überhaupt nicht zusammen zu passen.
Weder hinten, noch vorne läuft beim amtierenden Vizemeister was zusammen. Bisher kassierten sie 44 Gegentreffer - schon sieben mehr, als in der gesamten letzten Saison.
Was das Offensivspiel angeht sieht es ebenfalls düster aus. Uth enttäuscht mit zwei Toren auf ganzer Linie, Embolo war lange verletzt und Burgstaller läuft ebenfalls seiner Form hinterher. Den bisher traurigsten Tiefpunkt setzte es beim 0:4 gegen Düsseldorf, als die eigenen Fans Stambouli die Kapitänsbinde abnahmen.
Das sagt Burgstaller
Schalke befindet sich in einer "scheiß Situation" wie Guido Burgstaller betonte. Zu lange habe man geglaubt, dass alles "ein bisschen leichter von der Schulter" ginge und Schalke von alleine zurück zu den erfolgreichen Zeiten findet. In dieser schwierigen Zeit "geht es nur darum, die Ärmel hochzukrempeln und alles für diesen Verein zu tun, um jeden Millimeter zu kämpfen, Gas zu geben und so viele Punkte wie möglich zu holen", gibt sich Burgstaller kämpferisch.
Wie wird es weitergehen?
Eines ist schon jetzt klar: Die Saison ist für Schalke 04 eine Vollkatastrophe. In den kommenden Wochen wird das Schicksal der "Malocher" besiegelt. Mit Hannover, Nürnberg, dem FC Augsburg und Stuttgart haben die Königsblauen noch direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt vor der Brust.
Auf einen Showdown mit den Schwaben am letzten Spieltag will Schalke sicher verzichten. Ein richtiger Heißmacher im Abstiegskampf könnte allerdings das Revierderby sein, wenn es Ende April auswärts gegen Borussia Dortmund geht. Das Lazarett nimmt dagegen nicht ab. McKennie, Schöpf und Harit sind verletzt und können nicht helfen.
Schalke braucht in der schweren Krise Spieler, die die Mannschaft führen und motivieren. Der Verein muss zusammenstehen, um den Abstieg nach 28 Jahren Bundesliga zu verhindern.
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AS Monaco war nach dem Champions-League-Halbfinale 2017 drauf und dran sich in der europäischen Elite zu etablieren. Zwei Jahre später ist die Realität eine ganz andere..
Nach dem zweiten Platz in der letzten Saison war das Ziel von Monaco in dieser Spielzeit wieder eine ähnliche Rolle im Meisterschaftsrennen zu spielen. Die Saison begann mit einem starken 3:1-Auswärtssieg gegen Nantes, danach nahm das Unheil seinen Lauf. Nach wettbewerbsübergreifenden zehn Spielen in Folge ohne Sieg und dem 18.Platz in der Tabelle mit lediglich sechs Punkten, trennte sich der Verein Anfang Oktober vom langjährigen Cheftrainer Leonardo Jardim. Als sein Nachfolger wurde der ehemalige französische Weltklasse-Stürmer Thierry Henry verpflichtet.
Auch unter Henry fand die Mannschaft nicht zurück in die Spur. Nach einer desolaten 1:5-Heimniederlage gegen Racing Straßburg trennte man sich nach der Winterpause auch von Henry als Trainer. Die Hoffnungen, die in ihn gesteckt wurden, konnte der 41-Jährige nicht erfüllen und so belegte der Verein nach dem 21.Spieltag lediglich Platz 19 in der Liga mit mickrigen 15 Punkten. In 20 Spielen unter Henry konnten die Monegassen nur fünf Siege einfahren (vier Unentschieden, elf Niederlagen).
Monaco stand vor den Trümmern einer katastrophalen Saison. Als Henrys Nachfolger wurde sein Vorgänger Jardim zurückgeholt um den Abstieg doch noch zu verhindern.
Gründe, warum es nicht läuft:
Im Sommer verkaufte der Verein seine Topstars um Kylian Mbappe, Thomas Lemar und Joao Moutinho. Im Gegenzug holte Monaco Spieler wie Aleksandr Golovin, der eine starke WM in Russland spielte, oder auch Benjamin Henrichs von Bayer Leverkusen. Dazu wurden außerdem noch einige europäische Top-Talente wie Willem Geubbels von Olympique Lyon verpflichtet.
Trotz Transfereinnahmen von über 315 Mio. € wurden die Abgänge nicht adäquat ersetzt. Dazu kam auch noch ein unfassbares Verletzungspech. Bis zu 15 Spieler fehlten zwischenzeitlich, darunter etablierte Stammkräfte wie Rony Lopes, Falcao, Danijel Subasic oder auch Abwehrchef Kamil Glik. So war es auch für Jardim schwierig, das Beste aus dem Team rauszuholen. Nach dem enttäuschenden Verlauf unter dem langjährigen Coach entschieden sich die Monegassen Thierry Henry als Nachfolger zu verpflichten.
Auch unter Henry konnte man keine Erfolge feiern. Das lag zum einen an den anhaltenden Verletzungsproblemen und zum anderen an der fehlenden Erfahrung des neuen Trainers. So wurden viele junge Spieler in das System eingebaut, ohne durchschlagenden Erfolg. Zudem hatte Henry keine eingespielte Formation, sondern rotierte viel. Das führte zu sowohl offensiven als auch defensiven Problemen. In 20 Spielen unter Henry konnte die Mannschaft lediglich 20 Tore erzielen, kassierte gleichzeitig mehr als doppelt so viele (43 Gegentore). Die Sommerneuzugänge um Golovin und Henrichs konnten ebenfalls nicht überzeugen. Es war klar zu erkennen, dass es der Mannschaft an Erfahrung auf dem Feld fehlt.
Während dem Wintertransferfenster wurde deshalb nochmal ordentlich nachgelegt. Mit Naldo, Cesc Fabregas, Adrien Silva und William Vainqueur wurde einiges an Erfahrung verpflichtet. Dazu legte man in der Offensive mit Gelson Martins und Georges-Kevin N’Koudou nach. Trotz der Transferoffensive blieben die Erfolge unter Henry weiterhin aus. Deshalb entschied sich die Vereinsführung für eine Rückholaktion von Leonardo Jardim, mit dem es wieder bergauf geht.
Das sagt Trainer/Spieler:
Nach der verkorksten Hinrunde läuft es unter Rückkehrer Jardim wieder besser. Dies sieht auch Benjamin Henrichs so: „[…]Wichtig ist nur, dass man es schafft, sich aus solchen Krisen heraus zu kämpfen. Und in Monaco sind wir aktuell auf dem besten Weg.“ Auch Leonardo Jardim sieht das Team auf dem richtigen Weg, doch mahnt trotzdem zur Vorsicht: „Unser Ziel ist immer dasselbe: einen guten Fußball zu spielen. Für uns ist es wichtig, unsere Gegner zu respektieren und in jedem Spiel das Maximum zu geben.“
Wie wird es weitergehen?
Monaco befindet sich in der zweiten Amtszeit von Jardim wieder auf dem Weg nach oben. In den sieben Ligue-1-Spielen unter dem 44-Jährigen ist die Mannschaft noch ungeschlagen (vier Siege, drei Unentschieden). Zu dem scheinen sich die Neuzugänge perfekt einzufügen. Vor allem Gelson Martins konnte mit vier Torbeteiligungen in sieben Spielen glänzen. Mit acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz hat man sich wenigstens vorerst aus dem Abstiegskampf verabschiedet.
In den verbleibenden Partien geht es darum, sich im Mittelfeld zu etablieren und für die neue Saison zu planen. Am Wochenende wird Caen zu Besuch im Fürstentum sein. Dazu kommt es am 33.Spieltag zum Aufeinandertreffen mit Tabellenführer Paris SG.
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Im Moment können sich die Spurs nur über die langersehnte Rückkehr in ihr altes Stadion am kommenden Mittwoch freuen, denn die Ergebnisse machen derzeit niemanden glücklich.
Die Mannschaft von Pochettino kassierte peinliche Niederlagen gegen abstiegsbedrohte Teams wie Burnley und Southampton. Lediglich ein mickriger Punkt sprang aus den letzten vier Partien für die Spurs heraus – viel zu wenig für einen Champions-League-Anwärter. Pochettino warf der eigenen Mannschaft nach der jüngsten Niederlage gar Arroganz und fehlende Mentalität vor.
Seitdem Superstar Kane nach seiner Verletzungspause wieder mitwirkt, ist bei den Nord-Londonern der Wurm drin. Er meldete sich zwar eindrucksvoll mit drei Treffern zurück, doch seit seiner Rückkehr hat Tottenham kein Spiel mehr gewonnen. Durch die leicht verschenkten Punkte ist das internationale Geschäft sogar in Gefahr – nur ein Polster von vier Punkten auf den sechsten Platz ist noch übrig.
Am Sonntag müssen unbedingt drei Punkte her, denn die Konkurrenz schläft nicht. Zum Leidwesen der Spurs geht es gegen den Spitzenreiter Liverpool. An der Anfield Road machte Tottenham in den vergangenen Jahren nie eine gute Figur. Den letzten Auswärtssieg bei den Reds gab es 2011.
Trifft Kane erneut, macht sich eine Sportwettemit einer guten 2.95-Quote bezahlt.
Obwohl die Statistik Tottenham alles andere als Mut macht, gibt es einen Hoffnungsschimmer. Die Spurs boten Liverpool in den letzten Begegnungen immer Paroli und luchsten den Reds in drei Partien vier Punkte ab.
Wie ist Liverpool zu schlagen?
Im Kampf um die englische Meisterschaft mit Manchester City steht Liverpool seit Wochen unter Dauerdruck. Erlauben sich die Reds nur einen Patzer, könnte sich dieser am Ende der Saison bitter bezahlt machen.
Doch die Mannschaft beweist immer wieder aufs Neue, dass sie mit dem Druck umgehen können. Die Garantie für den Erfolg ist das Konstrukt der Reds. Vorne verzaubern Firmino (Torquote: 2.70), Salah (2.14) und Mané (2.14) die Fußballwelt mit ihren Toren, hinten hält die beste Defensive der Liga den Kasten sauber.
Unter Jürgen Klopp ist Liverpool zu eines der besten Teams der Welt herangereift, überzeugt mit Powerfußball und kann auch Ballbesitz. Hat die Mannschaft überhaupt irgendwelche Schwachstellen?
Wenn man den Reds etwas ankreiden kann, dann ist es die Chancenverwertung. Liverpool lässt im Meisterschaftsrennen zu viele Möglichkeiten aus und geht wie gegen Everton oder Leicester City nur mit einem Punkt aus der Partie. Durch den Powerfußball entsteht auch immer wieder Platz im Mittelfeld, den der Gegner für ein schnelles Umschaltspiel nutzen kann.
Prognose
Auf dem Papier ist es zwar ein Spitzenspiel, doch Liverpool (Siegquote: 1.57) geht gegen die Spurs (5.50) als klarer Favorit in die Partie. An der Anfield Road sind sie eine Macht und haben noch kein Heimspiel in dieser Saison verloren.
In dieser Spielzeit begeistern beide Mannschaften mit schnörkellosem Offensivfußball und sind immer für Tore gut. Liverpool und die Spurs blieben nur in drei Partien ohne eigenen Treffer. Tottenham muss in seiner Minikrise extrem clever und überlegt reagieren, um in Anfield was mitzunehmen.
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Wenn es um leidenschaftliche Fans geht, entstehen, abhängig davon, welchen Sport man verfolgt, zahlreiche bleibende Bilder im Kopf. Doch welche Fangemeinde ist die leidenschaftlichsten auf der Welt?
Rugby League – Queensland/NSW (State of Origin)
Das zweifelsfrei größte interregionale Rugby Event des Jahres in Australien ist die State of Origin Series. In prachtvollem Blau bzw. Kastanienbraun treten die beiden Regionen New South Wales und Queensland jährlich gegeneinander an, um auszuspielen, wer die größten Talente hervorbringt. In einer Best-of-3-Serie, welche kompromisslose Spannung bietet, bekommt das Gewinnerteam das Origin Shield sowie das Recht darauf, ein Jahr lang mit diesem prahlen zu dürfen. Für das Jahr 2019 ist NSW der Favorit auf den Triumph mit einer Quote von 1.57 bei den meisten Wettanbietern.
Kämpfe auf dem Platz sind ein häufig vorkommendes Ereignis und es gibt keine Saison ohne ein kontroverses Highlight. Diese Vorkommnisse gehören alljährlich zu den größten Gesprächsthemen von Sydney bis Brisbane. Seitdem die beiden Regionen vor über 100 Jahren das erste Mal aufeinandertrafen, waren die Stadien immer ausverkauft. Die Fans sorgen für eine einzigartige Atmosphäre. Ihre Leidenschaft ist derart groß, sodass sogar schon Vorfälle bekannt wurden, denen zufolge Leute ihre Geburtsurkunden in der Farbe ihres Staates färbten.
NASCAR – Bristol, Tennessee
Es ist schwierig, sich Motorsport als einen Auslöser von Presserummel und Leidenschaft vorzustellen, aber wenn man einen der traditionellen „Südstaaten“ der USA betritt, wird man bemerken, dass es einen harten Kern von NASCAR-Zuschauern gibt, denen es nach Blut und Zerstörung auf der Strecke lüstet.
Der Anblick von Stock-Cars auf einem endlosen, ovalen Kurs ist natürlich Geschmackssache. Den Fahrern wird erlaubt aggressiv zu fahren, was zu beeindruckenden Kollisionen führen kann.
Bereits die Saisoneröffnung im Februar beim Daytona 500 in Florida enttäuschte nicht und sorgte für einen der größten Momente in der jüngeren Geschichte. Trotzdem kann einer der berüchtigtsten Rennstrecken dort draußen im Herzen der NASCAR gefunden werden, der Bristol Circuit in Tennessee.
Die vielen Amerikanischen Flaggen auf und neben der Strecke sind immer wieder ein spektakulärer Anblick. Jedem Patriot geht bei so einem Ereignis das Herz auf. Die zahlreichen Wohnwägen rund um die Rennstrecke geben dem Geschehen noch das gewisse Etwas.
Als kurze Strecke mit engen Kurven bietet Bristol keinen Platz für Fehler und jeder vorschnelle Überholversuch wird einen kopfüber in eine Betonwand prallen lassen!
NFL – Green Bay Packers
Als ein Sportstaat wird Wisconsin im Vergleich zu Schauplätzen wie Michigan, Kalifornien oder New York häufig übersehen. Trotzdem verfügen die Green Bay Packers über eine außergewöhnlich leidenschaftliche Fanbase, welche mit ihnen durch dick und dünn gegangen ist und letztlich die ultimative Belohnung in Form des Super Bowl-Gewinns 2011 erhielten.
Einigen Quellen zufolge ist seit 1960 jedes Spiel im Lambeau Field ausverkauft und mit einer Warteliste von über 80.000 Menschen, die auf eine Dauerkarte hoffen, scheint es, als ob nur die unerschütterlichsten aller treuen Fans die heiligen Tore des Stadions passieren können.
Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt der Loyalität der hartnäckigen Packers-Fans ist ihre Fähigkeit, dem brutalen Winter in Wisconsin zu trotzen. Das Gebiet um das Lambeau-Stadion kann zentimeterdick mit Schnee bedeckt sein, aber das hält die Packers-Fans nicht davon ab, ins Stadion zu strömen. Wie bei jeder anderen NFL-Franchise mit einer enorm leidenschaftlichen Fanbase gibt es ein paar einzigartige Dinge, die die Packers auszeichnen. Dazu gehört unter anderem der Lambeau Leap, eine ikonische Touchdown-Feier, die es Spielern und Fans ermöglicht, zeitweilig eins zu werden.
NHL – Montreal Canadiens
Nördlich der amerikanisch-kanadischen Grenze sind die Montreal Canadiens (auch als Habs bekannt) mit 24 Stanley Cup-Erfolgen die erfolgreichste NHL-Franchise der Geschichte. Ihre größten Rivalen, die Toronto Maple Leafs, belegen mit weitem Abstand den zweiten Platz in dieser Aufzeichnung – mit 13 mickrigen Erfolgen, um genau zu sein.
Obwohl die Franchise weder in den zukünftigen noch in den Live Wetten eine solche Dominanz genießt, sind die Habs Spiele immer ausverkauft und die 21.000 Fans im Bell Center machen sich an Spieltagen laut bemerkbar. Grund dafür ist auch die Multikulturalität der Fangemeinschaft, deren Wurzeln in aller Welt liegen. Die französisch-kanadische Fanbase wurde durch eine französische Version der Nationalhymne geehrt.
MLB – Boston Red Sox
Mit namhaften Fangruppierungen in Skandinavien, den ozeanischen Ländern sowie in Großbritannien scheint es, als ginge die Sonne im Red Sox-Imperium niemals unter. Es gibt keinen Zweifel daran, dass der Fenway Park auf der To-Do-Liste zahlreicher Baseball-Fans außerhalb der Vereinigten Staaten steht und auch die Fans der Franchise haben damit einiges zu tun.
Trotz herzzerreißender Momente während zahlreicher Veranstaltungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bei denen ihre Rivalen, die New York Yankees, großen Erfolg erzielten, hat die Loyalität der Red Sox-Fans nie nachgelassen. Da die Red Sox derzeit bei den Sportwetten zu den Favoriten auf den Gewinn der World Series gehören, könnte es sein, dass ihre Loyalität in naher Zukunft belohnt wird.
Jeder Sox-Fan kennt den Text zu Neil Diamonds Klassiker „Sweet Caroline“, da dieser immer beim achten Inning gespielt wird und kein Fan wird jemals vergessen, als man das „Green Monster" das erste Mal sah.
Die Fans empfinden auch in schlechten Zeiten keinen Neid und rufen und singen von einer hohen Wand hinter der zentralen Tribüne aus, die einen erhöhten Standpunkt bietet, um die großartige Akustik des Parks einzufangen.
Fußball: die weltweite Sprache
Als der einzig wahrhafte internationale Sport hat man beim Fußball die Qual der Wahl, wenn es darum geht, die leidenschaftlichsten Fanszenen zu identifizieren.
Um fair zu sein, muss man sagen, dass alle Fans der englischen Clubs hier ein Wörtchen mitzureden haben. Die großen Premier League-Vereine haben jedoch eine weltweite Fangemeinschaft, wobei insbesondere Südostasien ein beeindruckender Tummelplatz für verehrende Premier League-Anhänger ist.
Auf Festland Europa entwickelte sich das titeljagende Borussia Dortmund schnell zu einem der angesagtesten Clubs. Ähnlich wie die meisten traditionellen englischen Stadien bietet das Westfalenstadion eine beeindruckende Kulisse, in welche Fans ihre volle Leidenschaft zeigen können.
Eine „gelbe Wand“ hinter dem Tor bietet dem Zuschauer eine schaurig körperlose Art der Präsenz, welche den derzeit titeljagenden Dortmundern in Heimspielen einen psychologischen Vorteil verschafft. Die Akustik des Stadions scheint von den Zuschauern noch einmal verstärkt zu werden, wenn Rivalen wie Schalke 04 oder Bayern München in der Stadt sind. Ein unvergesslicher Tag ist garantiert.
Darüber hinaus haben die „Ultra“-Gruppierungen einen gemischten Ruf, aber man kann wohl oder übel nicht verleugnen, dass sie für Gesprächsstoff in der Fußballkultur sorgen und dieses Phänomen nun auch auf die MLS übergreift.
Währenddessen hat der MC Alger, nachdem dieser 1979 als erster algerischer Club den African Cup of Champions Clubs gewinnen konnte, ein ständiges Wachstum an Ultra-loyalen Fans und verfügt nun über vier verschiedene Ultra-Gruppierungen in der algerischen Topliga. Die neueste dieser Gruppen ist die Group Verde et Rouge, welche eine raue, schnellwachsende Präsenz im Stadion des 5. Juli 1962 hat.
Trotzdem koexistieren sie recht gut mit dem Stadtrivalen USM Alger. Schon eine Woche vor dem Derby kommt die Stadt zum Stillstand. Prahlerei bedeutet alles in einer Stadt, die sich noch an das Leben nach der französischen Herrschaft anpasst. Und da der Fußball für viele Bürger die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben ist, ist es mehr als nur ein Zeitvertreib, ihren Verein zu unterstützen.
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Die Formel-1-Saison 2019 nimmt langsam an Fahrt auf. Nach dem Saisonauftakt in Australien steht mit Bahrain das erste Flutlichtrennen auf dem Kalender. Wer wird sich den Sieg in der Wüste schnappen?
Die Enttäuschung nach dem ersten Rennen in Melbourne war bei Ferrari spürbar. Nach den guten Tests in Barcelona wollte man den Schwung nach Australien mitnehmen. Doch es kam mal wieder ganz anders. Am Ende standen nur Rang vier und fünf zu Buche. Viel zu wenig für die eigenen hohen Ansprüche. Der klare Rückstand auf Mercedes und sogar Red Bull war fast schon erschreckend für den italienischen Rennstall.
In Bahrain hofft das Team von Sebastian Vettel auf Besserung. "Die Strecke hat eine ganz andere Charakteristik", sagte Teamchef Mattia Binotto in Hinblick auf den Kurs im Wüstenstaat. Außerdem wurden einige Korrekturen am Auto vorgenommen. Trotzdem ist man sich bei Ferrari im Klaren, dass es nicht leicht wird den Abstand zu Mercedes zu verkürzen. Die Strecke in Bahrain erlaubt es den Fahrern nicht, einen Fehler zu machen. Dies ist auch Vettel bewusst: "Es ist schwer, in der Wüste den richtigen Rhythmus zu finden. Vor allem wegen des Sandes, der vom Wind auf die Strecke geblasen wird."
Kann Ferrari in Bahrain zurück in die Spur finden? Für einen Sieg von Sebastian Vettel erhaltet ihr eine Quote von 4.00.
Mercedes
Ganz anders sieht die Welt dagegen bei Mercedes aus. Das Team mit Sitz im britischen Brackley konnte das erste Rennen in dieser Saison vom Start weg dominieren. Am Ende gewann Valtteri Bottas vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton. Es scheint so, als würde die Mercedes Dominanz in diesem Jahr weitergehen. Dies sah vor der Saison noch ganz anders aus.
Die Tests in Barcelona liefen für Mercedes eher durchwachsen, das lag vor allem auch am immensen Rückstand, den man zu Ferrari hatte. Zum ersten Mal seit Jahren wirkten das Team und die Fahrer ein bisschen ratlos. Doch diese Ratlosigkeit verschwand nach den ersten Runden in Australien ganz schnell. Über die gesamte Renndistanz waren die Silberpfeile fast eine Sekunde pro Runde schneller als der große Konkurrent Ferrari."Es ist toll, die Entwicklung des Teams zu beobachten. Zu sehen, wie sie Ferrari überholen, ist großartig“, sagte Hamilton nach dem ersten Rennen.
Natürlich ist es noch viel zu früh in dieser Saison, um eine Prognose abzugeben. Wenn Mercedes aber an die Leistungen in Melbourne anknüpfen kann, so könnte uns eine eintönige Saison bevorstehen. Auch die Quoten auf einen Sieg von Mercedes sprechen eine deutliche Sprache. Für einen Triumph von Australien-Sieger Bottas bekommt ihr auf diese Formel-1 Wette eine Quote von 3.50. Bei Hamilton liegt diese bei 2.25.
Red Bull
"Es ist noch viel zu früh, um über die Meisterschaft zu sprechen" sagte Teamchef Christian Horner nach dem gelungenen Auftakt in Melbourne. Der dritte Platz von Max Verstappen kam nach den Tests im Winter durchaus überraschend. Red Bull war vor dem Saisonstart die große Unbekannte, doch die neue Partnerschaft mit Honda scheint sich auszuzahlen. Das Auto wirkt rundum verbessert.
Aber auch bei Red Bull ist nicht alles Gold was glänzt. So scheint Pierre Gasly weiterhin Probleme mit dem RB15 zu haben. In Melbourne wurde es am Ende nur der enttäuschende elfte Platz für den neuen Teamkollegen von Max Verstappen. Wie auch schon in Barcelona stimmte die Abstimmung zwischen Auto und Fahrer noch nicht.
In Bahrain erwartet die Teams ein komplett anderer Kurs, als es noch in Australien der Fall war. Deshalb wird es spannend zu sehen sein, ob Red Bull an die Leistungen im letzten Rennen anknüpfen kann. Die Chancen auf einen erneuten Podestplatz sind gegeben und vielleicht besteht ja sogar die Möglichkeit ganz oben auf das Podest zu springen. Für einen Tipp auf den Sieg von Max Verstappen erhaltet ihr eine Quote von 7.50 bei dieser Sportwette.
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Das NCAA-Turnier ist mit 100 Millionen Zuschauern in den Vereinigten Staaten und im Ausland eine der meistgesehenen amerikanischen Sportveranstaltungen. Als solche gehört das Turnier mit Sportwetten mit geschätzten Wetteinsätzen um die 10 Milliarden US-Dollar natürlich zu den Sportveranstaltungen mit den meisten Wetteinsätzen. Und wirft man einen Blick auf die mitreißenden Spiele, die Buzzer-Beaters und Slamdunks, dann ist es auch kaum überraschend, dass die March Madness soviel Aufmerksamkeit anzieht. Und dank dieser Teams und Spieler sollte das Turnier 2019 genau so aufregend werden, da die besten Colleges es vermeiden wollen, in unserer Liste der denkwürdigsten und überraschendsten Niederlagen zu landen.
Die erfolgreichsten Colleges
Das NCAA-Turnier hat einige großartige Teams gesehen, die den Hauptpreis im College Basketball für sich gewinnen konnten, wobei einige Mannschaften das Turnier seit der Gründung mehrfach gewonnen haben. Aber von allen Colleges, die im März triumphieren konnten, kann keine mit den UCLA Bruins mithalten. Vor allem dank des legendären Cheftrainers John Wooden haben die Bruins unglaubliche elf nationale Titel geholt, inklusive Titel aus den Jahren von 1964 bis 1975. Es ist unwahrscheinlich, dass die Bruins in dem diesjährigen Turnier mit dabei sind, so lassen sie den Teams hinter ihnen eine Chance, aufzuholen.
Nicht allzu weit hinter den Bruins liegen die Kentucky Wildcats, die bereits acht nationale Meisterschaften auf ihrem Konto haben. Ihr Erfolg geht auf das Jahr 1948 zurück, als sie ihre erste Championship gewannen. North Carolina liegt mit sechs Titeln auf Platz drei, während Duke und Indiana die Top-5 mit jeweils fünf Turniersiegen komplettieren.
NCAA-Turnier-Favoriten 2019
Ein Großteil der Favoriten für das NCAA-Turnier 2019 sind die üblichen Verdächtigen, mit den traditionsreichen „Blue Bloods" als Anführer der Favoritenliste. Aber es treten auch einige Newcomer an, die den Sieg holen und damit selbst Geschichte schreiben könnten.
Duke
Kein Team ist größerer Favorit auf das NCAA-Turnier 2019 als Duke, da dieses mit einer Quote von 3.50 die besten Chancen auf den Sieg haben. Ein Beleg der Stärke Dukes ist die Tatsache, dass sie Favorit sind, obwohl sich Zion Williamson mit Verletzungen plagt. Er wird spielen, aber niemand weiß, wie gut er sein wird.
Gonzaga
Vor ihrem Halbfinalspiel in der West Coast Conference ist Gonzaga mit einer Quote von 6.50 der zweite Favorit auf den Gewinn des Westküstenturniers der March Madness. Das Team verlor zwar früher in dieser Saison die aufeinanderfolgenden Spiele gegen Tennessee und North Carolina, haben aber seitdem kein Spiel mehr verloren und legen durchschnittlich fast 90 Punkte pro Spiel auf. Mit dem Kandidaten zum Spieler des Jahres Rui Hachimura, der fast 20 Punkte pro Spiel erzielt, sind die Zags ein starker Favorit darauf, ein weiteres Mal in die Final Four zu kommen.
Virginia
Virginia ist dritter Favorit und liegt in Sachen NCAA und NBA-Quoten mit 7.00 an dritter Stelle auf den Titelsieg. Aber die entscheidende Frage ist, ob diese Mannschaft es schafft, die enttäuschende Performance des letzten Jahres wieder gut zu machen. Virginia wurde Opfer einer der überraschendsten Niederlage in der Geschichte des Turniers, als sie (als einer der Favoriten) von dem Team UMBC (auf dem 16. Rang eingestuft) aus der Halle geschossen wurden. Sie haben aber immer noch eine der besten Verteidigungen des Landes und die Frage, wie bissig diese 2019 sein wird, ist eine der großen Fragen des Turniers.
Auf diese Spieler sollte man 2019 achten
Neben den bereits erwähnten Hachimura und Williamson gibt es einige Schlüsselspieler, die einen genaueren Blick wert sind. Durch dieses Turnier können folgende Spieler in die zukünftigen NBA Drafts gelangen oder einfach einen wesentlichen Faktor im Sieg des eigenen Teams in der nationalen Champions League darstellen.
Ja Morant, Murray State
Die Murray State Racers hatten noch nie einen Spieler, der so gut wie Ja Morant war, der sie durch das Ohio Valley Conference Turnier trug. Seine 36-Punkte-Performance gegen das favorisierte Belmont rechtfertigte Morants Status als ein sicherer Top-3 Pick in dem Draft 2019. Im NCAA-Turnier wird Morant eine der größten Star-Attraktionen sein, da er mit hoher Wahrscheinlichkeit auf mindestens eine Mannschaft einer Power-Conference trifft, bevor sein Team ausscheiden wird. Wie er sich während dieses Turniers macht, wird auch die Einschätzungen auf seinen Erfolg als Profi beeinflussen.
Markus Howard, Marquette
Marquette hatte 2019 eine Saison mit Auf und Abs; es hätte jedoch noch eine Menge mehr Tiefschläge gegeben, wenn sich Markus Howard nicht dagegen gestemmt hätte. Howard ist in dieser Saison ein Top-10-Scorer im College Basketball, der im Schnitt 25 Punkte in der Regular Season auflegt. Er hat mehrere Plus-40-Punkte-Spiele gespielt und wird dies erneut tun müssen, wenn Marquette die großen Spiele gewinnen will. Howard ist für dieses Turnier das, was Trae Young im vergangen Jahr für Oklahoma war. In diesem Sinne wird es interessant zu beobachten sein, ob er ein nicht gerade favorisiertes Team zumindest bis zum zweiten Wochenende des Turniers tragen kann.
Tacko Fall, UCF
Big Men bekommen beim NCAA-Turnier für gewöhnlich nicht die Aufmerksamkeit, da das Scheinwerferlicht normalerweise für die Guards reserviert ist. Aber wenn man so groß wie Central Floridas Tacko Fall ist, kann man das Scheinwerferlicht ebenso einfach blocken, sowie ein paar Würfe der gegnerischen Spieler. Fall ist 2,31 m groß und führt landesweit mit einer Field-Goal-Rate von 75% Würfe, die ihren Weg durch die Reuse finden. Wenn er die Zone beschützen kann und einfache Würfe bekommt, sollten die Knights in der Lage dazu sein, ein paar Köpfe zu verdrehen, auf wenn sie die meiste Zeit der Saison unter dem Radar blieben.
Die überraschendsten Niederlagen
Dieses Turnier ist bekannt für Überraschungen, bei denen Mannschaften die Chance bekommen, ein Teil der Turniergeschichte zu werden, indem sie ein höhergesetztes Team ausschalten. Folgende überraschende Niederlagen waren besonders denkwürdig, da Teams, denen eigentlich keine Chance auf das Weiterkommen gegeben wurde, das Unmögliche möglich machten.
UMBC vs. Virginia, 2018
Die UMBC Retrievers waren ein Überraschungsteilnehmer in dem NCAA-Turnier 2018, da sie Vermont im America East Turnier schlagen konnten. Aber den Retrievers reichte es nicht, nur dabei zu sein. Mit dem historischen Sieg über die Cavaliers wurden sie zum ersten Team, welches an 16. Stelle gesetzt war und einen Favoriten auf den Sieg nach 136 Versuchen schlagen konnte. UMBC trat auf, als hätten sie nichts zu verlieren und spielten einen schnellen Ball, um dem methodischen Basketball Virginias zu kontern. Zu behaupten, dass es funktionierte, wäre ein Understatement, auch wenn die Basketballwetten nicht zu ihren Gunsten standen.
Lehigh vs Duke, 2012
Duke ist einer der traditionellen Kräfte des College-Basketballs und auch 2012 war man, ausgehend von den Basketball-Wett-Tipps, sicher, dass das an 15. Stelle gesetzte Lehigh aus der Patriot League in der ersten Runde raushauen würden. Dies war allerdings nicht der Fall, als die Mountain Hawks über die gesamte Spieldauer hinweg gegen Duke durchhielten. Angeführt von dem zukünftigen NBA Star CJ McCollum, erzielte Lehigh unglaubliche 47Punkte in der zweiten Hälfte, um das Spiel zu gewinnen.
George Mason vs. UConn, 2006
Normalerweise bekommen überraschende Niederlagen in der ersten Runde die gesamte Aufmerksamkeit des NCAA Turniers. Aber George Masons Niederlage gegen UConn in der Elite Eight war eine der größten Überraschungen der späteren Runden, die das Turnier jemals gesehen hat. Die Patriots schlugen ein Huskies Team, welches mit diversen NBA-Draftpicks bestückt war. Zu diesen zählte auch Rudy Gay, der eine lange und produktive Profikarriere aufweisen kann.
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Es besteht kein Zweifel daran, dass die Formel 1 wahrscheinlich am berüchtigtsten dafür ist, dass die Teamkollegen sowohl Verbündete als auch Rivalen sind. Es vergeht keine Saison in der es nicht zu einem Clinch zwischen zwei Fahrern desselben Rennstalls kommt. Das Problem scheint jedoch erst relevant, wenn zwei gleichstarke Rennfahrer mit den selben Siegchancen im Team sind.
Machtkampf definiert von Mercedes Mitte der 2010er
Das vielleicht bemerkenswerteste Beispiel ist die teaminterne Rivalität zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton, die beide zeitweise für Mercedes gefahren sind. Nach aufeinanderfolgenden Titelgewinnen für Hamilton in den Jahren 2014 /15, war es 2016 Rosbergs Jahr. Allerdings gab es kritische Stimmen. Viele glaubten, sein Fahrstil sei eher ein Spiegelbild seiner persönlichen, beruflichen Interessen als das Verlangen, die Gesamtwertung und F1 Wetten mit Mercedes zu gewinnen. Der überraschende Rücktritt des Deutschen unmittelbar nach seinem Titelgewinn bestätigten die Vermutungen, dass er seine Zeit bei Mercedes bis zum Ende ausreizte.
Das soll nicht heißen, dass Hamilton, der mit Quoten von 2,38 bei den Sportwetten auf einen weiteren Titel 2019 gelistet wird, ohne Schuld war. Als designierter Nummer-1-Pilot für Mercedes und während seiner zwei Titelgewinne, gewährten ihm die Rennchefs eine beträchtliche Menge Freiraum, in dem Wissen, dass die Kombination seines natürlichen Talents und des einwandfreien Motors von Mercedes nicht scheitern würde. An diesem Punkt nahmen die teaminternen Intrigen eine neue Form an. Während Mercedes, den zweiten Fahrer zurückhaltend, unter gewissen Umständen immer noch die ersten beiden Plätze belegen konnte, gab dies anderen Teams, vorrangig Ferrari und Red Bull, die Chance, ein paar Punkte in der Konstrukteurswertung zu ergattern.
Auch weiter unten in der Konstrukteurswertung gibt es einen großen Kampf um Plätze, welcher durch das Preisgeld zusätzlich angefeuert wurde. Zuvor erfolgreiche Teams wie McLaren und Williams haben sich in den vergangenen Jahren in der Konstrukteurswertung selbst ein Bein gestellt. Wenn einmal wieder ein Mercedes gecrasht ist, wurde dieser Platz sofort von einem Ferrari oder Red Bull Fahrzeug eingenommen. Selbst wenn zwei teaminterne Rivalen eine Kollision haben, bekommmen die kleineren Teams nur selten einen Fuß in die Tür. Doppel-Ausfällen gehen zudem häufig ohne größere Konsequenzen aus.
Geht man weiter in der Geschichte zurück so bestätigen andere teaminterne Rivalitäten, wie beispielsweise Nelson Piquet vs. Ayrton Senna oder James Hunt vs. Niki Lauda, diesen Eindruck. Trotzdem scheint es heute, aufgrund der größeren Unterschiede bei den Punkten zwischen dem Ersten und Zweiten, wenig Sinn zu ergeben den Teamfahrer als Kollegen zu sehen. Vielleicht wäre „Zwei Fahrer mit demselben Auto und Outfit“ der passendere Begriff, da im Vergleich zu anderen Sportarten die Kameradschaft auf der Strecke abhandenkommt.
Ob dies nun die ideale Situation darstellt sei dahingestellt. Den meisten Formel-1-Fans geht es vielmehr darum, dass das Team die präzise Technik auf den Speed und überlegene Überholmanöver übertragen kann. Während konventioneller Teamspirit in der Formel 1 bis zur Unkenntlichkeit verzerrt zu sein scheint, gibt es sogar manche Stimmen, die behaupten, dass die teaminternen Rivalitäten gerade das sind, was die Formel 1 in der vorsehbaren Ära von Mercedes und Ferrari so beachtenswert macht.
MotoGP – Nationalstolz übertrumpft Rivalitäten
Kurioserweise ist dies in anderen Motorsportarten nicht so sehr der Fall. Die MotoGP beispielsweise hat nur sechs Konstrukteure, die durch verschiedene Teams untereinander verbunden sind. Anders als in der Formel 1, ist es häufig der Fall, dass zwei Fahrer der gleichen Nationalität im selben Team sind. Dies sorgt üblicherweise dafür, dass die negativen Aspekte der teaminternen Rivalität ausbleiben. Eines der herausragendsten Beispiele ist wahrscheinlich das Repsol-Honda-Team, welches mit zwei spanischen Fahrern eine lange Erfolgsgeschichte vorzuweisen hat.
Diese Männer sind Marc Márquez und Jorge Lorenzo, die sich bereits in diesem Jahrzehnt mehrere Titel teilten. Wie groß auch immer ihre Rivalität sei, dadurch, dass sie unter gemeinsamer Flagge starten, wird diese etwas gedämpft. Mit Italien als einzigem Land, dem realistische Siegchancen eingeräumt werden, würde das oben erwähnte Rapsol-Duo es verabscheuen, wenn sie sich von ihren „Cross-Med-Rivalen“ (wie Andrea Dovizioso und Valentino Rossi) schlagen lassen müssten.
NASCAR – auf der Suche nach der Nummer eins
Während das Standing eines Teams in der MotoGP oder Formel 1 unmittelbar damit zusammenhängt, wie viel Einfluss es auf den Sport hat, legen andere Formen des Motorsports weniger Wert auf die Konstrukteure bzw. Teams.
Bei der NASCAR beispielsweise dreht sich alles um das Individuum und steht damit wohl an entgegengesetzter Stelle zur MotoGP. Dies liegt vor allem an der dynamischen Qualifikation für die Playoff-Phase. Ein simpler Sieg garantiert das Weiterkommen.
Die Bandbreite der verschiedenen Teams auf der Strecke reicht weit über jene der beiden größten europäischen Renndisziplinen hinaus. So kann es sowohl vorkommen, dass bis zu vier oder fünf Fahrer für ein Team antreten als auch, dass nur ein Fahrer für ein Team antritt. In der Praxis bedeutet das, dass eine beträchtliche Anzahl an Fahrern auf der Jagd nach der Nummer 1 sind.
In Bezug auf bestimmte Fahrer, die teaminterne Rivalitäten haben, sind diese vor allem auf diejenigen Teams beschränkt, die eine hohe Präsenz, aber in den Augen der Fans, Beobachtern und Experten, bisher noch keinen Nummer-1-Fahrer festgelegt haben.
Hendrick Motorsport beispielsweise hat in Jimmie Johnson einen erfahrenen Piloten. Es wird jedoch immer wieder davon gesprochen, dass er die Fackel des Nummer-1-Fahrers an den jungen Chase Elliott weitergibt. Dieser hat sich mittlerweile als eines der vielversprechendsten Talenten in der modernen NASCAR etabliert.
Dann gibt es da noch Joe Gibbs Racings, die im Wesentlichen das für die NASCAR sind, was Mercedes seit Mitte der 2010er für die Formel 1 darstellt. Derzeit wetteifern Denny Hamlin und der aktuelle Favorit bei den Livewetten Kyle Busch – beides auch beliebte Fantasy-NASCAR-Piloten, – um den Titel des Top-Fahrers bei Joe Gibbs. Den Rennstall umgibt eine Art Mantel der Unbesiegbarkeit, was sich auch in Kyle Buschs nahezu einwandfreien Sommer 2015 widerspiegelt.
Abseits der Strecke…
Auf dem Feldsport sind teaminterne Rivalitäten viel seltener und auch eher spontaner Natur. Wie jeder weiß, ist Rivalität viel zu nah an dem „Riss“ der Teamchemie. Und Risse können Teams zerstören. Aus diesem Grund finden Rivalitäten innerhalb einer Sportmannschaft häufig auf freundschaftlicher Basis statt. Ein aktuelles Beispiel findet sich bei PSG.
Da kein anderes Team der Ligue 1 die Pariser noch abfangen kann, bleibt nur noch festzustellen, ob Kylian Mbappe oder Neymar Jr. den Titel des besten Club-Spielers einheimsen wird. Eine ähnliche Situation, in der zwei verschiedene Spieler um persönliche Ehrungen kämpfen, könnte auch bei Juventus, Barcelona oder möglicherweise auch bei den Bayern eintreten.
In Anbetracht ein ganzes Team von innen heraus zu zerstören, die eigene Karriere oder das Leben anderer zu ruinieren, scheint es in Bezug auf teaminterne Rivalitäten kein Richtig oder Falsch zu geben. Sie geben dem Ganzen etwas Würze und sorgen dafür, dass die Beteiligten, sei es zum Guten oder Schlechtem, in Erinnerung bleiben werden.
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