Der Große Preis von Österreich brachte die langersehnte Abwechslung. Nach dem Sieg von Max Verstappen herrscht großes Aufatmen in der Formel-1-Welt. Die Mercedes-Dominanz konnte endlich gebrochen werden, aber wie stehen die Chancen in Silverstone?

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Nur ein Ausrutscher oder doch mehr?

Für Mercedes war das Wochenende in Spielberg das schwächste in dieser Saison. Bereits im Qualifying wurde deutlich, dass die Silberpfeile Probleme mit der Geschwindigkeit von Ferrari und Red Bull haben. Am Ende reichte es für Platz drei und vier in der Startaufstellung, wobei Hamilton Nutznießer einer Strafe gegen Magnussen war und dies ihn einen Platz weiter nach vorne brachte.

 

Im Rennen bestätigten sich dann die Eindrücke aus dem Qualifying. Mercedes hatte vor allem mit den heißen Temperaturen zu kämpfen. Dies führte dazu, dass sie ihre Performance nicht auf die Strecke bringen konnten. "Grundsätzlich sind die Kühler des Autos nicht groß genug", sagte Mercedes Chefingenieur Andrew Shovlin nach dem Rennen.

Am Ende standen Platz drei von Bottas und Platz fünf von Hamilton zu Buche. Für die Silberpfeile war dies eine vollkommen neue Situation, standen die Silberpfeile in den vorherigen Rennen doch immer ganz oben auf dem Podium.

Mit Blick auf das kommende Rennen dürfte sich das Ergebnis in Spielberg wieder relativieren. Für die Silberpfeile steht in Silverstone das Heimrennen an. Dabei werden mit Temperaturen um 20 Grad perfekte Bedingungen für den W 10 erwartet und auch das Layout der Strecke spielt dem Team mit Sitz im englischen Brackley in die Karten.

Trotz des schwachen Abschneidens in Österreich dominieren die Silberpfeile weiterhin die WM-Wertung. Bei den Fahrern liegt Hamilton 31 Zähler vor seinem Teamkollegen Bottas und auch in der Konstrukteurswertung läuft alles auf einen erneuten Titel hinaus, denn dort beträgt der Vorsprung bereits beachtliche 135 Punkte. In Silverstone werden aller Voraussicht nach wieder einige Punkte hinzukommen. Alles andere als ein Sieg der Silberpfeile beim Heim-GP wäre eine Überraschung.

Den Sieg mal wieder in letzter Sekunde aus der Hand gegeben

Es ist weiterhin nicht die Saison der Scuderia. Zwar holte der italienische Rennstall zum ersten Mal in dieser Saison mehr Punkte als Mercedes, doch der erhoffte erste Saisonsieg blieb wieder auf der Strecke. Das Rennen begann für Ferrari eigentlich optimal. Charles Leclerc konnte seine Pole-Position verteidigen und Sebastian Vettel fuhr beim Start von Platz neun bis auf Platz fünf vor.

Im weiteren Verlauf des Rennens zeigten sich bei Ferrari aber wieder altbekannte Probleme. So verlor Vettel aufgrund eines Problems mit dem Teamfunk knapp sechs Sekunden beim Boxenstopp, was ihm am Ende wahrscheinlich den Podestplatz kostete. Für den Heppenheimer war es generell kein einfaches Wochenende. Schon im Qualifying gab es einige Probleme mit dem Auto, weshalb er in Q3 auch keine Runde fahren konnte.

„Es war kein einfaches Rennen für uns, von Platz neun loszufahren. Wir hatten es schwer mit diesem Stopp, der uns weiter zurückgeworfen hat. Dann hatten wir natürlich ein bisschen mehr Druck“, sagte der Deutsche nach dem Rennen.

An der Spitze lieferte sich Leclerc am Ende ein heißes Rad-an-Rad-Duell mit Red-Bull-Pilot Max Verstappen, mit dem besseren für den Niederländer, der sich drei Runden vor Schluss mit einem umstrittenen Überholmanöver an die Spitze setzte.

Leclerc kommentierte die Aktion von Verstappen während dem Rennen noch mit den Worten: „Was zur Hölle war das?“ und auch nach dem Rennen konnte er die Aktion des Niederländers nicht verstehen. "Ich war außen, wie die Runde zuvor auch. Da war alles okay. Max hatte eine Fahrzeugbreite Platz am Kurvenausgang gelassen. In der Runde danach hat er es nicht getan, wir haben uns berührt und ich bin von der Strecke gerutscht. Dadurch hatte ich keine Chance mehr, einen Konter zu setzen. Für mich war es ziemlich klar. Ich lasse jetzt die Rennkommissare entscheiden."

Die Stewards untersuchten den Fall zwar, aber blieben bei ihrer Entscheidung. Mal wieder war die Scuderia kurz vorm Sieg, doch am Ende reichte es nicht. Trotz des guten Mannschaftsergebnisses sieht Ferrari die Leistungen in Spielberg realistisch. Teamchef Mattia Binotto erkläre, dass die Streckencharakteristik "Ausschlaggebend" war und Leclerc sieht Mercedes weiterhin als das Maß aller Dinge. "Ich denke nicht, dass wir schon auf dem Level von Mercedes sind. Aber hoffentlich kommen wir näher."

Das „Ein-Mann-Team“

Wie auch schon im Vorjahr stand auch in diesem Jahr Max Verstappen beim Großen Preis von Österreich ganz oben auf dem Podium. Mit einer unglaublich starken Vorstellung verwies er die Konkurrenz auf ihre Plätze und sicherte Red Bull den ersten Saisonsieg.

Trotz eines verpatzen Starts und dem damit verbundenen zwischenzeitlichen neunten Platz, ließ sich der 21-jährige Niederländer nicht aus dem Konzept bringen. "Der Anfang war nicht so einfach für mich. Ich bin aber ruhig geblieben. Nach dem ersten Pit-Stop war das Auto phänomenal auf der Strecke, auch die Geschwindigkeit auf der Geraden war richtig gut. Nachdem ich Bottas überholt hatte, habe ich schon geglaubt, dass noch was möglich ist. Aber dann noch den Ferrari zu überholen, war nicht einfach.“

Mit dem Sieg in Spielberg bleibt Verstappen weiterhin erster Verfolger der beiden Silberpfeile, auch wenn der Rückstand auf Lewis Hamilton bereits 71 Punkten beträgt. Ausschlaggebend für seinen Triumph war das umstrittene Überholmanöver gegen Leclerc, für das er nach dem Rennen deutliche Worte fand. "Das ist hartes Racing. Ansonsten müssten wir zu Hause bleiben. Wenn das nicht mehr im Motorsport erlaubt ist, wozu sind wir dann in der Formel 1?"

Die neue Honda-Partnerschaft scheint sich für Red Bull immer mehr zu lohnen. Einen Wehmutstropfen gab es aber auch beim Heim-GP. Pierre Gasly konnte wieder nicht überzeugen und bleibt weiterhin das Sorgenkind des österreichischen Rennstalls. In Spielberg wurde der Franzose sogar von seinem Teamkollegen überrundet.

Red Bull Teamchef Helmut Marko zählte den 23-Jährigen nach dem Rennen in Spielberg an. "Ich will mich ja gar nicht herausreden: Das ist nicht zufriedenstellend. Gasly ist sicher nicht dort, wo er sein könnte." Sollte Gasly weiterhin solche Leistungen zeigen, dann wird er aller Voraussicht nach in der nächsten Saison nicht mehr für Red Bull fahren.

July 9, 2019

Von 888sport

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In fast keinem anderen Sport gibt es solch große Sensationen, wie im Tennissport. Auch dieses Jahr erwischte es wieder einige Topstars früh im Turnier. So war für Alexander Zverev und Dominic Thiem bereits in der ersten Runde Schluss, während Vorjahressiegerin Angelique Kerber eine Runde später die Segel streichen musste.

Nichts bleibt einem länger in Erinnerungen, wie das überraschende Ausscheiden der Favoriten. Im Verlaufe der langen Geschichte von Wimbledon gab es einige Favoritenstürze. Wir haben die größten Sensationen für euch kompakt zusammengestellt.

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Jennifer Capriati vs. Martina Navratilova (1991)

Die damals 15 Jährige Jennifer Capriati setzte sich im Viertelfinale des Turniers 1991 überraschend gegen Martina Navratilova durch. Ciprati war in diesem Jahr erst in die Top 10 aufgestiegen und überraschte die Tennis-Fans auf der ganzen Welt.

Willkommensbonus

 

Für Navratilova war es das frühste Ausscheiden bei Wimbledon seit 1977 und setzte ihrem Lauf von neun Finalteilnahmen in Folge ein jähes Ende. Zwar stand sie 1994 noch einmal im Finale konnte den Titel aber nicht mehr gewinnen.

So schnell der Aufstieg der Jennifer Capriati war, so tief war ihr Fall. Nach der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1992 stürzte die US-Amerikanerin in ein Loch und konnte aufgrund von Drogenproblemen, Depressionen und diversen Delikten nicht mehr an die vorher gezeigten Leistungen anknüpfen.

Nick Brown vs. Goran Ivanisevic (1991)

Wimbledon 1991 hielt noch eine weitere Sensation parat. Der damals an Rang 591 gesetzte Nick Brown setzte sich in der zweiten Runde gegen den Halbfinalisten des Vorjahres, Goran Ivanisevic durch. Brown, der für das Turnier eine Wildcard erhalten hatte brauchte gerade einmal vier Sätze, um die damalige Nummer zehn der Welt zu schlagen.

Für Ivanisevic war es wohl ein Weckruf zum richtigen Zeitpunkt, denn zehn Jahre später konnte er sich seinen ersten und einzigen Grand-Slam-Titel in Wimbledon sichern. Für Brown lief es dabei nicht ansatzweise so gut. Der Brite erreichte mit Platz 145 sein höchstes Ranking in der ATP, konnte aber keine nennenswerte Erfolge feiern.

Roger Federer vs. Pete Sampras (2001)

Sieben Wimbledon-Titel hatte der Amerikaner Pete Sempras in den letzten acht Jahren gewinnen können, als er im Achtelfinale des Turniers 2001 auf den jungen talentierten Roger Federer traf. Der junge Schweizer zeigte eine bärenstarke Partie und setzte sich am Ende in fünf Sätze gegen den haushohen Favoriten durch.

Für Sampras war es die erste Niederlage auf dem heiligen Rasen nach 31 Siegen in Folge. Der Amerikaner schaffte es danach nicht mehr einen Titel in Wimbledon zu gewinnen. Während der Sieg Federers noch junge Karriere erst so richtig in Schwung brachte.

Ivo Karlovic vs. Lleyton Hewitt (2003)

Hewitt ging als Titelverteidiger in das Turnier und war auch bei den Buchmachern einer der Favoriten auf den Titel. In der ersten Runde bekam er es mit dem noch unbekannten 2.11m-Mann Ivo Karlovic zu tun. Für Karlovic war es sein erstes Hauptrunden-Match bei einem Grand Slam und das zeigte sich auch im ersten Satz, den er mit 1:6 verlor.

Von dem Zeitpunkt an spielte er eines der besten Matches seiner Karriere und nahm Hewitt die nächsten drei Sätze ab. Hewitt wurde damit zum ersten amtierenden Champion, der in der ersten Runde scheiterte.

Mit dem Sieg über Hewitt machte sich Karlovic einen Namen in der Tenniswelt und ist bis heute noch aktiv. Sein höchstes Ranking war Platz 14, dass er 2008 erreichen konnte. Aktuell (Stand 5.7.2019) steht der mittlerweile 40-Jährige auf Platz 80 der Welt.

Maria Sharapova vs. Serena Williams (2004)

Dass ein Finale eine Sensation sein kann, zeigte und das Tunrier 2004. Damals kam es auf dem Center Court zum Duell zwischen der erst 17-Jährigen Maria Sharapova und der Titelverteidigerin Serena Williams. Sharapova setzte sich glatt in zwei Sätzen durch und sorgte für eine riesen Überraschung.

Die Niederlage war keineswegs ein Karriereknick für Williams. Die US-Amerikanerin konnte sich in den folgenden Jahren noch fünfmal den Titel in Wimbledon sichern und ist mit mittlerweile 23 Grand-Slam-Titeln die wahrscheinlich beste Tennisspielerin aller Zeiten.

Lukas Rosol vs. Rafael Nadal (2012)

Für Rafael Nadal lief das Jahr 2012 bis Wimbledon nahezu optimal. Bei den Australian Open stand er im Finale und die French Open konnte standesgemäß für sich entschieden. Sein großes Ziel war nach dem Titel in Roland Garros sich auch seinen dritten Triumph bei Wimbledon zu sichern.

In der zweiten Runde bekam es Nadal dann mit dem Tschechen Lukas Rosol zu tun. In einem Fünf-Satz-Krimi setzte sich am Ende Rosol gegen Nadal durch und sorgte für eine große Sensation.

Für Rosol ging es in den folgenden Jahren weiter nach oben. 2014 erreichte er seine höchste Platzierung mit Platz 26 in der Weltrangliste. Bei den Grand Slams konnte er aber keine Duftmarke mehr setzen.

Steve Darcis vs. Rafael Nadal (2013)

Für Nadal lief das folgende Jahr ähnlich. Auch 2013 konnte er die French Open gewinnen, musste aber in Wimbledon gleich schon in der ersten Runde seinen Hut nehmen. Gegen den belgischen Underdog Steve Darcis verlor der spanische Sandplatzspezialist glatt in drei Sätzen.

Er ist damit der erste French-Open-Sieger seit 1997, der in der ersten Runde des Rasen-Grand-Slams scheiterte. Für Darcis lief es danach nicht wie erhofft. Zwischen Oktober 2013 und Juni 2014 konnte der Belgier aufgrund einer Schulterverletzung kein Spiel bestreiten und konnte nach der Verletzung nicht mehr an die vorherigen Erfolge anknüpfen.

July 5, 2019

Von 888sport

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Nicht nur bei der Südamerikameisterschaft steht die Entscheidung bevor, sondern auch in Nordamerika geht es um den Titel. Am Montagabend wartet das Finale des Gold Cups auf uns. Dabei trifft Gastgeber USA auf den Nachbarn aus Mexiko. Wer gewinnt das Duell der beiden Favoriten?

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Das Ziel: Der Titel im eigenen Land

Die Vorbereitung der USA auf das Turnier im eigenen Land lief alles andere als optimal. In den drei Spielen vor dem Gold Cup gab es nur ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Trainer Gregg Berhalter, der erst seit 2018 im Amt ist, wurde von den amerikanischen Medien schon vor Turnierbeginn angezählt.

 

Pünktlich zum Turnierauftakt zeigte sich die USA dann wieder in absoluter Top-Form. Mit drei Siegen und einem Torverhältnis von 11:0 unterstrichen die Soccer Boys ihre Ambitionen, den Titel zu verteidigen. Dabei waren vor allem die Leistungen in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Guayan (4:0) und Trinidad und Tobago (6:0) bemerkenswert. Im letzten Spiel gegen Panama (1:0) ließen es die Amerikaner etwas lockerer angehen.

Im Viertelfinale ging es dann gegen die Überraschungsmannschaft aus Curacao. Vom Start weg waren die US-Boys die Tonangebende Mannschaft. Nach einigen guten Chancen war es dann eine Koproduktion zwischen dem ehemaligen Dortmunder Christian Pulisic und dem Schalker Weston McKennie, die die Führung brachte. Im Anschluss gab es Gelegenheiten auf beiden Seiten, aber ein Tor sollte nicht mehr fallen.

Das Halbfinale war dann die Neuauflage des Finals von 2017. Damals setzen sich die Soccer Boys mit 2:1 gegen Jamaika durch. Während die Jamaikaner die USA noch im Vorfeld des Gold Cups mit 1:0 schlagen konnte. Auch in diesem Jahr zogen die Reggae Boyz den Kürzeren. Von Beginn an übernahm die Mannschaft von Gregg Berhalter die Kontrolle und ging früh durch Weston McKennie in Führung.

Gleich nach der Pause erhöhte Pulisic zum 2:0, ehe Jamaika sich durch einen Treffer von Shamar Nicholson zurückmeldete. Trotz des Anschlusstreffers ließen sich die US-Amerikaner nicht verunsichern und so war es abermals Pulisic der knapp zehn Minuten vor Schluss per Abstauber den Endstand herstellte. Das Tor der Jamaikaner war der erste Gegentreffer, den die USA im Turnier hinnehmen musste.

Durch den Sieg gegen Jamaika sind die US-Boys nun schon seit elf Gold-Cup-Spielen ungeschlagen. Dazu war die USA seit 2002 immer mindestens im Halbfinale der Nord – und Mittelamerikameisterschaft. Im Finale wartet nun mit Mexiko der größte Konkurrent der USA. Die letzten neun Gold-Cup-Titel gingen jeweils an Mexiko oder die US-Amerikaner.

Den Rekord ausbauen

Neben den USA ging natürlich auch Mexiko als Favorit in das diesjährige Turnier. El Tri zeigte schon vor dem Turnier keine Schwächen und konnte alle Vorbereitungsspiele für sich entscheiden. Dabei muss Trainer Tata Martino gleich auf fünf wichtige Stammspieler verzichten beim Gold Cup verzichten. Neben Topstar Hirving Lozano und Kapitän Hector Herrera sind auch Chichartio, Jesus Corona und Jesus Angulo nicht mit dabei.

Trotzdem lief die Gruppenphase wie am Schnürchen. Gleich zu Beginn wurde Kuba mit 7:0 aus dem Stadion geschossen und auch beim 3:1 gegen Kanada zeigten die Mexikaner eine starke Leistung. Lediglich im letzten Spiel beim 3:2 gegen Martinique offenbarte die Defensive von Mexiko einige Schwächen.

Diese Probleme waren auch im Viertelfinale gegen Costa Rica deutlich zu erkennen. Mexiko konnte zwar noch zum Ende der ersten Halbzeit in Führung gehen, zeigte aber in der zweiten Hälfte zu viele Unaufmerksamkeiten im Defensivverbund. So war es Bryan Ruiz, der per Elfmeter den Ausgleich erzielte. Danach verflachte die Partie zunehmend und weder in der Regulären Spielzeit noch in der Verlängerung sollten Treffer fallen. Somit musste das Elfmeterschießen her.

Das denkbar schlecht für die El Tri startete. Top-Stürmer Raul Jimenez vergab direkt seinen ersten Elfmeter. Danach konnte er sich bei seinen Teamkollegen und vor allem Torhüter Guillermo Ochoa bedanken, der gleich zwei Elfmeter der Costa Ricaner halten konnte und somit seiner Mannschaft das Halbfinalticket sicherte.

Viele Mannschaften, die kurz vor dem Ausscheiden standen kommen meist stärker zurück, doch auch im Halbfinale gegen Haiti war die Leistung der Mexikaner nicht unwesentlich besser. Wieder gab es in der regulären Spielzeit keinen Gewinner. In der Verlängerung konnte sich El Tri dann durch einen schmeichelhaften Elfmeter von Raul Jimenez für das Finale qualifizieren.

Viele stellen sich jetzt natürlich die Frage: Wie viel Kraft haben die Mexikaner nach den kräftezehrenden Spielen gegen Costa Rica und Haiti noch? Genau auf diese Frage muss Trainer Tata Martino eine Antwort finden. Der 56-jährige Argentinier musste das Halbfinale aufgrund seiner zweiten Gelben Karte gegen Costa Rica im Viertelfinale von der Tribüne aus ansehen. Im Finale darf er wieder wie gewohnt am Spielfeldrand Platz nehmen.

Prognose

Vor dem Turnier galten die Mexikaner als klarer Anwärter auf den Titel. Doch durch die gezeigten Leistungen der US-Boys ist es schwierig einen Favoriten in dieser Partie zu bestimmen. Wir erwarten ein Spiel auf absoluter Augenhöhe, deshalb denken wir, dass es nach 90 Minuten unentschieden stehen wird. Wenn ihr online wettet bekommt ihr bei den Sportwetten eine Quote von 3.05.

July 5, 2019

Lyon ist erreicht. Im Finale der Frauen WM trifft der Titelverteidiger aus den USA auf den amtierenden Europameister aus den Niederlanden. Können die US-Amerikanerinnen ihren Titel verteidigen oder schaffen die Niederländerinnen die Überraschung?

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Das Maß aller Dinge

Die US-Amerikanerinnen waren schon vor der WM ein heißer Kandidat auf den Titel. Mit den gezeigten Leistungen bei dieser Weltmeisterschaft unterstreichen sie ihre Ambitionen deutlich. Ohne Punktverlust und mit einem Torverhältnis von 19:0 ging es in die Ko-Runde. Dort warteten im Achtelfinale  die Spanierinnen, mit denen die USA überraschend viele Probleme hatten. Am Ende setzte sich die Mannschaft von Trainerin Jill Ellis mit 2:1 durch.

 

Das gleiche Ergebnis und einen ähnlichen Spielverlauf gab es auch im Viertelfinale gegen Gastgeber Frankreich.  Lediglich nach dem Anschlusstreffer in der Schlussphase gerieten die US-Amerikanerinnen leicht ins schwimmen. Mit den starken Engländerinnen wartete im Halbfinal ein mindestens genauso schwerer Gegner, aber auch hier zeigte die US-Auswahl ihre Klasse. Dabei können sie sich vor allem bei Torhüterin Alyssa Naeher bedanken, die kurz vor Schluss einen Elfmeter von Stephanie Houghton parierte.

Mit Gegner wie Spanien, Frankreich und England hatte die USA den klar schwersten Weg ins Finale. Trotzdem ließ die USA in keinem dieser Spiele wirklich etwas anbrennen. Das Prunkstück der US-Auswahl ist ganz klar die Offensive. Mit 24 Toren in diesem Turnier haben sie bei weitem die meisten erzielt. Großen Anteil daran hat Top-Stürmerin Alex Morgan. Die gegen England ihren sechsten Turniertreffer erzielte.

Für die USA ist das Finale in Lyon bereits das dritte WM-Finale in Folge. 2011 verloren die US-Amerikanerinnen knapp gegen Japan, ehe vier Jahre später der dritte Titel folgte. Am Sonntagabend winkt Titel Nummer vier – alles andere wäre eine Enttäuschung.

Dabei kann die Mannschaft von Jill Ellis nicht nur auf einen Tag mehr Regeneration zurückgreifen, sondern auch auf die beiden zuletzt angeschlagenen Mega Rapinoe und Rose Lavelle.

Erst Europameister und jetzt Weltmeister?

Die Investitionen in den niederländischen Frauenfußball scheinen langsam aber sicher Früchte zu tragen. Nach dem überraschenden EM-Titel vor zwei Jahren steht die Mannschaft von Sarina Wiegman nun im Endspiel der Weltmeisterschaft.

Dabei ist die Niederlande noch nicht lange in der Weltspitze vertreten. Vor zehn Jahren schafften es die Niederländerinnen sich zum ersten Mal für ein großes Internationales Turnier zu qualifizieren. Seit dem ging die Entwicklung stetig weiter.

Bei dieser WM war schon früh zu erkennen, wohin es für die Niederlande gehen könnte. In der Gruppe setzte sich die niederländische Mannschaft souverän gegen Neuseeland, Kanada und Kamerun durch. Im Achtelfinale gab es dann eine hart umkämpfte Partie gegen den Weltmeister von 2011, Japan. Lieke Martens sorgte mit ihrem Treffer in der 90. Minute für den Einzug in die nächste Runde.

Im Viertelfinale zeigte die niederländische Mannschaft ihre stärkste Turnierleistung. Gegen Italien ließ die Mannschaft von Sarina Wiegman in der ersten Halbzeit zwar zu viele Chance liegen, machte dies aber in der zweiten Halbzeit besser. Am Ende waren es die Tore von Vivianne Miedema und Stephanie van de Gragt die das Halbfinal-Ticket sicherten.

Alleine schon der Einzug in die Runde der letzten vier war ein großer Erfolg für die Niederländerinnen. Mit den Schwedinnen wartete dort der nächste starke Gegner. In einem Spiel das viel versprach wurden die Meisten enttäuscht. Die Partie fand auf Augenhöhe statt, nur waren Chancen Mangelware. So war es kein Wunder, dass die Begegnung in die Verlängerung ging. Beide Mannschaften waren die Anstrengungen aus den 90 Minuten anzusehen. Mit einem Distanzschuss aus knapp 20 Metern sorgte Jackie Groenen in der 99. Minute für den erlösenden ersten Treffer, der gleichzeitig auch der Endstand war.

"Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und dankbar für die unglaubliche Unterstützung durch die Fans ohne die wir nicht hier wären", sagte Mittelfeldstrategin Danielle van de Donk nach der Partie. Mit Blick auf das Finale am Sonntagabend gehen die Niederländerinnen als klare Außenseiter in die Begegnung.

Vor allem die Defensive muss eine mindestens genauso starke Leistung wie im Halbfinale gegen Schweden abrufen. Dazu wird es auch auf Kopfballstärke von Vivianne Miedema ankommen. Mit von Partie wird auch wieder Lieke Martens sein. Die Spielerin vom FC Barcelona musste gegen Schweden in der Halbzeit ausgewechselt werden, scheint aber aller Voraussicht nach am Sonntag einsatzbereit zu sein.

Prognose

Am Sonntagabend erwartet uns ein Finale mit vermeintlich ungleichen Kräfteverhältnissen. Die USA zeigten im Verlaufe des Turniers kaum bis gar keine Schwächen und gehen somit als Favorit ins Finale. Auch wir schließen uns dieser Meinung an und empfehlen euch eine Wette auf Sieg USA. Die Quote dafür beträgt 1.44.

July 5, 2019

Von 888sport

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Während sich der europäische Fußball in diesem Sommer eine kleine Pause gönnt, sieht es in Südamerika ganz anders aus. Die diesjährige Copa América steht kurz vor ihrem Höhepunkt. Im Finale trifft Gastgeber Brasilien auf Peru – eine Begegnung, die kaum einer davor auf dem Zettel hatte.

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Reine Formsache?

Für Brasilien ist die Copa so etwas wie ein Rehabilitationsprogramm. Die Mannschaft von Trainer Tite konnte sich nach guter Gruppenphase für die Ko-Runde qualifizieren, musste dort aber im Viertelfinale gegen Paraguay ins Elfmeterschießen, ehe das Halbfinal-Ticket in der Tasche war.

 

Für viele war das Halbfinale gegen Argentinien das vorgezogene Finale. In einer Partie auf Augenhöhe war die Selecao die effizientere Mannschaft. Gabriel Jesus sorgte mit seinem Treffer früh in der ersten Halbzeit für die Führung. Im zweiten Abschnitt machte dann Champions-League-Sieger Roberto Firminio nach starker Vorarbeit von Jesus den Deckel drauf.

Die Argentinier, die sich bei dieser Copa nicht unbedingt mit Ruhm bekleckerten, zeigten im Halbfinale ihre beste Partie, nur das Glück fehlte. Sergio Aguero und Lionel Messi scheiterten jeweils am Aluminium. Zum ersten Mal seit 2007 steht Brasilien wieder im Endspiel der Südamerikameisterschaft.

"Es war ein hartes Spiel, aber wir waren sehr konzentriert", sagte Kapitän Dani Alves nach dem Abpfiff. "Ich bin sehr froh. Wir haben viel für diesen Sieg gearbeitet." Der neunte Titel ist in greifbarer Nähe. Mit Peru wartet im Finale ein Gegner, gegen den die Selecao bereits in der Gruppenphase gewonnen hat. Beim 5:0-Sieg zeigte die Mannschaft von Trainer Tite ihre beste Turnierleistung. Für viele Fans ist das Finale somit nur reine Formsache.

Der Titel würde das Land nach der 1:7-Niederlage bei der Heim-WM 2014 gegen Deutschland und dem frühen Ausscheiden bei der WM 2018 aus der Fußball-Lethargie befreien. Verzichten müssen die Brasilianer dabei auf Willian. Der Neymar-Nachrücker verletzte sich im Spiel gegen Argentinien und wird am Samstagabend im Maracana nicht mit von der Partie sein.

David gegen Goliath

Peru hat in den letzten Jahren eine starke fußballerische Entwicklung genommen. Alleine die Teilnahme bei der WM-Endrunde 2018 war ein großer Erfolg, auch wenn bereits nach der Gruppenphase Schluss war. Während Brasilien viele große Namen im Kader hat, ist die Stärke der Peruaner die mannschaftliche Geschlossenheit.

Doch zu Beginn der diesjährigen Südamerikameisterschaft deutete nicht viel auf den Erfolg hin. Die Gruppenphase wurde nach einen Remis im ersten Gruppenspiel gegen Venezuela (0:0) und dem Sieg gegen Bolivien (3:1) durch die 0:5-Niederlage im letzten Spiel gegen Brasilien zur Zitterpartie. Trotz eines Torverhältnisses von -3 konnte sich Peru als einer der zwei besten Gruppendritten für die Ko-Phase qualifizieren.

Im Viertelfinale wartete mit Uruguay gleich der erste dicke Brocken. Doch an diesem Abend war das Glück einfach auf Seiten der Peruaner. Gleich drei Tore der Uruguayer wurden durch den Videoschiedsrichter aberkannt, was dazu führte, dass die Partie im Elfmeterschießen entschieden wurde. Dabei wurde Schlussmann Pedro Gallese zum gefeierten Held. Der 29-Jährige konnte den entscheidenden Elfmeter von Luis Suarez parieren und sorgte damit für den Halbfinaleinzug seiner Mannschaft.

Auch im Halbfinale nahm Peru gegen Titelverteidiger Chile nur die Außenseiterrolle ein. Eben jenes Duell gab es bereits bei der Copa 2015. Damals setzten sich die Chilenen mit 2:1 durch und sicherten sich wenig später auch den Titel. In diesem Jahr war Peru an der Reihe. Die Mannschaft von Trainer Ricardo Gareca zeigte eine bärenstarke Leistung und führte bereits zu Halbzeit durch die Treffer von Edison Flores und Yoshimar Yotún mit 2:0. Den Schlusspunkt in der zweiten Halbzeit setzte dann kein Geringerer als Paolo Guerrero.

"Ich bin sehr stolz auf meine Teamkameraden", sagte Guerrero nach dem Abpfiff, der mit seinem 13. Treffer bei einer Südamerikameisterschaft aktuell die meisten Treffer unter den noch aktiven Spielern bei einer Copa auf dem Konto hat.

Peru steht damit zum ersten Mal seit 1975 wieder im Finale der Copa América. Sowohl 1939 als auch 1975 konnten sich die Peruaner den Titel schnappen. In diesem Jahr wartet mit Brasilien im Finale eine fast unlösbare Aufgabe. Der Traum lebt, aber das 0:5 aus der Gruppenphase muss aus den Köpfen der Spieler verschwinden.

Prognose

Es dürfte für niemanden eine Überraschung sein, dass die Brasilianer bei den Sportwetten als großer Favorit gehandelt werden. Auch wir sehen kein vorbeikommen am Gastgeber und empfehlen euch daher bei den Fußballwetten auf einen Sieg der Selecao zu tippen. Die Quote dafür beträgt 1.30.

July 4, 2019

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Wimbledon gilt nicht nur aufgrund seiner Traditionen zu den prestigeträchtigsten Tennisturnieren der Welt, auch der Klub, in dem der Grand Slam stattfindet, hat viele dazu beigetragen.

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All England Lawn Tennis Club

Der Austragungsort des einzigen Rasen Grand Slams ist der All England Lawn Tennis Club. Der 1868 gegründete Club liegt in Wimbledon, einem Stadtteil von London. Zu Beginn wurde dort ausschließlich Croquet gespielt, ehe 1877 die erste Tennismeisterschaft ausgetragen wurde.

Das Turnier, das heute als Grand Slam ausgetragen wird, war früher eigentlich als Freizeitturnier für Klubmitglieder Familien und Freunde gedacht. Mittlerweile gehört das Turnier zu den beliebtesten Stops auf der Tour und das liegt nicht nur am exzellent gepflegten Rasen.

Der All England Lawn Tennis Club ist nicht nur Organisator des Grand Slams, sondern auch weiterhin ein aktiver Tennisklub. 375 Vollmitglieder sind aktuell eingetragen. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, auf dem großen Areal ganzjährlich Tennis und Croquet zu spielen.

Insgesamt gibt es 19 Tennisplätze und etliche Trainingsplätze auf der Anlage. Der größte Court ist dabei der Center Court, der Platz für 14.000 Zuschauer bietet. Auf diesem werden natürlich auch immer die Finals des Grand Slams ausgetragen. Mit Platz für 11.429 Zuschauer ist der No. 1 Court der zweitgrößte auf der Anlage.

Neben dem prestigeträchtigen Grand Slam war der All England Lawn Tennis Club auch Ausrichter der Tennisturniere bei den Olympischen Sommerspielen 2012.

Preisgelder Wimbledon 2019

Neben dem unglaublichen Prestige den ein Grand-Slam-Sieg mit sich bringt, geht es jedes Jahr auch um sehr viel Geld. In diesem Jahr werden in Wimbledon insgesamt 42,6 Millionen Euro ausgeschüttet. Dies ist eine Steigerung von 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Vor allem Spieler in den ersten drei Runden können sich darüber freuen, denn dort gibt es im Schnitt knapp 10.000€ mehr.

Einzel Herren & Damen 2018  2019 Steigerung von 2018 auf 2019
1. Runde 43.773 € 50.507 €  15,38%
2. Runde 70.710 €  80.812 € 14,28%
3. Runde 112.239 €  124.585 € 10,99%
Achtelfinale 182.950 € 197.541 € 7,97%
Viertelfinale  315.392 € 321.984 € 2,09%
Halbfinale 630.785 €  659.968€ 4,62%
Finale 1.262.694 € 1.318.814 € 4,44%
Sieger 2.525.388 € 2.637.628 € 4,44%

 

Seit 1990 sind die Siegprämien in Wimbledon um das Elffache angestiegen. Damals erhielt der Gewinner noch knapp 258.000€.  Dieses Jahr sind es 2.637.628 €, was alleine zum Jahr 2012 eine Verdoppelung darstellt. Roger Federer erhielt für seinen damaligen Triumph 1.292.800€.

Trotz der schier astronomischen Summen liegt Wimbledon bei den Grand Slams lediglich vor den French Open was das Preisgeld anbelangt. Sowohl bei den Australian als auch bei den US Open gibt es mehr Geld zu gewinnen. Und die Spitze ist noch lange nicht erreicht.

Craig Tiley der Turnierchef der Australian Open hat bereits angekündigt, dass die Preisgelder bis 2023 auf 100 Millionen Australische Dollar steigen könnten. Das wären umgerechnet 63 Millionen Euro.

Gehalt Schiedsrichter, Linienrichter und Ballkinder

Bei einem Turnier wie Wimbledon sind nur die besten Schiedsrichter im Einsatz. Dabei stellen sich viele natürlich die Frage: Wie viel verdient eigentlich ein Profi-Schiedsrichter?

Erst mal gilt es natürlich zwischen Linienrichter und Oberschiedsrichter zu unterscheiden. Der Unterschied bei den Gehältern der Beiden ist dabei relativ groß. So verdient ein Linienrichter, der bei Grand Slams eingesetzt wird, knapp 25.000€. Dies ist kein riesiger Betrag und sorgt dafür, dass die Meisten noch einen weiteren Beruf ausüben.

Bei den Oberschiedsrichtern sieht dies ein wenig anders aus. Die Top-Schiedsrichter, welche beispielsweise für die ITF aktiv sind erhalten ein Jahresgehalt von knapp 75.000€.Davon lässt es sich gut leben. Dabei ist natürlich auch klar, dass man bei diesem Beruf viel Reisen und sich gleichzeitig durch Fortbildungen und Lehrgänge stetig weiterbilden muss.

Ähnlich wie bei den Einlaufkindern beim Fußball ist es auch beim Tennis eine große Ehre dabei zu sein. Bei Wimbledon werden aus über 700 Kindern, die sich für das Auswahlverfahren angemeldet haben, knapp 250 ausgewählt. Die meisten kommen dabei aus umliegenden Schulen und sind 15 Jahre alt. Diese müssen sich dann ab Ostern einem speziellen Training unterziehen, um bestens für das Turnier vorbereitet zu sein. Dabei geschieht alles auf ehrenamtlicher Basis.

Wimbledon ist dabei aber eher die Ausnahme. Bei den US Open erhalten die Ballkinder ein kleines Gehalt von 7.75$ pro Stunde. Dabei gibt es sogar die Chance aufzusteigen und etwas mehr zu verdienen. Außerdem gibt es bei den US Open keine Altersbeschränkung, so dass auch ältere Personen den Job ausüben können.

July 3, 2019

Es ist das Highlight des Radsportjahres. Die 106. Ausgabe der prestigeträchtigen Tour de France steht bevor. In diesem Jahr startet die Frankreich-Rundfahrt zu Ehren von Radsportlegende Eddie Merckx in seiner Heimatstadt Brüssel.

Die 21 Etappen der Tour strecken sich in diesem Jahr auf 3.460 Kilometer. Dabei stehen fünf Bergetappen bei denen es hoch bis auf 2.365 Meter geht auf dem Programm. Dazu gibt es noch zwei Zeitfahren, die einmal in Brüssel und in Pau stattfinden.

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Wie stehen die deutschen Chancen?

Bei der diesjährigen Tour gehen elf Deutsche an den Start. Während es bei den vergangenen sechs Frankreich-Rundfahrten 27 Etappensiege eines deutschen Fahrers gab, sind die Chancen in diesem Jahr nicht besonders groß.

 

Marcel Kittel, Pascal Ackermann und John Degenkolb sind bei der Tour gar nicht erst am Start, dazu ist Andre Greipel mit seinen 36 Jahren lange nicht mehr so stark einzuschätzen, wie in den vergangenen Jahren. Möglicherweise schafft es einer der anderen Fahrer mit einem Ausreißversuch am Ende eine Etappe für sich zu entscheiden. Ansonsten werden die Deutschen bei der diesjährigen Tour eher eine Nebenrolle einnehmen.

Im Vorfeld waren natürlich Chris Froome und Tom Dumoulin die großen Favoriten auf den Sieg bei der Tour de France. Doch beide sind aufgrund von Verletzungen in diesem Jahr gar nicht erst mit dabei.

Froome zog sich bei einem schweren Trainingsunfall Mitte Juni mehrere Knochenbrüche zu und musste sogar notoperiert werden. Für den fünfmaligen Champion ist die Saison frühzeitig beendet. Auch Dumoulin muss die Tour in Folge eines Sturzes beim Giro d'Italia absagen. Mit dem Fehlen der beiden Top-Favoriten gibt es ein breites Feld an Fahrern, die sich Chancen auf das Gelbe Trikot ausrechnen. Außerdem fehlen wir der Dritte des Giro Primoz Roglic. Der Gesamtvierte des vergangenen Jahres verzichtet freiwillig auf seinen Start in diesem Jahr.

Geraint Thomas – Der Titelverteidiger

Sein Sieg bei der vergangenen Tour war für viele eine kleine Überraschung. In diesem Jahr läuft es für den Briten noch nicht rund. Der Kapitän des Ineos-Teams musste bei der Tour de Suisse, die als Generalprobe zur Tour de France dient, einen herben Rückschlag hinnehmen. Bereits zu Beginn der Rundfahrt stürzte der 33-Jährige und musste daraufhin aufgeben.

Mit Blick auf die Tour stellen sich natürlich viele die Frage, inwiefern er seine Form finden kann. Der Sturz so kurz vor der Frankreich-Rundfahrt kam natürlich zur absoluten Unzeit und spielt sich dementsprechend auch in der Siegquote des Titelverteidigers wieder. Aktuell bekommt ihr eine Quote von 3.80.

Egan Bernal – Der Junge Wilde

Der 22-jährige gehört wohl zu den härtesten Konkurrent von Geraint Thomas. Nach dem er in den letzten Jahren schon auf sich aufmerksam machen konnte, scheint ihm 2019 endgültig sein Durchbruch zu gelingen. Mit Siegen bei Paris-Nizza und der Tour de Suisse untermauert er seine Favoritenstellung bei der diesjährigen Tour.

Dabei könnte ihm aber sein Teamkollege einen Strich durch die Rechnung machen. Bernal fährt wie Thomas im Ineos-Team. Dabei ist Thomas aber als Kapitän gesetzt. Der Kolumbianer muss sich vorerst hinten anstellen. Kann Thomas seine Leistung nicht abrufen, so könnte der Kolumbianer seinen Part einnehmen. Dabei wird der Fokus vor allem auf den Bergetappen liegen. Bernal gilt als einer der besten Kletterer im Feld. Nicht umsonst ist die Quote auf einen Gesamtsieg von ihm mit 2.70 relativ gering.

Nairo Quintana – Hat er noch das Zeug dazu?

Ein weiterer Kolumbianer, der das Zeug zum Toursieg hat, ist Nairo Quintana. Der 29-Jährige stand in den letzten Jahren immer etwas im Schatten der Großen um Froome, Dumoulin und Co. Bei dieser Tour könnte sein Traum nun in Erfüllung gehen.

Die diesjährige Auflage scheint ihm wie auf den Leib geschnitten zu sein mit wenigen Zeitfahrkilometern und umso mehr Bergetappen, doch Quintana scheint aktuell nicht ganz in der Form der letzten Jahre zu sein. In dieser Saison konnte er noch kaum nennenswerte Ergebnisse einfahren. Man hat das Gefühl, als würde dem Kolumbianer der letzte Punch fehlen.

Abschreiben darf man Quintana trotzdem nicht. Mit einer Quote von 17.00 lässt sich aber schon erahnen, wie er bei den Sportwetten gehandelt wird.

Richie Porte – Vom Pech verfolgt

Der Australier zählt seit vielen Jahren zu den stärksten Klassementfahrern im Feld, doch bislang hat es für den ganz großen Wurf noch nicht gereicht. Dies ist vor allem auf das unglaubliche Pech von Porte zurückzuführen. In den letzten Jahren bremsten ihn teils schwere Stürze aus. Sowohl 2017 als auch im vergangenen Jahr konnte er die Tour nicht beenden.

Die diesjährige Tour scheint daher schon fast die letzte Chance für den Australier zu sein. Mit 34-Jahren ist er außerdem nicht mehr der Jüngste. Wenn er bei dieser Tour sein Glück wiederfindet, dann könnte es für ganz vorne reichen.

Dabei muss der Australier aber auch mit dem immensen Druck und der Erwartungshaltung umgehen können. Dies schien nicht immer seine größte Stärke zu sein. Die Quote von 19.00 lässt schon erahnen, dass nicht viele mit einem Triumph des charismatischen Australiers rechnen.

Jakob Fuglsang – Der Altmeister

Mit 34 Jahren gehört Jakob Fuglsang ebenso wie Richie Porte zu den ganz erfahrenen im Feld. Der Däne scheint in diesem Jahr seinen zweiten Frühling zu erleben. Mit Siegen bei Lüttich – Bastogne – Lüttich und dem Critérium du Dauphiné machte er 2019 bisher zu seinem Jahr. Kein Wunder, dass er auch bei der Tour gute Chancen auf den Sieg hat.

Trotz der Siege zeigte seine Formkurve in letzter Zeit wieder etwas nach unten. Der Däne muss pünktlich zur Tour seine Form wiederfinden. Dabei kann er auf die volle Unterstützung seines Teams bauen. Astana geht bei dieser Tour mit vielen starken Helfern an den Start, um Fuglsang die besten Voraussetzungen zu schaffen.

Mit einer Quote von 6.00 zählt er sicher zu den stärksten Fahrern bei dieser Tour.

July 3, 2019

Von 888sport

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Es ist die größte Rivalität im südamerikanischen Fußball. Im Halbfinale der diesjährigen Copa America trifft Gastgeber Brasilien auf Argentinien. Wer schafft den Einzug ins Finale?

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Erlösung nach zwölf Jahren?

Für Brasilien lief die Copa im eigenen Land bislang relativ zufriedenstellend. In der Gruppenphase gab es in drei Spielen keine einzige Niederlage. Trotzdem präsentierte sich die Mannschaft von Nationaltrainer Tite nicht immer von ihrer besten Seite. Vor allem im zweiten Gruppenspiel beim 0:0 gegen Venezuela wurden die Defizite der Selecao klar bemerkbar.

 

Während das Mittelfeld mit Kreativität punktet, bereitet die Chancenverwertung den Brasilianern Kopfzerbrechen. Gegen Venezuela war Brasilien zwar mit weit über 60 Prozent Ballbesitz die dominante Mannschaft, doch die hochkarätig besetzte Offensive um Gabriel Jesus konnte kein Kapital daraus schlagen.

Im letzten Gruppenspiel schien es so, als hätte Tite an den richtigen Schrauben gedreht. Mit 5:0 wurden die Peruaner um den ehemaligen Bundesligastar Paolo Guerrero aus dem Stadion geschossen. Somit sicherte sich Brasilien den ersten Platz in Gruppe A. Im Viertelfinale kam es dann zum Duell mit Angstgegner Paraguay. Dabei fielen die Brasilianer wieder in alte Muster zurück.

Wieder einmal war es die Chancenverwertung, die der Selecao Probleme bereitete. Daran änderte sich auch nichts als der Paraguayer Fabian Balbuena in der 58. Minute die Rote Karte sah. Die Brasilianer mühten sich vergeblich und mussten nach der regulären Spielzeit ins Elfmeterschießen. Sowohl 2011 als auch 2015 zog Brasilien im Elfmeterschießen den Kürzeren gegen Paraguay.

Bei diesem Turnier glückte dem Gastgeber in der Elfmeter-Lotterie die Revanche. Zum ersten Mal seit zwölf Jahren steht Brasilien wieder im Halbfinale der Copa America. Dabei kommt es zum gefühlt vorgezogenen Finale gegen den Erzrivalen aus Argentinien.

Der Druck ist wie schon bei der Heim-WM 2014 riesig. Alles andere als der Titel wäre eine Blamage. Dienstagnacht geht es dann an den Ort zurück, an dem es bei der WM 2014 die schlimmste Niederlage des brasilianischen Fußballs gab. Im Halbfinale musste sich der damalige WM-Gastgeber in Belo Horizonte mit 1:7 gegen Deutschland geschlagen geben. Das Trauma sitzt immer noch tief, trotzdem werden über 60.000 frenetische Fans im Stadion erwartet.

Nicht nur bei den Fans ist die Vorfreude auf das Halbfinale groß, auch die Spieler sind heiß auf die Partie. "Für mich ist das der größte Klassiker. Es sind zwei Giganten mit einer großartigen Geschichte", sagte Gabriel Jesus im Vorfeld. Ein Ausscheiden gegen die Albiceleste wäre aller Voraussicht nach auch das Ende von Nationaltrainer Tite, der sich für die Begegnung gegen Argentinien einiges einfallen lassen muss.

Richarlison wird krankheitsbedingt ausfallen und auch hinter den Einsätzen von Filipe Luis und Fernandinho steht noch ein dickes Fragezeichen. Mit dabei ist dagegen wieder Casemiro, der defensive Mittelfeldspieler von Real Madrid hat seine Gelbsperre im Viertelfinale abgesessen und steht der Selecao wieder zur Verfügung.

Die letzte Chance für Messi?

Während sich Brasilien in der Gruppenphase kaum eine Blöße gab, taten sich die Argentinier auf der anderen Seite besonders schwer. Gleich zu Beginn gab es gegen Kolumbien eine 0:2-Niederlage, ehe es im zweiten Gruppenspiel nur zu einem 1:1-Unentschieden gegen Paraguay reichte. Im abschließenden Duell der Gruppe B zitterten sich die Argentinier mit einem 2:0-Sieg über Katar eine Runde weiter.

Obwohl der Kader gespickt ist mit starken Einzelspielern, scheint es Nationaltrainer Scaloni noch immer nicht geschafft zu haben, eine Mannschaft zu formen. In den Gruppenspielen gegen Kolumbien und Paraguay wirkte die Albiceleste in manchen Phasen ratlos. Auch mit Lionel Messi kann Argentinien nicht überzeugen. Der Superstar vom FC Barcelona ist mit seiner eigenen Leistung ebenfalls nicht zufrieden. "Es ist nicht meine beste Copa", gab der Kapitän zu Buche.

Im Viertelfinale gegen Venezuela schien dann der Knoten endlich ein Stück weit geplatzt zu sein. Trotz Ballbesitzvorteilen auf Seiten der Venezuelanern war Argentinien die klar bessere Mannschaft und konnte offensiv immer wieder Akzente setzen. Durch den frühen Treffer von Lautaro Martinez wurden die Weichen schnell auch Halbfinale gestellt, ehe in der Schlussviertelstunde der frisch eingewechselte Giovani Lo Celso für den Endstand sorgte.

Trotz der Leistung im Viertelfinale muss gegen Brasilien noch einmal eine deutliche Steigerung her. Auch im Heimatland bleibt die Leistung der Superstars nicht unbemerkt. "Leo, wach gegen Brasilien auf!" titelte die argentinische Zeitung "Olé" nach dem Spiel gegen Venezuela. Neben Messi sind auch die Leistungen von Dybala, Angel di Maria und Sergio Aguero eher mittelmäßig.

Für Messi und Co. scheint nach der schwachen WM im letzten Jahr die Copa die letzte Möglichkeit zu sein, einen Titel mit der Nationalmannschaft zu holen. Nach zwei verlorenen Finals in Folge will die Albiceleste endlich wieder den Titel holen. Dabei haben die Argentinier die Möglichkeit, dies im Land des Erzrivalen zu tun. Die Motivation könnte größer nicht sein.

Prognose

Bei den Sportwetten geht Gastgeber Brasilien als klarer Favorit in das Halbfinale, aber auch Argentinien zeigte nach schwacher Leistung in der Gruppenphase zuletzt wieder, dass mit ihnen zu rechnen ist. Deshalb ist es schwierig, bei den Fußballwetten auf eine der beiden Mannschaften zu setzen. Da Brasilien im Laufe des Turniers noch kein Gegentreffer hinnehmen musste, sich aber die Offensive nicht immer von ihrer besten Seite präsentierte, empfehlen wir euch eine Wette auf "unter 2,5 Tore". Die Quote dafür beträgt 1.64.

July 2, 2019

Von 888sport

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Es ist das Highlight jedes Tennisjahres. Die Weltelite des Tennis macht Halt auf dem heiligen Rasen in Wimbledon. Wer kann sich den prestigeträchtigen Titel sichern?

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Novak Djokovic (1.07) – Roberto Bautista Agut (9.50)

Schon vor dem Turnier galt Novak Djokovic als der der große Favorit auf dem Titel in Wimbledon. Nach seinem Sieg bei den Australian Open Anfang dieses Jahres will er nun im beim einzigen Rasen-Grand-Slam seinen zweiten Titel holen. Dabei hat der Serbe beste Erinnerungen an die Anlage. Im letzten Jahr konnte er sich bereits den Titel im All England Lawn Tennis Club holen.

 

Auch in diesem Jahr stellte er wieder eindrucksvoll unter Beweis, warum er aktuell der wahrscheinlich beste Rasenspieler der Welt ist. In den ersten beiden Runden gab er sich keine Blöße, lediglich in der dritten Runde gegen Hubert Hurkacz musste er überraschenderweise einen Satz abgeben – dies sollte bislang der Einzige bleiben.

Ansonsten waren seine Leistungen fast durchweg eine pure Machtdemonstration. Im Viertelfinale gegen den Belgier David Goffin sah es zu Beginn so aus, als könnten sich die Zuschauer auf ein spannendes Duell freuen, doch beim Stand von 4:3 fing Djokovic an, seine Klasse auszuspielen.

Am Ende war es mit 6:4 6:0 und 6:2 mal wieder eine souveräne Vorstellung der aktuellen Nummer eins der Welt. Man wird das Gefühl nicht los, als dass sich der Serbe fast nur selbst schlagen kann. 16 seiner letzten 17 Spiele auf Rasen konnte der Djoker für sich entscheiden. Auch mit 32 Jahren ist er noch lange nicht müde. Alles andere als sein fünfter Titel in Wimbledon wäre eine Überraschung.

Er ist die Sensation beim diesjährigen Turnier. Roberto Bautista-Agut hat es mit 31 Jahren zum ersten Mal in seiner Karriere in das Halbfinale eines Grand Slams geschafft, doch der Erfolg kommt nicht ganz unerwartet. Bereits beim Rasenturnier in Halle stellt der Spanier seine Klasse unter Beweis. Lediglich im Finale musste er sich in einem hart umkämpfen Drei-Satz-Match Rekordsieger Roger Federer geschlagen geben.

Er selbst hatte mit diesem Erfolg in diesem Jahr nicht gerechnet. Auch untypisch ist, dass er als Spanier, die ja vornehmlich erfolgreich auf Sand unterwegs sind, so gut mit dem Untergrund klar kommt. Wie Djokovic musste auch Bautista-Agut erst einen Satz abgeben. Gegen Peter Gojowczyk, Steve Darcis, Karen Khachanov und Benoit Paire hielt sich Bautista-Agut schadlos. Lediglich im Viertelfinale gegen den Argentinier Guido Pella wurde die weiße Weste befleckt.

Mit 31 Jahren befindet er sich in der besten Verfassung seiner Karriere. Schon Anfang dieses Jahres erreichte er mit dem Viertelfinale bei den Australian Open sein bestes Grand-Slam-Ergebnis. Dieses Mal ging es sogar noch eine Runde weiter und vielleicht wartet sogar noch mehr auf den Spanier.

Trotzdem geht er natürlich als klarer Außenseiter in das Duell mit der aktuelle Nummer eins. Selbstbewusstsein dürfte ihm die Duelle gegen den Serben in diesem Jahr geben. In Doha und Miami konnte er Djokovic jeweils schlagen.

Rafael Nadal (1.70) – Roger Federer (2.18)

Die Grand-Slam-Bilanz von Rafael Nadal in diesem Jahr kann sich sehen lassen. Gleich zu Beginn stand er im Finale bei den Australian Open, musste sich dort aber Novak Djokovic geschlagen geben. Vier Monate später sicherte er sich schon fast standesgemäß seinen zwölften Titel bei den French Open. Nun soll in Wimbledon der nächste Streich folgen.

Schon vor dem einzigen Rasen-Grand-Slam sorgte Nadal für reichlich Diskussionen, da er mit der veränderten Setzliste nicht zufrieden war. So wurde er als aktuelle Nummer zwei der Welt an drei gesetzt und bekam so die vermeintlich schwierigeren Gegner. Trotzdem kam er ohne Probleme durch die erste Woche.

Nur gegen Nick Kyrgios musste der beste Sandplatzspieler aller Zeiten einen Satz abgeben, ansonsten spielt er das gefühlt beste Rasentennis seit seinem letzten Titelgewinn in Wimbledon vor neun Jahren. Auch im Viertelfinale gegen den US-Amerikaner Sam Querrey gab er sich keine Blöße, obwohl der erste Satz mit 7:5 noch hart umkämpft war. Am Ende zeigte der Spanier dann aber seine Klasse und fertigte Querrey in Satz zwei und drei jeweils mit 6:2 ab.

Im Halbfinale kommt es dann mal wieder zum ewigen Duell mit Roger Federer. Beide spielten in diesem Jahr bereits im Halbfinale der French Open gegeneinander. Damals ließ Nadal dem Schweizer in drei Sätzen keine Chance. Auch deshalb freut er sich auf das Match. "Es ist schwer sich vorzustellen, dass wir erneut in dieser Situation sind. Es ist aber großartig nach so einer langen Zeit wieder gegen Roger in Wimbledon zu spielen."

Das letzte Duell der beiden in Wimbledon liegt bereits elf Jahre zurück. Im damaligen Finale konnte sich der Spanier in einem Fünf-Satz-Thriller mit 3:2 durchsetzen und sich seinen ersten von zwei Titeln im All England Lawn Tennis Club sichern.

Bereits zum 21. Mal ist Roger Federer in Wimbledon am Start und auch dieses Jahr gibt es nur ein Ziel für den Schweizer: den Titel. Nach seiner nicht ganz so erfolgreichen Rückkehr in diesem Jahr auf die Sandplätze der Tour, wartet mit Rasen sein Lieblingsuntergrund auf ihn.

Bereits in der Vorbereitung auf den Rasen-Grand-Slam zeigte er, warum mit ihm immer noch zu rechnen ist. Beim renommierten Turnier in Halle sicherte er sich souverän den Sieg. Doch gleich in der ersten Runde in Wimbledon zeigte er ungewohnte Schwächen. Gegen den an aktuell Nummer 86 gesetzten Llyod Harris verlor er direkt den ersten Satz. Danach gab Federer aber wieder das gewohnte Bild ab.

Auch in den folgenden Runde zeigte der Maestro gegen Jay Clarke, Lucas Pouille und Matteo Berretini überzeugende Auftritte. Lediglich im Viertelfinale gegen den Japaner Kei Nishikori ließ er dann wieder den ersten Satz liegen. Aber auch gegen den Japaner steigerte er sich im Verlaufe der Partie und holte sich die restlichen Sätze.

Der Sieg gegen Nishikori war dabei nicht einfach nur ein weiterer Sieg in der langen Liste des Roger Federers, sondern es war sein 100. Sieg in Wimbledon. Dies hat vor ihm noch niemand geschafft. "Ein Fan hat mich daran erinnert beim Autogramme schreiben auf dem Platz. Es ist etwas Besonderes. Ich habe nicht daran gedacht, als ich heute gespielt habe. Wenn ich auf die 100 zurückschaue, waren einige unglaublich cool. 100 Siege hier in Wimbledon, wer hätte das gedacht? Ich sicher nicht."

Mit 37 Jahren zeigt der Schweizer immer noch seine Klasse auf Rasen, aber der in diesem Jahr langsamere Untergrund spielt Federer nicht in die Karten. Das ist auch eine der möglichen Erklärungen für die zwei Satzverluste im aktuellen Turnierverlauf. Mit dem Duell gegen Nadal wird der ewigen Rivalität ein weiteres Kapitel hinzugefügt und der Schweizer wird sich vor dem Spiel garantiert noch einmal das Finale von 2008 in Erinnerung rufen.

Serena Williams (1.24) – Barbora Strycova (4.20)

Für Serena Williams scheint Wimbledon zum richtigen Zeitpunkt gekommen zu sein. Die US-Amerikanerin und ehemalige Nummer eins der Welt zeigt sich nach einem durchwachsenen Jahr 2019 bislang von ihrer besten Seite. Nach vielen Verletzungen und privaten Problemen scheint das Tennis wieder im Vordergrund zu stehen.

Bereits sieben Mal konnte Williams bei Wimbledon triumphieren. In diesem Jahr soll endlich der achte Titel hinzukommen, was gleichzeitig auch der 24. Grand-Slam-Titel ihrer Karriere wäre. Damit würde sie mit dem Fabelrekord von Margaret Court gleichziehen.

Mit 37 Jahren ist die US-Amerikanerin nicht mehr die Jüngste, doch das schnelle Spiel auf dem prestigeträchtigen Rasen scheint ihr mehr denn je entgegenzukommen. Während bei den French Open vor knapp einem Monat bereits in Runde drei Schluss war und viele die ehemalige Seriensiegerin schon abgeschrieben hatten, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

Dass ihr Spiel nicht mehr so dominant ist, wie noch vor einigen Jahren wurde schon in Runde zwei deutlich. Dort musste sie gegen die an 133 gesetzte Kaja Juvan ihren ersten Satz abgeben. In den folgenden Runden gegen Julia Görges und Carla Suarez-Navarro hatte Williams dann wiederum keine Probleme.

Im Viertelfinale gegen Alison Ricke musste Williams dann wieder richtig kämpfen. Gegen ihre Landsfrau konnte sie zwar den ersten Satz gewinnen, hatte aber im zweiten mächtig Probleme. Am Ende reichte es trotz Verlust des zweiten Satzes zu einem 6:4, 4:6, 6:3. Zum ersten Mal seit den US-Open 2018 steht die 37-Jährige wieder in einem Grand-Slam-Halbfinale. Der Ansporn, den langersehnten 24. Grand Slam zu gewinnen und es den Kritikern zu zeigen, dürfte riesig sein.

Mit Barbora Strycova hätten wohl die Wenigsten im Hallfinale gerechnet. Die erfahrene Tschechin ist schon lange auf der Tour mit dabei, gilt aber eigentlich eher als Doppelspezialistin und konnte dort auch ihre größten Erfolg feiern. Im Einzel ist die 33-Jährige dagegen ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt.

Ihr bislang bestes Ergebnis bei einem Grand-Slam war ebenfalls in Wimbledon, als die aktuelle Nummer 54 der Welt 2014 das Viertelfinale erreichen konnte. Damals verlor die Tschechin glatt in zwei Sätzen gegen ihre Landsfrau Petra Kvitova. In diesem Jahr gehört sie zweifelsohne zu den größten Überraschungen.

Dies hatte sich vor dem Turnier nicht unbedingt angedeutet. Bei der Generalprobe in Eastbourne war bereits in der ersten Runde Schluss, doch zu Beginn des einzigen Rasen-Grand-Slams präsentierte sich die Tschechin in einer ganz anderen Verfassung. In den ersten drei Runden gegen Lesia Tsurenko, Laura Siegemund und Kiki Bertens musste sie keinen Satz abgeben. Vor allem der deutliche Sieg gegen Bertens, die aktuelle Nummer vier der Welt, war ein Ausrufezeichen.

Im Achtelfinale schien dann Endstation zu sein. Gegen die Belgierin Elise Mertens musste Strycova den ersten Satz abgeben und lag im zweiten bereits mit 2:5 hinten, ehe sie wie Phönix aus der Asche zurückkam. Am Ende drehte die Doppelspezialistin die Partie noch mit 7:5 und 6:2. Diesen Schwung konnte sie auch mit in das Viertelfinale nehmen.

Gegen Lokalmatadorin Johanna Konta zeigte Strycova eine starke Leistung, obwohl der erste Satz mit 7:6 hart umkämpft war, konnte sie den zweiten ganz souverän mit 6:1 für sich entschieden. Die Bilanz gegen Serena Williams dürfte der Tschechin kaum Hoffnung machen. In bislang drei Aufeinandertreffen konnte sich die US-Amerikanerin immer ohne Satzverlust durchsetzen. Das letzte Duell datiert dabei aus dem Jahr 2017, als die Beiden bei den Australian Open aufeinandertrafen.

Simona Halep (1.41) – Elina Svitolina (2.95)

Für Simona Halep ist das Tennisjahr 2019 bislang ein eher durchwachsenes. Bei den Australian und French Open konnte die Rumänin zwar die zweite Woche erreichen, dort war dann aber bereits im Achtel- bzw. Viertelfinale Schluss. Zu wenig für die eigenen hochgesteckten Erwartungen der ehemaligen Nummer eins der Welt.

Die Generalprobe in Eastbourne ließ dann schon erahnen, welche Rolle die French-Open-Siegerin von 2018 beim diesjährigen Rasen-Grand-Slam einnehmen könnte. Zwar ging das Viertelfinale gegen Angelique Kerber glatt in zwei Sätzen verloren, doch die Form stimmte trotzdem.

Den positiven Aufwind nahm Halep dann auch mit nach Wimbledon. Dort zeigte sie bislang noch kaum Schwächen und musste lediglich in der zweiten Runde gegen Landsfrau Mihaela Butarnescu einen Satz abgeben. Ansonsten wurden Spielerinnen wie die ehemalige Nummer eins der Welt Victoria Azarenka souverän aus dem Weg geräumt.

Im Viertelfinale gegen Shuai Zhang zeigte Halep zu Beginn noch unbekannte Schwächen und lag schnell mit 1:4 zurück. Am Ende kämpfte sich die Rumänin aber in das Match rein. Mit 7:6 und 6:1 gelang der Halbfinaleinzug ohne Satzverlust. Mit einem Sieg im Halbfinale könnte sie die erste rumänische Tennisspielerin werden, die in Wimbledon das Finale erreicht.

Mit drei Siegen in den letzten drei Grand-Slam-Halbfinals spricht die Statistik ganz klar für die 27-Jährige. Mit einem Sieg im All England Lawn Tennis Club könnte sie zurück an die Weltspitze gelangen – dort wo sie sich nach den eigenen Erwartungen selbst sieht.

Mit dem Einzug ins Halbfinale konnte Elina Switolina endlich den Fluch brechen. Die 24-Jährige steht nach vier fehlgeschlagenen Anläufen zum ersten Mal in einem Grand-Slam-Halbfinale. Dabei hatte in der Vorbereitung auf das prestigeträchtige Turnier wenig auf einen Erfolg der Ukrainerin hingedeutet.

Sowohl in Birmingham als auch bei der Generalprobe in Eastbourne war bereits in der zweiten Runde Schluss, doch pünktlich zum Start von Wimbledon war auch die Form auf einmal wieder vorhanden. In der ersten Runde gab sich die amtierende ATP-Masters-Siegerin keine Blöße und bezwang Daria Gavrilova glatt in zwei Sätzen. In Runde zwei kam es dann zum Duell mit Margarita Gasparyan, an der Svitolina bereits in Birmingham scheiterte.

Auch dieses Mal sah alles nach einem frühen Ausscheiden aus. Den ersten Satz gab die Ukrainerin bereits ab und auch im zweiten sah es nicht gut aus, doch beim Stand von 6:5 musste die Russin aufgrund einer Verletzung aufgeben. Mit der Erfahrung kurz vor dem Aus zu stehen setzte sich Svitolina in der Folge gegen Maria Skakkari und Petra Martic durch, ehe es im Viertelfinale gegen Karolina Muchova ging.

Auch dort offenbarte die Ukrainerin wieder einige Schwächen und lag in beiden Sätzen zu Beginn zurück. Doch die 24-Jährige zeigte abermals ihr Kämpferherz und setzte sich am Ende glatt in zwei Sätzen durch. Das Erreichen des Halbfinals ist für Svitolina eine vollkommen neue Erfahrung. Es wird spannend zu sehen sein, wie die aktuelle Nummer acht der Welt mit dem Druck umgehen wird.

July 1, 2019

Von 888sport

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Es ist die Neuauflage des Finals von 2017. Im Endspiel der diesjährigen U21 Europameisterschaft trifft die deutsche Mannschaft auf Spanien. Gelingt den deutschen die Titelverteidigung oder können die Spanier Revanche nehmen?

Alle Wetten zur U21 Europameisterschaft gibt's hier!

Der Blick richtet sich nach Udine

Der Traum der deutschen Mannschaft lebt weiter. Nach einem hart umkämpften 4:2-Sieg gegen Rumänien stehen die Deutschen zum zweiten Mal in Folge im Finale einer U21 Europameisterschaft. Dabei sah es zur Halbzeit alles andere als gut aus.

 

Das Halbfinale gegen Rumänien erinnerte stark an die erste Halbzeit im letzten Gruppenspiel gegen Österreich. Nadiem Amiri, der für Marco Richter in der Startformation stand, sorgte für die frühe Führung. Danach verloren die Deutschen den Faden und mussten wenig später nach ungeschicktem Einsteigen von Timo Baumgartl ihr viertes Elfmetergegentor im vierten Spiel hinnehmen.

Sichtlich geschockt vom Ausgleich übernahmen nun die Rumänen die Kontrolle und kamen zu einer Vielzahl an Chancen. Die Deutschen konnten sich in dieser Phase bei Alexander Nübel bedanken, dass es nur bei einem weiteren Treffer von George Puscas blieb, ansonsten wäre der Traum vom Finale wohl schon zur Halbzeit ausgeträumt gewesen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit war Deutschland klar besser und erarbeitete sich direkt einige Chancen. Der Mann dieser Europameisterschaft sorgte mit seinen Turniertreffern sechs und sieben für die Führung der Deutschen ehe Amiri kurz vor Schluss den Endstand besorgte.

Stefan Kuntz machte mit seiner Entscheidung Amiri für Richter zu bringen alles richtig. Der Hoffenheimer scheint daher auch im Finale die besseren Karten als der Augsburger zu haben. "Es war mein Bauchgefühl. Ich dachte, dass Nadim kein ganzes Spiel durchhält, aber dann habe ich gesehen, wie er sich weiter reinbeißt", sagte Kuntz zur Umstellung.

Neben Amiri war es natürlich auch wieder Luca Waldschmidt, der zu überzeugen wusste. Trotzdem ordnete er nach Schlusspfiff die vor allem in der ersten Halbzeit gezeigte Leistung nüchtern ein: "Ich glaube, in der ersten Halbzeit waren wir nicht so gut, da sind schwer ins Spiel gekommen und haben uns auch in der Halbzeit gesagt, dass das nicht gut war, dass wir in der zweiten Hälfte ein anderes Gesicht zeigen müssen. Wir haben das in der zweiten Halbzeit besser gemacht, haben geduldiger gespielt, mehr den Ball laufen lassen und die Rumänen müde gemacht. Am Ende hat es gereicht."

Mit sieben Treffern bei dieser EM hat er jetzt schon die Rekordmarke vom Schweden Marcus Berg aus dem Jahre 2009 egalisiert. Im Finale könnte er zum alleinigen Rekordhalter werden. Bei insgesamt 14 Turniertoren der deutschen Mannschaft war Waldschmidt somit an der Hälfte aller Treffer beteiligt.

Vor dem Turnier galt eigentlich die Offensive als die Problemzone der Deutschen. Mittlerweile ist es eher die Defensive, die Stefan Kuntz Kopfzerbrechen bereitet. Auch gegen Rumänien blieb der Kasten von Nübel wieder nicht sauber. Vor allem bei schnellen Gegenstößen wirkt die deutsche Abwehr nicht immer sattelfest. Mit Blick auf das Finale gegen Spanien hat die deutsche Mannschaft noch einiges an Arbeit vor sich.

Trotzdem ist das Ziel ganz klar formuliert: Nach 2009 und 2017 soll der dritte U21-EM-Titel nach Hause geholt werden. 

Von Spiel zu Spiel besser

Schon vor dem Turnier galten die Spanier als großer Favorit auf den Titel, doch gleich im ersten Spiel gegen Gastgeber Italien gab es einen herben Dämpfer. Mit 1:3 wurde der Mannschaft von Luis de la Fuente ganz klar die Grenzen aufgezeigt. Trotz des Fehlstarts steigerte sich die Mannschaft in den beiden verbliebenen Gruppenspielen enorm.

Erst setzten sich die Spanier mit 2:1 gegen Belgien durch ehe am letzten Gruppenspieltag mit einem 5:0 gegen Polen der Gruppensieg perfekt gemacht wurde. Dabei profitierte die spanische Auswahl auch von der überraschenden 0:1-Niederlage der Italiener gegen Polen. Während es für die deutsche Mannschaft im Halbfinale gegen die Überraschungsmannschaft aus Rumänien ging, wartete auf Spanien mit Frankreich ein weiterer heißer Titelanwärter.

Vor dem Halbfinale sprachen viele von einer Partie auf Augenhöhe, doch so wirklich war das nicht der Fall. Spanien geriet aufgrund eines unnötigen Foulspiels von Firpo Junior früh in Rückstand, zeigte sich aber keineswegs geschockt und drehte das Spiel kurz vor der Pause ebenfalls durch einen Elfmeter von Mikel Oyarzabal.

Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit war es Dani Olmo, der nach schöner Vorarbeit von Fabian Ruiz auf 3:1 erhöhte. Auch danach fanden die Franzosen keine Mittel gegen kompakt stehende Spanier. Kurz nach seiner Einwechslung sorgte der ehemalige Wolfsburger Borja Mayoral mit seinem Treffer für den 4:1 Endstand.

Was zu Beginn des Turnieres noch nicht optimal funktionierte, hat sich im Verlaufe des Turniers immer mehr verbessert. Die Schaltzentrale im Mittelfeld um Dani Ceballos und Fabian Ruiz ist bei fast jedem gefährlichen Angriff der Spanier involviert. Auch gegen Frankreich sorgten die beiden für zahlreiche Chancen.

Mit Blick auf das Finale gegen Deutschland hat vor allem Ceballos noch eine offene Rechnung. Der 22-Jährige war bereits beim letzten Finale vor zwei Jahren mit von der Partie, aber auch er konnte die Niederlage nicht verhindern. Den Titel konnte er damals zwar nicht holen, wurde aber am Ende als Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Nicht nur Ceballos, sondern auch Jorge Mere, Jesus Vallejo und Borja Mayoral waren bei der bitteren 0:1-Niederlage mit dabei. Somit dürfte es an Motivation nicht fehlen. Mit einem Sieg im Finale könnten sich die Spanier ihren fünften Titel sichern und mit Italien als Rekordsieger gleichziehen.

Prognose

Wie schon 2017 ist auch in diesem Jahr Spanien der große Favorit im Finale. Trotzdem würden wir euch nicht primär dazu raten, auf einen Sieg der Spanier zu setzen. Deswegen empfehlen wir euch bei den Sportwetten auf "über 2,5 Tore" zu tippen. Die Quote dafür liegt bei 1.79.

June 28, 2019

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