Während am Wochenende im deutschen Fußball die erste Runde des DFB Pokal ansteht, kommt es auf der Insel gleich am ersten Spieltag zu einem echten Kracher. Manchester United empfängt zum Saisonauftakt den FC Chelsea. Wer setzt das erste Ausrufezeichen?
Für United war die vergangene Saison eine weitere Spielzeit zum Vergessen. Unter Jose Mourinho ins Mittelfeld der Tabelle abgerutscht, sorgte der neue Trainer Ole Gunner Solskjaer immerhin noch für den sechsten Platz. Trotzdem war das viel zu wenig für die eigenen hohen Ansprüche.
Sechs Jahre nach dem Ende der Ferguson-Ära läuft es immer noch nicht beim englischen Rekordmeister. Nur einmal seit dem Abgang von Ferguson erreichte United die Top drei. Eines der größten Probleme bei United ist seit jeher die Abwehr. In der vergangenen Spielzeit gab es gleich 54 Gegentreffer.
In dieser Saison will United dieses Problem endgültig beheben. Dafür wurde bereits Aaron Wan-Bisska für 55 Mio. € von Crystal Palace verpflichtet. Der Rechtsverteidiger soll die Position vom ehemaligen Kapitän Antonio Valencia einnehmen, der zurück in die Heimat nach Ecuador gewechselt ist. Dazu scheint ein Transfer von Innenverteidiger Harry Maguire kurz bevorzustehen. Der englische Nationalspieler steht aktuell noch bei Leicester City unter Vertrag und würde United aller Voraussicht nach eine Rekordablöse von 90 Mio. € kosten.
Die Vorbereitung der Red Devils lief bislang mehr als ordentlich. Kein einziges Spiel ging verloren. Dazu gab es unter anderem Siege gegen Tottenham (2:1), Inter Mailand (1:0) und dem AC Mailand (5:4 n.E.). Das Selbstverständnis scheint vor der Saison schon vorhanden zu sein. Mit Blick auf den Saisonstart könnte sich noch einiges am Kader von United ändern.
Mit Ander Herrera hat Man United bereits einen wichtigen Mittelfeldspieler abgegeben. Ein weiterer könnte in Person von Paul Pogba hinzukommen. Der französische Superstar wird schon seit längerem mit einem Transfer zu Real Madrid in Verbindung gebracht, doch bislang wurde noch keine Einigung erzielt. Viel Zeit für einen potenziellen Ersatz bleibt United nicht, da in England das Transferfenster bereits am 8.8 schließt. Wir dürfen also nicht nur auf das Spiel am Sonntag, sondern auch auf die letzten Tage der Transferperiode gespannt sein.
Lampard der Hoffnungsträger
Die neue Saison beginnt und die Blues haben mal wieder einen neuen Trainer. Conte-Nachfolge Mauricio Sarri konnte die Verantwortlichen trotz des starken dritten Platzes und dem Gewinn der Europa League nicht überzeugen. Mit Frank Lampard wurde ein alter Bekannter als neuer Cheftrainer vorgestellt. Der 41-Jährige ist eine absolute Klublegende und soll die Nordlondoner zur nächsten Meisterschaft führen.
Kein leichtes Unterfangen für Lampard, der aufgrund der von der FA verhängten Sperre in diesem Sommer keine Transfers tätigen darf. Doppelt schlimm wenn man bedenkt, dass Superstar Eden Hazard den Verein in Richtung Madrid verlassen hat. Mit Christian Pulisic wurde im Winter zwar schon auf den bevorstehenden Abgang reagiert, doch die Fußstapfen des Belgiers sind riesig.
Zum einen ist die Sperre natürlich ein Fluch für den Verein, da keine neuen Spieler mehr verpflichtet werden können. Zum anderen ist es aber auch ein Segen für die vielen Talente im Kader der Blues. So werden Top-Talente wie Tammy Abraham oder aber auch Mason Mount in der kommenden Saison vermutlich mehr Spielzeit in der ersten Mannschaft bekommen.
Auch die zuletzt ausgeliehenen Spieler wie Tiémoué Bakayoko, Kurt Zouma oder auch Kenedy können sich dadurch neu beweisen. Trotz der Sperre verfügt Chelsea weiterhin über einen, auch in der Breite, stark besetzten Kader. Neu-Trainer Lampard wird in dieser Saison aller Voraussicht nach auf ein 4-2-3-1 umstellen. In der vergangenen Spielzeit unter Sarri spielten die Blues fast ausschließlich im 4-3-3.
Lampards Ankunft an der Stamford Bridge wird aber nicht nur positiv gesehen. Viele Kritiker sehen die mangelnde Erfahrung vom ehemaligen englischen Nationalspieler als großes Problem. Ob dies wirklich zu einem Problem wird, wird sich im Laufe der Saison zeigen.
Chelseas Vorbereitung lief ähnlich gut, wie die von Manchester United. So konnte beispielsweise der FC Barcelona mit 2:1 besiegt werden. Die Generalprobe für das kommende Spiel am Sonntag hinterließ dabei aber keinen ganz so guten Eindruck. Gegen Borussia Mönchengladbach gab es am Ende ein durch einen späten Treffer von Ross Barkley ein 2:2-Unentschieden. Bis zum Wochenende hat Lampard also noch einiges zu tun, um seine Mannschaft optimal auf das Spiel vorzubereiten.
Prognose
Eine Prognose im ersten Saisonspiel abzugeben ist immer eine schwierige Sache. Beide Mannschaften konnten in der Vorbereitung zeigen, was möglich ist, aber einen richtigen ersten Eindruck bekommt man erst im ersten Pflichtspiel. Wir erwarten eine Begegnung auf Augenhöhe und empfehlen euch daher auf ein Unentschieden zu tippen. Die Quote bei den Fußball-Wetten liegt bei 3.25.
Es ist das Beste, was der deutsche Fußball aktuell zu bieten hat. Am Wochenende kommt es im Rahmen des DFL-Supercups 2019 zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Beide überzeugten bereits in der Vorbereitung, doch wer holt sich die erste Trophäe in dieser Saison?
Am Ende hat es in der heimischen Allianz Arena dann doch nicht ganz für den Titel gereicht. In einem spannenden Audi-Cup-Finale musste sich der deutsche Rekordmeister am Ende im Elfmeterschießen gegen die Tottenham Hotspur geschlagen geben.
Im Gegensatz zum am Tag vorher erzielten 6:1-Sieg im gegen Fernbahce, stellte Trainer Niko Kovac seine Mannschaft auf neun Positionen um. Dabei bekamen viele junge Spieler ihre Chance sich auf den Notizblock des Trainers zu spielen, während Tottenham-Manager Mauricio Pochettino auf erfahrene Kräfte setzte.
Die vielen Änderungen waren auch von Beginn an zu spüren. Der FCB konnte nur selten gefährlich vor das Tor der Engländer kommen, die im Gegenzug das Spiel fast dominierten und sich immer wieder gute Chancen erarbeiteten. Erik Lamela erzielte nach feiner Vorarbeit von Georges N'koudou die 1:0-Führung für die Spurs. Mit dem eben jenem Resultat ging es dann auch in die Pause.
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs bot sich vorerst das gewohnte Bild. Pochettino brachte zur Halbzeit mit Harry Kane, Heung-Min Son und Christian Eriksen gleich drei neue Stars. Das machte sich auch direkt bemerkbar. Neuzugang Benjamin Pavard ließ sich von Kane den Ball im eigenen Strafraum abluchsen und der englische Topstürmer legte sofort auf Eriksen quer. Der dänische Mittelfeldstar ließ sich die Chance natürlich nicht nehmen.
In der Folge brachte dann auch Kovac nach und nach seine vermeintliche A-Elf auf das Feld. Aber es war keiner der Stammspieler dem der Anschlusstreffer gelang, sondern Fiete Arp. Der 19-Jährige machte bereits auf der USA-Reise auf sich aufmerksam und erzielte seinen ersten Treffer im Dress des Rekordmeisters.
Auch im Anschluss blieben die Münchener aktiver. Alphonso Davies erzielte mit einem präzisen Distanzschuss den Ausgleich. Beide Mannschaften versuchten nochmal gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen, aber ein Tor sollte nicht mehr fallen. Im anschließenden Elfmeterschießen setzen sich dann die Engländer durch.
Trotz des nicht ganz optimalen Resultats war Niko Kovac mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. "Der aktuelle Stand der Mannschaft ist sehr gut, wir haben bis zum Bundesligastart noch etwas Zeit, um den Feinschliff reinzubekommen." Entwarnung gibt es derweil auch bei Kingsley Coman. Der Franzose musste nur kurz nach seiner Einwechslung das Feld wieder aufgrund einer Verletzung verlassen. Laut Mannschaftsarzt Dr. Müller-Wohlfahrt zog sich Coman "nur" eine schwere Knieprellung zu. Für das Spiel am Samstagabend könnte er sogar wieder eine Option sein.
Ein weiterer Nebenschauplatz bei den Bayern ist die aktuelle Transferpolitik des Rekordmeisters. Kovac hatte den Kader längst als zu klein bemängelt und hofft auf weitere Neuzugänge. Leroy Sané gilt dabei als absoluter Wunschspieler des FCB, doch die Verhandlungen scheinen nur schleppend voranzugehen. Vor dem Supercup dürfte sich somit am Kader der Bayern nichts mehr verändern.
Das Ziel beim ersten richtigen Härtetest der Saison ist dennoch ganz klar formuliert. "Es wird ein interessantes Spiel, wir wollen es gewinnen", gab Kovac als Zielsetzung aus. An Qualität mangelt es den Bayern trotz des aktuellen Kaders garantiert nicht, auch deshalb gehen die Münchener als Favorit in die Partie.
Den Heimvorteil nutzen
Die Vorbereitung der Dortmunder lief ähnlich wie die der Bayern. Vor allem der 3:2-Sieg während der USA-Reise gegen den FC Liverpool war ein großes Ausrufezeichen. Generell hat sich der BVB für diese Saison einiges vorgenommen. Allein für Neuzugänge haben die BVB-Verantwortlichen über 100 Mio. € auf den Tisch gelegt.
Neben Rückkehrer Mats Hummels wurden außerdem Thorgan Hazard, Julian Brandt und Nico Schulz verpflichtet, die allesamt schon in der Vorbereitung gezeigt haben, was für ein Potenzial in ihnen steckt. Auch aufgrund der Neuzugänge sind die Ziele klar definiert. "Wir sind jetzt in der Lage, um den Titel zu spielen", sagte Axel Witsel im Vorfeld des Supercups.
Auch wenn die Vorbereitungsspiele schon erahnen ließen, was die BVB-Offensive zu leisten im Stande ist, so will Lucien Favre unbedingt noch an der Balance seiner Mannschaft arbeiten. "Da müssen wir weitere Fortschritte machen", gab der Schweizer zu Protokoll. Nach knapp einem Monat Vorbereitung ist bei den Dortmundern natürlich noch nicht alles perfekt.
Trotzdem soll ein Sieg im heimischen Signal Iduna Park bereits ein Fingerzeig für die kommende Saison sein. Genügend Selbstbewusstsein dürfte auf jeden Fall vorhanden sein. Bei der Generalprobe gegen den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen gab es einen überzeugenden 4:1-Sieg. Ein ähnliches Ergebnis würden die BVB-Fans auch gerne am Samstagabend zu sehen bekommen.
Prognose
Beide Mannschaften haben ihre Form bereits in den Vorbereitungsspielen unter Beweis gestellt. Deshalb ist es trotz der eindeutigen Quoten bei den Sportwetten schwierig, einen Favoriten zu bestimmen. Wir empfehlen euch daher eine Onlinewetteauf mindestens ein Tor von beiden Mannschaften. Die Quote dafür liegt bei 1.50.
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Zum Start der Hartplatz-Saison geht es nach Nordamerika, besser gesagt nach Kanada. In diesem Jahr findet in Montreal der Rogers Cup 2019 statt. Trotz der Absagen von Novak Djokovic und Roger Federer ist das Turnier hochkarätig besetzt. Wer schnappt sich den Titel?
Nach den Absagen seiner beiden ärgsten Herausforderer geht der Spanien natürlich als Favorit in das Turnier. Bereits im letzten Jahr sicherte er sich den Rogers Cup. Damals setzte er sich glatt in zwei Sätzen gegen Stefanos Tsitsipas durch.
Nach seinem Ausscheiden im Wimbledon-Halbfinale will er unbedingt seinen dritten Titel in diesem Jahr holen. Dass der Rogers Cup dabei ein gutes Pflaster für ihn ist, ist allseits bekannt. Schon vier Mal hielt er die begehrte Trophäe in den Händen. Mit einem weiteren Sieg würde er mit Charles Smith Hayman gleichziehen, der gleich fünf Mal das Turnier für sich entschied.
Auch den weiteren Verlauf seiner Saison macht der Spanier von seinem Abschneiden in Montreal abhängig. "Je nachdem, was in Montreal passiert, werde ich mich hinsichtlich Cincinnati entscheiden“, erklärte der 18-fache Major-Champion gegenüber El Mundo Deportivo.
Dominic Thiem
Der Österreicher hatte sich in dieser Saison viel vorgenommen. Gleich zu Beginn gab es aber bei den Australian Open einen herben Dämpfer. Bereits in der zweiten Runde war dort für ihn Schluss. In der Folge zeigte sich der 25-Jährige immer besser in Form und überzeugte vor allem auf Sand. Fast wäre ihm sogar sein erster Grand-Slam-Titel gelungen, doch in Paris musste er sich Rafael Nadal geschlagen geben.
Nach den French Open zeigte die Formkurve dann wieder nach unten. In Wimbledon legte der so hoch gehandelte Österreicher eine enttäuschende Vorstellung ab und verabschiedete sich in Runde zwei gegen Sam Querry.
In Montreal gibt er in dieser Saison sein Hartplatzdebüt. Im letzten Jahr konnte er beim Rogers Cup nicht überzeugen, auch dort war in der zweiten Runde Endstation für Thiem. Gelingt ihm in diesem Jahr ein besserer Übergang auf den neuen Belag?
Stefanos Tsitsipas
Der junge Grieche wollte in diesem Jahr endgültig seinen Durchbruch schaffen. Vieles sah auch zu Jahresbeginn danach aus. Gleich bei den Australian Open setzte er mit dem Halbfinale ein ordentliches Ausrufezeichen und unterstrich damit seine Ambitionen, doch in der Folge lief es einfach nicht mehr so richtig.
Bei den French Open erreichte er immerhin die vierte Runde. In Wimbledon folgte dann das blamable Erstrundenaus gegen Thomas Fabbiano, dabei darf man natürlich auch nicht vergessen, dass Tsitsipas gerade einmal 20 Jahre alt ist.
Mit dem Wechsel auf den neuen Belag könnte es auch für den Griechen wieder bergauf gehen. Im letzten Jahr erreichte er beim Rogers Cup das Finale. In diesem Jahr soll dieser Erfolg unbedingt wiederholt werden und wenn es möglich ist, dann will er auch die Trophäe in den Händen halten.
Alexander Zverev
Seit seinem Sieg bei den ATP Finals in London im vergangenen Jahr ist bei Alexander Zverev der Wurm drin. Der deutsche Ausnahmespieler kann in diesem Jahr die an ihn gesteckten Erwartungen nicht gerecht werden. Bei keinem der drei Grand-Slams kam die aktuelle Nummer fünf der Welt über das Viertelfinale hinaus.
Auch abseits des Platzes läuft es für Zverev nicht. Anfang des Jahres trennte sich der Deutsche von seiner Freundin. Dazu wurden Streitigkeiten mit seinem ehemaligen Manager an die Öffentlichkeit getragen. Alles Dinge, die dem aktuell schwachen Zverev nicht unbedingt weiterhelfen.
Vor kurzem wurde dann auch noch die Trennung von seinem Trainer Ivan Lendl bekannt. Der ehemalige Weltklassespieler trainierte den Deutschen seit den US Open 2018. Zverev kritisierte vorher Lendl öffentlich, da dieser sich nur um "Golf und seinen kleinen Hund" kümmern würde.
Im Anschluss machten schnell Gerüchte die Runde, dass Boris Becker der neue Trainer werden könnte, aber der wiegelte direkt ab. "Ich bin mit Sascha eng befreundet. Wenn ich ihn sehe, reden wir oft über Tennis in meiner Rolle als Teamchef, aber ich kann und will das nicht jede Woche machen. Das weiß er auch."
Da es weder auf Sand noch auf Rasen in dieser Saison richtig geklappt hat, könnte der Wechsel auf den neuen Untergrund zum richtigen Zeitpunkt kommen. Wir dürfen also gespannt sein, ob Zverev bis zum Ende der Saison doch noch in die Spur findet.
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Bevor die Premier League in die neue Saison startet, steht am Sonntag noch der FA Community Shield im Wembley Stadion auf dem Programm. Im Finale des Pendants zum deutschen Supercup kommt es zum Duell zwischen dem FC Liverpool und Manchester City. Wer kann sich die erste Trophäe der neuen Spielzeit sichern?
Nach vier Jahren hat es in der vergangenen Saison endlich mit dem ersten Titel für Jürgen Klopp geklappt. Nach der Finalniederlage von 2018 holten sich die Reds in diesem Jahr den langersehnten Champions-League-Titel. Auch in der Meisterschaft spielte der LFC eine überragende Saison, doch für den Titel reichte es am Ende nicht – trotz lediglich einer einzigen Niederlage.
Der Start in die neue Saison verläuft dagegen etwas holprig. Am vergangenen Sonntag gab es eine 0:3-Niederlage gegen den SSC Neapel. Davor setzte es schon gegen Borussia Dortmund (2:3) und den FC Sevilla (1:2) Niederlagen. Auch beim 2:2-Unentschieden gegen Sporting konnte Klopps-Elf nicht überzeugen. "Ich kann nicht sagen, dass wir die beste Saisonvorbereitung unseres Lebens hatten. Das Training lief zwar gut, aber die Spiele kamen zur falschen Zeit", sagte Klopp zum aktuellen Stand der Vorbereitung.
Die Probleme sind aber auch auf das Fehlen einiger Stars zurückzuführen, die aufgrund des Afrika Cups und der Copa America noch Sonderurlaub genießen. Mo Salah, Roberto Firmino, Alisson Becker und Sadio Mané steigen erst nach dem Community Shield ins Training ein.
Während andere Mannschaften schon mächtig auf dem Transfermarkt zugeschlagen haben, sieht dies bei Liverpool etwas anders aus. Mit Sepp van den Berg und Harvey Elliott wurden bislang nur zwei Perspektivspieler verpflichtet. Es scheint so, als würden die Reds vor Transferschluss (8.8) auch nicht mehr aktiv werden.
Nach den Investitionen in den vergangenen Jahren ist dies durchaus verständlich. Klopp möchte Spieler lieber langfristig halten. "Du hast einen Spieler, er ist gut, du willst ihn behalten. Wenn er dann einen neuen Vertrag unterschreibt, dann bedeutet es für einige Leute nur, dass er bei einem Verkauf teurer wird. Aber in unserem Fall sind das unsere Transfers. Diese Jungs zu halten, ist ein starkes Signal an den Rest der Welt."
Gegen City werden die Reds am Sonntag die Außenseiterrolle einnehmen, doch abschreiben darf man die Mannschaft um Kapitän Jordan Henderson natürlich nicht. Liverpool hat dabei die Chance Revanche zu nehmen für die verpasste Meisterschaft.
Der Trophäensammlung einen weiteren Titel hinzufügen
Bereits zum zwölften Mal ist City beim Community Shield mit dabei. Fünf der vorherigen elf Spiele entschieden die Citizens für sich. Im vergangen Jahr konnte sich die Mannschaft von Pep Guardiola mit 2:0 gegen Chelsea durchsetzen. Auch in diesem Jahr soll der Titel wieder in den Nordwesten Englands wandern.
Im Gegensatz zum kommenden Gegner lief die Vorbereitung der Skyblues nahezu optimal. Lediglich gegen die Wolves musste sich City geschlagen geben. Auch auf dem Transfermarkt haben die Citizens schon einmal kräftig zugelangt. Für 70 Mio. € wurde Rodri von Atletico Madrid verpflichtet. Der Spanier stand auch beim FC Bayern ganz oben auf der Wunschliste, entschied sich aber für die Engländer.
Nicht nur Jürgen Klopp muss im Hinblick auf die Partie am Sonntag auf einige Spieler verzichten, auch Guardiola kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Ederson, Sergio Aguero, Riyad Mahrez und Benjamin Mendy werden definitiv nicht mit von der Partie sein. Der Kader von City ist in der Breite aber so gut aufgestellt, dass einige der Ausfälle kompensiert werden können.
Die Skyblues wollen sich nach der durchaus erfolgreichen letzten Spielzeit (mit Ausnahme von der Champions League) direkt den ersten Titel der Saison sichern. Der Schwung aus der Vorbereitung soll unbedingt mitgenommen werden. Neben der Meisterschaft ist auch der Champions-League-Titel wieder das Ziel.
Prognose
Ein Blick auf die Sportwetten genügt, um zu wissen wer Favorit ist. Nach den bisher gezeigten Eindrücken sehen auch wir Manchester City als die aktuell stärkere Mannschaft. Deshalb empfehlen wir euch bei den Fußballwettenauf einen Sieg der Guardiola-Truppe zu setzen. Die Quote dafür liegt bei 1.95.
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Einmal tief durchatmen. Nach dem spektakulären Rennen am Hockenheimring wartet nun mit dem Großen Preis von Ungarn das letzte Rennen vor der Sommerpause. Reicht es bei Ferrari endlich für den ersten Sieg oder melden sich die Silberpfeile zurück?
Das 125-jährige Jubiläum hatte sich Mercedes definitiv anders vorgestellt, obwohl das Wochenende so gut begann. Im Qualifying ließen die Silberpfeile mal wieder die Muskeln spielen. Lewis Hamilton sicherte sich die Pole-Position, während Valtteri Bottas auf Platz drei fuhr. Gleich zu Beginn des Rennens gab es dann das gewohnte Bild. Hamilton blieb vorne und Bottas holte sich den zweiten Platz, ehe das Unheil seinen Lauf nahm.
Bei starkem Regen erwischte es zuerst den Briten, der in Kurve 16 die Kontrolle über sein Auto verlor. Mit einem kaputten Frontflügel ging es in die Box, die auf diesen unvorhergesehenen Stopp nicht vorbereitet waren. Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis Hamilton seinen Wagen wieder auf die Strecke steuern konnte. Während Hamilton das Rennen zu Ende fahren konnte, sah dies bei seinem Teamkollegen anders aus.
Auch Bottas verlor die Kontrolle über seinen Wagen und küsste die Mauer. Der Finne hatte dabei nicht so viel Glück wie sein Teamkollege, und musste in der Folge sein Auto abstellen. Hamilton kam als Elfter ins Ziel, profitierte aber von einer Strafe gegen die beiden Alfa Romeos. Am Ende stand Platz neun zu Buche. Für Mercedes war es das schlechteste Teamergebnis seit dem Doppelausfall 2018 in Österreich.
"Es war einfach ein schlechter Tag, ein schlechtes Wochenende. Mehr gibt es nicht zu sagen. Es war einer der schlechtesten Tage, die ich seit langem hatte", sagte der aktuell Führende in der Fahrerwertung nach dem Rennen. Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff fand deutliche Worte. "Für uns war es natürlich katastrophal. Am Anfang haben wir es richtig gut kontrolliert, aber dann sind Fehlentscheidungen zu Unfällen dazugekommen. Und so kann man kein Rennen gewinnen." Was ihm am meisten ärgerte? "Ich kann gar nicht beginnen - alles!"
Trotz des Chaos sind die Silberpfeile weiterhin unangefochten in Führung. Hamilton führt die Fahrerwertung mit 41 Punkten vor seinem Teamkollegen an. In der Konstrukteurswertung liegt der Vorsprung gar schon bei 148 Punkten.
Mit Blick auf das kommende Rennen in Ungarn werden sich die Silberpfeile von einer anderen Seite präsentieren. Die Streckencharakteristik spielt dem britischen Rennstall dabei wieder in die Karten. Nach dem Dämpfer in Deutschland werden sowohl Hamilton als auch Bottas total motiviert in das letzte Rennen vor der Sommerpause gehen.
From Zero to Hero
Es schien so, als würde auch der Große Preis von Deutschland zum erneuten Debakel für Ferrari zu werden. Während in den Freien Trainings noch alles gut aussah, wurde das Qualifying zur absoluten Katastrophe. Sebastian Vettel konnte aufgrund eines Defekts erst gar nicht teilnehmen. Charles Leclerc kam zwar in Q3, konnte dort aber auch keine Runde fahren. Somit gingen die beiden Ferraris von Position 20 bzw. zehn ins Rennen. Die Kritiker schienen mit ihrer Meinung bezüglich Vettel weiteren Nährboden erhalten zu haben.
Im Rennen selbst gab es dann ganz viel Licht, aber auch, aus Ferrari-Sicht, leider wieder Schatten. Vettel konnte aufgrund seines Startplatzes eine riskantere Strategie wählen und schob sich von Runde zu Runde weiter nach vorne. Leclerc zeigte vorne im Feld sein Potential und lieferte sich erneut spannende Duelle mit Max Verstappen um den Sieg, doch neben vielen anderen Fahrern erwischte es auch den jungen Monegassen in Kurve 16. Der Youngster musste nach einem bis dahin starken Rennen sein Auto abstellen.
"Es war kein großer Fehler. Es war ein kleiner Fehler. Ich habe in dieser Saison schon viel größere Fehler gemacht. Dennoch ist der Unfall komplett meine Schuld", sagte der 21-Jährige angesprochen auf seinen Unfall. Vettel auf der anderen Seite profitierte von dem Chaos auf der Strecke. Mit einer fehlerfreien Leistung ging es für ihn, angefeuert von einem fantastischen Heimpublikum, immer weiter nach vorne.
Am Ende sicherte sich der Heppenheimer den zweiten Platz. "Es hat Spaß gemacht, ein unheimlich hartes Rennen. Ich bin einfach happy", sagte er im Anschluss. Auch Teamchef Mattia Binotto zeigte sich zufrieden. "Eine fantastische Leistung von ihm (Vettel, Anm. d. Red.). Das hat er gebraucht, das hat das Team gebraucht."
Trotz der starken Leistung des Deutschen, waren auch wieder die bekannten Schwächen bei der Scuderia zu sehen. Vettel hat vor allem Probleme mit der Pace, die zeitweise unterdurchschnittlich war. Für das kommende Rennen muss sich Ferrari wieder etwas einfallen lassen. Mögliche Updates sind derweil nicht ausgeschlossen.
Der zweite Streich
Der Slogan des Mutterkonzerns hätte an diesem Wochenende wohl nicht besser passen können. Noch besser als Vettel machte es bei den schwierigen Bedingungen nur einer – Max Verstappen. Der Niederländer trotzte dem schlechten Wetter und flog fast wie mit Flügeln ausgestattet über den Hockenheimring. Auch ein Dreher zu Beginn des Rennen konnte ihn nicht aus dem Konzept bringen.
Schon im Qualifying hatte Verstappen angedeutet, dass er mit den Silberpfeilen mithalten kann. Von Platz zwei aus ging es für den 21-Jährigen ins Rennen. Dort verschlief er zwar den Start, arbeitete sich aber kontinuierlich nach vorne. "Es war unglaublich. Ich musste ständig fokussiert bleiben. Wir haben auf Slick gewechselt. Dann kam der 360-Grad-Dreher. Es kam darauf an, wenige Fehler zu machen."
Auch bei seinem Teamkollegen Pierre Gasly sah alles danach aus, als könnte er an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Im Qualifying sicherte sich der Franzose einen starken vierten Platz. Im Rennen offenbarte er aber dann wieder altbekannte Schwächen. Der Red-Bull-Pilot kam mit den schwierigen Bedingungen nicht zu Recht. In der Folge musste er sich durch das Mittelfeld kämpfen, dabei kam es zu einer Kollision mit Alex Albon, die zum Ausscheiden des Franzosen führte.
Die zuletzt schwächer gewordene Kritik an Gasly dürfte nun wieder neu aufkommen. Trotz der schwachen Leistung des Franzosen dürfte man bei Red Bull mit dem Verlauf des Wochenendes zufrieden sein. Der österreichische Rennstall zeigte einmal mehr, dass sie aktuell das bessere Gesamtpaket als Ferrari haben. Auch in Ungarn wird wieder mit ihnen zu rechnen sein.
Vor dem Saisonstart richten sich Anfang der Woche alle Blicke nach München. Mit dem hochkarätig besetzten Audi Cup geht es in die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Wer kann sich bereits in guter Verfassung präsentieren und wer hat bis zum Start der neuen Saison noch einiges an Arbeit vor sich?
"Alarmstufe Rot" titelte die Sportzeitung "As" bereits vor dem Start in die kommende Spielzeit. Nach der 3:7-Klatsche gegen Stadtrivalen Atletico Madrid hängt bei den Königlichen schon jetzt der Haussegen schief. Diese Saison sollte doch alles besser werden, doch Real scheint in der Vorbereitung dort anzuknüpfen, wo sie in der vergangenen Saison aufgehört haben.
Nicht nur die deutliche Niederlage gegen Atletico, sondern auch die Spiele gegen Arsenal (2:2) und Bayern (1:3) zeigen, wie weit die Königlichen aktuell von ihren eigenen Ansprüchen entfernt sind. Bereits über 300 Mio. € wurden in den Kader investiert, aber auch Spieler wie Eden Hazard scheinen noch nicht wirklich angekommen zu sein.
Als würden die zuletzt gezeigten Leistungen Trainer Zinedine Zidane nicht schon genügend Kopfschmerzen bereiten, verletzte sich auch noch Marco Asensio. Der spanische Nationalspieler wird mit einem Kreuzbandriss den Großteil der kommenden Saison verpassen.
Der Audi Cup bekommt dadurch für den spanischen Topclub eine ganz andere Bedeutung. Bereits jetzt ist der Druck immens. Weitere solcher Leistungen wie die gegen Atletico würden noch mehr Unruhe in den Verein bringen. Zidane versucht derweil, Optimismus zu verbreiten. "Ich bin mir sicher, dass diese Mannschaft gute Sachen machen wird, und wir werden das bald sehen."
In der letzten Saison war vor allem der Abgang von Cristiano Ronaldo ein großes Problem der Madrilenen. Der Superstar konnte nicht adäquat ersetzt werden, aber auch die erfahrenen Spieler um Sergio Ramos und Co. wirkten nach vier Champions-League-Siegen in den letzen fünf Jahren satt. Zudem konnte weder Julen Lopetegui noch Santiago Solari die Mannschaft zum Erfolg führen.
Auch nach der Rückkehr von Zidane wurden die Ergebnisse nicht bedeutend besser. Nicht nur aufgrund der bislang gezeigten Leistungen, sondern auch der öffentliche Umgang mit der Personalie Gareth Bale haben dafür gesorgt, dass der Franzose einiges an Zuspruch bei den Fans verloren hat. Beim Audi Cup haben die Königlichen nun die Möglichkeit, versöhnlich in die letzten Wochen vor dem Saisonstart zu gehen.
Warten auf den Umbruch
Spurs-Trainer Mauricio Pochettino dürfte mit dem aktuellen Verlauf der Vorbereitung zufrieden sein. Zum Ende der Asienreise gab es zwar gegen Manchester United eine 1:2-Niederlage, doch vor allem beim 3:2-Sieg über Juventus zeigten sich seine Mannschaft in guter Verfassung. Trotz der dargebotenen Leistungen ist die Lage beim Champions-League-Finalisten der vergangenen Saison angespannt.
Vier Mal in Folge konnte Tottenham mit relativ geringen Mitteln oben in der Premier League mitspielen und auch international für Furore sorgen. In dieser Saison soll nach dem Bau des neuen Stadions endlich wieder Geld in den Kader fließen. Mit der Verpflichtung von Tanguy Ndombele wurde bereits der eigene Transferrekord gebrochen. 60 Mio. € überwiesen die Spurs an Olympique Lyon.
Doch weitere nennenswerte Zugänge sucht man bei den Nordlondonern vergeblich. Da das Transferfenster in England bereits am 9. August schließt, läuft den Spurs die Zeit davon. Die Bemühungen um neue Stars scheinen ins Stocken geraten zu sein. Bleiben die erhofften Neuzugänge aus, dann könnte es die letzte Saison von Pochettino an der White Hart Lane werden.
Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart ist der Audi Cup bereits so etwas wie die Generalprobe für die Spurs. Im ersten Spiel bekommt es die Mannschaft um Kapitän Hugo Lloris gleich mit Real Madrid zu tun. Gute Leistungen könnte vermutlich vorerst die Transferthematik zur Nebensache werden lassen.
Die Form stimmt
Für den deutschen Rekordmeister stehen wichtige Wochen bevor. Den Auftakt macht dabei der Audi Cup. Nach der durchaus erfolgreichen, aber auch strapaziösen USA-Reise beginnt nun die heiße Phase. Das Vorbereitungsturnier in der heimischen Allianz Arena soll als Generalprobe für den Supercup dienen. Der Fokus scheint schon primär auf das Duell am Samstagabend zu liegen. "Wir müssen jedes Mal aufs Neue zeigen, dass wir die Nummer eins sind", gab Robert Lewandowski zu Protokoll.
Das Thema Transferpolitik ist in den letzten Wochen eines der heißesten Themen an der Säbener Straße. Trotz teurer Neuzugänge wie Lukas Hernandez (80 Mio. € von Atletico) und Benajmin Pavard (35 Mio. € vom VfB Stuttgart) ist Kovac mit dem Kader nicht zufrieden. Auch von der groß angekündigten Transfer-Offensive ist noch nicht viel zu spüren. Der Transfer von Wunschspieler Leroy Sane ist ins Stocken geraten und auch bei anderen Transfers hat der FCB nicht das beste Bild abgeben.
"Es wird noch Transfers geben, ganz sicher", versicherte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Bis dahin muss sich Kovac mit dem relativ kleinen Kader zufrieden geben. Vor dem ersten richtigen Pflichtspiel gegen Borussia Dortmund wird noch einiges getestet werden. Kovac wird vermutlich in dieser Saison auf sein favorisiertes 4-3-3 umstellen. Wer dort welche Rolle inne hat dürfte eine spannende Sache werden.
Zurück zu altem Glanz
Die zurückliegende Spielzeit war bei Fenerbahce eine Saison zum vergessen. Der türkische Spitzenklub spielte zwischenzeitlich gegen den Abstieg und musste sich am Ende mit Platz sechs zufrieden geben. Damit ist auch klar, dass die Istanbuler in der kommenden Saison nicht auf internationaler Ebene spielen werden.
In der kommenden Saison will Fener wieder oben angreifen. Dafür wurden bereits Spieler wie Max Kruse oder auch Gary Rodrigues verpflichtet. Weitere Neuzugänge sollen laut Ali Kov folgen. Ganz oben auf der Wunschliste steht demnach Orel Mangala. Der belgische Mittelfeldspieler steht aktuell beim VfB Stuttgart unter Vertrag und soll per Leihe in die türkische Metropole wechseln.
Trotz der vielversprechenden Zugänge, gab es auch einige Abgänge zu verkraften. Eljif Elmas wechselte für 16 Mio. € zum SSC Neapel. Außerdem wurden viele erfahrene Spieler abgegeben, darunter Roberto Soldado, Mathieu Valbuena, Andrew Ayew oder auch Martin Skrtel.
Während die Offensive gut aufgestellt zu sein scheint, sieht dies in der Defensive anders aus. Bereits in der vergangenen Saison war dies eine der großen Schwachstellen bei Fener. Mit Blick auf den Saisonstart dürfte sich dort noch einiges tun.
Die Vorbereitung lief bislang relativ ordentlich. Lediglich gegen die Hertha gab es in der vergangenen Woche eine 1:2-Niederlage, ansonsten wusste Fenerbahce durchaus zu überzeugen. Bis zum Auftakt in die neue Saison sind es noch gut drei Wochen (18.8).
Für die Mannschaft von Phillip Cocu warten beim Audi Cup die ersten Härtetests. Mit von der Partie werden auch zahlreiche türkische Anhänger sein. Fener geht bei den Fußballwetten trotzdem als klarer Außenseiter in das Turnier. Daneben warten natürlich noch weitere spannende Sportwetten auf euch.
Bevor der DFB-Pokal auf dem Programm steht, geht es für die Eintracht noch um den Einzug in die nächste Runde der Europa-League-Qualifikation. Das Hinspiel konnten die Hessen bereits erfolgreich gestalten, nun soll im Rückspiel alles klar gemacht werden.
Dass es ein langer und beschwerlicher Weg für die Eintracht nach Europa wird, war den meisten bewusst. Gleich im Hinspiel war den Frankfurtern dies auch schon anzumerken. Während Luca Torro die Hessen früh in Führung brachte, war es Mikhel Ainsalu, der aus dem nichts den Ausgleich für die Esten besorgte. In der Folge dominierte die Mannschaft von Adi Hütter das Geschehen, konnte aber aus den hohen Ballbesitzwerten kein Kapital schlagen.
Mit Beginn des zweiten Durchgangs wurde die SGE dann zwingender, doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Erst in der 71. Minute sorgte Neuzugang Dejan Joveljic mit seinem ersten Pflichtspieltreffer im Dress der Eintracht für die Führung und den schlussendlichen Endstand. Davor hatten die Frankfurter aber noch einmal Glück, dass Erik Sorgas Schuss in der 78. Minute nur die Latte traf.
Nach drei Wochen Vorbereitung war der Eintracht anzumerken, dass sie noch nicht im Rhythmus waren. Dazu wiegen natürlich die Abgänge von Luka Jovic, Sebastien Haller, Kevin Trapp und Martin Hinteregger schwer. Ende der Woche konnten die Hessen aber einen Rückkehrer im Kader begrüßen. Nach langen Verhandlungen wechselte Sebastian Rode von Borussia Dortmund zurück in die hessische Metropole.
Für das Rückspiel wird Rode aber aufgrund seiner Verletzung noch keine Option sein. Vor der wichtigen Partie am Donnerstagabend tankten die Eintracht-Spieler am Wochenende noch einmal ordentlich Selbstvertrauen. Beim Testspiel gegen den FC Wels gab es einen 7:0-Kantersieg.
Die anstehende Partie steht ganz im Zeichen des DFB-Pokals. Mit einer guten Leistung im Rückspiel soll der Schwung mitgenommen werden. Machen die Hessen den Einzug in die nächste Runde perfekt, wartet dort mit MOL Vidi oder dem FC Vaduz ein ganz anderes Kaliber. Die Qualität für den Einzug in die Gruppenphase haben die Frankfurter allemal, nur der Weg dorthin wird kein einfacher werden.
Mission Impossible
Allein das Erreichen der zweiten Qualifikationsrunde ist für Flora Tallinn schon ein großer Erfolg, so konnte der Verein bislang nie über die 1. Runde hinauskommen. Das 4:2 nach Hin- und Rückspiel in der ersten Runde gegen Radnicki Nis war deshalb fast eine Sensation. Im Hinspiel gegen Frankfurt konnte sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Henn teuer verkaufen. Mit etwas Glück wäre sogar ein Unentschieden möglich gewesen.
Trotz der gezeigten Leistungen gehen die Esten auch als klarer Außenseiter in das Rückspiel. In der Commerzbank-Arena muss Flora mindestens zwei Tore schießen, um eine Chance auf die nächste Runde zu haben. Dies scheint eine fast unmögliche Aufgabe zu werden.
Nicht nur europäisch konnte man sich bislang stark verkaufen. Auch in der Liga ist die Ausgangslage mehr als gut. Nach 20 Spieltagen steht Flora, mit zwei Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger auf dem Konto, an der Tabellenspitze. Der zwölfte Meistertitel ist in greifbarer Nähe. Vor allem die starke Defensive der Esten hat großen Anteil an diesem Erfolg. Lediglich 14 Gegentreffer musste Flora in der laufenden Saison hinnehmen.
Mit den Eindrücken aus dem Hinspiel wird die Henn-Elf im Rückspiel sich wahrscheinlich vermehrt auf das Verteidigen konzentrieren, um dann gefährliche Konter zu setzen. Der Einzug in die 3. Qualifikationsrunde wäre der größte internationale Erfolg für die Esten.
Prognose
Schaut man auf die Quoten bei den Sportwetten so dürfte es eigentlich keinen Zweifel am Einzug der Frankfurter in die nächste Runde geben. Auch wir schließen uns dieser Meinung an und gehen davon aus, dass die SGE mit einem deutlichen Sieg die Pflichtaufgabe im Rückspiel meistern wird. Für eine Wette auf Handicap (0:3) bekommt ihr eine starke Quote von 1.75.
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1.FC Köln: Alle Wettquoten, Prognosen und Gewinnchancen
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Kölns Mannschaft 2019/20
Nach einem Jahr Abstinenz kehrt der FC in dieser Saison in die Bundesliga zurück. Die vergangene Zweitliga-Spielzeit konnten die Kölner souverän an der Tabellenspitze beenden. In der Bundesliga wird es für die Geißböcke erst mal darum gehen, den direkten Wiederabstieg zu vermeiden. Für dieses Ziel haben die Kölner schon einige neue Spieler präsentieren können.
Die Position des Top-Einkaufs teilen sich Ellyes Shiri aus Montpellier und Sebastian Bornauw aus Anderlecht, für eine Ablösesumme von jeweils 6 Mio. €. Mit Birger Verstraete defensive Mittelfeldspieler wurde ein defensiver Mittelfeldspieler für eine Ablöse von 3,50 Mio. € vom KAA Gent geholt. Ein weiterer Mann für die Defensive ist Kingsley Ehizibue. Der Rechtsverteidiger kommt aus der Niederlande von PEC Zwolle und kostet die Kölner 2 Mio. € Ablöse.
Noch während der vergangenen Zweitligasaison wurde bereits Kingsley Schindler ablösefrei von Holstein Kiel verpflichtet. Der schnelle Außenbahnspieler soll das dem FC mehr Möglichkeiten in der Offensive bieten.
Auch bei den Abgängen gab es beim FC schon etwas zu vermelden. Der in der vergangenen Saison an Amiens ausgeliehen Serhou Guirassy wechselt für 6 Mio. € fest in die Ligue 1.
Der Vertrag von Johannes Geis wurde nicht verlängert. Der ehemalige deutsche Nationalspieler geht zum Club aus Nürnberg. Mit Tim Handwerker verlässt ein langjähriger Kölner den Verein. Der 21-Jährige wechselt für 300.000€ zum 1.FC Nürnberg. Linksverteidiger Jannes Horn wechselt auf Leihbasis zu den Niedersachsen aus Hannover und Frederik Sörensen wechselt ebenfalls auf Leihbasis zu den Young Boys Bern. Matthias Lehmann hingegen beendet seine Karriere.
Kölns Top-Torschütze der letzten Saison?
Simon Terodde – 33 Tore
Jhon Cordoba – 21 Tore
Dominick Drexler – 11 Tore
Jonas Hector – 6 Tore
Anthony Modeste – 6 Tore
Rekord-Torschützen der Kölner
Hannes Löhr – 211 Tore
Dieter Müller – 207 Tore
Christian Müller – 161 Tore
Hans Schäfer – 153 Tore
Pierre Littbarski – 139 Tore
Wem gehört der 1.FC Köln?
Der 1. FC Köln beschloss auf der Mitgliederversammlung am 6. März 2002 die Ausgliederung der Profiabteilung. Der e.V. hält dabei 100% des Stammkapitals an der KGaA.
Interims-Präsident des Vereins ist seit März 2019 Stefan Müller-Römer.
Die größten Rivalen von Köln
Der größte Rivale der Kölner ist Borussia Mönchengladbach. Die Spiele der beiden Vereine werden Rheinisches Derby genannt und gehört zu den traditionsreichsten Derbys im deutschen Fußball. Vor allem in der Ultra-Szene werden die Duelle als sehr wichtig angesehen. In den letzten Jahren kam es daher auch häufiger zu gewaltsamen Auseinandersetzungen der beiden verfeindeten Fanlager.
Wer verdient am meisten und wie viel ist der Klub wert?
Das Durchschnittsgehalt der Kölner liegt bei 800.000€. Topverdiener der Bremer ist dabei Jonas Hector mit einem kolportierten Jahresgehalt von 2 Mio. €.
Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es leider keine genaue Angabe, wie viel der 1. FC Köln wert ist.
Was waren die größten Momente und Erfolge?
Die größten Erfolge der Kölner liegen schon eine Zeit lang zurück. Von den 1960ern bis zu den 1980ern gehörte der FC zu den ganz großen Fußballvereinen in Deutschland. In diesem Zeitraum konnten die Geißböcke drei Mal Deutscher Meister und vier Mal DFB-Pokal-Sieger werden. Dazu stand der FC in der Saison 1985/86 im Finale des UEFA-Pokals. Im Finale mussten sich die Kölner dort aber mit 5:3 nach Hin- und Rückspiel geschlagen geben.
In den letzten Jahren waren die Kölner meist als Fahrstuhlmannschaft bekannt und pendelten hauptsächlich zwischen der Ersten und Zweiten Liga.
Köln Fan Profil
Der 1.FC Köln gehört mit über 107.000 eingetragenen Mitgliedern zu den größten deutschen Vereinen. Auch deshalb gehört die Fanszene in Köln zu den aktivsten in ganz Deutschland.
Vor allem die Ultragruppierungen der Kölner sind bekannt, auch wenn der Ruf eher zweifelhafter Natur ist. Die größte und bekannteste dürfte die "Wilde Horde" sein. 1996 gegründet ist die Fangruppe einer der Aktivposten in der Südkurve. Bundesweit gesehen hat der FC mit die größte Ultraszene.
Das Rheinenergiestadion
Für die Fußballweltmeisterschaft 2006 plante die Stadt Köln ein neues Stadion. Nach einer Bauzeit von 30 Monaten und Baukosten von 117,5 Mio. € wurde das Stadion am 31. Januar beim Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach eröffnet.
Das Stadion hat eine Kapazität von 50.000 Plätzen. Neben Spielen der Fußballweltmeisterschaft 2006, werden auch Partien der Europameisterschaft 2024 ausgetragen.
Die größten Köln-Legenden
In der langen und ruhmreichen Vereinsgeschichte des 1. FC Kölns gibt es einige namhafte Spieler und Trainer, die in diese Liste gehören.
Im Tor muss natürlich Toni Schumacher genannt werden. Der aktuelle Vizepräsident des Vereins spielte von 1972 bis 1987 in insgesamt 422 Spielen für den FC. Während seiner Zeit bei den Geißböcken war er unumstritten der beste deutsche Torhüter und konnte auch mit der Nationalmannschaft großer Erfolge, wie den EM-Titel 1980 einfahren.
Im Mittelfeld kommt keiner an Pierre Littbarski vorbei. Wie auch Schumacher, spielte "Litti" in den 70ern und 90ern für die Kölner. In 406 Spielen gelangen ihm 139 Tore, was ihn aktuell zum fünftbesten Torschützen in der Kölner Vereinsgeschichte macht.
Trotz seiner vergleichsweise kurzen Zeit, hat sich Dieter Müller ganz klar als Legende im Sturm der Geißböcke etabliert. In neun Jahren und 248 Spielen erzielte der zweimalige Torschützenkönig der Bundesliga 159 Treffer.
Bei den Trainern führt kein Weg an Hennes Weisweiler vorbei. Der Erfolgstrainer konnte in seinen drei Amtszeiten bei den Kölnern große Erfolge feiern. Unter ihm gelang den Kölnern 1978 mit dem Gewinn des Doubles den größten Triumph der Vereinsgeschichte.
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Die Formel 1 setzt ihre Europatournee fort und macht Halt in Deutschland. Am Wochenende duelliert sich die Elite des Motorsports auf dem Hockenheimring. Kann Sebastian Vettel beim Heimrennen endlich wieder zurück in die Spur finden oder setzt sich Mercedes wieder durch?
Es war die erwartete Dominanz beim Heimrennen in Silverstone. Nach dem Ausrutscher in Spielberg zeigten Valtteri Bottas und Lewis Hamilton wieder ihre Klasse. Bereits im Qualifying ließen die Silberpfeile der Konkurrenz keine Chance. Bottas sicherte sich die Pole-Position, während sich Hamilton vorerst mit Startplatz zwei zufrieden geben musste.
Im Rennen gab es dann einen packenden Zweikampf zwischen den beiden Teamkollegen, den am Ende Hamilton für sich entscheiden konnte. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolf war erfreut über das Duell seiner beiden Fahrer. "Das war gut – faires Racing, denke ich, und spannend."
Zum wiederholten Mal zog der Finne gegen seinen Teamkollegen den Kürzeren. Mit nunmehr 39 Punkten Vorsprung ist der Kampf um die Weltmeisterschaft zwar noch nicht vorbei, aber eine Vorentscheidung scheint sich anzubahnen. Einen Einbruch wie im letzten Jahr fürchtet Bottas aber nicht. "Abhaken, daraus lernen was auch immer ich kann, in Deutschland gewinnen", lautet sein Plan für Hockenheim.
Für Hamilton war das Rennen in Silverstone natürlich ein ganz besonderes. Umso enttäuschter war es für ihn, dass es im Qualifying nur für den zweiten Platz reichte. Am Ende revidierte er den kleinen Patzer und sicherte sich souverän den Sieg. "Ich kann nicht sagen, wie stolz ich bin. Man denkt, man kann sich an so etwas gewöhnen, nein, es ist jedes Mal wie das erste Mal. Du musst einfach an dich und deine Fähigkeiten glauben", sagte der Brite nach seinem Heimrennen.
Es war bereits der siebte Sieg im zehnten Rennen für den amtierenden Weltmeister. Im Rennen profitierte Hamilton von einer Safety-Car-Phase. Trotz allem zeigte der 34-Jährige eine fehlerfreie Leistung. Mit dem Sieg rückt er seinem sechsten WM-Titel ein gutes Stück näher.
Auch in der Konstrukteursmeisterschaft ist die Sache weiterhin klar. Mercedes hat bereits 164 Punkte Vorsprung vor Ferrari. Die Chancen, dass es noch einmal spannend wird, sind mehr als nur gering. Schaut man auf die Sportwetten, dann dürfte eigentlich klar sein, wer am Wochenende wieder Favorit auf den Sieg ist.
Was ist bloß mit Vettel los?
Auch in Silverstone fügt Vettel seiner schwachen Saison ein weiteres Kapitel hinzu. Bereits im Qualifiying lief es alles andere als gut für den Deutschen. Am Ende musste er sich mit dem fünften Platz in der Startaufstellung zufrieden geben. Beim Start machte er zwar einen Platz gut und war zwischenzeitlich auf dem Weg aufs Podium, doch dann kam es zu einer Kollision mit Red-Bull-Pilot Max Verstappen.
Vettel verkalkulierte sich und fuhr dem Niederländer hinten drauf. Der Heppenheimer musste daraufhin an die Box und beendete das Rennen auf Platz 15. "Ich dachte, ich hätte eine Chance auf der Innenseite, war dann aber zu dicht und zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren", sagte Vettel, der sich nach dem Rennen auch bei Verstappen entschuldigte.
Ganz anders sieht es aktuell bei seinem Teamkollegen Charles Leclerc aus. Der Monegasse bestätigte seine Form der letzten Rennen. Mit seinem alten Rivalen aus dem Kartsport lieferte er sich, wie schon in Spielberg, packende Rad-an-Rad-Duelle, die dieses Mal weniger kontrovers waren wie noch zuvor in Österreich.
Trotz eines missglückten Boxenstopps, den der Monegasse mit den Worten "Wie zur Hölle haben wir den Platz verloren" kommentierte, reichte es am Ende mit Platz drei für einen erneuten Platz auf dem Podium. Aber auch in Silverstone merkten die Ferraris wieder den Druck von Red Bull.
Beide Mannschaften scheinen aktuell fast auf einem Niveau zu sein. Dies weiß auch Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. "Ich denke, unsere Packages liegen sehr dicht beieinander. Das haben die letzten paar Rennen gezeigt", sagte er mit Blick auf das kommende Rennen in Deutschland.
Das Ende des Ein-Mann-Teams?
Der Knoten bei Red Bull ist endlich geplatzt. Die Rede ist nicht von Max Verstappen, sondern von seinem Teamkollegen Pierre Gasly. Der Franzose konnte in Silverstone seine starken Leistungen aus dem Qualifying bestätigen und mit Platz vier seine bestes Saisonergebnis holen. Die Ansage von Sportchef Helmut Marko scheint Wirkung gezeigt zu haben.
Dabei muss natürlich auch erwähnt werden, dass Verstappen aufgrund des Unfalls keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung hatte. Am Ende musste sich der Niederländer mit dem fünften Platz begnügen. Aber auch in Silverstone wurde wieder einmal klar, dass es die Red Bull mittlerweile mit den Ferraris aufnehmen können.
Der Kampf um den zweiten Platz, hinter den schier unbesiegbaren Mercedes, ist offen wie lange nicht mehr. Auch auf dem Hockenheimring hat der österreichische Rennstall wieder gute Chancen. In der Fahrerwertung konnte Verstappen seinen Vorsprung auf Sebastian Vettel sogar noch weiter ausbauen. Mittlerweile beträgt dieser 13 Punkte.
Die breite Strecke in Deutschland bietet wieder sehr viel Platz für spannende Überholmanöver. Es ist daher gut möglich, dass dem Duell Verstappen vs. Leclerc ein weiteres Kapitel hinzugefügt wird – die Rennsportfans am Hockenheimring hätten natürlich nichts dagegen.
Am Wochenende geht es endlich wieder los! Die 2. Bundesliga steht in den Startlöchern. Der Aufstieg wird in diesem Jahr so schwer werden, wie lange nicht mehr. Gleich zu Beginn kommt es zu einem echten Kracher. Wer kann sich nach der intensiven Vorbereitung in guter Form präsentieren?
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Gleich drei Bundesliga-Absteiger sind in dieser Saison in der Zweiten Liga dabei. Dazu kommt ein Traditionsverein aus dem Norden, der unbedingt wieder zurück zu altem Glanz möchte. Die Saison 2019/20 verspricht Spannung pur. Wir haben uns vorab mit den möglichen Aufstiegskandidaten auseinandergesetzt.
VfB Stuttgart
Am Ende hat es für den VfB nicht gereicht. In zwei packenden Relegationsspielen mussten sich die Schwaben gegen Union Berlin geschlagen geben und den erneuten Gang in die zweite Liga antreten. Mit dem größten Etat und dem stärksten Kader in der Zweiten Liga wollen die Stuttgarter den direkten Wiederaufstieg schaffen, doch die Aufgabe wird alles andere als leicht werden.
Für das Saisonziel haben die Stuttgarter einen Umbruch eingeleitet. Mit Phillip Klement wurde einer der besten Zweitligaspieler der vergangenen Saison für 2.5 Mio. € vom SC Paderborn verpflichtet. Die gleiche Ablöse kostete auch Sasa Kalajdzic. Der großgewachsene Stürmer kommt aus Österreich von Admira Wacker Mödling zu den Schwaben.
Dazu konnten mit Torhüter Gregor Kobel und Pascal Stenzel zwei bundesligaerfahrene Spieler ausgeliehen werden. Mit Tanguy Couliblay von Paris Saint Germain und Mateo Klimowicz von Instituto AC wurden zudem zwei Spieler mit großem Entwicklungspotenzial in den Verein geholt.
Auch bei den Abgängen war schon einiges los im Schwabenland. Benjamin Pavard verlässt den Verein für 35 Mio. € in Richtung München, während es Rekordeinkauf Ozan Kabak nach nur einem halben Jahr für 15 Mio. € zum FC Schalke 04 zieht. Die Nummer eins der vergangenen Saison, Ron-Robert Zieler, verlässt den VfB ebenfalls und schließt sich für eine Ablöse von 750.000€ Hannover 96 an.
Um den Umbruch weiter voranzutreiben, wurden auch erfahrene Spieler abgegeben. Christian Gentner, Andreas Beck und Dennis Aogo haben den Verein bereits verlassen. Dazu sollen Anastasios Donis, Marcin Kaminski, Timo Baumgartl und Nicolas Gonzalez noch folgen.
Nicht nur der Kader wurde neu gestaltet, auch auf der Trainerposition haben sich die Stuttgarter nach dem Abstieg neu orientiert. Aus Kiel kommt Tim Walter. Der 43-Jährige soll den VfB zurück in die Erste Liga führen.
Trotz der hohen Transferaktivitäten ist schon jetzt klar, dass die Stuttgarter vor allem in der Breite wahnsinnig gut aufgestellt sind. Aktuell ist fast jede Position doppelt besetzt. Die Qualität der Schwaben blitzte auch schon in der Vorbereitung auf. In sieben Vorbereitungsspielen kassierte der VfB lediglich gegen Winterhur und die Young Boys aus Bern eine Niederlage.
Die Generalprobe in der vergangenen Woche gegen den SC Freiburg konnte die Elf von Tim Walter mit einem 4:2-Sieg erfolgreich gestalten. Einziger Wehrmutstropfen war die schwere Verletzung von Neuzugang Sasa Kalajdzic. Der junge Österreicher wird für sechs bis acht Monate fehlen. "Das ist eine extrem bittere Nachricht für Sasa Kalajdzic und natürlich auch für uns", sagte Sportdirektor Sven Mislintat.
Ob die Schwaben aufgrund der Verletzung noch einen Ersatz verpflichten werden, ist aktuell noch offen. Trotz der schlechten Nachricht überwiegt das Positive in Stuttgart. Nach der guten Vorbereitung soll direkt im Auftaktspiel ein Ausrufezeichen gesetzt werden. Am Freitagabend steht das Absteigerduell gegen Hannover 96 auf dem Programm. Für beide Mannschaften geht es darum, früh die Weichen in Richtung Wiederaufstieg zu stellen. Alles andere als die Rückkehr in das Oberhaus des deutschen Fußballs wäre für die Verantwortlichen der Schwaben nicht tragbar.
Hannover 96
Hannover hat eine Saison des Grauens hinter sich und leitete ebenso wie Stuttgart einen Umbruch ein. Auf der Trainerposition wurde mit Mirko Slomka ein alter Bekannter geholt, der den Verein bereits von 2010 – 2013 trainierte. Mit ihm am Ruder soll der direkte Wiederaufstieg in Angriff genommen werden.
Aber nicht nur beim Personal an der Seitenlinie wurden Veränderungen vorgenommen, auch der Kader präsentiert sich vor Saisonbeginn mit einigen Änderungen. Marvin Ducksch kommt für 1.75 Mio. € aus Düsseldorf, Marcel Franke konnte für 1.50 Mio. € aus Norwich nach Niedersachen geholt werden. Dazu kehrt Ron-Robert Zieler für 750.000 € zu seinem alten Verein zurück. Neben Ducksch wurde auch Cedric Teuchert für die Offensive geholt. Der 22-Jährige kommt per Leihe vom Bundesligisten Schalke 04.
Die beiden wichtigen Mittelfeldspieler Marvin Bakalorz und Edgar Prib sind entgegen vieler Erwartungen dem Verein treu geblieben und sorgen für eine erfahrene Reihe vor der Abwehr. Apropos Defensive, die 96er wollen unbedingt noch die Innenverteidigung verstärken, müssen aber vorher noch auf Abgänge hoffen.
Den Verein bislang verlassen haben Ihlas Bebou (8.50 Mio. € zu Hoffenheim), Niclas Füllkrug (6.50 Mio. € zu Werder Bremen), Noah Sarenren Bazee (1.70 Mio. € zu Augsburg) und die erfahrenen Pirmin Schwegler (ablösefrei zu Western Sydney) und Oliver Sorg (Ablösefrei zu Nürnberg). Dazu gelten Walace, Jonathas und der Japaner Genki Haraguchi als Verkaufskandidaten.
Das letzte Testspiel lief dabei noch nicht nach den Vorstellungen von Mirko Slomka. Gegen den niederländischen Erstligisten FC Groningen gab es eine 0:1-Niederlage. Trotzdem blickt Kapitän Marvin Bakalorz dem Saisonauftakt positiv entgegen. "Ich habe ein gutes Gefühl bei der Mannschaft."
Hannover ist vor dem ersten Spiel am Freitagabend gegen den VfB Stuttgart schwierig einzuschätzen. Die Mannschaft hat ganz klar das Potenzial, um ganz vorne mitzuspielen. Dies ist auch anhand der relativ geringen Bundesliga-Quote von 4.50 zu erkennen.
Hamburger SV
Der HSV sollte als abschreckendes Beispiel für die aktuellen Bundesliga-Absteiger dienen. In der vergangen Saison mussten die Rothosen zum ersten Mal den Gang in die zweite Liga antreten. Dabei war das Ziel natürlich mehr als deutlich, der direkte Wiederaufstieg sollte es sein. In der Hinrunde an der Spitze, fielen die Hamburger nach einer katastrophalen Rückrunde noch auf Rang vier zurück. Das zweite Jahr Zweitklassigkeit steht den Hanseaten bevor. Mal wieder wurde beim HSV, wie in den letzten Jahren schon häufiger versucht, ein Umbruch eingeleitet.
Hannes Wolf, der mit großen Ambitionen nach Hamburg gekommen war, musste ebenso wie Sportdirektor Ralf Becker seinen Hut nehmen. Als Ersatz wurde mit Dieter Hecking ein ganz erfahrener Trainer in den Volkspark geholt. Zudem konnte Jonas Boldt als Sportdirektor verpflichtet werden.
Neben der neuen sportlichen Leitung wurde auch ordentlich am Kader gebastelt. Gleich neun Neue wurden nach Hamburg geholt. Darunter Spieler mit sehr viel Zweitligaerfahrung wie: David Kinsombi ( 3 Mio. € von Holstein Kiel), Tim Leibold (1.80 Mio. €), Ewerton (2 Mio. € beide aus Nürnberg), Lukas Hinterseer, Jan Gyamerah (beide ablösefrei aus Bochum), Sonny Kittel (ablösefrei aus Ingolstadt) und Jeremy Dudziak (ablösefrei von St. Pauli).
Mit Pierre-Michel Lasogga (wechselt zu Al Arabi) und Lewis Holtby wurden zwei Großverdiener von der Gehaltsliste gestrichen. Der wohl schmerzhafteste Abgang ist der von Douglas Santos. Der beste Linksverteidiger der zweiten Liga wechselt für 12 Mio. € nach Russland zu Zenit St. Petersburg. Mit Jann-Fiete Arp geht das wohl größte HSV-Talent der letzten Jahre für 3 Mio. € zum Rekordmeister nach München.
In den Vorbereitungsspielen haben die Hamburger schon angedeutet, was die neue Mannschaft zu leisten im Stande ist. Das größte Problem der Hecking-Elf ist bislang noch die schwache Chancenverwertung, deshalb soll dort unbedingt noch nachgebessert werden. Dabei ist Martin Harnik ins Blickfeld gerückt. Der mittlerweile 32- Jährige soll die erhoffte Verstärkung werden – einziger Knackpunkt ist sein aktuelles Gehalt bei Werder Bremen.
Auch in der Innenverteidigung soll noch mindestens ein Spieler kommen, der als Ersatz für den verletzungsanfälligen Kyriakos Papadopoulos fungieren soll. Ganz oben auf der Wunschliste steht dabei Timo Letschert von Sassuolo Calcio. Der Niederländer weilte bereits in der Hansestadt und könnte sich einen Wechsel durchaus vorstellen.
Neben den geplanten Neuzugängen sollen auch noch einige Spieler den HSV verlassen. Namentlich sind dies: Gotoku Sakai, Berkay Özan, Julian Pollersbeck, David Bates, Tatsuya Ito und Vasilije Janjicic. Vor dem Auftaktspiel am Sonntagmittag im Volksparkstadion könnte es somit noch die eine oder andere Veränderung im Kader der Rothosen geben.
Im Gegensatz zur vergangenen Saison scheint in diesem Jahr die Euphorie bei den Hamburgern verflogen zu sein. Gerade einmal 30.000 Karten sind bislang für das erste Heimspiel gegen Darmstadt verkauft worden. Es scheint, als wäre die Geduld der Fans langsam am Ende. Die Erwartungen in dieser Spielzeit sind trotzdem die Gleichen, wie in der Vergangenen.
In gewisser Weise ist es eine Eine Do-or-Die-Saison für den HSV. Eine weitere Saison im deutschen Unterhaus ist für den Verein nur schwer zu stemmen. Trainer Dieter Hecking scheint nicht ganz unzufrieden mit dem Verlauf der Vorbereitung zu sein, auch wenn die Rothosen im letzten Vorbereitungsspiel gegen den RSC Anderlecht eine 2:0-Führung verspielten. "Das Große und Ganze passt."
1.FC Nürnberg
Nach dem Aufstieg in der vergangenen Saison, wurde es für die Nürnberger die erwartet schwere Saison. Vor allem mangelnde Erfahrung und Cleverness waren ein großes Problem des Clubs. Auch wenn es nach dem Trainerwechsel unter Boris Schommers besser wurde, reichte es am Ende nicht. Schommers wird aber nicht als Trainer in die kommende Zweitligasaison gehen. Von Atromitos Athen wurde Damir Canadi als Cheftrainer für die kommende Spielzeit vorgestellt.
Im Vergleich zu den drei anderen großen Vereinen haben die Nürnberg nicht die gleichen finanziellen Rahmenbedingungen. Trotzdem war der Club bereits fleißig auf dem Transfermarkt aktiv. So verstärkte man sich vor allem in der Offensive mit Spielern wie Nikola Dovedan (für 2.50 Mio. € aus Heidenheim), Iuri Medeiros (für 2 Mio. € aus Lissabon), Robin Hack (für 500.000€ aus Hoffenheim), Fabian Schleusener (für 450.000€ aus Freiburg) und Felix Lohkemper (ablösefrei aus Magdeburg).
Auch in der Defensive haben sich die Nürnberger bereits verstärken können. Asger Sörensen (für 500.000€ aus Salzburg), Tim Handwerker (für 300.000€ aus Köln) und Oliver Sorg (ablösefrei aus Hannover) wurden für die kommende Saison verpflichtet.
Mit Eduard Löwen (7 Mio. € zu Hertha BSC), Ewerton (2 Mio. € zu Hamburg) und Tim Leibold (1.80 Mio. € ebenfalls zu Hamburg) hat der Club gleich drei ganz wichtige Spieler abgeben müssen. Zu dem lief die Leihe vom starken Matheus Pereira ab. Aufgrund der finanziellen Situation der Franken war eine Weiterverpflichtung nicht möglich.
Trotz der Abgänge präsentierte sich der Club in der Vorbereitung stark in Form. Gegen Paris Saint Germain gab es eine überzeugende Generalprobe. Dem französischen Starensemble von Thomas Tuchel konnten die Nürnberger ein 1:1 abtrotzen. Canadi zeigte sich zufrieden mit der Verfassung vor dem Ligastart. "Wir haben einen Umbruch eingeleitet und wollen eine Mannschaft aufbauen, die stabil ist."
Die Geheimfavoriten
Wer kann für die Überraschung in dieser Saison sorgen und in die Fußstapfen vom SC Paderborn treten? Holstein Kiel ist es durchaus zuzutrauen, das die Mannschaft aus dem hohen Norden ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden wird. Trotz der Abgänge von wichtigen Spielern wie David Kinsombi oder auch Kingsley Schindler sollte man mit der Mannschaft von Neu-Trainer Andre Schubert rechnen.
Eine ähnliche Ausgangslage gibt es auch bei den Heidenheimern. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt möchte an die Leistung der vorherigen Saison anknüpfen, muss aber auch den Abgang von wichtigen Leistungsträgern wie Robert Andrich und Nikola Dovedan kompensieren. Trotz allem scheinen die Heidenheimer durchaus die Qualität zu haben oben mitzuspielen.
Den SV Darmstadt 98 haben vielleicht die wenigsten auf dem Zettel, wenn es um den Aufstieg geht. Dennoch haben die Hessen in diesem Jahr durch punktuelle Verstärkungen noch einmal an Qualität dazu gewonnen. Gelingt den 98ern der Saisonstart, ist bei der Mannschaft von Trainer Dimitrios Grammozis vieles möglich.