Im Jahr 2017 nahm der deutsche Rekordmeister gut 70 Millionen Euro in die Hand und eröffnete schließlich am 1. August 2017 das neue Nachwuchsleistungszentrum, den sogenannten FC Bayern Campus. Ein Ort, an dem alle Nachwuchsmannschaften des FC Bayern trainieren, soll dafür sorgen, dass wieder mehr Jugendspieler den Sprung zu den Profis schaffen. Uli Hoeneß, der damalige Präsident des FC Bayerns, will dadurch der Entwicklung des Transferwahnsinns und der völlig realitätsfernen Ablösesummen entgegenwirken.

 

Das Ziel ist klar: Die Jugend fördern und den neuen David Alaba oder Thomas Müller finden. Jochen Sauer, Leiter des NLZ erklärte kurz nach der Eröffnung des Bayern Campus, dass sie zu den Top Fünf Nachwuchsleistungszentren in Europa gehören wollen. Die traurige Wahrheit ist aber auch, dass es bis jetzt nur einige wenige Jugendspieler in die Profimannschaft des FC Bayern geschafft haben.

Erst unter der Trainerära Hansi Flick kam es dazu, dass sich seit langem mal wieder ein Nachwuchsspieler als echte Alternative beim deutschen Rekordmeister festspielte. Mittlerweile heißt der Trainer bei den Bayern Julian Nagelsmann und unter seiner Führung haben noch weitere Nachwuchsspieler den Sprung zu den Profis geschafft. Doch wie weit sind diese Spieler von einem Stammplatz entfernt? Wer schafft es sich bei einem Weltverein wie Bayern zu etablieren? 888sport zeigt es Euch!

Jamal Musiala

Die Qualität der Bayern im Offensivbereich ist unvergleichbar und sucht weltweit seinesgleichen, umso erstaunlicher ist es, dass es Jamal Musiala schaffte, sich bei den Bayern als echte Alternative anzubieten und in seiner Zeit auch mal Starspieler wie Kingsley Coman, Serge Gnabry oder Leroy Sané auf die Bank verdrängte.

Musiala


Unter Hansi Flick, seinem Förderer, der ihm auch zu seinem Profidebüt im Juni 2020 verhalf, sammelte er stolze 26 Einsätze und erzielte dabei auch noch beeindruckende sechs Tore. Hansi Flick beschreibt den vielseitig einsetzbaren Offensivkünstler als besonders spielintelligent und schätzt ganz besonders dessen Fähigkeiten ein Spiel zu lesen, Bälle zu klauen und sich auf engem Raum durchzusetzen. Die Anerkennung und Wertschätzung Flicks gepaart mit den Scorerpunkten aus seiner ersten Profisaison sprechen eine deutliche Sprache.  

 

Die aktuelle Saison unter Neutrainer Julian Nagelsmann läuft eher durchwachsen. Zu Beginn der Saison sammelte Musiala zwar in zehn Pflichtspielen stolze vier Tore und drei Vorlagen und verdrängte dadurch Leroy Sané, aber gerade in den letzten Spielen sammelte er weniger Einsatzzeiten und musste sich oftmals nur mit der Jokerrolle begnügen.

Jedoch kann man Musiala diesbezüglich nur wenig vorwerfen, da die Offensive des deutschen Rekordmeisters zurzeit läuft wie ein Uhrwerk, insbesondere Leroy Sané steigerte sich seit dem verhängnisvollen Kölnspiel (Sané wurde von Fans ausgepfiffen; Bayern gewann 3:2) extrem. Die momentane Offensivstärke der Bayern liefert Nagelsmann deswegen nur wenige Gründe dieses System zu ändern.  

Julian Nagelsmann begründet die momentane Jokerrolle des Offensivkünstlers damit, dass dieser noch kein austrainierter Athlet sei und er (Nagelsmann) ihn langsam reifen lassen will. Diese Aussage von Nagelsmann wird von der Tatsache gestützt, dass die Vereinsverantwortlichen des FC Bayern relativ schnell mit ihrem Ausnahmetalent einen langfristigen Vertrag bis 2026 ausgehandelt haben.  Diese vorzeitige Vertragsverlängerung spiegelt auch das Vertrauen der Verantwortlichen in Musiala wider. Zusätzlich sprechen mehrere Nominierung Musialas zur deutschen Nationalmannschaft durch seinen alten Förderer Hansi Flick auch nochmal für die Qualitäten und die Klasse des jungen Offensivspielers. 

Es bleibt zu sagen, dass Jamal Musiala mit seinen erst 18 Jahren bei den Bayern schon mehr erreicht hat, als viele andere vor ihm. Obwohl er sich noch kein festen Stammplatz erspielt hat, so steht er ohne Zweifel kurz davor, dies beweist allein seine starke Premierensaison, als er bereits etablierte Spieler auf die Bank verdrängte. Mit gerade einmal 18 Jahren übt er somit schon gehörigen Druck auf die momentanen Stammspieler aus.

Eine normale Saison beim FC Bayern umfasst drei Wettbewerbe und aufgrund der Verletzungsanfälligkeit der Flügelspieler, insbesondere eines Kingsley Comans, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Jamal Musiala wieder mehr Einsatzzeiten bekommt, und wenn er sein volles Potenzial abruft, ist es wahrscheinlich, dass er sich seinen Stammplatz erspielt und sich endgültig bei den Bayern etabliert.  

Solltet Ihr Lust haben, beispielsweise auf ein Tor des hochtalentierten Bayernspielers zu wetten, dann schaut doch ganz einfach bei unseren Fussball Wetten vorbei!

Josip Stanisic

Seit Januar 2017 spielt der junge Kroate für die U-Mannschaften der Bayern aber durch viele schwerwiegende Verletzungen wurde er immer wieder in seiner Entwicklung zurückgeworfen. Sein Debüt für die Profis feierte er auch deswegen erst in der Saison 20/21 gegen Union Berlin (1:1) und blieb seitdem ohne weiteren Einsatz. Der Neutrainer Julian Nagelsmann scheint aber ein großer Unterstützer von Stanisic zu sein.

Zugegebenermaßen durch die Verletzung des etatmäßigen Rechtsverteidigers Benjamin Pavard, war Nagelsmann am Anfang der Saison zum Experimentieren gezwungen. Jedoch setzte sich Stanisic gegenüber dem gelernten und routinierten Rechtsverteidigers Bouna Sarr (29) durch und startete beim Bundesligastart gegen Gladbach. Eine Entscheidung Nagelsmanns, die dieser zumindest nicht bereute.

 

Der auf beiden Seiten einsetzbare Außenverteidiger sammelte in den ersten Spielen als Ersatz des verletzten Pavards Argumente. Nicht umsonst steht Stanisic in dieser Saison bereits bei acht Einsätzen in der Bundesliga, wovon sechs Einsätze über 45 Minuten gingen. Stanisic kommt sogar auf zwei Kurzeinsätze in der CL, wo ihm eine Vorlage beim 4:0 gegen Benfica gelang.

Seine Leistungen zum Beginn der Saison führten dazu, dass sein bis 2023 laufender Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert wurde. Sportvorstand Salihamidzic sagte zur Vertragsverlängerung Stanisics, dass dieser verlässlich und eine tolle Verstärkung sei und attestierte ihm Zweikampfstärke, Ballsicherheit und Offensivdrang.

Stanisic


Die „tolle Verstärkung“ Aussage von Salihamidzic zeigt eindeutig, dass Stanisic sicherlich noch weit von einem Stammplatz entfernt ist. Jedoch darf man seine Variabilität als Rechts- und Linksverteidiger nicht unterschätzen und wenn man die nicht immer konstanten Leistungen seines ärgsten Konkurrenten Benjamin Pavard berücksichtigt, ist eine Wachablösung durch Stanisic nicht unwahrscheinlich. 

Tanguy Nianzou Kouassi

Mit vielen Vorschusslorbeeren von Salihamidzic („eines der größten Talente in Europa“) 2020 verpflichtet, ist die Zeit beim deutschen Rekordmeister für den hochbegabten französischen Innenverteidiger bisher alles andere als optimal verlaufen.

Zu Beginn seiner Premierensaison 2020/21 fiel Nianzou durch eine Oberschenkelverletzung aus. Nachdem er diese erste Verletzung auskuriert hatte, dauerte es knapp zwei Wochen, inklusive eines Kurzauftritts gegen den VFB Stuttgart, ehe er durch einen Muskelbündelriss für mehrere Monate verletzt ausfiel. Dies führte dazu, dass er in dem weiteren Verlauf der Saison nur Kurzeinsätze sammelte.

Der sportliche negative Höhepunkt dieser Saison war zweifelsohne die unnötige rote Karte, die Nianzou gegen Mönchengladbach, beim Stand von 6:0 für die Bayern, nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung kassierte. Dafür gab es reichlich Trost von den Mitspielern und Trainer Hansi Flick. Diese Rotsperre hatte auch zur Folge, dass Nianzou kein weiteres Bundesligaspiel in dieser Saison absolvierte.

 

Unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann steht Nianzou in der Saison 2021/22 bei nur drei Kurzeinsätzen in der Bundesliga und sammelte dabei eine Vorlage. In den letzten fünf Bundesligapartien blieb Nianzou sogar ohne Einsatz. Nagelsmann begründete die geringe Spielzeit des jungen Franzosen in einem Interview damit, dass Nianzou im Training und Tests eine zu hohe Fehlerquote besäße und, dass er daran arbeiten müsse, diese zu verringern.

In der CL-Partie gegen Benfica spielte Nianzou über 90 Minuten und wurde von Nagelsmann und seinem Mannschaftskollegen Dayot Upamecano gelobt. Sein Abwehrkollege bezeichnete das französische Abwehrtalent als Top-Spieler und fügte hinzu, dass er mit viel Mut und Konzentration gespielt habe. Nagelsmann ging sogar noch einen Schritt weiter und sagte über Nianzou, dass er ein starkes, herausragendes Spiel gemacht habe und lobte insbesondere dessen Passspiel und Cleverness. Jedoch drückte sein Trainer auch gleich auf die Bremse und erwähnte, dass Nianzou ohne die Verletzung von Süle und Hernández nicht in der Startelf gestanden hätte.

Kouassi


Die bisher wenigen Saisoneinsätze und die Aussagen von Nagelsmann zeigen deutlich, dass Nianzous Chance auf einen Stammplatz noch in weiter Ferne liegt. Jedoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass Nianzou seine Chance gegen Benfica genutzt hat und ein tolles Spiel machte.

Ein Lichtblick für Nianzou könnte sein, dass die Verteidigung beim deutschen Rekordmeister zurzeit alles andere als sattelfest ist und sollte der noch junge Innenverteidiger weiterhin seine vereinzelten Chancen so eindrucksvoll nutzen, könnte er schon bald eine Alternative für seinen Trainer werden. Die sportlichen Verantwortlichen beim deutschen Rekordmeister haben ihn mit einem Vertrag bis 2024 ausgestattet und mit gerade einmal 19 Jahren hat der französische Verteidiger noch reichlich Zeit sich weiterzuentwickeln.

Die besten Sportwetten zu allen Spielen der Bayern findet Ihr selbstverständlich hier bei uns!

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November 19, 2021

Von Sebastian

Sebastian Hölzl
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Sebastian studiert Fachübersetzen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg. Seit November absolviert er sein Pflichtpraktikum bei mmc sport in München. Neben Fußball interessiert er sich insbesondere noch für American Football.

Sebastian Hölzl
Shaquille O'Neal
Geburtsdatum: 6. März 1972 Beruf: Ex-Basketballprofi
Geburtsort: Newark, USA Teams: Magics, Bulls, Lakers, Miami Heat, Suns, Cavaliers
Familienstand: geschieden Nationalität: US-amerikanisch
Kinder. 6 Größe: 2,15m

Shaquille O'Neal beeindruckte nicht nur durch die Schuhgröße 60, sondern auch durch seine extreme Dominanz auf dem Feld. Wie beeindruckend ist sein Kontostand?

Karriere

Einen Teil seiner Kindheit verbrachte Shaquille O’Neal in Deutschland, weil sein Vater mit der U.S. Army in Wildflecken stationiert war. Nach der Rückkehr in die USA, stellte Shaq sein Basketballtalent an seiner High School in Saint Antonio unter Beweis, bevor er sich an der Louisiana State University einen Namen machte.

Im Jahr 1992 wurde der damals 20-Jährige von den Orlando Magics gedraftet und so startete O‘Neals beeindruckende NBA-Karriere. Nach kürzester Zeit bestand kein Zweifel mehr daran, dass der 2,15-Meter-Mann einer der besten NBA-Spieler ist, weshalb er nur ein Jahr später in die Auswahl des All-Star-Games gewählt wurde.

Insgesamt spielte Shaq vier Jahre für die Magics und schlug in dieser Zeit sogar die Chicago Bulls um Michael Jordan, bevor er 1996 zu den Los Angeles Lakers wechselte. Im selben Jahr wählte man ihn zu einem der 50 besten NBA-Spieler aller Zeiten und das nur vier Jahre nach seinem Debüt. Bei den Lakers blieben die Erfolge anfänglich jedoch aus.

Erst mit dem neuen Trainer Phil Jackson fand das Team nach der Jahrtausendwende zurück in die Erfolgsspur und sicherte sich drei Jahre in Folge den Meistertitel. Zusammen mit dem jungen Kobe Bryant bildete O’Neal ein gefürchtetes Duo, das die Lakers zu einem Sieg nach dem anderen führte. Shaqs Gewicht von etwa 150kg gepaart mit seiner dennoch beeindruckenden Wendigkeit machten ihn zu einem unbeliebten Gegenspieler auf der Center-Position.

Zum Beginn der Saison 2002/03 musste Shaquille O’Neal am Zeh operiert werden und verpasste deshalb die ersten zwölf Partien. Auch seine Rückkehr konnte nicht verhindern, dass die Lakers die Finals und somit den vierten Titel in Folge verpassten.

Und auch die darauffolgende Spielzeit entsprach nicht den Erwartungen. Zwar überstand man die Play Offs, doch in den Finals musste man sich gegen die Detroit Pistons geschlagen geben. Shaq wurde nach dem Spiel dafür kritisiert, sich zu sehr auf seine eigenen Erfolge in der Offensive konzentriert und die Defensive vernachlässigt zu haben.

Kurze Zeit später kam es zu einem Tauschgeschäft zwischen den Lakers und Miami Heat, nachdem O’Neal darum gebeten hatte, das Los Angeles verlassen zu dürfen – angeblich wegen zu schlechter Bezahlung. Die Erwartungen an Shap waren ebenso groß wie seine eigenen Versprechungen, doch zunächst wurde beides nicht erfüllt.

Erst in der Saison 2005/06 konnte sich Miami Heat über die Meisterschaft freuen, wobei besonders das Duo aus Shaquille O’Neal und Dewayne Wade brillierte. Überraschender Weise setzte sich Shaqs Team gegen die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki durch und sicherte so seine vierte Championship. Doch O’Neals Zeit in Florida war von gegenseitiger Kritik zwischen ihm und dem Chef-Trainer Stan van Gundy geprägt und überschattete lange Zeit die erfolgreiche Spielweise des Teams.

Nachdem der Basketball-Star zwei schwache Saisons spiele, wechselte er nach Phoenix, wo er die Defensive verstärken sollte. Bei den Suns fühlte er sich deutlich wohler als in Miami, was man nicht zuletzt an seinen Leistungen sah. 2009 schaffte er es nach dreijähriger Pause zurück in das All-Star Game und wurde dort neben seinem Ex-Kollegen Kobe Bryant zum Most Valuable Player. Doch langsam neigte sich seine Spielerkarriere dem Ende zu und er kam in den Play Offs zum ersten Mal seit über 15 Jahren nicht zum Einsatz.

 

Im Sommer 2009 wurde O’Neal zu den Cleveland Cavaliers getraded, doch er verletzte sich kurze Zeit später und verpasste einige Spiele. Nachdem die Cavaliers in der zweiten Runde der Play Offs ausschieden, wechselte Shaq nach Boston zu den Celtics.

Shaquille O'Neal wirft einen Korb für die Lakers

Erfolge

Im Laufe seiner Karriere feierte Shaquille O'Neal unzählige Titel und stellte beachtliche persönliche Rekorde auf. Gleich zu Beginn seiner Laufbahn wurde er zum NBA-Rookie of the Year gewählt und schaffte es auch auf die Liste der 50 besten NBA-Spieler aller Zeiten, die anlässlich des 50. Jubiläums der Liga aufgestellt wurde.

In seinen 19 Saison als aktiver Spieler wurde Shaq 15 Mal in die Auswahl des NBA-Allstar Games gewählt und erreichte dort drei Mal den Status des MVP.

Vier Spielzeiten schloss O'Neal als Meister der NBA ab, wobei er im Jahr seiner ersten Meisterschaft gleichzeitig zum NBA Most Valuable Player gewählt wurde. Außerdem holte er bei der Weltmeisterschaft 1994 in Kanada und bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta die Goldmedaille.

Musikgeschäft

O'Neals Talente beschränkten sich nicht nur auf den Sport. Abseits des Platzes feierte der Basketball-Star auch Erfolge als Musiker und veröffentlichte unter anderem Singles mit Notorious B.I.G. und Jay-Z. Mit mehreren Tracks erreichte er den Goldstatus und schaffte es 2001 sogar in die deutschen Charts.

Shaquille O'Neal am DJ Pult

 

Vermögen

Basketballer auf dem Niveau wie Shaquille O'Neal verdienen in der NBA alles andere als schlecht. Ab 2005 lag sein Jahresgehalt konstant bei rund 20 Millionen US-Dollar und die hat er auch bei jedem Wechsel eingefordert.

In seiner gesamten Zeit in der amerikanischen Basketball-Liga soll Shaq rund 286 Millionen US-Dollar kassiert haben und auch im Musikbusiness konnte sich der Zwei-Meter-Mann über ordentliche Gewinne freuen.

 

Bei der Erinnerung und Shaquille O'Neal habt ihr Bock auf Basketball bekommen? Dann checkt doch mal unsere NBA Quoten aus!

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*Die Rechte an allen Bildern in diesem Artikel liegen bei AP Fotos*

 

 

December 7, 2021

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Hinter der deutschen Nationalmannschaft liegt ein bewegtes Jahrzehnt, in dem einige Spieler über weite Strecken hin dominiert haben. Nach dem Sieg im WM-Finale in Brasilien 2014 war die Euphorie in Fußballdeutschland groß und der Halbfinaleinzug bei der Europameisterschaft 2016 ließ die Hoffnungen auf weitere glorreiche Erfolge weiter wachsen.

Bei der WM 2018 dann der große Knall! Zum ersten Mal schied die DFB-Elf bereits nach der Gruppenphase einer Weltmeisterschaft aus dem Turnier aus und die Rufe nach Veränderung wurden immer lauter. Der langjährige Bundestrainer Jogi Löw versuchte es mit der Neuaufstellung des Kaders, wobei im Zuge dessen souveräne Stammspieler nicht mehr berufen wurden. Doch was Löw auch machte, es fruchtete nicht.

Das Resultat war ein von vielen seit Langem geforderter Trainerwechsel nach der Europameisterschaft dieses Jahres. Unter Hansi Flick scheint die deutsche Mannschaft wieder in die Spur zu finden und dabei glänzen vor allem auch viele junge Nachwuchstalente. Doch welche Spieler sind die Stars der Zukunft? 888sport zeigt es Euch!

Florian Wirtz

Der 18-Jährige Florian Wirtz ist ein heller Stern am deutschen Fußballhimmel und hat schon jetzt einen steilen Karriereweg hinter sich. Anfang 2020 wechselte der Mittelfeldspieler in die Jugend von Bayer 04 Leverkusen, doch nur vier Monate später debütierte er bereits für die Profimannschaft in der Bundesliga. Schon zum Start der neuen Spielzeit war Wirtz eine gesetzte Personalie in der Startaufstellung der Werkself und festigte seine Stellung durch regelmäßige Torbeteiligungen.

Florian Wirtz mit Ball am Fuß

Spätestens zu dieser Saison gilt der Rechtsfuß, der nach acht Spielen schon vier Mal genetzt hat, als einer der zentralen Akteure im Kader der Leverkusener. Trotz seines zarten Alters gibt er seiner Mannschaft Sicherheit und setzt immer wieder Akzente durch kreative Spielideen.

Die Leistungen des jüngsten Spielers in der Geschichte von Bayer Leverkusen blieb auch beim DFB nicht unbeachtet, sodass er im Frühjahr in den Kader für die WM-Qualifikation berufen wurde. Sein Debüt gab er schließlich unter Hansi Flick beim 2:0-Sieg gegen Liechtenstein im September und wurde seither noch drei weitere Male eingewechselt. Angesichts der starken Besetzung im Mittelfeld hat das Nachwuchstalent in der Nationalmannschaft bislang nur die Rolle des Jokers inne, doch geht Wirtz seinen Weg weiter wie bisher, ist da deutlich mehr drin. Wir dürfen gespannt bleiben.

Karim Adeyemi

Was der deutschen Nationalmannschaft lange fehlte, war ein klassischer Mittelstürmer. Umso größer dürfte die Begeisterung gewesen sein, als im September Karim Adeyemi in den Kader des DFBs berufen wurde. Der gebürtige Münchner hat bei RB Salzburg schon seine Fähigkeiten als Knipser unter Beweis gestellt und sich in den letzten Wochen auch international einen Namen gemacht.

Karim Adeyemi beim Torjubel

Neben seinen zehn Toren in der Österreichischen Bundesliga, traf der 19-Jährige in dieser Saison auch in der Champions League bereits drei Mal, holte mehrere Elfmeter raus und verhalf seinem Team damit an die Spitze der Gruppe G. Besonders der herausragenden Schnelligkeit des Nachwuchstalents können die Gegner oft keinen Einhalt gebieten.

Seinen ersten Auftritt im Dress der Nationalmannschaft hatte Adeyemi beim Sieg gegen Armenien am 05. September. In der 72. Spielminute wurde der Mittelstürmer für Serge Gnabry eingewechselt und es dauerte keine zwanzig Minuten bis er den Ball im Tor versenkte.

Auch wenn aktuell sicherlich Timo Werner noch die Sturmspitze der Wahl ist, könnte sich Karim Adeyemi schon bald einen Stammplatz in der DFB-Elf ergattern. Er ist ein selbstbewusster Spielertyp, der sich dennoch nicht überschätzt und seine Fehler als Lerneinheiten sieht. Nach langem Warten könnte sich endlich ein verlässlicher Neuner gefunden haben.

Jamal Musiala

Was wäre die deutsche Nationalmannschaft ohne Bayernspieler? Zugegeben, relativ wenig. Da kann man von Glück sprechen, dass der Rekordmeister auch junge Talente nachliefert, wie zum Beispiel den 18-Jährigen Jamal Musiala. Den Großteil seiner fußballerischen Ausbildung verbrachte der Halb-Engländer jedoch auf der Insel beim FC Chelsea und lange Zeit war es fraglich, ob er überhaupt in der DFB-Elf antreten will.

Jamal Musiala im Zweikampf mit einem Isländer

Bis vor einem Jahr absolvierte er nämlich Spiele für die englischen U-Nationalmannschaften, doch letztendlich entschied sich der Mittelfeldspieler für Deutschland. Mit Blick auf seine Leistungen in der vergangenen Spielzeit, kann man dabei durchaus von Glück sprechen.

Beim FC Bayern wird er häufig als Joker eingewechselt, sorgt dabei aber mit seiner unbekümmerten Art Fußball zu spielen immer wieder für gefährliche Situationen. Während der EM reichten acht Minuten Einsatzzeit, um sich in die Herzen der Fans zu spielen und erst kürzlich wurden seine Bemühungen durch sein erstes Länderspieltor gegen Nordmazedonien belohnt.

Jamal Musiala hat ohne Frage eine große Karriere vor sich, auch wenn er wahrscheinlich noch einen Moment auf seinen Stammplatz in der Nationalmannschaft warten muss. Mit Reus, Havertz, und Wirtz ist die Konkurrenz im offensiven Mittelfeld groß, doch wir sind uns sicher, dass der 18-Jährige in Zukunft dennoch eine tragende Rolle spielen wird.

David Raum

Weniger groß ist die Konkurrenz auf der Position des Linksverteidigers, auf der sich David Raum besonders wohlfühlt. Wenn man für eine Definition des Wortes Senkrechtstarter suchen würde, wäre ein Blick auf die Karriere des 23-Jährigen sicherlich aufschlussreich genug. Noch vor wenigen Monaten spielte er mit Greuther Fürth in der 2. Bundesliga, sicherte sich den Aufstieg und dann einen Vertrag bei Hoffenheim. 

David Raum beim Schuss

Bei der TSG angekommen, schnappte er sich schnell einen der Stammplätze und verpasset seither kein Spiel – weder im Pokal noch in der Bundesliga. Der gelernte Verteidiger zeichnet sich vor allem durch seine offensive Spielausrichtung aus, wodurch er auch schon zwei Mal zum Vorlagengeber in der Bundesliga wurde.

Kein Wunder also, dass Hansi Flick kurzen Prozess machte und den Emporkömmling in den Kader für die WM-Qualifikation berief. Nach seinem Debüt im Spiel gegen Armenien, wurde Raum beim letzten Spiel gegen Nordmazedonien kurzerhand in die Startelf gestellt, nachdem sich der eigentlich gesetzte Robin Gosens zuvor in der Königsklasse verletzt hatte.

Raums mutige und souveräne Spielweise machen Lust auf mehr, auch wenn er sicherlich noch mehr Erfahrungen im internationalen Geschäft sammeln muss.

Der Blick in die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft weckt bei uns auf jeden Fall Lust auf Fußball! Bei Euch auch? Dann checkt doch mal unsere Fußballwetten aus!

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October 26, 2021

Von 888sport

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Paul Breitner
Geburtsdatum: 05. September 1951 Beruf: Ehemaliger Fußballprofi
Geburtsort: Kolbermoor Teams: FC Bayern, Real Madrid, Braunschweig
Familienstand: verheiratet Nationalität: Deutsch
Kinder: 3 Größe: 1,76m

Spielerisch wandelbar, in seiner Meinung gefestigt – Paul Breitner war ist eine Persönlichkeit, die bis heute im Fußball ihres Gleichen sucht. So sehr er einem auf dem Fußballplatz auch Freude bereitete, bei seinen Trainern sorgte der leidenschaftliche Revoluzzer oft genug für Kopfzerbrechen. Doch wie steht es um sein Vermögen? 888sport zeigt’s Euch!

 

Karriere

Paul Breitners Weg in den Profifußball begann in der DFB-Jugendakademie, in die er 1968 aufgenommen wurde. An der Seite bekannter Namen wie Uli Hoeneß entwickelte er sich zu einem begehrten Jungspieler, was ihm nur zwei Jahre später seinen ersten Profivertrag beim FC Bayern einbrachte.

Unter Udo Lattek bewies Breitner seine Wandelbarkeit. Als gelernter Stürmer musste er bei den Bayern plötzlich in der Rolle des  Außenverteidigers ran, die er völlig neu interpretierte. Anstatt sich ausschließlich auf die Defensivarbeit zu konzentrieren arbeite der damals 18-Jährige immer wieder mit nach vorne und prägte dadurch die Spielweise eines modernen Abwehrspielers.

Es dauerte nicht lange bis sich das Nachwuchstalent einen Platz in der Stammformation gesichert hatte und zu einem zentralen Bestandteil der Mannschaft wurde. Seine erste Saison beim FC Bayern schloss Paul Breitner mit dem Gewinn des DFB-Pokals ab.

In den folgenden drei Spielzeiten gewannen die Bayern eine Meisterschaft nach der anderen und setzten dem Ganzen im Jahr 1974 mit dem Europapokal der Landesmeister die Krone auf. Für Breitner und seine Kollegen aus der Nationalmannschaft ging der Erfolgssommer aber noch weiter.

Bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land kämpfte man sich vor bis ins Finale, das am 07. Juli im Münchner Olympiastadion ausgetragen wurde. Zunächst geriet das deutsche Team gegen die Niederlande in Rückstand, doch Breitner glich per Foulelfmeter aus. Am Ende war es der "Bomber der Nation" Gerd Müller, der Deutschland den zweiten Weltmeistertitel der Geschichte sicherte.

Breitner an der Seite von Günter Netzer bei Real Madrid

Im Verein hatte Paul Breitner jedoch trotz der großen Erfolge keinen leichten Stand. Zwar genoss der umfunktionierte Verteidiger aus spielerischer Sicht hohes Ansehen, doch der konservative Vereinspräsident Wilhelm Neudecker empfand die politisch linken Äußerungen seines Schützlings als aufrührerisch und wollte ihn sogar verkaufen – sehr zum Unmut Breitners Teamkollegen. Es bahnte sich eine Zwietracht an, die Jahre später in einem medienwirksamen Streik zugunsten Breitners beendet werden sollte.

Zunächst wechselte Breitner jedoch nach Spanien zu Real Madrid, wo er erneut seine mittlerweile liebgewonnene Position aufgeben musste. Statt in der Defensive wurde der gebürtige Bayer fortan im Mittelfeld eingesetzt und fungierte an der Seite von Günter Netzer als Spielmacher. Drei Saisons verbrachte Breitner bei den Königlichen, holte in der Zeit den spanischen Pokal und gewann zwei Mal die Meisterschaft, bevor es ihn im Sommer 1977 zurück nach Deutschland zog.

Eintracht Braunschweig war der einzige Verein, der bereit war, die hohe Ablösesumme von 1,6 Millionen DM zu bezahlen, doch bei den Löwen fasste Breitner nie wirklich Fuß. Stattdessen kehrte er nach einer Saison zum FC Bayern zurück und wurde dort ein Jahr später in das Amt des Mannschaftskapitäns berufen.

Mit dem Rückkehrer als Spielführer sicherten sich die Roten 1980 zum ersten Mal seit sechs Jahren – und somit zum ersten Mal seit Breitners Abgang – die deutsche Meisterschaft. Im Folgejahr verteidigen die Münchner den Titel und sicherten sich ein weiteres Jahr später erneut den DFB-Pokal.

Breitner und Uli Hoeneß Anfang der 80er

Erfolge

Beim FC Bayern startete Paul Breitner seiner Karriere und beim FC Bayern beendete er sie auch. In den 13 Jahren dazwischen liegen einige Titel im nationalen und internationalen Fußball. Der größte Erfolg war sicherlich der Triumph bei der Fußballweltmeisterschaft 1974, bei der Breitner sogar im Finale netzte. Durch sein Tor im WM-Finale 1982 ist der gelernte Stürmer und spätere Mittelfeldspieler bis heute einer von nur vier Akteuren, die in zwei Endspielen einer Weltmeisterschaft Tore erzielten.

Breitner im Münchner Olympiastadion mit dem WM-Pokal

Auf Vereinsebene beeindruckt vor allem die lange Liste der Erfolge mit den Münchenern. Ganz oben auf dieser Liste steht natürlich der Europapokal der Landesmeister, den Breitner im selben Jahr wie die Weltmeisterschaft gewann. Doch auch der zweifache Sieg im DFB-Pokal und die fünf deutschen Meisterschaften dürfen nicht unbeachtet bleiben.

Streik 1979

Gerade erst war Paul Breitner zum FC Bayern zurückgekehrt, da eskalierte auch schon ein Konflikt, der sich seit Jahren wie ein Schwelbrand zwischen dem Spieler und Vereinspräsident Wilhelm Neudecker angekündigt hatte.

In der Liga lief es für die Münchner überhaupt nicht gut und sie standen kurz vor dem zweiten Trainerwechsel der Saison. Pal Csernai sollt eigentlich richten, was in der Hinrunde misslungen war, doch seine Ansätze fruchteten nicht.

Neudecker setzte ein Ultimatum und kündigte die Entlassung des beliebten Trainers an, es sei denn die Mannschaft würde in Gladbach und Braunschweig punkten. Um Csernai behalten zu können, erkämpfte sich die Mannschaft trotz angeschlagener Spieler die geforderten Punkte und freute sich schon über den persönlichen Triumph.

Doch die Spieler hatten die Rechnung ohne Neudecker gemacht. Dieser hatte – Versprechen hin oder her – mit Max Merkel bereits einen neuen Übungsleiter verpflichtet, was sich bei den Spielern auf der Heimreise herumsprach. Paul Breitner platzte der Kragen. Zusammen mit dem Kapitän Sepp Maier drohte er Neudecker einen Streik an, sollte es tatsächlich zu einem Trainerwechsel kommen.

Gesagt, getan: Montags streikte die gesamte Mannschaft und versammelte sich statt auf dem Trainingsgelände in einem Besprechungsraum an der Säbener Straße, wo schließlich der in Ungnade gefallene Vereinspräsident auftauchte und wutentbrannt seinen Rücktritt  verkündete.

Sollte Paul Breitner nicht schon zuvor einen Ruf als meinungsstarker Rädelsführer gehabt haben, dann trug er spätestens seit dieser Aktion den Beinamen „Revoluzzer“.

Vermögen

Während seiner aktiven Karriere als Profifußballer zählte Paul Breitner sicherlich zu den Gutverdienern. Er war heiß umworben und die Vereine legten einiges auf den Tisch, um sich den wandelbaren Spieler sichern zu können.  Bei Real Madrid soll er ein Jahresgehalt von 350.000 D-Mark eingestrichen haben, was zur damaligen Zeit einem Spitzenverdienst gleich kam.

Doch Breitner hatte auch etwas ausgefallenere Einnahmequellen. Als Werbegesicht bekam er von der Rasierwassermarke Pitralon 150.000 D-Mark, damit er sich für eine Kampagne seinen berüchtigten Schnauzer stutzte und auch als Schauspieler kassierte er die eine oder andere Gage.

Bis 2017 war er außerdem in mehreren Funktionen beim FC Bayern tätig, unter anderem als Chefscout und Markenbotschafter. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Paul Breitner so lange nach seinem Karriereende immer noch über ein Vermögen von 105 Millionen Euro verfügen soll.

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December 7, 2021

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Die Empörung war groß, als bekannt wurde, dass neben Dayot Upamecano auch Leipzigs Kapitän Marcel Sabitzer seine Zelte zukünftig in München aufschlagen wird. Mal wieder hieß es, der FC Bayern kaufe die Liga kaputt, indem er die stärksten Konkurrenten schwächt. Doch ebenso laut war der Aufschrei in den Reihen der Frankfurter, die ihren Rekordtorschützen André Silva an die Bullen verloren.

Leipzig hat den Transfermarkt in diesem Sommer jedenfalls ganz schön aufgemischt. Ob sich die grob 107 Millionen Euro gelohnt haben, die der Klub für die Neuzugänge auf den Tisch gelegt hat? 888sport wirft für euch einen Blick drauf!

André Silva

In der Offensive verstärkten sich die Leipziger im Sommer durch den Portugiesen André Silva, der für 23 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu den Bullen wechselte. Der 25-Jährige war mit 28 Treffern der zweitbeste Torschütze der abgelaufenen Bundesligasaison und stellte bei den Hessen sogar den vereinsinternen Rekord ein.

Bei den roten Bullen ist die Torausbeute des Neuzugangs hingegen noch ausbaufähig. In den zwölf Partien, die Silva bislang für RB Leipzig absolvierte, war er lediglich an sechs Toren beteiligt, von denen er nur drei selbst verwandelte. Zum Vergleich: Letztes Jahr hatte der Mittelstürmer zum selben Zeitpunkt der Saison schon acht Torbeteiligungen und sechs Treffer auf dem Konto und das ohne internationale Wettbewerbe.

Andre Silva im Zweikampf mit Marco Verratti

Bislang erfüllt André Silva jedenfalls nicht die Ansprüche, die der Verein an ihn stellt, auch wenn es übertrieben wäre, von einem Verlustgeschäft zu sprechen. Es bleibt abzuwarten, ob sich der vielversprechende Stürmer noch an das neue Spielsystem anpassen kann, in dem seine Talente als Knipser weniger gefragt sind als zuvor in Frankfurt.

Josko Gvardiol

Dass RB Leipzig keine Angst davor hat, mit jungen Spielern ins Risiko zu gehen ist kein Geheimnis. In diesem Sommer verpflichteten sie deshalb den 19-jährigen Josko Gvardiol vom kroatischen Rekordmeister Dinamo Zagreb. Der Innenverteidiger kommt bislang auf zehn Einsätze für die Leipziger, wovon er sechs Mal in der Startelf antrat. In den kommenden Wochen wird ihm auch in der Champions League eine wichtigere Rolle zukommen, denn er soll den verletzten Lukas Klostermann ersetzen.

Josko Gvardiol bei einer Abwehr-Aktion

Angesichts der Abgänge von Dayot Upamecano und Ibrahima Konaté ist der Transfer des Innenverteidigers sicherlich wichtig gewesen. Zwar wird der junge Spieler noch einige Zeit brauchen, um sich an die Spielweise in der Bundesliga zu gewöhnen, doch mit guten Leistungen könnte er sich bei RB Leipzig eine tragende Rolle erarbeiten.

Mohamed Simakan

Eine weitere Verpflichtung für die Innenverteidigung ist Mohamed Simakan. Der 21-jährige Franzose wechselte im Sommer für 15 Millionen Euro von Racing Straßburg nach Leipzig, wo er als Ersatz für Upamecano dienen soll.

Seit dem offiziellen Re-Start der Bundesliga hat der Rechtsfuß im deutschen Oberhaus kein Spiel verpasst und kam nur einmal nicht in der Startelf zum Einsatz. Von Anfang an genoss er das Vertrauen des ebenfalls neuen Trainers Jesse Marsch, wodurch er sich schnell zu einer Stammkraft entwickelte. Auch in der Champions League durfte Simakan bereits zwei Mal von Anfang an ran.

Mohamed Simakan

Am dritten Spieltag sorgte ein individueller Fehler des Franzosen jedoch für den 3:2-Führungstreffer von Paris Saint-Germain und in der Folge für Leipzigs dritte Niederlage auf dem europäischen Parkett. Doch in der Gesamtschau überwiegen sicherlich die guten Leistungen des Neuzugangs, der gleich zu Beginn große Verantwortung übernehmen musste.

Ilaix Moriba

Als letzter Neuzugang in diesem Sommer kam der Youngster Ilaix Moriba vom FC Barcelona. Der Mittelfeldspieler wurde bei den Katalanen ausgebildet, spielte dort ein Jahr in der zweiten Mannschaft und gab in der vergangenen Saison sein Debüt im Profi-Team des Top-Klubs. Von den spanischen Medien wird Moriba schon lange als herausragendes Nachwuchstalent gehandelt, weshalb sein Wechsel in die Bundesliga in seiner Heimat überraschte.

Ilaix Moriba im Luftzweikampf mit Julian Draxler

Für Leipzig kam der 18-Jährige bislang erst zwei Mal zum Einsatz – eine Quote, die den motivierten Rechtsfuß nicht zufrieden stellt. Es ist jedoch nicht so, dass seine Leistungen nicht stimmen. Laut Trainer Jesse Marsch brauche das Nachwuchs-Talent einfach noch Zeit, um sich an die deutsche Spielweise zu gewöhnen. Sein kurzer Auftritt in der Bundesliga-Partie gegen Bochum hat jedenfalls schon gezeigt, welches Potenzial der Neuzugang mitbringt.

Vor der Saison wurde Leipzig als gefährlicher Konkurrent für die Bayern im Rennen um die Meisterschaft gehandelt, doch im Kader des Vizemeisters hat sich einiges getan. Es ist nicht verwunderlich, dass die vielen Veränderungen erst einmal verkraftet werden müssen. Doch langsam ist es an der Zeit, dass die Transfers ihr Potenzial abrufen und ihrem Verein beim Befreiungsschlag aus der Tabellenmitte helfen.

Nach dem Blick auf Leipzigs Kader habt ihr Bock auf Fußball? Dann checkt doch unser Bundesliga Wetten aus!

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November 9, 2021

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Bei Borussia Dortmund sorgten im Sommer vor allem die Abgänge für viel Gesprächsbedarf: Łukasz Piszczek verabschiedete sich in die dritte polnische Liga, Thomas Delaney schloss sich dem FC Sevilla an und das junge Talent Jaden Sancho wechselte auf die Insel zu Manchester United. Lange wurde auch über einen Transfer von Erling Haaland spekuliert, der mit seiner Torgefahr in der vergangenen Saison die Aufmerksamkeit der Fußballwelt auf sich zog.

Doch der BVB verzeichnete auch den einen oder anderen Neuzugang und legte trotz der Belastungen durch die Coronapandemie insgesamt 45 Millionen Euro auf den Tresen. Aber haben sich die Investitionen auch geloht? 888sport zeigt es Euch!

Gregor Kobel

Nachdem Roman Bürki jahrelang die Nummer 1 im Dortmunder Tor war, verpflichtete der Klub im Sommer Gregor Kobel. Der schweizerische Nationalspieler kam für 15 Millionen Euro vom Ligakonkurrenten VfB Stuttgart und nimmt seitdem die Rolle des Stammtorhüters ein. Bisher verpasste der 1,94 m große Schlussmann kein Pflichtspiel der Borussen, was für ein großes Vertrauen seitens des Vereins spricht.

Gregor Kobel bei einer Parade für Dortmund

In der Bundesliga hat kaum eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte so viele Gegentreffer kassiert, wie der BVB und dennoch gilt Kobel als Top-Neuzugang. An dem Umstand, dass Dortmund in der Liga noch kein Spiel zu null gespielt hat, trägt der stark auftretende 23-Jährige wohl kaum Schuld. Es ist kein Geheimnis, das selbst der beste Torhüter nichts ausrichten kann, wenn die Vordermänner nicht entsprechend mitziehen und in der Defensive der Borussen hapert es bekanntermaßen schon länger.

Gregor Kobel war sein Geld definitiv wert und ist ein echter Gewinn für Dortmund. Ohne seine Paraden und die Sicherheit, die er ausstrahlt, wäre die Mannschaft trotz Haaland-Offensive das eine oder andere Mal häufiger baden gegangen.

Donyell Malen

Der teuerste Einkauf der Dortmunder in diesem Sommer war Donyell Malen, der für 30 Millionen Euro von PSV Eindhoven geholt wurde, wo er in 166 Einsätzen 55 Tore schoss – eine beachtliche Ausbeute für einen 22-Jährigen.

Malen ist ein gelernter Mittelstürmer, doch in seinen insgesamt 13 Pflichtspieleinsätzen für den BVB kam er auch schon fünf Mal links außen für Thorgan Hazard zum Einsatz. Die Erwartungen an den jungen Niederländer waren von Beginn an sehr hoch und denen konnte er bislang nur bedingt gerecht werden.

In seinem zweiten Einsatz für Dortmund in der Königsklasse erzielte er gegen Sporting den Siegtreffer zum 1:0, was auch gleichzeitig sein erstes Tor für den neuen Verein war. Doch da geht noch mehr.

Donyell Malen im Zweikampf

Viele sehen bei Malen aktuell noch Probleme in der Defensivarbeit, die bei Dortmund aktuell wichtiger scheint denn je. Am dritten Spieltag der Champions League wurde der Neuzugang ausgewechselt, nachdem er einen Weg nicht zurückgegangen ist. Doch solche Defizite lassen sich bei einem noch so jungen Spieler gut abstellen und insgesamt macht er ohnehin keinen schlechten Eindruck.

Angesichts der unsicheren Personallage war der Transfer von Donyell Malen für den Verein sicherlich sinnvoll. Wenn der junge Spieler genug Einsatzzeit bekommt und sich noch ein wenig an die Spielweise in der Bundesliga anpasst, könnte er bei Borussia Dortmund zu einem sehr gefragten Stürmer reifen.

Marin Pongračić

In der Defensive hat sich Dortmund durch Marin Pongračić verstärkt, der durch ein Leihgeschäft vom Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg kam. Der gelernte Innenverteidiger soll zunächst für ein Jahr im Ruhrpott bleiben und hauptsächlich als Backup für Mats Hummels und Manuel Akanji dienen. Angesicht der verzwickten Situationen in der Dortmunder Abwehr ist diese Entscheidung sicherlich nachvollziehbar.

Marin Pongracic im Spiel gegen Bayer Leverkusen

Obwohl die neue Saison noch fast in den Kinderschuhen steckt, mussten die Borussen jetzt schon einige Verletzungen beklagen und unter anderem auf den Routinier Mats Hummels verzichten. Dadurch kam Pongračić beim 4:3-Sieg gegen Leverkusen zum ersten seiner bislang sieben Einsätze für die Schwarz-Gelben. In der Bundesliga startete der 24-Jährige zwei Mal von Beginn an, absolvierte jedoch noch keine vollen 90 Minuten in einem Spiel.

Beim VfL Wolfsburg konnte sich Pongračić zuletzt nicht behaupten und startet deshalb mit großen Ambitionen bei Borussia Dortmund. Schon jetzt hat der Innenverteidiger den Wunsch geäußert länger beim BVB bleiben zu dürfen. Wenn er weiter durch seine Leistungen überzeugt und bereit ist an seinen Defiziten zu arbeiten, ist das angesichts der Personalsorgen in der Dortmunder Abwehr kein unerreichbares Ziel.

Der BVB profitiert jedenfalls von der Flexibilität, die er durch den kroatischen Nationalspieler gewinnt, auch wenn dieser bestimmt noch etwas mehr Erfahrung sammeln muss.

Darüber hinaus haben sich die Dortmunder an der U-19 von Paris Saint-Germain bedient. Mit Abdoulaye Kamara und Soumaïla Coulibaly verpflichtete man zwei vielversprechende Youngster, die bislang jedoch noch keine Rolle in der Profi-Mannschaft spielen.

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November 9, 2021

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In diesem Sommer hat sich der FC Bayern auf dem Transfermarkt sehr zurückgehalten und dennoch gab es wie immer genügend Gesprächsstoff. Die einzigen Ausgaben, die die Münchener tätigen, fielen für zwei Spieler des Vizemeisters RB Leipzig an, wodurch erneut die Behauptung aufkam, dass der Rekordmeister die Liga kaputt kaufe.

Aber haben sich die 57,5 Millionen Euro überhaupt gelohnt, die man für Sabitzer und Upamecano auf den Tisch legte und wie sieht es mit den ablösefreien Transfers aus? 888sport zeigt euch, wie es um die Neuzugänge an der Säbener Straße steht!

Dayot Upamecano

Durch den Weggang von Boateng, Alaba und Martínez war es im Sommer um die Bayern-Abwehr schlecht bestellt. Mit Upamecano verpflichtete man einen Innenverteidiger, der bei RB Leipzig bereits mehr als drei Jahre lang Bundesliga-Erfahrung sammeln konnte und mit seinen 22 Jahren schon über viel Spielpraxis verfügt. Es überraschte deshalb wenig, dass der Franzose von Anfang an gesetzt war und bislang erst ein Ligaspiel verpasste.

Dayot Upamecano

Doch den hohen Erwartungen, die die Bayernführung an Upamecano hat, wurde er bisher nur bedingt gerecht. Zwar macht der französische Nationalspieler in der Regel ein solides Spiel, doch noch unterlaufen ihm einige Fehler. Besonders in Bayerns 1:2-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt am siebten Spieltag gab der Innenverteidiger kein gutes Bild ab.

Beim 1:1-Ausgleichtreffer der SGE konnte Hinteregger unbedrängt zum Kopfball gehen und auch beim zweiten Tor der Frankfurter durch Kostic sah Upamecano nicht gut aus. Am vergangenen Wochenende erwischte der junge Spieler jedoch einen Sahnetag, an dem er vor allem seine Qualitäten in der Spieleröffnung beeindruckend unter Beweis stellte. Außerdem bereitete er den 1:0-Führungstreffer durch Lewandowski vor und leitete somit den deutlichen 5:1-Sieg gegen Leverkusen ein.

Angesichts des Personalmangels zum Saisonbeginn war Upamecano sicherlich der wichtigste Bayern-Transfer, wodurch großer Druck auf den Schultern des jungen Spielers lastete. Legt er weiter Leistungen wie gegen Leverkusen an den Tag, möge man ihm seine anfänglichen Fehler verzeihen.

Marcel Sabitzer

Um keine Personalie wurde in der vergangenen Transferperiode in Deutschland so viel spekuliert wie über Marcel Sabitzer. Ein Tag vor dem Deadlineday war es dann so weit: Der Österreicher wechselte für eine Ablöse von 15 Millionen Euro vom RB Leipzig zum FC Bayern.

Während der Mittelfeldspieler bei den roten Bullen zur absoluten Stammbesetzung zählte und sogar die Kapitänsbinde trug, kommt er in München bislang nicht über die Rolle des Ersatzspielers hinaus. Besonders auf seiner Stammposition im zentralen Mittelfeld hat es Sabitzer schwer, sich durchzusetzen, denn genau hier ist der FC Bayern sehr stark besetzt.

Marcel Sabitzer im Zweikampf

Mit Goretzka und Kimmich verfügen die Münchner im Zentrum über zwei Mentalitätsmonster, die sich aktuell in absoluter Topform befinden und darüber hinaus gut eingespielt sind. Marcel Sabitzer ist jedoch variabel einsetzbar und demnach nicht an eine einzelne Position gebunden. So kam der Rechtsfuß auch schon auf der linken Außenbahn und als Rechtsverteidiger zum Einsatz.

Dieser Vorteil könnte sich vor allem zu einem späteren Zeitpunkt der Saison bezahlt machen, wenn der eine oder andere Spieler geschont werden soll. Angesichts der Mehrfachbelastung, der die Bayern auch in dieser Spielzeit wieder ausgesetzt sind, wird Sabitzer bestimmt von der sogenannten Belastungssteuerung profitieren.

Omar Richards

Ein weiterer junger Neuzugang an der Säbener Straße ist der Engländer Omar Richards, der zum 01.07. vom FC Reading aus der englischen Championship zum deutschen Rekordmeister wechselte. Bei seinem vorherigen Verein absolvierte der 23-Jährige mehr Spielminuten als die meisten Bayernspieler, die in der vergangenen Saison einen vollen Terminkalender hatten.

Omar Richards

Beim FC Bayern kommt Richards bislang jedoch nur auf 152 Minuten Einsatzzeit in insgesamt drei Spielen. Zu Beginn der Saison bot sich durch die Verletzung von Alphonso Davis die Möglichkeit, sich als gute Alternative zu etablieren, doch diese Chance blieb ungenutzt. Der Trainer Julian Nagelsmann erkennt durchaus das Potenzial des Neuzugangs, doch seine gewohnte Spielweise entspricht nicht dem, was man in München erwartet.

In England war Richards ein Spiel gewohnt, das auf lange Bälle ausgerichtet war und der Münchner Kombinationsfußball unterscheidet sich davon sehr. Zwar ist der Linksverteidiger ein dribbelstarker Spieler, doch ihm fehlt noch das nötige Spielverständnis, um in der Bundesliga regelmäßig eingesetzt zu werden.

Ob ausgerechnet der FC Bayern der richtige Verein ist, um seine Defizite auszubessern, bleibt abzuwarten. Andererseits könnte Richards den Bayern durch seine Spielweise zusätzliche Variabilität einbringen. Wir hoffen jedenfalls, dass der junge Engländer den Schritt zum deutschen Rekordmeister nicht zu früh gewagt hat.

Josip Stanišić

Der 21-jährige Josip Stanišić ist keinesfalls ein neues Gesicht beim FC Bayern. Vor seinem offiziellen Wechsel in den Profi-Kader in diesem Sommer spielte er bereits seit 2017 für die U-Teams sowie die zweite Mannschaft. Zum Beginn der neuen Saison 2021/22 profitierte der Youngster von den Personalsorgen in der Münchner Defensive, die durch die Verletzung von Benjamin Pavard weiter verschärft wurden.

So war Stanišić direkt im ersten Spiel der neuen Saison gefragt und kam seitdem in fast jeder Partie zum Einsatz. Lediglich die 1:2-Niederlage gegen Frankfurt musste der junge Kroate von der Bank aus anschauen. Dass der FC Bayern das Top-Talent schätzt, wurde spätestens letzte Woche deutlich, als sein Vertrag frühzeitig bis 2025 verlängert wurde.

Josip Stanisic

Es scheint jedenfalls als habe der Rechtsverteidiger den richtigen Moment erwischt, um beim Rekordmeister Fuß zu fassen. Seine Ambitionen sind groß und der Verein begrüßt seine kämpferische Art.

Sicherlich liegt hinter dem FC Bayern ein ereignisreicher Transfersommer, der vor allem mit dem einen oder anderen einschneidenden Abgang verknüpft war. Ein Blick auf die Tabelle zeigt aber, dass der Verein die Verluste gut kompensiert hat. Von den Neuzugängen ist vor allem Upamecano gesetzt, aber auch Stanišić hat sich überraschend schnell etabliert.

Ob sich Marcel Sabitzer von der Position des Ersatzspielers lösen kann, bleibt abzuwarten, doch Omar Richards wird vermutlich in dieser Saison noch keine große Rolle spielen. Immerhin konnten die Bayern auch schon vor der Wechselperiode auf einen starken und gut aufeinander abgestimmten Kader zurückgreifen.

 

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October 18, 2021

Von 888sport

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Andre Agassi
Geburtsdatum: 29. April 1970 Beruf: Ehemaliger Tennisprofi
Geburtsort: Las Vegas, USA Karrieretitel: 60
Familienstand: verheiratet Nationalität: US-Amerikanisch
Kinder: 2 Größe: 1,80 m

Lange galt Andre Agassi als der Rebell unter den Tennisprofis. Heute lebt er mit seiner berühmten Frau Steffi Graf meist abseits des Medienrummels und kann auf eine bewegte Karriere im Profisport zurückschauen.

Karriere

Wie viele andere Tennisstars fing Andre Agassi mit dem Training bei seinem Vater an, bevor er mit jungen 13 Jahren in die Tennisakademie von Nick Bolletteri aufgenommen wurde. Doch dort sollte das Nachwuchstalent nicht lange bleiben, denn mit gerade einmal 15 Jahren nahm Agassi an seiner ersten Profitour teil.

Am Ende seiner ersten Profitour hatte der Amerikaner bereits die Top-100 der Weltrangliste erreicht und es dauerte nur noch ein Jahr länger bis er sich auf Platz 25 vorgekämpft hatte. Nach zwei Jahren der Eingewöhnungszeit in der Welt des Profitennis feierte der junge Spieler, der sich  mittlerweile einen Namen als Rebell gemacht hatte, erste Erfolge bei den Grand-Salm-Turnieren.

Doch das bunte, schrille Auftreten des Andre Agassi passte überhaupt nicht zu den Regeln des prestigeträchtigen Wimbledon-Turniers. Zwischen 1988 und 1990 verzichtete der Paradiesvogel deshalb drei Mal auf die Teilnahme an dem in London ausgetragenen Turnier, angeblich um die strenge Kleiderordnung zu kritisieren.

Bei den US-Open 1990 erreichte Andre Agassi das Finale und stand kurz vor dem bis dato größten  Erfolg seiner noch jungen Karriere. Doch das Endspiel konnte sein Landsmann Pete Sampras für sich entscheiden, wodurch der Grundstein für eine jahrelange Rivalität gelegt wurde.

1992 war es dann endlich soweit und Agassi gewann ausgerechnet in Wimbledon sein erstes Grand-Slam-Turnier, nachdem er sich unter anderem gegen Boris Becker, John McEnroe und Gran Ivanišević durchgesetzt hatte. Zwei Jahre später folgte dann auch der erste Sieg der US Open, wo er im Finale dem deutschen Michael Stich gegenüberstand.

 

Bis zur Mitte der 1990er-Jahre hatte sich Andre Agassi schließlich an der Spitze des Profitennis etabliert und sich zu Recht einen Namen als einer der Besten der Welt gemacht. Dies untermauerte er zusätzlich durch den Sieg bei seinem ersten Australian-Open-Turnier 1995. Im Finale setzte er sich gegen seinen Rivalen Pete Sampras durch, mit dem er lange Zeit um Platz eins der Weltrangliste konkurrierte.

Nachdem der US-Amerikaner bei den Olympischen Spielen 1996 in seinem Heimatland noch die Gold-Medaille sichern konnte, folgte im Jahr darauf die schlechteste Saison seiner Karriere. Privat hatte er mit seiner Ehe mit der Schauspielerin Brooke Shields zu kämpfen und im Sport beschäftigten ihn Verletzungssorgen und frühe Turnier-Niederlagen. Zwischenzeitlich fiel er sogar zum ersten Mal seit zehn Jahre aus der Top-100 der Weltrangliste raus, was Agassi, so gab er später zu, dazu brachte, Crystal Meth zu konsumieren.

Ab 1998 konzentrierte sich der wiedererstarkende Profi voll und ganz auf seine Karriere und mauserte sich wieder zu einem fokussierten, leistungsstarken Spieler. Ein Jahr später belohnte er sich selbst für seine Bemühungen und schrieb mit seinem Sieg bei den French Open Geschichte.  Mit dem vierten Grand-Slam-Titel seiner Laufbahn komplettierte Andre Agassi als erst fünfter Spieler überhaupt seinen Karriere-Grand-Slam.

In den frühen 2000er-Jahren glänzte der einstige Rebell besonders bei den Australian Open, die er innerhalb von vier Jahren drei Mal für sich entscheiden konnte. Spätestens ab 2004 kündigte sich jedoch langsam das Karriereende des Tennis-Stars an.

Agassi während er den Ball schlägt

Erfolge

Andre Agassi erlangte nicht nur durch sein  anfänglich schrilles Auftreten die Aufmerksamkeit der Tenniswelt sondern auch durch große Erfolge – und das trotz Pete Sampras als direkten Konkurrenten.

Insgesamt verbrachte Agassi 101 Wochen an der Spitze des Herren-Tennis, womit er zu den Top-10 der Weltranglistenersten im Herreneinzel gehört. Der US-Amerikaner feierte im Laufe seiner Karriere acht Grand-Slam-Titel und konnte als erst fünfter Spieler überhaupt einen Karriere-Grand-Slam komplettieren. Dabei war er der erste, dem das auf drei unterschiedlichen Belägen gelang.

Durch seinen Sieg bei Olympia 1996 ist Andre Agassi außerdem neben Rafael Nadal bis heute der einzige Spieler, dem der Karriere-Golden-Slam gelang. Insgesamt gewann er während seiner 21-jährigen Laufbahn 60 Einzeltitel und zählt damit zu Recht zu den dominierenden Spielern der 1990er-Jahre.

Vermögen

Wer so erfolgreich Tennis gespielt hat wie Andre Agassi und nicht völlig falsch beraten wurde hat Geld – viel Geld. Die Preisgelder im Tennis fallen üppig aus und Agassi hat durch seine 60 Einzeltitel einige von diesen eingestrichen. Am Ende seiner Karriere kam der US-Amerikaner auf Einnahmen von 31.152.975 US-Dollar durch Preisgelder und das waren gewiss nicht seine einzigen Geldquellen.

Durch sein schrilles Auftreten war Agassi in den Neunzigern ein beliebtes Werbegesicht und trat unter anderem an der Seite seines Rivalen Pete Sampras für den Sportartikelhersteller  Nike auf. Zusätzlich zu den lukrativen Werbedeals schöpft der Ex-Profi gewiss einiges aus dem Verkauf seiner Bücher.

Da wundert es einen wenig, wenn Andre Agassis Vermögen aktuell auf rund 150 Millionen US-Dollar geschätzt wird.

Privates

Andre Agassis Privatleben war lange Zeit alles andere als privat. Durch seinen bunten Kleidungsstil und seine wilden Frisuren zog er bereits früh in seiner Karriere die Medienaufmerksamkeit aus sich, was durch seine Ehe mit der Schauspielerin Brooke Shields noch zusätzlich verstärkt wurde.

Agassi mit seinem Rivalen Pete Sampras

Seit 2001 ist Agassi mit Steffi Graf verheiratet, die ebenfalls Tennisspielerin war. Zusammen hat das Paar einen Sohn und eine Tochter  und lebt mittlerweile etwas zurückgezogener in Los Angeles.

 

Du hast nach dem Rückblick auf Agassis Karriere Bock auf Tennis bekommen? Dann check mal unsere Wimbledon Quoten ab!

Alle Tennis Quoten findest du hier!

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December 7, 2021

Von 888sport

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Lukas Podolski
Geburtsdatum: 04. Juni 1985 Beruf: Fusßballprofi
Geburtsort: Gliwice, Polen Teams: Köln, Bayern, Arsenal, Galatasaray, Kobe, Antalyaspor, Zabrze
Familienstand: verheiratet Nationalität: Deutsch
Kinder: 2 Größe: 1, 82 m

Lukas Podolski wurde 1985 in Polen geboren, doch nur zwei Jahre später zog er mit seiner Familie nach Bergheim in die Nähe von Köln. Trotz vieler verschiedener Stationen im europäischen Fußball, wird Polids Herz wohl immer an der rheinischen Metropole hängen.

Karriere

Im Alter von sechs Jahren Begann Lukas Podolski mit dem Fußballspielen in seinem Heimatort Bergheim, bevor er in die Jugendabteilung des 1.FC Köln wechselte. Nach acht Spielzeiten in den verschiedenen U-Mannschaften durfte er 2003 zum ersten Mal bei den Profis mittrainieren und unterschrieb kurze Zeit später seinen ersten Vertrag bei den Geißböcken. 

Im November desselben Jahres gab er sein Debüt in der Bundesliga und schoss im weiteren Verlauf der Saison zehn Tore, was jedoch nicht reichte, um Kölns Abstieg zu verhindern. Poldis Torgefahr machte ihn im nächsten Jahr nicht nur zum Torschützenkönig der zweiten Bundesliga, sondern sicherte dem Effzeh auch den direkten Wiederaufstieg.

Als Köln nach der Saison 2005/06 wieder absteigen sollte, entschied sich Lukas Podolski für einen Wechsel zum deutschen Rekordmeister FC Bayern. In einer Mannschaft mit Größen wie Roy Maakay oder Mark van Bommel konnte sich der junge Mittelstürmer jedoch nicht durchsetzen und nahm zumeist nur die Reservistenrolle ein. Auch unter seinem Förderer Jürgen Klinsmann kam Poldi kaum zu Startelf-Einsätzen, woraufhin er im Sommer 2009 zum 1.FC Köln zurückkehrte.

 
Pro Jahr €1,050,000 £893,437
Pro Monat €87,500 £74,453
Pro Woche €20,192 £17,181
Pro Tag €2,876 £2,447
Pro Stunde €119 £101
Pro Minute €1 £0
Seit Sie diese Seite aufgerufen haben, hat Lukas Podolski verdient
€61.19

Zurück im Rheinenergiestadion blühte der Linksfuß nach einiger Zeit wieder auf und wurde in der zweiten Spielzeit nach seiner Rückkehr zum Mannschaftskapitän berufen. Obwohl Podolski seine alte Offensivstärke wiedererlangte und stets zu den besten Torschützen der Bundesliga gehörte, geriet der Effzeh erneut ins Straucheln.

Nachdem im Sommer 2012 der Abstieg feststand, verließ Lukas Podolski den deutschen Fußball und unterzeichnete auf der Insel beim FC Arsenal. Bei den Gunners absolvierte er insgesamt 82 Spiele und schoss dabei 31 Tore, wobei er besonders in Pokalwettbewerben Torgefahr ausstrahlte.

Im Sommer 2014 gelang ihm mit der deutschen Nationalmannschaft der sicherlich größte Erfolg seiner Karriere, als man sich im Endspiel gegen Argentinien den Weltmeistertitel sicherte. Bereits seit 2004 stand Lukas Podolski regelmäßig im Kader der Nationalelf und war maßgeblich an der positiven Entwicklung der DFB-Elf nach der desaströsen EM in Portugal beteiligt. Auch wenn er in der WM 2014 kaum Spielzeit bekam, sieht sich Poldi deshalb als vollwertiger Weltmeister – und das völlig verdient. 

Im Winter 2014/15 wurde der gelernte Mittelstürmer für ein halbes Jahr zu Inter Mailand ausgeliehen, bevor im darauffolgenden Sommer bei Galatasaray Istanbul unterzeichnete. Am Bosporus verbrachte Podolski zwei Jahre und entschied sich dann, seine Karriere ausklingen zu lassen.

Poldi im Trikot des 1.FC Köln

Erfolge

Auf Vereinsebene feierte Lukas Podolski beim FC Bayern die größten Erfolge. In seinem drei Jahren beim Rekordmeister holte er den deutschen Ligapokal, den DFB-Pokal und sicherte sich die Meisterschale. Mit dem 1. FC Köln wurde der Stürmer 2005 zum Zweitligameister und sicherte sich im selben Jahr die Torjägerkanone im deutschen Unterhaus.

Podolski im Dress der Nationalmannschaft

Aber auch außerhalb von Deutschland konnte Poldi einige Titel einfahren. Während es in Japan nur für den Pokal reichte, freute er sich sowohl in England als auch in der Türkei über den Pokal und den Supercup.  In den internationalen Vereinswettbewerben blieben die großen Erfolge hingegen aus, obwohl er mit dem FC Bayern, Arsenal und Galatasaray an der Champions League teilnahm.

Besonders überzeugte Lukas Podolski bei der deutschen Nationalmannschaft, was 2014 durch den Weltmeistertitel in Brasilien gekrönt wurde. Schon bei der WM 2006 im eigenen Land wurde er als bester Junger Spieler des Turniers ausgezeichnet und zwei Jahre später bekam er nach der EM den silbernen Schuh verliehen. Außer Miroslav Klose und Gerd Müller hat kein Spieler mehr Tore für die DFB-Elf geschossen und auch in der Liste der meisten Einsätze steht er an dritter Stelle.

Vermögen

Auch wenn Podolski sicherlich nicht zu den bestbezahlten Fußballern seiner Zeit gehört, kann er sich nicht über seine Gehaltsabrechnungen beschweren. Bei Vissel Kobe soll er zeitweise acht Millionen Euro im Jahr verdient haben und auch jetzt in Polen fällt seine Bezahlung mit knapp einer Millionen Euro üppig aus.

Neben den Einkünften aus den Spielerverträgen ist Podolski aber auch ein echter Geschäftsmann, der in Köln immerhin eine Eisdiele, eine Dönerbude und einen Modeladen besitzt. Außerdem ist der charismatische Stürmer schon lange ein beliebtes Werbegesicht: An der Seite seines Nationalmannschaftskollegen Schweinsteiger machte er unter anderem immer wieder Werbung für Chips.

Podolski im Dress von Arsenal mit seinem Sohn

Erst kürzlich verkündete der Sender RTL, Lukas Podolski für diverse Positionen engagiert zu haben, wobei besonders seine Teilnahme an der Show Supertalent überraschte. Der Fernsehanbieter hat sich das Engagement bestimmt auch eine hübsche Summe kosten lassen.

Insgesamt wird Podolskis Vermögen aktuell auf stolze 30 Millionen Euro geschätzt.

Privates

Podolski ist seit 2011 mit seiner Frau Monika verheiratet, die ebenfalls polnische Wurzeln hat. Zusammen hat das Paar einen mittlerweile 13-jährigen Sohn und eine fünfjährige Tochter.

Parallel zu seiner Zeit im Leistungszentrum des 1.FC Köln schloss Prinz Poldi, wie er in Anspielung an den Kölner Karneval auch genannt wird, seinen Haupt- und Realschulabschluss ab und leistete seinen Zivildienst.

Die Erinnerung an Lukas Podolski hat bei Euch Lust auf Fußball geweckt? Dann check doch mal unsere Wettquoten Champions League aus!

Alle Sportwetten online gibt’s hier!

* Die Rechte an allen Fotos in diesem Artikel liegen bei AP Photos.*

December 7, 2021

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Fredi Bobic
Geburtsdatum: 30. Oktober 1971 Beruf: Ex-Fußballprofi und Funktionär
Geburtsort: Maribor, Slowenien Teams:  VfB Stuttgart, Dortmund, Hertha, Hannover 96, Rijeka
Familienstand: verheiratet Nationalität: Deutsch
Kinder: 2 Größe: 1,88 m

Egal ob als Spieler oder Funktionär – Fredi Bobic kennt das Fußballbusiness wie seine linke Westentasche. Angefangen hat alles in einem Klub in Bad Cannstatt bei Stuttgart.

Karriere

Nach den ersten Schritten in Fußballschuhen beim VfR Bad Cannstatt wechselte Fredi Bobic in die Jugendabteilung des VfB Stuttgart; einem Verein, der ihn noch lange Zeit begleiten sollte. Nach einigen Jahren setzte er seine Jugend-Laufbahn jedoch beim Stadtrivalen Stuttgarter Kickers fort, wo er in der A-Jugend den DFB-Pokal holte.

Seinen Weg in den Profifußball fand Bobic über den TSF Ditzingen, der zu diesem Zeitpunkt in der Oberliga Baden-Württemberg spielte. Nachdem der Rechtsfuß in der Saison 1991/92 Torschützenkönig wurde, verpflichteten ihn die Stuttgarter Kickers, die damals in der 2. Bundesliga beheimatet waren.

Zwei Jahre lief der Mittelstürmer im Unterhaus auf, bevor er zur Saison 1994/95 vom Bundesligisten VfB Stuttgart angeworben wurde. Dort debütierte Bobic in der ersten Partie der neuen Spielzeit gegen den Hamburger SV und netzte direkt zum 2:1-Siegtreffer. Zusammen mit Kassimir Balakow und Giovane Élber brachte er den Stuttgartern 1997 sogar den DFB-Pokal ein, was dem Klub bislang erst drei Mal gelang.

 
Pro Jahr €3,200,000 £2,722,857
Pro Monat €266,666 £226,904
Pro Woche €61,538 £52,362
Pro Tag €8,767 £7,459
Pro Stunde €365 £310
Pro Minute €6 £5
Seit Sie diese Seite aufgerufen haben, hat Fredi Bobic verdient
€315.43

1999 folgte der Wechsel zu Borussia Dortmund, wo er besonders in den ersten beiden Spielzeiten in seinen Einsätzen Torgefahr ausstrahlte. Nachdem Matthias Sammer, mit dem Bobic 1996 noch Europameister geworden war, zu Dortmunds Trainer wurde, bekam der Stürmer kaum noch Einsatzzeiten.

In der Rückrunde der Saison 2001/02 verlieh man Bobic für ein kurzes Intermezzo nach England, wodurch er nicht aktiv an der für Dortmunds Meisterschaft entscheidenden Rückrunde beteiligt war. Im Sommer folgte ein Wechsel zum Aufsteiger Hannover 96, wodurch der Rechtsfuß wieder aufblühte. Seine 14 Saisontore verhalfen nicht nur Hannover 96 zum Klassenerhalt, sondern brachten Fredi Bobic auch nach mehrjähriger Unterbrechung eine Nominierung für die DFB-Elf ein.

Nach nur einem Jahr in Hannover wechselte Bobic zu Hertha BSC, doch dort konnte er nicht mehr die Erwartungen erfüllen, die an ihn gerichtet wurden. In 61 Spielen für die Alte Dame schoss der Stürmer nur neun Tore, woraufhin sein Vertrag 2005 nicht verlängert wurde. Ab Januar 2006 spielte Fredi Bobic noch ein halbes Jahr für den kroatischen Verein HNK Rijeka, bevor im Sommer seine Spielerkarriere beendete.

Doch dem Fußball kehrte er noch lange nicht den Rücken. Im März 2009 startete er an der Seite von Balakow in Bulgarien seine Funktionärskarriere, doch nur ein Jahr später zog es ihn zu seinem Ex-Klub VfB Stuttgart. Dort bekleidete er verschiedene Positionen, bis ihn der Verein im September 2014 freistellte.

Zwei Jahre später übernahm Fredi Bobic die Rolle des Vorstand Sport bei Eintracht Frankfurt, die sich kurz zuvor den Klassenerhalt in der Bundesliga in der Relegation gegen Nürnberg gesichert hatte. In dem hessischen Klub kam Bobic gut an, weil seine Transfers fruchteten. Ein Jahr nach der Relegation stand die Eintracht im DFB-Pokalfinale, gewann dieses dann noch ein Jahr später und kehrte auf das europäische Parkett zurück.

Bobic für die deutsche Nationalmannschaft

Erfolge

Zwanzig Jahre lang war Fredi Bobic selbst als Fußballer aktiv und konnte in dieser Zeit einige Erfolge feiern, wobei er besonders Mitte der Neunziger seine Bemühungen auch mit Titeln belohnte.

Am Ende der Saison 1995/96 sicherte sich der Mittelstürmer mit 17 Treffern die Torjägerkanone der deutschen Bundesliga, bevor er nur wenige Wochen später bei der Europameisterschaft in England triumphierte.

Nur ein Jahr später gelang Bobic mit dem VfB Stuttgart sein sicherlich bedeutsamster Titelgewinn auf Vereinsebene, als man sich im Finale des DFB-Pokal gegen Energie Cottbus durchsetzten konnte. Darüber hinaus darf sich der Rechtsfuß auch deutscher Meister nennen, auch wenn er nur in der Hinrunde für den 2002 triumphierenden BVB spielte.

Bobic an der Seite des ehemaligen Frankfurter Trainers Adi Hütter

Neben seinen Erfolgen als Spieler bewies Bobic jedoch auch als Funktionär seine Fähigkeiten, was besonders an der Seite von Trainer Niko Kovac bei Eintracht Frankfurt zum Ausdruck kam. Unter seiner Obhut mauserte sich die abstiegsbedrohte Eintracht innerhalb von zwei Jahren zum DFB-Pokalsieger und Europa-League-Teilnehmer – ein Erfolg, der ohne Bobics feines Händchen in der Transferpolitik sicher nicht möglich gewesen wäre.

Vermögen

Das Fußballbusiness ist bekannt für die hohen Gehälter, die Spielern, aber auch sonstigen Mitarbeitern, ausgezahlt werden. Nach zwanzig Jahren als aktiver Profi und mittlerweile mehr als zehn Jahren Funktionärstätigkeit dürfte sich ein hübsches Sümmchen auf dem Konto von Fredi Bobic angesammelt haben.

Alleine beim BVB, wo er nicht gerade auf dem Höhepunkt seiner spielerischen Leistungen war, soll der Stürmer rund 2,5 Millionen Euro pro Saison verdient haben. Und auch als Manager bei Eintracht Frankfurt lag sein Verdienst nicht wesentlich unter dieser Marke. Durch den Wechsel zu Hertha BSC und der damit einhergehenden Gehaltserhöhung auf 3,2 Millionen Euro pro Jahr soll Fredi Bobic sogar zum bestbezahltesten Manager der Bundesliga geworden sein.

Über sein aktuelles Vermögen gibt es keine verlässlichen Zahlen, doch es liegt sicherlich im Millionen-Bereich.

Privates

Fredi Bobic kam als Kleinkind mit seinem slowenischen Vater und seiner kroatischen Mutter nach Deutschland und beherrscht aufgrund seiner Herkunft die serbokroatische Sprache. Das verhalf ihm zuletzt bei Eintracht Frankfurt zu einer guten Stellung bei Spielern wie Kostic, Rebic und Jovic.

Seinen Weg in die Funktionärstätigkeit fand der zweifache Familienvater über eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und eine spätere Weiterbildung im Bereich des Fußballmanagements.

 

 

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* Die Rechte an allen Fotos in diesem Artikel liegen bei AP Photos.*

December 7, 2021

Von 888sport

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