Ancelotti machte sich in Madrid unsterblich, als er 2014 Real zum zehnten Champions-League-Titel führte. Doch wie verlief der Rest der Karriere? Lasst uns einen Blick auf seine Spieler- und Trainerlaufbahn werfen! Hier entlang!

Karriere

Carlo Ancelotti wurde am 10. Juni 1959 in Reggiolo, Italien geboren und begann seine Karriere als Spieler im Alter von 17 Jahren, nachdem er einen Vertrag beim damaligen Zweitligisten AC Parma unterschrieb.

In den ersten drei Jahren absolvierte er 55 Spiele und erzielte dabei 13 Tore. 1979 entschied er sich jedoch, zur AS Rom zu wechseln, was seine längste, jedoch nicht erfolgreichste Station als Spieler werden sollte.

Er gewann mit der Roma in seinen ersten beiden Jahren den italienischen Landespokal, seine erste Meisterschaft holte er 82/83 in die Hauptstadt zurück. Es gelang ihnen jedoch nicht, die Meisterschaft zu verteidigen, es folgten dafür noch zwei weitere Gewinne des Landespokals in der Saison 83/84, sowie 85/86.

Seine nächste Station hieß AC Mailand, was gleichzeitig seine letzte Station als Spieler werden sollte. Er wechselte im Jahr 1987 zu den Rossoneri und gewann in seiner ersten Saison seine zweite Meisterschaft. Dabei blieb es jedoch nicht und obwohl es zum nächsten Meisterschaftstitel mehrere Jahre dauerte, gewann Ancelotti zwischendurch den Europapokal der Landesmeister in der Saison 88/89 und 89/90.

Carlo Ancelotti

Dabei gehörte er zum Aufgebot der sogenannten „Unsterblichen“, die in zwei Jahren ganze sechs Titel gewannen, denn der UEFA-Super-Cup sowie der Weltpokal sollten auf den Sieg der heutigen Champions League folgen.

Seine Karriere als Nationalspieler verlief eher ruhig, sein größter Erfolg war der dritte Platz bei der heimischen WM 1990 in Italien, nachdem man das Halbfinale gegen Argentinien und Maradona verlor.

Nachdem er seine Karriere als Spieler 1992 beendet hatte, wurde er Co-Trainer der italienischen Nationalmannschaft und war kurz davor, seinen ersten Weltmeistertitel feiern zu können. Italien verlor jedoch das Finale gegen Brasilien im Elfmeterschießen.

Seine nächste Station als Trainer hieß AC Reggiana, die er in seiner ersten Saison als Cheftrainer in die höchste italienische Spielklasse führte.

Nach nur einer Saison wechselte er jedoch zum AC Parma, mit dem er in seiner ersten Saison den Vize-Meisterschaftstitel der Serie A gewinnen konnte.

Anschließend übernahm er im Februar 1999 Juventus Turin, nachdem Lippi als Trainer der „Alten Dame“ zurückgetreten war.

Er gewann den UEFA Intertoto Cup und die Vize-Meisterschaft in der laufenden Saison. Auch in der folgenden Saison sollte es nicht für den Ligatitel reichen, die Roma sicherte sich die Meisterschaft mit zwei Punkten Vorsprung.

Da Ancelotti mit Turin in der Gruppenphase der Champions League scheiterte, endete seine Zeit als Trainer von Juve und er suchte ein neues Kapitel.

Im November 2001 übernahm er das Traineramt beim AC Mailand, wo er wenige Jahre zuvor als Spieler seine größten Erfolge feiern konnte. Er holte die Mailänder aus der Krise und führte sie in der Saison 01/02 bis ins Halbfinale des UEFA-Cups.

Schon in der nächsten Saison machte er sich unsterblich, da er die „Rossoneri“ in das Finale der Königsklasse führte und Juventus Turin, mit denen er noch wenige Jahre zuvor in der Gruppenphase scheiterte, im Elfmeterschießen bezwang.

Dadurch gehört Ancelotti zu den wenigen Personen, die als Spieler und Trainer den höchsten europäischen Wettbewerb gewinnen konnten.

In der Saison 03/04 verpflichtete Milan Kaka, der mit Ancelotti auf Anhieb die Meisterschaft und den europäischen Supercup gewinnen konnte.

In der darauffolgenden Champions-League-Saison kam es zu einem der legendärsten Finalspiele, als die Mailänder eine 3:0-Führung zur Halbzeit noch verspielten und anschließend das Elfmeterschießen verloren.

Ancelotti sollte jedoch noch eine Möglichkeit zur Revanche bekommen, als es nur zwei Jahre später zum erneuten Finale beider Mannschaften kam.

Mailand setzte sich durch mit 2:1 und Ancelotti gewann seinen zweiten Titel der Königsklasse als Trainer.

Nach einer enttäuschenden Saison 08/09 wurde der Vertrag vorzeitig beendet und es folgte die nächste Station als Trainer.

Es folgte eine Anstellung beim FC Chelsea, wo er in seinem ersten Pflichtspiel den FA Community Shield in die Höhe stemmen konnte.

Er führte den FC Chelsea noch in der gleichen Saison zur Meisterschaft und zum Gewinn des FA Cups, was der erste Gewinn des Doubles in der Geschichte der Londoner war.

Seine nächste Saison war weniger erfolgreich, weshalb man sich im Mai 2011 trennte.

Es folgte eine kurze Tätigkeit als Trainer von Paris Saint Germain, die sich zu dieser Zeit namenhaft mit Spielern wie Ibrahimovic verstärkt hatten. Es war also kein Wunder, dass er auch in seinem dritten Land als Trainer die Meisterschaft gewinnen konnte.

Nach nur zwei Spielzeiten bat er den Verein um Freigabe, um eine Position als Trainer bei Real Madrid anzunehmen.

In seiner ersten Saison in Spanien führte er das Team um Superstar Ronaldo zum Gewinn der Champions League, worauf die Madrilenen bereits über zehn Jahre warteten.

Gleichzeitig wurde er damit der erste Trainer, der die Champions League drei Mal gewinnen konnte.

Es folgte der Gewinn des UEFA Super Cups sowie der Klub-Weltmeisterschaft, doch der Rest der Saison verlief enttäuschend, weshalb man sich einen Tag nach Saisonende trennte.

Nach einem Jahr Pause übernahm er den FC Bayern München, mit dem er die Meisterschaft in seiner ersten Saison gewinnen konnte.

Dadurch war er der erste Trainer, der in vier der fünf Topligen die Meisterschaft gewinnen konnte.

Kurz nach Beginn der nächsten Saison wurde das Arbeitsverhältnis beendet und Ancelotti nahm sich eine weitere Auszeit.

Es folgten Jobs bei Neapel und Everton, ehe er zur laufenden Saison als Trainer nach Madrid zurückkehrte. Was ist für Real Madrid diese Saison drin? Checkt doch mal unsere Wetten ab.

Carlo Ancelotti

Gehalt und geschätztes Gesamtvermögen

Carlo Ancelotti ist einer der wohlhabendsten Trainer, sein Vermögen wird auf aktuell rund 50 Millionen US-Dollar geschätzt. Der Großteil seines Vermögens stammt aus Preisgeldern und Sponsorenverträgen. Sein jährliches Gehalt soll rund 10 Millionen US-Dollar betragen.

Andere Einnahmequellen

Nicht nur als Trainer verdient Ancelotti sein Vermögen, sondern auch mit Werbedeals.

Zukunft

Wir sind gespannt, ob Ancelotti es schafft, in Spanien seinen Meisterschaftstitel zu gewinnen, der ihm in seiner Sammlung noch fehlt.

Ob er sich ein weiteres Engagement in Deutschland vorstellen kann?

Hat Ancelotti euer Fußball-Fieber geweckt? Dann checkt doch gleich mal unsere Fußball Wetten ab!

 

Carlo Ancelotti

Geburtsdatum: 10. Juni 1959

Beruf: Trainer

Geboren in: Reggiolo, Italien

Gewicht: 81 kg

Nationalität: Italien

Kinder: 2

Größter Erfolg: CL-Sieger 2014

Größe: 179cm

*Die Rechte an allen Fotos in diesem Artikel liegen bei AP Photos*

December 7, 2021

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Der DFB-Pokal gehört für viele Fans zu den absoluten Highlights. Insbesondere für die kleineren Vereine bietet er eine exzellente Möglichkeit, etwas Geld in die meist klammen Kassen zu spielen.

Doch nicht nur das, der Pokal sorgt jährlich auch für jede Menge Überraschungen!

1860 München – Schalke 04

Unser erster Rückblick ist nicht lange her, da waren die Gelsenkirchener zu Gast in München, jedoch dieses Mal nicht wie gewohnt in der Allianz Arena, sondern zu Besuch im altehrwürdigen Grünwalder Stadion beim TSV 1860 München zur zweiten Runde des Pokalwettbewerbs.

 

Die Löwen, die seit mehr als sieben Spielen sieglos waren, starteten jedoch von Beginn an mit höchster Konzentration und vollem Elan in den Abend.

Die Gastgeber drückten früh und so erkämpfte sich Mölders in der fünften Minute einen Ball an der rechten Eckfahne, legte die Kugel an den ersten Pfosten zu Lex, der seinen unglücklichen Lauf beenden konnte und das einzige Tor des Abends erzielen sollte.

Es dauerte eine knappe Viertelstunde, bis die Schalker ihre Offensivqualitäten zeigen konnten, an Torwart Hiller scheiterte Bülter jedoch aus kurzer Distanz.

Die Löwen spielten gut und hatten mehr Spielanteile im ausverkauften Grünwalder Stadion, was es aufgrund der Pandemie seit langer Zeit nicht mehr gegeben hatte.

Die Gäste standen unter Druck und hatten Glück, dass Lex eine gute Chance zum 2:0 nicht nutzte und stattdessen das Leder an den Querbalken hämmerte.

 

Nach einem Freistoß von Ouwejan verlängerte Kaminski per Kopf, doch Hiller reagierte in letzter Sekunde und lenkte den Ball an die Latte.

Man wartete auf eine Reaktion der Schalker nach der Pause, doch ein weiteres Mal wurden sie von Löwen vorgeführt, als Lex frei auf das Tor lief und Thiaw wegen einer Notbremse die Rote Karte sah.

1860 drückte weiterhin auf das 2:0 und auch der erst spät eingewechselte Terodde konnte die Sensation nicht verhindern, da auch er an Hiller scheiterte.

Die Löwen stehen dadurch seit vielen Jahren erstmals wieder in der dritten Runde des DFB-Pokals durch Kampf, Leidenschaft und Emotionen.

Bayern München – Eintracht Frankfurt

In unserem nächsten Pokalfight ist eine Mannschaft aus München mit von der Partie, dieses Mal jedoch in einem Finalspiel, welches in der Saison 17/18 stattfand.

Es war der 19. Mai 2018, als die Eintracht aus Frankfurt nach vielen Jahren mal wieder in einem Endspiel des Pokalwettbewerbes stand. Doch wie so oft wartete mit den Bayern das beste Team der Bundesliga auf der gegenüberliegenden Seite, die Finalspiele so gut wie nie verlieren.

Die Eintracht war von Anfang an hellwach und ging durch Rebic in der 11. Minute in Führung, nachdem die Frankfurter früh pressten und nach einem Ballgewinn direkt Richtung Tor zogen.

Lange Zeit blieb es bei der 1:0-Führung durch Rebic, doch kurz nach der Pause zeigte der Rekordmeister seine Klasse und glich durch Lewandowski aus, der nach Vorarbeit von Kimmich nur noch einschieben musste.

Es sah lange Zeit nach Verlängerung aus, die Bayern drückten jedoch immer mehr und wollten den Sieg in regulärer Spielzeit, was ihnen in der 82. Minute zum Verhängnis werden sollte.

Nach einem Ballverlust in der Hälfte der Eintracht, reicht ein langer Ball, sodass Rebic Hummels überrennen kann und ein weiteres Mal Neuer überwinden kann.

Als die Bayern inklusive Neuer in der sechsten Minute der Nachspielzeit bei einem Eckball aufgerückt waren, wurden sie ein weiteres Mal ausgekontert und Gacinovic erzielte den 3:1-Endstand.

Seit 30 Jahren konnte die SGE den Pokal nicht mehr gewinnen, was auch ein Abschiedsgeschenk von Kovac sein sollte, der die Eintracht verließ und zum FC Bayern wechselte.

Chemnitzer FC – Mainz 05

Eins der spannendsten und verrücktesten Spiele des DFB-Pokals fand in der Saison 14/15 statt, als der Drittligist aus Chemnitz die Mainzer in einem Pokalfight aus der ersten Runde warf.

Die Chemnitzer starteten mit den Fans im Rücken gut in die Partie und kamen in der ersten Viertelstunde zu einer guten Chance durch Türpitz, dessen Aufsetzer jedoch pariert werden konnte.

Nachdem die Gastgeber jedoch eine Flanke nicht richtig klären konnten, kam Zimling aus zentraler Position kurz vor der Strafraumgrenze zum Abschluss und hämmerte das Leder in den Winkel.

Nach dem Seitenwechsel ging es sofort zur Sache und der Bundesligist baute seine Führung durch Okazaki auf 2:0 aus.

 

Nur einige Sekunden später landete ein schnell ausgeführter Freistoß bei Fink, der mit einem Schlenzer in das lange Eck den Anschlusstreffer in der 50. Minute erzielte.

Nur 180 Sekunden danach setzte sich Fink auf der rechten Seite durch und traf erneut zum zwischenzeitlichen 2:2.

Okazaki umkurvte anschließend den Torhüter der Hausherren, scheiterte jedoch aus spitzem Winkel am leeren Tor.

Es entwickelte sich zu einem echten Pokalfight und dauerte bis zur 73. Minute, ehe Koo mit einem wunderschönen Distanzschuss das 3:2 aus Sicht der Mainzer erzielte.

Die Spieler des CFC ließen die Köpfe jedoch nicht hängen und versuchten mit den Fans im Rücken erneut in die Partie zurückzukommen.

Nach einer Kombination von Türpitz auf Fink, legte dieser an der linken Strafraumgrenze den Ball per Hacke zurück auf den durchstartenden Hofrath, dessen Schuss unaufhaltbar von Bungert ins eigene Tor gelenkt wurde.

Der Pokalfight ging in die Verlängerung und mit den Fans im Rücken spielten die Chemnitzer auf wie beflügelt. So kam es dazu, dass Ziereis in der 103. Minute eine Flanke von rechten Seite in die Maschen köpfte, was erstmals die Führung für die Gastgeber am Pokalabend bedeutete.

Es war bereits die 109. Minute, als die Mainzer einen Freistoß kurz nach der Mittellinie ausführten und die Flanke auf Höhe des zweiten Pfostens landete, wo Bungert komplett ungedeckt sein Eigentor wieder gutmachte und das 4:4 erzielte.

Doch Chemnitz spürte, dass sie weiterhin den Mainzern große Probleme bereiten konnten. Sie liefen weiter hoch an und versuchten die Gäste früh unter Druck zu setzen, was zur erneuten Führung in der 119. Minute führte, als Kehl-Gomez nach einem Ballgewinn eiskalt einnetzte.

Als alle dachten, dass die Partie nun entschieden sei, landete jedoch ein Abschlag von Torwart Pentke kurz hinter der Mittellinie bei Geis, der aus 55 Metern Entfernung abzog und das Tor des Jahres in der 123. Minute erzielte.

Im Elfmeterschießen trafen alle fünf Chemnitzer und auch vier der Mainzer Schützen, lediglich Jara vergab wie schon bei der WM 2014 einen Elfmeter, was das Schicksal der Mainzer endgültig besiegelte.

Nicht vergessen: Neben dem DFB-Pokal findet Ihr auch die besten 2. Bundesliga Quoten hierbei uns!

Holstein Kiel – Bayern München

In der Saison 20/21 passierte das, was viele für lange Zeit nicht möglich hielten. Der FC Bayern München, Rekordsieger des DFB-Pokals, scheiterte in der zweiten Runde gegen einen unterklassigen Gegner, Holstein Kiel.

Die überlegenen Bayern gingen durch Gnabry nach 14 Minuten früh in Führung und Müller hatte die Chance zur 2:0-Führung, sein Versuch landete jedoch aus kurzer Distanz über dem Tor.

 

Kurze Zeit später hebelte ein hoher Steilpass die Abwehrkette der Bayern aus, Bartels rannte frei auf das Tor der Gäste zu und ließ Neuer keine Chance.

Mit einem 1:1 ging es in die Pause, kurz nach Wiederanpiff versenkte Sane mit einem wunderschönen Freistoß die Kugel im Netz und stellte somit die Führung der Bayern wieder her.

Bis kurz vor Abpfiff führten die Gäste weiterhin mit 2:1, doch die Störche gaben sich nicht auf und erzielten in der fünften Minute der Nachspielzeit den Ausgleich durch Hauke Wahl, der nach einer Flanke auf den ersten Pfosten den Ball unhaltbar ins lange Eck verlängerte.

Durch den einsetzenden Schneefall konnten sich die Kieler bei wenig Torchancen auf beiden Seiten ins Elfmeterschießen retten, wo beide Teams die ersten fünf Elfmeter verwandeln konnten.

Als sechster Schütze für die Landeshauptstädter trat Roca an, dessen Versuch jedoch von Gelios gehalten wurde. Bartels folgte als nächster Schütze und verwandelte den Elfmeter, der die Sensation perfekt machte.

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November 30, 2021

Von 888sport

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In der 2. Liga sind Trainerwechsel nicht selten, doch es gibt auch Übungsleiter, die ihre Vereine überzeugt haben und schon längere Zeit im Amt sind. 888sport zeigt sie Euch.

Werder Bremen hat mit Ole Werner seinen neuen Cheftrainer vorgestellt. Der 33-Jährige war zum Beginn der Saison noch Trainer vom Ligakonkurrenten Holstein Kiel, erklärte bei den Störchen allerdings nach sieben Spielen, in denen Kiel gerade einmal zwei Siege holen konnte, seinen Rücktritt. Nach dem Abgang von Markus Anfang beim SV Werder Bremen ist Ole Werner nun der sechste neue Trainer, der in der laufenden Spielzeit 2021/22 einen Klub in der 2. Bundesliga übernommen hat.

 

Für 1 Jahr, 10 Monate und 28 Tage war der 33-jährige Cheftrainer bei Holstein Kiel. Dies hätte zu Beginn der Saison sogar für Rang vier im Ranking der Dienstältesten Zweitliga-Trainer gereicht. Nach seinem Abgang von Kiel und seinem Neustart bei Werder ist er nun aktuell allerdings der dienstjüngste Trainer der 2. Bundesliga.

Trainerwechsel sind in der heutigen Zeit nichts Besonderes mehr. Wenn es bei einem Verein nicht läuft, das Team unter seinen Möglichkeiten bleibt oder die angestrebten Ziele nicht erreicht werden, folgt oftmals zeitnah der Wechsel auf dem Trainerposten. Von allen 18 Zweitliga-Teams haben gerade einmal sechs Mannschaften einen Trainer, der länger als ein ganzes Jahr beim Klub als Cheftrainer aktiv ist. Aber wer sind die dienstältesten Trainer der 2. Bundesliga? 888sport zeigt sie Euch!

Robert Klauß – 1. FC Nürnberg

Mit Robert Klauß hat der 1. FC Nürnberg zwar den zweitjüngsten Trainer der gesamten Liga, aber auch einen der Dienstältesten. Seit 1 Jahr, 3 Monaten und 31 Tagen ist der 36-Jährige nun beim FCN Cheftrainer.

Klauß, der zuvor in der Jugend von RB Leipzig und als Co-Trainer bei den Profis der Leipziger aktiv war, übernahm den „Glubb“ am 30.07.2020 und landete in seiner ersten Saison als Cheftrainer bei einer Profimannschaft auf dem elften Rang. In dieser Spielzeit steht Robert Klauß mit dem FCN aktuell nach 15 Spieltagen und mit 24 eingefahrenen Punkten auf dem siebten Tabellenplatz.

Nach dem Katastrophen-Jahr 2019/20, in dem der FCN in der Relegation gerade noch den Abstieg in die 3. Liga vermeiden konnte und einer schwierigen ersten Saison (2020/21) für den Club und Trainer Robert Klauß, geht der Trend aktuell auf jeden Fall in die richtige Richtung. Lediglich vier Punkte fehlen dem 1. FC Nürnberg aktuell auf den Aufstiegsrelegationsplatz.

Timo Schultz – St. Pauli

Auf dem fünften Rang liegt der Trainer des derzeitigen Tabellenführers der 2. Bundesliga (St. Pauli), Timo Schultz. Der 44-Jährige kam 18 Tage vor Robert Klauß ins Amt und liegt daher mit 1 Jahr, 4 Monaten und 18 Tagen Amtszeit, einen Rang vor dem Nürnberger.

 

Nicht nur als Spieler war Timo Schultz beim FC St. Pauli aktiv, auch als Jugendtrainer und Co-Trainer war er für den Verein tätig, bevor er dann am 12.07.2020 den Posten als Cheftrainer übernahm. Zuvor war er Coach der U19-Mannschaft der Kiezkicker.

In seiner ersten Saison (2020/21) belegte Schultz mit Pauli den zehnten Rang und beendete die Saison damit einen Platz vor Klauß und seinem FCN. Für Timo Schultz und den FC St. Pauli läuft es in dieser Spielzeit aber sogar noch besser als beim „Glubb“. Starke 32 Punkte hat das Team von Coach Schultz nach 15 Spielen bereits geholt und steht damit auf dem ersten Tabellenplatz, drei Punkte vor Platz zwei und sogar sechs Zähler vor Rang vier.

Schafft Timo Schultz mit dem FC St. Pauli den Aufstieg in die 1. Bundesliga? Ihr könnt darauf wetten, schaut doch ganz einfach bei uns vorbei und platziert direkt die ersten Fußballwetten!

Christian Eichner – Karlsruher SC

Wiederum vier Tage länger im Amt als Timo Schultz ist der Trainer des Karlsruher SC, Christian Eichner. Der 39-Jährige ist ähnlich wie Schultz bei Pauli, auch schon ewig bei seinem Verein in Karlsruhe. In der Jugend des KSC ausgebildet schaffte Eichner den Sprung zu den Profis, wo er 108 Spiele für die zweite Mannschaft und 137 Spiele für die erste Mannschaft bestritt. 

Seine ersten Schritte im Trainerwesen machte Eichner dann auch beim KSC, wo er 2016 in der Jugend anfing. Über die U17 schaffte er den Sprung zum Co-Trainer der Profis und übernahm dann im Februar 2020 interimsweise die erste Mannschaft als Cheftrainer.

 

In den verbleibenden 15 Spielen der Saison 2019/20 holte Eichner 17 Punkte mit dem KSC und sicherte dem Verein durch Rang 15 den Klassenerhalt. Im August desselben Jahres wurde er dann mit einem langfristigen Vertrag als Cheftrainer der ersten Mannschaft ausgestattet.

In seiner ersten vollen Saison (2020/21) beendete Eichner mit dem KSC die Spielzeit auf dem sechsten Platz. Aktuell liegt der 39-Jährige mit seinen Karlsruhern auf dem neunten Tabellenplatz. Seit 1 Jahr, 4 Monaten und 22 Tagen ist Eichner nun bereits im Amt, mit seinem bis Sommer 2025 datierten Vertrag könnten noch einige Tage hinzukommen.

Mersad Selimbegovic - Jahn Regensburg

Den dritten Rang im Ranking der dienstältesten Trainer der 2. Bundesliga belegt Regensburg-Coach Mersad Selimbegovic. Der 39-Jährige ist seit 2 Jahren, 4 Monaten und 30 Tagen Cheftrainer beim SSV.

Auch Selimbegovic war bereits als Spieler für Regensburg am Ball und stieg ebenso wie Eichner und Schultz bei seinem jetzigen Klub in das Trainerbusiness ein. Neben seinen Tätigkeiten als U19-Trainer und Co-Trainer der 2. Mannschaft führte der 39-Jährige zwischenzeitlich auch das Amt des Nachwuchskoordinators der Regensburger aus, ehe er 2017 zum Co-Trainer der ersten Mannschaft aufstieg.

Zum 01.07.2019 folgte dann die Beförderung zum Cheftrainer des SSV. In den ersten beiden Jahren konnten Selimbegovic und Jahn Regensburg zweimal den Klassenerhalt feiern. In dieser Spielzeit sieht es aktuell wieder gut aus für den SSV. Sogar so gut, dass sie nach 15 Spieltagen auf dem Aufstiegsrelegationsplatz stehen und gerade einmal einen Punkt vom zweiten Tabellenplatz entfernt sind.

Jens Härtel – Hansa Rostock

Auf dem zweiten Platz des Rankings findet sich mit Jens Härtel ein Trainer wieder, der nicht zum ersten Mal eine etwas längere Amtszeit bei einem Verein genießt. Von Sommer 2014 bis November 2018 war der 52-Jährige bereits für mehr als vier Jahre Trainer beim 1. FC Magdeburg.

Am 09.01.2019 übernahm Härtel dann Hansa Rostock und führte den Klub zu zwei sechsten Plätzen in der 3. Liga, ehe in der vergangenen Saison dann der große Coup gelang. Mit 71 Zählern belegte Hansa Rostock am Ende der Drittliga-Saison den zweiten Tabellenplatz und schaffte so den langersehnten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga.

In der ersten Saison zurück in der Zweitklassigkeit spielt Rostock unter Härtel eine äußerst respektable Hinrunde. 18 Zähler nach 15 Spielen und damit Platz elf sind der aktuelle Lohn. Trotz des kleinen Etats des Vereins wäre die Liga zu halten für Härtel und Hansa Rostock eine erneute Bestätigung für die gute Arbeit in den letzten Monaten und Jahren.

Frank Schmidt – FC Heidenheim

Für den ersten Platz konnte es eigentlich nur einen Mann geben: Frank Schmidt. Der 47-Jährige ist das Trainer-Urgestein auf der Bank des 1. FC Heidenheim. Unglaubliche 14 Jahre, 2 Monate und 13 Tage ist Frank Schmidt bereits Trainer des FCH.

Im Alter von 33 Jahren übernahm Schmidt mit dem 1. FC Heidenheim seine erste Herrenmannschaft als Cheftrainer. Von der Oberliga Baden-Württemberg, wo er den Club am 17.09.2007 übernahm, führte Schmidt den FCH über die Regionalliga bis in die 3. Liga und schaffte dann 2013/14 den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

 

In der Saison 2019/20 folgte dann fast der nächste unglaubliche Schritt. Heidenheim qualifizierte sich für die Aufstiegsrelegation in die 1. Bundesliga, musste sich allerdings dort dem SV Werder Bremen geschlagen geben. Zwar endeten beide Partien mit einem Unentschieden (0:0, 2:2), aufgrund der Auswärtstorregel blieb allerdings Werder im Oberhaus und Heidenheim in der 2. Bundesliga.

Erst vor kurzem leitete Frank Schmidt sein 500. Spiel als Cheftrainer für den 1. FC Heidenheim und mit seinem bis ins Jahr 2027 datierten Vertrag könnten dort noch einige Spiele hinzukommen. Man möchte es ihm wünschen. Frank Schmidt und der 1. FC Heidenheim, eine der wenigen „Feel-good storys“ im so harten Trainer-Business des Profisports.

Würde der 47-Jährige seinen Vertrag ganz erfüllen, wäre er am Vertragsende knapp 20 Jahre Cheftrainer des 1. FC Heidenheims und damit ewiger deutscher Rekordhalter. Die bisherige Bestmarke hält weiterhin Volker Finke, der 16 Jahre am Stück als Trainer des SC Freiburg tätig war.

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November 30, 2021

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Viele Fußballer haben erst einen zweiten ja sogar dritten Anlauf benötigt um so richtig durchzustarten. Diese Spätzünder sind zwar selten, doch ihre Geschichten sind umso schöner. Doch wer sind die erfolgreichsten Spätzünder im Fußball? 888sport zeigt’s euch!

Jamie Vardy

Jamie Vardy

Die Geschichte des Jamie Vardy ist an Fußballromantik kaum zu überbieten. Erst mit 25 Jahren schaffte Vardy den Sprung in die  Championship zu Leicester City. Jedoch war der Weg für den Stürmer dorthin steinig und anstrengend.

Im Alter von 15 Jahren wurde Vardy bei Sheffield United aussortiert. Mit seiner damaligen Körpergröße von gerade mal 1,40 Metern war er zu klein und zu schmächtig. Vardy blieb aber hartnäckig und fing an bei Stocksbridge sich den Frust von der Seele zu schießen.

Im Jahr 2007, als er 20 Jahre alt war, schaffte Vardy schließlich den Sprung zur ersten Mannschaft des Achtligisten Stocksbridge. Nach drei Jahren wechselte er 2010 zu dem Siebtligisiten Hallifax City. Dort angekommen schoss Vardy mit 27 Toren seinen Verein gleich in die sechste Liga.

Nur eine Saison später und im Alter von 24 zog es Vardy weiter zum Fünftligisten Fleetwood Town und somit zum Profifußball (der Profifußball beginnt in England ab Liga fünf). 

In Fleetwood zeigte Vardy ebenfalls seine Klasse und verhalf den Verein mit 31 Toren zum Aufstieg. Bei einem Ligaspiel saß Nigel Pearson, der damalige Trainer von Zweitligist Leicester City, auf der Tribüne und war begeistert vom Stürmer.

Für gerade einmal 1,4 Millionen Euro wurde der 24-jährige zur Saison 2012/13 vom Zweitligisten Leicester City verpflichtet. Dort angekommen musste er feststellen, dass das Toreschießen ihm nicht so einfach fiel. In 26 Einsätzen erzielte er nur vier Tore und vier Vorlagen. In seiner zweiten Saison überzeugte Vardy aber alle Kritiker, als er mit 16 Toren maßgeblich für den Aufstieg von Leicester in die Premier League beteiligt war. Die besten Live Wetten für die Premier League findet ihr natürlich nur bei uns!

In der ersten Premier League Saison bei Leicester City gelangen ihm fünf Tore und zehn Vorlagen. Nach Spieltag 32. und Platz 20 gelang es Leicester mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen die Klasse zu halten.

Die Krönung seiner Karriere gelang ihm aber in der Saison 2015/16. Unter Claudio Ranieri gelang es den „Füchsen“ völlig überraschend die Premier League zu gewinnen. Vardy war mit seinen 24 Toren und acht Vorlagen der Topscorer in der Meisterschaftssaison.

Seine Leistungen machten auch Nationaltrainer Roy Hodgson auf ihn aufmerksam, der ihm am 07. Juni 2015 gegen Irland zum Debüt bei den „Three Lions“ verhalf. Bei der Nationalmannschaft kam er bislang auf 26 Einsätze und erzielte dabei sieben Tore.

Vardy hält Leicester City die Treue und ist jede Saison ein Leistungsträger der „Füchse“. In der Saison 2019/20 wurde er mit 23 Treffern Torschützenkönig der Premier League. Im Finale des FA-Cups in der Saison 2020/21 feierte Vardy bis dato seinen letzten Titel, als er gegen den FC Chelsea knapp mit 1:0 siegte.

Luca Toni

Luca Toni

Die Karriere des Luca Toni begann ebenfalls relativ spät. Sein erstes Ligaspiel in der Serie A absolvierte er erst mit 23 Jahren, nachdem er zuvor nur in den unteren Ligen stürmte. Luca Toni bezeichnet sich deswegen auch gerne als „Spätzünder“.

Seine erste Station war bei Modena in der dritten italienischen Liga, mit denen er wenig später in die zweite Liga aufstieg. Nach einem eher unglücklichen Engagement bei dem italienischen Erstligisten Brescia Calcio ging es zur Saison 2003/04 in die zweite Liga zu Palermo.

Bei Palermo startete Luca Toni aber so richtig durch und verhalf dem Zweitligisten nicht nur mit 30 Toren in 45 Einsätzen zum Aufstieg, sondern erreichte als Aufsteiger in der Folgesaison den 6. Platz.

Mit seinen Erfolgen schaffte er es schließlich auch in die italienische Nationalmannschaft. Für die „Squadra Azzurra“ absolvierte Luca Toni 49 Partien und erzielte 16 Tore. Als Nationalmannschaft gelang Luca Toni bei der WM 2006 auch der bis dato letzte Erfolg der Italiener bei einer Weltmeisterschaft.

Diese Leistungen blieben auch dem AC Florenz nicht verborgen, die den Stürmer zur Saison 2005/06 für eine Ablöse von 10 Millionen verpflichteten. Bei den Fiorentina überzeugte Luca Toni sofort und erzielte in seiner Premierensaison stolze 31 Tore.

Eine Leistung, für die die Bayern Luca Toni zur Saison 2007/08 für 11 Millionen Euro unter Vertrag nahmen. In der Bundesliga angekommen, zeigte der italienische Stürmer sofort seine Klasse und knippste gleich 24-mal.

Beim deutschen Rekordmeister erlebte Luca Toni seine erfolgreichste Zeit als Spieler. Mit den Münchnern feierte er zweimal das Double aus DFB-Pokal und deutscher Meisterschaft. Zur Winterpause der Saison 2009/10 verliehen die Münchner den Italiener an die AS Rom.

Nach seinem Abgang von den Münchnern zur Saison 2010/11 spielte Luca Toni für viele verschiedene Klubs. In der Saison 2013/14 schlug Hellas Verona beim mittlerweile 36-jährigen zu.

Luca Toni

Olivier Giroud

Olivier Giroud

Die meisten Fußballfans verbinden Olivier Giroud mit dem FC Arsenal oder dem FC Chelsea. Jedoch musste auch Giroud sich erstmal geduldig zeigen und gelang erst über mehrere Stationen zu Europas Elite.

Die Karriere des französischen Stürmers begann 2005 bei den Jugendmannschaften von Grenoble Foot. Als er zur Saison 2007/08 in die Profimannschaft von Grenoble aufstieg, attestierte ihm der damalige Trainer Mehmed Bazdarevic, dass er nicht das Niveau für die erste Liga und wahrscheinlich auch nicht für die zweite habe.

Giroud wurde daraufhin zum Drittligisten FC Istres verliehen und später vom Zweitligisten FC Tours zur Saison 2008/09 verflichtet. Bei seiner zweiten Saison im Trikot des FC Tours startete er richtig durch, und wurde mit 21 Toren in der Ligue 2 Torschützenkönig.

Mit seinen Leistungen wurde Montpellier HSC auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn zur Saison 2010/11. Auch dort überzeugte Giroud in seiner zweiten Saison und gewann mit Montpellier die französische Meisterschaft. In der Meisterschaftssaison wurde Giroud mit 21 Toren in der Ligue 1 Torschützenkönig und war mit seinen 12 Vorlagen auch noch Topscorer seines Teams.

Zur Saison 2012/13 verpflichtete der FC Arsenal den Franzosen für 12 Millionen Euro. Mit den „Gunners“ feierte Giroud unter anderem dreimal den FA-Cup sowie den Superpokal. In der Winterpause 2017/18 ging es für den Stürmer zum Stadtrivalen FC Chelsea. Bei den „Blues“ gewann Giroud unter anderem einmal die Champions League, die Europa League und den FA-Cup.

Giroud überzeugte mit seinen Erfolgen auch Laurent Blanc, den damaligen Trainer der französischen Nationalmannschaft. Blanc verhalf dem Stürmer am 11. November 2011 zu seinem Nationalmannschaftsdebüt.

Seit seinem Debüt ist Olivier Giroud fester Bestandteil bei „Les Bleus“ und erzielte 46 Tore in 110 Einsätzen. Bei der WM 2018 holte er mit „Les Bleus“ auch den Titel nach einem 4:2-Sieg im Finale gegen Kroatien.

Seit dieser Saison spielt der Franzose für den AC Mailand. Trotz einiger Verletzungen erzielte der bullige Stürmer in acht Partien vier Tore und steht bei den Rossoneri noch bis 2023 unter Vertrag.

Edouard Mendy

Edouard Mendy

Die Geschichte des derzeitigen Stammtorhüters beim FC Chelsea ist hollywoodreif. Der 29-Jährige musste viele Umwege gehen um endlich in Europa Fuß zu fassen, doch heute zählt er zu den besten Torhütern der Welt und womit? Mit Recht!

Seine Profikarriere startete Mendy 2011 mit 19 Jahren in der dritten französischen Liga bei AS Cherbourg. Er zeigte seine Klasse und etablierte sich nach und nach zum Stammtorhüter beim Drittligisten. Jedoch konnte der Senegalese den Abstieg in die vierte Liga trotzdem nicht verhindern. Nach dem Abstieg löste der Verein den Vertrag mit Edouard Mendy auf.

Mendy bekam kein Angebot, was dazu führte, dass sich Mendy sogar arbeitslos meldete. Erst im Jahr 2015 erhielt der Senegalese, der mittlerweile ein Jahr vereinslos war, einen Anruf mit der Chance sich für einen Amateurvertrag bei der zweiten Mannschaft von Olympique Marseille zu bewerben.

In der Saison 2016/17 wechselte Mendy dann ablösefrei zum Zweitligisten Stade Reims. Zur Aufstiegssaison 2017/18 wurde er Stammtorhüter. In der Ligue 1 blieb er auch in seiner Premierensaison in 14 Spielen ohne Gegentor. Das überzeugte den Ligakonkurrenten Stade Rennes, der 2019 für den Torhüter 7,6 Millionen Euro zahlte.

 

 

Als er für Stade Rennes das Tor hütete, wurde schließlich Petr Cech, Berater für den FC Chelsea, auf den Senegalesen aufmerksam. Nach kurzer Überlegung verpflichteten schließlich die „Blues“ Mendy für 24 Millionen zur Saison 2020/21.

Mendy hat sich trotz Rekordeinkauf Kepa schnell bei Chelsea zum Stammtorhüter entwickelt. Mit den Blues feierte er einmal den Gewinn der CL sowie den UEFA-Supercup. Ihr sucht nach den besten Sportwetten? Dann schaut doch mal bei uns vorbei.

In der laufenden Saison ist der FC Chelsea auch dank ihm ein Titelkandidat. Er stand bislang in zwölf Ligapartien auf dem Platz und hielt siebenmal die Null. In der Champions League absolvierte er alle Spiele und hielt in fünf Partien viermal seinen Kasten sauber.

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January 7, 2022

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Die Bundesliga-Saison ist in vollem Gange und der Spielplan nähert sich der Winterpause. Es ist also Zeit, einen Blick auf die Kader der Bundesligisten zu werfen und zu schauen, welche Spieler bei ihren Teams besonders für Furore gesorgt haben. Welche Neuzugänge, Spieler aus der Akademie oder Rückkehrer haben bislang überzeugt? 888sport zeigt euch die Bundesliga Senkrechtstarter der diesjährigen Saison.  

Checkt nicht nur die Senkrechtstarter der Bundesligasaison aus, sondern auch unsere Wettquoten auf 888sport.de

Lukas Nmecha

Er schoss das entscheidende Tor im Finale der U21-Europameisterschaft für Deutschland und gehört aktuell zu den größten deutschen Sturmhoffnungen. Der 22-jährige Mittelstürmer überzeugte vergangene Saison mit starken Leistungen in der belgischen Liga bei seinem Leihverein RSC Anderlecht und machte besonders bei der U21-EM auf sich aufmerksam.

Daraufhin schlug der VfL Wolfsburg zu und sicherte sich die Dienste des gebürtigen Hamburgers. Für acht Millionen Euro wechselte Nmecha von Manchester City nach Niedersachsen. Beim VfL wagt Nmecha seinen zweiten Anlauf in der Bundesliga, nach dem er bereits 2020 von City an Wolfsburg ausgeliehen war, es damals aber noch nicht klappte und er den Weg über leihen zu Middlesbrough und Anderlecht wieder ins Rampenlicht spielte.

In dieser Saison klappt es bei Nmecha schon deutlich besser und er konnte bei den Wolfsburgern in zwölf Partien fünf Treffer erzielen. Für diese Leistungen nominierte Hansi Flick den bulligen Stürmer im November für den DFB-Lehrgang und Nemcha durfte gegen Liechtenstein für die Nationalmannschaft debütieren.

Manu Koné

Der Neuzugang der Gladbacher darf in dieser Aufzählung nicht fehlen. Der junge Franzose macht diese Saison seine ersten Schritte in der Bundesliga und konnte bereits nach wenigen Spielen bei der Borussia überzeugen. Gladbach verpflichtete den zentralen Mittelfeldspieler bereits in der Wintertransferperiode 2021 vom FC Toulouse, verlieh in aber direkt wieder an den Verein aus Südfrankreich.

Koné

Im Sommer kam er dann an den Niederrhein und erwies sich schnell als wichtiger Baustein im System vom neuen Trainer Adi Hütter. Durch die Verletzungen und Formschwächungen anderer Spieler rückte Koné am 6. Spieltag gegen Dortmund in die Startelf und zeigte bei seinem Debüt eine starke Leistung.

Fort an war Koné in allen Spielen von Mönchengladbach in der ersten Elf zu finden und zeigte, weshalb Max Eberl bei ihm vergangenen Winter zuschlug. Sein bislang bestes Spiel zeigte Koné im Achtelfinale des DFB-Pokals, als er gegen den FC Bayern eine Gala-Vorstellung zeigte und gegen den Rekordmeister seinen ersten Treffer für die Borussia erzielen konnte. 

Jeremie Firmpong

Der junge Niederländer ist bereits seit letztem Winter bei den Leverkusenern unter Vertrag, für elf Millionen Euro wurde er damals von Celtic Glasgow verpflichtet. In der Rückrunde kam Frimpong zwar zu mehreren Einsätzen, konnte aber noch nicht gänzlich überzeugen. Der Durchbruch gelang dem 20-Jährige in dieser Saison, bislang fehlte der Rechtsverteidiger noch in keinem Spiel und stand jedes Mal von Beginn an auf dem Feld.

Zwar muss Frimpong noch auf seinen ersten Treffer in der höchsten deutschen Spielklasse warten, dafür gelangen ihm aber in der aktuellen Saison bereits vier Torvorlagen. Mit seinem Tempo über den Flügel hat sich der Niederländer für Leverkusen fast schon unersetzlich gemacht und ist aus der Startelf von Trainer Gerardo Seoane nicht mehr wegzudenken.

David Raum

Mit David Raum hat es ein weiterer U21-Europameister in diese Liste geschafft. Die TSG Hoffenheim verpflichtete Raum im Sommer ablösefrei vom Aufsteiger Greuther Fürth. Auf Anhieb zeigte der Linksverteidiger, dass er ein Top-Neuzugang für die Kraichgauer ist. Ist Raum fit, dann spielt er auch. In dieser Saison hat der 23-Jährige nur ein Spiel bei Hoffenheim verpasst und steuerte in der Bundesliga bereits vier Torvorlagen bei.

David Raum

Seine guten Leistungen blieben auch dem Bundestrainer Hansi Flick nicht verborgen und Raum schaffte den nahtlosen Übergang von der U21 in die A-Nationalmannschaft. Sein Debüt gab der gebürtige Nürnberger Anfang September in Stuttgart, als das DFB-Team auf Armenien traf.

Auch in den nächsten beiden Länderspielpausen durfte Raum das Trikot der deutschen Nationalmannschaft überstreifen und gab gegen Nordmazedonien sein Startelf-Debüt. Eine tolle Entwicklung, die David Raum im vergangenen Jahr hinlegte und weswegen er verdientermaßen zu den Senkrechtstartern der Bundesligasaison gehört.

Josip Stanisic

Er gehört ohne Zweifel zu den Senkrechtstartern der diesjährigen Bundesligasaison, Josip Stanisic. Das Eigengewächs des FC Bayern Münchens schaffte es, sich unter dem neuen Bayer-Trainer Julian Nagelsmann durchzusetzen und schaffte es bereits mehrfach in die Startelf des Rekordmeisters. Der kroatische Rechtsverteidiger gab bereits in der vergangenen Saison unter Hansi Flick sein Debüt für die Münchner, aber gehört erst seit dieser Spielzeit zum festen Kader der Bayern.

Nagelsmann setzte Stanisic bereits in jedem Wettbewerb ein und der 21-Jährige bringt es auf bislang acht Einsätze in dieser Bundesligasaison. Bedenkt man, dass es wohl bei keinem anderen deutschen Verein so schwierig ist, sich zu etablieren wie beim FC Bayern München, dann spricht das für die Qualität von Josip Stanisic.

Als Krönung auf das bislang starke Kalenderjahr von Stanisic, durfte er im November sein Debüt für die kroatische Nationalmannschaft geben. Der gebürtige Münchner hätte auch für Deutschland auflaufen können, entschied sich aber für den kroatischen Verband.

Hiroki Ito

Er ist vermutlich das Schnäppchen der diesjährigen Bundesligasaison. Für eine Leihgebühr von 100.000 Euro verpflichtete der VfB Stuttgart den 22-jährigen Japaner aus der zweiten japanischen Liga. Zunächst war der Innenverteidiger für die 2. Mannschaft vorgesehen und sollte in der Regionalliga Süd-West Spielerfahrung in Europa sammeln.

Hiroki Ito

Als Trainer Pellegrino Matarazzo ihn in der Vorbereitung spielen sah, wurde den Verantwortlichen bewusst welches Potenzial in Ito steckt und er wurde in den Kader der Bundesligamannschaft aufgenommen. Aufgrund von mehreren Verletzungen in der Dreikette der Schwaben, rückte Ito immer wieder in die Startelf und überzeugte bei seinen Spielen besonders im Spielaufbau und in seiner abgeklärten Spielweise.

Der VfB Stuttgart gab bereits jetzt bekannt, dass sie die Kaufoption in Höhe von 400.000 Euro des Innenverteidigers im Sommer ziehen werden und der Japaner weiter Teil der Stuttgarter Mannschaft sein wird.

Hält der Höhenflug dieser Senkrechtstarter an? Die besten Wetten ihrer Teams gibt es natürlich nur bei uns.

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November 30, 2021

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Geburtsdatum: 16. Oktober 1983 Geburtsort: Augsburg
Familienstatus: Verheiratet Größe: 178 cm
Nationalität: Deutsch Gewicht: 70 kg
Beruf: Tennisprofi ATP-Titel: 8

Karriere

Philipp Kohlschreiber wurde am 16. Oktober 1983 in Augsburg geboren, wo er später dann auch seine Karriere begann. Um seine spielerischen Fähigkeiten auf das nächste Level zu bringen, entschied er sich 1997, nach München zu gehen und für den MTTC Iphitos zu spielen.

 

Um sein Training weiter zu intensivieren und seine sportliche Entwicklung voranzutreiben, wagte er dann aber bereits ein Jahr später, Ende 1998, den Sprung an die Sportschule Oberhaching, wo viele deutsche Profis und Nachwuchshoffnungen betreut und trainiert werden.

Erste Erfolge feierte Kohlschreiber recht schnell und er gewann nur kurze Zeit später den Mannschaftseuropameistertitel des Jahrgangs 1983, bevor er bei den U16 Deutscher Hallenmeister wurde. Durch diese tollen Erfolge und nach der Teilnahme an seinem ersten Challenger entschied er sich dazu, den Sprung ins Profigeschäft zu wagen.

In seine erste Saison als Profi ging er 2001 und bis heute hält er sich hartnäckig in der Weltelite. Sein erstes Grand Slam bestritt er bei den US Open im Jahr 2003, wo er allerdings Pech mit der Aaslosung hatte und gegen den damaligen Topspieler David Nalbandian verlor.

Kohlschreiber

 

Entmutigen ließ er sich davon jedoch nicht und zog ein Jahr später durch einen Sieg gegen Julien Benneteau die zweite Runde, wo er dann gegen Feliciano López, der heute ebenfalls noch aktiv ist, den Kürzeren zog. Im selben Jahr zog er erstmals in die Top 100 der Weltrangliste ein und seit 2005 war er bei jedem Grand Slam im Hauptfeld mit dabei – eine beeindruckende Leistung von „Kohli“.

In seiner Karriere ging es weiterhin steil bergauf und 2005 rückte er bei den Australian Open bis ins Achtelfinale vor, wo er in Andy Roddick seinen Meister fand. Aus den Top 100 der Weltrangliste war er mittlerweile nicht mehr wegzudenken und weitere Erfolge stellten sich ein.

Zunächst stand er 2007 beim Masters in Monte Carlo im Viertelfinale, eher er beim ATP Turnier in München durch einen Finalsieg über Michail Juschny seinen lang ersehnten, ersten Titel auf der Profitour gewann. Er nahm den Schwung mit und stand im selben Jahr im Halbfinale von Halle und in der dritten Runde der US Open.

Kohlschreiber mauserte sich immer mehr zum Spitzenspieler und ritt weiterhin auf der Erfolgswelle. 2008 feierte er in Auckland seinen zweiten Titel auf der ATP-Tour, nachdem er im Finale den Spanier Juan Carlos Ferrero besiegen konnte, bevor er bei den Australian Open durch einen Sieg gegen Andy Roddick in Runde drei erneut für positive Schlagzeilen sorgte.

 

Auch in den Folgejahren macht der Augsburger mit der eleganten einhändigen Rückhand weiterhin mit vielen tollen Ergebnissen auf sich aufmerksam, bevor er 2012 das erfolgreichste Jahr seiner Karriere spielte.

Bei den Australian Open zog er ins Achtelfinale ein, bevor er erneut das ATP Turnier in München gewann. In Wimbledon erreichte er dann erstmals in seiner Karriere das Viertelfinale eines Grand Slams, bevor er im selben Jahr in der Weltrangliste in die Top 20 vordrang.

Bis heute ist Kohlschreiber auf der Tour aktiv und brachte in seiner Karriere den einen oder anderen Topspieler zur Verzweiflung. So bezwang er beispielsweise 2019 beim Masters in Indian Wells Nick Kyrgios, bevor er auch der aktuellen Nummer eins der Welt, Novak Djokovic, das Nachsehen gab.

 

Der Augsburger lässt seine Karriere mittlerweile langsam, aber sicher ausklingen und belegt aktuell nur noch Platz 118 in der Weltrangliste.

Kohlschreiber

Erfolge

Philipp Kohlschreiber gehört zweifelsohne zu einem der erfolgreichsten deutschen Tennisspieler aller Zeiten. Insbesondere sein Spielstil hat es vielen Tennisfans angetan. Sein solider Aufschlag und seine konstant starke Vorhand wurden von seiner technisch extrem schön anzusehenden, einhändigen Rückhand fast noch übertroffen.

Eine gute Technik und viel Fleiß bringen Erfolge zwangsläufig mit sich. 2007 feierte er beim ATP Turnier in München seinen ersten Titel und ließ bis zum Jahr 2017 sieben weitere folgen. Bei zehn Turnieren erreicht er das Endspiel, verlor dort dann allerdings unter anderem gegen Roger Federer (Halle 2008), Andy Murray (München 2015) und Alexander Zverev (München 2018). Seinen letzten Titel holte er in Kitzbühel, als er 2017 im Endspiel den Portugiesen Joao Sousa bezwang.

 

Bei den Grand Slams war ein Viertelfinale in Wimbledon sein bestes Ergebnis, doch auch mit der einen oder anderen Achtelfinal-Teilnahme ließ er immer wieder aufhorchen.  Im Davis Cup gehörte er bis auf wenige Ausnahmen zum Stammpersonal und gab dem einen oder anderen Topspieler das Nachsehen.

Vermögen

Durch seine vielen Erfolge kam in der Karriere von Philipp Kohlschreiber natürlich auch einiges an Preisgeld zusammen. So erspielte er sich seit seiner ersten Profisaison 2001 bis heute beachtliche ca. 13,5 Millionen US-Dollar.

Kohlschreiber

 

Bleibt er der Tour noch eine Weile erhalten, wird sicherlich noch die eine oder andere kleine Summe dazukommen.

Falls ihr spannende Wetten rund um das Thema Tennis sucht, dann seid ihr hier bei 888sport genau richtig!

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December 7, 2021

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Fußballer, Co-Trainer, Sportdirektor – Arne Friedrich hat im Fußball vieles erlebt. Während seiner Profikarriere hat der routinierte Innenverteidiger einiges erlebt. Nach seiner Profilaufbahn ging es für Friedrich recht schnell wieder in das Geschäft Fußball.

Heute arbeitet er als Sportdirektor bei Hertha BSC, der Verein, für den er als Profi jahrelang die Schuhe schnürte. Doch wie steht es heute um sein Vermögen? 888sport zeigt’s Euch!

Profikarriere

Die Fußballkarriere des Arne Friedrich begann 1998 beim FC Gütersloh. Während seiner Karriere beim FC Gütersloh absolvierte er von 1997 bis 1999 eine kaufmännische Ausbildung zum Industriekaufmann. Nach seiner Ausbildung leistete Arne Friedrich von 1999 bis 2000 seinen Zivildienst im Herz- und Diabeteszentrum bei Bad Oeynhausen ab.

Zur Saison 2000/01 bekam Arne Friedrich seinen ersten Profivertrag bei dem Zweitligisten Arminia Bielefeld. Unter dem damaligen Trainer Hermann Gerland etablierte er sich schnell zum Stammspieler. In der Saison wechselte Bielefeld nochmal den Trainer, dies änderte aber nichts an der Stammspielerrolle Friedrichs.

In seiner ersten Zweitligasaison sammelte Friedrich 25 Einsätze, wovon er alle in der Startformation begann. In der darauffolgenden Saison 2001/02 blieb Friedrich Stammspieler und absolvierte in 23 Spieltagen 22 Einsätze über die vollen 90 Minuten. Mit Arminia Bielefeld schaffte der Innenverteidiger in dieser Saison auch den Aufstieg in die Bundesliga.

Arne Friedrich

 

Zur Saison 2002/03 wechselte Friedrich dann von Arminia Bielefeld zu Hertha BSC. Bei der Hertha entwickelte sich Friedrich schnell zu einem gestandenen Stammspieler. In seiner BL-Premierensaison unter Huub Stevens absolvierte Friedrich 33 Partien und bewies dort mit fünf Toren und vier Vorlagen seine Torgefährlichkeit.

Bei der Hertha blieb Arne Friedrich bis zum Bundesligaabstieg in der Saison 2009/10. Insgesamt sammelte Friedrich 231 BL-Einsätze für die Herthaner und dabei gelangen ihm 14 Tore und 21 Assists. Für den Hauptstadtklub lief er auch oftmals als Kapitän auf und galt grundsätzlich als Führungsspieler der Hertha.

Nach dem Abstieg Herthas in der Saison 2009/10 wechselte Friedrich für eine Saison zum VfL Wolfsburg. Die Hinrunde bei den Wölfen verpasste Friedrich aufgrund eines Bandscheibenvorfalles komplett. Zur Rückrunde stand Friedrich dann aber wieder auf dem Platz und sammelte 15 Einsätze als Startelfspieler.

Am 07. März 2012 wagte Friedrich sich ins Ausland, genauer gesagt nach Amerika zu Chicago Fire. Dort verbrachte er eine Saison, ehe er sein Karriereende verkündete.

Seine konstant guten Leistungen auf Klubebene, machten auch den damaligen Nationaltrainer Rudi Völler auf ihn aufmerksam. Sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft gab Arne Friedrich am 21. August 2002 gegen Bulgarien, wo er in 45 Minuten eine Vorlage sammelte.

Im Trikot der Nationalmannschaft sammelte Friedrich insgesamt 82 Einsätze und erzielte dabei ein Tor. Am 27. Januar 2011 kündigte Friedrich an seine Nationalmannschaftskarriere nach der EM 2012 zu beenden.

Arne Friedrich

Erfolge

Obwohl für Friedrich die großen Titel ausblieben, kann er doch auf einige Erfolge als Profifußballer zurückblicken. Für Hertha BSC bleibt er eine Ikone und feierte in der Saison 2002/03 mit Trainer Huub Stevens den Erfolg beim DFL-Ligapokal.

Für die deutsche Nationalmannschaft spielte Arne Friedrich insgesamt 82-mal. Bei dem „Sommermärchen“ schaffte er es als Stammspieler bis ins Halbfinale der WM 2006, dort scheiterte er an Italien nach Verlängerung mit 0:2. Nach einem Sieg gegen Portugal erreichte Deutschland aber noch Platz 3.

Bei der Europameisterschaft 2008 ging es für die deutsche Nationalmannschaft bis ins Finale, wo man dem Turniersieger Spanien nur knapp mit 0:1 unterlag.

Das letzte große Turnier von Arne Friedrich war die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Beim 4:0-Erfolg gegen Argentinien gelang Friedrichs erstes und einziges Tor im DFB-Trikot. Jedoch war im Halbfinale nach einer 0:1-Niederlage gegen Spanien Schluss.

Laufbahn nach Profikarriere

Nach seinem 1-jährigen Intermezzo bei Chicago Fire beendete Arne Friedrich seine Profikarriere im Jahr 2013 aufgrund einer schweren Verletzung. Anschließend arbeitete Arne Friedrich an seiner Trainerlizenz, die er 2015 abschloss. Danach trainierte er als Co-Trainer die deutsche U-18 für knapp ein Jahr unter Cheftrainer Guido Streichsbier.

Im Jahre 2015 gründete er die „Arne-Friedrich-Stiftung“, die sich seit jeher für sozial benachteiligte Kinder einsetzt. Ganz besonders konzentriert sich die Stiftung darauf, die Gesundheit und Bildung für Kinder aus armen Verhältnissen zu unterstützen.

In den Jahren 2016 bis 2018 war er als Fußballexperte unter anderem für „FOX Sports“ und „Radio Beijing“ beschäftigt. Zwischen 2016 und 2017 arbeitete er noch bei der Hamburger Werbeagentur „JungvonMatt Sports“.

Zur Saison 2019/20 ist Arne Friedrich wieder bei Hertha BSC unter Vertrag. Er nahm die Position als „Performance Manager“ (Steuerung & Kontrolle der Unternehmensleistung) an der Seite von Neu-Trainer Jürgen Klinsmann ein.

Im weiteren Verlauf der Saison 2019/20 wurde Arne zuerst Team-Manager und ist seit dem 01. Juli.2020 der neue Sportdirektor bei der Hertha. Wollt ihr auf die nächsten Partien der Hertha wetten? Dann checkt doch mal unsere Wetten ab.

Vermögen

Arne Friedrich gehörte bei Hertha BSC zu den Topverdienern. Sein Gehalt wurde  bei seinem Vertrag, den er Ende 2008 beim Haupstadtklub unterschrieb, auf drei Millionen angehoben.

Nach seiner aktiven Karriere arbeitete Arne Friedrich noch als TV-Experte für diverse internationale Sender. Momentan ist er als Sportdirektor bei Hertha BSC tätig.

Mit seinem Verdienst während seiner Profikarriere, den Beschäftigungen als TV-Experte und seiner momentanen Arbeit als Sportdirektor wird sein Vermögen auf rund 12 Millionen Euro geschätzt.

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December 7, 2021

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In diesem Winter werden viele Sportler besonders motiviert sein. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Olympischen Spiele in China. Wie wir alle wissen, bietet sich den Athleten nur alle vier Jahre die Chance, bei Olympia Medaillen abzuräumen, deshalb werden Karl Geiger und Co. im Februar versuchen, ihre bestmögliche Form an den Tag zu legen.

Doch neben Olympia hat der Winter traditionell einiges zu bieten. Wir geben einen Ausblick auf die wichtigsten Events im Skispringen, Biathlon und Ski Alpin.

Olympische Spiele

Anfang Februar ist es endlich soweit. Nachdem sich die Wintersportler eine gefühlte Ewigkeit auf dieses Event vorbereiteten und versuchten, ihre Bestform zu erreichen, steigen die Olympischen Winterspiele vom 4. bis 20. Februar in Peking.

 

Dabei geht es in insgesamt 109 Wettbewerben darum, das eigene Land bestmöglich zu repräsentieren und den eigenen Kindheitstraum von einer Medaille bei den Olympischen Spielen zu erfüllen. Neben Peking werden auch Yanqing und Zhangjiakou zu den Austragungsorten gehören. Wie es so üblich ist, werden dann auch die Paralympics in China ausgetragen (3. bis 13. März)

Aus deutscher Sicht dürfen sich die Fans besonders im Skispringen, Biathlon und Bob Hoffnungen auf eine Fülle an Medaillen machen. Doch auch bei Disziplinen wie Rodeln oder Ski Alpin haben die Deutschen einige heiße Eisen im Feuer.

Die besten Sportwetten zu den Olympischen Spielen findet ihr dann selbstverständlich hier bei uns.

Vierschanzentournee

Bei aller Freude auf die Olympischen Spiele liegt bei den Skispringern traditionell auch die Vierschanzentournee hoch im Kurs. Dadurch, dass die Springen in Deutschland (Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen) und Österreich (Innsbruck und Bischofshofen) ausgetragen werden, machen sich insbesondere die deutschen und österreichischen Springer Hoffnungen auf den ganz großen Wurf.

Aus Sicht des DSV ruhen die Hoffnungen auf Karl Geiger, der in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen hat, dass er zur absoluten Elite der Skispringer gehört. Neben Geiger werden auch seinem Kumpel Markus Eisenbichler gute Chancen auf eine Topplatzierung eingeräumt.

Eisenbichler

 

Andreas Wellinger und Stephan Leyhe gehen zwar als Außenseiter in den Wettbewerb, doch beide haben nach überstandenen Verletzungen, verbunden mit einer längeren Ausfallzeit, in diesem Winter bereits gezeigt, dass wieder mit ihnen zu rechnen sein wird.

Wie jedes Jahr stellt sich also die spannende Frage? Wer wird nach Sven Hannawald im Jahr 2002 der nächste deutsche Adler, der das Spektakel in Deutschland und Österreich gewinnen kann?

Die Chancen auf einen deutschen Sieger stehen auch in diesem Jahr gut. Wir lassen uns überraschen und blicken vom 29. Dezember 2021 bis zum 6. Januar 2022 gespannt nach Oberstdorf, Garmisch, Innsbruck und Bischofshofen.

 

Während der Wettbewerbe findet ihr die besten Live Wetten selbstverständlich hier bei 888sport!

Biathlon in Deutschland

Biathlon gehört in Deutschland mittlerweile seit vielen Jahren zu den beliebtesten Wintersportarten und erzielt im Fernsehen regelmäßig Traumquoten. Kein Wunder also, dass sich die Biathlonfans besonders freuen, wenn der Weltcup in Deutschland Station macht.

In diesem Winter ist dies gleich zweimal der Fall. Zunächst macht der Biathlonzirkus Halt in Oberhof (6. bis 9. Januar). Hier finden sowohl bei den Frauen und Männern ein Springt und eine Verfolgung statt. Außerdem kämpfen die Athleten in der Mixed-Staffel um eine Topplatzierung.

Direkt im Anschluss geht es von Thüringen weiter nach Bayern, wo in Ruhpolding, wo vom 12. bis 16. Januar die nächsten Wettkämpfe ausgetragen werden. Auch hier haben es die Athletinnen und Athleten im Sprint und der Verfolgung auf Weltcuppunkte abgesehen. Anders als in Oberhof geht in Ruhpolding sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die prestigeträchtige Staffel über die Bühne.

Denise Herrmann

 

Aus deutscher Sicht lief es in den vergangenen Jahren bei den Stationen in Deutschland eigentlich immer ganz ordentlich. Insbesondere bei den Frauen dürfen sich die Fans Hoffnungen auf Topplatzierungen machen. Mit Denise Herrmann und Franziska Preuß hat der DSV zwei ganz heiße Anwärterinnen auf die vorderen Plätze in seinen Reihen, die in diesem Winter bereits gezeigt haben, dass mit ihnen zu rechnen sein wird.

Bei den Herren sieht es dagegen etwas anders aus. Hier muss abgewartet werden, ob Erik Lesser und Co. Den der starken Konkurrenz Paroli bieten kann. Inwiefern die Fans ein Faktor werden können, wird sich voraussichtlich erst kurz vor den Wettkämpfen zeigen. Aktuell ist eine Prognose aufgrund der aktuellen Situation einfach nicht möglich.

Streif

Neben Olympia bietet traditionell auch die weltberühmte Abfahrt auf der Streif jede Menge Spektakel. Hier versammeln sich nicht nur die besten Skifahrer der Welt und kämpfen mit meist unglaublichen Geschwindigkeiten um Weltcuppunkte, denn auch die Prominenz lässt sich bei diesem Event der Extraklasse in Kitzbühel gerne blicken.

Thomas Dreßen

 

In diesem Jahr kommen die Fans sogar zweimal in den Genuss der prestigeträchtigen Abfahrt, denn nach dem ersten Wettbewerb am 21. Januar folgt am Tag darauf direkt Nummer zwei.

Aus deutscher Sicht war die Streif in der jüngsten Vergangenheit immer ein gutes Pflaster. Thomas Dreßen fuhr hier 2018 sensationell zum Sieg, während Andreas Sander im Januar diesen Jahres auf einen starken fünften Platz fuhr.

 

Man darf gespannt sein, wer dieses Mal die Nase vorn hat. Spektakel ist auf alle Fälle vorprogrammiert.

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November 29, 2021

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Schlichte und einfarbige Trikots in den Vereinsfarben der jeweiligen Bundesligaclubs sind heutzutage fast eine Seltenheit. Immer variantenreicher und farbiger wird die Spielkleidung der Sportler. Es wird immer mehr auf die Mode geachtet und es werden aktuelle Trends berücksichtigt, um die Trikots so gut verkaufen zu können, wie nur möglich. Auch die Trikot-Sponsoren könnten unterschiedlicher nicht sein und waren schon mehrfach Grund für große Diskussionen.

Außerdem ist es längst nicht mehr üblich, dass ein Verein nur ein Heim- und ein Auswärtstrikot besitzt. Auch mit einem dritten Trikot als „Ausweichtrikot“ oder auch einem „Champions-League-Trikot“, wie beispielsweise der FC Bayern es jährlich vorstellt, ist es bei vielen Vereinen noch nicht getan. Immer mehr zusätzliche Trikots werden, zu den unterschiedlichsten Anlässen, herausgebracht. So gibt es beispielsweise „Wiesn-Trikots“, die an das Oktoberfest und die bayerische Tracht angelehnt sind oder auch ein „Karnevalstrikot“, wie es zum Beispiel der 1. FC Köln erst kürzlich präsentiert hat.

Doch besondere Trikots gibt es nicht erst seit den letzten Jahren, auch früher gab es immer wieder Teams, die mit einem Dress aufgelaufen sind, das aufgrund seines Aussehens oder des Sponsoringpartners für Aufsehen gesorgt hat. Welche Trikots wohl zu den skurrilsten der Bundesliga-Geschichte gehören? 888sport zeigt es Euch:

Eintracht Braunschweig

Die Eintracht aus Braunschweig war einer der Gründerväter für die Trikotwerbung, wie wir sie heute kennen. Zwar hatte Wormatia Worms sich 1967 schon einmal mit einem Sponsor versucht, erhielt dann allerdings ein Verbot und so wurde Braunschweig 1973 der erste große Verein, der sein Trikot zum ersten Mal öffentlich vermarkten konnte.

Der Verein sorgte mit seinem „Jägermeister“-Trikot für viel Aufsehen und musste auch viel Kritik einstecken. Viele Leute waren weiter dagegen, dass ein Sponsor auf Fußballtrikots erlaubt sein sollte. Auch die Tatsache, dass mit der Firma Jägermeister ein sportfremder Sponsor verwendet wurde, der zumal nicht förderlich im Sinne der Vorbildsfunktion für junge Menschen war, machte Braunschweig und sein Trikot zu einem großen Diskussionsthema.

jägermeister trikot braunschweig

Der DFB wollte das Werben zunächst verbieten. So kam es im Vorhinein schon zu einem monatelangen Streit zwischen Jägermeister-Chef Günter Mast und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Die Schiedsrichter hatten den Auftrag, nicht anzupfeifen, wenn ein Jägermeister-Trikot zu sehen war. Aber das war das, was ich wollte, denn das wurde ja diskutiert", sagte Geschäftsmann Mast später einmal über seinen Marketing-Coup.

Braunschweig und Mast schmiedeten einen Plan und verwendete daraufhin den „Hirsch“ als Vereinswappen der Eintracht und umgingen so das Verbot des DFB, mit einer externen Firma zu werben. Der Grundstein für die Trikot-Werbung wie wir sie heute kennen, wurde damit gelegt.

Eintracht Frankfurt

Zwar nicht aufgrund des Sponsors, dafür aber mit einer durchaus fraglichen Farbwahl, hat sich Eintracht Frankfurt mit einem besonders auffälligen Exemplar in die Liste der skurrilsten Trikots der Bundesliga Geschichte eingereiht.

In den 90er Jahren hatten die Bundesligisten immer mehr die Verwendung von den unterschiedlichsten Farben für sich entdeckt, so auch Eintracht Frankfurt. Das gelb-rot-blau-weiß Tetra-Pak-Trikot der Frankfurter aus dem Jahre 1994 ist zwar bis heute aufgrund seiner fragwürdigen Farbkombination bekannt, doch gewiss nicht aufgrund seiner Schönheit.

Auch die rot-schwarz-weiße Variante konnte modisch nicht wirklich überzeugen. Zwar waren die Farben zumindest passend zum Verein gewählt, das Design lies trotzdem zu wünschen übrig. Die Fans waren alles andere als zufrieden mit ihren Trikots und erfreuten sich daher, als Frankfurt wieder zu etwas klassischeren Modellen zurückkehrte.

Hamburger SV

Beim HSV kam es 1976/77 zu einem Novum: Hamburg spielte in rosa Trikots! Manager Peter Krohn hatte die Idee dazu gehabt, seine Mannschaft in pinken Trikots auflaufen zu lassen. Normalerweise prägten die Farben weiß und blau die Spielkleidung der Hamburger. Weiß war die Hauptfarbe der Heimtrikots und blau zierte meist die Auswärtsdressen.

Krohn - Generalmanager bei den Hamburgern – hatte dann aber einen besonderen Einfall. Mit Trikots der Farbe Schweinchenrosa sollte mehr weibliches Publikum ins Stadion gelockt werden.

Es war der Startschuss für immer mehr Farbe in den Trikots des HSV. Vor allem die Farbe rot wurde zukünftig oftmals verwendet. Doch auf rosa Trikots wurde in den Folgejahren verzichtet. Erst 2016 wagte sich der HSV dann wieder an den Farbton heran und brachte zur Saison 2016/17 erneut ein pinkes Trikot heraus.

Hamburger SV

Werder Bremen

Werder Bremen in den Farben des FC Bayern, in rot und weiß? Eine komische Vorstellung. Das Bremer Trikot der Saison 1971/72 war allerdings rot-weiß gestreift. Die grün-weißen Bremer, im Outfit der Bayern. Aber warum?

Natürlich ging es um Geld! Werder Bremen, die finanziell in einer Schieflage waren, hatten notgedrungen einen Deal mit der Stadt Bremen und der Bremer Industrie vereinbart. Die Stadt Bremen erließ dem Verein Vergnügungssteuer und beteiligte ihn an den Werbeeinnahmen des Stadions. Im Gegenzug warb der Verein SV Werder Bremen explizit für die Stadt Bremen. Rot und weiß sind die Farben der sogenannten Speckflagge, dem Hoheitszeichen der Freien Hansestadt. So kam es zu de Farbkombination auf den Werder-Trikots.

Die Begeisterung bei den Fans hielt sich in Grenzen. Sie wollten ihr typisches grün-weiß zurück, mussten sich aber noch etwas gedulden. Erst nach der Weltmeisterschaft 1974 war Werder wieder in grünen und weißen Trikots unterwegs.

VfL Bochum

Der VfL Bochum wurde in der Bundesliga oftmals als graue Maus bezeichnet, da er zwar über 20 Jahre lang die Klasse hielt, dabei aber nur selten im oberen Tabellenfeld zu finden war, sondern eher die meist Zeit gegen den Abstieg kämpfte.

Zumindest modetechnisch änderte sich das in der Saison 1997/98. Faber Lotto war schon länger Sponsor und wollte nun das vielfarbige Firmenlogo auch im Bochumer Trikot erscheinen lassen. Der VfL spielte daraufhin nicht wie gewohnt in blau-weißen Trikots, sie spielten in blau-weißlila-grün-gelb-orange-rot.

Aus der grauen Maus wurde jetzt eine bunte Maus. Das Regenbogentrikot des VfL Bochum ist bis heute ein Unikat und gehört mit Sicherheit zu den skurrilsten Trikots der Bundesliga-Geschichte.

1.FC Köln

Köln und der Karneval gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Da ist es auch naheliegend, dass der FC immer wieder – nennen wir es „besondere“ – Trikots speziell zum Karneval herausbringt. Bei einigen dieser Exemplare wäre wohl auch das Trikot schon ausreichend, um für den Karnevalsumzug verkleidet zu sein, dass unterstützt aber das Vorhaben des traditionsreichen FC nur umso mehr.

Eines der schlimmsten Modelle war die Ausgabe aus der Saison 2015/16, die der FC dann aber nie auf dem Rasen trug. Aufgrund der der Terroranschläge des 13. November 2015 in Paris verzichteten die Kölner auf das Tragen des neuen Karnevals-Trikot, das knapp zwei Wochen zuvor präsentiert worden war.

Dafür legte der FC Köln dann 2018 nach und brachte mit der Karnevalsedition im Ringelclown-Look ein weiteres Dress heraus, dass alles andere als eine Augenweide darstellte. Doch immerhin brachte es dem FC Erfolg. Mit 8:1 fertigte der 1. FC Köln die Gäste aus Dresden im heimischen RheinEnergie-Stadion ab. Immerhin in der Sicht war das Trikot ein voller Erfolg.

Auch in der aktuellen Spielzeit wurde wieder ein neues Exemplar vorgestellt. Das Sessiontrikot im „Konfetti-Look“ samt Fliege, kann sich direkt unter den schrillsten Trikots der Bundesliga-Geschichte einordnen.

Ob die neuen Karnevalstrikots dem 1. FC Köln im weiteren Verlauf der Bundesliga Saison 2021/22 Glück bringen werden? In unseren Sportwetten könnt ihr auf alle Partien des 1. FC Köln wetten. Verwendet dazu auch gerne unsere Live-Wetten-Funktion .

*Die Rechte an allen Fotos in diesem Artikel liegen bei AP Photos*

November 29, 2021

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Kai Havertz stellte früher das Aushängeschild der Jugendarbeit von Bayer Leverkusen dar. Der heute 22-Jährige schaffte beim Werksklub den Sprung aus der eigenen Jugend zu den Profis und wurde dann von den Topclubs der Welt gejagt. Am Ende entschied sich Havertz im Sommer des vergangenen Jahres für einen Wechsel zum FC Chelsea. Mit dem gebürtigen Aachener verlor Bayer ihr wohl vielversprechendstes Talent, konnte allerdings durch den Transfer 80 Millionen Euro an Einnahmen generieren.

Diese Gelder wurden in der vergangenen Transferperiode sinnvoll genutzt und Leverkusen konnte sich mit einigen jungen vielversprechenden Talenten verstärken. Zudem kam bereits im Sommer 2019 aus der eigenen U19 das nächste Toptalent zu den Profis.

Mit einem Durchschnittsalter von 23,58 Jahren hat Bayer Leverkusen in den ersten 12 Spieltagen der laufenden Spielzeit die drittjüngsten Akteure der gesamten Liga aufs Feld geschickt. Trotzdem konnte die Werkself aber bislang durchaus überzeugen und steht nach 12 Spieltagen mit 21 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz.

Da stellt sich die Frage, auf welche jungen Talente Bayer Leverkusen zurückgreifen kann, um trotz des jungen Alters der Mannschaft, eine solch erfolgreiche Saison zu spielen. Welche Spieler treten die Nachfolge von Supertalent Kai Havertz an und bilden die Stars der Zukunft für Bayer Leverkusen? 888sport zeigt es Euch!

Florian Wirtz

Florian Wirtz

Das namhafteste Talent im Profikader von Bayer Leverkusen ist der 18-jährige Florian Wirtz. Der 2003 in Pulheim geborene Offensivspieler ist zusammen mit Jamal Musiala das wohl größte Nachwuchstalent der Bundesliga.

Im Januar 2020 schnappte sich Bayer Leverkusen Wirtz aus der U17 vom 1. FC Köln und verpflichtete den damals 16-Jährigen für schlappe 200 Tausend Euro. Knapp zwei Jahre später besitzt der 18-Jährige nun einen Marktwert von 65 Millionen Euro und hat bereits fast 50 Bundesligapartien für Leverkusen absolviert.

Bereits 63 Spiele hat Florian Wirtz mit seinen jungen 18 Jahren für Bayer Leverkusens Profiteam insgesamt absolviert. In der laufenden Saison kommt Wirtz in der Bundesliga in zehn Spielen auf vier Tore und sechs Vorlagen. Und auch in der Europa League ist Wirtz sein junges Alter nicht anzumerken. Nach fünf Spielen hat der Rechtsfuß bereits drei Tore erzielt und drei weitere Treffer vorbereitet. Ob Florian Wirtz auch im nächsten Spiel für Bayer Leverkusen wieder ein Tor erzielt? Die besten Wetten zu allen Spielen von Bayer Leverkusen findet Ihr selbstverständlich hier bei uns!

Aufgrund seiner starken Leistungen im Verein dauerte es auch nicht lange, bis das Toptalent für die Deutsche A-Nationalmannschaft berufen wurde. Im März 2021 stand er zum ersten Mal im Kader des DFB-Teams und im September 2021 kam er in der WM-Qualifikation gegen Lichtenstein zu seinem ersten Einsatz. In vier Spielen der WM-Quali kann Wirtz bereits zwei Assists vorweisen.

Da dürfte Bayer Leverkusen sicher erfreut sein, dass sie mit Florian Wirtz eines der besten deutschen Nachwuchstalente noch bis Sommer 2026 unter Vertrag haben - auch wenn die großen europäischen Topklubs bereits um ihn buhlen.

Mitchel Bakker

Mitchel Bakker

Ein weiteres sehr junges Talent von Bayer Leverkusen, dass trotz seines jungen Alters schon reichlich Profi-Erfahrung vorweisen kann, ist der Niederländer Mitchel Bakker. Der im Jahr 2000 geborene Linksverteidiger kam im Sommer 2021 für sieben Millionen Euro Ablöse vom französischen Spitzenklub PSG zu Bayer Leverkusen.

Der in der Jugend von Ajax Amsterdam ausgebildete Bakker wechselte 2019 ablösefrei zu PSG, wo er ganze 45-mal für die erste Mannschaft auflief. Nachdem im Sommer 2021 dem Starensemble von Paris noch weitere Hochkarätige Spieler hinzugefügt wurden, durfte Bakker sich nach einem neuen Verein umsehen und entschied sich für den Bundesligisten Bayer Leverkusen.

Bei der Werkself ist der 21-Jährige bereits fester Bestandteil der Startformation. Wettbewerbsübergreifend stand der Linksverteidiger zwölf Mal auf dem Platz, ehe er sich ein Knochenödem im linken Sprunggelenk zugezogen und darüber hinaus einen Kapsel-Riss sowie einen Anriss des linken Außenbandes erlitten hatte.

In Kürze soll der Verteidiger allerdings wieder fit sein und zum Team zurückkehren. Mit seinem noch bis 2025 gültigen Vertrag könnte Bayer Leverkusen wohl noch viel Freude an dem talentierten Außenverteidiger haben, der bereits in den ersten Spielen seiner Bundesliga-Karriere gezeigt hat, das großes Potential in ihm steckt.

Jeremie Frimpong

Jeremie Frimpong

Neben Mitchel Bakker hat Bayer Leverkusen mit Jeremie Frimpong ein weiteres niederländisches Nachwuchstalent in seinen Reihen. Der 20-jährige Außenverteidiger bildet das Pendant zu Bakker und läuft für die Werkself auf der rechten Abwehseite auf.

Frimpong, der in der Jugend von Manchester City ausgebildet wurde, sammelte seine ersten Erfahrungen im Profibereich bei Celtic Glasgow. Dort kam er in zwei Jahren auf 51 Einsätze für die erste Mannschaft und weckte das Interesse von Bayer Leverkusen. Zur Wintertransferperiode 2021 war es dann so weit und Bayer verpflichtete den Niederländer im Januar dieses Jahres für elf Millionen Euro Ablöse.

Nach seinem Wechsel spielte sich Frimpong bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison immer mehr in die Startformation und spätestens seit dieser Saison ist der 20-Jährige nicht mehr aus dem Team wegzudenken. In allen zwölf Bundesligapartien stand der Rechtsverteidiger in der Startelf und spielte elf Mal davon über die vollen 90 Minuten.

Auch Frimpong ist mit einem Arbeitsvertrag bis 2025 ausgestattet und so scheint Bayer Leverkusen mit ihren beiden niederländischen Außenverteidiger-Talenten für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Amine Adli

Amine Adli

Aber nicht nur auf den Außenverteidiger-Positionen hat sich Bayer Leverkusen im Sommer sinnvoll mit jungen Talenten verstärkt. Auch im offensiven Bereich wurde noch einmal nachgelegt und mit Amine Adli ein 21-jähriger Offensivspieler vom FC Toulouse verpflichtet.

Der gebürtige Franzose schaffte bei Toulouse den Sprung von den Junioren zu den Profis und kam für die erste Mannschaft auf 43 Einsätze in der Ligue 1 und Ligue 2. Rund 7,5 Millionen Euro legte Bayer Leverkusen dann auf den Tisch, um den 1,74-großen Linksfuß unter Vertrag zu nehmen.

Der flexibel einsetzbare Offensivmann kommt in der aktuellen Spielzeit bereits auf 16 Einsätze für die Werkself und wurde dabei sowohl als Mittelstürmer als auch als Links- und Rechtsaußen sowie im offensiven Mittelfeld eingesetzt. Mit seinem Vertrag bis 2026 stellt er ein weiteres Talent da, an dem Bayer Leverkusen in Zukunft noch viel Freude haben könnte.

Wie schlägt sich Bayer Leverkusen im restlichen Verlauf der Bundesliga-Saison mit seinem jungen Kader? Ihr könnt darauf wetten, nur bei uns findet ihr die besten Wettquoten Bundesliga.

*Die Rechte an allen Fotos in diesem Artikel liegen bei AP Photos*

December 10, 2021

Von 888sport

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