Fredi Bobic
Geburtsdatum: 30. Oktober 1971 Beruf: Ex-Fußballprofi und Funktionär
Geburtsort: Maribor, Slowenien Teams:  VfB Stuttgart, Dortmund, Hertha, Hannover 96, Rijeka
Familienstand: verheiratet Nationalität: Deutsch
Kinder: 2 Größe: 1,88 m

Egal ob als Spieler oder Funktionär – Fredi Bobic kennt das Fußballbusiness wie seine linke Westentasche. Angefangen hat alles in einem Klub in Bad Cannstatt bei Stuttgart.

Karriere

Nach den ersten Schritten in Fußballschuhen beim VfR Bad Cannstatt wechselte Fredi Bobic in die Jugendabteilung des VfB Stuttgart; einem Verein, der ihn noch lange Zeit begleiten sollte. Nach einigen Jahren setzte er seine Jugend-Laufbahn jedoch beim Stadtrivalen Stuttgarter Kickers fort, wo er in der A-Jugend den DFB-Pokal holte.

Seinen Weg in den Profifußball fand Bobic über den TSF Ditzingen, der zu diesem Zeitpunkt in der Oberliga Baden-Württemberg spielte. Nachdem der Rechtsfuß in der Saison 1991/92 Torschützenkönig wurde, verpflichteten ihn die Stuttgarter Kickers, die damals in der 2. Bundesliga beheimatet waren.

Zwei Jahre lief der Mittelstürmer im Unterhaus auf, bevor er zur Saison 1994/95 vom Bundesligisten VfB Stuttgart angeworben wurde. Dort debütierte Bobic in der ersten Partie der neuen Spielzeit gegen den Hamburger SV und netzte direkt zum 2:1-Siegtreffer. Zusammen mit Kassimir Balakow und Giovane Élber brachte er den Stuttgartern 1997 sogar den DFB-Pokal ein, was dem Klub bislang erst drei Mal gelang.

 
Pro Jahr €3,200,000 £2,722,857
Pro Monat €266,666 £226,904
Pro Woche €61,538 £52,362
Pro Tag €8,767 £7,459
Pro Stunde €365 £310
Pro Minute €6 £5
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1999 folgte der Wechsel zu Borussia Dortmund, wo er besonders in den ersten beiden Spielzeiten in seinen Einsätzen Torgefahr ausstrahlte. Nachdem Matthias Sammer, mit dem Bobic 1996 noch Europameister geworden war, zu Dortmunds Trainer wurde, bekam der Stürmer kaum noch Einsatzzeiten.

In der Rückrunde der Saison 2001/02 verlieh man Bobic für ein kurzes Intermezzo nach England, wodurch er nicht aktiv an der für Dortmunds Meisterschaft entscheidenden Rückrunde beteiligt war. Im Sommer folgte ein Wechsel zum Aufsteiger Hannover 96, wodurch der Rechtsfuß wieder aufblühte. Seine 14 Saisontore verhalfen nicht nur Hannover 96 zum Klassenerhalt, sondern brachten Fredi Bobic auch nach mehrjähriger Unterbrechung eine Nominierung für die DFB-Elf ein.

Nach nur einem Jahr in Hannover wechselte Bobic zu Hertha BSC, doch dort konnte er nicht mehr die Erwartungen erfüllen, die an ihn gerichtet wurden. In 61 Spielen für die Alte Dame schoss der Stürmer nur neun Tore, woraufhin sein Vertrag 2005 nicht verlängert wurde. Ab Januar 2006 spielte Fredi Bobic noch ein halbes Jahr für den kroatischen Verein HNK Rijeka, bevor im Sommer seine Spielerkarriere beendete.

Bobic für die deutsche Nationalmannschaft

Doch dem Fußball kehrte er noch lange nicht den Rücken. Im März 2009 startete er an der Seite von Balakow in Bulgarien seine Funktionärskarriere, doch nur ein Jahr später zog es ihn zu seinem Ex-Klub VfB Stuttgart. Dort bekleidete er verschiedene Positionen, bis ihn der Verein im September 2014 freistellte.

Zwei Jahre später übernahm Fredi Bobic die Rolle des Vorstand Sport bei Eintracht Frankfurt, die sich kurz zuvor den Klassenerhalt in der Bundesliga in der Relegation gegen Nürnberg gesichert hatte. In dem hessischen Klub kam Bobic gut an, weil seine Transfers fruchteten. Ein Jahr nach der Relegation stand die Eintracht im DFB-Pokalfinale, gewann dieses dann noch ein Jahr später und kehrte auf das europäische Parkett zurück.

Im Frühjahr verließ Bobic Eintracht Frankfurt nach einigen erfolgreichen Jahren, was bei den Fans für Frustration sorgte. Doch in Berlin will er der Alten Dame mit den Investitionen von Lars Windhorst zu neuer Stärker verhelfen.

Erfolge

Zwanzig Jahre lang war Fredi Bobic selbst als Fußballer aktiv und konnte in dieser Zeit einige Erfolge feiern, wobei er besonders Mitte der Neunziger seine Bemühungen auch mit Titeln belohnte.

Am Ende der Saison 1995/96 sicherte sich der Mittelstürmer mit 17 Treffern die Torjägerkanone der deutschen Bundesliga, bevor er nur wenige Wochen später bei der Europameisterschaft in England triumphierte.

Nur ein Jahr später gelang Bobic mit dem VfB Stuttgart sein sicherlich bedeutsamster Titelgewinn auf Vereinsebene, als man sich im Finale des DFB-Pokal gegen Energie Cottbus durchsetzten konnte. Darüber hinaus darf sich der Rechtsfuß auch deutscher Meister nennen, auch wenn er nur in der Hinrunde für den 2002 triumphierenden BVB spielte.

Bobic an der Seite des ehemaligen Frankfurter Trainers Adi Hütter

Neben seinen Erfolgen als Spieler bewies Bobic jedoch auch als Funktionär seine Fähigkeiten, was besonders an der Seite von Trainer Niko Kovac bei Eintracht Frankfurt zum Ausdruck kam. Unter seiner Obhut mauserte sich die abstiegsbedrohte Eintracht innerhalb von zwei Jahren zum DFB-Pokalsieger und Europa-League-Teilnehmer – ein Erfolg, der ohne Bobics feines Händchen in der Transferpolitik sicher nicht möglich gewesen wäre.

Vermögen

Das Fußballbusiness ist bekannt für die hohen Gehälter, die Spielern, aber auch sonstigen Mitarbeitern, ausgezahlt werden. Nach zwanzig Jahren als aktiver Profi und mittlerweile mehr als zehn Jahren Funktionärstätigkeit dürfte sich ein hübsches Sümmchen auf dem Konto von Fredi Bobic angesammelt haben.

Alleine beim BVB, wo er nicht gerade auf dem Höhepunkt seiner spielerischen Leistungen war, soll der Stürmer rund 2,5 Millionen Euro pro Saison verdient haben. Und auch als Manager bei Eintracht Frankfurt lag sein Verdienst nicht wesentlich unter dieser Marke. Durch den Wechsel zu Hertha BSC und der damit einhergehenden Gehaltserhöhung auf 3,2 Millionen Euro pro Jahr soll Fredi Bobic sogar zum bestbezahltesten Manager der Bundesliga geworden sein.

Über sein aktuelles Vermögen gibt es keine verlässlichen Zahlen, doch es liegt sicherlich im Millionen-Bereich.

Privates

Fredi Bobic kam als Kleinkind mit seinem slowenischen Vater und seiner kroatischen Mutter nach Deutschland und beherrscht aufgrund seiner Herkunft die serbokroatische Sprache. Das verhalf ihm zuletzt bei Eintracht Frankfurt zu einer guten Stellung bei Spielern wie Kostic, Rebic und Jovic.

Seinen Weg in die Funktionärstätigkeit fand der zweifache Familienvater über eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und eine spätere Weiterbildung im Bereich des Fußballmanagements.

 

 

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Über den Autor
Von
Hanna

Hanna studiert Publizistik und Soziologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Seit August absolviert sie ihr Pflichtpraktikum bei mmc sport in München.

Neben Fußball interessiert sie sich insbesondere auch für Handball und Leichtathletik.

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