Steckbrief:

Nationalität:
Deutschland
Geburtstag:
20. April 1997 (24 Jahre)
Größe:
198 cm
Spielhand:
Rechts, beidhändige Rückhand
Höchste Platzierung:
3. Platz (06. November 2017)   
Grand Slam Titel:
0
Preisgeld:

30.411.981 US-Dollar


Karriere:

Sein Weg war mehr oder weniger vorgezeichnet, denn der gebürtige Hamburger hatte das große Glück, zwei ehemalige Tennisspieler*innen als Eltern zu haben. Neben Vater und Mutter ist auch sein älterer Bruder Mischa Zverev mit Tennisschläger in der Hand aufgewachsen.

Im Alter von 16 Jahren entscheidet sich Zverev schließlich, seine derzeitige Schullaufbahn abzubrechen, um sich vollkommen auf seine sportlichen Leistungen konzentrieren zu können – eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als goldrichtig entpuppen würde.

Nur kurz darauf, im Jahre 2013, bestreitet der Youngster bei einem ATP Turnier in Hamburg sein erstes professionelles Match. Wie zu erwarten unterlag er seinem Kontrahenten in zwei Sätzen, der Startschuss für seine rasante Karriere war jedoch gesetzt.

Bereits in seinem ersten Jahr als professioneller Tennisspieler konnte er bei den Sparkassen Open 2014 in Braunschweig sein erstes Profiturnier gewinnen, konnte bereits mehrere Top-100 Spieler besiegen und rückte folglich im Mai 2015 selber auf Platz 85 der Weltrangliste vor.

2016 konnte der Rising-Star seine Leistung weiterhin kontinuierlich steigern und damit seinen Aufwärtstrend nahtlos fortführen. Siege gegen die zwei Top-10 Spieler Roger Federer und Stan Wawrinka und sein erster ATP-Turnier Gewinn in Sankt Petersburg zeigen, dass Zverev sowohl das Talent als auch den Willen hat, um mit den ganz großen Namen auf Augenhöhe zu spielen.

Die nächsten zwei Jahre folgten weiterhin einem ähnlichen Muster, ausreichende Leistungen, um bei den kleinen Turnieren oft dominant zu gewinnen, aber nicht konstant genug überragende Leistungen um, bei den großen Turnieren über die ersten Runden hinaus zu kommen. Sein erster Masters-Titel und ein weiterer ATP-Finals-Sieg, beide gegen den Serben Novak Djokovic, gefolgt von zwei weiteren Masters-Titeln, ergänzen die bereits beachtliche Titelsammlung des zu diesem Zeitpunkt 21-jährigem.

Zverev

2019 erlebten Zverevs Leistungen leider einen drastischen Einbruch, nur ein Titel und Niederlagen in der ersten oder zweiten Runde von Turnieren, in denen eigentlich eine Titelverteidigung das angestrebte Ziel sein sollte kennzeichnen, dass bis dato schlechteste Jahr seiner noch sehr jungen Karriere. Der Rechtsstreit mit seinem langjährigen Manager Patricio Apey und andere private Probleme sollen die Gründe für seine ungewöhnlich schlechten Leistungen gewesen sein.

Allzu lange hielt die Trockenphase jedoch nicht an, denn nur wenige Monate später konnte das Tennistalent wieder zu alter Stärke zurückfinden und erreichte bei den Australian Open erstmals das Halbfinale, wo ihm jedoch gegen den Österreicher Dominic Thiem kein Sieg gelingen konnte.

Inmitten dieser Stärkephase konnte der Spielbetrieb aufgrund der Corona Pandemie nicht stattfinden, doch auch davon ließ sich Zverev nicht aus der Fassung bringen und feierte Ende 2020 seinen nächsten großen Erfolg – der wiederum erstmalige Einzug in das Finale eines Grand Slam Turniers bei den US Open. Sein Gegner abermals der Österreicher Dominic Thiem und auch das Ergebnis leider das gleiche wie Anfang des Jahres, trotz zwischenzeitlicher 2:0 Führung des Deutschen.

Zverev

Erfolge:

19 Karrieretitel, darunter der Olympiasieg in 2021, eine Karrierebilanz von 321:144 und Deutschlands Sportler des Jahres 2021 sind jetzt schon ein Resümee, das nicht viele Tennisprofis vorzeigen können. Gepaart mit der Tatsache, dass der 24-Jährige seine besten Jahre vermutlich noch vor sich hat, ergibt das die perfekte Voraussetzung dafür, dass sich der „Golden-Boy“ am Ende seiner Karriere mit den ganz großen Namen messen kann.


Vermögen:

Seine Karriere ist zwar immer noch jung und die Titel mit den ganz großen Preisgeldern konnte er noch nicht absahnen, aber trotz dessen sind seine bisherigen Einnahmen jetzt schon bemerkenswert. 30.411.981 US-Dollar beträgt sein offizielles Preisgeld und macht ihn damit zum 9. bestbezahlten Tennisspieler aller Zeiten.

Zverev bei Gerry Weber open 2015

Dazu kommen millionenschwere Verträge mit seinen Sponsoren Adidas, Rolex, EA Sports usw. weshalb sein Vermögen 2022 auf knappe 20 Millionen Euro geschätzt wird.


Privates:

Glück im Spiel, Pech in der Liebe – vor kurzem hätte dieses Motto noch sehr gut zu Alexander Zverev gepasst. Olga Sharypova, mit der Zverev von 2018 bis 2019 liiert war, hatte nach deren Trennung schwere Vorwürfe gegen den Tennisprofi erhoben. Zverev soll gegenüber seiner damaligen Freundin handgreiflich geworden sein, Vorwürfe, die Zverev bestreitet und bis heute nicht nachgewiesen wurden. Wesentlich glücklicher ist er mit seiner derzeitigen Partnerin, dem Model und It-Girl Sophia Thomalla.

Zwischen diesen beiden Beziehungen ereignete sich außerdem eine kurzzeitige Affäre mit dem deutschen Model Brenda Patea, welche nur kurz darauf schwanger wurde. Die beiden trennten sich zwar noch während der Schwangerschaft, entschieden sich jedoch dafür das Kind zusammen groß zu bringen. Auf den Instagram Kanälen der beiden kann man nun also der kleinen Mayla zuschauen wie sie ihre ersten Schritte auf dem Tennisfeld wagt – inspiriert von der Leidenschaft ihres Vaters.

 

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*Die Rechte an allen Fotos in diesem Artikel liegen bei AP Photos*

Veröffentlichungsdatum: 28.03.2022

March 28, 2022

Von Linus Wörgötter

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Linus studiert derzeit im 4. Semester Sportwissenschaft an der Technischen Universität München. Seit März absolviert er im Rahmen seines Studiums sein Pflichtpraktikum bei mmc sport in München.

Neben Fußball interessiert er sich insbesondere auch für Handball und Basketball.

Linus Wörgötter
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Real Madrid                          

Geht es um legendäre Stürmer in der eigenen Vereinshistorie, kann wohl kein Verein der Welt dem „weißen Ballett“ aus der spanischen Hauptstadt das Wasser reichen. Ob in der weiter zurückliegenden Vergangenheit mit Alfredo di Stefano, Hugo Sanchez und Emilio Butragueno oder in den 2000ern mit Raul und aktuell Karim Benzema. Wer als Stürmer weiß wo, das Tor steht, trägt fast zwangsweise irgendwann mal das Weiße Trikot.

Absurde Torrekorde standen bei Real an der Tagesordnung, bis ein Mann an der Pforte des Estadio Santiago Bernabéu erschien und alle Vorstellungen übertraf. Am 6. Juli 2009 stellten die Galaktischen ihren neuen Rekordtransfer den 80.000 wartenden Fans vor, ein Portugiese von Manchester United, der die Fans der Königlichen nicht enttäuschen sollte …

Die insgesamt neun Jahre, die Cristiano Ronaldo bei den Königlichen verbrachte, werden wohl so nie wieder von einem Stürmer übertroffen werden. In 438 Pflichtspielen für Real Madrid erzielte der Portugiese unglaubliche 450 Tore. Eine Torquote von 1,03 Treffern pro Partie, die keiner der bereits oben erwähnten Real-Legenden auch nur im Ansatz erreichte.

Ronaldo

Auch in der ewigen Torjägerliste der spanischen Liga mischt Ronaldo ganz oben mit. Seine Bilanz von 311 Toren in 292 Spielen wurden nur von einem Spieler noch übertroffen …

FC Barcelona

Geht es um Sturmlegenden, stehen die Katalanen den großen Rivalen aus der Hauptstadt in nichts nach. Luis Suarez, Thierry Henry, Zlatan Ibrahimovic, Samuel Eto’o oder Patrick Kluivert. Sie alle trugen schon das blau-rot gestreifte Trikot.

Anders als die Madrilenen bildet man in Barcelona seine Superstars gerne schon von klein auf selber aus. Die Fußballschule „La Masia“ ist berühmt für die großen Namen, die sie über die Jahre hervor gebracht hat. Ob Xavi, Iniesta, Sergio Busquets oder aktuell Ansu Fati und Gavi. In Spanien weiß man, wie Juwelen geschliffen werden müssen.

Das Juwel, das die Geschichte des Vereins für immer verändern sollte, kam mit gerade mal 13 Jahren aus Argentinien. Er wurde 2000 erstmals in der Jugendmannschaft des FCB eingesetzt und erzielte in seinem ersten Spiel direkt fünf Tore.

Messi

Was danach folgen sollte, ist eine Karriere, die in ihrer Form so wohl nur mit der von Cristiano Ronaldo zu vergleichen ist. Schon 2009 mit gerade einmal 22 Jahren gewinnt Messi erstmals den Ballon d’Or, die Auszeichnung für den besten Fußballer des Jahres.

Und auch seine Torbilanzen können sich mehr als sehen lassen. Mit 672 Toren in 778 Einsätzen für den FC Barcelona hat Messi das dreifache an Toren erzielt wie der Zweitplatzierte in der Rangliste, César Rodríguez.

Auch mit Blick auf die ewige Torjägerliste der La-Liga scheint eine baldige Ablöse an der Spitze eher unwahrscheinlich. Mit 474 Toren in 530 Ligaspielen thront der Argentinier weit über der Konkurrenz.

Atlético Madrid

Atlético Madrid - der Hauptstadtklub, der ewig im Schatten stand neben den beiden Weltvereinen Real Madrid und dem FC Barcelona. Großartige Stürmer können aber auch die rot-weißen in ihren Annalen verzeichnen. Antoine Griezmann, Fernando Torres, Sergio Agüero oder der Uruguayer Diego Forlán.

An der Spitze der vereinsinternen Torjägerliste steht aber ein Name, der gerade den jüngeren Fußballfans wohl eher nichts sagen wird. Die Rede ist von dem mittlerweile verstorbenen Luis Aragonés.

Die professionelle Karriere von Aragonés begann im Jahr 1957 beim CD Getafe. Nur ein Jahr später wechselte er dann ausgerechnet zum großen Stadtrivalen von Atlético – Real Madrid. Durchsetzen konnte sich der Stürmer dort allerdings nie. 1964 landete Aragonés dann über Umwege beim Madrider Klub mit den rot-weißen Trikots und eine große Karriere sollte ihren Lauf nehmen.

Bei Atlético verliehen sie ihm den Spitznamen „Zapatone“ (große Schuhe) wegen seinen Qualitäten als Freistoßschütze. Mit Aragonés gewann der Verein zweimal den Pokal und dreimal die spanische Meisterschaft. In insgesamt 305 Spielen für Atlético erzielte Aragonés  151 Treffer.

Aragones

Auch nach dem Ende seiner Karriere als Spieler blieb er dem Verein treu und konnte als Trainer weitere Erfolge erzielen. 

Falls du beim Lesen Lust auf  wetten fußball bekommen hast, dann schau doch mal bei unseren Live Wetten vorbei. 

 

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Veröffentlichungsdatum: 25.03.2022

March 25, 2022

Von Linus Wörgötter

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Linus studiert derzeit im 4. Semester Sportwissenschaft an der Technischen Universität München. Seit März absolviert er im Rahmen seines Studiums sein Pflichtpraktikum bei mmc sport in München.

Neben Fußball interessiert er sich insbesondere auch für Handball und Basketball.

Linus Wörgötter
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Die Australian Open sind gerade zu Ende gegangen, doch die Vorbereitung für das nächste Grand-Slam-Turnier laufen bereits auf Hochtouren. Die French Open in Paris öffnet am 22. Mai ihre Pforten.

Dann werden auf dem legendären Sandplatz wieder spannende und packende Duelle ausgetragen. In Paris wurden schon viele legendäre Partien ausgetragen. Doch welche stachen besonders hervor und gelten als die besten Spiele der French Open? 888sport zeigt’s euch!

 

Finale 1988 (Steffi Graf vs. Natalia Zvereva)

Im Finale der French Open 1988 kam es zum Duell zwischen Deutschlands Tennis-Ikone Steffi Graf und Natalia Zvereva aus der damaligen Sowjetunion. Die große Spannung blieb  aber aus, da sich schon von Beginn der Partie an zeigte, wer in diesem Finale die Hosen anhat.

 

Eine 18-jährige Steffi Graf dominierte ihre Gegnerin nach Belieben und spielte eine ihrer stärksten Partien. Die gebürtige Mannheimerin ging als Titelverteidiger und Favoritin ins Finale. Dieser Rolle wurde sie sofort gerecht, als sie den ersten Satz mit 6:0 für sich gewinnen konnte.

Den zweiten Satz konnte Graf erneut mit einem 6:0 für sich entscheiden. Somit endete die Partie nach knapp 32 Minuten und ging als das kürzeste Grand-Slam-Finale in die Geschichte ein.

Zvereva rang in der Pressekonferenz nach dem verlorenen Finale um Tränen und gab zu, dass sie nach dem ersten Satz schon nicht mehr an einen Sieg glaubte („Nach dem ersten Satz habe ich mir überlegt, was ich später essen würde.“).

 

Steffi Graf versuchte schon fast sich für ihre starken Leistungen im Nachhinein zu entschuldigen. In einem Interview sagte sie: Was soll ich machen? 0:6, 0:6 in einem Grand-Slam-Finale zu verlieren, ist die Hölle. Aber ich bin Sportlerin und versuche immer, das beste Tennis aus mir herauszukitzeln“.

Finale 2011 (Rafael Nadal vs. Roger Federer)

Das Finale der French Open 2011 versprach ein absolutes Spitzenspiel zu werden. Roger Federer, der im Halbfinale Novak Djokovic keine Chance ließ, forderte den damaligen Weltranglistenersten und Titelverteidiger Rafael Nadal heraus. Das „Duell der Giganten“ konnte beginnen.

Der Schweizer erwischte den besseren Start und zog Nadal mit 5:2 davon. Federer vergab jedoch den Satzball und brach ein, ab jetzt spielte nur noch Nadal und entschied den ersten Durchgang nach gut einer Stunde mit 7:5 für sich.

Im zweiten Satz erwischte zunächst der Spanier den besseren Start, aber Federer kämpfte sich zurück und erzwang den 4:4 Break. Danach verpasste Nadal beim Stand von 6:5 einen Satzball und das Spiel musste aufgrund von Regen unterbrochen werden.

Rafael Nadal

 

Nach der kurzen Unterbrechung gelang Federer ein erneutes Tiebreak, nach welchem Nadal aber zur Höchstform auflief und nach insgesamt zwei Stunden und 14 Minuten sich schließlich auch den zweiten Satz holte. Viele rechneten nun mit Nadal als Sieger.

Jedoch kämpfte sich Federer stark zurück und bewies Moral, in dem er einen zwischenzeitlichen 2:4-Rückstand drehte und den dritten Satz mit 7:5 gewann. Die Partie wurde auf einmal wieder interessant und ein spannender vierter Durchgang konnte beginnen.

Nadal verlor aber nicht seine Nerven, ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewann im vierten Durchgang mit 6:1. Federer verlor nach drei Stunden und 40 Minuten schließlich gegen den „Sandplatzkönig“.

Dieser Erfolg war Nadals sechster auf dem Sandplatz und brachte ihn auf eine Stufe mit dem damaligen Rekordsieger Björn Borg. Habt ihr nun Lust auf Wetten bekommen, dann schaut doch mal bei unseren Sportwetten Online rein.

Halbfinale 2013 (Novak Djokovic vs. Rafael Nadal)

Bei den French Open im Jahr 2013 kam es im Halbfinale schon zum Giganten-Duell. Der „Sandplatz-König“ Rafael Nadal spielte gegen seinen größten Rivalen, den Weltranglistenersten Novak Djokovic. Wollt ihr auf den nächsten Erfolg von Nadal wetten? Dann schaut doch mal bei unseren Tenniswetten vorbei.

Novak Djokovic

 

Nadal ging aufgrund seines Lieblingsterrains mit einem leichten Favoritenstatus in das Aufeinandertreffen der beiden Tennis-Schwergewichte. Bereits im Jahr zuvor standen Nadal und Djokovic sich im Finale der French Open gegenüber, – damals war der Spanier siegreich.

Das Spiel entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Nadal konnte zwar den ersten Satz für sich entscheiden, aber im zweiten Satz schwächelte er  und somit konnte der „Djoker“ seinen ersten Satz holen. Den dritten Satz gewann wieder der Spanier.

Alles sah nach einem Sieg im vierten Satz für Nadal aus, doch Djokovic bewies Moral und setzte sich im Tiebreak durch. Der fünfte Satz startete gut für den Serben, der plötzlich 4:2 vorne lag. Nadal gelang aber das Comeback und sicherte sich schließlich mit 9:7 den Finaleinzug.

Rafael Nadal

Halbfinale 2021 (Rafael Nadal vs. Novak Djokovic)

2021 kam es wieder zu einem hochklassigen Duell im Halbfinale der French Open. Novak Djokovic, der serbische Weltranglistenerste, traf auf den 13-maligen Paris-Champion Rafael Nadal.

Auf seinem Lieblingsplatz wurden dem Spanier leichte Vorteile eingeräumt. Jedoch erhoffte sich der neutrale Zuschauer vor allem eines – ein absolutes Spektakel. Die Partie wurde ihren hohen Erwartungen in ihren vier Stunden und zehn Minuten Spielzeit absolut gerecht.

Djokovic und Nadal

 

Zuerst war es der Spanier, der den besseren Start erwischte und den ersten Satz mit 6:3 für sich entschied. Der „Djoker“ war davon aber nur wenig beeindruckt und gewann den zweiten Satz. Der dritte Satz war ein heiß umkämpfter, den Djokovic erst nach 92 Minuten mit 7:6 holte.

Im vierten Satz spielte der Serbe nochmal groß auf und holte schließlich den spielentscheidenden Satz mit einem 6:2. Der „Djoker“ zog dadurch ins Finale ein und fügte dem Spanier seine erst dritte Niederlage in 108 Spielen auf dem Sandplatz von Roland Garros zu.

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Veröffentlichungsdatum: 31.01.2022

March 25, 2022

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Mit dem Ende der Hinrunde startet in den europäischen Ligen das zweite Transferfenster – die Wintertransferperiode. Viele Vereine nutzen diese Chance, um ihre Mannschaft sinnvoll zu verstärken.

Jedoch ist es nicht immer garantiert, dass die potenziellen Transfers sofort einschlagen und langfristig eine Verstärkung ist. 888sport zeigt euch die Wintertransfers und informiert euch über Tops und Flops!

 

Erling Haaland

Der Norweger, der zurzeit von halb Fußballeuropa gejagt wird, stieß im Januar 2020 für knapp 20 Millionen von RB Salzburg zu Borussia Dortmund. Bereits in Salzburg sorgte Haaland mit seiner unglaublichen Torquote (sechs Treffer in drei CL-Partien) für Furore.

 

Gleich in seinen ersten Partien zeigte sich der Norweger als treffsicher und erzielte fünf Tore in seinen ersten beiden BL-Spielen. In seiner zweiten Spielzeit beim BVB holte er seinen ersten Titel mit den Schwarzgelben beim 4:2-Finalsieg im DFB-Pokal gegen RB Leipzig. In Dortmund hat sich Haaland zu einem absoluten Weltklassestürmer entwickelt, der weltweit seinesgleichen sucht.

Nach gut zwei Jahren beim BVB kann man sagen, dass sich der Transfer für die Schwarzgelben mehr als gelohnt hat. In wettbewerbsübergreifenden 83 Partien kommt Haaland auf unfassbare 80 Tore und stolze 28 Vorlagen.
 

Wenn man seine unglaublichen Statistiken berücksichtigt, kann man dem BVB zu diesem Transfer nur gratulieren. Unser Fazit: Erling Haaland ist ein Toptransfer der Schwarzgelben und fällt definitiv in die Kategorie „Top“.

Virgil van Dijk

Der 1,96-Meter große Niederländer wechselte im Januar 2018 innerhalb der Premier League vom FC Southampton zum FC Liverpool. Der FC Liverpool ließ sich die Dienste des Innenverteidigers einiges kosten und überwies stolze 84 Millionen an die „Saints“.

Mit dieser Ablösesumme wurde der Niederländer vorerst der teuerste Innenverteidiger aller Zeiten. Jedoch schaffte van Dijk es diese Ablöse sofort zu rechtfertigen. Unter dem Niederländer stabilisierte sich die Verteidigung der „Reds“ schnell.

Virgil van Dijk

 

Van Dijk schaffte beim FC Liverpool den Sprung zur Weltklasse. In der Saison 2018/19 siegten die „Reds“ im CL-Finale gegen Tottenham Hotspurs mit 2:0 und holten sich den ersten CL-Titel seit knapp 15 Jahren. Für seine unglaublichen Leistungen erhielt Virgil van Dijk die Auszeichnung „UEFA Europas Fußballer des Jahres“.

Nur eine Spielzeit später holte der FC Liverpool die erste Meisterschaft seit 30 Jahren. Heute zählt Virgil van Dijk zu einem der besten Verteidiger weltweit und ist der Abwehrchef beim FC Liverpool. Habt ihr jetzt Lust bekommen auf die Spiele der „Reds“ zu wetten? Dann schaut doch mal bei unseren Sportwetten Online vorbei.

All seine Erfolge, seien es nun Mannschafts- oder Spielertrophäen, lassen nur ein Urteil zu – Virgil van Dijk: absoluter Toptransfer.

Bruno Fernandes

Zum Ende der Wintertransferperiode 2019/20 wechselte der offensive Mittelfeldspieler für 63 Millionen Euro von Sporting Lissabon auf die Insel. Heute ist der Portugiese aus der Stammelf der „Red Devils“ nicht mehr wegzudenken.

Fernandes erwies sich sofort als eine Bereicherung für das Offensivspiel von Manchester United. In seiner ersten Halbsaison gelangen dem Offensivkünstler in wettbewerbsübergreifend 22 Partien zwölf Tore und acht Vorlagen.

Bruno Fernandes

 

In seiner ersten vollen Spielzeit bei den „Red Devils“ etablierte sich Fernandes zum Stammspieler. Er kam auf 58 Einsätze, in denen er beeindruckende 49 Scorerpunkte (28 Tore und 21 Assists) sammelte. Obwohl Manchester United keinen Titel diese Saison holte, wurde Bruno Fernandes zum „Spieler der Saison“ gewählt.

In der aktuellen Saison bildet er zusammen mit seinem Landsmann Christiano Ronaldo ein gefährliches Sturmduo. Gemeinsam kommen die beiden auf 21 Tore und 14 Vorlagen. Fazit: Ein weiterer Spieler von Sporting Lissabon (Christiano Ronaldo kam ebenfalls 2003 von Sporting), der bei den „Red Devils“ voll einschlägt.

Philippe Coutinho

Der Transfer des Brasilianers von den „Reds“ zum FC Barcelona schlug damals hohe Wellen. Der „kleine Magier“ sollte bei den Katalanen die Offensivlücke schließen, die sich mit dem Abgang von Neymar ergeben hatte.

Die Blaugrana ließ sich die Dienste des Offensivkünstlers vom FC Liverpool satte 135 Millionen Euro kosten. Mit dieser hohen Ablösesumme wurde der Brasilianer der teuerste Wintertransfer aller Zeiten. Im Januar 2018 wechselte Coutinho zum FC Barcelona.

In seiner Rückrunde schien der Brasilianer sofort bei den Katalanen einzuschlagen. In 22 Einsätzen für die Blaugrana schoss Coutinho beeindruckende neun Tore und gab acht Vorlagen. Für viele galt der Brasilianer schon jetzt mit Messi und Suarez als das neue Offensivtrio des FC Barcelona.

Philippe Coutinho

 

Jedoch verlief die nächste Spielzeit für den Brasilianer sehr unglücklich. In 54 Partien, viele davon als Joker, gelangen ihm nur elf Tore – zu wenig, um das 135 Millionen Euro-Preisschild zu rechtfertigen.

Das persönliche negative Highlight seiner Karriere beim FC Barcelona erlebte Coutinho am 21. April 2019 als er bei seiner Einwechslung in der Partie gegen Real Sociedad von den Fans ausgebuht wurde. Nach dieser Saison stand Coutinho bei den Katalanen auf dem Abstellgleis.

Zur Spielzeit 2019/20 suchte der FC Barcelona nach einem Abnehmer und fand ihn zum Ende des Sommertransferfensters im FC Bayern. Coutinho wechselte per Leihe zum deutschen Rekordmeister, der die Möglichkeit hatte, Coutinho fest zu verpflichten.

Mit den Münchnern feierte Coutinho das zweite Triple der Vereinsgeschichte, schaffte es aber nicht sich nachhaltig durchzusetzen. Was ist für die Münchner diese Saison drin? Habt ihr Lust auf die Siege der Münchner zu wetten, dann versucht euer Glück bei unseren Bundesliga Wetten.

Pikant: Im CL-Viertelfinale demütigte der FC Bayern mit einem 8:2 den FC Barcelona. In der Partie erzielte Coutinho zwei Tore und gab eine Vorlage – es blieb eines seiner wenigen Highlights.

Somit ging es für den Brasilianer nach einer durchwachsenen Leihe zurück zum FC Barcelona. Auch in der aktuellen Saison lief es für Coutinho nicht nach Plan. Sowohl unter Ronald Koeman als auch unter Xavi blieb dem Brasilianer nur die Jokerrolle.

Im Januar wechselte Coutinho zurück nach England zu Aston Villa. Bei den „Villans“ ist sein alter Teamkamerad Steve Gerrard nun Trainer. Unter ihm erhofft sich der Offensivkünstler einen Karriereschub, den er bitter nötig hat. Unser Fazit: Coutinho wurde der Ablösesumme kaum gerecht und fällt somit in die Kategorie „Flop“.

Krzysztof Piatek

Der 24-Millionen Euro-Einkauf kam mit viel Vorschusslorbeeren vom AC Mailand zu Hertha BSC. In der Hauptstadt erhofften sich die Fans einen Stürmer, der die alte Dame nach Europa schießt. Jedoch gelang dem Polen in seiner Zeit bei den Berlinern nur wenig.

In seiner ersten Rückrunde bei Hertha BSC erzielte er in 15 Partien vier Treffer – Torquote definitiv ausbaufähig. Seine erste volle Spielzeit bei der Hertha hatte nichts mit der Jagd auf einen Europaplatz zu tun. Die traurige Wahrheit war ein Kampf gegen den Abstieg. In 33 Partien schoss Piatek nur sieben Treffer.

Piatek Berlin

 

Zum Start der aktuellen Saison fiel der Stürmer zunächst wegen eines Knöchelbruchs aus, somit kam er in der Hinrunde nur zu neun Einsätzen, in denen er ein Tor erzielte und eine Vorlage gab. Im Januar suchte Piatek in Italien sein Glück und wechselte zur AC Florenz.

Unser Fazit: Die Verantwortlichen nahmen mit den 24-Millionen für Piatek damals viel Geld in die Hand, Piatek konnte dieser Summe aber nie gerecht werden. Dies ist Grund genug den Polen als Flop abzustempeln.

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Veröffentlichungsdatum: 28.01.2022

March 25, 2022

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Mit das Aufregendste beim „American Football“ ist den Spielern zuzusehen, die mit atemberaubender Schnelligkeit über das Feld flitzen. Besonders die Wide Receiver zeigen in der NFL-Saison Woche für Woche außergewöhnlichen Leistungen, die einen immer wieder aufs Neue begeistern.

Jedes NFL-Team verfügt über ihren Anteil an schnellen Spielern. Doch wer sind die schnellsten Spieler der NFL? 888sport zeigt’s euch!

John Ross

Der aktuelle Wide Receiver der New York Giants spielte sich 2017 ins Rampenlicht der NFL. Im Sommer 2017 brach er mit seinen 4,22 Sekunden den damaligen Rekord von Chris Johnson für die absolvierten 40 Yards (knapp 37 Meter).

Diese Leistung überzeugte damals die Cincinnati Bengals, die John Ross in der ersten Runde des NFL Draft verpflichteten.

 

Jedoch konnte Ross bei den „Bengals“ nie seine Klasse unter Beweis stellen. Für Cincinnati fing er in vier Spielzeiten gerade einmal 51 Pässe und spielte in 27 Partien. Seine Karriere litt leider unter seiner schweren Verletzungsanfälligkeit.

Nichtsdestotrotz zeigte Ross bei seinen Einsätzen, dass er die Fähigkeit hat mit seiner Geschwindigkeit jede Defense vor Probleme zu stellen.

 

John Ross

Chris Johnson

Der ehemalige „Running Back“, der unter anderem für die Tennessee Titans, New York Jets und Arizona Cardinals auflief, galt mit seiner Schnelligkeit lange Zeit als ein Schreckgespenst in der NFL.

In seiner Laufbahn als Profi setzte er 2008 mit 4,24 Sekunden den Rekord für die absolvierten 40 Yards, der erst knapp zehn Jahre später gebrochen wurde.

Die erfolgreichste Zeit als Profi erlebte Johnson gleich zu Beginn seiner Karriere. Seine Premierensaison absolvierte Johnson für die Tennessee Titans 2008.

In dieser Spielzeit erlief er insgesamt 1488 Yards und sammelte zehn Touchdowns. Für diese Leistung wurde er in den „Pro Bowl“ gewählt.

Chris Johnson

 

In der Spielzeit 2009 stellte er mit 2.509 absolvierten Yards und 16 Touchdowns einen Ligarekord auf. Dieser Rekord brachte ihm auch den Titel „NFL’s Offensive Player of the Year“ ein.

Nach dieser Saison wurde er zum zweiten Mal in den „Pro Bowl“ nominiert. Von den Medien erhielt Johnson den Spitznamen „CJ2K“.

Einige Experten halten die zweite Saison von Chris Johnson als die Beste, die ein Running Back jemals absolvierte. Auch in seiner dritten Saison wusste Johnson zu überzeugen.

Mit insgesamt 1609 Yards und zwölf Touchdowns schaffte er es zum dritten Mal hintereinander in den „Pro Bowl“.

Während seiner Profilaufbahn blieb der Running Back nicht von Verletzungen verschont, was seine Karriere durchaus bremste. Jedoch wurde ihm nachgesagt, dass es kaum einen Spieler gab, der jede Defense so verängstigte wie Johnson in seiner Topform.

Bo Jackson

Die Karriere des Vincent Edward Jackson, auch „Bo“ Jackson genannt, in der NFL war atemberaubend aber leider auch nur von kurzer Dauer.

In seinen vier Jahren als Profi, in denen er nur für die Los Angeles Raiders auflief, begeisterte er Zuschauer, Experten und Fans gleichermaßen.

Seine Rekordzeit für den 40-Yard-Lauf betrug 4,13 Sekunden, die Zeit wurde per Hand gestoppt und galt deswegen als nicht ganz akkurat.

Diese Schnelligkeit war deswegen überraschend, da „Bo“ Jackson knapp 100 Kilo wog und 1,85 Meter groß war. In der Spielzeit 1990 schaffte es „Bo“ in den „Pro Bowl“.

Bo Jackson

 

Sein wohl spektakulärstes Match als Running Back absolvierte er gegen die Seattle Seahawks im November 1986. Sein Touchdown nach seinem 91-Yard-Lauf, als er der kompletten Defense davonlief war schon ein Spektakel.

Die kurioseste Szene war aber sein Weiterrennen in den Spielertunnel, als er die Endzone schon erreicht hatte.

Jedoch war Jackson nicht nur in der NFL ein Star, sondern spielte gleichzeitig auch in der Major League Baseball. Seine Fähigkeit in gleich zwei Sportarten zu brillieren, machte ihn zu dem Sport-Phänomen seiner Zeit.

Im Januar 1991 kam es jedoch zu einer Partie gegen die Cincinnati Bengals, die das Schicksal von „Bo“ auf den Kopf stellen sollte. Jackson war wieder einmal zu einem Touchdown unterwegs, wurde aber von Kevin Walker zu Boden gerissen.

Bei dieser Aktion sprang ihm seine Hüfte aus dem Gelenk und er musste das Spiel verletzt beenden. Bei einer medizinischen Untersuchung wurde festgestellt, dass er eine neue Hüfte benötigte und somit war seiner Football-Karriere ein jähes Ende gesetzt.

Sein Ruf als Football-Phänomen verlor „Bo“ aber nicht. Im Februar 1989 wurde ein Spiel mit dem Namen „Tecmo Super Bowl“ von Nintendo auf den Markt gebracht.

In diesem Spiel war der Charakter von „Bo Jackson“ so programmiert, dass dieser nicht aufzuhalten war und es als unfair galt mit den Los Angeles Raiders zu spielen.

Tyreek Hill

Der aktuelle Wide Receiver der Kansas City Chiefs gilt als einer der schnellsten Spieler aller Zeiten. Im NFL-Draft 2016 wurde Hill in der 5. Runde von Kansas City Chiefs ausgewählt.

In seiner Premierensaison 2016 setzte der Youngster gleichmal ein Zeichen und kam auf 860 erlaufende Yards und neun Touchdowns. Mit diesen Leistungen schaffte es der Jungstar gleich in den Pro Bowl und den All-Pro.

In der Saison 2021 holte Tyreek Hill mit den Kansas City Chiefs den Super Bowl LIX. Die „Chiefs“ setzten sich mit 31:20 gegen die San Francisco 49ers durch.

Tyreek Hill

 

In der Saison 2020 erlief er einen 44-Yard-Pass (über 40 Meter) mit einer rekordverdächtigen Geschwindigkeit von knapp 22 Meilen (35 km/h).

Seine unglaubliche Geschwindigkeit und Wendigkeit bescherte Tyreek den Spitznamen „Cheetah“ (dt. Gepard). In seiner Premierensaison wurde mit 23,24 Meilen (über 37 km/h) die bislang höchste Geschwindigkeit von Tyreek Hill gemessen. 

In der aktuellen Spielzeit steht der „Cheetah“ bereits bei neun Touchdowns und 1239 erlaufenen Yards. Habt Ihr jetzt Lust auf Wetten bekommen? Dann schaut doch mal bei unseren Sportwetten vorbei.

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Veröffentlichungsdatum: 21.01.2022

March 25, 2022

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Die  Winterpause beendet nicht nur in vielen Ligen den Spielbetrieb, sondern öffnet auch europaweit die zweite Transferperiode in einer Saison. Wenn der Ball ruht, gibt das vielen Fußballvereinen die Zeit zu reflektieren und wenn nötig sich passend zu verstärken. 

Obwohl die größten Spielerverpflichtungen meistens im Sommer abgeschlossen werden, kam es auch im Januar öfters schon zu namenhaften Transfers. Doch welche waren die teuersten Wintertransfers? 888sport zeigt’s euch!

Aymeric Laporte

Natürlich darf in einem Ranking der teuersten Verpflichtungen das investitionsfreudige Manchester City nicht fehlen. Der spanische Innenverteidiger mit französischen Wurzeln wechselte für 65 Millionen Euro vom Baskenclub Athletic Bilbao zu den „Citizens“.

 

Die Basken sind berüchtigt dafür, dass sie die Verträge ihrer hochtalentierten Spieler mit hohen Ausstiegsklauseln ausstatten, um bei einem Verkauf richtig abzusahnen. Eine Erfahrung, die sowohl der FC Bayern als auch der FC Chelsea bei den Verpflichtungen von Javi Martínez und Kepa machen mussten.

Der Wechsel von Laporte im Januar 2018 schlug hohe Wellen, denn mit seinen 65 Millionen Euro Ablöse stieg er damals gleich zum zweitteuersten Abwehrspieler aller Zeiten auf. Wenn ihr Lust auf Wetten bekommen habt, dann schaut doch mal bei uns vorbei.

Jedoch muss man festhalten, dass sich der Transfer für die „Skyblues“ mehr als gelohnt hat. Laporte erspielte sich auf Anhieb einen Stammplatz im Starensemble der „Citizens“.

Aymeric Laporte

Christian Pulisic

Die Dortmunder sind für ihr großes Geschick bekannt, junge Talente zu Topspieler zu entwickeln. Leider können die Schwarzgelben ihre Spieler nur selten langfristig halten, verdienen sich bei einem Abgang aber oft ein goldenes Näschen, wie beim amerikanisch-kroatischen Flügelspieler Christian Pulisic.

Sein Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Chelsea kam durchaus überraschend, denn der Rechtsfuß hatte beim BVB nur noch ein halbes Jahr Restvertrag. Die 64 Millionen Euro, die die „Blues“ dann schließlich zahlten, löste bei den meisten Beobachtern Verwirrung aus.

Christian Pulisic

 

Jedoch kam dem BVB ein Urteil der FIFA zugute. Aufgrund der unrechtmäßigen Verpflichtung von Minderjährigen belegte die FIFA den FC Chelsea nämlich mit einer Transfersperre von zwei Wechselperioden beginnend Sommer 2020. Dadurch waren die „Blues“ gezwungen vorher zu handeln.

Somit kam es zu dem Transfer von Pulisic, den Chelsea zwar im Januar schon verpflichtete, aber für die Rückrunde noch an die Schwarzgelben verlieh.

Zusammengefasst haben die Dortmunder somit einen Spieler mit einem halben Jahr Restvertrag für über 60 Million verkauft und dafür gesorgt, dass besagter Spieler noch die restliche Vertragslaufzeit beim BVB spielt… Chapeau Borussia!

Virgil van Dijk

Der Niederländer wechselte im Januar 2018 von Southampton zum FC Liverpool. Die „Reds“ blätterten für den 1,93m-Hünen knapp 85 Millionen Euro hin. Eine Ablösesumme, die den damals 26-jährigen zum teuersten Innenverteidiger der Welt machte.

Virgil van Dijk war einer der begehrtesten Verteidiger und hatte ebenfalls Angebote vom FC Chelsea und Manchester City. Jedoch überzeugte Jürgen Klopp den Niederländer zu einem Engagement an der Anfield Road.

 

Eine solche Ablösesumme brachte natürlich viele Erwartungen mit sich, doch van Dijk erfüllte diese sofort und stabilisierte die bis dato eher anfällige Defensive der „Reds“. Sucht ihr den Extra-Kick bei euren Wetten? Dann versucht euch doch mal an unseren Live Wetten.

In den folgenden Jahren schrieb der FC Liverpool mit und auch dank Virgil van Dijk Vereinsgeschichte. In der Saison 2018/19 gelang den „Reds“ nach vierzehn Jahren der zweite Sieg in der Champions League. Für seine Leistung wurde van Dijk von der UEFA als „Europas Fußballer des Jahres“ ausgezeichnet.

In der darauffolgenden Spielzeit gelang ihm mit dem FC Liverpool der nächste große Erfolg. Nach einer Durststrecke von dreißig Jahren konnte man an der Anfield Road endlich wieder den Gewinn der englischen Meisterschaft feiern.

Philippe Coutinho

Der teuerste Wintertransfer der Geschichte wurde nicht von einem englischen Klub abgewickelt… es geschehen noch Zeichen und Wunder. Der teuerste Transfer wurde im Januar 2018 getätigt. Damals zahlte der FC Barcelona stolze 135 Millionen Euro an den FC Liverpool für deren „Little Magician“ (kleiner Magier) Philipe Coutinho.

Der Offensivspieler sollte bei den Katalanen den nach Paris abgewanderten Neymar ersetzen. Eine Mammutaufgabe, die man dem Brasilianer bei den „Blaugrana“ aber durchaus zutraute.

In seiner ersten Saisonhälfte beim FC Barcelona überzeugte Coutinho beim FC Barcelona die Kritiker und Skeptiker. In insgesamt 22 Auftritten sammelte der Brasilianer neun Tore und acht Vorlagen. Aufgrund der fehlenden Spielberechtigung konnte Coutinho für Barcelona in der Champions League nicht auflaufen.

Jedoch folgte in der nächsten Saison schon die Ernüchterung. In wettbewerbsübergreifenden 54 Partien erzielte der Offensivkünstler nur elf Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor… zu wenig für die Ansprüche des großen FC Barcelona.

Besonders bitter war das Halbfinal-Aus in der CL-Saison 2018/19 gegen den FC Liverpool. Nach einem 3:0-Hinspielsieg im Camp Nou verlor man an der Anfield Road mit 4:0. Der große Traum von Coutinho war der Gewinn des Henkelpotts und einer der Hauptgründe für seinen Wechsel zum FC Barcelona.

Seinen großen Traum konnte sich Coutinho aber bereits in der nächsten Saison erfüllen. Der Verein hieß damals bloß nicht FC Barcelona sondern Bayern München. Die Katalanen verliehen Coutinho mit einer Kaufoption nach München.

Philippe Coutinho

 

In seiner Saison bei den Bayern gewann Coutinho das zweite Triple der Vereinsgeschichte. Unvergessen bleibt die 8:2-Klatsche, die man dem FC Barcelona im Viertelfinale der CL zufügte. Coutinho wurde eingewechselt und erzielte in 15 Minuten zwei Treffer und legte ein Tor vor.

Jedoch konnte der Brasilianer auch in München nicht nachhaltig überzeugen und ging zum Ende der Saison wieder zurück nach Barcelona. Der endgültige Durchbruch beim FC Barcelona blieb Coutinho auch danach verwehrt. 

Nach einer insgesamt glücklosen Zeit beim FC Barcelona wechselte Coutinho zur Winterpause der aktuellen Saison per Leihe zu Aston Villa. Bei den „Villans“ sitzt mit Steven Gerrard ein ehemaliger Mitspieler von Coutinho als Trainer an der Seitenlinie.

*Die Rechte an allen Fotos in diesem Artikel liegen bei AP Photos*

Veröffentlichungsdatum: 24.01.2022

March 25, 2022

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Alexander Zverev:

Den jüngsten Fehltritt erlaubte sich der amtierende Olympiasieger Alexander Zverev. Der Hamburger hatte bei einem Turnier im mexikanischen Acapulco nach einer Niederlage im Doppel den Schiedsrichter Alessandro Germani beschimpft und anschließend mit seinem Schläger mehrfach auf den Hochstuhl des Referees eingeprügelt. Eher untypisch für Zverev, der als Deutschlands Sportler des Jahres in letzter Zeit eher durch starke sportliche Leistungen als durch Ausraster aufgefallen war.

Lange hielt sein Fehlverhalten jedoch nicht an, nur wenige Tage später zeigte die Nummer 3 der Weltrangliste Reue und bat die Tenniswelt um Verzeihung. »Es war sicher der schlimmste Moment meines Lebens und meiner Karriere«, sagte der 24-Jährige bei einer Pressekonferenz.

Ganz ohne Konsequenzen kommt der Übeltäter allerdings nicht davon. Von den Fans und anderen Tennisprofis hagelte es die berechtigte Kritik und auch das Komitee der ATP zeigte sich nicht amüsiert – 25.000 Dollar und eine achtwöchige Sperre heißt das Urteil, beides jedoch auf Bewährung. Solange sich Zverev also in nächster Zeit nicht mehr auffällig verhält, bleibt es bei nicht mehr als einem kleinen Sympathieverlust.


Novak Djokovic:

Der Serbe ist zweifellos einer der polarisierenden Tennisspieler der letzten Jahre. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn, eine Meinung zwischen den zwei Extremen sieht man nur selten. Grund dafür sind kontroverse Standpunkte wie zum Beispiel die Impfverweigerung und das daraus folgende Einreiseverbot nach Australien oder sein häufig negativ auffälliges Verhalten auf dem Platz.

Djokovic

Dieses kommt vor allem zum Vorschein, wenn der Super Star seinen Gegner ausnahmsweise mal nicht nach Belieben dominieren kann, aktuellstes Beispiel davon die US Open 2020. Im Achtelfinale gegen Pablo Carreno Busta hatte der Serbe beim Stand von 5:6 im ersten Satz entnervt einen Ball nach hinten geschlagen und dabei eine Linienrichterin am Kehlkopf erwischt.

Diese ging sofort zu Boden und rang anschließend nach Luft. Die überraschende wenn auch logische Folge kam noch während des Spiels – der absolute Top Favorit, da Federer und Nadal beide nicht zum Turnier angetreten waren, wurde disqualifiziert und verpasste es damit das Prestige Turnier zum vierten Mal in seiner Karriere zu gewinnen.                          


Nick Kyrgios:

Ein weiterer Spieler, für den Sympathie Punkte eher zweitrangig sind, ist Nick Kyrgios. Der Australier fällt durch seine provokante und oft auch respektlose Art auf, seine eigenen sportlichen Leistungen sind ihm dabei anscheinend noch unwichtiger als die Sympathie Punkte.

Zur Enttäuschung vieler seiner Fans, denn wenn er sich mal dazu entscheidet, sich anzustrengen, sind die daraus folgenden Leistungen beachtlich.

Meistens ist der Tennis-Rüpel jedoch zu beschäftigt damit, sich mit Zuschauern zu unterhalten oder dem Referee mitzuteilen, was er von ihm hält. Ein besonders amüsantes Beispiel hierfür fand bei einem ATP-Turnier 2019 statt.

Nach einer eher enttäuschenden Leistung schleuderte die Weltnummer 52 eine Trinkflasche wutentbrannt gegen den Schiedsrichterstuhl – mit solcher Wucht, dass gar die Etikette daran haften blieb. Als sich der Unparteiische bei Kyrgios erkundigte, was los sei, antwortete dieser in typischer Kyrgios Manier: „Die Trinkflasche ist mir aus der Hand gerutscht“.

Kyrgios

Es lässt sich nur hoffen, dass der 26-Jährige im Laufe seiner Karriere seine Mentalität noch in den Begriff bekommen wird. Und selbst wenn nicht, liefert Nick Kyrgios den Fans der Tenniswelt trotzdem Entertainment wie kein anderer.


Serena Williams:

Während bei den Männern sich in den letzten 2 Jahrzehnten die Frage über den Titel des besten Tennisspielers aller Zeiten zu einem Dreikampf zwischen Federer, Djokovovic und Nadal entwickelt hat, ist diese Frage bei den Frauen deutlich einfacher zu beantworten. Serena Williams dominiert seit knapp 20 Jahren ihre Kontrahentinnen und ist mit 23 Grand-Slam-Titeln die erfolgreichste Tennisspielerin der „Open Era“.

Doch auch die Starspielerin aus den Vereinigten Staaten zeigte sich gelegentlich nicht von ihrer besten Seite. Im Halbfinale der US Open 2009 beim Stand von 4:6, 5:6 wurde Williams‘ zweiter Aufschlag als Fußfehler gewertet.

Williams stürmte daraufhin auf die Stuhlschiedsrichterin zu und beschimpfte diese: "Ich schwöre bei Gott, ich werde diesen Ball nehmen und ihn dir in deinen verdammten Hals stecken, hast du mich verstanden?" Eine Aussage die Williams, welche kurz davor schon wegen Schlägerbrechens verwarnt war, einen Strafpunkt bescherte, welcher das Spiel letztendlich zugunsten ihrer Kontrahentin entschied.

Serena

Ein weiterer Vorfall ereignete sich 2018 im US-Open-Finale gegen die Japanerin Naomi Osaka - im Mittelpunkt stand wieder der Referee. Nachdem dieser Williams wegen unerlaubten Coachings zu Beginn des zweiten Satzes verwarnt hatte, fauchte die Favoritin ihn an: „Ich betrüge nicht, um zu gewinnen. Da verliere ich lieber.“.

Kurz darauf zertrümmerte sie ihren Schläger und wurde wegen der zweiten Verwarnung mit einem Punktabzug bestraft. Williams war daraufhin nicht in der Lage ihre Emotionen in den Griff zu kriegen.

Nur einen Seitenwechsel später titulierte sie den Schiedsrichter Carlos Ramos als Dieb, kassierte als Folge einen Spielabzug und verlor letztendlich die Partie.

In der darauffolgenden Pressekonferenz warf sie dem Referee vor, seine Entscheidungen wären sexistisch gewesen: "Er hat noch nie einem Mann ein Spiel weggenommen, weil er 'Dieb' gesagt hat."

Lust auf Wetten Tennis bekommen? Die besten Quoten Wimbledon und alle anderen wichtigen Turniere findest du bei uns!

 

*Die Rechte an allen Fotos in diesem Artikel liegen bei AP Photos*

Veröffentlichungsdatum: 22.03.2022

 

March 22, 2022

Von Linus Wörgötter

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Linus studiert derzeit im 4. Semester Sportwissenschaft an der Technischen Universität München. Seit März absolviert er im Rahmen seines Studiums sein Pflichtpraktikum bei mmc sport in München.

Neben Fußball interessiert er sich insbesondere auch für Handball und Basketball.

Linus Wörgötter
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Steckbrief:

Nationalität:
Deutschland
Geburtstag:
18. Januar 1988 (34 Jahre)
Größe:
173 cm
Spielhand:
Links, beidhändige Rückhand
Höchste Platzierung:
1.  Platz (34 Wochen)
Aktuelle Platzierung:
34. Platz
Grand Slam Titel:
3
Preisgeld:
31.405.424 US-Dollar

Karriere:

Den ersten Kontakt mit der Sportart hatte die gebürtige Bremerin im Alter von 3 Jahren, als  ihre Eltern nach Kiel in eine Wohnung über einer Tennishalle ziehen. In dieser Tennishalle steht sie von dort an fast täglich mit ihrem Vater auf dem Platz und legt damit das Fundament für ihre zukünftige Karriere. Hier entwickelt sich auch ihre ungewöhnliche Eigenart als Rechtshänder mit links den Schläger zu führen, laut eigener Aussage versuchte sie die Technik ihres gegenüberstehenden Vaters zu kopieren.

Im Alter von 15 und mit einem erfolgreichen Realschulabschluss entschied sich Angelique Kerber 2003 dazu, ihre Karriere als Tennisprofi zu starten. Die ersten sieben Jahre ihrer Karriere lassen sich recht leicht in einem Wort zusammenfassen - ereignislos.

2007 schaffte sie es zwar erstmals in die Top 100 der Weltrangliste und gewann auf dem Weg dorthin elf Turniere der zweitklassigen ITF-Tour, doch war sie nicht in der Lage ihre Leistungen auf einem konstant hohen Niveau zu halten.

Ein Problem, dass ihre gesamte Karriere plagen würde. Gedanken eines vorzeitigen Karriereendes plagten die junge Tennisspielerin, bevor ihr 2011 der große Durchbruch gelingt.

Kerber erreicht als Ungesetzte (zu diesem Zeitpunkt stand sie auf Weltranglistenplatz 92) und nach 15 Jahren als erste Deutsche das Halbfinale der US Open, der bis dahin größte sportliche Erfolg ihrer Karriere. Hinzu kamen weitere solide bis sehr gute Leistungen in den darauffolgenden Jahren, welche im Mai 2012 ihre erste Top 10 Platzierung in der Weltrangliste zufolge hatten.

Weitere große Erfolge bleiben in den nächsten Jahren aus, ein kurzzeitiger Trainerwechsel von 2013 - 2015 als nennenswertestes Ereignis, bis das Jahr 2016 anbricht und ihre Karriere eine komplette Kehrtwende nimmt.

Kerber

Das Tennis-Märchen beginnt mit dem sensationellen Sieg im Finale der Australian Open gegen die weltranglistenführende Serena Williams. In Rom, Madrid und bei den French Open scheitert sie zwar jeweils in der Auftaktpartie, doch kann sie in Wimbledon wieder an ihre starken Leistungen anknüpfen und scheitert erst im Finale an der starken Serena Williams.

Nur wenige Wochen später folgt der nächste Triumph, Silber bei den Olympischen Spielen in Rio und damit der nächste historische Erfolg für die 28-Jährige. Die logische Folge dieser konstant starken Leistungen - im September steht nach Steffi Graf zum ersten Mal wieder ein deutscher Name auf Platz 1 der Weltrangliste. Der Sieg in drei Sätzen im Finale der US Open bildet das triumphierende Ende des besten Jahres in Kerbers Karriere.

Mit Beginn des darauffolgenden Jahres nahmen die Leistungen jedoch stark ab und das Tennis-Märchen zeitig ein Ende. Die Titelverteidigungen ihrer beiden Grand-Slam-Erfolge scheitern sang und klanglos, in den US Open sogar bereits in der Auftaktrunde.

Auf Platz 21 der Weltrangliste beendet sie das enttäuschende Jahr und zieht daraufhin die nötige Konsequenz – die Trennung von ihrem derzeitigen Trainer und der Wechsel zum erfahrenen Belgier Wim Fissette. Die Formkurve sollte daraufhin wieder deutlich nach oben zeigen.

Die erste Hälfte des Jahres 2018 ist geprägt von wieder stetig steigenden Leistungen. Angefangen vom Einzug in das Finale des Hopman Cups an der Seite von Alexander Zverev, gefolgt vom Sieg des WTA-Turniers in Sidney (Kerbers erster Titel seit den US Open 2016) und einer unglücklichen Niederlage im Halbfinale der Australian Open.

Eine Oberschenkelverletzung unterbricht kurzzeitig ihren guten Lauf, doch nicht lange danach fährt die zu diesem Zeitpunkt bereits 30-Jährige ihren nächsten großen Erfolg ein. Im Finale von Wimbledon trifft sie wieder auf ihre Kontrahentin Serena Williams, die sie in zwei Sätzen schlägt und damit ihren dritten Grand Slam Titel gewinnt.

Kerber

Erfolge:

Ihre Karriere fing zwar schleppend an, nahm jedoch Anfang der 2010er Jahre Fahrt auf und erreichte zwischen 2016 - 2018 ihren absoluten Höhepunkt. Selbst in ihrer Höhephase hatte sie zwar oft Probleme konstant hohe Leistungen ab zu liefern, die drei Grand-Slam-Titel die sie in dieser Phase gewinnen konnte machen sie aber zweifellos nach ihrem Idol Steffi Graf zur zweit erfolgreichsten deutschen Tennisspielerin. Abgerundet wird ihre erfolgreiche Karriere durch 10 weitere Turniersiege und einer Einzelbilanz von 660:353 Siegen.


Vermögen:

Eine so langanhaltende und dekorierte Karriere hat neben der sportlichen Anerkennung auch ein beachtliches Vermögen zur Folge. Alleine das Preisgeld der drei Grand-Slam-Siege wird auf knappe 10 Millionen US-Dollar geschätzt, hinzu kommen Preisgelder für Viertel- und Halbfinaleinzüge und die Gewinne kleinerer Turniere. Insgesamt konnte Angelique Kerber damit knapp über 30 Millionen US-Dollar Preisgeld verdienen.

Allerdings sind Sportler heutzutage bei weitem nicht mehr nur auf dem Spielfeld tätig, sondern sie nutzen ihre Popularität für Werbeeinnahmen und Sponsorships. Nennenswerte Sponsoren mit denen Angelique Kerber während ihrer Karriere zusammengearbeitet hat, sind Adidas, Yonex, Rolex und Porsche. Die Einnahmen dieser Kooperationen betragen etwa 15 Millionen US-Dollar und erhöhen damit ihre Karriereeinnahmen auf fast 50 Millionen US-Dollar.

Angelique Kerber

Privates:

Allzu viel von ihrem Privatleben gibt die 34-jährige der Öffentlichkeit nicht preis, auf eine Frage zu Gerüchten über einen potentiellen Freund antwortete sie Anfang dieses Jahres: „Sie wissen doch, mein Privatleben bleibt geheim“. Deutlich offener redet sie über ihre Familie, zur der sie neben ihrer Tenniskarriere weiterhin in engem Kontakt steht.

Vor allem ihre Großmutter, so betonte sie oft, sei die wichtigste Person in ihrem Leben, was vermutlich auch den Grund für ihren derzeitigen Wohnsitz in Polen darstellt. In der Tenniswelt versteht sie sich, nach eigenen Aussagen, besonders gut mit der gleichaltrigen Ana Ivanovic und der Polin Agnieszka Radwanska.

Lust auf Wetten Tennis bekommen? Die besten Australian Open Quoten und alle anderen wichtigen Turniere findest du bei uns!

 

*Die Rechte an allen Fotos in diesem Artikel liegen bei AP Photos*

Veröffentlichungsdatum: 22.03.2022

 

March 22, 2022

Von 888sport

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Steckbrief: 

Nationalität:

 Deutschland

Geburtstag:

 14. Juli 1995 (26 Jahre)

Größe:

 176 cm

Vereine:

 - 2016               FC  Arsenal

 2016-2017       Werder Bremen

 2017-2018       TSG Hoffenheim (Leihe)

 2017 -               FC Bayern

 Titel:

 3x Deutscher Meister

 2x Englischer Pokalsieger

 2x Deutscher Pokalsieger

 1x Champions-Legaue-Sieger


Karriere:

Geboren wurde Serge Gnabry am 14. Juli 1995 in Stuttgart. Bereits im jungen Alter entdeckte der Sohn einer Schwäbin und eines Ivorers (Elfenbeinküste) seine Leidenschaft zum Fußballsport und begann seine Karriere beim Verein TSV Weissach.

In den darauffolgenden Jahren entwickelte er sich bei unterschiedlichen Jugendvereinen zu einem Top Jugendtalent und wechselte schließlich mit 10 Jahren zum VfB Stuttgart wo er später auch für die B-Junioren in der U-17-Bundesliga zum Einsatz kam.

In der Saison 2011/12 wurde Gnabry vom Londoner Verein FC Arsenal für 100.000 Euro übernommen und im U-18-Nachwuchsteam als rechter offensiver Mittelfeldspieler aufgestellt – bei acht Spielen erzielte er vier Tore.

Am 31. Juli 2012 unterzeichnete der 17-jährige dann schließlich seinen ersten Profivertrag, kommt in der Saison 2012/13 zu ersten Joker-Einsätzen, wird 2013/14 das erste Mal in der Startelf aufgestellt und schießt nur wenige Tage später sein erstes Pflichtspieltor - zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt und damit der zweitjüngste Torschütze in der Geschichte der Premier League.

Serge Gnabry Arsenal

In den nächsten Jahren zeigt Gnabry zwar konstant starke Leistungen, bekommt aber weiterhin nicht die entsprechenden Spielzeiten. Grund genug für ihn, um sich 2016/17 für einen Wechsel zu Werder Bremen und damit zurück in das Heimatland zu entscheiden. Lang sollte sein Aufenthalt bei den Bremern jedoch nicht anhalten, nur 1 Jahr später wechselt er zum Rekordmeister FC Bayern München.

Die Bayern liehen den jungen Spieler auf eigenen Wunsch zunächst für ein Jahr an die TSG Hoffenheim aus, wo er sich unter Trainer Julian Nagelsmann endgültig als Stammspieler im 3-5-2-System der Hoffenheimer etablieren konnte. Besonders kam hier auch seine Vielfältigkeit zum Vorschein, wahlweise konnte er als hängende Spitze, Außenstürmer oder im rechten Mittelfeld eingesetzt werden.

Zurück bei den Bayern waren die Erwartungen der Fans nach dem Karriereende des legendären Flügelduos „Robbery“ höher denn je. Gnabry erfüllte diese Erwartungen vollkommen, indem er an seine starken Leistungen direkt anknüpfte und von Spiel zu Spiel sich weiter steigerte.

In der Bundesliga spielte Gnabry in 31 Spielen, erzielte 23 Scorerpunkte und wurde von den Fans zum Spieler der Saison gewählt. Abseits des persönlichen Erfolges lief es auch bei den Bayern gewohnt gut, Meisterschaft und Pokal konnten beide ohne Mühe gewonnen werden und in der Champions League scheiterte man nur am späteren Sieger, dem FC Liverpool.

Die zwei darauffolgenden Jahre folgen einem ähnlichen Muster – Gnabry liefert konstant hohe Leistungen und die Bayern gewinnen Titel, 2020 sogar das historische „Sextupel“ und damit die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte. 

Auch diese Saison läuft wieder so gut wie alles nach Plan. Im Poak lerlaubte man sich zwar, so wie schon im Jahr zuvor, einen kleinen Ausrutscher, doch sowohl in der Liga als auch in der Champions League zeigen noch alle Zeichen in Richtung Titel.


Erfolge:

Der Wechsel zum Star Ensemble in Bayern war für seine Karriere zweifellos die richtige Entscheidung, neben den 10 anderen Weltklasse Spielern fallen seine starken Leistung allerdings natürlich nicht so stark auf.  Die ganz großen persönlichen Titel konnte Gnabry daher bisher noch nicht verzeichnen, seine Trophäensammlung kann sich dafür umso mehr sehen lassen. 3-mal deutscher Meister, insgesamt 4 Pokalsiege (jeweils 2 in Deutschland und England) und den Champions League Sieg 2020 – ein Resümee, dass nicht viele 26-Jährige vorzeigen können.

FC Bayern

Sollte sich Gnabry dafür entscheiden seinen Vertrag, der 2023 ausläuft, zu verlängern und seine besten Jahre beim Rekordmeister zu verbringen, stehen die Zeichen sehr gut, dass wir den gebürtigen Stuttgarter auch in den ein oder anderen Ballon d’Or Diskussionen sehen könnten – ein Limit seiner Möglichkeiten ist derzeit auf jeden Fall nicht in Sicht.


Vermögen:

Dass professionelle Fußballspieler sich über ihren Kontostand keine Sorgen machen müssen, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Serge Gnabry ist hierzu keinerlei Ausnahme, auch in seiner bisher erst kurzen Karriere wurde das Ausnahmetalent schon reichlich für seine Leistungen bezahlt. Den Großteil seiner bisherigen Einnahmen macht natürlich sein derzeitiger Vertrag beim FC Bayern München aus, knapp 8 Millionen über 5 Jahre sind Zahlen, von denen auch viele Fußballspieler nur träumen können.

Serge Gnabry

Doch wer denkt, dass damit Gnabrys gesamte Einnahmen gedeckt wären, würde sich stark täuschen. Durch sein auffälliges und markantes Auftreten ist Gnabry natürlich auch bei Sponsoren eine attraktive Anlaufstelle. Besonders oft sieht man den 26-Jährigen in den Werbeclips von Adidas, meistens als Fußballspieler aber gerne auch mal als Modefigur -  Er macht auf jeden Fall bei beiden eine gute Figur.


Privates:

Bezüglich seines Privatlebens hält sich der Star Stürmer im Gegensatz zu anderen Fußballspielern eher bedeckt. Bis Anfang 2021 war Gnabry mit dem Schweizer Model Sanra Kaminska Jerze liiert, die Beziehung endete jedoch leider in unschönen Konflikten und Polizeieinsätzen. Seitdem scheint es so, als würde er sich vollkommen auf den Fußball konzentrieren und versucht, mögliche Ablenkungen so gut wie möglich zu minimieren.

Seine ausgefallenen Outfits und Frisuren kann man vor Allem auf seinem Instragram Kanal begutachten, hier beantwortet er gelegentlich auch die Fragen seiner großen Fangemeinde.


Falls du beim Lesen Lust auf noch mehr Fußball bekommen hast, dann schau doch mal bei unseren Live Wetten vorbei. Die besten Bundesliga-Quoten und vieles mehr gibt es bei uns.

 

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Veröffentlichungsdatum: 22.03.2022

March 22, 2022

Von 888sport

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Und auch die Mannschaft in der Saison 2021/22 strotzt nur so von Spielern mit Qualität und Potenzial. Doch auf welche Spieler der „Werkself“ muss besonders geschaut werden. 888sport zeigt’s euch!

Florian Wirtz

Noch nicht einmal das 18. Lebensjahr beendet und schon jetzt jagt ihn halb Europa. Erst 2020 vom Ligarivalen Köln abgeworben, schrieb Wirtz schon bei seinem Debüt Vereinsgeschichte. Im Mai 2020 ließ Trainer Peter Bosz den Youngster gegen Werder Bremen von Beginn an ran und machte ihn so zu diesem Zeitpunkt, zum jüngsten Spieler den Leverkusen, je im Herrenbereich eingesetzt hatte.

In seiner Debütsaison knackte Wirtz auch gleich den nächsten Rekord. Mit seinem Treffer gegen den FC Bayern München am 30. Spieltag löste er zu diesem Zeitpunkt Nuri Sahin als jüngsten Torschützen in der Bundesligageschichte ab.

Der Durchbruch gelang dem Toptalent dann in der vergangenen Saison. Mit dem Abgang von Kai Havertz entstand eine Lücke im Mittelfeld der Leverkusener, die Wirtz zu füllen wusste. 29 Pflichtspieleinsätze und 11 Torbeteiligungen in der Bundesliga etablierten Wirtz endgültig als Stammspieler auf der 10er Position.

Durch seine Leistungen in der aktuellen Saison, ist der Leverkusener endgültig auf dem Radar aller europäischen Topklubs angekommen. 17 Torbeteiligungen in 23 Ligaspielen sind ein absoluter Topwert, den Wirtz mit seinen Zahlen in der Europaleague sogar noch überbieten kann. Mit 6 Torbeteiligung in 5 Einsätzen schoss er Leverkusen quasi im Alleingang zum Gruppensieg.

Florian Wirtz

Selbst die Fußstapfen von Kai Havertz scheinen für Wirtz nicht zu groß zu sein. Leverkusen möchte sein Juwel unbedingt noch für die nächste Saison halten, viel länger dürfte das aber sehr schwierig werden. Die Bundesliga darf sich wohl auf den nächsten Rekordtransfer einstellen.

Moussa Diaby

Der Schrecken aller Bundesligaverteidiger ist in Paris geboren. Wie es sich für ein Talent in der französischen Hauptstadt gehört, fand auch Diaby seinen Weg in die Jugendmannschaft von Paris Saint-Germain. Von 2013 – 2019 spielte Diaby für die Pariser und gab am 1. Spieltag der Saison 2018/19 sein Profidebüt gegen den SM Caen. Einige Wochen später gelang Diaby, der damals vom deutschen Thomas Tuchel trainiert wurde, sein erstes Profi-Tor gegen den AS Saint-Etienne.

Auf das Talent des Tempodribblers wurden auch die Leverkusener Scouts aufmerksam und so wechselte der Franzose zur Saison 2019/20 für 15 Millionen zur Werkself. Schon in seiner ersten Saison etablierte sich der Franzose in der Bayer-Startelf. Mit 10 Torbeteiligungen in 28 Spielen beendete Diaby seine erste Bundesligasaison.

Seine starke Form konnte der Flügelflitzer auch in die nächste Saison übertragen. Vor allem sein Talent als Vorlagengeber kam immer mehr zum Vorschein. 12 Assists in 32 Bundesligaeinsätzen in der Saison 2020/21 waren das Resultat.

Moussa Diaby

Auch in seinem Heimatland Frankreich blieben diese Leistungen nicht unbemerkt. Am 26. August 2021 wurde der Leverkusener erstmals von Trainer Didier Deschamps erst Mals in den Kader der A-Nationalelf berufen. Im WM-Qualifikationsspiel gegen Bosnien-Herzegowina, konnte Diaby als Einwechselspieler für Kylian Mbappe sein Länderspieldebüt geben.

In der aktuellen Saison ist der Franzose besser unterwegs als je zuvor. Mit 19 Torbeteiligungen in 23 Spielen erlebt der Franzose schon jetzt die beste Spielzeit seiner Karriere. Ihn zu halten dürfte keine leichte Aufgabe für die Leverkusener werden. Topklubs aus England sollen interessiert sein.

Edmond Tapsoba

Als die Leverkusener den Transfer eines Innenverteidigers aus Burkina Faso verkündeten, runzelten wohl selbst die meisten Fußballexperten die Stirn. Edmond, wer?

Der heute 23-Jährige wuchs in ärmlichen Verhältnissen in der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou auf. Mit 17 gelang ihm der Sprung ins Ausland nach Portugal. Über mehrere Stationen landete Tabsoba dann in der Jugend des Erstligisten Vitoria Guimaraes. In der zweiten Mannschaft der Portugiesen gelang Tapsoba dann der Durchbruch in den Herrenbereich und so rückte er vor in die erste Mannschaft.

Bis Januar 2020 spielte er insgesamt in 32 Partien und erreichte dabei für einen Verteidiger unfassbare 10 Scorerpunkte (neun Tore, eine Vorlage). Trotzdem hatten nicht viele Tapsoba auf dem Radar, bevor Bayer Leverkusen im Januar 2020 seine Verpflichtung verkündete.

In Leverkusen erarbeitet sich Tapsoba unmittelbar einen Stammplatz in der Abwehr der Werkself. Trainer Peter Bosz sprach der Neuverpflichtung damals sogar eine „Stammplatzgarantie“ aus.

Edmond Tapsoba

In dieser Saison zu Beginn ausgebremst von einer Verletzung, hat Tapsoba mittlerweile zu alter Stärke zurückgefunden. Aus der Innenverteidigung der Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane ist er nicht wegzudenken. Der Name Tapsoba dürfte mittlerweile jedem ein Begriff sein.

Bayer Leverkusen spielt eine starke Saison, die besten Bundesligaquoten gibt es bei 888sport , dem Ort für Fußballwetten.

 

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Veröffentlichungsdatum: 16.03.2022

March 16, 2022

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