Die NBA ist die Liga für die Stars und Sternchen der Sportwelt. In unserem letzten NBA-Bericht haben wir die Top-Kandidaten für den diesjährigen MVP-Titel genauer unter die Lupe genommen. Heute schauen wir uns die Ideengeber und Strippenzieher etwas genauer an: Die Chefcoaches. Wer krallt sich den Titel für den Trainer des Jahres?

Die Wetten zum Trainer des Jahres gibt’s hier!

Brad Stevens (Boston Celtics):

Schon seit 2013 ist Brad Stevens Cheftrainer der Boston Celtics. Aus den Celtics formte Stevens in den vergangenen eine Spitzenmannschaft. Mit der perfekten Mischung aus Disziplin und individueller Klasse in Form von Jayson Tatum oder Kemba Walker.

Dazu schlagen die jungen Wilden total ein. Denn Stevens schenkt ihnen Vertrauen und baut auf die Youngster. Vor allem Hüne Tacko Fall hat es den Fans dabei angetan.

 

Tacko Fall ist einer der größte Publikumslieblinge der NBA.

Erst zuletzt ließen die Celtics ihre Klasse wieder aufblitzen, indem sie die Lakers um LeBron James schlugen und sie gleichzeitig noch mit der höchsten Saisonniederlage nach Hause schickten. In der Eastern Conference sind die Celtics aktuell Tabellenvierter. Das Erreichen der Playoffs ist damit mehr als nur möglich.

Mit 17 gewonnenen Titeln sind die Celtics das erfolgreichste Team der NBA. Vielleicht erreichen die Celtics unter Brad Stevens den ersten Titel seit 2008. Die Wettquote dafür, dass Brad Stevens Trainer des Jahrs wird, liegt bei 7.00.

Frank Vogel (Los Angeles Lakers):

Seit dieser Saison ist Frank Vogel der Chef der Los Angeles Lakers. Der erfahrene Headcoach trainierte schon die Pacers, Orlando Magic und war bei den Celtics als auch bei den 76ers als Assistenztrainer im Einsatz.

In dieser Saison übernahm er das Traineramt der Lakers, mit der klaren Aufgabe Meister zu werden. Das Spielermaterial dafür wird ihm im jeden Fall geboten. Mit LeBron James und Anthony Davis stehen der zwei der besten Spieler der NBA im Kader der Lakers.

Doch deswegen läuft noch längst nicht alles glatt. Zwar führen die Lakers derzeit die Western Conference an, doch die Niederlage gegen Boston zeigte, dass die Lakers noch äußerst verwundbar sind.

Gelingt den Lakers in diesem Jahr der große Coup und sie spielen sich zur Meisterschaft, dann hat auch Chefcoach Frank Vogel gute Chancen Trainer des Jahres zu werden. Die Quote dafür beträgt 6.00.

Erik Spoelstra (Miami Heat):

Durch Erik Spoelstra fließt echtes NBA-Blut. Schon sein Vater Jon Spoelstra war General Manager der Blazers, der Nuggets, der Buffalo Braves und der New Jersey Nets. In seiner aktiven Spielerkarriere hat Erik Spoelstra sogar in Deutschland gespielt. In der 2. Bundesliga Nord spielte er für den TuS Herten.

 

Lebron James will auch mit den Lakers hoch hinaus.

Schon seit 2008 ist Spoelstra Cheftrainer in Miami. Mit Miami holte er schon zwei Mannschaften und machte Spieler wie LeBron James groß. Spoelstra ist ohne Frage einer der größten Macher der NBA im bisherigen Jahrtausend.

Und auch in diesem Jahr ist Miami Heat wieder oben auf. Miami ist aktuell Tabellenzweiter in der Eastern Conference und hat damit auch in diesem Jahr sehr gute Chancen auf die Playoffs. Nachdem Miami die Playoffs im vergangenen Jahr verpasste, ist es in dieser Saison schon fast Pflicht, wieder an den Playoffs teilzunehmen.

Auch Erik Spoelstra wartet mit Miami schon seit 2013 auf eine Meisterschaft. Vielleicht gelingt in diesem Jahr die dritte für Spoelstra. Alle guten Dinge sind schließlich drei. Die Quote dafür, dass Spoelstra Trainer des Jahres wird beträgt 6.00.

Nick Nurse (Toronto Raptors):

Schon seit 2013 ist Nick Nurse Mitglied des Trainerstabs der Toronto Raptors. Zur Saison 2018/19 wurde Nurse zum Cheftrainer der Raptors befördert und dieses Vertrauen zahlte er den Verantwortlichen sofort zurück.

Im vergangen Jahr gewann er mit Kawhi Leonard in der Hinterhand auf Anhieb die Meisterschaft. Eine wahnsinnige Überraschung, die gleichzeitig der Dynastie der Warriors ein Ende setzte. Kein Wunder also, dass der Coach der Raptors auch in diesem Jahr ganz oben auf der Liste für den Trainer des Jahres steht.

Doch ganz so dominant wie im vergangenen Jahr treten die Raptors in dieser Saison nicht auf. Was aber auch zu erwarten war, da die Raptors alleine mit dem Abgang von Superstar Leonard einen großen Umbruch zu verkraften hatten.

Aktuell sind die Raptors Tabellendritter hinter den Bucks und Heat in der Eastern Conference. Sollten die Raptors es schaffen ihren Titel in dieser Saison zu verteidigen, dann hat auch Nick Nurse sehr gute Chancen auf den Titel für den Trainer des Jahres. Die Quote dafür beträgt 5.00.

 

*Die Rechte an den Bildern liegen bei Morry Gash / AP Photo*

 

 

Über den Autor
Von
Luca Beckmann

Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.