Japan

Die Gruppe E mit Spanien und Deutschland war für die japanischen Mannschaft ein hartes Los. Kaum einer hat den Blue Samurai eine Chance gegen die zwei großen Fußballnationen eingeräumt. Doch es kam alles anders.

Gleich im Auftaktspiel gegen Deutschland landeten die Japaner den sensationellen 2:1-Coup. Japan hatte daraufhin das Weiterkommen selbst in der Hand, verloren dann aber gegen Außenseiter Costa Rica. Im finalen Gruppenspiel gegen Spanien passierte dann aber das Unfassbare: Japan gewann auch gegen den nächsten Fußballgiganten und kürte sich so zum Gruppensieger.

Dabei waren die Japaner vor allem eins: Eine Einheit. Aufopferungsvoll und leidenschaftlich haben sie den Ball vom eigenen Tor ferngehalten und dann im tempostarken Umschaltspiel eiskalt vollstreckt. In der Gruppenphase war Japan definitv die größte Überraschung.

Kroatien

Gescheitert sind die Japaner letztendlich dann im Achtelfinale am späteren Halbfinalisten Kroatien. Grund dafür war vor allem der Senkrechtstarter im Tor der Kroaten: Dominik Livakovic hielt im Elfmeterschießen gleich dreimal und besorgte so den Sieg für sein Land.

Die viel größere Überraschung stand da aber noch vor den Finalisten von 2018. Denn im Viertelfinale schalteten sie den Topfavorit Brasilien aus - schon wieder im Elfmeterschießen. Am Ende war dann erst der spätere Weltmeister Argentinien ein Stufe zu groß. 

kro

Platz 3 und Platz 2 in zwei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften ist für das knapp 4 Millionen Einwohner starke Land in Relation zu den Topnationen wie Argentinien, Frankreich, Brasilien oder auch Deutschland wirklich sensationell.

Marokko

Die größte Überraschung des Turniers war aber die Erlösung für einen ganzen Kontinent. Denn endlich erreichte mit Marokko zum ersten Mal ein afrikanisches Team das Halbfinale bei einer Weltmeisterschaft - und wie!

Schon in der Gruppe setzten sie sich gegen die Topelfen aus Belgien und Kroatien als Gruppenerster durch und schalteten danach noch Spanien und Portugal aus. Erst der Sieger von 2018 aus Frankreich war zu viel für die Löwen vom Atlas. 

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Davor waren die Nordafrikaner allerdings über fünf Spiele ungeschlagen und kassierten nur 1 Gegentor, dass sie sich auch noch selbst eingeschenkt haben. Marokko hat bei dieser WM alle in ihren Bann gerissen und ist deswegen unsere größte Überraschung bei dieser Weltmeisterschaft.


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Luis studiert im 7. Semester Medienwissenschaft und allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen. Seit November absolviert er ein freiwilliges Praktikum bei mmcSport in München. 

Luis interessiert sich vor allem für Fußball und Tennis, daneben aber auch für Formel 1 und Darts.

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