Man denke nur an James Rodriguez, der nach der WM 2014 von Monaco zu Real Madrid gewechselt ist und dort zum neuen Hoffnungsträger wurde. Wie stellen euch hier unsere 3 Senkrechtstarter dieser Saison vor:

Cody Gakpo

Cody Gakpo hat vielleicht den Fußballfachmännern schon vor der WM etwas gesagt, immerhin schoß er in der bisherigen Erdedivisen-Saison für PSV Eindhoven schon 9 Tore und legte 12 weitere auf. Doch bei der WM hat er sich endlich auch auf der großen Bühne bewiesen.

Mit 3 Toren in 5 Spielen führte er die Elftal zum Gruppensieg und sorgte auch in der KO-Phase für Furore. Gakpo ist trotz seiner 1,89m wendig, dribbelstark und vor allem schnell. Dazu hat er bewiesen, dass er auf der 10, auf dem Flügel und im Sturmzentrum einsetzbar ist. 

gakpo

Eine Eigenschaft, die ihn für viele europäische Topklubs attraktiv macht. Erschwinglich wird Gakpo nach diesem Turnier auf keinen Fall mehr sein. Ihn aus seinem Vertrag bis 2026 loszueisen wird den glücklichen Neubesitzter wohl um die 60-70 Millionen Euro mindestens kosten - eine Summe die ich aber auf jeden Fall bezahlt machen kann. 

Dominik Livakovic

Wenn man nach einer Weltmeisterschaft mit dem FC Bayern München in Verbindung gesetzt wird, kann man sich in seiner Leistung bestätigt fühlen. Der kroatischen Torwart Dominik Livakovic von Dinamo Zagreb hat genau diesen Aufstieg erlebt. 

Allein zwei gewonnene Elfmeterschießen, gegen Japan und Brasilien, sollten für die Leistung eines Torwarts sprechen, doch dazu hielt er Kroatien im Viertelfinale gegen Titelfavorit Brasilien mit 11 Paraden allein im Spiel - neuer kroatischer Rekord.

liva

Gerade Mal ein Gegentor fing sich Livakovic in der Gruppenphase. Insgesamt spielte er 3-mal über 90 Minuten zu Null. Auch wenn die Spur zum Deutschen Rekordmeister wieder erkaltet ist, Livakovic hat sich in der Weltspitze der Torhüter etabliert.

Walid Regragui

Für den letzten Mann auf dieser Liste passt der Begriff “Senkrechtstarter” wie die Faust aufs Auge. Denn Marokkos Trainer Walid Regragui hatte genau ein Spiel Vorbereitung bevor er mit Marokko bis ins Halbfinale maschierte und Geschichte schrieb.

Noch vor einem Jahr besuchte er ein Online-Seminar von Arsenal Coach Mikel Arteta, wie ein nach dem Erreichen des Halbfinals viral gegangener Social Media-Post zeigt. Regraguis Geschichte zeigt, dass sich harte Arbeit und Wille Neues zu lernen immer auszahlt. 

In diesem Sinne steht er hier auch für die gesamte marokkanische Mannschaft, von der nur die wenigsten überhaupt in Europas Topligen aktiv sind. Jetzt bekommen sie alle Angebote in Millionenhöhe bei internationalen Topklubs und ihr Trainer wird bestimmt auch von dem ein oder anderen Sportdirektor eine Anfrage bekommen. 
 


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Über den Autor
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Luis studiert im 7. Semester Medienwissenschaft und allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen. Seit November absolviert er ein freiwilliges Praktikum bei mmcSport in München. 

Luis interessiert sich vor allem für Fußball und Tennis, daneben aber auch für Formel 1 und Darts.

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