New England Patriots gegen Jacksonville Jaguars

Mindestens für die zweite Hälfte der Saison sah es ziemlich sicher so aus, als wären die New England Patriots und Pittsburgh Steelers auf Kurs, im AFC-Championship-Game aufeinander zu treffen. Allerdings gaben sich die Jacksonville Jaguars nicht so leicht geschlagen und ließen bei ihrem irren 45:42-Sieg die Heim-Fans im Heinz Field verstummen.

Die allgemeine Meinung über die Jaguars ist, dass sie eine dominante Verteidigung sowie eine bestenfalls mittelmäßige Offense haben, die nur dann gut ist, wenn sie den Ball laufen lässt und es vermeidet, das Spiel in die Hände von Quarterback Blake Bortles zu legen. Auf dem Papier sieht das allerdings gar nicht so dramatisch aus.

Im Gegenteil, Jacksonville hatte über die gesamte Saison vielleicht die ausgeglichenste Mannschaft der AFC. Während der Regular Season hatten die Jaguars die sechstbeste Offensive und in der Gesamtwertung die zweitbeste Defensive. Zum Vergleich, die Patriots gelten bereits seit der Preseason als Favoriten auf den Super Bowl – trotz einer Verteidigung, die Rang 29 in erlaubt Yards belegte.

Verkennen also alle die wahre Größe der Jaguars und es sind tatsächlich die Titelverteidiger aus New England, die am Sonntag in die Rolle der Underdogs schlüpfen müssten?

Ganz so ist es dann doch nicht. Ein genauerer Blick in die Statistiken verrät: Das Ranking der Patriots-Defense ist nur das Ergebnis eines holprigen Saisonstarts. Seit sie in jedem der ersten sechs Spiele mindestens 400 Yards zugelassen hat, kam das in den weiteren Partien nur noch einmal vor. Zudem haben die Pats ihren Gegnern seit dem 1. Oktober in Heimspielen nie mehr als 17 Punkte erlaubt.

Die Jaguars hingegen sind tatsächlich am besten, wenn Bortles keine Fehler macht – sie haben eine Bilanz von 6-0, wenn der QB keine Turnover verursacht und bei zwei dieser Siege warf Bortles für gerade einmal 125 Yards oder noch weniger. Mit anderen Worten, er hat es einfach nicht vermasselt.

Quoten zum Spiel: Sieg Patriots (Quote: 1.30); Sieg Titans (Quote: 3.65)

Wie es ausgeht: 17:10 für die Patriots


Philadelphia Eagles gegen Minnesota Vikings

Weder die Minnesota Vikings noch die Philadelphia Eagles haben es letztes Jahr in die Playoffs geschafft. Ihren Quarterbacks, Case Keenum und Nick Foles, waren diese Saison Backup-Rollen zugedacht. Beide spielten 2015 noch zusammen bei den LA Rams. Dass die Verantwortlichen dort im Draft 2016 Jared Goff drafteten, kann man wohl auch den dürftigen Leistungen von Keenum und Foles zuschreiben.

Und nun stehen sich die beiden im NFC-Championship-Game gegenüber und schreiben mit am letzten Kapitel dieser unvorhersehbaren NFL-Saison. Auf dem Spiel steht die Teilnahme am Super Bowl, eine Chance endlich den lang ersehnten Titel zu gewinnen. Zusammen haben die Teams eine vernichtende Super Bowl-Bilanz von 0-6, zuletzt schafften es die Eagles 2005 ins Endspiel.

Beide Teams können sich aus völlig unterschiedlichen Gründen glücklich schätzen, am Sonntag auf dem Platz zu stehen. Die Eagles haben es trotz des Verlusts von MVP-Kandidat Carson Wentz geschafft, der sich einen Monat vor Ende der Regular Season das Kreuzband riss. Nach zu Beginn wackeligen Auftritten zeigte Foles gegen die Falcons eine ordentliche Leistung und die Eagles setzten sich so gerade durch und dürfen nun im eigenen Stadion auf einen Sieg gegen die Vikings hoffen.

Die wiederum beendeten ihr Divisional Round-Spiel gegen die New Orleans Saints mit einem wahren Wunder und erhielten so ihre Chancen auf den ersten Heim-Super Bowl in der NFL-Geschichte am Leben. Als die Partie beim Stand von 24-23 und lediglich 10 Sekunden auf der Spieluhr verloren schien, warf Keenum in seiner Verzweiflung einen hohen Pass zu Stepon Diggs, der den Ball für 61 Yards in die Endzone trug. Ein verpatzter Tackle von Saints-Cornerback Marcus Williams gepaart mit Diggs‘ Bemühungen, im Spielfeld zu bleiben, retteten Minnesota in allerletzter Sekunde.

Auch die Vikings hatten während der Saison einige Fragezeichen auf der Quarterback-Position. Franchise-QB Teddy Bridgewater wird für dieses Spiel nicht einmal aktiv sein. Sam Bradford, der nach Bridgewaters schwerer Verletzung als Ersatz verpflichtet wurde, übernimmt die Backup-Rolle. Aber Keenum – der Karriere-Backup – ist es, der sein Team auch in den nächsten Kampf führen wird.

Quoten zum Spiel: Sieg Eagles (Quote: 2.35); Sieg Falcons (Quote: 1.62)

Wie es ausgeht: 24:17 für die Vikings

 

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January 19, 2018

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AFC East: New England Patriots (Quote: 1.10)

Überraschung! Wer hätte damit gerechnet, dass die amtierenden Champions aus Boston erneut als haushohe Favoriten auf den Division-Titel in der AFC East gelten. Das mag zum einen daran liegen, dass die Patriots in einer verhältnismäßig schwachen Division beheimatet sind. Die Bills haben sich in der Offseason tendenziell eher verschlechtert, die Trades und Cuts der Jets lassen darauf schließen, dass sie die Saison bereits abgehakt haben und sich Hoffnungen darauf machen, mit einem hohen Pick im Draft 2018 einen neuen Franchise-Quarterback zu bekommen. Einzig die Dolphins können sich mit einem talentierten Kader Außenseiterchancen gegen New England ausrechnen. Zumal sie sich durch die Verpflichtung von Jay Cutler als Vertretung für den verletzten Ryan Tannehill auf der Quarterback-Position womöglich sogar verbessert haben.

Zum anderen hat es Coach Bill Belichick geschafft, die wichtigsten Spieler seines Super Bowl-Kaders zu halten und durch die Verpflichtung von Spielern wie Brandin Cooks, Mike Gilislee, Stephon Gilmore und Kony Ealy sogar noch zu verstärken. Sicherlich tut die schwere Verletzung von Tom Bradys Lieblings-Receiver Julian Edelman weh, allerdings hat man letzte Saison auch dominiert, obwohl Brady die ersten vier Spiele suspendiert war und kurze Zeit später Tight End Rob Gronkowski für den Rest der Saison ausfiel.

Auf den weiteren Plätzen: 2. Miami Dolphins (Quote: 9.00), 3. Buffalo Bills (Quote: 17.00), 4. New York Jets (Quote: 67.00)

AFC North: Pittsburgh Steelers (Quote: 1.67)

Ähnlich einfach fällt die Wahl in der AFC North. Die Spitzenposition dürfte relativ sicher an die Pittsburgh Steelers gehen, falls nichts Unvorhergesehenes passiert. Die Ravens und Bengals dahinter haben es beide verpasst, ihre Kader so signifikant zu verstärken, dass sie den Steelers gefährlich werden könnten. Am Interessantesten in dieser Division sind wohl die Browns, die nach langen Jahren als Lachnummer der Liga langsam aber sicher ein junges, talentiertes Team beisammen haben. Ob es aber diese Saison schon reicht, um hinter Rookie-Quarterback DeShone Kizer die Niederungen der Liga zu verlassen, bleibt abzuwarten.

Die Steelers blicken derweil auf eine vielversprechende Saison. Quarterback Ben Roethlisberger hat dieses Jahr nicht nur Running Back LeVeon Bell und Wide Receiver Antonio Brown um sich, sondern auch Receiver Martavis Bryant steht nach einjähriger Suspendierung wieder zur Verfügung und dürfte der restlichen Offensive neue Räume eröffnen. Zudem hat man eine der besten Offensive Lines der Liga, um Roethlisberger Zeit und Schutz zu geben und auch die Defense kann sich definitiv sehen lassen, nachdem in den letzten Jahren einige hohe Draft-Picks in deren Wiederaufbau investiert wurden.

Auf den weiteren Plätzen: 2. Baltimore Ravens (Quote: 4.25), 3. Cincinnati Bengals (Quote: 4.00), 4. Cleveland Browns (Quote: 34.00)

AFC South: Tennessee Titans (Quote: 2.50)

Schwieriger wird es da schon in der AFC South. Die Texans und die Jaguars haben jeweils sehr talentierte Roster. Bei Houston ist Megastar JJ Watt wieder fit und bereit, gemeinsam mit Jadeveon Clowney bei gegnerischen Quaterbacks Angst und Schrecken zu verbreiten. Jacksonville hat in den vergangenen beiden Jahren sowohl in der Free Agency als auch in den Drafts vieles richtig gemacht und ebenfalls eine Top-Defense aufgebaut.

Das große Fragezeichen steht bei beiden Teams auf der Position des Quarterbacks. Die Texans haben sich nach nur einem Jahr von 72 Millionen Dollar-Missverständnis Brock Osweiler getrennt, weshalb nun erst einmal dessen Backup Tom Savage als Starter in die Saison gehen wird. Es darf sich aber niemand wundern, wenn Coach Bill O’Brien während der Saison irgendwann Rookie Quarterback Deshaun Watson ins kalte Wasser wirft. Die Jaguars halten weiterhin an Turnover-Maschine Blake Bortles fest und wollen erzwingen, dass der 25-Jährige endlich zu dem Spieler wird, den sie in ihm gesehen haben, als sie ihn 2014 als dritten Spieler überhaupt gedraftet haben.

Gerade umgekehrt verhält es sich bei den Colts, die in Andrew Luck einen der besten Quarterbacks der Liga haben, es aber seit Jahren nicht schaffen, um ihn herum ein konkurrenzfähiges Team aufzustellen. Zu allem Überfluss erholt sich der 27-Jährige aktuell noch von einer Schulter-OP und wird mindestens das erste Saisonspiel gegen die LA Rams verpassen.

Das alles macht die Tennessee Titans schlichtweg zum komplettesten Team der AFC South. Quarterback Marcus Mariota hat sich in den vergangenen zwei Jahren stetig weiterentwickelt und gezeigt, warum er den Titans 2015 den zweiten Pick im Draft wert war. Mit Veteran Eric Decker und Rookie Corey Davis bekommt Mariota zwei interessante neue Wide Receiver, die der Offense zum ohnehin schon starken Laufspiel mit DeMarco Murray und Derrick Henry mehr Balance geben dürften. Auch in die Defense wurde investiert, Safety Jonathan Cyprien kam von den Jaguars und Cornerback Logan Ryan konnte von den Patriots nach Tennessee gelockt werden. Gegnerische Receiver sollten es also lang nicht mehr so einfach haben, wie noch vor zwei Jahren.

Auf den weiteren Plätzen: 2. Houston Texans (Quote: 2.80), 3. Jacksonville Jaguars(Quote: 7.00), 4. Indianapolis Colts(Quote: 4.50)

AFC West: Oakland Raiders (Quote: 3.00)

Die AFC West ist wohl die engste Division der NFL, in der im Grunde alles passieren kann. Die Raiders gelten zwar als Favoriten auf den Division-Titel, aber auch den Chiefs oder Broncos ist der erste Platz zuzutrauen. Letztere haben immer noch die wohl beste Passabwehr der Liga, angeführt von den Cornerbacks Chris Harris Jr. und Aqib Talib. Auch die Laufabwehr wurde in der Free Agency verstärkt und sollte diese Saison wieder besser halten. Und natürlich hat Denvers Defense immer noch Von Miller, der für gegnerische Offensive Lines absolut furchteinflößend ist. Hauptproblem war letztes Jahr die Offense, die einfach zu wenig Punkte machte. Durch die neue Offensive Line soll Quarterback Trevor Siemian nun die Zeit bekommen, die er benötigt, um seine Receiver auf die Reise zu schicken.

Die Chiefs haben ihren Kader größtenteils zusammengehalten und werden sich mit den Raiders und Broncos einen erbitterten Kampf um die Playoff-Plätze liefern. Auch in Kansas City ist die größte Stärke die Defense, während man mit Alex Smith einen Quarterback hat, der kaum Turnover verursacht und oft gerade genug Punkte auf die Anzeige bringt um Spiele zu gewinnen. Von Erstrunden-Pick Patrick Mahomes erhofft man sich in Zukunft eine Offense, die nicht von der überragenden Defense abhängig ist, allerdings soll er sich hinter Smith erst einmal an das Tempo der NFL gewöhnen.

Philip Rivers bei den Chargers ist so ein Quarterback, der Spiele im Alleingang entscheiden kann. Der 35-Jährige musste allerdings in den letzten Jahren meist unter einer miserablen Offensive Line und fehlenden Waffen auf der Wide Receiver-Position leiden. Beide Probleme wurden in dieser Offseason in Angriff genommen und man ist hoffnungsvoll, dass es diese Saison besser wird. Auch in Los Angeles setzt man Hoffnungen in die Defense. Defensive End Joey Bosa dürfte den Gegnern in seiner zweiten Saison noch weitaus mehr Kopfzerbrechen bereiten als in seinem Rookie-Jahr. Cornerback Jason Verrett ist endlich gesund und will zum ersten Mal in seiner Karriere eine ganze Saison auf Balljagd gehen.

Das kompletteste Paket in der AFC West bringen die Raiders aufs Feld. Der junge Quarterback Derek Carr hat letzte Saison beeindruckende Leistungen gezeigt und war sogar im MVP-Rennen, bis er sich ein Spiel vor Ende der Regular Season das Wadenbein brach und damit auch die Titelträume der Raiders in die Brüche gingen. Mit Amari Cooper und Michael Crabtree steht ihm eines der besten Wide Receiver-Duos der Liga zur Verfügung und die nennenswerteste Verpflichtung in der Offseason war wohl die von Running Back Marshawn Lynch. Wie bei allen Teams der Division haben auch die Raiders eine der besten Defensiven, angeführt von Defensive Player of the year Khalil Mack.

Auf den weiteren Plätzen: 2. Denver Broncos (Quote: 3.75), 3. Kansas City Chiefs (Quote: 3.10), 4. Los Angeles Chargers (Quote: 4.50)

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September 7, 2017

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NFC East: Dallas Cowboys (Quote: 2.50)

Es war keine gute Woche für die Teams der NFC East. Lediglich die Redskins hatten bei ihrem Sieg über die LA Rams Grund zur Freude. Dallas und New York dagegen erwischten eine sehr schwache Woche, während die Eagles gegen aktuell hoch gehandelte Chiefs immerhin bis zum vierten Viertel mithalten konnten.

Nichtsdestotrotz bleiben die Cowboys Favorit auf den Division-Titel, da sie insgesamt das kompletteste Team haben. Auch wenn die Ideenlosigkeit bei der 17:42-Klatsche gegen die Broncos erschreckend war, bleibt zu bedenken, dass Denver auch diese Saison wieder mit Abstand eine der besten Defensiven aufs Feld schickt. Dementsprechend sollte das Laufspiel um Ezekiel Elliott in den kommenden Wochen zu gewohnter Stärke zurückfinden, wodurch auch Quarterback Dak Prescott wieder mehr Optionen zur Verfügung stehen. Allerdings könnte die überraschend wacklige Defensive den Texanern zum Verhängnis werden. Ohne Top-Cornerback Orlando Scandrick sah man gegen das Passspiel der Broncos kaum Land und auch gegen den Lauf ließ man katastrophale 178 Yards zu.

Zu einem richtungsweisenden Division-Derby kommt es am dritten Spieltag zwischen Philadelphia und New York. Die Buchmacher sehen hier zu Recht die Eagles als Favoriten an (Siegquote: 1.37), da es mehr als überraschend wäre, wenn die Giants nach den bisherigen Trauerspielen diese Saison noch auf einen grünen Zweig kommen.

Auf den weiteren Plätzen: 2. Philadelphia Eagles (Quote: 2.10), 3. Washington Redskins (Quote: 6.00), 4. New York Giants (Quote: 4.50)

NFC North: Detroit Lions (Quote: 5.00)

Auch für die Teams der NFC North hätte der vergangene Spieltag wahrlich besser laufen können. Die Packers fielen einer Machtdemonstration der Atlanta Falcons zum Opfer, Minnesota strahlte gegen die Steelers nach dem Ausfall von Quarterback Sam Bradford keinerlei Gefahr aus und die Bears – nun ja, lassen wir das. Einziger Lichtblick sind momentan die Lions, die gegen die Cardinals und Giants überzeugende Siege feierten.

Angeführt von Quarterback Matthew Stafford, zeigt das Team aus Detroit, warum es auch in diesem Jahr ein ernstzunehmender Playoff-Kandidat ist. Stafford selbst war letzte Saison schon im Rennen um den MVP-Titel und kann sich diese Saison auf eine verbesserte Offensive Line verlassen. Zudem kommt das Laufspiel mit Ameer Abdullah mehr und mehr in Fahrt und der Defensive wird lange nicht die Beachtung geschenkt, die sie verdient. Wie gut dieses Lions-Team aber tatsächlich ist, wird sich am dritten Spieltag zeigen, wenn die Atlanta Falcons zu Besuch kommen.

Natürlich sind die Packers nie zu unterschätzen. Allerdings hat man sich in Green Bay in den letzten Jahren zu sehr auf das unglaubliche Talent von Quarterback Aaron Rodgers verlassen und es dabei versäumt, um ihn herum einen ausgewogenen Kader zusammenzustellen. Hinzu kommen immer wieder schmerzhafte Verletzungen von Schlüsselspielern wie Wide Receiver Jordy Nelson oder mehreren Offensive Linemen. So bleibt tatsächlich auch in diesem Jahr nur die Hoffnung, dass Rodgers sein Team abermals mit MVP-würdigen Leistungen bis in die Playoffs trägt.

Die Vikings können mit einer der besten Defensiven der Liga brillieren, das haben sie auch bei ihrem phänomenalen Start in die vergangene Saison schon gezeigt. Das große Problem ist die Offensive, denn Minnesota steht und fällt mit Quarterback Sam Bradford. Und wenn der ehemalige Top-Draftpick der LA Rams in seiner bisherigen Karriere an einer Sache gescheitert ist, dann an seiner Gesundheit. Am ersten Spieltag spielte Bradford wie entfesselt und führte sein Team zum Sieg gegen die Saints, am zweiten musste er wegen Kniebeschwerden passen und die Viking gingen mit Backup Case Keenum gegen die Steelers baden.

Tja, und die Bears? Die müssen sich nach bisher bescheidenen Leistungen die Frage gefallen lassen, ob das große Problem der letzten Jahre wirklich Ex-Quarterback Jay Cutler war, der ein gutes erstes Spiel für die Dolphins absolvierte.

Auf den weiteren Plätzen: 2. Green Bay Packers (Quote:1.48), 3. Minnesota Vikings (Quote: 4.75), 4. Chicago Bears (Quote: 67.00)

NFC South: Atlanta Falcons (Quote: 2.20)

Die Falcons, die im Februar die unglaublich bittere Niederlage im Super Bowl gegen die Patriots hinnehmen mussten, sind in der NFC South nach wie vor das Team, welches es zu schlagen gilt. Auch nach dem Abgang von Offensive Coordinator Kyle Shanahan, lässt der Angriff um Quarterback Matt Ryan nichts von seiner letztjährigen Durchschlagskraft vermissen. Dem MVP steht mit den Wide Receivern Julio Jones und Mohamed Sanu das wohl beste Receiver-Tandem der Liga zur Verfügung und zur Entlastung kann er sich jederzeit auf das überragende Laufspiel von Devonta Freeman und Tevin Coleman verlassen. Wirklich herausragend ist aktuell aber vor allem die Defensive um Vic Beasley, die Aaron Rodgers am vergangenen Wochenende das Leben mit drei Sacks, einem erzwungenen Fumble und einer Interception zur Hölle gemacht hat.

Noch nicht ganz so weit, aber auf einem guten Weg sind die Tamba Bay Buccaneers. Die Verpflichtung des immer noch pfeilschnellen Wideouts DeSean Jackson und Rookie Tight End O.J. Howard haben den Angriff wesentlich variabler gemacht. Dadurch hat Quarterback Jameis Winston, von dem in seiner dritten Saison viel erwartet wird, mehr Optionen im Passspiel. Somit können gegnerische Verteidiger Winstons Lieblingsziel Wide Receiver Mike Evans nicht mehr doppeln, was wiederum viele Touchdowns für Tampa Bay verspricht.

Die Defensive der Panthers hat in den ersten beiden Spielen gerade einmal zwei Field Goals zugelassen. Das zeigt, wie stark die Carolina-Abwehr nach wie vor ist, wobei die 49ers und Bills jeweils nicht gerade Offensivfeuerwerke abgeliefert haben. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Quarterback Cam Newton und seinen Kollegen in der Offensive der Panthers. Die haben nämlich gegen die gute, aber bei Weitem nicht überragende Abwehr der Bills keinen Touchdown erspielen können. Drei Field Goals mussten es richten in einem Spiel, in dem Newton mehr als einmal seine Receiver überwarf.

In New Orleans mehren sich die Rufe nach einem Neuanfang. Der 38-jährige Quarterback Drew Brees gehört zwar nach wie vor zu den besten seines Fachs, jedoch kann auch er nicht so viele Punkte erzielen wie nötig, um darüber hinweg zu täuschen, wie unfassbar miserabel die Defensive der Saints ist.

Auf den weiteren Plätzen: 2. Tampa Bay Buccaneers (Quote: 3.80), 3. Carolina Panthers (Quote: 3.20), 4. New Orleans Saints (Quote: 12.00)

NFC West: Seattle Seahawks (Quote: 1.33)

Die NFC West könnte man gut und gerne in NFC Sorgenkind umbenennen. Die Seahawks gewinnen mit ihrer starken Defensive zwar weiterhin Spiele, gefühlt wird ihre Offensive aber von Jahr zu Jahr harmloser, wenn Quarterback Russell Wilson sich nicht gerade auf wundersame Weise ein ‚Play of the year‘ aus dem Ärmel zaubert. Mickrige 21 Punkte stehen nach zwei Spielen zu Buche, wobei Kicker Blair Walsh allein für 15 davon verantwortlich ist. Diese Saison ist Seattle dank der kollektiven Unfähigkeit der Divisionsrivalen noch Favorit, spätestens in der nächsten Offseason scheint ein Umbruch in der Offensive aber unausweichlich – sei es auf den Positionen um Russell Wilson herum oder auf der Position des Offensive Coordinaters.

Bei den Cardinals weiß man nicht so recht, woran man ist. Erst liefern sie sich bei einer 23:35-Niederlage bis ins dritte Viertel einen starken Schlagabtausch mit den Detroit Lions, dann sichern sie sich gegen armselige Indianapolis Colts erst durch zehn Punkte im letzten Viertel und ein Field Goal in der Overtime den knappen 16:13-Sieg. Dabei spielt sicherlich die Verletzung von David Johnson eine große Rolle. Der Running Back – zweifellos einer der besten der letzten Jahre – zog sich im Spiel gegen die Lions eine Handgelenksverletzung zu und wird Arizona circa zwei bis drei Monate fehlen. Ohne ihn wird es sehr schwer, da damit der ganze Druck auf den alternden Schultern von Quarterback Carson Palmer und Wide Receiver Larry Fitzgerald lastet und der Offensive ihre größte Waffe fehlt.

Die Rams sind nach dem Umzug von Saint Louis Los Angeles 2016 gerade am Ende eines großen Umbruchs. Das letzte Puzzleteil, das hinzugefügt wurde, ist Head Coach Sean McVay, der mit seinen gerade einmal 31 Jahren der jüngste seiner Zunft ist. Die Hoffnung ist, dass er Jared Goff helfen kann, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen und zu dem Franchise-Quarterback zu werden, den sich die Verantwortlichen mit dem ersten Pick im Draft 2016 erhofft haben. Gelingt dies, ist spätestens ab der nächsten Saison mit den Rams zu rechnen, da sie bereits einen talentierten und gut ausbalancierten Kader zusammen haben.

Mitten im Umbruch stecken momentan die San Francisco 49ers. Während der Offseason wurde mit John Lynch ein neuer General Manager installiert, der wiederum den letztjährigen Offensive Coordinator der Atlanta Falcons, Kyle Shanahan, zum neuen Head Coach ernannte. Auch vom ehemaligen Quarterback der Zukunft Colin Kaepernick hat man sich verabschiedet und geht stattdessen mit Weltenbummler Brian Hoyer und Drittrunden-Pick C.J. Beathard in die Saison. Während die Defensive bereits zusammenfindet, gibt es in der Offensive noch einigen Handlungsbedarf. Viele spekulieren, dass die 49ers in der Free Agency nächstes Jahr Redskins-Quarterback Kirk Cousins nach San Francisco locken wollen. Gepaart mit einem erfolgreichen Draft könnte die Franchise dann wieder konkurrenzfähig sein. Dieses Jahr sieht es aber eher nach einem Duell mit den Jets um die erste Wahl im Draft 2018 aus.

Auf den weiteren Plätzen: 2. Arizona Cardinals (Quote: 4.25), 3. Los Angeles Rams (Quote: 10.00), 4. San Francisco 49ers (Quote: 81.00)

 

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September 22, 2017

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New England Patriots gegen Tennessee Titans

Es versteht sich von selbst, dass die Titans den Marcus Mariota brauchen werden, den wir in der zweiten Hälfte des Wild Card-Games am vergangenen Wochenende gesehen haben - und nicht den Mariota aus der regulären Saison. Wenn Tennessee aber am Samstagabend wirklich eine Chance haben will zu gewinnen, müssen sie Derrick Henry den Ball geben. Nach der Verletzung von DeMarco Murray ins erste Glied gerückt, hatte der junge Running Back mit 156 Yards und einen Touchdown großen Anteil am famosen Comeback der Titans gegen die Kansas City Chiefs. Er wird diese Woche wieder die Chance haben, den Unterschied auszumachen – die Defense der Patriots liegt in der Verteidigung gegen das Laufspiel diese Saison nur auf dem 29. Rang.

Es ist weithin bekannt, dass der ohnehin großartige Tom Brady in den Playoffs meist noch stärker ist. Und obwohl es im Dezember zeitweise so aussah, als ob der 40-jährige Quarterback seinem Alter doch langsam Tribut zollen muss, sollten sich die Titans keine Illusionen machen – Brady ist noch immer einer der besten. Man darf allerdings gespannt sein, wie sich das Laufspiel der Patriots gegen die Defensive Line Tennessees schlagen wird. Dion Lewis und Rex Burkhead stehen der viertbesten Verteidigung der Liga gegenüber, die Kareem Hunt, den bis dato besten Läufer der NFL, letzte Woche komplett aus dem Spiel nahm.

Quoten zum Spiel: Sieg Patriots (Quote: 1.11); Sieg Titans (Quote: 7.00)

Wie es ausgeht: 24:13 für die Patriots

Pittsburgh Steelers gegen Jacksonville Jaguars

Man muss nicht zu tief graben, um Jacksonvilles Schwäche zu finden. Während Quarterback Blake Bortles sich von seiner entsetzlichen ersten Halbzeit gegen die Bills erholte und eine beeindruckende Mobilität zeigte, wird ihm die fünftbeste Defense der Liga noch weniger Fehler erlauben als Buffalo.

Die Jaguars waren bei ihrem Sieg über die Steelers am fünften Spieltag absolut dominant. Running Back Leonard Fournette hatte dank 181 Yards und zwei Touchdowns das beste Spiel seiner noch jungen Karriere, während die überragende Jacksonville-Defense stark am Ego des zukünftigen Hall of Fame-Quarterbacks Ben Roethlisberger kratzten. Big Ben machte das wohl schlechteste Spiel seiner Karriere, hatte keinerlei Erfolg in der Red Zone und warf sage und schreibe fünf Interceptions. Nicht einmal seine Star-Receiver Antonio Brown oder JuJu Smith-Schuster oder Running Back Le’Veon Bell konnten an diesem rabenschwarzen Tag etwas ausrichten. Im Anschluss an das Spiel fragte sich Roethlisberger in der Kabine, ob er das gewisse Etwas noch habe. Könnten wir am Sonntag eine Wiederholung sehen?

Quoten zum Spiel: Sieg Steelers (Quote: 1.32); Sieg Jaguars (Quote: 3.60)

Wie es ausgeht: 30:17 für die Jaguars

Philadelphia Eagles gegen Atlanta Falcons

Nichts ist mehr leicht für die Eagles-Offensive, seit die starke Saison von Quarterback Carson Wentz durch eine Verletzung beendet wurde. Philadelphia schaffte in den letzten beiden Spielen der Saison nicht mehr als 220 Yards, hatten vier Turnover und verloren in Woche 17 gegen die Cowboys ein grauenvoll anzuschauendes Spiel mit 0:6. Ein Grund dafür ist das Spiel von Backup-Turned-Starter Nick Foles. Besonders besorgniserregend ist, dass er gerade einmal 47 Prozent seiner Pässe an den Mann bringen konnte. Dabei erzielte er einen Touchdown, zwei Interceptions und eine miserable Quarterback-Wertung von 48,2.

Was es für die Eagles besonders schwermachen könnte: Die Falcons rühmten sich in den letzten fünf Wochen der regulären Saison mit einer der besten Abwehrreihen der Liga und nahmen diesen Schwung bei ihrem eindrucksvollen Wildcard-Sieg gegen die Rams am vergangenen Samstag auch mit in die Playoffs.

Dabei erlaubte Atlanta in den letzten fünf Spielen nur 84,4 Yards auf dem Boden, was die Eagles-Offensive mit Foles vor eine übergroße Herausforderung stellen könnte. Die Falcons werden jedenfalls alles daran setzen, Pässe des Eagles-QB zu erzwingen – und das könnte für eine tolle Saison ein trauriges Ende bedeuten.

Quoten zum Spiel: Sieg Eagles (Quote: 2.28); Sieg Falcons (Quote: 1.66)

Wie es ausgeht: 30:10 für die Falcons

Minnesota Vikings gegen New Orleans Saints

Wenn die Saints mit ihrer zweitbesten Offense der Liga auf die Vikings und die beste Defense der Liga treffen, ist das locker die interessanteste Partie des Wochenendes und hoffentlich ein Leckerbissen für alle NFL-Fans.

Nicht nur, dass New Orleans mit Drew Brees, Michael Thomas, Alvin Kamara und Mark Ingram vier der gefährlichsten Waffen der NFL haben, das Team ist auf so viele unterschiedliche Arten gefährlich. Das ganze Jahr über konnte sich die Offense stark auf das Laufspiel von Kamara und Ingram stützen, bis die Panthers am vergangenen Wochenende nur 41 Yards der beiden Running Backs zuließen. Für Offensive Coordinator Pete Carmichael ist das aber kein Grund zur Beunruhigung. In solchen Fällen kann er sich voll und ganz auf seinen zukünftigen Hall of Fame-Quarterback Brees verlassen.

Dass die Abwehr der Vikings diese Saison erstklassig ist, hat niemanden überrascht, immerhin gehörte die Mannschaft in diesem Bereich letzte Saison schon zu den Top-Sechs. Der wahre Schocker in Minnesota ist das Spiel von Backup-Quarterback Case Keenum. Trotz des frühen Verlusts von Starter Sam Bradford und Rookie-Running Back Dalvin Cook ließ der Erfolg des Vikings-Offensivspiels nicht nach.

Keenum, ein Karriere-Backup, zeigte eine unglaubliche Harmonie mit seinen Receivern Stefon Diggs und Adam Thielen und führte eine Vikings-Offense an, die Rang 10 in erzielten Punkten und Rang 11 erspielten Yards belegt.

Quoten zum Spiel: Sieg Vikings (Quote: 1.43); Sieg Saints (Quote: 2.90)

Wie es ausgeht: 21:17 für die Vikings

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January 13, 2018

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Hier im 888sport-Blog gibt es die besten Tipps unserer Wettexperten. Wer ist gut drauf? Wer kriegt die Kurve? Und wer macht den Abflug? Wir haben die Fakten. Und gerne auch mal eine klare Meinung über die verrückte Welt des Sports.

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Kareem Hunt rennt allen davon

Als sich Running Back Spencer Ware während der Saisonvorbereitung das Kreuzband riss, dachten nicht wenige, dass die Kansas City Chiefs Probleme mit ihrem Laufspiel bekommen würden. Kaum einer hätte darauf gewettet, dass Kareem Hunt die Sorgen der Franchise innerhalb kürzester Zeit vergessen machen würde.

Sein allererster Spielzug als Chief im Eröffnungsspiel gegen die Patriots endete dann mit einem Fumble, was die Befürchtungen befeuerte, man habe dem Rookie mit der Rolle als Starter vielleicht zu viel aufgelastet. Hunt beendete den 42-27-Überraschungserfolg seines Teams mit sagenhaften 246 Yards und drei Tochdowns. Dabei überzeugte er sowohl im Laufspiel als auch im Passspiel.

Insgesamt stehen für den 22-Jährigen nach acht Spielen 763 erlaufene Yards und vier Touchdowns zu Buche. Weitere 307 Yards und zwei Touchdowns konnte er als Passempfänger erzielen. In den ersten sieben Spielen schaffte er jeweils über 100 Yards und stellte damit einen Rookie-Rekord auf. Dass diese Serie nun gegen die Denver Broncos zu Ende ging, bestätigt den leichten Negativtrend in den letzten Spielen. Für einen so jungen und unerfahrenen Spieler ist das aber ganz normal und schmälert in keinster Weise die Erfolgsstory, die Kareem Hunt für die Chiefs bislang ist.

Texans haben mit Watson einen Glücksgriff gemacht

Auch Deshaun Watson hat einen Rookie-Rekord aufgestellt. 19 Touchdown-Pässe hat der junge Quarterback der Houston Texans in seinen ersten sieben NFL-Spielen geworfen und damit den legendären Kurt Warner hinter sich gelassen.

Und auch sonst können sich die Leistungen Watsons durchaus sehen lassen. Er hat diese Saison bereits für 1699 Yards geworfen und ist selbst für weitere 269 Yards und zwei Touchdowns gerannt. Trotz der negativen 3-4-Bilanz seiner Texans lässt Watson keinen Zweifel daran, dass er jetzt das Gesicht der Offensive ist. Auch bei den Niederlagen gegen New England, Kansas City und vor allem Seattle wusste er zu überzeugen.

402 Yards und vier Touchdowns erzielte er gegen die berühmte Legion of Boom der Seahawks. Zwar warf er auch drei Interceptions, derlei Fehler sollten bei ihm aber mit steigender Erfahrung seltener werden. Wenn das der Fall ist und er weiterhin so überzeugt, sollte er der Favorit auf die Auszeichnung als Offensive Rookie of the year sein und bei den Texans das 72 Millionen Dollar-Missverständnis Brock Osweiler schnell vergessen machen.

Die Rams versetzen den Rest der Liga in Staunen

Sean McVay ist gerade einmal 31 Jahre alt. Seit dieser Saison ist er der Trainer der Los Angeles Rams und damit der jüngste Head Coach in der Geschichte der NFL. General Manager Les Snead erhoffte sich von der Verpflichtung des Jungspunds Aufbruchstimmung und neue Ideen.

Vor allem aber sollte McVay der Entwicklung des letztjährigen Nummer 1-Draftpicks Jared Goff einen Schub geben. Der junge Quarterback, der das Gesicht der Franchise werden soll, blieb letzte Saison weit hinter den Erwartungen zurück und sah schon wie ein teurer Flop aus. Unter dem neuen Trainerteam aber blüht er langsam auf und zeigt mehr und mehr, warum die Rams so viel in ihn investiert haben. Geschützt durch eine respektable Offensive Line wächst bei den Rams mit Goff, Running Back Todd Gurley und den Wide Receivern Cooper Kupp, Tavon Austin und Sammy Watkins eine unglaublich vielversprechende Offensive zusammen.

Hinzu kommt eine immer stärker werdende Defensive. Defensive Coordinator Wade Phillips, der ebenso Mastermind hinter der gnadenlosen Broncos-Defensive um Von Miller war, schafft es in Los Angeles erneut, das Maximum aus allen seinen Spielern herauszuholen.

Aktuell steht das Team bei 5-2 auf dem zweiten Platz der NFC West. Sollte es am Ende der Saison für eine positive Bilanz und einen Playoff-Platz reichen, wäre das der größte Erfolg seit 2004, als die Rams zuletzt die Playoffs erreichten.

Die Bills mauern sich zum Erfolg

Die Buffalo Bills haben nach Woche 8 eine Bilanz von 5-2 und stehen hinter den Patriots auf Platz zwei der AFC East – der beste Saisonstart der Franchise seit 2008. Den Erfolg unter dem neuen Head Coach Sean McDermott kommt aber nicht durch eine starke Offensive – es ist die Defensive, die Woche für Woche Gegner zur Verzweiflung bringt.

Nur sechs Touchdowns haben die Bills in sieben Spielen zugelassen und sage und schreibe elf Pässe intercepted. Zudem haben sie sechs Fumbles recovered und zwei davon in Touchdowns umgemünzt.

Geht man nach Pro Football Reference, hat das neue Trainerteam aus der Defensive, die vergangene Saison auf Platz 16 lag, dieses Jahr die zweitbeste hinter den Jaguars gemacht. Umso beeindruckender, dass die Bills auch vergangenes Wochenende gegen die Raiders dominiert haben, obwohl das Management mit Marcell Dareus letzte Woche einen der bisherigen Leistungsträger an die Jaguars abgegeben hat.

Wentz lässt Fans der Eagles träumen

Die beste Bilanz aller Teams in der NFL haben aktuell die Philadelphia Eagles – Sieben Siege und nur eine einzige Niederlage. Die Gründe Dafür sind schnell gefunden. Zum einen haben die Eagles die Offensive mit Running Back LaGarrette Blount und den Wide Receivern Torrey Smith und Alshon Jeffery ordentlich verstärkt, zum anderen hat Quarterback Carson Wentz die neuen Waffen gut angenommen und übersteigt mit seinen Leistungen in seiner zweiten Saison alle Erwartungen.

Die Art wie er immer wieder Spielzüge herauszögert und sich dabei aus den Fängen gegnerischer Pass Rusher befreit. Wie gut er das Feld vor sich im Blick hat und mutige Würfe durch enge Fenster in die Arme seiner Receiver befördert. Wie er sein Team führt, Spielzüge vor dem Snap ändert und mit den Trainern kommuniziert. Wentz wirkt einfach nicht wie jemand, der erst seine zweite Saison spielt.

Die momentanen Leistungen des Teams lassen die Fans bereits träumen. Vielleicht ist Wentz der Quarterback, der endlich die Lombardi Trophy in die Stadt der brüderlichen Liebe bringt. Und wenn nicht diese Saison, vielleicht ja dann nächste. Die Erfahrungen, die er auf dem Feld sammelt, werden ihn wohl kaum schlechter machen.

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October 31, 2017

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Sind Joe Flaccos beste Jahre gezählt? 

Joe Flacco, der Quarterback der Baltimore Ravens ist nicht mehr derselbe, seit der Rückenverletzung, die er sich während der Preseason zuzog. Er selbst würde seinen Namen gerne in der Riege der Quarterback-Elite der Liga sehen, seine diesjährigen Statistiken sind aber Lichtjahre davon entfernt.

Das aktuelle Quarterback-Rating von Flacco liegt bei 70.0 – der Tiefstwert in seiner 10-jährigen NFL-Karriere. Macht er so weiter wie bisher, beendet er die Saison mit miserablen elf Touchdown-Pässen und 18 Interceptions. Sicherlich ist die Offensive um Flacco vom Verletzungspech gebeutelt. Doch gerade das ist es, weshalb zum Beispiel ein Aaron Rodgers zu den besten QBs überhaupt zählt – die Fähigkeit, auch an schlechten Tagen sein Team in die Endzone zu bringen und den Gegner mit atemraubenden Spielzügen quasi im Alleingang zu besiegen.

Die gute Nachricht für Flacco ist, dass seine Ravens dank ihrer starken Defense eine ausgeglichene 4-4-Bilanz haben und damit hinter den Steelers immer noch auf dem zweiten Platz in der AFC North liegen. Die Playoffs sind somit nach wie vor erreichbar, sofern Flacco sich schnell von seiner Gehirnerschütterung erholt und endlich anfängt, so zu spielen, wie man es von einem gut bezahlten Franchise QB erwarten würde.

Marshawn Lynch bei den Raiders

Er sollte das fehlende Puzzlestück in der guten Offensive der Raiders sein. Stattdessen fühlt sich die Verpflichtung von Running Back Marshawn Lynch mehr und mehr nach einem Missverständnis an. Der Hype war groß zu Saisonbeginn und nach seinen 18 Läufen in Woche 1 sah auch alles danach aus, als wäre er die erhoffte Verstärkung im Laufspiel. Seitdem kam Lynch aber Woche für Woche seltener zum Zug.

Zu seiner Verteidigung lässt sich sagen, dass die ganze Raiders-Offensive diese Saison hinter den Erwartungen zurückbleibt und darunter natürlich auch das Laufspiel leidet. Es ist aber auffällig, dass Jalen Richard, der zweite Running Back im Kader, durchschnittlich mehr Yards pro Spielzug erläuft als Lynch.

Zu allem Überfluss müssen die Raiders in Woche 8 ohne Beast-Mode nach Buffalo reisen, da der sich eine Suspendierung für das Schubsen eines Schiedsrichters einhandelte. Bleibt also festzuhalten, dass Lynch mit durchschnittlich gerade einmal 38 Yards pro Spiel und 3.7 Yards pro Spielzug nur noch ein Schatten seiner selbst ist und den Raiders möglicherweise mehr Ablenkung als Hilfe bringt.

Die San Francisco 49ers im Rebuild

0-7 – Das ist die desaströse Bilanz der 49ers nach sieben Spielen. Damit hält man momentan Kurs auf den ersten Pick im NFL Draft 2018, einzige Konkurrenz scheinen in der Hinsicht wie immer die Cleveland Browns sein. Durchschnittlich bringt es San Francisco auf immerhin 17,6 Punkte pro Spiel, allerdings kann man nur verlieren, wenn man den Gegner gleichzeitig 26,6 Punkte pro Spiel erzielen lässt.

Wie zu erwarten war, scheint das Kapitel Brian Hoyer nach sechseinhalb Spielen schon wieder beendet zu sein. An seiner Stelle hat Head Coach Kyle Shanahan Rookie-Quarterback C.J. Beathard zum Starter erklärt. Dessen Leistung ist nach gerade einmal eineinhalb Spielen aber noch nicht zu bewerten. Die einzigen Lichtblicke der 49er-Offensive sind bislang Running Back Carlos Hyde und Wide Receiver Pierre Garcon, der als Free Agent von den Washington Redskins kam.

Auch die Defensive hat sich bisher kaum mit Ruhm bekleckert. Durchschnittlich kommen gegnerische Offensivreihen auf kolossale 393,1 Yards pro Spiel. Das ist eine großartige Nachricht für alle Fantasy-Football-Fans, denn gegen kein anderes Team holen Running Backs so vieleFantasy-Punkte, wie gegen die San Francisco 49ers.

New York Giants hoffen auf gute Draft-Position

Ähnlich schlecht stehen auch Eli Manning und seine New York Giants da, nur konnten die in Woche 6 gegen strauchelnde Denver Broncos immerhin einen Überraschungserfolg feiern. Man darf sich vom Verletzungspech der Giants nicht täuschen lassen. Selbst vor den bitteren Verletzungen der drei Wide Receiver Odell Beckham Jr., Brandon Marshall und Sterling Shepard standen nur Niederlagen und enttäuschende Leistungen zu Buche. Dass die Offensive um Eli Manning nach den Verlusten nicht vollends unterging, ist Rookie Tight End Evan Engram zu verdanken. In den letzten beiden Spielen hat er 11 von 19 Pässen für 142 Yards und zwei Touchdowns gefangen. Wer weiß, vielleicht finden die Giants ja noch in ihren Rhythmus, sobald Sterling Shepard in Woche 9 wieder zum Team stößt und Manning so wieder mehr Alternativen im Passspiel hat.

Ob das aber reichen wird, um die Saison noch zu retten, darf bezweifelt werden. An diesem Punkt wäre es schon fast sinnvoller, sich dem Desaster hinzugeben und mit guten Picks im Draft 2018 neu anzugreifen.

Saison für Arizona Cardinals gelaufen?

Die Cardinals haben seit dem Verlust von Star-Running Back David Johnson in Woche 1 so ihre Probleme. Als wäre das nicht schon schmerzhaft genug, hat sich Quarterback Carson Palmer bei der derben 0:33-Niederlage gegen die Rams auch noch den Arm gebrochen und dürfte mindestens acht Wochen fehlen. Das wird wohl zugleich das Saisonaus bedeuten, wenn Backup Drew Stanton das Team nicht auf wundersame Weise in die Playoffs führt.

Hoffnung machte zwischenzeitlich die Verpflichtung von Running Back Adrian Peterson. Der zeigte in seinem ersten Spiel für Arizona in Woche 6 eine überragende Leistung, allerdings wurde deutlich, dass er am produktivsten ist, wenn sein Team ohnehin schon in Führung liegt. Nun, da Palmer bis auf weiteres ausfällt, dürfte das aber nicht mehr allzu häufig der Fall sein.

Unter den gegebenen Umständen und der aktuellen Bilanz von 3-4, wird es eine Mammutaufgabe, sich in der NFC West noch gegen die Los Angeles Rams (5-2) und Seattle Seahawks (4- 2) durchzusetzen.

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October 27, 2017

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Das Team ohne große Individualisten trumpft groß auf:

Viele Experten hatten den Chiefs vor der Saison eine solche Serie nicht zugetraut. Keine besonders gute Defense, kein guter Quarterback und keine großen Stars lautete die Einschätzung. Doch mittlerweile haben die Chiefs alle Kritiker verstummen lassen. Nach fünf Spieltagen hat die Franchise die gefährlichste Offense der Liga mit 32,8 Punkte pro Spiel, Nummer eins in der NFL. 2071 Total Yards. Nur die Patriots sind besser mit 2097 Total Yards besser. Und das obwohl der Spielplan, mit New England, Philadelphia, den Chargers, Washington und den wiedererstarkten Texans alles andere als leicht war. Die Folge: Platz eins in der AFC West. Sollten die Chiefs ihre Form weiterhin beibehalten winkt für den Gewinn der AFC West eine Quote von 1.70. Gelingt ihnen sogar der Titelgewinn der kompletten AFC, liegt die Quote bei 4.00.

Smith erlebt seinen zweiten Frühling:

Ja, die Tage von Kansas City Quaterback Alex Smith schienen gezählt gewesen zu sein, als beim diesjährigen Draft Patrick Mahomes II an zehnter Position von den Chiefs gepickt wurde. Viele glaubten, dass der 33-jährige seine Starting-Position im Laufe der Saison an den talentierten Rookie verlieren würde.

Doch mittlerweile redet keiner mehr vom Auslaufmodell Alex Smith. Das liegt vor allem an seiner bärenstarken Saison. Nach fünf Spielen hat der 33-jährige bereits 1391 Yards erworfen. Nur Brady (1702) und Palmer (1573) können mehr vorweisen. Dazu kamen 121 seiner 158 geworfenen Bälle bei seinen Mitspielern an, was einer Completion Rate von 76,6% entspricht. Der beste Wert von allen Quarterbacks. Des weiteren ist Smith immer noch, mit elf Touchdowns bei keiner Interception, perfekt unterwegs. Nimmt man all diese Zahlen zusammen kommt der 33-jährige auf ein QB-Rating von über 100 nach fünf Spielen. Eine solche Bilanz konnten zuvor nur Peyton Manning (2013) und Tom Brady (2015) nachweisen. Sollte Alex Smith weiterhin so spielen, ist er zweifelsohne ein MVP-Kandidat. Die Quote hierfür liegt bei 10.00. Wenn der Formstarke Spielmacher sein Team zum Super Bowl Sieg führt winkt eine Quote von 7.50.

Der Rookie läuft allen davon:

Neben Alex Smith ist vor allem ein weiterer Name für den Aufschwung der Chiefs verantwortlich: Kareem Hunt. Der 22-jährige Drittrunden Pick ist die Entdeckung der Saison. Nach fünf Spielen hat der Rookie-Running Back bereits 609 Yards erlaufen, was einen überragenden Schnitt von 6,9 Yards pro Run entspricht. Neben seinen vier bereits erzielten Rushing-Touchdowns, ist Hunt auch der einzige Running Back, der im Schnitt pro Spiel über 100 Yards erläuft. Sollte der 22-jährige zum offensive Rookie oft the Year gewählt werden, winkt eine Quote von 2.00

Revanche im Arrowhead-Stadium:

Am 6.Spieltag geht es nun für die Chiefs darum ihre beeindruckende Serie auszubauen um einen weiteren Schritt Richtung Playoffs zu machen. Im Arrowhead Stadium empfängt das einzig ungeschlagene Team die Pittsburgh Steelers zur Revanche. In der letzten Saison scheiterten die Chiefs in der Divisional Round an den Steelers. Verzichten müssen sie dabei auf ihren Starverteidiger Erric Berry (Achillissehnenriss) und, höchstwahrscheinlich, auf die Lieblingsanspielstation von Alex Smith, Tight End Travis Kelce (Gehirnerschütterung). Trotzdem liegt die Quote für einen Sieg der Chiefs liegt bei 1.46

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October 13, 2017

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Keine Frage, die vier Grand-Slam-Turniere in Melbourne, Paris, London und New York sind die Saisonhighlights eines jeden Tennisfans. Doch abseits der „Big Four“, locken dutzende Turniere der ATP-Tour und der WTA-Tour quer über alle Kontinente verteilt mit einem hochkarätigen Starterfeld. Mit Turnieren unter anderem in München, Halle und Stuttgart, gibt es auch in Deutschland Tennis der Spitzenklasse zu bestaunen. Die Masters kommen den Grand-Slams vom Prestigefaktor noch am nächsten. Hier gibt es nicht nur viel Preisgeld, sondern auch die meisten Weltranglistenpunkte zu erobern. Eine ganz eigenständige Veranstaltung sind zusätzlich der Davis-Cup und der Fed-Cup. Dann nämlich treten nicht wie gewohnt Einzelakteure gegeneinander an, sondern Länder - ein Wettbewerb mit seiner ganz eigenen Brisanz. 

 

Federer holte 70 Titel auf der Tour

 

Betrachtet man den frischgebackenen Australian-Open-Sieger Roger Federer, fällt auf, dass der Schweizer neben 20 Grand-Slam-Titeln in seiner Karriere auch ganze 70 Male auf der ATP-Tour gesiegt hat. Den ersten ATP-Titel holte er sich 2001 in Mailand, den vorerst letzten 2017 in seiner Heimatstadt Basel. Damit ist der Schweizer in der ewigen Rangliste der Turniersieger mittlerweile die Nummer zwei - nur der Amerikaner Jimmy Connors steht noch vor ihm. Mittlerweile tritt Federer aufgrund seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr bei jedem ATP-Turnier an, dennoch ist er noch immer häufiger Gast auf der Tour. Schon beim Turnier in Rotterdam wird der Routinier wieder den Schläger schwingen, wo er den nächsten Rekord brechen könnte. Sollte er das Turnier von Rotterdam für sich entscheiden, würde Federer zum wiederholten Male die Spitzenposition in der Weltrangliste übernehmen. Er wäre dann die älteste Nummer eins aller Zeiten im Herrentennis. Selbstverständlich peilt der Schweizer auch die Titelverteidigung in Wimbledon an. Die Wettquote auf den Sieg und damit den 21. Grand-Slam-Titel des Schweizers, steht bei 2.75.

 

Halle rückt vor Wimbledon in den Fokus

 

Als Vorbereitung für Wimbledon, nahm Roger Federer in den vergangenen Jahren am Rasenturnier von Halle/Westfalen teil. Bei diesem von allen Turnieren in Deutschland am besten besetzten Event, war der Schweizer in den letzten Jahren fast immer angetreten. Mit neun Titeln und vier Turniersiegen in den vergangenen fünf Jahren, ist der Schweizer hier Rekordsieger. Doch auch dem deutschen Nachwuchsstar Alexander Zverev liegt das Rasenturnier. In den vergangenen beiden Jahren stand er im Finale, musste sich aber beide Male geschlagen geben. 2016 verlor er gegen Landsmann Florian Mayer in drei Sätzen. Neben dem Turnier in Halle gibt es allein in Deutschland insgesamt vier ATP-Events der Herren und zwei WTA-Events der Damen. Nicht eingeschlossen sind all jene Turniere der Challenger-Serie, also der „zweiten Liga“ im Profitennis. Deutschland ist also nach wie vor ein Land, in das Tennisprofis aus aller Welt reisen, um bei großen Turnieren anzutreten.

 

Irgendwo ist immer ein Turnier                        

 

Blickt man auf den Turnierplan der ATP-Tour 2018, so findet man eine wahre Fülle an Turnieren auf der ganzen Welt. 68 Turniere in 32 Ländern auf sechs Kontinenten stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Hinzu kommen noch einmal 58 Turniere auf der WTA-Tour. Das macht zusammen fast 130 Turniere in 365 Tagen. Dabei wird klar: Nicht nur an jedem Tag im Jahr läuft mindestens ein Turnier, es finden immer in der Regel sogar zwei bis drei Turniere parallel statt. Es kann also festgestellt werden: Irgendwo auf der Welt wird immer Tennis auf höchstem Niveau gespielt und an jedem Tag des Jahres gibt es mehrere Matches, auf deren Ausgang gewettet werden kann. Eine Sonderrolle nehmen die so genannten Masters ein. Bei ihnen handelt es sich um Turniere, bei denen nach den Grand-Slams die meisten Weltranglistenpunkte eingefahren werden können. Seit 2009 gibt es in Deutschland kein Masters mehr, nachdem das traditionsreiche Turnier am Hamburger Rothenbaum sein Ende fand. Eine feste Größe im Kalender ist dafür das Masters in Madrid. Die Veranstaltung auf Sand wird oft als „kleines Grand-Slam-Turnier“ bezeichnet, da es gemessen an Zuschauerzahl und ausgeschütteten Preisgeldern am ehesten an die vier großen Events hinkommt. Eine weitere Besonderheit dieses Turniers ist die Farbe des Belags. 2012 traten die Profis auf blauem Sand an, eine Premiere und ein Alleinstellungsmerkmal im Tennissport. Doch viele Profis kritisierten die Veranstalter. Schließlich drohten sowohl Rafael Nadal als auch Roger Federer mit einem Boykott der Veranstaltung, sodass der Sand seit 2013 wieder im gewohnten rot erstrahlt. In diesem Jahr besiegte Rafael Nadal im Finale den Schweizer Stan Wawrinka. Eine weitere Besonderheit des Turniers: Seit der ersten Austragung 2002 konnte kein Profi den Titel verteidigen. 2017 gewann Rafael Nadal, der mit fünf Turniererfolgen Rekordsieger von Madrid ist.

 

Es gibt Tennis auf Hawaii?

 

Als wäre diese Fülle an Turnieren noch nicht genug, finden zusätzlich jedes Jahr der Davis Cup und das Pendant der Damen, der Fed Cup statt. Hier geht es zwar nicht um Weltranglistenpunkte, dafür aber um mannschaftliche Geschlossenheit. Wenn Tennisnationen im Einzel und Doppel gegeneinander antreten, werden aus Einzelkämpfern plötzlich Teamplayer. Die Besonderheit ist, dass das gastgebende Land den Austragungsort und den Belag auswählen darf. Das gibt dem Gastgeber oftmals die Chance, Ort und Belag den eigenen Gunsten entsprechend zu bestimmen. So mutmaßten beispielsweise 2017 böse Zungen wohl nicht zu Unrecht, dass die exotische Kulisse nicht der einzige Grund dafür war, dass die USA die Fed-Cup Viertelfinalpartie 2017 gegen Deutschland ausgerechnet auf Hawaii austrugen. Der vermeintliche Plan der Veranstalter ging auf, die deutsche Top-Athletin Angelique Kerber verzichtete auf die strapaziöse Reise auf die Pazifikinsel und sagte ihre Teilnahme ab. Nach chaotischer Anreise gingen die deutschen Damen dann sang- und klanglos mit 0:4 gegen die Amerikanerinnen unter. Immerhin reichte die Zeit zum Whale Watching auf der Tropeninsel, ehe es für das deutsche Team wieder zurück in die Heimat ging. In der Hoffnung, in diesem Jahr auf solche Strapazen verzichten zu können, geht das deutsche Team mit einer Quote von 18.00 in den diesjährigen Fed Cup.

 

Das Finale steigt in London

 

Nach der unglaublichen Fülle an Tennisturnieren, findet die Saison der Herren traditionell bei den ATP-Finals in London ihren Abschluss. Bei dieser inoffiziellen Tennis-Weltmeisterschaft gehen die besten acht Spieler der Weltrangliste an den Start.

Von 2012 bis 2015 legte der Serbe Novak Djokovic hier eine beeindruckende Siegesserie hin und gewann das Turnier viermal in Folge. 2017 mussten mehrere namhafte Spieler verletzungsbedingt auf ihre Teilnahme verzichten. Alexander Zverev rechnete sich deshalb durchaus Chancen auf den Turniersieg aus, musste allerdings schon nach der Gruppenphase die Segel streichen. Der große Favorit Roger Federer musste sich dann im Halbfinale überraschend dem Belgier David Goffin geschlagen geben. Goffin wiederum verlor das Finale gegen Grigor Dimitrov, der sich bei seiner ersten Turnierteilnahme gleich die Krone des Tennissports aufsetzen konnte.

February 6, 2018

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In der Welt des Hochleistungssports wie Fußball, Eishockey, American Football oder Basketball ist für einen Athleten eine der am häufigsten vorkommenden, aber oft auch schlimmsten Verletzungen der Kreuzbandriss.

Das Kreuzband befindet sich im Kniegelenk und kontrolliert dabei die Vor- und Rückbewegung des Knies, sodass ein Riss oder selbst nur eine Überdehnung in starken Schmerzen resultiert und die Bewegungsfähigkeit einschränkt. Ein Kreuzbandriss muss meistens operiert werden, sodass Sportstars mit einer Genesungszeit von sieben Monaten oder mehr rechnen müssen.

Ruud van Nistelrooy

Gleich zu Beginn einer der am meisten dokumentierten Fälle von Ironie im Sport: Als Manchester City im Sommer 2000 versuchte, Ruud van Nistelrooy unter Vertrag zu nehmen, verweigerten Spieler und Klub weitere von den Red Devils geforderte Fitness-Tests. Aufgrund von Bedenken hinsichtlich seines Knies zog sich das Premier League Team dann folgerichtig aus dem potentiellen britischen Rekordtransfer zurück. Gerade einmal einen Tag später riss sich van Nistelrooy im Training das Kreuzband, wodurch er fast die komplette Spielzeit verpasste.

Manchester United –verpflichtete ihn im folgenden Sommer für rund 19 Millionen Pfund. Der Niederländer ließ sich nicht mehr stoppen und erzielte 23 Liga- und 10 Champions League-Tore auf dem Weg zur Auszeichnung als PFA Spieler des Jahres. Nach einigen unbedachten Worten in Richtung Cristiano Ronaldo wurde van Nistelrooy schließlich an Real Madrid verkauft. Seine Bilanz in Manchester kann sich jedoch sehen lassen: In 219 Spielen erzielte der Stürmer 150 Tore und bereitete 16 weitere vor.

Tom Brady

Tom Brady erlitt in seiner einzigartigen Karriere so viele Verletzungen, durch die er sich tapfer hindurchspielte, dass manche mittlerweile glauben, er sei ein Cyborg – ab und zu spielt er auch so. Im Auftaktspiel der NFL Saison 2008 rollte Kansas City Chiefs Safety Bernard Pollard in Bradys Knie. Die Aktion zerstörte neben dem Kreuzband auch das Innenband und schickte den Quarterback den Rest der Saison auf die Injured Reserve List. Die Pats verpassten in Bradys Abwesenheit zum ersten Mal seit 2002 die Playoffs.

Doch Brady kam im Auftaktspiel der Folgesaison 2009 zurück, warf in seinem Comeback 378 Yards und erzielte zwei Touchdowns. Am Ende des Jahres erhielt er die Auszeichnung NFL Comeback Spieler des Jahres und brachte die Patriots ebenso zurück in die Playoffs, indem sie die AFC East mit 10-6 für sich entschieden. Der Rest ist Geschichte: Es folgten Super Bowl Siege 2015 und 2017.

Joe Thornton

Wenn es um Sportstars geht, gelten wenige als härter und abgebrühter als Eishockeyspieler. Nach einer langen 82 Spiele umfassenden regulären Saison startet der beste Teil der Spielzeit erst dann mit den Playoffs. Vor allem im Fall einer Verletzung wird es nochmals umso härter für die Athleten. In der letzten Saison riss sich der erfahrene Center der San Jose Sharks, Joe "Jumbo" Thornton, das Kreuz- und Innenband. Beim Versuch eines Checks gegen Michael Chaput von den Vancouver Canucks gab sein Bein nach. Der 37-Jährige ließ sich jedoch nicht lange von seinem verdrehten Knie unterkriegen.

Nachdem sich Thornton die Verletzung am 2. April zugezogen hatte, verpasste er gerade einmal drei reguläre Saisonspiele und zwei Playoff-Partien (insgesamt zwei Wochen Fehlzeit). Sein wahrlich heroisches Comeback ließ ihn schließlich noch in vier Playoff-Spielen für sein Team auflaufen. Trainer Peter DeBoer erzählte den Reportern im Anschluss, dass “sein Knie eigentlich schwebte.“ Thornton erhielt trotz seiner schweren Verletzung viel Zeit auf dem Eis und markierte gegen die starken Edmonton Oilers sogar noch zwei Assists. Nach einer Operation in der Sommerpause bleibt Jumbo Joe nach wie vor einer der Fixpunkte im Team der San Jose Sharks, die in diesem Jahr mit einer Quote von 20,00 Außenseiterchancen auf den Gewinn des Stanley Cups besitzen. Bei 13 Toren und 36 Punkten in 47 Spielen ist leicht zu erkennen, dass der nun 38-Jährige eine vollständige Genesung hingelegt hat.

Shaun Livingston

 

Nach der vielleicht schlimmsten, live übertragenen Verletzung der Fernsehgeschichte, hat Shaun Livingston es geschafft, eines der größten - wenn auch langsamsten - Kreuzbandriss-Comebacks aller Zeiten hinzulegen. Am 26. Februar 2007 endete sein misslungener Korbleger darin, dass sich sein Bein unter ihm verdrehte und so ziemlich alles riss, was in einem Knie zu finden ist. Neben vorderem und hinterem Kreuzband, Innenband und Meniskus verletzte er sich ebenso an der Patellasehne sowie dem Schienbein.

Dementsprechend musste sich Livingston beim Comeback etwas gedulden. Er unterschrieb am 3. Oktober 2008 bei den Miami Heat und spielte dort vier Spiele mit einem Durchschnitt von 2,3 Punkten sowie 10,3 Minuten pro Spiel. Es war der Startschuss zu vielen Trades und Entlassungen, bis sich sein Schicksal schließlich wendete und Livingston 2014 bei den Golden State Warriors unterschrieb, das als dominantes Team gleich 73 Siege in einer Spielzeit einfuhr. Das erfreuliche Resultat waren am Ende zwei Meisterschaften in der NBA und im Juli 2017 ein neuer Dreijahresvertrag mit den Warriors, der Livingston 24 Millionen Dollar einbringt. In der aktuellen Spielzeit ist sein Team mit einer Quote von 1,50 abermals der große Favorit auf den Sieg

Adrian Peterson

Heiligabend 2011 war kein besonders angenehmer Tag für Minnesota Vikings Running Back Adrian Peterson. Während eines typischen kraftvollen Laufspielzugs erwischte ihn DeJon Gomes von den Washington Redskins mit einem Tackle genau auf das Knie, welches letztlich einen Kreuzbandriss davontrug; die Saison war frühzeitig beendet. Lediglich 30 Yards fehlten am Ende für seine fünfte 1000 Rushing Yards Saison in Folge – das erste Jahr, in dem Peterson diese Marke nicht erreichte.

Dies schien ein neues Feuer im siebten Pick des NFL Drafts 2007 zu entfachen – ein Feuer, das letztlich die gesamte NFL-Saison dominieren sollte. Er spielte in allen 16 Partien der Saison 2012 und beendete die Spielzeit mit beeindruckenden 2097 Rushing Yards, 12 Rushing Touchdowns, sowie 217 Receiving Yards und einem Receiving Touchdown. Seine 2097 Yards waren lediglich neun Yards von einem Allzeitrekord entfernt, hinderten ihn aber nicht am Erhalt des MVP-Titels der Liga. Seine alte Mannschaft, die Minnesota Vikings, haben seit seinem Abschied zurück zu vornehmlich defensiver Stärke gefunden – auch weil der neue Star-RB Dalvin Cook sich das Kreuzband riss – und waren bis zum Aus im NFC Championship Game mit einer Quote von 2,95 einer der großen Favoriten auf den Super Bowl Sieg im heimischen Stadion.

February 1, 2018

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Das erste Rennen hatte viele verschiedene Sieger

Seit der Jahrhundertwende findet der Auftakt in den Skiweltcup der Damen und Herren traditionell am Rettenbacherferner in Sölden statt. Jährlich zieht der Startschuss zum alpinen Weltcupwinter tausende Besucher in seinen Bann. Spannung ist geboten, da das erste Rennen immer Fragen nach der Form aufwirft und das Ergebnis nur schwer vorherzusagen ist. In den letzten zehn Jahren gab es bei den Damen neun verschiedene Siegerinnen, einzig die Schweizerin Lara Gut konnte das Rennen zweimal gewinnen. Bei den Männern ist die Vielfalt an Siegern nicht ganz so breit gefächert, aber auch hier gab es verschiedene Gewinner. Der Amerikaner Ted Ligety konnte immer wieder seine Frühform unter Beweis stellen und gewann in derselben Zeitspanne viermal in Sölden.

Weltcuphang Rettenbachgletscher Sölden

Die Rennpiste in Sölden mit ihrem imposanten Steilhang ist jedes Jahr die erste Herausforderung für die alpinen Athleten. Die 1170 Meter lange Strecke hat an den steilsten Stellen eine Neigung von imposanten 65 Prozent. Während des Riesenslaloms überwinden die Athleten einen Höhenunterschied von 370 Metern und erreichen Geschwindigkeiten von maximal 80 km/h. Die Zuschauer werden von dem atemberaubenden Rennen keine Sekunde verpassen, denn vom Zielbereich aus ist die ganze Strecke gut sichtbar.

Diese Rennfahrer mischen beim Auftakt in Sölden mit

Im vergangenen Jahr gab es leider viele enttäuschte Gesichter, denn auf einige Größen des Skisports mussten die Fans verzichten. Auf Grund vieler verschiedener Verletzungen fehlten bei den Herren unter anderem Bode Miller und Aksel Lund Svindal, der sich von seinem Sturz in Kitzbühel noch nicht wieder erholt hatte. Bei den Damen fehlten noch mehr bekannte Gesichter, darunter Gesamtweltcupsiegerinnen wie Tina Maze, Anna Fenninger und das Aushängeschild des Damen-Skisports Lindsey Vonn, die sich noch auf ihr Comeback vorbereitete. In diesem Jahr dürfen sich die Fans auf fast alle Größen freuen. Einzig der Österreicher Marcel Hirscher fällt bei den Herren aus. Bei den Frauen fallen gleich zwei Größen des Skisports aus. Zum einen schweizerische Vorjahressiegerin Lara Gut und die Lokalmatadorin Anna Fenninger. Alle drei Sportler befinden sich noch im Aufbautraining und für sie kommt der Auftakt zu früh. Im weiteren Saisonverlauf werden sie wieder in den Weltcup eingreifen. Somit kann sich die restliche Elite in Sölden duellieren. Auch die deutschen Athleten wollen ein Wort um die vorderen Plätze mitreden, einzig hinter dem Start von Fritz Dopfer steht ein dickes Fragezeichen. Nach seinem schweren Sturz in der letzten Saison, arbeitet er behutsam an seiner Rückkehr und möchte dabei nicht zu früh in die Saison starten. Sowohl Victoria Rebensburg als auch Felix Neureuther standen schon auf dem Podest in Sölden, bei ihnen darf man gespannt sein wie gut sie aus der Vorbereitung kommen.

Die Favoritinnen beim Riesentorlauf der Damen

Wie schon erwähnt gab es in den letzten zehn Jahren neun verschiedene Siegerinnen beim Auftaktrennen in Sölden. Daher ist es schwer DIE Favoritin auszumachen. Die sehr anspruchsvolle Strecke mit ihrem Steilhang birgt ihre Tücken und Schwierigkeiten. Eine kleine Unachtsamkeit, die Linie geht verloren und man ist raus aus den Kampf um die Podestplätze. Es gilt die richtige Mischung aus Risiko und Konzentration zu finden.

In der vergangen Saison lieferten sich die Französin Tessa Worley (Quote: 3.75) und die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (Quote: 3.25) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die kleine Kristallkugel im Riesenslalom-Wettbewerb, mit dem besseren Ausgang für die Französin. Die beiden Damen legten eine unglaubliche Konstanz an den Tag und errangen die ersten beiden Plätze mit einem großen Vorsprung. Auch in diesem Jahr werden die beiden wieder als Favoritinnen in dem Wettbewerb angesehen. Das schließt auch das erste Rennen in Sölden mit ein. Dabei konnte die US-Amerikanerin immer wieder ihre gute Frühform unter Beweis stellen. In den vergangenen drei Jahren stand sie jeweils auf dem Podium und konnte dabei zwei zweite Plätze und einen Sieg erringen. Tessa Worley startete auch immer wieder gut in die neue Saison, allerdings gelang ihr der ganz große Wurf noch nicht in Sölden. In den vergangenen Rennen schrammte sie immer wieder knapp am Podest vorbei und musste anderen den Vortritt lassen. Trotzdem sollte man die Französin nicht außer Acht lassen. Gelingt ihr in diesem Jahr der Auftaktsieg?

Geheimtipp: Wenn es um den Sieg in Sölden geht, sollte man Marta Bassino auf dem Zettel haben. Die junge Italienerin ist noch nicht lange im Weltcup dabei, hat dafür schon einige gute Resultate vorzuweisen. Es steht zwar noch kein Sieg im Riesenslalom auf der Habenseite, jedoch wurde sie in der vergangenen Wertung Vierte. Im letzten Jahr für die 21-Jährige auf einen starken dritten Platz in Sölden. Wenn sie erneut so auftritt wie vor einem Jahr, dürfte die Italienerin ein Wort um den Sieg mitreden. Quote: 8.00

Empfohlene Wette: Sieg durch Mikaela Shiffrin (Quote: 3.25)

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Der Dominator im Riesenslalom fällt aus – ein Deutscher und zwei Franzosen streiten um seinen Platz?

Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Marcel Hirscher kann der Favorit der letzten Jahre nicht an den Start gehen. In den vergangenen drei Jahren konnte er jeweils die Wertung im Riesenslalom gewinnen, meist mit einem großen Vorsprung. Für die anderen Athleten ist dies nun die Möglichkeit sich aus seinem Schatten zu lösen und ins Rampenlicht vorzurücken. Davon profitieren möchte unter anderem Felix Neureuther (Quote: 9.00) und um den Sieg in Sölden mitfahren. Welche Erfolge hätte der Deutsche noch feiern können, wenn es seinen österreichischen Dauerrivalen Marcel Hirscher nicht geben würde? Die beiden pflegen eine freundschaftliche Rivalität und respektieren sich gegenseitig. Meist ging das Duell an Hirscher und sein Konkurrent musste die Dominanz anerkennen. Nun da dieser ausfällt, ist der Deutsche gleich der Favorit? Verneinen sollte man diese These nicht, allerdings ist Neureuther nicht der Einzige den man auf dem Zettel haben sollte.   

Dem Franzosen Mathieu Faivre (Quote: 9.00) gelang es im letzten Jahr seine Qualitäten im Riesentorlauf zu zeigen. Er landete im Kampf um die kleine Kristallkugel auf dem zweiten Platz, hinter Marcel Hirscher. Dies lag daran, dass Faivre nicht ganz so risikofreudig an den Start geht wie seine Konkurrenten. Allerdings ist es jetzt auch nicht so, dass der Franzose einfach nur den Berg hinab fährt ohne sein Können unter Beweis zu stellen. Bei seinen acht Starts im vergangenen Jahr kam er immer ins Ziel, davon sieben Mal in die Top10. In Sölden landete er auf dem neunten Rang, kam aber anschließend besser in den Wettbewerb und konnte gleich das nächste Rennen für sich entscheiden.

Die Experten sind der Meinung, dass der Sieg nur über den Vorjahressieger Alexis Pinturault (Quote: 2.75)  gehen wird. Im vergangen Jahr verwies er selbst Marcel Hirscher mit 0,70 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Nicht nur in Sölden konnte Pinturault seine Qualitäten unter Beweis stellen, sondern holte noch zwei weiter Siege. Alexis Pinturault ist absolut in der Lage bei jedem Riesenslalom aufs Podest zu fahren. Er bevorzugt eine riskante Fahrweise, dass belegen drei Ausfälle in der letzten Saison. In Sölden scheint seine Fahrweise mit der Strecke zu harmonieren, denn in den vergangenen vier Jahren landete er dreimal auf dem Podest.

Geheimtipp: Dem US-Amerikaner Ted Ligety scheint die Strecke in Sölden wie aufs Leib geschneidert. Seit 2011 konnte er das Rennen schon vier Mal für sich entscheiden und war auf den Punkt vorbereitet. Zwar ist der 33-jährige schon etwas in die Jahre gekommen, aber von seinem Können hat er kaum etwas eingebüßt. Kommt Ligety erneut hoch konzentriert und motiviert aus dem Startblock? Quote: 12.00

Empfohlene Wette: Sieg durch Alexis Pinturault (Quote: 2.75)

October 31, 2017

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