Alexander Sörloth

2020/21 war Leipzig nach dem schmerzhaften Abgang von Timo Werner auf der dringenden Suche nach einem würdigen Ersatz für den Top-Stürmer. Fündig wurden die Leipziger mit Alexander Sörloth in der Türkei bei Trazbonzor.

In der Süper Lig hatte der Norweger 2019/20 24 Treffer in 33 Spielen erzielt und hatte in seinem jungen Alter noch eine Menge Zeit um sich zu einem Bundesliga würdigen Stürmer zu entwickeln – das hatten die RB-Bosse auf jeden Fall gehofft.

Anstatt dessen erzielte Sörloth in seiner ersten Saison in Deutschland nur fünf Tore in 29 Spielen und wurde prompt nach Spanien an den Real Sociedad ausgeliehen. Diese Saison kehrt der inzwischen 26-Jährige zu RB zurück und kann seine Ablösesumme von 20 Millionen Euro eventuell noch rechtfertigen.


Bruma

Ein weiterer Spieler, der ebenfalls aus der Türkei zu RB wechselte und seinen Erwartungen nicht gerecht werden konnte ist Bruma. Bei Galatasaray konnte der Flügelspieler mit 18 Scorerpunkten in der Liga voll überzeugen und sollte diese offensive Gefahr mit nach Leipzig bringen.

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Auf dem langen Weg nach Deutschland ist ihm diese vermutlich abhanden gekommen, in 67 Spielen konnte der Portugiese nämlich nur magere zehn Treffer erzielen – ein Wert der auch von den nicht wirklich berauschenden fünf Assists nicht aufgewertet werden kann.

Für den Linksaußen mussten die Leipziger zwar nur 15 Millionen Euro bezahlen und konnten ihn an Eindhoven für zehn Millionen Euro weiterverkaufen, was die sportliche Leistung angeht ist Bruno allerdings trotzdem ein ziemlicher Flop. Über die größten Flops der beiden deutschen Konkurrenten - FC Bayern und Borussia Dortmund - könnt ihr hier weiterlesen.


Kevin Kampl

20 Millionen Euro musste RB Leipzig Bayer Leverkusen für Kevin Kampl zu Beginn der Saison 2017/18 blechen. Die Tatsache, dass er 2022 nach fünf Jahren immer noch einen Stammplatz in der Leipziger Startelf hat, sollte eigentlich bedeuten, dass der Transfer aufgegangen ist, wirklich überzeugen konnte Kampl jedoch noch nicht.

In 172 Pflichtspielen kommt der Slowene auf gerade einmal 24 Scorerpunkte – für einen zentralen Mittelfeldspieler eine ziemlich magere Ausbeute. Sein letztes Tor für den RB ist außerdem inzwischen fast drei Jahre her.

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Ante Rebić

Nach dem Aufstieg in die Zweite Liga 2015, suchte Leipzig nach Verstärkungen, um den direkten Durchmarsch in die Bundesliga zu schaffen. Für eine Leihgebühr von 600.000€ verpflichtete man also den 21-jährigen Rebić vom AC Florenz.

Nachdem dieser in zehn Spielen an keinem Treffer direkt beteiligt war,  stand er zum Ende der Saison häufig nicht einmal mehr im Kader, und kehrte nach nur einem Jahr zurück nach Italien. 

Im Gegensatz zu den anderen Spielern dieser Liste war Rebić also kein finanzieller Flop. Dass der Leipziger Vorstand damals allerdings nicht versucht hat an ihm festzuhalten, bereut man bei RB spätestens seit dem Pokalfinale 2018.

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Über den Autor
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Linus studiert derzeit im 4. Semester Sportwissenschaft an der Technischen Universität München. Seit März absolviert er im Rahmen seines Studiums sein Pflichtpraktikum bei mmc sport in München.

Neben Fußball interessiert er sich insbesondere auch für Handball und Basketball.

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