Sie hat es also mal wieder geschafft. Serena Williams steht zum ersten Mal seit 2014 wieder im Finale der US Open und greift nach ihrem siebten Titel im Big Apple. Dabei zeigte sie in der Vorschlussrunde gegen die Lettin Anastasija Sevastova keine Schwächen und zog durch ein 6:3 6:0 souverän in ihr neuntes Endspiel bei den US Open ein.

Überraschung Osaka

Dort trifft sie, für viele vor dem Turnier undenkbar, auf Naomi Osaka, die am Samstag das erste Grand Slam-Finale ihrer Karriere spielen wird. "Es bedeutet mir eine Menge", sagte die Weltranglisten-19. nach ihrem 1:26 Stunden langen Match gegen Vorjahresfinalistin Madison Keys.

Bei ihrem 6:2 6:4-Sieg war sie vor allem in den kritischen Momenten die bessere Spielerin. 13 Breakbälle wehrte die Tochter einer Japanerin und eines Haitianers gegen Keys ab und besiegte die Amerikanerin somit im vierten Vergleich zum ersten Mal. Auf ihre Nervenstärke angesprochen, meinte Osaka mit einem Lächeln: ,,Ich habe nur daran gedacht, dass ich unbedingt gegen Serena spielen möchte – Ich liebe Dich."

24. Grand-Slam-Titel  im Blick

Serena Williams bietet sich nun also zum zweiten Mal seit ihrer Babypause die Möglichkeit, ihren 24. Einzeltitel bei einem Major zu holen, nachdem sie im Finale von Wimbledon noch gegen Angelique Kerber verloren hatte. Mit einem Sieg gegen Naomi Osaka würde die 36-Jährige den Rekord der Australierin Margaret Court mit den meisten Grand-Slam-Titeln einstellen.

Sevastova ist keine Gefahr

Beim ersten Aufeinandertreffen mit der Lettin, die wie auch Osaka ihr erstes Grand-Slam-Halbfinale bestritt, hatte Williams nur anfangs Probleme. Schnell lag sie mit 0:2 zurück, dominierte im Anschluss mit ihren knallharten Grundlinienschlägen das Match allerdings nach Belieben.

 

Nach gerade einmal 66 Minuten machte Williams den Einzug ins Finale perfekt und war im Anschluss den Tränen nahe: ,,Ich habe daran gedacht, dass ich voriges Jahr im Krankenhaus praktisch um mein Leben gekämpft habe", meinte sie rückblickend auf die Komplikationen bei der Geburt ihrer Tochter. 

Prognose

Das bisher einzige Aufeinandertreffen der beiden Spielerinnen konnte die Japanerin im März in Miami für sich entscheiden. Die heutige Serena ist mit der Serena von damals allerdings nicht mehr vergleichbar. Schon in Wimbledon spielte sie ein tolles Turnier und auch bei den US Open konnte sie sich von Match zu Match steigern. Deshalb geht sie als klare Favoritin in das Match. Holt sie ihren 24. Grand-Slam-Titel, wartet eine 1.37-Quote auf euch. Gelingt Naomi Osaka die große Überraschung, gibt es eine starke 3.10-Quote abzuräumen.

 

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