Alle Wetten zur 2.Liga gibt´s hier
 

Am Sonntag fallen auch in der 2. Bundesliga die letzten Entscheidungen. Wir blicken zurück auf die Spielzeit 2017/18 und präsentieren euch die besten Wettmöglichkeiten zum letzten Spieltag.

Nürnberg möchte im eigenen Stadion feiern

In den vergangenen zwei Wochen haben sowohl der 1.FC Nürnberg als auch Fortuna Düsseldorf den Aufstieg in die Fußball Bundesliga bereits perfekt gemacht. Nun treffen sie noch einmal direkt aufeinander.


Müdes Auslaufen?

Sportlich geht es zwar„nur noch“ um die Meisterschaft im deutschen Unterhaus, mit einer Niederlage möchte sich aber keine der beiden Mannschaften in die Bundesliga verabschieden.

Nach dem 2:0-Auswärtssieg bei den in der Regel kompakt stehenden Sandhäusern darf der 1.FC Nürnberg weiter auf die Meisterschaft in der 2.Bundesliga hoffen.

Die Düsseldorfer Fortuna spielte, nachdem sie bereits eine Woche zuvor als erstes Team den sicheren Aufstieg feiern konnte, währenddessen nur 1:1-Unentschieden beim furiosen Aufsteiger aus Kiel und gab damit die Tabellenführung an die Nürnberger ab.

 

Glücklicher Club oder Düsseldorfer Spielverderber?

Schon länger war klar, dass die Meisterschaft nicht zu Hause im eigenen Stadion gefeiert werden kann. Trotzdem möchten die Rheinländer im Max-Morlock-Stadion zum Spielverderber werden. Dafür braucht das Team von Friedhelm Funkel allerdings in jedem Fall einen Auswärtssieg bei den Franken.

In Sachen Torverhältnis muss die Fortuna (+12) nämlich schon seit Wochen der Konkurrenz aus Kiel und Nürnberg (beide +23) hinterher schauen. Bei der aktuell mit dem Club gleichen Punktzahl von 60 reicht für die Franken daheim also ein Unentschieden, das mit einer 3.45-Quote belohnt würde.


In der 2. Liga ist bis zum Schluss unglaublich viel möglich

Um zu bemerken, wie ausgeglichen es in der 2.Liga dieses Jahr zugeht, reicht schon der Blick auf die Tabelle.

Vergangene Saison hatte der Tabellendritte (damals Eintracht Braunschweig) am Ende 66 Punkte auf dem Konto und schaffte es damit in die Relegation gegen den VfL Wolfsburg. Eine Punktzahl, die die feststehenden Aufsteiger aus Nürnberg und Düsseldorf nicht mehr erreichen können.


39 Punkte: 2018 zu wenig für den Klassenerhalt

Und genauso, nur andersherum, verhält es sich auch im Tabellenkeller. Erst letztes Wochenende hat sich die Zahl der um den Abstieg spielenden Teams von zehn auf sechs verringert. Im Abstiegskampf wird fleißig gepunktet und das kompensiert, was noch vor einem Jahr von den Direktaufsteigern aus Stuttgart und Hannover gepachtet wurde.

Die Konsequenz: Arminia Bielefeld und Erzgebirge Aue wären mit ihrer Bilanz aus dem Vorjahr (37 und 39 Punkte) in diesem Jahr sang- und klanglos abgestiegen.


Im Mai blühen die Lilien wieder

Umso erstaunlicher ist es daher, wie sich der SV Darmstadt 98 in dieser verrückten Liga noch einmal reanimieren konnte. Der Bundesligaabsteiger wurde zunächst als direkter Aufstiegskandidat gehandelt. Schließlich hat der Verein auch nach dem Abstieg aus dem Oberhaus einen namhaften Kader mit einer Reihe von Bundesligaprofis unterhalten.

 

Aber das Team um die Stürmer Felix Platte (ehemals Schalke 04), Artur Sobiech (Hannover 96) und allen voran Mittelfeldakteur Kevin Großkreutz, der mit Borussia Dortmund 2011 und 2012 sogar zweimal Deutscher Meister wurde, enttäuschte über weite Strecken der Saison.

Nach zwei Jahren Bundesliga schien bei den Hessen auch nach dem Abstieg anfangs alles ruhig zu bleiben. Mit Thorsten Frings wurde bewusst ein junger Trainer gehalten, der vor Kurzem bei Werder Bremen selbst noch als Spieler auf dem Platz gestanden hatte.


Darmstädter Absturz von Platz 2 auf 16

Nach sechs Spieltagen fand sich das Team mit 13 von 18 möglichen Punkten noch auf dem zweiten Platz und weit vor Mitabsteiger Ingolstadt wieder. Dann aber folgte der unerklärliche Absturz. Mit nur fünf weiteren Punkten in den folgenden elf Spielen hieß die Realität zur Winterpause auf einmal Abstiegsrelegationsplatz 16.

Panik machte sich breit. Eine Lösung musste her. Mit Dirk Schuster wurde der ehemalige Aufstiegstrainer zurückgeholt. Nach einer Rückrunde, in der das Team als Tabellensiebzehnter mehrmals den Anschluss zu verlieren drohte, steht die Mannschaft jetzt mit 40 Punkten auf Platz 14.


Abstiegskandidat mit positivem Torverhältnis

Das Verrückte daran: Mit sechs eigenen Treffern in den letzten zwei Spielen hat sich der schon abgeschriebene Abstiegskandidat kurz vor Ende der Saison sogar noch ein positives Torverhältnis (46:45) und damit eine gute Ausgangslage vor dem Endspiel gegen den FC Erzgebirge Aue (Platz 15, 40 Punkte) herausgespielt.

Nach dem 3:0-Erfolg auswärts beim SSV Jahn Regensburg scheinen die Lilien gerade noch rechtzeitig zum Saisonfinale endgültig aufzublühen. Ein Heimsieg gegen die ebenfalls akut abstiegsbedrohten Erzgebirgler bringt eine 1.90-Quote.



 

Zweites Kellerduell: Heidenheim vs. Fürth

Im direkten Duell kommt es zum Showdown zwischen dem 1.FC Heidenheim (Platz 12, 41 Punkte) und der Spielvereinigung Greuther Fürth (Platz 17, 39 Punkte). Beide Teams kämpften nahezu die komplette Spielzeit gegen den Abstieg.

Bei den Fürthern wiegt der katastrophale Saisonstart mit vier Niederlagen zu Beginn noch immer schwer. Lange war die personelle Situation auf der Trainerbank beim Kleeblatt ungeklärt. Erst am 6.Spieltag kam mit dem aktuellen Coach Damir Buric Klarheit in die Sache. Zuletzt zeigte die Bilanz nach einem 0:3 auf St. Pauli und dem 2:2 gegen den MSV Duisburg, bei dem eine 2:0-Führung noch verspielt wurde, allerdings auch wieder klar nach unten.


Frank Schmidt: Der Trainer mit der Jobgarantie

Beim Gegner aus Heidenheim genießt Trainer Frank Schmidt uneingeschränktes Vertrauen. Der dienstälteste Coach im deutschen Profifußball leitet seit 2007 die sportlichen Geschicke auf der schwäbischen Alb. Dabei machte er aus einem Amateurteam einen konkurrenzfähigen Zweitligisten, der in dieser Saison, seit seinem Aufstieg 2014, dennoch zum ersten Mal um den Klassenerhalt zittern muss.

 

Konstellation bleibt schwierig

Fürth muss in jedem Fall punkten. Gewinnt Aue in Darmstadt könnte sogar ein Unentschieden zu wenig sein. Eine Wette auf die Doppelte Chance Greuther Fürth bringt eine 1.46-Quote. Nicht ganz unwahrscheinlich, nachdem die Heidenheimer zuletzt beim abgeschlagenen Schlusslicht in Kaiserslautern mit 0:1 verloren haben.  

 

Von Heidenheim bis Fürth zittern sie alle

Außerdem abstiegsbedroht sind noch Dynamo Dresden (Platz 13, 41 Punkte), die im nächsten Ostduell nach dem eher schwachen 0:0 bei Erzgebirge Aue zuhause gegen Union Berlin Angst und Schrecken verbreiten wollen (Quote für einen Sieg von Dynamo Dresden liegt bei 1.75) und Eintracht Braunschweig (Platz 16, 39 Punkte), deren Kulttrainer Thorsten Lieberknecht ein ähnliches Vertrauen, wie Schmidt in Heidenheim genießt.


Ist demnächst wieder 3.Liga in Braunschweig angesagt?

Ein Abstieg in die Drittklassigkeit war aber vor der Saison keinesfalls eingeplant worden und würde eine finanzielle Katastrophe bei den Niedersachsen bedeuten. Das Team dessen Hauptsponsor die VW-Tochterfirma Seat ist, beendet die Saison mit einem Auswärtsspiel beim Überraschungsaufsteiger und bereits feststehenden Teilnehmer an der Relegation zur Fußball Bundesliga in Kiel.


Die Löwen bringen Vorerfahrung in Sachen Relegation mit

Hier dürften Erinnerungen wach werden. Im vergangenen Jahr hatten die Braunschweiger Löwen ihrerseits nach 34. Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz die Relegation sicher.

Ein knapper Sieg der Eintracht ist nicht ausgeschlossen (2.45). Viele Tore sind bei Spielen mit Beteiligung von Braunschweig jedoch nicht zu erwarten, sodass eine Wette auf unter 2,5 Tore bei einer 2.10-Quote interessant werden dürfte.

 

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888sport

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